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Harissa Chicken Tray Bake – nach Jamie Oliver – mit Couscous


Heute gibt es mal keinen klassischen Samstagseintopf, sondern ein Gericht, das nur mit einer Backform als Kochbehälter auskommt.
Ab und zu sehen sich der Markgräfler und die Markgräflerin Sendungen von und mit bekannten Fernsehköchen an und manchmal ist auch mal was dabei, was ich dann nachkoche.

Schon vor etwas längerer Zeit hatten wir im Schweizer Fernsehen eine Reihe mit Jamie Oliver im englischen Original angesehen, in der es um unkomplizierte und schnell zubereitete Gerichte ging.
Die Methode, ein Hähnchen einfach in der Mitte entlang des Rückgrats aufzuschneiden und flach auf dem Gemüse zu garen fanden wir super.
Das Hähnchen wird mit einer Mischung aus Olivenöl, Essig (ich habe Melfor Essig dafür verwendet), Zitronensaft und Harissa eingerieben.

Im Rezept, das ich auf der Webseite von Jamie Oliver gefunden habe, sind Olivenöl, und Zitronensaft nicht erwähnt, sieht man sich jedoch das Video an, verwendet er diese Zutaten, deshalb weicht meine Übersetzung in Deutsch auch etwas von der Originalversion ab. Den Pfeffer habe ich weggelassen, wer mag, kann das Hähnchen noch mit Pfeffer übermahlen.

Die Vorbereitungszeit ist wirklich minimal. Und während das Hähnchen im Ofen ist, kann man andere Dinge erledigen oder tun. Zum Beispiel gemütlich einen Apéro genießen.

Als Beilage schlägt Jamie Coucous, Reis, Fladenbrot oder Tacos vor.
Ich habe mich für Couscous entschieden – verfeinert mit in feine Streifen geschnittener Minze und Kirschtomaten.

Basisrezept für Couscous
• 200 g Couscous
• 300 ml Wasser

Couscous in eine Schüssel mit Deckel geben, etwas Salz darüber streuen, mit 300 ml kochendem Wasser übergießen, den Deckel auflegen und 5 Minuten quellen lassen.
(Wer mag, kann auch statt des kochenden Wassers Gemüsebrühe verwenden, dabei vorsichtig mit Salz umgehen, evtl. ist dann gar kein Salz notwendig.

Nach Belieben im Butter und Gewürzen verfeinern.

Und da ja die Grillsaison mit dem tollen Osterwetter von vergangener Woche bereits begonnen hat, kann ich mir auch gut vorstellen, dass dieses Rezept wunderbar auf dem Grill funktioniert….



Harissa Chicken Tray Bake
mit Paprika und frischer Minze


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 3 – 4  Paprika, bunt
• 2 rote Zwiebeln
• Olivenöl
• Melforessig
• Zitronensaft
• 4 gehäufte Teelöffel Harissa
• 1 Bio-Hähnchen 1,2 kg
• Meersalz
• 4 Zweige frische Minze

Zubereitung
Den Backofen auf 180 ºC (Umluft) vorheizen.
Paprika waschen, entkernen und in große Stücke schneiden.
Die Zwiebeln schälen und vierteln oder achteln und zerlegen, dann alles in eine 30 cm x 40 cm  große Bratform legen.
Mit einem großen scharfen Messer Messer das Hähnchen am Rückgrat entlang vorsichtig längs durchschneiden, so dass es sich öffnen und flach hinlegen lässt. Bei Bedarf mit den Händen flach drücken. Dann die Schlegel mehrmals mit dem Messer einritzen.
Harissa mit etwas Olivenöl, Essig und Zitronensaft mischen. Das Hähnchen rundum mit der Mischung einreiben.
Das Hähnchen mit der Brust nach oben auf das Gemüse in der Bratform legen, dabei flach ausbreiten. Alles mit etwas Meersalz bestreuen.



Das Hähnchen etwa 50 bis 60 Minuten in der Mitte des Ofens backen, bis die Haut knusprig und das Fleisch gegart ist.



Zum Servieren mit Minzeblättchen garnieren.



Harissa chicken traybake – Jamie Oliver
with sweet peppers & fresh mint
Serves 4


Ingredients
4 mixed-colour peppers
2 red onions
1 x 1.2 kg whole free-range chicken
4 heaped teaspoons rose harissa
4 sprigs of fresh mint

Method

Preheat the oven to 180ºC/350ºF/gas 4.
Deseed the peppers and tear into big chunks, peel and quarter the onions and break apart into petals, then place it all in a 30cm x 40cm roasting tray.
Use a large sharp knife to carefully cut down the back of the chicken, so you can open it out flat, then score the legs. Add to the tray with the harissa, and a little sea salt, black pepper and red wine vinegar. Toss well, making sure you get into all the nooks and crannies of the chicken.
Sit the chicken flat on top of the veg, skin side up, and roast it all for 50 minutes, or until gnarly and cooked through. Pick over the mint leaves before dishing up.

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Schweinehals-Steak mit süß-saurem Paprikagemüse


War ganz schön ruhig hier im Blog in der vergangenen Woche…
Das hat zum einen damit zu tun, dass die Markgräflerin jedes Wochenende auf Fasnachtsveranstaltungen war, zum anderen aber hatte die Festplatte meines Laptops einen Schuss und ich konnte meine Bilder nicht wie gewohnt für die Blogbeiträge herunterladen. Gekocht und gebacken wurde in der Zwischenzeit aber trotzdem und so habe ich einiges nachzuholen….

Dieses schnelle Rezept für das süß-saure Paprikagemüse habe ich in einem Buch von Gordon Ramsay entdeckt. Eine wunderbare Beilage zu Steaks – in meinem Fall Schweinehalssteaks.
Als weitere Beilage gab es Pellkartoffeln, die in Butterschmalz in der Pfanne geröstet wurden.



Schweinehals-Steak mit süß-saurem Paprikagemüse


Zutaten
(Für 2 Personen)

• 2 Schweinehals-Steaks
• Olivenöl zum Braten
• 2 Knoblauchzehen, ungeschält, zerdrückt
• 1 kleiner Bund Thymian
• Butter

Für das süß-saure Paprikagemüse
• Olivenöl zum Braten
• 1 rote Zwiebel, geschält und in Scheiben geschnitten
• 2 rote Paprika, Kerne entfernt und in dünne Streifen geschnitten
• Meersalz
• frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• 1 Esslöffel Zucker
• 3 Esslöffel Rotweinessig
• 1 Esslöffel Olivenöl, extra vergine
• Blätter von einem kleinen Bund Basilikum, zerrupft

Zubereitung
Zuerst das Paprikagemüse zubereiten.
Etwas Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, dann die Zwiebeln und Paprika dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen, den Zucker dazugeben und bei starker Hitze 4-5 Minuten lang braten, bis das Gemüse in der Pfanne weich und leicht gebräunt ist. Dabei darauf achten, dass das Gemüse zischt, ansonsten ist die Pfanne nicht heiß genug und es besteht die Gefahr, dass das Gemüse gekocht, statt gebraten wird.
Den Essig hinzufügen und eine oder zwei Minuten lang köcheln lassen, bis die Flüssigkeit einreduziert ist und die Paprika weich sind. Das zerkleinerte Basilikum unterrühren und 30 Sekunden weitergaren, dann die Hitze abstellen. In eine Schüssel umfüllen und zum Durchziehen beiseite stellen.
Die Pfanne mit Küchenpapier innen auswischen, damit die Schweinesteaks darin gebraten werden können.
Die Schweinhalssteaks salzen. Etwas Butterschmalz darin erhitzen und die Schweinesteaks, Knoblauch und Thymian hineingeben. Die Schweinesteaks 2-3 Minuten auf beiden Seiten anbraten. Etwas Butter in die Pfanne geben, schmelzen lassen und die Steaks darin wenden.


Pork chops with sweet and sour peppers


Ingredients
(Serves 2)
2 pork steaks
Olive oil for frying
2 garlic cloves, skin on , crushed
small bunch of thyme
butter

For the sweet and sour peppers
1 red onion, peeled and sliced
2 red peppers, deseeded and thinly sliced
sea salt and freshly ground black pepper
1 tablespoon caster sugar
3 tablespoons red wine vinegar
1 tablespoon extra virign olive oil
Small bunch of basil, leaves shredded

Instructions
First prepare the peppers. Heat little olive oil in a large frying pan, then add the onions and peppers. Season with salt and pepper, add the sugar and sauté over a high heat for 4-5 minutes until soft and coloured.

(Make sure you can hear the vegetables hissing in the pan. If not, the pan isn’t hot enough and you’re in danger of boiling the vegetables instead of frying them).
Add the vinegar and let it bubble for a minute or two until it has reduced and the peppers are soft.
Turn down the heat, add the tablespoon of extra virgin oil and cook for a further 2-3 minutes. Stir in the shredded basil and continue to cook for 30 seconds, then turn off the heat. Decant into a bowl and set aside to infuse.
Wipe the pan clean, ready to cook the pork. Salt the pork steaks. Heat oil in the pan. Add the chops, garlic an thyme and fry for 2-3 minutes until coloured. Turn and fry for a further 2-3 minutes on the other side., pushing the thyme under the chops and breaking upt the garlic a little. Towards the end of cooking time, add 3 knobs of butter and baste the chops with it.
Serve with roast potatoes.

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Couscous mit buntem Gemüse aus dem Wok

Couscous Gemüse

Heute gibt es wieder was aus der schnellen Feierabend-Küche – Gemüse aus dem Wok und dazu Couscous.

Gemüse nach Belieben in Streifen schneiden (rote Paprika, Staudensellerie, Karotten, Sellerie, Tomate, gehackter Knoblauch, Chilies und Zwiebeln…).
Im Wok wenig Öl erhitzen, das Gemüse darin anbraten, mit ein wenig Gemüsebrühe ablöschen und mit einer guten Wok-Gewürzmischung würzen.

Couscous
200 g Couscous
300 ml Wasser

Couscous in eine Schüssel mit Deckel geben, etwas Salz darüber streuen, mit 300 ml kochendem Wasser übergießen, den Deckel auflegen und 5 Minuten quellen lassen. (Wer mag, kann auch statt des kochenden Wassers Gemüsebrühe verwenden, dabei vorsichtig mit Salz umgehen, evtl. ist dann gar kein Salz notwendig.

Wünsche euch einen schönen Abend!

***

Today, there is another quickly prepared after-work meal – vegetables from the wok and couscous.

Cut vegetables of your choice into stripes (red peppers, celeriac, carrots, celery, tomato, chopped garlic, chilies and onions …).
In a wok heat little oil, fry the vegetables in it, deglaze with a little vegetable broth and season with a good wok-spice.

Couscous
200 g couscous
300 ml of water

Give couscous in a bowl with lid, sprinkle some salt over it, pour boiling water, cover the pan and let swell for 5 minutes. (You might want to use vegetable broth instead of the water – if you do, you should season only carefully with salt, possibly no additional salt will be needed.

I wish you a nice evening!

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Happy Chinese New Year! – Resteverwertung: Wok mit Gemüse und Kalbfleisch-Streifen

Wok mit Kalb und Gemüse

Es ist wieder mal Chinese New Year! (Dieses Jahr ist das Holzschaf dran, was immer das auch sein mag…)
Zu diesem Anlass gibt es wieder mal eine bunte Pfanne aus dem Wok mit Reis.

Wok Kalb 3

Bunte Gemüse-Kalbfleisch Pfanne aus dem Wok

Wie ich bereits in einem früheren Beitrag erwähnt hatte, braucht man dafür eigentlich kein Rezept – man kann beliebiges Fleisch verwenden (z. B. hier: Wokpfanne mit Putenfleisch), oder aber das Ganze nur mit Gemüse oder sogar vegan zubereiten. Ich hatte neulich zuviel Kalbsschnitzel gekauft, hatte diese als Medaillons gebraten und die übrigen 2 Stück in den Kühlschrank gestellt.

Kalbsmedaillon 1

Zu den Kalbsmedallions (die ich nur mit Salz, Pfeffer und scharfem Paprikapulver gewürzt und in der Pfanne angebraten hatte) gab es Champignons in Rahmsauce, Knöpfle und Blumenkohl mit Brösmeli. Vom Blumenkohl und von den Champignons war auch noch was übrig und fand ebenso im Wok-Gericht Verwendung.
Ich liebe es, im Wok zu kochen. Man kann ohne viel Aufwand wunderbar kreativ in der Küche sein, und wenn das Gemüse mal in meditativer Arbeit vorbereitet und geschnippelt ist, geht es auch ganz fix.
Tja, eigentlich ist es diesmal ein Reste-Wok. Man kann sozusagen fast alles in die Pfanne werfen. (Wer kein vorgebratenes Fleisch hat, sollte das rohe Fleisch in etwas Sojasauce und trockenen Sherry oder Marsala und in Scheiben geschnittenen Knoblauch einlegen und etwas durchziehen lassen.)

Was an Gemüse unbedingt dabei sein sollte: Paprikastreifen, Karotten- und Selleriestreifen, Frühlingszwiebeln (schräg in Stücke geschnitten) oder Lauch evtl. Tomate und Speisezwiebel. Das gibt einen feinen Geschmack. Ausserdem braucht man eine Brühe nach Wahl, Gemüse-, Hühner- oder Fleischbrühe – ca. 1/8 bis 1/4 Liter.

Selbstverständlich passen auch Chilischoten, in Streifen geschnittener Chinakohl, Weisskraut, Sojabohnen-Sprossen, Bambusschösslingen, chinesische Pilze, Auberginenwürfel, Ananasstücke….. – hier kann man der Fantasie freien Lauf lassen.
Zum Braten verwende ich hoch erhitzbares Sojaöl oder neuerdings Höll-Rapsöl.

Man erhitzt ganz wenig Öl im Wok. Das Fleisch nimmt man aus der Marinade -diese behält man für die Sauce zurück- und bestäubt das Fleisch mit Speisestärke, d. h. Kartoffelmehl oder auch Reismehl. Dann brät man zuerst das Fleisch kräftig unter Wenden an, dann kommen die Gemüsestreifen dazu – man beginnt mit dem härtesten Gemüse, d. h. Karottenstiften, Sellerie, Paprika usw. Die Tomaten, falls man welche verwendet, kommen zum Schluss.

Dann braucht man selbstverständlich noch eine gute Wok-Gewürzmischung, möglichst ohne Glutamat, das verträgt nämlich nicht jeder. Man löscht mit etwas Brühe ab und gibt die Marinade und das Gewürz hinzu (dabei ständiges Wenden nicht vergessen!).

Bei vorgebratenem Fleisch entfällt natürlich die Marinade – man würzt einfach mit etwas Knoblauch, Sojasauce und evtl Sherry oder Wein und lässt das Mehl weg.

Wok Kalb 1

Wok Kalb 2

Und – wir servieren in chinesischen Schälchen, gegessen wird mit Stäbchen. Zum individuellen Nachwürzen kann man noch süß-sauer Sauce, Sojasauce (salzig), Sambal Olek (scharf) oder Pflaumenchutney (fruchtig) auf den Tisch stellen.

Wok Kalb 4

For this you don’t really need a recipe. I had some leftovers which I combined with fresh vegetables and then fried it in the wok.
I had some veal left, which was already seasoned and cooked and also some cauliflower and mushrooms. Then there should be carrots, celeriac, onion, leeks or spring onion…
Feel free to find your favoured mix.
You might also leave out the meat or if you do not have pre-cooked meat just marinate raw meat or chicken or whatever you like in some soy sauce, a little sherry and garlic.

The preparation is very simple:

Heat some oil in a wok (I use soy or rapeseed oil).
Remove the meat from the marinade – keep the marinade for the sauce – and dust the meat with cornstarch, potato flour or rice flour.
Then fry the meat first vigorously in the hot oil, then add the sliced vegetables, turning and stirring frequently – you start with the hardest vegetables, such as carrot sticks, celery, peppers, etc. The tomatoes, if using, always come at last.
Then,  of course, you’ll need  a good wok spice, preferably without glutamate, because not everyone can tolerate it, plus some vegetable stock or chicken/beef stock (approx. 250 ml).Pour a little broth, the marinade and spices (do not forget to turn frequently!).If you use pre-cooked meat you won’t have the marinade – simply season with some garlic, soy sauce and sherry or wine instead. You might also want to leave the starch/flour out.
Serve with rice or noodles.
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Escalivada

Escalivada 1
Nach der Crema Catalana machten wir uns an die Zubereitung von „Escalivada”.
Escalivada kann man sowohl als Vorspeise, als auch als Beilage servieren. Als Vorspeise wird etwas Brot dazu serviert.
Es handelt sich um mit Olivenöl beträufeltem, ofengegartem Gemüse – Auberginen, Paprika, Tomaten, Zwiebel. Das Gemüse wird bis auf die Kartoffeln im Ganzen gegart, geschält und bei Bedarf etwas zerkleinert. Man kann zum Schluss noch Sardellen hizufügen und/oder etwas fein gehackten Knoblauch.

Escalivada

500 g Kartoffeln
2 Zwiebeln
3 rote Paprikaschoten
3 Auberginen
500 g Fleischtomaten
2 Esslöffel Zitronensaft
100 ml Olivenöl
Salz, Pfeffer
Sardellen und/oder Knoblauch nach Belieben

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
Das Gemüse waschen, die Zwiebeln abziehen, die Kartoffeln mit Schale in Scheiben schneiden.
Alles in eine Auflaufform geben (oder auf Aluminiumfolie legen) mit ein wenig Olivenöl beträufeln und salzen. 50 Minuten im Ofen garen.

Escalivada 3

Das Gemüse schälen. Stiele entfernen, die Paprikakerne entfernen, bei Bedarf etwas zerkleinern und mit Kartoffeln und Zwiebeln mischen.
Vor dem Servieren das übrige Öl und den Zitronensaft verrühren und über das Gemüse geben. Kräftig salzen und pfeffern. Nach Belieben etwas fein gehackten Knoblauch und/oder Sardellen hinzufügen.

Escalivada 6
Here is another recipe from a Spanish cooking course I attended last week. Escalivada can be served as a starter or as a side dish.
The preparation is very simple as you don’t have to cut the vegetables – they are baked in the oven as a whole and then you peel it. Delicious!

Escalivada

500 g potatoes
2 onions
3 red peppers
3 eggplants
500 g big tomatoes
2 tablespoons lemon juice
100 ml olive oil
salt and pepper
anchovies and / or garlic to taste

Preheat the oven to 200 ° C (392 °F).
Wash the vegetables, peel the onions, cut the unpeeled potatoes into slices.
Put the vegetables in an ovenproof dish (or place on aluminum foil) drizzle with a little olive oil and salt. Bake for 50 minutes in the oven.

Peel the vegetables. Remove stems, and remove the pepper seeds, chop the vegetables if needed and mix with potatoes and onions.
Before serving, mix the remaining olive oil wiht 2 tablespoons of lemon juice and pour over the vegetables. Strongly salt and pepper. Add some finely chopped garlic and / or anchovies to taste.

 

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Es ist noch Kürbis da! ***Kürbis-Kartoffel-Pfanne***

Kuerbis Kartoffel Pfanne2-2
Man glaubt es kaum, aber ich hatte immer noch einen Kürbis eingelagert – einen Hokkaido. Es sollte ein schnelles, unkompliziertes Gericht geben. Also habe ich geschaut, was noch im Kühlschrank ist, habe meine größte Pfanne aus dem Schrank geholt und munter drauflos gebruzelt.

Kürbis -Kartoffel-Pfanne

Für 4 Personen

1 kg Kürbis
(Hokkaido oder ein Stück Muskatkürbis = Nettogewicht etwa 500-600 g)
750 g Kartoffeln
1 Zwiebel
40 g geräucherter, durchwachsener Speck
Cayennepfeffer
(oder eine Chilischote, entkernt und fein gehackt)
2 Esslöffel Rapsöl
Salz, Pfeffer
1 Becher Sahne (=200 g)
100 ml Milch
50 g Hartkäse (…Bergkäse, Appenzeller, Gruyère oder aber Raclette), gehobelt oder grob gerieben

Den Kürbis waschen, halbieren, die Kerne entfernen, dann in Spalten schneiden. Die Kartoffeln waschen. Kürbis und Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Den Speck ebenfalls fein würfeln.
Rapsöl in eine großen Pfanne erhitzen. Speck und Zwiebeln bei mittlerer Hitze darin andünsten. Kartoffeln und Kürbis hinzufügen.
Mit Salz und Pfeffer würzen. Bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten unter gelegentlichem Wenden garen.
Chili hinzufügen oder nach Geschmack mit Cayennepfeffer würzen. Sahne und Milch darüber gießen und weitere 5 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Abschmecken und mit Käse bestreut servieren. Mmmmh!

Kuerbis Kartoffel Pfanne3

Believe it or not , but I still had a pumpkin on stock – a Hokkaido. For dinner it had to be a quick, dish with basic ingredients. So I had a look in my fridge and got my biggest pan out of the cupboard and started cooking.

Pumpkin and potatoes

Serves 4

1 kg pumpkin
( Hokkaido or a piece of pumpkin = net weight of about 500-600 g)
750 g of potatoes
1 onion
40 g smoked , streaky bacon
cayenne pepper
(or a chili pepper , seeds removed and finely chopped)
2 tablespoons rapeseed oil
salt and pepper
1 cup cream (= 200 g)
100 ml milk
50 g hard cheese, coarsely grated

Wash the pumpkin , cut in half , remove the seeds , then cut into wedges. Wash the potatoes. Peel pumpkin and potatoes and cut into thin slices. Peel the onion and dice finely. Cut the bacon into small cubes.
Heat the rapeseed oil in a large skillet. Sauté bacon and onions in it over medium heat. Add potatoes and pumpkin.
Season with salt and pepper. Cook over medium heat for about 15 minutes turning occasionally (I use a wooden spoon for that).
Add chili or season to taste with cayenne pepper. Pour cream and milk over it and simmer at a low temperature for another 5 minutes.
Season to taste and serve sprinkled with cheese. Yummy!

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Das war unser Silvester Abend 2013

Gluecksschwein 2014-2
Wir haben den Silvesterabend im Kreise der Familie verbracht. Wie vielerorts gab es ein Essen, das sich möglichst lange hinzieht, bis die zwölf Glockenschläge zum Ende des alten und Beginn des neuen Jahres verhallt sind… Wir hatten Raclette.

We’ve spent the New Year’s Eve with the family. As in many places, there was food that stretches the time as long as possible, until the twelve chimes at the end of the old and the beginning of the New Year have faded away… We had raclette.

Raclette1

Aber was macht man, wenn jemand dabei ist, der Raclette nicht besonders mag???
Da ich am Vormittag schon den Teig für die Neujahrsbrezel vorbereitet hatte, habe ich gleich noch einen Pizzateig gemacht – für die Raclette-Verweigerer gab es dann selbst belegte Pizza aus dem Raclette Grill:

But what to do if someone is not particularly fond of raclette?
For this case I had prepared a pizza dough in the morning which can also be made in the raclette pans. Everyone can compose his individual pizza!
Anyway, I also made a dough for the New Years Pretzel in the morning.

RaclettePizza1Dafür braucht man:

Pizzateig

375 g Mehl
20 g Hefe
½ TL Zucker
1/8 l lauwarmes Wasser
3 Essl. Olivenöl
½ TL Salz

Zubereitungsart hier: Anleitung Pizza und Flammkuchen backen
Den Pizzateig teilt man in kleine Portionen, soviel dass es jeweils für ein Raclette-Pfännchen reicht und rollt diese zu Kugeln, auf einem Teller bereitstellen.

Ausserdem für die Gäste bereitstellen: eine Dose Pizzatomaten, gestückelt, Gewürze: Salz, Pfeffer, granulierter Knoblauch, getrocknete Kräuter: Basilikum, Oregano, geriebenen Käse, verschiedene Beläge, wie in Streifen geschnittene Salami, gekochter Schinken, gewürfelte Paprika, Zwiebeln, Oliven usw.
Die Beläge können sowohl für’s Raclette, als auch für die Mini Pizzas verwendet werden.
Zum Raclette reicht man ausserdem Pellkartoffeln und Baguette (auf der Platte des Raclette-Geräts anrösten) und sauer eingelegte Gemüse (Mixed Pickles).
Die Raclette Pfännchen ruhen auf kleinen Holzuntersetzern und zu jedem Gedeck gehört ausserdem ein Holzspatel, mit dem der Käse aus dem Pfännchen gekratzt werden kann.
Weinempfehlung: ein Schweizer Fendant (Weisswein).

For the pizza dough you need :

Pizza dough

375 g of flour
20 g of yeast
½ tsp sugar
1/8 l of warm water
3 tbsp. olive oil
½ tsp salt

Preparation: baking instructions pizza and Tarte Flambée
The pizza dough is divided into small portions, just as much that each portion is enough for one raclette pan, roll the portion into balls, put onto a plate.

In addition, provide for the guests : a can of pizza tomatoes (chopped), spices: salt , pepper , granulated garlic, dried herbs : basil , oregano, grated cheese, different toppings, such as salami , cooked ham , diced peppers, onions, olives , etc. .
The toppings can be used for raclette as well as for the mini pizzas.
For raclette there is also: potatoes and baguette (toast on the the plate of the raclette device) and pickled vegetables ( mixed pickles ) .
The raclette pans rest on small wooden coasters and each place setting also includes a wooden spatula , with which the cheese can be scraped from the pan .
Recommended wine: a Swiss fendant ( white wine ) .

Raclette3

Raclette2Ausserdem hatte meine Mutter noch zwei Lammlachsen mitgebracht, die aufgebraucht werden sollten. Ich musste nicht lange überlegen, habe zwei Esslöffel Dijon Senf (à la Provencale mit Paprika und Kräutern) mit etwas Olivenöl, 1 kleingewürfelten Schalotte, 1 Knoblauchzehe verrührt und reichlich gehackte Petersilie, und zwei Esslöffel frisch geriebene Semmelbrösel untergemischt.
Die beiden Lammlachsen habe ich leicht gesalzen und vorsichtig gepfeffert. Dann habe ich eine passende ofenfeste Form gebuttert, die Lammlachsen hineingelegt und mit der Senfmasse belegt. Bei 200 °C ca. 20-30 Minuten garen, bis eine hellbraune Kruste enstanden ist.
Aus dem Ofen nehmen, einige Minuten ruhen lassen, dann in Stücke schneiden – mmmh.

Furthermore, my mum had brought two pieces of lamb, which had to be eaten.

I did not have to think twice, and stirred two tablespoons of Dijon mustard (à la Provencale with peppers and herbs) with some olive oil, 1 small diced shallot, 1 clove of garlic and plenty of chopped parsley, and mixed in two tablespoons of freshly grated bread crumbs.
The two lamb pieces I lightly salted and peppered. Then I buttered an ovenproof dish, put the lamb into it and topped it with the mustard and herbs mass.
Then I put it in the oven at 200 ° C (392 °C) and baked it for about 20-30 minutes until a light brown crust is received.

Then I removed it from oven, let rest for a few minutes, then cut into pieces – mmmh.
Lammlachse Kraeuter Senf Kruste-2
Lammlachse mit Kräuter-Senf Kruste

Um uns danach noch die Zeit zu vertreiben, haben wir Trivial Pursuit gespielt.
Um Mitternacht dann ein wundervolles Feuerwerk – wir hatten zwar nur extra lange Wunderkerzen, die dann noch in unseren Apfelbaum gehängt wurden, aber auf die Nachbarn war verlass – es wurde kräftig geballert und Feuerwerk gezündet. Wir hatten auch sehr viel Glück mit dem Wetter – eine klare Nacht, ohne Nebel oder Regen!
Nach dem Feuerwerk und dem einen oder anderen Gläschen Champagner wurde zum Abschluss noch die Neujahrsbrezel angeschnitten:

 
After the raclette there was still some time until midnight, so we played games.
Then at midnight, there was a wonderful fireworks – although we only had extra long sparklers, which were then hung in our apple tree – our neighbours ignited various great fireworks. We were also very lucky with the weather – a clear night, with no fog or rain!
After the fireworks, and one or another glass of champagne the New Year’s pretzel was cut and everyone had a piece of it (tradition in our area):

Neujahrsbrezel1

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Adventskalender 2013: Nr. 21 – Samstageeintopf – Hirtenpörkölt aus dem RÖMERTOPF®

Hirten Poerkoelt4

Gestern habe ich eine riesige Menge ganz frischen Paprika direkt aus Spanien geschenkt bekommen. Prima – das gibt einen köstlichen Samstagseintopf mit Rindfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und roten und gelben Paprika. Farbenfroh und ein richtiger Stimmungsaufheller an trüben Wintertagen.
Wenn erst einmal alles vorbereitet ist, hat man recht wenig Arbeit mit dem Kochen, wenn man einen RÖMERTOPF® benutzt. Man wässert den Topf 10 Minuten, dann füllt man die Zutaten ein (Fleisch vorher anbraten) gießt Brühe darüber, dann wird gewürzt, Deckel drauf, in den Ofen stellen (ohne Vorheizen).
Das Pörkölt braucht etwa 2 Stunden bei 200 °C.

Hirten Poerkoelt3

Hirten Pörkölt aus dem  RÖMERTOPF®
(Ungarn)

600 g Rinder-Gulaschfleisch
1 Esslöffel geräucherten Speck, gewürfelt
1 Esslöffel Schweineschmalz
1 Knoblauchzehe
400 g Zwiebeln
3 rote Paprikaschoten
2 gelbe Paprikaschoten
400 g mehlig kochende Kartoffeln
3 Tassen Brühe
viel edelsüßes Paprikapulver
1 kräftige Prise Piment d’Espelette
(getrocknete, gemahlene Chilischoten)
Kümmel
Salz, 1 Esslöffel Tomatenmark

Die Paprikaschoten waschen, Stiel und Kerne entfernen, in kleine Stücke schneiden.
Die Kartoffeln waschen, schälen und vierteln. Die Zwiebeln schälen und ebenfalls vierteln.
Den Speck mit dem Schmalz in einer Pfanne ausbraten, das Fleisch dazugeben und von allen Seiten scharf anbraten. Die Knoblauchzehe dazu pressen und das Tomatenmark dazu geben. Gut mischen. Den Pfanneninhalt in den gewässerten Römertopf geben, Zwiebeln und Kartoffeln darauf verteilen. Mit der Brühe begießen, kräftig würzen und den Topf schließen.
Den Topf in den kalten Backofen schieben, die Türe schliessen und auf 200 °C einstellen. 2 Stunden garen. Fertig!

In der Zwischenzeit kann man viele andere Sachen erledigen…

Hirten Poerkoelt2

Yesterday I got a huge amount of very fresh peppers directly from Spain. Thanks – this makes a delicious Saturday stew, with beef, potatoes, onions and red and yellow peppers. Colourful and a real „good mood dish” for cloudy winter days.
Once everything is prepared, you have very little cooking work to do if you use a RÖMERTOPF ® (clay pot). You have to water the pot for 10 minutes then you put in the ingredients (meat fried), pour broth over it, then season, put the lid on and then you put it in the oven (no preheating neccessary).
Heat to 200 °C (392 °F) and bake for two hours. Ready!

Shepherds stew from the RÖMERTOPF ®
(Hungary)
600 g beef stew meat
1 tablespoon smoked bacon , diced
1 tablespoon lard
1 clove of garlic
400 g onions
3 red peppers
2 yellow peppers
400 g floury potatoes
3 cups broth
much noble sweet paprika
1 pinch of Piment d‘ Espelette strong
( dried, ground chili peppers )
caraway
Salt, 1 tablespoon of tomato paste

Wash the peppers, remove stem and seeds , cut into small pieces.
Wash, peel and quarter the potatoes . Peel the onions and also cut into quarters.
Fry the bacon with the lard in a pan, add the meat and sear on all sides. Squeeze the garlic clove into the pan and add the tomato puree. Mix well. Pour the pan contents into the moistened Römertopf, distribute onions and potatoes on it . Pour broth over it, generously sprinkle with spices and close the pot with the lid.
Put the pot into the cold oven, close the door and set it to 200 ° C (392 °F). Cook for 2 hours. Ready!

In the meantime, you can do many other things …