Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Italien, Kartoffeln;, Kräuter, Rezepte, Samstagseintopf, Wein, Winter

Samstagseintopf: Kartoffel-Bohnen-Suppe mit Perlgraupen und Speck


Das Rezept für diesen nahrhaften Samstagseintopf stammt aus Italien.
Er besteht aus Kartoffeln, Bohnen und Perlgraupen, das sind geschälte und polierte Gerstenkörner.

Gerste ist eine der ältesten Getreidearten und gehört zur Familie der Süßgräser.
Über Jahrtausende war Gerste das wichtigste Getreide, aus dem Fladenbrot und Getreidebrei/Grütze hergestellt wurde.
Heute wird sie hauptsächlich zur Graupen- und Grützeherstellung, aber auch als Braugerste verwendet.

Bei der Zubereitung kann man ein wenig schummeln und schon vorgekochte Bohnen aus der Dose verwenden. Somit spart man sich das Einweichen über Nacht und etwa 90 Minuten Kochzeit.



Kartoffel-Bohnen-Suppe mit Perlgraupen und Speck


Zutaten
(Für 6 Personen)

• 250 g Borlotti-Bohnen
• 150 g geräucherter Speck
• 3 Knoblauchzehen
• 1 große Zwiebel
• 3 Esslöffel Olivenöl
• 100 ml Weißwein
• Salz
• 1 Lorbeerblatt
• 400 g Kartoffeln
• 250 g Perlgraupen
• 150 g Mais (Dose)
• frisch gemahlener Pfeffer
• 2 Esslöffel fein gehackte Petersilie

Zubereitung
Die Bohnen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag abgießen und abtropfen lassen.
Den Speck in kleine Würfel schneiden. Knoblauch und Zwiebel schälen und klein würfeln.
1 Esslöffel Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und den Speck darin auslassen. Knoblauch und Zwiebeln zufügen und glasig andünsten. Mit Wein ablöschen und einkochen lassen.

Bohnen zufügen und mit Wasser bedecken. Aufkochen, salzen und das Lorbeerblatt einlegen. Zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 90 Minuten köcheln lassen, bis die Bohnen weich sind.
Kartoffeln waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Mit den Perlgraupen zu den Bohnen geben. Mit heißem Wasser aufgießen, bis alles bedeckt ist.
Weitere 45 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Von Zeit zu Zeit umrühren.
Falls notwendig, zwischendurch heißes Wasser nachfüllen. 15 Minuten vor Ende der Garzeit den Mais zufügen.

Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken, Lorbeerblatt entfernen. Die Hälfte der Petersilie und das restliche Olivenöl in die Suppe rühren.
Zum Servieren mit der übrigen Petersilie bestreuen.


Potato and bean soup with pearl barley and bacon

Ingredients
(For 6 persons)

250 g Borlotti beans
150 g smoked bacon
3 cloves of garlic
1 large onion
3 tablespoons olive oil
100 ml white wine
Salt
1 bay leaf
400 g potatoes
250 g pearl barley
150 g corn (tin)
freshly ground pepper
2 tablespoons finely chopped parsley

Preparation
Soak the beans overnight in cold water. Drain the next day.
Cut the bacon into small cubes. Peel garlic and onion and chop into small cubes.
Heat 1 tablespoon of olive oil in a large pan and fry the bacon ain it. Add the garlic and onions and sauté until translucent. Deglaze with wine and boil down.

Add the beans and cover with water. Bring to the boil, add salt and the bay leaf. Cover and simmer at low heat for about 90 minutes until the beans are soft.
Wash, peel and dice the potatoes. Add to the beans together with the pearl barley.
Add hot water until everything is covered.
Simmer for another 45 minutes at low heat while stirring from time to time. Pour some more hot water if necessary. Add the corn 15 minutes before the end of the cooking time.

Season the soup with salt and pepper and remove the bay leaf. Stir half of the parsley and the rest of the olive oil into the soup.
Sprinkle with the remaining parsley to serve.

Werbeanzeigen
Englisch, Essen & Trinken, Feierabendküche, Food, Fotografie, Kräuter, Rezepte

Feierabend-Pasta: Bunte Spiralnudeln mit Speck-Zwiebel-Sauce

Pasta, Food, Spiralnudeln, Zwiebeln, Speck, Sahne


Es ist wieder mal Zeit für eine schnelle (und preisgünstige) Feierabend-Pasta.
Mal sehen, was noch alles im Vorratsregal und im Kühlschrank zu finden ist….
Sahne, Speckstreifen und Parmesankäse, dazu Zwiebeln und bunte Spiralnudeln bzw. Fusilli aus den Vorräten im Keller.
Mit frischer Petersilie garniert – für den Vitaminkick – ein erstklassiges Gute-Laune Gericht!


Pasta, Food, Spiralnudeln, Zwiebeln, Speck, Sahne


Bunte Spiralnudeln mit Speck-Zwiebel-Sauce


Zutaten
(Für 4 Portionen)

• 400 g bunte Spiralnudeln
• Salzwasser
• 1 Esslöffel Olivenöl
• 100 g Speckstreifen
• 250 g Zwiebeln
• 1 ½ Becher Sahne (300 g)
• 50 g geriebener Parmesankäse
• Salz
• Pfeffer aus der Mühle
• 1 Prise Cayennepfeffer
• 1 Prise Paprikapulver
• Petersilie zum Garnieren

Zubereitung
Die Spiralnudeln im Salzwasser bissfest garen, abgießen, abtropfen lassen und beiseite stellen.
Den Speck in einer Pfanne mit dem Olivenöl anbraten. Die geschälten und fein gehackten Zwiebeln darin glasig dünsten.
Mit der Sahne aufgießen, einmal aufkochen, den Käse einrühren und schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Paprikapulver würzen und 6-8 Minuten köcheln lassen .
Die Spiralnudeln in die Pfanne geben und in der Sauce erwärmen. In einer Schüssel anrichten, mit gehackter Petersilie bestreuen und servieren.


Fusilli with bacon and onion sauce


Ingredients
(For 4 portions)

400 g Fusilli pasta
salted water
1 tablespoon olive oil
100 g bacon strips
250 g onions
1 ½ cups of cream (300 g)
50 g grated Parmesan cheese
Salt
Pepper from the mill
1 pinch cayenne pepper
1 pinch paprika powder
Parsley to garnish

Preparation
Cook the Fusilli pasta in salted water until al dente (see package instructions), drain and set aside.
Brown the bacon in a pan with a little olive oil add the peeled and finely chopped onions in it until translucent.
Add the cream, bring to the boil once, stir in the cheese and let it melt. Season with salt, pepper, cayenne pepper and paprika powder and simmer for 6-8 minutes.
Add the Gusilli pasta to the pan and heat in the sauce. Arrange in a bowl, sprinkle with chopped parsley and serve.
 

Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Kartoffeln;, Rezepte, Samstagseintopf, Suppe, Winter

Samstagseintopf: Grünkohlsuppe mit Kale Chips und Bacon


Es ist immer noch Grünkohl-Saison! Nutzen wir doch die Gelegenheit, noch ein feines Süppchen daraus zu kochen. Der herzhafte Winterkohl – auch Braunkohl oder Blätterkohl genannt – soll ja sehr gesund sein.



Er ist äußerst mineralstoff – und vitaminreich. Sein herb-süßliches Aroma erhält der Grühkohl durch Frosteinwirkung, durch die sich die im Kohl enthaltene Stärke in Zucker umwandelt.
Die bekannteste Art von Grünkohl hat stark gekrauste Blätter, seltener kommt die glattblättrige Sorte auf den Markt. Hauptsaison ist November bis März.
Grünkohl ist reich an Eiweiß, Ballaststoffen, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Jod, Vitaminen A, E, B2, B6, Folsäure und und C. Ausserdem enthalten sind Fett, Kohlenhydrate,m natrium, Fluor, Vitamin B1.
Die beste Vorbereitung, um sich auf den Frühling vorzubereiten.



Grünkohlsuppe mit Kale Chips und Bacon


Zutaten
(Für 4 Personen)

Für die Suppe
• 200 g Grünkohl, geputzt und gewaschen
• Salz
• 200 g Kartoffeln
• 1 Zwiebel (60 g)
• 1 Möhre (80 g)
• 1 Knoblauchzehe
• 2 Esslöffel Olivenöl
• 1,2 Liter Gemüsebrühe
• 150 ml Sahne
• Salz
• Pfeffer
• frisch geriebene Muskatnuss

Für die Garnierung
• 100 g Grünkohlblätter
• Olivenöl
• 100 g Speckstreifen
• 100 – 150 ml Sahne

Zubereitung
Den Grünkohlblätter klein schneiden und in kochendem Salzwasser blanchieren, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen.
Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren und Knoblauch schälen und klein schneiden.
Das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin anschwitzen. Grünkohl, Kartoffeln und Karotten zufügen, kurz mit andünsten. Die Gemüsebrühe angießen, mit Salz und Pfeffer würzen und zugedeckt ca. 30 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit für die Garnitur 100 g Grünkohl mit Olivenöl beträufeln und darin wenden. Zusammen mit den Speckstreifen auf ein Backblech geben und bei 160 °C ca. 10 – 15 Minuten rösten, bis Speck und Grünkohl knusprig sind.  Vom Blech nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
100 – 150 ml Sahne in einem Shaker leicht schlagen.

Die Suppe vom Herd nehmen, mit dem Mixstab fein pürieren und 150 ml flüssige Sahne zugeben. Weitere 5-10 Minuten köcheln lassen, dann nochmals mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
Zum Servieren in Suppenteller füllen, mit leicht geschlagener Sahne, Grünkohlchips und Speck garnieren.
Dazu passt frisches Bauernbrot.



Kale soup with kale chips and bacon


Ingredients
(For 4 people)
For the soup
200 g cale, cleaned and washed
Salt
200 g potatoes
1 onion (60 g)
1 carrot (80 g)
1 garlic clove
2 tablespoons olive oil
1,2 litres vegetable broth
150 ml liquid cream
Salt
Pepper
freshly ground nutmeg

For garnishing
100 g kale
Olive oil
100 g bacon strips
100 – 150 ml cream

Instructions
Cut the kale leaves into small pieces and blanch in boiling salted water. Then rinse with cold water and drain well.
Heat the oil in a large pot and sauté the onions and garlic in it. Add the kale, potatoes and carrots and sauté briefly. Add the vegetable broth, season with salt and pepper. Cover and let simmer for approx. 30 minutes.
In the meantime, prepare the garnish. Sprinkle 100 g kale leaves with olive oil and mix with your hands. Place on a baking tray together with the bacon strips and roast at 160 °C = 302°F for 10 – 15 minutes until the bacon and kale are crispy. Remove from baking tray and drain on kitchen paper. Give 100 – 150 ml cream in a shaker, beat lightly.

Remove the soup from heat, blend finely with a handblender and add 150 ml liquid cream. Let simmer for another 5-10 minutes, then season to taste again with salt, pepper and freshly grated nutmeg.
To serve, fill into soup plates, garnish with lightly beaten cream, kale crisps and bacon. Fresh farmer’s bread goes well with the soup.

Backen, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Herbst, Kartoffeln;, Rezepte, Wein, Winter

Focaccia mit blauen Kartoffeln, Speck und Zwiebeln


Zur Abwechslung zwischen all dem süßen Weihnachtsgebäck gibt es heute zum Abendessen eine Focaccia mit blauen Kartoffeln, Speck und roten Zwiebeln.
Dazu passt übrigens hervorragend eine Tasse Glühwein, oder auch zwei 😉



Focaccia mit blauen Kartoffeln, Zwiebeln und Speck


Zutaten
(für ein großes Backblech, 30×40 cm)

Focaccia
• 20 g frische Hefe
• 1 Teelöffel Honig
• 300 ml lauwarmes Wasser
• 20 g kaltgepresstes Olivenöl
• 10 g feines Meersalz
• eine Prise Chiliflocken
• ca. 500 g Weizenmehl (Type 550)

Belag
• 300 g blaue Kartoffeln, geschält (z. B. die Sorte „Vitelotte”)
• 2 Teelöffel frisch gemahlener Koriander
• 100 g geschälte rote Zwiebeln
• 100 g geräucherter Speck, gewürfelt
• kalt gepresstes Olivenöl zum Beträufeln
• Meersalzflocken

Zubereitung
Für den Teig Hefe, Honig und lauwarmes Wasser in einer großen Schüssel mischen. 5 Minuten gehen lassen.
Olivenöl, Meersalz, Chiliflocken und Mehl kräftig unter die Hefemischung rühren, bis ein glatter, aber noch feuchter Teig entsteht.
Den Teig in eine Schüssel geben und mit einem Deckel oder einem sauberen, feuchten Küchenhandtuch zudecken.
Den Teig bei Zimmertemperatur etwa ein bis zwei Studen gehen lassen, bis er den doppelten Umfang angenommen hat.

Ein Backblech (ca. 30 x 40 cm) mit Backpapier auslegen. Mit angefeuchteten Händen den Teig möglichst gleichmäßig bis an die Ränder über das ganze Backblech verteilen.
Der Teig muss zu keinem Zeitpunkt geknetet werden.

Für den Belag Kartoffeln und Zwiebeln mit einem Gemüsehobel oder einem sehr scharfen Messer in hauchdünne Scheiben schneiden.
Die Kartoffel- und Zwiebelscheiben in den Teig drücken. Mit Koriander und Speckwürfeln bestreuen. Zum Schluss großzügig mit kalt gepresstem Olivenöl beträufeln.
Den Teig noch einmal abgedeckt bei Zimmertemperatur auf etwa den doppelten Umfang gehen lassen. Mit Salzflocken bestreuen.
Die Focaccia im vorgeheizten Backofen 15-25 Minuten lang bei 230 °C backen, bis sie goldgelb ist.



Focaccia with blue potatoes, onions and bacon


Ingredients
(for a large baking sheet, 30×40 cm)

Focaccia
20 g yeast

1 teaspoon honey
300 ml tepid water
20 g cold-pressed olive oil
10 g fine sea salt
a pinch of chilli flakes
about 500 g wheat flour

Topping
300 g blue potatoes, peeled (eg variety „Vitelotte“)
2 teaspoons freshly ground coriander
100 g red onions, peeled
100 g smoked bacon, diced
cold-pressed olive oil for drizzling
sea salt flakes

Instructions
For the dough mix yeast, honey and tepid water in a large bowl. Let rest for 5 minutes.
Stir olive oil, sea salt, chilli flakes and flour vigorously under the yeast mixture until a smooth but still moist dough is obtained.
Put the dough in a bowl and cover with a lid or a clean, damp kitchen towel.
Leave the dough at room temperature for about one to two hours until it has reached twice the volume.

Line a baking tray (about 30 x 40 cm) with baking paper. With moistened hands spread the dough as evenly as possible to the edges over the whole baking tray.
The dough does not need to be kneaded at any time.

For the topping cut potatoes and onions with a vegetable slicer or a very sharp knife into very thin slices.
Press the potato and onion slices into the dough. Sprinkle with coriander and bacon cubes. Finally, drizzle generously with cold-pressed olive oil.
Leave the dough covered again at room temperature until it has reachet about twice the volume. Sprinkle with salt flakes.
Bake the focaccia in a preheated oven for 15-25 minutes at 230 °C = 446 °F until golden.

Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Herbst, Kartoffeln;, Rezepte, Samstagseintopf, Suppe, Winter

Samstagseintopf: Schwäbischer Sauerkrauteintopf


Es ist Samstag, der 1. Dezember. Die Markgräflerin ist noch nicht so richtig auf Advent eingestimmt und dennoch finden allerorts die ersten Weihnachtsmärkte statt.
Zu Hause ist noch allerlei aufzuräumen und die alljährlichen Linzertorten sind auch noch nicht gebacken.
Aber es gibt auf jeden Fall wieder mal einen deftig-winterlichen Samstagseintopf mit Kartoffeln, Sauerkraut und Speck.
Wer mag, kann noch Wursträdle hinzufügen oder den Eintopf zum Servieren mit einem Klecks Sauerrahm verfeinern…


Schwäbischer Sauerkrauteintopf


• 2 mittelgroße Zwiebeln
• 2 Knoblauchzehen
• 4 mittelgroße Kartoffeln
• 250 g Speckstreifen
• 3 Esslöffel Rapsöl
• 2 Esslöffel Tomatenmark
• 1 Liter Gemüsebrühe
• 2 Esslöffel Paprikapulver edelsüß
• 750 g Sauerkraut
• 3 Lorbeerblätter
• 5 Wacholderbeeren
• Salz
• Pfeffer
• 1 Teelöffel Zucker
• nach Belieben 200 g Sauerrahm

Zubereitung
Die Zwiebeln abziehen und fein würfeln. Knoblauchzehen abziehen und durch die Presse drücken. Die Kartoffen waschen, schälen und würfeln.

In einem großen Topf 3 Esslöffel Rapsöl erhitzen und Speck, Zwiebeln und Knoblauch kurz darin andünsten.
Tomatenmark hinzufügen und mit 1/4 Liter = 250 ml Gemüsebrühe ablöschen. Das Paprikapulver einrühren und Sauerkraut hinzugeben.
Den Rest der Gemüsebrühe zugießen. Dann die Kartoffelwürfel, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren in den Topf geben.
Alle Zutaten verrühren und den Eintopf bei geschlossenem Deckel etwas 45 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Kartoffelwürfel bissfest geworden sind.

Vor dem Servieren mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.
Nach Belieben auf dem Suppenteller einen kräftigen Klacks Sauerrahm hinzufügen.


Swabian sauerkraut stew


2 medium sized onions
2 cloves of garlic
4 medium sized potatoes
250 g bacon strips
3 tablespoons rapeseed oil
2 tablespoons tomato paste
1 litre vegetable stock
2 tablespoons sweet paprika powder
750 g sauerkraut
3 bay leaves
5 juniper berries
Salt
Pepper
1 teaspoon sugar
200 g sour cream to taste

Instructions
Peel the onions and finely dice. Peel garlic cloves and press through the press. Wash, peel and dice the potatoes.

In a large pot, heat 3 tablespoons of rapeseed and sauté the bacon, onions and garlic in it.
Add the tomato paste and deglaze with 1/4 litre = 250 ml vegetable stock. Stir in the paprika powder and add sauerkraut.
Then add the remaining vegetable stock and potato cubes, bay leaves and juniper berries.
Mix all ingredients and simmer the stew with the lid closed for about 45 minutes on a low heat until the potato cubes are al dente.

Season with sugar, salt and pepper before serving.
Add a generous dollop of sour cream to the soup plate as you like.

Dessert, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Herbst, Listicle, Rezepte, Schweiz

Die besten Rüebli-Rezepte zum Rüeblimärt


Falls Ihr morgen den Rüeblimärt in Aarau besuchen solltet, habe ich noch ein paar Rezepte für euch zusammengetragen, damit Ihr wisst, was in den Einkaufkob kommen muss…



Wie wäre es mit einer Suppe aus Küttiger Rüebli und Pastinaken?

Küttiger Rüebli Suppe



Hier ist eine wärmende Rüeblisuppe mit Orange und Ingwer

(Blut-)Orangen-Karottensuppe mit Ingwer



Würzig: Eine Steckrübensuppe mit Dijon-Senf



Oder bunten, gerösteten Möhren mit Polenta?

Tessiner Polenta trifft Rüebli aus Aarau



Ebenfalls farbenfroh und köstlich ist diese bunte Rüebli-Quiche

Rüebli-Quiche



Das ist ein traditionelles Gericht aus weißen Rüben (Räben) bzw. Steckrüben

Weisse Rüben mit Speck



Noch ein Rezept mit Steckrüben

Kräftiger Steckrübeneintopf mit Kartoffeln und Schweinebauch



Rübli zum Dessert – als Konfekt

Rüebli-Halva



Noch ein süßes Dessert mit Rüebli:

Rüebli-Waffeln mit Frischkäse und Ahornsirup


Rüben kann man auch wunderbar aushöhlen und als schaurige Beleuchtung verwenden….
In der Schweiz verwendet man dafür die Räbe – Steckrübe und im Markgräflerland war es früher üblich, dass die Kinder nach der Futterrüben-Ernte Rüben aushöhlen und mit Fratzen verzieren durften, die dann mit Teelichtern oder Grablichtern nachts von innen beleuchtet wurden.


Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Markgraeflerland, Mein Mann kann ..., Rezepte, Wein

Mein Mann kann: Winzerröllchen

Winzerröllchen_001_Postit


Der Markgräfler hatte letztens „Nutella French Toast Rolls“ gezaubert und im vergangenen Jahr schon einmal mediterranen Brot-Röllchen mit Parmaschinken gemacht.

Davon inspiriert hat er sich jetzt Winzerröllchen ausgedacht und die bekannten Winzerschnitten mit French Toast Rolls kombiniert.
Auch eine Superidee – nur beim Anbraten war die Pfanne ein wenig zu heiß und die Röllchen sind beinahe angebrannt….
Dazu passt hervorragend „Neuer Süßer” oder ein trockener Weißwein, aber auch Cidre.


Winzerröllchen_002


Markgräfler Winzerröllchen


Zutaten
(für 4 Personen)

• 12 Scheiben Toastbrot (Sandwich-Toast)
• 100 ml Milch
• 2 Eier
• 4 Esslöffel Rapsöl (oder Butter)
• 1 Becher Schmand oder Sauerrahm (200 g)
• etwa 100 g Käse (z. B. Emmentaler oder Comté)
• Salz
• Pfeffer
• 1 mittlere Zwiebel
• 1 Knoblauchzehe
• Speck, gewürfelt oder in dünne Streifen geschnitten
• Gutedel

Zubereitung
Die Zwiebel fein hacken, den Käse reiben. In einer Schüssel den Sauerrahm, Zwiebel und Knoblauch (durch die Presse gedrückt) mischen, den geriebenen Käse unterheben und mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Gutedel abschmecken.

Das Toastbrot vom Rand befreien und mit dem Nudellholz dünn ausrollen. Jede Toastbrotscheibe zur Hälfte mit der Sauerrahm-Zwiebel-Käse-Mischung bestreichen und  mit Speckwürfeln bestreuen. Anschließend fest zusammenrollen.

In einer Schüssel die Eier und die Milch miteinander verrühren. Anschließend werden die Rollen darin eingelegt und gewendet, bis sich der Toast mit dem Ei vollgesogen hat.

Jetzt müssen die eingelegten Rollen nur noch ein einer Pfanne mit Öl von allen Seiten bei niedriger Hitze vorsichtig goldbraun gebraten werden.

Dazu reicht man ein Gläschen Gutedel.


Winzerröllchen_007


Winegrower’s rolls


Ingredients
(for 4 persons)

12 slices of toasted bread (sandwich bread)
100 ml milk
2 eggs
4 tablespoons rapeseed oil (or butter)
1 cup sour cream (200 g)
about 100 g cheese (eg Emmental or Comté)
Salt
Pepper
1 medium sized onion
1 clove of garlic
Bacon, diced or cut into thin strips
Chasselas

Preparation

Finely chop the onion, grate the cheese. In a bowl, mix the sour cream, onion and garlic (pressed through the press), fold in the grated cheese and season with salt, pepper and a dash of Chasselas.

Remove the crumb from the edge of the bread and roll out thinly with a rolling pin. Spread the half of  each toast with the sour cream-onion-cheese mixture and sprinkle with bacon cubes. Then roll up tightly.

In a bowl, mix eggs and milk and turn the rolls in it until they are soaked.
Gently heat oil in a pan and fry the rolls in it on all sides until golden brown .

Serve with a glass of Chasselas.


Winzerröllchen_004


Winzerröllchen_005

 

Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Reisen, Rezepte, Samstagseintopf, Schweden, Suppe

Schwedische Küche: Hausmannskost – Gelbe Erbsensuppe mit Gemüse und Speck


Heute habe ich für euch als Samstagseintopf typisch schwedische Hausmannskost.
Es gibt gelbe Erbsensuppe mit Gemüse und Speck.

Bevor ich zum Rezept komme, möchte ich euch aber noch ein wenig über die typisch schwedische Küche berichten.

Die Schwedische Küche

Dank unzähliger Seen und lang gestreckter Küsten verfügen die Schweden über eine große Speisefischtradition.
Karpfen, Hecht, Lachs, Forelle und Saibling spielen bei den Süßwasserfischen eine große Rolle. Der Wanderfisch Lachs hat hierbei eine besondere Bedeutung – er wird gebeizt, geräuchert, pochiert oder gebraten und zu speziellen Feiertagen, wie am Karfreitag, auf den Tisch gebracht.

Die Eigenheiten der schwedischen Küche haben ihren Ursprung in der Notwendigkeit, die Ausbeute der kurzen Erntezeit und des Fischfangs möglichst lange konservieren zu müssen.
So entstand auch die international bekannt gewordene Spezialität gravad lax,  der gebeizte Lachs, der gern mit hovmästarsås, einer süßsauren Senfsauce, gegessen wird.
Früher wurden die Fische im Frühsommer gefangen und um sie länger konservieren zu können, umhüllte man sie mit einer dünnen Salzschicht und vergrub sie in der Erde.
Später wurde dann der Lachs mit Salz, Zucker, Gewürzen, Kräutern und Dill behandelt, bevor man ihn in der Erde vergrub.

Heutzutage wird der Lachs natürlich nicht mehr in der Erde vergraben. Der rohe Lachs wird mit einer Mischung aus gehacktem Dill, Salz und Zucker eingerieben, mit zerstoßenen Pfeffer-, Senf- und Pimentkörnern gewürzt und dann 2 -3 Tage im Kühlschrank mariniert.

Bei den Meeresfischen steht an erster Stelle der Hering, der in Schweden zwei verschiedene Bezeichnungen hat.
Wurde der Hering in der Ostsee gefangen, so nennt man ihn Strömming, ansonsten nennt man ihn Sill. Der Strömming ist kleiner und nicht so fetthaltig wie der Sill.

Der früher ebenso vergrabene saure Hering surströmming (sur = sauer) ist eine recht umstrittene Fischdelikatesse.
Zur Surströmmingpremiere ist diese alljährlich ab Mitte August im Handel erhältlich.

Ein halbes Jahr benötigt der Fisch, bis er „reif” ist, was man an der fast kugelförmig ausgebeulten Konservendose, in welcher er im Supermarkt-Kühlregal zu finden ist, erkennen kann.
Der im März eingesalzene und vergorene Hering kommt ohne Erhitzen in die zylindrischen Dosen, worin er weiter nachgärt. Diese Prozess führt zu einem enormen Gasdruck, dessen Kräfte nach allen Seiten wirken.
Beim Öffnen der Dose, was vorzugsweise unter freiem Himmel geschieht, entweicht ein übler Geruch. Surströmming wird daher im Volksmund auch Stinkefisch genannt.
Klassisch verzehrt man ihn mit Tunnbröd – ein weiches Fladenbrot, das mit Mandel-Kartoffeln, geschmorten Zwiebeln und Butter oder saurer Sahne belegt ist.
Traditionell wird zum Surströmmings-Fest Aquavit serviert, das ist eine klare bis goldgelbe Spirituose, die unter Verwendung von Kümmel hergestellt wird.
Ein ordentlicher Schluck nach jedem Bissen ist die Regel.

Die wahre Art, Surströmming zu essen, besteht darin, eine dünne Scheibe tünbrodd, des hierfür bestimmten Brotes, zu nehmen und sie dick mit Butter zu bestreichen.
Darauf legen Sie eine Scheibe gekochte Kartoffel und einen rohen Zwiebelring (der in diesem speziellen Fall zur Erfrischung des Atems dient).
Ist die Dose geöffnet und die erste Schockwelle des alle Sinne erschlagenden Verwesungsgestanks ein wenig abgeklungen, so wickeln Sie einen Brocken daraus in Ihre Brotscheibe ein. Der Fisch sieht aus wie ganz normaler Hering, silbrig glänzend auf der Außenseite, ziegelrot im Innern. Aber die Zähnen empfinden ihn als wabbelig und weit jenseits des Verfallsdatums. Und was die Geschmacksknospen anbelangt…. obwohl bei der Herstellung keinerlei Fäkalien zur Anwendung gelangen, drängt sich der Gedanke an sie dennoch auf, zusammen mit den Aromen von schlechtem Fisch, Salz und Essig. Skål!
Christa Weil – Cuisine Fatale, Ein Potpourri aus der internationalen Extremküche


Troll-Postkarte zum Thema Surströmming von Rolf Lidberg/Trollrike

Der Markgräfler hatte, nachdem wir im Supermarkt-Kühlregal ein paar Dosen mit leichter Wölbung entdeckt hatten, schon mit dem Gedanken geliebäugelt, eine davon mitzunehmen.
Aber ohne Kühlmöglichkeit und mit obigem Zitat aus dem Buch von Christa Weil im Hinterkopf, hat die Markgräflerin nur den Kopf geschüttelt. Nee, nee, sowas esse ich bestimmt nicht.
Und vermutlich wäre die Dose sowieso am Flughafen bei der Handgepäckkontrolle wegen Explosionsgefahr einbehalten worden….. 😉
Stattdessen habe ich eine nette Troll-Postkarte zum Thema Surströmming entdeckt, die musste auf jeden Fall mit.

Und was gibt es sonst noch?
Bei der Viehzucht sind traditionell die Rinder- und Ziegenhaltung geläufig, die früher in erster Linie der Milchwirtschaft dienten.
Der ohnehin spärliche Fleischverzehr wurde gedeckt durch Wild (überwiegend Kleinwild wie Hase, Kaninchen, Schneehühner oder Schnepfen) und eher ausnahmsweise durch Elchfleisch).

Im Ackerbau wird heute überwiegend Getreide angebaut, vor allem Gerste, Weizen und Hafer, außerdem Leinsaat und Raps. In Südschweden werden vereinzelt auch Zuckerrüben angebaut.
Und natürlich gibt es Kartoffeln! – Wir haben unterwegs einige Kartoffelfelder gesehen.
Die günstigsten Bedingungen für den Ackerbau findet man in Südschweden, denn dort beträgt die Vegetationsperiode 240 Tage – im hohen Norden beträgt diese nur etwa die Hälfte dieser Zeitspanne.
In den heimischen Gemüsegärten werden vor allem Pflanzen angebaut, die nicht so kälteempfindlich sind, meist Kohl und Hülsenfrüchte, insbesondere die gelbe Erbse.


getrocknete gelbe Erbsen

Aha, und schon sind wir wieder bei der gelben Erbsensuppe – typisch schwedische Hausmannskost.

Traditionelle schwedische Hausmannskost ist meistens einfach, deftig und nahrhaft. Zu den beliebtesten gehören Gerichte wie Jansons frestelse, ein Auflauf aus Kartoffeln, Zwiebeln, Sardellen und Sahne, Pytt y panna, ein traditionelles Resteessen, bei dem Kartoffeln und Fleischreste in Würfel geschnitten und meist gekrönt von einem Ei in der Pfanne gebraten werden.
Dazu isst man Rote Bete, ebenso Biff a la Lindström, Rindergehacktes mit Rote Bete und Kapern und natürlich die berühmten Köttbullar, Fleischbällchen, die gern mit Preiselbeeren (lingon) gegessen werden.
In vielen Familien gibt es nach alter Sitte am Donnerstag gelbe Erbsensuppe und danach knusprige Pfannkuchen mit eingemachten Beeren oder Früchtekompott.
Zu den Desserts und zur berühmten schwedischen Kaffeepause fika komme ich später noch, in einem oder mehreren Blogbeiträgen.



Gelbe Erbsensuppe mit Gemüse
Gul ärtsoppa med grönsaker


Zutaten
(Für 4 Portionen)

• 400 g getrocknete gelbe Erbsen
• 2 Möhren
• 200 g Sellerie
• 1 Stange Lauch (Porree)
• 2 Zwiebeln
• 200 g Räucherspeck
• 800 ml Gemüsebrühe
• Salz
• Pfeffer
• 1 Messerspitze gemahlener Koriander
• ½ Bund frischer gehackter Koriander (ersatzweise Petersilie)

Zubereitung
Die gelben Erbsen in ein Sieb geben, abspülen, dann in einen Topf oder eine große Schüssel geben und in reichlich Wasser über Nacht einweichen.

Die Erbsen in etwa 1,5 Liter Wasser zum Kochen bringen, die oben schwimmenden Schalen und den sich bildenden Schaum mehrmals abschöpfen. Etwa 20 Minuten kochen.
Samt Kochwasser beiseite stellen.

Möhren und Sellerie schälen, Lauch putzen und alles in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und hacken. Speck in kleine Würfel oder Streifen schneiden.
Speck in einem großen Topf auslassen, dann den Speck herausnehmen und im Speckfett Zwiebel und übriges Gemüse anschmoren.
Erbsen mit Kochsud und die Gemüsebrühe zufügen. Alles 1 Stunde und 30 Minuten kochen.
Die Suppe pürieren, mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Koriander abschmecken.
Speckwürfel und Koriander auf die Suppe geben. Nach Belieben mit etwas Knäckebrot servieren.



Swedisch yellow peas soup with vegetables
Gul arsoppa med grönsaker

Ingredients
(For 4 servings)

400 g dried yellow peas
2 carrots
200 g celery
1 leek
2 onions
200 g smoked bacon
800 ml vegetable broth
Salt
Pepper
1 pinch ground coriander
½ bunch of fresh chopped cilantro (alternatively parsley)

Preparation
Put the yellow peas into a colander, rinse, then place in a pot or large bowl and soak in plenty of water overnight.
Drain through a sieve, then put the peas into a large pot together with 1.5 litres of water. Bring to a boil and cook for about 20 minutes, skim off the floating peels and the froth several times.
Set the pot aside.

Peel carrots and celery, clean leeks and cut everything into small pieces. Peel and chop the onions. Cut bacon into small cubes or strips.
Drain the bacon in a large saucepan, then remove the bacon and add onions and vegetables and fry in the fat of the bacon.
Add peas with cooking stock and the vegetable stock. Cook everything for 1 hour and 30 minutes.
Puree the soup, season with salt, pepper and ground coriander.

Add bacon cubes and cilantro to the soup. Serve with a little crispbread to taste.

Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte, Winter

Fremdgekocht: Gebratene Maultaschen an Rahmwirsing mit Speck


Ist euch eigentlich aufgefallen, dass ich schon lange keine Maultaschen mehr gemacht habe?
Höchste Zeit, finde ich – und deshalb gibt es heute mal eine neue Variante – gebratene Maultaschen an feinem Wintergemüse, nämlich mit Rahmwirsing und Speck.

Die Maultaschen habe ich nicht selbst gemacht, da nehmen wir die gutem schwäbischen von Bürger aus dem Kühlregal.
Ja, genau – obwohl die Schwarzwälder auch supergute Maultaschen machen…. Da geht  – äh, kocht die Markgräflerin mal fremd!

Falls ihr die Maultaschen lieber selber machen möchtet, empfehle ich euch das Originalrezept von der Gaststätte „Klosterpost” in Maulbronn.

Lasst es euch schmecken.



Gebratene Maultaschen an Rahmwirsing mit Speck


Zutaten
(Für 2 Personen)
• 500 g Wirsing (½ Kopf)
• 1 kleine Zwiebel
• 25 g Butter
• 75 g Speckwürfel
• 125 ml Fleischbrühe
• 1 Esslöffel Mehl
• 200 ml Sahne
• Salz
• Pfeffer
• Muskat
• Kümmel, gemahlen

• 4-6 Maultaschen
• Butterschmalz

Zubereitung
Die äußeren Blätter vom Wirsing entfernen, den harten Strunk herausschneiden.
Dann den Wirsing in Streifen schneiden und gut waschen, abtropfen lassen. Die Zwiebel schälen und fein hacken.
Butter in einem Topf zerlassen, Zwiebel, Speckwürfel und Butter bei mittlerer Hitze darin leicht bräunen.
Den Wirsing zufügen, mit der heißen Fleischbrühe auffüllen und das Ganze bei kleiner Hitze weich dünsten.
Das Mehl in die Sahne geben und glatt rühren, dann zu dem gegarten Kohl geben. Kurz aufkochen lassen. Mit Kümmel, Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Maultaschen in Scheiben schneiden. In einer Pfanne wenig Butterschmalz zerlassen und bei mittlerer Hitze die Maultaschen darin unter gelegetlichem Wenden anbraten, bis sie knusprig sind.
Zum Servieren die gebratenen Maultaschen auf Rahmwirsing anrichten.



Fried Swabian Maultaschen (pelmeni) with creamed savoy cabbage and bacon

Ingredients
(For 2 people)
500 g savoy cabbage
1 small onion
25 g butter
75 g bacon cubes
125 ml beef broth
1 tablespoon flour
200 ml cream
salt
pepper
nutmeg
ground caraway

4-6 Swabian Maultaschen (pelmeni)
clarified butter/ghee

Preparation
Remove the outer leaves from the savoy cabbage, cut out the hard stalk.
Then cut the savoy cabbage into strips and wash well, drain. Peel the onion and chop finely.
Melt the butter in a saucepan, lightly brown onion, bacon in it over medium heat.
Add the savoy cabbage, pour in the hot beef broth and fry the mixture gently over low heat.
Mix the flour with the cream and stir until smooth, then add to the cooked cabbage. Bring to a boil. Season with cumin, salt, pepper and nutmeg.

Slice the Maultaschen. In a pan, melt the ghee and sauté the ravioli over medium heat until they are crispy.
Serve the fried ravioli with creamed savoy cabbage.

Backen, Belgien, Bier, Englisch, Essen & Trinken, Festtagsgerichte, Food, Fotografie, Rezepte

Mut zur Lücke: Kaninchen belgische Art – Mit Backpflaumen und Biersauce aus dem Römertopf

Kaninchen mit Backpflaumen und Bier aus „Les Meilleures Recettes de Flandre“

Sowas ist mir ja schon lange nicht mehr passiert….
Es geschah am ersten Weihnachtsfeiertag: Die Markgräflerin und der Markgräfler hatten zum festlichen Mittagessen Gäste eingeladen.
Das Menü wurde schon eine Woche vorher festgelegt, das Kaninchen beim Metzger unseres Vertrauens bestellt, alle Zutaten im Haus und dann konnte die Markgräflerin loslegen.
Alles war perfekt – der Tisch gedeckt, der Fotoapparat lag bereit und alles war rechtzeitig fertig, als die Gäste eintrafen.
Bei den Vorspeisen hatte ich noch an alles gedacht.



Und jetzt kommt’s… Ab dem Hauptgericht hatte ich meinen Fotoapparat komplett vergessen und es gibt weder ein Bild vom Kaninchen Belgische Art mit Backpflaumen und Biersauce (mit Kartoffelstampf und Rotkraut) noch vom Dessert, dem Vanilleis mit heißen Himbeeren.
Deshalb muss ich heute mal Mut zur Lücke beweisen  – ein Rezept ohne Foto! Es hat nämlich sehr gut geschmeckt und sollte auf jeden Fall im Blog festgehalten werden.

Das Rezept habe ich aus dem Rezeptbüchlein „Les Meilleures Recettes de Flandre“ – „Die besten Rezepte aus Flandern” von Brigitte Racine, welches ich aus einem Urlaub in Brügge, Belgien mitgebracht hatte. Als Beilage werden im Rezept Pommes Frites empfohlen.
Da ich keinen Schmortopf in passender Größe habe, habe ich wieder mal meinen RÖMETOPF® zum Einsatz gebracht.
Hierfür den Römertopf 10 Minuten wässern.


Backpflaumen

Kaninchen in Biersauce mit Backpflaumen


Zutaten
(Für 4-6 Personen)
• 1 Kaninchen (ca. 1,7 kg) – vom Metzger in 6 Stücke zerlegen lassen
• 2-3 Zwiebeln
• 100 g geräucherter Speck, gewürfelt
• 12 Backpflaumen
• 1 Bouquet garni (Petersilie, Lauch, Thymian, Lorbeer)
• 750 ml helles belgisches Bier
• Rapsöl
• Mehl oder Speisestärke
• Salz
• Pfeffer

Zubereitung
Die Zwiebeln schälen und hacken.
In einer Pfanne etwas Rapsöl erhitzen, die Zwiebeln andünsten, dann Speck dazugeben.
Aus der Pfanne nehmen und die Kaninchenstücke in der Pfanne anbraten.
Zwiebeln, Speck, Kaninchenteile, Backpflaumen und das Bouquet garni in einen Schmortopf oder Römertopf geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Zubereitung im Schmortopf
5 Minuten bei milder Hitze kochen, dann das Bier hinzufügen.
Zugedeckt etwa 45 Minuten schmoren.
Wenn das Kaninchen gar ist, herausnehmen und im Backofen bei 100 °C warm halten.
Die Sauce mit etwas Mehl oder Speisestärke binden.

Zubereitung im RÖMERTOPF®
Die Kaninchenteile im Römertopf mit Bier übergießen. Den Deckel auflegen.
In den kalten Backofen auf die unterste Schiene stellen, Temperatur auf 200 °C  einstellen und 45 Minuten bei geschlossenem Deckel backen.
Danach den Deckel abnehmen und weitere 10-15 Minuten im Ofen stehen lassen. Dann den Backofen ausschalten.
Die Kaninchenteile in den Deckel des Römertopfs legen und im Ofen warmhalten.
Die Sauce in die Bratpfanne geben und erhitzen. Etwas Mehl oder Speisestärke mit kaltem Wasser anrühren und mit einem Schneebesen in die Sauce rühren und sanft köcheln lassen, bis die Sauce leicht eindickt.

Kaninchenteile auf eine vorgewärmte Servierplatte geben und mit der Sauce servieren.


Ein weiteres Rezept für Kaninchen auf belgische Art findet ihr hier
Kaninchen auf belgische Art mit Bier und Spekulatius


Kaninchen belgische Art 1


Rabbit in beer sauce with prunes – a recipe from Belgium

ingredients
(For 4-6 persons)
1 rabbit (about 1.7 kg) – ask the butcher to cut it into 6 pieces
2-3 onions
100 g smoked bacon, diced
12 prunes
1 bouquet garni (parsley, leek, thyme, bay leaf)
750 ml light Belgian beer
Rapeseed oil
Flour or cornstarch
Salt
Pepper

preparation
Peel and chop the onions.
Heat some rapeseed oil in a pan, fry the onions in it, then add bacon.
Remove from the pan and then fry the rabbit pieces in the pan.
Add onions, bacon, rabbit pieces, prunes and the bouquet garni in a casserole or clay pot. Season with salt and pepper.

Preparation in a casserole
Boil for 5 minutes on a low heat, then add the beer.
Cover and simmer for about 45 minutes.
When the rabbit is cooked, remove it and keep it warm in the oven at 100 ° C = 212 °F.
Thicken the sauce with some flour or cornstarch.

Preparation in a RÖMERTOPF® (clay pot)
Pour the rabbit parts in the Römertopf with beer. Put the lid on.F Place in the cold oven on the bottom rack, set the temperature to 200 ° C = 392 °F and bake for 45 minutes with the lid closed.
Then remove the lid and leave in the oven for another 10-15 minutes. Then turn off the heat.
Place the rabbit parts in the lid of the clay pot and keep warm in the oven.
Put the sauce in the frying pan with the drippings and heat. Mix some flour or cornstarch with cold water and stir into the sauce with a whisk. Simmer gently until the sauce has slightly thickened.

Place the rabbit pieces on a hot platter and serve with the sauce and french fries or mashed potatoes.