Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte, Schokolade, Sonntagskuchen, Vegetarisch

Schokolade-Birnen-Kuchen

Schokolade Birne Kuchen 1


Endlich wieder mal ein Sonntagskuchen!
Nachdem die Reste vom Weihnachtsgebäck nun endlich aufgefuttert sind, habe ich nach langer Zeit wieder mal gebacken.


Schokolade Birne Kuchen 2


Schokolade-Birnen-Kuchen


Zutaten
(Für eine Springform mit 26 cm Ø)
• 1 kg Birnen
• 150 g Butter
• 150 g Zucker
• 3 Eier
• 300 g helles Dinkelmehl (Type 630)
• 3 Teelöffel Backpulver
• 1 Esslöffel Kakaopulver
• Zimt
• geriebene Muskatnuss
• 1/8 Liter = 125 ml Milch
• 100 g zerbröckelte Schokolade
• 4 Esslöffel zarte Haferflocken
• 1 Esslöffel Rum

Zubereitung
Birnen schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen.

Butter mit Zucker cremig rühren, die Eier nach und nach einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver, Kakaopulver, eine Prise Zimt und eine Messerspitze geriebene Muskatnuss mischen und sieben.
Dann abwechselnd mit der Milch unterrühren. Zum Schluss Schokolade, Haferflocken und einen Esslöffel Rum untermischen.

2/3 des Teiges in eine Springform füllen, die Birnen leicht hineindrücken und den restlichen Teig darübergeben.

Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 190 °C etwa 60 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und auf einem Kuchendraht vollständig auskühlen lassen.

Nach Belieben mit Puderzuckerguss überziehen oder mit Puderzucker bestäuben.
Dazu passt Schlagsahne.


Schokolade Birne Kuchen 3


Chocolate and pear cake


Ingredients
(For a 26 cm Ø springform pan)
1 kg pears
150 g butter
150 g sugar
3 eggs
300 g spelt flour (Type 630)
3 teaspoons baking powder
1 tablespoon cocoa powder
Cinnamon
grated nutmeg
1/8 litre = 125 ml milk
100 g crumbled chocolate
4 tablespoons tender oat flakes
1 tablespoon rum

Preparation
Peel and halve the pears and remove the core.

Stir the butter with the sugar until creamy, then gradually stir in the eggs, one by one. Mix flour, baking powder, cocoa powder, a pinch of cinnamon and a pinch of grated nutmeg and sift. Then stir in alternately with the milk. Finally add chocolate, oatmeal and a tablespoon of rum.

Fill 2/3 of the dough into a springform pan, cover with pears and press in the pears lightly. Then top with the rest of the dough.

Bake in a pre-heated oven on the middle rack at 190 °C= 374 °F for about 60 minutes.
Remove from oven, allow to cool for 10 minutes, then remove from the springform and allow to cool completely on a cake wire.
Cover with icing sugar glaze or dust with icing sugar as desired.
It goes well with whipped cream.

Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frankreich, Rezepte, Sonntagskuchen, Vegetarisch, Weihnachtsbäckerei, Winter

Strudel au pavot – Mohnstrudel – das Rezept aus dem Ecomusée d’Alsace


Ich hatte euch neulich von unserem winterlichen Besuch im Ecomusée d’Alsace erzählt und wollte euch nun noch ein Rezept von dort vorstellen, das ich zwar noch nicht nachgebacken habe, aber trotzdem im Blog festhalten möchte, damit ich es wieder finde, wenn ich es ausprobieren möchte.
Es geht um den Mohnstrudel, den man neben Lebkuchen und anderen Leckereien aus der Weihnachtsbäckerei in der Küche sehen und auch kaufen konnte.
Das französische Rezept habe ich mir abfotografiert und übersetzt…



Mohnstrudel


Zutaten
Für den Teig
• 500 g Mehl
• ½ Würfel mit frischer Backhefe
• 200 ml warme Milch
• 75 g weiche Butter
• 70 g Zucker
• 1 Ei
• 1 Messerspitze Salz
Für die Füllung
• 250 g gemahlener Mohn
• 100 ml Rum
• 200 ml Milch
• Schale einer ½ Zitrone
• 100 g helle Rosinen
• 30 g feiner Grieß
• 100 g Zucker
• 50 g gehackte Nüsse

• Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
Die Hefe in der warmen Milch auflösen, dann die anderen Zutaten unterrühren. Den Teig 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Den gemahlenen Mohn und den Grieß mischen. Die Milch zum Kochen bringen und über die Mohn-Grießmilch-Mischung gießen. Die in Rum eingelegten und aufgequollenen Trauben, Zucker, geriebene Zitronenschale und Nüsse untermischen und verrühren. Mindestens 15 Minuten ruhen lassen .

Den Teig nochmals kneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von ca. 30 x 35 cm ausrollen. Die Füllung auf dem Teig verteilen, dabei auf jeder Seite einen Rand frei lassen. Den Strudel der Länge nach aufrollen und mit der geschlossenen Seite nach unten auf ein mit Butter gefettetes Blech legen. Weitere 20 Minuten ruhen lassen und dann im vorgeheizten Backofen bei 170 °C ca. 45 Minuten backen. Den abgekühlten Strudel mit Puderzucker bestreuen.



Strudel au pavot


Ingrédients
Pour la pâte
500 g de farine
½ cube de levure fraiche de boulanger
20 cl de lait tiède
75 g de beurre mou
70 g sucre
1 oeuf
1 pincée de sel

Pour la garniture
250 g de pavot moulu
10 cl de rhum
20 cl de lait
zeste d’un ½ citron
100 g de raisins secs blonds
30 g semoule fine
100 g sucre
50 g de noix hachées

sucre glace pour saupoudrer

Préparation

Délayer la levure dans le lait tiède, puis incorporer les autres ingrédients.
Laisser reposer la pâte pendant 1 heure dans un endroit chaud.
Mélanger le pavot moulu et la semoule.
Fair bouillir le lait et le verser sur le mélange pavot/semoule.
Incorporer les raisins gonflés au rhum, le sucre, le zeste de citron râpé et les noix. Réserver minimum 15 minutes.

Pétrir  à nouveau la pâte et l’étaler sur un plan de travail fariné en un rectangle de 30 x 35 cm environ.
Répartir la farce sur la pâte en laissant un bord sur chacun des côtés.
Rouler le strudel dans la longueur et le poser le côté fermé en dessous, sur une plaque beurrée.
Laisser reposer encore 20 minutes puis enfourner pendant environ 45 minutes dans un four préchauffé à 170 °C.
Saupoudrer le strudel refroidi de sucre glace.


Zutaten für die Weihnachtsbäckerei

Strudel au pavot

Poppy seed strudel


Ingredients
For the dough
500 g flour
½ cube of fresh baker’s yeast
200 ml tepid milk
75 g soft butter
70 g sugar
1 egg
1 pinch of salt

For the stuffing
250 g ground poppy seeds
100 ml rum
200 ml milk
zest of ½ lemon
100 g golden raisins
30 g fine semolina
100 g sugar
50 g chopped nuts

icing sugar for sprinkling

Preparation
Dissolve the yeast in tepid milk, then stir in the other ingredients. Let the dough rest in a warm place for 1 hour .

Mix the ground poppy and the semolina. Bring the milk to the boil and pour it over the poppy seed/semolina mixture. Stir in the grapes soaked with rum, sugar, grated lemon zest and nuts. Set aside for at least 15 minutes.

Knead the dough again and roll it out on a floured working surface into a rectangle of about 30 x 35 cm. Spread the filling onto the dough, leaving an edge on each side. Roll the strudel lengthwise and place it with the closed side down on a buttered baking dish. Leave to rest for another 20 minutes and then bake in a preheated oven at 170 °C (338 °F) for about 45 minutes. Sprinkle the cooled strudel with icing sugar.


Backen, Englisch, Essen & Trinken, Festtagsgerichte, Food, Fotografie, Gemüse, Kräuter, Rezepte, Wein, Winter

2. Weihnachtsfeiertag: Gämsenkeulen-Braten aus dem Römertopf

Gemsenkeulenbraten 6


Ich hatte euch ja schon erzählt, dass es zum vergangenen Weihnachtsfest einmal ein neues Gericht gab.
Der Metzger unseres Vertrauens hatte zu Weihnachten Gams empfohlen und so haben wir für zwei Personen Gämsenfleisch von der Keule, ohne Knochen bestellt.
Es handelt sich um besonders mageres Wildfleisch und damit es bei der Zubereitung nicht zu trocken wird, habe ich das Fleisch mit fettem Lardo (Speck) gespickt und zusätzlich noch ein paar Streifen Bacon und Lardo in der Pfanne mit angebraten.
Dann habe ich den Braten nach einem alten Rezept zusammen mit einem Kräuterstrauss (Bouquet garni) und Rotwein sanft im Römertopf gegart.

Dazu gab es Kartoffelpüree und Rosenkohlgemüse.


Gemsenkeulenbraten 2


Gemsenkeulen-Braten aus dem Römertopf


Zutaten
(für 2 Personen)
• 500 g Gämsenfleisch aus der Keule
• 4 Scheiben Lardo + dünn geschnittener Bacon (Frühstücksspeck)
• 1 Zwiebel, fein gehackt
• 1 Möhre, fein gehackt
• 250 ml kräftiger Rotwein
• 250 ml Fleischbrühe
• 3-4 Esslöffel Milch
• Butterschmalz zum Braten
• 1-2 Bio-Zitronenscheibchen
• 1 Bouquet garni
• 2 Knoblauchzehen
• 2 Nelken
• 1 Stück Brotrinde
• 1 Teelöffel Speisestärke
• Salz
• Pfeffer

Zubereitung
Den Römertopf 10 Minuten wässern.
Das Fleisch mit einem spitzen Messer rundum einstechen und mit Lardo-Streifen spicken. Dann mit Salz und Pfeffer einreiben.
1 Stück Butterschmalz (ca. 50 g) und 3-4 Speckscheiben (Lardo und Bacon) in der Bratpfanne erhitzen, dann das Fleischstück hineinlegen, 3-4 Esslöffel Milch darüber gießen und das Fleisch kräftig anbraten, bis es bräunlich ist.
Dann die gehackte Zwiebel und Möhre hinzufügen, das Flesichstück wenden und auch auf der anderen Seite schön braun anbraten.
Mit je einem  Glas Rotwein und Fleischbrühe ablöschen und damit den Bratensatz aus der Pfanne lösen.
Den Herd ausschalten, das Fleisch in den Römertopf legen, 1-2 Zitronenscheibchen, 1 Stück Brotrinde, 1 Bouquet garni (Lorbeerblatt, Thymian, Petersilie), 2 Knoblauchzehen, mit je einer Nelke gespickt dazugeben und mit dem Sud übergießen.
Den Deckel schließen, dann den Römertopf auf die unterste Schiene des kalten Backofens stellen. Die Temperatur auf 200 °C einstellen und den Braten unter häufigem Begießen ca. 1 ½  bis 2 Stunden garen.
Das Fleisch aus dem Römertopf nehmen auf eine Platte geben und im ausgeschalteten Backofen warm halten.

Die Bratensauce mit dem Gemüse durch ein Sieb passieren und in eine Pfanne geben und erwärmen.
1 Teelöffel Speisestärke mit wenig kaltem Wasser verrühren und in die die Sauce geben, unter Rühren aufkochen und eindicken lassen.
Den Braten aufschneiden, mit Sauce übergießen und mit Kartoffelpüree und Rosenkohlgemüse servieren.


Gemsenkeulenbraten 3Gemsenkeulenbraten 5


Roast leg of chamois from the clay pot


Ingredients
(for 2 people)
500 g chamois meat from the leg
4 slices Lardo + thinly sliced bacon
1 onion, finely chopped
1 carrot, finely chopped
250 ml strong red wine
250 ml meat broth
3-4 tablespoons of milk
clarified butter for frying
1-2 organic lemon slices
1 bouquet garni
2 cloves of garlic
2 cloves
1 piece of bread crust
1 teaspoon of cornstarch
Salt
Pepper

Preparation
Water the clay pot for 10 minutes. Pierce the meat all around with a sharp knife and lard with lardo strips. Then rub with salt and pepper.
Heat 1 piece of clarified butter (approx. 50 g) and 3-4 slices of bacon (lardo and bacon) in a frying pan, then place the piece of meat in it, pour 3-4 tablespoons of milk over it and fry the meat until it is well browned. Then add the chopped onion and carrot, turn the meat and fry it on the other side until it is brown. Deglaze with a glass of red wine and a glass of meat broth, thus dissolving the drippings from the pan.
Turn off the stove, place the meat in the
clay pot, add 1-2 slices of lemon, 1 piece of bread crust, 1 bouquet garni (bay leaf, thyme, parsley), 2 cloves of garlic, each pricked with a clove, and pour the stock over it. Close the lid, then place the clay casserole on the lowest reck of the cold oven.
Set the temperature to 200 °C = 392 °F and cook for approx. 1 ½  up to 2 hours, pouring with sauce frequently.
Take the meat out of the clay pot, place it on a plate and keep warm in the switched off oven.
Strain the gravy with the vegetables through a sieve into a pan and heat.
Mix 1 teaspoon of starch with a little cold water and
add to the sauce. Bring to the boil while stirring and allow to thicken. Cut the roast into slices, pour the sauce over it and serve with mashed potatoes and Brussels sprouts.


Gemsenkeulenbraten 3

Backen, Englisch, Essen & Trinken, Feierabendküche, Food, Fotografie, Herbst, Markgraeflerland, Resteverwertung, Rezepte, Winter

Der Rest vom Fest: Gratin mit Rollschinkli oder Schäufele


Ich könnte wetten, dass auch ihr irgendwelche Reste vom Silvesterschmaus übrig habt….
Das Rollschinkli gab es bei uns ja an Weihnachten und wenige Tage danach habe ich die übriggebliebenen Schinkenstücke zusammen mit Brot, Zwiebel und einem Eier-Sahne Guss zum Gratin verarbeitet.
Solltet ihr aber zu Silvester Rollschinken oder Schäufele gehabt haben, könnt ihr ja auch einmal dieses Rezept probieren, um die Reste zu verwerten.
Zusammen mit einem frischen grünen Salat ergibt das eine vollwertige Mahlzeit.
Und falls Ihr heute auch wieder arbeiten musstet, ist das zudem noch ein schnell zubereitetes Essen für die Feierabendküche.



Rollschinkli Gratin


Zutaten

(für 2 ofenfeste Förmchen à 18–20 cm Ø oder für 1 Gratinform)

• 150 g Weissbrot, z. B. Baguette
• 200 gekochtes Rollschinkli oder Schäufele
• 100 g sahniger Bergkäse
• 1rote Zwiebel
• ¼ Bund Petersilie
• 1½ Esslöffel Dijon-Senf
• 1 grosses Ei
• 100 ml Sahne
• 125 ml Milch
• wenig Salz
• ¼ Teelöffel Pfeffer
• ½ Teelöffel edelsüsser Paprika
• 1 Prise gemahlene Muskatnuss

Zubereitung
Backofen auf 250 °C vorheizen. Brot in Scheiben schneiden, auf ein Backblech verteilen und in der Ofenmitte ca. 5 Minuten knusprig backen. Herausnehmen und kurz abkühlen lassen.
Tipp: Wenn man anstelle von frischem Brot altbackenes Brot verwendet muss man das Brot nicht vorbacken.

Ofentemperatur auf 200 °C reduzieren.

Inzwischen das Rollschinkli in dünne Scheiben oder in Streifen schneiden. Die Hälfte des Käses in Scheiben schneiden, den Rest reiben.
Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Petersilie hacken.

Senf und Eier mit einem Schneebesen gut verrühren. Sahne, Milch und 2/3 der Petersilie daunterheben.
Den Guss mit Salz, Pfeffer, Paprika und Muskat würzen.
Brotscheiben, Rollschinkli, Zwiebelnringe und Käsescheiben in eine Auflaufförmchen schichten. Einige Zwiebelringe zum Anrichten beiseite legen. Alles mit dem Guss begiessen.
Mit geriebenem Käse bestreuen. Die Auflaufformen in der unteren Ofenhälfte ca. 25 Minuten gratinieren. Mit restlicher Petersilie und den restlichen Zwiebelringen bestreut servieren.
Dazu passt Salat In unserem Fall war das Endivien-Salat mit in Honig gerösteten und leicht gesalzenen Walnusskernen.

Anstelle von Pfeffer, Paprika und Muskat eine Raclette-Gewürzmischung verwenden.



Casserole with rolled ham or leftover Christmas ham


Ingredients

for 2 ovenproof dishes of 18-20 cm Ø or 1 gratin dish

150 g white bread, e. g. baguette
200 boiled rolled ham or leftover Christmas ham
100 g creamy mountain cheese
1 red onion
¼ bunch of parsley
1½ tablespoons Dijon mustard
1 large egg
100 ml cream
125 ml milk
Salt
¼ teaspoon of pepper
½ teaspoonful of sweet paprika powder
1 pinch of ground nutmeg

Preparation
Preheat oven to 250 °C = 482 °F. Cut the bread into slices, place on a baking tray and bake in the middle of the oven for approx. 5 minutes until crispy. Take out and let cool down briefly.
Tip: If you use stale bread instead of fresh bread you can leave that step out.

Reduce oven temperature to 200 °C = 392 °F.

In the meantime, cut the rolled ham into thin slices or strips. Cut half of the cheese into slices and grate the rest. Cut onions into fine rings. Chop the parsley.

Mix mustard and eggs well with a whisk. Fold in the cream, milk and 2/3 of the parsley. Season the with salt, pepper, paprika and nutmeg.
Layer slices of bread, rolled ham, onion rings and cheese slices in a casserole dish.
Set aside a few onion rings to serve.
Pour the egg mixture over it, then sprinkle with grated cheese.
Put the casseroles in the lower half of the oven and gratinate for approx. 25 minutes.
Serve sprinkled with the remaining chopped parsley and onion rings. Serve with a fresh green salad.

You can also use a raclette spice mix instead of pepper, paprika and nutmeg.

Backen, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Markgraeflerland

Happy New Year


Der zweite Tag des Jahres ist schon wieder vorbei, und ich habe euch noch nicht ein mal alles Gute für 2020 gewünscht, was ich nun mit dem angeschnittenen Glückskuchen tue!
Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen.

Ein Rezept für den Kuchen gibt es nicht. Ich muss zugeben, dass es sich hierbei um eine Backmischung (Motivkuchen) von Dr. Oetker handelt.
Die hatte ich noch von einem Weihnachtskorb aus dem Jahr 2018 (Verfalldatum 02/2020…) Das Motiv habe ich aber vom Stern zum Kleeblatt umgewandelt!


 

Backen, Dessert, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frankreich, Garten, Kräuter, Markgraeflerland, Natur & Garten, Rezepte, Weihnachtsbäckerei, Wein, Winter

Ecomusée d’Alsace – Ein Besuch im Winter


Vergangenes Jahr haben wir zwischen Weihnachten und Neujahr einen Ausflug ins Ecomusée d’Alsace in Ungersheim gemacht, das in der dunklen Jahreszeit einen besonderen Charme hat.
Im ganzen Museum ist alles weihnachtlich geschmückt und man findet zahlreiche Postkarten-Fotomotive zur Weihnachtszeit, so wie es früher einmal war…



Weihnachtliche Türkränze



Das Haus des Barbiers / Coiffeurs



Die Schmiede



Aus der Glaswerkstatt



Alte Traditionen



Hier wird gezeigt, wie auf traditionelle Weise Sauerkraut und „Saure Rüben” hergestellt werden.



Saure Rüben sind weiße Rüben, die ähnlich wie Sauerkraut und saure Bohnen durch Milchsäuregärung konserviert wurden. Sie gehören zu den Sauergemüsen. Verbreitet sind sie heute nur noch im Elsass, in einigen Regionen Süddeutschlands, Österreichs, in der Schweiz und in Slowenien.



Zur Herstellung werden weiße Rüben (Steckrüben) in feine Streifen gehobelt und mit Salz abwechselnd in einen Steinguttopf geschichtet und festgestampft, bis sie mit dem eigenen Saft bedeckt sind. Anschließend werden die Rüben mit einem sauberen Tuch bedeckt und mit einem Brettchen und einem Stein beschwert. Nach einigen Wochen (in denen Brettchen und Stein mehrmals gründlich gereinigt werden sollten) ist der Gärprozess abgeschlossen.

In wenigen Regionen sind saure Rüben, meist in Beuteln verpackt, auch als Handelsware erhältlich.
Traditionell werden saure Rüben mit Zutaten wie Schweinefleisch, Zwiebeln und Speck gekocht.



Ländliche Szenen um 1900




Fensterschmuck


 


Das Restaurant



Köstlichkeiten aus der Weihnachtsbäckerei



Stallhasen (Kaninchen)



Pferde und Ochs



Turm und Kräutergarten



Die Ölmühle




Alles rund um die Schnapsbrennerei



Das war auch im Markgräflerland immer so:
Nach einem guten Essen gab es Kaffee mit einem Gläschen Schnaps – Mirabellen oder Zwetschgenschnaps (im Markgräflerland eher Kirschwasser) von dem man einige Tröpfchen in den Kaffee tat.



Dieses Kuriosum zum Gebrauch von Schnaps ist nicht gerade empfehlenswert:
Zum Nachmittagsimbiss liebten Kinder eine Brotshnitte, die mit Schnaps getränkt war – heute undenkbar!



Bei dieser Ausstellung gibt es in einer Ecke Schnaps zum „Schnuppern” – um herauszufinden, aus welchem Obst dieser gebrannt wurde sind verschiedene Sorten in einer Box aufgestellt.



Laden und Töpferei



Wenn die Dämmerung einsetzt, werden die Häuser und Straßen beleuchtet.



Das Haus eines Winzers



Fassmacher-Werkstatt




Und zum Abschluss gibt es noch eine mystische Bootsfahrt der „Fee du Rhin“


Backen, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Kartoffeln, Resteverwertung, Rezepte, Schweden

Schwedische Hausmannskost: Janssons frestelse – Janssons Versuchung


Die schwedische Hausmannskost zeichnet sich durch wenige einfache, bodenständige Zutaten aus, wie zum Beispiel in diesem traditonellen Gericht mit Kartoffeln, Zwiebeln, Sahne, Butter und Paniermehl  (am besten das selbstgemachte aus altbackenem Brot) – und Sardellen (Anchovisfilets).

Janssons frestelse – auf Deutsch: Janssons Versuchung ist schnell vorbereitet und braucht dann noch etwa eine Stunde im Backofen. Eine Stunde, in der man sich um andere Dinge kümmern kann, also ideal für die Feierabendküche.

Dazu passt Salat – in unserem Fall ein Feldsalat mit kleinen, länglichen Tomaten.



Janssons frestelse  –  Janssons Versuchung


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 8 mittelgroße Kartoffeln
• 2 Zwiebeln
• Butter für die Backform
• 10 Anchovisfilets mit Marinade (aus der Dose)
• 250 ml Sahne
• 100 g Paniermehl
• 2 Esslöffel Butter

Zubereitung
Die Kartoffeln schälen und in Stifte schneiden. In eine Schale mit kaltem Wasser legen , um die Stärke herauszuziehen.

Den Backofen auf 220 °C (Umluft 200 °C) vorheizen. Die Zwiebeln schälen und grob hacken. Eine Auflaufform mit Butter einfetten.

Die Kartoffeln aus der Schüssel nehmen und trockentupfen.
Die Anchovisfilets aus der Dose nehmen, abropfen lassen und je nach Größe halbieren. Anchovismarinade aufbewahren.
Die Hälfte der Kartoffeln in die Form geben. Mit den Zwiebeln bedecken, dann die Anchovisfilets darauf legen. Den Rest der Kartoffeln auf die Anchovisfilets geben.
Den Auflauf mit Anchovismarinade und der Hälfte der Sahne begießen. Dann Paniermehl darüber streuen und Butterflöckchen daruf setzen.

Den Auflauf 50 – 60 Minuten im Ofen backen. Nach der Hälfte der Zeit den Rest der Sahne zugeben.




Janssons frestelse – Janssons temptation
A traditional dish from Sweden


Ingredients
(For 4 persons)

8 medium sized potatoes
2 onions
Butter for the baking dish
10 anchovy fillets with marinade (canned)
250 ml cream
100 g breadcrumbs
2 tablespoons butter

Preparation
Peel the potatoes and cut them into sticks. Place in a bowl of cold water wash out the starch.

Preheat the oven to 220 °C = 428 °F (convection heat 200 °C = 392 °F). Peel and coarsely chop the onions. Butter a casserole dish.

Remove the potatoes from the water and dab dry. Remove the anchovy fillets from the tin, drain, collecting the marinade. Halve anchovis fillets depending on its size.
Put half of the potatoes into the casserole dish. Cover with the chopped onions, then place the anchovy fillets on top.
Add the rest of the potatoes on the anchovy fillets. Sprinkle the with anchovy marinade and half the cream, top with breadcrumbs and butter flakes.
Bake the in the preheated oven for 50 – 60 minutes. After half of the time add the rest of the cream.
Serve with a green salad.

Backen, Brunch, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte, Weihnachtsbäckerei, Winter

Zimtkuchen mit Äpfeln, Sauerkirschen und Orangen-Smarties


Es ist schon der dritte Advent – die Zeit rast gerade mal wieder nur so vorbei und in einer guten Woche ist schon Weihnachten.
Zeit für eine gemütliche Tasse Kaffee oder Tee mit einem Kuchen, der perfekt in die Adventszeit passt und auch köstlich zu einem verspäteten Frühstück oder Brunch passt:

Ein saftiger Kuchen mit klein gewürfelten Äpfeln im Teig plus Sauerkirschen, Haselnüssen und Zimt.
Im Supermarkt hatte ich als Überbleibsel von Halloween orangefarbene Smarties mit Orangengeschmack entdeckt und diese habe ich noch als farbiges i-Tüpfelchen oben draufgesetzt.



Zimtkuchen mit Äpfeln, Sauerkirschen und Orangen-Smarties


Zutaten
(Für eine Springform oder Motivform mit 26 cm Ø)
• 4 Eier
• 400 g Zucker
• 1 Päckchen Vanillezucker
• 320 g Dinkelmehl Type 630
• ½ Päckchen Backpulver (7,5 g)
• ¼ Liter Rapsöl (250 ml)
• 4 Teelöffel Zimt
• 2-3 Äpfel
• 100 g frisch gemahlene Haselnüsse
• ½ Glas Sauerkirschen (abgetropft ca. 175 g)
• Butter oder Margarine und etwas Mehl für die Form

• Puderzucker
• Orangen-Smarties oder bunte Schokolinsen

Zubereitung
Die Eier aufschlagen und in eine Schüssel geben. Zucker, Vanillezucker und Zimt hinzufügen und schaumig aufschlagen.
Mehl mit Backpulver mischen und sieben, dann abwechselnd mit dem Rapsöl unter den Teig rühren.

Die Sauerkirschen in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Die Äpfel waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.

Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Die die Backform innen gut einfetten und mit Mehl bestäuben.

Die Haselnüsse, Kirschen und Äpfel mit einem Teigspatel vorsichtig unter den Rührteig heben.
Dann den Teig in die vorbereitete Backform geben und ca. 60 bis 70 Minuten bei 175 °C auf der mittleren Schiene backen.

Den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
Zum Servieren den Kuchen mit Puderzucker bestreuen und nach Belieben mit Smarties / Schokolinsen bestreuen.



Cinnamon cake with apples, sour cherries and orange Smarties


Ingredients
(For a springform or other baking dish with 26 cm Ø)
4 eggs
400 g sugar
1 sachet vanilla sugar
320 g spelt flour Type 630
½ sachet baking powder (7,5 g)
¼ litre of rapeseed oil (250 ml)
4 teaspoons cinnamon
2-3 apples
100 g freshly ground hazelnuts
½ jar of sour cherries (drained approx. 175 g)
butter or margarine and some flour for the baking dish

Icing sugar
Orange Smarties

Preparation
Open the eggs and put into a bowl. Add sugar, vanilla sugar and cinnamon and whip until fluffy.
Mix the flour with the baking powder and sift, then stir alternately with the rapeseed oil into the dough.
Drain the sour cherries through a sieve. Wash and core the apples and cut them into small cubes.
Preheat the oven to 175 °C = 347 °F. Butter the inside of the baking tin well and dust with flour.
Using a spatula, carefully fold the hazelnuts, cherries and apples into the batter. Then pour the dough into the springform pan and bake on the middle rack of the oven at 175 °C / 347 °F for approx. 60 to 70 minutes .
Allow the cake to cool in the tin for 10 minutes, then turn onto a cake rack and allow to cool completely.
To serve, sprinkle the cake with icing sugar and Smarties.

Backen, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte, Schokolade, Vegetarisch, Weihnachtsbäckerei, Winter

Orangen-Schoko-Kekse


Ein weiteres neues Rezept aus der Weihnachtsbäckerei…
Nachdem mir eine Bekannte beim Nordic Walking von ihren liebsten Plätzchensorten vorgeschwärmt hatte, musste ich dieses doch unbedingt ausprobieren.
Und diese Orangen-Schoko-Kekse haben einen wirklich göttlichen Geschmack!
Probiert es doch selbst aus, ihr werdet begeistert sein.



Orangen-Schoko-Kekse


Zutaten
(für etwa 70 Kekse)

• 100 g zartbittere Schokolade (70% Kakao)
• 125 g Butter
• 125 g Zucker
• 1 Prise Salz
• 1 Ei
• abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange
• 200 g Mehl (Dinkelmehl Type 630)
• 1 Teelöffel Backpulver
• 100 g Puderzucker
• 2-3 Esslöffel Orangensaft

Zubereitung
Die Schokolade grob raspeln.
Die Butter mit dem Zucker, dem Salz, dem Ei und der Orangenschale verkneten. Das Mehl mit dem Backpulver darübersieben, die Schokolade zugeben und alles rasch zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in Alufolie gewickelt 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
Den Teig auf einer bemehlten Fläche ½ cm dick ausrollen und Kekse von 5 cm Ø ausstechen. Die Plätzchen mit genügend Abstand voneinander auf ein Backblech legen und auf der mittleren Schiene 8-10 Minuten backen. Die Kekse mit einem breiten Messer vorsichtig vom Backblech heben und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Den Puderzucker sieben, mit dem Orangensaft verrühren und die Plätzchen mit dieser Glasur überziehen. Die Orangen-Schoko-Kekse auf dem Kuchengitter völlig erkalten lassen, den Guss gut trocknen lassen.


Schoko-Orangen-Kekse 1


Orange and chocolate biscuits


Ingredients
(for about 60 biscuits)

100 g dark chocolate (70% cocoa)
125 g butter
125 g sugar
1 pinch of salt
1 egg
grated zest of 1 organic orange
200 g flour
1 teaspoon baking powder
100 g icing sugar
2-3 tablespoons orange juice

Preparation
Coarsely grate the chocolate.
Knead the butter with the sugar, salt, egg and grated orange zest. Sift the flour with the baking powder over it, add the chocolate and quickly knead to a smooth dough. Form the dough into a ball and let it rest in the fridge for 2 hours wrapped in aluminium foil.
Preheat the oven to 200 °C = 392 °F.
On a floured surface, roll out the dough ½ cm thick and cut out biscuits of 5 cm Ø. Place the biscuits on a baking tray lined with baking paper at a sufficient distance from each other and bake on the middle rack for 8-10 minutes. Carefully lift the biscuits off the baking tray with a palette knife and leave to cool on a cake rack.
Sift the icing sugar, mix with the orange juice and brush the top of the biscuits with this glaze. Leave the orange chocolate biscuits to cool completely on the cake rack and allow the icing to dry well.

Backen, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte, Weihnachtsbäckerei

Lebkuchen vom Blech


Vor drei Jahren, kurz vor Weihnachten hatte ich noch zusammen mit der Oma des Markgräflers gebacken – auf unserem Backprogramm standen Springerle und Lebkuchen vom Blech.
Damals wusste Oma Martha die Zutaten für beide Sorten auswendig, nun ist sie leider im Pflegeheim und jetzt muss die Markgräflerin ran, um die Lieblingssorten des Markgräflers zu backen.
Deshalb habe ich das Rezept für die Lebkuchen nochmal rausgekramt. Die Fotos sind noch vom der letzten Backaktion vor drei Jahren….


Oma Marthas Lebkuchen vom Blech


Zutaten
(Für zwei große Backbleche)
• 500 g Mehl
• 250 g Zucker
• 250 g Kunsthonig (=Invertzuckercreme)
• 2 Eier
• 2 kleine Tassen Milch (etwa 300 ml)
• 3 Päckchen Backpulver (=45g)
• 125 g Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse) gemahlen
• 2 Esslöffel Kakaopulver
• 2 Teelöffel gemahlener Anis
• 2 Teelöffel Zimt
• 1 Messerspitze Nelken
• etwas Butter zum Einfetten der Backbleche
• Für die Glasur:
• 1 Päckchen Puderzucker (250g)
• etwas Zitronensaft oder Wasser

Zubereitung
Den Backofen auf 175 °C vorheizen.
Mehl, Kakaopulver und Backpulver mischen und in eine große Schüssel sieben.
Zucker, Gewürze und gemahlene Nüsse untermischen. In die Mitte eine Mulde machen.
Eier und Milch in die Mulde geben und mit etwas Mehl vom Rand leicht verrühren. Den Kunsthonig dazu geben und untermischen.
Zwei Backbleche (mit hohem Rand) mit Butter einfetten, jeweils eine Hälfte des Teiges auf ein Blech geben und so darauf verteilen, dass an den Rändern etwa ein Zentimeter Platz ist. Mit einem Teigspachtel glattstreichen.
Bei 175 °C ca. 20 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen. Aus Puderzucker und Zitronensaft oder Wasser einen Zuckerguss rühren und die noch warmen Lebkuchen damit bestreichen.
Abkühlen lassen und in Rauten schneiden. In Blechdosen aufbewahren.



Granny Martha’s Gingerbread


Ingredients
(for two large baking sheets)

500 g flour
250 g sugar
250 g artificial honey (= creamy invert sugar)
2 eggs
2 small cups of milk (about 300 ml)
3 packets of baking powder (= 45 g)
125 g ground nuts (hazelnuts, walnuts)
2 tablespoons cocoa powder
2 teaspoon ground anise
2 teaspoons ground cinnamon
1 pinch of ground cloves
a little butter for greasing the baking sheets
For the glaze:
1 packet of icing sugar (250 g)
some lemon juice or water

Preparation
Preheat the oven to 175 ° C = 347 °F.

Mix flour, cocoa powder and baking powder and sift into a large bowl.
Add sugar, spices and ground nuts and mix into the flour. Make a hollow in the middle.
Add eggs and milk and stir only a little with some flour from the edge. After that stir in the invert sugar.
Grease two baking sheets (with a high rim) with butter, add one half of the dough onto each baking sheet and spread, so that there is about one inch of space at the edges. Smooth with a spatula.
Bake in the preheated oven for about 20 minutes.
Remove from the oven. Prepare an icing from icing sugar and lemon juice or water and brush the still warm gingerbread with it.
Let cool and cut into diamond shapes. Store in tin cans.