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Midsommar-Rezepte: Schokoladen Punschrolle mit Erdbeeren


Kommendes Wochenende feiern die Schweden ihr Midsommar-Fest rund um den längsten Tag des Jahres.
Dazu sollte man sich schonmal mit typisch schwedischen Sommerrezepten einstimmen, findet ihr nicht?

Ich habe zum heutigen Sonntagskaffee mal wieder ein Rezept aus dem Buch „Schärensommer” von Viveca Sten ausgesucht.

Wie ich schonmal erwähnt habe, lieben die Schweden ja Kaffee – zu jeder Tages- und Nachtzeit wird er gerne getrunken. Logisch, dass es zum Kaffee auch was Süßes gibt, vor allem wenn Gäste erwartet werden. Und die Schweden lieben es sehr süß….
Erdbeeren sind im Sommer ein Muss, besonders zum Mittsommerfest darf eine Erdbeertorte nicht fehlen. Das alles aber bitte mit Sahne und ein wenig Wumms in Form von Alkohol!



Die klassische, schwedische Mittsommer-Erdbeertorte besteht allerdings aus hellem Biskuitteig, der in mehreren Schichten mit Sahne und Erdbeeren gefüllt wird.
Auch sehr fein – aber vom Rezept her etwas langweilig. Deshalb habe ich mich heute für diese Schokoladen-Punsch-Rolle entschieden, Erdbeeren und Sahne gibt’s dazu.



Schokoladen Punschrolle


Zutaten
(1 Rolle, ca. 12  Stücke)

Für den Teig
• 3 Eier
• 150 g Kristallzucker
• 140 g helles Dinkelmehl (Type 630)
• 1 Teelöffel Backpulver
• 4 Esslöffel Kakaopulver

Für den fertig gebackenen Teig
• 200 g Kristallzucker

Für die Füllung
• 75 g Butter, zimmerwarm
• 100 g Puderzucker
• 1 Teelöffel Vanillezucker
• 1 Eigelb
• 1-2 Esslöffel Schwedenpunsch oder Rumlikör

Für die Garnitur
• Kakaopulver

Zubereitung
Backofen auf 250 °C vorheizen.
Für den Kuchenboden die Eier und den Kristallzucker mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine schön schaumig rühren. Mehl, Kakaopulver und Backpulver mischen, in ein Sieb geben und über die Eiermasse sieben. Alles zu einem glatten Teig verrühren.
Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig darauf verteilen. Den Boden auf mittlerer Schiene ca. 5 Minuten backen. Abkühlen lassen.
Für die Füllung Butter, Puderzucker und Vanillezucker schaumig rühren. Das Eigelb hinzugeben. Den Punsch in die Masse träufeln, dabei immer weiterrühren (das verringert das Risiko, dass die Creme gerinnt).
Backpapier mit 200 g Kristallzucker bestreuen und den Kuchenboden mit der Oberseite nach unten darauflegen.
Das Backpapier, auf dem der Boden gebacken wurde, vorsichtig ablösen.

Die Creme gleichmäßig auf dem abgekühlten, aber noch nicht kalten Boden verstreichen. Anschließend den Boden von der Längsseite her aufrollen.
Die Kuchenrolle mit Backpapier abdecken und einige Stunden (besser über Nacht) ruhen lassen.

Vor dem Servieren mit Kakao bestreuen. Mit frischen Erdbeeren und nach Belieben mit Schlagsahne servieren.



Swedish chocolate punch roll


Ingredients
(For 1 roll, approx. 12 pieces)

For the dough
3 eggs
150 g granulated sugar
140 g light spelt flour (Type 630)
1 teaspoon baking powder
4 tablespoons cocoa powder

For the ready-baked dough
200 g granulated sugar

For the filling
75 g butter, room warm
100 g icing sugar
1 teaspoon vanilla sugar
1 egg yolk
1-2 tablespoons Swedish punch or rum liqueur

To sprinkle
cocoa powder

Preparation
Preheat the oven to 250 °C = 482 °F.
For the cake base, mix the eggs and the granulated sugar with a hand mixer or food processor until frothy.
Mix flour, cocoa powder and baking powder, pour into a sieve and sift over the egg mixture. Mix everything to a smooth dough.

Line a deep baking tray with baking paper and spread the dough evenly over it. Bake the base on the middle rack of the preheated oven for approx. 5 minutes. Allow to cool.

For the filling, whisk butter, icing sugar and vanilla sugar until frothy. Add the egg yolk. Drizzle the punch into the mixture, stirring constantly (this reduces the risk of the cream clotting).
Sprinkle the baking paper with 200 g granulated sugar and place the cake base on it with the top down.
Carefully remove the baking paper on which the cake base was baked.

Spread the cream evenly on the cooled, but not yet cold cake base. Then roll up from the long side.
Cover the cake roll with baking paper and let it rest for a few hours (preferably overnight).

Sprinkle with cocoa before serving. Serve with fresh strawberries and whipped cream.


 

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Statt Maibowle: Waldmeister Gin Tonic

Waldmeister_Gin_Tonic_078


Obwohl das Wetter draußen gerade nicht nach Cocktail aussieht – Schnee mit Temperaturen nahe an der Null-Grad-Grenze, wollten wir zum Start ins erste Maiwochenende nicht auf ein Getränk mit Waldmeister verzichten.
Aber auch dieses Jahr hat der Waldmeister in meinem Garten wieder viel zu früh geblüht. und da man den blühenden Waldmeister wegen seines hohen Cumaringehalts nicht mehr für Maibowle und Co. nehmen soll, gibt’s mal wieder keine Maibowle.
Ob das alles am Klimawandel liegt?

Also mussten wir uns wieder einmal mit Waldmeister-Sirup behelfen und es gibt Waldmeister Gin Tonic statt Maibowle.


Waldmeister_Gin_Tonic_081


Waldmeister Gin Tonic


Zutaten
• 2,5 cl Waldmeister Sirup
• 120 ml Tonic Water
• 4 cl Gin
• 2-3 Eiswürfel

Zubereitung
Zutaten in ein mit Eiswürfeln gefülltes Longdrink-Glas geben.


Waldmeister_Gin_Tonic_084


Woodruff Gin Tonic


2.5 cl. woodruff syrup
120 ml tonic water
4 cl gin
2-3 ice cubes

Preparation
Add the ingredients to a longdrink glass filled with ice cubes.


Woodruff_Gin_Tonic_081

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Freitagsfisch: Zanderfilet und Ofenfenchel mit Speck und Pontarlier Anis Sauce


Wie ich euch bereits berichtet habe, hatten der Markgräfler und die Markgräflerin im vergangenen Herbst einen Lehrgang zum Erwerb des „Angelscheins” besucht.
Die Prüfung haben wir zwar beide bestanden, aber bisher hatten wir noch keine Gelegenheit, unsere neu erworbenen Kenntnisse in der Praxis umzusetzen.

Der heutige Freitagsfisch ist also nicht selbst gefangen.



Der Zander ist ein schlanker, bis zu 1 m großer Raubfisch mit spitz zulaufendem Kopf. Er zählt zu den wertvollsten Süßwasserfischen. Er kommt in europäischen Seen und Flüssen vor, kommt aber heute vor allem aus Aquakultur in den Handel. Er hat weißes, zartes saftiges Fleisch.

Ich habe tiefgekühltes Zanderfilet mit Haut verwendet. Das muss man etwa 6 Stunden vorher im Kühlschrank auftauen.
Dann unter fließendem kalten Wasser abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen, salzen.
Die Hautseite mit Mehl bestäuben. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zanderfilets zuerst auf der Hautseite 5 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, wenden und etwa 2 Minuten auf der anderen Seite fertiggaren.



Dazu gab es Fenchel aus dem Ofen mit Speck und Pontarlier Anis und Salzkartoffeln.
Das Rezept könnt Ihr euch schonmal für die Osterfeiertage merken.



Der Fenchel schmeckt übrigens auch sehr fein ohne Fisch und Kartoffeln – zum Beispiel mit etwas geriebenem Hartkäse bestreut als Hauptgericht!



Ofenfenchel mit Speck und Pontarlier Anis Sauce


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 4 Fenchelknollen mit Fenchelgrün
• Salz
• 4 Tomaten
• 2 Zwiebeln
• 200 g Speck
• 4 Knoblauchzehen
• 2 Esslöffel Olivenöl
• 4 Sardellenfilets, abgetropft
• 1/8 Liter Weißwein
• 1/8 Liter Gemüsebrühe
• 4 cl Pontarlier Anis (oder Pastis)
• Öl für die Form
• frisch gemahlener Pfeffer
• 2 Esslöffel Estragonblätter

Zubereitung
Fenchel putzen, Fenchelgrün abschneiden und für die Garnierung beiseitestellen.
Fenchelknollen vierteln.
In einem Topf mit kochendem Salzwasser 5 Minuten kochen, dann in Eiswasser abschrecken. Abtropfen lassen. Tomaten kreuzweise einschneiden, mit heißem Wasser überbrühen, häuten, achteln und entkernen. Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden.

Speck in Würfel schneiden Knoblauch schälen und durch die Presse drücken.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Speck darin auslassen. Knoblauch und Sardellen zufügen und andünsten. Mit Wein, Gemüsebrühe und Pontarlier Anis ablöschen und aufkochen.

Backofen auf 180 °C vorheizen. Eine ofenfeste Form mit Öl auspinseln. Fenchel, Zwiebeln und Tomaten einschichten. Salzen und pfeffern. Estragon fein hacken, darüberstreuen.
Specksauce darübergießen. Im heißen Ofen ca. 1 Stunde backen.

Das Fenchelgrün fein hacken. Das Gemüse auf Teller verteilen, mit der Sauce beträufeln und mit dem gehackten Fenchelgrün bestreuen.
Dazu Salzkartoffeln mit Petersilie und Zanderfilet servieren.



Fennel with bacon and pontarlier anise sauce


Ingredients
(Serves 4)
4 fennel tubers with fennel green
Salt
4 tomatoes
2 onions
200 g bacon
4 cloves of garlic
2 tablespoons olive oil
4 anchovy fillets, drained
1/8 litre white wine
1/8 litre vegetable stock
4 cl Pontarlier Anise (or Pastis)
oil for the baking dish
freshly ground pepper
2 tablespoons tarragon leaves

Preparation
Clean fennel, cut off fennel green and put aside for garnishing.
Cook in a pot of boiling salted water for 5 minutes, then quench in ice water. Drain.
Cut tomatoes crosswise, blanch with hot water, skin, cut in eighths and remove seeds.
Cut the bacon into cubes, peel the garlic and press through the press. Heat the olive oil in a pan and fry the bacon.
Add the garlic and anchovies and sauté. Deglaze with wine, vegetable stock and Pontarlier anise and bring to the boil.
Preheat oven to 180 °C = 356 °F.
Brush an ovenproof dish with oil. Put the fennel, onions and tomatoes in it. Season with salt and pepper.
Chop the tarragon finely, sprinkle fennel and pour the bacon sauce over it. Bake in the hot oven for approx. 1 hour.
Finely chop the fennel green. To serve, put the vegetables on plates, drizzle with the sauce and sprinkle with the chopped fennel green.
Serve with potatoes and fried pikeperch fillet.

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Unser Start ins Jahr 2019 – und Blog-Rückblick 2018


Wie die Zeit vergeht… Gerade eben war doch noch Silvester 2018, und jetzt ist doch schon der 14. Januar 2019 – zwei Wochen, die fast unbemerkt vorüber gegangen sind.
Den Silvesterabend haben wir recht ruhig zusammen mit der Familie verbracht. Es gab Raclette und natürlich haben wir mit Sekt das neue Jahr begrüßt und ein paar Wunderkerzen angezündet.
Und es gab in diesem Jahr auch wieder eine Neujahrsbrezel – diesmal wieder eine selbst gebackene… (Rezept für Neujahrsbrezel).



Und einen Jahresrückblick gab es auch noch nicht hier im Blog….
Meine Blogbeiträge wurden im vergangenen Jahr von 457.5869 Besuchern 666.825 Mal aufgerufen.
Die größte Frequenz auf dem Blog konnte ich in den Monaten Mai (66.208 Klicks) und Dezember (70.848 Klicks) verzeichnen.

Die beliebtesten 10 Blogbeiträge, die in 2018 neu erschienen sind, waren folgende:


1. Wildscheinfilet Niedrigtemperatur-Garmethode mit Pfifferlingen, Salat und Brägele



2. Feierabend-Cocktail: Campari mit Bitter Lemon



3. Rosenkuchen mit Apfel-Quark Füllung



4. Weihnachtstradition im Markgräflerland: Linzertorte



5. Schnelle Blätterteig-Apfeltaschen zum Oktoberfest



6. Schwarzwälder Kirschtorte im Glas


 


7. Feierabend-Küche: Süßkartoffel-Suppe mit roten Linsen für zwei



8. Holunderblüten-Gin Tonic



9. Beilagen zu Wild: Hirschmedaillons mit Kartoffeltalern und Rotkraut



10. Kerry Cake – Irischer Apfelkuchen zum St. Patrick’s Day



Vielen Dank an alle Leserinnen und Leser! Ich wünsche euch auch in 2019 viel Spaß beim Lesen und ausprobieren meiner Rezepte.

Eure Markgräflerin

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Zimteis-Gugelhöpfli mit weihnachtlich gewürzter Sauerkirschgrütze


Diese Zimteis-Gugelhöpfli sind sooo fein, dass es sie neulich gleich zweimal innerhalb von wenigen Tagen zum Dessert gab.

Allerdings mit zwei verschiedenen Beilagen – am zweiten Weihnachtsfeiertag mit weihnachtlich gewürzter Sauerkirschgrütze und am Silvesterabend mit Vanille-Heidelbeer-Kompott.
Spekulatius-Kekse (als winterliche alternative zu Eiswaffeln) passen auch wunderbar.

Man benötigt nur ein Glas Sauerkirschen bzw. Heidelbeeren in Saft, Gewürze und etwas Speisestärke, nach Belieben ein wenig Zucker und einen Schuss Kirschwasser.

– geht ganz schnell und einfach:
1-2 Teelöffel Speisestärke mit etwas kaltem Kirschsaft (nach Belieben Kirschwasser) – oder Heidelbeersaft verrühren. Die Kirschen mit 1 Sternanis, 1 Zimtstange, 1 Nelke würzen/Heidelbeeren mit gemahlener Vanille würzen  und mit dem übrigen Saft in einen Topf geben, nach Belieben noch 1-2 Esslöffel Zucker dazu geben, erhitzen, die angerührte Speisestärke (Mais- oder Kartoffelstärke) dazugeben und unter Rühren kurz aufkochen und den Saft etwas eindicken lassen.
Das schmeck besonders fein, wenn die Grütze beim Servieren noch etwas warm ist.



Zimteis (ohne Eismaschine)


Zutaten
(Für 4 Portionen)

• 3 Eigelb
• 75 g Zucker
• 3 Teelöffel Zimt
• 200 g Sahne

Zubereitung
3 Eigelb mit 75 g Zucker über dem heißen Wassebad weißcremig aufschlagen, 3 Teelöffel Zimt unterrühren. Abkühlen lassen.
Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Eiermasse heben. In 6 Mini-Gugelhupfformen oder Muffinförmchen aus Silikon gießen.
Ca. 4 Stunden im Eisschrank gefrieren lassen.
Zum Servieren aus der Silikonform drücken und auf Tellern zusammen mit Sauerkirschgrütze und Schlagsahne anrichten.



Cinnamon ice cream


Ingredients
(For 4 portions)

3 egg yolks
75 g sugar
3 teaspoons cinnamon
200 g cream

Instructions
Whip 3 egg yolks with 75 g sugar over the hot water bath (bain marie) until creamy, add 3 teaspoons of cinnamon and stir in. Allow to cool a little. 
Whip the cream until stiff and carefully fold into the egg mixture. Pour into 6 miniature silicone bundtcake moulds or muffin cups.
Leave to freeze in the fridge for about 4 hours.
To serve, press out of the silicone mould and arrange on plates together with a compote of sour cherries or blueberries, speculoos and whipped cream.

All you need for the compote is a glass of sour cherries or blueberries in its juice, spices, some cornstarch and a little sugar.

It’s done very quickly and easily:
Mix 1-2 teaspoons of cornstarch with some of the cold cherry or blueberry juice. Season the cherries with 1 star anise, 1 cinnamon stick, 1 clove / season blueberries with ground vanilla and put into a pot together with the remaining juice, add 1-2 tablespoons sugar if desired, heat, add the dissoved cornflour and bring to the boil while stirring and allow the juice to thicken slightly.

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Schweinefilet in Trauben-Thymian-Sauce, Kartoffelgratin, Blumenkohl und Broccoli


Am zweiten Weihnachtsfeiertag 2018 hatten wir Besuch.

Als Vorspeise gab es Feldsalat mit Crôutons und gerösteten Haselnüssen (ohne Foto).
Hauptgericht war Schweinefilet mit Trauben-Thymian-Sauce, Kartoffelgratin und Blumenkohl-Brokkoli-Gemüse mit Brösmeli (in Butter geröstete Semmelbrösel).
Den Thymian konnte ich sogar noch im heimischen Garten ernten, ein kleiner Busch Gartenthymian ist noch grün.

Zum Dessert hatten wir kleine Zimteis-Gugelhupfe mit weihnachtlich gewürzten Sauerkirschen.
Das Dessert stelle ich euch in einem separaten Blogbeitrag vor….

Ich habe zuerst das Kartoffelgratin zubereitet. Das kann man auch am Vortag tun, dann braucht man es zum Servieren nur kurz im Ofen erhitzen.


kartoffelgratin zu schweinefilet


Kartoffelgratin / Gratin Dauphinois


Zutaten
(für 4 Personen)

• 500 g Kartoffeln
• 3-4 Knoblauchzehen
• 200-300 g Hartkäse (Comté, Gruyère oder Emmentaler)
• 1 Becher = 200 g Crème fraîche
• 500 ml Milch
• Salz
• frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• Semmelbrösel
• etwas Butter

Zubereitung
Kartoffeln schälen und in feine Scheiben hobeln.
Knoblauchzehen schälen, in kleine Würfel schneiden, oder durch eine Knoblauchpresse drücken und danach mit einem Messer auf einem Schneidebrett zusammen mit etwas Salz zerdrücken, so dass eine feine Paste entsteht.
Crème fraîche mit dem Knoblauch verrühren und in einem Shaker mit ½ Liter Milch mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Käse fein reiben.
Eine Auflaufform mit etwas Butter einfetten und die Kartoffelscheiben in mehreren dünnen Schichten in die Form legen.
Jede Lage mit etwas geriebenem Käse bestreuen, mit grobem Meersalz und Pfeffer aus der Mühle würzen und dann mit etwas Milchmischung übergießen.
Den Auflauf mit etwas Semmelbrösel (Paniermehl) bestreuen und Butterflöckchen darauf setzen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C – 225°C ca. 1 Stunde goldbraun überbacken.

Vor dem Servieren ein wenig abkühlen lassen – das Gratin ist sehr heiß.


Weihnachten 2018_ 4


Schweinefilet mit Trauben-Thymian-Sauce


Zutaten
(Für 4 Personen)
• 2 Teelöffel schwarze Pfefferkörner
• 1 Teelöffel Zucker
• 1 großes Schweinefilet (ca. 800-900 g)
• Meersalz aus der Mühle
• Rapsöl
• 200 g blaue Trauben
• 1 rote Zwiebel, fein gewürfelt
• Irische Butter
• 200 ml Portwein (19 Vol%)
• 200 ml kräftiger Rotwein (z. B. Cabernet Sauvignon)
• 2-3 Zweiglein Thymian

Zubereitung
Den Ofen auf 80 °C Umluft vorheizen.
Die Pfefferkörner in einer Pfanne bei mittlerer Hitze kurz rösten, bis sie zu duften beginnen. Anschließend in einem Mörser fein zerstoßen und den Zucker und etwas Salz untermischen.
Das Schweinefilet damit einreiben.
Rapsöl und etwas Butter in einer ofenfesten Pfanne erhitzen und die gewürzten Schweinefilets rundherum anbraten.
Mit der Pfanne auf der mittleren Schiene des Backofens etwa 45 – 60 Minuten garen.
Bei einer Kerntemperatur von 58-60 °C (Bratenthermometer verwenden) ist das Fleisch fertig. Anschließend das Fleisch aus dem Ofen nehmen, in Alufolie einwickeln und ca. 5 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Trauben mit kaltem Wasser abbrausen, abzupfen und abtropfen lassen.
Die Zwiebelwürfel in wenig Butter anschwitzen. Mit Portwein ablöschen und fast komplett einreduzieren lassen. Rotwein zugeben und wieder fast komplett einkochen.
Den Bratensatz aus der Pfanne zufügen und knapp 10 Minuten köcheln. Trauben zufügen, etwas köcheln lassen und die Sauce unter Schwenken mit der restlichen Butter binden.
Salzen, pfeffern und den Thymian zugeben.
Das Fleisch aus der Alufolie wickeln und in Scheiben schneiden.
Mit der Sauce anrichten.



Pork tenderloin with grapes and thyme sauce


Ingredients
(For 4 persons)
2 teaspoons black peppercorns
1 teaspoon sugar
1 large port tenderloin (approx. 800-900 g)
Sea salt
Rapeseed oil
200 g blue grapes
1 red onion, finely diced
Irish butter
200 ml port wine (19 Vol%)
200 ml strong red wine (e. g. Cabernet Sauvignon)
2-3 sprigs of thyme

Instructions
Preheat the oven to 80 °C = 176 °F circulating air.
Roast the peppercorns briefly in a pan at medium heat until they begin to smell. Then crush finely in a mortar and mix in the sugar and a little salt.
Rub the pork tenderloin with it.
Heat a little rapeseed oil and some butter in an ovenproof pan and fry the pork fillets in it all around.
Place the pan on the middle rack of the oven and roast for about 45 – 60 minutes.
At a core temperature of 58-60 °C = 140 °F (use roast thermometer) the meat is ready. Remove the meat from the oven, wrap in aluminium foil and let it rest for about 5 minutes.

In the meantime, rinse the grapes with cold water, pluck and drain.
Fry the finely diced onion in a little butter. Deglaze with port wine and reduce almost completely. Add red wine and boil down almost completely again.
Add the frying set from the pan and simmer for about 10 minutes. Add the grapes, simmer a little and thicken the sauce with the remaining butter while swirling.
Salt, pepper and add the thyme.
Unwrap the meat from the aluminium foil and cut into slices.
Serve with the sauce and Gratin Dauphinois.



Gratin Dauphinois


Ingredients
(for 4 people)

500 g potatoes
3-4 cloves garlic
200-300 g cheese (Comté, Gruyère or Emmental)
1 cup = 200 g crème fraîche
500 ml milk
Salt
freshly ground black pepper
breadcrumbs
a little butter

Instructions
Peel the potatoes and thinly slice.
Peel garlic cloves, cut into small cubes, or press through a garlic press. After that, crush with a knife on a cutting board together with a little salt to receive a fine paste.
In a shaker, mix crème fraîche, garlic and ½ litre of milk and season with salt and pepper.
Finely grate the cheese.
Butter a baking dish and place the potato slices in thin layers into the dish.
Sprinkle each layer with some grated cheese, coarse sea salt and freshly ground pepper and pour some of the milk mixture over it.
Sprinkle some breadcrumbs over it and distribute a few knobs of butter on it.

Bake in preheated oven at 200 °C – 225 °C for about 1 hour until golden brown.

Allow to cool a little before serving – the gratin is very hot.

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Marroni Panna cotta


Die Maronen oder Marroni (Schreibweise in der Schweiz) Panna cotta sollte es eigentlich am Heiligabend als Dessert geben.
Nach Apéro, Schäufele mit Kartoffelsalat und Feldsalat, Bescherung, Espresso mit Plätzchen und Schokolade waren wir aber so vollgefuttert, dass wir den Nachtisch auf den ersten Weihnachtsfeiertag – es gab Stallhasen-Braten aus dem Römertopf – verschoben haben.

Ein wunderbares Dessert, das sich mit allerlei Zutaten variieren lässt.
Als erste Variante hatten wir Mandarinen und Spekulatius-Brösel, die übrigen Portionen wurden mit weihnachtlich gewürzten Sauerkirschen und Schlagsahne verspeist – zum Rezept hierfür kommen wir später, wenn ich euch unser zweites Weihnachtsdessert vorstelle.


marroni panna cotta sauerkirschen 1


Maronen Panna cotta


Zutaten
(Für 4-6 Portionen)

• 4 Blatt Gelatine
• 500 ml Sahne
• 80 g Zucker
• 200 g Marronipüree
• 1 Esslöffel Kakaopulver

Zubereitung
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Sahne und Zucker aufkochen und einige Minuten köcheln lassen.
Den Topf vom Herd nehmen, die Gelatine ausdrücken und in der heißen Sahne unter Rühren auflösen.
Marronipüree und gesiebtes Kakaopulver dazu geben, gut verrühren. Durch ein Spitzsieb gießen, dann die Masse in flache Schüsseln, Gläser oder Tontöpfchen füllen.
Mindestens 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
Mit Mandarinen und zerbröselten Spekulatius-Keksen servieren.


marroni panna cotta mandarine spekulatius 1


Panna cotta with chestnuts


Ingredients
(For 4-6 servings)

4 sheets gelatine
500 ml cream
80 g sugar
200 g chestnut puree
1 tablespoon cocoa powder

Instructions
Soak the gelatine in cold water.
Bring cream and sugar to the boil and simmer for a few minutes.
Remove the pot from the heat, squeeze out the gelatine and dissolve in the hot cream while stirring.
Add chestnut puree and sifted cocoa powder and mix well. Pour through a sieve, then pour the mixture into flat bowls, glasses or clay pots.
Allow to set in the refrigerator for at least 2 hours.
Serve with mandarins and crumbled speculoos biscuits or morello cherries.


marroni panna cotta sauerkirschen 2
Marroni Panna cotta mit weihnachtlich gewürzten Sauerkirschen, Sahne, uns Spekulatius-Keks

Einen Teil der Marroni Panna cotta habe ich in weihnachtliche Tontöpfchen gefüllt, in denen ursprünglich Joghurt von La Fermière war. Die hatten wir bereits Weihnachten 2017 in einem großen Supermarkt in Mulhouse (Carrefour) entdeckt….


 

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Der 1. Weihnachtsfeiertag 2018: Stallhasen-Braten aus dem Tontopf


Kommen wir zum Menü am ersten Weihnachtsfeiertag 2018:
Am Heiligabend wurde der Stallhase (ca. 1,9 kg für 4 Personen, vom Metzger bereits in Stücke zerlegt) in Rotwein mit Zwiebel, Knoblauch, Nelken, Lorbeerblatt und Wachholderbeeren eingelegt, damit er über Nacht an einem kühlen Ort (zum Beispiel im Keller) durchziehen konnte.
Als Vorspeise gab es dann die gebratene Kaninichen-Leber mit Brot (ohne Foto – das Rezept für gebratene Kaninchenleber mit Spätzle findet ihr hier).



Stallhasen- Braten


Zutaten
(Für 4 Personen)
• 1 küchenfertiger Stallhase/Kaninchen (ca. 1,9 kg für 4 Personen, vom Metzger bereits in Stücke zerlegt)
• 1 Zwiebel
• 1 Flasche Rotwein (z. B. Spätburgunder oder Côtes du Rhône)
• 1 abgezogene Zwiebel, halbiert und mit 3-4 Nelken gespickt
• 1 Lorbeerblatt
• 2 Knoblauchzehen
• 5 Wachholderbeeren

• 2-3 Esslöffel Butterschmalz
• grobes Meersalz aus der Mühle
• schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
• 2-3 Möhren
• 1 kleines Stück Knollensellerie
• 1 Stange Lauch

• 1-2 Teelöffel Speisestärke (Kartoffelmehl)
• 1 Esslöffel Kakaopulver
• etwas Sahne oder Crème Fraîche
• gehackte Petersilie

Zubereitung
Am Vortag das Kaninchenfleisch in Rotwein mit Zwiebel, Knoblauch, Nelken, Lorbeerblatt und Wachholderbeeren eingelegen und zugedeckt über Nacht an einem kühlen Ort marinieren.

Am nächsten Tag die Fleischstücke aus der Marinade nehmen, mit Küchenkrepp trocken tupfen. In einer großen Pfanne etwas Butterschmalz zerlassen und das Hasenfleisch darin kräftig anbraten. In den gewässerten Tontopf („Römertopf”) geben. Mit etwas Marinade übergießen, mit grobem Meersalz aus der Mühle bestreuen, die Zwiebeln und den Knoblauch dazu legen, zwei bis drei Möhren schälen und in Stücke schneiden, etwas Sellerie und Lauch in Stücken ebenfalls im Topf verteilen, mit  auf den untersten Rost in den kalten Backofen schieben, auf 220 °C aufheizen. Den Hasenbraten ca. 1,5 bis 2 Stunden garen, nach ca. 45 Minuten nochmals mit etwas Marinade übergießen.

Die Pfanne mit dem Bratensatz für die Sauce beiseite stellen.

Die Fleischstücke aus dem Tontopf nehmen, zum Warmhalten in den Deckel legen, den Backofen ausschalten und die Backofentüre schließen.
Den Bratensud durch ein Sieb geben, den Bratensatz in der Pfanne nochmals erhitzen, mit Bratensud ablöschen und mit einem Schneebesen den Bratensatz von der Pfanne loslösen.

1-2 Teelöffel Kartoffelmehl mit etwas kalter Marinade verrühren, mit dem Schneebesen in die Sauce rühren. Nach und nach etwas mehr Bratensud angießen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Sanft köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen, einen Esslöffel Kakaopulver darübersieben und einrühren. nach Belieben mit etwas Sahne oder Crème Fraîche verfeinern. Die Fleischstücke in einer Schüssel anrichten, mit reichlich Soße übergießen und servieren.


Die Beilagen: Erbsen-Möhren-Gemüse / Teigwaren


Als Beilage gab es Erbsen-Möhren Gemüse (ein paar Möhren waschen, schälen und in Ringe schneiden, in etwas Butter ca. 5 Minuten andünsten, dann Tiefkühl-Erbsen dazugeben, bei Bedarf etwas Wasser. Mit Salz und etwas Gemüsebrühe würzen, mit Sahne verfeinern und gehackte Petersilie untermischen).

Zweite Beilage: Breite Bandnudeln nach Packungsanweisung garen, abtropfen, ein Stückchen Butter dazugeben, damit sie nicht kleben.



Rabbit Roast


Ingredients
(For 4 persons)
1 ready-to-cook stable rabbit (approx. 1. 9 kg for 4 persons, already cut into pieces by the butcher)
1 onion
1 bottle of red wine (e. g. Pinot Noir or Côtes du Rhône)
1 peeled onion, halved and pricked with 3-4 cloves
1 bay leaf
2 cloves of garlic
5 juniper berries

2-3 tablespoons clarified butter
coarse sea salt from the mill
black pepper, freshly ground
2-3 carrots
1 small piece of celeriac
1 leek stick

1-2 teaspoons potato starch or cornstarch
1 tablespoon cocoa powder
some cream or crème fraîche
chopped parsley

Instructions
The day before, marinate the rabbit meat in red wine with onion, garlic, cloves, bay leaf and juniper berries and marinate covered in a cool place overnight.

The next day, remove the pieces of meat from the marinade and dab dry with kitchen paper. Melt some clarified butter in a large pan and fry the rabbit meat vigorously in it. Soak the clay pot in water for 10 minutes. Put the rabbit meat into the clay pot. Pour some of the marinade over it, sprinkle with coarse sea salt from the mill, add the onions and garlic. Peel two to three carrots and cut into pieces and add to the pot. Clean celery and leek, also cut into pieces and add to the pot. Place the clay pot on the lowest grid in the cold oven, heat up to 220 °C = 428 °F.
Roast the rabbit for approx. 1.5 to 2 hours, after approx. 45 minutes pour some marinade over it again.

Set aside the pan with the drippings for the sauce.

Remove the pieces of meat from the clay pot, place them in the lid to keep them warm, turn off the oven and close the oven door.
Pour the frying stock through a sieve to separate from vegetables and spices. Heat the drippings in the pan again, deglaze with the frying stock and loosen the drippings from the pan with a whisk.

Mix 1-2 teaspoons potato starch with little of the cold marinade and stir into the sauce with a whisk. Gradually pour in a little more broth until the desired consistency is reached. Simmer gently. Season with salt and pepper, sift a tablespoon of cocoa powder over it and stir in. Refine as desired with a little cream or crème fraîche. Arrange the pieces of meat in a bowl, pour over plenty of sauce and serve.


The side dishes: peas, carrots, vegetables, pasta


As a side dish there were peas and carrots, vegetables (wash a few carrots, peel and cut into rings, sauté in some butter for about 5 minutes, then add frozen peas, if necessary add some water. Season with salt and some vegetable stock, refine with cream and mix in chopped parsley).

Second side dish: Cook pasta according to the instructions on the packet, drain and add a piece of butter to prevent them from sticking together.



Stallhase bzw. Kaninchen ist im Markgräflerland ein traditionelles und beliebtes Feiertagsessen.
Diese beiden Fotos sind bei unserem Besuch im Ecomusée d’Alsace in Ungersheim vor wenigen Tagen entstanden.
Ein Besuch lohnt sich besonders in der Weihnachtszeit. Bis am 6. Januar, Dreikönig, finden noch Veranstaltungen zum Thema Weihnachtszeit im Elsass statt.


Das Hasenfell wird nach dem Schlachten vor der Weiterverarbeitung zum Trocknen aufgehängt.
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Happy New Year …

Silvestergruss_2018_Karin

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meines Blogs „Lebensart im Markgräflerland“ alles Gute, Glück und Gesundheit im neuen Jahr.

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Heiligabend 2018- Alle Jahre wieder: Schäufele mit Kartoffelsalat und Nüsslisalat (Feldsalat)


Ich hatte euch ja noch die diesjährigen Weihnachtsrezepte aufzuschreiben. Da es jedes Jahr am Heiligabend Schäufele mit Kartoffelsalat und Feldsalat gibt, werdet ihr das Rezept auch mehrmals in meinem Blog finden. Aber ich dachte mir, dass der eine oder andere von euch vielleicht gerne am Silvesterabend Schäufele servieren möchte. Das eignet sich nämlich auch hervorragend, um viele Gäste zu bewirten und kann sehr gut vorbereitet werden.
Hier ist also nochmal das Rezept für Schäufele mit Kartoffelsalat und Feldsalat, wie man es im Markgräflerland gerne isst. Dazu gab es natürlich einen Markgräfler Wein!
Zuerst den Kartoffelsalat zubereiten:


Kartoffelsalat


Zutaten
(für 4 Personen)
• 800 g Kartoffeln (festkochende Sorte)
• 1 kleine Zwiebel
• Salz
• Pfeffer
• 1 Teelöffel Senf
• 2 Esslöffel Branntwein- oder Weißweinessig
• ¼ Liter heiße Schäufelebrühe (oder Gemüsebrühe)
• 4 Esslöffel Rapsöl
• gehackte Petersilie oder Schnittlauchröllchen
• Maggi, nach Belieben

Zubereitung
Kartoffeln knapp mit Wasser bedecken und 20 – 30 Minuten kochen.
Pellen, in Scheiben schneiden (Tipp: mit einem Mozzarella-/Eierschneider bekommt man gleichmäßige Scheiben).
Kartoffelscheiben in eine Salatschüssel geben. Zwiebel würfeln, auf die Kartoffeln geben.
Salz, Pfeffer und 1 Teelöffel Senf hinzufügen.

2 Esslöffel Branntwein- oder Weißweinessig und ¼ Liter der heißen Schäufele-Brühe darüber gießen und untermischen.

Ca. ½ Stunde durchziehen lassen, bis die Flüssigkeit von den Kartoffeln aufgesogen ist. Dazu den Kartoffelsalat nicht in den Kühlschrank stellen, er sollte lauwarm serviert werden!
Zum Servieren 4 Esslöffel Rapsöl untermischen. Mit gehackter Petersilie (oder Schnittlauchröllchen) bestreuen.

Nach Belieben mit etwas Maggi abschmecken und evtl. noch mit etwas Salz und Pfeffer nachwürzen.


Das Schäufele (ca. 2 kg)


Den RÖMERTOPF® 10 Minuten wässern. Das Schäufele einlegen, mit reichlich Weisswein begießen – z. B. einen Markgräfler Gutedel, den Deckel auflegen, auf den Rost in den kalten Ofen stellen. Die Temperatur auf 200 °C einstellen und eine Stunde garen. Das Schäufele aus dem Topf nehmen, vor dem Anschneiden 5 Minuten ruhen lassen.
Mit Feldsalat oder anderem grünem Salat nach Wahl (im Winter bietet sich Endiviensalat and) und Bauernbrot und Senf oder Meerrettichsauce servieren.


Nüsslisalat


Bei uns und in der Lörracher Gegend heisst der Feldsalat Nüsslisalat, weil er leicht nussig schmeckt. Richtung Schweiz sagt man auch Lämmlisalat. Weiter nördlich heisst er Sunnewirbeli (Kaiserstuhl, Freiburg, Emmendingen) und Ritscherli (Offenburg), es gibt aber auch die Bezeichnung Rapunzel- oder Acker-/Äckerlesalat.

Pro Person rechnet man etwa etwa 100 g Feldsalat. Das Putzen ist etwas mühsam, aber der Aufwand lohnt sich. Und man sollte auf jeden Fall den ganz frischen Nüsslisalat vom Markt verwenden!
Er wird oft mit knusprigen Speckwürfeln, Schalotten oder roten Zwiebeln, gerösteten Walnüssen und Brotwürfelchen (Kracherle) serviert. Das Dressing besteht aus Walnussöl oder Haselnussöl, Essig, Senf, Pfeffer und Salz. Bei Verwendung von Haselnussöl kann man auch statt der gerösteten Walnüsse geröstete Haselnüsse verwenden.
Die Speckwürfel habe ich, da wir ja Schäufele auf dem Teller haben, diesmal weggelassen.

Zutaten für das Dressing mischen:
(Für 4 Personen)
• 4 Esslöffel Walnußöl
• 2 Esslöffel Balsamico Essig
• 1 Teelöffel Senf
• Pfeffer, Salz
(nach Belieben Maggi)

Zubereitung
Eine Schalotte oder eine kleine rote Zwiebel fein hacken, mit (Speckwürfelchen und) Walnüssen in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
Herausnehmen und über dem Salat verteilen. Das Dressing über den Salat träufeln. Dann die Brotwürfelchen (hier kann man auch trockene Brotreste verwenden), in wenig Butter anrösten und über dem Salat verteilen.



This is our traditional Christmas Eve’s Menu. Ham  from the pork shoulder with potato salad and Lamb’s Lettuce.


Potato Salad


Ingredients

800 g waxy potatoes
1 small onion
Salt
Pepper
1 teaspoon mustard
2 tablespoons wine vinegar
¼ litres of hot meat broth (or vegetable broth)
4 tablespoons rapeseed oil
chopped parsley or chive rolls
Maggi, to taste

Instructions
Put potatoes in a pot and cover scarcely with water. Cook for 20-30 minutes.
Peel and cut into slices (hint: do it with a mozzarella/egg slicer, this way you will get even slices).
Put the potato slices in a bowl.

Finely chop 1 small onion, place onto the potatoes. Season with salt and pepper and add 1 teaspoon of mustard.

Fold in 2 tablespoons wine vinegar and ½ litre of broth. Let rest for ½ hour until the liquid is absorbed by the potatoes.
Do not put the potato salad in the refrigerator, it should be served warm.

To  serve, add 4 tablespoons of rapeseed oil and mix.Sprinkle with chopped parsley or chives.

Season with a little Maggi seasoning  and with some more salt and pepper to taste.


Christmas Ham (approximately 2 kg)


Water the RÖMERTOPF® (clay pot) for 10 minutes. Put in the ham and generously pour white wine over it – for example a Gutedel (Fendant or Chasselie), close with the lid  and put into the cold oven. Heat to 200 °C  = 392 °F and cook for 1 hour. Take the ham out of the pot, let rest for 5 minutes before cutting into slices.
Serve with corn salad,  bread and mustard or horseradish sauce.


Lamb’s Lettuce


Per person you will need about 100 g salad. Cleaning the salad is a little tedious, but it’s worth the effort.
It is often served with crispy bacon cubes, shallots or red onions, toasted walnuts and bread cubes (Croutons). The dressing consists of walnut oil or hazelnut oil, vinegar, mustard, pepper and salt.
If using hazelnut oil you should serve it with toasted hazelnuts instead of walnuts. I omitted the bacon cubes this time, since we have ham on the table.

Salad Dressing for 4 persons:

Mix
4 tablespoons walnut oil
2 tablespoons balsamic vinegar
1 teaspoon mustard
pepper, salt
(Maggi seasonning to taste)

Finely chop a shallot or a small red onion, fry with (bacon cubes and) walnuts in a pan without fat.
Remove and spread over the salad. Drizzle the dressing over the salad. Then fry the bread cubes (here you can also use dry bread leftovers) in a little butter and spread over the salad.