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Wanderung zum Castellberg

Castellberg Sulzburg Bergbau Wanderweg 31


Und noch mal eine Wanderung zu einer Burg!
Nach Burg Neuenfels, Sausenburg und Burg Rötteln geht es nun in Richtung Ballrechten-Dottingen.
Der Castellberg oder Kastellberg (mit Stummen „e“ im ersten Wortteil) bei Ballrechten-Dottingen war in den 1980er Jahren ein beliebtes Ziel für Wandertage kurz vor Ende des Schuljahres. Ideales Ziel für eine kleine Wanderung oder einen kleinen Spaziergang, angesichts der Wetterprognosen und Hitzewarnungen bis in 800 Meter Höhe hatten wir uns im vergangenen Jahr für eine Wanderung von Sulzburg aus entschieden.

Wir folgen zu Beginn der Route des Bergbaugeschichtlichen Wanderwegs. Start ist auf dem Marktplatz, wir gehen in Richtung Stadttor, vorbei am Landesbergbaumuseum, und biegen vor dem Tor in die Ernst-Bark-Gasse ab und laufen zur Synagoge. Es geht wieder nach rechts in die Gustav-Weil-Straße. Bei der Klostergasse halten wir uns links und gehen Richtung Klosterkirche St. Cyriak (Wikipedia). Entlang der Friedhofsmauer gehen wir bis zur Schlossbergstraße und halten uns links bis zum Wegweiser Kosakenwäldele. Hier folgen wir dem Wegweiser in Richtung Castellberg (gelbe Raute).


Wanderung Castellberg 1


Beim kleinen Anstieg drehen wir uns immer wieder um und lassen den Blick über Sulzburg, die Kirche St. Cyriak und den Schlossberg schweifen.

Wir machen einen kurzen Abstecher zum Schlössleberg wo es Mauerreste der einstigen Burg der Üsenberger zu sehen gibt.


Wanderung Castellberg 2


Irgendwann kommen wir an der Abzweigung des Bergaugeschichtlichen Wanderwegs (Schild Arthur-Faißt-Wegle) vorbei und halten uns aber geradeaus.

Wir folgen dem Weg, und in einer Biegung beim Schild Gänsebuck treten wir kurz aus dem Wald raus und werfen einen Blick in Richtung Rheinebene, gehen aber weiter auf dem Weg durch den Wald.


Wanderung Castellberg 3

Wanderung Castellberg 11


Es geht weiter bis zum Wegweiser Bierenstiel Rank, hier folgen wir dem „Bettlerpfad“ bis zum Wegweiser Castellberg bei der Castellberghütte mit Parkplatz, Grill und Waldspielplatz. Eine Erklärungstafel weist noch auf die abgebrannte Gerichtseiche des Freiburger Künstlers und Holzbildhauers Thomas Rees hin.


Wanderung Castellberg 8

Wanderung Castellberg 5

Wanderung Castellberg 9

Wanderung Castellberg 13

Die 2,5 km lange Wanderung durch eine der schönsten historischen Reblandschaften am Castellberg bietet als besondere Höhepunkte nicht nur die restaurierten Steintreppenzüge von der Basis bis zur Kuppe, die restaurierten Trockenmauern und den Aussichtsturm auf der Hügelkuppe. Wussten Sie, das auf dem Castellberg im Flaumeichenwald – eine 10 ha großen Naturschutzgebiet – auch eine vorgeschichtliche Ringwallanlage, eine mittelalterliche Burg  und eine Festungsanlage aus dem Barock zu entdecken sind?


Wir folgen ab hier der Beschilderung Castellberg Pfad bis zum Wegweiser Castellbergruine, und können nach wenigen Metern einen Blick auf die Staufener Burg erhaschen.


Wanderung Castellberg 17

Wanderung Castellberg 18

Wanderung Castellberg 12


Von der Bronzezeit zur barocken Festung

Auch wenn man aufgrund des Namens an ein römisches Kastell denken könnte, so sind bisher keine römischen Funde vom Castellberg bekannt. Trotzdem war der Berg schon lange vor der mittelalterlichen Burg bewohnt. Die hier gefundenen Keramikscherben belegen, dass sich hier auf der Hügelkuppe Menschen bereits zwischen 1600 und 550 vor Christus – also von der Bronzezeit bis zu den frühen Kelten -zeitweise niedergelassen haben. Davon zeugt der im Gelände noch etwa 2 m hohe Abschnittswall mit  vorgelagertem Graben. Wenn man den schmalen Pfad im Wald weiter läuft, trifft man auf einen tiefen Burggraben und die Ruine einer mittelalterlichen Burg, die um 1700 nochmals ausgebaut wurde zu einer barocken Festungsanlage. Eine weitere spannende Geschichte ist die Entstehung und die Geologie des Castellberges sowie die hier wachsenden seltenen Pflanzen.


Wanderung Castellberg 19


Ein Flaumeichenwald mit üppiger Strauchgesellschaft, dazu Magerwiesen und Halbtrockenrasen mit botanischen Kostbarkeiten, eine Insel südländischer Vegetationen.
Die bewaldete 10 Hektar große rebenumgrenzte Bergkuppe ist vollkommen geschützt.
Jede Beschädigung, das Sammeln von Tieren, das Ausgraben oder Abpflücken von Pflanzen der Art ist durch Verordnung vom Februar 1977 untersagt.
Dieser erdgeschichtlich markante Einzelberg, eine hängengebliebene Scholle der Schwarzwaldrandverwerfung bietet herrliche Ausblicke auf 35 Orte in weiter Ebene zwischen Schwarzwald und Vogesen. Neben dem Turm findet man Mauerreste einer mittelalterlichen Befestigung.


Schautafel auf dem Weg zum Aussichtsturm


Wanderung Castellberg 20

Wanderung Castellberg 23


Bronzezeitliches Vollgriffschwert von Heitersheim und Krieger der Bronzezeit mit Vollgriffschwert (Wandbild Julius Naue, 1900)

Das Kriegergrab von Heitersheim
Der Herr vom Castellberg?
Nur 5 Kilometer entfernt vom Castellberg wurde 1845/46 westlich von Heitersheim beim Bau der Eisenbahnstation ein bronzenes Schwert aus der mittleren Bronzezeit gefunden. Es stammt vermutlich aus einer nicht dokumentierten Bestattung in einem Grabhügel. In der mittleren Bronzezeit ab etwa 1600 vor Christus entwickelten sich aus den frühbronzezeitlichen Dolchen erstmals Schwerter mit längeren Klingen, die ausschließlich als Waffen gegen Menschen gedacht waren. Zu dieser Zeit war ein Schwert ein teures Statussymbol, das den Besitzer aus der Masse heraushob. Vielleicht wohnte der Krieger von Heitersheim auf der nächst gelegenen Höhensiedlung, dem Castellberg.


Wanderung Castellberg 25


Der Abschnittswall auf dem Castellberg

In welcher vorgeschichtlichen Besiedlungsphase des Castellberges die an dieser Stelle noch sichtbare Befestigung gebaut wurde, ist nicht bekannt, da es bisher noch keine Ausgrabungen gab. Der Wall – heute noch bis zu 2 Meter hoch – war vermutlich eine ursprünglich etwa vier Meter hohe Holz-Erde-Mauer in Kastenbautechnick, die sobald das Holz verrottet war, zusammengefallen ist. Die Befestigung riegelte die steilere südliche Bergspitze vom leichter zugänglichen nördliche Sattel ab.


Gefäßkeramik der Mittleren Bronzezeit mit ihren typischen Mustern aus dem Breisgau und Urnenfelderzeitliche Gefäßkeramik aus einem Frauengrab con Bad Krozingen „Großer Hofacker).

Neue Gesellschaftsformen in der Mittleren Bronzezeit
(1600 bis 1300 v. Chr.)

Die Höhensiedlung der mittleren Bronzezeit auf dem Castellberg ist eine von den neu entstandenen Höhensiedlungen wie auch auf dem Schönberg und dem Staufener Schloßberg im Breisgau, die bisher aber wenig erforscht sind.
Reiche Grabfunde aber zeigen, dass ab etwa 200 vor Christus sich die Gesellsschaft in ganz Mitteleuropa zu wandeln beginnt, verursacht offensichtlich durch den neuen Werkstoff Bronze – eine Legierung aus Kupfer und Zinn. Dadurch bedingt entwickelten sich ganz neue Wirtschaftszweige im Bergbau, Metallhandel und ein spezialisiertes Handwerk.

Eine Burg der Urnenfelderzeit?
(1200 bis 800 v. Chr.)

Auch in der Folgezeit – der späten Bronzezeit von 1200 bis 800 vor Christus, der sogenannten Urnenfelderzeit – ist der Castellberg wieder besiedelt. Zu dieser Zeit sind besfestigte Höhensiedlungen im Breisgau häufiger und auf dem Burkheimer Burgberg und dem Breisacher Münsterberg auch archäologisch gut erforscht.
Gleichzeitig sind zahlreiche Talsiedlungen bekannt, die auf den fruchtbaren Schwemmlössfächern der Flüsse im Breisgau liegen. Das lässt auch weiterhin auf eine hierarchische Gesellschaft schließen.

Eine Frühkeltische Höhensiedung
(800  bis 550 v. Chr.)

Typische Keramikscherben aus der Zeit der frühen Kelten – der sogenannten Hallsttattzeit zwischen 800 und 550 vor Christus belegen, dass der Castellberg wieder besiedelt war. Gleichzeitig gab es auf sehr vielen Anhöhen im Breisgau weitere Höhensiedlungen. Die Höhensiedlugnen scheinen zu dieser Zeit keine besondere STellung einzunehmen, da  das Fundmaterial sich nicht von dem der Talsiedlungen unterscheidet. Am Ende der frühkeltischen Zeit um 520 vor Christus wurden die meisten Höhensiedlungen – wie auch der Castellberg – wieder verlassen. Nur der Breisacher Münsterberg blieb als zentralörtliche Höhensiedlung übrig.
Die Kelten sind die ersten Völker nördlich der Alpen, deren Name seit etwa 500 vor Christus von griechischen Historikern überliefert ist.


Wanderung Castellberg 26

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Hier nehmen wir den mittleren Trampelpfad zwischen den Flaumeichen. Auf dem Weg zu den Überresten der mittelalterlichen Burg, passieren wir noch die Reste einer älteren Wallanlage und landen schließlich beim kläglichen Überbleibsel des einstigen Burgturms. Direkt daneben steht ein stählerner Aussichtsturm, der im Jahr 1962 von der Ortsgruppe Sulzburg des Schwarzwaldvereins errichtet wurde. Von oben hat man einen schönen Blick nach Westen in Richtung Rheinebene und die Vogesen. Nach Süden und Norden hin versperren hohe Bäume die Sicht.


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Reste des WehrturmsWanderung Castellberg 35


Mauerrest des WohngebäudesWanderung Castellberg 36

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Wir folgend dem Wegweiser Castellberg Pfad weiter in Richtung Süden. Am Südzipfel des Castellbergs finden wir dann eine nette Sitzgelegenheit, eine Bank mit Tisch und schöner Aussicht in die Rheinebene sowie auf Sulzburg und Laufen. Hier packen wir unser kleines Vesper aus.


Wanderung Castellberg 44


Im Wald entdecken wir einen schönen Falter – Der Russische Bär, auch Spanische Flagge genannt, (Euplagia quadripunctaria) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Unterfamilie der Bärenspinner (Arctiinae).



Anschließend folgen wir der roten Raute mit den Trauben durch die Weinberge – der Markierung des Markgräfler Wiiwegli – bis zum Wegweiser Vorderer Castellberg. Ab hier folgen wir dem Wiiwegli zurück zum Marktplatz, vorbei am einstigen Sulzburger Bahnof bis wir wieder zur Kirche St. Cyriak kommen, wo wir unser Auto abgestellt haben.


Karte


Souvenir vom Castellberg:
Roter Gutedel

Wanderung Castellberg 53


Weitere Bilder gibt es beim Markgräfler.

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Salat aus grünen Bohnen mit Tomaten

Bohnensalat Tomaten 3


Mögt ihr grüne Bohnen? Die Markgräflerin isst sehr gerne Bohnen, sie dürfen aber nicht zu weich sein.
Bissfest und grün sollten sie sein, gerne auch mit Speckwürfelchen.
Da der Markgräfler grüne Bohnen nicht so gerne hat, gibt es die meist, wenn er nicht zum Essen da ist. Heute ist so ein Tag, die Markgräflerin hat Urlaub.

Grüne Bohnen sind gesund, sie enthalten viel pflanzliches Eiweiß. Zudem liefern sie Ballaststoffe. Ausserdem enthalten sie Vitamine wie Vitamin B2, Vitamin B6 und Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandeln kann. Auch Mineralstoffe kommen in Bohnen vor – unter anderem Kalium, Kalzium und Magnesium. Aber Vorsicht: Roh darf man grüne Bohnen nicht verzehren. Im Rohzustand enthalten sie Lektine wie das Protein Phasin, das schädlich ist. Beim Kochen werden diese Stoffe jedoch zerstört, sodass man das Gemüse genießen kann.

Seit langer Zeit gibt es also wieder einmal einen Bohnensalat mit Tomaten – in diesem Fall Ochsenherz-Tomaten und kleine gelbe Tomaten vom Markt und frischem Bohnenkraut aus meinem Kräutergarten.


Bohnensalat Tomaten 2


Bohnensalat mit Tomaten


Zutaten
(als Beilage für 4 Personen)
• 500 g grüne Buschbohnen
• 2 Ochsenherz-Tomaten
• eine Handvoll gelbe Cocktailtomaten
• 1 rote Zwiebel, fein gehackt
• 2 Esslöffel Melfor-Essig oder Rotweinessig
• 4 Esslöffel Rapsöl
• Pfeffer
• Salz
• Maggi nach Belieben
• Blättchen von 1 – 2 Zweiglein Bohnenkraut, fein gehackt

Zubereitung
Die Bohnen waschen und putzen. Dann in einem Topf mit gesalzenem Wasser 5 bis 10 Minuten lang kochen. (Nach 5 Minuten Kochzeit probieren, wie bissfest die Bohnen sind). Anschließend durch ein Sieb abgießen und sofort mit kaltem Wasser abbrausen, damit sie nicht weiter garen. Gut abtropfen lassen.

Die gekochten Bohnen und in Scheiben geschnittenen Tomaten schön auf dem Teller anrichten. Aus Essig, Öl, Pfeffer, Salz, Bohnenkraut und Zwiebeln ein Dressing rühren, mit Maggi abschmecken und über dem Salat verteilen.


Bohnensalat Tmaten 1


Salad from French Beans and Ox Heart Tomatoes


Ingredients
(as a side dish for 4 people)
500 g French beans
2 ox heart tomatoes
a handful of yellow cocktail tomatoes
1 red onion, finely chopped
2 tablespoons of Melfor vinegar or red wine vinegar
4 tablespoons of rapeseed oil
pepper
salt
Maggi at will
Leaves of 1 – 2 sprigs of savory, finely chopped

Preparation
Wash and clean the beans. Then cook in a boiling salted water for 5 to 10 minutes. (After cooking for 5 minutes, try how firm the beans are – they should still be al dente). Then drain through a sieve and rinse immediately with cold water so that they do not continue to cook. Drain well.
Arrange the cooked beans and sliced tomatoes nicely on a plate. Mix a dressing from vinegar, rapeseed oil, pepper, salt, savory and onions, season with Maggi and spread over the salad.


Bohnensalat Tomaten 4

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Alblinsen Salat mit Süsskartoffel, Rucola und Ziegenkäse

Suesskartoffel Linsen Ziegenkäse 1


Heute habe ich zum Abendessen mal ein Salat-Rezept für euch.
Die Linsen müssen zuvor für mindestens drei Stunden in Wasser eingeweicht werden – man kann das also schon am Morgen des Zubereitungstages tun.
Man kann zwar Dosenware verwenden, aber frisch zubereitet schmecken die Linsen besser und der Reiz an diesem Salat ist, wenn die Linsen beim Servieren noch lauwarm sind.
Dazu passt ein Glas gekühlter Weißwein, zum Beispiel ein Chardonnay.


Suesskartoffel Linsen Ziegenkäse 4


Für den Mann im Hause gab es noch Nürnberger Rostbratwürstchen, die passen auch sehr gut dazu…


Suesskartoffel Linsen Ziegenkäse 2


Linsensalat mit Süsskartoffel, Rucola und Ziegenkäse


Zutaten
(für 4 Personen)
• 150 g Alblinsen
• 500 g Süßkartoffeln
• Salz
• 4 kleine runde Ziegenkäse (Crottin de chèvre)  – je nach Vorliebe Nürnberger Rostbratwürstchen
• 1 große Handvoll Rucola
• 1-2 Esslöffel Zitronensaft
• 1 Esslöffel Melfor Essig
• 1 Esslöffel Balsamico di Modena
• 1 Knoblauchzehe
• schwarzer Pfeffer aus der Mühle
• gemahlene Chiliflocken
• 6 Esslöffel Olivenöl

Zubereitung
Die Linsen in ein 1 Liter Einmachglas geben, bis 2 cm unter den Rand mit Wasser füllen und mindestens 3 Stunden einweichen. Anschließend in ein Sieb abschütten und mit kaltem Wasser abbrausen. In einen Topf geben und mit frischem Wasser bedecken. Dann ca. 25 bis 30 Minuten garen.
Den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Eine Auflaufform mit Backpapier auslegen. Die Süßkartoffeln schälen, in ca. 2 cm große Würfel schneiden und in kochendem Salzwasser zugedeckt 10 Minuten garen. Die Süßkartoffeln abgießen, kalt abschrecken, abtropfen und abkühlen lassen. Die Ziegenkäse quer halbieren, in die Auflaufform setzen und im vorgeheizten Ofen 10 – 15 Minuten backen.
Den Rucola waschen, putzen und trocken schleudern. Die Linsen in ein Sieb abgießen, kurz abbrausen und gut abtropfen lassen.
In einer Salatschüssel den Zitronensaft mit Essig, Salz, Pfeffer und Chili verrühren. Das Olivenöl kräftig unterschlagen, die Knoblauchzehe dazu pressen. Verrühren und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Süßkartoffeln, Linsen und den Rucola in die Schüssel geben, alles gut vermengen und den Salat auf Teller verteilen. Die gebackenen Ziegenkäsehälften auf dem Salat anrichten, dann mit einem Bunsenbrenner leicht karamellisieren.


Suesskartoffel Linsen Ziegenkäse 3


Lentil salad with sweet potato, rocket and goat’s cheese



Ingredients
(serves 4)
150 g green lentils
500 g sweet potatoes
Salt
4 small round goat’s cheeses (Crottin de chèvre) / Nuremberg sausages depending on your preference
1 large handful of rocket
1-2 tablespoons lemon juice
1 tablespoon Melfor vinegar
1 tablespoon Modena balsamic vinegar
1 clove of garlic
black pepper from the mill
ground chilli flakes
6 tablespoons olive oil

Preparation
Put the lentils in a 1 liter mason jar, fill with water up to 2 cm below the rim and soak for at least 3 hours. Then pour into a sieve and rinse with cold water. Put in a saucepan and cover with fresh water. Then cook for about 25 to 30 minutes.
Preheat the oven to 200 ° C = 392 °F top and bottom heat. Line a baking dish with baking paper.
Peel the sweet potatoes, cut into approx. 2 cm sized cubes and cook in boiling salted water for 10 minutes with the lid on. Drain the sweet potatoes, rinse in cold water, drain and let cool. Halve the goat’s cheeses crosswise, place in the baking dish and bake in the preheated oven for 10-15 minutes.
Wash, clean and spin dry the rocket. Drain the lentils in a colander, briefly rinse and drain well.
  In a salad bowl, mix lemon juice with vinegar, salt, pepper and chilli. Vigorously fold in the olive oil, squeeze the clove of garlic and add. Mix and season again with salt and pepper.
Put sweet potatoes, lentils and rocket into the bowl, mix everything well and arrange the salad on  plates. Place the baked goat’s cheese halves on the salad, then lightly caramelize with a bunsen burner.

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Wanderung rund um Burg Rötteln

Burg Roetteln 17


Es ist schon wieder Sonntag und das Wetter ist zu unbeständig, um eine Wanderung zu unternehmen. Aber im Archiv warten noch einige Bilder vom Sommer 2020 auf ihre Veröffentlichung. Es ist also Zeit, die Markgräfler Burgen-Reihe zu vervollständigen.

Vergangene Woche hatte ich euch von unserer Wanderung zur Sausenburg berichtet, dort wurde erwähnt, dass die Sausenberger 1311 die Burg Rötteln erbten und 1314 ihre Residenz dorthin verlegten.

Es ist schon einige Jahre her, als wir zuletzt auf der Burg Rötteln waren, das war im Januar 2014, damals hatten wir auch das Burgmuseum besucht und haben dann in der Burgschenke zu Mittag gegessen. Diesmal hatten wir ein Vesper dabei. Unser Auto haben wir auf dem Parkplatz oberhalb von Wittlingen abgestellt und sind dann zur Burg gewandert.


Karte



Zuerst geht es durch ein schattiges Waldstück mit riesigen Farnen. Die durchscheinende Sonne erzeugt schöne Lichtspiele.


Burg Roetteln 5


…natürliche Abenteuer-Kletterwand aus Baumwurzeln in der Nähe der Burg…


Burg Roetteln 6


Wir nähern uns der Burg von der Rückseite und müssen erst darum herum gehen, um zum Eingang zu gelangen.


Burg Roetteln 7

Burg Roetteln 8

Burg Roetteln 13

Burg Roetteln 12


Hier wachsen viele Königskerzen (Lat. Verbascum densiflorum Bertol.).
Die getrockneten Blüten der Königskerze gelten als pflanzliches Mittel zur Behandlung von Atemwegserkrankungen bei Katarrhen der Luftwege. Sie findet Verwendung bei Erkältungskrankheiten mit Husten und besitzt die Fähigkeit gereizte Schleimhäute zu beruhigen. Die schleimlösenden Eigenschaften der enthaltenen Saponine sollen ein Abhusten von zähem Schleim begünstigen:


Königskerzen-Tee


1,0 Gramm getrocknete Blüten – ungefähr zwei Teelöffel – werden mit 150 Milliliter kochendem Wasser übergossen, dann 10 – 15 Minuten ziehen lassen. Nach dem Abseihen trinkt man den Tee angenehm warm. Erwachsene trinken drei- bis viermal täglich eine Tasse Tee.


Früher wurde die Pflanze mit Teer oder Pech bestrichen und als Fackel verwendet, woher wohl die deutsche Bezeichnung Königkerze stammt. 


Burg Roetteln 16


Zugang zur Oberburg


Bei keiner anderen Burg der Umgebung ist die ausgeklügelte Zugangstechnik so deutlich sichtbar erhalten geblieben. Die Ober- oder Kernburg ist das Herz der gesamten Anlage; sie war deshalb eigens geschützt.

Um die gesamte Oberburg herum zieht sich eine hohe Ringmauer mit Wehrgang. Zusätzlich wurde ein Graben angelegt, der Halsgraben, für den zur Bergseite und zur Vorburg hin der gewachsene Fels abgetragen wurde. An dieser Stelle überwindet eine Holzbrücke den Graben, denn hier öffnet sich der einzige Zugang zur mauerumwehrten Oberburg.
Einst war der Graben sehr tief und die Verbindung zwischen Vorburg und Kernburg wurde durch eine Zugbrücke hergestellt. Der alte Auflagepfeiler der Zugbrücke trägt noch heute die Holzbrücke. Neben dem Haupttor gewährt das schmale Mannloch Einzelpersonen Zutritt. Auch dieser Zugang war über eine Zugbrücke gesichert.


Burg Roetteln 38


Über dem Scheitel des Haupttors zeigt eine Sandsteinplatte das Wappen der Bauherren und mächtigen Besitzer, der Markgrafen von Hachberg-Sausenberg.

Hinter dem Obertor erheben sich gewaltige fensterlose Mauermassen. In das Innere der Oberburg gelangt man erst, wenn man das dreistufige, aus drei weiteren Toren bestehende Sicherheitswerk hinter sich gelassen hat. Aus der mächtigen Schildmauer zur Linken ragt als Torverteidigungsturm der so genannte Giller empor.


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Burg Roetteln 23


Hier bekommen nicht nur die Falterfutter – wir lassen uns auf einer Bank im Schatten unterhalb der imposanten, dreistöckigen Burgmauer nieder und verspeisen unser mitgebrachtes Vesper


Burg Roetteln 24

Burg Roetteln 1

Burg Roetteln 27Kaisermantel auf Sommerflieder


Palas und Burgkapelle


Der Palas war Wohnsitz der Herrschaft und zugleich Repräsentationsgebäude. Er wurde in drei Abschnitten ausgebaut: Im Süden steht der „Alte Bau”, nördlich anschließend ein „Zwischenbau” und nahe am Bergfried der „Neue Bau”. Der Palas ist dreigeschossig, aber erst das oberste Geschoss läuft über allen drei Bauabschnitten durch. Es lässt sich gut ablesen, wie der „Alte Bau” zunächst erweitert und dann erhöht wurde.


Burg Roetteln 32


Der „Alte Bau” stammt aus der Zeit der Edelherren von Rötteln (13. Jahrhundert). Im Erdgeschoss befindet sich der Rittersaal, wo sich das gesellschaftliche Leben abspielte. Über dem Rittersaal lagen Wohn- und Schlafräume, im „Zwischenbau” war die Küche untergebracht.


Burg Roetteln 33


Den „Neuen Bau” ließ Markgraf Philipp von Baden (1454-1503) errichten. Den Schlußstein des Zugangsportals ziert das Wappen des Markgrafen und seiner Gemahlin Maria von Savoyen. Im obersten Geschoss nahm der weiträumige Festsaal die gesamte Fläche ein. In den Nischen der großen Fenster befinden sich Sitzbänke. Fenster- und Portalgewände des „Neuen Baus” zeigen außergewöhnlich feine Bauformen. Sie zeugen vom anspruchsvollen Repräsentationsbedürfnis des Markgrafen, der dem burgundischen Hof angehörte. Der Neue Bau war komfortabel ausgestattet. Es gab zahlreiche kleinere Räume, die mit Öfen beheizbar waren. Zu diesem Komfort zählt auch die Abortanlag an der östlichen Außenwand. Die Burgkapelle St. Marien (geweiht 1504) an der Nordseite des Burghofs war eine langgestreckte Halle mit zwei Säulen in der Mittelachse, die ein spätgotisches Rippengewölbe trugen. In der Kapelle soll sich die Grablege von Markgraf Rudolf IV. (gest. 1487) befinden.



Burg Roetteln 34


Der Bergfried


Der Bergfried erhebt sich an der höchstgelegenen Stelle der Burganlage. Seine Erbauung reicht bis in die Anfangszeit der Burg unter den Edelherren von Rötteln zurück, vielleicht ist er sogar noch älter. Der ursprüngliche Zugang befindet sich an der Südostseite etwa im dritten Geschoss des Turms. Er war nur über Leitern oder eine Holztreppen zu erreichen. Der heutige Eingang ist modern. Der Bergfried war Wachturm, Rückzugsort für den Verteidigungsfall und Gefängnisturm zugleich. Zusammen mit der zur Bergseite hin errichteten Schildmauer und dem Halsgraben bildete er das wichtigste Element im Verteidigungssystem der ersten Burg.

Die Bearbeitung der Bossenquader wechselt mit ansteigender Höhe und legt Zeugnis von einer länger anhaltenden Bauzeit ab. Bemerkenswert ist die Scharrierung der Quaderoberflächen in den unteren Steinlagen mit parallel zur Mitte hin ausgerichteten Furchen. Zwar ist sie im romanischen Kirchenbau anzutreffen, im badischen Burgenbau jedoch einzigartig.

Vom Bergfried aus bietet sich ein grandioser Rundblick über die Burganlage, ins Wiesental, zum Schwarzwald, zum Schweizer Jura und zu den Vogesen


Giller und Zisterne


Der als Giller bezeichnete Turm sicherte – besonders vor den Ausbau der Vorburg – den einzigen Zugang zur Oberburg. Zeitwiese diente er, wie auch der Bergfried, als Gefängisturm. Bei Aufräumarbeiten wurden im Innern Teile einer Halskrause, Fuß-, Handschellen und Steingewichte gefunden. Ursprünglich war der Giller wesentlich niedriger. Den betonierten Aufsatz mit Zinnenkranz erhielt er bei Umbauarbeiten im Jahr 1926.

Die Zisterne ist bereits 1420 genannt und hieß „tiefer Burgbrunnen”. Da die Wasser führenden Schichten des anstehenden Fels in sehr großer Tiefe liegen, wurde in der Zisterne Oberflächenwasser gesammelt. Der tiefe Burgbrunnen ist eine der seltenen Filterzisternen im süddeutschen Raum: Der 8 bis 10 Meter tiefe Schacht wurde mit einer Ummantelung aus Kies und Sand umgeben und mit einer Lehmschicht nach außen abgedichtet. Eingeleitetes Oberflächenwasser sickerte durch das Filtermaterial ins Innere des Schachtes und in die Zisternen. Das Wasser im tiefen Burgbrunnen besaß eine außerordentlich gute Qualität.


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Keller unter dem „Alten Bau”


Eine Burg ist nicht nur Familiensitz und Herrschaftszentrum, sondern vor allem auch Kern eines wirtschaftlichen Unternehmens. Von hier aus wurden die weit gestreuten Besitztümer verwaltet und gesteuert. Der Unterhalt der zahlreichen Burgbewohner musste gewährleistet sein. Und auch im Fall einer länger währenden Belagerung mussten die Menschen auf der Burg ernährt und versorgt werden. Eine ausreichende Vorratshaltung war deshalb unumgänglich. Für die Vorratshaltung wurden unter der Burganlage große Kellerräume ausgebaut.

Unter dem „Alten Bau” befindet sich der große Weinkeller mit einem mächtigen Gewölbe. Ursprünglich trug der Keller eine einfache Balkendecke. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts ließ Markgraf Rudolf III. größere Umbauarbeiten am „alten Bau” ausführen. Vermutlich wurde bei dieser Gelegenheit die Balkendecke des Kellers durch das Tonnengewölbe ersetzt.


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Die Vorburg


Die Vorburg (oder Unterburg) wurde im 14. und 15. Jahrhundert ausgebaut, jedoch wird sich hier schon früher ein zur Burg gehörender Wirtschaftshof befunden haben. Die Vorburg war noch von einer hohen Ringmauer mit Flankierungstürmen umgeben. An der Westseite ist die Wehranlage gut erhalten. Das Gelände innerhalb des Mauerrings war dicht bebaut und durch eine breite Gasse mittig erschlossen. Wirtschaftsbetrieb, Verwaltung und auch die Besatzung mit bis zu 300 Söldnern aus ganz Europa prägten das Gesamtbild. Ökonomie- und Vorratsgebäude, Scheunen, Stallungen sowie Unterkünfte für Mägde, Knechte, Handwerker und deren Familien machten aus der Vorburg eine wehrhaft ummauerte Siedlung mit dörflichem Charakter.

Bereits im Jahr 1377 wird in den Urkunden ein Wirt in der Vorburg genannt. Die Burgschenke diente den Burgbewohnern, Handwerkern, Bauern und Reisenden zur Einkehr. Die heutige „Burgschenke” ist ein modernes Gebäude; sie steht wahrscheinlich jedoch am Platz des mittelalterlichen Wirtshauses.


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Östlich am Weg zur Oberburg liegt die Landschreiberei. Sie war die wichtigste Institution der markgräflich badischen Verwaltung. Hier waren Kanzlei und Archiv untergebracht, und von hier aus wurde die Verbindung in die entlegene Residenz in Durlach (heute Karlsruhe-Durlach) gehalten. Das markante vierstöckige Bauwerk stammt aus dem Spätmittelalter.
Es wurde vom „Röttelnbund” bis zum Jahr 1985 wieder hergerichtet und beherbergt heute Veranstaltungsräume, Archiv und Museum sowie den Kiosk im Eingangsbereich.


Burg Roetteln 44


Wir verlassen die Burg und wandern zunächst ein Stück an der Autobahn entlang und dann durchs Rümminger Moos zurück zum Ausgangspunkt. 
Der Weg an der Autobahn ist bei sommerlichen Temperaturen sehr anstrengend, da es kaum Schatten gibt und später gibt es im Wald noch einen steilen Anstieg.
Ursprünglich wollten wir uns noch die Röttler Kirche ansehen, aber dann hätten wir erst nochmal bergab und folglich wieder bergauf gehen müssen, das haben wir dann aber aufgrund der schwül-warmen Luft für ein anderes Mal vorgemerkt.


Burg Roetteln 46

Burg Roetteln 45Wilde Malve

Burg Roetteln 49


Weitere Bilder gibt es im Blog vom Markgräfler.

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Linsen-Kichererbsen Burger


Heute gibt es bei der Markgräflerin mal etwas Vegetarisches – einen Burger mit selbstgemachtem Linsen-Patty, denn es muss nicht immer Fleisch sein, was da aufs  Brötchen kommt.
Ich gebe zu, es schmeckt anders als klassische Rindfleisch Patties und auch die Konsistenz ist anders, aber sehr gut!
Der Rest der Zutaten ist klassisch – Burger Brötchen, Salat, Senf, Mayo, Ketchup, Tomate, Salatblätter und geröstete Zwiebeln, wer mag, kann noch weitere Beläge hinzufügen, wie etwa Essiggurken-Scheiben oder Käse.

Eine Beilage ist nicht unbedingt nötig – selbstverständlich passen Pommes aus Kartoffeln oder Süßkartoffeln dazu.
Solltet ihr in der Familie oder mit Freunden essen, könnt ihr auch verschiedene Zutaten  zum Belegen der Burger Buns auf dem Tisch bereitstellen, damit sich jeder seinen Burger nach Geschmack selbst zusammenstellen kann.



Linsen-Kichererbsen-Burger


Zutaten
(Für 6 Stück)
• 150 g rote Linsen
• 500 ml Bio-Gemüsebrühe
• 1 Esslöffel Butter
• 100 g Semmelbrösel
• 240 g Kichererbsen aus der Dose, gewaschen und abgetropft
• 2 Eier
• 2 Esslöffel gehackte Kräuter (Petersilie, Thymian, Basilikum)
• 1 Esslöffel Tomatenmark
• 1 Esslöffel Senf
• 2 Knoblauchzehen, gepresst
• Salz
• Pfeffer aus der Mühle
• frisch gemahlene Chiliflocken
• frisch gemahlener Kreuzkümmel
• Rapsöl zum Ausbacken

• Burger Buns
• Senf
• Mayonnaise
• Ketchup
• Salatblätter
• Tomatenscheiben
• Röstzwiebeln
• Essiggkurken, in Scheiben geschnitten
• Bambus- oder Holzspieße

Zubereitung
Die Linsen in einem Sieb gründlich mit kaltem Wasser abspülen. Dann in der Gemüsebrühe etwa 12 Minuten sehr weich garen. Bei Bedarf in ein Sieb abgießen.
Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Semmelbrösel darin anrösten. Die Linsen und die Kichererbsen in eine Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Dann die Semmelbrösel und die Eier dazugeben und alles mit den Händen zu einem Teig verkneten. Die gehackten Kräuter, das Tomatenmark, den Senf und Knoblauch untermischen. Mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken und Kreuzkümmel würzen.
Aus der Masse mit angefeuchteten Händen 6 gleich große Frikadellen (à ca. 200 g) formen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Frikadellen darin bei mittlerer Hitze auf jeder Seite etwa 3 Minuten knusprig braten. Die fertigen Frikadellen aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Burger Buns aufschneiden und die Schnittflächen in einer Pfanne antoasten.
Die Unterseite nach Belieben mit Senf, Ketchup und Mayonnaise bestreichen, dann mit Salatblättern, Tomatenscheiben, Linsen-Patty (nach Belieben Essiggurken und Käse) und Röstzwiebeln belegen, dann die Oberseite des Buns oben auflegen und mit einem Spieß feststecken und sofort servieren.



Lentil and Chickpea Burger


Ingredients
(For 6 burgers)

150 g red lentils
500 ml organic vegetable stock
1 tablespoon butter
100 g breadcrumbs
240 g canned chickpeas, washed and drained
2 eggs
2 tablespoons herbs (parsley, thyme, basil), chopped 
1 tablespoon of tomato paste
1 tablespoon of mustard
2 cloves of garlic, pressed
salt
pepper from the grinder
freshly ground chilli flakes
freshly ground cumin
Rapeseed oil for frying

Burger buns
mustard
mayonnaise
ketchup
lettuce leaves
tomato slices
roasted onions
pickles, sliced
bamboo or wooden skewers


Preparation
Put the lentils into a colander/sieve and thoroughly rinse with cold water. Then cook in the vegetable stock for about 12 minutes until very soft . If necessary, pour into a sieve and drain.
Heat the butter in a pan and toast the breadcrumbs in it.
Put the lentils and chickpeas into a bowl and mash them with a potato masher. Then add breadcrumbs and eggs and knead to a dough with your hands. Mix in the chopped herbs, tomato paste, mustard and garlic. Season with salt, pepper, chilli flakes and cumin. Then, with moistened hands, form 6 patties of about the same size (approx. 200 g each).
Heat some oil in a pan and fry the patties over medium heat for about 3 minutes on each side until crispy. Take the fried patties out of the pan and let drain on kitchen paper.
Cut open burger buns and toast the cut surfaces in a pan. Brush the bottom of the buns with mustard, ketchup and mayonnaise as you like, then top with lettuce leaves, tomato slices, lentil patty (and pickles and cheese, if you like) and fried onions, then place the top of the bun on top and pin with a skewer. Serve immediately.


alkoholfreie Cocktails, Apéro, Cocktails, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte, Sommer

Feierabend-Cocktail: Virgin Mojito (alkoholfrei)

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Schon wieder Wochenende. Da es heute sehr heiß war, habe wir uns für einen erfrischenden alkoholfreien Cocktail entschieden. Einen Virgin Mojito.
Die Minze im Cocktail ist aus dem eigenen Garten – sie wächst auch in diesem Jahr wieder üppig und steht kurz vor der Blüte.
Zum Knabbern gab es Linsenchips mit -sour cream and onion – Geschmack.


Virgin Mojito
(alkoholfrei)


Zutaten
• 2 Zweige Minze
• 1 Teelöffel Rohrzucker
• ½ Limette
• Crushed Ice
• Ginger Ale (z.B. Bundaberg Ginger Beer)

Zubereitung
Die Minzblätter waschen und abtropfen lassen, anschließend mit einem Teelöffel Rohrzucker in ein Glas geben und mit einem Stößel aus Holz muddeln. Limette achteln, ins Glas geben und ebenfalls muddeln. Anschließend das Glas mindestens bis zur Hälfte mit Crushed Ice füllen und mit Ginger Ale auffüllen.


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Virgin Mojito


Ingredients
2 sprigs of mint
1 teaspoon cane sugar
½ lime
Crushed Ice
Ginger Ale

Preparation
Wash and drain the mint leaves, then put them in a glass with a teaspoon of cane sugar and muddle with a wooden pestle. Cut the lime into eighths, add to the glass and also muddle. Then fill the glass at least half filled with crushed ice and top up with ginger ale.


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Siehe auch/See also:

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Wanderung zur Sausenburg

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Hier kommt die versprochene Fortsetzung unserer Burgen-Wanderungen:
Ebenfalls vor einem Jahr, im Juli 2020, haben wir eine Wanderung zur Sausenburg unternommen. Unser Auto hatten wir in Sitzenkirch abgestellt. Zur Burg geht es erst einmal steil bergauf – anstrengend und schweißtreibend, aber schön.
Vom Turm der Sausenburg hat man eine wundervolle Aussicht. Kurz nachdem wir dort waren, wurde der Turm aber aus Sicherheitsgründen gesperrt. Die Treppe war nicht mehr sicher und wurde vor kurzem zwar instand gesetzt, der Turm ist aber weiterhin gesperrt, auf der Webseite der Gemeinde Sitzenkirch steht in einer Meldung vom 14. Mai 2021:

„Die defekte Treppe ist zwar mittlerweile repariert, jedoch stehen nun noch weitere Reparaturen aus. Weil die Arbeiten vermutlich erst im Juli ausgeführt werden können, bleibt der Zutritt auf den Turm der Sausenburg leider noch eine ganze Weile gesperrt.”

Aber der Zugang zur Burg ist möglich, im Schatten der Bäume gibt es einen Grillplatz.


Karte


Wanderung Sausenburg 2


Auf der frisch gemähten Wiese am Ortsrand von Sitzenkirch gehen Störche auf Futtersuche.


Wanderung Sausenburg 1


Infotafel in Sitzenkirch


Wanderung Sausenburg 45

Wanderung Sausenburg 46


Zuerst geht es ein kurzes Stück durch den Ort, vorbei an Wiesen und Bauernhöfen, bis wir in den schattigen Wald kommen.


Wanderung Sausenburg 3

Wanderung Sausenburg 4


Rastplatz mit Grillstelle


Wanderung Sausenburg 6


Pflanzen am Wegesrand


Gemeiner Wirbeldost


Wanderung Sausenburg 5


Rote Lichtnelke


Wanderung Sausenburg 7


Grenzstein – Töpferstadt Kandern


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Wanderung Sausenburg 9


Und dann endlich ein Wegweiser zur Sausenburg, es geht weiter bergauf.


Wanderung Sausenburg 10

Wanderung Sausenburg 11

Wanderung Sausenburg 14

Ruine Sausenburg
Die Ruine Sausenburg liegt östlich des Kanderner Ortsteils Sitzenkirch auf dem 665 Meter hohen Sausenberg. Heute sind vom einstigen Burgberg ein alter Ringwall, ein Turm sowie einzelne Mauerreste erhalten. Die Burgruine ist jederzeit zugänglich.


Infotafel am Fuße der Burg


Zur Geschichte

1120
Die Herren von Kaltenbach übergeben ihren Besitz, zu dem der 668 m hohe Sausenberg gehört, dem Kloster St. Blasien.

1232
Markgraf Hermann der Jüngere von Hachberg tauscht mit dem Abt von St. Blasien den Sausenberg gegen ein anderes Gut. Die Markgrafen von Hachberg waren die weltlichen Vertreter (Vögte) über die Besitzungen St. Blasiens im Breisgau.

1232-1246
Bau der Burg nach dem Grundriss der Burg Zähringen in Freiburg.

1311
Die Sausenberger erben die Burg Rötteln und verlegen 1314 ihre Residenz dorthin. Ein Burgvogt verbleibt auf der Sausenburg.
Die Herrschaft Sausenberg wurde begrenzt: durch die Herrschaft Rötteln im Süden, den Rhein im Westen, die Herrschaft Badenweiler im Norden und den „österreichischen Schwarzwald“ im Osten.

1444
Graf Johann von Freiburg schenkt dem Markgrafen Rudolf IV und seinem Bruder Hugo die Herrschaft Badenweiler, Rötteln und Sausenberg – die eigentliche Markgrafschaft. Das vornehmste Recht der Herren war die Ausübung der hohen Gerichtsbarkeit. 1444 ist auch die Geburtsstunde des Markgräflerlandes.

1503
Prinz Ernst (Begründer der protestantischen Linie Baden-Durlauch) erhält die Markgrafschaft Sausenberg. Seither nennen sich die Herrscher „Landgrafen am Sausenhard oder zu Sausenberg“.

1525
Im Bauernkrieg übernehmen Freischärler die Burg, es fand aber keine Zerstörung statt.

1633
Im 30-jährigen Krieg wird sie zunächst von Kaiserlichen, später von Schweden eingenommen.

1678
Die Franzosen schleifen und zerstören die Sausenburg ebenso wie Badenweiler und Rötteln. Es erfolgt eine notdürftige Renovierung.

1960
Seit 1960 sichern und renovieren das Staatliche Hochbauamt, das Forstamt Kandern, das Landesdenkmalamt und der Schwarzwaldverein die Burg.


Wanderung Sausenburg 15


Dann geht es über eine Treppe auf alten Mauerresten zum Burghof mit Grillplatz im Schatten einer Linde.


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Zuerst besteigen wir den Turm, um die Aussicht zu genießen, dann setzen wir uns, wie es die übrigen Besucher der Burg an diesem sonnigen Tag gemacht haben, in den Schatten und packen unser mitgebrachtes Vesper aus.



Blick auf Schloss Bürgeln und den Blauen


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Eidechsen auf der Turmmauer


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Und dann geht es wieder bergab nach Sitzenkirch, durch den Wald und vorbei an Blumenwiesen mit Schmetterlingen und Bächlein mit Libellen.


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Blühende Brombeeren, die Beeren sind leider noch grün


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….zurück im Ort


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Eine alte Mühle



In der Nähe dieses Bauernhofs befindet sich auch die Kirche von Sitzenkirch, die wir leider nicht besichtigen konnten, weil rundherum eine Baustelle war.
Dort stand einst das Kloster Sitzenkirch. Es war ein kleines Benediktinerinnenkloster. Die einstige Klosterkirche ist heute die Evangelische Kirche Sitzenkirch.


Wanderung Sausenburg 42


Mehr Bilder und weitere Infos gibt es im Beitrag vom Markgräfler.


 

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Schnelle Sonntagsbäckerei: Blätterteig-Teilchen mit Vanillequark und Kirschen

Blaetterteig Quark Kirschen Taschen 2


Endlich wieder Sommersonne! Damit wir ganz viel Sommertag genießen können, gibt es heute ein schnelles Rezept für den Sonntagskaffee oder für’s Picknick im Grünen.
Ja, das ist der Vorteil, dass es über einen längeren Zeitraum immer wieder mal geregnet hat – in unserer Gegend glücklicherweise zwar mit erhöhten Wasserständen im Rhein und den kleineren Bächen, aber ohne katastrophale Überschwemmungen – die Landschaft ist nicht vertrocknet, sondern grün und blühend. Also, zurück zu unserem Sonntagsgebäck.



Den Quark kann man auch weglassen und statt der Kirschen Aprikosen, Johannisbeeren oder Pfrisiche in die Blätterteigtaschen füllen.


Blaetterteig Quark Kirschen Taschen 3


Blätterteig Teilchen mit Vanillequark und Kirschen


Zutaten

• 2 Packungen ausgerollter Blätterteig à 275 g
• Süßkirschen
• Bio-Quark
• Vanillepaste
• Zucker

Für den Guss
• Puderzucker
• etwas Wasser

Zubereitung
Den Blätterteig entrollen beide Teigblätter aufeinander legen. Dann in 8 gleichmäßige Quadrate teilen.
Quark mit etwas Vanillepaste und Zucker nach Geschmack verrühren.
Die Teigquadrate in der Mitte mit etwas Vanille-Quark bestreichen, dann mit je 3-4 entsteinten Kirschen belegen und jedes Teil von den Spitzen her in die Mitte falten.

Bei 200 °C im Backofen auf mittlerer Einschubleiste ca. 20 Minuten backen. Leicht abkühlen lassen.

Den Puderzucker mit wenig Wasser zu einem dicken Guss anrühren und mit einem Pinsel über den Teilchen verteilen. Den Guss festwerden lassen. Fertig!


Blaetterteig Quark Kirschen Taschen 1


Puff pastry pasties with vanilla-cottage cheese and cherries


Ingredients

2 packets of rolled out puff pastry (each 275 g)
pitted cherries
organic cottage cheese (quark)
vanilla paste
sugar

For the icing
icing sugar
some water

Preparation
Roll out the puff pastry and put together placing one onto the other. Then divide it into 8 equal squares. Stir quark with some vanilla paste and sugar to taste.

Spread the puff pastry squaes with vanilla-quark then place 3 – 4 pitted cherries on top and fold the tips of each piece to the centre.

Bake at 200 °C (392 °F) on the middle rack of the oven for about 20 minutes. Leave to cool slightly.

Mix the icing sugar with a little water to form a thick icing and spread with a brush onto the pasties.
Ready!

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Bild des Tages – aus meinem Garten: Gut getarnt, eine Eidechse sonnt sich


Zum Abschluss des Tages muss ich euch noch ein Bild von einer der Eidechsen zeigen, die sich in meinem naturnahen Garten angesiedelt hat. Schon vor einigen Tagen habe ich diesen kleinen sonnenbadenden Gast beim abendlichen Gartenrundgang in einem alten knorrigen Lavendelbusch entdeckt. Perfekt getarnt.


Eidechse Garten 2

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Feierabend-Cocktail: Jambalaya

Jambalaya 1


Ach, wie ist das herrlich! Endlich können wir den Feierabend wieder draußen auf der Terrasse genießen – ohne Gewitterregen und das bei angenehmen, nicht zu heißen Temperaturen.
Und es gibt auch wieder einen Feierabend-Cocktail.

Jambalaya ist eigentlich ein typisches Reisgericht aus der Cajun- beziehungsweise kreolischen Küche in Louisiana. Es gibt unserem heutigen Feierabend-Cocktail seinen Namen. Das Wort stammt vermutlich von der provencalischen Bezeichnung Jambalaia für Eintopf ab.

Der Cocktail hat es in sich – also die Beilage nicht vergessen! Bei uns gab’s Tortilla-Chips und einen Dip aus scharfem Paprika-Frischkäse, mit etwas Sahne verrührt


Jambalaya 2.


Jambalaya


Zutaten
• 6 cl Tequila
• 3 cl Pfirsichlikör
• 6 cl Orangensaft, frisch gepresst
• 2 cl Limettensaft
• 1 cl Grenadinesirup
• 4 Eiswürfel
• Crushed Ice
• Nektarinen-/ Pfirsichspalte oder Orangenscheibe als Deko

Zubereitung
Zutaten in einen mit Eis gefüllten Shaker geben, schütteln und anschließend in ein mit Crushed Ice gefülltes Hurricane- oder Longdrink-Glas abseihen. Mit einer Nektarinen-/Pfirsichspalte oder Orangenscheibe garnieren.


Jambalaya 3


Jambalaya


Ingredients
6 cl Tequila
3 cl Peach liqueur
6 cl Orange juice
2 cl Lime juice
1 g Grenadine syrup
4 ice cubes
Crushed Ice
peach/nectarine wedge or orange slice as garnish

Preparation
Fill the ingredients in a shaker filled with ice, shake and strain into a hurricane or longdrink glass filled with crushed ice. Garnish with peach or nectarine wedge or an orange slice.