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Unser Start ins Jahr 2019 – und Blog-Rückblick 2018


Wie die Zeit vergeht… Gerade eben war doch noch Silvester 2018, und jetzt ist doch schon der 14. Januar 2019 – zwei Wochen, die fast unbemerkt vorüber gegangen sind.
Den Silvesterabend haben wir recht ruhig zusammen mit der Familie verbracht. Es gab Raclette und natürlich haben wir mit Sekt das neue Jahr begrüßt und ein paar Wunderkerzen angezündet.
Und es gab in diesem Jahr auch wieder eine Neujahrsbrezel – diesmal wieder eine selbst gebackene… (Rezept für Neujahrsbrezel).



Und einen Jahresrückblick gab es auch noch nicht hier im Blog….
Meine Blogbeiträge wurden im vergangenen Jahr von 457.5869 Besuchern 666.825 Mal aufgerufen.
Die größte Frequenz auf dem Blog konnte ich in den Monaten Mai (66.208 Klicks) und Dezember (70.848 Klicks) verzeichnen.

Die beliebtesten 10 Blogbeiträge, die in 2018 neu erschienen sind, waren folgende:


1. Wildscheinfilet Niedrigtemperatur-Garmethode mit Pfifferlingen, Salat und Brägele



2. Feierabend-Cocktail: Campari mit Bitter Lemon



3. Rosenkuchen mit Apfel-Quark Füllung



4. Weihnachtstradition im Markgräflerland: Linzertorte



5. Schnelle Blätterteig-Apfeltaschen zum Oktoberfest



6. Schwarzwälder Kirschtorte im Glas


 


7. Feierabend-Küche: Süßkartoffel-Suppe mit roten Linsen für zwei



8. Holunderblüten-Gin Tonic



9. Beilagen zu Wild: Hirschmedaillons mit Kartoffeltalern und Rotkraut



10. Kerry Cake – Irischer Apfelkuchen zum St. Patrick’s Day



Vielen Dank an alle Leserinnen und Leser! Ich wünsche euch auch in 2019 viel Spaß beim Lesen und ausprobieren meiner Rezepte.

Eure Markgräflerin

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Happy New Year …

Silvestergruss_2018_Karin

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meines Blogs „Lebensart im Markgräflerland“ alles Gute, Glück und Gesundheit im neuen Jahr.

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Mårbacka – Das Zuhause von Selma Lagerlöf

Mårbacka

An unserem fünften Tag in Schweden haben wir einen Ausflug nach Mårbacka, das 9 km südöstlich von Sunne liegt, gemacht.
Das Geburtshaus der Schriftstellerin Selma Lagerlöf, die 1909 für ihr großes Werk  den Nobelpreis für Literatur erhielt,  ist eines der meistbesuchten Ziele in Värmland.


….aus meinem Urlaubstagebuch

Selma Lagerlöf, eine der berühmtesten Schriftstellerinnen der Welt, wurde am 20. November 1858 auf Mårbacka geboren und ist dort aufgewachsen.
Schon als Kind entschied sich Selma Lagerlöf, Autorin zu werden.

Mehrere Jahre lang schrieb sie als Lehrerin in Landskrona Bücher, aber erst mit mehr als dreißig Jahren veröffentlichte sie 1891 ihr erstes Buch, den Roman „Gösta Berlings Saga“, der als Meisterwerk gefeiert wurde. Einige ihrer berühmtesten Werke sind: Die Geschichte von Gösta Berling, Nils Holgersson und Jerusalem.
Selma Lagerlöf erhielt 1909 als erste Frau den Nobelpreis für Literatur. 1914 wurde sie als erste Frau zum Mitglied der Schwedischen Akademie gewählt. Und das alles geschah noch bevor man in Schweden weibliches Stimmrecht hatte.
Ihr nächster Erfolg war „Jerusalem“ (1902), das ihren Namen international bekannt machte. Im Auftrag des schwedischen Lehrerverbandes schrieb sie 1906-1907 das erste moderne Geographie-Lehrbuch seiner Art, „Nils Holgerssons underbara resa genom Sverige“ (Die wunderbaren Abenteuer von Nils).

Mit dem Tantiemen ihrer Bücher konnte sie 1907 den Hof zurückkaufen, der nach dem Tod ihre Vaters veräußert wurde. 1921 -1923  ließ sie einen Neubau errichten und lebte bis zu ihrem Tod auf dem Hof, der heute noch im ursprünglichen Zustand ist.
Selma Lagerlöfs Name ist nicht nur mit einer brillanten Karriere als Schriftstellerin und der Mitgliedschaft in der Schwedischen Akademie sowie der Literaturakademie De Nio (Die Neun) verbunden, sondern auch mit einem starken Engagement für Frauenrechte, Frieden und lokale Politik. So war sie auch Mitglied des Bezirksausschusses, des Stadtrats und des Ausschusses für öffentliche Hilfe.
Sie war nicht nur Autorin, sondern auch Geschäftsfrau, die auf Mårbacka Landwirtschaft betrieb.
In ihrem Haus, dem Herrenhaus von Mårbacka, hatte sie die Möglichkeit, ihr Gespür für neues Denken als Unternehmerin zu mobilisieren, um das Gut erfolgreich zu leiten.
Bei ihren Angestellten war sie sehr beliebt und Selma Lagerlöf hatte für diese sogar eine Krankenkasse eingerichtet.

Selma Lagerlöf starb 1940 im Alter von 82 Jahren. Begraben liegt sie auf dem Friedhof von Östra-Ämtervik, 10 km südwestlich von Mårbacka .
In ihrem Testament hatte sie verordnet, dass Mårbacka als Erinnerungsstätte erhalten werden und für Besucher geöffnet sein soll.

Touristen sind herzlich eingeladen, verschiedene in der Geschichte von Gösta Berling erwähnte Orte wie den Rottneros Park (Ekeby), Sundsbergs Gard (Björne) Tossebergsklätten (Svartsjö) zu besuchen.



Bereits vor 11 Jahren, als wir das erste Mal nach Schweden gereist sind, haben wir Mårbacka besucht und uns das Wohnhaus bei einer Führung von innen angesehen.
Darauf haben wir diesmal verzichtet, es ist aber sehr sehenswert und auch unterhaltsam.
Im Haus darf man keine Fotos machen, ich hatte mir damals aber schon Postkarten mitgebracht, auf der die Inneneinrichtung zu sehen ist.


Die Schreibmaschine von Selma Lagerlöf, auf der viele ihrer Werke entstanden sind


Besonders die schöne Küche hat es mir angetan…



Natürlich sind wir auch diesmal wieder im Café eingekehrt, von wo ich damals das Rezept für den Mårbackakaka – ein Kuchen mit geröstetem Hafermehl – mitgebracht hatte.


Marbacka-Kuchen
Mårbackakaka – 2007

Und wir haben uns im Buchladen wieder ein Souvenir zum Lesen besorgt – bei unserem ersten Besuch war das „Nils Holgerssons wunderbare Reise mit den Wildgänsen” – diesmal reiste „Gösta Berlings Saga” mit uns zurück nach Deutschland.


Nils Holgersson


Vor unserem diesjährigen Ausflug nach Mårbacka hatte ich auch noch das Buch „Mårbacka“ gelesen, welches im Bücherregal unseres Feriendomizils seinen festen Platz hat.
In ihren späteren Jahren schrieb Selma Lagerlöf eine dreiteilige Autobiografie: Mårbacka, Aus meinen Kindertagen sowie Tagebuch der Selma Ottilia Lovisa Lagerlöf, ihr letztes vollendetes Werk.
Die Autobiografie ist keine Schilderung des eigenen Lebens im herkömmlichen Sinne, sondern besteht aus Erzählungen aus ihrer Kindheit, die einem bestimmten Zweck dienen: die Hintergründe ihres schriftstellerischen Wirkens darzustellen.
Bei der Besichtigung von Mårbacka trifft man überall auf alte Bekannte und Orte aus Selma Lagerlöfs Büchern….



In einem Gehege neben dem Buchladen trifft man auf zwei Pfauen – Farao und Sara – „Paradiesvögel”.



Selma Lagerlöf hatte ein angeborenes Hüftleiden. Als sie dreieinhalb Jahre alt war, erwachte sie eines morgens und konnte nicht mehr gehen.
Die Ärzte waren ratlos und so beschloss ihr Vater eines Tages, die ganze Familie solle zur Kur nach Strömstad fahren. Dort ruderte man, um Selma eine Freude zu machen, zu dem vor der Küste liegenden Frachtschiff „Jakob“. In dessen Kapitänskajüte befand sich nämlich ein ausgestopfter Paradiesvogel.
Selma wurde von den Matrosen als erste an Bord gehoben. Und ehe die Familie ihr folgen konnte, war Selma verschwunden. Sie war dem Schiffsjungen in die Kajüte zum Paradiesvogel gefolgt – auf eigenen Beinen.
Die Eltern meinten, die Kur habe die Heilung bewirkt. Selma aber erinnerte sich, wie sie mit dem Schiffsjungen den Paradiesvogel betrachtet hatte.

Der Schiffsjunge zeigte ihr die langen glänzenden Federn. Dann bemerkte er: „Siehst du, man könnte meinen, er käme aus dem Paradies. Er hat gar keine Füße.“ Das passte sehr gut in die Vorstellung des Kindes vom Paradies, dass man dort nicht gehen müsse, sondern sich mit zwei Flügeln fortbewege. Das kleine Mädchen fragte sich, ob es der Paradiesvogel sei, der ihr geholfen habe.


Das Mårbacka Café

Ich habe mir auch ein kleines Buch mit Rezepten von Mårbacka mitgebracht, das es leider nur auf Schwedisch gab.
Davon werde ich sicherlich das eine oder andere ausprobieren, aber das dauert noch ein wenig, denn ich muss erst noch versuchen, es  irgendwie zu übersetzen.



Hier sind die Bilder von unserer Besichtigungstour auf Mårbacka:


Der Seerosenteich, gleich beim Eingang


Der Gemüse- und Obstgarten



Die schwarze Katze, die wir bei unserem ersten Besuch hier angetroffen haben, haben wir diesmal vermisst…


 


 


Das Herrenhaus



Der Flügel



Der Flügel wurde 1909-10 erbaut. Hier wurde Selma Lagerlöfs berühmtes „Mårbacka“ Haferkraft“ abgepackt, ein Mehl aus geröstetem Hafer, das im Värmland „Skrädmjöl“ genannt wird.
Dieses Mehl hat wertvolle Eigenschaften, die der Arzt Per Clarholm, Oberarzt in Karlstadts Krankenhaus, auf der Verpackung bestätigte:
„Skrädmjöl ist gesund, stärkend, wohlschmeckend und durch seine Ergiebigkeit auch preisgünstig.”
Die Produktion  begann Anfang 1920 und „Mårbacka“ Haferkraft“ wurde u.a. in einer großen Geschäftskette in Stockholm verkauft und nach Amerika exportiert.
Heute wird der Flügel als Dienstwohnung benutzt.

Das Hafermehl kann man heute noch in den lokalen Supermärkten und auch im Buchladen von Mårbacka kaufen. Es wird von der Stöpafors Mühle produziert – darüber werde ich in einem weiteren Beitrag berichten.
Im Café auf Mårbacka kann man den Mårbackakaka (siehe oben) und Pfannkuchen, die mit Skrädmjöl gebacken sind, probieren.



Wirtschaftsgebäude, Stallungen und Wohngebäude



In der Mårbacka-Scheune finden jeden Sommer Ausstellungen statt, die Selma Lagerlöfs Leben und Dichtungen wiederspiegeln. Auch für Kinder gibt es hier viel zu sehen und zu erleben.



Das ehemaliage Arbeiterwohnhaus


Das Mårbacka Café


 

Die Marbacka Geranie in blassrosa

Die blassrosafarbene Mårbacka Geranie hatte ich bereits im Rottneros-Park entdeckt. Eine besondere Farbe, die ich bisher noch nie gesehen hatte.



Wir hatten uns zum Kaffee für Pfannkuchen aus Skrädmjöl entschieden. Dazu Sylt = Marmelade nach Wahl und Schlagsahne.



Das Rezept für die Pfannkuchen folgt demnächst hier im Blog.


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Mein Mann kann: Penne mit Spinat und Tomaten #Feierabendküche

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Na, habt ihr die Markgräflerin schon vermisst?
Keine Angt, es gibt mich noch, nur habe ich gerade kaum Zeit, um euch viel neues „Lesefutter” zu liefern.

Aber heute – endlich mal wieder was aus der Reihe „Mein Mann kann”.
Der Markgräfler hatte – eigentlich eher passend zu einem lauen Sommerabend ein schnelles und leichtes Pastagericht gekocht. Irgendwie hatte er wohl Lust auf Nudeln und Spinat. Jedenfalls kann man dieses Gericht auch im Winter genießen – Pasta geht immer, oder nicht?


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Penne mit Spinat und Tomaten


Zutaten
(für 2 Personen)

• 200 g Penne
• 300 g Spinat
• 1 kleine Zwiebel
• 2 Knoblauchzehen
• 200 g Cocktailtomaten
• 30 g frisch geriebener Parmesan
• 4-6 Esslöffel Olivenöl
• Salz
• Pfeffer
• Chili-Flocken

Zubereitung
Den Spinat putzen und waschen (alternativ TK Spinat verwenden).
Die Cocktailtomaten waschen und halbieren (größere Tomaten vierteln).
Die Zwiebel schälen und fein würfeln, Knoblauch schälen und durch die Knoblauchpresse drücken.  Spinat ein bis zwei Minuten in kochendem Wasser blanchieren, dazu den Spinat in eine Schüssel geben und mit heißem Wasser aus dem Heißwasserkocher übergießen. Anschließend den Spinat in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.

Die Nudeln in kochendes Salzwasser geben und 12 Minuten (nach Packungsangabe) garen.

In der Zwischenzeit das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln hinzugeben und glasig dünsten. Jetzt den Knoblauch dazugeben und kurz mit andünsten. Anschließend den Spinat in die Pfanne geben und etwa vier Minuten bei mittlerer Hitze unter mehrmaligem Wenden andünsten. Nach zwei Minuten die  Tomaten dazugeben und mit dünsten. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Chili-Flocken würzen.

Gemüse in ein große Pastaschüssel geben. Die Nudeln durch ein Sieb abschütten und unter das Gemüse heben, anschließend den geriebenen Parmesan untermengen. Mit etwas gehobeltem Parmesan garnieren.


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Penne with spinach and tomatoes


Ingredients
(for 2 persons)

200 g penne
300 g spinach
1 small onion
2 cloves of garlic
200 g cherry tomatoes
30 g freshly grated Parmesan
4-6 tablespoons olive oil
Salt
Pepper
Chili flakes

Clean and wash the spinach (alternatively use frozen spinach). Wash and halve the cherry tomatoes (quarter larger tomatoes). Peel the onion and finely dice, peel garlic and squeeze through the garlic press. Blanch the spinach for one or two minutes in boiling wate – to do that, put spinach into a bowl and pour with boiling water. Then put the spinach into a sieve and drain well.

Cook noodles in boiling salted water for 12 minutes (according to package instructions).

In the meantime, heat tolive oil in a pan, add onions and fry until glassy. Now add the garlic and briefly fry. Then add the spinach and fry for about four minutes over medium heat while turning several times. After two minutes, add the tomatoes and simmer. Finally, season with salt, pepper and chili flakes.

Place vegetables in a large pasta bowl. Drain the pasta through a sieve and place under the vegetables, then add the grated Parmesan. Garnish with Parmesan slivers.


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Ein typisch schwedisches Lunch und das Sågudden – Frilufts Museum Arvika, Schweden

Häuserwand-Kunst in Arvika, Schweden

Endlich komme ich mal wieder dazu, weiter von unserem Urlaub in Schweden zu berichten.
Tag  5:
Nachdem wir uns in Klässbols die Leinenweberei angesehen und Souvenirs in Form von edler Tischwäsche eingekauft hatten, haben wir in Arvika angehalten, um etwas zu Mittag (lunch) zu essen.
Ihr habt richtig gelesen, hier heißt das Mittagessen wie im Englischen „lunch”.
Das gibt mir die Gelegenheit, ein wenig schwedisches Vokabular einfließen zu lassen:

frukostFrühstück
lunchMittagessen –
fikaKaffeepause (für die Schweden äußerst wichtig und zu jeder Tages- und Nachzeit üblich)
middag – Abendessen

Eigentlich wollten wir – da wir mit unseren Patenkindern und deren Eltern unterwegs waren – bei Mc Donald’s einkehren.
Was die Markgräflerin geht zu Mc Donald’s??? Ja – Ich wollte nämlich unbedingt den auf den digitalen Plakaten angepriesenen „Trüffel Burger mit Süßkartoffelpommes” probieren
Leider hatte keine unserer Kreditkarten funktioniert, und so sind wir hungrig weitergezogen. Das sollte nicht das einzige Mal sein, dass unsere Karten nicht als Zahlungsmittel vom Computer erkannt wurden. Auch wenn die Schweden mittlerweile überall mit Karten zahlen ist es unbedingt empfehlenswert, immer ein wenig Bargeld dabeizuhaben.
Und man sollte immer eine Kreditkarte mit PIN haben. Das ist beim Tanken an den Automaten sehr wichtig.

Also sind wir in den Ort gefahren und haben, wie es die Schweden machen, in einer Pizzera eingekehrt.
Um die Mittagszeit werden immer lunch-Menüs angeboten, die recht preisgünstig sind – fast in jedem Ort findet man eine Pizzeria oder ein Bistro, in dem man sich verpflegen kann.
Als Vorspeise gibt es Krautsalat vom Buffet, dann wählt man ein Gericht mit Getränk aus und zum Dessert gibt es den obligatorischen Kaffee und eine kleine Süßigkeit dazu, meist Kekse.
Und man bekommt auch fast überall glutenfreie Pizza!
Bestellt man Salat, kommt die Salatsoße in einem extra Schälchen und es gibt immer ein Pizzabrot dazu, das ist mit Käse gefüllt.
Wir hatten bei unserem ersten Pizzeria-Besuch in Schweden den Fehler gemacht, Salat und Pizza zu bestellen und haben nachher nicht alles geschafft. Die Pizza-Reste haben wir dann mitgenommen und es gab nochmal ein Abendessen daraus!
Die angebotenen Softdrinks aus der Dose gibt es überwiegend zuckerreduziert und man bekommt auch einfaches Sprudelwasser mit Zitronenextrakten – ohne Zucker.


Lunch im Hotel Bristol, Arvika


Typische lunch-Menü Vorspeise – raffiniert gewürzter Krautsalat

Salat als Hauptspeise (mit Mais, grünem Salat, Cocktailtomaten, Schinkenstreifen, Crevetten, Gurken)

Salat mit Thunfisch

Dazu das obligatorische Pizzabrot, mit Käse gefüllt, Salatsoße im Extraschälchen

…glutenfreie Pizza – Belag nach Wahl

Das Kindermenü – Chicken Nuggets mit Pommes und Salat

Burger mit Pommes


Nachdem wir uns gestärkt hatten, sind wir noch in der Touristinformation eingekehrt und sind dann durch den Stadtpark in Richtung See spaziert.



Die Gegend um Arvika (14.200 Einwohner) ist bekannt für die hier florierende Kleinindustrie. Rund um den See Racken findet man Kunsthandwerksbetriebe mit hochwertigem Angebot an Textilien, Glas, Möbeln oder Zinn. Größter und wichtigster Arbeitgeber in Arvika ist ein Baufahrzeugwerk von Volvo.



Wichtigste touristische Attraktion in Arvika ist das Rackstadmuseum, in dem Werke der nach dem nahe gelegenen See Racken benannten Rackstad-Künstlerkolonie ausgestellt werden.
Gründer und bekanntestes Mitglied der Künstlergruppe war der Bildhauer Christian Eriksson, neben ihm wurde auch Gustasf Fjæstad mit seinen Winterlandschaften sehr bekannt.
Zur Rackstasdtkolonie gehörten außerdem Erikssons Frau Maja , Björn und Elsa Ahlgrensson sowie Fritz Lindström.
Sie gehörten zu den „Nordischen Impressionisten” und schufen eine zwischen Jugendstil und Symbolismus angesiedelte, von den Stimmungen in der Natur inspirierte Kunst.
Das Museum muss ich mir unbedingt für einen nächsten Besuch in Schweden merken….

Außerdem gibt es ein Automobil-Museum mit den gesammelten Rennwagen des in Arvika beheimateten Rallye- und Rallycross-Fahrers Per Eklund sowie eine Rallycross-Rennstrecke, die sogenannte Westombanan.

Vielleicht kommt die Vorliebe der Schweden für Oldtimer dadurch – unterwegs trifft man oft auf am Straßenrand geparkte Oldtimer-Amischlitten, wie diesen Ford Galaxie.
Mehr Informationen über Arvika findet ihr hier: https://www.visitarvika.se/de


 


Im Park


 


Das Museum Sågudden



Das Museum Sågudden in Arvika besteht aus zwanzig alten Gebäuden, die repräsentativ für die wärmländische Bautradition sind. Die Ausstellung besteht aus einer grossen Sammlung von alten bemalten Bauernschränken aus dem 17. – 19. Jahrhundert, Haushaltsgegenständen, Werkzeugen und Fahrzeugen. Ausserdem bereichern Teile aus der Kulturgeschichte des Landes sowie Funde aus archäologischen Ausgrabungen und eine Ausstellung mittelalterlicher Kirchengegenstände diese Sammlung.
Das Gelände ist sehr schön angelegt und befindet sich direkt am Ufer des Rackensees. Am Eingang findet man einen Kräutergarten vor, es gibt einen Spielplatz, ein Tiergehege und ein Café.
Leider hatten wir nicht genügend Zeit, um uns alles anzusehen, aber wir haben zumindest das Museum angesehen, während unsere Patenkinder mit ihren Eltern auf dem Spielplatz waren.
Es war auch ziemlich heiß an diesem Tag – wir wollten so schnell wie möglich zurück zu unserem Feriendomizil, um uns noch im See abzukühlen – Badesachen hatten wir leider keine eingepackt.


Plan mit Beschreibung der Häuser am Eingang des Museums
Blick auf den Rackensee, Arvika
Der Kräutergarten
Museum/Großbauernhof 19. Jhd.

 

Bauernhof aus Tangen, 18. Jhd
Vorratshaus auf Pfählen, 18. Jhd


Das Museum



Prächtig bemalte Bauernmöbel im Museum


 

 

 


Wandbilder


 

 


Für das Sågudden Museum sollte man viel Zeit einplanen – es ist sehr sehenswert.



Die Gegend um Arvika ist bekannt für ihre Elche – hier gibt es auch wenige weiße Exemplare und so ziert ein weißer Elch auch die Broschüre des Värmlands.



Und auf unserem Rückweg haben wir tatsächlich einen Elch gesehen – nicht etwa in der Dämmerung, sondern am hellichten Tag!



Fortsetzung folgt….

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Feierabendküche: Dinkelnudeln mit Zitronensauce


Es wird wieder früher dunkel draußen – da muss ein schnelles Rezept her, das nach Sommer schmeckt.

Ich komme wieder mal auf ein ganz altes Rezept aus den Anfängen meines Bloggerdaseins zurück. Damals habe ich Spaghetti aus Hartweizengrieß dafür verwendet.
Diesmal sind Dinkel-Linguine vom Hanselihof aus Zell im Wiesental im Kochtopf gelandet.



Dinkel-Linguine mit Zitronensauce


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 400 g Dinkel-Linguine
• 2 Zitronen
• 6 Esslöffel kalt gepresstes Olivenöl, extra vergine
• Salz
• 2 Knoblauchzehen
• Pfeffer aus der Mühle
• 8 Esslöffel geriebenen Emmentaler oder Parmesankäse
• 1 Bund (großblättrige) Petersilie

Zubereitung
Dinkel-Linguine in ausreichend Salzwasser al dente kochen (6 Minuten).
In der Zwischenzeit die Zitronen halbieren, auspressen und in einem kleinen Topf mit dem Olivenöl vermischen.
Die Knoblauchzehen schälen, klein hacken oder durch die Presse drücken, leicht salzen und auf einem Schneidebrett mit einem Messer zerdrücken.
Zur Öl-Zitronensauce geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken, langsam erhitzen (nicht kochen!).
Die Petersilie waschen, zerpflücken und kleinhacken und mit der Sauce vermischen.
Zum Schluss die abgetropften Linguine hinzufügen und gut vermischen. Auf Teller anrichten, mit Käse überstreuen und servieren.



Linguine with lemon sauce


Ingredients
(For 4 people)

400 g Linguine or Spaghetti
2 lemons
6 tablespoons extra virgin olive oil
Salt
2 cloves of garlic
Pepper
8 tablespoons grated Emmental or Parmesan cheese
1 bunch of parsley


Instructions
Cook the liguine in sufficient salted water until al dente. (6-9 minutes, depending on the thickness).
In the meantime, halve the lemons, squeeze out. Pour into a small saucepan and mix with olive oil.
Peel the garlic cloves, chop finely or press through the press, lightly salt and crush on a chopping board using a knife.
Add to the oil-lemon sauce, season with salt and pepper, heat slowly (do not boil!).
Wash the parsley, pick it apart, chop and mix it with the sauce.
Finally, add the drained linguine and mix well. Serve on plates, sprinkle with cheese.


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Samstagseintopf: Rote-Bete-Krautsuppe mit Kartoffelnocken


Dieses Jahr bin ich mit der Hochbeet-Ernte etwas später dran. Die Rote Bete ist wegen der Hitze im Sommer nicht so gut gewachsen, wie im vergangenen Jahr. Die Ausbeute ist recht gering.
Eine große und mehrere kleine Knollen, das ist alles. Deshalb habe ich erstmal nur die große und eine der kleinen geerntet.
Die große hat gerade für diese Suppe gereicht. Das Rezept dafür habe ich in einer uralten Ausgabe der Zeitschrift „meine Familie und ich” gefunden, die mir zufällig in die Hände geraten ist.
Eigentlich ging es hierbei um das Thema „Sauerkraut auf leichte Art”, und da es ja jetzt auch schon ein wenig herbstlich ist und wir wieder Lust auf Sauerkraut haben, habe ich es allein schon wegen der tollen Farbe auf dem Rezeptbild ausprobiert.
Die Rote Bete in der Suppe färbt nämlich auch das Sauerkraut pink. Als Kontrast-Einlage gibt es Kartoffelnocken. Einfach köstlich!



Rote-Bete-Krautsuppe mit Kartoffelnocken


Zutaten
(Für 4-6 Personen)

Für die Suppe
• 300 g rote Beten
• 2 Schalotten (oder 1 kleine Zwiebel)
• 2 Esslöffel Butter
• ¼ Liter = 250 ml Hühnerbrühe
• 300 g Sauerkraut
• 125 g Sahne
• Salz
• schwarzer Pfeffer
• 1 – 2 Esslöffel geriebener Meerrettich (frisch oder aus dem Glas)
• etwas Zitronensaft
• 1 Teelöffel Ahornsirup

Für die Kartoffelnocken
• 300 g mehligkochende Kartoffeln
• Salz
• 50 g Mehl
• 1 Ei
• Pfeffer
• frisch geriebene Muskatnuss
• Majoran
• 1 Bund Schnittlauch

Zubereitung
Die roten Beten schälen, klein würfeln. Schalotten abziehen und fein hacken, in einem großen Topf in 1 Esslöffel Butter glasig dünsten.
Rote-Bete zugeben, unter Rühren 5 Minuten mitdünsten.
Mit heißer Brühe auffüllen, rote Bete zugedeckt in 20 Minuten weich kochen.

Inzwischen die Nocken vorbereiten:
Die Kartoffeln schälen, grob teilen und in Salzwasser in 20 Minuten weich kochen. Kartoffeln durch die Presse drücken, mit dem Mehl, Ei und Gewürzen gut verkneten, kräftig würzen.

Rote Beten vom Herd nehmen, fein pürieren und durch ein Sieb passieren, die Rote-Bete-Brühe auffangen.
Übrige Butter (1 Esslöffel) erhitzen, das Sauerkraut grob hacken, zerpflücken und darin andünsten.
Rote-Bete-Brühe angießen, aufkochen, Sahne einrühren. Etwa 10 Minuten bei milder Hitze köcheln lassen.

Inzwischen aus der Kartoffelmasse mit angefeuchteten Teelöffeln ca. 20 kleine Nocken abstechen, in kochendem Salzwasser 7 Minuten ziehen lassen.

Die Suppe mit Salz, Pfeffer, Meerrettich, einigen Spritzern Zitronensaft und Ahornsirup abschmecken.
Die Kartoffelnocken in der Suppe servieren, mit Schnittlauchröllchen bestreuen.



Beetroot and pickled cabbage soup with potato dumplings

Ingredients
(For 4-6 persons)

For the soup
300 g beetroots
2 shallots (or 1 small onion)
2 tablespoons butter
¼ litre = 250 ml chicken broth
300 g sauerkraut / pickled cabbage
125 g cream
Salt
black pepper
1 – 2 tablespoons grated horseradish (fresh or from the jar)
a little lemon juice
1 teaspoon maple syrup

For the potato dumplings
300 g floury potatoes
Salt
50 g flour
1 egg
Pepper
freshly grated nutmeg
Marjoram
1 bunch of chives

Instructions
Peel the beetroots, chop. Peel the shallots and finely chop. In a large pot, melt 1 tablespoon of butter and fry the shallots in it until glassy.
Add beetroot, simmer with stirring for 5 minutes. Fill up with hot chicken broth, cover with a lid and cook the beetroot for 20 minutes until soft.

Meanwhile prepare the potato dumplings:
Peel the potatoes, roughly chop and cook in boiling salted water for 20 minutes. Mash the potatoes using a potato press. Add flour, egg and spices and kead well. Spice up vigorously.

Remove beetroot from the heat, finely puree and pass through a sieve, collecting the beetroot juice.
Heat the rest of the butter (1 tablespoon), chop the sauerkraut roughly, loosen it, then fry in butter.
Pour beetroot juice, bring to a boil, finally stir in the cream. Let simmer for about 10 minutes over a low heat.

In the meantime, cut off about 20 small dumplings from the potato mixture using two wet teaspoons. give into boiling salted water and simmer for 7 minutes.

Season the soup with salt, pepper, horseradish, a few drops of lemon juice and maple syrup.
Serve the potato dumplings in the soup, sprinkle with chopped chives.


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Die Markgräflerin geht in die Luft und wird getauft – 1. Müllheimer Ballonfestival, Samstag 25.08.18

Ballonfahrt über das Markgräflerland – Blick auf Dattingen bei Müllheim

Am Wochenende fand das erste Müllheimer Ballonfestival während des traditionellen Müllheimer Flugplatzfestes auf dem Segelfluggelände in meiner Heimatstadt Müllheim statt.
Die Markgräflerin und der Markgräfler hatten die einmalige Gelegenheit, bei der ersten Ballonfahrt anlässlich dieses Festivals dabei zu sein.
Schon Tage zuvor war noch nicht ganz klar, welche der geplanten Fahrten stattfinden könnten, aber der Wetterbericht für den Samstagmorgen sah ganz gut aus.

Am Samstag ging es dann früh morgens los in Richtung Segelflugplatz. Als wir gegen 6 Uhr dort ankamen, war es noch dunkel, aber erste Vorbereitungen wurden bereits getroffen.



Es wurden Ventilatoren für das Befüllen der Ballons in Position gebracht, der Wetterbericht und Windrichtung und Geschwindigkeit genauestens studiert und ein mit Helium gefüllter Luftballon steigen gelassen, um zu sehen, wie sich der Wind tatsächlich verhält.
Leider war es ziemlich bewölkt, aber nachdem Ballon-Pilot Bernd Klank die Lage für gut befunden und ungefähre Fahrtrichtung und Ziel berechnet hatte, bekamen die Passagiere den Ballon zugewiesen, in dem sie mitfahren sollten.

Der Markgräfler und die Markgräflerin hatten die Ehre mit Ballon-Pilot Sven Grenzner im bunten Clown OLEG, der übrigens seine Heimat auch in Müllheim hat und jetzt in Schwäbisch-Hall zu Hause ist, die Reise über das Markgräflerland anzutreten. Insgesamt waren 5 Ballonteams beteiligt, eines davon kam sogar aus der Schweiz angereist.

Nach einem Briefing durch Sven, der uns erklärt was alles zu beachten ist, damit Fahrt und Landung sicher verlaufen helfen wir, OLEG startklar zu machen.



Beim Aufrüsten der Ballons sind die Piloten für jede helfende Hand dankbar, denn es gibt viel zu tun:
Die Körbe müssen von den Anhängern herunter, die zwei bis drei Zentner schweren Ballons müssen aus ihren Packsäcken herausgezogen und auf dem Boden ausgerollt werden.
Das Gestänge  mit dem Brenner wird auf den Korb montiert und die Propangasflaschen werden an Bord geholt und an den Brenner angeschlossen. Dann wird der Brenner getestet.
Der Pilot dreht ihn auf und mit einem lauten Rauschen erscheint eine meterhohe Stichflamme.
Höhen- und Geschwindigkeitsmesser und ein GPS-Gerät gehören ebenfalls zur Ausstattung jedes Ballonkorbes und werden am Gestänge festgemacht.


06:34  Uhr
Der erste Ballon wird ausgerollt und auf dem Boden ausgebreitet.



06:51 Uhr
OLEG, der bunte Clown wird ausgebreitet.



07:00 Uhr

Während die Haare von Oleg aufgeknöpft und zurechtgelegt werden, testet das Team nebenan den Propangas-Brenner, der für heiße Luft und somit für den nötigen Auftrieb sorgen soll.
Im Hintergrund sieht man unseren Hausberg, den Blauen.



07:09 Uhr
Die Windrichtung passt und die Ballone werden aufgeblasen.



Um die Ballonhülle am Korb zu vertäuen, wird dieser zur Seite auf den Boden gekippt. Zwei Helfer halten die Öffnung der Hülle auf und mit Hilfe eines großen Ventilators wird Luft hineingeblasen.
Langsam füllt sich dann die Hülle und nimmt Form an. Dann betätigt der Pilot den Brenner, dadurch erwärmt sich die Luft im Innern und die Hülle beginnt sich aufzurichten.
Wenn die Luft warm genug ist, um die Hülle zu tragen, stellen Helfer den Korb auf und halten den Ballon fest.
Zur Sicherung ist der Korb zusätzlich mit einer Leine am Boden, oft auch am Fahrzeug befestigt. Die Helfer folgen später mit dem Auto dem Ballon, um Pilot und Passagiere nach der Landung aufzusammeln.



07.20 Uhr
OLEG richtet sich auf



07:23 Uhr
Alle einsteigen!

Auf einer Seite des Ballonkorbes ist im Geflecht ein Loch ausgespart, welches man wie bei einem Pferd als „Steigbügel” verwenden und sich mit dem anderen Bein mehr oder weniger elegant über den Rand schwingen kann.




07:27 Uhr
Der erste Ballon, Bernd mit dem Lieler Schlossbrunnen Logo, startet und steigt langsam auf.
„Glück ab und gut Land”
lautet der Ballonfahrergruß.


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07:28 Uhr

Auch wir mit Clown OLEG und die übrigen Ballons lösen die Sicherungsleine und steigen nacheinander  zum Himmel auf.
Ziel ist, dass alle Ballone in der Gruppe bleiben und zusammen fahren.
Die optimale Höhe liegt heute windbedingt bei 200 – 300 Metern über dem Boden.
Würden wir höher fahren, würde uns das zu weit in Richtung der Schwarzwaldberge treiben und dort gäbe es zu wenig Landemöglichkeiten.



07:30 Uhr
Wir schweben in der Luft und steigen weiter auf – der Segelflugplatz unter uns wird immer kleiner.



Erinnerungsfoto kurz nach dem Start
Typisch Müllheim und Umgebung – Reben, die voller Trauben hängen

07:32 Uhr
Der Wind führt uns in Richtung Dattingen


Dattingen, im Hintergrund Britzingen

07:35 Uhr

Wir schweben beinahe lautlos weiter – an Dattingen vorbei, über die Felder in Richtung Buggingen, Heitersheim, Eschbach, über Reben, Spargel-, Tabak- und Maisfelder.
Dann am Kurpark in Bad Krozingen vorbei mit Blick auf den Tuniberg.


 


07:49 Uhr
Heitersheim


Das Malteserkreuz auf dem Kreisel in Heitersheim

Wie funktioniert ein Heißluftballon?

Die mit kalter Luft gefüllte, tropfenförmige und mit Polyuhrethan-beschichtete Hülle aus reißfestem Nylon wird durch eine von einem Propangasbrenner betriebene Flamme erhitzt.
Dadurch sinkt die Dichte der Luft in der Ballonhülle im Vergleich zur Dichte der Umgebungsluft. Der Ballon wird dadurch „leichter als Luft” und hebt ab. Je größer der Unterschied der Luftdichten, desto tragfähiger ist der Ballon. Mit zunehmender Höhe nimmt jedoch die Dichte der Umgebungsluft ab und damit ist die Aufstiegshöhe eines Ballons begrenzt.

Durch die wiederholte Lufterhitzung mittels Brenner wird der Ballon in der Höhe ausgesteuert. Soll der Ballon sinken, kann durch Ventile, die per Seilzug bedient werden, Luft abgelassen werden.

Die Fahrtrichtung wird vom Wind bestimmt. Der Pilot kann dabei verschiedene Windrichtungen in unterschiedlichen Luftschichten nutzen, sodass sich über die Höhensteuerung auch die Fahrtrichtung beeinflussen lässt. Ballons fliegen also nicht, sondern sie „fahren” wie ein Schiff – Schiffe erzeugen auf ähnliche Weise Auftrieb.

In Hubschraubern und Flugzeugen dagegen „fliegt” man, denn sie sind „schwerer als Luft” und müssen deshalb selbst an den Tragflächen Auftrieb erzeugen.



07:55 Uhr

Die Gänse unten am Boden reagieren panisch auf das merkwürdige Gebilde da oben am Himmel. Große Augen und eine dicke rote Nase und dann glüht das Ding auch noch von innen.
Andernorts werden wir lautstark von Hunden angebellt.



Felder und Gewächshäuser



Tabak, Spargel und Wein


Tabak und Spargel


08:06 Uhr
Bad Krozingen – Der Neumagen ist komplett ausgetrocknet


Blick auf den Tuniberg

Maisfelder



08:09 Uhr
Der Schweizer Ballon setzt zur Landung an – Nähe Bad Krozingen, Biengen



08:15 Uhr

Pilot Sven zieht zum Landen an der Reißleine. Dadurch öffnet sich ein Ventil oben im Ballon, die heiße Luft entweicht und wir sinken langsam.
Clown Oleg landet spektakulär aber dennoch sicher und schlägt dabei eine Schneise in den Rand eines Maisflelds.
Sorry an den Landwirt – es war keine Absicht!



Unsere Landung war filmreif!



Die Schneise am Rande des Maisfelds….


OLEG wird vom Korb abgehängt und gemeinsam wieder in den großen Sack gepackt, dann setzen sich alle auf den Sack, damit noch der letzte Rest Luft herausgedrückt wird.
Brenner, Gestell, Gasflaschen, Korb und der Ballon werden auf dem Hänger des Begleitfahrzeugs verstaut. Die Fahrzeuge sind uns die ganze Zeit über Land gefolgt, über Funk verbunden.
Dann fahren wir zurück nach Müllheim, wo auf uns Ballonfahrer-Neulinge noch eine ganz besondere Taufe wartet.
Mit dem Wetter hatten wir unheimliches Glück – auf der Rückfahrt fielen die ersten Regentropfen vom Himmel.


10:00 Uhr
Die Taufe mit Feuer und Sekt



Nach der ersten Ballonfahrt wird man vom Ballonpiloten in den Stand der Adeligen erhoben.
Zuerst wird nach einer kurzen Einführung in die Historie nach Ansage von Bernd gemeinsam ein feierliches Ballonfahrer-Gebet gesprochen:

Ehre dem, der alles hat geschaffen.
Er schuf, als schönsten Teil der Welt,
für uns das weite Himmelszelt.

Er hat das Feuer uns gegeben,
mit dessen Kraft wir uns erheben
und über Berg und Täler schweben.

Er tut uns seinen Willen kund,
damit nicht jeder Lumpenhund,
von denen die Erde so reichlich gesegnet,
uns edlen Ballönern da oben begegnet

Man wird getauft mit dem „was uns in die Luft bringt“ und „dem edle Tröpfchen, was Ballonfahrer so gerne trinken“:
Eine Locke wird mit Feuer angezündet und mit Sekt gelöscht.

Der Erstgefahrene erhält einen neuen Namen, den er nie wieder vergessen darf und bei der Begegnung mit anderen Ballonfahrern nach Aufforderung stets fehlerfrei aufsagen können muss.

Die Tradition der Aufnahme in den Ballon-Adel geht auf die Geschichte zurück.
Frankreichs König Ludwig XVI. war von der Erfindung des Heißluftballons durch die Brüder Montgolfier vor weit über 200 Jahren ungeheuer beeindruckt.
Nach der ersten Luftfahrt mit einem Schaf, einer Ente und einem Huhn an Bord wurden die ersten Menschen in die Luft geschickt.
Als wenig später dann tatsächlich die erste bemannte Ballonfahrt erfolgreich verlief, erließ der König auf Drängen des Adels ein Gesetz, dass Ballonfahren nur den Blaublütigen erlaubt sei.

Somit erhält der neue Adel Rechte und Pflichten:

Er bekommt die überfahrenen Ländereien geschenkt (natürlich nur eine Handbreite über dem Boden) und darf dort Steuern und Zölle eintreiben.

Zu den Pflichten gehört, dass er seinen Namen nie wieder vergisst. Ebenso darf er nie wieder von Ballonfliegen oder vom Ballonflug erzählen. Ansonsten muss er dem anwesendem (Ballon-)Adel eine Runde Taufwasser, sprich Sekt, spendieren.



Wir, vom Clownballonteam
und sein Pilot geben hiermit kund, dass wir
Karin Schindler
nach alter Zunft und Ordnung der Balloner auf den Namen
„Karin die in dem bunten Clown reisende Prinzessin neben den Woken von Müllheim zu Biengen”
mit Feuer und Wasser getauft und in den Adelsstand der Ballonfahrer erhoben haben.

Wir bestätigen, dass der Täufling an der Reise durch das Luftmeer mit gehörigem Benehmen und mit großem Mut teilgenommen hat.

Er erhält mit diesem Dokument sämtliche Rechte auf Besitz und Lehen der überfahrenen Ländereien.

Startort:   Müllheim
Landeort:   Biengen
Anno Domini:   25. August 2018
Der Pilot:   Sven Grenzner

Kontakt: SG Ballonteam Schwäbisch Hall


Ein wunderschönes Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Wir sind am nächsten Tag nochmal zum Startort gefahren, um bei klarem Himmel noch viele schöne Fotos zu machen – diese folgen in einem weiteren Beitrag.
Das 2. Müllheimer Ballonfestival ist übrigens für Sommer 2020 geplant.

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Die besten Campari-Cocktails

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Typisch Italien: der Campari! Ein Campari Soda als Apéro vor dem Essen (alkoholfrei mit Sanbitter) oder abends auf der Terrasse mit einem Cocktail in Urlaubserinnerungen schwelgen.
Wir haben für Euch die besten Campari-Cocktails ausgesucht.


1. Der Einfache: Campari Orange

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Der einfachste Campari-Cocktail und auch die Zutaten sind fast immer im Haus. Am besten mit frisch gepresstem Orangensaft …

Hier geht’s zum Rezept: Campari Orange.


2. Der Klassiker: Negroni

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Der italienische Cocktail-Klassiker schlechthin und zurecht auch ein IBA-Klassiker. Seinen Namen soll der Drink vom Grafen Camillo Negroni erhalten haben, der ihn um das Jahr 1920 in Florenz erstmals orderte. Zutaten: Gin, Vermouth rosso und Campari

Hier geht’s zum Rezept: Feierabend-Cocktail Negroni


3. Missgeschick: Negroni Sbagliato

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Der falsche Negroni: Entstanden durch ein Missgeschick eines Barkeepers, der den Negroni versehentlich Prosecco statt Gin zum Cocktail gegeben hat.

Hier geht’s zum Rezept: Feierabend-Cocktail Negroni Sbagliato


4. Der Cardinale

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Eine Variante des Negroni mit trockenem statt rotem Vermouth.

Hier geht’s zum Rezept: Feierabend-Cocktail Cardinale


5. Für laue Sommerabende: Tocco rosso

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Tocco Rosso

Ein toller Sommercocktail für Hugo- und Holunder-Fans!

Hier geht’s zum Rezept: Hugo wird rot – Tocco rosso


Tocco rosso – alkoholfrei

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Auch als alkoholfreie Variante mit Sanbitter ein Genuss.

Hier geht’s zum Rezept: Roter Hugo – Tocco rosso – alkoholfrei


6. Luxus: Campari Champagne

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Edel: Der Campari Champagner Cocktail oder kurz C.C.C.

Hier geht’s zum Rezept: Feierabend-Cocktailzeit: Campari Champagner Cocktail


7. Campari statt Aperol: Der Spritz


Mal ein Rezept aus der Camparino Bar in Mailand: Statt Apérol Spritz gibt es Campari Spritz!

Der ist nicht so süß wie Apérol Spritz, hat aber etwas mehr Alkoholgehalt. Also vorsichtig genießen – und vergesst auf keinen Fall die wichtigen „Beilagen” wie Oliven, Blätterteighäppchen und Kartoffelchips!

Hier geht’s zum Rezept: Campari Spritz


8. Mit Cranberries, Minze und Prosecco: Campari Milano


Der würdige Nachfolger des Tocco rosso mit Cranberry-Saft statt Holunderblütensirup.

Hier geht’s zum Rezept: Campari Milano


9. Tropic Campari

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Gegen Winterblues und Fernweh …

Hier geht’s zum Rezept: Tropischer Cocktail statt Glühwein: Tropic Campari


10. Unser Favorit: Campari mit Bitter Lemon – auch alkoholfrei mit Sanbitter


Campari mit Bitter Lemon: Nicht nur unser „Haus-Apéro“ – er steht auch bei  Blauels Restaurant in Neuenburg auf der Karte (Spitzenköche können sich nicht irren).

Hier geht’s zum Rezept: Campari Bitter Lemon

Bei uns gibt’s aber meistens die alkoholfreie Variante: Sanbitter mit Bitter Lemon


 

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11. Blutroter Cocktail für die Hallowe’en-Party: Crimson Gradient

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Ein blutroter Apéro für die Hallowe’en-Party gefällig? Wir empfehlen einen Crimson Gradient mit Campari und Ginger Ale. Geht auch als alkoholfreie Variante mit Sanbitter.

Wir haben das Rezept leicht abgewandelt und einen Spritzer Zitronensaft dazugegeben, da der Cocktail sonst durch das Ginger Ale zu süß wird.

Hier geht’s zum Rezept: Ein blutroter Apéro


12. Feierabend-Cocktail: Campari Tonic


Ein erfrischender Cocktail mit Gurken- und Zitronescheibe. Genau richtig nach der Arbeit im Garten.

Hier geht’s zum Rezept: Feierabend-Cocktail: Campari Tonic


13. Feierabend-Cocktail: Fiorentina

Ein Schluck Wodka gibt dem Drink den nötigen Wumms. Eine Negroni-Variante mit Wodka statt Gin. Also wie immer vorsichtig – und langsam genießen!

Hier geht’s zum Rezept: Feierabend-Cocktail: Fiorentina


14. Feierabend-Cocktail: Americano


Campari trifft Vermouth …

Hier geht’s zum Rezept: Feierabend-Cocktail: Americano


15. Negroni mit Whiskey statt Gin: Old Pal

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Die Stars-and-Stripes-Version des Cocktail-Klassikers Negroni mit kanadischem Rye Whiskey statt Gin. Zugegeben, wir haben statt Rye Whiskey den Rothaus Black Forest Single Malt Whisky verwendet und fanden das eine sehr gute Wahl.

Hier gehts zum Rezept: Feierabend-Cocktail Old Pal


16. Feierabend-Cocktail: Mi To

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Noch eine Cocktail-Variante mit Campari und Vermouth: der Mi To

Hier gehts zum Rezept: Feierabend-Cocktail Mi To


17. Erfrischend – Campari und Weißwein: Veneziano


Ein erfrischender Wein-Cocktail (Spritz) für laue Sommerabende: der Veneziano. Campari und Weißwein (ich empfehle einen Weißen Gutedel oder Sauvignon blanc vom Winzerkeller Auggener Schäf) ergänzen sich prima.

Hier gehts zum Rezept:  Veneziano


18. Rosita: Negroni auf Tequila-Basis

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Ohne viele Worte gibt es heute einen herbstroten, bittersüßen, Negroni-artigen Drink mit Tequila als Basis.

Hier geht’s zum Rezept: Rosita


19. Campari-Holunder-Spritz mit Basilikum

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Eine Variante des Sommercocktails Toco Rosso mit Basilikum statt Minze. „Basilikum ist die neue Minze“, hieß es auch schon beim Gin-Basil-Smash, den ich vor längerer Zeit schon einmal gebloggt habe.

Natürlich geht’s auch alkoholfrei mit Sanbitter statt Campari, zum Auffüllen dann einfach Mineralwasser statt Prosecco verwenden.

Hier geht“s zum Rezept: Campari-Holunder-Spritz mit Basilikum


20. Campari Cocktail

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Heute gibt’s nicht einen, sondern den „Campari Cocktail“. Zumindest ist er unter diesem Namen in der Cocktail-Bibel „Schumann’s Bar“ von Charles Schumann zu finden.

Hier geht’s zum Rezept: Campari Cocktail


21. Für Puristen: Campari Soda, Campari on the Rocks oder Shaken Campari

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Der Campari Soda war der beliebteste Drink in der Camparino Bar, die Davide Camparino im jahr 1915 selbst eröffnet hat. Schlicht und einfach ist der Drink der perfekte Apéritif für einen Besuch in der Geburtsstadt Camparis.

Campari Soda gibt’s auch schon fix und fertig zu kaufen. Campari Soda ist der erste Convenience Drink der Welt auf dem Spirituosen Markt. Die ikonische Flasche wurde bereits 1932 von Fortunato Depero, einem vielseitigen italienischen Künstler des Futurismus, entwickelt. Campari Soda ist Campari mit Sodawasser im Verhältnis 40/60 gemischt.


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Genießen kann man den Campari auch nur auf Eis (on the Rocks) oder eleganter als Campari Shaken beziehungsweise Campari Shakerato ohne Eiswürfel im Cocktail-Glas.


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Hier geht’s zu den Rezepten: Für Puristen: Campari Soda, Campari on the Rocks oder Shaken Campari


22. Lombardei trifft Elsass und Schwarzwald oder Amer Bière mit Zäpfle auf italienisch: Campari-Bier

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Als Feierabend-Cocktail mixen wir heute mal ein Campari-Bier. Das Rezept haben wir neulich im Werbeprospekt der „Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler“ gefunden und gedacht, das probieren wir am Vorabend des Schweizer Nationalfeiertags – wegen der rot-weißen Farbkombination –  mit kleinen Verbesserungen mal aus. Ideal für heiße Sommerabende!

Die Kombination aus Bier und einem Bitter als Apéritif ist übrigens nichts Neues. Als „Amer Bière“ ist es eine Spezialität unserer elässischen Nachbarn.

Hier geht’s zum Rezept: Campari-Bier


23. Boulevardier

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Beihnahe hätten wir einen Campari-Cocktail vergessen. Der Boulevardier, eine Negroni-Variante mit Bourbon-Whisky statt Gin. Er ähnelt dem Old Pal, kommt aber etwas schlichter daher.

Hier geht’s zum Rezept: Boulevardier


 

 

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Eis am Stiel: Blaubeere-Buttermilch


Eine kleine Erfrischung gefällig?
Dieses Eis am Stiel mit Blaubeeren und Buttermilch schafft das ganz bestimmt.
Wenn man keine frischen Blaubeeren bekommen kann, verwendet man einfach tiefgekühlte Blaubeeren/Waldheidelbeeren.



Blaubeere-Buttermilch Eis am Stiel


Zutaten
(Für 6 Stück)

• 250 g Waldheidelbeeren
• 2 Esslöffel Honig
• 250 ml Buttermilch
• 1 Teelöffel Vanillezucker
• 1 Prise Salz

Zubereitung
Die Heidelbeeren waschen. Eine kleine Handvoll davon mit einer Gabel leicht zerdrücken. Die übrigen Beeren zusammen mit Honig, Vanillezucker, Salz und Buttermilch pürieren.
Die gequetschten Beeren unter die Masse mischen.
Alles in 6 Eis am Stiel-Formen füllen, die Stiele einstecken. In den Gefrierschrank stellen und etwa 5 Stunden frieren lassen.



Blueberry buttermilk popsicles

Ingredients
(For 6 popsicles)

250 g forest blueberries
2 tablespoons honey
250 ml buttermilk
1 teaspoon vanilla sugar
1 pinch of salt

Instructions
Wash the blueberries. Using a fork, slighly mash a small handful of it. Puree the remaining berries together with honey, vanilla sugar, salt and buttermilk.
Mix the crushed berries under the mixture.
Fill the mass into 6 popsicle moulds, insert the sticks. Put in the freezer and freeze for about 5 hours.