Archive for the ‘Dessert’ Category

Schokoladen Guinness Cake mit Frischkäse-Baileys Icing

17. März 2017


Kein Festtag ohne Kuchen! Und deshalb habe ich zum
St. Patrick’s Day
noch einen besonders tollen Kuchen für euch, natürlich mit guten Zutaten aus Irland.

Guinness Kuchen mit Frischkäse-Baileys-Topping

Lasst es euch schmecken – fasten könnt ihr morgen wieder!



Dunkler Schokoladen-Guinness-Kuchen mit Baileys-Sahne-Käse-Icing


Zutaten
(Für eine Springform mit 24 cm ∅)

Für den Kuchen
• 250 ml dunkles Guinness Bier
• 250 g Irische Butter
• 100 g Kakaopulver
• 400 g feiner Zucker
• 1 Becher Sauerrahm oder Schmand (200 g)
• 2 Eier
• 1 Esslöffel Vanilleextrakt
• 300 g Mehl
• 2 ½ Teelöffel Natron

Baileys-Frischkäse Icing
• 250 g gesiebter Puderzucker

50 g weiche Butter
• 125 g Frischkäse (Raumtemperatur)
• 4 Esslöffel Baileys Irish Cream

Zubereitung
Backofen auf 180 °C vorheizen.
Springform mit Butter einfetten und mit Backpapier auskleiden.
Guinness in einen Topf geben und die Butter darin bei schwacher Hitze schmelzen lassen.
Mit einem Schneebesen Kakao und Zucker unterschlagen, den Topf vom Herd nehmen.
Sauerrahm oder Schmand mit den Eiern und Vanilleextrakt in einer separaten Schüssel schlagen, bis die Zutaten gut vermischt sind, dann in die Biermischung rühren.
Mehl mit Natron mischen und mit dem Schneebesen untermischen, bis ein glatter, recht flüssiger Teig entsteht.
Den Teig in die Backform gießen und in der Mitte des Backofens eine Stunde backen.
In der Form auf ein Kuchengitter stellen und vollständig auskühlen lassen. Dann aus der Form lösen.

Baileys-Frischkäse Icing
Butter und Puderzucker cremig rühren.
Frischkäse nach und nach hinzufügen, dann nach Belieben Baileys untermischen.
5 Minuten weiterrühren, bis die Creme schön locker ist.
Das Icing löffelweise auf dem Kuchen verteilen, damit es so aussieht wie der Schaum auf einem Glas Guinness.


Dark Chocolate Guinness Cake with Baileys Cream Cheese Icing

Ingredients
Serves: 12

250ml Guinness beer
250g Irish butter
100g cup cocoa powder
400g caster/superfine sugar
200g sour cream
2 eggs
1 tablespoon vanilla extract
300g plain flour
2½ tsp bicarbonate of soda/baking soda

Baileys Cream Cheese Icing
250g sifted icing sugar/powdered sugar
50g butter at room temperature
125g cream cheese at room temperature
4 tbsps Baileys Irish Cream (to taste)

Preparation
Preheat oven 180°C/356°F and butter and line a 24cm springform tin.
Melt the butter into the Guinness in a saucepan over low heat.
Whisk in the cocoa and sugar and take the saucepan off the heat.
Beat the sour cream with the eggs and vanilla in a separate bowl until combined, than add to the beer mixture.
Whisk in the flour and bicarb until combined.
Pour the cake batter into the tin and bake for an hour. The middle of the cake may still be slightly wet when you take the cake out, but it will firm up as it cools down.
Leave to cool completely in the tin as it is quite a damp cake and could collapse.

Baileys Cream Cheese Icing
Cream the butter and icing sugar together until well mixed.

Add the cream cheese in cubes slowly until incorporated.
Add in Baileys. Continue mixing for 5 minutes until the icing is light and fluffy.
Dollop lashings of the icing onto the top of the cake to recreate the froth on a glass of Guinness.

Pie-Day: Kleiner Müsli Apfelkuchen

14. März 2017


Heute ist Pie Day (3.14) und dazu muss es natürlich auch einen Pie bzw. einen Kuchen geben – aber nur einen kleinen, denn es ist ja nicht Sonntag…

Damit das schlechte Gewissen mitten in der Fastenzeit nicht allzu groß ist, habe ich nur ganz wenig Zucker und ein wenig Müsli reingetan, die Äpfel sollten eigentlich schon süß genug sein.
Also gut, einen klitzekleinen Tupfen Sahne gab es noch dazu – den kann man aber auch weglassen … 😉



Müsli Apfelkuchen


Zutaten
(Für ein Kuchenblech mit 23 cm Ø = 8 Stück)

Kuchenteig
• 125 g helles Dinkelmehl (Type 630)
• ½ Teelöffel Salz
• 60 g kalte Butter
• 500 ml kaltes Wasser

Belag
• 2 Eier
• 2 Esslöffel Zitronensaft
• 2 Esslöffel Rohrzucker
• 100 g Müslimischung nach Wahl
• 750 g Äpfel, z. B. Boskoop

Zubereitung
Für den Teig Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Butter in Würfeln zugeben.
Zwischen den Händen zu einer bröseligen Masse reiben. Wasser hinzufügen.
Alles rasch zu einem Teig zusammenfügen. Zugedeckt 30 Minuten kühl stellen.

Backofen auf 180 °C vorheizen. Teig auf wenig Mehl ca. 28 cm Ø groß ausrollen. Ins Kuchenblech legen, Rand andrücken.
Boden mit einer Gabel einstechen. Eier mit Zitronensaft, Zucker und Müsli mischen. Äpfel ohne zu schälen über eine Gemüseraffel dazureiben.
Masse auf dem Teigboden verteilen.
Den Kuchen in der unteren Ofenhälfte ca. 50 Minuten backen.
Zum Servieren nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.



Muesli apple pie

Ingredients
(For a pie tin of 23 cm Ø = 8 pieces)

For the pastry
125 g light spelled flour (Type 630)
½ teaspoon salt
60 g cold butter
500 ml cold water

Filling
2 eggs
2 tablespoons lemon juice
2 tablespoons cane sugar
100 g muesli/cereal mix of your choice
750 g apples, eg Boskoop

Preparation
For the pastry, give flour and salt into a bowl. Add butter in cubes.
Rub between the hands to receive a crumbly mass. Add water.
Mix everything quickly and combine too a dough. Cover and place in the refrigerator for 30 minutes.

Preheat oven to 180 ° C = 356 °F. Roll out dough on little flour to the size of about 28 cm in diametre. Place in the cake tin, press to the edge.
Pierce the pastry with a fork.
For the filling, mix eggs with lemon juice, sugar and muesli. Add unpeeled appples by rubbing it over a vegetable grater and mix.
Spread the mixture onto the pastry.
Bake the pie in the lower half of the oven for about 50 minutes.
Sprinkle with icing sugar and serve with whipped cream to taste.

Die zwölf besten Rezepte für die St. Patrick’s Day Party

13. März 2017

St-Patricks-Day-die-besten-RezepteDie Iren feiern ihren Schutzpatron und Nationalheiligen St. Patrick am 17. März. Der St. Patrick’s Day wird mittlerweile weit über die grüne Insel hinaus gefeiert. Weltweit erstrahlen berühmte Monumente beim „Global Greening“ am 17. März in grün, wie beispielsweise das London Eye, das Colosseum in Rom, das Empire State Building in New York, die Allianz-Arena in München oder die Niagara Fälle.

Im schweizerischen Schaffhausen – fast bei uns um die Ecke – wird der Rheinfall am St. Patrick’s Day grün erleuchten.

Ihr wollt den St. Patrick’s Day feiern. Hier findet Ihr die besten Rezepte für Eure Party.


Soda Bread2

Irish Soda Bread

1. Soda Bread

Nichts geht über ein frisches selbst gebackenes Brot. Irisches Natronbrot gehört zum St. Patrick’s Day einfach dazu. Die Zubereitung des Brotes ist ganz einfach und gebacken ist es super-schnell, da der Teig nicht gehen muss.

Hier geht’s zum Rezept.


Irish Sodabread Rolls 2

Irish Sodabread Rolls mit Lachs und Kressebutter

2. Irish Sodabread Rolls mit Lachs und Kressebutter

Mit den Sodabread Rolls wird das Lachsbrötchen zum Gedicht. Ideal zum Brunch.

Hier geht’s zum Rezept.


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St. Patrick’s Day – Irish Stew

3. Irish Stew

„Irish Stew“ mit Lamm ist der Klassiker aus der irischen Küche. Dazu ein frisches selbst gebackenes irisches Natronbrot und natürlich ein frisch gezapftes Guinness Bier.

Hier geht’s zum Rezept.


Irish Beef Stew 8

Irish Beef and Guinnes Stew

4. Irish Beef and Guinness Stew

Noch ein Eintopf aus Irland zum St. Patrick’s Day. Diesmal mit Rindfleisch, dieses wird etwa zwei Stunden in Guinness geschmort. Absolut köstlich. Dazu wird selbstverständlich ein Guinness Draught Beer aus der Brauerei in Dublin getrunken.

Hier geht’s zum Rezept.


Dublin Coddle 1

Dublin Coddle

5. Dublin Coddle

Für den Dublin Coddle gibt es eigentlich kein Standardrezept, denn ursprünglich ist der Dublin Coddle der irische MO-DI-MI-DO-Eintopf, den wir in der deutschen Küche auch kennen. Ein Reste-Eintopf. Was auf jeden Fall reingehört sind Zwiebeln, Kartoffeln, Würste und Speck. Gewürzt wird nur mit Salz, Pfeffer und Petersilie.

Hier geht’s zum Rezept.


Colcannon 3

Colcannon

6. Colcannon – Irischer Kartoffelstampf

Colcannon – das ist Kartoffelpüree, mit verschiedenen Kohlsorten gemischt und mit guter Irischer Butter verfeinert. Passt gut zu einem saftigen Braten, Steak oder Bratwurst – schmeckt aber auch hervorragend als Hauptgericht.
Mmmh. Dabei darf natürlich ein Guinness nicht fehlen!

Hier geht’s zum Rezept.


Haferflocken Suppe 1-1

Irische Haferflockensuppe

7. Irische Haferflockensuppe mit Lauch und Brennesseln

Falls der Frühling noch auf sich warten lässt – eine warme irische Haferflockensuppe ist da genau das Richtige.

Hier geht’s zum Rezept.


Apple Pratie6

Apple Pratie

8. Apple Pratie – der etwas andere Apple Pie aus Irland

Der Apple Pratie ist wirklich ein etwas anderer Kuchen: Der Teig besteht nämlich nur aus gekochten Kartoffeln, Mehl und Zucker. Diese Zutaten machen ihn sehr bekömmlich. Er ist ideal als Feiertagskuchen zum St. Patrick’s Day oder als original irisches Dessert.

Hier geht’s zum Rezept.


Baileys Mousse5

Baileys Mousse

9. Baileys Mousse

Ihr sucht noch ein passendes Dessert? Baileys Mousse ist genau das richtige für Eure Party.

Hier geht’s zum Rezept.


Shamrock

Kleeblatt aus Wackelpudding

10. Shamrock aus Götterspeise

Ihr wollt mit dem Dessert farbliche Akzente setzen. Wie wär’s mit einem grünen Kleeblatt aus Wackelpudding.

Hier geht’s zum Rezept.


Irishcoffee5

Irish Coffee

11. Irish Coffee

In den 1970er Jahren ein Modegetränk, heute – leider zu unrecht – etwas in Vergessenheit geraten: Irish Coffee – starker Kaffee mit irischem Whiskey („Old Bushmills“ oder „Paddys“). Er passt jedenfalls super zum derzeit angesagten Trend zum „Hand Brew Coffee„.

Hier geht’s zum Rezept.


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Baileys selbst gemacht …

12. Baileys, schnell selbst gemacht und schnell vernascht….

Für die Jungs gibt’s Guinness Bier zur St. Patrick’s Day Pary – für die Mädels natürich Baileys. Den feinen Sahnelikör könnt Ihr übrigens ganz einfach selbst machen. Ich hab das Rezept vor Jahren von einer Tupperparty mitgenommen …

Hier geht’s zum Rezept.

Hirsemuffins mit Heidelbeeren

31. Januar 2017

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Nachdem ich in der vergangenen Woche Hirsepudding gemacht hatte und euch ausführlich über das besondere Getreide berichtet habe, hatte ich noch Hirse übrig.
Auf der Packung war ein Rezept für Hirsemuffins mit Heidelbeeren abgedruckt. Am Wochenende habe ich die dann für’s Sonntagsfrühstück gebacken.
Die Hirsekörner bleiben knusprig und so sorgen sie mit der Fruchtigkeit der Heidelbeeren für ein angenehmes, crunchiges Frühstückserlebnis.


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Hirsemuffins mit Heidelbeeren


Zutaten
(für 12 Stück)

• 125 g weiche Butter
• 125 g Zucker
• 1 Prise Salz
• 2 Eier
• 150 g Mehl (Dinkelmehl Type 630)
• 1 Teelöffel Backpulver
• 150 g Hirse
• 50-100 ml Milch
• 100 g tiefgekühlte Heidelbeeren
• 12 Papierbackförmchen, Muffinblech
• Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung
Backofen auf 180 °C vorheizen.
Butter Zucker und Salz zu einer hellen Masse rühren.
Ein Ei nach dem anderen dazugeben.
Weitere 3 Minuten zu einer schaumigen Masse schlagen.
Mehl und Backpulver mischen. Zusammen mit Hirse und Milch beigeben. Zu einem zähflüssigen Teig verrühren.
Heidelbeeren sorgfältig darunterheben.
Papierbackförmchen im Muffinblech verteilen. Teig einfüllen.
In der Mitte des Backofens ca. 30 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Mit Puderzucker bestreut servieren.



Muffins with millet and blueberries

Ingredients
(For 12 muffins)

125 g soft butter
125 g sugar
1 pinch of salt
2 eggs
150 g flour (spelled flour type 630)
1 teaspoon baking powder
150 g millet
50-100 ml milk
100 g frozen blueberries
Icing sugar for sprinkling

Preparation
Preheat oven to 180 °C = 356 °F.
Whisk butter with sugar and salt until light and creamy. Add one egg after another.
Beat another 3 minutes until frothy.
Mix flour and baking powder. Add together with millet and milk. Mix to receive a viscous dough.
Carefully fold in the blueberries.
Line muffin tin with paper baking cups. Fill in the dough.
Bake on the middle rack of the preheated oven for about 30 minutes. Take out and let cool.
To serve, sprinkle with icing sugar.

Süßer Brei – Teil 3: Hirsepudding mit Blutorange-Mango Kompott

24. Januar 2017

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Heute habe ich ein feines Superfood-Dessert auf dem Teller das den Beweis liefert, dass gesund auch supergut schmecken kann!

Hirse ist eines der ältesten bekannten Getreidesorten – ein Spelzgetreide, das zur Familie der Süßgräser (Poaceae) gehört.
Der Name Hirse kommt aus dem Altgermanischen (ahd. hirsa neben hirsi und hirso) und ist von einem indogermanischen Wort für „Sättigung, Nährung, Nahrhaftigkeit“ abgeleitet.
Bereits vor 8000 Jahren hat man daraus ein ungesäuertes Fladenbrot hergestellt.
In China wird Rispenhirse seit mindestens 4000 Jahren landwirtschaftlich genutzt. Die Rispenhirse oder Echte Hirse (Panicum miliaceum) wurde früher auch in Europa als Nahrungsmittel angebaut.

Die beiden ältesten Funde von Rispenhirse in Deutschland (Nähe Leipzig und Kreis Hadersleben) stammen aus der Zeit um 5500–4900 v. Chr..

Im Altertum und Mittelalter zählten die unterschiedlichen Hirsearten zum meistangebauten Getreide. Durch Ausgrabungen in Mittel- und Norddeutschland ist ebenso der Hirseanbau in der vorrömischen Eisenzeit (Hallstatt- und Latènezeit) sowie der römischen Zeit (1.–3. Jahrhundert n. Chr.) belegt.
Gästen des Hunnenkönigs Attila (5. Jhd.) wurde ausschließlich Hirse gereicht. Um die Gesundheit und Kraft zu stärken, empfahl der griechische Philosoph Pythagoras (6. Jhd.) die Hirse und er lag dabei goldrichtig:

Die Hirse ist sehr mineralstoffreich. Sie enthält Fluor, Schwefel, Phosphor, Magnesium, Kalium und, im Vergleich zu anderen Getreiden, sind besonders viel Silizium (Kieselsäure), Eisen und Vitamin B6 enthalten. Ist also nicht nur sättigen und gesund, sondern sorgt für starke Nerven, eine schöne Haut, schönes Haar und feste Fingernägel.

Und sogar in einem Märchen kommt die Hirse vor. Im bekannten Märchen der Gebrüder Grimm mit dem Topf der nicht aufhören will,  „Süßen Brei” zu kochen, handelt es sich um Hirsebrei.

In der frühen Neuzeit wurde Hirse in Europa durch die Einfuhr von Kartoffel und Mais fast völlig verdrängt.
Inzwischen hat man ihren Wert wiederentdeckt, man findet sie immer öfter im Handel – üblicherweise findet man dort die von Schalen befreite Hirse („Goldhirse“).
Hirse ist übrigens ein glutenfreies Getreide und kommt auch oft in glutenfreien Produkten vor. So wird zum Beispiel glutenfreies Bier mit Hirsemalz hergestellt.


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Hirsepudding


Zutaten
(4 Portionen)

• 200 g Hirse
• 600 g Milch
• 4 Esslöffel Zucker
• gemahlene Vanille

Zubereitung

Hirse in ein feines Sieb geben und mit heißem Wasser abbrausen, dann kalt abspülen.
In einem Topf Milch mit Zucker und etwas gemahlener Vanille aufkochen. Die Hirse hinzufügen und unter Rühren aufkochen.
Die Hitze etwas reduzieren und auf kleiner Flamme etwa 15 Minuten köcheln lassen.
Zwischendurch umrühren.
In kalt ausgespülte Puddingförmchen füllen, etwas abkühlen lassen. Dann zugedeckt im Kühlschrank vollständig auskühlen und fest werden lassen.
Mit Kompott servieren z. B. Heidelbeer- oder Sauerkirschkompott, Blutorange-Mango-Kompott. Gut passt auch eingekochtes Obst, wie Pfirsiche oder Aprikosen.

Für das Blutorange-Mango Kompott 2-3 Blutorangen mit einem Messer schälen, so dass die weiße Haut entfernt wird, dabei den Saft auffangen.
Das Fruchtfleisch zusammen mit dem Saft in einen Topf geben.
1 Mango schälen, das Fruchtfleisch würfeln und zu den Orangenstücken geben. Wenig Zucker dazugeben und erhitzen.
1 Teelöffel Kartoffelmehl/Speisestärke mit wenig kaltem Wasser verrühren und ebenfalls in den Topf geben.
Kurz aufkochen lassen, vom Herd nehmen und kalt werden lassen.


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Millet pudding

Ingredients
(Serves 4)

200 g millet
600 g milk
4 tablespoons sugar
Ground vanilla

Preparation

Place millet in a fine sieve and first rinse with hot water, then rinse cold.
In a pot, heat milk together with sugar and some ground vanilla. Add the millet and bring to a boil while stirring.
Reduce the heat and simmer over low heat for about 15 minutes. Stir from time to time.

Pour into cold rinsed pudding moulds, allow to cool a bit. Then cover and leave to cool completely in the fridge.
Serve with compote, for example, blueberry or sour cherry compote, blood orange mango compote (see below) – or just serve it with canned fruit, like peaches or apricots.

For the blood-orange and mango compote:
Peel 2-3 blood-oranges with a knife so that the white skin is removed completely. Collect the juice.
Cut the pulp into bite-sized pieces and put in a saucepan, together with the juice.
Peel 1 mango, dice the pulp and add to the orange pieces. Add a little sugar and heat.
Mix 1 teaspoon of potato flour / cornstarch with a little cold water and add to the pot.
Bring to a boil, remove from the heat and let cool.

Die FUCHS TEUFELS WILD e Küchenparty im Münstertäler Spielweg

18. Januar 2017

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Der Markgräfler hatte der Markgräflerin zu Weihnachten einen Gutschein für ein ganz besonderes Erlebnis geschenkt…. und heute erzähle ich euch davon!

Am vergangenen Sonntag war es endlich soweit. Mit meiner Nachbarin Gertrud machte ich mich auf den Weg ins verschneite Münstertal im Schwarzwald!


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Vor einigen Jahren war ich schonmal im Romantikhotel Spielweg zu einem Linzertorten- und Hutzelbrot Seminar bei Karl-Josef Fuchs und zwischendurch natürlich auch mal im Restaurant Spielweg zum Essen.
Diesmal hatten aber mal die jungen Füchse, seine Töchter Kristin und Viktoria zu einer Küchenparty eingeladen. Und weil dise Party „fuchsteufelswild” werden sollte, haben wir auch gleich eine Übernachtung dazu gebucht.
Da im Spielweg selbst schon alle Hotelzimmer belegt waren, wurden wir in die Klostermühle, etwas weiter unten im Tal einquartiert, von dort mit einem Shuttlebus abgeholt und später wieder zurückgebracht.



Es gab an diesem Abend aber nicht nur Köstlichkeiten aus der Spielwegküche, sondern es waren einige Jungköche und Winzer mit dabei.
Zum Apéritif wurden wir mit Belsazar Vermouth von Maximilian Wagner begrüßt – eine Kooperation zwischen Berlin und Baden.
Grundlage ist eine Kräutermischung, die mit Weinen aus dem Markgräflerland und dem Kaiserstuhl angesetzt wird, dazu kommen noch Obstbrände aus dem Hause Schladerer – von dort ist Philipp Schladerer mit an Bord.


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Es gab zweierlei Belsazar Vermouth  – eine weißen und einen rosé, davon kommen jeweils 5 cl in ein Glas, dazu Eiswürfel und ein Stückchen Zitronenschale, dann wird mit Tonicwater (von Schweppes) aufgefüllt.
Dieser Apéritif ist, verglichen mit anderen Apféritifs leicht – der Vermouth hat 18 Vol.% Alkohol – und steigt deshalb nicht gleich zu Kopf.
Außerdem gab es ja jede Menge Fingerfood dazu…


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Die Speisekarte der Küchenparty


Fingerfood von Viktoria Fuchs, Spielweg

Ein Bild vom Rindertartar und Gipf Brot fehlt – die Markgräflerin hatte gerade keine Hand zum Fotografieren frei – probiert hat sie es selbstvertändlich!
Hinterschinkenbuchteln aus der Kasserolle
Frühlingsrolle mit Asia-Mayonnaise
Grissini mit luftgetrocknetem Schinken
Geräucherte Tomaten Suppen-Shot



Jochen Helfesrieder, Storchen Schmidhofen
Schwarzwaldforelle „Matjes”, gepickelte Bete


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Viktoria Fuchs, Spielweg

Wildschwein Dim-Sum


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Wie auf jeder Party, ist in der Küche immer am meisten los
Das Duo „Charme und Melone” aus Freiburg (Kontakt: charmeundmelone@gmail.com) verbreitet mit „bab, bab … Rhythm and Blues“ tolle Stimmung – nicht nur in der Küche


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New-Orleans Köche aus den USA „John & Gareth”, Spielweg

Jambalaya



Spielweg Köche und Auszubildende

Wildscheinbratwürstle im Weckle oder als Curry-Wurst
(die hat die Markgräflerin ausgelassen, weil sie schon pappsatt war)

…hierfür wurde im Innenhof eine Grillstation aufgebaut…

Badischer Flammenkuchen


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Confierte Eismeerlachsforelle, Couscous, Hummus, Minz-Joghurt
Graupensuppe mit Kürbis, gebackene Ochsenschwanzpraline



Bei den anwesenden Jungwinzern und- Winzerinnen konnte man sich zum Essen seinen Lieblingswein aussuchen und probieren, soviel man wollte…
Friedrich Keller, Weingut Franz Keller, Oberbergen
Sabrina Wassmer, Weingut Martin Wassmer, Schlatt
Eva-Maria Köpfer, Weingut Abril, Bischoffingen
Max Geitlinger Wein, Egerten



Marco Böhler, Restaurant Stucki Tanja Grandits, Basel
Marco Böhler hat seine Ausbildung zum Koch im Spielweg absolviert
Kalbshaxe  – auf der Speisekarte stand zwar „lila” – aber tatsächlich waren alles in „Orange” gehalten


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Zum Abschluss darf eine Auswahl an feinen Desserts und der Käse aus der hauseigenen Käserei von
Karl Josef Fuchs nicht fehlen….
Karl-Josef Fuchs hat übrigens einst im Schwarzen Adler in Oberbergen seine Ausbildung zum Koch gemacht


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Johannes Schneider, Spielweg

Apfel-Schokoladen-Schnitte
Gebrannte weiße Schokolade, Aprikose
Nougat -Himbeer-Cornetto (ohne Bild)



Mit dabei war noch die Rösterei Schwarzwild mit ihren Kaffeespezialitäten.
Die Longdrinks habe ich ausgelassen und mir dafür zum Kaffee noch ein Williams-Schnäpschen von Schladerer in Staufen genehmigt.
Im Kaminzimmer gab es dann noch eine Disco und wie wir am nächsten Morgen erfahren haben, haben es noch einige von den jüngeren Partybesuchern bis früh morgens ausgehalten….
Wir haben den ersten Shuttle-Verkehr zum Hotel um Mitternacht genommen….



Nachdem wir uns ausgschlafen hatten, ging es morgens zum Frühstück wieder in den Spielweg, wo es ein ein reichhaltiges Frühstücksbuffet gab.



Vielen Dank an das Team vom Spielweg  – wir waren begeistert und kommen bestimmt wieder!

Blogstatistik – Das war das Jahr 2016 von „Lebensart im Markgräflerland”

14. Januar 2017

blogstatistik-lebensart-im-markgraeflerland-2016


In den vergangenen Jahren haben die WordPress-Statistik-Elfen immer einen Jahresrückblick erstellt, den man nur noch teilen musste.

Für das Jahr 2016 war das nicht der Fall, und so habe ich fast vergessen, meine Blogstatistik genauer anzusehen.
Die halbe Million Klicks habe ich dieses Jahr zwar nicht geschafft, aber wie in den vergangenen Jahren gab es wieder eine enorme Steigerung sowohl bei den Aufrufen als auch bei den Besucherzahlen:


484.721 Klicks
293.782 Besucher


Folgende 10 Beiträge wurden 2016 am häufigsten aufgerufen:


Home page / Archives 165.465
Neu im Kühlregal:
Skyr von Lidl
34.220
Für den Grillabend:
Orientalischer Couscous-Salat mit Minze
30.256
Zitronenmelisse Sirup 6.747
Maronenkuchen nach Hildegard von Bingen
(glutenfrei)
5.098
Niedrigtemperatur-Garen:
Zartes, saftiges Schweinefilet
mit Champingnons und Spätzle
3.503
Fliederblüten Sirup 3.333
Bella Italia – Venezia –
Wie man Radicchio (di Treviso) serviert
3.235
Mango Lassi – Schönheitsdrink oder:
Indisch für Anfänger (2)
3.024
Meine Nachbarin kann –
Pasta mit Vulkanspargel
2.460
Kornelkirschen Marmelade 2.388


Die 10 beliebtesten der 195 im  Jahr 2016 veröffentlichten Beiträge waren folgende:

Ein Foto aus einem Beitrag über die Kirschblüte im Eggenertal (April 2016)

8.948 Aufrufe


Kirschbluete 2016 04_22_28


1. Alkoholfreier Aperitif mit Sanbitter und Bitter Lemon (Januar 2016)

340 Aufrufe


Sanbitte_Lemon 037


2. Tessiner Brottorte nach Betty Bossi (Mai 2016)

303 Aufrufe


Torta di Pane Betty Bossi 3


3. New York Eggnog Muffins – Eierlikör Muffins (März 2016)

290 Aufrufe


Eggnogg Muffins 7


4. Mallorquinischer Mandelkuchen (März 2016)

240 Aufrufe


Mallorquinischer Mandelkuchen 3


5. Rhabarberkuchen mit Marzipan Amaretto, Mandeln und Baiserhaube (Mai 2016)

233 Aufrufe


Rhabarberkuchen Marzipan 3


6. Weißwurst Brezn Rollen (September 2016)

225 Aufrufe


weisswurstrollen-8


7. Saftiger Schoko-Nuss-Kuchen, glutenfrei (Januar 2016)

208 Aufrufe


Schoko Haselnusstorte glutenfrei 2


8. Versunkener Rhabarberkuchen mit Lavendel (Mai 2016)

187 Aufrufe


Versunkener Rhabarberkuchen 7


9. Blätterteigschnecken pikant – comme une tarte flambée (Juni 2016)

184 Aufrufe


Tarte flambee Blätterteigschnecken 1


10. Paté Lorrain (August 2016)

183 Aufrufe


 Sommer 2016 Urlaub 115 Pate Lorrain


Vielen Dank an euch alle!

Eure Markgräflerin

Italienische Mandeltorte mit Amaretto

10. Januar 2017

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Kuchen mitten in der Woche??????

Aber klar doch – bei diesem Schmuddelwetter da draußen mit Schnee, Regen und „popo-kalt” ist diese italienische, mit Amaretto getränkte Mandeltorte ein wahrer Seelentröster.

Dazu eine Tasse heiße Schokolade mit Sahnehäubchen und die Welt ist wieder in Ordnung – zumindest für kurze Zeit.

Dann noch gemütlich aufs Sofa kuscheln, mit dicken Socken an den Füßen und mit einer warmen Decke umwickeln, ein gutes Buch lesen und man fühlt sich wirklich gleich viel, viel besser….


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Italienische Mandeltorte mit Amaretto


Zutaten
Für eine Backform 24 cm Ø

• 4 Eier
• 1 Prise Salz
• abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
• etwas gemahlene Vanille
• 100 g gesiebter Puderzucker
• 50 g gesiebtes Mehl
• 2 Teelöffel Backpulver
• 100 g gemahlene Mandeln
• 8 Esslöffel Amaretto
• 100 g gesiebter Puderzucker für den Guss
• 2 Esslöffel Zitronensaft
• 40 g gehackte Mandeln

Zubereitung
Die Springform nur am Boden fetten und mit Mehl bestäuben. Den Backofen auf 175 °C vorheizen.
Das Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif schlagen. Beiseite stellen.
Eigelb mit der abgeriebenen Zitronenschale, der gemahlenen Vanille und dem Puderzucker schaumig schlagen.
Das steifgeschlagene Eiweiß auf die Eigelbmasse geben, dann Mehl, Backpulver und gemahlene Mandeln hinzufügen und vorsichtig unterheben.
Den Teig in die Springform füllen und auf der mittleren Schiene des Backofens 30 Minuten backen.

Dann in der Form auf einem Gitter abkühlen lassen. Mit 8 Esslöffeln Amaretto tränken.

Für den Guss 100 g Puderzucker mit 2 Esslöffeln Zitronensaft verrühren und auf den Kuchen streichen.
Die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und auf die Torte streuen.


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Italian almond tart with Amaretto

Ingredients
For a baking tin (springform) of 24 cm Ø

For the batter
4 eggs
1 pinch of salt
Grated zest of an organic lemon
Some ground vanilla
100 g icing sugar, sifted 
50 g flour, sifted 
2 teaspoons baking powder
100 g ground almonds
8 tablespoons of Amaretto

For the icing
100 g icing sugar, sifted for the icing
2 tablespoons lemon juice
40 g chopped almonds

Preparation
Butter the springform leaving out the rim and dust with a little flour. Preheat the oven to 175 ° C  = 347 °F.
Whisk the egg whites together with a pinch of salt until very stiff. Set aside.
Beat egg yolks together with grated lemon zest, ground vanilla and the icing sugar until frothy.
Add the stiff egg whites to this mixture, then carefully fold in flour, baking powder and ground almonds.
Fill the batter into the springform  and bake on the middle rock of the oven for 30 minutes.

Take the cake out of the oven and let it cool in the springform on a grid. Soak with 8 tablespoons of Amaretto.

For the icing, mix 100 g of icing sugar with 2 tablespoons of lemon juice and spread on the cake.
Roast the chopped almonds in a pan without fat until golden brown and sprinkle the tart with it.

Schwedische Gewürzkekse

28. Dezember 2016

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Vorgestern noch gefeiert – am Dienstag schon wieder bei der Arbeit – und ich hatte euch doch noch das Rezept für die „Schwedischen Gewürzkekse” von meinem Weihnachtsgruß versprochen…


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Irgendwo, in einem Buch oder einer Zeitschrift,  hatte ich diese schwedischen Gewürzplätzchen entdeckt, altmodisch von Hand abgeschrieben und neulich beim Durchstöbern meiner Weihnachtsrezepte wieder entdeckt.
Ein supereinfacher Teig, den man nicht gleich verarbeiten muss, sondern sogar über Nacht stehen lassen kann, um am nächsten Tag – mit aufgeräumter Küche und viel Platz für die vielen zu belegenden Bleche und fertigen Plätzchen – mit der Bäckerei loslegen kann…


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Wer mag, kann die Plätzchen noch mit Kuvertüre nach Wahl und Nonpareilles (kleine bunte Zuckerperlen) verzieren
Dazu die Kuvertüre (ich habe eine Mischung aus Zartbitter und Vollmilch Kuvertüre verwendet) über dem heißen Wasserbad schmelzen, die Kekse eintauchen, abtropfen lassen und in eine kleine Schüssel mit Nonpareilles dippen. Dann auf einem Gitter oder mit Backpapier belegtem Blech die Schokolade fest werden lassen.


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Das sieht sehr hübsch aus und ist sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen der Renner – bei meinen Kollegen und Kolleginnen im Büro waren die dann auch zuerst aus der Plätzchendose gefuttert. Ich habe auch noch ein paar große Elche und Tannenbäume ausgestochen, die ich dann mit etwas größeren Zuckerperlen bestreut habe

– und wer es vor Weihnachten nicht geschafft hat zu backen, der kann noch Silvesterkekse in Form von Kleeblättern daraus zaubern – vielleicht mit grünem Zuckerguss verziert?


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Schwedische Gewürzkekse


Zutaten
für ca. 100 Kekse

• 150 ml heller Sirup (z. B. Grafschafter)
• 250 g feinster Zucker
• 200 g Butter
• 150 ml Sahne
• 1 Teelöffel gemahlener Ingwer
• 1 Teelöffel gemahlener Zimt
• 1 Teelöffel Natron
• 700 g Mehl
• Mehl zum Bestäuben

Zubereitung

In einem großen Kochtopf bei mittlerer Temperatur Sirup, Zucker und Butter erhitzen, bis die Butter geschmolzen und der Zucker vollständig aufgelöst ist.
Den Topf vom Herd nehmen und die Sahne sowie die Gewürze einrühren. Natron hinzufügen und anschließend das Mehl nach und nach dazugeben und mischen, bis sich alles vermengt hat.
Zu einem lockeren Teig verarbeiten. Zudecken und über Nacht an einem kühlen Ort stehen lassen.
Am nächsten Tag sollte der Teig schön aufgegangen sein.

Am folgenden Tag den Ofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Zwei Backbleche mit Mehl bestäuben.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 2 mm dick ausrollen. Mit Ausstechförmchen Plätzchen ausstechen.
Im Ofen 8-10 Minuten backen, bis die Plätzchen an den Rändern eine satte braune Farbe haben und in der Mitte etwas heller sind.
Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitterrost abkühlen lassen.
In luftdichten Behältern aufbewahren.



Swedish spiced / gingerbread biscuits

Ingredients
For about 100 cookies

150 ml of light syrup (e.g. Lyle’s Golden Syrup)
250 g very fine sugar
200 g butter
150 ml cream
1 teaspoon ground ginger
1 teaspoon ground cinnamon
1 teaspoon of baking soda
700 g flour
Flour for dusting

Preparation

In a large pot, heat syrup, sugar and butter at medium temperature until the butter melts and the sugar is completely dissolved.
Remove the pot from the heat, then stir in cream and spices. Add baking soda and gradually add the flour. Stir until everything is evenly mixed.
Process into a loose dough. Cover and leave in a cool place overnight.

The next day, pre-heat the oven to 180 °C/356 °F (convection 160 °C/320 °F). Dust two baking sheets with flour.
Roll out the dough on a floured working surface, approximately 2 mm thick. Cut out the biscuits with a cookie cutter.
Bake in the oven for 8-10 minutes, until the cookies have a rich brown color at the edges and are slightly lighter in the middle.
Remove from the oven and allow to cool on a rack.
Store in airtight containers.

If you like, you can decorate the biscuits with chocolate and nonpareilles.
To do this, melt the chocolate/couverture (I use a mixture of plain and milk chocolate couverture) over a hot water bath (bain marie), dip the biscuits in the melted couverture, drain.
After that, dip into a small bowl filled with nonpareilles. Let dry on baking paper.

Vieux Lyon und die Bouchons

21. Dezember 2016

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Und nun kommen wir zum letzten Teil meines Lyon Reiseberichts.
Wir wollten zum Abschluss noch in einem typischen Bouchon zum Mittagessen gehen.
Die höchste Bouchon-Dichte findet man in Vieux Lyon, unterhalb des Fourvière Hügels.
Das Label „Bouchons Lyonnais” wurde von der Industrie- und Handelskammer Lyon in Zusammenarbeit mit den Restaurants „Bouchons Lyonnais“ kreiert – die Kasperpuppe „Gnafron”ziert das Logo des Zusammenschlusses der „Bouchons authentiques”.

Unter dem Label haben sich 23 Bouchons organisiert,  die für ein ursprüngliches, authentisches Erlebnis und Qualität garantieren.


Was ist ein Bouchon?


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Wörtlich übersetzt heißt Bouchon Korken –  und früher hing dort, wo es Wein und Essen gab, ein Korken draußen vor der Tür und daher kommt wohl der Name dieser Restaurants.
Viele Wirte erzählen aber auch, dass der Name Bouchon eher von „bouchonner” (mit Stroh abreiben) kommt, weil die Pferde hier trockengerieben wurden, während die Kutscher speisten und tranken. Es gibt auch die Variante, dass Korken und Stroh über der Tür hingen oder auf einem Schild abgebildet waren, wenn man in einer Kneipe oder Herberge Wein trinken konnte.

Auf jeden Fall geht es in den Bouchons immer noch laut und lustig zu, ein wenig wie in einem Brauhaus. Und es wird natürlich nicht nur der in Lyon berühmte Beaujolais (Rotwein) ausgeschenkt, sondern auch Bier – welches aber meist aus Belgien stammt.


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Die Bouchons sind meist rustikal eingerichtet und an ihren rot-weiß karierten Tischdecken zu erkennen. Die Küche geht auf alte Rezepte aus dem 19. Jahrhundert zurück, denn sie führen die Tradition der deftigen, aber dennoch feinen Küche der Mères Lyonnaises fort.


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Lyons Küche hat den Mères Lyonnaises – den Mamans (Mütter) der Lyoner Küche viel zu verdanken.
Die Mamans der hiesigen Küche bilden sozusagen die Wurzel des Stammbaums, der sich später in Bouchon-Küche und Haute Cuisine verzweigt.
Sie waren einst die Köchinnen reicher bürgerlicher und adeliger Familien, die im Zuge des wirtschaftlchen Abschwungs nach dem Krieg von 1870/1871 ihre Anstellungen verloren.
Um sich ihren Lebensunterhalt zu sichern, begannen Sie nach und nach kleine Gaststuben zu eröffnen und bekochten dort Handwerkergesellen, Seidenweber und Fabrikarbeiter – sie taten das, was sie gelernt hatten und am besten konnten – Kochen nach den feinen Rezepten für ihre einstige Herrschaft – mit dem Unterschied, dass es in solchen Zeiten der Not wesentlich rustikaler zuging.
Lyons Mères wussten aus den wenigen Zutaten, die zur Verfügung standen, das beste zu machen. Und so wurden auch Innereien und zähe Fleischstücke verwendet und in köstliche Gerichte verwandelt. Als die Zeiten wieder besser wurden, gab es auch wieder hochwertigere Zutaten.
Mère Filloux wurde zum Beispiel durch ihre Poularde mit Trüffelscheiben unter der Haut („vollaile demi-deuil“ = Geflügel in Halbtrauer) berühmt. Dieses Gericht findet man noch heute bei Paul Bocuse auf der Speisekarte. Bocuse lernte übrigens sein „Handwerk” bei Mére Eugénie Brazier, einer ehemaligen Gehilfin von Mère Filloux, die später als erste Frau Frankreichs drei Michelin Sterne für ihr Restaurant bekam.
Heute werden nur noch wenige der Restaurants von Frauen geführt – das Kochen ist mittlerweile zur Männerdomäne geworden.

Wer tiefer in das Thema eintauchen möchte, dem dem empfehle ich den Krimi „Ein Soufflé zum Sterben” von Noël Balen und Vanessa Barrot, in dem nebenbei auch die klassischen Gerichte der Küche Lyons beschrieben werden. Köstlich und spannend zugleich!


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Vor dem Essen sind wir noch ein wenig durch die Gassen von Vieux Lyon geschlendert…
In der Rue Juiverie, einer mittelalterlichen Gasse, findet man einige der ältesten Häuser Lyons aus dem 13. und 14. Jahrhundert im Renaissance Stil.


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Wir waren noch etwas früh dran – einige der Bouchons öffnen erst später, aber ich hatte Glück und durfte in ein paar Bouchons hineinspähen….
Zwei der Wirte machten mir sogar noch die Tür auf, damit ich schnell ein Foto machen kann.


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In einigen der Bouchons trifft man auf die Puppen Guignol und Gnafron.
Guignol ist eine typische Figur Lyons, die die Kleidung eines Seidenwebers (Canut) trägt.
Die Seidenraupen-Zucht wurde in Lyon früher im großen Stil betrieben. Aus der Seide wurden edle Stoffe hergestellt. Es gibt auch ein Museum und mehrere Ateliers, wo man alte Webstühle sehen und alles über die Seidenproduktion erfahren kann.



Wir haben bei unserem ersten Besuch in Lyon vor 6 Jahren schon einmal ein Atelier besichtigt….


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Guignol und Gnafron


Guignol ist der komische Held des französischen Puppenspiels. Er entspricht dem deutschen Kasper. Sein Name ging auf die Vorführungsorte der entsprechenden Schauspiele über (Le Guignol), die irreführenderweise gelegentlich auch als Marionettentheater bezeichnet werden.

Die Handpuppe Guignol wurde zwischen 1810 und 1812 vom beschäftigungslosen Arbeiter Laurent Mourguet in Lyon geschaffen und soll seine eigenen Gesichtszüge tragen. Guignols treuer Freund ist Gnafron (nach Laurents Freund benannt), sein Widersacher der Gendarm Flageolet.

Lyon wurde durch ihn zur französischen Hauptstadt des Puppentheaters.

Schnell fand das „Phänomen“ Guignol Aufnahme in Paris. Ab 1836 feierte er in dem ältesten noch bestehenden Pariser Guignol-Theater in den Gärten der Champs-Elysées seine ersten großen Erfolge. Weitere Puppentheater entstanden unter anderem im Parc des Buttes-Chaumont (Guignol Anatole seit 1892) und Parc Montsouris, im Jardin du Luxembourg, auf dem Champ-de-Mars beim Eiffelturm sowie im „Jardin d’Acclimatation“ (Bois de Boulogne) und im „Parc Floral“ (Bois de Vincennes). Mit jährlich bis zu 150.000 Besuchern (Guignol du Jardin d’Acclimatation) zählen sie zu den beliebtesten Ausflugszielen der Pariser Kinder und ihrer Familien.

Quelle: Wikipedia



Mittagessen im Bouchon Le Un, Deux, Trois


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In Lyon ist es am Mittag meist günstiger, Essen zu gehen, als am Abend. Oft wird ein Tagesmenü angeboten, das auf einer Tafel angeschrieben ist.
Daneben gibt es traditionelle Gerichte als Menü, das aus drei Gängen (Vorspeise, Hauptgericht, Dessert) besteht  – das nennt sich Formule.


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Man kann sich aber auch in einer der Boulangerien mit allerlei Köstlichkeiten auf die Hand versorgen.


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Wir haben uns in dieses nette, kleine Bouchon „Le Un, Deux, Trois” gesetzt. Tagesmenü war Blanquette de Veau (Kalbsragout an einer hellen Sauce) mit Karottenpüree, Reis und ein Dessert nach Wahl.


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Als Dessert haben eine Tarte aux Pralines Lyonnaises ausgewählt.



Alles hat super geschmeckt und das Dessert war absolut köstlich.



Dann haben wir uns in der Boulangerie du Palais um die Ecke noch mit Brioche mit Pralines Lyonnaises für die Heimfahrt versorgt. In dieser Boulangerie gibt es auch sehr gute Baguette und Brot und zu Mittagszeit kann man sich hier mit Snacks versorgen – zuweilen bilden sich hier längere Schlangen.
Danach sind wir mit dem Boot (Vaporetto) auf der Saône bis zur Station Confluence gefahren. Von dort ging es mit der Tram zurück zum Hotel, wo wir gegenüber in einer Kaffeebar noch einen Petit Café getrunken haben.



Au Revoir Lyon!



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