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Feigen-Mandel-Muffins


So, die letzten Feigen dieses Herbsts sind vom Baum und der Garten muss jetzt auf den Winter vorbereitet werden.
Ein Teil der Ernte ist als Zutat in diesen köstlichen Muffins gelandet, ein weiterer Teil wurde nochmals zu Marmelade verarbeitet….



Feigen-Mandel-Muffins


Zutaten
(Für 12 Muffins)

• 12 Papierförmchen
• 6 Feigen
• 250 g helles Dinkelmehl Type 630
• 2 Teelöffel Backpulver
• ½ Teelöffel Natron
• 1 Prise Salz
• 3 Esslöffel frisch gemahlene Mandeln
• 1 Ei
• 100 g Rohrzucker
• 1 Päckchen Vanillezucker
• 125 g weiche Butter
• 200 ml Buttermilch
• etwas geriebene Orangenschale
• 50 g Mandelsplitter

Zubereitung
Backofen auf 200 °C vorheizen. Papierförmchen in die Vertiefungen des Muffinblechs setzen.
Die Feigen vorsichtig waschen und trockentupfen. Den Stielansatz abschneiden, vier Feigen in kleine Würfel schneiden. 2 Feigen in dünne Scheiben schneiden.

Mehl und Backpulver i eine Schüssel sieben, mit Natron, Salz und Mandeln vermischen.
In einer separaten Schüssel das Ei mit Zucker und Vanillezucker verquirlen. Fett, Buttermilch und geriebene Orangenschale dazugeben und zu einem glatten Teig rühren.
Das Mehlgemisch vorsichtig unterheben und zum Schluss die Feigenwürfel dazugeben.
Den Teig in die Förmchen füllen, je eine Feigenscheibe oben aufsetzen und mit Mandelstiften bestreuen.
Im vorgeheizten Ofen etwa 20-25 Minuten backen. Nach einer kurzen Abkühlzeit aus der Form nehmen.


Fig and almond muffins

Ingredients
(For 12 muffins)

12 paper cups
6 figs
250 g flour
2 teaspoons baking powder
½ teaspoon baking soda
1 pinch of salt
3 tablespoons freshly ground almonds
1 egg
100 g cane sugar
1 sachet vanilla sugar
125 g soft butter
200 ml buttermilk
some grated orange peel
50 g almond bits to sprinkle

Instructions
Preheat the oven to 200 ° C = 392 °F. Place paper cups in the the muffin tray.
Carefully wash the figs and pat dry. Cut off the stalks, then cut four figs into small cubes and cut 2 figs into thin slices.

Sift flour and baking powder into a bowl, mix with baking soda, salt and ground almonds.
In a separate bowl, whisk the egg with sugar and vanilla sugar. Add butter, buttermilk and grated orange peel and stir to a smooth dough.
Carefully fold in the flour mixture and finally add the fig cubes.
Pour the dough into the moulds, place a fig slice on top of each and sprinkle with almond bits.
Bake in the preheated oven for about 20-25 minutes. Remove from the mould after a short cooling time.

 

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Feigenernte – und Feigenmarmelade


Nun ist er endgültig angekommen, der Herbst!
Heute früh war es bitterkalt, aber den ganzen Tag sonnig bei strahlend blauem Himmel.
Ich mag diese Jahreszeit, wenn sich die Blätter färben, die Zweige der Apfelbäume sich vom Gewicht der Äpfel nach unten biegen und mein Feigenbaum voller süßer, lilafarbener Früchte hängt.
Dann ist es höchste Eisenbahn, alle diese Leckereien haltbar zu machen, um sie für die kalte Jahreszeit zu bunkern!

Dieses Jahr habe ich besonders viele Äpfel und Feigen. Die Äpfel wurden (zum Glück) am Wochenende vor dem Sturm geerntet und heute zu Apfelsaft verarbeitet – darüber werde ich in einem weiteren Beitrag berichten.



Über ein Kilo Feigen habe ich am vergangenen Wochenende geerntet, und es hängen noch viel mehr dran.
Jedenfalls habe ich mich entschieden, aus der ersten Portion der Feigen Marmelade zu kochen. Einen Teil habe ich einfach so gegessen, und ich habe auch noch vor, wieder mal einen Feigensenf zu machen.
Aber kommen wir zurück zur Feigenmarmelade…
Man kann sie klassisch auf Frühstückstoast genießen, oder man verfeinert als Dessert Sahnejoghurt mit einer Portion Feigenmarmelade.
Und natürlich kann man die Marmelade auch als Mitbringsel verpacken und verschenken.



Feigenmarmelade


Zutaten
Für 4-5 Gläser à 250 ml

• 1 kg frische Feigen
• 500 g Gelierzucker 2:1 (z. B. von Südzucker)
• etwas Alkohol/Obstbrand oder Rum für die Deckel

Zubereitung

Die Stiele der Feigen abschneiden, halbieren und in kleine Würfel schneiden.
In einen großen, hohen Topf geben und mit dem Gelierzucker mischen.
Etwa 3 Stunden zugedeckt ziehen lassen.
Die Gläser mit kochendem Wasser sterilisieren, die Deckel von innen mit einem in Alkohol getränkten Küchenkrepp ausreiben.
Dann die Feigen unter Rühren langsam zum Kochen bringen. Jetzt beginnt die Kochzeit – unter Rühren 4 – 5 Minuten sprudelnd kochen.

In die vorbereiteten Gläser füllen, sofort verschließen (vorsicht, heiß – Küchenhandschuhe verwenden!) und kopfüber auf ein Küchentuch stellen.
Abkühlen lassen, dann die Gläser beschriften und nach Belieben mit einem Stoffdeckchen als Geschenk herrichten.



Fig Jam


Ingredients
For 4-5 jars 250 ml each

1 kg fresh figs
500 g gelling sugar 2: 1 (eg from Südzucker)
some alcohol / schnaps or rum for the lids

Instructions
Cut off the stems of the figs, cut figs in half, then cut into small cubes.
Pour into a large, tall pot and mix with the gelling sugar.
Cover and let stand for about 3 hours.
Sterilize the jars with boiling water, rub the lids from the inside with a kitchenpaper soaked in alcohol.
Then slowly bring the figs to a boil while stirring until it bubbles. Now the cooking time begins – boil for 4 – 5 minutes with stirring.

Fill into the prepared glasses, close immediately (caution, hot – use kitchen gloves!) and place upside down on a kitchen towel.
Allow to cool, then label the jars and decorate as desired with a cloth as a gift.


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Lyon: Sonntag ist Markttag (2) – Am Ufer der Saône: L’art de vivre

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Der zweite Markt, den wir am Sonntag in Lyon besucht haben, ist der große Markt an der Saône.
Spätestens hier merkt man, dass man sich dem Süden Frankreichs nähert. Ein schier unglaubliches Angebot an frischem Obst und Gemüse, Würsten, Käse, Fleischerzeugnissen und Spezialitäten aus Frankreich und auch von weiter her (121 Marktbeschicker am Sonntag – unter der Woche ist der Markt kleiner).
Und wer möchte, kann hier Austern essen und dazu ein Glas Champagner am Ufer der Saône genießen.
Oder bei schönem Wetter besorgt man sich einfach etwas Baguette, Käse und Salami für ein Picknick.
Wer sonntags keine Lust hat, etwas zu kochen, kann sich an einem der Stände, wo es etwas Warmes zu Essen gibt, versorgen.

Hier spürt man das französische Lebensgefühl – l’art de vivre.
Es heißt nicht umsonst: „Essen, wie Gott in Frankreich”.
Wenn es gegen das Ende des Markttages geht und die Händler versuchen, ihre Ware noch an den Mann zu bringen – meist viel günstiger, damit sie keine Ware mehr mit nach Hause nehmen müssen – kann es schonmal laut werden und man fühlt sich ein wenig wie in Hamburg auf dem Fischmarkt.

Nachdem wir also auf dem Markt am Place Carnot waren, sind wir zuerst ein wenig am Uferweg der Saône entlangeschlendert.
An diesem Wochenende fand außerdem noch ein Marathonlauf statt. Die Terroranschläge in Frankreich haben Spuren hinterlassen – überall trifft man auf bis an die Zähne bewaffnete Soldaten, die nicht nur solche Großveranstaltungen absichern, sondern auch am Abend und während der Nacht bis in die frühen Morgenstunden an den Bahnhöfen Wache schieben.
Ich muss zugeben – ein wenig mulmig ist einem schon dabei zumute…


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Der Markt am Ufer der Saône – Quai des Célestins
Parking : Quai Saint- Antoine 69002 Lyon – Place des Célestins


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Und dann sind wir über die Brücke bei Saint Antoine in Richtung Vieux Lyon und den Fourvière Hügel gegangen.
Was wir an diesem Tag noch alles gesehen und erlebt haben, folgt in einem weiteren Bericht!

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19. Dezember: Dessert-Konfekt nach Art der alten Römer

Dessert Konfekt Roemer 2


Heute gehen wir mit meinem kulinarischen Adventskalender zurück in die Zeit der Römer und auch ins Markgräflerland zu „Jazz, Wein und Kultur” im August dieses Jahres.
Diesen Beitrag habe ich mir nämlich bewußt für die Weihnachtszeit aufbehalten.

Im August gibt es in Müllheim immer eine Museumsnacht, bei der es vor dem Markgräfler Museum und der Frickmühle Musik, Wein und feines Essen gibt.
Ich hatte bereits in 2011, 2012, und 2013 darüber berichtet

Im Markgräfler Museum gab es wie immer einen Stand vom Markgräfler Museumsverein mit kulinarischen Leckerbissen aus der Römerzeit.
Zu sehen waren ausserdem alte römische Multi-Tools, die beim Essen nicht fehlen durften.
Wenn man sich die so ansieht, könnte man meinen, es handele sich um einen Vorläufer der Schweizer Taschenmesser.


Jazz Wein Kultur 2015_7


In diesem Jahr war auch ein wunderbares Dessert dabei. Konfekt aus Nüssen, Trockenfrüchten und Samen.
Verfechter der Raw-Food-Küche wären begeistert gewesen.
Heutzutage würde man dieses Konfekt wohl als Reformhaus-Energiebällchen ansehen. 😉

Dieses Konfekt war so gut, dass es nicht nur bei einem „Versucherle” blieb – natürlich haben wir alle probiert, nebst Mulsum, römischem Brot und Moretum, und einen kleinen Obulus in die Vereinskasse geleistet.
Und dann hat mir der Hersteller dieser römischen Pralinen noch die Rezepte dazu verraten….


Dessert Konfekt Roemer 1


Jetzt, zu Weihnachten, habe ich die Rezepte ausprobiert und bin begeistert. Mohn hatte ich keinen im Haus, dafür habe ich schwarzen Sesam mit geschältem Sesam gemischt.
Ich habe die köstlichen Bällchen in Papierförmchen gesetzt. So sind sie auch ein köstliches Geschenk aus der Küche.


Roemisches Konfekt  Feige


Feigen-Haselnuss-Konfekt


Zutaten
(ergibt ca. 60 Stück)

• 200 g getrocknete Feigen
• 200 g Haselnüsse, gemahlen
• 1-2 Esslöffel Honig
• etwas Rosenwasser
• Sesam- oder Mohnsamen

Zubereitung
Die Feigen in sehr kleine Würfel schneiden. Zusammen mit den gemahlenen Haselnüssen, Honig und etwas Rosenwasser zu einem Teig verarbeiten.
Aus dem Teig kleine Bällchen formen und in Sesam- oder Mohnsamen wälzen.


Roemisches Konfekt  Dattel_


Dattel-Mandel-Konfekt


Zutaten
(ergibt 60 Stück)

• 200 g luftgetrocknete, entsteinte Datteln
• 200 g Mandeln, gemahlen
• 50 g grüne Pistazien, gehackt
• 1-2 Esslöffel Honig
• 1 Prise Kardamom
• etwas Rosenwasser
• grüne gehackte Pistazien

Zubereitung
Datteln entsteinen und in sehr kleine Würfel schneiden. Zusammen mit den gemahlenen Mandeln, 50 g gehackten Pistazien, Kardamom und etwas Rosenwasser zu einem Teig verarbeiten.
Aus dem Teig kleine Bällchen formen und in gehackten Pistazien wälzen.


Roemisches Konfekt  Aprikose Mandel_


Aprikosen-Mandel-Konfekt


Zutaten
(ergibt 60 Stück)

• 200 g getrocknete, ungeschwefelte Aprikosen
• 35 g kandierter Ingwer
• 200 g Mandeln, gemahlen
• 1-2 Esslöffel Honig
• ½ Teelöffel abgeriebene Bio-Zitronenschale
• 1 Prise Pfeffer
• etwas Rosenwasser
• Kokosraspeln

Zubereitung
Aprikosen und Ingwer in sehr kleine Würfel schneiden. Zusammen mit den gemahlenen Mandeln, Honig Zitronenschale, Pfeffer und etwas Rosenwasser zu einem Teig verarbeiten.
Aus dem Teig kleine Bällchen formen und in Kokosraspeln wälzen.


Roemisches Konfekt 1
Confectionery made after a recipe of the ancient Romans

Fig and hazelnut confectionery

Ingredients
(makes 60 pieces)

200g dried figs
200g ground hazelnuts
1-2 tablespoons honey
Rosewater
Sesame or poppy seeds

Preparation

Finely dice figs. Process into a dough together with the ground hazelnuts, honey and some rose water.
Form 60 small balls and roll in sesame or poppy seeds.


Date and almond confectionery

Ingredients
(makes 60 pieces)

200g sun-dried dates, pitted
200g ground almonds
50g green pistachios, chopped
1-2 tablespoons honey
1 pinch of cardamom
Rosewater
Green pistachios, chopped

Preparation

Finely dice dates. Process into a dough together with the ground almonds, 50g chopped pistachios, cardamom and a little rose water.
Form 60 small balls and roll in chopped pistachios.


Apricot and almond confectionery

Ingredients
(makes 60 pieces)

200g dried apricots (organic – without sulphur)
35g candied ginger
200g ground almonds
1-2 tablespoons honey
½ teaspoon grated organic lemon zest
1 pinch of pepper
Rosewater
Grated coconut

Preparation

Finely cut apricots and ginger. Process into a dough together with the ground almonds, honey, lemon zest, pepper and a little rose water.
Form 60 small balls and roll in grated coconut.

 

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Feigenernte

gratinierteFeigen
Mein liebstes Feigen-Rezept: Gratinierte Feigen mit Ziegenfrischkäse, Speck, Honig und Rosmarin

Vergangenen Sonntag staunte ich nicht schlecht – 2 reife Feigen hatte ich an meinem Feigenbaum entdeckt.
Jetzt hängen noch ein paar grüne dran und ich bezweifle, dass die noch reif werden.
Deshalb muss ich euch meine diesjährige Ausbeute unbedingt zeigen….


Feige im Garten 3


Die diesjährigen Feigen gab es zum Dessert – halbiert, überbacken, mit Frischkäse, Pekannüssen und Honig.

Feige ueberbacken_


Und zur Feier des Tages, gibt es hier nochmal eine Rezeptübersicht mit allen Links….


Melonensorbet im Serrano-Schinken Mantel mit frischen Feigen

Gebackener Camembert mit Rotweinfeigen

Gratinierte Feigen mit Ziegenfrischkäse

Dörrfeigen Salat an Orangen-Ingwer-Sauce

Feigensenf

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Restehäppchen am Neujahrsabend

Lachshäppchen2Neujahrsabend – Restehäppchen: Vollkornbrotscheiben toasten, nach Belieben mit Butter bestreichen, mit Räucherlachs und roten Zwiebelringen belegen, mit einem Klecks Mayonnaise dekorieren. Die Foie Gras wurde auf spezielle runde Toastbrotscheibchen mit Feigenstücken, die im Backofen getoastet wurden, gelegt. Dazu Feldsalat, der nur leicht mit Balsamico gewürzt wurde.

Lachshäppchen1

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Dörrfeigensalat an Orangen-Ingwer-Sauce

Ein aussergewöhliches Dessert mit Orangen und Dörrfeigen für vier Personen:
3 Bio Orangen (oder 3 normale und 1 Päckchen geriebene Orangenschale)
20 g Ingwer
50 g Zucker
1 Teelöffel Vanillepaste oder gemahlene Vanille
300 g getrocknete Feigen
etwas frische Orangenminze

1) Von den Orangen die Schale mit dem Zestenmesser fein abziehen. 1 Orange auspressen und den Saft in eine kleine Pfanne geben. Die Orangenzesten beigeben. Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zum Orangensaft geben. Zucker und Vanillepaste dazu geben. Alles unter gelegentlichem Rühren aufkochen, dann bei kleiner Hitze auf die Hälfte einkochen. Den Ingwer entferen, die Pfanne vom Herd nehmen und den Orangensirup abkühlen lassen.

2) Von den verbleibenden 2 Orangen die Schalenreste samt weisser Haut wegschneiden. Die Orangenfilets mit einem scharfen Messer vosichtig aus den Trennwänden herauslösen und zum Orangensirup geben.

3) Die Feigen in dünne Scheiben schneiden, rosettenartig auf 4 Dessertteller anordnen. Orangensirup und -schnitze darüber verteilen.

Mit Pfefferminze-Blättern garnieren. (Dazu passt Vanilleeis).

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Picknick am Canal: Sonnenuntergang und warten auf die Kopfball-Ente

Am Donnerstag wurde ich zufällig Helfer bei einem Experiment der Sendung „Kopfball“. Das WDR-Team hatte an der Rheinquelle eine Ente, die mit GPS ausgestattet ist, zu Wasser gelassen. Die Ente soll aufzeichnen, wie lange das Wasser von Quelle bis zur Mündung is Meer braucht.
Am Donnerstagabend sollte sie, von einem DLRG-Boot begleitet, bei der Schleuse in Ottmarsheim eintreffen.


Um uns die Wartezeit zu verkürzen, hatten wir einen aufklappbaren Campingtisch mit Sitzen mitgebracht – und einen Picknickkorb mit allerlei Leckereien.
Dazu frisches Pain und eine  Flasche Orangina (ich musste diesmal nicht fahren und hatte ein Glas Rotwein)… – so wie es die Franzosen machen.
Belohnt wurden wir zudem mit einem schönen Sonnenuntergang. Danach wurde es aber schnell kühl. Den Tee hatten wir vergessen….

Und hier ein paar Impressionen:

mit dieser Ansicht auf Schiffscontainer und die Industrie von Ottmarsheim kein idyllischer Anblick.

…dafür schöne Blumen am Wegesrand.

Die Autobahnbrücke – hier ist es auch ganz schön lärmig.

Und dann war die Sonne plötzlich hinter Wolken verschwunden – irgendwann, mit einigen Stunden Verspätung, war das DLRG Boot mit Ente dann da, und wir konnten sie ans andere Ende der Schleuse tragen, wo sie von einem weiteren DLRG Boot übernommen wurde.
Die Berechnungen der Fließgeschwindigkeit scheinen also ziemlich daneben zu liegen.

Hier geht’s zum Kopfball-Experiment

Und hier zum Tagebuch, wo man verfolgen kann, wie es mit der Ente weitergeht.

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übrigens kennt ihr Bert? – Camembert! (mit Feigen oder -Ecken mit Preiselbeeren und Salat)

Camembert mit Rotweinfeigen

Ja, zwischendurch gibt es außer Hermann auch mal was zu Essen. Nur weil Hermann fünf Tage vor sich hinschmachtet und gärt – die ganze Zeit nicht gefüttert wird, machen wir nicht Diät! Deshalb gibt es heute Bert – Camembert…

Es ist das beliebte schnelle Essen – der Klassiker: gebackener Camembert, diesmal als Ecken. Einfach den großen Camembert durch „Tortenstück-Teilung“ in gleichmäßige Ecken schneiden, mit Mehl bestäuben, in verquirltem Ei wenden, mit selbstgemachten Semmelbröseln panieren und in einer beschichteten Pfanne in ein wenig hoch erhitzbarem Planzenfett (z. B. Soja) goldbraun braten.

Dazu Blattsalat und Preiselbeeren aus dem Glas servieren. – Weissbrot passt auch sehr gut.

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Gratinierte Feigen mit Ziegenfrischkäse

Die Luft duftet nach Herbst – und sie sind wieder da, die Jungs vom Hausmeisterdienst mit ihren riesigen, Laubbläsern. Was für ein Lärm. Hallo, noch nie was von Besen gehört?!
Deshalb musste ich mir heute zum Abendessen etwas Gutes tun. Es gibt wieder frische Feigen aus der Türkei. Ich liebe Feigen und habe aus Platzgründen leider keinen eigenen Feigenbaum im Garten. Die Blätter für die Deko musste ich am Wegesrand von einem Nachbarn klauen (naja, solange es nur die Blätter sind, die sowieso über den Zaun ragen…)

Camembert mit Rotweinfeigen hatten wir schonmal. Dann gab es auch schon mal Melonensorbet im Serrano-Schinken Mantel mit Ziegenfrischkäse und frischen Feigen und hier ist jetzt ein sehr einfaches, aber raffiniertes Rezept für

Feigen 2011_2

Gratinierte Feigen

Für 6 Stück (2-3 Personen)
6 frische reife Feigen
6 dünne Scheiben Bacon oder Pancetta (ca. 100 g)
150 g Ziegenfrischkäse
Fleur de Sel, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Esslöffel Olivenöl
1-2 Teelöffel Waldhonig
1-2 Zweige frischer Rosmarin

Backofen auf 200 °C vorheizen.
Die Feigen waschen, trocknen und über Kreuz tief einschneiden, aber nicht durchschneiden.

In einer Schüssel den Ziegenfrischkäse mit etwas Salz und Pfeffer verrühren. Mit einem Teelöffel in die Feigen füllen. Die gefüllten Feigen mit je einer Scheibe Bacon umwickeln. Eine Glas- oder Auflaufform mit Olivenöl einpinseln, die Feigen hineinsetzen.
Die Feigen mit Honig beträufeln, Rosmarinnadeln abzupfen und darüber streuen.


In der Mitte des Backofens ca. 15 Minuten überbacken.
Herausnehmen und mit Weißbrot oder Foccacia servieren.

Feigen 2011_1

Damit kann man als Gastgeber mit kleinem Aufwand viel Wirkung erzeugen.

Frische Feigen
Auswahl
Die Farbe der Früchte variiert von Grün bis Dunkelviolett. Je dunkler die Haut ist, desto aromatischer und teurer sind die Feigen. Die gelbgrünen Sorten werden überwiegend getrocknet.
Einkauf
Feigen sollten eine zarte und fleckenlose Haut aufweisen und weiches, saftiges Fleisch haben. Sie sind reif, wenn sie sich weich anfühlen. Tritt am Blütenkopf etwas Saft aus, ist der optimale Reifegrad erreicht.
Aufbewahrung
Reife Früchte müssen rasch verzehrt werden. Sie sind lediglich 1 bis 2 Tage im Kühlschrank haltbar. Die Feigen reifen bei Raumtemperatur noch etwas nach, man legt sie dazu am besten auf eine weiche Unterlage.
Verwendung
Am besten schmecken frische Feigen roh. Man halbiert die gekühlten Früchte und löffelt sie aus oder schneidet sie in Viertel und zieht die Schale mit einem Messer ab. Etwas über das Fruchtflesich geträufelter Zitronensaft intensiviert das Aroma. Feigen passen besonders gut als kleine Vorspeise zu Rohschinken und Käse. Pochiert verleihen sie Gerichten mit Fleisch, Geflügel oder Wild eine raffinierte und fruchtige Note.

Aus: saisonküche 09/2008