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Nachtrag zum Kartoffel-Zwiebel-Wähe…ein traditioneller Zwiebelkuchen aus Basel?

Auggener Ziiebelewaie Martina 4


Heute komme ich auf einen Beitrag aus dem Jahr 2014 zurück. Ganze sechs Jahre nach der Veröffentlichung habe ich endlich die Lösung des Rätsels.
Es war Ende September, als mich über Whatsapp eine Nachricht von Martina, einer Blogleserin aus unserer Nachbarstadt Neuenburg erreichte.
Sie habe gelesen, dass ich auf der Suche nach dem Rezept für einen Ziiebelewaie (Zwiebelkuchen) mit gekochten Kartoffeln sei. Sie war gerade dabei, einen Ziiebelewaie nach Auggener Art (ebenfalls ein Nachbarort, der für seinen sonnenverwöhnten Wein bekannt ist) zu machen. Die Kartoffelmischung, die auf den Teig kommt nennt sich dort „Herdöpfelschlargi“.
Freundlicherweise hat Martina alles mit Fotos dokumentiert…
Hier ist das Rezept, es wurde – wie so häufig – nur in Stichworten festgehalten und mündlich überliefert.
Grundlage ist ein Hefeteig bzw. Brotteig aus 2 Kilo Mehl, ½ Würfel Hefe (ca. 20 g)  -in etwas lauwarmem Wasser aufgelöst und mit ein wenig Mehl verrührt (Vorteig) und Salz – damit kann man die ganze Familie und gleich noch die Nachbarschaft versorgen).


Auggener Ziiebelewaie Martina 1

Für den Belag werden 5-6 Zwiebeln geschält, in Streifen geschnitten und dann in einer Pfanne (evtl. mit ein wenig Schmalz) gedämpft, bis sie glasig sind.
Dann lässt man sie in einem Sieb abtropfen.

Auggener Ziiebelewaie Martina 2

Herdöfelschlargi
Die gekochten Kartoffeln (etwa 5-6 große) werden geschält, gerieben und in einer Schüssel mit 2 Bechern Rahm (400 g Sahne) und 1 Becher Sauerrahm (200 g) gemischt. Dann würzt man die Masse mit Salz und Pfeffer.


Auggener Ziiebelewaie Martina 3


Den Teig – der am liebsten ganz lange, am besten über Nacht und gerne auch in der Kühle geht – wird ganz dünn ausgerollt und zuerst dünn mit der Kartoffelmasse bestrichen und dann mit gedämpften, abgetropften Zwiebeln und Speckstreifen (Speckmöggeli) belegt.
Und dann wird die Waie im heißen Ofen gebacken, bis er goldbraun ist. Im besten Fall macht man das in einem Holzofen.


Auggener Ziiebelewaie Martina 4


Und für die Vegetarier lässt man einfach den Speck weg (siehe unten rechts)…


Auggener Ziiebelewaie Martina 5


Und jetzt habe ich die Ziebelewaie mit Kartoffeln wieder auf meiner TO DO Liste – und zwar umgerechnet für den kleinen Haushalt! – Fortsetzung folgt.
Vielen Dank Martina!
Und es kommt noch besser – kurz darauf habe ich nämlich die Bäckerin des Ziiebelewaie aus Bamlach kennnengelernt – aber das ist eine weitere spannende Geschichte, die ich euch bald erzählen werde.


Kartoffel Zwiebel Waehe7

Diese Wähe steht schon einige Zeit auf meiner TO DO – Liste. Vor einiger Zeit hatte ich über das Kontaktformular meines Blogs eine E-Mail von einem Leser erhalten, der etwa um diese Jahreszeit im schönen Markgräflerland im Urlaub war.
Er habe in Bamlach (bei Bad Bellingen) einen flachen Kartoffelbrei-Kuchen gegessen und man hatte ihm gesagt, das sei eine hiesige Spezialität und ob ich ein Rezept dafür hätte.

Die Markgräflerin war ratlos… Flacher Kuchen – das muss eine Waie bzw. Wähe sein. Und im Herbst gibt es Ziiebelewaie (Zwiebelkuchen) – aber mit Kartoffeln? Ja, ganz bestimmt, der war so luftig und cremig und da seien Kartoffeln drin gewesen, hätte man ihm gesagt, und obendrauf war eine tolle Kruste…
Also wurden alle Freunde und Bekannten nach dieser vermeintlich regionalen Waie befragt und überall fand ich nur große Fragezeichen in den Augen. Möglich, dass es sich um eine Quiche aus dem nahegelegenen Elsass oder einer Wähe aus der Schweiz handelte?
Im Internet, nach zahlreichen Suchbegriff Eingaben wurde ich fündig – Schweizer Röstichueche oder: Kartoffel-Zwiebel-Wähe, der von Dr. Oetker auf seiner Rezeptseite als „Traditioneller Zwiebelkuchen aus Basel” untertitelt wurde.
Im Belag sind tatsächlich Kartoffeln, die vorher zu einer Art Brei verarbeitet werden. Cremig passt auch – gleich drei Becher Crème Double werden darin verarbeitet. Das Ganze auf einem dünnen Mürbeteig und oben drauf kommen Speckwürfel und Appenzeller Käse. Die Luftigkeit kommt durch die untergerührten Eier zustande. Na bitte.
Und ich habe es ausprobiert – die Wähe schmeckt wirklich fantastisch, aber die Frage, ob es sich nun wirklich um ein ursprüngliches Rezept aus Basel handelt, ist immer noch nicht geklärt. Ich habe es nämlich sonst nirgends gefunden. Das Röstichueche Rezept ist etwas anders in der Zubereitungsart, enthält aber auch Kartoffeln, nur eine Zwiebel, Rahm (Sahne) und Eier im Belag, wobei die Kartoffeln vorgekocht werden. Ausserdem werden Gruyère und Bratspeck verwendet.
Liebe Basler – kennt von euch jemand dieses oder zumindest ein ähnliches Rezept? Oder kennt irgendein Markgräfler ein entsprechendes regionales Rezept?

Kartoffel Zwiebel Waehe5

Kartoffel-Zwiebel-Wähe
Traditioneller Zwiebelkuchen aus Basel-warm und kalt ein Genuss

Zutaten (etwa 12 Stück)
Für das Kuchenblech (Ø 30 cm):
etwas Fett (Butter)
Teig:
200 g Weizenmehl
75 g kalte Butter
1 gestr. TL Salz
75 ml kaltes Wasser
Füllung:
500 g Zwiebeln
2 EL Speiseöl
500 g mehligkochende Kartoffeln
3 Be. Dr. Oetker Crème double (je 125 g)
2 TL Salz
frisch geriebene Muskatnuss
frisch gemahlener Pfeffer
4 Eier (Größe M)
Außerdem:
100 g durchwachsene Speck- oder Schinkenwürfel
100 g geriebener Käse, z. B. Appenzeller

1
Teig:

Mehl in eine Rührschüssel geben. Butter in kleinen Stücken hinzufügen. Alles mit den Händen zerkrümeln. Salz und Wasser hinzufügen und rasch zu einem weichen Teig vermengen. Den Teig flach drücken und in Folie verpackt mind. 30 Min. in den Kühlschrank stellen.

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Füllung:
Zwiebeln abziehen und würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln unter Rühren etwa 15 Min. dünsten, bis sie goldbraun sind. Kartoffeln schälen, abspülen und grob raspeln. Crème double in einem großen Topf aufkochen, die Kartoffelraspel hinzufügen und etwa 5 Min. zugedeckt bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren angaren. Zwiebeln zufügen, mit Salz, Muskat und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen. Kuchenblech fetten. Backofen vorheizen.

Ober-/Unterhitze: etwa 220°C

Heißluft: etwa 200°C

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Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Kreis (Ø etwa 35 cm) ausrollen und die Form so damit auskleiden, dass der Teig etwas überlappt. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Form auf dem Rost in den Backofen schieben und vorbacken.

Einschub: Mitte

Backzeit: etwa 10 Min.

4
Die Eier unter die abgekühlte Zwiebel-Kartoffel-Masse rühren und auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Mit Speck und Käse bestreuen und fertig backen.

Einschub: unteres Drittel

Backzeit: etwa 35 Min.

Den Kartoffel-Zwiebel-Kuchen am besten heiß servieren.

Quelle: Dr. Oetker Rezepte

En Guete! Dazu passt übrigens hervorragend ein Gutedel oder im Herbst ein Viertele Neue Wy / Neuer Wein. Wer mag, serviert als Beilage einen grünen Salat.
Das Weizenmehl habe ich durch helles Dinkelmehl, Type 630 ersetzt!

Potato and onion tart
Traditional onion tart from Basel-warm and cold a treat

Ingredients (makes 12 pieces)

For a cake tin (Ø 30 cm):
some fat (butter)

Dough:
200 g wheat flour
75 g cold butter
1 teaspoon salt
75 ml cold water

Filling:
500 g onions
2 tablespoons vegetable oil
500 g floury potatoes
3 Cups double cream (375 g)
2 teaspoons salt
freshly grated nutmeg
freshly ground pepper
4 eggs (size M)
also:
100 g marbled bacon or ham cubes
100 g grated cheese (e.g. Swiss Appenzeller)

1
Dough:
Place flour in a mixing bowl. Add butter in small pieces. Crumble with your hands. Add salt and water and mix quickly into a soft dough. Press the dough flat and wrap in foil, cool in the refrigerator for at least 30 min.

2
Filling:
Peel onions and finely chop. Heat oil in a pan and fry the onions while stirring for about 15 minutes until golden brown. Peel potatoes, rinse and grate coarsely. in a large saucepan, bring double cream to the boil, add the grated potatoes and boil over medium heat and covered with a lid for about 5 minutes, stirring occasionally. Add fried onions, season with salt, nutmeg and pepper and allow to cool down. Grease the baking tin. Preheat the oven.

Conventional oven: about 220 ° C (428 °F)

Convection/fan oven: about 200 ° C (392 °F)

3
On a floured working surface, roll out the dough into a circle (about 35 cm in diameter) and line the mould so that the dough overlaps slightly. Prick with a fork for several times. Slide form onto the grate in the oven and pre-bake on the middle rack for about 10 minutes.

4
Add the eggs to the onion-potato-filling and fold in. Spread onto the pre-baked dourgh. Sprinkle with bacon and cheese and bake.

Place the tart onto the rack – in the lower third of the oven and bake for about 35 min.

 

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Gräddsås – Schwedische Sahnesauce zu Köttbullar

Köttbullar Sauce 1


Im Gefrierfach hatte ich noch Schwedische Fleischbällchen – die sollten aufgebraucht werden. In einem skandinavischen Kochbuch hatte dann auch ein Rezept für die typische Sahnesauce gefunden, die in den Restaurants des bekannten Schwedischen Möbelhauses zu den Köttbullar (Schwedische Fleischklößchen) zusammen mit Pommes Frites und Preiselbeeren serviert wird. 
Ich habe das Rezept ausprobiert und leider den Fehler gemacht, die Soße direkt in die Pfanne zu den Köttbullar zu gießen. Die Pfanne war noch zu heiß und beinahe ist die Soße eingetrocknet – also: das nächste mal separat zu den Fleischbällchen reichen oder die Fleischbällchen aus der Pfanne nehmen und in einer separaten Schüssel oder einer Servierplatte zusammen mit der Sauce anrichten.
Statt Pommes gab es bei uns als Beilage Spätzle – Mittwochspasta mal anders.
Kartoffelpüree würde auch passen.



Köttbullar Sauce 2


Gräddsås


Zutaten
(Für ca. 500 ml)
• 25 g weiche Butter
• 25 g Weizenmehl Type 405
• 400 ml heiße Fleischbrühe
• 150 g Sahne
• Salz
• Pfeffer
• 1 Esslöffel Sojasauce

Zubereitung
Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze zerlassen. Sobald sie nicht mehr schäumt, das Mehl einstreuen und dabei ständig rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Weiterrühren, bis die gewünschte Färbung erreicht ist. Die Hitze reduzieren.
Die heiße Brühe unter kräftigem Rühren in die Mehlschwitze gießen. Bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren zum Kochen bringen. Nach 5 Minuten die Sahne unterrühren und etwa 10 Minuten kochen, bis die Sauce eingedickt ist. Mit Salz, Pfeffer und Sojasauce abschmecken.


Köttbullar Sauce 4


Gräddsås


Ingredients
(For approx. 500 ml)
25 g soft butter
25 g wheat flourType 405
400 ml hot beef broth
150 g cream
Salt
Pepper
1 tablespoon soysauce


Preparation
Melt butter in a saucepan over medium heat. As soon as it no longer foams, sprinkle with flour and stir continuously so that no lumps form. Continue stirring until the desired colour is achieved. Reduce the heat. Pour the hot broth into the roux, stirring vigorously. Bring to a boil over medium heat while stirring occasionally. Stir in the cream after 5 minutes and cook for about 10 minutes until the sauce is thickened. Season with salt, pepper and soysauce.

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Zucchini-Mais Gratin


Heute gibt es mal was Einfaches – ein Gratin mit Zucchini und Mais. Das ist preisgünstige Alltagsküche für zwei Personen. Dazu passt grüner Salat.



Zucchini-Mais Gratin


Zutaten
Für 2 Personen
• 250 g kleine, zarte Zucchini
• Pfeffer aus der Mühle
• 2 Esslöffel Dinkelmehl
• 2 Esslöffel Rapsöl
• 1 Teelöffel Butter für die Backform
• 150 g Maiskörner (aus der Dose)
• 50 g magerer Katenschinken, fein gewürfelt
• 50 g Kräuterfrischkäse
• 50 g Sahne
• 1/2 Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
• 1 Esslöffel Semmelbrösel
• 2 Esslöffel Butter

Zubereitung
Die Zucchini waschen, abtrocknen, die Enden jeweils knapp abschneiden und das Gemüse in dünne Scheiben schneiden, dann mit Salz und Pfeffer würzen und in dem Mehl wenden. Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Zucchinischeiben darin von beiden Seite anbraten.

Eine feuerfeste Form mit Butter ausstreichen und die Zucchinischeiben einschichten. Den Mais abtropfen lassen und darüber verteilen, den gewürfelten Katenschinken darüberstreuen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Den Frischkäse mit der Sahne verquirlen und die Masse mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz würzen. Die Sauce auf dem Gemüse verteilen, die Semmelbrösel darüberstreuen und die Butter in Flöckchen darauf verteilen.
Den Auflauf im Backofen etwa 30 Minuten backen.



Courgette and Corn Gratin

Ingredients
For 2 persons

250 g small, delicate courgettes
Pepper from the mill
2 tablespoons spelt flour
2 tablespoons rapeseed oil
1 teaspoon butter for the baking dish
150 g corn grains (from the can)
 50 g ham, finely diced
50 g cream cheese with herbs
50 g cream
2 teaspoons paprika powder
1 tablespoon breadcrumbs
2 tablespoons butter

Preparation
Wash the courgettes, dry with kitchen paper, cut off the ends, cut the vegetables into thin slices, then season with salt and pepper and turn in the flour. Heat the oil in a coated frying pan and fry the courgettes in it from both sides. Butter a baking dish and put the courgettes in it. Drain the corn and spread over the courgettes and sprinkle with diced ham. Preheat the oven to 200 °C = 392 °F.
Mix the cream cheese with the cream and season with paprika powder, pepper and salt. Spread the sauce on the vegetables, sprinkle with breadcrumbs and top with butterflakes. Bake in the oven for about 30 minutes.

Serve with salad.

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Mein Mann kann – Mittwochspasta: Tagliatelle mit Zitronen-Lachs-Sauce #Feierabendküche

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Und wieder hat der Markgräfler Pasta gekocht – Tagliatelle mit Räucherlachs, Frühlingszwiebeln und Zitrone….


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Tagliatelle mit Zitronen-Lachs-Sauce


Zutaten
(für 2 Personen)
• 250 g Tagliatelle
• 200 g Räucherlachs
• 1 Bio-Zitrone
• 1 Frühlingszwiebel
• 2 Esslöffel Butter
• 150 g  Sahne
• Salz
• Pfeffer
• Dill oder Petersilie

Zubereitung
Die Nudeln nach Packungsangabe in gesalzenem Wasser al dente kochen.

Den Räucherlachs in feine, nicht zu lange Streifen schneiden.

Die Zitrone heiß waschen und abtrocknen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Frühlingszwiebel putzen und in feine Ringe schneiden.

Die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Frühlingszwiebel darin andünsten. Die Sahne dazugeben und etwa drei Minuten einreduzieren. Anschließend den Räucherlachs, Zitronenschale sowie Zitronensaft dazugeben und erwärmen. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Nudeln dazugeben und unterheben.

Vor dem Servieren mit dem Dill und/oder Petersilie garnieren.


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Pasta with lemon and salmon sauce


Ingredients
(for 2 persons)

250 g Tagliatelle
200 g smoked salmon

1 organic lemon
1 spring onion
2 tablespoons of butter
150 g cream
Salt
Pepper
Dill and / or parsley

Preparation
Cook the pasta in salted water  according to the instructions on the packet until al dente.

Cut the smoked salmon into fine, not too long strips. Wash and dry the lemon hot, grate the zest finely and squeeze the juice. Clean the spring onion and cut into fine rings.

Melt the butter in a pan and sauté the spring onion in it. Add the cream and cook down for about three minutes.

Add the smoked salmon, lemon peel and lemon juice and slightly heat. Then season with salt and pepper.

Add the pasta and fold in.

Garnish with dill and/or parsley before serving.


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Mein Mann kann – Mittwochspasta: Ravioli mit Parmesan-Sahne-Sauce #Feierabendküche

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Wenn es draußen heiß ist, möchte man fürs Abendessen nicht lange in der Küche stehen. Wir haben im Hieber-Markt wieder mal Ravioli mit Steinpilzen vom Pastakönig eingekauft. Der Markgräfler hat eine schnelle und einfache Parmesan-Sahne-Sauce dazu gemacht. Wie immer ein Rezept mit nur wenigen Zutaten.


Ravioli mit Parmesan-Sahne-Sauce


Zutaten
(für 2 Personen)
• Ravioli
• 25 g Butter
• 125 g Sahne
• 100 g geriebenen Parmesan
• 1 Knoblauchzehe
• 1 Petersilie
• Salz und Pfeffer

Zubereitung
Ravioli in einem Topf mit gesalzenem Wasser nach Packungsanleitung kochen.

Butter in einem Topf schmelzen, Knoblauch durch die Presse dazu drücken und darin sanft andünsten. Anschließend die Sahne dazugeben und bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis das ganze sämig ist.

75 g geriebenen Parmesan unterrühren und nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen.

Beim Anrichten den restlichen Parmesan darüberstreuen und mit Petersilie garnieren.


Ravioli mit Parmesan-Sahne-Sauce_001


Ravioli with creamy Parmesan Sauce


Ingredients
(for 2 persons)
Ravioli
25 g butter
125 g cream
100 g grated Parmesan cheese
1 garlic clove
1 parsley
Salt and pepper

Preparation
Cook the ravioli in a pot of salted water according to the instructions on the packet. Melt butter in a pot press garlic into the pot and sauté. Then add cream and simmer at medium heat until creamy.

Stir in 75 g grated Parmesan and season to taste with salt and pepper. When serving, sprinkle the remaining Parmesan cheese over it and garnish with parsley.

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Mein Mann kann – Mittwochspasta: Lachs-Garnelen-Pasta alla Carbonara #Feierabendküche

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Der Markgräfler hat neulich mal wieder gekocht. Wie immer sollte es schnell (~20 Minuten) und einfach (maximal 10 Zutaten – ohne Basics wie Salz, Pfeffer und Öl) sein. Gesucht – gefunden: Lachs-Spaghetti à la Carbonara.

Nur nachkochen geht natürlich nicht, und so hat er an ein paar Stellschrauben gedreht, sprich Zutaten verändert. Die 100 Gramm Lachs kamen ihm für zwei Personen etwas wenig vor, und so hat er vom Einkaufen noch 100 Gramm Garnelen mitgebracht. Außerdem bevorzugt er Fusili, weil die Soße daran besser haftet.


Lachs-Garnelen-Fusili alla Carbonara


Zutaten:
• 300 g Spiralnudeln (Fusili)
• 100 g geräuchterter (Bio-) Lachs (in Scheiben)
• 100 g (Bio-) Garnelen
• 200 g Sahne (1 Becher)
• 2 Eier
• 1 Zwiebel
• 2 Knoblauchzehen
• 3 Esslöffel Parmesan
• Salz
• Pfeffer
• Olivenöl
• Basilikumblätter

Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsangabe zubereiten (circa 6 Minuten in kochendem Wasser).
Die Zwiebel würfeln und die Knoblauchzehen schälen. Den Lachs in kleine Streifen schneiden.

Die Zwiebel in einem Topf glasig dünsten, eine Knoblauchzehe durch die Knoblauchpresse drücken und dazugeben. Lachs und Garnelen darin anschwitzen.

Sahne, Eier, Parmesan, Salz, Pfeffer und die zweite Knoblauchzehe (ebenfalls durch die Knoblauchpresse gedrückt) in eine Schüssel geben und gut mischen.

Wenn die Nudeln al dente sind, abschütten und zurück in den Topf geben. Die Mischung aus Sahne, Eiern und Parmesan hinzugeben und kurz stocken lassen – falls nötig nochmal auf kleiner Flamme erhitzen.

Zum Schluss Lachs, Garnelen und Zwiebeln hinzugeben, umrühren und portionsweise auf dem Teller anrichten. Als Dekoration und grünen Farbtupfer noch ein paar Basilikumblätter obendrauf geben.

Dazu passt ein grüner Salat mit Vinaigrette.

Zum Lachs und zu den Garnelen empfiehlt der Markgräfler einen Chardonnay aus dem Markgräflerland.


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Salmon and Shrimps Pasta alla Carbonara


Ingredients
300 g Pasta (Fusili)
100 g smoked (organic) salmon (sliced)
100 g (organic) shrimps
200 g cream (1 cup)
2 eggs
1 onion
2 cloves of garlic
3 tablespoons Parmesan
Salt
Pepper
Olive oil
Basil leaves

Preparation

Prepare the pasta according to the instructions on the package (cook for about 6 minutes in boiling water).
Dice the onion and peel the garlic cloves. Cut the salmon into small strips.

Sauté the onion in a saucepan, squeeze a clove of garlic through the garlic press and add. Fry salmon and shrimps in it.

Put the cream, eggs, parmesan, salt, pepper and the second garlic clove (also pressed through the conical crusher) into a bowl and mix well.

When the noodles are al dente, drain and put back into the pot. Add the mixture of cream, eggs and Parmesan and let it stand for a short time – if necessary, heat again over low heat.

Finally, add the salmon, shrimps and onions, stir and arrange portion by portion on plates. Add a few basil leaves on top as decoration and green splashes of color.


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Mein Mann kann: Sandwich mit Thunfisch, Tomaten und Chorizo

Thunfisch Chorizo Toast 1


Mein Sandwichtoaster hat nach rund 25 Jahren guten Diensten das Zeitliche gesegnet. Der Markgräfler hat mir einen Neuen geschenkt. Obwohl Feinkost Albrecht und Co. dieser Tage Geräte im Angebot hatten, entschied er sich für ein teureres Modell, den Testsieger von Tefal, mit auswechselbaren Platten, und hat auch gleich die Platten für typisch italienische Panini dazu gekauft.

Jetzt hat er mich auch noch mit dem Abendessen überrascht:
Es gibt Sandwich mit Thunfisch, Tomaten und Chorizo.
Dazu passt grüner Salat oder Tomatensalat.
Die Sandwiches kann man übrigens auch als Mittagssnack oder kalt zum Picknick und in Stücke geschnitten als Apéro Happen genießen


Thunfisch Chorizo Toast 2

Thunfisch Chorizo Toast 3Thunfisch Chorizo Toast 4


Sandwich mit Thunfisch, Tomaten und Chorizo


Zutaten
(für vier Sandwiches)
• 8 Scheiben Toastbrot
• 1 Dose Thunfisch (200g)
• 2 Tomaten
• 50 g Chorizo
• ½ Bund Schnittlauch
• 100 ml Sahne
• Salz
• Pfeffer

Zubereitung
Thunfisch abtropfen lassen und in eine Schüssel geben. Bei den Tomaten den Strunk und die Kerne entfernen und die Tomaten fein würfeln. Chorizo ebenfalls würfeln und mit den Tomaten zum Thunfisch geben. Den Schnittlauch waschen und in kleine Röllchen schneiden und in die Schüssel geben. Die Sahne hinzugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut durchmischen.

Die Masse auf die Brotscheiben verteilen, eine zweite Scheibe obendrauf legen und etwas fünf Minuten im Sandwichtoaster toasten.


Thunfisch Chorizo Toast 5


Sandwich with tuna, tomatoes and chorizo


Ingredients
(for four sandwiches)
8 slices bread
1 can tuna (200g)
2 tomatoes
50 g Chorizo
½ bunch of chives
100 ml cream
Salt
Pepper

Preparation
Drain the tuna and place in a bowl. Remove the stalks and the seeds from the tomatoes and dice the tomatoes finely. Dice Chorizo also and add to the tuna together with the tomatoes . Wash the chives and cut into small rolls, add. Pour in the cream, season with salt and pepper and mix well.

Spread the mixture on the bread slices, place a second slice on top and toast for about five minutes in a sandwich toaster.

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Gelato di Chinotto / Chinotto-Eis


When you walk along the beach, you see the boys and the girls
And the midday heat is all you need, an ice cream in your hand
Just lay down in the summer sun, the good vibrations will come

Like Ice in the Sunshine (Beagle Music Ltd.)


Vor Corona hatten wir für dieses Jahr geplant, in unserem Urlaub verschiedene Orte in Italien zu bereisen. Statt in die Ferne zu schweifen, bleiben wir nun zuhause und versuchen so gut wie möglich wenigstens auf der heimischen Terrasse und in der Küche Italien-Feeling zu verbreiten – das Wetter passt ja.

Chinotto – eine italienische Limonade aus Bitterorangen – ist für mich seit meiner Kindheit ebenso untrennbar mit Italien, Sonne, Strand und Urlaub verbunden wie Gelato (Eiscreme). Nichts liegt näher als beides miteinander zu verbinden, und in einer italienischen Kochzeitschrift habe ich doch tatsächlich ein Rezept gefunden.

Chinotto bekommt ihr beim italienischen Feinkosthändler oder im Supermarkt von Lurisia oder San Pellegrino.

Das Eis schmeckt am besten ganz frisch aus der Eismaschine, dann ist es wunderbar cremig. Friert man es ein, wird es etwas fester und lässt sich nicht so gut mit einem Eislöffel portionieren.
Dazu noch die passende Sunshine-Musik einlegen (zum Beispiel siehe oben), Neue Deutsche Welle (Sommersprossen – UKW )  … So heiß – ein Eis hilft gegen Schweiß … , die Italiener Adriano Celentano, Nek oder Eros Ramazotti!



Gelato di Chinotto / Chinotto-Eis


Zutaten
• 500 ml Chinotto
• 80 g Zucker
• 100 ml Milch
• 50 g Schlagsahne
• 60 ml Kondensmilch

Zubereitung

Chinotto mit 80 g Zucker zum Kochen bringen und beim ersten Aufwallen Vom Herd nehmen. Milch, Sahne und Kondensmilch dazugeben und gründlich umrühren.

Die Mischung etwa 2 Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen und anschließend in die vorbereitete Eismaschine gießen. Diese einschalten und warten bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (ca. 40 Minuten). Frisch servieren, oder das Eis mit einem Spatel bzw. Teigschaber in eine Gefrierdose füllen und ins Eisfach stellen.



Gelato di Chinotto / Chinotto ice cream


Ingredients:
500 ml Chinotto
80 g sugar
100 ml milk
50 g cream
60 ml condensed milk

Preparation

Bring Chinotto with 80g of sugar to a boil and remove from heat after it bubbles for the first time. Add milk, cream and condensed milk and stir thoroughly.

Allow the mixture to cool in the fridge for about 2 hours. Then pour into the prepared ice cream machine. Turn on and wait until the desired consistency is achieved (about 40 minutes). Serve fresh, or fill the ice cream with a spatula into a box and put in the freezer.



Gelato di Chinotto


ingredienti
500 ml Chinotto
80 g zucchero
100 ml latte
50 g panna
60 ml latte condensato

Preparazione

Portare a ebollizione il Chinotto con 80 g di zucchero e togliere dal fuoco dopo la la prima volta cottura. Aggiungi latte, panna e latte condensato e mescola accuratamente.

Lasciare raffreddare in frigorifero per circa 2 ore, quindi versarlo nella macchina per gelato preparata. Accendere e attendere fino al raggiungimento della consistenza desiderata (circa 40 minuti). Servire fresco o metterlo nel congelatore.

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Mittsommer-Rezept zum Sommeranfang! – Schwedische Erdbeertorte (Jordgubbsgräddtårta)

Mittsommer Torte 2


Zum Sommeranfang gibt es bei uns heute Erdbeertorte, wie in Schweden.

Eine Erdbeertorte ist für viele Schweden unverzichtbare Bestandteil eines perfekten Mittsommeressens: Ein runder, einfach zu backender Rührkuchen, der in zwei oder mehr Böden geschnitten und mit Füllungen wie Marmelade oder frischen gezuckerten Beeren, zerdrückten Bananen und/oder Konditorcreme wieder zusammengesetzt, mit Schlagsahne eingestrichen und mit reichlich frischen Beeren garniert wird.


Mittsommer Torte 3


Im Originalrezept aus NORDIC DAS KOCHBUCH von Magnus Nilsson wird für diese Torte Weizenmehl Type 405 verwendet – ich habe dieses durch Dinkelmehl Type 630 ersetzt.
Ausserdem habe ich die Schlagsahne mit einem Päckchen Bourbon-Vanillezucker gesüsst. Bei der Garnierung kann man sich gerne kreativ austoben, so passen ausser Erdbeeren auch Heidel- bzw. Blaubeeren, rote und weiße Johannisbeeren….


Mittsommer Torte 1


Schwedische Erdbeertorte (Jordgubbsgräddtårta)


Zutaten
(Für eine Springform mit 24 cm Ø)

Butter und Semmelbrösel für die Form

Für den Rührteig
• 250 g Butter
• 100 ml Milch
• 4 Eier
• 350 g Zucker
• 320 g Dinkelmehl Type 630
• 2 Teelöffel Backpulver

Für die Füllung
• 500 g Erdbeeren
• 1-2 Esslöffel Zucker
• 500 g Sahne
• nach Belieben Erdbeermarmelade
• weitere Beeren für die Garnierung

Zubereitung
Eine Springform mit Butter einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Den Backofen auf 175 °C vorheizen.

Für den Rührteig Butter und Milch in einen kleinen Topf geben und erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Eier und Zucker hell und schaumig rühren. Die Butter-Milch-Mischung unter Rühren zugießen. Mehl und Backpulver darüber sieben und mit einem Teigspatel sorgfältig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen, die Oberfläche glatt streichen und im vorgeheizten Ofen etwa 50 – 60 Minuten backen. Er ist fertig, wenn er am Rand etwas eingeschrumpft ist. Zur Probe ein Holzstäbchen in die Mitte stechen: es sollte trocken sein und kein Teig mehr daran haften.
Den Kuchen in der Form auskühlen lassen.

Die Erdbeeren waschen und putzen. Für die Garnierung einige schöne Beeren beiseite legen. Die restlichen Erdbeeren klein schneiden. Mit etwas Zucker verrühren und etwa 10 Minuten ziehen lassen bis der Zucker sich aufgelöst hat.
Inzwischen die Sahne steif schlagen.

Den abgekühlten Kuchen mit einem Sägemesser in zwei bis drei gleich dicke Böden schneiden. Die gezuckerten Erdbeeren auf dem unteren Boden verteilen. Den zweiten Boden darauf setzen. Den zweiten Boden nach Belieben dünn mit Erdbeer-Marmelade und etwas Sahne bestreichen, dann den dritten Teil des Kuchens oben auflegen und den Kuchen rundum mit Sahne bestreichen und mit Beeren garnieren.


Mittsommer Torte 6


Swedish Strawberry Cake (Jordgubbsgräddtårta)


 

Ingredients
(For a springform with 24 cm Ø)

Butter and breadcrumbs for the springform

For the batter
250 g butter
100 ml milk
4 eggs
350 g sugar
320 g flour
2 teaspoons baking powder

For the filling
500 g strawberries
1-2 tablespoons sugar
500 g cream
strawberry jam as desired
blueberries or other berries (e. g. red or white currants) for garnish

 

Preparation
Butter a springform pan and sprinkle with breadcrumbs. Preheat the oven to 175 ° C = 350 °F.

For the batter, put butter and milk in a small saucepan and heat until the butter has melted. Let cool to room temperature.
Stir the eggs and sugar until light and frothy. Pour in the butter and milk mixture while stirring. Sift the flour and baking powder over it and carefully fold in with a spatula.
Fill the dough into the prepared springform, smooth the surface and bake in the preheated oven for about 50 minutes. It is finished when it has shrunk a bit on the edge. To test, stick a wooden skewer into the middle: it should be dry and no dough should stick to it.
Let the cake cool in the springform.

Wash and clean the strawberries. Put some nice berries aside for garnish. Cut the remaining strawberries into small pieces. Mix with a little sugar and let stand for about 10 minutes until the sugar has dissolved. In the meantime, whip the cream until stiff.

Cut the cooled cake with a knife into two or three equally thick bases. Spread the sugared strawberries onto the bottom base. Put the second on top. Spread with a thin layer of strawberry jam and a little cream as desired, then place the third part of the cake on top and spread the cream all over the cake. Finally garnish with berries.


Mittsommer Torte 4

Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Markgraeflerland, Rezepte, Schweiz, Sonntagskuchen, Wein

Salée au sucre – Waadtländer Salzgebäck mit Zucker und Sahne


Das Rezept für dieses Gebäck stammt aus der französischsprachigen Schweiz, dem Kanton Waadt (franz. Vaudt):
Es wurde ursprünglich von den Bäckern der Region aus Brotteig hergestellt und mit Sahne und Salz garniert. Heutzutage enthält es außerdem Butter und Zucker.

Die Markgräflerin kennt das Gebäck schon seit ihrer Kindheit – immer wenn meine Mutter Pizza für uns gebacken hatte, gab es aus einem Rest Teig einen Fladen mit einem Belag aus Sahne und Zucker. Dabei wusste aber keiner in der Familie, woher das Rezept ursprünglich stammte, aber wenn Brot gebacken wurde und Rahm und Zucker im Haus waren, gab es für die Kinder aus Teigresten dann diese Köstlichkeit.


Dreierlei Waie aus dem Markgräflerland


Darüber hatte ich bereits in meinem Beitrag „Dreierlei Waie aus dem Markgräflerland” (siehe Foto oben) berichtet.
Übrigens passt der Salée au sucre nicht nur wunderbar zum Kaffee, sondern auch zu einem Gläschen Wein – Fendant, Chasselas oder Weisser Gutedel aus dem Markgräflerland (z. B. von der WG Auggen).
Hier ist das Rezept aus der Schweiz:



Salée au sucre


Zutaten
Für ein Backblech 25 x 30 cm

Für den Teig
• 250 g Mehl
• 1 Esslöffel Zucker
• 1 Teelöffel Salz
• 40 g Butter
• 100 ml Milch
• 1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
• 1 Ei

Für den Belag
• 250 g süße Sahne
• 5 Esslöffel Zucker
• 2 Esslöffel Speisestärke

• Butter für die Backform

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel sieben, mit 1 Esslöffel Zucker und 1 Teelöffel Salz vermischen.
Die Butter in einem Töpfchen mit der Milch erwärmen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Die Trockenhefe mit dem Ei verquirlen. Mit der Butter-Milchmischung zum Mehl geben. Alles zu einem glatten Teig verkneten.
Zugedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag die süße Sahne mit der Speisestärke und 5 Esslöffeln Zucker verrühren.
Die Backform mit Butter einfetten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in Größe der Backform ausrollen und in die Form legen.
Die Sahnemischung darauf gießen. Kuchen in den kalten Backofen stellen und auf
180 °C aufheizen. Wenn die Temperatur erreicht ist, den Kuchen 25 – 30 Minuten backen.



Salée au sucre
(a recipe from Switzerland)


Ingredients
For a baking tray 25 x 30 cm

For the dough
250 g flour
1 tablespoon sugar
1 teaspoon salt
40 g butter
100 ml milk
1 sachet dry yeast (7 g)
1 egg

For the topping
250 g cream
5 tablespoons sugar
2 tablespoons corn starch
Butter for the baking tray

Preparation
Sift the flour into a bowl, mix with 1 tablespoon of sugar and 1 teaspoon of salt. Melt the butter in a pot together with the milk. Remove from the heat and let cool down.
Whisk dry yeast with the egg. Add to the flour with the butter and milk mixture. Knead everything into a smooth dough. Cover and leave to rest in the refrigerator overnight.

The next day, mix cream with cornstarch and 5 tablespoons of sugar. Butter the baking tray.
Roll out the dough on a floured work surface to the size of the baking tray and place in the baking tray. Then pour the cream mixture onto the dough. Place the cake in the cold oven and heat up to 180 °C = 356 °F. When the temperature is reached, bake the cake for 25 – 30 minutes.