Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Herbst, Markgraeflerland, Natur & Garten, Rezepte, Vegetarisch

Schneller Markgräfler Zwetschgen-Streusel-Kuchen mit Quark-Öl-Teig


Es wird herbstlich hier im Blog.
Die Zwetschgensaison ist eröffnet und ich habe wieder mal eine Zwetschgenwaie gebacken.
Mit einem Quark-Ölteig als Grundlage geht das ganz schnell.
Normalerweise verwende ich helles Dinkelmehl für den Teig. Diesmal habe ich noch etwas Dinkelvollkorn-Mehl untergemischt.



Quark-Öl Teig
(für ein Waie-Form mit 28-30 cm Ø)
• 150 g Quark
• 6 Esslöffel Milch
• 6 Esslöffel Rapsöl
• 75 g Zucker
• 1 Päckchen Vanillezucker
• eine Prise Salz
• 400 g Mehl
• 1 Päckchen Backpulver

Aus diesen Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten.

Zum Belegen
• 1 kg Zwetschgen
• Zimtzucker zum Bestreuen

Den Teig auf Größe der Backform ausrollen. Die Form damit auslegen und einen Rand hochdrücken. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Dann mit halbierten, entsteinten Zwetschgen belegen und mit etwas Zimtzucker bestreuen.
10 Minuten bei 200 °C backen.

Für die Streusel:
• 200 g helles Dinkelmehl Type 630
• 25 g gehackte Mandeln
• 150 g Zucker
• 125 g Butter

Die Zutaten für die Streusel mit den Händen oder der Küchenmaschine leicht verkneten und die krümelige Masse auf dem Kuchen verteilen.
Dann noch ca. 20 Minuten bei 200 °C fertigbacken.

En Guete!


Zwetschgenkuchen Quark Oelteig 3

Zwetschgenkuchen Quark Oelteig 4


Quick and easy:
Plum Cake with Crumble

Quark-oil dough
(for a tart tin with 28-30 cm Ø)
150 g quark (fromage blanc/cottage chese)
6 tablespoons milk
6 tablespoons rapeseed oil
75 g sugar
1 sachet vanilla sugar
a pinch of salt
400 g flour
1 sachet baking powder

Knead a smooth dough from these ingredients.

For the filling
1 kg plums
Cinnamon sugar to sprinkle

Roll out the dough to the size of the tart tin. Line the tart tin with it and pull up an edge.
Pierce the bottom for several times with a fork. Then cover with halved, stoned plums and sprinkle with a little cinnamon sugar.
Bake at 200 ° C = 392 °F for 10 minutes.

For the crumble
200 g light spelled flour type 630
25 g chopped almonds
150 g sugar
125 g butter

Lightly knead the ingredients for the crumble with your hands or use a food processor and sprinkle the crumbly mixture on the cake.
Then bake for about another 20 minutes at 200 ° C = 392 °F.

Advertisements
Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Garten, Herbst, Markgraeflerland, Natur & Garten, Rezepte, Vegetarisch

Feiner, saftiger Apfelkuchen


Heute gibt es zum Sonntagskaffee einen einfachen, aber sehr feinen Apfelkuchen.


Äpfel vom Baum in meinem Garten

Der schnell zubereitete Rührteig wird mit gedünsteten Äpfeln in die Form geschichtet und bei sanfter Hitze gebacken. Dadurch wird er wunderbar saftig.

Mein Tipp: Ein besonders feines Aroma bekommt der Apfelkuchen, wenn man ein wenig Rum oder Weinbrand in den Teig rührt.
Ganz edel wäre Calvados…. Davon hatte ich aber leider keinen im Haus – der muss unbedingt auf die Einkaufsliste!



Feiner, saftiger Apfelkuchen


Zutaten
(für eine Springform mit 24 cm Ø)

Für die Füllung
• 75 g Zucker
• 1 Esslöffel abgeriebene Zitronenschale (Bio)
• 3 Esslöffel Zitronensaft
• 1 Zimtstange
• 500 g säuerliche Äpfel

Für den Rührteig
• 200 g Butter
• 150 g Zucker
• 4 Eier
• 1 Esslöffel abgeriebene Zitronenschale (Bio)
• 200 g helles Dinkelmehl (Type 630)
• 1 Teelöffel Backpulver
• etwas Rum oder Weinbrand

• Butter und 2 Esslöffel Semmelbrösel für die Form
• 1-2 Esslöffel Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
Für die Füllung 200 ml Wasser mit 75 g Zucker, 1 Esslöffel abgeriebene Zitronenschale, 3 Esslöffel Zitronensaft und einer Zimtstange aufkochen, den Herd ausschalten.
Die Äpfel schälen, entkernen, in Spalten schneiden und sofort in den Zitronensud geben. Wieder aufkochen und die Äpfel zugedeckt etwa 2 Minuten köcheln lassen.
Auskühlen lassen

Für den Teig 200 g Butter mit 150 g Zucker schaumig rühren. 4 Eier, 1 Esslöffel Zitronenschale und zuletzt das Mehl, mit Backpulver gemischt und 1-2 Esslöffel Rum oder Weinbrand unterrrühren.

Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Eine Springform mit 24 cm Durchmesser mit Butter einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
Die Hälfte des Teiges in die Form geben und glattstreichen. Die Äpfel gut abtropfen lassen, ohne die Zimtstange auf dem Teig verteilen, den restlichen Teig darüberstreichen.

Den Kuchen auf der untersten Schiene im heißen Ofen etwa 40 Minuten backen.
Zum Servieren mit Puderzucker bestreuen.



Apple Cake

Ingredients
(for a springform, 24 cm Ø)

For the filling
75 g sugar
1 tablespoon grated lemon peel (organic)
3 tablespoons lemon juice
1 cinnamon stick
500 g sour apples

For the batter
200 g butter
150 g sugar
4 eggs
1 tablespoon grated lemon peel (organic)
200 g flour
1 teaspoon baking powder
some rum or brandy

Butter and 2 tablespoons breadcrumbs for the springform
1-2 tablespoons icing sugar for dusting

Preparation
For the filling, bring 200 ml water with 75 g sugar, 1 tablespoon grated lemon peel, 3 tablespoons lemon juice and one cinnamon stick to the boil, then turn off the heat.
Peel the apples, remove cores. Cut apples into wedges and put them immediately in the lemon juice. Bring to the boil again and let the apples simmer for 2 minutes.
Let cool down.

For the batter, stir 200 g butter and 150 g of sugar until frothy. While stirring, add 4 eggs, 1 tablespoon of lemon peel and finally the flour mixed with baking powder, and 1-2 tablespoons of rum or brandy.

Preheat the oven to 175 ° C = 347 °F. Butter a springform of 24 cm Ø sprinkle with breadcrumbs.
Add half of the batter into the springform and smooth. Let the apples drip well, remove the cinnamon stick. Spread apples on the dough, cover with the remaining dough.

Bake the cake on the bottom rack of the hot oven for about 40 minutes.
To serve, sprinkle with icing sugar.

Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frankreich, Herbst, Rezepte, Vegetarisch

Sonntagskuchen: Französischer Birnenkuchen

franzoesischer-birnenkuchen-3


Als Sonntagskuchen gibt es heute nocheinmal einen Birnenkuchen.

Nach dem Schoko-Birnenkuchen mit Polka Dots habe ich mich heute für einen klassischen, französischen Birnenkuchen mit hellem Teig entschieden.
Ein einfaches Rezept, das schnell zusammengerührt ist.


franzoesischer-birnenkuchen-2


Teig und Birnen werden abwechselnd in die Backform gefüllt – das macht den Kuchen wunderbar locker und saftig.
Wer mag, kann zum Aromatisieren noch ein wenig „Willi” (Williams-Birnen-Schnaps) in den Teig geben – in diesem Fall einfach etwas weniger Milch verwenden.


franzoesischer-birnenkuchen-4


Französischer Birnenkuchen


Zutaten
für eine Springform 26 cm ∅

Für den Teig
• 150 g weiche Butter
• 150 g Zucker
• 1 Prise Salz
• abgeriebene Schale von ½ Bio Zitrone
• 2 Eier
• 350 g Mehl (helles Dinkelmehl Type 630)
• 2 Teelöffel Backpulver
• 4-6 Esslöffel Milch

Für die Füllung
6• 50 g feste saftige Birnen

Zum Belegen
• 50 g kühle Butter
• Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Die Butter mit dem Zucker und dem Salz cremig rühren, bis der Zucker ganz aufgelöst ist. Die Zitronenschale und ein Ei nach dem anderen unterrühren.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen, sieben und abwechselnd mit 4 Esslöffeln Milch in die Crememasse rühren.
Der Teig muß reißend vom Löffel fallen. Eventuell die restliche Milch unterrühren oder mit ein wenig Williams-Schnaps aromatisieren.
Die Birnen der Länge nach halbieren, schälen, vom Kerngehäuse befreien und längs in dünne Scheiben schneiden.
Die Form einfetten. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Eine dünne Schicht Teig in die Form füllen, eine Lage Birnenscheiben darauflegen und wieder dünn mit Teig bedecken. So fortfahren, bis die Birnen und der Teig aufgebraucht sind.
Den Abschluß bildet eine Teigschicht. Die Butter in Flöckchen darauf verteilen.
Den Kuchen auf der untersten Schiene des Backofens 45 Minuten backen.

Den Birnenkuchen aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und frisch gebacken servieren.
Dazu schmeckt leicht gesüßte Schlagsahne.



French Pear Cake

Ingredients
for a springform pan 26 cm ∅

For the dough
150g soft butter
150g sugar
1 pinch of salt
Grated zest of ½ organic/untreated lemon
2 eggs
350 g flour
2 teaspoons baking powder
4-6 tablespoons milk

For the filling
650 g solid juicy pears

For the topping
50 g cool butter
Icing sugar

Preparation

Stir the butter with the sugar and salt until creamy and the sugar has completely dissolved. Add lemon zest and the eggs one by one  while stirring.

Sift flour and baking powder. Then stir into the egg cream, alternating with 4 tablespoons of milk.
The dough must fall heavily from the spoon. Stir in the remaining milk if needed or flavour with a little Williams Shot.
Halve the pears lengthwise, peel and remove the cores. Then cut lengthwise into thin slices.
Butter the sprinform. Preheat the oven to 200 ° C = 392 °F.

Fill a thin layer of dough into the mould, cover with a layer of pear slices and cover again with a thin layer of dough. To continue until the pears and the dough are exhausted and
end with a layer of dough. Distribute knobs of butter on it.
Bake the cake on the lowest rail of the oven for 45 minutes.

Loosen the cake from the mould and allowe to cool on a wire rack. Dust with icing sugar and serve freshly baked.
Serve with lightly sweetened whipped cream.

Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Herbst, Rezepte, Schokolade, Vegetarisch, Winter

Saftiger Schoko-Nuss-Kuchen – glutenfrei

Schoko Haselnusstorte glutenfrei 2


Zu Weihnachten hatte die Markgräflerin wieder Gäste zum Kaffee und es gab es auch wieder eine glutenfreie Torte. Diesmal einen Schoko-Haselnuss-Kuchen.

Nüsse und Schokolade machen diesen Kuchen besonders saftig und er wird nach 2-3 Tagen sogar noch besser!
Man kann ihn also auch super vorbereiten und im Kühlschrank oder im kühlen Keller aufbewahren.

Noch ein Tipp:
Kleine Stücke aufschneiden – der Kuchen ist sehr gehaltvoll.


Schoko Haselnusstorte glutenfrei 1


Schoko-Nuss-Kuchen


Zutaten
(für eine Springform mit 24 cm ∅)

• 300 g Haselnusskerne
• 300 g edle Zartbitterschokolade (70% Kakaoanteil)
• 1 Esslöffel Kakaopulver
• 200 g weiche Butter
• 80 g Zucker
• 6 Eier, getrennt
• 1 Prise Salz
• Backpapier und etwas Butter für die Form

Für Schokoglasur und Topping

• 150g Puderzucker
• 4 Esslöffel Kakaopulver
• etwas gemahlene Vanille
• 150 g Doppelrahmfrischkäse
• 1-2 Esslöffel heißer Espresso
• gemischte Nüsse

Zubereitung

Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, den Innenrand mit Butter einfetten.
Die Schokolade grob zerkleinern und zusammen mit den Haselnüssen mahlen.
Kakaopulver, Butter und Zucker hinzufügen und cremig rühren.
Die Eier trennen. Die Eigelbe unter den Teig rühren.

In einer sauberen, trockenen Schüssel das Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif schlagen.
Das steif geschlagene Eiweiß nach und nach locker unter den Teig heben, dann den Teig in die vorbereitete Springform füllen.

In der Mitte des vorgeheizten Ofens ca. 30-35 Minuten backen. Mit einem Holzspieß die Garprobe machen. Es darf kein Teig mehr daran haften.

Für die Glasur Puderzucker, Kakaopulver, Vanillezucker und Frischkäse cremig rühren. Den Kaffee unterrühren.
Die Glasur auf dem Kuchen verstreichen und mit Nüssen garnieren.


Schoko Haselnusstorte glutenfrei 3


Chocolate and nut cake

Ingredients
(for a springform pan with 24 cm ∅)

300 g hazelnuts
300 g fine dark chocolate (70% cocoa)
1 tablespoon cocoa powder
200g butter, softened
80 g sugar
6 eggs, separated
1 pinch of salt
Baking paper and butter for the mould

For chocolate icing and topping

150g icing sugar
4 tablespoons cocoa powder
some ground vanilla
150g cream cheese
1-2 tablespoons of hot espresso
mixed nuts

Preparation

Preheat the oven to 175 °C = 347 °F. Line the bottom of a springform pan with baking paper, grease the inside rim with butter.

Chop the chocolate coarsely and grind together with the hazelnuts.
Add cocoa powder, butter and sugar and stir until creamy.

Separate the eggs. Stir the yolks into the batter.

In a clean, dry bowl, beat the egg whites together with a pinch of salt until very stiff.
Fold the stiff whites little by little into the dough. Then fill the batter into the prepared springform pan.

Bake in the middle of a preheated oven for about 30-35 minutes. Try the doneness with a wooden skewer. There must be no more dough sticking to the skewer.
For the glaze, mix powdered sugar, cocoa powder, vanilla sugar and cream cheese. Stir until creamy then stir in hot espresso.
Spread the icing on the cake and garnish with nuts.

Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Herbst, Rezepte, Vegetarisch, Winter

Kochen mit Martina und Moritz: Saftige Möhrentorte -glutenfrei- mit Apfelcoulis

Moehrentorte 1


Und schon sind wir beim Dessert unseres Kochkurses mit Martina und Moritz und somit auch am Ende meines Berichts von einem köstlich-kulinarischen Tag auf dem Apfelgut.
In diesem wunderbar saftigen Kuchen – vielleicht dem saftigsten Kuchen der Welt – sind keine Kartoffeln. Aber entsprechend dem Motto des Kochkurses Wurzeln und Knollen sind Möhren darin verarbeitet.
Dazu keine Vanillesauce, sondern fruchtig-würziges Apfelcoulis.
Die Torte ist ganz ohne Mehl oder Butter. Damit sie trotzdem locker und luftig wird, muss man das Eiweiß sehr fest schlagen.
Mit der Küchenmaschine (Quirl) geht das am besten, wenn man erst mit geringer Geschwindigkeit/kleinste Rührstufe den Eischnee anschlägt und sehr lange auf niedriger Stufe weiterrührt.
Erst zum Schluss wechselt auf die höchste Stufe. Das wissen scheinbar viele Leute nicht und wundern sich, dass der Teig beim Backen nicht richtig aufgeht.

Zur Möhrentorte gab es einen 2013er Riesling Qualitätswein trocken, „Vom blauen Schiefer”, Heymann-Löwenstein, Winningen/Terrassenmosel


Moehrentorte 2


Möhrentorte


Zutaten
(für eine Springform mit 24 cm ∅)

•  6 Eier
•  1 Prise Salz
•  abgeriebene Zitronenschale
•  300 g Zucker
•  300 g Möhren
•  300 g Mandeln
•  3 Esslöffel Speisestärke
•  1 Teelöffel Backpulver
•  1 Messerspitze gemahlener Zimt
•  Butter für die Form

Für den Guss und die Garnitur:
•  200 g Puderzucker
•  2 Esslöffel Zitronensaft (oder Rum, Apfelbrand)
•  Pistazienkerne

Zubereitung

Die Eier trennen.
Den Eischnee mit einer Prise Salz sehr steif schlagen.
In einer zweiten Schüssel die Eigelbe mit dem Handrührer dick und cremig schlagen, dabei die Zitronenschale und nach und nach den Zucker zufügen
Die Möhren schälen, auf einer Reibe fein zermusen. Die Mandeln fein zerhacken.
Möhren und Mandeln unter die Eiercreme ziehen, dabei Speisestärke und Backpulver und Zimt untermischen.
Zum Schluss den Eischnee unterheben.
Die Springform mit Butter einfetten. Die Teigmasse in die Form füllen.
Bei 180 °C (Ober-Unterhitze) oder 160 °C Umluft etwa 1 Stunde backen.
Zehn Minuten in der Form auskühlen lassen. Aus der Form herauslösen, auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
Für den Guss Puderzucker mit Zitronensaft glatt rühren.
Den Zuckerguss auf dem noch leicht warmen Kuchen verstreichen. Die Pistazienkerne grob hacken und über den noch feuchten Guss streuen.


 Moehrentorte 3


Apfel-Coulis


Zutaten

• 2 säuerliche Äpfel mit grüner Schale (z. B. Glockenapfel)
• 2-3 gehäufte Esslöffel Zucker
• ½ Zitrone
• 1 Sternanis
• ½ getrocknete Chilischote
• ein Schuss Apfelsaft

Zubereitung
Die Äpfel waschen, vierteln, Stiel, Blüte und Kerngehäuse enfernen.
In Scheiben schneiden und in eine Kasserolle geben. Mit Zucker bestreuen und mit Zitronensaft  beträufeln.
Sternanis und Chilischote hinzufügen.
Zugedeckt etwa 20 Minuten weich dünsten.
Auf sehr kleiner Flamme köcheln, damit keine Flüssigkeit verdampft.
Dann die Gewürze entfernen und mit einem Mixstab zu einer absolut glatten Sauce pürieren.
Falls nötig, mit einem Schuss Apfelsaft biz zur gewünschten Konsistenz verdünnen.
Die Sauce sollte so dick sein, dass man damit einen schönen Strich auf den Teller malen kann.
Danemben ein Stück Möhrentorte setzen und mit Himbeeren garnieren.



hinter den Kulissen Martina u Moritz 4
Die Apfelgut-Brennerei

Zum Abschluss gab es Espresso und feine Brände.
Beinahe hätte ich vergessen zu erwähnen, dass wir auch noch ein wenig hinter die Kulissen schauen durften….



Carrot Cake

Ingredients
(for a springform pan with 24 cm )

6 eggs
1 pinch of salt
grated lemon zest
300g sugar
300g carrots
300g almonds
3 tablespoons cornstarch
1 teaspoon of baking soda
1 pinch of ground cinnamon
Butter for the mould

For the topping and garnish:
200g icing sugar
2 tablespoons lemon juice (or rum, apple brandy)
Pistachios

Preparation

Separate the eggs.
Beat the egg whites together with a pinch of salt until very stiff.
In a second bowl, beat the egg yolks with a hand mixer until thick and creamy, while gradually adding lemon zest and sugar
Peel the carrots, then finely grate. Finely chop the almonds.
Fold carrots into the creamy mass, together with almonds, cornstarch, baking powder and cinnamon.
Finally, fold in the egg whites.
Butter the springform pan. Fill the batter into the mould.
Bake at 180 ° C = 356 ° F (conventional oven) or 160 ° C = 320 ° F convection for about 1 hour.
Leave to cool in the mould for ten minutes. Then loosen the cake from the mould and, pounce onto a wire rack. Then let cool completely.
For the topping, mix icing sugar with lemon juice until smooth.
Spread the icing on the cake which is still a bit warm. Chop the pistachios coarsely and sprinkle over the still wet cast.

Apple coulis

Ingredients

2 tart apples
2-3 tablespoons sugar
½ lemon
1 star anise
½ dried chilli pepper
a dash of apple juice

Preparation
Wash the apples, quarter and remove stalks, blooms and cores.
Cut apple quarters into slices and place in a casserole. Sprinkle with sugar and lemon juice. Add star anise and chilli.
Cover and let simmer over very low heat, so that no liquid evaporates, for about 20 minutes until soft.
Then remove the spices. Puree the apples with a hand blender to an absolutely smooth sauce.
If necessary, dilute with a dash of apple juice up to the desired consistency.
The sauce should be thick enough so that you can paint a beautiful line onto the plate.
Place a piece of carrot cake next to the apple coulis and garnish with raspberries.

Backen, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Herbst, Vegetarisch, Winter

Einfach nur …. ein saftiger Zitronenkuchen!

Zitronenkuchen 4
…ein Klassiker unter den Sonntagskuchen

Zum heutigen Sonntagskaffee gibt es mal einen Klassiker aus Omas Küche. Den bäckt man am besten schon am Samstag, damit er über Nacht gut durchziehen kann – denn er wird nach dem Backen mit Zitronen- und Orangensaft beträufelt. Am nächsten Tag verziert man den Kuchen noch mit einem Puderzucker Guss und dekoriert ihn mit Zitronenzesten und nach Belieben mit bunten Zuckerstreuseln.
Den Kuchen habe ich schon ewig nicht mehr gebacken: warum eigentlich? Der schmeckt doch soooo fein!

Hier ist das Rezept:

Zitronenkuchen 1
Saftiger Zitronenkuchen

Für den Teig

200 g weiche Margarine oder Butter
4 Eier
200 g Zucker
250 g Mehl (Dinkelmehl Type 630)
2 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
abgeriebene Schale von 1 Zitrone (unbehandelt)
1 Esslöffel Rum
Fett zum Einfetten der Form
Backpapier

Zum Beträufeln:

Saft von 2 Zitronen
Saft von 1 Orange
125 g Puderzucker

Für den Guss:

2 Esslöffel Zitronensaft
100 g Puderzucker

Zum Verzieren:

Schale von 1 Zitrone (unbehandelt)
bunte Zuckerstreusel

Die Margarine oder Butter, Eier und Zucker schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und dazugeben, ebenso Salz, Zitronenschale und den Rum.
Alles gut verrühren und den fertigen Teig in eine gefettete, mit Backpapier ausgelegte Springform (Ø 24 cm) füllen. Den Backofen auf 175 °C vorheizen.
Auf der mittleren Schiene des Backofens etwa 1 Stunde backen.
Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Bleibt kein Teig mehr am Stäbchen haften, ist er fertig.
Aus dem Ofen nehmen und in den heißen Kuchen mit einem Hölzchen  Löcher einstechen. Zitronen- und Orangensaft mit Puderzucker verrühren und den Kuchen damit beträufeln.
Am besten über Nacht durchziehen lassen. Aus der Form lösen, Papier abziehen und mit einem Guss aus Zitronensaft und Puderzucker überziehen.
Mit hauchdünner, in Streifen geschnittener Zitronenschale und bunten Zuckerstreuseln verzieren.

Zitronenkuchen 5

Juicy Lemon Cake

For the dough

200 g soft margarine or butter
4 eggs
200 g sugar
250 g flour
2 teaspoons baking powder
1 pinch of salt
grated zest of 1 lemon (untreated)
1 tablespoon rum
fat to grease the dish
baking paper

For drizzling:

juice of 2 lemons
juice of 1 orange
125 g icing sugar

For the icing:

2 tablespoons lemon juice
100 g icing sugar

To decorate:

zest of 1 lemon (untreated)
colourful sugar sprinkles

Stir the margarine or butter, eggs and sugar until fluffy. Mix the flour with the baking powder and add into the mixing bowl together with salt, lemon zest and rum.
Mix well and pour the batter into in a greased springform pan (Ø 24 cm), lined with baking paper. Preheat the oven to 175 ° C (=347 °F).
Bake on the middle rack of the oven for about 1 hour.
Check with a wooden skewer whether the cake is done. If there is no batter left on the skewer, the cake is done.
Remove from the oven and pierce into the hot cake with a wooden skewer. Mix lemon and orange juice with powdered sugar and sprinkle the cake with it.
Leave to soak overnight. Remove from the mould, remove the paper and coat the cake with an icing made of lemon juice and powdered sugar.
Decorate with lemon zest, that is cut into very thin stripes and with coloured sprinkles.

Zitronenkuchen 3

Dessert, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Reisen, Rezepte, Schokolade, Sommer, Vegetarisch

Auf kulinarischer Entdeckungsreise (1): Brügge/Belgien

Bruegge 4

Markgräflerin goes North – auf kulinarischer Entdeckungsreise

Vergangene Woche waren die Markgräflerin und der Markgräfler auf Entdeckungsreise in Flandern, genauer gesagt in Brügge – wegen seiner Grachten auch das „Das Venedig des Nordens” genannt.

Bruegge 5

Am ersten August ging es los in Richtung Norden. Schon nach wenigen Kilometern auf der Autobahn waren wir im Stau gestrandet. Zum Glück konnten wir über Frankreich ausweichen und sind dann mit etwas Verzögerung am späten Nachmittag in Brügge angekommen. Natürlich zog es uns gleich in die Stadt und wir sind mit einem Stadtplan, den wir im Hotel überreicht bekamen losmarschiert.

Bruegge 2

Das Wetter war wunderschön und nach kurzer Zeit – bevor wir überhaupt noch am Marktplatz ankamen – schon die ersten Schaufenster weltbekannter Chocolatiers:
Macarons vom Erfinder der Pralinen, Jean Neuhaus (1912). Seine Frau, Louise Agostini hatte übrigens damals die Idee für eine neuartige Verpackung – die Ballotin (Pralinenschachtel).
Bei Neuhaus bekommt man nicht nur Schokolade, Pralinés und Macarons – auch Eiscreme im kleinen Becher ist hier zu haben.

Bruegge 6
Und es duftet nach Schokolade – der Schokoladenbrunnen übt magische Anziehungskraft aus….
Bruegge 1
Schaufenster des Chocolatiers „GODIVA” am Marktplatz in Brügge – im Fenster spiegelt sich ein historisches Gebäude, in dem unter anderem die Provinzialregierung ihren Sitz hat und sich das Postamt befindet

Bruegge 3Godiva

Kaum am Marktplatz angekommen – das nächste Highlight. Saftige, süße belgische Erdbeeren, in weiße Schokolade getaucht… Die Belgier sind ganz besonders stolz auf ihre Erdbeeren. Ich kann sie gut verstehen!

Bruegge 9

Man kann sie auch mit Milch- oder Zartbitter-Schokolade haben und sie werden frisch gemacht – das schauen wir uns doch mal genauer an:

 Und natürlich muss auch probiert werden…. göttlich!

Fortsetzung folgt…..

Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Herbst, Markgraeflerland, Rezepte, Winter

Niedrigtemperatur-Garen: Zartes, saftiges Schweinefilet mit Champignons und Spätzle

Schweinefilet 6


Am Sonntag gab es mal wieder einen Sonntagsbraten. Schweinefilet, mit der Niedriggarmethode im Backofen zubereitet.
Dazu gab es eine feine Speck-Champignon-Sauce und Spätzle. Richtiges Seelenfutter.

Das Schweinefilet wird mit dieser Garmethode garantiert superzart und saftig. Natürlich muss auch die Fleischqualität stimmen – wir haben es wieder vom Metzger unseres Vertrauens.
Wer mag, kann als Vorspeise noch einen grünen Salat servieren.


Schweinefilet 4


Schweinefilet mit Champignon Sauce


Zutaten
Für 2 Personen

• 1 kleines Schweinefilet (ca. 500 g)
• Salz, Pfeffer
• Butter und Olivenöl zum Anbraten

Für die Sauce
• Räucherspeck, gewürfelt
• 1 Bund Lauchzwiebeln, in feine Ringe geschnitten oder eine rote Zwiebel
• 250 g braune Champignons
• trockener Weißwein (z. B. Gutedel)
• Salz
• Pfeffer
• 1 Lorbeerblatt
• 1 Nelke
• 1 Knoblauchzehe, gehackt
• etwas Sahne
• ein Esslöffel kalte Butter
• gehackte Petersilie


Schweinefilet, Niedriggarmethode


Einen großen Teller oder eine flache Schale in den Backofen stellen.
Den Backofen auf 80 °C Umluft vorheizen.
Das Schweinefilet mit Salz würzen. In einer Pfanne das Butter mit etwas Olivenöl erhitzen, dasFleisch darin von allen Seiten etwa 3 Minuten kräftig anbraten. Anschließend das Filet auf den heißen Teller im Backofen legen. Etwa 60 Minuten garen.
Bei einer Kerntemperatur von 58-60 °C (Bratenthermometer verwenden) ist das Fleisch fertig.
Aus dem Ofen nehmen, etwa 5 Minuten ruhen lassen, dann anschneiden.


Spätzle nach dem original schwäbischen Grundrezept


Zutaten
Für 4 Portionen

• 250 g Mehl
• 3 mittelgroße Eier
• ½Tasse Wasser
• 1 gestrichener Teelöffel Salz
• Muskat

Zubereitung
Mehl, Eier und Salz in einer Schüssel verrühren und mit einem Kochlöffel oder Rührgerät (Knethaken) die Zutaten zu einem zähen Teig verarbeiten, bis er Blasen wirft.
Wenn der Spätzleteig schwer vom Kochlöffel fällt, hat er die richtige Konsistenz.
Ist er zu flüssig, etwas Mehl, ist er zu fest, noch etwas Wasser zugeben. Dann Muskat zugeben.
Je höher der Anteil an Eiern, desto weniger Wasser muss dem Teig zugesetzt werden und desto besser ist der Geschmack. Den Teig ruhen lassen, und Salzwasser zum Kochen aufsetzen.
Wenn man die Spätzle nicht mit der Hand vom Brett schaben möchte, füllt man eine Spätzlepresse bis 3 cm unter den Rand mit Teig. Dann die Spätzlepresse ca. 20 cm über den Topfrand halten und den Teig langsam, mit mehrmaligen Unterbrechungen in das sprudelnd kochende Salzwasser drücken. Die Spätzle anschließend mit einem Schaumlöffel vorsichtig auflockern. Nachdem die Spätzle an die Wasseroberfläche gestiegen sind, schöpft man sie ab und gibt sie in eine Schüssel mit lauwarmem Salzwasser.
Dann die Spätzle durch ein Sieb abschütten und gut abtropfen lassen. Auf einer vorgewärmten Platte servieren. Nach Belieben mit etwas Butter verfeinern.


Für die Champignon-Rahm-Sauce


Die Pilze mit der Pilzbürste säubern. Die Speckwürfelchen in die Pfanne mit dem Bratensatz geben, andünsten, dann die Zwiebeln und Knoblauch dazu geben und glasig dünsten. Die Pilze mit anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen, Nelke und Lorbeerblatt dazugeben, dann reichlich Weißwein angießen.
Bei sanfter Hitze die Flüssigkeit einreduzieren lassen. Lorbeerblatt und Nelke herausnehmen, die Butter dazugeben, rühren, bis die Butter geschmolzen ist. Dann mit etwas Sahne verfeinern und mit Petersilie bestreuen.


Schweinefilet 2


Die Sauce über das Schweinefilet geben und servieren.


Schweinefilet 1


On Sunday we had a fine Sunday roast. Pork , prepared with the “ low temperature method “ in the oven. In addition there was a fine bacon and champignons sauce and spaetzle . Real soul food. With this cooking method, the pork becomes guaranteed super tender and juicy. Of course, the meat quality has to be excellent – we once again bought it at the butcher’s we trust . As an appetizer you could also serve a green salad, if you like.


Pork fillet with mushroom sauce

 

Ingredients
For 2 people
 

1 small pork tenderloin (about 500 g)
salt and pepper
butter and olive oil for fryingFor the sauce:
smoked bacon , diced
1 bunch green onions , cut into thin rings
250 g chestnut mushrooms
dry white wine ( Gutedel / Chasselas )
salt, pepper, 1 bay leaf, 1 clove
1 clove of garlic , chopped
some cream , a tablespoon of cold butter
chopped parsley
Pork fillet
Put a large plate or a shallow dish into the oven. Preheat the oven to 80 ° C (176 °F) circulating air. Season the pork with salt. Heat the butter with a little olive oil in a pan, vigorously fry the pork on all sides for about 3 minutes. Then put the fillet on the hot plate in the oven. Bake for about 60 minutes. At a core temperature of 58-60 ° C (use a meat thermometer) the meat is ready. Remove from the oven, let rest for about 5 minutes, then cut it into slices.
Spaetzle (original Swabian basic recipe)

Ingredients
4 servings
250 g of flour

3 medium eggs
1/2 cup of water
1 teaspoon salt
nutmeg
Preparation
Mix flour, eggs and salt in a bowl and stir with a wooden spoon or food processor (dough hook ) until the ingredients have become a tough dough which forms bubbles .
If the Spätzle fall heavily from the wooden spoon, it has the right consistency.
If it is too liquid, add a little flour, it is too tight, a bit of water. Then add nutmeg.
The higher the proportion of eggs, the less water needs to be added to the dough and the better the taste. Let the dough rest. Bring enough salted water to a boil.

If you do not want to scrape the spaetzle by hand from the spaetzle board, you can use a ricer filled to 3 cm from the top with batter. Then hold the ricer approximately 20 cm above the rim of the pot and slowly press the dough with repeated interruptions in the bubbly boiling water. Loosen the spaetzle  gently with a slotted spoon. After the spatzle have risen to the surface, take them out of the water using a slotted spoon and place in a bowl with tepid salted water. Just before serving, pour the spaetzle into a sieve and drain well. Serve on a warmed plate and add a little butter to taste.
For the sauce
Clean the mushrooms with the mushroom brush. Add the diced bacon in the pan with the drippings, sauté, then add the onions and garlic and fry until soft. After that, add the mushrooms, fry, season with salt and pepper, add clove and bay leaf, then pour plenty of white wine .
Let the liquid boil down over gentle heat. Remove bay leaf and clove, add the butter and stir until the butter has melted. Then refine the sauce with some cream and sprinkle with parsley. To serve, pour the sauce over the meat.


Schweinefilet 5
Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frankreich, Garten, Natur & Garten, Rezepte, Sommer

Aprikosen-Rosmarin Mini-Kuchen im Glas (…oder Muffin)

Aprikosenkuchen im Glas3

Dieses Rezept steht auch schon seit mindestens einem Jahr auf der Nachback-Liste. Es ist ein Rezept von Dr. Oetker – da kann man eigentlich nie was falsch machen. Einzig und alleine die passenden Weck-Gläser hatten mir gefehlt. Im Rezept stehen 160 ml oder 290 ml Gläser. Neulich hatte ich für’s Holunderblüten-Erdbeer Gelee einen ganzen Schwung Rundrandgläser mit 180 ml Inhalt gekauft, genau sechs hatte ich noch übrig – das müsste doch auch gehen. Ausserdem besitze ich seit neustem eine 6er Muffinform, die ideale Größe für den kleinen Haushalt.
Also habe ich die Hälfte im Glas und die Hälfte in der Muffin-Form gebacken. Solange man nämlich die Gläser nur zur Hälfte füllt, funktioniert das wunderbar. Nur die Backzeit habe ich um etwa 10 Minuten erhöht, da mir die Mini Kuchen nach der angegebenen Zeit von ca. 30 Minuten bei einer Temperatur von 180 °C Ober-Unterhitze noch ziemlich hell vorkamen.
Beim Verwendung des 290 ml Glases muss man etwa 40-45 Minuten Backzeit rechnen, das ergibt dann nur 6 Stück.

Statt Weizenmehl habe ich helles Dinkelmehl Type 630 verwendet.

Aprikosenkuchen im Glas8

Die Kombination Aprikose-Rosmarin schmeckt auf jeden Fall genial. Der Rosmarin ist wieder mal frisch aus dem Garten. Ich könnte mir stattdessen aber auch Zitronenthymian oder Lavendel sehr gut als Geschmacksrichtung vorstellen. Ich denke, wenn ich die Küchlein nocheinmal backe, werde ich auch mal Lavendel probieren. Frische Aprikosen duften für mich sowieso nach Frankreich… ich muss dann immer an unsere Flitterwoche in Paris denken. Das war im auch im Juli und dort gab’s zum Frühstück immer frische Croissants mit herrlicher Aprikosen-Marmelade aus dem großen Marmelade-Töpfchen…

Aprikosenkuchen im Glas1

Aprikosen-Rosmarin Mini-Kuchen im Glas oder Muffins
(12 Stück)

1 Muffinform mit 6 Mulden
6 Papierbackförmchen
6 Weck-Rundrandgläser 180 ml
6 Gummiringe + 2 Klammern pro Glas

Für den Teig:
300 g frische Aprikosen – die schmecken am besten
(oder 1 Dose, Abtropfgewicht 240 g)
250 g helles Dinkelmehl Type 630
3 gestrichene Teelöffel Backpulver (Backin)
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
(oder 1 Päckchen geriebene Zitronenschale)
75 ml Sonnenblumenöl
(oder anderes, geschmackneutrales Speiseöl)
2 Eier Größe M
125 ml Buttermilch
1 Esslöffel frischer, gehackter Rosmarin

Aprikosenkuchen im Glas7

Vorbereiten:
Die Gummiringe in kaltes Wasser legen. Aprikosen waschen, entsteinen und klein schneiden. Papierbackförmchen in die Mulden des Muffinblechs setzen.
Den Backofen auf 180 °C Ober- Unterhitze oder Umluft 160 °C vorheizen.

Für den Teig Mehl mit Backpulver in iener Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten, ausser den Aprikosenstücken und dem Rosmarin hinzufügen, mit dem Rührgerät kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe etwa zwei Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Aprikosen und Rosmarin kurz unterheben, dann den Teig gleichmässig auf Gläser und Muffinförmchen verteilen. Die Gläser nur bis zur Hälfte füllen!

Die Gläser auf den Rost in den Backofen, mittlere Schiene stellen, die Muffinform daneben. Dann ca. 30 – 40 Minuten backen, das hängt vom Backofen und der gewählten Hitzeart ab.

Die Gläser und (und das Muffinblech) herausnehmen, wenn die Kuchen oben und aussen hellbraun sind. Sofort je einen nassen Gummiring auf die Innenseite des Glasdeckels legen und den Deckel mit je zwei Klammern am Glas fixieren. Vosicht, die Gläser sind heiß – in jedem Fall nur mit Backhandschuhen anfassen…

Das Gebäck in den verschlossenen Gläsern auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

Die Muffins haben wir zum Servieren leicht mit Puderzucker bestäubt. Die sind so super-locker und saftig, und auch nicht so süß -der perfekte Sommergenuss!

Aprikosenkuchen im Glas5

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Markgraeflerland, Natur & Garten, Rezepte, Schweiz, Sommer

Kirschenzeit im Markgräflerland

Chriesiwaije2
Ich hatte schon gedacht, es gäbe keine Kirschen dieses Jahr, nachdem das Frühjahr überhaupt nicht besonders war. Aber jetzt sieht man wieder die Stände an den Straßen und wer ein Schild mit der Aufschrift „Kirschen” am Straßenrand sieht, bekommt plötzlich Lust auf die dunkelroten, saftig-süßen Früchte.
Derzeit wird auch der Blog Beitrag „Kirschplotzer” wieder ganz häufig aufgerufen.

verschiedene Rezepte für Kirschplotzer

Ich habe dieses Jahr etwas ganz besonderes für euch. Das Markgräflerland ist ja auch durch die Einflüsse aus der Schweiz geprägt und deshalb gibt es heute mal eine Basler Chriesiwaije, die ich übrigens von meiner Großmutter und von meiner Mutter so kenne. Der Boden besteht aus leicht gezuckertem Hefeteig, der Guss aus Eiern, Zucker und Rahm (süße Sahne).
Chriesi = Kirschen, so nennt man sie auch im Markgräflerland, die Chriesichratte ist der Erntekorb mit zwei Schlaufen, durch die man den Gürtel ziehen und ihn so transportieren kann, nur zur Erklärung, falls ein Nicht-Markgräfler einmal diese Wörter hören oder lesen sollte…. Eine Waije ist ein flacher Kuchen, ähnlich wie eine französische Tarte, mit Eier-Rahm Guss, meist süß, mit Obst belegt, aber auch salzig, z. B. als Ziibelewaie/-waije (Zwiebelkuchen)  (den es auch bald wieder gibt)  oder in der Schweiz auch Chäswaije (pikanter Käsekuchen), Lauchwaie, Wirsingwaie

Chriesiwaije11
Basler Chriesiwaije

Für den Hefeteig:
250 g Mehl (Dinkelmehl Type 630)
20 g frische Hefe
30 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
1 dl (=100 ml) Milch
25 g Butter

Für den Belag:
400 g Kirschen, entsteint gewogen
(nach meinem Geschmack könnten es ruhig mehr sein…)
4 Eier
1/4 Liter Rahm
4 Esslöffel Zucker
1/2 Teelöffel Zimt
Puderzucker zum Bestäuben
(im Originalrezept sind hier 500 g angegeben, ich habe einfach 2-3 x mit wenig Puderzucker bestäubt)

Chriesiwaije3

Zubereitung:

Für den Teig die Zutaten abmessen und auf Zimmertemperatur erwärmen. Das Mehl in eine große Schüssel sieben. Die Milch in einem Topf auf kleiner Flamme erwärmen. Vom Herd nehmen. Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln, 2 Esslöffel Mehl zufügen, alles zu einem dicken Brei verrühren. Eine Prise Zucker hinzufügen. Den Hefebrei mit einem Tuch bedekcne und 30 Minuten gehen lassen.

Das Mehl mit Zucker und Salz misschen, eine Mulde hineindrücken. Das Ei aufschlagen und in die Mulde gleiten lassen. Die Butter in Flöckchen schneiden und auf den Rand geben. Den Hefebrei in die Mitte geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig leicht mit Mehl bestäuben, mit dem Tuch abdecken und zwei bis drei Stunden gehen lassen.

Chriesiwaije4

Inzwischen die Kirschen entsteinen.
Den Teig nach der Gehzeit nochmals kräftig durchkneten. Auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn und für den Rand etwas größer als der Durchmesser des Blechs (ich habe mir in der Schweiz noch ein Waije-Blech mit 32 cm Ø besorgt, da die Beschichtung mein alten sich langsam auflöst…) ausrollen. Auf ein mit Butter gefettetes Waije-Blech legen.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Die Kirschen auf dem Teigboden verteilen. Eier, Rahm, Zucker und Zimt verquirlen und darüber gießen. Die Waije /Wähe / Waie bei 180 °C 40 Minuten lang backen.

Chriesiwaije12

Leicht abkühlen lassen und noch warm mit Puderzucker bestreuen und sofort genießen…

Chriesiwaije10

Chriesiwaije7

Chriesiwaije2

Chriesiwaije9

Bei uns gab es einen englischen Tee dazu – Kaffee passt natürlich auch…

Chriesiwaije8
Hier ein Stück mit weniger Kirschen, dafür haben wir noch frische dazugelegt…