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Rhabarber-Vanille-Muffins


Ihr habt eine kleine Menge Rhabarber übrig und wisst nicht, was ihr damit anfangen sollt?
Dann ist dieses schnelle Rezept für Rhabarber-Vanille-Muffins genau das richtige…



Rhabarber-Vanille-Muffins


Zutaten
(Für 12 Muffins)

12 Papierförmchen
150 g Rhabarber
1 Vanilleschote
250 ml Milch
1 Ei
150 g Rohrzucker
80 ml Rapsöl
250 g Dinkelmehl
1½ Teelöffel Backpulver
½ Teelöffel Natron
1 Prise Salz

Zum Beträufeln
1 Esslöffel Butter
1 Esslöffel Vanillezucker
1 Teelöffel gemahlener Zimt

Zum Bestreuen
Puderzucker

Zubereitung
Backofen auf 200 °C vorheizen.
Die Papierförmchen in die Vertiefungen des Muffinblechs setzen.
Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden.
Die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herausschaben und mit der Schote in der Milch erwärmen. Die Schote entfernen und die Milch wieder abkühlen lassen.
Das Ei in einer Rührschüssel mit Zucker, Öl und der Vanillemilch verrühren. Anschließend die Rhabarberstückchen dazugeben.
Mehl, Backpulver, Natron und Salz gut mischen und über die Eimasse sieben, dann unterheben.
Den Teig in die Muffinförmchen füllen.
20 bis 25 Minuten in der Mitte des Ofens backen, einige Minuten abkühlen lassen und aus der Form nehmen.
Butter schmelzen, Vanillezucker und Zimt hineinrühren und auf die Muffins träufeln.
Abkühlen lassen und zum Servieren mit Puderzucker bestäuben.



Rhubarb and vanilla muffins


Ingredients
(For 12 muffins)

12 paper moulds
150 g rhubarb
1 vanilla pod
250 ml milk
1 egg
150 g cane sugar
80 ml rapeseed oil
250 g flour
1½ teaspoons baking powder
½ teaspoon baking soda
1 pinch salt

To dribble on
1 tablespoon butter
1 tablespoon vanilla sugar
1 teaspoon ground cinnamon

For sprinkling
Icing sugar

Preparation
Preheat oven to 200 °C = 392 °F.
Place the paper moulds in the muffin tin.
Clean the rhubarb and cut into small pieces.
Slice the vanilla pod lenghtwise, scrape out the pulp and heat with the pod in the milk. Remove the pod and let the milk cool down.
Mix the egg with the sugar, oil and vanilla milk in a mixing bowl. Then add the rhubarb pieces.
Mix flour, baking powder, baking soda and salt well and sift over the egg mixture, then fold in.
Fill the dough into the muffin cups.
Bake for 20 to 25 minutes in the middle of the oven, allow to cool for a few minutes and remove from the mould.
Melt butter, stir in vanilla sugar and cinnamon and drizzle onto the muffins.
Allow to cool and sprinkle with icing sugar to serve.

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Rhabarberkuchen mit Vanillepudding-Schmand-Creme


Rhabarberzeit – Zeit für einen feinen, sonntäglichen Rhabarberkuchen.
Dieses Rezept stammt aus den Anfängen meines Bloggerdaseins, den ich seither immer nur als Blechkuchen (30 x 40 cm) gebacken habe, wenn mehrere Personen am Kaffeetisch sitzen.
Auf dem Blechkuchen sind zusätzlich noch Mandelblättchen aufgestreut, der Guss ist dabei nur dünn auf dem Kuchen verteilt.

Nun habe ich die Zutatenmengen einfach halbiert und in einer quadratischen Springform 24 x 24 cm gebacken – es hat super funktioniert.
Hier ist das köstliche Rezept von der halben Portion 😉



Rhabarberkuchen mit Vanillepudding-Schmand-Creme


Zutaten
Für eine quadratische Springform 24 x 24 cm

Rührteig
125 g Butter
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
2-3 Tropfen Butter-Vanille Aroma
125 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
Butter und etwas Mehl für die Form
300 – 350 g Rhabarber (geputzt und klein geschnitten gewogen)

Pudding-Schmand-Creme
• 1 Päckchen Bourbon-Vanille Puddingpulver (37 g)
• 40 g Zucker
• 350 ml Milch
• 225 g Schmand

Zubereitung
Die Springform mit Butter einfetten, mit Mehl bestäuben. Den Backofen auf 175 °C vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker cremig rühren, Aroma unterrühren. Die Eier einzeln unterrühren. Das Mehl mit Backpulver und Salz mischen, sieben und Esslöffel für Esslöffel unter den Teig rühren.
Den Teig in die Form geben und glattstreichen , mit dem geputzen und kleingeschnittenen Rhabarber (300 – 350 g) belegen und ca. 30 Minuten bei im vorgeheizten Backofen backen.

Für den Guss
Aus Vanille-Puddingpulver, Zucker und Milch einen Pudding zubereiten. Etwas abkühlen lassen und den Schmand unter den noch warmen Pudding rühren.

Den Guss auf den Kuchen streichen und weitere 15 Minuten backen.



Rhubarb cake with vanilla custard and sour cream topping


Ingredients
For a square springform pan 24 x 24 cm

Sponge mixture
125 g butter
125 g sugar
1 sachet vanilla sugar
2 eggs
2-3 drops butter-vanilla flavour
125 g flour
1 teaspoon baking powder
1 pinch of salt
Butter and some flour for the springform
300 – 350 g rhubarb (cleaned and finely chopped)

Vanilla custard and sour cream topping
1 sachet Bourbon vanilla custard powder (37 g)
40 g sugar
350 ml milk
225 g sour cream

Preparation
Butter the springform pan and dust with flour. Preheat the oven to 175 °C = 347 °F.
Stir the butter with the sugar until creamy and add the flavour. Stir in the eggs one by one.
Mix the flour with baking powder and salt, sift and stir into the dough, spoon by spoon.
Pour the dough into the springform and smooth down, cover with the cleaned and chopped rhubarb (300 – 350 g) and bake for approx. 30 minutes in the preheated oven.

For the topping
Prepare a custard from the vanilla custard powder, sugar and milk. Allow to cool a little and stir the sour cream into the still warm custard.

Spread the cream on the cake and bake for another 15 minutes.

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Mittwochspasta: Penne al Forno

Penne al forno 2


Es ist wieder mal Mittwoch – und es gibt wieder mal Pasta.
Diesmal ein schnell vorbereitetes Rezept aus dem Backofen.
Das Rezept habe ich von einer Nudelpackung. Die Menge reicht für 4 bis 6 Portionen – ich habe die Mengen halbiert und für zwei Personen einfach jeweils eine kleine Auflaufform gefüllt, die gleichzeitig als Teller dient – quadratisch, praktisch, gut….
Ach ne, das war ja der Spruch mit der Schokolade 😉
Aber der passt hier auch ganz gut, denn die Formen sind ideal für den Feierabend, dann ist hinterher die Küche auch schneller aufgeräumt.
Als Beilage gab es Rucola-Salat.


Penne al forno 1


Penne al Forno


Zutaten
(Für 4-6 Portionen)
• 500 g Penne Pasta
• 30 ml Olivenöl
• 2 x 400 g Dosentomaten
• Salz
• Pfeffer
• 4 frische Basilikumblätter
• 300 g Mozzarellakäse
• 50 g Parmesankäse, frisch geriebne
• 120 g geröstete Semmelbrösel

Zubereitung
In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen und die zerkleinerten Tomaten mit dem Saft hinzugeben. 5-10 Minuten lang kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und den ganzen Basilikumblättern würzen.
Die Pasta nur die Hälfte der auf der Packung angegebenen Zeit kochen lassen und abgießen.
120 ml der Tomatensauce entnehmen und den Rest mit der Pasta und 20 g geriebenem Parmesankäse vermischen.
Die Hälfte der Pasta in eine gebutterte Auflaufform geben  und mit dünnen Scheiben Mozzarella belegen. Darüber die übrige Tomatensauce und weitere 10 g Parmesankäse füllen. Hierauf die restliche Pasta geben. Restlichen Parmesankäse (20 g) mit den Semmelbröseln mischen und über dem Auflauf verteilen.
Den Auflauf 20 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 220 °C backen.


Penne al forno 3


Penne al Forno


Ingredients
(For 4-6 servings)
500 g Penne Pasta
30 ml olive oil
2 x 400 g canned tomatoes
Salt
Pepper
4 fresh basil leaves
300 g Mozzarella cheese
50 g Parmesan cheese, freshly grated
120 g toasted breadcrumbs

Preparation
Heat the olive oil in a large pan and add the chopped tomatoes with the juice. Cook for 5-10 minutes. Season with salt, pepper and the basil leaves.
Cook the pasta for only half the time indicated on the packet and drain.
Remove 120 ml of the tomato sauce and mix the rest with the pasta and 20 g grated Parmesan cheese.
Put half of the pasta in a buttered casserole dish and cover with thin slices of mozzarella. Fill with the rest of the tomato sauce and another 10 g Parmesan cheese. Add the rest of the pasta.
Mix the remaining Parmesan cheese (20 g) with the breadcrumbs and spread over the casserole.

Bake in a preheated oven at 220 °C = 428 °F for 20 minutes.

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Rhabarber-Marzipan Gugelhupf


Zu Ostern hat sich die Markgräflerin selbst beschenkt und sich eine besondere Gugelhupfform gegönnt.

Schon lange hatte ich nach einer Form wie dieser Ausschau gehalten – es ist eine der Backformen des amerikanischen Herstellers Nordicware, der die Formen in außergewöhlichen Designs aus hochwertigem, schwerem und antihaftbeschichtetem Aluguss fertigt. Die Wärme verteilt sich in diesen Formen besonders gleichmäßig was für ein perfektes Backergebnis sorgt.
Nach dem Backen lösen sich Kuchen optimal aus diesen Formen und auch für Puddings oder Eisdesserts sollen sie geeignet sein.

Die deutschen Rezepte für die Formen muss man sich allerdings im Web zusammensuchen – oder die Rezepte von der Nordicware Website aus dem Amerikanischen übersetzen, inklusive Umrechnung der Mengenangaben von Cups in Gramm…



Ich habe es mit einem deutschen Gugelhupf-Rezept (Gugelhupfform mit 1½ Liter Inhalt) versucht und siehe da – die Menge hat gepasst. Auch die Backtemperatur und Backzeit haben gestimmt.
Man kann also jedes x-Beliebige Rühr- bzw. Napfkuchenrezept dafür verwenden und immer die Stäbchenprobe machen, ob der Kuchen durchgebacken ist….



Da gerade Rhabarber Saison hat musste es natürlich ein Rezept mit Rhabarber sein – mit Marzipan im Teig und weißer Kuvertüre als Guss. Köstlich….
In dem Rezept wird kein Backpulver verwendet, wer aber ganz sicher gehen möchte, dass der Kuchen aufgeht, der kann noch 1-2 Teelöffel Backpulver hinzufügen.



Rhabarber-Marzipan Gugelhupf


Zutaten
(Für 1 Gugelhupform mit 1½ Liter Inhalt)
• 400 g Rhabarber
• 100 g Marzipanrohmasse
• 250 g weiche Butter
• 125 g Zucker
• 6 Eier, Kl. M, getrennt
• 120 g Mehl
• 80 g Speisestärke
• 1 Orange, abgeriebene Schale, unbehandelt
• Salz
• 50 g Mandeln, gehackt
• 100 g Aprikosenkonfitüre
• 100 g weiße Schokoladen-Kuvertüre
• 1 Teelöffel Rapsöl

Zubereitung
Rhabarber waschen, putzen und ca. 1 cm groß würfeln. Marzipan grob raspeln, mit der Butter und 50 g Zucker mit den Quirlen des Handrührers mindestens 10 Minuten sehr cremig rühren.
Eigelb jeweils einzeln gut unterrühren. Mehl, Stärke sieben und mit Orangenschale kurz unterrühren.
Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen, dabei 75 g Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis er gelöst ist. 1/3 des Eischnees unter den Teig rühren, damit er geschmeidiger wird, den Rest locker unterheben. Rhabarberwürfel und Mandeln unterheben.
Die Gugelhupfform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig die Form geben.
Im heißen Ofen bei 180 °C auf der mittleren Schiene 50 Min. backen (Gas 2-3, Umluft 160 Grad).
10 Minuten in der Form lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen.
Konfitüre erwärmen und auf den heißen Kuchen streichen. Abkühlen lassen.
Kuvertüre hacken, mit dem Rapsöl über dem heißen Wasserbad auflösen und den Gugelhupf damit bestreichen.



Rhubarb and Marzipan Bundt Cake


Ingredients
(For a 1½ litres bundtcake tin)
400 g rhubarb
100 g marzipan
250 g softened butter
125 g sugar
6 medium-sized eggs, separated
120 g flour
80 g corn starch
grated zest of 1 organic orange
Salt
50 g almonds, chopped
100 g apricot jam
100 g white chocolate couverture
1 teaspoon rapeseed oil

Preparation
Wash and clean rhubarb and dice to about 1 cm. Grate the marzipan coarsely.
Using a hand mixer, stir marzipan together with the butter and 50 g sugar for at least 10 minutes until creamy.
Add egg yolks one by one and thorougly mix into the batter. Sift flour and cornstarch and fold in together with the grated orange zest.
Beat the egg whites with 1 pinch of salt until stiff, pour in 75 g sugar and continue beating until the sugar has dissolved.
Stir 1/3 of the egg whites into the dough to make it smoother, fold in the rest loosely. Then also fold in the rhubarb cubes and almonds.
Butter the the cake tin with butter and dust with flour. Bake in the hot oven at 180 °C = 356 °F on the middle rack for 50 minutes (gas 2-3, fan oven 160 °C = 320°F).
Leave in the tin to cool for 10 minutes, then turn onto a cake rack. Heat the jam and spread on the hot cake.
Chop the couverture, dissolve it with the rapeseed oil over the hot water bath and spread it on the bundtcake.


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Harissa Chicken Tray Bake – nach Jamie Oliver – mit Couscous


Heute gibt es mal keinen klassischen Samstagseintopf, sondern ein Gericht, das nur mit einer Backform als Kochbehälter auskommt.
Ab und zu sehen sich der Markgräfler und die Markgräflerin Sendungen von und mit bekannten Fernsehköchen an und manchmal ist auch mal was dabei, was ich dann nachkoche.

Schon vor etwas längerer Zeit hatten wir im Schweizer Fernsehen eine Reihe mit Jamie Oliver im englischen Original angesehen, in der es um unkomplizierte und schnell zubereitete Gerichte ging.
Die Methode, ein Hähnchen einfach in der Mitte entlang des Rückgrats aufzuschneiden und flach auf dem Gemüse zu garen fanden wir super.
Das Hähnchen wird mit einer Mischung aus Olivenöl, Essig (ich habe Melfor Essig dafür verwendet), Zitronensaft und Harissa eingerieben.

Im Rezept, das ich auf der Webseite von Jamie Oliver gefunden habe, sind Olivenöl, und Zitronensaft nicht erwähnt, sieht man sich jedoch das Video an, verwendet er diese Zutaten, deshalb weicht meine Übersetzung in Deutsch auch etwas von der Originalversion ab. Den Pfeffer habe ich weggelassen, wer mag, kann das Hähnchen noch mit Pfeffer übermahlen.

Die Vorbereitungszeit ist wirklich minimal. Und während das Hähnchen im Ofen ist, kann man andere Dinge erledigen oder tun. Zum Beispiel gemütlich einen Apéro genießen.

Als Beilage schlägt Jamie Coucous, Reis, Fladenbrot oder Tacos vor.
Ich habe mich für Couscous entschieden – verfeinert mit in feine Streifen geschnittener Minze und Kirschtomaten.

Basisrezept für Couscous
• 200 g Couscous
• 300 ml Wasser

Couscous in eine Schüssel mit Deckel geben, etwas Salz darüber streuen, mit 300 ml kochendem Wasser übergießen, den Deckel auflegen und 5 Minuten quellen lassen.
(Wer mag, kann auch statt des kochenden Wassers Gemüsebrühe verwenden, dabei vorsichtig mit Salz umgehen, evtl. ist dann gar kein Salz notwendig.

Nach Belieben im Butter und Gewürzen verfeinern.

Und da ja die Grillsaison mit dem tollen Osterwetter von vergangener Woche bereits begonnen hat, kann ich mir auch gut vorstellen, dass dieses Rezept wunderbar auf dem Grill funktioniert….



Harissa Chicken Tray Bake
mit Paprika und frischer Minze


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 3 – 4  Paprika, bunt
• 2 rote Zwiebeln
• Olivenöl
• Melforessig
• Zitronensaft
• 4 gehäufte Teelöffel Harissa
• 1 Bio-Hähnchen 1,2 kg
• Meersalz
• 4 Zweige frische Minze

Zubereitung
Den Backofen auf 180 ºC (Umluft) vorheizen.
Paprika waschen, entkernen und in große Stücke schneiden.
Die Zwiebeln schälen und vierteln oder achteln und zerlegen, dann alles in eine 30 cm x 40 cm  große Bratform legen.
Mit einem großen scharfen Messer Messer das Hähnchen am Rückgrat entlang vorsichtig längs durchschneiden, so dass es sich öffnen und flach hinlegen lässt. Bei Bedarf mit den Händen flach drücken. Dann die Schlegel mehrmals mit dem Messer einritzen.
Harissa mit etwas Olivenöl, Essig und Zitronensaft mischen. Das Hähnchen rundum mit der Mischung einreiben.
Das Hähnchen mit der Brust nach oben auf das Gemüse in der Bratform legen, dabei flach ausbreiten. Alles mit etwas Meersalz bestreuen.



Das Hähnchen etwa 50 bis 60 Minuten in der Mitte des Ofens backen, bis die Haut knusprig und das Fleisch gegart ist.



Zum Servieren mit Minzeblättchen garnieren.



Harissa chicken traybake – Jamie Oliver
with sweet peppers & fresh mint
Serves 4


Ingredients
4 mixed-colour peppers
2 red onions
1 x 1.2 kg whole free-range chicken
4 heaped teaspoons rose harissa
4 sprigs of fresh mint

Method

Preheat the oven to 180ºC/350ºF/gas 4.
Deseed the peppers and tear into big chunks, peel and quarter the onions and break apart into petals, then place it all in a 30cm x 40cm roasting tray.
Use a large sharp knife to carefully cut down the back of the chicken, so you can open it out flat, then score the legs. Add to the tray with the harissa, and a little sea salt, black pepper and red wine vinegar. Toss well, making sure you get into all the nooks and crannies of the chicken.
Sit the chicken flat on top of the veg, skin side up, and roast it all for 50 minutes, or until gnarly and cooked through. Pick over the mint leaves before dishing up.

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Zum Osterbrunch: Oeufs en cocotte – Eier im Glas mit Räucherlachs


An Ostern darf man ruhig mal ausschlafen und den Tag mit einem ausgiebigen Osterbrunch beginnen.
Diese Eier im Glas sind ideal, wenn man Gäste erwartet. Es ist ein typisches Rezept aus Frankreich, aber auch in Großbritannien kennt man diese Zubereitungsart sehr gut.

Dieses Rezept habe ich aus dem Buch „Paris in meiner Küche von Rachel Khoo” übernommen.
Sie schlägt als Topping roten Seehasenrogen vor, ich habe stattdessen in feine Streifen geschnittenen Räucherlachs als Garnierung auf die Eier gegeben.


Osterbrunch Oeufs en cocotte 5


Bei den Förmchen handelt es sich um Joghurt-Töpfchen des französischen Molkereiprodukte-Herstellers „La Fermiere”, die man von Zeit zu Zeit auch in deutschen Supermärkten bekommen kann.
Man kann aber auch ein kleines Weckglas oder Auflaufförmchen aus Keramik oder Steingut dafür verwenden.

Tipp: Wenn man die Eier noch nicht ganz gar aus dem Ofen nimmt, kann man sie etwa 10 – 15 Minuten im Wasserbad stehenlassen, sie garen dann sanft nach während man den Ofen noch für etwas anderes Nutzen kann – zum Beispiel zum Aufbacken von Brötchen.



Eier im Glas (oeufs en cocotte)


Zutaten für 4 Personen
• 150 g Crème fraîche
• Salz
• frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• 1 Prise Muskatnuss
• 1 Handvoll gehackter Dill
• 4 Freilandeier
Zum Garnieren
• kleine Zweige von Dill
• Räucherlachs-Streifen oder Seehasenrogen

Zubereitung
Den Ofen auf 180 °C vorheizen.
Die Crème fraîche mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und einer Prise Muskatnuss würzen. Einen gehäuften Esslöffel Crème fraîche auf den Boden eines Auflaufförmchens oder hitzebeständigen Gläschens geben, dann jeweils ein Ei daraufgeben. In jedes Portionsförmchen 1 gehäuften Esslöffel Crème fraîche geben. Mit etwas Dill bestreuen. Darüber jeweils ein Ei aufschlagen und wieder 1 Esslöffel Crème fraîche daraufgeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss bestreuen.
Die Förmchen in ein tiefes Backblech stellen. Wasser zugeißen , bis die Förmchen bis zur halben Höhe im Wasser stehen. Die Eier im Ofen etwa 15 Minuten backe, bis das Eigelb fest ist.
Die Förmchen aus dem Wasserbad nehem. Zum Servieren Räucherlachs-Streifen  (Seehasenrogen) und 1-2 Dillzweige auf die Eier legen.
Statt Dill passen auch frischer Schnittlauch oder gehackte Petersilie.



 Adapted from The Little Paris Kitchen: Cooking with Rachel Khoo

Eggs in pots (oeufs en cocotte)


Serves 4

Ingredients

150g/5½oz crème fraîche
salt and freshly ground black pepper
pinch nutmeg
handful of chopped dill
4 free-range eggs

To garnish

red lumpfish roe or smoked salmon strips
small sprigs of dill

Method
Preheat the oven to 180C/350F/Gas 4.

Season the crème fraîche with salt, freshly ground pepper and a pinch of nutmeg. Place a heaped tablespoon of crème fraîche in the bottom of a ramekin, followed by a little dill.
Crack an egg on top, add a second tablespoon of crème fraîche and sprinkle with a pinch each of salt, pepper and nutmeg. Repeat with three more ramekins.

Place the ramekins in a baking dish and pour enough lukewarm water into the dish to come halfway up the sides of the ramekins.
Bake for 15 minutes or until the egg yolks are set to your liking.

If you like, finish each serving with red lumpish roe or strips of smoked salmon and dill.

Serve with plenty of crusty bread.


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Frohe Ostern, Happy Easter, Joyeuses Paques

Osterlamm


Die Markgräflerin wünscht euch allen ein frohes, friedvolles Osterfest!

Ein Osterlamm darf auf dem Kaffeetisch natürlich nicht fehlen – das Rezept für’s Osterlamm (Lamala) aus dem Ecomusée d’Alsace findet ihr hier.

 

 

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Saftiger Biskuitkuchen mit Kokos-Karamel-Knusper Topping nach Leila Lindholm


Zum Sonntagskaffee gibt es heute einen saftigen Biskuitkuchen mit Kokos-Karamel-Knusper Topping.
Das Rezept dafür habe ich im Buch „Backen mit Leila” von Leila Lindholm entdeckt.
Sie geht dabei von einem Basisrezept für Biskuitkuchen aus, der je nach Jahrezeit verschieden variert werden kann – zum Beispiel mit Obst oder unterschiedlichen Gewürzen im Teig.
Ich bin ganz begeistert davon und auch der Markgräfler meinte, dass ich den Kuchen ruhig wieder mal backen kann.
Leila verwendet für den Biskuitteig Weizenmehl – ich habe helles Dinkelmehl Type 630 verwendet.



Saftiger Biskuitkuchen mit Kokos-Karamel-Knusper Topping


Zutaten
(Für eine runde Backform mit 24 cm ∅)

Für den Biskuit
• 3 Eier
• 200 g Zucker
• 1 Teelöffel Vanillezucker
• 50 g Butter
• 100 ml Milch
• 200 g Dinkelmehl Type 630
• 2 Teelöffel Backpulver
• 1 Prise Salz
• Butter und Semmelbrösel für die Form

Für das Topping
• 25 g Butter
• 70 ml heller Zuckerrübensirup (z. B. von Grafschafter)
• 75 g Sahne
• 100 g Kokosraspel
• 80 g Zucker

Zubereitung
Den Backofen auf 175 °C vorheizen.
Eier, Zucker und Vanillezucker sehr luftig und schaumig schlagen.
In einem Topf die Butter schmelzen, mit der Milch verquirlen und unter die Eimasse rühren.
Mehl mit Backpulver und Salz vermischen und über den Teig sieben. Dann mit einem Teigspatel vorsichtig unter den Teig heben.

Die Backform mit Butter einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen, dann den Teig einfüllen.
Den Kuchen in der Mitte des vorgeheizten Ofens 25 Minuten backen.

Inzwischen den Kokosbelag zubereiten:
Butter, Zuckerrübensirup, Sahne, Kokosraspel und Zucker in einen Topf geben, mischen und zum Kochen bringen. Etwa 5 Minuten unter Rühren köcheln lassen.
Die Kokosmasse auf dem vorgebackenen Kuchen verteilen und weitere 15 Minuten backen, bis der Belag goldbraun karamellisiert ist.
Etwas abkühlen lassen, dann aus der Form lösen.



Moist sponge cake with coconut-caramel crunch Topping
(Rrecipe by Leila Lindholm)


Ingredients
(For a round baking tin with 24 cm ∅)
For the sponge cake
3 eggs
200 g sugar
1 teaspoon vanilla sugar
50 g butter
100 ml milk
200 g flour
2 teaspoon baking powder
1 pinch of salt
butter and breadcrumbs for the tin

For the topping
25 g butter
70 ml light sugar syrup (e.g. Lyle’s Golden Syrup)
75 g cream
100 g grated coconut
80 g sugar

Preparation
Preheat the oven to 175 °C = 347°F.

Beat eggs, sugar and vanilla sugar until very light and frothy.
Melt the butter in a saucepan, whisk with the milk and stir into the egg mixture.
Mix flour, baking powder and salt and sift over the dough. Then carefully fold into the dough with a spatula.

Butter the baking tin and sprinkle with breadcrumbs, then fill in the dough.
Bake the cake in the middle of the preheated oven for 25 minutes.

In the meantime prepare the coconut topping:
Put butter, sugar syrup, cream, grated coconut and sugar in a saucepan, mix and bring to the boil. Let simmer for about 5 minutes while stirring.
Spread the coconut mixture on the pre-baked cake and bake for another 15 minutes until the topping is golden brown caramelised.
Allow to cool slightly, then remove from the tin.

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Kleiner Zitronengugelhupf


Heute gibt es zum Sonntagskaffee einen kleinen, feinen Zitronengugelhupf.
In meiner Kiste mit den Backzutaten habe ich nämlich noch ein paar Reste von der Weihnachtsbäckerei. Etwas fein gehacktes Zitronat macht diesen keinen Gugelhupf noch zitroniger.
Mmmh, das schmeckt nach Frühling und Sommer zugleich – und macht gute Laune!



Kleiner Zitronengugelhupf


Zutaten
(für eine Gugelhupf-Form mit 17 cm ∅)

Für den Teig
• 125 g weiche Butter
• 125 g Zucker
• 1 Päckchen Vanillezucker
• 2 Eier
• 1 Esslöffel Milch
• 1 Prise Salz
• 1 Bio-Zitrone, davon:
• ½ Teelöffel abgeriebene Bio-Zitronenschale
• 125 g Mehl
• 30 g Speisestärke (Kartoffelmehl)
• 1 Teelöffel Backpulver
• 1 Esslöffel Zitronat, fein gehackt

Für den Guss
• 125 g Puderzucker
• 1-2 Esslöffel Zitronensaft (von einer Zitronenhälfte)
• 1 Teelöffel weiche Butter
• Bio-Zitronenschale

Ausserdem
• Butter und Semmelbrösel für die Kuchenform

Zubereitung
Butter in einer Schüssel schaumig rühren, Zucker und Vanillezucker unterrühren. Nach und nach Eier, Milch, Salz und geriebene Zitronenschale unterrühren.
Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischen und esslöffelweise unter die Buttermischung rühren. Zuletzt das Zitronat unter den Teig heben.

Die Backform einfetten, mit Semmelbröslen ausstreuen, den Teig einfüllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Umluft 180 °C) etwa 40 Minuten backen. Herausnehmen, 10 Minuten in der Form lassen, dann zum Auskühlen auf ein Kuchengitter setzen.

Den Puderzucker sieben und mit Zitronensaft und Butter zu einer dickflüssigen Masse verrühren. Den Kuchen damit überziehen. Von der Zitrone die restliche gelbe Schale mit einem Sparschäler dünn abschälen, in feine Streifen schneiden und auf dem Guss verteilen.



Small lemon bundt cake


Ingredients
(For a bundt cake tin with 17 cm ∅)
For the dough
125 g soft butter
125 g sugar
1 sachet vanilla sugar
2 eggs
1 tablespoon milk
1 pinch of salt
1 organic lemon:
½ teaspoon grated organic lemon peel
125 g flour
30 g cornstarch (or potato flour)
1 teaspoon baking powder
1 tablespoon candied lemon peel, finely chopped

For the icing
125 g icing sugar
1-2 tablespoons lemon juice (from one half of the lemon)
1 teaspoon soft butter
organic lemon peel

Plus
butter and breadcrumbs for the cake tin

Preparation
In a bowl, cream butter until frothy, add sugar and vanilla sugar. Gradually stir in eggs, milk, salt and grated lemon zest, flour, cornstarch and baking powder and stir spoon by spoon into the butter mixture.
Butter the baking tin, sprinkle with breadcrumbs, fill in the dough and smooth down. Bake in a preheated oven at 200 °C = 392 °F (fan oven 180 °C = 356°F) for about 40 minutes.
Take the cake out of the oven and leave in the tin for 10 minutes, then place it on a cake rack to cool.

For the icing, sift the icing sugar and mix with lemon juice and butter to a thick mass. Cover the cake with it.
Using a peeler, thinly peel the remaining yellow peel from the lemon, cut into fine strips and sprinkle over the icing.


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Einfach nur … ein feiner Marmorkuchen mit Schokolade


Im Hause der Markgräflerin gab es schon ewig keinen Marmorkuchen mehr…
Dabei ist der Klassiker aus Omas Zeiten so fein und sieht ausserdem sehr hübsch auf dem sonntäglichen Kaffeetisch aus!



Feiner Marmorkuchen


Zutaten
(Für eine Gugelhupf Form, 22 cm Ø)
Für den Teig
• 4 Eier
• 1 Prise Salz
• 250 g Butter
• 1 Päckchen Vanillezucker
• 250 g feiner Zucker
• 300 g helles Dinkelmehl (Type 630)
• 2 Teelöffel Backpulver
• 5 Esslöffel Milch
• 50 g geschälte, gehackte Mandeln
• 50 g bittere Blockschokolade
• 40 g Kakaopulver
• 2 Esslöffel Rum
• Butter und etwas Mehl für die Form
Zum Bestäuben
• Puderzucker

Zubereitung
Die Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen und beiseite stellen.
Die Butter in einer Schüssel schaumig rühren. Nach und nach Vanillezucker und 200 g Zucker dazugeben.
Dann die Eigelb, eins nach dem anderen, in die Masse rühren.
Das Mehl mit dem Backpulver mischen, sieben, danach abwechselnd mit 3 Esslöffeln Milch in den Teig rühren. Anschließend das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben.
Ein Drittel des Teigs abnehmen. In den übrigen Teig die Mandeln mischen.
Die Blockschokolade in eine Schüssel reiben. Mit der restlichen Milch (2 Esslöffel), 50 g Zucker, dem Kakao und dem Rum mischen. In das abgenommene Teigdrittel rühren.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Eine Gugelhupf bzw. Napfkuchenform mit etwas Butter gut einfetten und mit etwas Mehl bestäuben.
Die Hälfte des hellen Teigs einfüllen, darauf den dunklen Teig und darauf den restlichen hellen Teig geben.
Eine Gabel oder ein Holzstäbchen spiralförmig durch den Teig ziehen, um die Marmorierung des Kuchens zu erreichen.
Die Form auf die unterste Schiene des Backofens stellen. Den Kuchen 1 – 1½ Stunden backen.
(Nach etwa 1 Stunde mit einem Holzstäbchen die Garprobe machen: Hängt noch feuchter Teig am Stäbchen, muss noch etwas Backzeit zugegeben werden.)
Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen, etwas in der Form abkühlen lassen (ca. 10 Minuten) und auf ein Kuchengitter stürzen.
Mit Puderzucker bestäuben und vollständig auskühlen lassen.



Fine bundt cake with chocolate and almonds
(Marble Cake)


Ingredients
(For a bundt cake tin, 22 cm Ø)

For the dough
4 eggs
1 pinch of salt
250 g butter
1 sachet vanilla sugar
250 g caster sugar
300 g light spelt flour (type 630)
2 teaspoons baking powder
5 tablespoons milk
50 g almonds, blanched and chopped
50 g plain chocolate
40 g cocoa powder
2 tablespoons rum
butter and some flour for the cake tin
For sprinkling
Icing sugar

Preparation
Separate the eggs, beat the egg whites until stiff and set aside.
Cream the butter in a bowl. Gradually add vanilla sugar and 200 g caster sugar, then add the egg yolks, one by one, to the mixture. Mix the flour with the baking powder and sift.
Then alternately mix flour and 3 tablespoons of milk into the dough. After that, carefully fold in the beaten egg whites.
Take two thirds of the dough and fold in the almonds.
Grate the plain chocolate into a bowl. Mix with the remaining milk (2 tablespoons), 50 g sugar, cocoa and rum and stir into the remaining 1/3 of the dough.
Preheat the oven to 180 °C. Butter a bundt cake tin and dust with flour.
Fill in half of the light dough, add the dark dough and the rest of the light dough. Pull a fork or a wooden stick spirally through the dough to achieve the marble pattern of the cake.
Place the tin on the bottom rack of the oven and bake the cake for 1 – 1½ hours. (After about 1 hour test with a wooden skewer: If the dough stickst to the skewer, some more baking time is needed.)
Take the cake out of the oven, let it cool down a little in the mould (approx. 10 minutes), then put onto a cake rack. Sprinkle with icing sugar and allow to cool completely.