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Spritzgebäck

Spritzgebaeck 4


Gestern hat im Hause der Markgräflerin die diesjährige Weihnachtsbäckerei begonnen.
Das Wetter mit Temperaturen um den Nullpunkt passt ja gerade und ausserdem ist am kommenden Wochenende schon der erste Advent! Da sollte man ja schon etwas für den sonntäglichen Kaffeetisch vorbereitet haben.

Zum Geburtstag hatte die Markgräflerin einen Spritzgebäckaufsatz für den Fleischwolf ihrer Kitchenaid-Küchenmaschine bekommen, den sie schon im vergangenen Jahr auf ihrem Wunschzettel stehen hatte. (Den Aufsatz gibt es von verschiedenen Herstellern, er wird zusammen mit dem Fleischwolf-Aufsatz der Kitchenaid verwendet.)

Deshalb gibt es zum diesjährigen Auftakt der Weihnachtsbäckerei nicht, wie sonst üblich, als erste Sorte die bei euch derzeit im meinem Blog so gefragten Haferflocken-Kekse, sondern feines Spritzgebäck mit Schokoladenglasur!


Haferflockenkekse 1


Die Haferflocken-Kekse wurden gestern als zweite Sorte gebacken. Heute folgen noch die traditionellen Markgräfler Linzertorten – hiefür habe ich gestern den Teig vorbereitet, der über Nacht im Kühlschrank ruhen durfte.


Linzertorte 2


Kommen wir also zum Spritzgebäck. Ich habe mich an das Grundrezept gehalten, welches in der Verpackung des Spritzgebäck-Aufsatzes stand. Wer möchte, kann noch ein wenig Zimt hinzufügen und/oder ein Teil des Mehls durch sehr fein gemahlene Mandeln oder Nüsse ersetzen. Ich habe übrigens helles Dinkelmehl Type 630 verwendet, es geht aber genauso Weizenmehl.


Spritzgebaeck 2


Spritzgebäck


Zutaten
• 200 g Zucker
• 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
• 250 g weiche Butter
• 1 Prise Salz
• 1 bis 3 Eier
• 400 g Dinkelmehl
• 100 g Speisestärke (ich verwende Kartoffelmehl)

Für die Glasur
• 150 g Vollmilch-Kuvertüre
• nach Belieben bunte Zuckerstreusel oder Nonpareilles zum Dekorieren

Zubereitung
Zucker, Vanillezucker, Butter, Salz und ein Ei miteinander verkneten. Zuletzt das Mehl und die Speisestärke kurz unterarbeiten. Sollte der Teig zu fest sein, die restlichen Eier nach und nach einarbeiten.

Den Teig eine Stunde ruhen lassen und zu beliebigem Spritzgebäck verarbeiten.  Das Spritzgebäck auf der Dauerbackfolie bei 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Umluft) circa 10 Minuten goldgelb backen.

Nach Belieben das Spritzgebäck mit Schokolade überziehen (Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen – nicht zu heiss werden lassen, da die Kuvertüre sonst wieder fest wird. Sollte es doch passieren, kann man ein wenig Butter oder kalte Sahne in die Kuvertüre rühren, dann wird sie zwar etwas dünner, bekommt aber dafür einen schönen Glanz.


Spritzgebaeck 3


Spritz biscuits / cookies


Ingredients
200 g sugar
1 sachet bourbon vanilla sugar
250 g soft butter
1 pinch of salt
1 to 3 eggs
400 g spelt flour
100 g potato or corn starch

chocolate coating and coloured sugar sprinkles to taste

Preparation
Knead sugar, vanilla sugar, butter, salt and an egg. Finally, add the flour and the food starch and mix in briefly. If the dough is too firm, gradually add the remaining eggs. Leave the dough to rest for one hour in a cool place then form spritz biscuits. Bake the spritz biscuits on baking trays lined with baking foil at 180°C top/bottom heat (or 160°C convection heat) for about 10 minutes until golden.

Cover the spritz biscuits with chocolate –  (melt the chocolate over the warm water bath – do not let it get too hot, otherwise the chocolate will become firm again. Should that happen, you can stir a little butter or cold cream into the chocolate, then it gets a little thinner, but gets a nice shine).


Spritzgebaeck 1
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Nachtrag zum Kartoffel-Zwiebel-Wähe…ein traditioneller Zwiebelkuchen aus Basel?

Auggener Ziiebelewaie Martina 4


Heute komme ich auf einen Beitrag aus dem Jahr 2014 zurück. Ganze sechs Jahre nach der Veröffentlichung habe ich endlich die Lösung des Rätsels.
Es war Ende September, als mich über Whatsapp eine Nachricht von Martina, einer Blogleserin aus unserer Nachbarstadt Neuenburg erreichte.
Sie habe gelesen, dass ich auf der Suche nach dem Rezept für einen Ziiebelewaie (Zwiebelkuchen) mit gekochten Kartoffeln sei. Sie war gerade dabei, einen Ziiebelewaie nach Auggener Art (ebenfalls ein Nachbarort, der für seinen sonnenverwöhnten Wein bekannt ist) zu machen. Die Kartoffelmischung, die auf den Teig kommt nennt sich dort „Herdöpfelschlargi“.
Freundlicherweise hat Martina alles mit Fotos dokumentiert…
Hier ist das Rezept, es wurde – wie so häufig – nur in Stichworten festgehalten und mündlich überliefert.
Grundlage ist ein Hefeteig bzw. Brotteig aus 2 Kilo Mehl, ½ Würfel Hefe (ca. 20 g)  -in etwas lauwarmem Wasser aufgelöst und mit ein wenig Mehl verrührt (Vorteig) und Salz – damit kann man die ganze Familie und gleich noch die Nachbarschaft versorgen).


Auggener Ziiebelewaie Martina 1

Für den Belag werden 5-6 Zwiebeln geschält, in Streifen geschnitten und dann in einer Pfanne (evtl. mit ein wenig Schmalz) gedämpft, bis sie glasig sind.
Dann lässt man sie in einem Sieb abtropfen.

Auggener Ziiebelewaie Martina 2

Herdöfelschlargi
Die gekochten Kartoffeln (etwa 5-6 große) werden geschält, gerieben und in einer Schüssel mit 2 Bechern Rahm (400 g Sahne) und 1 Becher Sauerrahm (200 g) gemischt. Dann würzt man die Masse mit Salz und Pfeffer.


Auggener Ziiebelewaie Martina 3


Den Teig – der am liebsten ganz lange, am besten über Nacht und gerne auch in der Kühle geht – wird ganz dünn ausgerollt und zuerst dünn mit der Kartoffelmasse bestrichen und dann mit gedämpften, abgetropften Zwiebeln und Speckstreifen (Speckmöggeli) belegt.
Und dann wird die Waie im heißen Ofen gebacken, bis er goldbraun ist. Im besten Fall macht man das in einem Holzofen.


Auggener Ziiebelewaie Martina 4


Und für die Vegetarier lässt man einfach den Speck weg (siehe unten rechts)…


Auggener Ziiebelewaie Martina 5


Und jetzt habe ich die Ziebelewaie mit Kartoffeln wieder auf meiner TO DO Liste – und zwar umgerechnet für den kleinen Haushalt! – Fortsetzung folgt.
Vielen Dank Martina!
Und es kommt noch besser – kurz darauf habe ich nämlich die Bäckerin des Ziiebelewaie aus Bamlach kennnengelernt – aber das ist eine weitere spannende Geschichte, die ich euch bald erzählen werde.


Kartoffel Zwiebel Waehe7

Diese Wähe steht schon einige Zeit auf meiner TO DO – Liste. Vor einiger Zeit hatte ich über das Kontaktformular meines Blogs eine E-Mail von einem Leser erhalten, der etwa um diese Jahreszeit im schönen Markgräflerland im Urlaub war.
Er habe in Bamlach (bei Bad Bellingen) einen flachen Kartoffelbrei-Kuchen gegessen und man hatte ihm gesagt, das sei eine hiesige Spezialität und ob ich ein Rezept dafür hätte.

Die Markgräflerin war ratlos… Flacher Kuchen – das muss eine Waie bzw. Wähe sein. Und im Herbst gibt es Ziiebelewaie (Zwiebelkuchen) – aber mit Kartoffeln? Ja, ganz bestimmt, der war so luftig und cremig und da seien Kartoffeln drin gewesen, hätte man ihm gesagt, und obendrauf war eine tolle Kruste…
Also wurden alle Freunde und Bekannten nach dieser vermeintlich regionalen Waie befragt und überall fand ich nur große Fragezeichen in den Augen. Möglich, dass es sich um eine Quiche aus dem nahegelegenen Elsass oder einer Wähe aus der Schweiz handelte?
Im Internet, nach zahlreichen Suchbegriff Eingaben wurde ich fündig – Schweizer Röstichueche oder: Kartoffel-Zwiebel-Wähe, der von Dr. Oetker auf seiner Rezeptseite als „Traditioneller Zwiebelkuchen aus Basel” untertitelt wurde.
Im Belag sind tatsächlich Kartoffeln, die vorher zu einer Art Brei verarbeitet werden. Cremig passt auch – gleich drei Becher Crème Double werden darin verarbeitet. Das Ganze auf einem dünnen Mürbeteig und oben drauf kommen Speckwürfel und Appenzeller Käse. Die Luftigkeit kommt durch die untergerührten Eier zustande. Na bitte.
Und ich habe es ausprobiert – die Wähe schmeckt wirklich fantastisch, aber die Frage, ob es sich nun wirklich um ein ursprüngliches Rezept aus Basel handelt, ist immer noch nicht geklärt. Ich habe es nämlich sonst nirgends gefunden. Das Röstichueche Rezept ist etwas anders in der Zubereitungsart, enthält aber auch Kartoffeln, nur eine Zwiebel, Rahm (Sahne) und Eier im Belag, wobei die Kartoffeln vorgekocht werden. Ausserdem werden Gruyère und Bratspeck verwendet.
Liebe Basler – kennt von euch jemand dieses oder zumindest ein ähnliches Rezept? Oder kennt irgendein Markgräfler ein entsprechendes regionales Rezept?

Kartoffel Zwiebel Waehe5

Kartoffel-Zwiebel-Wähe
Traditioneller Zwiebelkuchen aus Basel-warm und kalt ein Genuss

Zutaten (etwa 12 Stück)
Für das Kuchenblech (Ø 30 cm):
etwas Fett (Butter)
Teig:
200 g Weizenmehl
75 g kalte Butter
1 gestr. TL Salz
75 ml kaltes Wasser
Füllung:
500 g Zwiebeln
2 EL Speiseöl
500 g mehligkochende Kartoffeln
3 Be. Dr. Oetker Crème double (je 125 g)
2 TL Salz
frisch geriebene Muskatnuss
frisch gemahlener Pfeffer
4 Eier (Größe M)
Außerdem:
100 g durchwachsene Speck- oder Schinkenwürfel
100 g geriebener Käse, z. B. Appenzeller

1
Teig:

Mehl in eine Rührschüssel geben. Butter in kleinen Stücken hinzufügen. Alles mit den Händen zerkrümeln. Salz und Wasser hinzufügen und rasch zu einem weichen Teig vermengen. Den Teig flach drücken und in Folie verpackt mind. 30 Min. in den Kühlschrank stellen.

2
Füllung:
Zwiebeln abziehen und würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln unter Rühren etwa 15 Min. dünsten, bis sie goldbraun sind. Kartoffeln schälen, abspülen und grob raspeln. Crème double in einem großen Topf aufkochen, die Kartoffelraspel hinzufügen und etwa 5 Min. zugedeckt bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren angaren. Zwiebeln zufügen, mit Salz, Muskat und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen. Kuchenblech fetten. Backofen vorheizen.

Ober-/Unterhitze: etwa 220°C

Heißluft: etwa 200°C

3
Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Kreis (Ø etwa 35 cm) ausrollen und die Form so damit auskleiden, dass der Teig etwas überlappt. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Form auf dem Rost in den Backofen schieben und vorbacken.

Einschub: Mitte

Backzeit: etwa 10 Min.

4
Die Eier unter die abgekühlte Zwiebel-Kartoffel-Masse rühren und auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Mit Speck und Käse bestreuen und fertig backen.

Einschub: unteres Drittel

Backzeit: etwa 35 Min.

Den Kartoffel-Zwiebel-Kuchen am besten heiß servieren.

Quelle: Dr. Oetker Rezepte

En Guete! Dazu passt übrigens hervorragend ein Gutedel oder im Herbst ein Viertele Neue Wy / Neuer Wein. Wer mag, serviert als Beilage einen grünen Salat.
Das Weizenmehl habe ich durch helles Dinkelmehl, Type 630 ersetzt!

Potato and onion tart
Traditional onion tart from Basel-warm and cold a treat

Ingredients (makes 12 pieces)

For a cake tin (Ø 30 cm):
some fat (butter)

Dough:
200 g wheat flour
75 g cold butter
1 teaspoon salt
75 ml cold water

Filling:
500 g onions
2 tablespoons vegetable oil
500 g floury potatoes
3 Cups double cream (375 g)
2 teaspoons salt
freshly grated nutmeg
freshly ground pepper
4 eggs (size M)
also:
100 g marbled bacon or ham cubes
100 g grated cheese (e.g. Swiss Appenzeller)

1
Dough:
Place flour in a mixing bowl. Add butter in small pieces. Crumble with your hands. Add salt and water and mix quickly into a soft dough. Press the dough flat and wrap in foil, cool in the refrigerator for at least 30 min.

2
Filling:
Peel onions and finely chop. Heat oil in a pan and fry the onions while stirring for about 15 minutes until golden brown. Peel potatoes, rinse and grate coarsely. in a large saucepan, bring double cream to the boil, add the grated potatoes and boil over medium heat and covered with a lid for about 5 minutes, stirring occasionally. Add fried onions, season with salt, nutmeg and pepper and allow to cool down. Grease the baking tin. Preheat the oven.

Conventional oven: about 220 ° C (428 °F)

Convection/fan oven: about 200 ° C (392 °F)

3
On a floured working surface, roll out the dough into a circle (about 35 cm in diameter) and line the mould so that the dough overlaps slightly. Prick with a fork for several times. Slide form onto the grate in the oven and pre-bake on the middle rack for about 10 minutes.

4
Add the eggs to the onion-potato-filling and fold in. Spread onto the pre-baked dourgh. Sprinkle with bacon and cheese and bake.

Place the tart onto the rack – in the lower third of the oven and bake for about 35 min.

 

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Maronenkuchen mit Walnüssen – und ein ganz besonderes Geschenk

Illustration von Janne Birck zum Rezept „Maronenkuchen nach Hildegard von Bingen”

Es ist wieder Maronen (Edelkastanien, Esskastanien) – Zeit!
Beim Spazierengehen oder Wandern findet man derzeit in der Natur allerlei Schätzchen, die sich zum Kochen, Backen oder auch zum Basteln anbieten.
Das macht sich auch im Blog der Markgräflerin bemerkbar: Rezepte wie der glutenfreie Maronenkuchen nach Hildegard von Bingen

oder Hüsinger Torte sind wieder sehr beliebt.

Auch Janne hatte bei mir im Blog das Maronenkuchenrezept gefunden und ausprobiert – es wurde schnell zu einem ihrer Lieblings-Kuchen-Rezepte und sie hat daraufhin das Rezept illustriert, mit der Idee, es in dieser Form irgendwann in einem Kochbuch für Kinder zu veröffentlichen.
Janne ist eigentlich Kostümbildnerin für TV und Film, die Illustration ist nebenbei entstanden. Inspiration dafür war ihr Kater Bertl, den sie sehr liebt und der auf diese Weise ein Denkmal bekommt.
Im Mai hatte mich Janne mit einem ganz besonderen Geschenk überrascht – ein Schneidebrett aus Glas mit ihrer Illustration des Maronenkuchen-Rezepts.
Zum Benutzen finde ich es viel zu schade, und so habe ich es in meiner Küche als Bild bei meiner Arbeitsfläche aufgestellt.
Und heute gibt es noch eine neue Variante des Maronenkuchens – mit Walnüssen, statt Mandeln und mit ein wenig Dinkelmehl und Backpulver – wer kein Gluten verträgt, kann das Dinkelmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen.
Zum Maronenkuchen passt Schlagsahne – darauf haben wir verzichtet. Statt den Kuchen mit Puderzucker zu bestäuben, kann man ihn auch mit einer Schokoladenglasur überziehen.



Maronenkuchen mit Walnüssen


Zutaten
Für eine Kastenform mit ca. 25 cm Länge
• Butter und Mehl für die Backform
• 250 g vorgegarte, vakuumierte Esskastanien
• etwas heiße Milch
• 3 Eier
• 1 Prise Salz
• 150 g Puderzucker, gesiebt
• 100 g weiche Butter
• 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker (8 g)
• 1/4 Teelöffel Zimt, gemahlen
• 2 Esslöffel Kirschwasser (kann auch durch Rum ersetzt werden)
• 150 g Walnußkerne, gemahlen
• 50 g (Dinkel-) Mehl
• 1/2 Päckchen Backpulver (8 g)
• Puderzucker zum Betäuben

Zubereitung
Die Innenseite der Backform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.
Die Kastanien aus der Verpackung nehmen und mit etwas heißer Milch im Mixer pürieren. Die Masse sollte sehr fest, aber glatt sein.
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz und 75 g Puderzucker steif schlagen und beiseite stellen.
Die Butter schaumig aufschlagen. 75 g Puderzucker, Vanillezucker, Zimt und Kirschwasser zufügen und alles zusammen zu einer weißschaumigen Masse rühren. Dann das Eigelb unterschlagen.
Die gemahlenen Walnußkerne und das Kastanienpüree unterrühren.
Das Mehl und das Backpulver mischen, sieben, auf die Kastanienmasse sieben und zusammen mit dem Eischnee vorsichtig unterheben.
Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen.
Den Teig in die vorbereitete Backform füllen, glatt streichen und 45 – 55 Minuten in der Mitte des Ofens backen.
Den Kuchen etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.
Zum Sevieren mit Puderzucker bestäuben.



Chestnut Cake with walnuts


Ingredients
For a cake tin with approx. 25 cm in lenght
Butter and flour for the baking tin
250 g pre-cooked, vacuum-packed chestnuts
some hot milk
3 eggs
1 pinch of salt
150 g icing sugar, sieved
100 g soft butter
1 sachet bourbon vanilla sugar (8 g)
1/4 teaspoon cinnamon powder
2 tablespoons kirsch (cherry brandy – can be replaced by rum)
150 g walnut kernels, ground
50 g flour
1/2 sachet baking powder (8 g)
icing sugar for dusting

Preparation
Butter the inside of the baking tin and dust with flour. Remove the chestnuts from the package and puree them in a blender togetzer with a little hot milk. The mass should be very firm but smooth.
Separate the eggs. Beat the egg white with a pinch of salt and 75 g icing sugar until stiff and set aside. Whip the butter until fluffy. Add 75 g icing sugar, vanilla sugar, cinnamon and kirsch and stir everything together to form a white and frothy mass. Then add the egg yolks and whip.
Stir in the ground walnut kernels and the chestnut puree. Mix the flour and the baking powder, sift onto the chestnut mixture and carefully fold in together with the beaten egg whites. Preheat the oven to 160 °C = 320 °F convection oven. Fill the dough into the prepared baking tin, smooth it down and bake in the middle of the oven for 45 – 55 minutes. Leave the cake to cool in the mould for about 10 minutes, then remove it and let cool completely on a cake rack. Dust with icing sugar to serve.





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Tag der Zimtschnecke – Schwedische Kanelbullar


Neulich habe ich für meine Kollegen Schwedische Zimtschnecken (kanelbullar) gebacken. Da heute in Schweden Tag der Zimtschnecke ist, gibt es heute hier im Blog das Rezept dazu.
Das Rezept stammt aus NORDIC – Das Kochbuch von Magnus Nilsson. Basis für die Zimtschnecken ist ein skandinavischer Hefeteig, der je nach Rezept mit Gewürzen verfeinert wird – im Fall der Kanelbullar mit Kardamomsamen. Die Füllung besteht aus weicher Butter, Zucker und reichlich Zimt! Ausserdem bestreut man die schwedischen Zimtschnecken vor dem Backen noch mit Hagelzucker, wohingegen man in Norwegen und Dänemark (Kanelsnegl) die Zimtschnecken meist erst nach dem Backen mit Zuckerguss oder Schokoladenglasur überzieht.
Eine andere Variante ist, den Teig zu einem Knoten zu flechten, oder mit Vanille und Blaubeeren zu füllen. Auf den Fotos unten sieht man Bullar, die wir vor unserem Abflug in Oslo am Flughafen für’s Sonntagsfrühstück zu Hause gekauft hatten.



Die Kardamomsamen habe ich ganz im Mörser zerstoßen, das Aroma ist frischer und intensiver – hierzu einen großzügigen Esslöffel Kardamom Kapseln verwenden und die Samen aus den Kapseln lösen.
Der Autor empfiehlt, die Zimtschnecken zum Backen in Papierförmchen zu setzen, damit die Füllung nicht zu sehr ausläuft. Ich habe darauf verzichtet, und die Teigschnecken direkt auf ein mit Backpapier gelegtes Blech gesetzt.

Die Kanelbullar genießt man zu einer Tasse Kaffee oder einem Glas Milch.


Schwedische Kanelbullar


Kanelbullar


Zutaten
für den Hefeteig
• 320 ml Milch
• 150 g Butter
• 1 Esslöffel Kardamomsamen, im Mörser fein zerstoßen
• 50 g frische Hefe oder 10 g Trockenhefe
• 1 Ei
• 125 g Zucker
• 1 Teelöffel Salz
• 750 g backstarkes Weizenmehl (Type 550)
• Mehl zum und Ausrollen

Zubereitung
Milch, Butter und Kardamom in einen kleinen Topf geben und erhitzen, bis die Butter zerlassen ist.
Auf etwas über Zimmertemperatur abkühlen lassen, dann die Hefe in der Milch auflösen. Bei Verwendung von Trockenhefe diese zusammen mit Zucker und Salz direkt zum Mehl geben und mischen.
Hefemischung, Ei, Zucker, Salz und Mehl in der Rührschüssel mit dem Knethaken der Küchenmaschine (oder Handrührgerät) 10 Minuten zu einem glatten, glänzenden, elastischen Teig verkneten. Der Teig sollte nicht am Schüsselrand kleben bleiben.

Die Schüssel abdecken und den Teig 20 bis 40 Minuten aufgehen lassen, bis er das doppelte Volumen erreicht hat. Den Teig kurz auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zurückschlagen, dann zu einem Rechteck von ca. 60 x 40 cm ausrollen. Abdecken und nochmals etwa 20 -30 Minuten gehen lassen.

Zutaten
für die Füllung

• 200 g sehr weiche Butter
• 2 Esslöffel gemahlener Zimt
• 100 g Zucker

Den Teig mit Hilfe eines Palettenmessers mit weicher Butter bestreichen. An der oberen Längskante des Teiges 4 cm Rand frei lassen. Die Butter gleichmäßig mit Zimt und Zucker bestreuen. Den Teig von der unteren Längskante nach oben zu einer festen Rolle aufrollen. Die Rolle mit der Naht nach unten legen. Mit einem scharfen Messer in 20 bis 24 Scheiben schneiden. Die Scheiben einzeln in Papierbackförmchen legen und auf Backbleche setzen. Mit einem sauberen Küchentuch abdecken und 25 Minuten auf doppeltes Volumen gehen lassen.
Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Zutaten
für die Glasur
• 1 Ei
• 50 ml Milch

Zum Dekorieren
• Hagelzucker, nach Belieben

Ei und Milch zu einer Eiglasur verquirlen. Die Schnecken leicht mit der Glasur bepinseln und nach Belieben mit Hagelzucker bestreuen. 10 – 15 Minuten goldbraun backen, dann auf Kuchengittern auskühlen lassen.



Kanelbullar / Swedish Cinnamon Rolls


Ingredients
for the yeast dough
320 ml milk
150 g butter
1 tablespoon cardamom seeds, finely crushed
50 g fresh yeast or 10 g dry yeast
1 egg
125 g sugar
1 teaspoon salt
750 g wheat flour (type 550)
plus flour for dusting and rolling

Preparation
Put the milk, butter and cardamom in a small saucepan and heat until the butter has melted. Let cool to slightly above room temperature, then dissolve the yeast in the milk. When using dry yeast, add directly to the flour together with sugar and salt and mix.
Knead the yeast mixture, egg, sugar, salt and flour in the mixing bowl for 10 minutes into a smooth, shiny and elastic dough using the kneading hook of the food processor or hand stirrer. The dough should not stick to edges of the bowl. Cover the bowl and let the dough rise for 20 to 40 minutes until it has reached double the volume.

On a slightly floured working surface, beat the dough back briefly, then roll out to a rectangle of approx. 60 x 40 cm. Cover and let rise again for about 20 -30 minutes.

Ingredients
for the filling

200 g very soft butter
2 tablespoons ground cinnamon
100 g sugar

Spread the dough with soft butter using a pallet knife leaving a 4 cm edge free at the long edge. Sprinkle the butter evenly with cinnamon and sugar.
Roll up the dough from the long edge into a solid roll. Place the roll with the seam down. Cut into 20 to 24 slices with a sharp knife. Place the rolls individually in paper baking cups and place on baking sheets. Cover with a clean kitchen towel and let rise to double volume for 25 minutes. Preheat the oven to 200 ° = 392 °F.

Ingredients
for glaze
1 egg
50 ml milk

For the garnish
coarse sugar, at will

Swirl egg and milk into an egg glaze. Lightly brush the rolls with the glaze and sprinkle with coarse sugar at will. Bake for 10 – 15 minutes until golden brown, then leave to cool on cake wires.

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Kürbis Quiche mit Bacon

Kuerbisquiche 3


Es ist der erste Oktober – die bunte Kürbissaison hat begonnen!


Zierkürbisse


Wir starten dieses Jahr nicht mit einer Kürbissuppe, sondern mit einer herzhaften Kürbis-Quiche! Dazu serviert man einen grünen Jungblattsalat an Balsamico-Olivenöl-Dressing, gewürzt mit Salz und Pfeffer. 


Kuerbisquiche 1


Kürbis Quiche mit Bacon


Zutaten
(Für eine Quiche-Form mit 26 cm Ø)
Für den Teig
• 225 g Mehl
• 110 g Butter
• 1 Teelöffel Salz
• ca. 50 ml kaltes Wasser

Für den Belag
• ca. 300 g Hokkaido-Kürbis
• 125 g Frühstücksspeck (Bacon)
• 2 Zwiebeln
• 1 Bund Petersilie
• 1 Bund Schnittlauch
• 250 g Schmand
• 3 Eier
• 125 g Emmentaler, fein gerieben
• Pfeffer

Zubereitung
Mehl, Butter, Salz und Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig dünn ausrollen, die Quiche-Form damit auslegen (2 cm Rand stellen) und 1 Stunde kalt stellen.

Den Kürbis putzen und grob raspeln. Frühstücksspeck und Zwiebeln in kleine Würfel schneiden, die Petersilie fein hacken und den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.
Den Schmand mit den Eiern und dem geriebenen Käse gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Frühstücksspeck mit der Zwiebel leicht anbraten.
Alle Zutaten mischen und auf dem Teig verteilen (etwas Schnittlauch für die Dekoration zurückbehalten).

Die Quiche im Backofen (Mitte, Umluft 175 °C) 45 Minuten backen.
Vor dem Anschneiden etwas ruhen lassen und mit Schnittlauchröllchen garnieren.


Kuerbisquiche 2

Kuerbisquiche 4


Pumpkin Quiche with Bacon


Ingredients
(For a quiche tin with 26 cm Ø)
For the pastry
225 g flour
110 g butter
1 teaspoon of salt
approx. 50 ml of cold water

For the topping
approx. 300 g Hokkaido pumpkin
125 g breakfast bacon
2 onions
1 bunch of parsley
1 bunch of chives
250 g sour cream
3 Eggs
125 g Emmental cheese
Pepper

Preparation
Knead flour, butter, salt and water to a smooth dough. Roll out the dough thinly, lay out the quiche tin with it (with a 2 cm edge) and cool in the refrigerator for 1 hour.
Clean the pumpkin and roughly grate. Finely dice breakfast bacon and onions, chop the parsley finely and cut the chives into fine rolls.
Mix the cream well with the eggs and the grated cheese and season with salt and pepper.
Slightly fry the bacon and onion. Mix all the ingredients and spread onto the dough (keep some chives for decoration).

Bake the quiche in the middle of the oven (convection air at 175 °C = 347 °F) for 45 minutes. Leave to rest before cutting into pieces and garnish with chives rolls.
Serve with baby leaf salad (Italian Dressing with salt, pepper, balsamic vinegar and olive oil).

 

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Zucchini-Mais Gratin


Heute gibt es mal was Einfaches – ein Gratin mit Zucchini und Mais. Das ist preisgünstige Alltagsküche für zwei Personen. Dazu passt grüner Salat.



Zucchini-Mais Gratin


Zutaten
Für 2 Personen
• 250 g kleine, zarte Zucchini
• Pfeffer aus der Mühle
• 2 Esslöffel Dinkelmehl
• 2 Esslöffel Rapsöl
• 1 Teelöffel Butter für die Backform
• 150 g Maiskörner (aus der Dose)
• 50 g magerer Katenschinken, fein gewürfelt
• 50 g Kräuterfrischkäse
• 50 g Sahne
• 1/2 Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
• 1 Esslöffel Semmelbrösel
• 2 Esslöffel Butter

Zubereitung
Die Zucchini waschen, abtrocknen, die Enden jeweils knapp abschneiden und das Gemüse in dünne Scheiben schneiden, dann mit Salz und Pfeffer würzen und in dem Mehl wenden. Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Zucchinischeiben darin von beiden Seite anbraten.

Eine feuerfeste Form mit Butter ausstreichen und die Zucchinischeiben einschichten. Den Mais abtropfen lassen und darüber verteilen, den gewürfelten Katenschinken darüberstreuen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Den Frischkäse mit der Sahne verquirlen und die Masse mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz würzen. Die Sauce auf dem Gemüse verteilen, die Semmelbrösel darüberstreuen und die Butter in Flöckchen darauf verteilen.
Den Auflauf im Backofen etwa 30 Minuten backen.



Courgette and Corn Gratin

Ingredients
For 2 persons

250 g small, delicate courgettes
Pepper from the mill
2 tablespoons spelt flour
2 tablespoons rapeseed oil
1 teaspoon butter for the baking dish
150 g corn grains (from the can)
 50 g ham, finely diced
50 g cream cheese with herbs
50 g cream
2 teaspoons paprika powder
1 tablespoon breadcrumbs
2 tablespoons butter

Preparation
Wash the courgettes, dry with kitchen paper, cut off the ends, cut the vegetables into thin slices, then season with salt and pepper and turn in the flour. Heat the oil in a coated frying pan and fry the courgettes in it from both sides. Butter a baking dish and put the courgettes in it. Drain the corn and spread over the courgettes and sprinkle with diced ham. Preheat the oven to 200 °C = 392 °F.
Mix the cream cheese with the cream and season with paprika powder, pepper and salt. Spread the sauce on the vegetables, sprinkle with breadcrumbs and top with butterflakes. Bake in the oven for about 30 minutes.

Serve with salad.

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Mein Mann kann: Schnelle Blätterteig-Nuss-Nougat-Schnecken


Der Markgräfler hat neulich mal wieder für mich gebacken. Wie immer steht er auf schnelle und einfache Rezepte.
Die Nutella-Blätterteig-Schnecken sind auch „supereasy“ zu machen. Ideal wenn sich kurzfristig mal Besuch ankündigt oder man eine schnelle Idee für’s Sonntagsfrühstück bzw. Brunch braucht…



Blätterteig-Nuss-Nougat-Schnecken


Zutaten
• 1 Rolle Blätterteig
Nutella
• gehackte und geröstete Haselnüsse

Zubereitung
Den Blätterteig dünn mit Nutella bestreichen, die gehackten Haselnüsse darüber streuen. Den Blätterteig aufrollen und dann etwa 1,5 bis zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Die Schnecken auf ein Backblech mit Backpapier legen und nach Packungsanweisung etwas 15 bis 20 Minuten im auf 200 °C (Umluft) vorgeheizten Backofen backen. Anschließend rausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.



Puff pastry rolls filled with Nutella


Ingredients
1 roll puff pastry
Nutella
chopped and toasted hazelnuts

Preparation
Spread the puff pastry thinly with Nutella, sprinkle the chopped hazelnuts over it. Roll up the puff pastry from the long edge and then cut into slices of about 1½ to two centimetres thick. Place the rolls on a baking tray lined with baking paper and bake in the preheated oven at 200 °C = 392 °F (convection heat) for about 15 to 20 minutes according to the instructions on the package. Then take out of the oven and let cool down on a cake wire.

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Barches / Challah / Schabbat-Brot


Es ist schon etwas länger her –  und zwar am 1. September vergangenen Jahres, als der Markgräfler und die Markgräflerin anlässlich des Europäischen Tages der jüdischen Kultur die ehemalige Synagoge von Sulzburg besichtigt haben. Es wurden Führungen angeboten, die sich mit der Geschichte der Sulzburger jüdischen Gemeinde von den Anfängen bis zur Auslöschung und mit den Entwicklungen bis heute befassten und ausserdem die Architektur der Synagogen behandelte.
Wer sich die Synagoge auch einmal ansehen möchte: Sie hat immer am 1. und letzten Sonntag im Monat von 16.00 -18.00 Uhr geöffnet.


Sulzburg Synagoge 2


Als wir im Mai auf dem bergbaugeschichtlichen Wanderweg in Sulzburg zum Wandern unterwegs waren, sind wir auch wieder an der Synagoge und am Jüdischen Friedhof vorbeigekommen und das hat mich daran erinnert, dass ich vor einigen Jahren einmal ein Rezept für Challah ausprobiert hatte und es wieder mal backen wollte.
Und da es gerade nicht so heiss ist, wie in den vergangenen Wochen, habe ich endlich mal wieder den Ofen angemacht und gebacken!

Challah ist ein jüdischer Eierzopf, der mit Mohn oder Sesam bestreut wird.
Traditionell serviert man am jüdischen Sabbat und an religiösen Feiertagen zwei Laibe zu jeder Mahlzeit. Deshalb ist das Rezept auch für zwei Zöpfe bzw. Brote.



Besonders gut schmeckt als Belag eine selbstgemachte Zwetschgenmarmelade mit Rotwein, Vanille und Zimt – besonders fein zum Sonntagsfrühstück oder Brunch!



Barches / Challa / Schabbat-Brot


Zutaten
• 500 – 625 g Mehl
• 2 Esslöffel Zucker
• 1 ½ Teelöffel  Salz
• 1 Tütchen Trockenhefe (7 g)
• 75 g geschmolzene Butter
• 225 ml lauwarmes Wasser
• 3 Eier
• 1 Ei getrennt (Eigelb zum Bestreichen)
• 1 Teelöffel kalten Wasser
• 1 Teelöffel Mohnsamen oder Sesamsamen

Zubereitung
450 g Mehl mit Zucker, Salz und Hefe in die Rührschüssel geben und mit dem Knethaken 15 Sekunden vermischen. Butter und Wasser verrühren, nach und nach in die Schüssel geben und eine Minute kneten. Die drei Eier und das Eiweiß zugeben und eine Minute kneten. Das restliche Mehl portionsweise zugeben, bis der Teig am Knethaken haftet und sich vom Schüsselrand löst. Weitere zwei Minuten kneten, bis der Teig glatt und geschmeidig ist.

Den Teig in eine gefettete Schüssel stürzen und die Oberseite des Teiges fetten. Abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Den Teig kurz von Hand durchkneten und in sechs gleich Stücke teilen. Aus jedem eine 35 cm lange Rolle formen. Jeweils drei Rollen zu einem Zopf flechten. die Enden einschlagen und die Zöpfe auf ein gefettes Backbelch legen. Nochmals abdecken und eine weitere Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen nochmals verdoppelt hat.

Den Backofen auf  200 °C vorheizen. Das Eidotter mit dem kalten Wasser verrühren. Die Brote mit der Mischung einpinseln und mit Mohnsamen (oder Sesam) bestreuen. 25 bis 30 Minuten backen. Sofort vom Blech nehmen und auf einen Gitterrost abkühlen lassen.


Synagoge_Sulzburg_anl_040
Die Synagoge in Sulzburg

Sulzburg Synagoge 3


Barches / Challah / Shabbat Bread


Ingredients

500 – 625 g flour
2 tablespoons sugar

1 ½ teaspoon salt
1 sachet dry yeast (7 g)

75 g melted butter
225 ml tepid water
3 eggs
1 egg separated (egg yolk for brushing)
1 teaspoon cold water
poppy seeds or sesame seeds for sprinkling

Preparation
Add 450 g flour with sugar, salt and yeast to the mixing bowl and mix with the dough hook for 15 seconds. Mix butter and water, gradually add to the bowl and knead for one minute. Add the three eggs and the egg white and knead for another minute. Add the remaining flour in portions until the dough sticks to the dough hook and separates from the edge of the bowl. Knead for another two minutes until the dough is smooth and supple.

Turn the dough into a buttered bowl and grease the top of the dough. Cover and leave in a warm place for one hour until the volume has doubled.

Knead the dough briefly by hand and divide into six equal pieces. Make a 35 cm roll out of each one. Weave three rolls to receive two braids. Wrap the ends and place the braids onto a buttered baking sheet. Cover again and leave for another hour in a warm place until the volume has doubled again.

Preheat the oven to 200 °C (390 °F). Mix egg yolk with cold water. Brush the braids with it and sprinkle with poppy seeds (or sesame seeds). Bake for 30 to 35 minutes. Immediately remove from the tray and allow to cool on a grid.

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Schnelle Fladenbrot-Pizza bianca mit Chorizo

Fladenbrot Pizza 3


Zum Feierabend gibt es heute mal eine schnelle Pizza  bianca- statt eines selbst gemachten Hefe-Pizza-Teigs, der vor dem Backen noch gehen muss, habe ich heute mal Fladenbrot verwendet. Dieses wird waagerecht durchgeschnitten, wie bei einem Tortenboden und dann statt mit Tomatensugo mit gewürzter Crème fraîche bestrichen, Danach belegt man die Pizza bianca (weiße Pizza – man könnte es auch als einen Flammkuchen mit dickerem Boden bezeichnen) mit Tomaten, Paprika, Oliven, Chorizo, Zwiebeln und geriebenem Käse belegt.
15 Minuten in den Backofen, abschließend mit Kräutern würzen und servieren.
Dazu passt Tomatensalat oder ein grüner Salat.


Fladenbrot Pizza 1


Fladenbrot Pizza bianca


•  1 frisches rundes Fladenbrot
•  2 rote Zwiebeln
•  2 Knoblauchzehen
•  1 rote Paprikaschote
•  2 Tomaten
•  2 Frühlingszwiebeln
•  250 g Crème fraîche
•  Salz
•  frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
•  100 g Chorizo
•  1-2 Chilischoten
•  1 handvoll Oliven, mit Paprika gefüllt
•  300 g geriebener Pizza- oder Gratin-Käse
•  kleinblättriger Basilikum
•  ½ Teelöffel getrockneter Oregano

Zubereitung
Das Fladenbrot waagerecht halbieren und die beiden Hälften mit der Schnittfläche nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen und durch die Presse drücken. Chilischoten waschen, Stiele und Kerne entfernen, Chilischoten fein würfeln. Die Paprikaschote und die Tomaten waschen. Paprikaschote in Ringe schneiden, dabei Stiel und Samen entfernen. Tomate von den Stielansätzen befreien und würfeln. Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Die Oliven und die Chorizo ebenfalls in Ringe schneiden.
Die Crème fraîche mit dem Knoblauch, Chili und den gehackten Tomaten mischen, mit Salz und Pfeffer würzen und gleichmäßig auf den beiden Fladenbroten verstreichen.
Mit Paprika, Chorizo, Oliven, roten Zwiebelringen und Frühlingszwiebeln belegen, dann mit Pizzakäse bestreuen. Im Backofen ca. 15 Minuten backen.
Basilikum waschen, trocken schütteln, dann die Blättchen abzupfen und auf der Pizza verteilen und mit Oregano würzen.


Fladenbrot Pizza 2

Fladenbrot Pizza 5


White Flatbread Pizza


Ingredients
(for 4 persons)
1 fresh round flatbread
2 red onions
2 garlic cloves
1 red peppers
2 tomatoes
2 spring onions
250 g Crème fraîche
Salt
freshly ground black pepper
100 g Chorizo
1-2 Chilis
1 handful of olives, filled with peppers
300 grams of grated pizza or gratin cheese
small-leaved basil
1⁄2 teaspoon of dried oregano

Preparation
Halve the flat bread horizontally and place the two halves with the cut surface upwards on a baking sheet lined with baking paper. Preheat the oven to 200°C = 392 °F. Peel the onions and cut them into thin rings. Peel the garlic and press through the press. Wash chili peppers, remove stalks and seeds, thinly dice chili peppers. Wash the peppers and tomatoes. Cut peppers into rings, removing stems and seeds. Remove tomato from the stalk and dice. Clean spring onions and cut into fine rings.
Cut the olives and the chorizo into rings. Mix crème fraîche with garlic, chilli and chopped tomatoes, season with salt and pepper and spread evenly onto the two flatbreads. Cover with peppers, chorizo, olives, red onion rings and spring onions, then sprinkle with cheese.
Bake in the oven for approx. 15 minutes. Wash basil, shake dry, then pluck off the leaves and spread on the pizza, season with oregano.


Fladenbrot Pizza 4

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Blätterteigpäckchen mit Brie, Thymian und Kirschmarmelade


Ich hatte euch noch das Rezept für die Briepäckchen mit Thymian und Kirschmarmelade, die es zum Galileo Cocktail gab, versprochen.



Die Blätterteigpäckchen passen nicht nur zum Apéro, sie sind auch super zum Brunch, oder zum Mitnehmen für’s Picknick.
Wem die Sauerkirschmarmelade zu süß ist, der kann stattdessen Preiselbeeren verwenden.



Briepäckchen mit Thymian und Kirschmarmelade


Zutaten
• 120 g fester Brie oder Camembert
• ½ Bund Zitronenthymian
• 1 Rolle Blätterteig (375 g)
• 90 g Sauerkirschmarmelade oder Preiselbeeren
• 1 Eigelb
• 1 Esslöffel Milch

Zubereitung
Den Backofen auf 220 °C vorheizen.
Brie in zwölf gleich große Stücke schneiden. Thymian waschen, trocknen und die Blättchen abzupfen. Blätterteig in zwölf gleich große Quadrate schneiden und die Mulden einer Muffinform damit auslegen.
Je ein Stück Brie in jede Mulde geben. Mit Marmelade toppen und mit Thymianblättchen bestreuen. Die Ecken des Blätterteigs zusammennehmen und leicht zu einem Säckchen eindrehen. Eigelb mit Milch verrühren und die Säckchen damit bestreichen. Mit einer Gabel den Teig mehrmals einstechen.
Im heißen Ofen ca. 12 Minuten goldbraun backen. Auf einem Gitter etwas abkühlen lassen oder kalt genießen.



Puff pastry cakes filled with Brie, thyme and cherry jam


Ingredients
120 g solid Brie or Camembert
1⁄2 bunch lemon thyme
1 roll puff pastry (375 g)
90 g sour cherry jam or cranberries
1 Egg yolk
1 tablespoon of milk

Preparation
Preheat the oven to 220°C = 428 °F. Cut Brie into 12 equal pieces. Wash thyme, dry and pluck off the leaves. Cut the puff pastry into twelve squares of the same size and line the hollows of a muffin tin with it.  Put a piece of chees into each one, top with jam and sprinkle with thyme leaves. Twist the  corners of the dough a into a small bag. Mix egg yolk with milk and brush the pastry bags with it. With a fork, prick the dough for several times.
Bake in the preheated oven for approx. 12 minutes until golden brown. Take out of the oven, let cool down on a grid or enjoy cold.