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Ein Ausflug in die Petite Camargue Alsacienne


Auch schon wieder ein Jahr her….

ist unser Besuch in der Petite Camargue d’Alsace – ein Naturschutzgebiet in den teils renaturierten Rheinauen, das sich im Dreiländereck bei Weil am Rhein – Deutschland, Basel – Schweiz, Hüningen – Frankreich befindet.
Wir haben eine kleine Wanderung durch die Natur unternommen und dabei wunderschöne Fotomotive entdeckt. Genaues Hinsehen und Verweilen lohnt sich.
Seht ihr den kleinen Frosch, der auf dem Blatt hinter der Seerosenblüte sitzt?
Leider hat uns auf halber Strecke ein heftiger, nur lokal begrenzter Regenschauer erwischt, und wir mussten uns vorzeitig auf den Rückweg machen.


Carpe Frites im Schaeferhof in Kembs

Auf dem Heimweg sind wir noch im Restaurant Schaeferhof in Kembs eingekehrt – denn es war an einem Freitag und es gab Karpfen im Bierteig! Davon berichte ich aber kurz in einem folgenden Beitrag.





Klein und in dem Teppich aus grünen Wasserlinsen gut getarnt – einer der viele Frösche, die sich in diesem Tümpel wohlfühlen.


Seerosen, Schilf und Rohrkolben



Dreifurchige Wasserlinse



Blutweiderich




Das Museum / Informationszentrum



Die Kaiserliche Fischzucht



Aussicht vom Beobachtungsposten am Wasser



Über bewirtschaftete Felder geht es weiter – auf den Wegen bleiben – der Bauer dankt es euch!


Blick von Frankreich auf den heimischen Blauen

 


An den Wegrändern kann man auch wunderschöne Libellen bestaunen:



Es ist schwül-warm und am Himmel braut sich was zusammen…



Beim Schleusenhaus am Canal de Huningue


Nach einer kurzen Vesperpause beim Schleusenhaus am Canal de Huningue spüren wir die ersten Regentropfen. Kurz darauf wandern wir in strömendem Regen weiter – ohne Möglichkeit, sich irgendwo unterzustellen.
Somit war das Foto beim Kanal in Rosenau das letzte von dieser Wanderung.



Wir haben uns wenige Tage später in einem Sportgeschäft mit Regencapes, die zum Wandern geeignet sind, eingedeckt – falls wir beim Wandern wieder mal von solch einem Wetter überrascht werden.

Jedenfalls sind wir dann auf dem kürzesten Weg wieder zum Auto zurück gegangen und anschließend zum Abendessen im Schaeferhof in Kembs eingekehrt.
Die Petite Camargue Alsacienne steht auf jeden Fall nochmal auf unserem Ausflugsprogramm – im Frühsommer sind dort auf einer Wiese auch Orchideen zu sehen!


Backen, Englisch, Essen & Trinken, Fotografie, Frühling, Herbst, Markgraeflerland, Natur & Garten, Sommer, Vegetarisch, Wandern, Wein, Winter

Rückblick Mai 2020: Auggener Weinlehrpfad

Pause mit Wein und Nusszopf auf dem Auggener Weinlehrpfad



Sonntagnachmittag – es ist wieder mal Zeit, das Fotoarchiv aufzuräumen.
Weil gerade die Weinlese in vollem Gange ist, habe ich heute Fotos von einer Wanderung im Mai für euch – wir sind von Müllheim aus – teils auf dem Markgräfler Wiwegli, teils auf dem Himmelreich-Jakobusweg – auf dem Auggener Weinlehrpfad gewandert.

Da wir für diese Wanderung direkt vor unserer Haustüre starten können, hatten wir auch ein Fläschen Wein und selbstgebackenen Nusszopf für eine Pause am Sonnberg-Hüsli dabei.

Diese Wanderroute eignet sich für jede Jahreszeit, man hat immer eine schöne Aussicht. Jetzt im Herbst kann man in einer Straussi einkehren, neue Wii trinken und Ziebelewaie (Links zu den Rezepten findet ihr am Ende dieses Beitrags) essen oder sich unterwegs an einem Stand mit frischen Trauben versorgen – man sollte stets ein wenig Kleingeld in der Tasche haben.
Und noch ein kleiner Tipp für die Winterwanderung: Glühwein in eine Thermoskanne füllen und mitnehmen, dazu passt Markgräfler Linzertorte!


Start mit Blick auf den Blauen – vorbei an Obstbäumen und Blumenwiesen


Acker Witwenblume
Schmarozerpflanze Sommerwurz

Aussichtspunkt oberhalb von Auggen


Blick nach Westen auf die Vogesen / Frankreich
Blick nach Osten auf den Blauen

Milchstern
Bienenweide Pflanze mit Hummel

Auggen






Pause am Sonnberg-Hüsli
Das Sonnberg-Hüsli ist mit einem Bücherregal ausgestattet. Hier kann man abends oft auch schöne Sonnenuntergänge beobachten.



Der Hacher Felsen




DR WI VU AUGGE UN VU HACH VERSCHÜCHE SORGE, WEH UN ACH



Auf dem Rückweg nach Müllheim:


Rezept für Zwiebelkuchen / recipe for Onion Tart

Rezept für Flammkuchen / recipe for Tarte Flambée

Rezept für Winzerschnitte

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Bergbaugeschichtlicher Wanderweg Sulzburg


Karte


Heute regnet es gerade in Strömen und was gäbe es da besseres zu tun, als endlich einmal die Fotos unserer Ausflüge und Wanderungen der vergangenen Wochen zu sichten und euch von den vielen schönen Erlebnissen zu berichten?
Es war im Mai, an einem wunderschönen, sonnigen und warmen Sonntag. Wir wollten nur eine kurze Wanderung unternehmen, also sind wir nach Sulzburg gefahren und haben unser Auto in der Nähe des Bergbaumuseums abgestellt. Von dort ging es an der ehemaligen Synagoge vorbei zur Kirche St. Cyriak, die wir besichtigt haben, und dann weiter auf dem bergbaugeschichtlichen Wanderweg – eine etwa 6 km lange Rundwanderung.



Durch die Gassen an alten Häusern vorbei bis zur St. Cyriakus Kirche



St. Cyriakus Kirche



An der Jakobsmuschel zu erkennen – liegt am Pilgerweg / Jakobsweg



In der Kirche kann man sich übrigens auch einen Stempel in sein Pilgerbuch machen.




Auf dem Friedhof



Weiter geht es in Richtung Bergbaugeschichtlicher Wanderweg



An der Kirche vorbei, geht es nach links und am Waldrand findet man die ersten Hinweisschilder zum bergbaugeschichtlichen Wanderweg und weitere Wanderwege, die vom Schwarzwaldverein ausgeschildert wurden.


 

Bergbau-Gartenzwerg im Bachlauf neben dem Wanderweg


Entlang des bergbaugeschichtlichen Wanderwegs befinden sich zahlreiche Informationstafeln zur geologischen Beschaffenheit der Böden und Gesteinsarten.



Lößlehm
Als gegen Ende der letzten Eiszeit gewaltige Schmelzwasserströme ihre Kiesfracht im Rheintal abluden, setzte sich in den überfluteten Bereichen auch viel Schlamm ab, der später trocknete und dann als Staub von starken Stürmen verweht wurde. Dieser windverfrachtete Staub bildete ein neues Sediment, das als Löß bezeichnet wird. In geschützten Lagen erreicht er eine Mächtigkeit von über 30 Metern und aufgrund seiner Mineralzusammensetzung kann man ihn heute noch bis weit in den Schwarzwald hinein nachweisen.

Wegen seiner lockeren Beschaffenheit wurde er hier aber sehr bald wieder von den Berghängen herabgespült und bildet, vermischt mit dem Verwitterungsschutt des Gneises, den Lößlehm.
Böden auf diesem Untergrund sind sehr ertragsreich. Als Rohmaterial zur Ziegelherstellung ist der Lößlehm schon vor zwei Jahrtausenden verwendet worden.

Wo der Löß noch kalkhaltig ist und die Verlehmung erst begonnen hat, kann man im Boden noch die kleinen weißen Landschneckenhäuser finden, die den reinen Löß charakterisieren und darauf hindeuten, dass auch während der Eiszeiten hier bei uns nicht alles Leben erloschen war.



Alter Gipsbergbau

Jenseits des Sulzbachtales, wo Obstkulturen und Wiesen den Hang bedecken, erkennt man andeutungsweise noch Einsenkungen (=Pingen) und Aufschüttungen, die vom früheren Gipsbergbau herrühren. Die hier im Untergrund anstehenden Schichten des Keupers bildeten sich während des Erdmittelalters vor etwa 200 Millionen Jahren und enthalten eine mehrere Meter mächtige Lage von unreinem Gips. Während der Absenkung des Rheingrabens wurden diese Schichten schräg gestellt und bilden nun den Übergang vom kristallinen Untergrund des Schwarzwaldes zu den Schotterfluren des Rheins.
DerGips wurde hier wie auch in einigen anderen Stellen des Schwarzwaldrandes im Stollenbau gewonnen. Man verwendete ihn hauptsächlich als Düngemittel, reinere Partien eigneten sich aber auch zu Stukkatur- und Verputzarbeiten beim Hausbau. Die insgesamt schlechte Qualität des Gipses, hohe Gewinnungskosten und die geringen Vorräte führten gegen Ende des vorigen Jahrhunderts zur Stilllegung der Gipsgruben.

Da der Untergrund in der Umgebung der Stollen nur wenig fest ist, sind die Spuren dieses Bergbauzweiges im Gelände kaum mehr auszumachen und werden in wenigen Jahrzehnten völlig verschwunden sein.



Der Gneis

Der Gneis ist ein hell-bis dunkelgraues, kristallines Gestein. Er ist meist lagig strukturiert und besteht aus farblosem Quarz, weißem Feldspat und schwarzem Glimmer. Er entstand vor etwa 450 Millionen Jahren durch Metamorphose (=Umwandlung ) unter hohen Drucken und Temperaturen in einer Tiefe von 10 bis 20 km unter der Erdoberfläche aus wesentlich älteren Schichtgesteinen.

Gebirgsbildende Vorgänge wölbten den sonst im tiefem Untergrund liegenden Gneis nach oben, wo er durch die Abtragung der darüber liegenden Deckschichten freigelegt wurde. Auf dies Weise nimmt der Gneis heute große Teile des kristallinen Schwarzwales ein.

Infolge seiner geringen Verwitterungsbeständigkeit neigt der Gneis selten zur Felsenbildung. Nur wo höhere Metarmorphosegrade geherrscht haben, oder wo der Quarzanteil wesentlich über dem Durchschnitt liegt, erheben sich aus dem scherbigen Verwitterungsschutt der steileren Hänge gelegentlich einzelne Felsnasen oder Klippen aus Gneis. Als Nebengestein der Erzgänge ist der Gneis so standsicher, dass die Stollen und Schächte nur in Bereichen größerer Störungen und Zerrüttungszonen gegen das Nachbrechen mit einem stabilen Holzausbau gesichert werden mussten.


 


Krebsgrund – Gang

Der Krebsgrund-Gang, der hier das Tal quert, ist auf eine Länge von etwa 200 m bekannt. Er ist nur sehr gering –mächtig, trotzdem enthielt er so viel silberhaltigen Bleiglanz, dass sich ein Abbau bis zum Ende des 18. Jahrhunderts lohnte.

Der hier sichtbare Stollen führt etwa 40 m in den Berg hinein, allerdings ohne auf einen vererzten Gang zu stoßen. Auch ein zweiter Stollen, der über dem unteren Stollen verläuft, hat keine bauwürdigen Erze angetroffen, weshalb die weiteren Arbeiten hier auch wohl eingestellt worden sind. Dagegen muss der frühere Abbau auf den etwas weiter hangaufwärts liegenden Stollen umgegangen sein, ebenso auf dem Gegenhang, wo Stollen und Schächte, von denen heute allerdings nur noch wenige Spuren sichtbar sind, eine erfolgreich Suche bezeugen. Die vor den Stollenmundlöchern liegenden Halden sind häufig kaum noch bemerkbar, und nur gelegentliche Funde von Schwerspat oder Flussspat lassen sie erkennen.

Bis weit in die Neuzeit hinein waren Schlägel und Eisen die wichtigsten Werkzeuge des Bergmannes, mit denen er die Stollen vortrieb und auch das Erz abbaute. Daher wurde der Stollenquerschnitt möglichst klein gehalten, wobei eine Höhe von 1,7 m bei einer Breite von 70 cm schon als geräumig anzusehen ist.



Steinbruch

Vielerorts im Schwarzwald errichtete man direkt neben den Straßen kleine Steinbrüche, in denen das Material zum Straßenbau gewonnen wurde. So baute man auch hier den anstehenden Gneis durch Durchquerung des wasserreichen Riestergrundes ab. Der Steinbruch liegt unmittelbar im Bereich des Riesterganges, der sich hangaufwärts in einer Reihe von Pingen und Halden verfolgen lässt.

Etwas links oberhalb des Steinbruches liegt noch ein altes Stollenmundloch, das etliche Meter in den Berg hineinführt. Der Stollen ist sehr niedrig, eng und winkelig und endet an einem verbrochenen Abbau.

Ein weiterer Stollen wurde beim Bau der Straße im Jahre 1910 freigelegt. Sein Mundloch lag nur wenig über dem Bach unterhalb der Straße, der Stollen selbst zieht unter der Steinbruchsohle zum Riestergang. Vor diesem Stollen lag eine große Halde, deren Reste auch heute noch zu erkennen sind, obwohl Jahr für Jahr durch Schmelzwasser und starke Regengüsse ein Teil davon bachabwärts verschleppt wird.

Auch jenseits des Baches erkennt man am Hang die Spuren des alten Bergbaus auf dem Riestergang in Form von Pingen und Haldenresten.




Riestergang

Mit einer Länge von mindestens 600 m und einer Mächtigkeit bis zu 1 m ist der Riestergang der bedeutendste des Sulzburger Reviers. Alte Schriften berichten von mehreren parallel und schräg zueinander verlaufenden Gängen, die sicherlich stellenweise die Ursache für die breite Abbauzone sind, die sich hier vom Riesterkopf bis ins Tal hinunter zieht.

Wegen des intensiven Abbaus, der auf diesem Gang wahrscheinlich schon seit der Römerzeit umging, sind die meisten Stollen verbrochen, sogar von den ehemals gewiss zahlreicheren Stollenmundlöchern sind uns heute nur  noch vier bekannt. Die wenigen noch erkennbaren Halden enthalten an Gangmineralen hauptsächlich Quarz und Schwerspat, während Flussspat und Bleiglanz recht selten sind.

Die Hauptbetriebszeit dürfte im 15. und 16. Jahrhundert gelegen haben, um 1835 wurden die letzten ergebnislosen Bergbauversuche auf dem Riestergang eingestellt. Der hier freigelegte Stollen gabelt sich nach etwa 25 m. Während der linke Abzweig blind endet, führte der rechte in den Riestergang. Ein zu Bruch gegangenen Abbau versperrt den Stollen jedoch unmittelbar hinter der Abzweigung.



Alte Poche

Wo heute jenseits der Straße das Sägewerk liegt, errichtete Johann Peter Brandmüller im Jahre 1748 ein Poch- und Hüttenwerk, wo das aus der Himmelseher-Grube geförderte Erz aufbereitet und verschmolzen wurde. Zum Betrieb dieser Anlage mussten talaufwärts Stauweiher angelegt werden, aus denen das Wasser zum Beaufschlagen der Wasserräder in einem Kanal herbeigeleitet wurde. Unter schweren, eisenbewehrten Stempeln wurde das Erz zerkleinert, im fließenden Wasser vom tauben Gestein befreit und anschließend geröstet. Die hierbei austretenden „arsenikalischen Dämpfe” ließen schon damals den Stadtrat befürchten, die Stadt könnte daran Schaden nehmen.

Aus 100 kg Erz wurden durch das anschließende Schmelzen etwa 30 kg Blei und 200 g Silber gewonnen. Dieser Ertrag brachte den Gruben allerdings nur dann Gewinn, wenn die Bergleute gutes Erz erschürfen konnten, aber häufig war der Gang arm an Erzen oder diese „brachen nur schnürlweis ein”.

Vom Standort der heutigen Säge verlief ein Stollen unter der Straße durch zum Riestergang, durch den alle höher gelegenen Teile der Riestergrube entwässert wurden. Auch dieser Stollen ist längst verstürzt und unzugänglich.



Kobaltgrube „Segen Gottes”

Am Fuß des nördlichen Talhanges liegt das Stollenmundloch der Kobaltgrube „Segen Gottes”. Die Grube erschließt den bis zu 2 m mächtigen Gang auf eine Länge von 70 Metern. Abbaue in der Firste sowie ein Schacht verfolgten ihn nach oben und unten.

Der Gang enthält neben Schwerspat und Quarz den silberhaltigen Bleiglanz sowie Kupferkies, Pechblende, Kobalterze und eine Reihe anderer Minerale. Kobaltminerale sind im Schwarzwald sehr selten und waren früher ein begehrter Rohstoff bei der Glasherstellung, da das Kobalt die Glasschmelze tief dunkelblau färbt. Dass diese Farbe sehr beliebt war und keine andere Substanz sie hervorrufen konnten, erklärt den großen Wert der Blaugläser.

Etwas weiter talaufwärts lagen im Bereich des heutigen Freibades die Stauweiher zur Beaufschlagung der Wasserräder an der alten Poche. Sie wurden im Jahre 1748 an einer Stelle angelegt, wo vorher schon eine Schmelzhütte gestanden hatte, deren Schlacken heute noch beim Freibad zu finden sind.

Noch weiter talaufwärts lagen im Sulzbachtal und seinen Nebentälern weitere Erzgänge, auf denen vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert der Bergbau umging. Verfallene Stollenmundlöcher und verwachsene Haldenreste sind die einzigen Spuren, die der Bergbau hinterließ



Das Naturschwimmbad am Waldrand in Sulzburg



In der Nähe, neben dem Campingplatz von Sulzburg befindet sich der jüdische Friedhof.




Am Bach entlang geht es zurück nach Sulzburg, Ortsmitte.



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Markgräfler Zwetschge Guetseli


Der August neigt sich dem Ende entgegen, das Wetter ist schon eher herbstlich. In meiner Küche duftet es bereits nach Weihnachten, meinte der Markgräfler: Vanille, Zimt und Rotwein.



Auf dem Wochenmarkt habe ich noch einmal Zwetschgen gekauft. Auf dem Herd steht ein Topf mit dampfender Zwetschgen Marmelade beziehungsweise Guetseli oder Gutsi, wie man bei uns im Alemannischen sagt. Bei den Schwaben sagt man auch Gsälz.

Wer möchte, kann beim unten stehenden Rezept auch noch eine Prise gemahlene Nelken hinzufügen oder den Rotwein durch 5 cl Rum ersetzen.



Nachdem die Marmeladengläser gefüllt waren, gab es noch eine Scheibe frisches Bauernbrot – ebenfalls vom Wochenmarkt – mit noch warmen Zwetschge-Guetseli. Mmmmhhh.

E dinns, dinns Bräädli un e dicks, dicks Miäsli!

„Ein dünnes, dünnes Brötle und ein dickes, dickes Müsle“, sagt man im Schwarzwald. Mit Miäsli ist ebenfalls Mus oder Marmelade gemeint und kein putziger Nager.

Auf der Seite der Muettersproch-Gsellschaft (www.alemannisch.de) habe ich noch das nette Gedicht „D Zwetschge“ von Hans Flügel entdeckt.



Markgräfler Zwetschge Guetseli


Zutaten
• 1 kg Zwetschgen
• 500 g 2:1 Gelierzucker
• 2 Esslöffel Zitronensaft
• 1 Päckchen Bourbon-Vanille-Zucker
• 1 Teelöffel Zimt, gemahlen
• 1 dl Rotwein (z. B. Regent von der WG Auggen)

Zubereitung
Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen.

Wer Zeit – und vor allem Platz im Kühlschrank – hat, kann die Zwetschgen zusammen mit dem Gelierzucker in einer Schüssel circa 12 Stunden abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.

Bei uns ist der Kühlschrank nach dem Wochenendeinkauf voll, also wandern die Zwetschgen mit dem Gelierzucker, dem Bourbon-Vanille-Zucker und 2 Esslöffeln Zitronensaft direkt in einen großen Topf.

Den Topf mit den Zwetschgen bei kleiner Hitze langsam unter ständigem Rühren erhitzen.  Sobald die Masse zu sprudeln beginnt, einen Teelöffel Zimt und ein Zehntele Rotwein hinzufügen. Nach 4 Minuten die heiße Marmelade mit einem Pürierstab pürieren und in ausgekochte Marmeladengläschen füllen. Die Gläser mit einem Schraubdeckel verschließen, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.



Markgräfler plum jam


Ingredients
1 kg plums
500 g 2:1 gelling sugar
2 tablespoons lemon juice
1 sachet Bourbon vanilla sugar
1 teaspoon of cinnamon, ground
1 dl (100 ml) red wine

Preparation
Wash, halve and pit the plums.

If you have time and, above all, space in the fridge, you put the plums together with the gelling sugar in a large pot with a lid and let it rest in the fridge for about 12 hours.

As there is no space in our fridge – it is filled up with the weekend shopping – we mixed the plums with gelling sugar, bourbon vanilla sugar and 2 tablespoons of lemon juice in a large pot and cooked the jam right away:
Slowly heat the pot with the plums over low heat. hile constantly stirring.  As soon as the mass begins to bubble, add cinnamon and red wine. After 4 minutes cooking time, puree the hot jam with a hand blender and fill in sterilized jars. Close the jars with a lid and place them top down on a kitchen towel and let cool.


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Sichlehenki Steinenstadt – Rückblick

sämtliche Bilder dieses Beitrags:
©markgraeflerin.wordpress.com


Eigentlich hätte heute die Sichlehenki 2020 stattfinden sollen – eigentlich… Wäre da nicht Corona.
Deshalb  habe ich heute mal in meinem Fotoarchiv gekramt und tatsächlich noch Bilder von den Veranstaltungen aus dem vergangenen Jahr und aus dem Jahr 2017 gefunden, die ich noch nicht im Blog veröffentlicht hatte.


Gemütlicher Hock auf dem Platz vor der Kirche

Sichlehenki Steinenstadt 2017


2017 War es an der Sichlehenki sehr heiß…
Vor dem Umzug haben wir uns wie immer mit einem Mittagessen gestärkt. Damals mit einer feinen Markgräfler „Salatplatte” – Wurstsalat, Rindfleischsalat mit Zwiebeln, Bibeleskäs und Brot – das Markgräfler Dreierlei wird oft auch mit Brägele (Bratkartoffeln) serviert.



Sichlehenki 2018



2018 war das Bauernmuseum aus Buggingen mit einer Ausstellung von verschiedenen Haushaltsgegenständen vertreten:



Essen und Trinken kamen auch wieder nicht zu kurz…



Bilder vom Umzug



Die Trachtengruppe aus St. Peter im Schwarzwald



Sichlehenki 2019



Im vergangenen Jahr war es wieder sehr warm, aber es gab wieder sehr viel zu sehen…



Wäschwaschen anno dazumal war eine schwere Arbeit




Butterherstellung anno dazumal – zuerst muss kräftig Sahne geschlagen werden



Zurück bleibt die Buttermilch, die die Markgräflerin probieren durfte und zum Mittagessen haben wir selbstverständlich die Butter verkostetet – zusammen mit Gschwelldi und Bibeleskäs.



Bilder vom Umzug 2019


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Wanderung von Kandern durch die Wolfsschlucht und nach Holzen

Wolfsschlucht 2


In den vergangenen Wochen waren der Markgräfler und die Markgräflerin an den Wochenenden wieder mal öfters zu Wandern unterwegs.
Letzte Woche waren wir am Samstag von Kandern durch die Wolfsschlucht nach Holzen zum Storchengehege gewandert.
Die Wanderung ist abwechslungsreich, und es ist für jeden etwas dabei – auf verwunschenen Wegen und Felsen, durch die man klettern kann, haben sowohl Kinder als auch Erwachsene ihren Spaß.
Wir hatten am Ende etwa eine Strecke von 14 Kilometern hinter uns gebracht. Auf dem Weg sind mehrere Steigungen zu bewältigen.


Karte


Wolfsschlucht 1

Wolfsschlucht 12Wolfsschlucht 3

Wolfsschlucht 4


Urwaldartig, wild, romantisch und ein wenig unheimlich ist die Wanderung durch die Wolfsschlucht. Man erwartet, dass plötzlich zwischen den Felsen oder aus dem Gebüsch Robin Hood, König Artus, der Zauberer Merlin oder Ronja die Räubertochter auftauchen… Selbst Asterix und Obelix vermutet man hier anzutreffen, wäre doch dieser Wald ideal für die Wildschweinjagd oder eine Rauferei mit den Römern.
Wie auch immer – das viele Grün bietet jede Menge Erholungswert.


Wolfsschlucht 8

Kalkgestein

Wolfsschlucht 7


Auf der Strecke gibt es mehrere Möglichkeiten, sich auszuruhen  – es gibt entlang des Weges diverse Sitzbänke und Rastplätze mit und ohne Grillplatz. Bitte nur Feuer machen, wo dies erlaubt ist. Man sollte sich vorher unbedingt informieren, ob wegen Waldbrandgefahr die Nutzung der Feuerstellen untersagt ist.



Bitte nehmt euren Müll anschließend mit nach Hause, und entsorgt diesen im Mülleimer.
(Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, dennoch haben wir auf anderen Wanderungen oder Spaziergängern immer wieder vermüllte Rastplätze vorgefunden – in der Wolfsschlucht zum Glück nicht!)

Unser Rastplatz, an dem wir das mitgebrachte Vesper (vom Markgräfler umweltfreundlich in eine Edelstahl-Vesperbox gepackt) verspeist haben:



Und weiter geht’s:



Nochmal ein Blick auf unseren Rastplatz:


Giftpflanze des Jahres 2019: Fruchtstand des Aronstab

https://de.wikipedia.org/wiki/Aronstab



Immer der roten Raute folgen – in Richtung Hammerstein:



Am Wegesrand findet man Himbeersträucher und Stechpalmen-



Dann folgen wir dem Wegweiser zum Brudersloch…



…und steigen zur Höhle des Einsiedlers auf. Dieser Weg ist bei nassem Boden nicht zu empfehlen – es gibt zwar ein Geländer zum Festhalten, aber der Weg ist steil und sehr schmal. Es besteht Rutschgefahr!



Um diese Höhle rankt sich eine alte Sage. In der Bannbeschreibung von 1688 wird die Höhle als Wohnort eines Einsiedlermönchs beschrieben. Er soll sich von Fisch aus der Kander, welche vor der Höhle vorbeifließt, ernährt haben. Der heutige Flussverlauf lässt darauf schließen, dass die Legende des Einsiedlermönchs sehr lange zurückliegt, da die Höhle heute weit oberhalb des Flussverlaufs thront. Genauere zeitliche Angaben über den Lebenszeitraum des Einsiedlers sind jedoch nicht bekannt. Ebenfalls berichtet die Sage von einem unterirdischen Gang zur Hammersteiner Mühle. Diese liegt mehrere Kilometer vom Brudersloch entfernt im Hammerstein, einem Nebenort des Kanderner Ortsteils Wollbach. Von diesem Tunnel ist jedoch heute nichts mehr zu sehen, sodass dessen Existenz fraglich ist.

Quelle: Wikipedia



Dann dem Weg nach Holzen zum Storchengehege folgen.



Waldbewohner….


Hirschkäfer

Irgendwo mussten wir eine Abzweigung übersehen haben, denn wir kamen nicht am Schützenhaus vorbei, wo der Weg eigentlich entlang führen sollte, sondern auf einer gemähten Wiese mit Kirschbäumen und Blick auf Reben kurz vor dem Ort Holzen.



Blick auf den Kirchturm von Holzen mit Storchennest



Am Ortseingang von Holzen



Alte Fachwerkhäuser mit gepflegten Gärten



Die Kirche


 


Dann dem Wegweiser zum Storchengehege folgen



Das Storchengehege


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#Storchengehege #Holzen

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Nachdem wir eine weitere Pause auf den Holzbänken im Schatten von Holzbänken beim Storchengehege gemacht und die Störche eine zeitlang von dort beobachtet haben, machten wir uns auf den Rückweg nach Kandern.



Am Anfang unserer Wanderung war es noch bewölkt und die Temperatur angenehm, nun war es aber sonnig und heiß und wir hatten nochmal einen steilen Anstieg vor uns, zum Glück verläuft der größte Teil des Weges durch den schattigen Wald.



Die erste Steigung auf dem Rückweg ist geschafft – nochmal eine kleine Pause….



Auf dem Rückweg kreuzen wir kurz die Eisenbahn-Gleise der Kandertal-Bahn – welche liebevoll das „Chanderli“ genannt wird.



Und dann sind wir auch bald wieder in Kandern, wo wir uns noch kurz am Ufer der Kander niedergelassen und ein wohlverdientes Eis geschleckt haben – nur wenige Meter weiter gibt es eine Eisdiele …

Im Blog „Neues aus dem Markgräflerland“ findet Ihr weitere Bilder unserer Wanderung.
Fortsetzung folgt….

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Mein Bild des Tages – aus meinem Garten im Juli: Tagpfauenauge


Heute Morgen in meinem kleinen, naturnahen Garten: Ein Tagpfauenauge (Inachis io) auf Färberkamille (Anthemis tinctoria) – das kommt dabei heraus, wenn man in einer Ecke des Gartens die Brennesseln stehen lässt….



Und hier noch einmal auf dem roten Sonnenhut (Echinacea purpurea), der sich mit den Jahren immer weiter in meinem Garten ausbreitet und derzeit wunderschön blüht.


 


Nelken

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Sonntagsmenü: Geschnetzeltes vom Kalb und Dinkel-Bärlauchspätzle


Wir sind mitten in der Bärlauch-Saison und die Markgräflerin verarbeitet fleissig den Bärlauch aus dem eigenen Garten.



Das frische Grün enthält viel Vitamin C und ausserdem die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Eisen. Vitamin C stärkt bekanntlich die körpereigenen Abwehrkräfte und das können wir gerade jetzt alle gut brauchen.

Hier ist das köstliche Sonntagsmenü, das sich auch hervorragend als Hauptgang im Ostermenü eignet.
Übrig gebliebene Spätzle kann man übrigens wunderbar zum Aufwärmen in Butter anbraten,

in Butter gebratene Bärlauchspätzle mti Cocktailtomaten und Pecorino

…oder man serviert sie mit in Butter gerösteten Zwiebelringen und mit Käse überbacken als Bärlauch-Käsespätzle.

Bärlauch-Käsespätzle

Hier ist das Rezept für unser Sonntagsmenü mit Bärlauch. Dazu gibt es ein Gläschen trockenen Markgräfler Gutedel und als Vorspeise empfehle ich einen knackigen Frühlingssalat mit Radieschen.


Bärlauch-Spätzeleteig


Dinkel-Bärlauch-Spätzle


Zutaten
(für 4 Portionen)

• 1 Bund Bärlauch à 100 g, klein geschnitten
• 1 Ei
• italienische Kräuter, getrockenet (1-2 Teelöffel)
• Salz (1 Teelöffel für den Teig)
• 2 Messerspitzen frisch geriebene Muskatnuss
• 200 ml Wasser
• 400 g Dinkelmehl (Type 630)

Zubereitung
Bärlauch, Ei und Gewürze zusammen mit dem Wasser im Mixer oder mit dem Pürierstab ganz fein pürieren. Zum Dinkelmehl geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig mit einem Kochlöffel so lange schlagen, bis er Blasen wirft.
Den Teig abgedeckt 20-30 Minuten quellen lassen.

Wasser aufkochen, etwas Salz hinzufügen, dann die Spätzle portionsweise mit der Spätzlepresse (grober Einsatz) oder vom Brett in das Wasser schaben.
Die Spätzle einmal aufkochen lassen, mit dem Schaumlöffel herausnehmen, abtropfen lassen. Ich verwende dafür den Siebservierer von Tupperware, es geht aber auch ein normales Sieb mit einer Schüssel darunter. Warm halten.



Kalbsgeschnetzeltes mit Champignons


Zutaten
Für 2-3 Portionen

• 300 g Kalbsfilet oder Kalbsschnitzel (vom Metzger in feine Streifchen schneiden lassen)
• 1 große Zwiebel
• 250 g braune Champignons
• 1-2 Esslöffel Olivenöl oder Rapsöl
• 1 Esslöffel Butter
• 1-2 Esslöffel Mehl
• 125 ml Liter Fleischbrühe
• 125 ml trockener Weißwein
• 1 Lorbeerblatt
• 1 Nelke
• 150 ml Sahne
• Salz
• schwarzer Pfeffer aus der Mühle
• gehackter Bärlauch

Zubereitung
Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Champignons mit einem Pinsel/Pilzbürstchen säubern und in Scheibchen schneiden.
Das Öl und die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig braten. Die Pilze und das Fleisch dazugeben, mit dem Mehl bestäuben und unter ständigem Wenden 3 Minuten bei mittlerer bis starker Hitze anbraten.
Den Weißwein zugießen, Lorbeerblatt und Nelke dazugeben und etwas einreduzieren. Dann mit Sahne verfeinern, nochmals etwas köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Servieren Lorbeerblatt und Nelke entfernen und mit gehackten Bärlauch bestreuen.



Wild Garlic Spaetzle


Ingredients
(Serves 4)
1 bunch of wild garlic (100 g), finely chopped
1 egg
Italian herbs, dried (1-2 teaspoons)
Salt (1 teaspoon vor the dough)
2 pinches of freshly grated nutmeg
200 ml water
400 g spelt flour (type 630)

Preparation
Puree the wild garlic, egg and spices together with the water in a food processor or with a hand blender.

Add to the spelt flour and stir into a smooth dough. Beat the dough with a wooden spoon until bubbles form.
Cover the dough and allow to swell for 20-30 minutes.
Bring the water to the boil, add a little salt, then scrape the spaetzle into the water in portions using a knife and a cutting board or use a spaetzle press.
Bring the spaetzle to the boil once, remove with a skimmer, drain.
I use a Tupperware sieve server to drain the spaetzle, but you can also use a sieve with a bowl underneath. Keep warm.


Veal ragout with mushrooms and wild garlic


Ingredients
For 2-3 portions
300 g veal fillet or veal cutlet (cut into fine strips by the butcher)
1 large onion
250 g brown mushrooms
1-2 tablespoons olive oil or rapeseed oil
1 tablespoon butter
1-2 tablespoons flour
125 ml beef stock
125 ml dry white wine
1 bay leaf
1 clove
150 ml cream
Salt
black pepper from the mill
chopped wild garlic

 

Preparation
Peel and finely dice the onion. Clean the mushrooms with a brush and cut them into slices.
Heat olive oil and butter in a pan and fry the chopped onion in it until translucent. Add the mushrooms and the meat, dust with the flour and fry over medium to high heat for 3 minutes, turning continuously. Pour in the white wine, add the bay leaf and clove and slightly boil down.
Then refine with cream, let simmer again. Season to taste with salt and pepper. To serve, remove bay leaf and clove and sprinkle with chopped wild garlic.

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Schneller Markgräfler Zwetschgen-Streusel-Kuchen mit Quark-Öl-Teig


Es wird herbstlich hier im Blog.
Die Zwetschgensaison ist eröffnet und ich habe wieder mal eine Zwetschgenwaie gebacken.
Mit einem Quark-Ölteig als Grundlage geht das ganz schnell.
Normalerweise verwende ich helles Dinkelmehl für den Teig. Diesmal habe ich noch etwas Dinkelvollkorn-Mehl untergemischt.



Quark-Öl Teig
(für ein Waie-Form mit 28-30 cm Ø)
• 150 g Quark
• 6 Esslöffel Milch
• 6 Esslöffel Rapsöl
• 75 g Zucker
• 1 Päckchen Vanillezucker
• eine Prise Salz
• 400 g Mehl
• 1 Päckchen Backpulver

Aus diesen Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten.

Zum Belegen
• 1 kg Zwetschgen
• Zimtzucker zum Bestreuen

Den Teig auf Größe der Backform ausrollen. Die Form damit auslegen und einen Rand hochdrücken. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Dann mit halbierten, entsteinten Zwetschgen belegen und mit etwas Zimtzucker bestreuen.
10 Minuten bei 200 °C backen.

Für die Streusel:
• 200 g helles Dinkelmehl Type 630
• 25 g gehackte Mandeln
• 150 g Zucker
• 125 g Butter

Die Zutaten für die Streusel mit den Händen oder der Küchenmaschine leicht verkneten und die krümelige Masse auf dem Kuchen verteilen.
Dann noch ca. 20 Minuten bei 200 °C fertigbacken.

En Guete!


Zwetschgenkuchen Quark Oelteig 3

Zwetschgenkuchen Quark Oelteig 4


Quick and easy:
Plum Cake with Crumble

Quark-oil dough
(for a tart tin with 28-30 cm Ø)
150 g quark (fromage blanc/cottage chese)
6 tablespoons milk
6 tablespoons rapeseed oil
75 g sugar
1 sachet vanilla sugar
a pinch of salt
400 g flour
1 sachet baking powder

Knead a smooth dough from these ingredients.

For the filling
1 kg plums
Cinnamon sugar to sprinkle

Roll out the dough to the size of the tart tin. Line the tart tin with it and pull up an edge.
Pierce the bottom for several times with a fork. Then cover with halved, stoned plums and sprinkle with a little cinnamon sugar.
Bake at 200 ° C = 392 °F for 10 minutes.

For the crumble
200 g light spelled flour type 630
25 g chopped almonds
150 g sugar
125 g butter

Lightly knead the ingredients for the crumble with your hands or use a food processor and sprinkle the crumbly mixture on the cake.
Then bake for about another 20 minutes at 200 ° C = 392 °F.

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Aus meinem Garten: Ende Juni

Passionsblumen Juni_


Sind sie nicht wunderbar, diese Passionsblumen-Blüten? So üppig, wie in diesem Jahr, hat die Pflanze noch nie geblüht.
Ich könnte ewig davorsitzen und sie bestaunen.


Passionsblumen Juni 1


Ausserdem habe ich nochmal ein paar Fotos von den Taglilien für euch.



Lavendel



Rose Schneewittchen und eine unbekannte, lilafarbene Rose im Vorgarten



Färberkamille und Mutterkraut



 Australisches Eisenkraut



Kürbisblüten


Kuerbisblüte


…und noch ein gern gesehener Gast in meinem Vorgarten – Weinbergschnecken