Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Herbst, Markgraeflerland, Rezepte, Sonntagskuchen, Weihnachtsbäckerei, Winter

Betberger Torte

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Zum ersten Advent habe ich eine besondere Leckerei für den Sonntagskaffee gebacken.
Dieses Gebäck ist so fein, dass die Markgräflerin beschlossen hat, sie in das alljährliche Weihnachts-Backprogramm fest aufzunehmen.


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Das Rezept für diese Torte stammt aus Betberg – das ist eine kleine Gemeinde nördlich meiner Heimatstadt Müllheim. Es ist eines der zahlreichen Nusstorten-Rezepte aus dem Markgräflerland.
Die Betberger ist der Hüsinger Torte recht ähnlich. Ein heller Mürbeteig, der mit Marmelade und Nussmasse belegt wird. Die Hüsinger hat dabei noch ein Gitter aus Mürbeteig, wie bei der Linzertorte. Ausserdem wird die Nussmasse mit Sahne verrührt – bei der Betberger Torte mit steif geschlagenem Eiweiss, also eher eine Nuss-Baiser bzw. Makronen- Masse. Die Haselnüsse werden zuvor noch im Ofen geröstet und geschält und haben deshalb ein besonders intensives und nussiges Aroma.
Man kann den Kuchen gleich essen oder gut verpackt noch zwei bis drei Tage durchziehen lassen.


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Betberger Torte


Zutaten
(Für eine Springform mit 26 cm Ø)

Für den Mürbeteig
• 200 g Mehl, gesiebt (Weizenmehl Type 405 oder Dinkelmehl Type 630)
• 100 g feiner Zucker
• 1 Prise Salz
• 100 g kalte Butter, in kleine Würfel geschnitten
• 3 Eigelb Größe M
• Abrieb von ½ Bio Zitrone

Für den Belag
• 50 g Himbeermarmelade ohne Kerne
(durch ein Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen)
• 3 Eiweiß (Größe M)
• 1 Prise Salz
• 125 g feiner Zucker
• 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker (8 g)
• 200 g Haselnusskerne
• Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Die Zutaten für den Mürbeteig rasch mit kalten Händen verkneten. In Frischhaltefolie einwickeln und etwa 1 Stunde kühl stellen.
Den Boden der Springform mit Papier auslegen, die Ränder mit etwas Butter einfetten.

Den Backofen auf 230 °C vorheizen. Die Haselnusskerne auf ein Backblech geben, auf die oberste Schiene schieben und 4 bis 5 Minuten rösten. Dabei von Zeit zu Zeit am Blech rütteln, um die Haselnüsse zu bewegen, damit sie nicht verbrennen.
Dann aus dem Ofen nehmen, in eine mit einem Geschirrtuch ausgekleidete Schüssel geben. Das Geschirrtuch an den Enden zusammen nehmen und die Häutchen der Haselnusskerne damit abschälen. Die enthäuteten Nüsse aus dem Küchentuch nehmen, beiseite stellen und abkühlen lassen. Die Nüsse danach fein mahlen.

Den Backofen auf 180 °C einstellen, den Rost auf die unterste Schiene versetzen.
Den Mürbeteig kurz durchkneten, dann auf einer leicht mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Die Springform damit auskleiden. Der Rand sollte etwa 2 cm hoch sein. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.

Die Marmelade gleichmäßig auf dem Boden verstreichen.
Für die Nussfüllung 3 Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, dann Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen. Weiter schlagen bis die Masse steif und glänzend ist.
Die gemahlenen Haselnüsse dazu geben und vorsichtig mit einem Teigspatel unterheben.Die Nussmasse auf dem Boden verteilen und glatt streichen.

Die Torte 40 bis 45 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und ca. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann den Rand lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.


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Nut Tart from Betberg


Ingredients
(For a springform pan with 26 cm Ø)
For the shortcrust pastry
200 g flour, sieved (wheat flour type 405 or spelled flour type 630)
100 g fine sugar
1 pinch of salt
100 g cold butter, cut into small cubes
3 egg yolks size M
Zest of ½ organic lemon

For the filling
50 g pitted raspberry jam (pass through a sieve to remove the seeds)
3 egg whites (size M)
1 pinch of salt
125 g fine sugar
1 sacket of bourbon vanilla sugar (8 g)
200 g hazelnut kernels
Icing sugar for dusting


Preparation
Knead the ingredients for the shortcrust pastry quickly with cold hands. Wrap in cling film and refrigerate for about 1 hour.
Line the bottom of the springform pan with paper and butter the edges.

Preheat the oven to 230 °C = 446 °F. Place the hazelnuts on a baking sheet, slide onto the top shelf of the oven and roast for 4 to 5 minutes. Shake the pan from time to time to agitate the hazelnuts so that they don’t become too dark. Then remove from the oven, place in a bowl lined with a tea towel. Gather the ends of the tea towel and to rub off the skins of the hazelnuts. Remove the skinned nuts from the kitchen towel, set aside and allow to cool. Then finely grind the nuts.
Set the oven to 180 °C = 356 °F and place the rack on the lowest shelf.
Knead the shortcrust pastry briefly, then roll out thinly on a lightly floured work surface.
Line the springform pan with it. The edge should be about 2 cm high. Prick the pastry base for several times with a fork. Spread the jam evenly over the base.

For the nut filling, beat 3 egg whites with a pinch of salt until stiff, then sprinkle in the sugar and vanilla sugar. Continue beating until stiff and glossy. Add the ground hazelnuts and carefully fold in with a spatula. Spread the nut mixture over the base and smooth out. Bake the cake for 40 to 45 minutes. Remove from the oven and let cool in the tin for about 10 minutes, then loosen the edges and let cool on a wire rack. Before serving, sprinkle with icing sugar.


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Zu Besuch in Andreas Schokoladenwerkstatt und ein Rezept für Maronentrüffel

Schokoladenwerkstatt 2Andrea Weyherter vor ihrem Laden in der Krafftgasse in Müllheim

Foto: zVg


Schokoladenwerkstatt 5


Am Freitag war Tag der Schokolade – und dieser Beitrag ist schon längst überfällig, denn schon als Andrea ihre Schokoladenwerkstatt 2018 eröffnete, hatte die Markgräflerin vor, darüber zu berichten.


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Andrea und ich kennen uns schon seit unserer gemeinsamen Zeit bei Gubor, der ehemaligen Schokoladenfabrik in Müllheim. Während Andrea als Konditormeisterin mit ihrer Tätigkeit in der Produktentwicklung ganz am Anfang der Schokoladenkette stand, war die Markgräflerin – nach ihrer kaufmännischen Ausbildung bei Gubor mit nachfolgenden Stationen in den Bereichen Einkauf, Materialwirtschaft und Disposition am anderen Ende rund um die Fertigware beschäftigt – nämlich in der Logistik.
Nachdem 2004 die Schokoladenproduktion nach Norddeutschland verlagert wurde, trennten sich unsere beruflichen Wege. Dennoch sind wir uns seither immer wieder begegnet. Mal bei einer Führung bei der Bäckerei K&U in Neuenburg, beim Stadtfest, Jahrmarkt oder sonst irgendwo in Müllheim und zuletzt in diesem Sommer bei einer Veranstaltung auf der Landesgartenschau in Neuenburg.

Im September, nach der Schokoladen-Sommerpause, bekam ich eine Nachricht von Andrea, dass Sie ein schönes Thema für mich hätte – ihre aktuellen Herbstpralinen:
1. Kastanien, aus dunkler Schokolade, die mit Maronenganache gefüllt und mit Pistazienmarzipan umhüllt ist.
2. Eicheln aus Vollmilchschokolade, gefüllt mit Haselnussnougat und getoppt mit einem Crunch aus Walnuss, Kürbiskern und Rohzucker.


Schokoladenwerkstatt 8


In meinem Urlaub habe ich dann Andrea besucht und durfte ihr in ihrer Schokoladenwerkstatt über die Schultern schauen.


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Und probiert habe ich natürlich auch!
Das hier ist eine Auswahl aus Andreas Schokoladensortiment. Ihre Palette umfasst um die 30 Pralinensorten – 20 ohne Alkohol und 10 mit Alkohol, darunter ein dunkler Pinot Noir-Trüffel, sowie ein Gutedeltrüffel und Kirschwasser-Trüffel mit weißer Schokolade.
Hinzu kommen verschiedene Sorten Tafelschokolade sowie verschiedene Saisonprodukte: handgefertigte Schokoladen-Osterhasen, erfrischend-sommerliche weiße Himbeer-Rosen Trüffel und Schokolade mit Blüten im Mai  und warme Aromen von Vanille und Zimt für Herbst und Winter, Nikoläuse, Weihnachtsmänner, herzige Engelchen oder auch Schokoladenhühner mit rotem Bollenhut.


Schokoladenwerkstatt 11

Foto: zVg


Ab September gibt es die Stielkirschen, welche Andrea im Frühsommer, wenn die Süßkirschen ihre optimale Reife erreicht haben (sie sollen süß, rot und knackig aber nicht zu weich sein), selbst erntet und in hochprozentiges Kirschwasser einlegt. Im September, wenn die Kirschen schön mit Kirschwasser getränkt sind, werden sie dann mit feinster Schokolade überzogen.


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Die Ideen für neue Pralinensorten hat Sie sehr spontan und kommen oft zufällig zustande – wie zum Beispiel ein Trüffel mit Mirabellengelee und Safran. Letzteren bezieht Sie von Rainer Czeczor aus Bad Krozingen-Biengen.

Andrea verwendet für Ihre Kreationen Schweizer Schokolade, deren Qualität und Geschmack sie besonders schätzt – dieser ist runder als zum Beispiel bei der französischen Schokolade, bei der die Säure stärker ausgeprägt ist.

Bei meinem Besuch hatte Andrea gerade die Maronentrüffel in Arbeit.


Schokoladenwerkstatt 4


Für den Fall, dass ihr jetzt Appetit bekommen habt und die Maronentrüffel selbst machen möchtet, hat mir Andrea das Rezept dafür verraten.


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Maronentrüffel


Zutaten
(Für 63 Stück)
• 200 g frische Sahne
• 200 g Maronenpüree 60% (aus der Dose)
• eine Prise Salz
• 200 g klein gehackte Milchschokolade
• 50 g Nussnougat
• 63 dunkle Schokoladen-Trüffel-Hohlkugeln
• dunkle Schokolade, geschmolzen
• 750 g Marzipan Rohmasse
• 150 g feiner Pistaziengrieß
• Puderzucker
• weiße Schokolade, geschmolzen

So wird’s gemacht:
200 g frische Sahne, 200 g Maronenpürre 60%tig und eine Prise Salz aufkochen, dann über 200 g klein gehackte Milchschokolade gießen und glattrühren, anschließend 50 g Nussnougat unterrühren.
Die Masse mit Hilfe eines (Einweg) Spritzbeutels randvoll in dunkle Trüffel-Hohlkugeln (1 Lage 63 Kugeln) füllen und kühl stellen, bis die Füllung fest ist. Später die Öffnung mit Schokolade  schliessen.
Zum Fertigstellen 750 g Marzipan Rohmasse und 150 g feinen Pistaziengrieß miteinander verkneten und auf Puderzucker ca. 3-4 mm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher (6 cm) Kreise ausstechen, die Maronen-Praline mit der Füllungs-Seite nach unten in das Marzipan legen.
Wie eine offen Kastanie modellieren und mit weißer Schokolade den Spalt „abdichten“.


Schokoladenwerkstatt 9


Und dann gab es noch einen kleinen Vorgeschmack auf Weihnachten:


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Schokoladenwerkstatt 19


Der Laden von Andrea ist am Freitag von 9.00 bis 13.00 Uhr und von 15.00 bis 16.30 Uhr und am Samstag von 9.00 bis 13.00 Uhr geöffnet.


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Herbstwanderung: Rund um Liel

Wanderung Liel Mauchen 1


Wie die Zeit vergeht – es ist schon wieder zwei Jahre her – als wir Ende Oktober eine Wanderung rund um Liel unternommen hatten. Und ein Jahr zuvor, im September 2019, hatte der Lieler Schlossbrunnen anlässlich des „Tag des offenen Denkmals“ zu einem „Tag der offenen Tür“ eingeladen, bei dem man einiges über die Firmengeschichte und das Lieler Mineralwasser erfahren konnte. Damals hatten wir auch bei einem Dorfspaziergang an einer Führung durch die Kirche teilgenommen und dabei die Dorfkapelle besichtigt. (Siehe Blogbeitrag des Markgräflers).
Ausgangspunkt unserer Wanderung im Oktober 2020 war der Parkplatz vor der Festhalle in Liel, dann sind wir links von der Festhalle zur Kirche spaziert und haben einmal den Ort umwandert, wo früher einmal ein Wasserschloss stand. Es war der ursprüngliche Sitz des Adelsgeschlechtes der Herren von Baden zu Liel.


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Links vor der Kirche trifft man an der Mauer zum Friedhof auf eine Mariengrotte, die sich früher im Wald hinter der Kirche befand.


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Das Lieler Wappen über dem Eingang zur Kirche.


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Der Innenraum


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Deckenfresko von Josef Mariano Kitschker (1922)


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Begräbniskapelle und Turm-Untergeschoss
(Textquelle: Wikipedia)



Das Tum-Untergeschoss


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Die Turmhalle ist mit einem spätromanischen Kreuzrippengewölbe gedeckt, mit einer Kreuzblume als Schlussstein. Es ist mit farbenfrohen Fresken geschmückt, die Ranken und Blüten zeigen. Medaillon-Darstellungen in den Gewölbekappen sind nicht mehr zu erkennen. Zusammen mit der anschließenden Begräbniskapelle wird die Turmhalle als eigenständige Kapelle genutzt.


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Die Begräbniskapelle


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Die Begräbniskapelle wird von einer flachen Holzdecke abgeschlossen, die reich bemalt ist, im Zentrum mit einer von vielen Engeln umgebenen Taube des Heiligen Geistes. Diese „original bemalte spätgotische Holzdecke ist in der Gegend die einzige erhaltene.“ An den Wänden, links und rechts des Altars, befinden sich vier Grabplatten, wohl ursprüngliche Bodenplatten. An der Nordwand ein Epitaph für Hieronymus von Baden († 18. Tag vor Hornung 1603) und zwei Tafeln für Junker Hans Heinrich von Baden († 23. Juni 1606) und Hans Balthasar von Baden († 30. August 1613). An der Südwand erinnert ein Epitaph an Maria Johanna Agnes von Baden, geb. Kageneck († 31. März 1737). Der neogotische Altar mit einer Pietà und Maria Magdalena und Johannes als Seitenfiguren wurde 1914 von der Kunstwerkstätte Marmon geschnitzt.


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Ein Sakramentshäuschen aus rotem Sandstein, das von einem wappentragenden Engel gestützt wird, stammt aus der Erbauungszeit der Kapelle.


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Der Taufstein trägt die Jahreszahl 1419, stammt also aus der Zeit vor dem Bau der Kapelle. Dahinter befindet sich das Ausgussbecken für das Wasser des Lavabos.


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Ein Renaissancerelief zeigt – möglicherweise als Hinweis auf die Gerichtshoheit der Herren von Baden – deren Wappen und eine Justitia mit Waage und Schwert, darüber das Jüngste Gericht mit Christus als Weltenrichter.



Die rückseitigen Bilder am Triumphbogen lassen noch die Umrisse einer Dreiergruppe von Personen (ein Laie, ein Bischof und eine gekrönte Figur) sowie ein Tier erkennen, das 1908 als Pferd zu identifizieren war. Damals war auch noch eine Mandorla sichtbar, die vielleicht ein Jüngstes Gericht zeigte.


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In der Heilig-Grab-Nische liegt nicht mehr die ursprüngliche Darstellung des Leichnams Jesu, sondern eine neue Figur. Typisch für die Heiligen Gräber im Markgräflerland sind die damit verbundenen Malereien, „ein Bildtyp […], den es nur im Markgräflerland gibt“.


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In Liel ist von dieser ursprünglichen Ummalung noch „die größte Kostbarkeit“ erhalten, ein Fresko der Drei Marien mit ihren Salbgefäßen am Grab Jesu. „Es gilt in seiner strengen Manier als eine der besten Leistungen oberrheinischer Malkunst aus dem letzten Viertel des 15. Jhs.“Zwischen ihnen befinden sich zwei weitere Figuren, Maria und Johannes, wodurch Tod und Auferstehung in Verbindung gebracht werden. Es ist aber nicht sicher, ob diese nicht später hinzugefügt worden sind. Die gesamte Szene „zählt zu den schönsten Wandbildern im südlichen Teil des oberrheinischen Raums.“


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In der Sakristei konnte man sich die prächtige Monstranz und weitere Kostbarkeiten ansehen.



Auf unserer Wanderung ging es weiter am Schlossbrunnen und Schloss vorbei in Richtung Hauptstrasse, dann durch die Hofmatten und über den Hohlebach in die Reben.


Wanderung Liel Mauchen 2Brunnen neben dem Kriegerdenkmal


Wanderung Liel Mauchen 4Alter Brunnen an der Hauptstrasse / Mauer zum Lieler Schloss und SchlossbrunnenWanderung Liel Mauchen 5


Wir gehen rund ums Lieler Schloss – es ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.
Lediglich der Giebel des Schlosses mit dem Allianzwappen derer von Baden und von Rotberg kann man sehen, wenn man im Hof des Lieler Schlossbrunnens steht.


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Zurück in Richtung Hauptstrasse und von dort weiter über „In den Hofmatten“, danach überqueren wir die Straße und wandern in Richtung Niedereggenen und kreuzen nochmals die Straße dorthin.


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In diesem Rebhäuschen bezog Erzherzog Karl von Österreich  – im ersten Koalitionskrieg in der Nacht vor der Schlacht im gegenüberliegenden „Säckingerwald” gegen General Moreau –  am 23. Oktober 1796 sein Nachtquartier. (aus der Chronik Schliengen und Mauchen)


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Wir wandern weiter nach Mauchen, von dort geht es über Felder und durch den Wald zurück nach Liel. Eine wunderschöne, abwechslungsreiche Herbstwanderung!


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Fotografie, Markgraeflerland, Natur & Garten, Sommer, Wein

Nordic Walking Sonntagsrunde – Felder und Reben

Nordic Walking 17 Juli 11


Die Markgräflerin war heute Vormittag wieder mal auf der sonntäglichen Nordic Walking Strecke unterwegs und hat dabei zahlreiche Fotomotive entdeckt – sozusagen fast direkt vor der eigenen Haustüre. Über Felder ging es durch die Reben und bergauf in den etwas kühleren Wald, danach wieder bergab – insgesamt eine Strecke von etwa 7 Kilometern.
Beim Betrachten der Reben fällt auf, wie weit die Trauben schon sind. Wie die Zeit vergeht!
Zum Vergleich sind mir die Fotos von unseren Nordic Walking Runden von Ende Mai mit der Traubenblüte eingefallen, die ich euch noch gar nicht gezeigt habe. Deshalb findet in diesem Beitrag auch noch die alten Bilder.


17. Juli 2022



Sonnenblumen


Nordic Walking 17 Juli 3


Bei Zizingen:
Blumenwiese für Bienen und Schmetterlinge


Nordic Walking 17 Juli 6


Vögisheim – Artischocken (Gärtnerei Weber)
Auf dem Müllheimer Markt oder am Stand in Vögisheim kann man die in wunderschönen Sträußen verarbeiteten Artischocken kaufen und mit nach Hause nehmen oder einfach nur am Zaun stehend bewundern.


Nordic Walking 17 Juli 9

Nordic Walking 17 Juli 10


Abgeerntetes Feld in Müllheim/Vögisheim


Nordic Walking 17 Juli 12

Nordic Walking 17 Juli 13


Von den Reben habe ich heute keine Fotos gemacht, aber vor 2 Wochen, am 3. Juli – damals waren die Trauben bereits richtig groß, auf dem heute abgeernteten Feld stand noch Getreide und von den Sonnenblumen im Hintergrund war noch nicht viel zu sehen.


Nordic Walking 3 Juli 1


3. Juli 2022


Nordic Walking 3 Juli 2

Nordic Walking 3 Juli 8


Und hier sind zum Vergleich noch die Fotos aus den Reben vom 16. und vom 6. Juni:


16. Juni 2022


Nordic Walking 16 Juni 1


6. Juni 2022


Nordic Walking 06 Juni 7

Nordic Walking 06 Juni 3


Schmetterlinge


Nordic Walking 06 Juni 5

Nordic Walking 3 Juli 5


Spitzwegerich


Nordic Walking 06 Juni 4


Brombeersträucher
6. Juni 2022



Die Brombeeren sind inzwischen vereinzelt reif.
Und zum Schluss meines Berichts gibt es noch ein Bild mit Abendstimmung vom 16. Juni.


Nordic Walking 16 Juni 2

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Gutedel Wandertag: Von Efringen-Kirchen bis Bad Bellingen

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In der vergangenen Woche war viel los – die Markgräflerin war am Himmelfahrtstag und auch am Wochenende wandernd in der Natur und in Sachen Wein und Genuss unterwegs.
Erstmals seit 2019 fand wieder ein Gutedel Wandertag statt. Diesmal fand der Wandertag auf der  Südstrecke von Efringen-Kirchen bis Bad Bellingen statt.


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Wir sind kurz vor 9 Uhr mit dem Zug von Müllheim nach Efringen-Kirchen gefahren. Um diese Zeit gab es in der Bahn noch genügend Sitzplätze, auf der Wanderstrecke waren wir bei den ersten, wenigen Wanderern. Das Wetter war ideal, sonnig mit vereinzelten Wolken, etwas windig und nicht zu warm.


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Zu Beginn der Wanderstrecke gibt es zuerst einen Anstieg auf dem Markgräfler Wii Wegli zu bewältigen, auf dem Panoramaweg Schafberg, den wir 2020, dem ersten Corona-Jahr, bereits von Istein her in entgegengesetzter Richtung gewandert sind, kehren wir beim am Stand des Bio-Weingut Kaufmann ein und genießen die Aussicht und ein erstes Gläschen Wein. Neben Wein, Sekt und Getränken ohne Alkohol gibt es hier Markgräfler Hamburger Weckle, Käsebrötchen und Bauernhofeis vom Seebodenhof – am frühen Vormittag war die Eistruhe allerdings noch nicht bestückt…


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Seit wir hier in 2020 gewandert sind, wurde der Panoramaweg mit zahlreichen neuen Informationstafeln ausgeschildert. Diesen Rundweg haben wir uns deshalb für eine weitere Wanderung im Herbst vorgemerkt.


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Dann geht es weiter, vorbei am Stand des Schlossgut Istein (Speisen von Neuburger – Grillwürste, Hähnchen, Pommes, Frikadellen…) in Richtung Huttinger Kreuz.
Dort steht der Stand vom Weingut Sommerhalter und unser Lieblings-Pinsa-Bäcker, die Pinseria Don Ciccio und aussderdem Bier vom Markgräfler Brauwerk, von dem wir uns erst kürzlich auch eine Kiste mit einer Auswahl von verschiedenen Bieren eingedeckt hatten.


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Auf der Strecke kommen wir an Kirschbäumen vorbei, an denen bereits schon hellrote Früchte hängen, auf dem einen oder anderen Spargelfeld in der Rheinebene sieht man auch schon die ersten grünen, ins Kraut schießende Spargelfelder, die nicht mehr beerntet werden.
Die Markgräflerin freut sich – in Kürze beginnt die Kirschsaison.


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Etwas unterhalb entdecken wir eine wunderschöne Wiese mit blühenden Margeriten, Witwenblumen, Wiesensalbei, Obstbäumen und vielen Schmetterlingen.


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Wieder Kirschbäume und Blick auf den Blauen…



Beim Stand der Jungen Winzer von Auggen machen wir Halt – für die Markgräflerin gibt es Sekt – nebst Vesper-Schinkenweckle – welches wir für den Notfall mit gebracht hatten 😉  / für den Markgräfler einen Wein und Grillwurst mit Ziibele vom Poldi. Auch hier ist noch nicht allzuviel los.


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Es geht vorbei an Obstplantagen – vor allen Dingen Kirschen, Äpfel aber auch Stachelbeeren – Getreidefeldern mit Klatschmohn, über Huttingen nach Blansingen.


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In Huttingen gibt es beim Sportplatz Wein  und Sekt vom Weingut Kalkwerk Istein, dazu Huttinger Güggele, Grillwurst und Pommes, ein paar Meter Weiter Wein von der Markgräfler Winzer eG, Omas Fleischküchle & Gutedelgriller im Brötchen von der Metzgerei Reichenbach – letztere ist aus dem Glottertal angereist, am nächsten Stand finden wir die Haltinger Winzer und Speisen von Brot und Pfeffer – dem Cateringservice unseres italienischen Supermercato in Weil am Rhein  -Salsiccia Burger und Antipasti.


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Hier ist um die Mittagszeit schon mehr los. Dennoch finden wir ein Stehtisch mit Sonnenschirm und probieren einen Gutedel. Der Summerzit – Wein steht dieses Mal leider nicht auf der Karte.



Auf einer Wiese blühen Orchideen und am Wegesrand die Holunderbüsche und Brombeersträucher.



In Blansingen hat die Markgräflerin keine Fotos gemacht. Da Blansingen fast genau in der Mitte der Wanderstrecke befindet, gab es dort auch das größte Angebot an Food Ständen – (zum Beispiel Wein & Hof Hügelheim und Metzgerei Brunner+Rüdlin mit BBQ-Schweinenackenbraten und weiteren Köstlichkeiten aus dem Smoker)- die Wanderer aus beiden Richtungen kommend treffen dort aufeinander und es war dementsprechend viel los.
Wir haben uns am Kaffeestand von Kaffee Fredo mit Espresso, Eiscafe und Florentinern versorgt und haben uns dann ein wenig abseits der Menschenmassen gestellt und sind dann kurz darauf weitergewandert.


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In Bamlach waren dann schon wieder weniger Wanderer unterwegs. Dort haben wir beim Oberrheinischen Bäder- und Heimatmuseum nochmal eine kleine Pause eingelegt.
Bad Bellingen haben wir gegen 14:30 erreicht, sind aber nicht mehr in den Kurpark gegangen, sondern direkt mit dem Zug zurück nach Müllheim gefahren.


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Spargelzeit im Markgräflerland

spargel-radieschensalat-1


Es ist wieder Spargelzeit im Markgräflerland und seit Ostern steht somit bei der Markgräflerin das Sonntagsmenü  bis zum Ende der Spargelsaison (24. Juni) fest!


Spargelfeld_


Diesmal gibt es: Spargel klassisch, mit Kartoffeln, Schinken und selbstgerührter Mayonnaise. Letztere ist wegen der derzeitigen Speiseölknappheit (ich verwende Rapsöl) sowas wie purer Luxus. 😉


Radieschensalat Nürnberger 2


Da bei Regenwetter in meinem Hochbeet die Radieschen in die Höhe schießen und täglich richtig dicke Dinger geerntet werden können, gibt es auch noch einen Radieschensalat dazu.
Ihr wollt die Rezepte dafür? Einfach auf die Links im Text klicken.


Spargel Radieschensalat 2


Und wer noch nach einem passenden Dessert sucht – ich empfehle frische Erdbeeren – es gibt nämlich auch schon wieder die ersten heimischen Erdbeeren!


Badische Erdbeeren1

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Kirschblütenwanderung 2022

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Was war das für ein herrliches Osterwetter 2022!
Die Markgräflerin hatte Urlaub, die ersten drei Arbeitstage danach sind schon wieder vorbei und ich habe euch noch gar nicht berichtet, was wir so alles unternommen haben:


Wanderung durch die Kirschblüte im Eggenertal


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Am Karfreitag war es schön sonnig, aber der Wind war doch noch ziemlich frisch. Wir haben den Tag genutzt, um die Kirschblüte im Eggenertal zu bestaunen.
Unsere kleine Wanderung führte uns vom Wanderparkplatz Stelli oberhalb von Niedereggenen durch den Wald zur St. Johannisbreite, wo wir unser mitgebrachtes Vesper verspeist haben.
Dann sind wir über den Panoramaweg und den Obstlehrpfad zurück gewandert.
Die Kirschblüte ist nach dem Regen der vergangenen Tage natürlich vorbei und sogar der Apfelbaum im Garten der Markgräflerin hat schon keine Blüten mehr. Die Tulpenblüte geht auch langsam vorbei – dafür wachsen im Hochbeet dicke Radieschen und auch der Liebstöckel hat riesige Ausmaße angenommen.
Hier sind die Fotos von der Kirschblüte im Markgräflerland 2022:


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Fotostop beim Manne Brünnli


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Blick auf den Blauen



Blick auf die Sausenburg und Sitzenkirch


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Schnelles Abendessen am Samstag: Flammkuchen-Seele mit Bärlauch

Flammkuchen Seele Bärlauch 2


Der Samstagabend vor Ostern – es soll ein schnelles, feines Abendessen sein, zu dem ein Gläschen Wein passt.
Beim Bäcker gab es Seelen und im Garten hat es jede Menge Bärlauch!


Flammkuchen Seele Bärlauch 1


Die Seelen hat die Markgräflerin einfach längs aufgeschnitten und mit wenig Butter bestrichen. Dann braucht man noch einen Becher Schmand (200 g), der wird mit Salz und Pfeffer gewürzt und gut verrührt, zum Schluss kommt in Streifen geschnittener Bärlauch dazu.
Der Schmand wird auf die Seelen gestrichen. Getoppt wird der Schmand dann noch mit mageren Rohschinken-Würfelchen, in Ringe geschnittener roter Zwiebel und geriebenem Käse (Emmentaler, Gouda oder Gruyere).
Die Seelen dann im Ofen bei 200 °C überbacken, bis der Käse zerlaufen ist. Fertig!
Zum Servieren mit Bärlauchstreifen bestreuen.
Das kann man auch mit Bauernbrotscheiben, Ciabatta, Baguette oder Fladenbrot machen!
Für die vegetarische Variante einfach die Speckwürfelchen weglassen.


Flammkuchen Seele Bärlauch 3


Aktuelle Bilder aus dem Garten der Markgräflerin:

Garten April 1

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Suuri Erdäpfel und Schüblig

Schueblig Suuri Herdaepfel 3


Der Markgräfler hat vom Metzger unseres Vertrauens Schüblige mitgebracht. Die sollte es eigentlich als schnelles Abendessen mit Brot und Senf geben (ca. 20 Minuten in siedenden Wasser erwärmen – nicht kochen, sonst platzen die Würste).
Aber die Markgräflerin hatte mal wieder Lust auf ein Gericht aus Kindertagen – Suuri Erdäpfel (Saure Kartoffeln). Die gab es früher ab und zu unter der Woche mit Fleischwurst.
Schüblig passen auch wunderbar dazu und bei dem derzeitigen wechselhaften Wetter, das überwiegend schmuddlig ist, ist diese Kombination richtiges Seelenfutter!


Schueblig Suuri Herdaepfel 1


Suuri Herdäpfel – Saure Kartoffeln


Zutaten
Für 2 Personen

• 1 Zwiebel
• 20 g Butter
• 30 g gebranntes Mehl
(Mehl in einer beschichteten Pfanne ohne Fett braun rösten)
• ½ Liter Fleischbrühe
• 1-2 Esslöffel Essig: Apfelmost (Cidre) oder Apfelessig
• 1 Nelke
• 1 Lorbeerblatt
• Salz
• Pfeffer
• ½ kg = 500 g Kartoffeln
• Liebstöckel (oder Maggi)
• heisse Schüblig Würste oder Sauerrahm nach Belieben

Zubereitung
Die Zwiebel schälen, kleinschneiden. In einem Topf die Butter zerlassen und die Zwiebeln darin anrösten. Das gebrannte Mehl dazugeben und die Fleischbrühe unter ständigem Rühren langsam dazugeben. Die Gewürze ebenfalls hinzugeben und das Ganze ½ Stunde köcheln lassen.

Währenddessen die Kartoffeln waschen, schälen und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. In einen zweiten Topf geben, mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Etwa 1 Teelöffel Salz dazugeben und die Kartoffelscheiben etwa 10 Minuten kochen, in ein Sieb abschütten und abtropfen lassen.

Nelke und das Lorbeerblatt aus der Sauce nehmen, die Kartoffelscheiben hineingeben. Mit Salz, Pfeffer und Essig und nach Belieben mit Maggi abschmecken. Nochmals aufkochen lassen. Wer mag, kann ein Stück Fleischwurst dazu servieren.
Wer im jetzt im Frühjahr frischen Liebstöckel oder Bärlauch hat, kann diesen als Deko nehmen oder kleinhacken und darüber streuen.

Alternativ können die Kartoffeln auch roh, in Scheiben geschnitten verwendet werden – dafür die rohen, mehligkochenden Kartoffelscheiben direkt nach Zugabe der Gewürze mit in den Topf geben.


Schueblig Suuri Herdaepfel 4


Sour Potatoes with Schüblig Sausages


Ingredients
(Serves 2)

1 onion
20 g butter
30 g of toasted flour
(toast flour in a pan, without fat, until browned)
½ litre of broth

1-2 tablespoons of vinegar: Cider or cider vinegar
500 g potatoes
1 clove
1 bay leaf
salt and pepper
lovage (or Maggi) / or wild garlic
Schüblig sausages or sour cream

Directions
Peel onion, then finely chop.
In a saucepan, melt the butter and sauté the onions in it. Add the toasted flour and pour the broth slowly while stirring constantly. Also add the spices, then let simmer for 30 minutes.

Meanwhile, wash and peel the potatoes then cut the potatoes into 1 cm thick slices. Put the potatoes in a second saucepan, cover with water and bring to a boil. Add about 1 teaspoon of salt and cook the potatoes for about 10 minutes, drain in a colander.

Remove clove and bay leaf from the sauce, add the potato slices to the sauce. Season with salt, pepper and vinegar and to taste with Maggi. Bring to a boil again. You might want to serve Schüblig sausages with it. If you don’t like sausages you can also serve it with some sour cream.

Those who have fresh lovage or wild garlic in their garden in spring, can take this as a decoration or chop it and sprinkle the potatoes with it.

Altenatively, the peeled and sliced potatoes can also be used without cooking in a separate pot  – use floury potatoes and add to the sauce immediately after the addition of spices.