Backen, Bier, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Herbst, Kräuter, Markgraeflerland, Rezepte, Schwarzwald/Black Forest, Vegetarisch

Überbackene Bier-Käsespätzle zum #Oktoberfest


oktoberfest-0011Zum heute beginnenden Oktoberfest habe ich mir wieder ein Rezept mit Bier ausgesucht:
Überbackene Bier-Käsespätzle. Ein Rezept mit dem die Badener genausogut etwas anfangen können wie die Schwaben und Bayern.

Auch wenn das Markgräflerland als Weinregion wahrgenommen wird – bis in die 1970er Jahre wurde im Rheintal noch viel Braugerste angebaut, die nach und nach vom Mais verdrängt wurde. Eine neue Initiative bringt seit diesem Jahr wieder Landwirte, Mälzer und Brauer zusammen, nach dem Motto „heimische Gerste für heimisches Bier”. Partner sind unter anderem die Raiffeisen Genossenschaft sowie die Privatbrauerein Ganter in Freiburg und Lasser in Lörrach.

Zu den Bier-Käsespätzle passt ein bunter Salat und ein kühles Bierchen darf auch nicht fehlen – in unserem Fall ein Waldhaus Pils -gerne auch alkoholfrei.



Überbackene Bier-Käsespätzle


Zutaten
(für 4 Personen)
Für die Spätzle
• 4 Eier
• 400 g Mehl
• 150 – 250 ml Bier
• Prise Salz
Für die Soße
• 1 Zwiebel
• Butter
• 50 ml Bier
• 100 ml Sahne
• 150 g Allgäuer Emmentaler (gerieben)
• 50 g Semmelbrösel
• Salz und Pfeffer
• Petersilie für die Dekoration

Zubereitung

In einem großen Topf etwa 2,5 Liter Salzwasser zum Kochen bringen. Eier, Mehl, Salz und Bier in einer großen Schüssel verrühren bis der Teig Blasen wirft. Ist der Teig zu fest, noch etwas Bier hinzufügen.
Wenn das Wasser kocht den Spätzleteig portionsweise durch die Spätzlepresse ins Wasser drücken. Wenn die Spätzle oben schwimmen mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen und in eine Schüssel mit kalten Wasser geben. Die Spätzle in einem Sieb abtropfen lassen.

Für die Soße eine Zwiebel schälen und würfeln. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und un die Zwiebeln in der Butter andünsten. Mit Bier und Sahne ablösschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hälfte des geriebenen Käses unterrühren.

Den Backofen auf 175 °C  vorheizen.

Die Spätzle in eine Auflaufform geben, die Soße hinzugeben und die restlicht Hälfte des geriebenen Käses und die Semmelbrösel darüber streuen. 30 Minuten im Backofen backen.

Petersilie waschen und zupfen. Die Auflaufform aus dem Backofen holen und mit der Petersilie garnieren.

Dazu ein kühles Pils servieren.



Beer and Cheese Spätzles Gratiné


Ingredients
(for 4 servings)

For the spaetzles
4 eggs
400 g flour
150 – 250 ml beer
pinch of salt

For the sauce
1 onion
butter
50 ml beer
100 ml cream
150 g Allgäuer Emmentaler cheese (grated)
50 g breadcrumbs
salt and pepper
parsley

Preparation

In a large pot, bring about 2. 5 litres of salted water to the boil.
Mix eggs, flour, salt and beer in a large bowl. If the dough is to heavy, add some more beer.
When the water is boiling, press the dough in portions through the spaetzle press into the water. When the spaetzles swim up, lift them out of the water with a skimmer and put in a bowl of cold water. Drain the spaetzles in a sieve.

For the sauce, peel and chop an onion. Melt the butter in a pan and sauté the onions in the butter. Deglaze with beer, add cream and season with salt and pepper. Stir in half of the grated cheese.

Preheat the oven to 175 °C (347 °F).

Put the spaetzles in an ovenproof dish, add the sauce and sprinkle with the remaining half of the grated cheese and the breadcrumbs. Bake in the oven for 30 minutes.

Wash and pluck the parsley. Remove the casserole dish from the oven and garnish with the parsley.
Serve with salad and enjoy with a cool beer.


Werbeanzeigen
Fotografie, Herbst, Markgraeflerland, Wein

Winzerfest in Auggen – Impressionen 2018


Heute ist es wieder soweit – die Winzergemeinde feiert seit Donnerstag ihr traditionelles Winzerfest und am Sonntagnachmittag findet immer ein großer Umzug statt.
Im vergangenen Jahr haben der Markgräfler und die Markgräflerin bereits fotografische Impressionen aus dem Ort und vom Umzug festgehalten.
Hier sind nachträglich noch ein paar Bilder vom vergangenen Jahr! Natürlich sind wir auch heute wieder dabei, denn Petrus meint es mit dem Wetter wieder besonders gut.
Ein Spaziergang durch die Gassen von Auggen vor oder nach dem Umzug ist übrigens sehr zu empfehlen, denn es gibt sehr viele schöne Ecken und Fotomotive.

Viel Spaß beim heutigen Umzug!


Rundgang durch den Ort



Durch die Gässle



Schnappschüsse vom Umzug


Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Garten, Herbst, Markgraeflerland, Natur & Garten, Rezepte, Vegetarisch

Fallobstverwertung Teil 2: Apfelwähe mit Rahmguss


Ich hatte euch ja noch das Rezept für die Apfelwähe mit Vanille-Rahm-Guss versprochen (siehe hier).
Von einer Nachbarin hatte ich nämlich auch noch Fallobst-Äpfel der Sorte Boskop bekommen – die eignen sich natürlich hervorragend für einen Kuchen!
Das ist mal so ein richtiger „Faule-Weiber-Kuchen”, denn ich habe einen fertig gekauften Kuchenteig (man kann Blätterteig oder Mürbeteig verwenden, oder man macht nach folgendem easy-peasy-Rezept einen  Quark-Blätterteig, den man auch für salzige Beläge verwenden kann. Der braucht allerdings etwas Ruhezeit im Kühlschrank.

Die geschälten Äpfel kann man entweder in Spalten teilen, oder halbieren und auf der runden Seite längs einritzen. Damit sie nicht braun werden, mit etwas Zitronensaft beträufeln.
Nach Belieben kann man noch in Rum eingelegte Rosinen oder Cranberries über die Äpfel streuen.


Quarkblätterteig


Zutaten für den Teig
• 150 g Mehl (Dinkelmehl Type 630)
• 1 Teelöffel Salz
• 150 g Magerquark
• 150 g Butter

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel sieben, Salz dazugeben und mischen. In der Mitte eine Vertiefung machen, den Quark hineingeben und die Butter in Flöckchen auf dem Rand verteilen. Mit einem Suppenlöffel zu einen Teig verarbeiten, bis dieser zart und geschmeidig ist. Ca. 3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Die Backform mit Butter einfette, dann den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche etwas größer als die Backform aurollen und in die Backform legen.
Backen: Ca. 45 Minuten bei 200 °C (kleinere Teile etwa 30 Minuten).


Apfelwähe mit Vanille-Rahm-Guss

Den Rahmguss, der auf dem Kuchen verteilt wird, kann man auch für andere, süße Beläge verwenden, wie zum Beispiel Aprikosen, Birnen, Mirabellen oder Zwetschgen.


Rahmguss für eine Waie mit 26 cm ∅


Zutaten für den Rahmguss

• 2-3 Eier
• ½ – ¾ Becher Sahne
• 2-3 Esslöffel Zucker
• etwas gemahlene Vanille, Vanillepaste oder Vanillezucker
• nach Belieben eine Prise Zimt
• 1 Esslöffel Speisestärke
• (bei 20 cm ∅ etwa halbieren)
Zubereitung
Zutaten miteinander verquirlen und gleichmässig über dem Belag verteilen.



Apple Tart with creamy Vanilla Custard Topping


Ingredients
(For a tart/Waié with 26 cm ∅)

Ingredients for the Quark Puff Pastry
300 g flour (spelt)

2 teaspoons salt
300 g low fat quark
300 g butter

Prepraration
Sift the flour into a bowl, add salt and mix. Make a well in the center, add the quark and distribute the butter in small pieces onto the edge. Process with a tablespoon until the dough is soft and smooth. Leave to rest for 3 hours in the refrigerator.
This dough can be used as a base for salty quiches as well as fruit-tarts (apple, pear, mirabelle, plums…)
If you use apples, peel and core them, then cut into wedges or use an apple slicer. Sprinkle with a little lemon juice to prevent them from becoming brown.
Roll out the dough on a floured surface, line a buttered baking dish with it and spread the apple wedges on top.

Ingredients for the Rahmguss (cream topping)

2-3 eggs
½ – ¾ cup cream
2-3 tablespoons of sugar
some ground vanilla or vanilla paste or vanilla sugar
a pinch of cinnamon at will
1 tablespoon cornstarch

Whisk ingredients together and spread evenly on top of the apple wedges.

Baking: Approx. 45 minutes at 200 ° C / 392 °F (about 30 minutes for smaller pieces)

Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Garten, Herbst, Markgraeflerland, Natur & Garten, Resteverwertung, Rezepte, Vegetarisch

Fallobstverwertung: Apfelstrudel-Marmelade und Apfelwähe mit Rahmguss


Seit der großen Apfelernte mit einer Ausbeute von über 300 Kilo Äpfeln, aus denen über 200 Liter Apfelsaft gewonnen wurden, ist schon fast wieder ein Jahr vergangen.
Dabei habe ich euch nicht einmal berichtet, was mit dem ganzen Fallobst passiert ist….

Da das Fallobst teilweise schon braune Stellen hatte, oder die Schale verletzt war, musste es möglichst rasch aufgebraucht werden.
Ein Teil davon wurde nach Entfernen der braunen Stellen in Schnitze geteilt und zu einer schnellen Blätterteig-Apfelwähe mit Vanille-Rahmguss verarbeitet.
Das Rezept dafür folgt in einem separaten Beitrag.


Blätterteig-Apfelwähe mit Vanille-Rahmguss

Einen weiteren Teil habe ich meinen Helfern mitgegeben, die daraus Apfelgelee gekocht haben und dann habe ich noch diese Apfelstrudel-Marmelade gekocht.
Die schmeckt nicht nur super auf dem Frühstücks-Marmeladenbrot, sondern auch im Joghurt und man kann sie sogar als Füllung für einen schnellen Apfelstrudel oder Apfeltaschen verwenden – Blätterteig mit ein wenig Semmelbröseln bestreuen, etwas Apfelstrudel-Marmelade darauf verteilen, nach Belieben noch frischen, in kleine Würfel geschnittenen Apfel dazugeben, umklappen und je nach Größe 20 bis 25 Minuten bei 200 °C goldbraun backen.


Apfeltaschen

Ich hatte mehrere Portionen von der Apfelstrudel-Marmelade gekocht, bei einem Teil hatte ich tatsächlich vergessen, den Zimt reinzutun.
Macht aber gar nichts, denn wenn man die Marmelade als Füllung für Apfelstrudel oder Apfeltaschen verwendet, kann auch dann noch ein wenig nach Geschmack mit Zimt verfeinern.

Dieses Jahr hatte ich nur wenig Äpfel am Baum hängen, die fast alle heruntergefallen und so den Schnecken und vermutlich auch dem Igel, der sich nachts in unserem Garten rumtreibt, zum Opfer gefallen sind Aber das macht gar nichts, denn im Keller lagern sowohl einige 5 Liter Kartons Apfelsaft als auch ein paar Gläser der Apfelstrudel-Marmelade vom vergangenen Apfeljahr.
Aber keine Sorge, das kenne ich schon von meinem Apfelbaum, der trägt nämlich nur jedes zweite Jahr eine üppige Apfelpracht.
Genug erzählt – hier kommt das Rezept.



Apfelstrudel-Marmelade


Zutaten
• 1 kg Äpfel
• 500 g Gelierzucker 2:1
• 100 g Rosinen
• 100 g gehackte Walnüsse
• Saft einer Zitrone
• 5 Esslöffel Rum oder Amaretto
• 1 Prise Zimt

Zubereitung
Äpfel dünn schälen, entkernen und rasch in einen großen Topf reiben oder in kleine Würfel schneiden.
Mit Zitronensaft un Gelierzucker mischen, Deckel auflegen und mindestens 3 Stunden oder über Nacht durchziehen lassen.
Die Rosinen mit dem Alkkohol mischen und mit 5 Esslöffeln Wasser einweichen.
Rosinen mit der Einweichflüssigkeit zu den Äpfeln geben und unter Rühren zum Kochen bringen. Die gehackten Walnüsse kurz in einer trockenen Pfanne anrösten und zur Mischung geben.
Ca. 5 Minuten unter Rühren sprudelnd kochen  lassen. Zimt unterrühren.
Heiß in sterilisierte Gläser füllen und sofort verschließen.



Apple strudel jam


Ingredients
1 kg apples
500 g jam sugar 2: 1
100 g raisins
100 g chopped walnuts
Juice of a lemon
5 tablespoons of rum or amaretto
1 pinch of cinnamon

Preparation
Peel the apples thinly, remove seeds and rub quickly into a large pot or dice finely.
Mix with lemon juice and gelling sugar, cover and let stand for at least 3 hours or overnight.
Mix the raisins with the alcohol and soak with 5 tablespoons of water.
Add raisins with the soaking liquid to the apples and bring to the boil while stirring. Toast the chopped walnuts briefly in a dry pan and add to the mixture.
Boil for 5 minutes while stirring. Stir in cinnamon.
Fill in sterilized jars still hot and seal immediately.

Backen, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Gemüse, Herbst, Kräuter, Markgraeflerland, Mittwochspasta, Natur & Garten, Rezepte, Wein

Maccheroni alla Siciliana – Makkaroni nach sizilianischer Art


Hier im Blog ist es ganz schön ruhig geworden – und das liegt nicht daran, dass hier nicht mehr gekocht und gebacken wird!
Im Gegenteil. Die Markgräflerin hat einfach keine Zeit, all die zubereiteten Köstlichkeiten zu bloggen oder von den unternommenen Wanderungen und Ausflügen zu berichten.

Der Herbst zieht langsam ein. Auch wenn es gerade tagsüber draußen nochmal sommerlich ist, ist es nachts sehr kühl, so dass man fast schon eine Winterjacke braucht.
Wenn die Markgräflerin morgens aus dem Haus geht, ist es noch dunkel und nach Feierabend nicht mehr lange hell. Also geht es möglichst nach draußen um noch letzte Sonnenstrahlen zu genießen….

Aber: Der Backofen wird jetzt endlich wieder öfters benutzt. Zum Beispiel für einen feinen Auflauf mit Makkaroni, Auberginen, Hackfleisch, Tomaten und Käse!
Also die Mittwochspasta einfach mal am Donnerstag gekocht.



Makkaroni nach sizilianischer Art


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 2 Auberginen (560 g)
• 3 Tomaten (180 g)
• 2 Knoblauchzehen
• 5 Esslöffel Olivenöl (50 g)
• Salz
• schwarzer Pfeffer
• ½ Teelöffel zerriebener Thymian
• ½Teelöffel zerriebenes Basilikum
• 1 Prise Cayennepfeffer
• 1 Prise geriebene Muskatnuss
• 3 Liter Wasser
• 250 g Makkaroni
• 3 Esslöffel Olivenöl (30 g)
• 250 g gemischtes Hackfleisch
• 2 Zwiebeln (80 g)
• 3 Esslöffel Rotwein (30 g)
• Butter zum Einfetten der Form
• 50 g geriebener Parmesan
• 50 g Gruyère Käse
• 20 g Butterflöckchen

Zubereitung
Auberginen und Tomaten waschen und abtrocknen. Die Stengelansätze herausschneiden.
Auberginen würfeln. Tomaten mit kochendem Wasser übergießen, häuten und würfeln.
Knoblauchzehen schälen und fein hacken oder durch die Knoblauchpresse drücken.

5 Esslöffel Olivenöl in einem Topf erhitzen. Auberginen, Tomaten und Knoblauch hinzufügen. 5 Minuten dünsten. Dabei den Topf rütteln, damit nichts anbrennt.
Mit Salz, Pfeffer, Thymian, Basilikum, Cayennepfeffer und Muskat würzen. Zugedeckt im eigenen Saft 15 Minuten dünsten lassen.

Wasser mit Salz in einem großen Topf aufkochen. Makkaroni zugeben und 20 Minuten ohne Deckel kochen.

In der Zwischenzeit 3 Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Hackfleisch und die geschälten, gewürfelten Zwiebeln darin unter Rühren gut mischen und 10 Minuten braten. Mit Rotwein ablöschen, dann zum Gemüse geben und mischen. Anschließend zugedeckt warm stellen.

Makkaroni in ein Sieb schütten, mit lauwarmem Wasser abschrecken und abgießen.
Makkaroni in eine feuerfeste, gefettete Form geben. Mit der Hälfte des Käses mischen. Die Gemüse-Hackfleisch-Mischung darauf verteilen.
Restlichen Käse und die Butterflöckchen darauf verteilen.

Im vorgeheizten Ofen 5 Minuten unter dem Grill gratinieren. Herausnehmen und sofort servieren.



Macaroni Sicilian Style


Ingredients
(For 4 persons)

2 eggplants (560 g)
3 tomatoes (180 g)
2 cloves of garlic
5 tablespoons olive oil (50 g)
Salt
black pepper
½ teaspoon ground thyme
½ teaspoon crushed basil
1 pinch cayenne pepper
1 pinch grated nutmeg
3 litres of water
250 g macaroni
3 tablespoons olive oil (30 g)
250 g mixed minced meat (beef and pork)
2 onions (80 g)
3 tablespoons red wine (30 g)
butter for the baking dish
50 g grated parmesan cheese
50 g Gruyère cheese
20 g butter in flakes

Preparation
Wash and dry aubergines and tomatoes. Cut out the stems. Dice the aubergines. Pour boiling water over the tomatoes, skin and chop.
Peel the garlic cloves and chop finely or press through the garlic press.

Heat 5 tablespoons of olive oil in a saucepan. Add aubergines, tomatoes and garlic. Steam for 5 minutes. Shake the pot so that the vegetables don’t get burned.
Season with salt, pepper, thyme, basil, cayenne pepper and nutmeg. Cover and cook in its own juice for 15 minutes.

In a large pot, bring water with salt to a boil. Add the macaroni and cook for 20 minutes without lid.

In the meantime, heat 3 tablespoons of olive oil in a pan. Mix well the minced meat and the peeled, diced onions and fry for 10 minutes while stirring. Deglaze with red wine, then add to the vegetables and mix. Cover with a lid and keep warm.
Pour the macaroni into a sieve, rinse with tepid water and drain.
Put the macaroni in an ovenproof buttered dish. Mix with half of the cheese. Spread the mixture of minced vegetables and minced meat on top.
Sprinkle with the rest of the cheese and place the butter flakes on top.
Put under the grill in a preheated oven for 5 minutes. Remove and serve immediately.

Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, glutenfrei, Rezepte, Sommer

Hirsesalat mit Aprikosen-Süßkartoffel-Karotten-Püree und Crevetten


Dieses Gericht habe ich schon im vergangenen Jahr in dem Schweizer Magazin „Grüezi” entdeckt. Es war auf der Reise in unseren Sommerurlaub von Basel über Frankfurt nach Oslo, als ich im Abfluggate in den Gratis-Zeitschriften, die dort auslagen, blätterte.
Es stammt von Nadia Damaso, einer Blogger-Kollegin, die in der Schweiz lebt und sich auf Reisen von den dort probierten Speisen inspirieren lässt.
Dieses Rezept hat mich dabei besonders angesprochen und nun habe ich es – wenn auch leicht abgewandelt – ausprobiert.

Im Originalrezept werden gebratene Jacobsmuscheln statt der Crevetten bzw. Garnelen serviert. Die Crevetten passen aber auch hervorragend.
Ich könnte mir den Hirsesalat und das Püree auch gut zu gegrilltem Lamm oder Merguez vorstellen.
Statt Sojamilch habe ich Kuhmilch verwendet und deshalb auch so im Rezept angegeben. Im Salat passen statt Berberitzen auch Granatapfelkerne oder oder 80 g ungesüßte, klein geschnittene Cranberries.



Aprikosen-Süßkartoffel-Karotten-Püree


Zutaten
• 350 g reife Aprikosen
• 250 g Karotten
• 150 g Süßkartoffel
• 1 Knoblauchzehe, ganz, geschält
• 1 weiße Zwiebel, geschält und grob gehackt
• 2 Teelöffel Olivenöl
• 100 ml Milch
• 1 Esslöffel Zitronensaft und etwas abgeriebene Schale (Bio)
• 1 Esslöffel Mandelmus
• Fleur de Sel
• schwarzer Pfeffer aus der Mühle
• ½ Teelöffel Chiliflocken

Zubereitung

In einem weiten, großen Topf genügend Wasser zum Kochen bringen. Die Aprikosen halbieren und entsteinen.
Karotten und Süßkartoffeln schälen. Alles zusammen mit Knoblauch und Zwiebel in den Topf geben und 20-25 Minuten weich kochen.
Danach in ein Sieb abschütten, gut abtropfen lassen, dann mit Olivenöl, Milch und den Gewürzzutaten in einem leistungsstarken Mixer 3-4 Minuten glatt und cremig mixen. In einen Topf umfüllen und vor dem Servieen nur leicht anwärmen.


Hirsesalat


Zutaten‘
• 100 g blanchierte (geschälte) Mandeln
• 240 g Hirse
• 50 g getrocknete Berberitzen
• 120 g Stangensellerie, klein geschnitten
• 6 Esslöffel Zitronensaft und etwas abgeriebene Schale (Bio)
• 2 Esslöffel Honig
• Fleur de Sel
• schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung
Die Mandeln in einer Pfanne goldbraun rösten. Kurz abkühlen lassen, dann grob bis fein hacken.
Die Hirse in ein Sieb geben und gut waschen (das entfernt die Bitterstoffe). In einem Topf die doppelte Wassermenge aufkochen, die Hirse dazugeben und 2-3 Minuten kochen, vom Herd nehmen und zugedeckt ca. 10 Minuten quellen lassen.
In eine große Salatschüssel geben, mit einer Gabel auflockern.
Etwa 3/4 der Mandeln, die Berberitzen, Stangensellerie zur Hirse geben. Zitronensaft mit Honig verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen, über den Salat geben und alles gut mischen.
Vor dem Servieren mit den restlichen gehackten Mandeln bestreuen.


Apricot-Sweet Potato-Carrot Puree


Ingredients
350 g ripe apricots
250 g carrots
150 g sweet potato
1 clove of garlic, peeled
1 white onion, peeled and coarsely chopped
2 teaspoons olive oil
100 ml milk
1 tablespoon lemon juice and a little grated peel (organic)
1 tablespoon almond paste
fleur de sel
black pepper from the mill
½ teaspoon chili flakes

Preparation

In a large, wide pot, bring enough water to the boil. Cut the apricots in half and stone them.
Peel carrots and sweet potatoes. Put everything together with garlic and onion in the pot and cook for 20-25 minutes until soft.
Then pour into a sieve, drain well and mix with olive oil, milk and the spice ingredients in a powerful mixer for 3-4 minutes until smooth and creamy. Pour into a pot and heat only slightly before serving.


Millet salad


Ingredients
100 g blanched (peeled) almonds
240 g millet
50 g dried barberries
120 g celery sticks, finely chopped
6 tablespoons lemon juice and a little grated zest (organic)
2 tablespoons honey
fleur de sel
black pepper from the mill

Preparation
Roast the almonds in a pan until golden brown. Allow to cool briefly, then chop coarsely to finely.
Put the millet in a sieve and rinse well to removes the bitterness. In a saucepan, boil double the amount of water, add the millet and cook for 2-3 minutes, remove from heat, cover and leave to swell for about 10 minutes.
Pour into a large salad bowl and loosen with a fork.
Add about 3/4 of the almonds, the barberries and celery to the millet. Mix lemon juice with honey, season with salt and pepper, pour over the salad and mix well.
Sprinkle with the rest of the almonds before serving.

Backen, Bier, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Herbst, Markgraeflerland, Rezepte, Schokolade

Schoko-Bier-Cupcakes #Oktoberfest


Es ist schon wieder September – und auch der Monat, in dem das Münchner Oktoberfest beginnt. Überall werden schon wieder Dirndl angeboten und bald soll das Wetter ja auch herbstlich werden. Der meteorologische Herbstanfang ist ja heute, und deshalb gibt es diesmal auf dem sonntäglichen Kaffeetisch zur Einstimmung Schoko-Bier-Cupcakes mit einem cremig-knusprigen Topping.
Für die Cupcakes habe ich Irish Stout, ein dunkles Bier mit Schokoladennote, verwendet. Passt hervorragend!
Und bei den knusprigen Mini-Brezeln handelt es sich selbstverständlich um Mayka Brezeln – im Markgräflerland produziert.



Schoko-Bier-Cupcakes


Zutaten
(Für 12 Stück)

12 Papier-Muffinförmchen

Für den Teig
• 100 g Butter
• 30 g Backkakao-Pulver
• 125 ml dunkles Bier (z. B. Irish Stout)
• 1 Ei
• 75 g Schmand (Sauerrahm)
• 120 g Mehl
• 160 g Zucker
• 1 Teelöffel Natron
• 1 Prise Salz

Für das Topping
• 150 g weiche Butter
• 175 g Puderzucker
• 3 Teelöffel Vanillezucker
• 150 g Frischkäse
• 24 Mini Salzbrezeln
• 100 g Schokoladenstreusel

Für die Deko
• 12 Mini Salzbrezeln

Zubereitung
Den Backofen auf 175 °C vorheizen.
Die Papierförmchen in die Vertiefungen eines Muffinblechs setzen.

Die Butter schmelzen. Mit Kakaopulver und Bier vermengen. Ei und Schmand verrühren und zur Buttermasse geben. Den Zucker unterrühren.
Mehl, Natron und Salz mischen und auf die Butter-Zucker Mischung sieben, mit einem Teigspatel unterheben, bis der Teig glatt ist.
Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und im vorgeheizten Ofen 25 bis 30 Minuten backen.
Mit einem Stäbchen prüfen, ob die Küchlein durchgebacken sind, dann aus dem Ofen nehmen und zum Auskühlen auf einen Kuchendraht setzen.

Für das Topping die Butter in einer Schüssel schaumig schlagen. Puderzucker, Vanillezucker und Frischkäse zufügen und glatt rühren.
24 Mini Salzbrezeln in einem Beutel mit Hilfe eines Wellholzes fein zerbröseln und in die Creme rühren.
In einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf die Küchlein spritzen. Auf das Topping jeweils eine Salzbrezel setzen.



Chocolate Cupcakes with Beer and Pretzels


Ingredients
(For 12 pieces)

12 paper muffin cups

For the dough
100 g butter
30 g cocoa powder
125 ml dark beer (e. g. Irish Stout)
1 egg
75 g sour cream
120 g flour
160 g sugar
1 teaspoon baking soda
1 pinch of salt

For the topping
150 g soft butter
175 g icing sugar
3 teaspoons vanilla sugar
150 g cream cheese
24 mini pretzels
100 g chocolate sprinkles

For the decoration
12 mini pretzels

Preparation
Preheat the oven to 175 °C =347 °F.
Place the paper cases in the cups of a muffin tin.

Melt the butter. Mix with cocoa powder and beer. Mix egg and sour cream and add to the butter mixture. Stir in the sugar.
Mix flour, baking soda and salt and sieve onto the butter-sugar mixture, fold in with a spatula until the dough is smooth.
Fill the dough evenly into the moulds and bake in a preheated oven for 25 to 30 minutes.
Use a wooden stick / cake tester to check that the cakes are fully baked, then remove them from the oven and place them on a cake wire to cool.

For the topping, beat the butter in a bowl until foamy. Add icing sugar, vanilla sugar and cream cheese and stir until smooth.
Put 24 mini salt pretzels in a bag and finely crumble usig a rolling pin, then stir into the cream together with the chocolate sprinkles.
Fill into a piping bag and decorate the cakes with it. Place one pretzel onto each one.


Englisch, Essen & Trinken, Feierabendküche, Food, Fotografie, Rezepte, Sommer, Vegetarisch

Auberginen-Piccata mit Couscous und Sommergemüse


Zum Feierabend gibt es heute etwas aus der raffinierten Sommergemüse-Küche. Einfach gemacht und so köstlich ist diese Auberginen-Piccata mit Sommergemüse und Couscous als Beilage…



Auberginen-Piccata


Zutaten
(2-3 Portionen)
• 1 große Aubergine
• Salz
• 50 g Parmesankäse
• 2 Eier
• Pfeffer
• Mehl zum Bestäuben
• 100 ml Rapsöl

Zubereitung
Aubergine waschen und längs in ca. 1 cm breite Scheiben schneiden.
Die Auberginenscheiben von beiden Seiten salzen, in einer flachen Schale aufeinanderlegen und mit einem Holzbrett beschweren. Ca. 20 Minuten Wasser ziehen lassen.
Parmesankäse fein reiben. Die Eier in eine Schüssel aufschlagen, mit einer Gabel verquirlen und mit dem geriebenen Parmesankäse mischen.
Die Auberginenscheiben nach Belieben waagerecht zerteilen oder ganz lassen. Wasser abgießen und die Auberginenscheiben mit einem Küchenpapier trockentupfen, dann pfeffern und in Mehl wenden.
Durch die Eier-Parmesan-Mischung ziehen. Den Backofen auf 80 °C vorheizen.
Im heißen Öl goldbraun ausbacken und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Dann im Backofen warm halten.
Mit Couscous und Paprika-Auberginengemüse (Zwiebel, Knoblauch, Paprika, Aubergine, nach Belieben Tomate in etwas Olivenöl anbraten) servieren.



 Eggplant Piccata


Ingredients
(2-3 servings)
1 large eggplant
Salt
50 g Parmesan cheese
2 eggs
Pepper
Flour for dusting
100 ml rapeseed oil

Instructions
Wash the eggplant and cut lenghtwise it into slices about 1 cm wide.
Salt the eggplant slices on both sides, place them on top of each other in a flat dish and weigh them down with a wooden board. Allow to soak for approx. 20 minutes.
In the meantime, finely grate the Parmesan cheese. Open the eggs into a bowl, whisk with a fork and mix with the grated Parmesan cheese.
Cut the eggplant slices horizontally as desired or leave them at whole lenght. Drain the water and dry the eggplant slices with kitchenpaper, then pepper and turn in flour.
Turn in the egg and parmesan mix. Preheat the oven to 80 °C = 176 °F .
Fry in hot oil until golden brown and drain on kitchen paper. Then keep warm in the oven.
Serve with couscous and vegetables (onions, garlic, peppers, eggplant, tomatoes fried in a little olive oil…)

Englisch, Essen & Trinken, Feierabendküche, Food, Fotografie, Herbst, Kräuter, Markgraeflerland, Natur & Garten, Rezepte, Sommer, Vegetarisch

Erfrischend an heissen Tagen: Kalte Eiersuppe


Nachdem es in der vergangenen Woche nachts und früh morgens schon ziemlich frisch war, hält jetzt der Spätsommer Einzug.
Die ersten Trauben werden schon geerntet und bis in etwa drei Wochen sollte es den ersten neuen Wein geben.
Tagsüber ist es wieder um die 30 Grad heiß. Fast schon herbstlich.

Diese kalte Eiersuppe erfrischt, ist aber dennoch sättigend und lässt sich super vorbereiten. Ein ideales Feierabendgericht!



Kalte Eiersuppe


Zutaten
(Für 2 Personen)

• 2 hart gekochte Eier
• 100 ml Milch
• 100 g Crème fraîche
• 1 Esslöffel Senf
• ½ Zitrone
• 75 g Bauerngurke
• 1 kleine Frühlingszwiebel
• ½ Bund Radieschen
• ¼ Bund Schnittlauch
• Fleur de sel
• rosa Pfefferkörner

Zubereitung
Eier schälen und in Stücke schneiden. Eier, Milch, Creme fraîche und Senf mit einem Stabmixer pürieren. Zitronenschale fein dazureiben. Suppe ca. 1 Stunde kühl stellen.
Vor dem Servieren Gurke, Frühlingszwiebel und Radieschen kleinschneiden. Suppe mit Gemüse und Schnittlauch anrichten. Mit etwas Fleur de sel und rosa Pfeffer bestreuen.



Cold egg soup


Ingredients
(For 2 persons)

2 hard-boiled eggs
100 ml milk
100 g crème fraîche
1 tablespoon mustard
½ Lemon
75 g farmer’s cucumber
1 small spring onion
½ bunch of radishes
¼ bunch chives
Fleur de sel
pink peppercorns

Preparation
Peel and chop the eggs. Puree the eggs, milk, cream fraiche and mustard with a hand blender. Finely grate the lemon zest. and add. Cool the soup for approx. 1 hour in the refrigerator.
Chop the cucumber, spring onion and radish before serving. Serve soup with vegetables and chives on top. Sprinkle with fleur de sel and pink peppercorns.

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Markgraeflerland, Sommer, Vegetarisch

Heute kein Kuchen – lieber ein Eis!


Heute gibt es keinen Sonntagskuchen, denn es ist heiß und deshalb essen wir lieber ein Eis in unserer Lieblings-Eisdiele Azzuro in Müllheim!



Unser Favorit 2019: Limoncello-Ingwer Eiscreme (auf dem Bild die Markgräflerin mit Himbeere und Limoncello-Ingwer).
Das zweite in der linken Hand ist für den Markgräfler (so gierig bin ich nun auch wieder nicht!)