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Feierabend-Cocktail: Hugo das Original aus Südtirol


Die Zitronenmelisse (Melissa officinalis) in meinem Garten war im Frühjahr 2019 wieder so üppig gewachsen, dass ich daraus Zitronenmelisse-Sirup gemacht hatte. Auch in diesem Jahr spriesst sie wieder überall. Als Feierabend-Cocktail gibt’s heute daher die österreichische beziehungsweise südtiroler Variante des Hugo-Cocktails mit Zitronenmelisse- statt des bei uns überwiegend verwendeten Holunderblüten-Sirups.
Laut Wikipedia ist dies auch die ursprüngliche Variante des beliebten Sommercocktails.

Den ersten „Hugo“ genannten Cocktail mixte nach eigener Angabe der Barkeeper Roland Gruber, der seit Herbst 2005 die Sanzeno Wein- und Cocktailbar in Naturns im Vinschgau (Südtirol) betrieb. Er habe einfach eine Alternative zum seinerzeit sehr populären Trend-Drink Aperol Spritz gesucht. Den Namen „Hugo“ habe er zufällig gewählt.

Zum Cocktail kleine Häppchen reichen –  der Markgräfler hat Vollkornbrot-Scheiben mit Hüttenkäse bestrichen und mit Radieschen belegt.
Die Fotos dazu stammen noch aus dem vergangenen Jahr.


Hugo – das Original aus Südtirol


Zutaten
• 2cl Zitronenmelisse-Sirup
• 3-4 Blätter Minze
• 3 Eiswürfel
• Limetten- oder Zitronenscheibe
• 150 ml Prosecco oder Winzersekt
• 5 cl Sodawasser / Mineralwasser mit Kohlensäure

Zubereitung
Die Minze Blätter mit einem Stößel leicht anstoßen und in ein bauchiges Weinglas geben. Zitronenmelisse-Sirup, Soda-/Mineralwasser hinzugeben und mit Prosecco auffüllen. Mit einer Limetten- oder Zitronenscheibe garnieren.



Hugo – the original from South Tyrol


Ingredients
2cl lemon balm syrup
3-4 mint leaves
3 ice cubes
1 slice of lime or lemon
150 ml Prosecco or Sparkling wine
5 cl soda water / carbonated mineral water

Preparation
Lightly crush the mint leaves with a pestle and place in a bulbous wine glass. Add lemon balm syrup, soda / mineral water and top up with Prosecco. Garnish with a lime or lemon slice.


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Crostini mit gegrillter Aubergine, Tomaten und Mozzarella


Vom Burger, den es am Wochenende gab, waren noch gegrillte Auberginen übrig. Wunderbar, dachte sich die Markgäflerin – das gibt ein schnelles, feines Abendessen:
Ciabatta-Brötchen oder Brötchen mit Körnern in der Mitte durchschneiden, mit ein wenig Olivenöl beträufeln, mit gegrillte Auberginenscheiben und Tomatenscheiben belegen. Dann mit geriebenen Mozzarella oder Käsescheiben toppen – was halt noch so im Kühlschrank ist – und kurz unter den Backofengrill legen, bis der Käse schön zerlaufen und die Brötchen knusprig sind. Nach Belieben mit frischem Basilikum bestreuen und genießen.



Und sollte zufällig noch eine Flasche Wein mit einem Rest da sein, passt der – egal ob rot, weiss oder rosé – wunderbar zu diesem schnellen Abendbrot auf italienische Art.
Die Auberginen-Tomaten-Crostini eignen sich auch als Vorspeise oder Appetithappen zum Apéro.


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Griechischer Lammfleisch-Gemüse-Eintopf mit Kritharaki #RÖMERTOPF

Griechischer Lammeintopf 2


Nach sommerlicher Wärme ist gerade mal wieder Eintopfwetter.
Die Markgräflerin hat Ihren Römertopf aus dem Küchenregal geholt und einen feinen griechischen Lammfleisch-Gemüseeintopf mit Kritharaki (Nudeln aus Hartweizen in Form von Getreide- bzw. Reiskörnern) gekocht.


Griechischer Lammeintopf 1


Griechischer Lammfleisch-Gemüse-Eintopf mit Kritharaki


Zutaten
(Für 6 Personen)

• 2 Zucchini
• 2 kleine Auberginen
• 2 Stangen Staudensellerie
• 1 Zwiebel
• 3 Knoblauchzehen
• 1/8 Liter Olivenöl
• 1 kg Lammfleisch aus der Keule, gewürfelt
• 1 Dose geschälte Tomaten (400 g)
• Salz
• frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• 1 Esslöffel getrockneter Oregano
• 1/8 Liter Weisswein
• ½ Liter heiße Gemüsebrühe
• 300 g Kritharaki
• 1 Esslöffel fein gehackte Petersilie

Zubereitung
Einen Römertopf wässern.
Das Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.

Das Olivenöl in einem Bräter erhitzen, die Fleischwürfel darin bei mittlerer Hitze von allen Seiten anbraten.
Fleisch aus dem Bräter heben und beiseite stellen.

Zwiebel und Knoblauch im Bratfett andünsten. Das Gemüse dazugeben und kurz anrösten. Die Tomaten samt Flüssigkeit hinzufügen, mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Gemüse und Fleisch in den Römertopf füllen, den Wein angießen. In den kalten Backofen stellen, die Temperatur auf 200 °C einstellen und den Eintopf ca. 1 Stunde garen.

Die Backofentemperatur auf 175 °C reduzieren. Ein wenig von der heißen Brühe angießen und die Nudeln untermischen.
Weitere 30 Minuten ohne Deckel garen, bis die Nudeln gar sind, dabei mehrmals umrühren und nach und nach weitere Brühe angießen.
Vor dem Servieren kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der Petersilie bestreuen.


Griechischer Lammeintopf 3


Greek lamb-vegetable stew with Kritharaki


Ingredients
(For 6 persons)

2 zucchini
2 small eggplants
2 celery sticks 
1 onion
3 cloves of garlic
1/8 litre olive oil
1 kg lamb from the club, diced
1 can peeled tomatoes (400 g)
Salt
freshly ground black pepper
1 tablespoon dried oregano
1/8 litre white wine
½ litre hot vegetable broth
300 g Kritharaki (greek noodles)
1 tablespoon parsley, finely chopped

Preparation
Water a clay pot. Clean the vegetables and cut into bite-sized pieces. Peel onion and garlic and dice finely. Heat the olive oil in a roasting pan and fry the meat cubes on all sides over medium heat. Lift meat from the roaster and set aside.

Sauté onion and garlic in the frying fat. Add the vegetables and fry briefly. Add the tomatoes and liquid from the can, season with salt, pepper and oregano. Fill the vegetables and meat in the clay pot, pour in the wine. Place in the cold oven, set the temperature to 200 °C and cook the stew for approx. 1 hour. Then reduce the oven temperature to 175 °C. Pour a little of the hot broth and mix in the pasta. Cook for another 30 minutes without lid until the noodles are cooked, stir several times and gradually add some more broth. Season well with salt and pepper before serving and sprinkle with parsley.

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Salée au sucre – Waadtländer Salzgebäck mit Zucker und Sahne


Das Rezept für dieses Gebäck stammt aus der französischsprachigen Schweiz, dem Kanton Waadt (franz. Vaudt):
Es wurde ursprünglich von den Bäckern der Region aus Brotteig hergestellt und mit Sahne und Salz garniert. Heutzutage enthält es außerdem Butter und Zucker.

Die Markgräflerin kennt das Gebäck schon seit ihrer Kindheit – immer wenn meine Mutter Pizza für uns gebacken hatte, gab es aus einem Rest Teig einen Fladen mit einem Belag aus Sahne und Zucker. Dabei wusste aber keiner in der Familie, woher das Rezept ursprünglich stammte, aber wenn Brot gebacken wurde und Rahm und Zucker im Haus waren, gab es für die Kinder aus Teigresten dann diese Köstlichkeit.


Dreierlei Waie aus dem Markgräflerland

Darüber hatte ich bereits in meinem Beitrag „Dreierlei Waie aus dem Markgräflerland” (siehe Foto oben) berichtet.
Übrigens passt der Salée au sucre nicht nur wunderbar zum Kaffee, sondern auch zu einem Gläschen Wein – Fendant, Chasselas oder Weisser Gutedel aus dem Markgräflerland (z. B. von der WG Auggen).
Hier ist das Rezept aus der Schweiz:



Salée au sucre


Zutaten
Für ein Backblech 25 x 30 cm

Für den Teig
• 250 g Mehl
• 1 Esslöffel Zucker
• 1 Teelöffel Salz
• 40 g Butter
• 100 ml Milch
• 1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
• 1 Ei

Für den Belag
• 250 g süße Sahne
• 5 Esslöffel Zucker
• 2 Esslöffel Speisestärke

• Butter für die Backform

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel sieben, mit 1 Esslöffel Zucker und 1 Teelöffel Salz vermischen.
Die Butter in einem Töpfchen mit der Milch erwärmen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Die Trockenhefe mit dem Ei verquirlen. Mit der Butter-Milchmischung zum Mehl geben. Alles zu einem glatten Teig verkneten.
Zugedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag die süße Sahne mit der Speisestärke und 5 Esslöffeln Zucker verrühren.
Die Backform mit Butter einfetten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in Größe der Backform ausrollen und in die Form legen.
Die Sahnemischung darauf gießen. Kuchen in den kalten Backofen stellen und auf
180 °C aufheizen. Wenn die Temperatur erreicht ist, den Kuchen 25 – 30 Minuten backen.



Salée au sucre
(a recipe from Switzerland)


Ingredients
For a baking tray 25 x 30 cm

For the dough
250 g flour
1 tablespoon sugar
1 teaspoon salt
40 g butter
100 ml milk
1 sachet dry yeast (7 g)
1 egg

For the topping
250 g cream
5 tablespoons sugar
2 tablespoons corn starch
Butter for the baking tray

Preparation
Sift the flour into a bowl, mix with 1 tablespoon of sugar and 1 teaspoon of salt. Melt the butter in a pot together with the milk. Remove from the heat and let cool down.
Whisk dry yeast with the egg. Add to the flour with the butter and milk mixture. Knead everything into a smooth dough. Cover and leave to rest in the refrigerator overnight.

The next day, mix cream with cornstarch and 5 tablespoons of sugar. Butter the baking tray.
Roll out the dough on a floured work surface to the size of the baking tray and place in the baking tray. Then pour the cream mixture onto the dough. Place the cake in the cold oven and heat up to 180 °C = 356 °F. When the temperature is reached, bake the cake for 25 – 30 minutes.

 

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Mein Mann kann – Mittwochspasta: Spaghetti mit roten Zwiebeln, Paprika und Oliven #Feierabendküche #OnePotPasta

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Mein Mann hat mal wieder gekocht, wie immer schnell und mit einer überschaubaren Zahl an Zutaten und ausserdem mit nur einem Topf. Er hat nur die halbe Menge für zwei Personen gekocht.
Achtung, auch bei halber Menge braucht es 400 ml Wasser!


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Spaghetti mit roten Zwiebeln und Paprika


Zutaten
(für 4 Portionen):

• 3 rote Zwiebeln
• 4 Esslöffel schwarze Oliven
• 2 grüne Paprikaschoten
• 4 Esslöffel eingelegte Kapern
• 4 Esslöffel Olivenöl
• 400 g Spaghetti
• 400 ml Wasser
• Salz
• Pfeffer
• Parmesan

Zubereitung
Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Die Oliven entsteinen und in feine Ringe schneiden. Die Paprika waschen, halbieren, entkernen und in dünne Streifen schneiden.

Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin 2 bis 3 Minuten scharf anbraten. Paprika, Oliven und Kapern hinzugeben und mit 400 ml Wasser aufgießen. Die Spaghetti einmal in der Mitte durchbrechen und dazugeben. Umrühren und bei geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch gegebenfalls etwas Wasser nachgießen. Zum Schluss nochmal gut durchrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf dem Teller anrichten.

Nach Belieben etwas geriebenen Parmesan dazugeben.

Dazu am besten einen kräftigen Spätburgunder servieren.


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Spaghetti with red onions, bell peppers and olives


Ingredients
(for 4 servings)

3 red onions
4 tablespoons black olives
2 green bell peppers
4 tablespoons pickled capers
4 tablespoons olive oil
400 g spaghetti
400 ml water
Salt
Pepper
Parmesan

Preparation

Peel the onions and cut into rings. Stone the olives and cut into fine rings. Wash the bell peppers, cut them in half, remove the seeds and cut into thin strips.

Heat the oil in a pot and fry the onions for 2 to 3 minutes in it. Add the bell peppers, olives and capers and add 400 ml of water. Break the spaghetti in the middle and also add.
Stir and let simmer for 10 minutes at medium heat, covered with a lid. If necessary, add a little water in between.

Finally, stir well again, season with salt and pepper and arrange on plates.

Add some more grated Parmesan cheese to taste.

Enjoy with a full-bodied Pinot Noir.


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Nusszopf zum 1. Mai


Zum ersten Mai habe ich nach langer Zeit wieder mal einen Nusszopf gebacken. Ich hatte zum Glück noch ein Päckchen Trockenhefe, denn Hefe ist derzeit in den Geschäften immer noch Mangelware.
Wie auch immer, der Nusszopf nach dem altbewährten Rezept von Hannelore aus dem Tanzkreis ist wieder wunderbar gelungen, der Teig ist zart und saftig und selbst heute, am dritten Tag nach dem Backen, noch nicht trocken.
Den Anschnitt habe ich mit Frischhaltefolie bedeckt und bewahre den Hefezopf an einem nicht zu warmen Ort unter einer Tortenglocke aus Glas auf.
Der Nusszopf eignet sich nicht nur für den Kaffeetisch an Sonn- und Feiertagen, sondern auch zum Brunch oder abends zu einem Gläschen Weißwein, z. B. Gutedel oder Müller Thurgau.
Da das Rezept noch aus den Anfängen meines Blogs stammt, findet ihr hier nochmals das ausführliche Rezept, diesmal auch mit Übersetzung in Englisch und einer Anleitung, wie ein Hefezopf geflochten wird.



Hannelores Nusszopf


Für den Teig
• 500 g Zopfmehl (eine Mischung aus 90 % Weizenmehl Type 550 und 10 % hellem Dinkelmehl Type 630)
• 125 g Butter
• 65 g Zucker
• 1 Würfel Hefe oder 1 Beutel Trockenhefe (7 g)
• 1 Ei
• ca. ¼ Liter = 250 ml Milch

Für die Füllung
• 200 g Nüsse, gemahlen (ich verwende gerne eine Mischung aus Walnüssen, Mandeln und Haselnüssen)
• 1 Becher Sauerrahm (150 g)
• 100 g Zucker

Für den Guss
• Puderzucker
• Rosenwasser

Zubereitung
Bei Verwendung von Trockenhefe – geht am einfachsten – das Mehl mit der Trockenhefe mischen.
Die Butter in Milch auflösen, abkühlen lassen.
(Frische Hefe mit etwas Zucker und warmer Milch und etwas Mehl zu einem Vorteig rühren und etwas gehen lassen.)
Zucker, Butter-Milchgemisch und Ei langsam dazugeben und kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
Ich mache das mit meiner „Küchenhilfe“ – Küchenmaschine mit dem Knethaken auf Stufe 2.
Den Teig zugedeckt an einem zugfreien Ort gehen lassen, bis er die doppelte Größe erreicht hat.

Die Füllungszutaten vermischen und auf den ausgewallten Teig (Blechgröße, ca. 30 x 40 cm) verteilen.
Die Teigplatte längs aufrollen, und längs in der Mitte durchschneiden, aus beiden Teilen einen Zopf flechten.

Auf ein Blech legen und noch etwa 15 bis 20 Minuten ruhen lassen.

Bei 180 °C ca. 45 Minuten backen

Mein Tipp:
Nach dem Backen den Zopf abkühlen lassen. Nach Belieben Puderzucker sieben, mit etwas Rosenwasser verrühren und den Hefezopf damit bestreichen


Zopf, aus zwei Strängen, handgeflochten – aus einem Schweizer Lehrbuch für Bäcker

Zwei gleichmässig ausgerollte Zopfstränge übers Kreuz legen. Den unteren Strang fasst man nun an beiden Enden und ziet sie über den zweiten Strang, indem das Strangende links über das rechte Ende und über den zweiten Strang geführt wird.
Beim zweiten Strang fährt man mit dem rechten Teil über den linken Teil des ersten Strangens und dem linken Teil sowohl über den rechten Teil des ersten wie über den eigenen Strang.
Dann folgt wieder der Zug mit dem ersten, anschliessend mit dem zweiten Strang, bis der Zopf zu Ende geflochten ist.



Dies ist der meistgeflochtene Zopf. Seine Flechtart bleibt sich überall gleich. Die Formen dagegen sind oft sehr unterschiedlich. Im Kanton Bern wird dieser Zopf breit und stumpf bevorzugt, In der Innerschweiz stellt man ihn breit und flach her. Die Ostschweizer dagegen lieben einen langen, dünngeflochtenen Zopf.



Nut plait


For the dough
500 g plait flour (a mixture of 90 % wheat flour and 10 % light spelt flour type 630)
125 g butter
65 g sugar
1 cube of yeast (42 g) or 1 sachet dry yeast (7 g)
1 egg
approx. ¼ litre = 250 ml milk

For the filling
200 g nuts, ground (I like to use a mixture of walnuts, almonds and hazelnuts)

150 g sour cream
100 g sugar

For the icing
icing sugar

rose water

Preparation
When using dry yeast – this is the easiest way – mix the flour with dry yeast. Dissolve the butter in milk, let it cool down.
(Stir fresh yeast with some sugar, warm milk and some flour to a pre-dough and let it rise a little).
Slowly add sugar, butter-milk mixture and egg and knead until a smooth dough is formed.
I do this with my „Kitchen Aid“ – food processor, using the dough hook at level 2.
Cover the dough and leave to rise in a draught-free place until it has doubled in size.
Mix the filling ingredients and spread them onto the rolled out dough (baking sheet size, approx. 30 x 40 cm). Roll up the dough sheet lengthwise, and cut in the middle lengthwise, plait both parts into a plait. Put it on a baking tray and let it rest again for approx. 15-20 minutes. Bake at 180 °C = 356 °Ffor about 45 minutes.
My tip: Let the plait cool down after baking. Sift icing sugar as desired, mix with a little rose water and brush the yeast plait with it.


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Mittwochspasta: Penne mit Mangold und Hack


Es ist Mittwoch und wieder Zeit für Pasta!
Der Mangold, den ich im vergangenen Jahr selbst aus Samen gezogen hatte erlebt dieses Jahr in meinem Hochbeet eine zweite Saison.
Er ist sogar schon dabei, zu sehr in die Höhe zu wachsen. Also heißt es ernten, ernten, ernten und verarbeiten.

Mangold ist reich an Ballaststoffen, Kalium, Calcium, Eisen, Vitamin A, B2, Folsäure und C.
Für dieses Gericht wird das gesunde Blattgemüse mit Zwiebeln angebraten und dann mit Hackfleisch gemischt, das zusammen mit Fenchelsamen angebraten wurde.
Ausserdem kommt noch ein Schuss Wermut dazu. Das gibt ein feines Aroma.

Tipp: Statt Hackfleisch kann man auch Salsiccia (mit Fenchel) nehmen.



Penne mit Mangold und Hackfleisch


Zutaten
(Für 4 Personen)

• Olivenöl
• 400 g gemischtes Hackfleisch
• 1 Teelöffel Fenchelsamen
• Salz
• Pfeffer
• 1 rote und eine weiße Zwiebel
• 2 Knoblauchzehen
• 350 g Mangold
• 200 ml Gemüsebrühe
• 1 Schuss Wermut oder trockener Weisswein
• 400 g Penne
• frisch geriebener Parmesan

Zubereitung
1 Esslöffel Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen, das Hackfleisch zusammen mit den Fenchelsamen darin anbraten. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen, dann aus der Pfanne nehmen und in einer Schüssel beiseite stellen.
Die Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Mangold waschen und in feine Streifen schneiden.
2 Esslöffel Olivenöl in die Pfanne geben und darin die Zwiebeln etwa 5 Minuten sanft andünsten. Dann den Mangold dazugeben. Knoblauch schälen und durch die Presse drücken und ebenfalls dazugeben. Weitere 2 Minuten dünsten.
Gemüsebrühe und das gebratene Hackfleisch dazugeben. Köcheln lassen, bis die Gemüsebrühe ein wenig eingekocht ist, dann mit einem Schuss Wermut abschmecken und nach Belieben nochmals mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Penne nach Packungsanleitung bissfest kochen. Abgießen und mit dem Gemüse mischen.
Mit ca. 4 Esslöffel geriebenem Parmesan bestreuen. und sofort servieren.



Penne with chard and minced meat


Ingredients
(Serves 4)

Olive oil
400 g mixed minced meat (pork & beef)
1 teaspoon fennel seeds
Salt
Pepper 
1 red and 1 white onion
 2 cloves of garlic
350 g chard
200 ml vegetable stock
1 shot of vermouth or dry white wine
400 g penne
fresh grated Parmesan

Preparation

Heat 1 tablespoon of olive oil in a frying pan and sauté the minced meat together with the fennel seeds. Season generously with salt and pepper, then remove from the pan, put it in a bowl and set aside.

Peel the onions and cut into fine strips. Wash the chard and cut into fine strips.

Add 2 tablespoons of olive oil to the pan and gently fry the onions for about 5 minutes. Then add the chard. Peel the garlic and press it through the press and also add. Steam for another 2 minutes.

Add the vegetable stock and the fried minced meat. Let simmer until the vegetable stock has boiled down a little, then season to taste with a dash of vermouth and season again with salt and pepper to taste.

Cook the penne according to the package instructions until al dente. Drain and mix with the vegetables.

Sprinkle with approx. 4 tablespoons of grated Parmesan cheese and serve immediately.


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Feierabend-Cocktail: Tanne Spritz


Der Wald wird grün – während eines kleinen Spaziergangs am Osterwochenende haben der Markgräfler und die Markgräflerin im Wald eine Handvoll junge Tannenspitzen gesammelt,  um einen Tannenspitzen-Sirup anzusetzen, der als Basis für Tannenspitzen-Limo dient.
Der Sirup ist inzwischen eingekocht – darüber, und auf was beim Sammeln der Tannenspitzen alles geachtet werden muss, werde ich noch berichten – aber es geht auch einfacher. Die Tannenspitzen-Limo gibt es nämlich schon fertig zu kaufen und ich hatte Sie euch bereits im vergangenen Jahr vorgestellt. Damals gab es nämlich statt Gin-Tonic einen Gin-Tanne.

Und da das wunderbare Wetter heute geradezu nach einem Feierabendcocktail auf der heimischen Terrasse verlangt, gibt es heute einen erfrischenden Tanne Spritz.



Tanne Spritz


Zutaten:
• ½ Flasche (165 ml) Tannenliebe
• Prosecco oder Winzersekt zum Auffüllen
• 3 Eiswürfel
• 1 Zitronenscheibe

Zubereitung

Eiswürfel und Tannenliebe-Limo in ein Weinglas geben und mit Prosecco auffühlen, mit Zitronenscheibe dekorieren.
Im Frühjahr (etwa Mitte April bis Anfang Mai) kann man statt der Zitronenscheibe auch 2 bis 3 frische Tannenspitzen-Triebe mit hinzugeben.

Alkoholfrei?

Tipp: Wer einen alkoholfreien Tanne Spritz möchte, kann statt Prosecco einen „Cuvée alkholofrei Blanc“ vom Winzerkeller Auggener Schäf verwenden. Der alkoholfreie Sekt (korrekt nennt sich das „Schäumendes Getränk aus alkoholfreiem Wein“) sollte vorher aber gut gekühlt werden.



Fir tips Spritz


Ingredients

½ bottle (165 ml) Tannenliebe (fir tips lemonade)
Prosecco / Sparkling wine to fill
 ice cubes
slice of lemon

Preparation

Pour ice cubea and „Tannenliebe“ into a wine glass and fill up with Prosecco. Garnish with a lemon slice.
In spring (middle of April or beginning of May) you can also add 2 to 3 fresh fir tips instead of the lemon slice.

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Sonntagsmenü: Geschnetzeltes vom Kalb und Dinkel-Bärlauchspätzle


Wir sind mitten in der Bärlauch-Saison und die Markgräflerin verarbeitet fleissig den Bärlauch aus dem eigenen Garten.



Das frische Grün enthält viel Vitamin C und ausserdem die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Eisen. Vitamin C stärkt bekanntlich die körpereigenen Abwehrkräfte und das können wir gerade jetzt alle gut brauchen.

Hier ist das köstliche Sonntagsmenü, das sich auch hervorragend als Hauptgang im Ostermenü eignet.
Übrig gebliebene Spätzle kann man übrigens wunderbar zum Aufwärmen in Butter anbraten,

in Butter gebratene Bärlauchspätzle mti Cocktailtomaten und Pecorino

…oder man serviert sie mit in Butter gerösteten Zwiebelringen und mit Käse überbacken als Bärlauch-Käsespätzle.

Bärlauch-Käsespätzle

Hier ist das Rezept für unser Sonntagsmenü mit Bärlauch. Dazu gibt es ein Gläschen trockenen Markgräfler Gutedel und als Vorspeise empfehle ich einen knackigen Frühlingssalat mit Radieschen.


Bärlauch-Spätzeleteig


Dinkel-Bärlauch-Spätzle


Zutaten
(für 4 Portionen)

• 1 Bund Bärlauch à 100 g, klein geschnitten
• 1 Ei
• italienische Kräuter, getrockenet (1-2 Teelöffel)
• Salz (1 Teelöffel für den Teig)
• 2 Messerspitzen frisch geriebene Muskatnuss
• 200 ml Wasser
• 400 g Dinkelmehl (Type 630)

Zubereitung
Bärlauch, Ei und Gewürze zusammen mit dem Wasser im Mixer oder mit dem Pürierstab ganz fein pürieren. Zum Dinkelmehl geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig mit einem Kochlöffel so lange schlagen, bis er Blasen wirft.
Den Teig abgedeckt 20-30 Minuten quellen lassen.

Wasser aufkochen, etwas Salz hinzufügen, dann die Spätzle portionsweise mit der Spätzlepresse (grober Einsatz) oder vom Brett in das Wasser schaben.
Die Spätzle einmal aufkochen lassen, mit dem Schaumlöffel herausnehmen, abtropfen lassen. Ich verwende dafür den Siebservierer von Tupperware, es geht aber auch ein normales Sieb mit einer Schüssel darunter. Warm halten.



Kalbsgeschnetzeltes mit Champignons


Zutaten
Für 2-3 Portionen

• 300 g Kalbsfilet oder Kalbsschnitzel (vom Metzger in feine Streifchen schneiden lassen)
• 1 große Zwiebel
• 250 g braune Champignons
• 1-2 Esslöffel Olivenöl oder Rapsöl
• 1 Esslöffel Butter
• 1-2 Esslöffel Mehl
• 125 ml Liter Fleischbrühe
• 125 ml trockener Weißwein
• 1 Lorbeerblatt
• 1 Nelke
• 150 ml Sahne
• Salz
• schwarzer Pfeffer aus der Mühle
• gehackter Bärlauch

Zubereitung
Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Champignons mit einem Pinsel/Pilzbürstchen säubern und in Scheibchen schneiden.
Das Öl und die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig braten. Die Pilze und das Fleisch dazugeben, mit dem Mehl bestäuben und unter ständigem Wenden 3 Minuten bei mittlerer bis starker Hitze anbraten.
Den Weißwein zugießen, Lorbeerblatt und Nelke dazugeben und etwas einreduzieren. Dann mit Sahne verfeinern, nochmals etwas köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Servieren Lorbeerblatt und Nelke entfernen und mit gehackten Bärlauch bestreuen.



Wild Garlic Spaetzle


Ingredients
(Serves 4)
1 bunch of wild garlic (100 g), finely chopped
1 egg
Italian herbs, dried (1-2 teaspoons)
Salt (1 teaspoon vor the dough)
2 pinches of freshly grated nutmeg
200 ml water
400 g spelt flour (type 630)

Preparation
Puree the wild garlic, egg and spices together with the water in a food processor or with a hand blender.

Add to the spelt flour and stir into a smooth dough. Beat the dough with a wooden spoon until bubbles form.
Cover the dough and allow to swell for 20-30 minutes.
Bring the water to the boil, add a little salt, then scrape the spaetzle into the water in portions using a knife and a cutting board or use a spaetzle press.
Bring the spaetzle to the boil once, remove with a skimmer, drain.
I use a Tupperware sieve server to drain the spaetzle, but you can also use a sieve with a bowl underneath. Keep warm.


Veal ragout with mushrooms and wild garlic


Ingredients
For 2-3 portions
300 g veal fillet or veal cutlet (cut into fine strips by the butcher)
1 large onion
250 g brown mushrooms
1-2 tablespoons olive oil or rapeseed oil
1 tablespoon butter
1-2 tablespoons flour
125 ml beef stock
125 ml dry white wine
1 bay leaf
1 clove
150 ml cream
Salt
black pepper from the mill
chopped wild garlic

 

Preparation
Peel and finely dice the onion. Clean the mushrooms with a brush and cut them into slices.
Heat olive oil and butter in a pan and fry the chopped onion in it until translucent. Add the mushrooms and the meat, dust with the flour and fry over medium to high heat for 3 minutes, turning continuously. Pour in the white wine, add the bay leaf and clove and slightly boil down.
Then refine with cream, let simmer again. Season to taste with salt and pepper. To serve, remove bay leaf and clove and sprinkle with chopped wild garlic.

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Samstagseintopf – One-Pot-Pasta: Farfalle mit Mangold, Birne und Gorgonzola


Das Wetter macht es uns heute – anders als in den vergangenen Tagen – einfach, zu Hause zu bleiben.
Was macht man nun in Zeiten von Corona? Der Markgräfler und die Markgräflerin waren schon um 7 Uhr beim allwöchentlichen Samstagseinkauf und ganz kurz auf den Markt, um Blumen zu kaufen, dann schnell wieder nach Hause.
Gründlich Hände waschen, Einkäufe versorgen und dann mit Einweghandschuhen bewaffnet alle Türklinken, Lichtschalter und auch die Türklingel putzen.
Dann noch ein wenig in den Garten, bevor das Wetter zu schmuddelig und kalt wurde.

Im Hochbeet wächst immer noch Mangold, den ich im vergangenen Jahr ausgesät hatte. Er hat wieder frische grüne Blätter und deshalb habe ich gleich noch ein wenig davon geerntet.
Zum Mittagessen gab es dann einen Samstagseintopf – Pasta aus einem Topf, mit Mangold, Birne, Gorgonzola, Rotwein und gerösteten Walnüssen!
Und da wir ja heute nicht mehr aus dem Haus müssen, gab es zum Mittagessen auch ein Gläschen Rotwein dazu.
Solltet ihr keinen Mangold haben, könnt ihr auch Spinat verwenden und das Gericht eignet sich auch sehr gut für die schnelle Feierabendküche, es ist nämlich ruck-zuck zubereitet.

Viel Spass beim Nachkochen. Passt auf euch und andere auf, wenn ihr unterwegs sein müsst, um zur Arbeit zu gehen oder das Notwendigste zu besorgen, haltet großzügig Abstand, wascht euch regelmäßig und gründlich die Hände und vor allen Dingen bleibt gesund!



One-Pot-Pasta mit Mangold, Birne und Gorgonzola


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 2 Knoblauchzehen
• 2 Birnen
• 300 g Mangold
• 300 g Gorgonzola
• 4 Esslöffel Walnüsse
• 400 g Farfalle
• 300 ml Rotwein
• nach Belieben geriebener Parmesan zum Bestreuen

Zubereitung
Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Birnen waschen, schälen, entkernen und würfeln. Den Mangold waschen, trocken schütteln und klein schneiden. Den Gorgonzola grob würfeln, die Walnüsse fein hacken. Die Walnüsse in einer kleinen Pfanne ohne Fett leicht anrösten.
Knoblauch Birnen , Mangold, Gorgonzola und Farfalle in einen großen Topf geben und mit Rotwein und 600 ml Wasser aufgießen.
Den Deckel schließen, einmal aufkochen lassen und anschließend bei mittlerer Hitze 7-10 Minuten köcheln lassen. Bei Bedarf noch etwas Wasser nachgießen.
Vor dem Servieren gut durchmengen und mit den gehackten, gerösteten Walnüssen und geriebenem Parmesan bestreuen.


One-pot pasta with gorgonzola, pears and Swiss chard


Ingredients
(Serves 4)

2 cloves of garlic
2 pears
300 g Swiss chard
300 g g gorgonzola
4 tablespoons of walnuts
400 g farfalle
300 ml red wine
grated Parmesan cheese to sprinkle as desired

Preparation
Peel and finely chop the garlic. Wash, peel, core and dice the pears.
Wash the chard, shake dry and chop into small pieces. Coarsely dice the gorgonzola and finely chop the walnuts.
In a small pan without fat, lightly toast the walnuts.
Put the garlic pears, chard, gorgonzola and farfalle in a large pot and add red wine and 600 ml of water.
Close the lid, bring to the boil once and then simmer at medium heat for 7-10 minutes. Add some more water if necessary.
Before serving, mix well and sprinkle with the chopped roasted walnuts and grated Parmesan cheese.