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Nachtrag zum Kartoffel-Zwiebel-Wähe…ein traditioneller Zwiebelkuchen aus Basel?

Auggener Ziiebelewaie Martina 4


Heute komme ich auf einen Beitrag aus dem Jahr 2014 zurück. Ganze sechs Jahre nach der Veröffentlichung habe ich endlich die Lösung des Rätsels.
Es war Ende September, als mich über Whatsapp eine Nachricht von Martina, einer Blogleserin aus unserer Nachbarstadt Neuenburg erreichte.
Sie habe gelesen, dass ich auf der Suche nach dem Rezept für einen Ziiebelewaie (Zwiebelkuchen) mit gekochten Kartoffeln sei. Sie war gerade dabei, einen Ziiebelewaie nach Auggener Art (ebenfalls ein Nachbarort, der für seinen sonnenverwöhnten Wein bekannt ist) zu machen. Die Kartoffelmischung, die auf den Teig kommt nennt sich dort „Herdöpfelschlargi“.
Freundlicherweise hat Martina alles mit Fotos dokumentiert…
Hier ist das Rezept, es wurde – wie so häufig – nur in Stichworten festgehalten und mündlich überliefert.
Grundlage ist ein Hefeteig bzw. Brotteig aus 2 Kilo Mehl, ½ Würfel Hefe (ca. 20 g)  -in etwas lauwarmem Wasser aufgelöst und mit ein wenig Mehl verrührt (Vorteig) und Salz – damit kann man die ganze Familie und gleich noch die Nachbarschaft versorgen).


Auggener Ziiebelewaie Martina 1

Für den Belag werden 5-6 Zwiebeln geschält, in Streifen geschnitten und dann in einer Pfanne (evtl. mit ein wenig Schmalz) gedämpft, bis sie glasig sind.
Dann lässt man sie in einem Sieb abtropfen.

Auggener Ziiebelewaie Martina 2

Herdöfelschlargi
Die gekochten Kartoffeln (etwa 5-6 große) werden geschält, gerieben und in einer Schüssel mit 2 Bechern Rahm (400 g Sahne) und 1 Becher Sauerrahm (200 g) gemischt. Dann würzt man die Masse mit Salz und Pfeffer.


Auggener Ziiebelewaie Martina 3


Den Teig – der am liebsten ganz lange, am besten über Nacht und gerne auch in der Kühle geht – wird ganz dünn ausgerollt und zuerst dünn mit der Kartoffelmasse bestrichen und dann mit gedämpften, abgetropften Zwiebeln und Speckstreifen (Speckmöggeli) belegt.
Und dann wird die Waie im heißen Ofen gebacken, bis er goldbraun ist. Im besten Fall macht man das in einem Holzofen.


Auggener Ziiebelewaie Martina 4


Und für die Vegetarier lässt man einfach den Speck weg (siehe unten rechts)…


Auggener Ziiebelewaie Martina 5


Und jetzt habe ich die Ziebelewaie mit Kartoffeln wieder auf meiner TO DO Liste – und zwar umgerechnet für den kleinen Haushalt! – Fortsetzung folgt.
Vielen Dank Martina!
Und es kommt noch besser – kurz darauf habe ich nämlich die Bäckerin des Ziiebelewaie aus Bamlach kennnengelernt – aber das ist eine weitere spannende Geschichte, die ich euch bald erzählen werde.


Kartoffel Zwiebel Waehe7

Diese Wähe steht schon einige Zeit auf meiner TO DO – Liste. Vor einiger Zeit hatte ich über das Kontaktformular meines Blogs eine E-Mail von einem Leser erhalten, der etwa um diese Jahreszeit im schönen Markgräflerland im Urlaub war.
Er habe in Bamlach (bei Bad Bellingen) einen flachen Kartoffelbrei-Kuchen gegessen und man hatte ihm gesagt, das sei eine hiesige Spezialität und ob ich ein Rezept dafür hätte.

Die Markgräflerin war ratlos… Flacher Kuchen – das muss eine Waie bzw. Wähe sein. Und im Herbst gibt es Ziiebelewaie (Zwiebelkuchen) – aber mit Kartoffeln? Ja, ganz bestimmt, der war so luftig und cremig und da seien Kartoffeln drin gewesen, hätte man ihm gesagt, und obendrauf war eine tolle Kruste…
Also wurden alle Freunde und Bekannten nach dieser vermeintlich regionalen Waie befragt und überall fand ich nur große Fragezeichen in den Augen. Möglich, dass es sich um eine Quiche aus dem nahegelegenen Elsass oder einer Wähe aus der Schweiz handelte?
Im Internet, nach zahlreichen Suchbegriff Eingaben wurde ich fündig – Schweizer Röstichueche oder: Kartoffel-Zwiebel-Wähe, der von Dr. Oetker auf seiner Rezeptseite als „Traditioneller Zwiebelkuchen aus Basel” untertitelt wurde.
Im Belag sind tatsächlich Kartoffeln, die vorher zu einer Art Brei verarbeitet werden. Cremig passt auch – gleich drei Becher Crème Double werden darin verarbeitet. Das Ganze auf einem dünnen Mürbeteig und oben drauf kommen Speckwürfel und Appenzeller Käse. Die Luftigkeit kommt durch die untergerührten Eier zustande. Na bitte.
Und ich habe es ausprobiert – die Wähe schmeckt wirklich fantastisch, aber die Frage, ob es sich nun wirklich um ein ursprüngliches Rezept aus Basel handelt, ist immer noch nicht geklärt. Ich habe es nämlich sonst nirgends gefunden. Das Röstichueche Rezept ist etwas anders in der Zubereitungsart, enthält aber auch Kartoffeln, nur eine Zwiebel, Rahm (Sahne) und Eier im Belag, wobei die Kartoffeln vorgekocht werden. Ausserdem werden Gruyère und Bratspeck verwendet.
Liebe Basler – kennt von euch jemand dieses oder zumindest ein ähnliches Rezept? Oder kennt irgendein Markgräfler ein entsprechendes regionales Rezept?

Kartoffel Zwiebel Waehe5

Kartoffel-Zwiebel-Wähe
Traditioneller Zwiebelkuchen aus Basel-warm und kalt ein Genuss

Zutaten (etwa 12 Stück)
Für das Kuchenblech (Ø 30 cm):
etwas Fett (Butter)
Teig:
200 g Weizenmehl
75 g kalte Butter
1 gestr. TL Salz
75 ml kaltes Wasser
Füllung:
500 g Zwiebeln
2 EL Speiseöl
500 g mehligkochende Kartoffeln
3 Be. Dr. Oetker Crème double (je 125 g)
2 TL Salz
frisch geriebene Muskatnuss
frisch gemahlener Pfeffer
4 Eier (Größe M)
Außerdem:
100 g durchwachsene Speck- oder Schinkenwürfel
100 g geriebener Käse, z. B. Appenzeller

1
Teig:

Mehl in eine Rührschüssel geben. Butter in kleinen Stücken hinzufügen. Alles mit den Händen zerkrümeln. Salz und Wasser hinzufügen und rasch zu einem weichen Teig vermengen. Den Teig flach drücken und in Folie verpackt mind. 30 Min. in den Kühlschrank stellen.

2
Füllung:
Zwiebeln abziehen und würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln unter Rühren etwa 15 Min. dünsten, bis sie goldbraun sind. Kartoffeln schälen, abspülen und grob raspeln. Crème double in einem großen Topf aufkochen, die Kartoffelraspel hinzufügen und etwa 5 Min. zugedeckt bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren angaren. Zwiebeln zufügen, mit Salz, Muskat und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen. Kuchenblech fetten. Backofen vorheizen.

Ober-/Unterhitze: etwa 220°C

Heißluft: etwa 200°C

3
Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Kreis (Ø etwa 35 cm) ausrollen und die Form so damit auskleiden, dass der Teig etwas überlappt. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Form auf dem Rost in den Backofen schieben und vorbacken.

Einschub: Mitte

Backzeit: etwa 10 Min.

4
Die Eier unter die abgekühlte Zwiebel-Kartoffel-Masse rühren und auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Mit Speck und Käse bestreuen und fertig backen.

Einschub: unteres Drittel

Backzeit: etwa 35 Min.

Den Kartoffel-Zwiebel-Kuchen am besten heiß servieren.

Quelle: Dr. Oetker Rezepte

En Guete! Dazu passt übrigens hervorragend ein Gutedel oder im Herbst ein Viertele Neue Wy / Neuer Wein. Wer mag, serviert als Beilage einen grünen Salat.
Das Weizenmehl habe ich durch helles Dinkelmehl, Type 630 ersetzt!

Potato and onion tart
Traditional onion tart from Basel-warm and cold a treat

Ingredients (makes 12 pieces)

For a cake tin (Ø 30 cm):
some fat (butter)

Dough:
200 g wheat flour
75 g cold butter
1 teaspoon salt
75 ml cold water

Filling:
500 g onions
2 tablespoons vegetable oil
500 g floury potatoes
3 Cups double cream (375 g)
2 teaspoons salt
freshly grated nutmeg
freshly ground pepper
4 eggs (size M)
also:
100 g marbled bacon or ham cubes
100 g grated cheese (e.g. Swiss Appenzeller)

1
Dough:
Place flour in a mixing bowl. Add butter in small pieces. Crumble with your hands. Add salt and water and mix quickly into a soft dough. Press the dough flat and wrap in foil, cool in the refrigerator for at least 30 min.

2
Filling:
Peel onions and finely chop. Heat oil in a pan and fry the onions while stirring for about 15 minutes until golden brown. Peel potatoes, rinse and grate coarsely. in a large saucepan, bring double cream to the boil, add the grated potatoes and boil over medium heat and covered with a lid for about 5 minutes, stirring occasionally. Add fried onions, season with salt, nutmeg and pepper and allow to cool down. Grease the baking tin. Preheat the oven.

Conventional oven: about 220 ° C (428 °F)

Convection/fan oven: about 200 ° C (392 °F)

3
On a floured working surface, roll out the dough into a circle (about 35 cm in diameter) and line the mould so that the dough overlaps slightly. Prick with a fork for several times. Slide form onto the grate in the oven and pre-bake on the middle rack for about 10 minutes.

4
Add the eggs to the onion-potato-filling and fold in. Spread onto the pre-baked dourgh. Sprinkle with bacon and cheese and bake.

Place the tart onto the rack – in the lower third of the oven and bake for about 35 min.

 

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Rund um den Steinacker: Auggen – Mauchen – Feldberg

Wanderung Auggen Mauchen 6


Karte


Wanderung Auggen Mauchen 1


Diese Wanderung haben wir am Sonntag vor knapp zwei Wochen unternommen.
Was für ein Unterschied – gestern Abend ist der Herbst nun wohl endgültig eingetroffen, vergangene Woche hatten wir noch sommerliche Temperaturen. Sommerlich heiß war es auch auf unserer Wanderung.
Wir waren von Müllheim aus ganz ohne Auto unterwegs und hatten „ganz zufällig” den passenden Wein dabei. Den gab es zwar nicht im Auggener Weinberg, sondern erst oberhalb von Mauchen, wo wir eine Vesperpause eingelegt haben.


Auggener Schäf – Spätburgunder Rotwein Trauben



Von Müllheim ging es über Vögisheim nach Auggen. Von dort weiter durch die Reben in Richtung Schliengenener Weinlehrpfad.

Blick in Richtung Norden

Schliengener Weinlehrpfad:

Blick auf den Blauen – Reben oberhalb von Mauchen
Vesperpause mit Aussicht – an einem Rebhäuschen mit Aussicht
Mauchen

Und weiter geht es über den Berg und durch den Wald über den Steinacker zurück nach Müllheim.

Ausgrabungstelle Steinacker – hier wurden kürzlich Funde aus der Zeit der Neandertaler gemacht

Seit 2018 finden Ausgrabungen an der überregional bedeutsamen paläolithischen Fundstelle am Steinacker in Feldberg bei Müllheim statt.

Die Funde stammen hauptsächlich aus einer frühen Phase des mittleren Jungpaläolithikum, dem sogenannten Gravettien (vor etwa 30.000 Jahren). Wie OSL-Datierungen (Optisch-Stimulierte Lumineszenz) der Lößsedimente zeigen, wurde die Hangfläche am Steinacker aber bereits vor über 70.000 Jahren in der mittleren Altsteinzeit besiedelt, in der Zeit des Neandertalers.

Es handelt sich hierbei um den ersten Nachweis jungpaläolithischer Besiedlung in Baden-Württemberg außerhalb der Welterbestätten im Ach- und Lonetal. Zudem handelt es sich um die erste Freilandfundstelle aus der Zeit des Neandertalers im Südwesten. Die außergewöhnlichen Oberflächenfunde, wie Projektilspitzen vom Typ Font-Robert oder bidirektionale Klingenkernsteine aus Bohnerzjaspis, belegen die Jagdtätigkeit und die anschließende Weiterverarbeitung der Beute durch die frühen Jäger und Sammler.
Ein weiteres Ziel der Arbeiten ist es, neue Erkenntnisse zur Lebensweise, Mobilität, Netzwerken und Landnutzungsmustern der nicht-sesshaften paläolithischen Jäger und Sammler zu gewinnen und die Forschungsergebnisse vom Steinacker mit den Daten der gut untersuchten Höhlenfundplätze des schwäbischen Jura und der rheinabwärts gelegenen Freilandfundstellen zu verknüpfen.

Die Siedlung am Steinacker befindet sich circa 30 Kilometer südlich von Freiburg im Breisgau in der auch als Markgräfler Hügelland bezeichneten Kandern-Müllheimer Vorbergzone. Von hier aus konnten die Eiszeitjäger die Tiere in der Mauchener Talmulde erfolgreich beobachten und zur Strecke bringen. Zudem konnten sie für die Herstellung der Steingeräte auf die lokalen Hornstein-Vorkommen zugreifen.

Die Fundstelle wurde bereits 1969 durch Werner Mähling entdeckt. Durch Erosion und intensive landwirtschaftliche Nutzung wurden zahlreiche Funde an die Erdoberfläche befördert. Mit den neuen Ausgrabungen soll der weitere Verlust wertvoller Substanz durch archäologische Ausgrabungen gestoppt werden. Ein weiteres Ziel der Arbeiten ist es, neue Erkenntnisse zur Lebensweise, Mobilität, Netzwerken und Landnutzungsmustern der nicht-sesshaften paläolithischen Jäger und Sammler zu gewinnen und die Forschungsergebnisse vom Steinacker mit den Daten der gut untersuchten Höhlenfundplätze des schwäbischen Jura und der rheinabwärts gelegenen Freilandfundstellen zu verknüpfen.
Quelle: Pressemitteilung des Landesamtes für Denkmalpflege

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Pasta mit Salsiccia-Ricotta-Sauce


Heute gibt es mal die Mittwochspasta nicht zum Feierabend, sondern zum Mittagessen. Die Markgräflerin verbringt gerade ihren diesjährigen „Sommerurlaub” zu Hause. Da kann ruhig mal geschlemmt werden. Und so versetzen wir uns – zumindest mit dem Kochtopf – nach Italien.
Es gibt Spiralnudeln mit Salciccia und Ricotta.
Das Gericht ist schnell gekocht und so bleibt genügend Zeit für Ausflüge, Wanderungen und sonstige Unternehmen im heimatlichen Markgräflerland und dem Schwarzwald.
Buon Appetito!



Pasta mit Salsiccia-Ricotta-Sauce


Zutaten
• 1 Zwiebel
• 3 Esslöffel Olivenöl
• 3-4 Knoblauchzehen
• 1 Teelöffel Anissamen
• 1 kleiner Bund Petersilie
• 2 Esslöffel Tomatenmark
• 2 Tassen Tomatenfruchtfleisch
• 2 Rosmarinzweige
• Zitronenthymian
• 1 Glas Weisswein
• Salz
• Pfeffer
• 300 g frische Salsiccia (italienische grobe Bratwurst) mit Fenchel
• 500 g Fusilli
• 150 g frische Ricotta
• geriebener Parmesan nach Belieben

Zubereitung
Zwiebel fein würfeln und in Olivenöl andünsten, gehackten Knoblauch hinzufügen. Anissamen in einem Mörser zerstoßen und zusammen mit dem Tomatenmark einrühren, etwas anrösten, dann das Tomatenfruchtfleisch dazu geben.
Die Kräuterzweige in die Pfanne legen, den Wein angießen. Leise köchel lassen, dabei mit Salz und Pfeffer abschmecken, bis eine dichte, duftende Sauce entstanden ist. Die Bratwurst aus der Pelle drücken, in kleine Stücke reißen und zur Sauce geben. Die Bratwurst einige Minuten darin ziehen lassen.
Inzwischen die Pasta in reichlich Salzwasser bissfest kochen. In einer Schüssel die Ricotta mit einem Schöpfer Nudelkochwasser glatt rühren, die Pasta darin wenden. Zum Schluss die Tomaten-Bratwurst-Sauce darüber geben und sorgfältig untermischen.
Nach Belieben mit geriebenem Parmesan bestreuen.



Pasta with Salsiccia and Ricotta sauce


Ingredients
1 onion
3 tablespoons olive oil
3-4 garlic cloves
1 teaspoon aniseed
1 small bunch parsley
2 tablespoons tomato paste
2 cups tomato pulp
2 rosemary twigs
Lemonthyme
1 glass of white wine
Salt
Pepper
300 g fresh salsiccia (Italian coarse sausage) with fennel
500 g Fusilli
150 g fresh ricotta
grated Parmesan

Preparation
Finely dice onion and chop the garlic then fry in olive oil. Crush aniseed in a mortar and stir in together with the tomato paste, roast a little, then add the tomato pulp. Add the herb twigs to the pan and pour the wine. Allow to simmer over low heat, season to taste with salt and pepper, until the sauce thick and aromatic. Squeeze the sausage out of the skin, rip into small pieces and add to the sauce. Let the sausage cook in it for a few minutes. In the meantime, cook the pasta in plenty of salted water. Sprinkle with grated Parmesan to taste

In a large bowl, stir the ricotta with a ladle of the pasta cooking water. Drain the pasta and fold into the ricottat. Finally, add the tomato-Salsiccia sauce and mix carefully.

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Spätsommerliche Wanderung in Staufen: Messerschmiedfelsen – St. Johanneskapelle – Burg


Wanderung Staufen 1


Heute berichte ich euch über eine spätsommerliche Wanderung durch Wald und Reben zur Burg Staufen. Obwohl die gesamte Strecke, die wir gewandert sind nur 6 Kilometer beträgt, haben wir vier Stunden gebraucht – der Weg hat viele Steigungen und ausserdem war es an diesem Tag sehr warm.
Und dann haben wir auch noch auf einer Bank unterhalb der Burg eine gemütliche Vesperpause eingelegt und die schöne Aussicht genossen.

Unser Auto hatten wir am Bahnhof in Staufen abgestellt. Von dort ging es durch die Altstadt und dann durch den Wald zum Messerschmied Felsen, wo wir eine kurze Pause eingelegt haben. Von dort hat man eine tolle Aussicht. Dann ging es weiter zur St. Johanneskapelle, die wir besichtigt haben und dann weiter durch die Reben zur Burg Staufen. Ich habe noch ein paar Bilder von einem kurzen Stop in Staufen von vergangenem Jahr in diesen Beitrag eingeschmuggelt.
Wer möchte, kann im Anschluss an die Wanderung noch im Café Decker einkehren und sich mit Kaffee und Kuchen stärken. Der Klassiker – Schwarzwälder Kirschtorte – aber auch der Bienenstich und die Petit Fours sind sehr zu empfehlen.


Köstliches Gebäck im Café Decker, Staufen


Karte


Blick von der Bacchus Figur auf die Burg Staufen



Staufener Weinbrunnen


Der Schwarzwälder in Breisgau / Johann Peter Hebel
Z‘ Müllen an der Post,
Tausigsappermost!
Trinkt me nit e guete Wii!
Goht er nit wie Baumöl ii,
z’Müllen an der Post!

Z‘ Staufe uffem Märt
hensi, was me gert,
Tanz un Wii un Lustberkait,
was aim numme ’s Herz erfreut,
z’Staufe uf em Märt !

Wo n i gang un stand,
wär’s e lustig Land.
Aber zaig mer, was de witt,
numme näumis find i nit
in dem schöne Land.

Ime chlaine Huus
wandlet ii un uus,
gell, de mainsch, i sag der, wer?
`s isch e Si, es isch kai Er,
ime chlaine Huus.

Z’Bürglen uf der Höh,
nai, was cha me seh!
Oh, wie wechsle Berg un Tal,
Land un Wasser überal,
z’Bürglen uf der Höh !

Z’Fryburg in der Stadt,
suufer isch’s un glatt;
riichi Heere, Geld un Guet,
Jumpfere wie Milch un Bluet,
z’Fryburg in der Stadt.

Mynen Auge gfallt
Heerischried im Wald.
Wo n i gang, se denk i dra;
`s chunnt mer nit uf d’Gegnig a,
z’Heerischried im Wald.


Das Rathaus / Auf dem Marktplatz



Schnapsbrennerei Schladerer



Historisches Bild an einem Bauzaun in Staufen



Durchs Wohngebiet und dann durch einen Eichenwald geht es bergauf in Richtung Messerschmiedfelsen.



… geschafft!

Am Eingang zum Münstertal ragt oberhalb der ehemaligen Messerschmiede von Staufen ein Porphyrfelsen mit einer Aussichtskanzel in die Oberrheinebene hinein. In der Umgebung des Felsens wächst ein lichter Eichenwald, in der im Frühsommer das „Weiße Waldvögelein” blüht.



Ausblick vom Messerschmiedfelsen



Figur der heiligen Barbara – die Figur, die ursprünglich an diesem Platz angebracht war, war weiß. Nach einem Diebstahl wurde diese durch eine schwarze Figur ersetzt.

Nach der Legende lebte die Tochter des reichen griechischen Kaufmanns Dioskoros in Nikomedia, dem heutigen Izmit in der Türkei. Im Jahr 306 starb sie den Märtyrertod. Viele Erzählungen ranken sich um Barbara: So soll sie von ihrem heidnischen Vater in einen Turm eingeschlossen worden sein, weil er auf seine bildschöne junge Tochter eifersüchtig war und eine Heirat verhindern wollte. Während der Vater auf Reisen war, ließ Barbara sich heimlich taufen.

Auf der Flucht vor ihm soll sie durch eine Bergspalte entkommen sein und Unterschlupf bei einem Hirten gefunden haben, der sie schließlich verriet. Ihr Vater soll sie dem Gericht überantwortet und dann selbst enthauptet haben, um anschließend von einem Blitzschlag getroffen zu werden. Deshalb wird Barbara mit dem Blitz in Verbindung gebracht, bei Stürmen werden Gebete an sie gerichtet.
Wegen ihrer Flucht durch eine Felsspalte wird sie von den Bergleuten als Schutzheilige verehrt.



Die St. Johanneskapelle


Wanderung Staufen 30


Kleiner privater Kräutergarten vor der St. Johanneskapelle



Weiter geht es durch ein Wohngebiet und die Reben zur Burg:


Kurt Lehmann: Weiblicher Halbakt

 

Ausblick beim Aufstieg zur Burg


Auf dem Rückweg….


Weitere Bilder gibt es beim Markgräfler

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Freitagsfisch im Schaeferhof, Kembs: Carpes Frites


Hier ist noch, wie versprochen, der kurze Bericht unseres Freitagsfisch-Abendessens, das wir nach unserer Wanderung in der Petite Camargue Alsacienne genüsslich verspeist hatten.



Das Restaurant Schaeferhof in Kembs



Wer keinen Fisch mag, kann hier auch Choucrout garnie essen.



Aber zurück zu unserem Karpfen …



Vorneweg gab es einen gemischten Salat.



Der Karpfen war nicht zu fettig – unter die Panierung waren Mohnsamen gemischt – und enthielt absolut keine Gräten. Absolut köstlich.
Dazu gab es eine Mayonnaise, ganz klassisch und ein Glas Auxerrois für die nicht Auto fahrende Markgräflerin. Der Markgräfler hat sich Orangina bestellt.



Pappsatt haben wir auf ein Dessert verzichtet, aber zum Abschluss gab es noch einen petit café.


Carpe Frites Schaeferhof 3


Wir saßen in einem überdachten Anbau hinter dem Haus – sozusagen fast im Garten.
Ein Rezept für Carpes Frites und das Rezept für Fish and Chips findet ihr in einem alten Beitrag von 2011.


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Rückblick Mai 2020: Auggener Weinlehrpfad

Pause mit Wein und Nusszopf auf dem Auggener Weinlehrpfad




Sonntagnachmittag – es ist wieder mal Zeit, das Fotoarchiv aufzuräumen.
Weil gerade die Weinlese in vollem Gange ist, habe ich heute Fotos von einer Wanderung im Mai für euch – wir sind von Müllheim aus – teils auf dem Markgräfler Wiwegli, teils auf dem Himmelreich-Jakobusweg – auf dem Auggener Weinlehrpfad gewandert.

Da wir für diese Wanderung direkt vor unserer Haustüre starten können, hatten wir auch ein Fläschen Wein und selbstgebackenen Nusszopf für eine Pause am Sonnberg-Hüsli dabei.

Diese Wanderroute eignet sich für jede Jahreszeit, man hat immer eine schöne Aussicht. Jetzt im Herbst kann man in einer Straussi einkehren, neue Wii trinken und Ziebelewaie (Links zu den Rezepten findet ihr am Ende dieses Beitrags) essen oder sich unterwegs an einem Stand mit frischen Trauben versorgen – man sollte stets ein wenig Kleingeld in der Tasche haben.
Und noch ein kleiner Tipp für die Winterwanderung: Glühwein in eine Thermoskanne füllen und mitnehmen, dazu passt Markgräfler Linzertorte!


Start mit Blick auf den Blauen – vorbei an Obstbäumen und Blumenwiesen


Acker Witwenblume

Schmarozerpflanze Sommerwurz


Aussichtspunkt oberhalb von Auggen


Blick nach Westen auf die Vogesen / Frankreich

Blick nach Osten auf den Blauen

Milchstern

Bienenweide Pflanze mit Hummel


Auggen






Pause am Sonnberg-Hüsli
Das Sonnberg-Hüsli ist mit einem Bücherregal ausgestattet. Hier kann man abends oft auch schöne Sonnenuntergänge beobachten.



Der Hacher Felsen




DR WI VU AUGGE UN VU HACH VERSCHÜCHE SORGE, WEH UN ACH



Auf dem Rückweg nach Müllheim:


Rezept für Zwiebelkuchen / recipe for Onion Tart

Rezept für Flammkuchen / recipe for Tarte Flambée

Rezept für Winzerschnitte

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Markgräfler Zwetschge Guetseli


Der August neigt sich dem Ende entgegen, das Wetter ist schon eher herbstlich. In meiner Küche duftet es bereits nach Weihnachten, meinte der Markgräfler: Vanille, Zimt und Rotwein.



Auf dem Wochenmarkt habe ich noch einmal Zwetschgen gekauft. Auf dem Herd steht ein Topf mit dampfender Zwetschgen Marmelade beziehungsweise Guetseli oder Gutsi, wie man bei uns im Alemannischen sagt. Bei den Schwaben sagt man auch Gsälz.

Wer möchte, kann beim unten stehenden Rezept auch noch eine Prise gemahlene Nelken hinzufügen oder den Rotwein durch 5 cl Rum ersetzen.



Nachdem die Marmeladengläser gefüllt waren, gab es noch eine Scheibe frisches Bauernbrot – ebenfalls vom Wochenmarkt – mit noch warmen Zwetschge-Guetseli. Mmmmhhh.

E dinns, dinns Bräädli un e dicks, dicks Miäsli!

„Ein dünnes, dünnes Brötle und ein dickes, dickes Müsle“, sagt man im Schwarzwald. Mit Miäsli ist ebenfalls Mus oder Marmelade gemeint und kein putziger Nager.

Auf der Seite der Muettersproch-Gsellschaft (www.alemannisch.de) habe ich noch das nette Gedicht „D Zwetschge“ von Hans Flügel entdeckt.



Markgräfler Zwetschge Guetseli


Zutaten
• 1 kg Zwetschgen
• 500 g 2:1 Gelierzucker
• 2 Esslöffel Zitronensaft
• 1 Päckchen Bourbon-Vanille-Zucker
• 1 Teelöffel Zimt, gemahlen
• 1 dl Rotwein (z. B. Regent von der WG Auggen)

Zubereitung
Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen.

Wer Zeit – und vor allem Platz im Kühlschrank – hat, kann die Zwetschgen zusammen mit dem Gelierzucker in einer Schüssel circa 12 Stunden abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.

Bei uns ist der Kühlschrank nach dem Wochenendeinkauf voll, also wandern die Zwetschgen mit dem Gelierzucker, dem Bourbon-Vanille-Zucker und 2 Esslöffeln Zitronensaft direkt in einen großen Topf.

Den Topf mit den Zwetschgen bei kleiner Hitze langsam unter ständigem Rühren erhitzen.  Sobald die Masse zu sprudeln beginnt, einen Teelöffel Zimt und ein Zehntele Rotwein hinzufügen. Nach 4 Minuten die heiße Marmelade mit einem Pürierstab pürieren und in ausgekochte Marmeladengläschen füllen. Die Gläser mit einem Schraubdeckel verschließen, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.



Markgräfler plum jam


Ingredients
1 kg plums
500 g 2:1 gelling sugar
2 tablespoons lemon juice
1 sachet Bourbon vanilla sugar
1 teaspoon of cinnamon, ground
1 dl (100 ml) red wine

Preparation
Wash, halve and pit the plums.

If you have time and, above all, space in the fridge, you put the plums together with the gelling sugar in a large pot with a lid and let it rest in the fridge for about 12 hours.

As there is no space in our fridge – it is filled up with the weekend shopping – we mixed the plums with gelling sugar, bourbon vanilla sugar and 2 tablespoons of lemon juice in a large pot and cooked the jam right away:
Slowly heat the pot with the plums over low heat. hile constantly stirring.  As soon as the mass begins to bubble, add cinnamon and red wine. After 4 minutes cooking time, puree the hot jam with a hand blender and fill in sterilized jars. Close the jars with a lid and place them top down on a kitchen towel and let cool.


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Brunettis Lieblingspasta – Penne rigate – mit Tomaten Zwiebeln Speck und Peperoncino


Da wir dieses Jahr nicht wie geplant im Urlaub verreisen, müssen wir uns das Urlaubsfeeling auf die heimische Terrasse holen.
Die Markgräflerin liest gerade die Krimis um Commissario Brunetti, die in Venedig spielen.
Von Donna Leon gibt es dazu ein Kochbuch mit vielen Gerichten, die in den Büchern vorkommen.
Brunetti isst sehr gerne – ob im zu Mittag im Restaurant oder am Abend zusammen mit seiner Famillie. Da man ja in Venedig kein Auto fährt und der Commissario immer zu Fuß unterwegs ist oder mit dem Boot abgeholt wird und selbst nicht zu den Tatorten fahren muss, ist immer auch ein Gläschen Wein dabei.
Der Wein wächst in unserer Gegend, die Kräuter kommen aus dem heimischen Garten und die wunderbaren, aromatischen und reifen Ochsenherz-Tomaten haben wir am Samstag auf dem Markt geholt.



Penne rigate mit Tomaten, Zwiebeln, Speck und Peperoncino


Zutaten
• 350 g Penne rigate
• 150 g milder, luftgetrockneter Speck (pancetta), gewürfelt
• 600 g reife Tomaten (ich habe Ochsenherz-Tomaten verwendet)
• 100 g Zwiebeln in Scheiben
• 2 Peperoncini, zerkleinert
• 2 Rosmarinzweige
• 1 Lorbeerblatt
• 10 Esslöffel Olivenöl
• 1 Glas (= 200 ml) trockener Weißwein
• 50 g geriebener Parmesan

Zubereitung

Die Tomaten waschen, kreuzweise einritzen, in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser überbrühen. Aus dem Wasser nehmen, die Haut abziehen, grüne Stielansätze entfernen und dann die Tomaten würfeln.

Olivenöl in eine große beschichtete Pfanne geben, Zwiebeln, einen Rosmarinzweig, Peperoncini und eine Prise Salz zugeben und mit ein wenig Wasser so lange anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig werden. Aufpassen, dass die Zwiebeln nicht anbrennen.
Dann die gewürfelten Tomaten zufügen und zu einer cremigen Sauce einkochen, dabei ab und zu ein wenig Wein angießen und vorsichtig mit Salz abschmecken.
Während die Penne kochen, in einer kleinen Pfanne die Speckwürfel mit dem zweiten Zweig Rosmarin und dem Lorbeerblatt auslassen.
Die Pasta abgießen, in die Tomatensauce schütten, den ausgelassenen Speck darüber gießen, mit Parmesan bestreuen, gut umrühren und heiß servieren.



Penne rigate with tomatoes, onions, bacon and peperoncino


Ingredients
350 g penne rigate
150 g mild, air-dried bacon (pancetta), diced
600 g ripe tomatoes
100 g onions in slices
2 peperoncini, chopped
2 sprigs of rosemary
1 bay leaf
10 tablespoons olive oil
1 glass (= 200 ml) of dry white wine
50 g grated Parmesan

Preparation
Wash the tomatoes, cross-cut the peel, put into a bowl and pour with boiling water. Remove from the water, peel the skin, remove the green bits and then dice the tomatoes.
Put olive oil in a large coated pan, add onions, a sprig of rosemary, peperoncini and a pinch of salt and sauté with a little water until the onions become translucent. Make sure the onions don’t burn. Then add the diced tomatoes and reduce to a creamy sauce, adding a little wine from time to time. Carefully season with a little salt.
While cooking the penne, drip the bacon cubes together with the second twig of rosemary and laurel leaf in a small pan. Drain the pasta, pour into the tomato sauce, and add the bacon on top. Sprinkle with parmesan, stir well and serve hot.


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Mein Mann kann – Mittwochspasta: Lachs-Garnelen-Pasta alla Carbonara #Feierabendküche

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Der Markgräfler hat neulich mal wieder gekocht. Wie immer sollte es schnell (~20 Minuten) und einfach (maximal 10 Zutaten – ohne Basics wie Salz, Pfeffer und Öl) sein. Gesucht – gefunden: Lachs-Spaghetti à la Carbonara.

Nur nachkochen geht natürlich nicht, und so hat er an ein paar Stellschrauben gedreht, sprich Zutaten verändert. Die 100 Gramm Lachs kamen ihm für zwei Personen etwas wenig vor, und so hat er vom Einkaufen noch 100 Gramm Garnelen mitgebracht. Außerdem bevorzugt er Fusili, weil die Soße daran besser haftet.


Lachs-Garnelen-Fusili alla Carbonara


Zutaten:
• 300 g Spiralnudeln (Fusili)
• 100 g geräuchterter (Bio-) Lachs (in Scheiben)
• 100 g (Bio-) Garnelen
• 200 g Sahne (1 Becher)
• 2 Eier
• 1 Zwiebel
• 2 Knoblauchzehen
• 3 Esslöffel Parmesan
• Salz
• Pfeffer
• Olivenöl
• Basilikumblätter

Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsangabe zubereiten (circa 6 Minuten in kochendem Wasser).
Die Zwiebel würfeln und die Knoblauchzehen schälen. Den Lachs in kleine Streifen schneiden.

Die Zwiebel in einem Topf glasig dünsten, eine Knoblauchzehe durch die Knoblauchpresse drücken und dazugeben. Lachs und Garnelen darin anschwitzen.

Sahne, Eier, Parmesan, Salz, Pfeffer und die zweite Knoblauchzehe (ebenfalls durch die Knoblauchpresse gedrückt) in eine Schüssel geben und gut mischen.

Wenn die Nudeln al dente sind, abschütten und zurück in den Topf geben. Die Mischung aus Sahne, Eiern und Parmesan hinzugeben und kurz stocken lassen – falls nötig nochmal auf kleiner Flamme erhitzen.

Zum Schluss Lachs, Garnelen und Zwiebeln hinzugeben, umrühren und portionsweise auf dem Teller anrichten. Als Dekoration und grünen Farbtupfer noch ein paar Basilikumblätter obendrauf geben.

Dazu passt ein grüner Salat mit Vinaigrette.

Zum Lachs und zu den Garnelen empfiehlt der Markgräfler einen Chardonnay aus dem Markgräflerland.


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Salmon and Shrimps Pasta alla Carbonara


Ingredients
300 g Pasta (Fusili)
100 g smoked (organic) salmon (sliced)
100 g (organic) shrimps
200 g cream (1 cup)
2 eggs
1 onion
2 cloves of garlic
3 tablespoons Parmesan
Salt
Pepper
Olive oil
Basil leaves

Preparation

Prepare the pasta according to the instructions on the package (cook for about 6 minutes in boiling water).
Dice the onion and peel the garlic cloves. Cut the salmon into small strips.

Sauté the onion in a saucepan, squeeze a clove of garlic through the garlic press and add. Fry salmon and shrimps in it.

Put the cream, eggs, parmesan, salt, pepper and the second garlic clove (also pressed through the conical crusher) into a bowl and mix well.

When the noodles are al dente, drain and put back into the pot. Add the mixture of cream, eggs and Parmesan and let it stand for a short time – if necessary, heat again over low heat.

Finally, add the salmon, shrimps and onions, stir and arrange portion by portion on plates. Add a few basil leaves on top as decoration and green splashes of color.


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Mein Mann kann: Griechischer Bauernsalat

Griechischer Salat 1


Mein Mann kann auch sommerliche mediterrane Feierabendküche. Als es neulich abends noch sehr heiss war, hat er einen Salat auf griechische Art zubereitet.
Der Salat schmeckt nicht nur nach der Arbeit als leichtes Abendessen sondern eignet sich natürlich auch wunderbar als Beilage zu Gegrilltem – zum Beispiel Lammsteaks oder Fleischspiesse. Bei uns gab es dazu Feta-Oliven-Baguette.

Am Wochenende passt ein gekühltes Glas Rosé oder Weisswein.


Griechischer Salat 2


Griechischer Bauernsalat


Zutaten
• je 1 rote, grüne und gelbe Paprika
• 1 rote Zwiebel
• 200 g Bio-Feta (aus Schafs- und Ziegenmilch)
• Salz
• Pfeffer
• gemischte gemahlene, getrocknete Kräuter (z. B. Kräuter der Provence)
• Olivenöl
• Weißweinessig
• 1 Handvoll Oliven
• 1 Handvoll Minzeblätter

Zubereitung
Die Paprika waschen, und in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und würfeln. Die Salzlake vom Fetakäse abgiesen, den Feta fein würfeln. Alles in eine Salatschüssel geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und Olivenöl und Weißweinessig anmachen. Zum Schluss noch ein paar Oliven dazugeben und mit Minzeblättern aus dem Garten garnieren.


Griechischer Salat 4


Greek farmer’s salad


Ingredients
1 red, 1 green and 1 yellow pepper
1 red onion
200 g organic feta (from sheep’s and goat’s milk)
Salt
Pepper
dried herbs (e.g. Herbes de Provence), ground

Olive oil
white wine vinegar
1 handful of olives
1 handful of mint leaves

Preparation
Wash the peppers and cut into fine strips. Peel and dice the onion. Drain the brine from the feta cheese, dice the feta finely. Put everything in a salad bowl. Season with sal, pepper and dried herbs, add olive oil and white wine vinegar. Finally add a few olives and decorate with mint leaves from the garden.


Griechischer Salat 3