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Sommer 2021 in Müllheim: Picknick im Park mit Musik

Bürgerhaus-Park in Müllheim

Das ist ja auch schon wieder drei Wochen her – wie die Zeit vergeht! Der Markgräfler und die Markgräflerin waren bei der Veranstaltung „Picknick & Musik im Bürgerhauspark“ in Müllheim. 
Wir hatten unsere Picknickdecke und noch eine Fleece-Decke eingepackt und sind zu Fuß zum Bürgerhaus gegangen – denn in einen guten Picknickkorb  gehört Markgräfler Wein – in diesem Fall Gutedel vom Weingut Engler in Müllheim und ausserdem haben wir nur einen kurzen Fußweg bis zum Park.



Damit Gläser und Flasche nicht umfallen, hat sich Müllheim-Touristik etwas Besonderes einfallen lassen – einen Ständer in Form eines kleinen Tisches, der direkt in den Boden gesteckt wird.
Neben den frei wählbaren Plätzen auf der Rasenfläche vor dem Bürgerhaus kann man sich auch Stehtische reservieren, wenn man nicht gerne auf dem Boden sitzt.
Leider war es an diesem Abend nicht besonders warm, aber glücklicherweise ohne Regen! Und in die Fleecedecke gekuschelt ist es bei Dunkelheit richtig romantisch – sogar einen Regenbogen gab es noch an diesem Abend, bevor es dunkel wurde.
Andere Besucher hatten sich Kerzen oder LED-Lämpchen mitgebracht, Campingstühle zum Sitzen, Sonnen- bzw. Regenschirme, Kissen, Klapphocker und Campingstühle…



Es gibt drei verschiedene Picknickkörbe zur Auswahl („Mediterran“, „Französisch“ oder „Regional“) – zusammengestellt vom Restaurant Esskultur im Bürgerhaus Müllheim. 
Wir hatten den mediterranen Korb – mit italienischer Salami belegte Panini, marinierte Oliven,
Parmeggiano Reggiano, Olivenbaguette mit Tomate, Mozzarella und Pesto,  entbeinte Rosmarin – Zitronen– Hähnchenschenkel, Risoni-Salat mit Zucchini , Tomaten und Kräutern, Wassermelone und zum Dessert eine Stracciatella -Vanille-Creme.
Wer statt aus den Pappbechern und Schachtel etwas stilvoller essen möchte, der sollte sich Teller mitbringen. Den Picknickkorb aus Weide und die Gläser darf man danach mit nach Hause nehmen.
Der Korb eignet sich später als idealer Begleiter für den Einkauf auf dem Müllheimer Wochenmarkt.



Auf der Bühne vor dem Bürgerhaus spielte eine Band Rock- und Popmusik genau nach unserem Geschmack – ein gelungener Abend!


 


Das letzte Picknick im Park in diesem Jahr findet am kommenden Donnerstag, den 2. September statt. Weitere Infos findet ihr hier.

Backen, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Italien, Kartoffeln, Kräuter, Markgraeflerland, Rezepte

Pinsa, Don Ciccio und Lievito madre

Pinsa Pizza Flammkuchen Holzofen 29


Ich hatte euch ja noch das Rezept für den Pinsa-Teig versprochen.
Als Basis benötigt man einen italienischen Weizen-Sauerteig, einen Lievito madre.
Ist der Sauerteig einmal angesetzt, kann man die Reste im Kühlschrank aufbewahren.
Etwa zwei Tage, bevor man davon zum Backen braucht, frischt man ihn wieder auf.


Lievito madre



Tag 1


Zutaten für den Ansatz
200 g Weizenmehl Type 550
100 g lauwarmes Wasser
25 g Honig
15 g Olivenöl oder Rapsöl

Die Zutaten miteinander zu einem glatten Teig verkneten und zu einer Kugel formen. In eine Schüssel (möglichst aus Glas oder Kunststoff) geben und diese mit Frischhaltefolie oder einem Deckel verschließen. 2 Tage bei Raumtemperatur stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt bis verdreifacht hat.


Lievito Madre 2


Tag 3


Zutaten für das 1. Auffrischen
100 g Teig vom Ansatz
100 g Weizenmehl Type 550
5 g Honig
50 g Wasser

Zum 1. Auffrischen die Zutaten miteinander zu einem glatten Teig verkneten und in einer verschlossenen Schüssel 1-2 Tage bei Raumtemperatur gehen lassen.


Lievito Madre 4


Tag 4 / 5


Zutaten für das 2. Auffrischen
100 g Teig vom 1. Auffrischen
100 g Weizenmehl Type 550
50 g Wasser

Zum 2. Auffrischen die Zutaten wieder miteinander zu einem glatten Teig verkneten und in einer verschlossenen Schüssel 2 bis 5 Tage im Kühlschrank reifen lassen.


Lievito Madre 3


Tag 6 / 7 bis 10


Der Teig kann nun zum Backen verwendet werden.
Übrigen Teig (Lievito Madre) pflegt man wie beim 2. Auffrischen.
So hat man im Kühlschrank immer einen Vorrat für das nächste Brot oder für Pizza / Pinsa.


Don Ciccio 3


Pinsa Romana


Unser Lieblings – Ristorante e Pinseria Don Ciccio in Müllheim Vögisheim schreibt auf seiner Speisekarte:

„Pinsa nicht Pizza!“

Die Urform der Pizza „La Pinsa“ stammt aus dem antiken Rom.
Die flachen Brote der Pinsa Romana wurden aus Getreidesorten wie Hirse, Gerste oder Dinkel zusammen mit Salz und Kräutern zubereitet.
Bestandteil unserer Pinsa Romana sind Bio-Weizen, Soja und Reismehl sowie Wasser und Sauerteig.
Durch die langsame, natürliche Saurteiggärung, die zwischen 48 und 72 Stunden dauern kann, wird die Pinsa Romana besonders leicht und bekömmlich.


Pinseria Don Ciccio innen 5

Pinseria Don Ciccio innen 6

Don Ciccio 9


Und es stimmt, eine Pinsa liegt mir nicht so schwer im Magen, wie eine Pizza aus herkömmlichem Hefeteig.
Der Teig der Pinsa soll bis zu 72 Stunden ruhen. Die dabei laufenden Fermentationsprozesse machen den Teig nicht nur sehr luftig, sondern sollen dem Verdauungstrakt bereits einen Teil seiner Arbeit abnehmen. Es gibt scheinbar noch keine wissenschaftlichen Studien, die einen Vergleich zwischen der Verdaulichkeit von Pinsa und Pizza anstellen.
Ich habe statt Sojamehl Kichererbsenmehl verwendet und ausser Weizenmehl noch Dinkel-Vollkornmehl untergemischt.
Das Reismehl soll den Teig auflockern, das Sojamehl bzw. Kichererbsenmehl sorgt für eine gute Bindung und Proteine.


Pinsa Teig 1


Pinsa-Teig


Zutaten für vier Pinse
• 350 g Mehl Type 405 oder 550
• 50 g Dinkelvollkornmehl
• 75 g Reismehl
• 25 g Kichererbsenmehl oder Sojamehl
• 0,5 g frische Hefe oder 0,2 g Trockenhefe
• 50 g Lievito Madre (siehe oben)
• ca. 300 ml kaltes Wasser
• 1 Teelöffel Salz
• 1 Teelöffel Olivenöl

Zubereitung
Die Mehlsorten in einer großen Schüssel mischen. Die Hefe und das Salz getrennt von einander in je einem Teil des Wassers auflösen.
Hefewasser, Salzwasser, Olivenöl und Lievito Madre zur Mehlmischung geben und etwa zehn Minuten mit dem Teighaken der Küchenmaschine kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Bei Bedarf noch etwas Wasser hinzufügen.
Den Teig zugedeckt 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen und dabei alle zehn Minuten kurz durchkneten.
Den Teig in eine große verschließbare Schüssel geben und 48 bis 72 Stunden in den Kühlschrank stellen.


Pinsa Teig aus Kühlschrank


Am Backtag den Teig zwei bis drei Stunden vor der Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen und bei Raumtemperatur stehen lassen.


Pinsa Teig 4 Portionen


Den Teig kurz durchkneten und in vier Portionen teilen. Diese mit einem Geschirrtuch abdecken und eine weitere Stunde gehen lassen.

Den Backofen auf 240 Grad Umluft vorheizen. Bei Verwendung eines Schamottsteins 30 bis 45 Minuten auf höchster Stufe vorheizen, zum Backen auf Unterhitze umschalten.


Pinsa Teig Boden


Die Teiglinge oval auseinanderziehen, den Teig nicht mehr kneten, damit möglichst wenig Luftblasen zerstört werden. Der Teig muss ähnlich dünn sein, wie ein Pizzateig.
Die Pinse auf ein geöltes Backblech legen und belegen – oder den Teig auf ein mit Hartweizengrieß bestreutes Holzbrett legen, mit Zutaten belegen und mithilfe des Holzbretts auf den vorgeheizten Pizzastein befördern.

Backzeit: Je nach Belag etwa zehn bis 15 Minuten.


Pinsa Belag 2

Selbstgemachte Pinsa: mit Tomatensauce, Oliven und Büffelmozzarella, nach dem Backen belegt mit Parmaschinken, Rucola und frischem Basilikum (beides aus dem Garten) und selbstgemachtem Bärlauchpesto, das ich noch im Kühlschrank hatte.


oder: Salsiccia mit Fenchel, Tomatensauce, gelbe Paprika, rote Zwiebeln, reichlich geriebener Mozzarella und wieder Rucola und Basilikum aus dem Garten.


Bei den Belägen kann man sich entweder bei Don Ciccio inspirieren lassen, oder selbst kreativ werden. Während der Restaurantschließungen und auch sonst, wenn vor Ort einfach kein Tisch mehr zu bekommen war oder wir uns kurzfristig dazu entschlossen die heimische Küche kalt zu lassen,  haben wir immer wieder mal verschiedene Sorten bei Don Ciccio bestellt und dort abgeholt.
Neben Pinsa gibt es bei Don Ciccio übrigens auch hervorragende hausgemachte Pasta, und es gibt auch immer saisonale Varianten der Gerichte.



Meine Lieblings-Pinsa: Pinsa Melanzane Parmigiana mit Tomatensoße, Mozzarella, Cherrytomaten, gegrillter Aubergine (Melanzane), Parmesan, frischem Basilikum-Öl


Don Ciccio 6


Pinsa a l’Antonello: Mascarpone, sizilianische Salsiccia, Kartoffelscheiben, Rucola, Basilikum-Öl


Don Ciccio 7


Je nach Saison: Pinsa mit Mascarpone, Lachs, Meerettichsauce und Rucola


Don Ciccio 8


Zur Spargelsaison: Pinsa mit Mascarpone, Prosciutto di Parma, Sauce Hollandaise und Rucola


Don Ciccio 10


Sommerliche Pinsa: mit Tomatensauce, Salsiccia, Provolone, Cherrytomaten, Rucola oder unten mit Schinken, Mozzarella di bufala, Basilikum Öl


Don Ciccio 11

 

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Müllheimer Mühlenweg

Muehlenweg Muellheim 1
Brunnenplatte mit Müllheimer Stadtwappen 1806 aus Britzinger Kalksandstein – Markgräfler Museum Müllheim

In unserem Urlaub haben wir unsere Heimatstadt erkundet.
Auf einer kleinen Wanderung sind wir dem Müllheimer Mühlenweg gefolgt.

Unterwegs haben wir uns bei der Bäckerei Kotz mit Kaffee und Kuchen gestärkt.
Hier ist die Tour mit Plan und in Bildern.


Muehlenweg Muellheim 19


Einen Flyer zum Müllheimer Mühlenweg mit Wegbeschreibung und Erläuterungen bekommt man in der Touristik Information, Wilhelmstraße 14, 79379 Müllheim. Die Wegbeschreibung (in kursiver Schrift) in diesem Beitrag habe ich aus dem Flyer entnommen. 


Karte


Marktplatz Müllheim

Das Markgräfler Museum



Der Müllheimer Mühlenweg

Unser Rundgang beginnt an der Toreinfahrt zum Blankenhorn-Palais des Markgräfler Museums. Nach der Toreinfahrt sehen wir rechts ein Eisentor, durch das wir in den Möbiushof einbiegen. Geradeaus treffen wir auf den Klemmbach und das Alte Wehr.



Wir verlassen den Möbiushof zur Wilhelmstraße. Dort wenden wir uns nach links und biegen gleich nach der Klemmbachbrücke rechts in die Marktraße ein. Auf der gegenüberliegenden Seite des Baches sehen wir die ehemalige Färberei Thommen.


Die ehemalige Färberei Thommen – heute befindet sich im Erdgeschoss das Restaurant Taberna – mit Terrasse und Balkon, die über den Klemmbach ragt


Einige Meter weiter befindet sich auf der linken Seite die ehemalige Dornsche Gerberei.




Wir überqueren die Brücke vor der „Alten Schol” und biegen in die Gerbergasse ein.



Dort gehen wir geradeaus weiter. An der Fußgängerampel überqueren wir die Östliche Allee.

Wir gelangen zu einem schmalen Gebäude, einem ehemaligen Gerberhaus.



Wir folgen weiter dem Verlauf der Gerbergasse. Gleich links in der Himmelreichstraße liegt die ehemalige Weißgerberei Krauss.



Zurück in der Gerbergasse gelangen wir nach wenigen Schritten zu einer alten Loh- und Schleifmühle.



Am Ende der Gerbergasse, vor der Klemmbachbrücke, treffen wir rechts auf das Mühlenmuseum Frick-Mühle.


Mühlen-Mäusle – Laugengebäck, das es anlässlich des Mühlentags 2018 gab

Wir verlassen das Mühlenareal, überqueren die Brücke, wo sich 1896 eine Furt durch den Bach befand, wenden uns nach rechts und gehen am Bach entlang durch die idyllische Erngupfe. Bei der Brücke nach etwa 400 m überqueren wir die Brunnmattstraße und stehen vor der Mühle an der Erngupfe.



Wenn wir von hier aus nicht als Kurzvariante den Weg zurückgehen wollen, wenden wir uns nach Süden in die Brunnmattstraße. Nach 200 m zweigt links der Wolfackerweg ab. Er ist als Wanderweg ausgeschildert und führt nach Badenweiler. Nach 150 m erblicken wir den Damm des Rückhaltebeckens.


Leider haben Vandalen dieses Schild beschmiert.
Der komplette Text lautet:

Vom Damm des Rückhaltebeckens Blick auf Müllheim und zum Sirnitzgebiet, wo der Klemmbach auf 1110 m Höhe entspringt und durch die Talenge „die Klemm” fließt.
20 km langer Lauf in Ost-West-Richtung mit 900 m Höhenunterschied. Durch natürliche Eigenschaften (nicht zu tief liegende Bachsohle, Fließgeschwindigkeiet u. a. ) ein günstiger Standort für Wassermühlen. Müllheim hatte die höchste Mühlendichte im Umkreis.
1758 gab es 7 Getreidemühlen mit 16 Mahlwerken sowie 7 Nebenwerke zum Antrieb z. B. von Öl- und Sägemühlen und Hanfreiben. Durch die Energiewende sinkendes Interesse an der Wasserkraftnutzung.


Wir kehren zur Brunnmattstraße zurück, wenden uns nach links und folgen dem Straßenverlauf bis zur Anhöhe Siebeneichenstraße. Nach dem Überqueren der Straße nehmen wir den steilen Fußweg hinunter in den Kalchen (Kalkgrube), der direkt auf die ehemalige Sprengenmühle zuführt. Linkerhand im Schwimmbad hinter dem Schwimmbecken gelegen befindet sich die Warmbachquelle.



Gleich nach der Sprengenmühle biegt unser Weg links ab. Wir kommen an den Ziegleweg und wenden uns nach rechts. Wir folgen dem Ölwegle entlang des Warmbachs. Nach ca. 200 m finden wir das Hinweissschild auf die frühere Ölmühle, die auf der gegenüberliegenden Bachseite lag. Im Zuge der Neubauten auf diesem Grundstück wurden die letzten Reste der Ruine 2017 entfernt.



An der Fußgängerampel überqueren wri die Östliche Allee. Vor uns liegt die ehemalige Mühlenwerkstatt Meßmer, rechts sehen wir die Rotgerberei Krauss.



Wir wenden uns nach links und gelangen über den Steg in die Hebelstraße. Bei der Confiserie Krauss biegen wir nach links ab und gehen durch die Passage zum Bürgerhauspark. Dort wenden wir uns nach rechts und dann, in der kleinen Lindenallee, nach links. So erreichen wir die Plattform oberhalb des Grayer Platzes. Von hier aus sehen wir das Fachwerkhaus der ehemaligen Mattenmühle.



Wer den Rundweg hier beenden will, überquert die Hauptstraße und schlägt den Fußweg ein, der parallel zum Mühlgraben bis zum Klemmbach führt. Nach dem Steg biegen wir rechts in die Krafftgasse ein und gelangen über das alte Wehr zurück in die Wilhelmstraße.
Wenn wir den Rundweg weiter gehen wollen, lassen wir die Mattenmühle rechts hinter uns liegen und wenden uns nach links bis zum Unteren Brühl, dem wir etwa 300 m folgen. Auf der linken Seite befindet sich zurückgesetzt im hinteren Hofbereich die Diethelm-Mühle.



Weiter führt unser Weg durch den Schlossmattweg bis zur Ampel an der Rosenburgschule. Von hier folgen wir dem Weg links entlang des Klemmbachs. Nach wenigen Schritten erreichen wir die ehemalige Koger-Mühle.



Wir folgen dem Weg weiter am Klemmbach entlang und erreichen das Hinweisschild auf die 1969 abgebrochene Kaiser-Mühle.



17. Kaiser-Mühle
Mühle aus dem 16. Jahrhundert, im 30jährigen Krieg abgebrannt, 1655 neu errichtet. In der Folgezeit Pächter aus der Schweiz, daher auch „Schweizermühle” genannt.
1768 vollständiger Neubau. Um 1843 im Besitz der Müllerfamilie Kaiser. 1896 Ersatz der Wasserräder durch Turbinen.



Wir gehen 250 m weiter und gelangen an den Teilstock des Klemmbachs.

Jetzt ist es Zeit für eine Pause – wir machen einen Abstecher in die Kanalgasse und kehren bei unserer Hausbäckerei ein.


Von hier beginnt der Rückweg bis zur Ampel an der Rosenburgschule aber auf der anderen Klemmbachseite – wir benutzen die Promenade.
Promenade am Klemmbach
Der Klemmbach nahm früher ein breites Gebiet zwischen Geröllflächen und Wiesen ein. Dadurch gab es häufig Überschwemmungsschäden. Auf Veranlassung von Bürgermeister Nikolaus XI. Blankenhorn wurden die Ufer um 1830 befestigt und mit Pappeln oder Linden bepflanzt. Die neuen Uferwege dienten als Promenade zur Naherholung. Der Warmbach mündete bis etwa 190 erst unterhalb der Kaiser-Mühle kurz vor dem Teilstock in den Klemmbach, heute gleich am Beginn der Promenade gegenüber.


Im Klemmbach entdecken wir übrigens neben Enten ganz viele Fische!


Am Parkplatz bei der Feuerwehr überqueren wir den Bach und folgen der Mühlenstraße bis zur Einmündung in die Hauptstraße.

Das Weingut Dörflinger ist zwar nicht in der Tour beschrieben, aber man kommt dort kurz vor der Einmündung in die Hauptstraße vorbei.
Da habe ich doch glatt noch ein Bild vom Gutedeltag gefunden, das ich im Innenhof des Weinguts gemacht und hier im Blog noch gar nicht gezeigt hatte….

Wir gehen rechts bis zum Grayer Platz und nehmen links den Fußweg entlang des alten Mühlenkanals. Nach dem Steg biegen wir rechts in die Krafftgasse ein und gelangen über das alte Wehr zurück in die Wilhemstraße.

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Wanderung zur Klemmbachquelle

Wanderung Klemmbachquelle 18


Und wieder habe ich einen Rückblick auf eine Wanderung vom Frühjahr für euch. Mitte Mai sind wir zur Klemmbachquelle gewandert.
Der Klemmbach entspringt in der Nähe der Sirnitz am Köhlgarten und fließt dann durch Schweighof, Oberweiler, Niederweiler und Müllheim, bei Neuenburg mündet der Klemmbach dann in den Rhein.
Früher wurden mit dem Wasser des Klemmbachs zahlreiche Müllheimer Mühlen betrieben – daher stammt auch der Ortsname.
Erst kürzlich haben wir auch eine kleine Wanderung entlang des Müllheimer Mühlenwegs unternommen – ein Bericht folgt demnächst – und dazu passt natürlich diese Wanderung zur Klemmbachquelle.  Der Markgräfler hat darüber schon in seinem Blog berichtet.
Wir haben unser Auto auf dem Parkplatz Egerten abgestellt und sind von dort aus zur Quelle gewandert. Leider gibt es keinen passenden Rundweg und so sind wir die gleiche Strecke wieder zurück gegangen:


Karte


Einkehrmöglichkeit Wanderheim Stockmatt
zurück beim Parkplatz Egerten
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Rund um den Steinacker: Auggen – Mauchen – Feldberg

Wanderung Auggen Mauchen 6


Karte


Wanderung Auggen Mauchen 1


Diese Wanderung haben wir am Sonntag vor knapp zwei Wochen unternommen.
Was für ein Unterschied – gestern Abend ist der Herbst nun wohl endgültig eingetroffen, vergangene Woche hatten wir noch sommerliche Temperaturen. Sommerlich heiß war es auch auf unserer Wanderung.
Wir waren von Müllheim aus ganz ohne Auto unterwegs und hatten „ganz zufällig” den passenden Wein dabei. Den gab es zwar nicht im Auggener Weinberg, sondern erst oberhalb von Mauchen, wo wir eine Vesperpause eingelegt haben.


Auggener Schäf – Spätburgunder Rotwein Trauben



Von Müllheim ging es über Vögisheim nach Auggen. Von dort weiter durch die Reben in Richtung Schliengenener Weinlehrpfad.

Blick in Richtung Norden

Schliengener Weinlehrpfad:

Blick auf den Blauen – Reben oberhalb von Mauchen
Vesperpause mit Aussicht – an einem Rebhäuschen mit Aussicht
Mauchen

Und weiter geht es über den Berg und durch den Wald über den Steinacker zurück nach Müllheim.

Ausgrabungstelle Steinacker – hier wurden kürzlich Funde aus der Zeit der Neandertaler gemacht

Seit 2018 finden Ausgrabungen an der überregional bedeutsamen paläolithischen Fundstelle am Steinacker in Feldberg bei Müllheim statt.

Die Funde stammen hauptsächlich aus einer frühen Phase des mittleren Jungpaläolithikum, dem sogenannten Gravettien (vor etwa 30.000 Jahren). Wie OSL-Datierungen (Optisch-Stimulierte Lumineszenz) der Lößsedimente zeigen, wurde die Hangfläche am Steinacker aber bereits vor über 70.000 Jahren in der mittleren Altsteinzeit besiedelt, in der Zeit des Neandertalers.

Es handelt sich hierbei um den ersten Nachweis jungpaläolithischer Besiedlung in Baden-Württemberg außerhalb der Welterbestätten im Ach- und Lonetal. Zudem handelt es sich um die erste Freilandfundstelle aus der Zeit des Neandertalers im Südwesten. Die außergewöhnlichen Oberflächenfunde, wie Projektilspitzen vom Typ Font-Robert oder bidirektionale Klingenkernsteine aus Bohnerzjaspis, belegen die Jagdtätigkeit und die anschließende Weiterverarbeitung der Beute durch die frühen Jäger und Sammler.
Ein weiteres Ziel der Arbeiten ist es, neue Erkenntnisse zur Lebensweise, Mobilität, Netzwerken und Landnutzungsmustern der nicht-sesshaften paläolithischen Jäger und Sammler zu gewinnen und die Forschungsergebnisse vom Steinacker mit den Daten der gut untersuchten Höhlenfundplätze des schwäbischen Jura und der rheinabwärts gelegenen Freilandfundstellen zu verknüpfen.

Die Siedlung am Steinacker befindet sich circa 30 Kilometer südlich von Freiburg im Breisgau in der auch als Markgräfler Hügelland bezeichneten Kandern-Müllheimer Vorbergzone. Von hier aus konnten die Eiszeitjäger die Tiere in der Mauchener Talmulde erfolgreich beobachten und zur Strecke bringen. Zudem konnten sie für die Herstellung der Steingeräte auf die lokalen Hornstein-Vorkommen zugreifen.

Die Fundstelle wurde bereits 1969 durch Werner Mähling entdeckt. Durch Erosion und intensive landwirtschaftliche Nutzung wurden zahlreiche Funde an die Erdoberfläche befördert. Mit den neuen Ausgrabungen soll der weitere Verlust wertvoller Substanz durch archäologische Ausgrabungen gestoppt werden. Ein weiteres Ziel der Arbeiten ist es, neue Erkenntnisse zur Lebensweise, Mobilität, Netzwerken und Landnutzungsmustern der nicht-sesshaften paläolithischen Jäger und Sammler zu gewinnen und die Forschungsergebnisse vom Steinacker mit den Daten der gut untersuchten Höhlenfundplätze des schwäbischen Jura und der rheinabwärts gelegenen Freilandfundstellen zu verknüpfen.
Quelle: Pressemitteilung des Landesamtes für Denkmalpflege

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Blumenschmuck zu Pfingsten


Zu Pfingsten ist es bei uns in der Gegend üblich, die Brunnen mit prächtigem Blumenschmuck zu dekorieren.

Der Brauch Brunnen zu schmücken, geht auf germanischen Glauben zurück. In jedem Brunnen und in jeder Quelle wohnen gute Geister, die man achten und ehren sollte.

Die Fotos sind schon im vergangenen Jahr entstanden. Bisher bin ich aber nicht dazu gekommen, sie euch zu zeigen.
Hier bitteschön:


In der Müllheimer Unterstadt, Pfingsten 2019



Vögisheim, Pfingsten 2019



In Vögisheim findet man ausserdem viele schöne Ecken, die sich als Fotomotive anbieten:



Niederweiler, Pfingsten 2019



Oberweiler, Pfingsten 2019



In Oberweiler hatten wir im vergangenen Jahr auch anlässlich des Mühlentags die Ölmühle Eberhardt besucht. Dieses Jahr fällt die Veranstaltung wegen COVID-19 leider aus…


aktuelles Bild 2019

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Tulpen zum Selbstschneiden – einen schönen Muttertag!

Tulpenfeld Hügelheim 1


Ich wünsche allen Müttern einen wunderschönen Muttertag! Diese Aufnahmen sind zufällig auf dem Weg zum Einkaufen entstanden. – Das Tulpenfeld mit Blumen zum Selbstschneiden befindet sich in Hügelheim – von Müllheim kommend.


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Ein Besuch auf dem Glocknerhof in Münstertal

Glocknerhof Muenstertal 3
Markgräfler Mäuse lieben Käse… besonders den vom Glocknerhof in Münstertal


Am Montag vergangener Woche bekam die Markgräflerin Besuch von einer lieben Freundin aus Paris.

Gleich am Nachmittag haben der Markgräfler und die Markgräflerin mit ihr einen Ausflug ins Münstertal gemacht, um etwas Landluft zu schnuppern.
Ausserdem wollte ich Zoë, so heisst die Freundin – die übrigens Britin ist – zeigen, woher der leckere Käse kommt, den es in Müllheim immer am Dienstag auf dem Markt zu kaufen gibt.

Die Käserei „Glocknerhof” in Münstertal Kaltwasser war unser Ziel. Wir haben also unser Auto auf dem Parkplatz beim Schaubergwerk Teufelsgrund abgestellt und sind dem Schild zur Käserei gefolgt.

These are the pictures of a visit to an organic cheese farm in the Black Forest („Glocknerhof“ – see link above).


Glocknerhof Muenstertal 10


Die angegebenen 15 Minuten Gehzeit sind wohl für Leute gedacht, die nicht so gut zu Fuß sind. Wir hatten das Gefühl, dass wir nicht so lange unterwegs waren.

Aber der Weg zum Hof ist auch besonders schön…


 Glocknerhof Muenstertal 1


Wiesen, Berge und Hügel, Obstbäume, Blumen und Kräuter, an den Bachufern blüht der Bärlauch… Ein kleines Paradies.

Wir waren im vergangenen Sommer schonmal hier – damals war Sonntag und die Käserei geschlossen. Weitere Bilder von der Wanderung und vom Glocknerhof findet ihr in diesem Beitrag.


Glocknerhof Muenstertal 5


Hier haben echte Mäuse wohl keine Chance, an den Käse ranzukommen 😉


Glocknerhof Muenstertal 4


Und dann haben wir uns natürlich mit Käse eingedeckt….

Und von mir war reichlich Vokabular gefragt: Was zum Teufel heißt Schabzigerklee auf Englisch? Natürlich hatten wir kein Wörterbuch dabei…: „…it grows on meadows and you feed cows with it? – not a shamrock but … is it clover? – yes but a special kind of…  – Bockshornklee??? – I think it is often an ingredient of spices???”

Ojeoje. Zu Hause wurde gleich im Wörterbuch nachgeschlagen. Denn wir haben einen Schafskäse mit Bärlauch (wild garlic) und Schabzigerklee (Trigonella caerulea) gekauft. Bockshornklee heisst „fenugreek“ auf Englisch, Schabzigerklee ist der „blue fenugreek„.


Glocknerhof Muenstertal 2


Auf dem Rückweg…


Glocknerhof Muenstertal 7


Und nach dem Abendessen gab es eine Käseplatte zum Dessert.


Glocknerhof Muenstertal 11
Käse vom Glocknerhof mit gerösteten Pinienkernen und Himbeeren – Cheese Board with raspberries and toasted pine nuts


Von links um Uhrzeigersinn:

Ziegenkäse mit Bärlauch, Ziegenkäse Münster Art, Belchenkäse (Bergkäse) aus Kuhmilch/Rohmilch mit Kreuzkümmel, Ziegenkäse mit Schabzigerklee und ein gereifter Belchenkäse aus Kuhmilch. Alle absolut lecker und sehr aromatisch. Alle hergestellten Käse sind Bio-Käse. Mehr Infos zur Herstellung hier.

Mit auf der Käseplatte sind geröstete Pinienkerne und Himbeeren.


Glocknerhof Muenstertal 12
Käsestand auf dem Marktplatz in Müllheim


Und am nächsten Tag haben wir dann die Käserin Conny an ihrem Stand auf dem Markt in Müllheim besucht. Dort haben wir dann noch einen Kuhmilchkäse (Herrenwälder) mit Karotten und einen mit Kräutern gekauft, ausserdem frischen Joghurt – davon habe ich kein Foto mehr gemacht, dafür gibt es an dieser Stelle ein Rezept für ein einfaches und köstliches Dessert, das ich daraus gemacht habe.


Joghurt Himbeeren 1
Joghurt vom Glocknerhof


Rezept:

Joghurt nach Belieben mit Honig oder Ahornsirup süßen, in Gläser füllen und mit Schoko Balls (Schoko-Getreide-Kugeln mit Vollmilch Schokolade) bestreuen.
Ein paar Himbeeren darauf verteilen und mit Zitronenmelisse Blättchen garnieren.

Recipe:

Sweeten yogurt to taste with honey or maple syrup, fill in glasses and sprinkle with chocolate cereal balls.
Top with some raspberries and garnish with lemon balm leaves.


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Freitagsfisch-TAPAS zum Apéro: Zucchini-Röllchen mit Räucherlachs

Zucchini Lachs Roellchen 1
In Müllheim ist heute der alljährliche Weinmarkt. Passend dazu gibt es bei uns zum Apéro feine Zucchini Röllchen mit Räucherlachs.
Die gehen ganz einfach: Zucchini waschen, trockentupfen, Blütenansatz und Stiel abschneiden, dann längs auf dem V-Hobel in dünne Scheiben schneiden.
Mit Knoblauchsalz und Pfeffer würzen, dann in Mehl wenden oder bestäuben und in Olivenöl von beiden Seiten goldbraun braten. Kurz auf Küchenkrepp abtropfen und etwas abkühlen lassen, dann mit einem dünnen Streifen Lachs belegen, einrollen und mit einem Bambusspiess feststecken.
Eignet sich auch hervorragend als Fingerfood für’s Party-Buffet.
Dazu passt ein trockener Gutedel, ein Chasselie oder ein Winzersekt.

Zucchini Lachs Roellchen 5
Today,
the annual wine market takes place in my hometown.

Here is some easily prepared TAPAS or Fingerfood to go with the wine: Zucchini rolls with smoked salmon.
Preparation: Wash zucchini, pat dry, cut off stem, then cut lengthwise into thin slices with a slicer.
Season with garlic salt and pepper, then dust with flour and fry in hot olive oil on both sides until  golden brown. Dry/degrease on kitchen paper and allow to cool slightly, then cover with a thin stripe of salmon, curl up and stick together with a bamboo skewer.
Also suitable for your party buffet. Serve with champagne, Chasselie or Fendant. 

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Kirschblüten-Wanderung im Markgräflerland 2015

Bluetenhock 1 Am Sonntag blieb die Küche kalt und stattdessen gab es bei strahlend schönem Himmel eine Blütenwanderung mit Blütenhock. Naja, die Kirschbäume waren noch nicht voll erblüht, aber in den kommenden Tagen bis zum nächsten Sonntag sollte die volle Blüte erreicht sein. In Feldberg ist nächste Woche, am 19. April nochmal Hock und wer mag, kann dann auch ins Eggenertal. Hier ist nochmal der Link zum Blütentelefon – bevor ihr noch am Sonntagmorgen beim Markgräfler und der Markgräflerin anruft …ist am Samstag übrigens schon passiert 😉

Blütentelefon Eggenertal 2015

Bluetenwanderung 1

Zur Stärkung gab es beim Blütenhock des Gesangverein Feldberg 1885 e.V. auf dem Stalten und Pfilb Kaffee und Kuchen, Scharwaie und heiße Wurst. Wir sind von Müllheim über Vögisheim und Zizingen durch Feldberg bis zum Pfilb gewandert und von dort über die Rheintaler Höhe wieder zurück nach Müllheim. Hier sind ein paar Impressionen….

Bluetenwanderung 2
Tulpenblüte im heimischen Garten

1. Fotostopp bei Zizingen/Vögisheim:

Das Hühnermobil der Familie Rüdlin.

Die Eier kann man direkt im Hofladen in Zizingen, Mittwoch, 08.00 – 18.00 Uhr oder am Samstag in Auggen, Sonnbergstraße 2 (neben Volksbank Dreiländereck) von 07.30 – 12.30 Uhr kaufen. Hähnchen kann man ab Mai bekommen, habe ich gelesen.

Bluetenwanderung 6Auf dem Stalten angekommen – Blick auf den Blauen. Dann runter in den Ort – am Dorfbrunnen, der noch seinen Osterschmuck trägt.

Bluetenwanderung 10

Vorbei am Gasthof Ochsen, wo wir im vergangenen Jahr nach unserer Blütenwanderung eingekehrt sind.

Bluetenwanderung 11 ….und weiter zum Pfilb…

Bluetenwanderung 12

Bluetenwanderung 13

Bluetenwanderung 14 …Pause machen und ein Schorle trinken.

Dazu eine heiße Wurst mit Senf und Scharwaie: Bluetenwanderung 15An dieser Stelle nochmal das Rezept für Scharwaie.

Rezept für 2 kleine oder eine große Waie.

Scharwaie

1 kg helles Dinkelmehl, Type 630 (oder Weizenmehl Type 550) 1 Würfel Hefe Salz

ca. 650-750 ml lauwarmes Wasser

Olivenöl und grobes Meersalz

Aus Hefe, Mehl, Salz und Wasser einen Brotteig zubereiten. Gehen lassen. Nochmals kurz durchkneten, ein oder zwei flache, ovale Brote formen, auf der Oberseite rautenförmig einschneiden, mit etwas Olivenöl bestreichen und mit grobem Salz bestreuen. Wer möchte, kann zusätzlich  etwas Kümmelsamen aufstreuen. Backen: ca. 30 Minuten bei 175 °C

Scharwaie
Scharwaie

Scharwaie

1 kg light spelled flour, Type 630 (or wheat flour type 550) 1 cube of yeast = 42 g salt

approximately 650-750 ml lukewarm water

olive oil and coarse sea salt

From yeast, flour, salt and water to prepare a bread dough. Leaven. Knead briefly, again and form one or two flat, oval loaves. With a knife, draw a rhombic pattern on top, brush with a little olive oil and sprinkle with coarse salt. If you like, you can also sprinkle the loeaf with some cumin seeds. Bake at 175 °C = 347 °F for about 30 minutes