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Nachtrag zum Kartoffel-Zwiebel-Wähe…ein traditioneller Zwiebelkuchen aus Basel?

Auggener Ziiebelewaie Martina 4


Heute komme ich auf einen Beitrag aus dem Jahr 2014 zurück. Ganze sechs Jahre nach der Veröffentlichung habe ich endlich die Lösung des Rätsels.
Es war Ende September, als mich über Whatsapp eine Nachricht von Martina, einer Blogleserin aus unserer Nachbarstadt Neuenburg erreichte.
Sie habe gelesen, dass ich auf der Suche nach dem Rezept für einen Ziiebelewaie (Zwiebelkuchen) mit gekochten Kartoffeln sei. Sie war gerade dabei, einen Ziiebelewaie nach Auggener Art (ebenfalls ein Nachbarort, der für seinen sonnenverwöhnten Wein bekannt ist) zu machen. Die Kartoffelmischung, die auf den Teig kommt nennt sich dort „Herdöpfelschlargi“.
Freundlicherweise hat Martina alles mit Fotos dokumentiert…
Hier ist das Rezept, es wurde – wie so häufig – nur in Stichworten festgehalten und mündlich überliefert.
Grundlage ist ein Hefeteig bzw. Brotteig aus 2 Kilo Mehl, ½ Würfel Hefe (ca. 20 g)  -in etwas lauwarmem Wasser aufgelöst und mit ein wenig Mehl verrührt (Vorteig) und Salz – damit kann man die ganze Familie und gleich noch die Nachbarschaft versorgen).


Auggener Ziiebelewaie Martina 1

Für den Belag werden 5-6 Zwiebeln geschält, in Streifen geschnitten und dann in einer Pfanne (evtl. mit ein wenig Schmalz) gedämpft, bis sie glasig sind.
Dann lässt man sie in einem Sieb abtropfen.

Auggener Ziiebelewaie Martina 2

Herdöfelschlargi
Die gekochten Kartoffeln (etwa 5-6 große) werden geschält, gerieben und in einer Schüssel mit 2 Bechern Rahm (400 g Sahne) und 1 Becher Sauerrahm (200 g) gemischt. Dann würzt man die Masse mit Salz und Pfeffer.


Auggener Ziiebelewaie Martina 3


Den Teig – der am liebsten ganz lange, am besten über Nacht und gerne auch in der Kühle geht – wird ganz dünn ausgerollt und zuerst dünn mit der Kartoffelmasse bestrichen und dann mit gedämpften, abgetropften Zwiebeln und Speckstreifen (Speckmöggeli) belegt.
Und dann wird die Waie im heißen Ofen gebacken, bis er goldbraun ist. Im besten Fall macht man das in einem Holzofen.


Auggener Ziiebelewaie Martina 4


Und für die Vegetarier lässt man einfach den Speck weg (siehe unten rechts)…


Auggener Ziiebelewaie Martina 5


Und jetzt habe ich die Ziebelewaie mit Kartoffeln wieder auf meiner TO DO Liste – und zwar umgerechnet für den kleinen Haushalt! – Fortsetzung folgt.
Vielen Dank Martina!
Und es kommt noch besser – kurz darauf habe ich nämlich die Bäckerin des Ziiebelewaie aus Bamlach kennnengelernt – aber das ist eine weitere spannende Geschichte, die ich euch bald erzählen werde.


Kartoffel Zwiebel Waehe7

Diese Wähe steht schon einige Zeit auf meiner TO DO – Liste. Vor einiger Zeit hatte ich über das Kontaktformular meines Blogs eine E-Mail von einem Leser erhalten, der etwa um diese Jahreszeit im schönen Markgräflerland im Urlaub war.
Er habe in Bamlach (bei Bad Bellingen) einen flachen Kartoffelbrei-Kuchen gegessen und man hatte ihm gesagt, das sei eine hiesige Spezialität und ob ich ein Rezept dafür hätte.

Die Markgräflerin war ratlos… Flacher Kuchen – das muss eine Waie bzw. Wähe sein. Und im Herbst gibt es Ziiebelewaie (Zwiebelkuchen) – aber mit Kartoffeln? Ja, ganz bestimmt, der war so luftig und cremig und da seien Kartoffeln drin gewesen, hätte man ihm gesagt, und obendrauf war eine tolle Kruste…
Also wurden alle Freunde und Bekannten nach dieser vermeintlich regionalen Waie befragt und überall fand ich nur große Fragezeichen in den Augen. Möglich, dass es sich um eine Quiche aus dem nahegelegenen Elsass oder einer Wähe aus der Schweiz handelte?
Im Internet, nach zahlreichen Suchbegriff Eingaben wurde ich fündig – Schweizer Röstichueche oder: Kartoffel-Zwiebel-Wähe, der von Dr. Oetker auf seiner Rezeptseite als „Traditioneller Zwiebelkuchen aus Basel” untertitelt wurde.
Im Belag sind tatsächlich Kartoffeln, die vorher zu einer Art Brei verarbeitet werden. Cremig passt auch – gleich drei Becher Crème Double werden darin verarbeitet. Das Ganze auf einem dünnen Mürbeteig und oben drauf kommen Speckwürfel und Appenzeller Käse. Die Luftigkeit kommt durch die untergerührten Eier zustande. Na bitte.
Und ich habe es ausprobiert – die Wähe schmeckt wirklich fantastisch, aber die Frage, ob es sich nun wirklich um ein ursprüngliches Rezept aus Basel handelt, ist immer noch nicht geklärt. Ich habe es nämlich sonst nirgends gefunden. Das Röstichueche Rezept ist etwas anders in der Zubereitungsart, enthält aber auch Kartoffeln, nur eine Zwiebel, Rahm (Sahne) und Eier im Belag, wobei die Kartoffeln vorgekocht werden. Ausserdem werden Gruyère und Bratspeck verwendet.
Liebe Basler – kennt von euch jemand dieses oder zumindest ein ähnliches Rezept? Oder kennt irgendein Markgräfler ein entsprechendes regionales Rezept?

Kartoffel Zwiebel Waehe5

Kartoffel-Zwiebel-Wähe
Traditioneller Zwiebelkuchen aus Basel-warm und kalt ein Genuss

Zutaten (etwa 12 Stück)
Für das Kuchenblech (Ø 30 cm):
etwas Fett (Butter)
Teig:
200 g Weizenmehl
75 g kalte Butter
1 gestr. TL Salz
75 ml kaltes Wasser
Füllung:
500 g Zwiebeln
2 EL Speiseöl
500 g mehligkochende Kartoffeln
3 Be. Dr. Oetker Crème double (je 125 g)
2 TL Salz
frisch geriebene Muskatnuss
frisch gemahlener Pfeffer
4 Eier (Größe M)
Außerdem:
100 g durchwachsene Speck- oder Schinkenwürfel
100 g geriebener Käse, z. B. Appenzeller

1
Teig:

Mehl in eine Rührschüssel geben. Butter in kleinen Stücken hinzufügen. Alles mit den Händen zerkrümeln. Salz und Wasser hinzufügen und rasch zu einem weichen Teig vermengen. Den Teig flach drücken und in Folie verpackt mind. 30 Min. in den Kühlschrank stellen.

2
Füllung:
Zwiebeln abziehen und würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln unter Rühren etwa 15 Min. dünsten, bis sie goldbraun sind. Kartoffeln schälen, abspülen und grob raspeln. Crème double in einem großen Topf aufkochen, die Kartoffelraspel hinzufügen und etwa 5 Min. zugedeckt bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren angaren. Zwiebeln zufügen, mit Salz, Muskat und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen. Kuchenblech fetten. Backofen vorheizen.

Ober-/Unterhitze: etwa 220°C

Heißluft: etwa 200°C

3
Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Kreis (Ø etwa 35 cm) ausrollen und die Form so damit auskleiden, dass der Teig etwas überlappt. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Form auf dem Rost in den Backofen schieben und vorbacken.

Einschub: Mitte

Backzeit: etwa 10 Min.

4
Die Eier unter die abgekühlte Zwiebel-Kartoffel-Masse rühren und auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Mit Speck und Käse bestreuen und fertig backen.

Einschub: unteres Drittel

Backzeit: etwa 35 Min.

Den Kartoffel-Zwiebel-Kuchen am besten heiß servieren.

Quelle: Dr. Oetker Rezepte

En Guete! Dazu passt übrigens hervorragend ein Gutedel oder im Herbst ein Viertele Neue Wy / Neuer Wein. Wer mag, serviert als Beilage einen grünen Salat.
Das Weizenmehl habe ich durch helles Dinkelmehl, Type 630 ersetzt!

Potato and onion tart
Traditional onion tart from Basel-warm and cold a treat

Ingredients (makes 12 pieces)

For a cake tin (Ø 30 cm):
some fat (butter)

Dough:
200 g wheat flour
75 g cold butter
1 teaspoon salt
75 ml cold water

Filling:
500 g onions
2 tablespoons vegetable oil
500 g floury potatoes
3 Cups double cream (375 g)
2 teaspoons salt
freshly grated nutmeg
freshly ground pepper
4 eggs (size M)
also:
100 g marbled bacon or ham cubes
100 g grated cheese (e.g. Swiss Appenzeller)

1
Dough:
Place flour in a mixing bowl. Add butter in small pieces. Crumble with your hands. Add salt and water and mix quickly into a soft dough. Press the dough flat and wrap in foil, cool in the refrigerator for at least 30 min.

2
Filling:
Peel onions and finely chop. Heat oil in a pan and fry the onions while stirring for about 15 minutes until golden brown. Peel potatoes, rinse and grate coarsely. in a large saucepan, bring double cream to the boil, add the grated potatoes and boil over medium heat and covered with a lid for about 5 minutes, stirring occasionally. Add fried onions, season with salt, nutmeg and pepper and allow to cool down. Grease the baking tin. Preheat the oven.

Conventional oven: about 220 ° C (428 °F)

Convection/fan oven: about 200 ° C (392 °F)

3
On a floured working surface, roll out the dough into a circle (about 35 cm in diameter) and line the mould so that the dough overlaps slightly. Prick with a fork for several times. Slide form onto the grate in the oven and pre-bake on the middle rack for about 10 minutes.

4
Add the eggs to the onion-potato-filling and fold in. Spread onto the pre-baked dourgh. Sprinkle with bacon and cheese and bake.

Place the tart onto the rack – in the lower third of the oven and bake for about 35 min.

 

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Fladenbrot Toasties und gehackter Salat


Die Markgräflerin braucht dringend einen neuen Sandwich-Maker!
Der alte, den ich seit über zehn Jahren besitze hat nämlich ausgedient – der Verschluss am Griff ist abgebrochen, die Kontroll-Leuchte funktioniert nicht mehr und ausserdem macht er besorgniserregende Geräusche, wenn er in Betrieb ist. Also lieber davon trennen, bevor noch etwas passiert – zum Beispiel, dass wegen eines Kurzschlusses die Küche abgefackelt wird.
Ich muss mich nur noch nach einem geeigneten Gerät umsehen. Der neue Sandwich-Maker soll auf jeden Fall wieder drei verschiedene Einsätze zum Wechseln haben  – Belgische Waffeln, doppelte Sandwichtoasts und geriffelte Platten, auf denen man auch grillen oder Panini zubereiten kann.

Unsere Panini, die es zum gehackten Salat gab, bestanden aus Fladenbrot mit rohem Schinken und Provolone Käse.
Das Rezept für den gehackten Salat habe ich vor längerer Zeit einmal in einem IKEA Buch entdeckt – er ist ideal, um vom Wochenende übrig gebliebene Salatblätter zu verwerten. Er reicht als Beilage für 4 Personen.

Wusstet ihr eigentlich, dass wir den Salat den Römern zu verdanken haben?
Das römische Gericht „insalata“ bestand aus Kopfsalat, Bohnen, Dill, Fenchel und Lauch  in einer Essig-Salz-Lake und war zu Zeiten der alten Römer sehr beliebt.


 


Gehackter Salat


Zutaten
• 200 g Salatblätter und Kräuter
(zum Beispiel Kopfsalat, Eisberg, Radicchio, Rucola,  Spinat, Mangold, Oregano, Petersilie, Dill, Minze…)
• 50 g geschälte rote Zwiebeln
• 2 geschälte Knoblauchzehen
• 5 g grüne Chilischoten mit Kernen /z. B. Jalapeño)
• 2 Esslöffel kalt gepresstes Olivenöl
• 1 Esslöffel (Balsam)-Apfelcidre-Essig
• Meersalz

Zubereitung
Die Salatblätter und Kräuter  waschen und gründlich trocken schleudern. Alle Zutaten mitsamt der Strünke und Stiele auf ein großes Schneidebrett geben und mit einen scharfen Messer mittelgrob hacken. Anschließend in eine Schüssel geben.

Zwiebel, Knoblauch und Chilis sehr fein hacken und in den Salat geben.
Olivenöl und (Balsam)-Apfelcidre-Essig hinzufügen und großzügig mit Meersalz würzen. Den Salat gründlich mischen und vor dem Servieren etwa 10 Minuten durchziehen lassen.



Chopped salad


Ingredients
(serves 4 – on the side)

200 g lettuce leaves and herbs
for example lettuce, iceberg, radicchio, rocket, spinach, chard, oregano, parsley, dill, mint…
50 g red onions, peeled 
2 cloves of garlic, peeled 
5 g green chilli peppers with cores /e.g. Jalapeño)
2 tablespoons extra virgin olive oil
1 tablespoon (balsamic) apple cider vinegar
Sea salt

Preparation
Wash the lettuce leaves and herbs and thoroughly shake dry. Place all ingredients together with the stems  on a large cutting board and chop medium coarsely with a sharp knife. Place in a bowl. Chop onion, garlic and chilli very finely and add to the salad. Add olive oil and (balsamic) apple cidre vinegar and season generously with sea salt. Mix the salad thoroughly and let it soak for about 10 minutes before serving.

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Der Rest vom Fest: Gratin mit Rollschinkli oder Schäufele


Ich könnte wetten, dass auch ihr irgendwelche Reste vom Silvesterschmaus übrig habt….
Das Rollschinkli gab es bei uns ja an Weihnachten und wenige Tage danach habe ich die übriggebliebenen Schinkenstücke zusammen mit Brot, Zwiebel und einem Eier-Sahne Guss zum Gratin verarbeitet.
Solltet ihr aber zu Silvester Rollschinken oder Schäufele gehabt haben, könnt ihr ja auch einmal dieses Rezept probieren, um die Reste zu verwerten.
Zusammen mit einem frischen grünen Salat ergibt das eine vollwertige Mahlzeit.
Und falls Ihr heute auch wieder arbeiten musstet, ist das zudem noch ein schnell zubereitetes Essen für die Feierabendküche.



Rollschinkli Gratin


Zutaten

(für 2 ofenfeste Förmchen à 18–20 cm Ø oder für 1 Gratinform)

• 150 g Weissbrot, z. B. Baguette
• 200 gekochtes Rollschinkli oder Schäufele
• 100 g sahniger Bergkäse
• 1rote Zwiebel
• ¼ Bund Petersilie
• 1½ Esslöffel Dijon-Senf
• 1 grosses Ei
• 100 ml Sahne
• 125 ml Milch
• wenig Salz
• ¼ Teelöffel Pfeffer
• ½ Teelöffel edelsüsser Paprika
• 1 Prise gemahlene Muskatnuss

Zubereitung
Backofen auf 250 °C vorheizen. Brot in Scheiben schneiden, auf ein Backblech verteilen und in der Ofenmitte ca. 5 Minuten knusprig backen. Herausnehmen und kurz abkühlen lassen.
Tipp: Wenn man anstelle von frischem Brot altbackenes Brot verwendet muss man das Brot nicht vorbacken.

Ofentemperatur auf 200 °C reduzieren.

Inzwischen das Rollschinkli in dünne Scheiben oder in Streifen schneiden. Die Hälfte des Käses in Scheiben schneiden, den Rest reiben.
Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Petersilie hacken.

Senf und Eier mit einem Schneebesen gut verrühren. Sahne, Milch und 2/3 der Petersilie daunterheben.
Den Guss mit Salz, Pfeffer, Paprika und Muskat würzen.
Brotscheiben, Rollschinkli, Zwiebelnringe und Käsescheiben in eine Auflaufförmchen schichten. Einige Zwiebelringe zum Anrichten beiseite legen. Alles mit dem Guss begiessen.
Mit geriebenem Käse bestreuen. Die Auflaufformen in der unteren Ofenhälfte ca. 25 Minuten gratinieren. Mit restlicher Petersilie und den restlichen Zwiebelringen bestreut servieren.
Dazu passt Salat In unserem Fall war das Endivien-Salat mit in Honig gerösteten und leicht gesalzenen Walnusskernen.

Anstelle von Pfeffer, Paprika und Muskat eine Raclette-Gewürzmischung verwenden.



Casserole with rolled ham or leftover Christmas ham


Ingredients

for 2 ovenproof dishes of 18-20 cm Ø or 1 gratin dish

150 g white bread, e. g. baguette
200 boiled rolled ham or leftover Christmas ham
100 g creamy mountain cheese
1 red onion
¼ bunch of parsley
1½ tablespoons Dijon mustard
1 large egg
100 ml cream
125 ml milk
Salt
¼ teaspoon of pepper
½ teaspoonful of sweet paprika powder
1 pinch of ground nutmeg

Preparation
Preheat oven to 250 °C = 482 °F. Cut the bread into slices, place on a baking tray and bake in the middle of the oven for approx. 5 minutes until crispy. Take out and let cool down briefly.
Tip: If you use stale bread instead of fresh bread you can leave that step out.

Reduce oven temperature to 200 °C = 392 °F.

In the meantime, cut the rolled ham into thin slices or strips. Cut half of the cheese into slices and grate the rest. Cut onions into fine rings. Chop the parsley.

Mix mustard and eggs well with a whisk. Fold in the cream, milk and 2/3 of the parsley. Season the with salt, pepper, paprika and nutmeg.
Layer slices of bread, rolled ham, onion rings and cheese slices in a casserole dish.
Set aside a few onion rings to serve.
Pour the egg mixture over it, then sprinkle with grated cheese.
Put the casseroles in the lower half of the oven and gratinate for approx. 25 minutes.
Serve sprinkled with the remaining chopped parsley and onion rings. Serve with a fresh green salad.

You can also use a raclette spice mix instead of pepper, paprika and nutmeg.

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Apérogebäck: Käsemürbchen


Das Rezept für das Apéro-Gebäck, die Käsemürbchen, welche es zum heutigen Feierabend-Cocktail „Lübsche Luft” gab.
Dieses Apéro Gebäck habe ich schon öfters gemacht, hier trotzdem nochmal, weil sie so gut sind.



Apérogebäck: Käsemürbchen


Zutaten

• Keks-Ausstecher

• 150 g Butter
• 180 g Emmentaler oder Cheddar (gerieben)
• 1/8 Liter = 125 ml Sahne
• ½ Teelöffel Salz
• 1 Teelöffel Rosenpaprika, scharf
• 250 g Mehl
• ½ Teelöffel Backpulver
• 1 -2 Eigelb

• Sesamsamen, Kümmel, Mohnsamen, getrocknete Kräuter, Röstzwiebeln… zum Bestreuen

Zubereitung

Butter, geriebenen Käse und Sahne mit dem Knethaken der Küchemaschine verrühren. Nach und nach Salz, Paprikagewürz, Mehl und Backpulver hinzugeben und zu einem Mürbeteig verarbeiten. Den Teig zwei bis drei Stunden (oder über Nacht) im Kühlschrank ruhen lassen. Er lässt sich dann besser verarbeiten.

Den Teig etwa fünf bis sechs Millimeter dick ausrollen und mit verschiedenen Förmchen ausstechen. Auf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit dem Eigelb bestreichen.
Nach Wunsch mit Sesam, Mohn, Kräutern, Röstzwiebeln oder Kümmel bestreuen.

Bei 150 °C (Umluft) in den Backofen schieben und etwa 15 Minuten backen, bis das Gebäck golden ist.


Cheese biscuits


Ingredients

150 g butter
180 g Emmentaler Irish or Cheddar (grated)
1/8 litre = 125 ml cream
½ teaspoon salt
1 teaspoon paprika powder
250 g flour
½ teaspoon baking powder
1-2 egg yolks

Sesame seeds, poppy seeds, dried herbs, fried onins or caraway seeds to sprinkle

Preparation

Mix butter, grated cheese and cream with the dough hook of the kitchen machine. Gradually add salt, paprika powder, flour and baking powder and prepare a shortcrust pastry.
Leave the dough in the fridge for two to three hours (or overnight). It‘ ll be easier to process it later on.

Roll out the dough about five to six millimetres thick. Then cut out biscuits using cookie cutter. Brush with egg yolk and place on a baking sheet lined with baking paper.  Brush with egg yolk and,  sprinkle with sesame, poppyseeds, dried herbs or caraway seeds.

Bake at 300 °F  (150 ° C), circulating air, for about 15 minutes until the biscuits have a golden colour.

 

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Mein Mann kann: Mittwochspasta – Farfalle mit Gorgonzola-Soße #Feierabendküche

Farfalle Gorgonzolasauce 1


Der Markgräfler hat mich neulich wieder bekocht. Es gab seine Lieblingsnudeln: Farfalle und dazu eine Gorgonzola-Soße. Die Nudeln hat er auf auf dem Heimweg im italienischen Supermercato in Weil am Rhein eingekauft und – das Jahr neigt sich dem Ende zu – noch einen echten italienischen Panettone mitgebracht.

Statt Farfalle kann man auch andere Nudeln wie Spaghetti oder Tagliatelle nehmen.


Farfalle Gorgonzolasauce 2


Farfalle mit Gorgonzola-Soße


Zutaten
(für 4 Portionen)
• 500 g Farfalle
• 1 Teelöffel Salz
• 3 Esslöffel Olivenöl
• 1 Würfel Fleischbrühe oder ein Esslöffel gekörnte Brühe
• ¼ Liter Wasser
• 150 g milder Gorgonzola (dolce)
• 250 g saure Sahne oder Schmand
• 3 Esslöffel Dinkelmehl
• 2 große Knoblauchzehen
• Pfeffer
• 1 Teelöffel italienische Kräutermischung
• 0,1 Liter Weißwein (Gutedel, Weiß- oder Grauburgunder)

Zubereitung

Anderthalb Liter Wasser mit dem Salz und dem Olivenöl zum Kochen bringen. Die Nudeln nach Packungsangabe in sprudelndem Wasser al dente kochen (bei unseren Farfalle waren das 11 Minuten).

In einem kleineren Topf 250 ml Wasser mit dem Brühwürfel (oder der gekörnten Brühe) aufkochen. Den Gorgonzola in kleine Stückchen schneiden und langsam hinzufügen. So lange mit dem Schneebesen rühren, bis der Käse geschmolzen ist.

Den Topf vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. Die Hälfte der sauren Sahne zur Soße geben. Die andere Hälfte in einer Schüssel mit dem Mehl verrühren, bis eine glatte Masse entsteht.

Anschließend die Mischung zur Soße hinzugeben und dem Schneebesen einrühren. Die Soße kurz aufkochen, bis sie eindickt. Anschließend den Weißwein dazugeben. Mit etwas Pfeffer abschmecken und nach Belieben italienische Kräuter hinzufügen.

Die Nudeln abgießen und mit der Soße servieren. Dazu ein Gläschen Wein kredenzen.


Farfalle Gorgonzolasauce 3


Farfalle with gorgonzola sauce


Ingredients
(for 4 portions)

500 g Farfalle
1 teaspoon salt
3 tablespoons olive oil
1 cube of meat stock or 1 tablespoon granulated stock
¼ litre water
150 g Gorgonzola
250 g sour cream
3 tablespoon spelt flour
2 large cloves of garlic
Pepper
1 teaspoon Italian herbs mixture
0,1 litre white wine (Chasselas, Pinot Blanc or Pinot Gris)

Preparation

Bring a litre and a half of water, salt and olive oil to the boil. Cook the pasta in bubbling water until al dente, according to the package instructions (11 minutes for our Farfalle).

In a smaller saucepan, boil 250 ml of water with the stock. Cut the gorgonzola into small pieces and add slowly. Stir with a whisk until the cheese has melted.

Remove the pot from the heat and allow to cool briefly. Add half of the sour cream to the sauce. In a bowl, mix the other half of sour cream with the flour until the mixture is smooth.

Then add the mixture to the sauce and stir using a whisk. Bring the sauce to the boil briefly until it thickens. Then add the white wine. Season to taste with a little pepper and add Italian herbs to taste.

Drain the pasta and serve with the sauce.
Serve with a glass of wine.

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Resteverwertung: Baguette mit Raclettekäse überbacken, Röstzwiebeln, Boston Gurka


Heute gibt es ein schnelles Abendessen aus Resten – Baguette in der Mitte längs durchschneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit Schweizer Raclette-Käse belegen.
Im Ofen bei 200 °C einige Minuten überbacken, bis der Käse schön zerlaufen ist.
Zum Servieren mit Röstziebeln bestreuen und individuell mit Pfeffer und Paprikapulver würzen (ich lasse das immer weg, ich mag am liebsten den puren Käsegeschmack).
Dazu gibt es statt Essiggurken schwedisches Gurkenrelish (Boston Gurka) aus dem Glas.
Einfach, schnell und gut.
Dazu passt ein Glas Weißwein, z. B. Fendant oder Rotwein  z. B. Dôle.



This is a very quick dinner dish:
Cut baguette lenghtwise, place on a baking tray lined with baking paper, top with Swiss Raclette cheese.
Bake in the oven at 200 °C = 392 °F until the cheese has melted. To serve, sprinkle with fried onions and season to taste with pepper and paprika powder (I leave that out because I want to have the pure cheese flavour). Serve with cucumber relish (I use Swedish Boston Gurka) and white or red wine (Fendant or Dôle).

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Überbackene Bier-Käsespätzle zum #Oktoberfest


oktoberfest-0011Zum heute beginnenden Oktoberfest habe ich mir wieder ein Rezept mit Bier ausgesucht:
Überbackene Bier-Käsespätzle. Ein Rezept mit dem die Badener genausogut etwas anfangen können wie die Schwaben und Bayern.

Auch wenn das Markgräflerland als Weinregion wahrgenommen wird – bis in die 1970er Jahre wurde im Rheintal noch viel Braugerste angebaut, die nach und nach vom Mais verdrängt wurde. Eine neue Initiative bringt seit diesem Jahr wieder Landwirte, Mälzer und Brauer zusammen, nach dem Motto „heimische Gerste für heimisches Bier”. Partner sind unter anderem die Raiffeisen Genossenschaft sowie die Privatbrauerein Ganter in Freiburg und Lasser in Lörrach.

Zu den Bier-Käsespätzle passt ein bunter Salat und ein kühles Bierchen darf auch nicht fehlen – in unserem Fall ein Waldhaus Pils -gerne auch alkoholfrei.



Überbackene Bier-Käsespätzle


Zutaten
(für 4 Personen)
Für die Spätzle
• 4 Eier
• 400 g Mehl
• 150 – 250 ml Bier
• Prise Salz
Für die Soße
• 1 Zwiebel
• Butter
• 50 ml Bier
• 100 ml Sahne
• 150 g Allgäuer Emmentaler (gerieben)
• 50 g Semmelbrösel
• Salz und Pfeffer
• Petersilie für die Dekoration

Zubereitung

In einem großen Topf etwa 2,5 Liter Salzwasser zum Kochen bringen. Eier, Mehl, Salz und Bier in einer großen Schüssel verrühren bis der Teig Blasen wirft. Ist der Teig zu fest, noch etwas Bier hinzufügen.
Wenn das Wasser kocht den Spätzleteig portionsweise durch die Spätzlepresse ins Wasser drücken. Wenn die Spätzle oben schwimmen mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen und in eine Schüssel mit kalten Wasser geben. Die Spätzle in einem Sieb abtropfen lassen.

Für die Soße eine Zwiebel schälen und würfeln. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und un die Zwiebeln in der Butter andünsten. Mit Bier und Sahne ablösschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hälfte des geriebenen Käses unterrühren.

Den Backofen auf 175 °C  vorheizen.

Die Spätzle in eine Auflaufform geben, die Soße hinzugeben und die restlicht Hälfte des geriebenen Käses und die Semmelbrösel darüber streuen. 30 Minuten im Backofen backen.

Petersilie waschen und zupfen. Die Auflaufform aus dem Backofen holen und mit der Petersilie garnieren.

Dazu ein kühles Pils servieren.



Beer and Cheese Spätzles Gratiné


Ingredients
(for 4 servings)

For the spaetzles
4 eggs
400 g flour
150 – 250 ml beer
pinch of salt

For the sauce
1 onion
butter
50 ml beer
100 ml cream
150 g Allgäuer Emmentaler cheese (grated)
50 g breadcrumbs
salt and pepper
parsley

Preparation

In a large pot, bring about 2. 5 litres of salted water to the boil.
Mix eggs, flour, salt and beer in a large bowl. If the dough is to heavy, add some more beer.
When the water is boiling, press the dough in portions through the spaetzle press into the water. When the spaetzles swim up, lift them out of the water with a skimmer and put in a bowl of cold water. Drain the spaetzles in a sieve.

For the sauce, peel and chop an onion. Melt the butter in a pan and sauté the onions in the butter. Deglaze with beer, add cream and season with salt and pepper. Stir in half of the grated cheese.

Preheat the oven to 175 °C (347 °F).

Put the spaetzles in an ovenproof dish, add the sauce and sprinkle with the remaining half of the grated cheese and the breadcrumbs. Bake in the oven for 30 minutes.

Wash and pluck the parsley. Remove the casserole dish from the oven and garnish with the parsley.
Serve with salad and enjoy with a cool beer.


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Maccheroni alla Siciliana – Makkaroni nach sizilianischer Art


Hier im Blog ist es ganz schön ruhig geworden – und das liegt nicht daran, dass hier nicht mehr gekocht und gebacken wird!
Im Gegenteil. Die Markgräflerin hat einfach keine Zeit, all die zubereiteten Köstlichkeiten zu bloggen oder von den unternommenen Wanderungen und Ausflügen zu berichten.

Der Herbst zieht langsam ein. Auch wenn es gerade tagsüber draußen nochmal sommerlich ist, ist es nachts sehr kühl, so dass man fast schon eine Winterjacke braucht.
Wenn die Markgräflerin morgens aus dem Haus geht, ist es noch dunkel und nach Feierabend nicht mehr lange hell. Also geht es möglichst nach draußen um noch letzte Sonnenstrahlen zu genießen….

Aber: Der Backofen wird jetzt endlich wieder öfters benutzt. Zum Beispiel für einen feinen Auflauf mit Makkaroni, Auberginen, Hackfleisch, Tomaten und Käse!
Also die Mittwochspasta einfach mal am Donnerstag gekocht.



Makkaroni nach sizilianischer Art


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 2 Auberginen (560 g)
• 3 Tomaten (180 g)
• 2 Knoblauchzehen
• 5 Esslöffel Olivenöl (50 g)
• Salz
• schwarzer Pfeffer
• ½ Teelöffel zerriebener Thymian
• ½Teelöffel zerriebenes Basilikum
• 1 Prise Cayennepfeffer
• 1 Prise geriebene Muskatnuss
• 3 Liter Wasser
• 250 g Makkaroni
• 3 Esslöffel Olivenöl (30 g)
• 250 g gemischtes Hackfleisch
• 2 Zwiebeln (80 g)
• 3 Esslöffel Rotwein (30 g)
• Butter zum Einfetten der Form
• 50 g geriebener Parmesan
• 50 g Gruyère Käse
• 20 g Butterflöckchen

Zubereitung
Auberginen und Tomaten waschen und abtrocknen. Die Stengelansätze herausschneiden.
Auberginen würfeln. Tomaten mit kochendem Wasser übergießen, häuten und würfeln.
Knoblauchzehen schälen und fein hacken oder durch die Knoblauchpresse drücken.

5 Esslöffel Olivenöl in einem Topf erhitzen. Auberginen, Tomaten und Knoblauch hinzufügen. 5 Minuten dünsten. Dabei den Topf rütteln, damit nichts anbrennt.
Mit Salz, Pfeffer, Thymian, Basilikum, Cayennepfeffer und Muskat würzen. Zugedeckt im eigenen Saft 15 Minuten dünsten lassen.

Wasser mit Salz in einem großen Topf aufkochen. Makkaroni zugeben und 20 Minuten ohne Deckel kochen.

In der Zwischenzeit 3 Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Hackfleisch und die geschälten, gewürfelten Zwiebeln darin unter Rühren gut mischen und 10 Minuten braten. Mit Rotwein ablöschen, dann zum Gemüse geben und mischen. Anschließend zugedeckt warm stellen.

Makkaroni in ein Sieb schütten, mit lauwarmem Wasser abschrecken und abgießen.
Makkaroni in eine feuerfeste, gefettete Form geben. Mit der Hälfte des Käses mischen. Die Gemüse-Hackfleisch-Mischung darauf verteilen.
Restlichen Käse und die Butterflöckchen darauf verteilen.

Im vorgeheizten Ofen 5 Minuten unter dem Grill gratinieren. Herausnehmen und sofort servieren.



Macaroni Sicilian Style


Ingredients
(For 4 persons)

2 eggplants (560 g)
3 tomatoes (180 g)
2 cloves of garlic
5 tablespoons olive oil (50 g)
Salt
black pepper
½ teaspoon ground thyme
½ teaspoon crushed basil
1 pinch cayenne pepper
1 pinch grated nutmeg
3 litres of water
250 g macaroni
3 tablespoons olive oil (30 g)
250 g mixed minced meat (beef and pork)
2 onions (80 g)
3 tablespoons red wine (30 g)
butter for the baking dish
50 g grated parmesan cheese
50 g Gruyère cheese
20 g butter in flakes

Preparation
Wash and dry aubergines and tomatoes. Cut out the stems. Dice the aubergines. Pour boiling water over the tomatoes, skin and chop.
Peel the garlic cloves and chop finely or press through the garlic press.

Heat 5 tablespoons of olive oil in a saucepan. Add aubergines, tomatoes and garlic. Steam for 5 minutes. Shake the pot so that the vegetables don’t get burned.
Season with salt, pepper, thyme, basil, cayenne pepper and nutmeg. Cover and cook in its own juice for 15 minutes.

In a large pot, bring water with salt to a boil. Add the macaroni and cook for 20 minutes without lid.

In the meantime, heat 3 tablespoons of olive oil in a pan. Mix well the minced meat and the peeled, diced onions and fry for 10 minutes while stirring. Deglaze with red wine, then add to the vegetables and mix. Cover with a lid and keep warm.
Pour the macaroni into a sieve, rinse with tepid water and drain.
Put the macaroni in an ovenproof buttered dish. Mix with half of the cheese. Spread the mixture of minced vegetables and minced meat on top.
Sprinkle with the rest of the cheese and place the butter flakes on top.
Put under the grill in a preheated oven for 5 minutes. Remove and serve immediately.

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Auberginen-Piccata mit Couscous und Sommergemüse


Zum Feierabend gibt es heute etwas aus der raffinierten Sommergemüse-Küche. Einfach gemacht und so köstlich ist diese Auberginen-Piccata mit Sommergemüse und Couscous als Beilage…



Auberginen-Piccata


Zutaten
(2-3 Portionen)
• 1 große Aubergine
• Salz
• 50 g Parmesankäse
• 2 Eier
• Pfeffer
• Mehl zum Bestäuben
• 100 ml Rapsöl

Zubereitung
Aubergine waschen und längs in ca. 1 cm breite Scheiben schneiden.
Die Auberginenscheiben von beiden Seiten salzen, in einer flachen Schale aufeinanderlegen und mit einem Holzbrett beschweren. Ca. 20 Minuten Wasser ziehen lassen.
Parmesankäse fein reiben. Die Eier in eine Schüssel aufschlagen, mit einer Gabel verquirlen und mit dem geriebenen Parmesankäse mischen.
Die Auberginenscheiben nach Belieben waagerecht zerteilen oder ganz lassen. Wasser abgießen und die Auberginenscheiben mit einem Küchenpapier trockentupfen, dann pfeffern und in Mehl wenden.
Durch die Eier-Parmesan-Mischung ziehen. Den Backofen auf 80 °C vorheizen.
Im heißen Öl goldbraun ausbacken und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Dann im Backofen warm halten.
Mit Couscous und Paprika-Auberginengemüse (Zwiebel, Knoblauch, Paprika, Aubergine, nach Belieben Tomate in etwas Olivenöl anbraten) servieren.



 Eggplant Piccata


Ingredients
(2-3 servings)
1 large eggplant
Salt
50 g Parmesan cheese
2 eggs
Pepper
Flour for dusting
100 ml rapeseed oil

Instructions
Wash the eggplant and cut lenghtwise it into slices about 1 cm wide.
Salt the eggplant slices on both sides, place them on top of each other in a flat dish and weigh them down with a wooden board. Allow to soak for approx. 20 minutes.
In the meantime, finely grate the Parmesan cheese. Open the eggs into a bowl, whisk with a fork and mix with the grated Parmesan cheese.
Cut the eggplant slices horizontally as desired or leave them at whole lenght. Drain the water and dry the eggplant slices with kitchenpaper, then pepper and turn in flour.
Turn in the egg and parmesan mix. Preheat the oven to 80 °C = 176 °F .
Fry in hot oil until golden brown and drain on kitchen paper. Then keep warm in the oven.
Serve with couscous and vegetables (onions, garlic, peppers, eggplant, tomatoes fried in a little olive oil…)

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Mein Mann kann: Pasta mit Schinken-Sahne-Sauce #Feierabendküche


Aus dem Radio dudelt

Io voglio viaggiare in Italia
In paese dei limoni.
Brigade Rosse e la Mafia
Cacciano sulla Strada del Sol.

[ …]

Spaghetti Carbonara – e una Coca Cola
Carbonara – e una Coca Cola
Carbonara – e una Coca Cola
Carbonara – e una Coca Cola

[…]


Der Markgräfler hat mal wieder Lust abends zu kochen: Zwar keine original Spaghetti alla Carbonara (die Köhlerin verwendet Speck statt Schinken) aber dafür gab es Pasta mit Schinken-Sahne-Sauce. Ein ähnliches Rezept ohne Eigelb und mit mehr Parmesan hatte ich hier schon einmal veröffentlicht (am 1. April 2015 😉 ): Spaghetti mit Schinken-Sahne-Sauce.
Wie immer sollte es schnell (~20 Minuten) und einfach (maximal 10 Zutaten – ohne Basics wie Salz, Pfeffer und Öl) sein.



Pasta mit Schinken-Sahne-Sauce


Zutaten
(für 2 Portionen)
• 300 g Pasta, z. B. Linguine oder Spaghetti
• 100 g gekochter Schinken
• 40 g Parmesan Käse
• 2 Eigelb
• 200 ml Sahne
• 100 ml Milch
• 2 Knoblauchzehen
• 2 Esslöffel Olivenöl
• Salz
• Pfeffer
• ein paar Basikliumblätter

Zubereitung

Nudeln nach Packungsangabe in al dente kochen.

Knoblauch schälen und durch die Knoblauchzehen pressen. Den gekochten Schinken in kleine Würfel schneiden. Den Parmesan-Käse fein reiben. Von den Eiern das Eigelb vom Eiweiss trennen.

Etwas Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Knoblauchzehen und Schinken für 2 bis 3 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen. Anschließend mit Sahne und Milch ablöschen. Parmesan-Käse und Eigelb hinzugeben und verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Nudeln abgießen, zur Schinken-Sahne-Sauce geben und servieren.



Pasta with creamy ham sauce


Ingredients
(for 2 portions)

300 g pasta
100 g ham
40 g Parmesan cheese
2 egg yolks
200 ml cream
100 ml milk
2 cloves of garlic
2 tablespoons olive oil
salt and pepper
a few basilium leaves

Preparation

Cook pasta according to the instructions on the package instructions until al dente.

Peel garlic cloves and and squeeze through the garlic press. Cut ham into small cubes. Finely grate the parmesan cheese. Separate the eggs.

Heat some olive oil in a large pan, add garlic and ham at fry over medium heat for 2 to 3 minutes. Then deglaze with cream and milk. Add parmesan cheese and egg yolks and mix.
Season with salt and pepper.

Drain the pasta, add to the sauce in the pan and serve.