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Ideen für die Fasnachtsparty: Schnelles Paprika-Pesto zu Cevapcici


Bald beginnt ja wieder die Fasnachtsparty-Zeit und da braucht man Ideen für’s Buffet, die gut vorbereitet werden können.

Der Markgräfler hat neulich bei Jamie Oliver ein schnelles Paprika-Pesto entdeckt. Super schnell und einfach, man muss nur ein Glas gegrillte Paprika im Vorratsschrank haben.
Das Paprika-Pesto haben wir statt Ajvar zu den am Vortag vorbereiteten Cevapcici serviert.

Sollte vom Pesto noch etwas übrig sein, kann man dies auch wunderbar als Pastasauce verwenden.



Schnelles Paprika-Pesto
mit geröstetem Thymian und Haselnüssen


Zutaten

• ½ Bund frischer Thymian
• 2 Knoblauchzehen
• 1 Glas (450 g) gegrillte rote Paprika
• 1 Handvoll Haselnüsse
• 1 Handvoll frisch geriebener Pecorino-Käse
• Olivenöl extra vergine

Zubereitung
Die Thymianblätter abzupfen, den Knoblauch schälen und die Paprikaschoten abtropfen lassen.
Thymianblätter und -nüsse in einer Pfanne vorsichtig anrösten, bis sie anfangen, Farbe zu bekommen. Anschließend mit der Paprika und dem Knoblauch in einem hohen Mixbecher pürieren.  Mit Meersalz und schwarzem Pfeffer würzen, dann den Käse und genügen Öl hinzufügen, bis eine schöne Pesto-Textur entsteht.



Zagreber Hackfleischröllchen – Cevapcici


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 400 g gemischtes Hackfleisch (Schwein und Rind)
• 200 g Lammhackfleisch
• Salz
• frisch gemahlener Pfeffer
• 3 Knoblauchzehen
• 1 Zwiebel

Zubereitung
Das Hackfleisch mit Salz und Pfeffer würzen. 3 geschälte Knoblauchzehen in sehr kleine Würfel schneiden und unter den Fleischteig kneten. Aus dem Fleischteig kleine, daumendicke Röllchen formen und nebeneinander in eine Schale legen. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag die Gemüsezwiebel in halbe Ringe oder grobe Würfel schneiden. Die Hackfleischröllchen auf dem Holzkohlegrill (oder in einer Grillpfanne) rundum knusprig braun braten. Mit rohen Zwiebelringen und Paprikapesto anrichten.



Grilled red pepper pesto
with toasted thyme & hazelnuts


Ingredients
½ a bunch of fresh thyme
2 cloves of garlic
1 x 450 g jar of roasted red peppers
1 handful of hazelnuts
1 handful of freshly grated pecorino cheese
extra virgin olive oil

Instructions
Pick the thyme leaves, peel the garlic and drain the peppers.

Gently toast the thyme leaves and nuts until they start to colour, then blitz with the peppers and garlic.
Season with sea salt and black pepper, then add the cheese and enough oil until you’ve got a good pesto texture.



Cevapcici


Ingredients
400 g minced meat (pork and beef)
(pork and beef)
200 g minced lamb
Salt
freshly ground pepper
3 cloves of garlic
1 onion

Instructions
Season the minced meat with salt and pepper. Cut 3 peeled garlic cloves into very small cubes and knead into the meat mixture. From the meat dough form small, inch-thick rolls and lay side by side in a bowl. Cover with cling film and let rest in the refrigerator overnight.

The next day, cut the onion into rings. Barbecue the minced meat rolls on the charcoal grill (or in a grill pan) fry all around until crispy brown. Serve with raw onion rings and red pepper pesto.

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Apéro-Happen – Ölsardinen-Rilette


Zum italienisch inspirierten Campari-Holunder-Spritz mit Basilikum braucht man eine kräftige Grundlage, oder nicht?

Ich dachte mir, dass am Freitagabend etwas mit Fisch dazu passen könnte, und so habe ich mit bretonischen Ölsardinen einen Brotaufstrich gemacht.
Norditalien und der Westen Frankreichs kombiniert – na, wenn das keine Völkerverständigung ist, dann weiß ich auch nicht….
Passt jedenfalls hervorragend zum Apéro – Santé!

Übrigens ist der handbemalte Teller ein Souvenir, welches ich mir vor ein paar Jahren aus der Bretagne  – genauer gesagt aus Quimper (ist bekannt für seine schönen Fayencen) – mitgebracht hatte., die Sardinen stammen aus Douarnenez.
Da kommt schon fast Urlaubsstimmung auf (fehlt nur noch das Meer – seufz)…



Ölsardinen-Rilette


Zutaten
(Für 4 – 6 Personen)

• 135 g Sardinen in Olivenöl (= 1 Konserve)
• 250 g Frischkäse
• Meersalz
• Pfeffer
• 1 rote Zwiebel
• 1 Baguette/Weißbrot

Zubereitung
– Sardinenbüchse öffnen und zusammen mit dem Olivenöl in eine kleine Schüssel geben.
– Sardinen mit einer Gabel zerdrücken mit Frischkäse vermischen, dann mit Salz und Pfeffer würzen.
– Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden, Rilette mit Zwiebeln garnieren.
– Zu Weißbrot als Auftrich (oder Dip mit Crackern) servieren.



Sardines-Rilette


Ingredients
(For 4 – 6 people)

135 g sardines in olive oil (= 1 can)
250 g cream cheese
Sea-salt
Pepper
1 red onion
1 baguette / white bread

Instructions
– Open the sardine can and place in a small bowl together with the olive oil.
– Crush sardines with a fork, mix with cream cheese, then season with salt and pepper.
– Peel onion and cut it into thin rings, garnish the Rilette with onions.
– Serve with white bread as a spread (or dip with crackers).

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Senfsauce (ohne Ei) mit Zitronenmelisse zu Markgräfler Spargel und italienischem Schinken


Hier im Blog war in der vergangenen Woche nicht viel los….
Aber was soll ich euch denn viel Neues erzählen? – Im Markgräflerland ist Spargelsaison, da braucht man sich nicht lange zu überlegen, was an Sonn- und Feiertagen bei uns auf den Tisch kommt. Spargeln satt, in allen Variationen!
Wer noch ein paar Anregungen braucht, der kann sich in meinem Beitrag vom vergangenen Jahr die Rezepte von fünf klassischen Spargelgerichten aus dem Markgräflerland  ansehen.

Der Markgräfler und die Markgräflerin essen den Spargel am liebsten mit Schinken und Kartoffeln und wenn die Markgräflerin Zeit und Muße dazu hat, gibt es eine selbstgemachte Sauce Hollandaise.
Meistens soll es aber schnell gehen, schließlich braucht ja das Spargelschälen auch seine Zeit – je nachdem, wie viel man zu schälen hat…
Deshalb rühre ich öfters die etwas schnellere Mayonnaise, die man leichter machen kann, indem man einen Teil des Öls durch fettarmen Joghurt ersetzt.

Mayonnaise

• 1 Eigelb
• 1 Teelöffel Senf
• Salz
• Pfeffer
• 2 Teelöffel Essig oder Zitronensaft
• 1/8 Liter = 125 ml Olivenöl
• 1/8 Liter = 125 ml Rapsöl

Zubereitung
Eigelb mit Salz verrühren, unter ständigem Rühren (Handrührgerät) Senf, Essig oder Zitronensaft und zuletzt das Öl tropfenweise zugeben, bis eine feste, cremige Masse entsteht. Mit etwas schwarzem, frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Neulich habe ich eine weitere Variation ohne Ei ausprobiert – eine erfrischende Senfsauce mit Zitronenmelisse – die in meinem Garten schon wieder üppig wächst.
Die Sauce passt übrigens auch sehr gut zu gebratenem oder gegrilltem Fleisch oder Fisch.


Senfsauce mit Zitronenmelisse


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 8 Esslöffel Zitronensaft
• 8 Esslöffel Rapsöl
• 2 Teelöffel süßer Senf
• 2 Teelöffel scharfer Senf
• 2 Teelöffel frisch gehackte Zitronenmelisse Blätter
• Pfeffer

Zubereitung
Alle Zutaten in einen hohen Becher geben und mit dem Stabmixer aufschlagen, bis eine cremige Masse entsteht. Dabei den Stabmixer langsam immer wieder von unten nach oben bewegen.
Das dauert nur wenige Minuten und schon ist die Sauce fertig.


Spargel Senfsauce 1


Two dip sauces for white asparagus


Mayonnaise
Ingredients
(for 4 Persons)

1 egg yolk
1 teaspoon of mustard
Salt
Pepper
2 teaspoons of vinegar or lemon juice
1/8 litre= 125 ml of olive oil
1/8 litre = 125 ml rapeseed oil

Instructions
Mix egg yolk with salt, then add mustard, vinegar or lemon juice while stirring constantly  with a hand mixer. Finally add the oil drop by drop until a firm and creamy mass is formed.
Season with a little freshly ground black pepper.


The other day I tried another variation without egg – a refreshing mustard sauce with lemon balm – which is growing lushly in my garden at the moment, just as every year.
Incidentally, the sauce also goes very well with grilled or fried meat or fish.

Mustard sauce with lemon balm

Ingredients
(For 4 people)

8 tablespoons lemon juice
8 tablespoons rapeseed oil
2 teaspoons sweet mustard
2 teaspoons hot mustard
2 teaspoons freshly chopped lemon balm leaves
Pepper

Instructions
Put all the ingredients in a tall beaker and whip with the hand blender while slowly moving the hand blender from bottom to top until a creamy mixture is formed.
It only takes a few minutes and the sauce is ready.

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Tripes frites – Frittierte Kutteln


Obwohl Kutteln ein tierisches Produkt ist – nämlich der Rindermagen – gelten sie als beliebte Fastenspeise und werden dabei nicht zum Fleisch gezählt.
Ich habe euch hier im Blog in der Vergangenheit schon verschiedene Zubereitungsarten vorgestellt, wie die Sauren Kutteln, Geröstete Kutteln mit Brägele oder die Trippa alla Fiorentina – Kuttelsuppe aus der Toskana/Florenz.


 


In einem Kochbuch über die französische Küche habe ich dann noch die Tripes frites – Frittierte Kutteln, ein Rezept aus dem Burgund, entdeckt. Das wollte ich unbedingt mal ausprobieren.
Liest man jedoch die fetthaltige Zutatenliste und bedenkt man die entsprechende Kalorienanzahl, so kann man dieses Gericht nicht unbedingt als Fastenspeise bezeichnen 🙂



Leider habe ich beim Metzger unseres Vertrauens nur fein vorgeschnittene Kutteln bekommen, daran haften die Semmelbrösel nicht so gut.
Man sollte deshalb unbedingt vorgegarte Kutteln am Stück beim Metzger vorbestellen und sie selbst in die benötigte Größe schneiden.
Dann kann man die frittierten Kutteln auch in der Knoblauch-Petersiliensauce dippen, die dazu gereicht wird.



Geschmeckt hat das Gericht dennoch hervorragend. Wir haben den Dip einfach über die Kutteln gegossen.
Dazu gab es einen erfrischenden Blattsalat.



Frittierte Kutteln – Tripes frites


Zutaten
(für 6-8 Portionen)

• 1 kg vorgegarte Kutteln am Stück
• 150 g Butter
• 150 g Semmelbrösel
• etwa 1 Liter Rapsöl zum Frittieren

Für die Sauce
• 3 Schalotten
• 200 g Butter
• 4 Knoblauchzehen
• 1 Esslöffel Marc de Bourgogne –  ersatzweise Grappa
• 1 Bund Petersilie
• Salz
• Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung
Die Kutteln waschen, abtrocknen und in Streifen von etwa 1 ½ cm Breite schneiden.
Die Butter in einer Kasserolle zerlassen. Die Semmelbrösel in einen tiefen Teller geben. Das Öl in der Fritteuse oder in einem Topf erhitzen.
Die Kutteln zuerst in die geschmolzene Butter tauchen, dann in den Semmelbröseln wälzen.
In der Fritteuse oder im Topf in etwa 3 Minuten knusprig frittieren. Auf Küchenpapier legen, damit überschüssiges Fett aufgesaugt wird. Die Kutteln in einer Schüssel warm stellen.

Für die Sauce die Schalotten schälen und fein hacken. Die Butter in einer Kasserolle zerlassen. Die Schalotten dazugeben und bei schwacher Hitze 2-3 Minuten glasig dünsten.
Den Knoblauch durch die Presse dazugeben. Salzen, pfeffern. Zum Schluss den Marc unterrühren.
Die Petersilie waschen, trockentupfen und über die Sauce streuen. Sehr heiß zu den frittierten Kutteln servieren.


 


Fried tripe – Tripes frites
(A recipe from Burgundy/France)

Ingredients
(for 6-8 servings)

1 kg pre-cooked tripe in one piece
150 g butter
150 g breadcrumbs
about 1 litre of rapeseed oil for frying

For the sauce
3 shallots
200 g butter
4 garlic cloves 
1 tablespoon Marc de Bourgogne – alternatively Grappa
1 bunch parsley
Salt
Pepper from the grinder

Preparation
Wash the tripe, dry and cut into strips about 1 ½ cm wide.
Melt the butter in a casserole. Put the breadcrumbs in a deep plate. Heat the oil in the fryer or in a saucepan.
First dip the tripe into the melted butter, then toss in the bread crumbs.
Fry in the fryer or pot for about 3 minutes until crispy. Place on kitchen paper so that excess fat is absorbed. Keep the tripe warm in a bowl.

For the sauce, peel the shallots and finely chop. Melt the butter in a casserole. Add the shallots and fry over low heat for 2-3 minutes.
Add the garlic through the press. Salt, pepper. Finally, stir in the Marc.
Wash the parsley, pat dry and sprinkle over the sauce. Serve hot together with the fried tripe.

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Superfood aus alten Zeiten: Die Indianerkartoffel – Topinambur-Puffer mit Quark-Schnittlauch-Dip

Tobinambur-Puffer

Am Samstagnachmittag hat die Markgräflerin das schöne Wetter genutzt, um ein wenig im Garten zu werkeln.
Unter dem Apfelbaum wurden etwa 250 Blumenzwiebeln eingegraben und gleichzeitig die Topinambur-Ernte durchgeführt.
Mein Gärtner meinte, der Apfelbaum fände das nicht so toll, wenn er von den Topinambur-Pflanzen so eingeengt wird und deshalb hatte ich schon im Juni ausgegraben, was ging.
Aber Topinambur ist wie Unkraut – bleibt nur ein kleines Stück Knolle im Boden, so vermehrt sich die Pflanze und wuchert alles zu.

Befragt man Wikipedia, so erfährt man, dass sich der Name der Pflanze vom indianischen Volk der Tupinambá ableitet. Im Deutschen kann sie sowohl das männliche (der Topinambur) als auch das weibliche Geschlecht (die Topinambur) annehmen.
Mancherorts in Baden wird Topinambur als Erdapfel bezeichnet. Weitere Namen sind Erdbirne (in Südbaden auch Ross-Erdäpfel, weil sie an Pferde verfüttert wurden) oder Jerusalem-Artischocke, Borbel, Erdartischocke, Erdschocke, Erdsonnenblume, Erdtrüffel, Ewigkeitskartoffel, Indianerknolle, Kleine Sonnenblume, Knollensonnenblume, Rosskartoffel, Schnapskartoffel, Süßkartoffel und Zuckerkartoffel. Als Erdbirne oder Erdapfel wird im Rheinland, in Süddeutschland, Österreich und in der Schweiz auch die Kartoffel bezeichnet.



Als Topinambur oder Rossler (Ortenau) wird auch der aus den inulinreichen Sprossknollen dieser Pflanze hergestellte Branntwein bezeichnet.
Wir hatten uns von einem Ausflug einmal ein kleines Fläschchen zum Ausprobieren mitgebracht.
Ich fand den Topinambur Schnaps fürchterlich, zu wurzelig, fast so wie Enzian-Schnaps, den ich übrigens auch nicht mag….


Topinambur Blüte

Aber kommen wir zurück zur Rohware, den Topinamburknollen.
Topinambur kann man grundsätzlich das ganze Jahr über frisch ernten, so lange der Boden nicht zu trocken oder gefroren ist.
Im Sommer, wenn der Boden sehr trocken ist, haben die Knollen weniger Wasser gespeichert und sind eventuell geschrumpft und schmecken sehr bitter und sind zäh.
Im heißen Sommer sollten deshalb keinen Knollen geerntet werden.  Die Haupt-Erntezeit für die Topinambur-Knollen ist aber im Herbst, wenn die Blätter gelb werden.
Kühl und dunkel gelagert sind die geernteten Knollen nur wenige Tage haltbar (an der Luft trocknen sie schnell aus und schrumpfen).
Hiefür sollten die Knollen nur grob von der Erde befreit aufbewahrt und erst vor der Verwendung gewaschen werden.
Deshalb am besten immer nur kleine Mengen ernten und sofort verbrauchen.
Hat man dennoch zuviel geerntet, kann man die Knollen waschen, schälen und in Gefrierbeuteln verpackt einfrieren.

Topinambur stammt aus Nord- und Mittelamerika, ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet wird in Mexiko vermutet. Heute ist die Art im zentralen und östlichen Nordamerika sowie in Mittelamerika verbreitet und gilt als Kulturpflanze der Indianer aus vorkolumbianischer Zeit.



Nach Europa kam die Knolle, als überlebende einer Hungersnot unter französischen Auswanderern in Kanada/Nordamerika 1610 einige der unbekannten Knollen, die ihnen das Leben gerettet hatten, in ihre alte Heimat schickten. So kam sie auch 1612 nach Paris sowie in den Vatikan zur Sammlung für Wunder aller Art.
In Frankreich wurde die „Indianerkartoffel“ nach einem brasilianischen Indianerstamm, der zufällig gerade zu Besuch war, benannt: topinambour.
Päpstliche Gärtner bennannten sie girasole articiocco (Sonnenblumen-Artischocke).
Im  englischen Sprachraum entwickelte sich später aus dem Wort „girasole” die Bezeichnung Jerusalem-Artischocke (Jerusalem artichoke).

Topinambur wurde zunächst als Nahrungsmittel angebaut. Im 19. Jahrhundert waren die Knollen ein wichtiges Nahrungs- und Futtermittel. Vor allem in Frankreich genoss sie nach ihrer Einführung Anfang des 17. Jahrhunderts große Popularität.
Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die süßlich schmeckende Knolle aber weitgehend von der ergiebigeren Kartoffel verdrängt.

Verwunderlich ist das nicht, es ist nämlich zuweilen auch recht mühsam, die kleinen und oft unförmigen Knollen zu schälen.
Aber es lohnt sich auf jeden Fall, denn die/der Tobinambur ist ein wahres Superfood:

Die Indianerkartoffel – ein wahres Superfood
Topinambur-Knollen enthalten viele wichtige Vitamine wie Karotin, B1, B2, B6, C, D, Nicotinsäure und Biotin. Zudem haben sie einen sehr hohen Kaliumgehalt (400 – 800 mg / 100g) und enthalten zahlreiche weitere wichtige Spurenelemente.

Energiewert pro 100g: 30 kcal / 126 KJ
Zum Vergleich Kartoffeln: 85 kcal / 356 KJ

Topinambur Inulin – ideal für Diabetiker

Die Topinambur-Knollen sind bei Diabetikern beliebt, da sie den Mehrfachzucker Inulin (nicht zu verwechseln mit dem Enzym Insulin!) enthalten.
Inulin (Alantstärke) ist ein unverdauliches Polysaccharid (Vielfachzucker) und ist in vielen Pflanzen als Reservestoff eingelagert.
Für Diabetiker ist Inulin besonders gut geeignet. Es enthält Fructose-Einheiten und dient als Glucose-Ersatz.
Übrigens enthalten beispielsweise Zichorien, Artischocken, Spargeln, Lauch oder Löwenzahn ebenfalls den Mehrfachzucker Inulin.

Inulin wird heutzutage oft auch als Zutat in der Lebensmittelherstellung als Fett-Ersatz verwendet, um den Geschmack und das Mundgefühl zu verbessern.

Die rohe Knolle schmeckt nuss-artig und ist von ähnlich knackiger Konsistenz wie eine Karotte. Topinambur kann nach Belieben allen frisch zubereiteten Salaten beigemischt werden.
Gekochte Topinamburknollen schmecken wegen ihres hohen Zuckergehaltes leicht süßlich. Dieser Geschmack lässt sich einfach neutralisieren, wenn man schon während des Kochens etwas Zitronensaft zugibt. Das Topinamburgemüse schmeckt dann ähnlich wie Schwarzwurzeln oder Artischocken.

Ich habe die Tobinambur mit Kartoffeln gemischt und köstliche, knusprige Puffer daraus gebacken.



Topinambur-Puffer mit Quark-Schnittlauch-Dip


Zutaten (4 Portionen)

Für die Puffer

• 200 g Topinambur
• 200 g Kartoffeln
• 1 Ei
• 1 Teelöffel Dinkelmehl
• Salz
• Pfeffer
• 20 ml Rapsöl

Für den Dip

• 250 g Quark
• Spritzer sprudelndes Mineralwasser
• Schnittlauch
• Salz
• Pfeffer

Zubereitung

Topinambur und Kartoffeln schälen und auf einer Küchenreibe grob raspeln. Mit Ei und Mehl verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.
Aus der Masse Puffer formen und mit Rapsöl in der Pfanne von beiden Seiten etwa 4 bis 6 Minuten goldbraun anbraten. Anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Für den Dip Schnittlauch waschen und in kleine Röllchen schneiden. Den Quark mit einem Spritzer Mineralwasser aufschlagen. Schnittlauch unterheben, mit Salz und Pfeffer würzen.



Topinambour Fritters with Quark and Chives Dip


Ingredients (4 servings)

For the fritters

200 g Jerusalem artichokes / Sunroots / Topinambour (Helianthus tuberosus)
200 g potatoes
1 egg
1 teaspoon flour
Salt
Pepper
20 ml rapeseed oil

For the dip

250 g of quark/fromage blanc or cottage cheese
sparkling mineral water / soda water
Chives
Salt
Pepper

preparation

Peel topinambur and potatoes. Grate coarsely on a kitchen grater. Mix with egg and flour, season with salt and pepper.
Heat rapeseed oil in a pan. Form fritters using a spoon and fry them in the hot oil for about 4 to 6 minutes until golden brown. Then let drain on kitchen paper.

For the dip, wash the chives and cut into small rolls. Whip the quark with a splash of mineral water to make it creamy. Add the chives and season with salt and pepper.

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Da kichert die Erbse und wird rot: Rote Bete Hummus


Es ist noch Rote Bete da und die restlichen Kichererbsen müssen aufgebraucht werden!
Deshalb gibt es heute  – ganz einfach und schnell – Rote Bete Hummus!
Schmeckt als Dip und als Apéro Happen, aber auch zum Barbecue. Denn die Grillsaison ist noch lange nicht vorbei…



Rote Bete Hummus


Zutaten
250 g Kichererbsen (frisch gekocht oder aus Dose/Glas)
150 g gekochte Rote Bete Würfel
1 Esslöffel Tahina
Saft von ½ Zitrone
1-2 gepresste Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer
Crème fraîche
Olivenöl
Kräuter für die Deko

Zubereitung
Kichererbsen mit Rote Bete, Tahina, Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Pfeffer pürieren.
Nach Belieben mit Crème fraîche und Olivenöl abschmecken.



Beetroot hummus


ingredients
250 g chickpeas (freshly cooked or canned)
150 g cooked beetroot cubes
1 tablespoon of Tahina
Juice of ½ lemon
1-2 pressed garlic cloves
Salt
Pepper
Creme fraiche
Olive oil
Herbs for decoration

preparation
Puree chick peas together with beetroot, tahina, lemon juice, garlic, salt and pepper.
Season with creme fraîche and olive oil.

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Wie kocht man eigentlich Kichererbsen? …. und ein Grundrezept für orientalischen Hummus mit Karotten-Sesam-Sticks


Es ist schon etwas länger her, da habe ich eine Packung getrocknete Kichererbsen gekauft. 1a Bio-Ware, aber leider ist die Packung im Regal im Keller vergessen worden.
Beim durchforsten meiner Vorräte sind die Kichererbsen wieder aufgetaucht und da fiel es mir wieder ein: Ich wollte doch im Sommer mal Hummus daraus machen, aber so schnell geht das ja nicht, denn man muss die Kichererbsen am Vorabend dafür in Wasser einweichen und aufquellen lassen…

Ooops, die sind kurz vor dem Verfalldatum. Höchste Zeit für selbst gemachtes Hummus!
Und dabei habe ich noch jede Menge andere Rezepte gefunden, die ich schon längst mal ausprobieren wollte.
Aber fangen wir erst mal bei den Basics an!

Also habe ich zuerst einmal die Kichererbsen eingeweicht.

Dazu braucht man:

• 1 verschließbares Einmachglas  – ich habe ein 1 Liter Glas mit Schnappverschluss gewählt
• 250 g getrocknete Kichererbsen
• 1 Teelöffel Natron
• reichlich kaltes Wasser

Zubereitung
Die getrockneten Kichererbsen mit 1 Teelöffel Natron in ein verschließbares Glas geben. Bis ca. 1 cm unter den Rand mit kaltem Wasser auffüllen, das Glas verschließen und über Nacht bei Raumtemperatur etwa 12 Stunden stehen lassen.

Am nächsten Tag haben sich die Kichererbsen so sehr mit Wasser vollgesaugt, dass sie etwa die doppelte Größe erreicht haben.
Die Kichererbsen in ein Sieb abschütten und mit Wasser abbrausen.
In einen großen Topf mit reichlich Wasser geben und in ca. 50 Minuten weichkochen. Den auf der Oberfläche entstehenden Schaum zwischendurch abschöpfen.
Dann die gegarten Kichererbsen in ein Sieb abschütten und abtropfen lassen.
Jetzt können die Kichererbsen weiterverwendet werden.
Solltet ihr nicht die ganze Menge auf einmal brauchen, so könnt ihr die übrigen Kichererbsen in einem verschlossenen Behälter bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Natürlich könnt ihr für den Hummus auch schon vorgekochte Kichererbsen aus der Konserve verwenden, das spart einiges an Zeit….
Dafür die Kichererbsen in ein Sieb abschütten und mit kaltem Wasser abbrausen und gut abtropfen lassen.


How to prepare dried chick peas for hummus

You’ll need:

1 preserving jar with a lid- I have chosen a 1 litre glass jar with snap closure
250 g dried chick peas
1 teaspoon baking soda
plenty of cold water

preparation
Put the dried chickpeas together with 1 teaspoon of soda into a preserving jar with a lid. Fill to about 1 cm below the edge with cold water, close the jar and allow to stand overnight at room temperature for about 12 hours.

The next day, the chickpeas have soaked with so much of water that their size has doubled.
Pour the chickpeas into a strainer and rinse thoroughly with water.
Place in a large saucepan with plenty of water and boil for about 50 minutes until soft, skimming off the foam that accumulates.
Then pour the cooked chick peas into a sieve and drain.
Now the chick peas are ready for use.
If you do not need the whole quantity at once, you can store the remaining chickpeas in a sealed container in the refrigerator for up to 3 days.

Of course you can also use pre-cooked chickpeas from the can for the hummus, which saves a lot of time ….
If you do so, pour the chick peas in a sieve, rinse with cold water and drain well.



Grundrezept für Hummus


Zutaten
(für 4 Portionen)
• 200 g gegarte Kichererbsen
• 2 Teelöffel geröstetes Sesamöl
• Saft von 2 Zitronen
• 2 Knoblauchzehen
• Chilipulver oder Cayennepfeffer
• Paprikapulver
• frisch gemahlener Kreuzkümmel
• frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• 4 Esslöffel Tahina (Sesampaste)

Zubereitung

Alle Zutaten in einen hohen Behälter geben und mit dem Stabmixer fein pürieren.
Falls die Masse zu dick und fest ist, mit ein wenig Wasser strecken.
Dazu passt frisches Fladenbrot oder Gemüsesticks.

Bei uns gab es Karotten-Sesam-Sticks dazu:

 



Karotten-Sesam-Sticks


Zutaten
(für 4 Portionen)
• 4 Karotten
• 1 Esslöffel Olivenöl
• Saft von einer Orange
• 1 Teelöffel Honig
• Saft von einer Zitrone
• Meersalz
• Chili
• etwas gehackten Koriander oder glatte Petersilie
• 1 Esslöffel gerösteter (schwarzer) Sesam

Zubereitung
Die Karotten schälen und in ca. 5 cm lange Stifte schneiden. Mit Olivenöl in einer Pfanne kurz anschwitzen.
Mit Orangensaft ablöschen und ca. 4 Minuten garen. Mit Honig, Zitronensaft und Meersalz abschmecken. Je nach Geschmack etwas Chili dazugeben.
Den Koriander oder Petersilie mit etwas Sesam vermengen und in eine Schale geben.
Die Karotten kurz abkühlen lassen und in der Sesam-Koriander/Petersilien-Mischung wenden.


Basic recipe for hummus

ingredients
(For 4 servings)
200 g cooked chick peas
2 teaspoons roasted sesame oil
Juice of 2 lemons
2 cloves of garlic
Chili powder or cayenne pepper
Paprika powder
Freshly ground cumin
Freshly ground black pepper
4 tablespoons Tahina (sesame paste)

preparation

Purée all ingredients.
If the mass is too thick and firm, add a little water.
Serve with fresh flat bread or vegetable sticks.

We had carrot sesame sticks:

Carrots-and-sesame sticks

ingredients
(For 4 servings)
4 carrots
1 tablespoon olive oil
Juice of 1 orange
1 teaspoon honey
Juice of 1 lemon
sea-salt
chilli powder
Some chopped coriander or smooth parsley
1 tablespoon of roasted (black) sesame

preparation
Peel the carrots and cut into about 5 cm long sticks. In a pan, fry with olive oil for a short time.
Glaze with orange juice and cook for about 4 minutes. Season with honey, lemon juice and sea salt. Add some chilli powder to taste.
Combine coriander or parsley with some sesame and place in a bowl.
Let the carrots cool briefly and turn in the sesame coriander / parsley mixture.

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Resteverwertung: Rote-Bete-Frischkäse Dip

Rote Bete Dip mit Dinkel- und Randen&Chia Crackern

Kürzlich, als ich Dinkelnudeln mit Rote-Bete Sauce und Fetakäse gemacht hatte, war noch etwas von der Sauce übrig.
Ich hatte nämlich Sauce für 4 Portionen gekocht, aber nur Nudeln für 2 Personen.


Rezept für Rote Bete Dinkelnudeln mit Feta


Am nächsten Tag habe ich einfach ein wenig Doppelrahm-Frischkäse unter die Sauce gemischt – das gab einen wunderbaren Dip, der ganz prima zu Kräckern, Brotsticks oder Knäckebrot passt.
Mit frischer, gehackter Petersilie aus dem eigenen Garten bestreut gibt das eine feine und vitaminhaltige Vorspeise bzw. feine Apéro Häppchen.


Rote Bete Frischkäse Dip 2


Als Brotaufstrich kann man den Dip auch verwenden!
Wir haben mit Blévita Kräckern gedipt (Dinkel bzw. mit Randen&Chia – gibt es in der Schweiz bei Migros).


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Radieschenernte – und ein Grundrezept für Quarkdips und Brotaufsstriche


Es ist schon wieder zwei Wochen her, als ich die ersten Radieschen aus meinem neuen Hochbeet ernten konnte und erst vorgestern habe ich dann die restlichen aus dem Beet geholt.
Die Sorte heißt Poloneza – ein frühes, rundes Radieschen. Zart, saftig und mildwürzig von Kiepenkerl.



Wir haben die Radieschen pur, als Radieschenquark mit Pellkartoffeln und in Rädchen geschnitten als Zutat für einen gemischten Salat verspeist.
Und dann gab es ja noch die leckeren Pumpernickel-Häppchen.
Das Grundrezept für Quarkdips bzw. Quarkaufstriche ist ganz einfach (siehe unten).
Mein Tipp: Statt Sahnequark Magerquark verwenden und mit sprudelndem Mineralwasser verrühren – das macht den Quark cremig und er schmeckt genauso sahnig wie der fettere Quark.



Grundrezept für Quarkdips/Aufstriche


Zutaten
• 250 g Quark
• 3-4 Esslöffel Milch, Sahne oder Mineralwasser
• Salz

Zubereitung
Quark mit Milch, Sahne oder Mineralwasser verrühren Mit Salz abschmecken


Basic recipe for quark dips / spreads

Ingredients
• 250 g quark/fromage blanc
• 3-4 tablespoons of milk, cream or sparkling water
• Salt

Preparation
Mix quark with milk, cream or sparkling water. Season with salt



Radieschenquark


Grundrezept Quarkdip +
Radieschen, gerieben oder in kleine Würfel geschnitten
etwas Zitronensaft, Zucker
Schnittlauchröllchen

Radish Quark
Basic recipe for Quarkdip +
• Radishes, grated or cut into small cubes
• Some lemon juice, sugar
• Chives



Eierquark


Grundrezept Quarkdip +
2 hartgekochte, in Würfel geschnittene Eier
1 Teelöffel Senf
Schnittlauchröllchen

Egg Quark
Basic recipe for Quarkdip +
• 2 boiled eggs, peeled and cut into cubes
• 1 teaspoon mustard
• Chives


Hochbeet im Garten, Anfang April 2017
Englisch, Essen & Trinken, Food, Rezepte, Sommer, Vegetarisch

Avocadomousse als Dip – aus dem iSi Gourmet Whip

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Was für ein traumhaftes Sommerwetter im September.
Nur schade, dass es jetzt schon immer so früh dunkel wird. Aber ein Wochenend-Wein oder Cocktail und dazu ein wunderbarer Dip gehen doch immer, oder nicht?

Unser Abschluss-Abendessen in der Lorraine, bei dem es als „Gruß aus der Küche” eine Avocadocreme auf Blinis gab, hat mich inspiriert, wieder mal einen Avocado Dip à la Guacamole zu machen, aber diesmal im Rahmbläser!


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Avocadomousse


Zutaten

• 1 reife Avocado
• 1 Esslöffel Zitronen- oder Limettensaft
• 100 ml Milch
• 100 g Sauerrahm
• 200 ml Sahne
• Salz
• Cayennepfeffer

Zubereitung
Die Avocado halbieren, das Fruchtfleisch auslösen, sofort mit Zitronen- oder Limettensaft beträufeln und in Würfelchen schneiden.
In einen hohen Becher geben, die Milch hinzufügen und mit dem Stabmixer fein pürieren.
Das Püree mit Sauerrahm und Sahne mischen. Mit Salz und Cayenenpfeffer abschmecken, dann durch ein Spitzsieb passieren.
Mit Hilfe eines Trichters in den Behälter des Gourmet Whips füllen und  verschließen.
1 Kapsel füllen und 8-10 mal schütteln.

Der Dip eignet sich natürlich für Tortilla Chips, aber auch für Gemüsesticks (Gurken, Karotten), gebackene oder frittierte Kartoffelspalten oder für Wraps oder Fajitas.


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Avocado Mousse

Ingeredients:

1 ripe avocado
1 tablespoon lemon or lime juice
100ml milk
100g sour cream
200ml cream
salt
cayenne pepper

Preparation
Halve the avocado, scoop out the pulp, immediately sprinkle with lemon or lime juice and cut into cubes.
Add the milk, then puree with a hand blender.
Mix the avocado puree with sour cream and cream. Add salt and cayenne pepper to taste, then strain through a chinois.
Fill into the iSi Gourmet Whip (Espuma maker). Close, insert a N2O capsule. Shake 8-10 times.


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This avocado mousse is a suitable dip for tortilla chips, but also for vegetables (carrot or cucumber sticks), baked or fried potato wedges or wraps or fajitas.