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Erfrischender Melonen-Gurken Salat mit getrockneter Tomate und Minze

Melone Minze Salat3

Eingentlich sollte es heute Abend wieder einmal diesen erfrischenden Salat geben – eigentlich. Aber anscheinend hatten alle heute Abend (oder vielleicht schon am Nachmittag?) etwas Änliches vor. Zum Beispiel eine kalte Gurkensuppe (heute ganz viele Aufrufe bei diesem Post) oder eben diesen supertollen Salat – denn als ich beim Einkaufen war – nix da… A U S V E R K A U F T – in zwei Läden. Aber das Rezept bringe ich trotzdem nochmal, weil er einfach so toll schmeckt, wenn es heiss ist – und es gibt die Melone halt auf die klassische Art, mit Schwarzwälder Schinken!

Melonen-Gurken Salat mit getrockneter Tomate und Minze

Für 2 Personen braucht man:

1 Charentais Melone
1 kleine Landgurke
getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
2 Zweige frische Minze
Salz, Pfeffer, Johannisbeer- oder Weißweinessig

Die Melone halbieren, die Kerne entfernen und mit einem Melonenausstecher Kugel formen (oder einfach in Stücke schneiden).

Melone Minze Salat1

Die Gurke grob schälen, in dünne Scheiben schneiden. Die eingelegten getrockneten Tomaten zuerst in Streifen, dann in Würfel schneiden. Minze waschen, in feine Streifen schneiden. Mit Essig, Salz und Pfeffer würzen, evtl. noch etwas von dem Tomatenöl hinzufügen.

Melone Minze Salat2

Melone Minze Salat
Mit Ciabatta oder Baguette servieren.

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Rinderfilet-Spiesse mit Penne-Salat

Rinderfilet Spiess1
Es sollte was leichtes zum Mittagessen sein. Die Sonne kam gestern doch noch für ein paar Stunden raus, und es war richtig warm. Keine Lust zum Kochen, Zeit für andere Dinge nutzen – also musste es auch schnell gehen. Ich hatte für die penne all’arrabbiata vom Vortag etwas mehr Pasta gekocht, und es bot sich an, einen leichten Nudelsalat mit frischem Schnittlauch aus dem Garten zu machen. Die Rinderfilet-Spiesse gab es beim Metzger unseres Vertrauens in Müllheim-Hügelheim, wo ich am Vormittag im Kräuterhof noch ein paar Kräuterpflanzen vom Kaiserstuhl als Ergänzung für mein recht leer gewordenes Kräuterbeet besorgt hatte.

Für den Nudelsalat hatte ich ein Stück Gurke geschält, die Schnittstelle kreuzweise eingeschnitten und dann geviertelte Scheiben davon abgeschnitten. Bunte Cocktailtomaten und eine gelbe Paprika habe ich klein geschnitten und alles mit der Pasta gemischt. 2 Frühlingszwiebelchen und etwas frischer Schnittlauch aus dem Garten waren noch mit dabei. Das Dressing besteht aus Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer.

Die Rinderfilet Spiesse werden zuerst gesalzen, dann in der Grillpfanne in wenig Olivenöl von beiden Seiten kurz und scharf angebraten – bis sie eine schöne Kruste haben. Dann ist das innere noch rosig. Pfeffer kommt erst drauf, wenn sie Spiesse aus der Pfanne raus sind!

Dazu gab es noch einen Rest Bärlauchbutter und wir hatten noch Baguette aus Frankreich dazu. Einfach, schnell und lecker! Natürlich kann man die Spiesse auch auf den Grill legen….

Rinderfilet Spiess2

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Frischkäse-Gurken-Knäcke

Gurkenknäcke

Ja wie – macht denn die Markgkräflerin neuerdings Diät??? Nö – sie hatte nur abends keine Lust, für sich alleine was zu kochen.

Es handelt sich um Bio Dinkel-Knäckebrot, mit Doppelrahmfrischkäse bestrichen und mit dünnen Salatgurken-Scheiben belegt. Dann noch Schnittlauchröllchen darüber streuen – fertig ist das Knusperteil! Und es schmeckt sooooo frisch und lecker. Wer mag, kann noch  umgekehrt eine zweite Scheibe Knäckebrot mit Frischkäse legen. Dann ist es ein Knäcke-Sandwich.

So einfach, und doch mal was anderes…

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Pfannen-Gyros selbstgemacht, ohne Fix und fertige Gewürzmischung

Neulich in der Werbung im Fernsehen – irgend eine fixe Gewürzmischung aus dem Beutel für „Zürcher Geschnetzeltes“ – und die tüchtige Hausfrau, die eigentlich für’s Kochen keine Zeit hat, weil sie die Kinder zum Fussball, Ballett, Musikunterricht und sonstwohin fahren muss, nebenbei noch berufstätig ist und den Haushalt schmeissen muss, schüttelt das Essen mit dem Beutelchen locker aus dem Handgelenk und zaubert es auf den Tisch. Und alle sind begeistert – mmmh, hast Du gut gekocht!!!
Und dann wird einem noch vorgegaukelt, wie gesund das alles sei, wenn man ein bisschen Paprika oder Zucchini reinschnibbelt.

Komisch, bei unseren Großmüttern musste es auch ohne das Fertigzeugs gehen, und meist musste man mit dem wenigen, was man hatte, wirklich beim Kochen zaubern.

Was ich damit sagen will – es geht auch ohne, wenn alles gut vorbereitet ist. Vielleicht liegt es auch daran, ob man mit Leidenschaft kocht, oder einfach nur, damit es was zu Essen gibt. Naja, ein paar Zugeständnisse muss ich machen. Suppenbrühwürfel und Puddingpulver, das sind wirklich geniale Erfindungen.
Ja, ja, ich weiss- Pudding kann man auch selber machen, und geht genauso schnell, wie mit dem Pulver, aber auf die gekörnte Brühe oder die Brühwürfel würde ich nicht verzichten, denn das geht manchmal wirklich zu lange. 😉

Also, hier ist das Rezept für Pfannen-Gyros. Dazu gab es Reis und Tsatziki (den kennt ihr schon als Grillbeilage)

Für vier Personen:

600 g Schweinefilet (oder Schnitzel)
2 Teelöffel Oregano (ich habe frischen aus dem Garten verwendet)
2 Teelöffel Thymian
3 Teelöffel Paprikapuver, edelsüß
1 Teelöffel frisch gemahlener Kreuzkümmel
2 Knoblauchzehen
2 Zwiebeln
Salz
150 ml Olivenöl
Zitronensaft
1 Teelöffel scharfer Senf
Pfeffer
Ouzo oder anderer Anisschnaps z. B. Pontarlier-Anis (ohne Zucker, d. h. kein Pastis!)

Das Filet in dünne Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Die Gewürze und die Hälfte des Olivenöls hinzufügen. Die Zwiebeln in Streifen schneiden und den Knoblauch durch die Presse drücken und ebenfalls hinzufügen und gut mischen. Mindestens einen Tag zugedeckt im Kühlschrank (besser zwei Tage durchziehen lassen.

Dann in einer Pfanne mit dem restlichen Olivenöl portionsweise in einer Pfanne anbraten, mit ein wenig Anisschnaps/Ouzo ablöschen. Mit Zitronensaft, Salz und  Pfeffer abschmecken.

So kocht man den perfekten Reis (ohne Kochbeutel geht das auch!):

Reis mit einer Tasse abmessen, pro Tasse Reis die doppelte Menge Wasser in einen Topf, der groß genung ist, so dass der Reis nicht überkocht, geben. Das Wasser salzen (wer es gerne würzig mag, kann auch etwas gekörnte Brühe stattdessen verwenden), den Reis dazugeben und mit aufgelegtem Deckel zum Kochen bringen. Dann die Hitze reduzieren und ca. 20 Minuten ziehen lassen, bis das Wasser verdampft ist. Voilá – fertig ist der Reis (der nicht overcooked und schön körnig ist). Die Garzeit hängt natürlich von der Reissorte ab, d. h. Packungsangaben beachten!

Wenn man von der Ruhezeit absieht, und der Tsatsiki schon vorbereitet wurde (der muss nämlich auch mindestens eine Stunde lang durchziehen, man kann das aber auch problemlos auch schon am Vortag machen) hat man in 20 Minuten das Essen fertig.

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O’zapft is – Henderl mit Kartoffel-Gurken-Radies Salat und Krautsalat mit Speck

Dirndl

Fesche Dirndl haben längst auch bei uns Einzug gehalten, nicht nur als Arbeitskleidung für Weinhoheiten und „Serviermaidli“ sondern auch auf den Weinfesten im Markgräflerland sind die schicken Kleider im Trachtenlook in. Nachdem selbst die Auggener Winzer bei ihrem Winzerfest zu einem „Dirndl- und Lederhosen-Wettebewerb“ aufgerufen haben, widmen wir uns passend zum heutigen Start des Müncher Oktoberfestes in der Küche den Wies’n-Spezialitäten. Natürlich ganz nach Markgräflerin Art entsprechend verfeinert.

Zum Auftakt heute mittag kommen bei uns statt Brathendl zwar nur Hähnchenschlegel auf dem Tisch –  aber dafür nicht bloß vom Grill, sondern vom Smoker.

Als wir beim Metzger unseres Vertrauens das Fleisch für den Sonntagsbraten (das Oktoberfest-Sonntagsmenü gibt’s morgen hier im Blog – ein bisschen Spannung muss sein) geholt haben, haben wir die Hähnchenschlegel vom Smoker entdeckt und gleich zugeschlagen. Dazu gab’s dann selbstgemachten Kartoffelsalat – natürlich mit Markgräfler Herdöpfel – und Krautsalat. Das Weißkraut haben wir zusammen mit Rettich und Radieschen frisch auf dem Müllheimer Wochenmarkt gekauft. Und es gab auch ein zünftiges Münchner Bier dazu. Die passende Tischdekoration durfte nicht fehlen, man konnte sich in den vergangenen Wochen schon  in diversen Supermärkten  reichlich mit blau-weißen Accessoires, wie Servietten, Tischdecken, etc. eindecken.

Für den Kartoffelsalat:

Kartoffeln in etwa 20 Minuten als Pellkartoffeln kochen. Abkühlen lassen, pellen.

Die Kartoffeln in Scheiben schneiden. Eine Handvoll Radieschen waschen, in dünne Scheiben schneiden. Ein Stück Salatgurke waschen, in feine Scheiben hobeln.
Eine Zwiebel abziehen und fein hacken. Kartoffelscheiben, Zwiebeln, Radieschen und Gurke in eine Schüssel geben. Einen Teelöffel Senf, Melfor-Essig, Sonnenblumen- oder Sojaöl Salz, Pfeffer etwas heisse Rinderbrühe und Maggi darauf geben und alles gut mischen. Schnittlauchröllchen dazugeben. Gut durchziehen lassen (nicht im Kühlschrank!!!)

Für den Krautsalat:
1 kleiner Kopf Weißkohl (etwa 1 kg)
2 Liter Wasser
1 Teelöffel Salz
200 g durchwachsener Speck
2 Teelöffel Zuckerrübensirup
2 Teelöffel zerstoßener Kümmel
1 Prise weisser Pfeffer
2-3 Esslöffel Weinessig
3 Esslöffel Weisswein
2 Esslöffel Walnussöl

Die äußeren schlechten Blätter vom Weißkohl entfernen. Den Kohl vierteln, die Strünke herausschneiden und die Kohlviertel mit einem Hobel in Streifen schneiden.
Das Wasser mit dem Salz zum Kochen bringen. Die Weißkohlstreifen darin etwa 4 Minuten blanchieren. Herausnehmen und in einem Sieb abtropfen lassen.
Den Speck klein würfeln und in einer Pfanne knusprig braun ausbraten.
Das Salz mit dem Zuckerrübensirup, dem Kümmel, dem Pfeffer, dem Essig, dem Weißwein und dem Öl verrühren. Die gut abgetropfen Kohlstreifen in einer Schüssel mit der Salatsauce mischen. Die Speckwürfel mit dem Speckfett darüber geben. Den Kohlsalat mindestens 1 Stunde zugedeckt bie Raumtemperatur durchziehen lassen.

Beide Salate zusammen mit dem Hühnerschlegel aus dem Smoker auf einem Teller anrichten und servieren.


So einen guten Hähnchenschlegel habe ich schon lange nicht mehr gegessen. Kein bisschen fett, aber supersaftig. Und dann der feine Rauchgeschmack aus dem Smoker- ein Gedicht!!!

…und dazu ein kühles Bierchen.

Und als Abschluss – Espresso, Magenbrot und einen Enzian.

An Guat’n!

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Wochenrückblick 2: Der Salatklassiker und leichte Sommerliebling

Diesen Salat gab’s, als es noch schwül-warm war. Ein grün-rotes Blattsalat-Duo, mit Salatgurke und Tomaten. Das Dressing besteht aus Olivenöl, Balsamico Essig, Salz und Pfeffer, gefriergetrockneten Salatkräutern (frische gehen natürlich auch).

Die Putenfiletsreifen (für 2 Personen ca. 380 g) salzen, pfeffern. Normalerweise gebe ich dann ein wenig Sambal Olek über das Fleisch, mische das ganze und lasse es kurz durchziehen. Man kann aber auch ein wenig Paprikapulver und Tabasco dafür nehmen.

Die Putenstreifen in Olivenöl anbraten und über dem Salat verteilen. Die Eiweiß-Abendbrot-Variante (Schlank-im Schlaf-Methode) ohne Brot!!! – ansonsten etwas Baguette dazu servieren.

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Kartoffelsalat mit Gurken und Räucherlachs

Ein kleines, feines Essen für zwei Personen. Dazu passt Rührei oder passend zum Wetter: egg sunny side down/turned over…

Kartoffelsalat mit Gurke und Räucherlachs
(2 Personen)

400 g festkochende Kartoffeln
3 Esslöffel Sonnenblumen- oder Sojaöl
1/2 Salatgurke
100 g Räucherlachs, in Scheiben
3 Teelöffel Schnittlauchblüten-Essig (oder Weißweinessig)
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Salz
nach Belieben getrocknete Dillspitzen, oder fein gehackter, frischer Dill

Die Kartoffeln waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden. In einer beschichteten Pfanne das Öl erhitzen und die Kartoffelwürfel darin unter häufigem Wenden von allen Seiten goldbraun anbraten. Eine Deckel auflegen  und das Ganze bei milder Hitze in etwa 10 Minuten fertiggaren.

In der Zwischenzeit die Gurkenhälfte waschen, ungeschält in sehr kleine Würfel schneiden und diese in eine Schüssel geben. Die Lachsscheiben in Streifen schneiden und hinzufügen.

Die Kartoffeln vom Herd ziehen, den Essig darüberträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen und die Kartoffelmischung zu den Gurkenwürfeln in die Schüssel geben. Das Ganze gut vermengen, dann die Lachsstreifen locker untermischen, Dill unter den Salat mischen.

Zusammen mit Ei servieren.

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Vitalstoffe: Papaya, Gurke und Fetakäse

Es gibt wieder Papayas – das erinnert mich an Teneriffa. Dort sind die Papayas nämlich riesig und haben eine wunderbar dunkelorange Farbe. Ausserdem haben sie nicht so viele Kerne, wie die, die es bei uns gibt.

Das ist die Papaya aus dem heimischen Supermarkt.

Zum Vergleich Papaya auf Teneriffa – mit (Bio)-Zitronen,
direkt vom Baum
und einer typisch kleinen, sehr aromatischen Teneriffa-Banane

Bananenstaude auf Teneriffa

Nun wieder zum Salat:

Die Papaya halbieren, die schwarzen Kerne entfernen und mit einem Melonenausstecher Kugeln formen oder schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Gurke schälen, halbieren, ebenfalls die Kerne und wässrige Teile entfernen und in Würfel schneiden.
Den Fetakäse (aus Ziegen- und Schafsmilch) ebenfalls in Würfel schneiden. Auf einer Platte anrichten. Mit etwas Cayennepfeffer oder Chilipulver würzen (Salz ist nicht notwendig, der Käse ist salzig genug). Nach Belieben mit etwas Rotweinessig oder Zitronensaft und wenig Olivenöl beträufeln.
Dazu passt knuspriges Weißbrot.