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Samstagseintopf – One-Pot-Pasta: Farfalle mit Mangold, Birne und Gorgonzola


Das Wetter macht es uns heute – anders als in den vergangenen Tagen – einfach, zu Hause zu bleiben.
Was macht man nun in Zeiten von Corona? Der Markgräfler und die Markgräflerin waren schon um 7 Uhr beim allwöchentlichen Samstagseinkauf und ganz kurz auf den Markt, um Blumen zu kaufen, dann schnell wieder nach Hause.
Gründlich Hände waschen, Einkäufe versorgen und dann mit Einweghandschuhen bewaffnet alle Türklinken, Lichtschalter und auch die Türklingel putzen.
Dann noch ein wenig in den Garten, bevor das Wetter zu schmuddelig und kalt wurde.

Im Hochbeet wächst immer noch Mangold, den ich im vergangenen Jahr ausgesät hatte. Er hat wieder frische grüne Blätter und deshalb habe ich gleich noch ein wenig davon geerntet.
Zum Mittagessen gab es dann einen Samstagseintopf – Pasta aus einem Topf, mit Mangold, Birne, Gorgonzola, Rotwein und gerösteten Walnüssen!
Und da wir ja heute nicht mehr aus dem Haus müssen, gab es zum Mittagessen auch ein Gläschen Rotwein dazu.
Solltet ihr keinen Mangold haben, könnt ihr auch Spinat verwenden und das Gericht eignet sich auch sehr gut für die schnelle Feierabendküche, es ist nämlich ruck-zuck zubereitet.

Viel Spass beim Nachkochen. Passt auf euch und andere auf, wenn ihr unterwegs sein müsst, um zur Arbeit zu gehen oder das Notwendigste zu besorgen, haltet großzügig Abstand, wascht euch regelmäßig und gründlich die Hände und vor allen Dingen bleibt gesund!



One-Pot-Pasta mit Mangold, Birne und Gorgonzola


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 2 Knoblauchzehen
• 2 Birnen
• 300 g Mangold
• 300 g Gorgonzola
• 4 Esslöffel Walnüsse
• 400 g Farfalle
• 300 ml Rotwein
• nach Belieben geriebener Parmesan zum Bestreuen

Zubereitung
Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Birnen waschen, schälen, entkernen und würfeln. Den Mangold waschen, trocken schütteln und klein schneiden. Den Gorgonzola grob würfeln, die Walnüsse fein hacken. Die Walnüsse in einer kleinen Pfanne ohne Fett leicht anrösten.
Knoblauch Birnen , Mangold, Gorgonzola und Farfalle in einen großen Topf geben und mit Rotwein und 600 ml Wasser aufgießen.
Den Deckel schließen, einmal aufkochen lassen und anschließend bei mittlerer Hitze 7-10 Minuten köcheln lassen. Bei Bedarf noch etwas Wasser nachgießen.
Vor dem Servieren gut durchmengen und mit den gehackten, gerösteten Walnüssen und geriebenem Parmesan bestreuen.


One-pot pasta with gorgonzola, pears and Swiss chard


Ingredients
(Serves 4)

2 cloves of garlic
2 pears
300 g Swiss chard
300 g g gorgonzola
4 tablespoons of walnuts
400 g farfalle
300 ml red wine
grated Parmesan cheese to sprinkle as desired

Preparation
Peel and finely chop the garlic. Wash, peel, core and dice the pears.
Wash the chard, shake dry and chop into small pieces. Coarsely dice the gorgonzola and finely chop the walnuts.
In a small pan without fat, lightly toast the walnuts.
Put the garlic pears, chard, gorgonzola and farfalle in a large pot and add red wine and 600 ml of water.
Close the lid, bring to the boil once and then simmer at medium heat for 7-10 minutes. Add some more water if necessary.
Before serving, mix well and sprinkle with the chopped roasted walnuts and grated Parmesan cheese.

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Mittwochspasta: Bärlauch Ravioli mit Bärlauch-Sahnesauce und Belper Knolle


Die Bärlauchsaison hat schon wieder angefangen. In meinem Garten habe ich auch schon wieder jede Menge davon, der grüne Teppich rund um den Kompost wird jedes Jahr größer.



Im Supermarkt gab es im Kühlregal Ricotta-Bärlauch Ravioli, dazu habe ich eine schnelle Bärlauch-Sahnesauce gemacht und als besonderes Highlight habe ich Belper Knolle  (das ist ein spezieller Käse aus der Schweiz, der die Form eines Trüffels hat) darübergestreut – Köstlich.



Wenn Ihr keine Bärlauch-Ravioli bekommen solltet, könnt Ihr stattdessen auch Ravioli mit anderer Füllung nehmen oder einfach Suppenmaultaschen. Tortellini passen auch hervorragend zu der Sauce. Die Sauce kann man, wenn die Bärlauchsaison vorbei ist, auch mit Schnittlauch machen.



Bärlauch-Ravioli mit Bärlauch-Sahnesauce und Belper Knolle


Zutaten
• Bärlauch Ravioli
• gekörnte Gemüsebrühe
• 1 Esslöffel Butter
• 1 Esslöffel Mehl
• Salz
• Pfeffer
• ca. 200 ml Milch
• etwas Weisswein
• ein wenig Sahne
• fein gehackter Bärlauch
• Belper Knolle

Zubereitung
Die Ravioli nach Packungsanleitung zubereiten.
Für die Sauce die Butter schmelzen, das Mehl hinzugeben und mit einem Schneebesen verrühren.
Die Milch nach und nach angießen, dabei ständig rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Dann noch etwas von dem Pasta-Kochasser angießen und einen Teelöffel gekörnte Brühe dazugeben, aufkochen lassen. Mit etwas Sahne verfeinern und mit Salz, Pfeffer und ein wenig Weisswein abschmecken. Kurz vor dem Servieren den fein gehackten Bärlauch in die Sauce rühren.
Die Ravioli aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und zusammen mit der Sauce auf Tellern anrichten. Mit gehobelter Belper Knolle bestreuen – fertig. Mmmmmh!



Wild garlic ravioli with creamy wild garlic sauce and Belper Knolle (Swiss cheese)


 Ingredients
ravioli filled with ricotta and wild garlic
granulated vegetable stock
1 tablespoon butter
1 tablespoon flour
salt
pepper
approx. 200 ml milk
some white wine
a little cream
Finely chopped wild garlic
Belper Knolle

Preparation
Prepare the ravioli according to the instructions on the packet.
For the sauce, melt the butter, add the flour and mix with a whisk.
Add the milk little by little, stirring constantly so that no lumps form.
Then pour in some of the pasta cooking water and add a teaspoon of granulated stock, bring to the boil.
Add a dash of cream and season with salt, pepper and a little white wine. Just before serving, stir the finely chopped wild garlic into the sauce. Lift the ravioli out of the water, drain and arrange on plates together with the sauce. Sprinkle with planed Belper Knolle – done.

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Aus meinem Garten – März: Hyacinthus


Beim Rundgang in meinem Garten ist mir eine Hyazinthe aufgefallen, die so schwer war, dass sie am Boden lag. Als ich sie aufrichten und mit einem Stäbchen befestigen wollte, brach sie ab und hat so in einer kleinen Vase auf dem Fensterbrett in der Küche einen Platz gefunden….



Ausserdem blühen Narzissen und auch der hängende Rosmarin in meinen Hochbeet…




 


Und Bärlauch hat es auch schon, der auf seine Verarbeitung wartet…


Bärlauch

 

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Ecomusée d’Alsace – Ein Besuch im Winter


Vergangenes Jahr haben wir zwischen Weihnachten und Neujahr einen Ausflug ins Ecomusée d’Alsace in Ungersheim gemacht, das in der dunklen Jahreszeit einen besonderen Charme hat.
Im ganzen Museum ist alles weihnachtlich geschmückt und man findet zahlreiche Postkarten-Fotomotive zur Weihnachtszeit, so wie es früher einmal war…



Weihnachtliche Türkränze



Das Haus des Barbiers / Coiffeurs



Die Schmiede



Aus der Glaswerkstatt



Alte Traditionen



Hier wird gezeigt, wie auf traditionelle Weise Sauerkraut und „Saure Rüben” hergestellt werden.



Saure Rüben sind weiße Rüben, die ähnlich wie Sauerkraut und saure Bohnen durch Milchsäuregärung konserviert wurden. Sie gehören zu den Sauergemüsen. Verbreitet sind sie heute nur noch im Elsass, in einigen Regionen Süddeutschlands, Österreichs, in der Schweiz und in Slowenien.



Zur Herstellung werden weiße Rüben (Steckrüben) in feine Streifen gehobelt und mit Salz abwechselnd in einen Steinguttopf geschichtet und festgestampft, bis sie mit dem eigenen Saft bedeckt sind. Anschließend werden die Rüben mit einem sauberen Tuch bedeckt und mit einem Brettchen und einem Stein beschwert. Nach einigen Wochen (in denen Brettchen und Stein mehrmals gründlich gereinigt werden sollten) ist der Gärprozess abgeschlossen.

In wenigen Regionen sind saure Rüben, meist in Beuteln verpackt, auch als Handelsware erhältlich.
Traditionell werden saure Rüben mit Zutaten wie Schweinefleisch, Zwiebeln und Speck gekocht.



Ländliche Szenen um 1900




Fensterschmuck


 


Das Restaurant



Köstlichkeiten aus der Weihnachtsbäckerei



Stallhasen (Kaninchen)



Pferde und Ochs



Turm und Kräutergarten



Die Ölmühle




Alles rund um die Schnapsbrennerei



Das war auch im Markgräflerland immer so:
Nach einem guten Essen gab es Kaffee mit einem Gläschen Schnaps – Mirabellen oder Zwetschgenschnaps (im Markgräflerland eher Kirschwasser) von dem man einige Tröpfchen in den Kaffee tat.



Dieses Kuriosum zum Gebrauch von Schnaps ist nicht gerade empfehlenswert:
Zum Nachmittagsimbiss liebten Kinder eine Brotshnitte, die mit Schnaps getränkt war – heute undenkbar!



Bei dieser Ausstellung gibt es in einer Ecke Schnaps zum „Schnuppern” – um herauszufinden, aus welchem Obst dieser gebrannt wurde sind verschiedene Sorten in einer Box aufgestellt.



Laden und Töpferei



Wenn die Dämmerung einsetzt, werden die Häuser und Straßen beleuchtet.



Das Haus eines Winzers



Fassmacher-Werkstatt




Und zum Abschluss gibt es noch eine mystische Bootsfahrt der „Fee du Rhin“


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Etwas Warmes braucht der Mensch: Paprikasuppe mit Basilikum-Öl


Auf der Terrasse steht noch eine große Basilikumpflanze, die die Markgräflerin zum Glück noch vor dem Frost in der Nacht zum Sonntag weitgehend abgeerntet hatte – zwar schon mit braunen Kälteflecken an den Spitzen, aber der größte Teil davon war noch brauchbar. Jetzt ist die Pflanze freilich hinüber.
Das Aroma des Sommers habe ich in Olivenöl verpackt und so hält es sich im Kühlschrank noch zwei bis drei Tage.
Mit dem Basilikumöl kann man Suppen und Eintöpfe verfeinern.
In meinem Fall ist es heute eine farbenfrohe Feierabendsuppe, die schnell zubereitet ist und garantiert bei grauem Novemberwetter wärmt und die Stimmung aufhellt, dafür sorgen unter anderem auch die Kombination der Gewürze Vanille, Zimt und Chili, die man normalerweise nicht als Zutat für eine Suppe erwartet!



Paprikasuppe mit Basilikum-Öl


Zutaten
(Für 2-4 Portionen)
Für die Suppe
• 3 große rote Paprikaschoten
• 1 kleine Zwiebel
• 3 Esslöffel Olivenöl
• 50 g Tomatenmark
• 15 g Zuckerrübensirup
• ½ Teelöffel gemahlene Vanille
• 400 ml Gemüsebrühe
• 2 Esslöffel Sweet Chili Sauce
• Salz
• Pfeffer

Für das Basilikumöl
• 30 g Basilikumblätter
• 60 ml Olivenöl
• 1 Messerspitze abgeriebene Schale von 1 Bio Zitrone
• 1 Prise Zimt
• Salz
• Pfeffer

Zubereitung
Paprika halbieren, putzen, waschen, trocken tupfen und würfeln. Die Zwiebel schälen und hacken.
Olivenöl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebel darin ca. 5 Minuten andünsten. Paprika hinzugeben und unter Rühren weitere 5 Minuten andünsten.
Dann Tomatenmark und Zuckerrübensirup unterrühren. Kurz anschwitzen, dann die Vanille und die Gemüsebrühe hinzugeben. Alles verrühren und etwa 15 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.

Für das Basilium-Öl die Blättchen waschen und trocken tupfen. Mit Olivenöl, Zitronenschale, Zimt, Salz und Pfeffer in eine hohes Püriergefäß geben und sämig mixen. In eine kleine Schale umfüllen und mti Salz und Pfeffer abschmecken. Den Pürierstab abspülen.

Die Suppe vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab sämig mixen. Mit Chilisauce, Salz und Pfeffer abschmecken.
Zum Servieren in Suppenschalen füllen und mit dem Basilikum-Öl beträufeln.


Paprika soup with basil oil


Ingredients
(For 2-4 servings)
For the soup
3 large red bell peppers
1 small onion
3 tablespoons olive oil
50 g tomato paste
15 g sugar beet syrup
½ teaspoon ground vanilla
400 ml vegetable broth
2 tablespoons Sweet Chili Sauce
Salt
Pepper

For the basil oil
30 g basil leaves
60 ml olive oil
1 pinch of grated peel of 1 organic lemon
1 pinch of cinnamon
Salt
Pepper

Preparation
Halve, clean, wash, dry and dice the bell peppers. Peel and chop the onion.
Heat olive oil in a saucepan. Sauté the onion in it for about 5 minutes. Add the bell pepperd and sauté for another 5 minutes while stirring.
Then stir in tomato paste and sugar beet syrup. Sweat briefly, then add vanilla and vegetable stock. Stir everything together and simmer for about 15 minutes with the lid on.

For the basil oil, wash the leaves and pat dry. Add olive oil, lemon peel, cinnamon, salt and pepper to a high masher and mix until creamy. Pour into a small bowl and season to taste with salt and pepper. Rinse the hand blender.

Remove the soup from the heat and mix until smooth with a hand blender. Season to taste with chilli sauce, salt and pepper.
To serve, fill into soup bowls and drizzle with basil oil.

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Schnelle Blätterteig-Mandel-Feigen-Taschen


Das schöne, sonnige Herbstwetter der vergangenen Tage hat mir nochmals eine Feigenernte beschert.
Im Keller stand noch Feigenmarmelade aus dem vergangenen Jahr und so habe ich kurzerhand zum Sonntagskaffee schnell ein paar Mandel-Feigen-Taschen gezaubert.

Die Zubereitung ist sehr einfach:

Man benötigt eine Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal, gemahlene Mandeln, etwas Feigenmarmelade, frische Feigen, 20 bis 25 Minuten Backzeit – und schon steht das sonntägliche Kaffeegebäck auf dem Tisch.



Blätterteig-Mandel-Feigen-Taschen


Zutaten
(Für 6 Stück)
• 1 Rolle Blätterteig (275 g)
• 3 Esslöffel frisch gemahlene Mandeln
• 2-3 Esslöffel Feigenmarmelade
• 2-3 frische Feigen

Zubereitung
Für die Füllung von den Feigen den Stiel entfernen, dann die Feigen in kleine Stücke schneiden.

Den Teig auf dem Backpapier (das in der Packung ist)  ausrollen. In der Mitte längs halbieren, dann jede Hälfte nochmals in drei Teile schneiden.
Die Teile jeweils mit gemahlenen Mandeln bestreuen, dann mit Feigenmarmelade bestreichen und Feigenstückchen darauf geben, dabei einen Rand lassen.
Den Teig über die Füllung schlagen, dann die Enden mit Hilfe einer Gabel zudrücken.
Mit einem scharfen Messer die Feigentaschen mehrmals einschneiden.

20 bis 25 Minuten auf einem Blech in der Mitte des vorgeheizten Backofens bei 200 °C backen.

Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Wer mag, kann die Blätterteig-Mandel-Feigen-Taschen mit geschlagener Sahne servieren.



Small puff-pastry almond and fig pies


Ingredients
1 rolled out puff pastry (275 g)
3 tablespoons freshly ground almonds
2-3 tablespoons fig jam
2-3 fresh figs

Instructions
First prepare the filling.
Thinly cut off the stems of the figs then cut figs into small pieces.
Roll out the puff pastry on baking paper (which is in the pack). Cut into 6 pieces, sprinkle with ground almonds, then spread the fig jam lengthwise in the middle, leaving an edge. Fold the pastry  over the filling, then press the edges together using a fork.
Place the pies on a baking tray lined with baking paper and slit the pies on top with a sharp knife.

Bake for 20 to 25 minutes in the middle of the preheated oven at 200 °C = 392 °F).

Take out of the oven and allow the pies to cool. If you like, you can serve it with whipped cream.


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Samstagseintopf: Herbstliche Steckrüben-Suppe mit Walnuss-Croutons


Auf dem Markt gibt es schon wieder allerlei köstliches Wurzelgemüse. Die Steckrüben bzw. Kohlrüben oder auch „Bodenkohlrabi” genannt, haben mich heute Vormittag beim Schlendern über den Markt derartig angelacht – die musste ich einfach haben und in einem Samstagseintopf verarbeiten.
Am Nachmittag war es zwar nochmal sommerlich warm, aber gegen Abend sind Wolken aufgezogen und abends kann man durchaus ein sättigendes Süppchen vertragen, oder nicht?
Deshalb gibt es den heutigen Samstagseintopf erst zu abendlicher Stunde – draussen ist es schon dunkel geworden und im Garten kann man jetzt eh nichts mehr ausrichten.

Steckrüben sind verwandt mit der Zuckerrübe und haben von Oktober bis April Saison. Sie sind reich an Ballaststoffen, Calcium, Vitaminen B6, Folsäure und C. Ausserdem enthalten sind Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Kalium, Phosphor, Eisen, Fluor, Vitamine A, B1, B2 und Niacin und dabei sind sie besonders natriumarm.
In die Suppe kommt noch weiteres Wurzelgemüse, nämlich Kartoffeln und Möhren und obendrauf gibt es knusprige Croûtons aus Toastbrot, gerösteten Walnüssen, frischem Majoran aus dem Garten und cremigem Honig.

Obwohl die Suppe vegetarisch ist, hat sich der Markgräfler gleich mal Nachschlag genommen und dazu noch eine Ankeschnitte (Butterstulle) aus frischem Bauernbrot, das wir ebenfalls auf dem Markt besorgt haben, genehmigt.



Steckrüben-Suppe mit Walnuss-Croûtons


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 750 g Steckrübe
• 200 g Möhren
• 300 g Kartoffeln
• 1 große Zwiebel
• 40 g Butter (oder Margarine)
• 1 Esslöffel Zucker
• 1 ¼ Liter Gemüsebrühe
• 200 ml Orangensaft
• Salz
• Pfeffer
• 1 Teelöffel getrockneter Majoran
• 2 Scheiben Toastbrot
• 50 g Walnusskerne
• 8 Stiele frischer Majoran
• 4 Esslöffel Rapsöl
• 2 Esslöffel Honig

Zubereitung
Steckrübe, Möhren und Kartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden. Zwiebel schälen und würfeln.
Butter in einem großen Topf zerlassen. Gemüse hineingeben und mit dem Zucker bestreuen. Das Ganze unter Rühren 5 Minuten andünsten.
Mit Gemüsebrühe und Orangensaft ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und getrocknetem Majoran würzen, aufkochen und bei mittlerer Hitze ca 30 Minuten köcheln lassen.
Von der Suppe sechs Esslöffel Gemüsewürfel herausnehmen und beiseite stellen.
Anschließend dieSuppe pürieren und die Gemüsewürfel wieder hineingeben.

Für die Croûtons das Toastbrot würfeln, Walnusskerne grob hacken.
Majoran waschen, trocken schütteln, Blättchen von vier Stielen abziehen – große Blättchen grob hacken.
Rapsöl in einer Pfanne erhitzen, Brotwürfel und Nüsse unter Wenden goldbraun rösten.
Majoran und Honig hinzufügen und unterrühren. Suppe in Bowls (Suppenschalen) oder Suppenteller füllen, mit Croûtons bestreuen und mit Majoran garnieren.



Turnip soup with walnut croutons


Ingredients
(For 4 persons)

750 g turnip
200 g carrots
300 g potatoes
1 large onion
40 g butter (or margarine)
1 tablespoon sugar
1 ¼ Litre vegetable broth
200 ml orange juice
Salt
Pepper
1 teaspoon dried marjoram
2 slices of bread
50 g walnut kernels
8 stems of fresh marjoram
4 tablespoons rapeseed oil
2 tablespoons honey

Preparation
Peel, wash and dice turnip, carrots and potatoes. Peel and chop the onion.
Melt the butter in a large pot. Add the vegetables and sprinkle with the sugar. Sauté for 5 minutes while stirring.
Deglaze with vegetable stock and orange juice. Season with salt, pepper and dried marjoram, bring to the boil and simmer at medium heat for about 30 minutes.
Remove six tablespoons of vegetable cubes from the soup and set aside.
Then puree the soup and return the vegetable cubes to the soup.

For the croutons, dice the toast and coarsely chop the walnut kernels.
Wash marjoram, shake dry, pluck leaves from four stems – coarsely chop large leaves.
Heat rapeseed oil in a pan, fry bread cubes and nuts in it until golden brown while turning.
Add marjoram and honey and stir in.
To serve, fill the soup into bowls or soup plates, sprinkle with croutons and garnish with marjoram.

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Es ist noch Mangold da – Kichererbsen-Pfannkuchen (glutenfrei) mit Mangold


Es ist immer noch Mangold in meinem Hochbeet. Höchste Zeit, diesen zu ernten….
Mangold gehört zu den Gänsefußgewächsen wie der Spinat, doch seine Verwandtschaft besteht nicht direkt mit dem Spinat, sondern mit der Roten Beete.
Genauer genommen ist Mangold die Blattrosette der Zuckerrübe. Sein Geschmack wird als Mischung zwischen Spinat und Sauerampfer beschrieben. Mangold schmeckt jedoch würziger und kräftiger als Spinat. Große Blätter haben ein leicht bitteres Aroma. Die Stängel schmecken nussartig und erinnern an Spargel.



Kichererbsen-Pfannkuchen mit Mangold


Zutaten
(Für 4 Personen)

Für den Pfannkuchenteig
• etwa 275 ml Milch
• 150 g Kichererbsenmehl
• 1 Prise Salz
• 2 Eier
• 2-3 Esslöffel Butter

Für die Füllung
• 1 großer Mangold
• 4 Frühlings- bzw. Lauchzwiebeln
• 4 Salbeiblätter
• 1 Knoblauchzehe
• 2 Esslöffel Olivenöl
• Salz
• frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung
Den Backofen auf 80 °C vorheizen.
Milch mit Mehl und Salz glatt rühren. Eier unterrühren und den Teig 15 Minuten quellen lassen.
4 Pfannkuchen nacheinander in nicht zu heißer Butter goldgelb backen und im vorgeheizten Backofen warm halten.

Für die Füllung den Mangold waschen und putzen. Die Stiele kleinhacken, die Blätter in Streifen schneiden.
Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Salbeiblätter fein hacken. Den Knoblauch schälen und durch die Presse drücken.
Gehackte Mangoldstiele und die Frühlingszwiebeln in heißem Olivenöl 1-2 Minuten anbschwitzen. Die Mangoldblätter und den Salbei dazugeben udn weitere 2-3 Minuten fertig garen.
Mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken und die Pfannkuchen mit Mangold gefüllt servieren.



Chickpea pancakes with chard


Ingredients
(For 4 persons)

For the pancake batter
about 275 ml of milk
150 g chickpea flour
1 pinch of salt
2 eggs
2-3 tablespoons butter

For the filling
1 large chard
4 spring onions
4 sage leaves
1 clove of garlic
2 tablespoons olive oil
Salt
freshly grated nutmeg

Preparation
Preheat the oven to 80 °C = 176 °F.
Mix milk with flour and salt until smooth. Stir in the eggs and let the dough swell for 15 minutes.
Bake 4 pancakes in not too hot butter one after the other until golden and keep warm in a preheated oven.

For the filling, wash and clean the chard. Chop the stems and cut the leaves into strips.
Cut the spring onions into rings. Chop the sage leaves finely. Peel the garlic and press through the press.
Fry the chopped chard stems and the spring onions in hot olive oil for 1-2 minutes. Add the chard leaves and sage and cook for another 2-3 minutes until done.
Season to taste with salt and freshly grated nutmeg and serve the pancakes stuffed with the chard.

 

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Herbstliches Porridge mit frischer Feige und Zimtzucker


Die Markgräflerin hatte mal wieder Lust auf Porridge zum Frühstück.
Diesmal in der herbstlichen Variante mit frischer Feige aus dem heimischen Garten, frisch vom Baum. Mit Zimtzucker bestreut ein Gedicht!

Ich wünsche euch einen guten Start in den Tag.



Porridge (Haferbrei) mit Feige und Zimtzucker


Zutaten
(für eine Person)
• 2 gehäufte Esslöffel Haferflocken
• 1/8 – ¼ Liter Milch
• 1 Teelöffel Zucker
• 1 Prise Salz
• 1 Feige
• Zimtzucker zum Bestreuen

Zubereitung
In einem Topf Haferflocken mit Milch verrühren, kalt auf den Herd stellen. Langsam aufkochen lassen, die Hitze dann reduzieren.
Zucker und etwas Salz dazugeben und den Haferbrei unter gelegentlichem Umrühren in 10 Minuten ausquellen lassen.
Nach Belieben mit etwas Milch verrühren.
Die Feige mit Wasser abspülen, vorsichtig trocken tupfen, den Stielansatz entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Auf den Porridge geben, mit Zimtzucker bestreuen und genießen.



Porridge with fig fresh from the garden and cinnamon sugar


Ingredients
(for 1 person)
2 tablespoons oatmeal
125 – 250 ml milk
1 teaspoon sugar
1 pinch of salt
1 fresh fig
cinnamon sugar

Instructions
In a pot, mix oatmeal with milk. Put onto the stove. Slowly bring to a boil, then reduce the heat.
Add sugar and a pinch of salt. Let the porridge swell while stirring occasionally, for 10 minutes.
Stir in a little milk to taste.
Rinse fig with water and carfully dab dry, remove the stem and cut into bite-sized pieces. Top the porridge with fig, sprinkle with cinnamon sugar and enjoy.