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Blätterteigquiche mit Mangold, Schafsfeta und Tomaten


Zum Glück ist es draußen nicht mehr so heiß und man kann endlich wieder den Backofen einschalten, ohne gleich einen Hitzeschock zu bekommen, wenn man in der Küche werkelt.
Jedenfalls war heute Gartenarbeit angesagt. Es wurde geschnippelt, was das Zeug hält, denn überall wuchern die Kräuter und Verblühtes muss abgeschnitten werden und das eine oder andere davon kann geerntet werten.
Dieses Jahr habe ich ganz viel Schnittlauch, davon habe ich eine große Menge geerntet, kurz mit Wasser abgespült, in feine Röllchen geschnitten und für den Herbst und Winter eingefroren.

In meinem Hochbeet gibt es dieses Jahr das erste Mal Mangold, davon habe ich auch nochmal geerntet. Wenn man dabei nämlich nur die äußeren Blätter wegnimmt und die inneren stehenlässt, wächst er wieder nach und man hat bis im Spätherbst noch was davon. Mangold sollte aber immer nach der Ernte frisch verarbeitet, für die Aufbewahrung im Kühlschrank taugt er nicht.

Pasta mit Mangold hatte ich bereits ausprobiert, das war sehr gut. Jetzt habe ich eine Quiche damit gefüllt, dazu gesellen sich Schafsmilch-Feta, Tomaten und Lauch. Knoblauch darf natürlich auch nicht fehlen!



Blätterteigquiche mit Mangold, Schafsfeta und Tomaten


Zutaten
(Für eine Springform mit 24 cm Ø)

• 350 g Blätterteig
• 500 g Mangold
• ½ Stange Lauch
• 150 g kleine Tomaten
• 2 Knoblauchzehen
• 2 Esslöffel Olivenöl
• 100 ml trockener Weißwein
• 150 g Schafsmilch-Feta
• 3 Eier
• 150 g Crème fraîche
• Salz
• schwarzer Pfeffer aus der Mühle
• Cayennepfeffer
• Muskatnuss, frisch gerieben
• etwas frisch gemahlenen Kreuzkümmel
• Mehl für die Arbeitsfläche
• 1-2 Esslöffel zerlassene Butter
• Butter für das Backpapier

Zubereitung
Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
Mangold waschen. Die Stiele in feine Streifen, die Blätter in breite Streifen schneiden. Den Lauch waschen und in Streifen schneiden.
Tomaten waschen und trocken tupfen. Knoblauch abziehen und fein hacken. In einem Topf das Öl erhitzen und den Knoblauch darin glasig schwitzen.
Mangold und Lauch zugeben, 1-2 Minuten mitdünsten, mit dem Wein ablöschen und diesen bei mittlerer Hitze vollständig einreduzieren lassen.
Vom Herd ziehen und abkühlen lassen.
Den Feta zerbröckeln. Die Eier mit der Crème fraîche verrühren, mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer Muskat und Kreuzkümmel würzen und unter den Mangold mischen.
Tomaten und Schafskäse ebenfalls unterheben.

Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche etwas größer als die Form ausrollen und eine mit Backpapier ausgekleidete Springform damit auslegen.
Teigrand überlappen lassen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und die Mangoldmasse darauf verteilen.
Den Teigrand darüber klappen, mit zerlassener Butter betreichen und im vorgeheizten Ofen ca. 40 Minuten backen.

Die Oberfläche reichtzeitig mit gebuttertem Backpapier abdecken, damit der Teig nicht zu stark bräunt. Die fertig gebackenen Quiche aus dem Ofen nehmen, lauwarm abkühlen lassen und in Stücke geschnitten servieren.



Puff pastry quiche with chard, cheese and tomatoes


Ingredients
(For a springform pan, 24 cm Ø)

350 g puff pastry
500 g chard
½ leek 
150 g small tomatoes
2 cloves of garlic
2 tablespoons olive oil
100 ml dry white wine
150 g sheep’s milk feta
3 eggs
150 g crème fraîche
Salt
black pepper from the mill
Cayenne pepper
Nutmeg, freshly grated
some freshly ground cumin seeds
Flour for the work surface
1-2 tablespoons melted butter
Butter for the baking paper

Preparation
Preheat the oven to 200 °C = 392 °F.
Wash chard. Cut the stems into fine strips, the leaves into broad strips. Wash the leek and cut into strips.
Wash the tomatoes and pat dry. Peel garlic and chop finely. Heat the oil in a saucepan and sweat the garlic until glassy.
Add chard and leek, stew for 1-2 minutes, deglaze with the wine and let it reduce completely over medium heat.
Remove from heat and allow to cool.
Crumble the sheep’s milk feta. Mix the eggs with the crème fraîche, season with salt, pepper, cayenne pepper, nutmeg and cumin and mix with the chard.
Fold in tomatoes and sheep’s feta.

Roll out the dough on a floured work surface slightly larger than the mould and line a springform pan lined with baking paper with it.
Let the dough edge overlap. Prick the base several times with a fork and spread the chard mixture on top.
Fold the edge of the dough over it, brush with melted butter and bake in the preheated oven for approx. 40 minutes.

Cover the surface with buttered baking paper so that the dough does not brown too much. Remove the baked quiche from the oven, leave to cool until lukewarm and serve cut into pieces.

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Jostabeeren-Marmelade


Heute gibt es mal was aus dem Bildarchiv der Markgräflerin.
Es war im Juli vor zwei Jahren, als ich von einem Kollegen Jostabeeren geschenkt bekommen hatte, die so üppig an den Sträuchern in seinem Garten wuchsen, dass es einfach zuviel des Guten war.

Ich hatte die Beeren dann zwei Tage im Null-Grad- Fach des Kühlschranks gelagert und dann am Wochenende zu Marmelade verarbeitet.
Die Jostabeere ist ein Beerenobst, das aus Kreuzung von Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum) und Stachelbeere (Ribes uva-crispa) entstanden ist und daher hat sie auch ihren Namen.

Die Josta wird botanisch den Stachelbeergewächsen (Grossulariaceae) zugeordnet.
Die Früchte wachsen in Trauben zu drei bis fünf und ähneln in Form und Farbe einer großen Schwarzen Johannisbeere, werden aber nicht so groß wie Stachelbeeren.
Sie sind tiefschwarz, mit süßem Aroma und hohem Vitamin-C-Gehalt.



Das Grundrezept für die Marmeladen-Herstellung steht auf jeder Gelierzucker-Packung. In meinem Fall war das Gelierzucker 2:1, das heißt auf zwei Teile Früchte wird ein Teil Zucker verwendet.
Die Früchte waschen, abtropfen lassen und von Stielen und evtl. mitgepflückten Blättern befreien.

Vor der Zubereitung saubere Marmeladengläser und Deckel bereitstellen. Ich sterilisiere die Gläser vorher, indem ich im Heißwasserkocher Wasser aufkoche und dieses in die Gläser gieße und einige Minuten stehenlasse. Vorsicht beim Befüllen und Ausgießen der Gläser – unbedingt Topflappen oder noch besser Backhandschuhe verwenden, damit ihr euch nicht verbrennt!

Zubereitung der Marmelade:

In einem großen, hohen Topf 1 kg vorbereitete Beeren mit 500 g Gelierzucker 2:1 vermischen, zugedeckt 3–4 Stunden durchziehen lassen.
Danach unter Rühren aufkochen und 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Sofort die vorbereiteten Gläser füllen, diese gut verschließen und auf den Deckel stellen und abkühlen lassen.



Fruchtig und lecker zum Beispiel zum Frühstück auf getoastetem Brot…

 

 

 

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Aus meinem Garten – Juli: Besuch aus Afrika – mein Bild des Tages


Die Markgräflerin verbringt gerade ihren Urlaub zu Hause. An ausgedehnte Wanderungen oder Ausflüge ist angesichts der derzeitigen Hitzewelle nicht zu denken.
Das Freibad ist hoffnungslos überfüllt und einigermaßen kühl ist es nur am frühen Morgen.
Es gilt: In der Frühe die Pflanzen gießen, die es notwendig haben, die Wohnung durchlüften und dann alle „Luken” schließen und den Schatten suchen.
Kurz nach halb sieben war ich schon wach und konnte beim Gießen den Heißluftballon von Bernd Klank beobachten, wie er langsam aufstieg und über die Häuser unserer Straße langsam westwärts fuhr.
Als ich dann gegen halb acht beim Kaffee auf der Terrasse saß – ringsum war es noch ruhig, nicht einmal die Vögel waren wach – konnte ich im Garten die ersten Schmetterlinge sichten. Also habe ich meinen Fotoapparat geschnappt und gewartet.
Offensichtlich etwas träger, als noch am Vorabend, haben die Schmetterlinge nun auch mal die Flügel aufgemacht und mit ein wenig Geduld ist mir diese wunderschöne Aufnahme gelungen.
Endlich konnte ich mir das Flügelmuster genauer ansehen und habe festgestellt, dass es sich um einen Distelfalter handeln muss.

Aus dem Kosmos Schmetterlingsführer habe ich dann erfahren, dass der Distelfalter ein typischer Wanderfalter ist und aus Afrika stammt. Also kein Wunder, dass der Falter gerade so häufig auftritt – so viele hatte ich bisher noch nicht in meinem Garten.

„Seine eigentliche Heimat liegt in Afrika nördlich der Sahara, von wo aus eine erste Wanderwelle ab Ende März das Mittelmeergebiet erreicht und sich dort fortpflanzt.
Die Nachkommen dieser ersten Welle erreichen im Mai und Juni Mitteleuropa, um bei uns noch 1-2 Nachfolgegenerationen hervorzubringen, deren Falter teilweise im Sommer wieder nach Süden wandern. Eine Überwinterung ist offenbar weder bei uns noch im nördlichen Teil des Mittelmeergebietes möglich. (…)


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Erste Feigenernte 2019: Bruschetta mit Oliven, Büffelmozzarella und Feigen


Die ersten Feigen sind reif!
Am Wochenende konnte ich bereits 5 Stück ernten. Der Markgräfler hat von italienischen Supermercato auf dem Nachhauseweg Oliven und Büffelmozzarella mitgebracht und die Markgräflerin hat daraus leckere Bruschetta gezaubert.
Man kann sie entweder als Vorspeise (reicht für 4 Personen) zum Apéro oder als sommerliches Feierabend-Brot -ich hatte Kartoffel-Walnuss Brot als Basis – für zwei Personen servieren.



Bruschetta mit Oliven, Büffelmozzarella und Feigen


Zutaten
• ½ Kugel Büffelmozzarella
• 40 g schwarze und grüne Oliven, entsteint
• 2 frische Feigen (à ca. 45 g)
• 5 Stiele Basilikum
• 1-2 Teelöffel Melfor Essig
• Salz
• schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
• 4 Scheiben Brot (à ca. 100 g)
• 1 Knoblauchzehe
• 2-3 Esslöffel Olivenöl

Zubereitung
Mozzarella und Oliven abtropfen lassen und fein würfeln. Feigen vorsichtig abreiben, eine Frucht vierteln und beiseite stellen.
Die zweite Feige fein würfeln und mit Mozzarella und Oliven mischen.
Blättchen von 3 Stielen Basilikum abzupfen, fein hacken, untermengen und mit Essig, Salz und Pfeffer würzen.

Brotscheiben leicht rösten. Knoblauch schälen, halbieren, Brote damit kräftig einreiben und mit Öl beträufeln.
Mozzarella-Masse darauf verteilen, mit je einem Feigen-Viertel und übrigem Basilikum garnieren und mit schwarzem Pfeffer übermahlen.



Bruschetta with olives, mozzarella di bufala and figs


Ingredients
½ mozzarella di bufala
40 g black and green olives, pitted
2 fresh figs (approx. 45 g, each)
5 basil stems
1-2 teaspoons Melfor or white balsamic vinegar
Salt
black pepper, freshly ground
4 slices of bread (à approx. 100 g)
1 clove of garlic
2-3 tablespoons olive oil

Preparation
Drain the mozzarella and olives and dice finely. Carefully rub the figs, quarter one fruit and set aside.
Finely dice the second fig and mix with mozzarella and olives.
Pluck off leaves from 3 stalks of basil, chop finely, mix in and season with vinegar, salt and pepper.

Slightly toast bread slices. Peel and halve the garlic, rub into the bread and drizzle with oil.
Spread the mozzarella mixture on top, garnish each one with a fig quarter and the rest of the basil and grind over with black pepper.

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Garten, Markgraeflerland, Mittwochspasta, Natur & Garten, Rezepte, Sommer

Mittwochspasta: Bandnudeln mit Mangold


Es ist wieder Mittwoch – und was steht da bei der Markgräflerin wohl auf dem Tisch? Richtig, es gibt wieder mal Pasta.

Dieses Jahr habe ich statt Rote Bete einmal Mangold ins Hochbeet gesät. Jetzt ist Erntezeit. Ich hatte bisher noch nicht viel Mangold gekocht oder gegessen, aber fand die tollen Farben der Mangoldstiele in den Bauerngärten schon immer sehr schön – so schön, dass man sie auch als Ziergemüse im Beet stehenlassen könnte.
Schaut man sich die Nährstoffbilanz von Mangold an, wäre es aber viel zu schade und fast schon eine Sünde, den Mangold nicht in der Küche zu verarbeiten.
Der gemeine Mangold, auch als Krautstiel, römischer Kohl ode Beißkohl bezeichnet, ist ein enger Verwandter der Roten Bete und der Zuckerrübe.
Er ist sehr eiweißreich und hat einen hohen Gehalt an Mineralstoffen wie Phosphor, Kalium, Magnesium sowei Eisen und enthält auch reichlich Vitamine, vor allem Vitamin K und dabei ist Mangold auch noch kalorienarm – nur etwas 25 kcal pro 100 Gramm. Ein wahres Superfood, das man auf wenig Raum im eigenen Garten heranziehen kann!

Schon seit dem zweiten Jahrhundert vor Christus ist dieses Gemüse als Kulturpflanze bekannt. Sie stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und dem Orient.
Und natürlich waren es, wie bei vielen anderen Obst- und Gemüsesorten die Römer, die den Mangold mit der Ausdehnung des römischen Reichs nach Norden zu uns gebracht haben.
Bis ins 16. Jahrhundert war der Mangold auch in Mitteleuropa eine weit verbreitete Gartenpflanze, bis er dann im 20. Jahrhunder vom Spinat weitgehend verdrängt wurde.
In Südeuropa und auf dem Balkan gehört der Mangold jedoch immer noch zu den gängigen kultivierten Gemüsearten.

Es gibt Blattmangold und Stielmangold. Der Blattmangold, den ich in meinem Garten habe trägt stark ausgeprägte, gerippte Blätter mit gelber, grüner oder rötlicher Färbung und einen schmalen, leicht faserigen Blattstiel.
Mangoldpflanzen sind einfach anzubauen und ideal für lazy gardeners (faule Gärtner) – er ist nämlich äußerst anspruchslos und sehr ergiebig – zur Ernte schneidet man die Blätter samt Stiel einfach bodennah ab, sie treiben nach dem Schnitt wieder neue Blätter aus, die erneut geerntet werden können. Die Hauptsaison für Mangold ist von Juli bis September.
Mangold sollte immer frisch geerntet verwendet werden, denn er verliert beim Lagern sehr schnell seine wertvollen Inhaltsstoffe



Bandnudeln mit Mangold


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 300 g Bandnudeln
• 500 g Mangold
• 120 g rote Zwiebeln
• 3 Esslöffel Butterschmalz
• 1 Esslöffel Zucker
• Saft von ½ Zitrone
• 125 g Gemüsebrühe
• 1 Prise gemahlener Piment
• 1 kräftige Prise frisch gemahlener Kreuzkümmel
• Cayennepfeffer
• Salz
• Pfeffer
• Parmesan

Zubereitung
Die Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen und mit kaltem Wasser abschrecken.
Mangold unter kaltem Wasser waschen. Die Stiele in dünne Scheibchen, die Blätter in Streifen schneiden.
Zwiebel schälen und fein würfeln.
Butterschmalz mit Zucker in einem Topf erhitzen und leicht karamellisieren.
Mangoldstiele und Zwiebeln zugeben und bei schwacher Hitze 10 Minuten hellbraun andüsten.
Mangoldblätter zugeben und durchschwenken, mit Zitronensaft und Brühe ablöschen. Etwa 3 Minuten dünsten, dann die Nudeln untermischen.
Mit den Gewürzen abschmecken und 2 Minuten bei kleiner Hitze durchziehen lassen.
Mit Parmesankäse bestreut servieren.



Noodles with chard


Ingredients
(For 4 persons)

300 g noodles
500 g chard
120 g red onions
3 tablespoons clarified butter
1 tablespoon sugar
Juice of ½ Lemon
125 g vegetable broth
1 pinch of ground allspice
1 generous pinch of freshly ground cumin
Cayenne pepper
Salt
Pepper
Parmesan cheese

Preparation
Cook the pasta al dente according to package instructions and rinse with cold water.
Wash chard under cold water. Cut the stems into thin slices and the leaves into strips.
Peel and finely chop the onion.
Heat clarified butter with sugar in a saucepan and caramelise lightly.
Add chard stems and onions and brown for 10 minutes over low heat. Then add chard leaves and toss, deglaze with lemon juice and broth.
Steam for about 3 minutes, then fold in the noodles.
Season to taste with the spices and leave to stand for 2 minutes at low heat.
To serve, sprinkle with Parmesan cheese.

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Lemon Lavender Bundt Cake: Gugelhupf Zitrone-Lavendel


Im Garten blüht derzeit der Lavendel und ich wollte unbedingt noch ein weiteres Rezept mit meiner neuen Nordicware Backform ausprobieren…
Das Originalrezept ist in Englisch – ich habe es übersetzt und nachgebacken.
Ein lockerer Sonntagskuchen nicht nur für den Sommer! Die Glasur aus dem Originalrezept habe ich weggelassen und den Kuchen stattdessen mit wenig Puderzucker bestäubt.



Lemon Lavender Bundt Cake


Prep: 15 Minutes
Cook: 55 Minutes

Ingredients

3 cups cake flour
1 ½ teaspoons baking powder
1 teaspoon baking soda
¼ teaspoon salt
1 cup butter
1 ½ cups sugar
1 tablespoon dried or 2 tbsp. fresh lavender flowers
4 eggs
2 tablespoons fresh lemon juice
1 cup sour cream or plain yogurt
2 tablespoons finely grated lemon zest

Glaze
1 ½ cups sifted powdered sugar
3 tablespoons honey
1 tablespoon fresh lemon juice

Directions
Heat oven to 325°F (165°C). Grease and flour Bundt pan; set aside. In medium bowl,sift together flour, baking powder, baking soda and salt; set aside. In large bowl, beat the butter and sugar on medium speed, 2 minutes, until light and fluffy. Add lavender and beat 3 minutes longer, scraping bowl often. Add eggs, one at a time, beating well after each addition; stir in lemon juice. Reduce speed to low and gradually add the flour mixture, alternating with the sour cream, scraping bowl often. Fold in lemon zest. Spoon batter into the prepared pan, spreading the batter so the sides are higher than the center. Bake 55-60 minutes, until toothpick inserted comes out clean. Cool in pan 10 minutes. Invert onto serving platter and cool completely.

Glaze: In small bowl, combine powdered sugar, honey and lemon juice. Mix well, adding additional lemon juice if needed to reach desired consistency. Spoon over cooled cake.



Zitrone Lavendel Gugelhupf


Vorbereitung: 15 Minuten
Backzeit  55 Minuten
12 Portionen

Zutaten
• 3 Tassen = 375 g Dinkelmehl Type 630
• 1 ½Teelöffel Backpulver
• 1 Teelöffel Natron

• ¼ Teelöffel Salz
• 1 Tasse =225 g Butter
• 1 ½ Tassen =  340 g Zucker
• 1 Esslöffel getrocknete oder 2 Esslöffel frische Lavendelblüten
• 4 Eier
• 2 Esslöffel frischer Zitronensaft
• 1 Tasse = 225 g Sauerrahm oder Naturjoghurt
• 2 Esslöffel fein geriebene Zitronenschale

Glasur
• 1 ½ Tassen gesiebter Puderzucker
• 3 Esslöffel Honig
• 1 Esslöffel frischer Zitronensaft

Zubereitung
Den Ofen Ofen auf 165°C vorheizen. Die Gugelhupfform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.
Mehl, Backpulver, Natron und Salz mischen und in eine Schüssel sieben. In einer großen Schüssel die Butter und den Zucker bei mittlerer Geschwindigkeit, 2 Minuten, locker und cremig aufschlagen. Lavendel hinzufügen und weitere 3 Minuten schlagen, dabei öfters die Butter vom Rand lösen.
Eier nach und nach hinzufügen, und jeweils gut verrühren; Zitronensaft unterrühren.
Die Geschwindigkeit auf ein Minimum reduzieren und die Mehlmischung nach und nach, abwechselnd mit der sauren Sahne, hinzufügen.
Den Teig in die vorbereitete Backform geben und so verteilen, dass die Seiten höher als die Mitte sind.
55-60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form 10 Minuten abkühlen lassen. Dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Glasur
In einer kleinen Schüssel Puderzucker, Honig und Zitronensaft mischen. Gut mischen und bei Bedarf zusätzlichen Zitronensaft hinzufügen, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.
Den Guss mit einem Löffel über dem Kuchen verteilen.

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Mittwochspasta: Farfalle mit Kohlrabi-Möhren-Gemüse, Giersch und Kernen-Topping


Ich kann machen, was ich will, egal ob Frühling, Sommer oder Herbst – ich werde den Giersch in meinem Vorgarten einfach nicht los.
Selbst bei der brütenden Hitze draußen überlebt er und kommt nach einer Wildkraut-Razzia immer wieder mit neuen, jungen Trieben hervor. Nur im Winter macht sich der Giersch rar.
Aber er soll ja sehr gesund sein – also kommt der Giersch einfach wieder mal auf die Speisekarte meines Markgräfler Haushalts.


Karotten-Kohlarbi-Pasta, das altbewährte Rezept aus dem Jahr 2012
Karotten-Kohlrabi-Pasta, das altbewährte Rezept aus dem Jahr 2012

Als Mittwochspasta habe ich ein altbewährtes Rezept wieder aufgepeppt – Karotten-Kohlrabi-Pasta – aber statt Spaghetti habe ich diesmal einen Rest Farfalle verwendet, etwas mehr Möhren dazugetan und das Gemüse nicht in Spiralen gedreht, sondern erst in feine Streifen und dann in Würfel (=Brunoise) geschnitten.
Den Basilikum und die Petersilie habe ich weggelassen und dafür nur Giersch in die Sauce getan.
Dann hatte ich noch einen kleinen Rest Kernenmischung, der sonst als Salattopping oder zum Aufstreuen beim Brotbacken verwendet wird (Kürbis-, Sonnenblumen- und Pinienkerne), die ich in einer kleinen Pfanne leicht angeröstet habe. Und so habe ich ein wunderbar sommerlich leichtes Pastagericht kreiert.



Farfalle mit Kohlrabi-Möhren-Gemüse, Giersch und Kernen-Topping


Zutaten
Für 2 Personen

• 1 kleine Zwiebel
• 1 Esslöffel Butter
• etwas Olivenöl
• 1 kleine Kohlrabiknolle
• 2-3 Möhren
• pro Person ca. 100 – 150 g Farfalle
• 1 Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe
• 200 ml Wasser
• etwas Sahne
• Salz
• Pfeffer
• ein Bund Giersch, fein gehackt
• 2 Esslöffel Kernenmischung (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Pinienkerne)
• frisch geriebener Parmesankäse

Zubereitung
Die Kohlrabiknolle und Möhren waschen, schälen und mit einem scharfen Messer zuerst in dünne, Scheiben, dann in dünne Streifen schneiden und fein würfeln.
Die Zwiebel schälen, in feine Würfel schneiden und in Olivenöl und zerlassener Butter in einem beschichteten Topf sanft andünsten.
Das vorbereitete Gemüse etwa 5 Minuten mitdünsten, gelegentlich umrühren. Dann 1 Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe darüber geben und das Wasser und etwas Sahne darübergießen. So lange köcheln lassen, bis das Gemüse weich, aber noch bissfest ist. Nach Belieben etwas mehr Sahne hinzufügen, mit Salz, Pfeffer und etwas gehacktem Giersch würzen.
In der Zwischenzeit die Farfalle nach Packungsanweisung zubereiten. In einer kleinen Pfanne die Kerne sanft rösten.

Die Pasta in tiefen Tellern mit dem Gemüse anrichten, mit Kernen und geriebenem Parmesan überstreuen und genießen – am besten mit einem kühlen Glas Weißwein!



Farfalle with kohlrabi and carrot vegetables, goutweed (ground elder) and seed topping


Ingredients
For 2 persons

1 small onion
1 tablespoon butter
some olive oil
1 small kohlrabi
2-3 carrots
approx. 100 – 150 g farfalle per person
1 teaspoon granulated vegetable broth
200 ml water
some cream
Salt
Pepper
a bunch of goutweed/ground elder, finely chopped
2 tablespoons seeds mixture (pumpkin seeds, sunflower seeds, pine nuts)
freshly grated Parmesan cheese

Preparation
Wash and peel the kohlrabi and the carrots and cut with a sharp knife first into thin slices, then into thin strips and finely dice.
Peel the onion, finely chop. Melt butter with olive oil in a non-stick pot and gently sauté the onions in it.
Add the prepared vegetables and sauté for about 5 minutes, stirring occasionally. Then add 1 teaspoon of granulated vegetable stock and pour the water and some cream over it. Simmer until the vegetables are soft but still al dente. 
Add a little more cream if you like, season with salt, pepper and a little chopped goutweed/ground elder.
In the meantime, prepare the Farfalle according to the package instructions. Gently roast the seeds in a small pan.

Arrange pasta and vegetables in deep plates, sprinkle with seeds and grated Parmesan and enjoy – perhaps with a glass of white wine!


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Erfrischende Apfel-Limo mit Zitrone und Minze


Statt eines Feierabend-Cocktails gibt es heute eine erfrischende Apfel-Limo mit Zitrone und Minze.
Es ist einfach zu heiß für alkoholische Getränke!

Der verwendete Bio-Apfelsaft und die Minze stammen aus dem eigenen Garten. Ansonsten braucht man nur noch etwas Wasser, nach Belieben Eiswürfel dazu.
Bei der Kräuterzugabe kann man auch variieren – so passt zum Beispiel auch sehr gut Basilikum statt Minze!



Apfel-Limo mit Zitrone und Minze


Zutaten
(Für 1 Portion – Menge lässt sich beliebig erweitern)

• 200 ml Bio Apfelsaft
• 100 ml kaltes Wasser
• 1 Zweig Minze
• 1 Teelöffel Zitronensaft
• 1 Zitronenscheibe
• Eiswürfel

Zubereitung
Apfelsaft und Wasser in ein großes Glas oder eine Glaskaraffe geben. Zitronensaft, Minze und Zitronenscheibe, nach Belieben Eis hinzufügen.



Apple Lemonade with Lemon and Mint


Ingredients
(For 1 portion)

200 ml organic apple juice
100 ml cold water
1 sprig of mint
1 teaspoon lemon juice
1 slice of lemon
Ice

Preparation
Pour apple juice and water into a large glass or a glass carafe. Add lemon juice, mint and a slice of lemon, and some ice if you like.


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Zum Johannistag ein Kuchen ohne Backen – No-Bake Zwieback-Pudding Torte mit Gutedel aus dem Markgräflerland


Heute ist Johannistag oder auch Sankt Johanni. Um diese Zeit des Jahres sind die Johannisbeeren in meinem Garten immer reif und vermutlich haben sie daher auch ihren Namen.
Wenn es draußen heiß ist, mag man den Backofen ja gar nicht anmachen und deshalb ist dieser Kuchen aus dem Markgräflerland ideal.
Gut gekühlt – weil er über Nacht im Kühlschrank durchziehen darf – und erfrischend durch die feine Säure der Johannisbeeren.

Wiederentdeckt habe ich dieses Rezept in einer alten Zeitschrift, die mir von einer lieben Nachbarin vermacht wurde und die meinte, dass ich damit noch etwas anfangen könnte.
Richtig gedacht.
Das Rezept ist ein Familienrezept der Autorin Heidi Knoblich („Winteräpfel”) aus dem Wiesental („Unbachene Chueche”), das ich so ähnlich auch aus meiner Jugend von meiner Mutter kenne.
Meine hat allerdings den Zwieback mit Kirschwasser statt mit Gutedel getränkt und oft gab es statt der frischen Beeren Johannisbeer- oder Himbeermarmelade als fruchtige Füllung.
Statt einer Springform hat Sie immer eine große Schüssel verwendet….
Wenn Kinder mitessen kann man zum Tränken der Zwiebackscheiben auch Apfel- oder Orangensaft verwenden….



Zwieback-Pudding Torte mit Gutedel


Zutaten
(Für eine Springform mit 28 cm Ø

• 600 g rote Johannisbeeren
• etwas Zucker zum Süßen der Beeren
• 225 g Zwieback
• ¼ Liter Gutedel
• 3 Päckchen Vanillepuddingpulver (à 38 g)
• 1½ Liter Milch
• 120 g Zucker für den Pudding

Zubereitung
Johannisbeeren waschen und mithilfe einer Gabel von den Rispen streifen. Nach Belieben zuckern.
Den Springformboden mit 9 Stück Zwieback auslegen, die Lücken mit zerbröckelten Zwiebackstückchen auffüllen.
Mit der Hälfte des Gutedels beträufeln, die Hälfte der Johannisbeeren darauf verteilen.
Vanillepuddingpulver mit 120 g Zucker mischen, mit ca. 20 Esslöffeln kalter Milch glattrühren.
Die restliche Milch in einem großen Topf zum Kochen bringen. Dann die Milch von der Kochstelle nehmen, das angerührte Puddingpulver hinzugeben und unter stetigem Rühren nochmals gut aufkochen lassen.
1/3 des Puddings noch warm gleichmäßig auf dem Zwieback verteilen. Mit Zwieback belegen und mit dem restlichen Gutedel beträufeln.
Die restlichen Beeren aufstreuen und mit dem restlichen Pudding bedecken.
Alles abkühlen lassen. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht (mindestens vier Stunden) im Kühlschrank durchziehen lassen.



No-Bake-Cake with zwieback, white wine and vanilla custard


Ingredients
(For a springform pan with 28 cm Ø

600 g red currants
some sugar to sweeten the berries
225 g zwieback
¼ litre white wine (Gutedel / Chasselas)
3 sachets vanilla custard powder (38 g each)
1½ litres of milk
120 g sugar for the custard

Preparation
Wash the currants and remove them from the green bits with a fork. Sprinke with sugar to taste.
Line the Springform base with 9 pieces of zwieback, fill the gaps with crumbled zwieback pieces.
Sprinkle with half of the wine and half of the currants on top.
Mix vanilla custard powder with 120 g sugar and stir with approx. 20 tablespoons of cold milk until smooth.

In a saucepan, bring the rest of the milk to the boil. Then remove the milk from the heat, add the mixed custard powder and bring to the boil again while stirring constantly.
Spread 1/3 of the still warm pudding evenly over the zwieback. Cover with zwieback and drizzle with the remaining wine.
Sprinkle the remaining berries on top and cover with the remaining custard.
Allow to cool. Cover with cling film and leave to soak in the refrigerator overnight (at least four hours).

Bier, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Freitagsfisch, Garten, Kartoffeln;, Kräuter, Natur & Garten, Rezepte, Schweden, Sommer, Wein

Midsommar Rezept: Schwedische Lachsfrikadellen mit Frühkartoffeln


Noch ein typisches Midsommar-Rezept, das sich toll auf dem warmen Buffet macht: Schwedische Lachsfrikadellen.
Dazu gibt es Estragon-Mayonnaise und in der Schale gegarte Frühkartoffeln, die mit Butterflöckchen verfeinert und mit Dill bestreut werden.
Die Kräuter hole ich mir ganz frisch aus dem Garten.

Absolut köstlich – nicht nur zu Mittsommer, sondern auch als sommerlicher Freitagsfisch oder ohne die Kartoffeln im Brötchen als Lachsburger!
Dazu passt ein Glas Weißwein, Roséwein oder Bier.



Schwedische Lachsfrikadellen


Zutaten
Für 4 Personen

• 500 g Lachsfilet, küchenfertig
• 1 Bund Dill
• 1 Bio Zitrone
• 3 Eier
• 3 Teelöffel Tafelmeerrettich
• Salz
• Pfeffer
• 160 ml Rapsöl
• 800 g kleine Frühkartoffeln
• 1 kleines Stück Butter
• 8 Stiele Estragon
• 1 Teelöffel mittelscharfer Senf
• 150 g Vollmilchjoghurt
• 1 Prise Zucker

Zubereitung

Lachs mit einem großen Messer sehr fein hacken. Brot entrinden und im Mixer fein zerbröseln.
Dill-Spitzen von den Stielen zupfen, 2/3 davon fein hacken. Zitrone halbieren, von 1 Hälfte die Schale abreiben und 1 Esslöffel Saft auspressen, restliche Zitrone in Spalten schneiden.
2 Eier mit einer Gabel verquirlen, Lachs, Brotbrösel, gehackten Dill, Zitronenschale, Meerrettich, Salz und Pfeffer untermengen.

Kartoffeln ungeschält in kochendem Salzwasser ca. 15 Minuten garen. Das Wasser abschütten. Die Kartoffeln in eine Schüssel geben und Butterflöckchen darauf verteilen.

Estragonblättchen von den Stielen zupfen und grob hacken. Restliches Ei, Zitronensaft, Senf, etwas Salz, Pfeffer und 
125 ml Öl in den Rührbecher geben. Pürierstab in den Becher stellen, auf höchster Stufe mixen, dabei den Stab ganz langsam nach oben ziehen, bis eine cremige Mayonnaise entstanden ist. Estragon und Joghurt zugeben und kurz untermixen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.



Den Backofen auf 80 °C vorheizen. In einer Pfanne das restliche Öl erhitzen. Mit einem Esslöffel die Masse portionieren und ins heiße Öl geben. In zwei Portionen à 6 Stück die Frikadellen bei mittlerer Hitze in 3-4 Minuten rundum knusprig braten. Im Backofen warm halten.

Kartoffeln, Frikadellen und Estragon-Mayonnaise mit restlichem Dill und Zitronenspalten servieren.



Salmon Burger- A recipe from Sweden


Ingredients
For 4 persons

500 g salmon fillet, ready to cook
1 bunch of dill
1 organic lemon
3 eggs
3 teaspoons horseradish (from the jar)
Salt
Pepper
160 ml rapeseed oil
800 g small potatoes
8 stems of tarragon
1 teaspoon medium hot mustard
150 g whole milk yoghurt
1 pinch of sugar
1 small piece of butter

Preparation

Chop the salmon very finely using a large knife. Remove the breadcrumb and finely crumble the bread in a blender.
Pluck the dill tips from the stems, finely chop 2/3 of it. Halve the lemon, grate the peel from 1 half and squeeze 1 tablespoon juice. Cut the remaining lemon into slices.
In a bowl, whisk 2 eggs using a fork, then add salmon, bread, chopped dill, lemon zest, horseradish, salt and pepper.

Cook the potatoes in boiling salted water for approx. 15 minutes. Drain, place the potatoes in a bowl and spread some butter flakes on top.

Pluck the tarragon leaves from the stems and chop coarsely. Add the remaining egg, lemon juice, mustard, some salt, pepper and 125 ml oil into a beaker. Place a handblender in the beaker and mix at the highest speed, slowly moving the blender upwards until a creamy mayonnaise is obtained. Add tarragon and yoghurt and mix in briefly. Season to taste with salt, pepper and sugar.

Preheat the oven to 80 °C = 176 °F.
Heat the remaining oil in a pan. Portion the mixture with a tablespoon and add to the hot oil. Fry the salmon burgers in two portions of 6 over medium heat all around for 3-4 minutes until crispy. Keep warm in the oven.

Serve potatoes, salmon burgers and tarragon mayonnaise with the remaining dill and lemon wedges.