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Festtagsgericht: Schweinefilet im Blätterteig

Schweinefilet im Blätterteig, Rahmchampignons, Erbsen-Möhrengemüse und Pommes

Das Schweinefilet im Blätterteig sollte es eigentlich am zweiten Weihnachtsfeiertag geben.
Wir waren aber vom Heiligabend-Schäufele und dem Kaninchenbraten am ersten Weihnachtsfeiertag (Rezept folgt noch) so gesättigt, dass es dieses Festtagsgericht erst am Tag nach Weihnachten gab…

Am zweiten Weihnachtsfeiertag haben wir den Tag mit einem ausgiebigen Brunch begonnen und am Nachmittag einen schönen Spaziergang mit Familie und Patenkindern unternommen.
Anschließend gab es Tee, Kekse und Christstollen…

Zum Schweinefilet im Blätterteig mit Kräuterfrischkäse gab es Champignon-Rahmsauce, Erbsen-Möhren-Gemüse und Backofen-Pommes. Die Pommes hatte ich diesmal nicht selbst gemacht – die waren ausnahmsweise aus der Tüte…. Falls ihr diese selbst machen möchtet, findet ihr hier das Rezept für Backofenpommes.



Schweinefilet im Blätterteig


Zutaten
Für 4 Personen

• 1 Schweinefilet, (ca. 600 g)
• grobes Salz
• 1 Esslöffel Rapsöl
• 1 Esslöffel Butterschmalz
• ½ Bund Petersilie
• etwas Schnittlauch
• etwas Dill
• 100 g Doppelrahmfrischkäse
• 1 Eigelb, (Kl. M)
• 1,5 Teelöffel Speisestärke
• Pfeffer
• 275 g Blätterteig, ausgerollt
• 1 Esslöffel Milch

Zubereitung
Schweinefilet salzen und im heißen Öl rundherum scharf anbraten, aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.
Kräuter waschen, trockenschütteln und grob hacken. Kräuter, Frischkäse,
 1 Eigelb und Speisestärke pürieren, salzen und pfeffern. 10 Min. kalt stellen.
Ofen auf 220 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Blätterteig mit der Frischkäsecreme bestreichen, dabei einen 2 cm breiten Rand frei lassen. Milch mit 1 Eigelb verquirlen, den Rand damit bestreichen.
Schweinefilet auf den Blätterteig legen und einrollen. Die Seiten fest zusammendrücken. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen, mit Milch-Eigelb-Mischung bestreichen. Mit einer Gabel den Teig mehrfach einstechen. Im heißen Ofen auf der untersten Schiene 15 Min. , dann weitere 5-8 Min. auf der mittleren Schiene backen.



Erbsen-Möhrengemüse


2-3 Möhren waschen, schälen in Ringe schneiden, in etwas Butter ca. 5 Minuten andünsten, dann Tiefkühl-Erbsen dazugeben, bei Bedarf etwas Wasser. Mit Salz und etwas Gemüsebrühe würzen, mit Sahne verfeinern und gehackte Petersilie untermischen.



 Pork fillet in puff pastry

ingredients
For 4 people1 pork tenderloin, (about 600 g)
coarse sea salt
1 tablespoon rapeseed oil
1 tablespoon butter lard / ghee
½ bunch of parsley
some chives
some dill
100 g double cream cheese
1 egg yolk, (size M)
1.5 teaspoons cornstarch
pepper
275 g puff pastry, rolled out
1 tablespoon of milk

preparation
Salt the pork fillet and fry in hot oil all around, remove from the pan and let cool.
Wash herbs, shake dry and chop. Puree herbs, cream cheese, 1 egg yolk and cornstarch, salt and pepper. Leave to cool for 10 minutes.
Preheat oven to 220 °C = 428 °F.
Spread the puff pastry with the cream cheese cream, leaving free a 2 cm wide rim. Whisk the milk with 1 egg yolk, brush the edges with it.
Put the pork fillet on the puff pastry and roll it up. Firmly squeeze the edges. Place on baking sheet lined with baking paper.  Brush the pastry with milk-egg yolk mixture, then prick pastry with a fork for several times. Bake 15 minutes in the hot oven on the bottom rack, then bake on the middle rack for another 5-8 minutes.

Serve with mushroom sauce, oven fries, carrots and peas:

Wash 2-3 carrots, peel, then cut into rings.  fry in a little butter for about 5 minutes, then add frozen peas and if necessary add some water.
Season with salt and some granulated vegetable broth, refine with cream and mix in chopped parsley.
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Lens: Filet mignon de porc à l’Avesnoise (Schweinefilet mit Käsesauce)

Filet Mignon Avesnoise 1


Heute habe ich nochmal ein Gericht aus dem Norden Frankreichs für euch.

Es gibt Schweinefilet in einer Maroilles-Käsesauce.

Dazu servieren wir rosaschalige, buttrig schmeckende Roseval-Kartoffeln und Rucola-Salat.

Im Originalrezept gibt es dazu Feldsalat und auch gebratene Apfelringe. Das war mir dann aber doch zu herbstlich und deshalb habe ich die Äpfel weggelassen.
Der Rucola-Salat ist mit Olivenöl-Balsamico Dressing angemacht.


EM_2016_France_Lens

Filet Mignon Avesnoise 4


Filet mignon de porc à l’Avesnoise


Rezept von Monsieur Helminiak von Restaurant „Le Pain de la Bouche“ in Lens

Zutaten
(für 4 Personen)

• 800 g Schweinefilet
• 500 ml Bier
• 100 g Maroilles Käse
• 600 g Kartoffeln
• Crème fraîche
• 1 bouquet garni (Kräutersträußchen aus Lobeer, Petersilie und Salbei)
• 100 g Butter
• Öl
• Schalotten
• Mehl
• 1 Strauß Petersilie
• frisch geriebene Muskatnuss
• Rucola-Salat

Zubereitung:

Das Filet in etwa zwei bis drei Zentimeter dicke Stücke schneiden. Etwa drei bis vier Stunden zusammen mit einem bouquet garni in Bier einlegen und marinieren lassen.

Butter und Öl in eine Pfanne geben und erhitzen. Das Fleisch etwa 5 bis 6 Minuten drin anbraten. Die kleingehackten Schalotten hinzugeben und andünsten.
Anschließend das Fleisch mit Mehl bestäuben.

Parallel dazu die Kartoffeln mit Schale kochen (Pellkartoffeln).

Den Maroilles Käse in kleine Stücke schneiden und mit der Crème fraîche in einen Topf geben und darin schmelzen. Anschließend mit Muskatnuss und Pfeffer würzen.
Kurz vor dem Servieren die Käsesauce über das Fleisch geben und mit etwas gehackter Petersilie bestreuen.
Die Kartoffeln schälen und zusammen mit dem Fleisch und Salat servieren.


Filet Mignon Avesnoise 2

 

Filet Mignon Avesnoise 5


 Filet mignon de porc à l’Avesnoise


Recette proposée par M. Helminiak du restaurant „Le Pain de la Bouche“ à Lens

Ingrédients
pour 4 personnes

800 gr de filet de mignon de porc
50 cl de bière de garde
100 gr de Maroilles
600 gr de pommes de terre roseval
Crème fraîche
1 bouquet garni
100 gr de beurre
Huile
Echalotes
Farine
1 botte de persil
1 noix de muscade
roquette

Couper le filet de porc en morceaux (2 à 3 cm) et les faire mariner dans la bière avec le bouquet garni et une pincée de sel pendant 3 à 4 heures.

Faire colorer du beurre et l’huile dans une poêle puis ajouter la viande, la faire saisir 5 à 6 minutes. Ajouter les échalotes et laisser mijoter. Singer la viande avec la farine et mélanger.

Faire des pommes de terre sautées.

Faire fondre le maroilles coupé en petits morceaux dans la crème fraîche, ajouter la noix de muscade et poivrer légèrement.

Verser la sauce sur les assiettes au moment de servir et décorer avec un peu de roquette.


 Filet mignon de porc à l’Avesnoise


Ingredients
(for 4 people)

800g Pork tenderloin
50cl of lager beer
100g Maroilles cheese
600g roseval potatoes
Crème fraîche
1 bouquet garni
100g butter
Oil
Shallots
Flour
1 bunch of parsley
freshly grated nutmeg
rocket

Preparation

Cut the pieces pork tenderloin into 2-3 cm sized cubes and marinate in beer, together with the bouquet garni and a pinch of salt, for 3 to 4 hours.

Brown butter and oil in a pan and add the meat, sear for 5-6 minutes. Add shallots and let simmer. Sprinkle the meat with the flour and mix.

Boil the potatoes potatoes in water.

Cut Maroilles cheese into small pieces and melt in a pan togehter with the crème fraîche. Season with nutmeg and pepper.

Place the meat on plates and pour the sauce over it just before serving. Serve with boiled potatoes, sprinkle with a little chopped parsley and garnish with rocket.

 

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Geschnetzeltes vom Schweinefilet

Geschnetzeltes Schweinefilet Pfifferlinge 2
Neulich beim Metzger unseres Vertrauens gab es schönes Schweinefilet. Das habe ich in feine Streifen geschnitten und mit Zwiebel, Knoblauch, Pfifferlingen und roter Spitzpaprika zu feinem Geschnetzelten verarbeitet. Die Sauce ist mit Weisswein, einem Markgräfler Chardonnay, und Sahne verfeinert. Dazu gab es Reis. Natürlich kann man das Geschnetzelte auch mit dünnen Bandnudeln servieren, oder einfach nur frisches Brot dazu reichen.
Ein schnelles und unkompliziertes Gericht, wenn man bei schönem Wetter besseres zu tun hat, als den ganzen Sonntag in der Küche zu verbringen.

Geschnetzeltes Schweinefilet Pfifferlinge 1

 Geschnetzeltes vom Schweinefilet

1 Schweinefilet
(etwa 400 g für 2 Personen)
etwas Mehl
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1 rote Spitzpaprika
100 g gefrorene Pfifferlinge
1 Esslöffel Butterschmalz
Salz, Pfeffer
1 Glas Weisswein (100-150 ml)
1 Becher Sahne
½ Bund gehackte Petersilie

Das Schweinefilet in dünne Streifen schneiden, salzen und mit etwas Mehl bestäuben. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Die Paprika waschen, entkernen und in feine Streifen schneiden.
1 Esslöffel Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten, dann die Schweinefilet-Streifen dazugeben und einige Minuten anbraten, Pfifferlinge und Paprika hinzufügen und köcheln lassen, bis das Wasser verdampft ist. Mit Weißwein ablöschen, wieder einige Minuten köcheln lassen, dann die Sahne einrühren und etwas eindicken lassen.
Zum Schluss die gehackte Petersilie untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Geschnetzeltes Schweinefilet Pfifferlinge 3
This is pork tenderloin which I’ve cut into thin stripes and fried it together with onion, garlic, chanterelle mushrooms and red pointed peppers. We call it „Geschnetzeltes”. The sauce is flavoured with white wine, a Markgraefler Chardonnay, and cream. On the side there wis rice. Of course you can also serve it thin noodles, or simply serve fresh bread with it.
A quick and easy dish when you have nice weather outside and you don’t want to  spend all of your time in the kitchen, preparing Sunday lunch.

Pork Tenderloin „Geschnetzeltes”

1 pork tenderloin
(about 350-400 g for 2 people)
some flour
1 onion
1-2 cloves of garlic
1 red pointed pepper
100 g of frozen chanterelles
1 tablespoon ghee or butter
salt and pepper
1 glass of white wine (100-150 ml)
1 cup of cream
½ bunch chopped parsley

Cut the pork tenderloin into thin stripes, season with salt and sprinkle with a little flour. Peel the onion and the garlic cloves, finely chop. Wash, core and thinly slice the peppers.
Heat 1 tablespoon of ghee or butter in a pan, fry the onions and garlic until translucent, then add the pork stripes and fry for a few minutes, add chanterelles and pepper stripes.
Let simmer until the water has evaporated. Deglaze with white wine, simmer for another few minutes, then stir in the cream and leave to thicken.
Finally, stir in the chopped parsley and season with salt and pepper.

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Ein paar Zahlen….

Wordpress Statistik Blog 2014
Der zweite Januar ist vieleorts Tag der Inventur – und ich nutze diesen, um euch ein paar Zahlen aus meinem Blogger-Jahr bekannt zu geben.
Auf meinem Blog „Lebensart im Markgräflerland” kann ich 294’191 Aufrufe verzeichnen mit insgesamt  179’943 Besuchern, über das Jahr gesehen waren das durchschnittlich rund 500 Besucher und 800 Klicks pro Tag.

Ausserdem sind meine Beiträge auch via Paperblog zu sehen – das ist eine Sammlung unterschiedlichster Blogs.
Die Beiträge werden in verschiedenen Rubriken angezeigt – meine Artikel sind hauptsächtlich unter Essen&Trinken aufgeführt.
Hier habe ich mir auch mal eine Statistik zusammengestellt, die ebensfalls beachtliche Zahlen aufweist:

Paperblog Statistik Blog 2014Herzlichen Dank dafür!

Und nun möchte ich euch doch noch meine Highlights der neu veröffentlichten Beiträge
des Jahres 2014 zeigen:

Januar: Schweinefilet Niedriggarmethode mit Champignons und Spätzle (537 Aufrufe gesamt 2014)

Februar: Badische Fleischpastete oder elsässische Tourte à la viande? (267 Aufrufe gesamt 2014)

März: Oma Anna-Marias Buttercreme-Biskuit Torte (251 Aufrufe gesamt 2014)

April: Spargel mit Bärlauchkratzede und Mayo (256 Aufrufe gesamt 2014)

Mai: Veganismus- der neuste Ernährungsirrtum?! Rezept für ein vegetarisches Süßkartoffel Curry (152 Aufrufe gesamt 2014)

Juni: Gutedel Wanderung 2014 – Die 12 km Genuss-Tour im Markgräflerland (158 Aufrufe gesamt 2014)

Juli: Rezepte mit Johannisbeeren: Torte, Sirup, Zuckerguss in Pink, Schorle und Essig (98 Aufrufe gesamt 2014)

August: Auf kulinarischer Entdeckungsreise Brügge/Belgien (75 Aufrufe gesamt 2014)

September: Quarkblätterteig – ein Teig mit unzähligen Möglichkeiten (218 Aufrufe gesamt 2014)

Oktober: Kartoffel-Zwiebel-Wähe (127 Aufrufe gesamt 2014)

November: November Ausflug zum Nonnenmattweiher mit Vesper in der Fischerhütte (66  Aufrufe gesamt 2014)

Dezember: Haferflocken Ringe nach Ursula Cantieni (49 Aufrufe gesamt 2014)

Und jetzt seid ihr dran:

Was wünscht ihr euch im Jahr 2015 von meinem Blog?
Habt ihr bestimmte Rezepte, die ihr sucht? Wenn  ja, welche sind es?
Her mit euren Anregungen – ich habe beide Augen und Ohren offen dafür…

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Niedrigtemperatur-Garen: Zartes, saftiges Schweinefilet mit Champingnons und Spätzle

Schweinefilet 6


Am Sonntag gab es mal wieder einen Sonntagsbraten. Schweinefilet, mit der Niedriggarmethode im Backofen zubereitet.
Dazu gab es eine feine Speck-Champignon-Sauce und Spätzle. Richtiges Seelenfutter.

Das Schweinefilet wird mit dieser Garmethode garantiert superzart und saftig. Natürlich muss auch die Fleischqualität stimmen – wir haben es wieder vom Metzger unseres Vertrauens.
Wer mag, kann als Vorspeise noch einen grünen Salat servieren.


Schweinefilet 4


Schweinefilet mit Champignon Sauce


Zutaten
Für 2 Personen

• 1 kleines Schweinefilet (ca. 500 g)
• Salz, Pfeffer
• Butter und Olivenöl zum Anbraten

Für die Sauce
• Räucherspeck, gewürfelt
• 1 Bund Lauchzwiebeln, in feine Ringe geschnitten oder eine rote Zwiebel
• 250 g braune Champignons
• trockener Weißwein (z. B. Gutedel)
• Salz
• Pfeffer
• 1 Lorbeerblatt
• 1 Nelke
• 1 Knoblauchzehe, gehackt
• etwas Sahne
• ein Esslöffel kalte Butter
• gehackte Petersilie


Schweinefilet, Niedriggarmethode


Einen großen Teller oder eine flache Schale in den Backofen stellen.
Den Backofen auf 80 °C Umluft vorheizen.
Das Schweinefilet mit Salz würzen. In einer Pfanne das Butter mit etwas Olivenöl erhitzen, dasFleisch darin von allen Seiten etwa 3 Minuten kräftig anbraten. Anschließend das Filet auf den heißen Teller im Backofen legen. Etwa 60 Minuten garen.
Bei einer Kerntemperatur von 58-60 °C (Bratenthermometer verwenden) ist das Fleisch fertig.
Aus dem Ofen nehmen, etwa 5 Minuten ruhen lassen, dann anschneiden.


Spätzle nach dem original schwäbischen Grundrezept


Zutaten
Für 4 Portionen

• 250 g Mehl
• 3 mittelgroße Eier
• ½Tasse Wasser
• 1 gestrichener Teelöffel Salz
• Muskat

Zubereitung
Mehl, Eier und Salz in einer Schüssel verrühren und mit einem Kochlöffel oder Rührgerät (Knethaken) die Zutaten zu einem zähen Teig verarbeiten, bis er Blasen wirft.
Wenn der Spätzleteig schwer vom Kochlöffel fällt, hat er die richtige Konsistenz.
Ist er zu flüssig, etwas Mehl, ist er zu fest, noch etwas Wasser zugeben. Dann Muskat zugeben.
Je höher der Anteil an Eiern, desto weniger Wasser muss dem Teig zugesetzt werden und desto besser ist der Geschmack. Den Teig ruhen lassen, und Salzwasser zum Kochen aufsetzen.
Wenn man die Spätzle nicht mit der Hand vom Brett schaben möchte, füllt man eine Spätzlepresse bis 3 cm unter den Rand mit Teig. Dann die Spätzlepresse ca. 20 cm über den Topfrand halten und den Teig langsam, mit mehrmaligen Unterbrechungen in das sprudelnd kochende Salzwasser drücken. Die Spätzle anschließend mit einem Schaumlöffel vorsichtig auflockern. Nachdem die Spätzle an die Wasseroberfläche gestiegen sind, schöpft man sie ab und gibt sie in eine Schüssel mit lauwarmem Salzwasser.
Dann die Spätzle durch ein Sieb abschütten und gut abtropfen lassen. Auf einer vorgewärmten Platte servieren. Nach Belieben mit etwas Butter verfeinern.


Für die Champignon-Rahm-Sauce


Die Pilze mit der Pilzbürste säubern. Die Speckwürfelchen in die Pfanne mit dem Bratensatz geben, andünsten, dann die Zwiebeln und Knoblauch dazu geben und glasig dünsten. Die Pilze mit anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen, Nelke und Lorbeerblatt dazugeben, dann reichlich Weißwein angießen.
Bei sanfter Hitze die Flüssigkeit einreduzieren lassen. Lorbeerblatt und Nelke herausnehmen, die Butter dazugeben, rühren, bis die Butter geschmolzen ist. Dann mit etwas Sahne verfeinern und mit Petersilie bestreuen.


Schweinefilet 2


Die Sauce über das Schweinefilet geben und servieren.


Schweinefilet 1


On Sunday we had a fine Sunday roast. Pork , prepared with the “ low temperature method “ in the oven. In addition there was a fine bacon and champignons sauce and spaetzle . Real soul food. With this cooking method, the pork becomes guaranteed super tender and juicy. Of course, the meat quality has to be excellent – we once again bought it at the butcher’s we trust . As an appetizer you could also serve a green salad, if you like.


Pork fillet with mushroom sauce

Ingredients
For 2 people

1 small pork tenderloin (about 500 g)
salt and pepper
butter and olive oil for fryingFor the sauce:
smoked bacon , diced
1 bunch green onions , cut into thin rings
250 g chestnut mushrooms
dry white wine ( Gutedel / Chasselas )
salt, pepper, 1 bay leaf, 1 clove
1 clove of garlic , chopped
some cream , a tablespoon of cold butter
chopped parsley
Pork fillet
Put a large plate or a shallow dish into the oven. Preheat the oven to 80 ° C (176 °F) circulating air. Season the pork with salt. Heat the butter with a little olive oil in a pan, vigorously fry the pork on all sides for about 3 minutes. Then put the fillet on the hot plate in the oven. Bake for about 60 minutes. At a core temperature of 58-60 ° C (use a meat thermometer) the meat is ready. Remove from the oven, let rest for about 5 minutes, then cut it into slices. 

Spaetzle (original Swabian basic recipe)

Ingredients
4 servings
250 g of flour

3 medium eggs
1/2 cup of water
1 teaspoon salt
nutmeg
Preparation
Mix flour, eggs and salt in a bowl and stir with a wooden spoon or food processor (dough hook ) until the ingredients have become a tough dough which forms bubbles .
If the Spätzle fall heavily from the wooden spoon, it has the right consistency.
If it is too liquid, add a little flour, it is too tight, a bit of water. Then add nutmeg.
The higher the proportion of eggs, the less water needs to be added to the dough and the better the taste. Let the dough rest. Bring enough salted water to a boil.

If you do not want to scrape the spaetzle by hand from the spaetzle board, you can use a ricer filled to 3 cm from the top with batter. Then hold the ricer approximately 20 cm above the rim of the pot and slowly press the dough with repeated interruptions in the bubbly boiling water. Loosen the spaetzle  gently with a slotted spoon. After the spatzle have risen to the surface, take them out of the water using a slotted spoon and place in a bowl with tepid salted water. Just before serving, pour the spaetzle into a sieve and drain well. Serve on a warmed plate and add a little butter to taste. 

For the sauce
Clean the mushrooms with the mushroom brush. Add the diced bacon in the pan with the drippings, sauté, then add the onions and garlic and fry until soft. After that, add the mushrooms, fry, season with salt and pepper, add clove and bay leaf, then pour plenty of white wine .
Let the liquid boil down over gentle heat. Remove bay leaf and clove, add the butter and stir until the butter has melted. Then refine the sauce with some cream and sprinkle with parsley. To serve, pour the sauce over the meat.


Schweinefilet 5
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Samstagseintopf aus der Cajun-Küche: Dirty Rice

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Heute gibt es mal einen Samstagseintopf auf amerikanische Art – Dirty Rice aus Louisiana. Im Originalrezept werden Hühnermägen verwendet – für europäische Verhältnisse eine eher ungewohnte Zutat und deshalb wird in diesem Rezept stattdessen Schweinefilet verwendet –
ein kräftig gewürztes Gericht, mit Cayennepfeffer, Tabasco und Kreuzkümmel…

Today I have prepared a Saturday Stew in the American way – Dirty Rice from Louisiana. In the original recipe chicken stomachs are used – by European standards a rather unusual ingredient and therefore in this recipe pork is used instead –
a strongly flavored dish, with cayenne pepper, Tabasco and cumin …

dirty rice6

Dirty Rice

Zutaten / ingredients
200 g Gefügelleber (ich habe Putenleber verwendet)  / 200 g poultry liver (I used turkey liver)
250 g Schweinefilet / 250 g pork
2 Zwiebeln / 2 onions
1 Stange Staudensellerie (oder ein kleines Stück Knollensellerie) /  1 stem rod celery or a small piece celery
1/2 grüne Paprikaschote / 1/2 green pepper
2 Frühlingszwiebeln / 2 spring onions
2 Zehen Knoblauch / 2 cloves garlic
100 g gewürfelter Schinkenspeck / 100 g bacon in small cubes
2  Esslöffel Olivenöl / 2 tablespoons olive oil
1 Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel / 1 teaspoon ground cumin
1 Teelöffel Salz / 1 teaspoon salt
1/2 Teelöffel Cayennepfeffer / 1/2 teaspoon cayenne pepper
1/2 Teelöffel Tabasco / 1/2 teaspoon Tabasco
200 g Langkornreis / 200 g rice
650 m Hühnerbrühe / 650 ml chicken stock
3 Esslöffel Petersilie / 3 tablespoons parsley

Zubereitung / preparation:

Die Geflügelleber waschen, trocken tupfen und grob hacken. Das Schweinefilet waschen, trocken tupfen und in feine Streifen schneiden. Die Zwiebeln und Sellerie schälen und fein würfeln. Die Paprikaschote waschen, halbieren, entkernen und ebenfalls fein würfeln.
Die Frühlingzwiebeln putzen und mit Grün in Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen und durch die Presse drücken.
Den Schinkenspeck im Wok oder einer großen, hohen Pfanne auslassen bis er knusprig ist, dann Leber und Schweinefilet dazugeben und anbraten.
Das Olivenöl dazugeben, dann Zwiebeln, Sellerie, Paprika und Knoblauch hinzufügen und mit Salz, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer und Tabasco würzen.
Etwa 2 Minuten köcheln lassen, dann den Reis hinzufügen und unter Rühren 2 Minuten rösten. Die Hühnerbrühe langsam angießen und kurz aufkochen lassen. Die Hitze reduzieren und bei kleiner bis mittlerer Flamme 20 Minuten köcheln, bis fast die ganze Flüssigkeit vom Reis aufgesogen wurde. Zum Schluss die Frühlingszwiebeln untermengen, den Herd abschalten und den Reis noch 3-5 Minuten ziehen lassen.
Den Reis bei Bedarf etwas nachwürzen und mit Petersilie bestreut servieren.

Wash the chicken liver , dry and chop coarsely . Wash the pork , dry and cut into fine stripes. Peel the onions and celery and finely chop. Wash the peppers , cut in half , remove seeds and finely dice as well.
Clean and cut the spring onions with greens into rings. Peel and press the garlic through the press.
Fry the bacon in a wok or a large, deep pan until crisp, then add liver and pork .
Add olive oil , onions , celery , peppers and garlic and season with salt , cumin, cayenne pepper and Tabasco.
Simmer for about 2 minutes, then add the rice and fry for 2 minutes, stirring. Slowly pour in the chicken stock and bring to the boil. Reduce the heat and simmer over low to medium heat for 20 minutes until almost all the liquid has been absorbed by the rice. Finally stir in the spring onions, turn off the heat and let the rice rest for 3-5 minutes.
If necessary season the rice once again and serve sprinkled with some parsley.

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Neujahrsbraten – Schweinefilet Niedriggarmethode mit zweierlei Sauce: Hagebutten – und Pfifferlingsauce

Schweinefilet zweierlei Sauce

Wie schon erwähnt, sind wir zum Jahresbeginn für ein paar Tage verreist. Am Neujahrstag gab es aber noch was feines zu Essen, am 2. Januar sind wir dann früh morgens nach Venedig aufgebrochen. Wir waren schon mehrere Male mit Avanti Reisen aus Freiburg mit dem Bus unterwegs. Die Reise nach Venedig im Winter soll besonders schön sein, der Bus war dementsprechend ausgebucht! Aber bevor wir  zu den Fotos und den Schlemmereien aus Venedig kommen, hier also das Festessen vom Neujahrstag.

Schweinefilet mit zweierlei Sauce

Für 4 Personen

2 Schweinefilets (800 g – 1 kg)
Salz, Pfeffer
Butterschmalz zum Anbraten

Hagebuttensauce

3 Esslöffel Hagebuttenmarmelade (Hägenmark)
100 ml Vollmilch
200 ml Sahne
etwas mildes Currypulver
etwas scharfes Paprikapulver

Pfifferlingsauce

300 g Pfifferlinge, tiefgekühlt
1 Esslöffel Butter
1 rote Zwiebel oder zwei Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 Lorbeerblatt
1 Nelke
etwas Weisswein
Sahne (evtl. lactosefrei)
Salz, Pfeffer
ein wenig Sojasauce
gehackte Petersilie

Beilage:
Spätzle oder Bandnudeln

Das Schweinefilet wird nach der Niedriggarmethode zubereitet: Einen großen Teller oder eine flache Schale in den Backofen (unterste Schiene) stellen. Den Backofen auf 80 °C vorheizen. Die Schweinefilets mit Salz würzen.

In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzten, die Filets darin von allen Seiten etwa 3 Minuten kräftig anbraten. Anschließend das Filet auf den heißen Teller im Backofen legen. Mit Pfeffer übermahlen. Die Filets etwa 60 Minuten garen. Bei einer Kerntemperatur von 58-60 °C (Bratenthermomenter verwenden) ist das Fleisch fertig.

Schweinefilet1

Für die Hagebuttensauce die Milch mit der Sahne in einem Topf erhitzen. Die Konfitüre einrühren und die Sauce sämig einkochen. Mit Currypulver, Paprika, Salz und Pfeffer würzen. Warm stellen.

Schweinefilet3

Das Filet in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Sauce nach Wahl darübergeben und sofort servieren.

Schweinefilethagebuttensauce

Für die Pfifferlingsauce die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Butter in die Pfanne mit dem Bratensatz geben und erhitzen, die Zwiebeln hinzufügen und andünsten, dann die tiefgekühlten Pfifferlinge hinzugeben und ebenfalls mitdünsten, bis die Pfifferlinge weich werden und das Wasser nahezu verdampft ist. Mit Weisswein (trockener Gutedel) ablöschen. Lorbeerblatt und Nelke hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und köcheln lassen. Mit Sahne verfeinern, bei Bedarf einen Teelöffel Kartoffelmehl mit etwas kaltem Wasser auflösen und unterrühren und die Sauce damit binden. Zum Schluss mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken. Nelke und Lorbeerblatt herausnehmen und mit gehackter Petersilie bestreuen.

Schweinefilet2

Schweinefiletpfifferlingsauce

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Pfannen-Gyros selbstgemacht, ohne Fix und fertige Gewürzmischung

Neulich in der Werbung im Fernsehen – irgend eine fixe Gewürzmischung aus dem Beutel für „Zürcher Geschnetzeltes“ – und die tüchtige Hausfrau, die eigentlich für’s Kochen keine Zeit hat, weil sie die Kinder zum Fussball, Ballett, Musikunterricht und sonstwohin fahren muss, nebenbei noch berufstätig ist und den Haushalt schmeissen muss, schüttelt das Essen mit dem Beutelchen locker aus dem Handgelenk und zaubert es auf den Tisch. Und alle sind begeistert – mmmh, hast Du gut gekocht!!!
Und dann wird einem noch vorgegaukelt, wie gesund das alles sei, wenn man ein bisschen Paprika oder Zucchini reinschnibbelt.

Komisch, bei unseren Großmüttern musste es auch ohne das Fertigzeugs gehen, und meist musste man mit dem wenigen, was man hatte, wirklich beim Kochen zaubern.

Was ich damit sagen will – es geht auch ohne, wenn alles gut vorbereitet ist. Vielleicht liegt es auch daran, ob man mit Leidenschaft kocht, oder einfach nur, damit es was zu Essen gibt. Naja, ein paar Zugeständnisse muss ich machen. Suppenbrühwürfel und Puddingpulver, das sind wirklich geniale Erfindungen.
Ja, ja, ich weiss- Pudding kann man auch selber machen, und geht genauso schnell, wie mit dem Pulver, aber auf die gekörnte Brühe oder die Brühwürfel würde ich nicht verzichten, denn das geht manchmal wirklich zu lange. 😉

Also, hier ist das Rezept für Pfannen-Gyros. Dazu gab es Reis und Tsatziki (den kennt ihr schon als Grillbeilage)

Für vier Personen:

600 g Schweinefilet (oder Schnitzel)
2 Teelöffel Oregano (ich habe frischen aus dem Garten verwendet)
2 Teelöffel Thymian
3 Teelöffel Paprikapuver, edelsüß
1 Teelöffel frisch gemahlener Kreuzkümmel
2 Knoblauchzehen
2 Zwiebeln
Salz
150 ml Olivenöl
Zitronensaft
1 Teelöffel scharfer Senf
Pfeffer
Ouzo oder anderer Anisschnaps z. B. Pontarlier-Anis (ohne Zucker, d. h. kein Pastis!)

Das Filet in dünne Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Die Gewürze und die Hälfte des Olivenöls hinzufügen. Die Zwiebeln in Streifen schneiden und den Knoblauch durch die Presse drücken und ebenfalls hinzufügen und gut mischen. Mindestens einen Tag zugedeckt im Kühlschrank (besser zwei Tage durchziehen lassen.

Dann in einer Pfanne mit dem restlichen Olivenöl portionsweise in einer Pfanne anbraten, mit ein wenig Anisschnaps/Ouzo ablöschen. Mit Zitronensaft, Salz und  Pfeffer abschmecken.

So kocht man den perfekten Reis (ohne Kochbeutel geht das auch!):

Reis mit einer Tasse abmessen, pro Tasse Reis die doppelte Menge Wasser in einen Topf, der groß genung ist, so dass der Reis nicht überkocht, geben. Das Wasser salzen (wer es gerne würzig mag, kann auch etwas gekörnte Brühe stattdessen verwenden), den Reis dazugeben und mit aufgelegtem Deckel zum Kochen bringen. Dann die Hitze reduzieren und ca. 20 Minuten ziehen lassen, bis das Wasser verdampft ist. Voilá – fertig ist der Reis (der nicht overcooked und schön körnig ist). Die Garzeit hängt natürlich von der Reissorte ab, d. h. Packungsangaben beachten!

Wenn man von der Ruhezeit absieht, und der Tsatsiki schon vorbereitet wurde (der muss nämlich auch mindestens eine Stunde lang durchziehen, man kann das aber auch problemlos auch schon am Vortag machen) hat man in 20 Minuten das Essen fertig.