Essen & Trinken, Food, Fotografie, Markgraeflerland, Natur & Garten, Reisen, Rezepte, Schwarzwald/Black Forest

Die Markgräflerin als Insider-Tipp

Nationalpark Schwarzwald Schild

Ich hab nicht schlecht gestaunt, als ich meinen Blog „Lebensart im Markgräflerland“ ganz zufällig unter der Überschrift „Links & Blogs“ im Marco Polo Reiseführer Schwarzwald von Roland Weis und Florian Wachsmann gefunden habe.

markgraeflerin.wordpress.com Unermüdlich und sehr appetitanregend schreibt die „Markgräflerin“ Karin Schindler über Land, Leute und Genuss. Ihr Sammlung heimischer Rezepte ist riesig, dazu gibt’s u.a. Gastrotipps und viel, viel Heimatfotografie.

Toll, wenn frau sich dann auch noch direkt unter dem  Verlag des renommierten Gastrokritikers Wolfgang Abel wiederfindet. Vielen Dank!

Von Roland Weis kannte ich übrigens bisher nur die Schwarzwaldkrimis rund um den stets klammen Lokalreporter Alfred.  Gefallen hat mir inbesondere Bierleichen, ein Krimi der in der bekannten Badischen Staatsbrauerei spielt.


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Freitagsfisch – frisch gefangen: Gebackene Forelle mit Spargel und Zitronenmayo


Nachdem die Markgräflerin und der Markgräfler im November den Angelschein gemacht haben, waren wir neulich das erste Mal zum Angeln.
Naja, wir haben selbst noch nicht geangelt, aber wir waren immerhin dabei und haben als Helfer die ersten Fische gekäschert und jeder durfte einen Fisch an der Leine an Land holen, um ein Gefühl für die Praxis zu bekommen. Denn bisher haben wir nur die theoretische Fachkenntnis.

Die von den erfahrenen Anglern in der Runde gefangenen Fische bekamen wir geschenkt und durften 5 Forellen und einen Saibling in unserer Kühlbox mit nach Hause nehmen.
Vor Ort bekamen wir gezeigt, wie man die Fische waidgerecht betäubt, schlachtet und ausnimmt.

Zu Hause haben wir dann vier der Fische eingefroren (unter fließendem kalten Wasser gründlich abspülen, mit Küchenpapier trocken tupfen und möglichst luftdicht verschlossen in Gefrierbeutel verpacken- nach Möglichkeit vakuumieren. Bei mindestens Minus 18 °C einfrieren. Länger als etwa 8 Monate sollte man den Fisch jedoch nicht im Gefrierschrank lagern.)

Zwei Forellen wurden am selben Abend noch verspeist. Ich habe die Forellen im Backofen auf Gemüse zubereitet. Dazu gab es Spargel – den hatten wir samstags schon besorgt, bevor wir wussten, dass wir am frühen Sonntagmorgen zum Angeln mitgehen durften.



Gebackene Forellen


Zutaten
(Für 2 Personen)

• 1 Zwiebel
• 300 g Bio-Frühkartoffeln
• 200 g Karotten
• 3 Lorbeerblätter
• geräuchertes Paprikapulver
• Rapsöl mit natürlichem Butteraroma
• Salz, Pfeffer
• 2 Forellen

Zubereitung
Backofen auf 180 °C mit Umluft vorheizen.
Zwiebel halbieren und in Spalten schneiden, Kartoffeln je nach Größe halbieren. Karotten gut abbürsten je nach Größe längs halbieren oder vierteln.
Karotten mit Kartoffeln und Lorbeerblättern, etwas Paprikapulver und 1 Esslöffel Rapsöl mischen.
Mit Salz und Pfeffer würzen.
Fische mit kaltem Wasser abspülen, trocken tupfen und rundum mit Rapsöl bestreichen, innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen.
Gemüse und Forellen auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen.
Ca. 30 Minuten backen.



Zitronenmayo


Zutaten
• 200 g Mayonnaise
• 100 g Schmand
• 1 Bio Zitrone
• etwas Thymian, gehackt
• Dill, gehackt
• Salz
• Pfeffer

Zubereitung
Die Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen. Die Schale abreiben und den Saft auspressen.
Mayonnaise, Schmand, Zitronenabrieb, Zitronensaft und Kräuter verrühren. Die Mayo mit Salz und Pfeffer abschmecken.



Baked trouts


Ingredients
(For 2 persons)

1 onion
300 g organic potatoes
200 g carrots
3 bay leaves
smoked paprika powder
Rapeseed oil with natural butter flavour
Salt
Pepper

2 trouts

Preparation
Preheat oven to 180 °C with circulating air.
Halve onion and cut into slices, halve or quarter potatoes according to size. Brush carrots well, then lengthwise halve or quarter depending on size.
Mix carrots with potatoes and bay leaves, some paprika powder and 1 tablespoon rapeseed oil.
Season with salt and pepper.
Rinse fish with cold water, pat dry and brush with rapeseed oil all around, season inside and outside with salt and pepper.
Place the vegetables and trouts on a baking tray lined with baking paper.
Bake for about 30 minutes.


Lemon Mayonnaise


Ingredients
200 g mayonnaise
100 g sour cream
1 organic lemon
some thyme, chopped
Dill, chopped
Salt
Pepper

Preparation
Wash the lemon hot and dry with kitchen paper. Grate the zest and squeeze out the juice.
Mix mayonnaise, sour cream, grated lemon zest, lemon juice and herbs. Season the mayonnaise with salt and pepper.



Spargel, klassisch 


Zutaten
(für 2 Personen)

• 1 kg Spargel
• Salz
• 1 Stück Würfelzucker
• ein kleines Stück Butter

Zubereitung
Die Spargelstangen waschen, mit einem Sparschäler schälen, am unteren Ende ca. 0,5 cm abschneiden. Die Schalen nicht wegwerfen – diese können im verbleibenden Spargelwasser ausgekocht und als Basis für eine Spargelcremesuppe verwendet werden.

Dann in einen Topf legen und soviel Wasser angiessen, dass sie knapp bedeckt sind. Salz, Zucker und Butter hinzufügen und ca. 15-20 Minuten (je nach Dicke) kochen.


How to prepare asparagus


Ingredients
(for 2 persons)
1 kg white asparagus
Salt
1 sugar cube
1 small piece of butter

Preparation
Wash the asparagus, peel with an asparagus peeler, cut off approx. 0.5 cm at the lower ends (do not throw away the peels-these can be boiled in the remaining asparagus water and used as the basis for a creamy asparagus soup).
Then put the peeled asparagus in a pot and pour in as much water as you need to cover them. Add salt, sugar and butter and cook for about 15-20 minutes (depending on thickness)


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Spargel im Pfannkuchen mit Zitronenmelisse-Senfsauce


Die Spargelsaison dauert nicht mehr lange!
Deshalb gibt es hier nochmal ein vegetarisches Rezept zum Pfingsmontag von mir.
In der Sauce – die ganz einfach und schnell zubereitet ist, wird Zitronenmelisse verarbeitet. Die gibt es derzeit in Massen in meinem Garten!


Pfannkuchen


Zutaten
• 500 g helles Dinkelmehl Type 630
• 500 ml Milch
• 250 ml sprudelndes Mineralwasser
• 1 Prise Salz
• 4 Eier
• Butterschmalz zum Ausbacken

Zubereitung
Aus Mehl, Salz, Milch, Eiern und Mineralwasser einen glatten Teig rühren.
Teig abdecken und mindestens 30 Minuten quellen lassen.
Vor dem Ausbacken nochmals mit einem Schneebesen verrühren.

In einer flachen Pfanne ein wenig Butterschmalz heiß werden lassen und dünne Pfannkuchen backen.


Spargel zubereiten


Spargel, klassisch 


Zutaten
(für 2 Personen)

• 1 kg Spargel
• Salz
• 1 Stück Würfelzucker
• ein kleines Stück Butter

Zubereitung
Die Spargelstangen waschen, mit einem Sparschäler schälen, am unteren Ende ca. 0,5 cm abschneiden. Die Schalen nicht wegwerfen – diese können im verbleibenden Spargelwasser ausgekocht und als Basis für eine Spargelcremesuppe verwendet werden.

Dann in einen Topf legen und soviel Wasser angiessen, dass sie knapp bedeckt sind. Salz, Zucker und Butter hinzufügen und ca. 15-20 Minuten (je nach Dicke) kochen.


Senfsauce mit Zitronenmelisse


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 8 Esslöffel Zitronensaft
• 8 Esslöffel Rapsöl
• 2 Teelöffel süßer Senf
• 2 Teelöffel scharfer Senf
• 2 Teelöffel frisch gehackte Zitronenmelisse Blätter
• Pfeffer

Zubereitung
Alle Zutaten in einen hohen Becher geben und mit dem Stabmixer aufschlagen, bis eine cremige Masse entsteht. Dabei den Stabmixer langsam immer wieder von unten nach oben bewegen.
Das dauert nur wenige Minuten und schon ist die Sauce fertig.


Spargel Pfannkuchen Zitronenmelisse Senfsauce 2


Pancakes


Ingredients
500 g spelt flour
500 ml milk
250 ml sparkling water
1 pinch of salt
4 eggs
clarified butter for frying

Preparation
Mix flour, salt, milk, eggs and sparkling water to a smooth dough.
Cover the dough and let it swell for at least 30 minutes.
Mix again with a whisk before baking.

Heat a little clarified butter in a flat pan and bake thin pancakes.


How to prepare asparagus


Ingredients
(for 2 persons)
1 kg white asparagus
Salt
1 sugar cube
1 small piece of butter

Preparation
Wash the asparagus, peel with an asparagus peeler, cut off approx. 0.5 cm at the lower ends (do not throw away the peels-these can be boiled in the remaining asparagus water and used as the basis for a creamy asparagus soup).
Then put the peeled asparagus in a pot and pour in as much water as you need to cover them. Add salt, sugar and butter and cook for about 15-20 minutes (depending on thickness).


Mustard sauce with lemon balm


Ingredients
(For 4 people)

8 tablespoons lemon juice
8 tablespoons rapeseed oil
2 teaspoons sweet mustard
2 teaspoons hot mustard
2 teaspoons freshly chopped lemon balm leaves
Pepper

Instructions
Put all the ingredients in a tall beaker and whip with a hand blender while slowly moving the hand blender from bottom to top until a creamy mixture is formed.
It only takes a few minutes and the sauce is ready.

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Zitronenmelisse Sirup – das Remake


Dieses Rezept steht schon seit 2013 in meinem Blog und ist mittlerweile einer der meistbesuchten Beiträge. Besonders im Mai, Juni und Juli, wenn sich die Zitronenmelisse überall im Garten verbreitet und droht, alles andere zu überwuchern, ist dieser Sirup als Möglichkeit zur Verwertung des Überflusses sehr gefragt.
Nach so vielen Jahren hatte ich am vergangenen Wochenende nun endlich mal wieder die Zeit, einen Zitronenmelisse-Sirup anzusetzen.

Wie gesagt – das Rezept ist alt, heute aber mit neuen Bildern.



Bei dem wunderschönen Pfingstwochenende-Wetter war nach dem Wochenend-Einkauf natürlich Gartenarbeit angesagt und zur Erfrischung gab es dann Zitronenmelisse-Limo.
Einfach Zitronenmelisse-Sirup, Bio-Zitronen-Scheiben oder Limettenspalten und einen Zweig frische Zitronenmelisse in eine Glaskaraffe geben, Eis dazu und mit sprudelndem Mineralwasser auffüllen. Fertig!


Melissensirup1
Basis für natürlichen Ice-Tea: Sirup aus Zitronenmelisse – 2013 –

Die Zitronenmelisse wuchert schon wieder in meinem Garten. Dieses Jahr soll sie etwas eingedämmt werden, sie verbreitet sich nämlich von Jahr zu Jahr explosionsartig an allen möglichen und unmöglichen Ecken. Damit sie sich nicht so stark ausbreitet, muss sie vor der Blüte geschnitten bzw. abgeerntet werden. Der Zitronenmelisse-Sirup schmeckt nach dem Ice Tea, den man üblicherweise im Handel bekommt – nur, dass der Geschmack im selbstgemachten Melissensirup natürlich und garantiert Bio ist. In meinem Garten wird nämlich nicht gespritzt.

Die Zitronenmelisse (Melissa officinalis) wird in der Naturheilkunde vor allem als Tee (im Winter getrocknete Blätter verwenden) zur Linderung von Bronchialkatarrh, fiebrigen Erkältungen, Kopfweh und sogar als Beruhigungsmittel genutzt. Das Blatt kann frisch auch direkt auf Insektenstiche oder kleine Wunden gelegt werden (oder als Umschlag).
In der römischen Mythologie war die Zitronenmelisse dem Tempel der Diana (Göttin der Jagd, des Mondes und der Geburt) geweiht und wurde schon von den Griechen als Heilkraut verwendet. Der Schweizer Arzt Paracelsus nannte sie „Lebenselixier” und glaubte, das Kraut könne einen Menschen zum Leben erwecken.
Der Engländer John Hussey of Sydenham wurde 116 Jahre alt, nachdem er 50 Jahre lang zum Frühstück Zitronenmelissentee mit Honig getrunken hatte.

Die Zitronenmelisse hat eine stimmungsaufhellende Wirkung und  wird noch heute in der Aromatherapie als Mittel gegen Depressionen genutzt, auch ein Zitronenmelisse-Tee kann in diesem Fall positiv wirken.

Als Tagesmenge werden hier 25 g getrocknete Blätter auf 570 ml Wasser empfohlen (3 x täglich vor den Mahlzeiten). Für kleine Kinder und ältere Menschen werden die Mengen halbiert!
Man kann auch die frischen Blätter für Tee verwenden, hierfür gilt folgende Regel:

1 Teelöffel getrocknete Kräuter entspricht 3 Teelöffel = 1 Esslöffel frische Kräuter



Zitronenmelisse-Sirup


• 1-2 Bund Zitronenmelisse
• 2 Liter Wasser
• 1 unbehandelte Zitrone
• 2 kg Zucker

Zubereitung
Die Zitronenmelisse vorsichtig waschen, die Blätter abzupfen und in ein großes Gefäß geben.

2 Liter Wasser aufkochen und auf die Melissenblätter gießen. Die Zitrone heiss abspülen, in Scheiben schneiden und mit dem Zucker in das Melissenwasser geben.

Alles gut umrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Das Gemisch 1 – 2 Tage ruhen lassen, gelegentlich umrühren. Nach der Ruhezeit den Sirup durch ein Sieb geben, nochmals aufkochen und in vorgewärmte Flaschen abfüllen.



Den Sirup kann man, wie oben beschrieben, entweder mit Mineralwasser verdünnt trinken, oder man kocht einen starken Schwarztee, Grüntee (nicht zu lange ziehen lassen, sonst wird er bitter) oder Rooibos Tee und lässt diesen vollständig abkühlen. Dann gibt man den Tee (nach Belieben mit Eiswürfeln) in eine Glaskaraffe, süßt bzw. aromatisiert nach Geschmack mit dem Zitronenmelisse Sirup und fertig ist der Eistee…
Zitronenmelisse-Sirup wird auch gerne für das Kultgetränk „Hugo” verwendet (statt Holunderblüten-Sirup).



Lemon Balm Syrup


1-2 bunches lemon balm
2 litres of water
1 organic lemon
2 kg sugar

Preparation
Carefully wash the lemon balm, pluck the leaves and place in a large container.

Bring 2 litres of water to the boil and pour onto the melissa leaves. Rinse the lemon hot, cut into slices and add together with the sugar to the melissa water .

Stir well until the sugar dissolves. Let the mixture rest for 1 – 2 days, stir occasionally. After the resting period, pour the syrup through a sieve, bring to the boil again and fill into preheated bottles.

To serve, pour some of the lemon balm syrup, organic lemon slices or lime wedges and a sprig of fresh lemon balm into a glass carafe, add ice and fill with sparkling water.
You can also sweeten your tea with the syrup or prepare a homemade ice tea!


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Freitagsfisch: Lachs im Blätterteig mit Dill-Gurken-Gemüse


Im Garten wächst der Dill, die ersten Borretschblüten zeigen sich und es ist Brückentag-Freitag. Langsam kommt der Sommer nun doch. Es ist sonnig und warm!
Da kommt dieser Freitagsfisch gerade richtig – Lachsfilet mit Dill im Blätterteigmantel, sozusagen Lachs im Schlafrock – mit Dill-Gurken-Gemüse, das mit saurer Sahne verfeinert wurde.
Köstlich.



Lachs im Blätterteig mit Dillgurken-Gemüse


Zutaten
Für 4 Portionen

Für den Lachs im Blätterteig
• 1 Rolle Blätterteig, 375 g
• ½ Bund Dill, Petersilie oder andere frische Kräuter
• 4 Lachsfilets ohne Haut, à 100 g
• Salz
• Pfeffer

Zubereitung
Blätterteig auf dem Papier ausbreiten. Die Blättchen der Kräuter fein hacken.
Die Lachsfilets rundherum mit Salz und Pfeffer würzen und in den Kräutern wälzen.
Lachsstücke so auf den Blätterteig legen, dass  der Teig jeweils über dem Lachs überlappend zusammengeklappt werden kann. Rundherum mit einem Messer oder Teigrad ausschneiden, die Teigränder mit etwas kaltem Wasser bestreichen, den Teig über dem Lachs zusammenklappen. Die Lachspäckchen mit der  überlappenden Stelle nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die offenen Seiten mit einer Gabel leicht zusammendrücken.
Lachspäckchen abgedeckt mind. 45 Min. kalt stellen. Den Teig mit einem Messer auf der Oberseite mehrmals leicht einritzen. Dann mit etwas kaltem Wasser bestreichen und im heißen Ofen bei 220 C° auf der mittleren Schiene 15 Min. goldbraun backen (Umluft nicht empfehlenswert).

Für das Gurkengemüse
• 1 Salatgurke
• 1 kleine Zwiebel
• Salz
• weißer Pfeffer
• 2 Teelöffel Rapsöl
• 1 gestrichener Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe
• 2 Teelöffel  Mehl
• 100 g  saure Sahne oder Schmand
• 1 Esslöffel fein gehackter Dill

Zubereitung
Gurke waschen, putzen, längs halbieren und Kerne herauskratzen. Gurke in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und fein hacken.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Gurke darin anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, bei milder Hitze ca. 5 Minuten zugedeckt schmoren.

150 ml Wasser aufkochen, Brühe einrühren. Mehl und saure Sahne glatt rühren. Mischung in die kochende Brühe rühren und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Dill waschen, trocken tupfen, etwas zum Garnieren beiseite stellen.

Rest fein hacken. Dill unter die Soße rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Soße zu den Gurken geben und kurz mischen.

Alles zusammen anrichten und mit beiseite gelegtem Dill und ein paar Borretschblüten garnieren.


Lachs Blaetterteig Dill 4


Salmon in puff pastry with cucumber and dill vegetables


Ingredients
For the salmon in puff pastry
(For 4 servings)
1 roll of puff pastry, 375 g
½ bunch of dill, parsley or other fresh herbs
4 salmon fillets without skin, 100 g each
Salt
Pepper

Preparation
Spread the puff pastry on the paper. Finely chop the leaves of the herbs.
Season the salmon fillets all around with salt and pepper and turn in the herbs.
Place the pieces of salmon on the puff pastry in such a way that the pastry can be folded over the salmon in an overlapping manner. Cut the pastry out all around with a knife or dough wheel, brush the edges of the dough with a little bit of cold water, fold the dough over the salmon. Place the salmon packages on a baking tray lined with baking paper with the overlapping part facing downwards. Slightly press the open sides together with a fork.
Cover the salmon packs and refrigerate for at least 45 minutes. Then brush with little cold water and bake in the hot oven at 220 °C = 428 °F on the middle rack for 15 minutes until golden brown (convection oven not recommended).

For the cucumber vegetables
1 cucumber
1 small onion
Salt
white pepper
2 teaspoons rapeseed oil
1 teaspoon of granulated vegetable stock
2 teaspoons flour
100 g sour cream
1 tablespoon finely chopped dill

Preparation
Wash and clean the cucumber, halve lengthwise and scrape out the seeds. Cut the cucumber into slices. Peel, halve and finely chop the onion.

Heat the oil in a pan, fry the onion and cucumber in it. Season with salt and pepper, cover and simmer at low heat for about 5 minutes.

Bring 150 ml water to the boil, stir in vegetable stock. Stir flour and sour cream until smooth then stir the mixture into the boiling broth and simmer for about 5 minutes. Wash dill, dab dry, set aside a few leaves to garnish.

Finely chop the rest. Stir the dill into the sauce and season to taste with salt and pepper, then add to the cucumber. 

Arrange vegetables and salmon on plates and garnish with dill and a few borage blossoms.

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Schweden: Würstchen Grillen am See und ein Rezept für schwedischen Kartoffelsalat


Zum heutigen Feiertag – an dem sicherlich viele von euch unterwegs sind und ihr vielleicht auch Würstchen grillt – habe ich noch einen Nachtrag zu unserem Schweden Urlaub im vergangenen Sommer. Das ist jetzt schon fast wieder ein Jahr her, aber die schönen Erinnerungen sind immer noch präsent.

An unserem zehnten Tag in Schweden haben wir, wie schon erwähnt, erst eine kleine Wanderung auf den Gettjärnsklätten gemacht, waren dann noch einkaufen und haben den Rest des Tages und den Abend am See verbracht.
Zum Abendessen haben wir schwedische Würstchen (Korv) gegrillt – wobei man gleich sagen muss, dass diese Würstchen ziemlich fettig sind – dazu gab es Boston Gurka, das ist eine Art Gurken Relish, Brot und Folienkartoffeln. Als Getränk gab es ein schwedisches Bier.



Bevor man, nicht nur in Schweden, irgendwo ein (Grill-) Feuer macht, sollte man sich vergewissern, dass es überhaupt erlaubt ist.
Oft ist das im Sommer in Wäldern wegen der Brandgefahr grundsätzlich untersagt. Am besten hält man nach öffentlichen Grillstellen, wie hier am See, Ausschau.
Und es ist wohl selbstverständlich, dass man hinterher das Feuer ordentlich löscht, bevor man die Grillstelle verlässt und den Müll entweder in bereitgestellten Mülltonnen oder Containern entsorgt oder einfach wieder mit nach Hause nimmt!



Wieder zu Hause, waren wir am darauffolgenden Wochenende zum Grillen eingeladen und ich habe einen schwedischen Kartoffelsalat mitgebracht.
Das Rezept dafür habe ich im Buch „Schärensommer” von Viveca Sten (Autorin der Krimis: „Mord im Mittsommer”) entdeckt.
Im untenstehenden Originalrezept sind noch grüne Spargeln im Salat, die gab es aber zu diesem Zeitpunkt nicht mehr, deshalb habe ich sie einfach weggelassen.
Der Kartoffelsalat lässt sich einfach auch für viele Esser vorbereiten und gut für unterwegs mitnehmen. Auch am nächsten Tag (im Kühlschrank aufbewahren!) schmeckt er noch super.



Würstchen mit Kartoffelsalat


Zutaten
(Für 4 Portionen)

• 500 g neue Kartoffeln
• 4 Karotten
• 250 g grüner Spargel
• 1 rote Zwiebel
• 3 Esslöffel Olivenöl
• 1 ½ Esslöffel Weißweinessig
• 1 Esslöffel kräftiger Senf
• ½ Teelöffel flüssiger Honig
• 1 Bund Radieschen
• Salz
• schwarzer Pfeffer aus der Mühle
• 2 Esslöffel Schnittlauchröllchen
• 400 g Würstchen

Zubereitung
Kartoffeln und Karotten schrubben. Die Karotten in Scheiben schneiden. Den unteren, etwas holzigen Teil des Spargels abschneiden.
Kartoffeln in Salzwasser kochen. 10 Minuten vor Ende der Garzeit die Karotten und in den letzen 3 Minuten den Spargel zugeben.
Alles abgießen und den Spargel in Eiswasser legen. Kartoffeln und Karotten in einem Seiher ausdampfen lassen.

Zwiebel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Mit Öl, Essig, Senf und Honig in einer großen Schüssel mischen.
Die Radieschen waschen und halbieren oder vierteln. Die Kartoffeln in kleinere Stücke schneiden und den Spargel der Länge nach teilen. Kartoffeln, Karotten, Spargel und Radieschen mit dem Dressing in der Schüssel mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schnittlauchröllchen untermischen.
Den Kartofffelsalat mit den gegrillten Würstchen servieren.



Als Dessert gab es noch schwedische Mandeltårta – die hatte ich diesmal nicht selbst zubereitet, sondern im Supermarkt gekauft – und natürlich Kaffee, denn die Schweden trinken immer und überall Kaffee!



Sausages with potato salad
(A recipe from Sweden)


Ingredients
(For 4 portions)

500 g new potatoes
4 carrots
250 g green asparagus
1 red onion
3 tablespoons olive oil
1 ½ tablespoon white wine vinegar
1 tablespoon strong mustard
½ teaspoon liquid honey
1 bunch of radishes
Salt
black pepper from the mill
2 tablespoons chives rolls
400 g sausages

Preparation
Scrub the potatoes and carrots. Cut the carrots into slices. Cut off the lower, woody parts of the asparagus.
Boil the potatoes in salted water. 10 minutes before the end of the cooking time add the carrots and in the last 3 minutes add the asparagus.
Drain everything and put the asparagus in ice-cold water. Steam out potatoes and carrots in a strainer.

Peel the onion and cut into thin slices. Mix with oil, vinegar, mustard and honey in a large bowl.
Wash the radishes and halve or quarter them. Cut the potatoes into smaller pieces and cut the asparagus lengthwise. Add the potatoes, carrots, asparagus and radishes in the bowl and mix with the dressing. Season to taste with salt and pepper. Mix in the chives rolls.
Serve the potato salad with the grilled sausages.

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Schweden, Värmland: Eine Wanderung auf den Gettjärnsklätten – steiler Anstieg, grandiose Aussicht


Unseren 10. Tag in Schweden wollten wir wieder ruhig angehen lassen.
Eine kleine Wanderung nur, dann noch ein paar Kleinigkeiten im Supermarkt einkaufen und zum Abschluss wieder an den See zum Baden und Grillen.
Wir fuhren also in Richtung Gräsmark und Sunne und machten am Wanderparkplatz Gettjärnsklätten halt.



Das Naturschutztgebiet Gettjärnsklätten liegt etwa 8 Kilometer südlich von Gräsmark an einen steilen Westhang der Gettjärn-Klippe oberhalb des Rottnen Sees und umfasst 26 Hektar.
Das Gebiet ist seit 1976 wegen seines Pflanzenreichtums geschützt. Rund 190 Arten sind hier vertreten.
Der Wanderweg selbst ist zwar nur etwa einen Kilometer lang, hat es aber ganz schön in sich. Vom Parkplatz unterhalb des Aussichtsfelsens bis nach oben sind kanpp 300 Meter an Steigung zu bewältigen.


Grillplatz am Rottnen-See unterhalb des Gettjärnsklätten


Belohnt wird man für seine Mühen mit einem grandiosen Ausblick.



Geschafft!
Im vergangenen Sommer war es in ganz Schweden sehr trocken und warm – man sieht das auch hier an dem vertrockneten, verbrannten Gras. Erstmal eine Verschnaufpause einlegen…
Nachdem wir uns ins Gästebuch eingetragen hatten, das sich an der Schautafel in einem Behälter befindet, machen wir uns auf den Rückweg zum Auto.
Nach dieser Anstrengung hatten wir uns ein Bad im See in der Nähe der Ferienhütte verdient. Und später gab es an der Grillstelle am See auch noch was zum Abendessen.

Fortsetzung folgt.


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Freitagsfisch: Thunfisch-Pizzette mit Rucola aus dem Garten


Die wilde Rauke (Rucola), die ich vor einigen Jahren im Garten gepflanzt habe, hat sich inzwischen an mehreren Stellen im Garten ausgebreitet und ich kann fleißig ernten.
Natürlich kann man die Blättchen als Salat genießen, ich habe mich aber dafür entschieden, den heutigen Freitagsfisch damit zu krönen.
Es gibt Minipizzas bzw. Pizzette, belegt mit Olivenöl, Fetakäse – der wird mitgebacken – und Thunfisch plus roten Zwiebeln.
Passt wunderbar zu einem Feierabendcocktail oder einem Glas Bier oder Wein.



Thunfisch-Pizette


Für den Teig
• 300 g Spezialmehl für Pizza Tipo 00
• 2 Esslöffel Olivenöl
• 1 Teelöffel Salz
• 1 Prise Zucker
• ca. 150 ml lauwarmes Wasser
• ½ Würfel = 21 g frische Hefe (oder 1 Päckchen Trockenbackhefe  = 7 g)

Für den Belag
• 2 Esslöffel Olivenöl
• 150 g Feta
• ½ rote Zwiebel
• 80 g Rucola zum Belegen
• 1 Dose Thunfisch à 160 g
• schwarzer Pfeffer aus der Mühle
• Cayennepfeffer

Zubereitung

Den Backofen bzw. Pizzastein nach Anleitung ca. 45 Minuten bei voller Hitze aufheizen.
Mehl, 2 Esslöffel Olivenöl, Salz, Zucker, Wasser und Hefe in eine Schüssel geben und miteinander verkneten. Anschließend gut abgedeckt an einem warmen Ort c.a 30-45 Minuten gehen lassen.

Den Pizzateig auf bemehlter Arbeitsfläche kurz durchkneten und in 12 Portionen teilen. Die Portionen zu Teigbällchen rollen, dann auf bemehlter Arbeitsfläche mit dem Handballen zu Fladen drücken. Die Teigfladen mit einer Gabel einstechen und mit Öl bestreichen. Feta daraufbröckeln.

Den Backofen auf Umluft, wenn möglich mit Unterhitze, 220 °C stellen und ca. 12 Minuten backen, bis sich die Teigränder goldbraun gefärbt haben und die Pizette knusprig sind.

Währenddessen die Zwiebeln in feine Streifen schneiden.

Pizette aus dem Ofen nehmen und noch warm mit Zwiebel, Rucola und Thunfisch belegen. Nach Belieben mit Pfeffer übermahlen, mit Cayennepfeffer bestreuen und servieren.



Mini Pizzas with Tuna and Rocket


For the dough
300 g special flour for pizza Tipo 00
2 tablespoons olive oil
1 teaspoon salt
1 pinch sugar
approx. 150 ml tepid water
½ cube = 21 g fresh yeast (or 1 sachet dry yeast = 7 g)

For the topping
2 tablespoons olive oil
150 g feta
½ red onion
80 g rocket
1 tin of tuna, 160 g
black pepper from the mill
Cayenne pepper

Preparation
Preheat the oven or heat pizza stone according to instructions for approx. 45 minutes at full heat.
Put flour, 2 tablespoons olive oil, salt, sugar, water and yeast in a bowl and knead together. Then leave to rise for 30-45 minutes in a warm place, well covered.
Knead the pizza dough briefly on a floured work surface and divide into 12 portions. Roll the portions into dough balls, then press them with the palm of your hand onto the floured work surface to form flat breads.
Prick the dough with a fork and brush with oil. Place in a fan oven, if possible at bottom heat, 220 °C = 428 °F and bake for approx. 12 minutes until the edges of the dough have turned golden brown and the pizzas are crispy.
Meanwhile cut the onions into fine strips.
Remove the pizette from the oven and cover with onion, rocket and tuna while still warm. Grind with pepper and sprinkle with Cayenne pepper as desired and serve.


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Schweden – Eine kleine Wanderung und Blaubeerpfannkuchen zum Abendessen


Ich habe euch schon lange nichts mehr von unserem Urlaub im vergangen Jahr um Midsommar in Schweden erzählt…
Gerade läuft nämlich im deutschen Fernsehen wieder eine neue Staffel der Serie Mord im Mittsommer und das hat mich daran erinnert, dass es noch einiges zu berichten gibt.
Und außerdem besuche ich am kommenden Wochenende einen Kurs „Schwedisch für die Reise” an der VHS…

Also: An unserem neunten Tag, einem Sonntag, sind wir etwas später als sonst aufgestanden, haben gemütlich gefrühstückt und uns dann dafür entschieden, rund um das Stuga (Mz. stugor) – das ist der schwedische Begriff für ein Ferienhaus, das als vorübergehende Wohnung im Urlaub oder in der Freizeit dient – eine kleine Wanderung zu machen.

An diesem Tag war es sonnig und sehr warm. Insgesamt waren wir dann doch fast fünf Stunden unterwegs, weil wir uns auf der Suche nach dem ehemaligen Brandturm, den wir von unserem ersten Besuch in dieser Gegend vor vielen Jahren noch kannten, auch etwas verlaufen hatten.
Klar hatten wir unsere Mobil Telefone dabei, aber die nützen auch nichts, wenn man mitten im Wald kein GPS-Signal empfängt…
Und wenn auch die Briefkästen der Bewohner von den einzelne Häuschen am Waldrand verlassen einige hundert Meter entfernt am Straßenrand stehen, trifft man hin und wieder auf die Anwohner – von denen man nett mit hej, hej begrüßt wird. Gerne wird auch mal ein Schwätzchen mit Händen, Füßen und etwas Englisch geführt…

Bei einer dieser Begegnungen haben wir erfahren, dass es den Brandturm gar nicht mehr gibt – dieser wurde vor ein paar Jahren vom Eigentümer des Waldes aus Sicherheitsgründen wegen Einsturzgefahr entfernt. Die Wälder würden jetzt alle aus der Luft überwacht – besonders in so trockenen Sommern, wie es im vergangenen Jahr der Fall war. Und tatsächlich gab es tags zuvor etwa 50 km entfernt von unserem Urlaubsort, in der Nähe von Ekshärad wo wir Bekanntschaft mit den Elchen gemacht hatten, einen Waldbrand.



Der Briefträger kommt hier auf dem Land mit dem Auto – das Steuer auf der rechten Seite, wie in England, und die Briefe werden direkt aus dem Auto in die Kästen verteilt.



Unterwegs haben wir viel Natur gesehen und zum Glück hatte ich eine Tupperdose dabei, denn wir haben auch eine Handvoll von Blaubeeren aus dem Wald mitgebracht, die wir an einer Stelle gefunden haben.


Pfannkuchen mit Elchsalami und schwedischem Käse

Zum Abendessen gab es dann Pfannkuchen mit Elchsalami und Käse – zum Dessert Blaubeerpfannkuchen mit Honig. Das Rezept für die Blaubeerpfannkuchen findet ihr am Ende dieses Blogbeitrags.



Und das haben wir sonst noch entdeckt:



Steinmauern am Wegesrand



Jede Menge Schmetterlinge



Johanniskraut



Vereinzelte Moltebeeren



Diese wohlschmeckenden Beeren sind eine ganz besondere Spezialität. Sie wachsen in sumpfigen Gebieten, werden bis 30 cm hoch und haben weiße Blüten. Die Beeren haben die Form von Brombeeren, allerdings mit weniger „Kügelchen”.
Zuerst grünlich-dunkel, werden sie mit zunehmender Reife rot und zum Schluss hellgelb und saftig. Sie sind sehr Vitamin C-haltig. Die Blütezeit ist Juni.
Die Multbeere ist sehr frostempfindlich. Auch Regen und Hagel schaden der Beere. Ist der Frühsommer kalt und windig, kann es passieren, dass keine Befruchtung stattfindet und somit keine Früchte heranwachsen. Aber auch bei optimalen Witterungsverhältnissen kann es vorkommen, dass wenige Früchte an den Pflanzen sind. Die Multbeere ist zweihäusig, d. h. es gibt weibliche und männliche Pflanzen. Breiten sich die männlichen Pflanzen an einer Stelle zu sehr aus, kommt es nicht mehr zur Beerenbildung. Bei optimaler Voraussetzung leuchten die Sümpfe im Spätsommer goldgelb. Dann ist die Zeit da, sie zu pflücken. Beim Pflücken sorgsam mit den Pflanzen umgehen, damit auch im nächsten Jahr die Ernte erfolgreich verlaufen kann.

VORKOMMEN
Die Multbeere wächst in erster Linie in Lappland aber auch hier im Gebiet ist sie anzutreffen. Die Fjällgebiete und deren Sümpfe ist die Heimat der Beeren. Folgen Sie den Bächen, die zu oder von den Sümpfen fließen und Sie werden die schönsten, größten Multbeeren finden.

AUSRÜSTUNG
Um Multbeeren habhaft zu werden, benötigen Sie Gummistiefel, um keine nassen Füße zu riskieren und ein gutes Mückenmittel, da die Sümpfe das Reich dieser kleinen Plagegeister sind.
Verwenden Sie keine Körbe, um die Beeren zu transportieren, sondern Eimer. Gönnen Sie sich guten Proviant für’s Picknick. Zuguterletzt brauchen Sie noch eine gute Kondition und einen starken Rücken. Viele Sümpfe liegen abseits, wo Sie mit dem Auto nicht direkt heranfahren können.
Multbeeren wachsen ziemlich flach am Boden und das bedeutet häufiges Bücken.

VERWENDUNG
Eigentlich sollten Sie die reifen, saftigen Multbeeren direkt beim Pfücken vernaschen oder sie zu Hause mit Zucker und Sahne essen. Sie können sie aber natürlich auch einfrieren.
Eine besondere Spezialität ist Multbeermarmelade. Wie wäre es denn mit Waffeln, sahnigem Vanilleeis und als i-Tüpfelchen dazu warme Multbeermarmelade?!


Waffeln mit Moltebeeren-Marmelade und Sahne

Multbeermarmelade
1 kg Multbeeren
700 gr. Zucker
Beide Zutaten in einen Topf geben, aufkochen und 15 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.
Die heiße Marmelade in gut gereinigte Gläser füllen.

Aus: Kleiner Pilz- und Beerenführer für Schweden


Margeriten und Sumpf-Schafgarbe



Acker-Witwenblume mit Schmetterling



Knabenkraut


 


Wollgras



Lupinen


 


Die Belohnung zum Abendessen: Blaubeerpfannkuchen



Schwedische Blaubeerpfannkuchen
– Pannkaka med blåbär


Zutaten
(4 Portionen)
• 2 Eier
• 300 ml Milch
• 100 ml Sahne
• 100 g Weizenvollkornmehl
• 1 Prise Salz
• 200 g Blaubeeren
• 3 Esslöffel Rapsöl
• 4 Esslöffel Honig (oder Zucker)

Zubereitung
Die Eier mit der Milch verrühren, die Sahne zufügen. Mehl und Salz zur Sahnemilch geben und alles zu einem cremigen Teig verrühren. Den Teig ca. 15 Minuten ruhen lassen.
Die Blaubeeren verlesen, putzen, waschen und gut abtropfen lassen oder trockentupfen.
In einer gusseisernen Pfanne 1 Esslöffel Öl erhitzen. Etwas Teig hineingeben und 30 Sekunden backen.
Auf den Pfannkuchen einige Blaubeeren geben, im Teig stocken lassen, dann den Pfannkuchen wenden und von der anderen Seite goldbraun backen.
Auf diese Weise nacheinander Blaubeerpfannkuchen backen. Das restliche Öl nach und nach dazugeben.
Die Pfannkuchen nach Belieben mit Honig beträufeln oder mit Zucker bestreuen.
Wer mag, kann zusätzlich Schlagsahne dazu servieren.



Swedish blueberry pancakes


Ingredients
(4 servings)
2 eggs
300 ml milk
100 ml cream
100 g whole wheat flour
1 pinch of salt
200 g blueberries
3 tablespoons rapeseed oil
4 tablespoons honey (or sugar)

Preparation
Mix the eggs with the milk and add the cream. Add flour and salt and mix to a creamy batter. Let rest for about 15 minutes.
Clean the blueberries, wash and drain well or pat dry.
Heat 1 tablespoon of oil in a cast iron pan. Add some of the pancake batter and bake for 30 seconds.
Put some blueberries on the pancake, let it set in the dough, then turn the pancake over and bake on the other side until golden brown.
Bake the blueberry pancakes one after the other in this way. Gradually add the rest of the oil.
Sprinkle the pancakes with honey or sugar as desired.
If you like, you can also serve whipped cream with it.


Fortsetzung folgt…

Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frühling, Garten, Kräuter, Markgraeflerland, Natur & Garten, Rezepte, Wein

Mittwochspasta: Bandnudeln mit Spargelgemüse und Schinken


Die Spargelsaison im Markgräflerlan ist in vollem Gange.
Deshalb habe ich die heutige Mittwochspasta mit cremigem Markgräfler Spargelgemüse und Schinken kombiniert.
Davon möchte jeder einen Nachschlag. Die Garnitur aus Schnittlauchröllchen kommt natürlich frisch aus dem eigenen Garten.



Bandnudeln mit Spargelgemüse und Schinken


Zutaten für das Spargelgemüse
(Für 4 Personen)

• 1 kg Spargel, Bruchspargel oder Spargelspitzen
• 2 Esslöffel Butter
• 4 Esslöffel Mehl
• etwa ½ Liter Spargelbrühe
• 1 Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe
• Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• nach Belieben etwas Sahne
• etwas Muskatnuss

Zubereitung
Den Spargel waschen, schälen, in gleich lange Stücke von etwa 3-4 cm schneiden. In einen Topf geben und mit Wasser bedecken, salzen.
Aufkochen und 15 Minuten köcheln lassen.

2 Esslöffel Butter schmelzen, 4 Esslöffel Mehl hinzufügen, zu einem Kloß verrühren und mit Spargelbrühe ablöschen. Unter ständigem Rühren (mit einem Schneebesen) köcheln lassen und nach und nach von der Spargelbrühe zufügen. Mit etwas gekörnter Gemüsebrühe, Salz und frisch gemahlenem, schwarzen Pfeffer würzen, nach Belieben etwas Sahne einrühren.
Den Spargel mit einem Schaumlöffel abschöpfen und zu der weißen Soße geben. Noch etwa 5 – 10  Minuten köcheln lassen. Mit frischer Muskatnuss würzen.

500 g Bandnudeln nach Packungsanweisung 8-10 Minuten kochen, abgießen.
4 Scheiben dünn aufgeschnittenen gekochten Schinken in dünne Streifen schneiden.
Bandnudeln in tiefe Teller geben, Spargelgemüse und Schinken darauf anrichten. Nach Belieben mit geriebenem Parmesan oder Emmentaler und Schnittlauchröllchen bestreuen.



Pasta with creamed asparagus and ham


Ingredients for the creamed asparagus

1 kg of white asparagus
2 tablespoons butter
4 tablespoons flour
about ½ litre of asparagus broth
1 teaspoon granulated vegetable stock
salt, freshly ground black pepper
a little whipped cream at will
some freshly grated nutmeg

Preparation
Wash and peel the asparagus, then cut into pieces of about 3-4 cm. Put in a saucepan and cover with water, add a pinch of salt.
Bring to a boil and simmer for 15 minutes.

In a pot, melt 2 tablespoons of butter, add 4 tablespoons of flour, stir to a lump and deglaze with asparagus stock. Simmer while constantly stirring with a whisk and gradually add some asparagus stock. Season with a little granulated vegetable broth, salt and freshly ground black pepper, stir in some cream, if you like.
Lift the asparagus out of the pot using a slotted spoon and add to the white sauce. Simmer for about 5 – 10 minutes. Season with freshly grated nutmeg.

Cook 500 g tagliatelle according to package instructions for 8-10 minutes, drain.
Cut 4 slices of thinly sliced ham into thin strips.
Put the pasta in deep plates, arrange the asparagus and ham on top. Sprinkle with grated parmesan or Emmental cheese and chives.