Apéro, Cocktails, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frankreich, Listicle, Rezepte

Die besten Cocktails mit Lillet

Lillet Vive 1-1


Zum Abschluss der Sommercocktail-Saison gibt es heute eine Zusammenfassung der besten Cocktails mit Lillet. Von klassisch bis spritzig-fruchtig ist alles dabei.
Genießt die schönen Spätsommertage!


1. Der Klassiker aus James Bond: Vesper Cocktail

Vesper_Cocktail_006_Logo


Die Variante des Martini hat der britische Autor Ian Fleming für seinen ersten – im Jahr 1953 erschienenen – James-Bond-Roman „Casino Royale“ erfunden. Bond benennt den Cocktail nach der attraktiven französischen MI6-Agentin Vesper Lynd.

Das Rezept im Roman besteht aus drei Teilen Gordon’s Gin, einem Teil Wodka und einem halben Teil Kina Lillet. Der leicht bittere Kina Lillet ist seit 1987 nicht mehr erhältlich, seit Lillet die Rezeptur für den Lillet blanc dem zeitgenössischen Geschmack angepasst hat.

Hier geht’s zum Rezept: James Bond: Vesper Cocktail


2. Sommerlich fruchtiger Cocktail: Lillet Vive

Lillet Vive 2-1


Sommerlich und fruchtig kommt dieser Cocktail daher:  „Lillet Vive“
Perfekt, um einen sommerlichen Tag abzuschließen.

Hier geht`s zum Rezept: Sommerlich fruchtiger Cocktail: Lillet Vive


3. Feierabend-Cocktail: Lillet Wild Berry

Lillet_Wild_Berry_031-text


Leicht und beschwingt ist der Lillet Wild Berry – ein absoluter Sommerliebling der Markgräflerin….

Hier geht’s zum Rezept: Feierabend-Cocktail: Lillet Wild Berry


4. Feierabend-Cocktail: Abbey Cocktail

Abbey_Cocktail_004


Ein kleienr Cocktail mit Orangensaft, Gin und Lillet Blanc…. Ganz schlicht kommt der Abbey Cocktail daher.

Hier geht’s zum Rezept: Feierabend-Cocktail: Abbey Cocktail


5. Feierabend-Cocktail: Lillet Reine

Lillet_Reine_054-Text


Ein leichter Apéritif mit Lillet Blanc, Sodawasser, Eis und einem erfrischenden Minzezweig.

Hier geht’s zum Rezept: Feierabend-Cocktail: Lillet Reine


6. Feierabend-Cocktail: Lillet Buck

Lillet_Buck_028_Text


Sommerlich mit scharfer Ingwernote und fruchtig-saurer Limette.
Hier geht’s zum Rezept: Feierabend-Cocktail: Lillet Buck


7. Feierabend-Cocktail: Lillet Fizz

Lillet_Fizz_002_Text


Noch ein leichter Sommer-Cocktail: Lillet Fizz

Hier geht’s zum Rezept: Feierabend-Cocktail: Lillet Fizz


8. Feierabend-Cocktail: Lillet The Duchess

Lillet_The_Duchess_042-Text


Lillet in einer eher ungewöhnlichen Kombination, nämlich mit Orangenmarmelade gemischt! Eine französisch-britische Liaison.

Hier geht’s zum Rezept: Feierabend-Cocktail: Lillet The Duchess


 

Advertisements
Amerika, BBQ, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frankreich, Grillen, Italien, Listicle, Rezepte, Sommer

Meine liebsten Sommerrezepte

Melone am Stiel 36


Das Thermometer klettert wieder über 30 Grad Celsius – zu heiß um lange in der Küche zu brutzeln. Jetzt sind leichte und schnelle Sommergerichte gefragt. Ich habe für Euch mal meine liebsten Sommerrezepte ausgesucht.


Salade Nicoise 3


1. Salade Niçoise oder Pan Bagnat

Von diesem Salat wird man richtig satt – und trotzdem liegt er nicht schwer im Magen.

Pan Bagnat 2

Hier gehts zu den Rezepent: Salade Niçoise oder Pan Bagnat


Couscous-salat1


2. Für den Grillabend: Orientalischer Couscous-Salat mit Minze

Ein erfrischender Salat, der nicht verwässert und deshalb auch am nächsten Tag noch schmeckt -besonders, wenn man sich in der Menge verschätzt hat, weil man ihn nicht genau nach Rezept gemacht hat

Hier gehts zum Rezept: Orientalischer Couscous-Salat mit Minze


Kalte Gurkensuppe 3


3. Erfrischend: Kalte Gurkensuppe

Ein leichtes Essen, das bei Hitze sehr erfrischend ist. Kalte Gurkensuppe. Gurken enthalten ja viel Wasser und das tut dem Körper bei hohen Temperaturen besonders gut.

Hier gehts zum Rezept: Kalte Gurkensuppe mit Joghurt



4. Fenchel-Orangen-Salat

Den mag der Markgräfler sehr gerne – vitaminreich, saftig, erfrischend und aromatisch: Ein Salat mit Orangen und Fenchelel.

Hier gehts zum Rezept: Fenchel-Orangen-Salat



5. Elsässer Wurstsalat

Egal ob in der Straußi, Gartenwirtschaft oder auf der heimischen Terrasse. Der Klassiker auf den Vesperkarten im Markgräflerland darf hier bei den Sommerrezepten nicht fehlen: Der Elsässer Wurstsalat. Bei einem Elsässer Wurstsalat muss auf jeden Fall Käse dabei sein….

Hier gehts zum Rezept: Elsässer Wurstsalat


Caprese


6. Insalata Caprese – Tomatensalat mit Mozzarella

Heute bleibt die Küche kalt – draussen ist es heiss genug: Insalata Caprese. Zurecht seit Jahrzehnten ein Klassiker der italienischen mediterranen Küche und eines der ersten Rezepte in meinem Blog.

Hier gehts zum Rezept: Insalata Caprese

Der schmeckt auch toll, wenn man ihn mit Rucola kombiniert:


Insalata Caprese mit Rucola 1
Insalata Caprese mit Rucola

Und ist selbstverständlich auch  als Sandwich-Baguette bzw. als Belag für eine Seele geeignet – kurz unter den Grill damit, und ihr habt – typisch Badisch – eine sommerliche „heiße Seele”.


Seele TomateMozzarella4

Seele TomateMozzarella1
Heiße Seele mit Tomate-Mozzarella-Belag

Melone am Stiel 36


7. „Ich habe eine Wassermelone getragen….”

Ich habe eine Wassermelone getragen…. Na, wisst ihr, welcher Film dazu gehört?

Wie wäre es dann mit Melone am Stiel???
Superschnell gemacht:
Einfach die Melone quer in runde Scheiben schneiden, dann wie einen Kuchen in Stücke schneiden und auf Holzspieße stecken.



Auch hier gibt es eine köstliche Variante – und zwar vom Grill:

Die Melonenscheibe nur in der Mitte halbieren und von beiden Seiten jeweils einige Minuten auf den Grillrost legen. Mit grobem Meersalz und Pfeffer aus der Mühle würzen und mit Basilikum garnieren.
So lernt ihr eine ganz neue Geschmacksnote kennen!


Melone gegrillt


Und – passend zur kalten Gurkensuppe, habe ich noch eine geeiste Wassermelonen-Suppe für euch:


Wassermelonensuppe4


8. Alles kalter Kaffee…

Ihr braucht etwas, was euch wach und munter macht?
Kein Problem mit diesem Cold Brew Eiskaffee!


Cold_Brew_Eiskaffee_007-Text


Die einfachere und schnellere Variante:

Vanilla Ice-Creamed Espresso


Espresso Vanilleeis 1


So mögen ihn im Sommer die Italiener am liebsten:

Granita al caffè


granita al caffe 2


Noch einfacher und schneller:

Iced Espresso


 


Ich hoffe, dass euch diese Rezepte die  nötige Abkühlung bringen….

Eure Markgräflerin

Apéro, Cocktails, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frühling, Italien, Rezepte, Sommer

Feierabend-Cocktail: Campari Milano


Juhu – es ist schon wieder Freitag und wir haben das beste Frühlingswetter, um auf der Terrasse einen Feierabend-Cocktail zu genießen.
Wer sich den Montag frei genommen hat, kann das Wochenende ganze 4 Tage lang genießen!

Heute habe ich wieder mal was mit Campari für euch, denn vor genau einem Jahr waren der Markgräfler und die Markgräflerin für ein verlängertes Wochenende in Mailand.

Damals gab es am ersten Abend zum Start ins Wochenende in der Camparino Bar einen Campari Spritz.
Heute gibt es einen ganz ähnlichen Cocktail, die Spritz-Variante Campari Milano mit Cranberries und Minze – ein würdiger Nachfolger für den roten Hugo beziehungsweise Tocco rosso .


Campari Spritz in der Camparino Bar, Milano – vor einem Jahr
Tocco Rosso
Der original Tocco Rosso mit Campari und Prosecco – der Sommerdrink des Jahres 2013
Campari Milano – mit Cranberry-Saft, Prosecco und Minze

Campari Milano


Zutaten

• 4 cl Campari
• 4 cl Cranberry-Saft
• 8 cl Prosecco
• Minzblätter
• 4 Eiswürfel

Zubereitung
Eis, Campari und Cranberry-Saft in ein Weinglas geben, mit Prosecco auffüllen. Anschließend mit Minzeblättern garnieren.


 


A worthy successor of the „Red Hugo“ or „Tocco rosso“ is another Sprizz variation „Campari Milano“ with cranberry juice and mint.



Campari Milano


Ingredients

4 cl Campari
4 cl of cranberry juice
8 cl Prosecco
mint leaves
4 ice cubes

Instructions

Add ice, Campari and cranberry juice in a wine glass, fill with Prosecco. Then garnish with mint leaves.

 

Cocktails, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte

Feierabend-Cocktail: Lillet Wild Berry


Bevor der Sommer bald zuende geht, gibt es heute als Feierabendcocktail zum Start ins Wochenende etwas erfrischend Beeriges…
Leicht und beschwingt kommt dieser Lillet Wild Berry daher – ein absoluter Sommerliebling der Markgräflerin….


Lillet Wild Berry


Zutaten:
• 5cl Lillet
• 10 cl Schweppes Russian Wild Berry
• 4 bis 5 Eiswürfel
• Beeren (Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren)
• 1-2 Minzblätter (optional)

Zubereitung

Lillet in ein Weinglas mit Eiswürfeln geben. Mit Schweppes Russian Wild Berry auffüllen und umrühren. Beeren und Minze dazugeben.



Lillet Wild Berry


Ingredients:
5 cl Lillet
10 cl Schweppes Russian Wild Berry
4 – 5 ice cubes
Berries (strawberries, raspberries, blackberries, currants)
1-2 mint leaves (optional)

Preparation

Pour Lillet in a wine glass with ice cubes. Fill with Schweppes Russian Wild Berry and stir. Add berries and mint.


 

Apéro, Bücher, Cocktails, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frankreich, Rezepte, Sommer, Vegetarisch

Feierabend-Cocktail: Lillet Reine und Kommissar Dupins sechster Fall

Lillet_Reine_056


Es ist wieder Freitagabend und wir freuen uns, dass endlich Wochenende ist.
Leider ist es nicht so schön sonnig und warm, dass man ewig auf der Terrasse sitzen könnte, ohne sich nicht irgendwann in eine Decke einzuwickeln oder einen Pulli überzuziehen.
Umso mehr ein Grund, mit dem passenden Drink ein wenig Sommerlaune zu verbreiten!

Heute gibt es einen leichten Apéritif mit Lillet Blanc, Sodawasser, Eis und einem erfrischenden Minzezweig.
Die dazu servierten Snacks sind dem entsprechend mediterran: Octopussalat (hierfür habe ich heute kein Rezept für euch, der ist gekauft), grüne Oliven mit Anchovispaste gefüllt und Maischips.



Übrigens, ich lese gerade den neuen Krimi von Jean-Luc Bannalec: Bretonisches Leuchten – Kommissar Dupins sechster Fall
Dupin befindet sich mit seiner Lebensgefährtin Claire im Urlaub an der Côte de Granit Rose und hat strengste Verordnung, sich zu erholen.

„Seit Claire und Dupin vorgestern Abend angekommen waren, herrschte fabelhafter Hochsommer. Tagsüber stetig um die dreißig Grad, dazu ein grandios blauer Himmel. Keine Wolke, kein Dunst. Die Luft war glasklar, was der leichten atlantischen Brise zu verdanken war. Die vorherrschenden Farben ergaben ein exquisites Zusammenspiel: das strahlende Blau des Himmels, das Türkisgrünblau des Meeres und das Rosa des Sandes und der Felsen.
Es war atemberaubend schön. Surreal schön.
»La douceur de vivre«, beschrieb man die Stimmung an leichtfüßigen, unbeschwerten Sommertagen wie diesen, die „milde Süße des Lebens”. Oder wie es auf Bretonisch hieß: »La vie en roz« – das Leben in Rosa.

Aber leider ist die himmlische Ruhe und das süße Nichtstun nichts für den umtriebigen Kommissar:

„Die reine Hölle.
Nichts war Dupin unerträglicher als Müßiggang. Nichts vermochte den Kommissar nervöser zu machen als vorsätzliche Entspannung. Dupin musste in Bewegung sein, sich  beschäftigen. Die beständige Aktivität war sein Element, alles andere eine Qual.”



Und ihr werdet es schon ahnen – in seiner Umgebung passieren mysteriöse Dinge und schon nach wenigen Tagen ist er  heimlich damit beschäftigt, in einem Mordfall zu ermitteln.
Natürlich – und ganz besonders im Urlaub – geht es auch immer wieder ums Essen und Trinken.

Das perfekte Buch für solch ein Wochenende, an dem man nicht so recht weiß, wie sich das Wetter entwickeln wird und mit dem man sich dank der wundervollen Beschreibungen von Landschaft und Stimmung an einen anderen Ort träumen kann – findet ihr das nicht auch?



Lillet Reine


Zutaten:

• 5 cl Lillet Blanc
• 4 cl Grapefruitsaft
• Sodawasser
• 3-4 Eiswürfel
• Minzezweig

Zubereitung

Lillet Blanc in ein Glas mit Eiswürfeln geben. Grapfruitsaft hinzufügen, mit Sodawasser auffüllen. Mit dem Minzezweig garnieren.


Lillet_Reine_054-Text


Lillet Reine


Ingredients:

5 cl Lillet Blanc
4 cl grapefruit juice
Soda water
3-4 ice cubes
1 Mint sprig

Preparation

Pour Lillet blanc in a glass with ice cubes. Add grapefruit juice, fill up with soda water. Garnish with the mint sprig.
Seve with green olives, filled with anchovi-paste, octopus salad and corn chips.


Essen & Trinken, Food, Fotografie, Grillen, Rezepte, Vegetarisch

Euer beliebtester Beitrag in meinem Blog: Orientalischer Couscous-Salat mit Minze

Couscous-Salat bei Pinterest

Immer wenn es wärmer und allerorten der Grill angeworfen wird, schnellen in der Blogstatistik die Seitenaufrufe meines Rezepts für orientalischen Couscous-Salat mit Minze in die Höhe.
Heute wurde der Beitrag zum 100.000 Mal aufgerufen. Viele Besucher kommen über Pinterest, wo das Rezept schon mehr als 6.000 Mal geteilt beziehungsweise gepint wurde.

Im Juni 2013 geblogt, waren es bis zum Jahresende 1.271 Aufrufe. Im Jahr 2014 waren es 6.945 Klicks und 2015 bereits 18.257. Im vergangenen Jahr (2016) wurde der orientalische Couscous-Salat dann 30.256 mal aufgerufen. Bereits Anfang Juni 2017 war diese Vorjahreszahl überschritten.
Im Mai und Juni diesen Jahres wurde der Beitrag rund 465 mal am Tag aufgerufen. Spitzenreiter war der 20. Mai, als der Couscous-Salat 1.011 mal angeklickt wurde.

Mehr Aufrufe hat sonst nur noch die Startseite.

Lebensart im Markgräflerland

Couscous-salat2
Ein erfrischender Salat, der nicht verwässert und deshalb auch am nächsten Tag noch schmeckt -besonders, wenn man sich in der Menge verschätzt hat, weil man ihn nicht genau nach Rezept gemacht hat 😉

Der Salat ist schnell gemacht.

Ich hatte mir das Rezept angeschaut – das ich übrigens seit mindestens 10 Jahren immer mal wieder zum Grillabend vorbereitet hatte – und gedacht: das ist aber nur für 4 Personen, ausserdem mit Bulgur, der etwas grobkörniger ist und auf der Packung sind für ein Taboulé (Coucous-Salat) 300 g für 4 Personen angegeben. Wir waren abends acht Personen, also habe ich mal 500 g Couscous genommen – für alle Fälle.

Hier ist aber das Rezept für 4 Personen, die Zutatenmenge kann variiert werden, dann sollte man aber auf jeden Fall mehr Dressing anrühren.

Orientalischer Couscous- oder Bulgur-Salat

200 g Couscous oder Bulgur
300 ml Wasser
4 Tomaten
1 Bund Frühlings- bzw. Lauchzwiebeln

Ursprünglichen Post anzeigen 595 weitere Wörter

Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frankreich, Reisen, Rezepte

Eine Genuss-Wanderreise im Herbst mit AVANTI: BURGUND (14) – Flavigny: Anisbonbons und der Film Chocolat

burgund-mit-avanti_5_flavigny-1


Und nun kommt der krönende Abschluss meiner Burgund-Wander- und Genussreise mit AVANTI Reisen.
Der Ort Flavigny war mir vor der Reise bereits ein Begriff durch die feinen Anisbonbons, die es in Frankreich an jeder Raststätte in hübschen kleinen Schachteln oder Dosen zu kaufen gibt.
Diese Bonbons gelten als das älteste Produkt Frankreichs – sie werden seit dem 9. Jahrhundert in der Klostermanufaktur von Flavigny hergestellt und es gibt einen Laden, in dem ein kleines Museum und Café untergebracht sind. Ansonsten ist Flavigny ein verschlafenes Nest.


burgund-mit-avanti_5_flavigny-44


Was ich bisher nicht wusste, ist, dass der Film „Chocolat” mit Juliette Binoche und Johnny Depp hier gedreht wurde.
Viel sieht man davon freilich nicht mehr, es erinnert nur noch eine Tafel am Haus schräg gegenüber der Kirche, dass dort der Schokoladenladen war.
Man erkennt einige Kulissen aus dem Film wieder – ein idyllischer Ort mit einer wunderschönen Kirche als Mittelpunkt.

Das Dorf liegt in einer idyllischen Landschaft auf einem bewaldeten, von drei Flüssen begrenzten Felsplateau. Bereits im 8. Jahhundert wurde hier ein Kloster gegründet. Später war Flavigny ein strategisch wichtiger Festungsort.
Aus dme Mittelalter sind noch Teile der Befestigung und Tore, alte sorgfältig restaurierte Straßenzüge und schöne historische Einzelbauten erhalten.

Als erstes haben wir den Klosterladen angesteuert, Zeit für die Besichtigung des Klosters und der Produktionsstätte war leider nicht genug, aber ich habe mir einen Flyer geben lassen, der die Produktionsschritte erläutert.



Man geht durch die Porte du Bourg in den Ort (der Bus kommt da nicht durch) und hält sich dann links, um zum Klosterladen zu kommen…



Anis de Flavigny


burgund-mit-avanti_5_flavigny-33


Wie die Anis de Flavigny hergestellt werden


burgund-mit-avanti_5_flavigny-42


Zunächst braucht man Anissamen, jede Menge Zuckersirup (Zucker wird in Wasser aufgelöst und erhitzt) und Aromastoffe.
Für die Anis de Flavigny werden nur natürlich gewonnene Aromen verwendet.
Der Zuckersirup wird je nach Sorte entweder klassisch mit Anis, Süßholz (Lakritz), Minze und Rose aromatisiert.
Die Anissamen werden in einen großen Kupferkessel gegeben und dann zusammen mit dem Zuckersirup in dem rotierenden Kessel gerührt. Mit der Zeit bleibt immer mehr Sirup an den einzelnen Samen haften und wird fest. Der Vorgang wird so lange wiederholt, bis die Pastillen die gewünschte Größe erreicht haben.
Zwischendurch werden die kleineren Bonbons aussortiert. Der Produktionsprozess dauert 15 Tage.


verschiedene Stufen der Bonbons während des Produktionsprozesses
verschiedene Entwicklungsstufen der Bonbons während des Produktionsprozesses


burgund-mit-avanti_5_flavigny-47


First we carfully select the anisseed.
The seeds are then loaded into the copper basins.
Then we prepare the syrup by mixing sugar and water.
When the syrup is ready we add it to the seeds which are rotating in the copper basins.

Our aniseed sweets, Les Anis de Flavigny®, come in 10 different flavours: the classic aniseed, blackcurrant, lemon, orange blossom, ginger, tangerine, mint, liquorice, rose and violet.
Our natural flavourings are extracted from plants by steam or alcohol destillation porcesses. For example, to obtain mint flavouring the leaves are placed in a still and steamed, this releases the essential oil of mint from the leaves into the steam. The essential oil ist collected after passing the steam through a coiled condenser.

To obtain one litre of natural essence of neroli (orange blossom), you need one ton of flower petals from the Bitter Orange Tree. To obtain one litre of natural essence of rose, you need 2 tons of rose petals.

Zunächst wählen wir die Anissamen sorgfältig aus. Die Samen werden dann in die Kupferkessel gefüllt.
Dann wird der Sirup durch Mischen von Zucker und Wasser zubereitet. Wenn der Sirup fertig ist, fügen wir diesen zu den Samen hinzu, die sich in den Kupferkesseln drehen.

Unsere Anis-Bonbons, Les Anis de Flavigny®, sind in 10 verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich: Die klassische Sorte Anis, schwarze Johannisbeere, Zitrone, Orangenblüte, Ingwer, Mandarine, Minze, Lakritz, Rose und Veilchen.
Unsere natürlichen Aromen werden aus Pflanzen durch Dampf oder Alkoholdestillationsprozesse gewonnen. Um zum Beispiel Minze-Aroma zu erhalten, werden die Blätter in einem Destillator gegeben, in dem sich unten Wasser befindet, das erhitzt wird. Durch den aufsteigenden Wasserdampf wird das ätherische Minzöl aus den Blättern freigesetzt. Das ätherische Öl wird nach Durchleiten des Dampfes durch einen Spiralkühler gesammelt.

Um einen Liter natürliches Neroliöl (Orangenblüten) zu erhalten, benötigt man eine Tonne Blütenblätter des Bitterorangenbaums. Um einen Liter natürliches Rosenöl zu erhalten, benötigt man zwei Tonnen Rosenblütenblätter.



burgund-mit-avanti_5_flavigny-48


Within the basins the natural perfume of the aniseed is slowly released. We carefully watch over the aniseed sweet during the 15 day manufacturing cycle.
We sieve the aniseed sweets to separate the large ones from the small ones. After thwo weeks in our copper basins the sweets are transferred into trays.
Our team tests the quality of each basin. So that our anis can be tinned, we empty the trays into a feeding hopper which in turn leads to the filling line of our distinctive oval tins.
The aniseed can also be packaged into little packets or bags. Our tins are packed into cartons. Which are then placed onto a shipping pallet. These pallets are then loaded onto a carrier’s vehicle.
And off they go, to shops all arond the world, to the delight of sweet connaisseurs!

In den Kupferkessel wird das natürliche Aroma des Anis langsam freigesetzt. Während des 15-tägigen Herstellungszyklus wachen wir sorgfältig über die Anis-Pastillen.
Wir sieben die Anis-Pastillen, um die großen von den kleineren zu trennen. Nach zwei Wochen in unseren Kupferkesseln werden die Bonbons in Schalen umgefüllt.
Unser Team testet die Qualität jedes Produktionskessels. Damit unsere Anisbonbons in Dosen abgepackt werden können, leeren wir die Schalen in einen Fülltrichter, der zur Abfülllinie führt, wo die Bonbons in unsere unverwechselbaren ovalen Dosen gefüllt werden.
Die Anisbonbons können auch in kleine Päckchen oder Beutel verpackt werden. Unsere Dosen werden in Kartons verpackt, die dann auf eine Versandpalette platziert werden. Diese Paletten werden dann auf einen LKW geladen.
Und los geht’s, in die Läden in der ganzen Welt, zur Freude ihrer süßen Liebhaber!


burgund-mit-avanti_5_flavigny-49


Die Verpackung
Die Verpackung


So viele Sorten und verschiedene Verpackungsgrößen – da kann man sich ja fast nicht entscheiden….
Zum Glück gibt es im Laden die Möglichkeit, an einer Art Bonbon-Bar, sämtliche Sorten zu probieren.


burgund-mit-avanti_5_flavigny-58


Zu dem Motiv, das die Bonbondosen ziert, gibt es übrigens eine wunderschöne Geschichte,

Une belle histoire d’amour – Eine wunderchöne Liebesgeschichte

Es war einmal vor langer, langer Zeit ein verliebter Schäfer, der seiner Liebsten, die er später zur Frau nehmen sollte, Anisbonbons aus Flavigny anbot.

Alles beginnt in den frühen Morgenstunden eines Frühlingstages im geheimnisvollen Garten eines wunderschönen Mädchens.
Inmitten der Rosen umfasst sie einen großen Strauß und neigt lächelnd den Kopf in die Blüten. Sie träumt davon, so zu lieben und so geliebt zu werden wie die Rosen.

Ein junger Schäfer, der abseits des Dorfes alleine unter einem Steinbogen sitzt, kaut an seiner Lakritzstange. Das schwache Licht, das dort im Fenster eines Hauses im Dorf funkelt, bringt etwas tief in seinem Herzen zum Glimmen, das schon lange im Verborgenen glüht.
Ist es die Geliebte, von der er geträumt hat? Zwischen ihnen erstreckt sich eine weite, umberührte Schneelandschaft. Ein Lamm geht verloren- und der Wolf ist nicht weit.

Das junge Mädchen ist durch den schattigen Wald zur Quelle gekommen.
Was für ein Wonnegefühl, mit nackten Füßen im Wasser zu planschen!
Als sie den herannahenden Schäfer bemerkt, versteckt sie sich auf einem kleinen Felsen und verharrt regungslos, während er sich nähert. Sie betrachtet ihn stumm.
Er kniet inmitten der Minze vor dem herabplätschernden Wasser nieder, als ihm eine Spiegelung im Wasser die Anwesenheit des Mädchens verrät.
Darauhin hebt er den Kopf und sieht sie liebevoll an.
Das Wasser rinnt ihm aus den Händen, während sich die ganze Unbekümmertheit der Jugend in ihren Augen spiegelt.

Sie treffen sich unter dem blühenden Orangenbaum zu ihrem ersten Stelldichein und sitzen nebeneinander auf einer kleinen Bank. Von nun an teilen sie ihr Träume:
ein langer aufsteigender Weg, der sich im Licht schlängelt, und auf dem man jeden Schritt bis hin zum hochgelegenen Dorf mit Genuss zurücklegt.
Was für einen Weg im Duft der Orangenblüten!

Der junge Schäfer will es wissen:
Er wagt es und bittet sie um ihre Hand. Dabei reicht er ihr das gute Bonbon: Das Anisbonbon aus Flavigny. Wird sie ja sagen?

Wieder sieht sie ihm tief in die Augen: Ja, sie hat ja gesagt! Die hübsche Schäferin sagt „ja” zu den Anisbonbons aus Flavigny!

Ein Veilchenstrauß ist Zeichen ihres Glücks und verbirgt sittsam ihre innige Wonne. Dieser süße Moment gehört nur ihnen und wie ein Anissamen unter seiner Zuckerhülle bleibt er der Welt verborgen.

Es ist die Geschichte von Flavius, dem großen römischen Reisenden, der aus Syrien grüne Anissamen mitbrachte. Als er nach Gallien kam, ließ er sich von einem kleinen Hügel in seinen Bann ziehen, auf dem er seine gallorömische Villa gründete.
Flavius verdankt das Dorf auch den Namen Flavigny und die Kenntnisse über Anissamen.

Der Burgunderhäuptling Widerard, der ebenfalls von Flavigny in den Bann gezogen gründete dort im Mittelalter eine Benediktinerabtei. Waren es die Mönche, die auf die Idee kamen, Anissamen mit einem Überzug zu versehen und daraus Dragees zu machen? Das weiß niemand. Aus den Archiven wissen wir jedoch, dass die Burgunder bereits 1591 unter Heinrich IV. durchreisenden Gästen Anisbonbons aus Flavigny reichten.


burgund-mit-avanti_5_flavigny-46


Ich hatte vom Markgräfler den Auftrag, Lakritz Pastillen mitzubringen. Die gab es in normaler und sogar in Bio Qualität mit Rohrzucker. Und ich habe von beiden Sorten eine ovale Dose mitgenommen und noch eine Nachfüllpackung von der Bio Variante.
Für mich selbst gab es noch die Sorte Cassis und außerdem habe ich noch lokale Spezialitäten, wie Senf von Fallot oder ein Lebkuchenconfit, in Alkohol eingelegter Bourgogne Trüffel und beinahe hätte ich mir noch ein weiteres Kochbuch gekauft, aber wir mussten schon wieder weiter, denn es war Zeit für unser Mittagessen, das uns in einer Scheune (Grange) direkt neben der Kirche und dem Schokoladenladen aus dem Film Chocolat serviert wurde…
Die Fortsetzung mit dem letzten Teil meines Reiseberichts folgt in Kürze.

Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte, Sommer, Vegetarisch

Türkische Zucchini-Möhren-Puffer mit Koriander, Kurkuma und Minze-Dip

Tuerkische Zucchinipuffer 1


Es gibt Zucchini! Für den Markgräfler habe ich diese zwischen Möhren, Kartoffeln, etwas Mehl und Ei versteckt.  – Tarnung gelungen! Es wurde fast alles ratzeputz vertilgt….
Ich hatte für zwei Personen die komplette Menge = 4 Portionen gekocht.

Die eine Portion, welche übrig war, habe ich dann am nächsten Tag für die Mittagspause zur Arbeit genommen. Man kann die Puffer problemlos in der Mikrowelle warm machen.
Dazu gab es dann grünen Salat, der übrigens auch hervorragend passt.
Eine vollwertige, vegetarische Mahlzeit!


Tuerkische Zucchinipuffer 2


Türkische Zucchini-Möhren-Puffer


Zutaten
(für 4 Personen)

• 2 Möhren
• 1 Kartoffel
• 1 weiße Zwiebel
• 3 kleine Zucchini
• 2 Knoblauchzehen
• 1 Messerspitze gemahlene Kurkuma
• 1 Messerspitze gemahlener Kreuzkümmel
• 1 Messerspitze gemahlener Kardamom
• Salz
• frisch gemahlener Pfeffer
• 2 Eier
• 1 Esslöffel Speisestärke
• 1 Esslöffel fein gehackter Koriander
• 2 Esslöffel Mehl
• 100 ml Olivenöl

Zubereitung
Die Möhren, die Kartoffeln und die Zwiebel schälen. Die Zucchini putzen.
Alles auf der Gemüsereibe grob raspeln. Den Knoblauch schälen, fein hacken und zum Gemüse geben.
Mit Kurkuma, Kreuzkümmel, Kardamom, Salz und Pfeffer würzen.
Die Eier trennen. Eigelb mit der Speisestärke verquirlen. Mit dem Koriander unter das Gemüse rühren, mit dem Mehl überstäuben und gründlich vermengen.
Eiweiß steif schlagen und unter den Gemüseteig heben.
In einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen. Den Teig esslöffelweise hineingeben und zu kleine Puffern verstreichen. Auf beiden Seiten goldbraun ausbacken.
Kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und warm stellen, bis der ganze Teig verarbeitet ist.

Dazu passt ein Minze-Dip (1 Becher Schmand, Sauerrahm, Crème fraîche oder Joghurt mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und scharfem Paprikapulver nach Belieben würzen und fein gehackte Pfefferminzblätter untermischen).


Tuerkische Zucchinipuffer 3

Turkish zucchini and carrot fritters

Ingredients
(for 4 people)

2 carrots
1 potato
1 white onion
3 small zucchini
2 cloves of garlic
1 pinch ground tumeric

1 pinch ground cumin
1 pinch ground cardamom
Salt
freshly ground pepper
2 eggs
1 tablespoon cornstarch
1 tablespoon finely chopped cilantro
2 tablespoons flour
100 ml olive oil

Preparation
Peel carrots, potatoes and the onion. Clean the zucchini.
Coarsely grate the vegetables on a vegetable grater. Peel garlic, chop finely and add to vegetables.
Season with turmeric, cumin, cardamom, salt and pepper.
Separate the eggs. Whisk egg yolks together with the cornstarch. Add together with chopped cilantro to the vegetables and mix. Dust with flour and mix thoroughly.
Beat egg whites until stiff and fold into the vegetable dough.
In a large frying pan, heat olive oil. With a spoon, form small fritters from the dough and put into the pan. Fry until golden brown on both sides.
Let drain on kitchen paper towels for a short time and keep warm until all of the dough is processed.

Serve with a sour cream and mint dip (season 1 cup of sour cream, creme fraiche or even joghurt with salt, pepper, garlic and hot paprika to taste and finely chopped mint leaves, mix).

Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte, Suppe, Vegetarisch

Food Blog Day in Frankfurt – 2016 (letzter Teil): Rapsöl entdecken und der letzte Spargel der Saison

Radieschenblätter-Minze Pesto Spargel 1


Und schon sind wir beim letzten Teil meiner Berichte vom Food Blog Day in Frankfurt 2016 angelangt.
Mein letzter Workshop, bevor es zur Abendveranstaltung ging, war der von UFOP (Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V.).
Dort haben wir von Anja Gründer einiges über Rapsöl und dessen Anbau, gesunden Inhaltsstoffen und Verwendung erfahren.
Und dann durften wir verschiedene Rapsöle verkosten und dann unter Anleitung von Urs mit frischen Wildkräutern zu unserem Pesto nach Wahl verarbeiten.
Zum Schluss gab es noch ein Goodie Paket mit zwei verschiedenen Rapsölen, Informationsmaterial und ein paar nützlichen Utensilien.
Von der Abendveranstaltung im Wyndham Grand Hotel habe ich diesmal keine Fotos gemacht, aber es war wieder mal sehr schön – und ich habe einige neue Kontakte zu anderen Food Bloggern knüpfen können.
Von Burda gab es zum Abschluss noch einen Blumenstrauß und eine Tasche voller aktueller Food-Magazine – die beste Ausstattung für meine Heimreise mit dem Zug…


Food Blog Day 2016 Rapsöl 4


Ich hatte mich für eine Eigenkreation mit Radieschenblättern, Minze, ein wenig Kerbel, Kapuzinerkresse- und Brunnenkresseblättern entschieden und dazu ein nussig schmeckendes Rapsöl ausgesucht.


Food Blog Day 2016 Rapsöl 2 Food Blog Day 2016 Rapsöl 5


Außerdem habe ich noch reichlich Knoblauch, eine Handvoll Walnüsse, Pinienkerne, Fetakäse und Parmesankäse untergemischt und mit wenig Salz, etwas Pfeffer und Chilischote gewürzt.
Zum Schluss habe ich noch mit einer Prise geriebener, weißer Schokolade abgeschmeckt.

Das Ergebnis? – Der absolute geschmackliche Hammer! Der Markgräfler hat sich am Sonntagabend, nachdem ich zu Hause war, gleich darüber hergemacht- ich selbst habe natürlich auch kräftig zugelangt!

Und vor wenigen Tagen wurde das zweite Gläschen aus der Produktion vom Food Blog Day in Frankfurt für das letzte Spargelgericht der Saison aufgebraucht – Farfalle mit weißen Spargelstücken, gerösteten Walnüssen und Pesto…
Eine wunderbare Kombination!


Radieschenblätter-Minze Pesto 1


Die Zubereitung ist recht einfach:

Walnüsse und Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett sanft rösten, dann abkühlen lassen.
Knoblauchzehen abziehen und fein schneiden.
Radieschenblätter/Kräuter vorsichtig waschen und gründlich trocknen. Die Blätter von den Stielen zupfen und ebenfalls fein schneiden.
Alle Zutaten mit dem Rapsöl in einer Küchenmaschine kurz pürieren. In eine saubere Schüssel umfüllen.
Geriebenen Parmesankäse und zerbröckelten Feta unterheben, mit Salz, Pfeffer, Chili (fein gehackt) und nach Belieben einer Prise Zucker oder geriebener, weißer Schokolade abschmecken.
In Gläser füllen, bei Bedarf noch etwas Rapsöl hinzufügen und dicht verschließen. Nach Möglichkeit 1-2 Tage durchziehen lassen.
Wichtig: Bei allen Arbeitsschritten auf die übliche Küchenhygiene achten!
Geöffnete Gläser kühl aufbewahren und schnellstmöglich aufbrauchen. Auf dem Pesto sollte immer eine Schicht Öl sein – bei Bedarf nachfüllen.


Radieschenblätter-Minze Pesto Spargel 3


Farfalle mit Spargel und Pesto


Spargel schälen, in etwa 4 cm lange Stücke schneiden.
In kochendem, leicht gesalzenem Wasser mit einer Prise Zucker und einem kleinen Stück Butter etwa 10-15 Minuten, je nach Dicke bißfest garen.
Zur gleichen Zeit die Farfalle nach Packungsanleitung zubereiten.
In einer kleinen Pfanne eine Handvoll Walnusskerne sanft rösten, abkühlen lassen.
Spargel mit einem Schaumlöffel aus dem Kochwasser heben. Das Spargelwasser aufbewahren!
Die Farfalle abgießen und zusammen mit Spargel, Pesto, ein wenig Spargelwasser und Walnusskernen auf Tellern anrichten.
(Das übrige Spargelkochwasser kann übrigens noch für ein cremiges Spargelsüppchen verwendet werden…)


Radieschenblätter-Minze Pesto Spargel 2


FARFALLE WITH WHITE ASPARAGUS / RADISH LEAVES AND MINT PESTO

For the pesto, gently toast walnuts and pine nuts in a small frying pan, then allowed to cool.
Peel garlic cloves and chop finely.
Gently wash radish leaves / herbs (mint, nasturtium and watercress….) and thoroughly dry. Pluck the leaves from the stems and also finely chop.
Give all ingredients into a food processor together with canola oil, puree briefly. Transfer to a bowl.
Fold in some grated Parmesan cheese and crumbled feta. Season to taste with salt, pepper, chilli (finely chopped) and a pinch of sugar or grated, white chocolate.
Fill into glasses, add a little rapeseed oil if necessary and seal. Let soak for 1-2 days.
Important: Be sure to apply the usual kitchen hygiene.
Keep opened jars cool and use up as soon as possible. On the pesto should always be a layer of oil – fill up if necessary.

Peel asparagusses, cut into 4 cm long pieces.
Cook in boiling, lightly salted water with a pinch of sugar and a small piece of butter for about 10-15 minutes, depending on thickness until al dente.
At the same time, prepare the Farfalle pasta according to package instructions.
In a small pan, gently toast a handful of walnuts, leave to cool.
With a slotted spoon, lift asparagusses out of the the cooking water. Keep the cooking water – don’t pour away.
Drain Farfalle through a sieve. To serve, arrange on plates together with asparagusses, pesto, some of the  asparagus cooking water and toasted walnuts.
(You might also want to use the remaining cooking water for a creamy asparagus soup…)


Spargelcremesuppe 2
Spargelcremesuppe / Creamy Asparagus Soup
Backen, Cocktails, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Markgraeflerland, Reisen, Rezepte, Schweiz, Suppe, Wein, Winter

Der Basler Fasnachtscocktail: Waggis

Waggis 1


Der „Waggis“ ist eines der beliebtesten Figuren der Basler Fasnacht. Das Kostüm umfasst traditionell eine blaue Bluse, eine weiße Hose, Holzschuhe, Halstuch, Zipfelmütze und eine Maske mit großer Nase. Seit 1874 sind die „Waggis“ Teil der Basler Fasnacht.


 

Basel Souvenir


Die Figur beschreibt die typische Kleidung eines elsässischen Tagelöhners – nicht unbedingt eines Bauern, wie vielfach zu lesen ist – in der Zeit der industriellen Revolution. Im alemannischen und baseldytschen Dialekt wird „Waggis“ meist scherzhaft als umgangssprachliche – manchmal auch abwertende –  Bezeichnung für die elsässischen Nachbarn gebraucht.

Ein lesenswerter Artikel über die Herkunft des Wortes ist auf der Internetseite des Basler Journalisten Jürg-Peter Lienhard zu finden: Ein Elsässer ist kein Waggis!

Doch nun zu unserem Basler Fasnachtscocktail: Ein „Waggis“ ist ein Mischgetränk aus Weißwein und Tonic Water.
Uns hat er am besten mit der Zitronenscheibe im Glas (nicht am Glas als Deko) geschmeckt. Das macht den Wagis noch spritziger.


Waggis 2


Waggis Cocktail


Zutaten:
• 5 cl Weißwein
• 5 cl Tonic Water (z.B. Schweppes Indian Tonic Water)
• Eiswürfel
• Zitronenscheibe (Bio Zitrone)

Zubereitung:
Tonic Water, den Weisswein und die Eiswürfel in ein Weinglas geben, mit einer Zitronenscheibe dekorieren.

Der erfrischende Cocktail ist schnell und einfach zu machen – und er schmeckt nicht nur an den „drey scheenschte Dääg“ sondern das ganze Jahr über.

Zum bitteren Tonic Water passt ein leicht süßlicher Weißwein. Wir empfehlen einen „Chardonnay Kabinett trocken“ vom Winzerkeller Auggener Schäf oder einen „Ehrenstetter Oelberg Weißburgunder Kabinett feinherb“ von der Bezirkskellerei Markgräflerland.

Eine sommerliche fruchtige Variante wäre der Cocktail „Lillet Vive“ den ich im vergangenen Sommer schon mal gebloggt habe: : Lillet Vive


Lillet Vive


Zutaten:
• 5 Eiswürfel
• 1 Erdbeere
• 4 Minzblätter oder 1 Minzezweig
• 1 dünne Gurkenscheibe
• 5 cl Lillet blanc
• 10  cl Tonic Water (z.B. Schweppes Indian Tonic Water oder Schweppes Dry Tonic Water)

Zubereitung:
Lillet blanc in ein Glas geben, mit vier bis fünf Eiswürfeln auffüllen. Tonic Water dazugeben und mit Gurke, Erdbeere und Minze garnieren.

*****

The „Waggis“ is one of the most popular figures of the Basler Fasnacht (Carnival). The costume includes a traditional blue blouse, white pants, wooden shoes, scarf, stocking cap and a mask with a big nose. Since 1874 the „Waggis“ have been part of the Basler Fasnacht.

The figure describes the typical dress of an Alsatian day laborer – not necessarily a farmer how it often is read – in the days of the Industrial Revolution. In the Alemannic dialect and Baseldytscha „Waggis“ usually is a jokingly and colloquial – but sometimes also pejorative – used term for the Alsatian neighbours.

An article worth reading about the origin of the word is to be found on the website of the Basel journalist Jürg Peter Lienhard: An Alsatian is no Waggis!

But now let’s have a look at today’s Carnival Cocktail: A „Waggis“ is a mixed drink made from white wine and tonic water.


Waggis Cocktail


5 cl white wine
5 cl tonic water (for example, Schweppes Indian Tonic Water)
Ice Cube
Slice of an organic lemon

Give tonic water, white wine and some ice cubes in a wine glass, garnish with a slice of lemon.

The refreshing cocktail is quickly and easily prepared – and it is not only a delicious drink during the „drey scheenschte Dääg“ but also all over the year.

For the wine we recommend a „Chardonnay Kabinett“  from the „Winzerkeller Auggener Schäf“ or „Ehrenstetter Oelberg White Burgundy Cabinet off-dry“ from „Bezirkskellerei Markgräflerland“.

A summery and fruity variant would be the Cocktail „Lillet Vive“:

Lillet Vive

5 ice cubes
1 strawberry
4 mint leaves or 1 sprig of mint
1 thin slice of cucumber
5 cl Lillet blanc
10 cl tonic water (eg Schweppes Indian Tonic Water or Dry Schweppes Tonic Water)

Pour Lillet blanc into a glass, fill up with four to five ice cubes. Add tonic water. Garnish with cucumber, strawberry and mint.


Noch mehr Rezepte zur Basler Fasnacht hier im Blog: