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Mittwochspasta: Bandnudeln mit Spargelgemüse und Schinken


Die Spargelsaison im Markgräflerlan ist in vollem Gange.
Deshalb habe ich die heutige Mittwochspasta mit cremigem Markgräfler Spargelgemüse und Schinken kombiniert.
Davon möchte jeder einen Nachschlag. Die Garnitur aus Schnittlauchröllchen kommt natürlich frisch aus dem eigenen Garten.



Bandnudeln mit Spargelgemüse und Schinken


Zutaten für das Spargelgemüse
(Für 4 Personen)

• 1 kg Spargel, Bruchspargel oder Spargelspitzen
• 2 Esslöffel Butter
• 4 Esslöffel Mehl
• etwa ½ Liter Spargelbrühe
• 1 Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe
• Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• nach Belieben etwas Sahne
• etwas Muskatnuss

Zubereitung
Den Spargel waschen, schälen, in gleich lange Stücke von etwa 3-4 cm schneiden. In einen Topf geben und mit Wasser bedecken, salzen.
Aufkochen und 15 Minuten köcheln lassen.

2 Esslöffel Butter schmelzen, 4 Esslöffel Mehl hinzufügen, zu einem Kloß verrühren und mit Spargelbrühe ablöschen. Unter ständigem Rühren (mit einem Schneebesen) köcheln lassen und nach und nach von der Spargelbrühe zufügen. Mit etwas gekörnter Gemüsebrühe, Salz und frisch gemahlenem, schwarzen Pfeffer würzen, nach Belieben etwas Sahne einrühren.
Den Spargel mit einem Schaumlöffel abschöpfen und zu der weißen Soße geben. Noch etwa 5 – 10  Minuten köcheln lassen. Mit frischer Muskatnuss würzen.

500 g Bandnudeln nach Packungsanweisung 8-10 Minuten kochen, abgießen.
4 Scheiben dünn aufgeschnittenen gekochten Schinken in dünne Streifen schneiden.
Bandnudeln in tiefe Teller geben, Spargelgemüse und Schinken darauf anrichten. Nach Belieben mit geriebenem Parmesan oder Emmentaler und Schnittlauchröllchen bestreuen.



Pasta with creamed asparagus and ham


Ingredients for the creamed asparagus

1 kg of white asparagus
2 tablespoons butter
4 tablespoons flour
about ½ litre of asparagus broth
1 teaspoon granulated vegetable stock
salt, freshly ground black pepper
a little whipped cream at will
some freshly grated nutmeg

Preparation
Wash and peel the asparagus, then cut into pieces of about 3-4 cm. Put in a saucepan and cover with water, add a pinch of salt.
Bring to a boil and simmer for 15 minutes.

In a pot, melt 2 tablespoons of butter, add 4 tablespoons of flour, stir to a lump and deglaze with asparagus stock. Simmer while constantly stirring with a whisk and gradually add some asparagus stock. Season with a little granulated vegetable broth, salt and freshly ground black pepper, stir in some cream, if you like.
Lift the asparagus out of the pot using a slotted spoon and add to the white sauce. Simmer for about 5 – 10 minutes. Season with freshly grated nutmeg.

Cook 500 g tagliatelle according to package instructions for 8-10 minutes, drain.
Cut 4 slices of thinly sliced ham into thin strips.
Put the pasta in deep plates, arrange the asparagus and ham on top. Sprinkle with grated parmesan or Emmental cheese and chives.


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Aus meinem Garten – Mai: Ginster, Bartiris und Geißblatt


Gestern war Gartenarbeit angesagt – deshalb gab es hier im Blog auch keinen Samstagseintopf.
Als kleine Entschädigung gibt es heute ein paar Fotos und später noch einen Sonntagskuchen mit Rhabarber für den Sonntagskaffee

Im Garten blühen derzeit Ginster, Bartiris und Geißblatt und auch die erste Rosenblüten haben sich geöffnet.
Im Hochbeet gibt es immer noch Radieschen zum ernten. Der Bärlauch hat bereits verblüht.


Geißblatt


Geißblatt vor grauem Himmel – Gegenlichtfoto mit Blitz



Fortsetzung folgt…

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SchniPoSpa – Wiener Schnitzel, Backofenkartoffeln und Spargel mit Zitronenmelisse-Senfsauce


Im Markgräflerland hat die Spargelsaison begonnen!

Keine Frage, was es als Sonntagsmenü gibt, oder? Spargel natürlich – und heute mit feinem Kalbsschnitzel, Kartoffeln und einer schnell zubereiteten Senfsauce mit Zitronenmelisse aus dem Garten!
Die Kartoffeln habe ich mit Schale (nach Möglichkeit neue Kartoffeln verwenden) in kleine Würfel geschnitten, dann auf ein Backblech gelegt und mit Olivenöl beträufelt und im Backofen bei 200 °C ca. 20 Minuten geröstet.
Gewürzt habe ich die Kartoffeln mit geräuchertem Paprikapulver und Salz.



Spargel, klassisch 


Zutaten
(für 2 Personen)

• 1 kg Spargel
• Salz
• 1 Stück Würfelzucker
• ein kleines Stück Butter

Zubereitung
Die Spargelstangen waschen, mit einem Sparschäler schälen, am unteren Ende ca. 0,5 cm abschneiden. Die Schalen nicht wegwerfen – diese können im verbleibenden Spargelwasser ausgekocht und als Basis für eine Spargelcremesuppe verwendet werden.

Dann in einen Topf legen und soviel Wasser angiessen, dass sie knapp bedeckt sind. Salz, Zucker und Butter hinzufügen und ca. 15-20 Minuten (je nach Dicke) kochen.


How to prepare asparagus


Ingredients
(for 2 persons)
1 kg white asparagus
Salt
1 sugar cube
1 small piece of butter

Preparation
Wash the asparagus, peel with an asparagus peeler, cut off approx. 0.5 cm at the lower ends (do not throw away the peels-these can be boiled in the remaining asparagus water and used as the basis for a creamy asparagus soup).
Then put the peeled asparagus in a pot and pour in as much water as you need to cover them. Add salt, sugar and butter and cook for about 15-20 minutes (depending on thickness).



Senfsauce mit Zitronenmelisse


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 8 Esslöffel Zitronensaft
• 8 Esslöffel Rapsöl
• 2 Teelöffel süßer Senf
• 2 Teelöffel scharfer Senf
• 2 Teelöffel frisch gehackte Zitronenmelisse Blätter
• Pfeffer

Zubereitung
Alle Zutaten in einen hohen Becher geben und mit dem Stabmixer aufschlagen, bis eine cremige Masse entsteht. Dabei den Stabmixer langsam immer wieder von unten nach oben bewegen.
Das dauert nur wenige Minuten und schon ist die Sauce fertig.


Mustard sauce with lemon balm


Ingredients
(For 4 people)

8 tablespoons lemon juice
8 tablespoons rapeseed oil
2 teaspoons sweet mustard
2 teaspoons hot mustard
2 teaspoons freshly chopped lemon balm leaves
Pepper

Instructions
Put all the ingredients in a tall beaker and whip with the hand blender while slowly moving the hand blender from bottom to top until a creamy mixture is formed.
It only takes a few minutes and the sauce is ready.



Wiener Schnitzel


Pro Person ein Kalbsschnitzel (aus der Schulter) mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.
Danach mit Mehl bestäuben. 1-2 Eier in einem Suppenteller verquirlen und die Schnitzel darin wenden, anschließend mit Semmelbröseln panieren.
In einer gusseisernen Pfanne Butterschmalz zusammen mit etwas Rapsöl zerlassen und die Schnitzel darin von beiden Seiten sanft braten, bis sie eine goldbraune Kruste haben.
Mit Zitronenscheibe garniert servieren.


Wienerschnitzel
(Vienna Veal Cutlets)


Season 1 thin veal cutlet (from the shoulder) per person with salt, pepper and paprika powder. Then sprinkle with flour.
In a soup plate, whisk 1-2  eggs. Turn the Schnitzel in egg, cover with breadcrumbs, one after the other.
Melt some butter with a little rapeseed oil in a cast iron pan and fry the cutlets in it, gently from both sides until they have a golden brown crust.
Serve with a slice of lemon.

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Bunte Vesperbrote mit Zutaten aus dem Garten


Es ist wieder mal Gartenarbeit angesagt.
Zur Stärkung gibt es bunte Vesperbrote mit Zutaten aus dem Garten.
Zum Beispiel mit Hüttenkäse mit selbst angebauten Radieschen und Bärlauch aus dem Garten (so ziemlich der letzte Bärlauch in diesem Jahr – der blüht nämlich schon).
Oder Butterbrot mit Eierscheiben und Kresse (die habe ich auf der Fensterbank in der Küche).

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Aus der Wildkräuter-Küche: Giersch-Pesto


Kaum regnet es im Frühling nach ein paar warmen und trockenen Tagen – so wie am vergangenen Wochenende – erstrahlt der Garten in sattem Grün und die Pflanzen schießen förmlich in die Höhe. Aber nicht nur die Radieschen im Hochbeet wachsen zu Riesen heran, sondern auch die Wildkräuter, vor allem die, welche bei manchem Hobbygärtner auf der Liste der unliebsamen und schier unbezwingbaren Unkräuter stehen.
So auch in meinem Vorgarten, wo sich der Giersch dieses Jahr wieder explosionsartig ausbreitet.
Die Markgräflerin hat sich inzwischen damit abgefunden – jedes Jahr im Frühjahr, Sommer und Herbst wird versucht, so viel wie möglich davon samt Wurzel auszurupfen oder auszugraben.
Aber es landet nicht alles im Grünschnitt-Abfall, der zur Kompostierungsanlage gebracht wird, sondern ein großer Teil der jungen, frischen grünen Blättern wird in der Küche verarbeitet.


Die Markgräfler in ihrer grünen Kräuterküche

Die vergangenen beiden Feierabende war ich also damit beschäftigt, den Giersch im Vorgarten zu entfernen – und ich bin immer noch nicht fertig!
Dieses Jahr habe ich auch einen großen Teil an eine Nachbarin verschenkt und ihr geraten, den Giersch wie Spinat zuzubereiten:
Blätter vom Giersch abzupfen, waschen, trockenschütteln. Eine Zwiebel – nach Belieben auch Knoblauch – schälen, fein hacken.
Zwiebelwürfel in Butter andünsten, Gierschblätter dazugeben und wenige Minuten anbraten. Ein wenig Gemüsebrühe dazugeben, nach Belieben mit Sahne verfeinern, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu passt Spiegelei.

Aus einem weiteren Teil habe ich Giersch-Pesto gemacht. Ich habe bewußt keinen Knoblauch mit ins Pesto getan – dieser kann je nach Gericht nach Belieben frisch hinzugefügt werden.
Wie ich das Pesto weiter verwendet habe, erfahrt ihr in einem separaten Beitrag.



Giersch-Pesto


Zutaten
• 2 Handvoll Giersch
• 100 g Mandeln
• ca. 1 Teelöffel Meersalz
• 50 g frisch geriebener Parmesankäse
• Olivenöl / Rapsöl

Zubereitung
Die Gierschblätter abzupfen, waschen und über Nacht trocknen lassen.
Am nächsten Tag alle Zutaten bereitstellen. Die Mandeln in einer Küchenmaschine/Cutter klein hacken.
Die Gierschblätter, Salz und etwas Öl dazugeben und fein hacken.
Den geriebenen Parmesan unterrühren. Pesto in kleine Gläser bis 1 cm unter den Rand füllen. Jeweils mit Öl auffüllen, so dass das Pesto vollständig bedeckt ist und die Gläser gut verschließen.
Das Pesto kann – im Kühlschrank gelagert – ca. 3 Monate aufbewahrt werden.
Pesto immer mit einem sauberen Löffel entnehmen und gleich wieder mit Öl bedecken.



Goutweed / Ground Elder Pesto


Ingredients
2 handfuls of goutweed
100 g almonds
approx. 1 teaspoon sea salt
50 g freshly grated Parmesan cheese
Olive oil / rapeseed oil

Preparation
Pluck off the goutweed leaves, wash and leave to dry overnight.
The next day, chop the almonds into small pieces in a cutter. Add the goutweed leaves, salt and some oil and chop finely. Then stir in the grated Parmesan cheese.
Fill the pesto into small glasses up to 1 cm below the edge. Fill up with oil so that the pesto is completely covered. Close the glasses well.
The pesto can be stored in the refrigerator for approx. 3 months. When you take out some of the pesto, always use a clean spoon and immediately cover with oil again.

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Karfreitagsfisch im Restaurant Adler, Neuenburg und ein Rezept für Bärlauch-Gerstotto mit Burrata

Bärlauch Gerstotto

Im vergangenen Jahr blieb am Karfreitag die Küche kalt – wir waren abends mit der Familie zum Essen auswärts .
Das Hotel-Restaurant Adler in Neuenburg am Rhein ist für seine hervorragende regionale Küche bekannt.

„Chefkoch Alain Cheron ist bekannt für Qualität und Experimentierfreude”, heißt es auf der Webseite des Adlers. Und so hat mich auch die Kombination von Bärlauch-Gerstotto und gebratenem Fisch an klassischer Weißweinsauce überzeugt.
Deshalb habe ich auch ein entsprechendes Rezept dafür ausprobiert, das übrigens auch als schnelles Feierabendrezept taugt – siehe unten.
(Statt Bärlauch kann man Spinat verwenden.)
Selbstverständlich bekommt man auch die klassischen Gerichte aus der Markgräfler Küche, wie zum Beispiel „Suuri Leberli” und während der Saison den Markgräfler Spargel oder Wildspezialitäten.

An diesem Abend stand nicht nur Fisch auf der Speisekarte. Für diejenigen, die keinen Fisch mögen, gab es natürlich auch was….


Die Vorspeisen


Flädlesuppe

 

Bärlauchsuppe

 

gemischter Salat

Die Hauptgerichte


Forelle, gebraten

 

Zanderfilet, Spinat, Reis

 

Bärlauchgerstotto, Skrei


Bärlauch- (oder Spinat-) Gerstotto mit Burrata


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 250 g Rollgerste
• 1 Zwiebel
• 4 Esslöffel Olivenöl
• 100 ml Weißwein
• ca. 350 ml kräftige Gemüsebouillon
• Salz
• Pfeffer aus der Mühle
• 100 g Bärlauch (oder 100 g Spinat)
• 1 Burrata oder Mozzarella di bufala à 120 g

Zubereitung
Rollgerste in kaltes Wasser geben und etwa 4 Stunden einweichen.
Zwiebel hacken. Gerste abgießen, abtropfen lassen. 1-2 Esslöffel Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln darin andünsen.
Gerste dazugeben, kurz mitdünsten. Mit Wein ablöschen. Bouillon nach und nach dazugießen. Gerste ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis sie gar ist, aber noch Biss hat.
Inzwischen den Bärlauch (oder Spinat) fein hacken. Burrata oder Mozzarella in Würfel schneiden. Mit dem Bärlauch (oder Spinat) und dem restlichen Olivenöl zum Gerstotto mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sofort servieren.


Die Desserts


Hausgemachte Meringe mit Eis
Adler Neuenburg 9
Schwarzwälder Kirschtorte
Adler Neuenburg 10
Dame Blanche bzw. Coupe Danmark
Adler Neuenburg 8
Mangosorbet
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Samstagseintopf: Orientalische Linsensuppe – vegan oder vegetarisch (mit Bärlauchquark)


Brrrr, ist das nochmal kalt geworden! Der April zeigt wieder einmal, dass er macht, was er will.
Wie etwa vergangene Woche am Donnerstagabend, als sich nach Schneefall eine Wolkenlücke gebildet hatte und unser Hausberg, der Blauen im Osten von der untergehenden Sonne in goldfarben bis orange erstrahlte.
Was für ein Naturschauspiel. Zu dieser Zeit war die Markgräflerin gerade beim Nordic Walking und hat schnell ein paar Schnappschüsse mit dem Handy gemacht.


Der Blauen mit Schneehaube im Sonnenuntergang am 4. April 2019


Derzeit herrscht ein ständiges auf- und ab der Temperaturen. Das verlangt nach einem wärmenden Süppchen, das man wahlweise vegan zubereiten oder mit Bärlauchquark zum vegetarischen Samstagseintopf umwandeln kann. Mit dabei ist auf jeden Fall frischer Bärlauch – bei der veganen Basissuppe einfach oben aufgestreut.



Orientalische Linsensuppe


Zutaten
(Für 4 Portionen)
• 2 Zwiebeln
• 2 Knoblauchzehen
• 400 g Möhren
• 150 g gelbe oder rote Linsen
• 2 Esslöffel Rapsöl
• 1 Teelöffel gemahlener Koriander
• 1 Teelöffel Paprikapulver, rosenscharf
• ½ Teelöffel gemahlener Piment
• ½ Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel
• ¼ Teelöffel Cayennepfeffer
• 1 Liter Bio-Gemüsebrühe
• 1 Lorbeerblatt
• Salz
• 200 g junger Blattspinat
• 1 Bund Petersilie
• 1-2 Esslöffel Zitronensaft

Zubereitung
Zwiebeln, Knoblauch und Möhren schälen und würfeln.

In einem großen Topf Rapsöl erhitzen, dann das Gemüse zusammen mit den Linsen darin andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind.
Die Gewürze darüber streuen, kurz anschwitzen und mit heißer Gemüsebrühe ablöschen.
Das Lorbeerblatt dazugeben, die Suppe salzen und aufkochen. Ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.

In der Zwischenzeit den Spinat putzen und waschen, dann in reichlich kochendes Salzwasser geben. Nach 2-3 Minuten, abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.
Gut abtropfen lassen, ausdrücken.
Die Petersilienblättchen von den Stängeln zupfen und grob hacken.

Das Lorbeerblatt aus der Suppe entfernen und eine Schöpfkelle vom Gemüse abnehmen, in eine Schüssel geben und beiseite stellen.
Die übrige Suppe im Topf pürieren und mit Zitronensaft würzen.
Dann das beiseitegestellte Gemüse zusammen mit der gehackten Petersilie und dem Spinat zur Suppe geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.



Oriental lentil soup


Ingredients
(For 4 portions)
2 onions
2 cloves of garlic
400 g carrots
150 g yellow or red lentils
2 tablespoons rapeseed oil
1 teaspoon ground coriander
1 teaspoon hot paprika powder
½ teaspoon ground allspice
½ teaspoon ground cumin
¼ teaspoon cayenne pepper
1 litre organic vegetable stock
1 bay leaf
salt
200 g baby leaf spinach
1 bunch parsley
1-2 tablespoons
lemon juice

 

Preparation
Peel onions, garlic and carrots and chop.

Heat rapeseed oil in a large saucepan, then sauté the vegetables together with the lentils until the onions are glassy.
Sprinkle the spices on top, sauté briefly and deglaze with hot vegetable stock. Add the bay leaf, salt the soup and bring to the boil.
Let simmer for about 20 minutes until the vegetables are soft.

In the meantime, clean and wash the spinach, then add to plenty of boiling salted water. After 2-3 minutes, drain and rinse with cold water.
Drain well, squeeze out. Pluck the parsley leaves from the stems and chop coarsely.

Remove the bay leaf from the soup and take out a ladleful of the vegetables, place in a bowl and set aside. Puree the rest of the soup in the pot and season with lemon juice:
Then add the vegetables, chopped parsley and spinach to the soup and season with salt and pepper.


 

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Samstagseintopf: Kartoffel-Bärlauch Suppe


Der Bärlauch in meinem Garten wächst und gedeiht. Mittlerweile habe ich rund um den Komposthaufen und unter dem Apfelbaum einen saftiggrünen, dichten Teppich des wilden und würzigen Frühlingskrauts.
Vor mehreren Jahren hatte ich mit einer einzigen Pflanze aus dem Gartenmarkt angefangen und jetzt kann ich jedes Jahr über mehrere Wochen immer frisch ernten.

Der Bärlauch, lat. Allium ursinum oder auch wilder Knoblauch genannt, war schon den Germanen als Heilpflanze bekannt. Sie sollen ihn nach dem Braunbären „Bärenlauch” genannt haben und sie glaubten, dass dieses Kraut als erste frische Nahrung nach dem Winterschlaf dem Bären seine Kraft verlieh.
Bärlauch kann tatsächlich neue Kräfte wecken, denn er enthält reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Eisen und Spurenelemente, die belebend und blutbildend wirken.
Das im Bärlauch enthaltene ätherische Öl Allicin macht ihn zum wahren Wunderkraut – es ist verantwortlich für die Heilkraft und den charakteristischen Geruch und Geschmack des Bärlauchs.
Allicin ist dem Penicillin ähnlich. So hemmt es das Wachstum von Bakterien, Viren und Pilzen und wirkt so den Auslösern von Infektionen, Erkältugnen oder Magen-Darm-Erkrankungen entgegen.

Zum Einstieg in die Bärlauch-Saison habe ich heute als Samstagseintopf eine cremige Kartoffel-Bärlauch-Suppe gekocht.
Dazu passt frisches, mit Griebenschmalz bestrichenes Bauernbrot.



Kartoffel-Bärlauch-Suppe


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 500 g Kartoffeln
• 2 Schalotten
• 20 g Butter
• 1 Liter Bio-Gemüsebrühe
• 100 g Bärlauch
• 100 g Sahne
• Salz
• Pfeffer
• 100 g Schmand
• Bärlauchblätter und Blütenknospen

Zubereitung
Die Kartoffeln waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden.
Die Schalotten abziehen und fein hacken.
In einem großen Topf die Butter zerlassen, dann die Schalotten und Kartoffelwürfel darin andünsten. Mit der heißen Gemüsebrühe auffüllen.
Etwa 10 Minuten köcheln lassen.
Den Bärlauch in feine Streifen schneiden, in den Topf geben und etwa 5-10 Minuten mitköcheln.
Die Suppe pürieren, die Sahne hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit Schmand, etwas fein gehackten Bärlauchblättern und Blütenknospen garnieren.



Potato and Wild Garlic Soup


Ingredients
(For 4 persons)
500 g potatoes
2 shallots
20 g butter
1 litre organic vegetable stock
100 g wild garlic
100 g cream
Salt
Pepper
100 g sour cream
Wild garlic leaves and flower buds

Preparation
Wash, peel and dice the potatoes. Peel the shallots and chop finely.
Melt the butter in a large pot, then sauté the shallots and potato cubes in it. Fill with the hot vegetable stock.
Let simmer for about 10 minutes.
Cut the wild garlic into fine strips and add to the pot and cook for about 5-10 minutes.
Puree the soup, add the cream and season with salt and pepper.
Garnish with sour cream, some finely chopped wild garlic leaves and flower buds.

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Basler Chäswaie


Heute Morgen um 4 Uhr früh haben mit dem Morgestraich in Basel wieder die „Drey scheenschte Dääg” begonnen.
Deshalb gibt es heute zum Abendessen auch eine der traditionellen Basler Fasnachtsspeisen, die überall angeboten werden. Vor drei Jahren gab es diese bereits im Mini-Format als Schweizer Chäschüechli.



Heute habe ich eine große Wähe-Form mit 32 cm Ø und einen anderen Teig verwendet. Obwohl es sich um einen Hefeteig handelt, muss man ihn nur 10 Minuten ruhen lassen.
Er ist richtig geschmeidig und lässt sich wunderbar gut ausrollen und in Form ziehen.



Dazu gab es einen Salat mit Balsamico-Dressing und den Basler Fasnachtscocktail „Waggis”



Basler Chäswaie


Zutaten
(für eine Wähe Form mit 32 vm Ø)

Für den Teig
• 200 g helles Dinkelmehl (Type 630)
• 50 g Butter
• 10 g Hefe
• 100 ml lauwarmes Wasser
• Salz

Für den Belag
• 200 g Gruyère Käse, gerieben
• 100 g Emmentaler Käse, gerieben
• 1 Esslöffel Mehl
• 200 ml Milch
• 180 ml Sahne
• 2 Eier
• Salz
• frisch geriebene Muskatnuss
• Pfeffer

Zubereitung

Mehl und eine kräftige Prise Salz mischen, Butter in kleinen Stücken dazugeben. Hefe in das lauwarme Wasser bröckeln und darin auflösen, zum Mehl geben und alles rasch zu einem Teig kneten. Anschließend den zehn Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.

Den Teig ausrollen und mit Rand in eine runde flache Backform / Wähe-Form einpassen. Anschließend den Boden mit einer Gabel mehrmahls einstechen.

Die Zutaten für den Belag in einer Schüssel vermischen. Mit Salz, Muskat und Pfeffer würzen. Anschließend auf dem Teig verteilen.

Die Wähe im Backofen bei 220 °C (Umluft 190 °C) circa 25-30 Minuten backen, bis er an der Oberfläche goldbraun ist.
Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und warm servieren.



Basel cheese tart


Ingredients
(For a tart tin with 32 cm Ø)

For the dough
200 g flour
50 g butter
10 g yeast
100 ml tepid water
Salt

For the filling
200 g Gruyere cheese, grated
100 g Emmentaler cheese, grated
1 tablespoon flour
200 ml milk
180 ml cream
2 eggs
Salt
freshly grated nutmeg
Pepper

Preparation
In a bowl, mix flour with a generous pinch of salt. Add the butter in small pieces. Crumble the yeast into the tepid water and dissolve the yeast in it. Add to the flour and knead quickly to a dough. Then let it rest for ten minutes in a warm place.

Roll out the dough and fit into a round flat baking pan (tart tin) building a rim. Then prick the dough with a fork for several times.

Mix the ingredients for the filling in a bowl. Season with salt, nutmeg and pepper. Then distribute on the dough.

Bake in the oven at 220 °C  = 428 °F (circulating air 190 °C = 374 °F) for about 25 – 30 minutes until the surface is golden.

Remove from the oven, allow to cool briefly and serve warm.



siehe auch:

Basler Mehlsuppe zum Morgestraich
Zwiebelewaie – Zwiebelkuchen zum Zewalafascht in Chalampé
Basler Faschtewäije
Der Basler Fasnachtscocktail: Waggis
Fasnachtsküchli aus der Schweiz
Morgenstraich – Menu zur Basler Fasnacht

Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Fingerfood, Food, Fotografie, Markgraeflerland, Rezepte, Vegetarisch

Quarkbällchen- Cakepops aus dem Cakepop-Maker


Neulich fragte mich der Markgräfler was denn eigentlich mit dem Cakepop-Maker sei, der im Keller steht und seit seiner Anschaffung erst ein oder zweimal benutzt wurde. Da kam mir spontan die Idee, diesen statt einer Fritteuse – die es in unserem Haushalt immer noch nicht gibt – zu nutzen und Quarkbällchen-Cakepops damit zu machen.

Ich habe einfach das Fasnachtsküchle bzw. Quarkbällchen – Rezept von Oma Martha zur Hand genommen und den Teig im Cakepop-Maker ausgebacken. Die Mulden des Cakepop-Makers habe ich mit etwas Rapsöl einpinselt.
Damit der Zimtzucker, in dem die Quarkbällchen anschließend gewendet werden gut daran haftet, habe ich noch etwas Butter geschmolzen und die noch heißen Quarkbällchen vorher damit bepinselt.
Die Bällchen holt man am besten mit einem Holzspieß aus dem Cakepop-Maker.



Die Idee hat prima funktioniert. Die Quarkbällchen haben super geschmeckt, hinterher stinkt nicht die ganze Bude nach Frittierfett und ausserdem sind die gebackenen Bällchen auch noch fettärmer, als die frittierte Variante.



Quarkbällchen-Cakepops


Zutaten
(für ca. 48 Stück)
• 100 g Margarine (oder Butter)
• 100 g Zucker
• 4 mittlere Eier (Größe M)
• Vanille-Zucker
• abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone (oder etwas Zitronenaroma)
• 500 g helles Dinkelmehl Type 630)
• 1 Päckchen Backpulver
• 1 Prise Salz
• 250 g Schichtkäse oder Magerquark
• Rapsöl
• ca. 100 g geschmolzene Butter
• Zimtzucker

Zubereitung
Margarine oder Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Zitronenschale hinzufügen, nach und nach die Eier hinzugeben und jeweils gut verrühren. Dann den Schichtkäse unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen, dann Esslöffel für Esslöffel einarbeiten.
Den Cakepopmaker aufheizen, die Mulden mit Rapsöl bepinseln.
Mithilfe von zwei Teelöffeln den Teig in kleinen Portionen in die Mulden füllen und backen, bis die Bällchen goldbraun sind.
Mit einem Holzspieß anstechen und herausnehmen. Zimtzucker in eine Schüssel geben. Die Quarkbällchen mit flüssiger Butter bestreichen und in Zimtzucker wenden. Dann auf Cakepop-Stiele stecken.
Den Vorgang so lange wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist.



Quark Ball Cakepops


Ingredients
– 100 g margarine (or butter)
– 100 g sugar
– 4 medium sized eggs
– vanilla sugar
– grated zest of an organic lemon (or some lemon flavour)
– 500 g flour
– 1 sachet baking powder
– 1 pinch salt
– 250 g low fat quark
– rapeseed oil
– approx. 100 g melted butter
– cinnamon sugar

Instructions
Mix margarine or butter with sugar and vanilla sugar until creamy. Add lemon peel, and the eggs one by one and mix well. Then stir in the quark.
Mix flour, baking powder and salt, then stir in, tablespoon by tablespoon.
Heat up the cake pop maker. Brush the hollows with rapeseed oil. Use two teaspoons to fill the dough in small portions into the hollows and bake until the balls are golden brown.  Pierce the balls with a wooden skewer and remove.
Put the cinnamon sugar in a bowl. Brush the quark balls with liquid butter and turn in cinnamon sugar.
Repeat the process until the dough is used up.