Archive for the ‘Markgraeflerland’ Category

Die liebsten Weihnachtsplätzchen des Markgräflers

29. November 2017

Butterbroedlistern


Geht es nach dem Markgräfler, dann reichen etwa ein halbes Dutzend Rezepte für die Weihnachtsbäckerei. Er hält es hier wie Konrad Adenauer im Bundestagswahlkampf 1967: „Keine Experimente!”. Wobei er lieber den früheren englischen Fußball-Nationaltrainer Sir Alf Ramsey zitiert: „Never change a winning team.“

Eigentlich wäre ich so schnell fertig mit der Weihnachtsbäckerei, aber ich probiere trotzdem gerne immer wieder etwas Neues aus.  Und die Plätzchendose wird seltsamerweise auch immer leer.

Hier sind sie, die Lieblingsplätzchen-Rezepte des Markgräflers:


1. Springerle


Mittelpunkt eines jeden Zuckerbrödli-Tellers und absolute Königsdisziplin:
Oma Marthas Springerle.

Hier geht’s zum Rezept: Springerle


2. Oma Marthas Klassiker auf dem Zuckerbrödli-Teller: Lebküchle vom Blech


Oma Marthas Klassiker auf dem Zuckerbrödli-Teller:
Lebküchle vom Blech.

Hier geht’s zum Rezept: Oma Marthas Lebküchle


3. Spitzbuebe


Kein Weihnachtsfest ohne Spitzbuebe. Damit bekommt man alle Männer weich…

Hier geht’s zum Rezept: Spitzbuben


4. Husarenkrapferl

Husarenkrapferl


Die Husarenkrapferl stehen bei, Markgräfler jedes Jahr ganz oben auf der Zuckerbrödli-Wunschliste.

Hier geht’s zum Rezept: Husarenkrapferl


5. Vanille-Gipfeli


Zu meinen liebsten Zuckerbrödli – so sagt man bei uns zu den Plätzchen – gehören die Vanille Kipferl. Zugegeben, keine Markgräfler Spezialität aber sooooo fein!

Hier geht’s zum Rezept: Vanille-Gipfeli


6. Haferflockenplätzchen


Knusprig-krosse Haferflockenplätzchen. Das Rezept habe ich schon ewig und backe es immer wieder. Das waren auch die ersten, die ich dieses Jahr gebacken habe.

Hier geht’s zum Rezept: Haferflockenplätzchen


Butterbroedlistern


Die Markgräflerin meint, dass Butterbrödli auf keinem Plätzchenteller fehlen dürfen!
Sie mag besonders gern die Sterne mit aufgesetzen Haselnuss- oder Walnuss-Makronen.

Hier geht’s zum Rezept: Butterbrödli Variationen

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Martinsgans – Essen im Markgräflerland

13. November 2017

Martinsgans Markushof 1


Im Markgräflerland kann man in der Woche um St. Martin in vielen Restaurants ein Martinsgans-Menü essen.
Dieses Jahr waren wir im Markushof in Bad Bellingen – der Bruder der Markgräflerin war zu Besuch und hatte am 11.11. Namenstag – er heißt nämlich Martin und da kam uns die
Martinsgans gerade recht, um mit der Familie essen zu gehen.


Martinsgans Alte Post 7


Beim Bearbeiten der Fotos fiel mir ein, dass wir im vergangenen Jahr in Müllheim in der Alten Post waren und ich noch gar nicht darüber berichtet habe!
Deshalb bekommt ihr jetzt zuerst eine Zusammenfassung des Martinsgans-Menus aus dem Jahr 2016…
Das gleiche Menü rund um Gans und Ente gibt es übrigens dieses Jahr auch wieder vom 12.11. bis 21.12.2017 – und wer seine Gans lieber zu Hause essen möchte, der kann sich das Gänsetaxi bestellen.


Martinsgans Menü
Hotel-Restaurant Alte Post in Müllheim


Martinsgans Alte Post 10
Z‘ Müllen an der Post,
Tausigsappermost!
Trinkt me nit e guete Wii!
Goht er nit wie Baumöl ii,
z’Müllen an der Post!

Aus: Der Schwarzwälder in Breisgau
Johann Peter Hebel


1. Gruß aus der Küche: Kartoffelsüppchen mit Shrimps, gebratene Kartoffelscheibe mit lila Kartoffelpüree und Röstzwiebelchen



2. Entenconsommé / Sellerieravioli



3. Knusprig gebratene Freilandgans mit Thymianjus, Rotkraut, Maronen, Kartoffelknödel und mit Mandeln gefüllter Apfel



4. Ein kleines Zwischendessert: Original Beans Schokolade mit Zimtparfait, Karamell und Cranberries



5. Das Dessert
Dreierlei Quitten – Sorbet, gekocht und als Gelee, mit Madeira verfeinert



Martinsgans im Markushof
Bad Bellingen



Vorspeise:
Feldsalat mit Speck und Kracherle (Bacon und Croutons)

Die Hauptsache:
Knusprig gebratene Gans mit in Weißwein pochieren Äpfeln, mit Preiselbeeren gefüllt

Das Dessert:
Café Gourmand – Espresso und saftiger Schokoladenkuchen, Vanilleeis


 

Und wer zu Hause selbst Gans kochen möchte, dem empfehle ich mein

Rezept für Gänsekeulen aus dem Römertopf mit Rotkraut und Kartoffelklößen

Mein Mann kann: Markgräfler Wurst-Wecken auf italienische Art

6. November 2017

Wurst-Weggen_Salsiccia_007_Text


Vergangene Woche war wieder Jahrmarkt in Müllheim. Da gab’s zum Abendessen wieder den Klassiker Jahrmarkt-Weggen oder Wurst-Wecken am Stand der Bäckerei Kirschner.
Ein typisches Gericht für den Müllheimer Jahrmarkt und das Markgräflerland sowie die benachbarte Schweiz.

Die Jahrmarkt-Weggen sind mit einer Fleischmasse gefüllt. Um die Füllung wurde immer ein großes Geheimnis gemacht, denn jeder Bäcker oder Metzger hatte sein eigenes Hausrezept. Verwendet werden beispielsweise auch Wurstbrät oder Hackfleisch.

Der Markgräfler hatte spontan die Idee für eine italienische Variante mit Salsiccia als Füllung – das ist eine italienische grobe Bratwurst mit Fenchel. Diese hat er vom italienischen Supermercato in Weil am Rhein mitgebracht. Mit fertigem Blätterteig ein superschnelles und vor allem einfaches Gericht aus der Kategorie „Feierabendküche”.

Besonders gelungen macht die Füllung mit Salsiccia, dass diese typischerweise mit Fenchel gewürzt ist. Das verleiht dem Wurst-Wecken eine besondere Note, und macht das sonst recht fette Gericht bekömmlich.

Die Salsiccia ist recht vielfältig einsetzbar und eignet sich nicht nur zum Grillen sondern ganz besonders als Fleischbeilage für Pasta Bolognese oder auch als Burger-Pattie.


Wurst-Weggen_Salsiccia_004


Wurst-Wecken mit Salsiccia


Zutaten
Für 3 Personen
(6 Stück)

• 275 g ausgerollter Blätterteig
• 300 g Salsiccia
• verquirltes Ei zum Bestreichen

Zubereitung

Den ausgerollten Blätterteig in 12-15 cm lange und breite Vierecke schneiden. Die Teigränder leicht mit Wasser befeuchten.

Die Füllung der Salsiccia aus der Pelle drücken, beziehungsweise die Haut entfernen
Aus der Fleischmasse längliche, fingerdicke Würstchen formen und diagonal in die Mitte der die Vierecke legen. Den Teig darüberklappen und die Teigränder festdrücken.
Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit etwas verquirltem Ei bepinseln.
Den Backofen auf 200 – 220 °C vorheizen und 15-20 Minuten backen, bis der Teig aufgegangen und goldgelb ist.
Warm oder kalt servieren.

Wer will, kann mit etwas Feigensenf oder (wie wir) mit einem Moutarde au Pinot noir (von Fallot aus Béaune) würzen.

Als Beilage passt ein Salat.


Wurst-Weggen_Salsiccia_008


Swiss Sausage Rolls Italian Style


Ingredients
For 3 people
(6 pieces)

275 g rolled out puff pastry
300 g salsiccia
whisked egg to brush

Preparation

Cut the puff pastry into 12-15 cm long and wide squares. Lightly moisten the dough edges with water.

Press the filling of salsiccia out of the sausage.
Form elongated, finger-thick sausages from the sausage meat  and place them diagonally in the middle of the pastry squares. Fold the pastry over the meat and press the edges together.
Place on a baking sheet lined with baking paper. Brush the pastry with a little whisked egg.
Preheat the oven to 200 – 220 ° C (= 392 –  428 °F) and bake for 15-20 minutes until the pastry has risen and is golden.
Serve warm or cold.

Serve with fig mustard or with Moutarde au Pinot noir (from Fallot in Béaune) and lettuce on the side.


Wurst-Weggen_Salsiccia_005


Eine Übersicht der typischen Jahrmarkt-Leckereien und Rezepte gibt’s in dem Beitrag: Das Beste vom Jahrmarkt … Rezepte nicht nur für Süßschnäbel

augge-märt


Mehr Rezepte mit Salsiccia:

• Hamburger auf Italienisch: Salsiccia-Burger

Salsiccia Burger 2

• Pasta Bolognese mal anders: Maccheroni mit Salsiccia

Maccheroni Salsiccia 3

 

Immer wieder gut: Suuri Leberli mit Rösti

31. Oktober 2017


Es ist Herbstzeit – und auch die Zeit für saure Leber mit Rösti – ein beliebter Klassiker im Markgräflerland, der auch gerne mit Brägele (Bratkartoffeln) serviert wird.

Erst neulich hatten wir wieder Lust drauf, hier ist nochmal das Rezept, falls ihr plötzlich auch Appetit bekommen haben solltet.



Suuri Leberli


Zutaten
Für 2 Personen

• 2 Scheiben frische Kalbsleber
• 1 kleine rote Zwiebel oder 2-3 Schalotten
• etwas Mehl
• Butterschmalz zum Anbraten
• trockener Weißwein
• 1 Lorbeerblatt
• 1 Nelke
• etwas Sahne
• Salz
• Pfeffer
• eine Prise Zucker
• Weißweinessig

Zubereitung
Die Zwiebel fein würfeln. Die Kalbsleber in Streifen schneiden und mit Mehl bestäuben. (Kleiner Tipp: ich habe für diesen Zweck einen Puderzuckerstreuer mit Mehl befüllt. Der steht jederzeit einsatzbereit in meinem Küchenschrank).
In einer Pfanne die Zwiebel in Butterschmalz anbraten, die Leber dazugeben und scharf anbraten.
Den Bratensatz mit Wein ablöschen, Nelke und Lorbeerblatt hinzufügen, etwas einkochen lassen. Dann noch einen Schuss Sahne hinzufügen, wieder etwas köcheln lassen.
Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Weißweinessig und Zucker abschmecken.



Rösti


Zutaten
Für 4 Personen (oder zwei Hungrige)

• 750 g Pellkartoffeln, am Vortag gekocht
• Salz
• 80 g Butter

Zubereitung
Die Pellkartoffeln abziehen, grob raspeln und mit Salz bestreuen.

Gut die Hälfte der Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Die Kartoffeln hineingeben und mit dem Bratenwender zu einem Fladen flachdrücken.

15 Minuten bei milder bis mittlerer Hitze braten.
Die Pfanne mit einem großen Teller bedecken und die Rösti darauf stürzen. Die restliche Butter in der Pfanne erhitzen und die Rösti auf der zweiten Seite in 15 Minuten goldgelb backen.



Suuri Leberli (calf’s liver) with Rösti (hash browns)


Ingredients
Serves 2

2 slices of fresh calf’s liver
1 small red onion or 2-3 shallots
some flour
ghee for frying
dry white wine
1 bay leaf
1 clove

some cream
salt
pepper

a pinch of sugar
white wine vinegar

Instructions

Finely chop the onion. Cut the calf’s liver into strips and dust with flour.
Melt ghee in a pan and fry chopped onin in it. Add liver and sauté. Deglaze the gravy with wine, add clove and bay leaf, bring to a boil. Then add a dollop of cream, simmer again.
Season with salt and pepper. Adjust to taste with white wine vinegar and sugar.

 

Rösti / Hash Browns

Ingredients for 4 people (or two hungry ones)

750 g of boiled potatoes, cooked the day before
salt
80 g butter

Peel the potatoes, grate coarsely and sprinkle with salt.

In a large pan, heat well half of the butter. Add potatoes and flatten with a roast turner.

Fry for 15 minutes at low to medium heat.
Cover the pan with a large plate and turn the rösti. Heat the remaining butter in the pan and bake the rösti on the other side for another 15 minutes until golden brown.

 

Das Beste vom Jahrmarkt … Rezepte nicht nur für Süßschnäbel

27. Oktober 2017


Der Herbst ist die Zeit für Jahrmärkte und Messen. Die Freiburger Herbstmesse ist gerade zu Ende gegangen, die Basler Herbstmesse beginnt am 28. Oktober und dauert bis zum 12. November 2017. Aber nicht nur die großen Messen haben ihren Reiz, auch ein Besuch auf den Jahrmärkten in der Region lohnt sich. Beispielsweise beim alljährlich am Winzerfest-Montag stattfindenden Augge Märt oder beim Müllheimer Jahrmarkt am ersten Donnerstag und Freitag nach Allerheiligen (2. und 3. November 2017) – für die Jungen und Jungebliebenen übrigens mit Rummel auf dem Viehmarktplatz. Dieser beginnt bereits am Samstag, 28. Oktober,  und in der Jahrmarktwoche von Donnerstag bis Sonntag.

Ich liebe diese Jahreszeit – den Duft von gebrannten Mandeln und von weihnachtlichen Gewürzen oder das Händewärmen mit einer Tüte heißer Maroni.

Hier sind meine liebsten Jahrmarkt-Rezepte für Euch:


Jahrmarkt-Weggen oder Wurst-Wecken

1. Jahrmarkt-Weggen oder Wurst-Wecken aus dem Markgräflerland

Sie sind typisch für den Müllheimer Jahrmarkt und gehören einfach dazu: Die Jahrmarkt-Weggen oder Wurst-Wecken am Stand der Bäckerei Kirschner.

Um die Füllung wurde immer ein großes Geheimnis gemacht, denn jeder Bäcker oder Metzger hatte sein eigenes Hausrezept.

Traditionelle Wurstweggen am Jahrmarktstand der Bäckerei Kirschner – und köstliche Waffeln zum Dessert

Ich habe daraufhin in mehreren alten Kochbüchern recherchiert und habe tatsächlich ein Rezept gefunden. Eigentlich ein typisches Rezept zur Resteverwertung, denn es können Braten-, Wurst oder Fleischreste dafür verwendet werden. Oder man nimmt Hackfleisch.

Hier gehts zum Rezept für Wurstweggen!


Striebele

2. Striebele

Auch die Striebele gehören zu den Jahrmärkten in Baden und im Markgräflerland. Aber auch in Neuenburg auf dem Weihnachtsmarkt gibt es sie….

Da es sich um Fettgebackenes handelt, könnte man sie auch in Richtung Fasnacht schieben – aber egal – sie schmecken jedenfalls köstlich. Es handelt sich um einen dickflüssigen Teig, der durch einen Trichter ins Fett gegeben und darin ausgebacken wird.

Man bestreut die Striebele einfach nur mit Puderzucker, wer zur Adventszeit passende Gewürze verwenden möchte, kann sie mit Zimtzucker bestreuen….

Hier gehts zum Rezept für Striebele!


Mitbringsel vom Jahrmarkt: gebrannte "Wiener Mandeln"

Wiener Mandeln

3. Gebrannte Mandeln

Der Jahrmarkt-Klassiker schlechthin: gebrannte Mandeln oder Wiener Mandeln – statt Mandeln gehen auch Erdnüsse, Macadamias oder Kürbis- und Sonnenblumenkerne. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Hier gehts zum Rezept für gebrannte Mandeln!


Magenbrot

4. Weihnachts-(Magenbrot) nach dem Rezept von Susannes Tante Rita aus Lauingen

Die süßen Jahrmarktstände haben neben Mandeln auch immer Magenbrot im Sortiment. Meine ehemalige Nachbarin Susanne hat mir ein tolles Rezept von ihrer Tante Rita aus Lauingen für selbst gemachtes Weihnachts-Magenbrot verraten.

Hier gehts zum Rezept für Magenbrot!


Heiße Maroni

5. Heiße Maroni oder Marroni

Maroni heißt es bei uns in Deutschland, unsere Schweizer Nachbarn sagen Marroni – egal, ich liebe es einfach mir im Herbst und Winter die Hände mit einer Tüte aus Zeitungspapier gefüllt mit den edlen Esskastanien zu wärmen und diese zu vernaschen.

Wie man Maroni ganz einfach selbst im Backofen machen kann, könnt ihr im folgenden Blogbeitrag nachlesen.

Hier gehts zum Rezept für heiße Marroni!


Rahmtäfeli

6. Rahmtäfeli und Biberli-Konfekt

Neben den berühmten Mässmogge – daumenlange, mit einer Haselnussmasse gefüllte  Bonbons,

-gibt es bei der Basler Herbschmäss auch Rahmtäfeli (Sahne-Karamell-Bonbons)  und  Biberli -Konfekt. Biberli, das sind Honiglebkuchen mit Marzipanfüllung.

Biberli-Konfekt

Hier gehts zum Rezept für Rahmtäfeli und Biberli Konfekt!


Raclette

7. Klöpfer, Raclette, Chässchnitte, Chäsküechli und Chäsbengel

Zur Basler Herbschtmäss gehören natürlich auch Klöpfer und Raclette. Zum Basler Weihnachtsmarkt gibt es auch noch die Chäsbengel als Spezialität.

Klöpfer

Hier gehts zu den Rezepten: a) Klöpfer b) Raclette c) Chässchnitte d) Chäsküechli e) Käsbengel

Chässchnitte

Chäsküechli

Chäsbengel


Guten Appetit sowie viel Spaß auf Johrmärt und Herbschtmäss wünscht Euch
die Markgräflerin

Feiner, saftiger Apfelkuchen

22. Oktober 2017


Heute gibt es zum Sonntagskaffee einen einfachen, aber sehr feinen Apfelkuchen.


Äpfel vom Baum in meinem Garten


Der schnell zubereitete Rührteig wird mit gedünsteten Äpfeln in die Form geschichtet und bei sanfter Hitze gebacken. Dadurch wird er wunderbar saftig.

Mein Tipp: Ein besonders feines Aroma bekommt der Apfelkuchen, wenn man ein wenig Rum oder Weinbrand in den Teig rührt.
Ganz edel wäre Calvados…. Davon hatte ich aber leider keinen im Haus – der muss unbedingt auf die Einkaufsliste!



Feiner, saftiger Apfelkuchen


Zutaten
(für eine Springform mit 24 cm Ø)

Für die Füllung
• 75 g Zucker
• 1 Esslöffel abgeriebene Zitronenschale (Bio)
• 3 Esslöffel Zitronensaft
• 1 Zimtstange
• 500 g säuerliche Äpfel

Für den Rührteig
• 200 g Butter
• 150 g Zucker
• 4 Eier
• 1 Esslöffel abgeriebene Zitronenschale (Bio)
• 200 g helles Dinkelmehl (Type 630)
• 1 Teelöffel Backpulver
• etwas Rum oder Weinbrand

• Butter und 2 Esslöffel Semmelbrösel für die Form
• 1-2 Esslöffel Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
Für die Füllung 200 ml Wasser mit 75 g Zucker, 1 Esslöffel abgeriebene Zitronenschale, 3 Esslöffel Zitronensaft und einer Zimtstange aufkochen, den Herd ausschalten.
Die Äpfel schälen, entkernen, in Spalten schneiden und sofort in den Zitronensud geben. Wieder aufkochen und die Äpfel zugedeckt etwa 2 Minuten köcheln lassen.
Auskühlen lassen

Für den Teig 200 g Butter mit 150 g Zucker schaumig rühren. 4 Eier, 1 Esslöffel Zitronenschale und zuletzt das Mehl, mit Backpulver gemischt und 1-2 Esslöffel Rum oder Weinbrand unterrrühren.

Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Eine Springform mit 24 cm Durchmesser mit Butter einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
Die Hälfte des Teiges in die Form geben und glattstreichen. Die Äpfel gut abtropfen lassen, ohne die Zimtstange auf dem Teig verteilen, den restlichen Teig darüberstreichen.

Den Kuchen auf der untersten Schiene im heißen Ofen etwa 40 Minuten backen.
Zum Servieren mit Puderzucker bestreuen.



Apple Cake

Ingredients
(for a springform, 24 cm Ø)

For the filling
75 g sugar
1 tablespoon grated lemon peel (organic)
3 tablespoons lemon juice
1 cinnamon stick
500 g sour apples

For the batter
200 g butter
150 g sugar
4 eggs
1 tablespoon grated lemon peel (organic)
200 g flour
1 teaspoon baking powder
some rum or brandy

Butter and 2 tablespoons breadcrumbs for the springform
1-2 tablespoons icing sugar for dusting

Preparation
For the filling, bring 200 ml water with 75 g sugar, 1 tablespoon grated lemon peel, 3 tablespoons lemon juice and one cinnamon stick to the boil, then turn off the heat.
Peel the apples, remove cores. Cut apples into wedges and put them immediately in the lemon juice. Bring to the boil again and let the apples simmer for 2 minutes.
Let cool down.

For the batter, stir 200 g butter and 150 g of sugar until frothy. While stirring, add 4 eggs, 1 tablespoon of lemon peel and finally the flour mixed with baking powder, and 1-2 tablespoons of rum or brandy.

Preheat the oven to 175 ° C = 347 °F. Butter a springform of 24 cm Ø sprinkle with breadcrumbs.
Add half of the batter into the springform and smooth. Let the apples drip well, remove the cinnamon stick. Spread apples on the dough, cover with the remaining dough.

Bake the cake on the bottom rack of the hot oven for about 40 minutes.
To serve, sprinkle with icing sugar.

Concoillotte aus der Cocotte – Käsefondue für zwei à la Franche-Comté

15. Oktober 2017


Herbstzeit ist Käse-Zeit
Ihr werdet euch bestimmt erinnern, dass der Markgräfler und die Markgräflerin im Sommer eine Wanderung entlang des Doubs im Schweizer Jura unternommen haben.
Der Doubs fließt auch durch die Franche-Comté, dem französischen Jura wo es einige sehr bekannte Käsesorten gibt.

Vor einigen Jahren hatten wir dort auch einmal Urlaub gemacht und dabei hatten wir auch viele Käsereien und auch das Fromagerie Museum in Trépot besucht.


Kaese Comté 1

Kaese Comté 3

Gabriel und Colette Prost, Käsemacher in Trépot


Den bekanntesten Käse der Region, den Comté, hatte ich bereits ausführlich vorgestellt und auch den Vachérin Mont d’Or.

Bei einer unserer Einkaufstouren im benachbarte Elsass haben wir den Concoillotte Käse wieder entdeckt.



Der Concoillotte ist eine der ältesten und typischen Käsespezialitäten der Region Franche-Comté, ein Kochkäse, der manchmal auch mit Knoblauch und Wein gewürzt wird.

Kochkäse ist ein Sauermilchkäse, der durch die Zugabe von Natron und Erwärmen eine dauerhaft zähflüssige, streichfähige Konsistenz hat.
Zur Herstellung wird Quark mehrere Stunden abgetropft, mit Natron vermischt und nach einer Ruhezeit von einer Stunde bis zu mehreren Tagen – je nach Rezept – unter Rühren sanft erwärmt, bis er sich verflüssigt. Die Temperatur darf dabei die 42 °C-Marke nicht überschreiten.
Die Masse wird dann mit Butter, eventuell auch Sahne und Eigelb vermischt und mit Salz und oft auch Kümmel gewürzt.

Eine Dozentin des Centre Culturel Francais in Freiburg, die aus dieser Gegend stammt, hatte uns während eines Französisch-Kurses von diesem Käse vorgeschwärmt.
Sie meinte, dass man den Käse erwärmt und gerne auch mal ein Gläschen Kirschwasser oder Jurawein hinzufügt …

Wir haben den Käse (nature) mit einer ordentlichen Portion Knoblauch gewürzt und in einem Topf erwärmt und einen kleinen Schluck gutes Markgräfler Kirschwasser hinzugefügt.
Dann haben wir den Käse in zwei Mini Cocottes (kleine Auflaufförmchen mit Deckel) verteilt und wie beim klassischen Käsefondue Baguette in kleine Würfel geschnitten und in den Käse gedippt.
Und weil es derzeit draußen so schön ist, haben wir den Concoillotte abends auf der heimischen Terrasse genossen….


Gemütliche Herbstwanderung mit Einkehr: Kreuzweg – Kälbelescheuer – Haldenhof und zurück

14. Oktober 2017


Was für ein wunderbares Herbstwetter!
Der Markgräfler und die Markgräflerin waren mal wieder in der Heimat unterwegs zum Wandern und dabei sollte der Genuss nicht zu kurz kommen….
Unser Auto hatten wir am Kreuzweg abgestellt, von wo man übrigens auch zum Nonnenmattweiher wandern kann, und haben dann eine gemütliche Rundwanderung mit Mittagessen in der Kälbelescheuer und danach Kaffee und Kuchen im Haldenhof gemacht….


Blick vom Kreuzweg auf den Belchen


Gleich zu Beginn der Wanderung  – na das kann ja heiter werden…


Die Rinder waren aber vollkommen unbeeindruckt von uns und saßen wiederkäuend im Gras.



Mittagessen auf der Terrasse der Kälbelescheuer


Heidelbeerwein

 


…weiter geht’s in Richtung Haldenhof



Einkehr im Haldenhof – zum Dessert gibt es Torte aus der hauseigenen Konditorei



Es gab Himbeer-Sahne Torte und Schwarzwälder Torte…

Der Haldenhof, Baujahr 1969, steht übrigens derzeit für eine knappe Million Euro zum Verkauf. Ein Schmuckstück, das aber sicherlich an der einen oder anderen Stelle modernisiert werden muss…

Zurück ging es bergauf zurück zum Kreuzweg. Zum Glück hatten wir uns vorher nochmal gestärkt!

Selbstverständlich kann man den Rundweg auch in entgegengesetzter Richtung wandern und im Haldenhof zu Mittag essen – hier gibt es von kleinen Vespergerichten bis hin zu regionalen Spezialitäten eine wunderbare Auswahl – und sich danach in der Kälbelescheuer ein Dessert genehmigen…
Wer eine ausgedehntere Tour machen möchte, der kann vom Haldenhof aus noch eine Schleife zum Nonnenmattweiher machen, bevor es zurück zum Kreuzweg geht.



Am Wegesrand haben wir noch mehr Pilze entdeckt. Leider kenne ich mich bei Pilzen überhaupt nicht aus…..
Außerdem wachsen hier Heidelbeeren und jede Menge Heidekraut – leider schon verblüht!



Superfood aus alten Zeiten: Die Indianerkartoffel – Topinambur-Puffer mit Quark-Schnittlauch-Dip

9. Oktober 2017

Tobinambur-Puffer


Am Samstagnachmittag hat die Markgräflerin das schöne Wetter genutzt, um ein wenig im Garten zu werkeln.
Unter dem Apfelbaum wurden etwa 250 Blumenzwiebeln eingegraben und gleichzeitig die Topinambur-Ernte durchgeführt.
Mein Gärtner meinte, der Apfelbaum fände das nicht so toll, wenn er von den Topinambur-Pflanzen so eingeengt wird und deshalb hatte ich schon im Juni ausgegraben, was ging.
Aber Topinambur ist wie Unkraut – bleibt nur ein kleines Stück Knolle im Boden, so vermehrt sich die Pflanze und wuchert alles zu.

Befragt man Wikipedia, so erfährt man, dass sich der Name der Pflanze vom indianischen Volk der Tupinambá ableitet. Im Deutschen kann sie sowohl das männliche (der Topinambur) als auch das weibliche Geschlecht (die Topinambur) annehmen.
Mancherorts in Baden wird Topinambur als Erdapfel bezeichnet. Weitere Namen sind Erdbirne (in Südbaden auch Ross-Erdäpfel, weil sie an Pferde verfüttert wurden) oder Jerusalem-Artischocke, Borbel, Erdartischocke, Erdschocke, Erdsonnenblume, Erdtrüffel, Ewigkeitskartoffel, Indianerknolle, Kleine Sonnenblume, Knollensonnenblume, Rosskartoffel, Schnapskartoffel, Süßkartoffel und Zuckerkartoffel. Als Erdbirne oder Erdapfel wird im Rheinland, in Süddeutschland, Österreich und in der Schweiz auch die Kartoffel bezeichnet.



Als Topinambur oder Rossler (Ortenau) wird auch der aus den inulinreichen Sprossknollen dieser Pflanze hergestellte Branntwein bezeichnet.
Wir hatten uns von einem Ausflug einmal ein kleines Fläschchen zum Ausprobieren mitgebracht.
Ich fand den Topinambur Schnaps fürchterlich, zu wurzelig, fast so wie Enzian-Schnaps, den ich übrigens auch nicht mag….


Topinambur Blüte


Aber kommen wir zurück zur Rohware, den Topinamburknollen.
Topinambur kann man grundsätzlich das ganze Jahr über frisch ernten, so lange der Boden nicht zu trocken oder gefroren ist.
Im Sommer, wenn der Boden sehr trocken ist, haben die Knollen weniger Wasser gespeichert und sind eventuell geschrumpft und schmecken sehr bitter und sind zäh.
Im heißen Sommer sollten deshalb keinen Knollen geerntet werden.  Die Haupt-Erntezeit für die Topinambur-Knollen ist aber im Herbst, wenn die Blätter gelb werden.
Kühl und dunkel gelagert sind die geernteten Knollen nur wenige Tage haltbar (an der Luft trocknen sie schnell aus und schrumpfen).
Hiefür sollten die Knollen nur grob von der Erde befreit aufbewahrt und erst vor der Verwendung gewaschen werden.
Deshalb am besten immer nur kleine Mengen ernten und sofort verbrauchen.
Hat man dennoch zuviel geerntet, kann man die Knollen waschen, schälen und in Gefrierbeuteln verpackt einfrieren.

Topinambur stammt aus Nord- und Mittelamerika, ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet wird in Mexiko vermutet. Heute ist die Art im zentralen und östlichen Nordamerika sowie in Mittelamerika verbreitet und gilt als Kulturpflanze der Indianer aus vorkolumbianischer Zeit.



Nach Europa kam die Knolle, als überlebende einer Hungersnot unter französischen Auswanderern in Kanada/Nordamerika 1610 einige der unbekannten Knollen, die ihnen das Leben gerettet hatten, in ihre alte Heimat schickten. So kam sie auch 1612 nach Paris sowie in den Vatikan zur Sammlung für Wunder aller Art.
In Frankreich wurde die „Indianerkartoffel“ nach einem brasilianischen Indianerstamm, der zufällig gerade zu Besuch war, benannt: topinambour.
Päpstliche Gärtner bennannten sie girasole articiocco (Sonnenblumen-Artischocke).
Im  englischen Sprachraum entwickelte sich später aus dem Wort „girasole” die Bezeichnung Jerusalem-Artischocke (Jerusalem artichoke).

Topinambur wurde zunächst als Nahrungsmittel angebaut. Im 19. Jahrhundert waren die Knollen ein wichtiges Nahrungs- und Futtermittel. Vor allem in Frankreich genoss sie nach ihrer Einführung Anfang des 17. Jahrhunderts große Popularität.
Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die süßlich schmeckende Knolle aber weitgehend von der ergiebigeren Kartoffel verdrängt.

Verwunderlich ist das nicht, es ist nämlich zuweilen auch recht mühsam, die kleinen und oft unförmigen Knollen zu schälen.
Aber es lohnt sich auf jeden Fall, denn die/der Tobinambur ist ein wahres Superfood:

Die Indianerkartoffel – ein wahres Superfood
Topinambur-Knollen enthalten viele wichtige Vitamine wie Karotin, B1, B2, B6, C, D, Nicotinsäure und Biotin. Zudem haben sie einen sehr hohen Kaliumgehalt (400 – 800 mg / 100g) und enthalten zahlreiche weitere wichtige Spurenelemente.

Energiewert pro 100g: 30 kcal / 126 KJ
Zum Vergleich Kartoffeln: 85 kcal / 356 KJ

Topinambur Inulin – ideal für Diabetiker

Die Topinambur-Knollen sind bei Diabetikern beliebt, da sie den Mehrfachzucker Inulin (nicht zu verwechseln mit dem Enzym Insulin!) enthalten.
Inulin (Alantstärke) ist ein unverdauliches Polysaccharid (Vielfachzucker) und ist in vielen Pflanzen als Reservestoff eingelagert.
Für Diabetiker ist Inulin besonders gut geeignet. Es enthält Fructose-Einheiten und dient als Glucose-Ersatz.
Übrigens enthalten beispielsweise Zichorien, Artischocken, Spargeln, Lauch oder Löwenzahn ebenfalls den Mehrfachzucker Inulin.

Inulin wird heutzutage oft auch als Zutat in der Lebensmittelherstellung als Fett-Ersatz verwendet, um den Geschmack und das Mundgefühl zu verbessern.

Die rohe Knolle schmeckt nuss-artig und ist von ähnlich knackiger Konsistenz wie eine Karotte. Topinambur kann nach Belieben allen frisch zubereiteten Salaten beigemischt werden.
Gekochte Topinamburknollen schmecken wegen ihres hohen Zuckergehaltes leicht süßlich. Dieser Geschmack lässt sich einfach neutralisieren, wenn man schon während des Kochens etwas Zitronensaft zugibt. Das Topinamburgemüse schmeckt dann ähnlich wie Schwarzwurzeln oder Artischocken.

Ich habe die Tobinambur mit Kartoffeln gemischt und köstliche, knusprige Puffer daraus gebacken.



Topinambur-Puffer mit Quark-Schnittlauch-Dip


Zutaten (4 Portionen)

Für die Puffer

• 200 g Topinambur
• 200 g Kartoffeln
• 1 Ei
• 1 Teelöffel Dinkelmehl
• Salz
• Pfeffer
• 20 ml Rapsöl

Für den Dip

• 250 g Quark
• Spritzer sprudelndes Mineralwasser
• Schnittlauch
• Salz
• Pfeffer

Zubereitung

Topinambur und Kartoffeln schälen und auf einer Küchenreibe grob raspeln. Mit Ei und Mehl verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.
Aus der Masse Puffer formen und mit Rapsöl in der Pfanne von beiden Seiten etwa 4 bis 6 Minuten goldbraun anbraten. Anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Für den Dip Schnittlauch waschen und in kleine Röllchen schneiden. Den Quark mit einem Spritzer Mineralwasser aufschlagen. Schnittlauch unterheben, mit Salz und Pfeffer würzen.



Topinambour Fritters with Quark and Chives Dip


Ingredients (4 servings)

For the fritters

200 g Jerusalem artichokes / Sunroots / Topinambour (Helianthus tuberosus)
200 g potatoes
1 egg
1 teaspoon flour
Salt
Pepper
20 ml rapeseed oil

For the dip

250 g of quark/fromage blanc or cottage cheese
sparkling mineral water / soda water
Chives
Salt
Pepper

preparation

Peel topinambur and potatoes. Grate coarsely on a kitchen grater. Mix with egg and flour, season with salt and pepper.
Heat rapeseed oil in a pan. Form fritters using a spoon and fry them in the hot oil for about 4 to 6 minutes until golden brown. Then let drain on kitchen paper.

For the dip, wash the chives and cut into small rolls. Whip the quark with a splash of mineral water to make it creamy. Add the chives and season with salt and pepper.

Ein Besuch bei der Familie Scheidereiter und Winzerfladen

6. Oktober 2017


Vergangenen Freitag waren die Markgräflerin und der Markgräfler wieder mal bei der Familie Scheidereiter auf dem Hof, um uns für den Oktober mit Kürbissen einzudecken.
Wir hatten wieder mal strahlendes Fotowetter….



Herbst im Margräflerland
– die Spargelfelder ruhen und die Ernte ist bunt…


Neben Kürbissen kann man hier auch Gemüse, Nüsse, Obst – freitags Blumensträuße, Backwaren und selbst Gebasteltes erwerben.
Man sucht sich etwas aus und wirft das Geld in eine Kasse.
Ich hatte ein Schild entdeckt, auf dem frisch geernteter Endiviensalat angeboten wurde. Dieser wird auf Wunsch direkt aus dem Garten geholt und wer möchte, kann den Salat sogar mit Wurzel mitnehmen. Und das habe ich dann getan…

Für die Winzerfladen habe ich nur etwa die Hälfte des Salats verwendet, und die Blätter dafür von außen her abgeschnitten.
Den Rest habe ich dann mit der Wurzel in mein Hochbeet gesetzt. So bleibt der Salat schön frisch.

Auf den Winzerfladen vereinen sich Trauben, mit Speck, Walnüssen und Zwiebeln – fast alles, was der Herbst an köstlichen Zutaten zu bieten hat.
Dazu passen Neuer Wein, Traubensaft, ein Glas trockener Weißwein oder ein süffiger Rotwein.



Winzerfladen


Zutaten
(für 6 Stück)

Für den Teig
½ Würfel Hefe (ca. 20 g)
1 Prise Zucker
300 g Weizenmehl Tipo 00 (Spezialmehl für Pizza)
Salz
3 Esslöffel Olivenöl
Mehl zum Bearbeiten

Für den Belag
2 rote Zwiebeln
200 g Endiviensalat
150 g Weintrauben
50 g Walnüsse
2 Esslöffel Olivenöl
1 Teelöffel Butter
Salz
Pfeffer
150 g Sahne
100 g Magerquark
1 Ei
80 g Schinkenspeckwürfel

Zubereitung
Für den Teig die Hefe in eine Tasse oder eine kleine Schale bröckeln, den Zucker darüberstreuen und 50 ml lauwarmes Wasser dazugießen.
Alles gut verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat, und zugedeckt an einem warmen Ort ca. 15 Min. gehen lassen.
Dann das Mehl mit 1 Teelöffel Salz mischen. Den Hefeansatz, das Öl und 130 ml lauwarmes Wasser dazugießen und alles zu einem weichen Teig verkneten.
Mit Mehl bestäuben und den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Min. gehen lassen.

Inzwischen für den Belag die Zwiebeln schälen, längs halbieren und in dünne Streifen schneiden.
Endiviensalat putzen, waschen und in ca. 1 cm breite Streifen schneiden.
Trauben waschen, halbieren und evtl. entkernen, Walnüsse grob hacken.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln darin goldgelb andünsten und herausnehmen.
Die Butter in der Pfanne zerlassen, den Salat darin bei großer Hitze unter Rühren kurz zusammenfallen lassen. Salzen, pfeffern und in einem Sieb abtropfen lassen.

Den Backofen auf 225°C vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen.
Den Teig nochmals durchkneten und in 6 gleich große Stücke teilen. Jedes Teigstück auf wenig Mehl zu einer Kugel formen, mit dem Handballen flachdrücken und ca. ½ cm dick ausrollen.
Die Fladen auf das Blech legen.
Saure Sahne, Quark und Ei gut verrühren, salzen und pfeffern.
Je die Hälfte von Zwiebeln, Speck und Salat unterrühren und die Masse auf den Fladen verstreichen.
Die übrigen Zwiebeln, Speck und Salat sowie Trauben und Walnüsse darauf verteilen. Im der Mitte des vorgeheizten Backofens ca. 30 Min. backen, bis die Fladen goldgelb sind.



Mini Pizzas with bacon, cheese and grapes

Ingredients
(makes 6 )

For the dough
½ cube of yeast (about 20 g)
1 pinch of sugar
300 g wheat flour Tipo 00 (special flour for pizza)
salt
3 tablespoons olive oil
Flour for processing

For the topping
2 red onions
200 g of endive lettuce
150 g grapes
50 g walnuts
2 tablespoons olive oil
1 teaspoon butter
salt
pepper
150 g cream
100 g low fat quark (fromage blanc) or cottage cheese
1 egg
80 g bacon cubes

Preparation
For the pastry, crumble the yeast into a cup or small bowl, sprinkle with a pinch of sugar and add 50 ml of tepid water.
Stir everything well until the yeast has dissolved, and leaven – covered and in a warm place – for about 15 minutes.
Then mix the flour with 1 teaspoon of salt. Add olive oil and 130 ml of tepid water and knead everything to a soft dough.
Sprinkle little flour, cover and leaven the dough in a warm place for about 45 minutes.

Meanwhile, prepare the topping:
Peel the onions, cut them in half and after that cut into thin strips.
Clean the endivive lettuce, wash and cut into about 1 cm wide strips.
Wash the grapes, cut in half and, if necessary, remove the seeds. Finely chop the walnuts.
Heat olive oil in a frying pan, fry the onions in it until golden, then remove from the pan.
Melt butter in a frying pan, add the lettuce, fry briefly at high heat. Salt, pepper and drain in a sieve.

Preheat oven to 225 ° C = 437 °F.
Knead the dough again and divide into 6 equal pieces. With a little flour, form balls out of each piece of dough, flatten with your handball and roll out about ½ cm thick.
Place on a baking tray lined with baking paper.
Stir well sour cream, quark and egg and season with salt and pepper.
Fold in half of the onions, bacon and lettuce an spread the mixture onto the dough pieces.
Add remaining lettuce, onions, bacon and grapes and sprinkle with walnuts. Bake in the middle of the preheated oven for about 30 minutes, until the mini pizzas are are golden.

Serve with a glass of white or red wine.


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