Posts Tagged ‘Winter’

Winter im Markgräflerland

16. Januar 2017

schneemann

Eiszeit im Garten

31. Dezember 2016

eisrose_013


Der letzten Tage im Jahr 2016 sind begleitet von Nebel und Eis. Mein Garten zeigt sich im weißen Eiskristall-Kleid….
Feiert schön und kommt gut ins Neue Jahr!


eisrose_005

 

Aus meinem Garten – Januar 2016

31. Januar 2016

Garten Januar 2016_6


Es gab hier im Blog schon lange keine Berichte mehr aus meinem Garten.
Bevor der Monat Januar zuende geht, zeige ich euch noch ein paar Impressionen eines kleinen Gartenrundgangs.

Diese Fotos sind vor etwa einer Woche entstanden, als die Bäume und Sträucher noch mit Eisblumen übesät waren.
Inzwischen ist es wieder wärmer geworden und es regnet, gestern war es dazu noch stürmisch.



Fortsetzung folgt….

Samstagseintopf: Rosenkohlsuppe mit Bratwurst

16. Januar 2016

Rosenkohleintopf 1


Und nun ist der Winter doch im Markgräflerland angekommen! Es schneit in dicken Flocken und ein wenig davon bleibt sogar liegen.

Es ist auch wieder mal Samstag. Zeit für einen wärmenden Samstagseintopf! Ihr habt ihn an dieser Stelle bestimmt schon vermisst.

Diesmal habe ich Wintergemüse satt für euch – mit Rosenkohl, Blumenkohl, Möhren, Kartoffeln – und auch ein klein wenig Frühling ist mit dabei, in Form von ersten Frühlingszwiebelchen.
Die Bratwurst ohne Pelle ist wieder mal vom Metzger unseres Vertrauens. Wer die Suppe gerne vegetarisch oder vegan mag, lässt einfach die Bratwurst weg.


Rosenkohleintopf 3


Rosenkohlsuppe mit Bratwurst


Zutaten
(für 4 Personen)

• 1.5 Liter Bio-Gemüsebrühe
• 4 frische Bratwürste ohne Pelle, ca. 400 g
• 750 g Blumenkohl
• 300 g Rosenkohl
• 200 g Bio-Möhren
• 300 g Bio-Kartoffeln
• 1 kleiner Bund Frühlingszwiebeln
• 2 Esslöffel Rapsöl
• Salz
• frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung
Die Brühe in einem Topf aufkochen und vom Herd nehmen. Die Bratwurstmasse in dicke, mundgerechte Stücke schneiden, in die heiße Brühe geben und auf dem ausgeschalteten Herd gar ziehen lassen.
In der Zwischenzeit vom Blumenkohl die Blätter entfernen und den Strunk abschneiden.
Den Blumenkohl in Röschen schneiden, abspülen und abtropfen lassen.

Den Rosenkohl putzen, waschen, die Strünke kreuzweise einschneiden.
Möhren und Kartoffeln schälen, abspülen, abtropfen lassen und in ca. 1,5 cm dicke Würfel schneiden.
Frühlingszwiebeln putzen, abspülen und abtropfen lassen. Das dunkle Grün etwa 5 cm breit abschneiden und beiseitelegen. Den Rest in etwa 1 cm breite Stücke schneiden.

Öl in einem Topf erhitzen und das vorbereitete Gemüse darin 4−5 Minuten andünsten.
Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Brühe mit den Fleischklößchen dazugießen, aufkochen und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Vor dem Servieren den Eintopf mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
Das beiseitegelegte Grün der Frühlingszwiebeln in feine Streifen schneiden.
Den Eintopf mit den Frühlingszwiebelringen bestreuen und servieren.


Rosenkohleintopf 2


Brussels sprouts soup with sausage meatballs

Ingredients
(for 4 people)

1.5 litres organic vegetable broth
4 fresh sausages without skin, about 400 g
750 g cauliflower
300 g Brussels sprouts
200 g organic carrots
300 g organic potatoes
 1 small bunch of spring onions
2 tablespoons canola oil
Salt
freshly ground black pepper
freshly grated nutmeg

Preparation
In a saucepan, bring the broth to a boil, then remove from heat. Cut the sausages into thick, bite-sized pieces, place in the hot broth and let stand with the stove turned off.
In the meantime, remove the leaves from the cauliflower  and cut off the stalk.
Divide into florets, rinse and drain.

Clean the brussels sprouts, wash, cut the stalks crosswise.
Peel carrots and potatoes, rinse, drain and cut into 1.5 cm thick cubes.
Rinse the spring onions and drain. Cut off about 5 cm of the dark green bits and set aside. Cut the rest in about 1 cm sized pieces.

In a large pot, heat 2 tablespoons canola oil and sauté the prepared vegetables in it for 4-5 minutes. Season with salt and pepper.
Pour broth together with the meatballs, bring to a boil. Then reduce the heat, cover with a lid and and let simmer for about 15 minutes over medium heat.

Before serving, season the soup with salt, pepper and nutmeg.
Cut the leftover green bits of the spring onions into fine strips.
To serve, sprinkle the stew with spring onion rings.

18. Dezember: Weihnachtsmarktfutter für Daheim – Raclette

18. Dezember 2015
Raclette klassisch

Raclette – klassisch – mit Kartoffeln und Mixed Pickles


Eine kleine Anregung vom Weihnachtsmarkt für’s Wochenende zu Hause:
Macht doch mal wieder Raclette! Ist gesellig, macht kaum Arbeit und schmeckt sooo gut!


Raclette klassisch 1


Raclette isst man in den Monaten mit „R” – die Saison beginnt im Septembe„R” und endet im Ap„R”il.
Natürlich kann man zum Raclette auch andere Zutaten als die oben abgebildeten bereitstellen, der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.



Der Klassiker besteht aber nur aus Käse, Pellkartoffeln und/oder Brot, Mixed Pickles, Pfeffer und Paprikapulver zum Würzen.

Bei Käse sollte man auf keinen Fall die vorgeschnittenen Scheiben aus dem Vakuumpack verwenden. Am besten einen guten Raclettekäse am Tag der Verwendung beim Einkauf an der Käsetheke vorbereiten lassen, oder den Käse am Stück kaufen und mit einem speziellen Käsedraht selbst schneiden.
Und die Käserinde? Isst man natürlich mit, vorausgesetzt sie ist nicht mit Anti-Pilzmitteln und ähnlichen Haltbarmachern behandelt!

Getränkeempfehlung: trockener Weißwein oder Schwarztee!

Kochen mit Martina und Moritz: Spanisch Fricco mit Zuckerhut und Radicchio

23. Oktober 2015

Spanisch Fricco 1


Kartoffel LogoAls ich bei unserem Kochkurs mit Martina Meuth und Bernd „Moritz” Duttenhofer auf unserem Rezepte-Handout an der Stelle des Hauptgerichts „Spanisch Fricco” las, hatte ich keine Ahnung, um was es geht.
Aber- das Gericht passt wieder mal super in meinen Oktobergold-Kartoffelmonat hier im Blog.

Spanisch Fricco 2

rechts im Bild, eine Puddingform aus Glas

Denn als Martina dann die Puddingformen herausholte, staunte ich nicht schlecht. Ein Kartoffelauflauf aus der Puddingform!

Die Puddingform wird mit einer Art Springform-Deckel dicht verschlossen

– (leider habe ich davon kein Foto gemacht) –

und dann langsam und schonend
während vier Stunden im Wasserbad gegart.

Ihr habt keine ofenfeste oder wasserbadtaugliche Puddingform?

Na, da geht es euch, wie mir. Dabei steht solch eine Form schon sehr lange auf meiner Wunschliste. Vor allem auch, weil ich mal einen traditionellen, britischen „Christmas Pudding” zu Weihnachten machen möchte.
Dann erfuhr ich, dass meine Nachbarin eine Puddingform mit Deckel hat – und ich darf sie mir bei Bedarf ausleihen.
Danke, darauf komme ich bestimmt zurück!

Solltet ihr aber eine Puddingform ungenutzt im Keller oder Dachboden stehen haben und auch sonst keine weitere Verwendung dafür haben… ich wäre ein sehr dankbarer Abnehmer!!!

Nicht jedes Material ist auch für die Zubereitung von „Spanisch Fricco” geeignet:
Im Rezept steht nämlich auch eine beträchtliche Menge an Zwiebeln. Und sollte die Puddingform aus Aluminium sein, gehen die Zwiebeln mit dem Aluminium eine chemische Reaktion ein.
Die Zwiebeln bekommen eine scheußliche Farbe und der Geschmack soll mindestens genauso schlimm sein.

Geeignet sind Puddingformen aus Glas, Keramik oder Edelstahl.

Man kann notfalls auch eine Gugelhupfform verwenden, die man mangels Deckel sehr gut mit Folie verschließen muss.

Das Rezept selbst ist von der Urmutter der Neuzeitlichen Kochbuchliteratur, von Henriette Davidis.

Neben Kartoffeln ist auch Hirschfleisch in dem Gericht. Martina und Moritz schreiben, dass Hasen- oder Kaninchenfleisch auch sehr gut schmeckt.
Wer eine vegetarische Variante haben möchte, verwendet Pilze statt Fleisch.



Als Beilage gab es einen fein geschnittenen Salat von bitterem Zuckerhut und Radiccio mit ganz viel Knoblauch und Salz als Dressing – fast eine ganze Knolle wurde dafür verwendet.
Ich sage nur eines – der Busfahrer, der uns an diesem Abend abholte und wieder ins Hotel brachte, fand das wohl nicht so angenehm 😉
Er meinte nämlich, sein Bus (oder wohl eher die Leute darin) hätte nach keinem der Kurse so nach Knoblauch gerochen!

Zum Hauptgericht gab es einen 2010 er Falangghina IGT, Vinosia, aus Lungosano/Campania und 2003 Spätburgunder „S”,
Kellerei Raumland, Flörshein-Dalsheim/Rheinhessen.


Spanisch Fricco 3


Spanisch Fricco


Zutaten
(Für 4-6 Personen)

• 1 kg mehligkochende Kartoffeln (z. B. Granola oder Desiree)
• 800 g große Zwiebeln
• 600 g Fleisch aus der Hirschkeule (oder Rindfleisch, Hasenfleisch, Pilze)
• 1 gehäufter Teelöffel Salz
• 1 Teelöffel weiße Pfefferkörner
• 1 Teelöffel schwarze Pfefferkörner
• 2 Pimentkörnern
• frisch geriebene Muskatnuss
• 1 Esslöffel getrockneter Majoran
• 200 g Sahne
• 200 g Crème fraîche

Zubereitung

Zwiebeln und Kartoffeln schälen und in Scheiben beziehungsweise Ringe hobeln.
Das Fleisch in zwei Zentimeter große Würfel schneiden (Pilze in Würfel oder dünne Scheiben schneiden).
Salz, Pfefferkörner, Piment und Muskatnuss im Mörser fein zerreiben.
Kartoffelscheiben und Zwiebelringe abwechselnd in eine ofenfeste Puddingform schichten, jede Schicht mit dieser Mischung würzen. Dazwischen die Fleischwürfel betten und ebenfalls würzen.
Sahne und Crème fraîche verquirlen und die Form damit auffüllen.
An der Form rütteln, damit die Flüssigkeit sich überall gut verteilt.
Die Form gut verschließen, in einen Topf stellen, der sie bequem aufnimmt.
Soviel heißes Wasser angießen, dass sie bis zwei, drei Zentimetern unter dem Rand davon umgeben ist.
Das Wasser zum Kochen bringen und leise siedend halten.
Das Spanisch Fricco auf diese Weise drei bis vier Stunden garen, dann sind die Kartoffeln und Zwiebeln schmelzend weich.
Wer eine Gugelhupf-Form oder hohe Auflaufform verwendet, schließt diese gut mit Frischaltefolie und über der Frischhaltefolie befestigt man noch ein Stück Alufolie.
Die Auflaufform stellt man in einen Bräter mit heißem Wasser in den Backofen und gart das Spanisch Fricco bei 150 °C.


Spanisch Fricco 12


Radicchio Zuckerhut 4


Für die Zubereitung des Salats samt Dressing waren überwiegend die Herren zuständig.
Moritz holte den Zuckerhut und Radiccio für den Salat frisch aus dem Garten.
Und wir kamen an diesem Nachmittag auch auf den Catalogna/Puntarelle bzw. Vulkanspargel zu sprechen, nachdem die Markgräflerin in der Vorstellungsrunde am Anfang erwähnte, dass sie mit ihrem Vulkanspargel-Rezept schonmal im SWR zu sehen war.

Es handelt sich bei allen erwähnten Zutaten um bittere Blattgemüse-Arten, die es im Herbst und Winter gibt.



Für den Salat wurden Radiccio und Zuckerhut in feine Streifen geschnitten. Damit der Salat nicht labbrig wird, deckt man ihn mit angefeuchtetem Küchenpapier ab.
Kurz vor dem Servieren mischt man das Dressing unter.



Das Dressing besteht nur aus Knoblauch, Salz und Olivenöl.
Hierfür wird der Knoblauch klein geschnitten und mit Salz im Mörser zerrieben. Dann fügt man nach und nach etwas Olivenöl hinzu, bis eine sämiger Brei entsteht.


Radicchio Zuckerhut 11


Spanish Fricco
Ingredients
(Serves 4-6)
1kg of floury potatoes (z. B. granola or Desiree)
800g large onions
600g of meat from the haunch of venison (or beef, rabbit meat, mushrooms)
1 heaped teaspoon salt
1 teaspoon white peppercorns
1 teaspoon black peppercorns
2 allspice berries
freshly grated nutmeg
1 tablespoon dried marjoram
200g cream
200g crème fraîche


Preparation
Peel onions and potatoes and slice into slices/rings.
Cut the meat into two-centimeter sized cubes (cut mushrooms into cubes or thin slices).
In a mortar, finely crush s
alt, peppercorns, allspice and nutmeg.
Alternately put p
otato slices and onion rings into an ovenproof pudding mould, seasoning each layer with the mixture from the mortar and marjoram. Also place meat cubes and also season.
Whisk cream and crème fraîche and fill into the mould.
Shake the mould so that the liquid is distributed over all layers.
Close the pudding mould well, put into a pot, that fits comfortably.
Pour as much hot water, so that the mould is surrounded with it and reaches up to two or three centimeters under the rim.
Bring the
water to a boil and keep boiling gently.
Cook t
he Spanish Fricco for three to four hours, then the potatoes and onions will become meltingly soft.
If using a bundt/
ring cake mould or high baking dish, close thoroughly with cling film and wrap with aluminium foil on top of the cling film.

Place the baking dish in a roasting pan filled with hot water. Then cook in the oven at 150 ° C 302 °F).

Samstagseintopf: Steckrüben-Kartoffel-Topf mit Schweinebauch #RÖMERTOPF®

10. Oktober 2015

Steckrueben Kartoffel Eintopf 1-


Kartoffel LogoSchon wieder Samstag – wie die Zeit vergeht….

Schon eine Woche geht es hier im Blog rund um die Kartoffel. Und nach der „Altdeutschen Kartoffelsuppe” von vergangener Woche, kommt nun als zweiter Samstagseintopf ein herbstlicher Steckrüben-Kartoffel-Topf mit Schweinebauch auf den Tisch.
Im Herbst, wenn die Tage kürzer werden muss man seine Zeit optimal einteilen, um nochmal möglichst viel Tageslicht zu tanken.

Unter der Woche klappt das nicht so gut. Mittlerweile ist es morgens, wenn die Markgräflerin das Haus verlässt noch dunkel und abends, nach der Arbeit noch maximal eine Stunde hell.
Da schätze ich am Wochenende meinen RÖMERTOPF® ganz besonders.
Man wässert ihn für 10 Minuten, schichtet alle Zutaten ein, stellt ihn in den Backofen und braucht sich um nichts mehr zu kümmern.
Auf dem Kartoffelmarkt in Neuenburg am Rhein hatte ich neben Kartoffeln auch noch weiße Rüben gekauft. Die Woche im Gemüsefach des Kühlschranks haben sie sehr gut überstanden, wie man auf dem Foto oben sehen kann.
Beim Metzger unseres Vertrauens habe ich für den heutigen Eintopf frischen Schweinebauch besorgt….



Vergangenes Jahr gab es schonmal einen ähnlichen Weiße Rüben Eintopf mit Speck (links) .


Steckrueben Kartoffel Eintopf 4-


Steckrüben-Kartoffel-Eintopf mit Schweinebauch


Zutaten

• 750 g Steckrüben
• 1 kg Kartoffeln
• 2 Zwiebeln
• Meersalz, Pfeffer
• nach Belieben etwas Gemüsebrühe
• 500 g Schweinebauch
• Petersilie zum Bestreuen

Zubereitung

Den Römertopf 10 Minuten wässern.
Steckrüben waschen und schälen, dann in Stifte schneiden.
In einem Topf mit wenig Wasser oder Gemüsebrühe halb gar dämpfen.
Kartoffeln waschen, schälen und in Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und hacken.
Schweinebauch mit Meersalz einreiben.

Steckrüben zusammen mit  Kartoffeln, gehackten Zwiebeln, Salz und Pfeffer lagenweise in den Römertopf schichten, Schweinebauch auf die Kartoffellage geben.Steckrueben Kartoffel Eintopf 2-
Dämpfwasser/Brühe hinzufügen.

Deckel auflegen und den Römertopf in den Backofen stellen.
Temperatur auf 200 °C einstellen und 1 ½ Stunden garen.
Den Schweinebauch in Würfel schneiden (Schwarte entfernen) und untermischen oder nach Belieben in Scheiben dazu servieren.
Mit gehackter Petersilie bestreut servieren.

Steckrueben Kartoffel Eintopf 5-


Steckrueben Kartoffel Eintopf 6-


Swede and potato stew with pork belly

Ingredients

750 g swedes or turnips
1 kg potatoes
2 onions
Sea salt, pepper
to taste some vegetable broth
500 g pork belly
parsley

Preparation

Water the Römertopf (clay pot) water for 10 minutes.
Wash and peel swedes, then cut into sticks.
In a saucepan, cook the swedes together with a little water or vegetable broth for a few minutes.
Wash and peel potatoes then cut into cubes. Peel the onions and chop.
Rub the pork belly with sea salt.

Give the swedes together with potatoes, chopped onions, salt and pepper in alternating layers into the Römertopf. Place pork belly on top.
Add the cooking water/broth. Put the lid on.
Put clay pot in the oven. Set temperature to 200 °C (392 °F) and cook for 1 ½ hours.
To serve, cut the pork belly into cubes and mix with the swedes and potatoes. Sprinkle with chopped parsley.

Murmeltiertag

2. Februar 2015

Muesli Pancakes 2

Der Radiowecker meldet sich – Sonny und Chers „I got you babe“ plärrt aus dem Lautsprecher: Es ist wieder Murmeltiertag!

Murmeltiertag ist aber auch Mariä Lichtmess. Spätestens heute wird der Weihnachtsbaum entsorgt. Als sich das Familienleben noch in der Küche abspielte und man meist nur an Festtagen in der  „guten Stube“ zusammensaß, war die Stube auch nicht durchgehend beheizt, und die Weihnachtsbäume hielten länger.

In Frankreich heißt der Tag „La Chandeleur“ und man isst an diesem Tag traditionell immer Crêpes / Pfannkuchen / Eierkuchen.

Bei uns gibt es heute zum Auftakt Müsli-Pfannkuchen mit Sauerrahm.

Muesli Pancakes 3

Müesli – Pancakes

(für 16 kleine Pfannkuchen)

200 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
2 Eier
125 g saure Sahne
375 ml Milch
1 Prise Salz
50 g Zucker
40 g Butter
100 g Müesli nach Wahl, ungezuckert
(z. B. Früchtemüsli)
Butterschmalz zum Ausbacken
4 Esslöffel Ahornsirup

Das Mehl mit dem Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Die Eier, die saure Sahne, die Milch, das Salz und den Zucker dazugeben. Alles mit den Schneebesen des elektrischen Handrührgerätes verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
Die Butter schmelzen, etwas abkühlen lassen und unter den Teig rühren. den Teig zugedeckt etwa 30 Minuten quellen lassen
Aus dem Teig etwa 16 kleine Pfannkuchen von etwa 10 cm Durchmesser backen.
Dafür jeweils etwas Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen und eine kleine Schöpfkelle Teig hineingeben. Etwas Müesli darauf verteilen.

Muesli Pancakes 1
Wer keine kleine Pfanne hat, kann eine große nehmen. dann für etwa 3-4 Pfannkuchen jeweils 2 Esslöffel Teig in die Pfanne geben.
Jeden Pfannkuchen etwa 3 Minuten backen, dann wenden und in etwa 1 Minute fertigbacken.

Die Pfannkuchen im Backofen warmstellen (80 °C, vorgeheizt).
Vor dem Servieren mit Ahornsirup beträufeln und nach Belieben Sauerrahm dazu reichen.

Mehr Beiträge zum Murmeltiertag:

***

Muesli Pancakes 4

Groundhog Day, again! – or La Chandeleur in France, where people traditionally eat pancakes on that day.
We started the day with Muesli-Pancakes!

Muesli – Pancakes

(for 16 small pancakes)

200 g flour
1 teaspoon baking powder
2 eggs
125 g sour cream
375 ml of milk
1 pinch of salt
50 g sugar
40 g butter
100 g muesli of your choice, unsweetened
(e. g. Fruit Muesli)
Ghee for frying
4 tablespoons maple syrup

Mix the flour with the baking powder in a bowl. Add eggs, sour cream, milk, salt, and sugar. Mix with the whisk of an electric hand mixer until no lumps can be seen.
Melt the butter, let cool slightly and stir into the batter. Cover the dough and let it swell for about 30 minutes.
Bake the dough into about 16 small pancakes of about 10 cm in diameter.
To do this, heat some butter in a pan and pour in a small ladle of batter. Sprinkle with some muesli.

Bake every pancake for about 3 minutes, then turn and bake for about another 1 minute.

Keep the pancakes warm in the oven (80 ° C = 176 °F preheated).
Before serving, drizzle with maple syrup and sour cream to taste.

Ausgehtipp: Der neue Bären in Auggen

6. Januar 2015

Bären Auggen 10
Während der Feiertage wurde nicht nur gekocht bei der Markgräflerin – zum Jahresbeginn waren wir mit der Familie auch mal zum Essen auswärts.
Vor etwa zwei Jahren waren wir zum ersten mal im Gasthof Bären in Auggen, seither gab es zweimal einen Wechsel bei den Wirtsleuten – zuletzt im Oktober vergangenen Jahres.
Das Essen war wieder mal superlecker, ohne Schickimicki, bodenständig und gut – die Bedienung war sehr freundlich, kurz gesagt: Wir haben es uns einfach mal gut gehen lassen.
Im Innenhof hinter dem Haus stand ein geschmückter Weihnachtsbaum.

Bären Auggen 1Und das gab es zu Essen:

Als Gruß aus der Küche gab es einen kleinen Apéritif, das war Campari Orange mit Aperol Schaum. Dazu frisches Brot, Olivenöl und Salz.
Und hinterher haben wir natürlich auch noch einen Espresso getrunken.
Mmmmmh! Ein schöner Abend war das.
Man kann im Bären übrigens auch ausgiebig frühstücken oder den täglich wechselnden Mittagstisch genießen. Abends empfiehlt es sich, zu reservieren.

Adventskalender 2014 – Nr. 22: Cicorino Rosso, ein edel-bitteres Blattgemüse

22. Dezember 2014

Adventskalender 2014_22_1Heute habe ich im Adventskalender eine besondere Rarität für euch. Entdeckt habe ich dieses Blattgemüse auf dem Markt in Müllheim, bei der Demeter Gärtnerei Piluweri.
Es handelt sich hierbei um eine Radicchio-Art, die Zur Familie der Zichorien gehört. Ein in Rosetten wachsendes Blattgemüse mit bitterem Geschmack: Cicorino Rosso.
Der Catalogna und der Radicchio di Treviso, die ich hier im Blog bereits vorgestellt habe, gehören übrigens auch dazu.

Radicchio

Tardivo / Radicchio di Treviso in Venedig

Den Radicchio di Treviso habe ich bei uns noch nicht gesehen, ich hatte den mal von einer Reise nach Venedig mitgebracht. Dort kommt er überwiegend gebraten oder gegrillt, als Beilage zu Fleisch oder Fisch auf den Tisch.

Vevey 53

Catalogna auf dem Martinimarkt in Vevey

Der Catalogna wird von der Gärtnerei Piluweri im Oktober und November angeboten. Darüber werde ich demnächst noch ausführlich berichten, denn der Catalogna hat dazu beigetragen, dass die Markgräflerin im Januar in einem SWR-Fernsehbeitrag zu sehen ist.

Adventskalender 2014_22
Aber nun wieder zum Cicorino Rosso.
Man kann die Blätter sowohl roh als auch gebraten oder gekocht essen. Roh eignet er sich hervorragend als Zutat für einen gemischten Blattsalat, der im Winter Farbe auf den Teller bringt. Die Bitterstoffe regen die Verdauung an und wirken sich unter anderem sehr positiv auf die Blutgefäße aus. Sie stärken die Abwehrkräfte und beugen so Erkältungen vor. Also gerade richtig in der Winterzeit und es ist ausserdem eine ideale Zutat für euer Weihnachtsessen.
Ich habe mich entschieden, den Cicorino Rosso wie den Catalogna zuzubereiten, aber der Jahreszeit angepasst – nämlich mit roten Zwiebeln und Orangen!
Toller Nebeneffekt sind die fröhlichen Farben auf dem Teller, die Appetit auf mehr machen.

Adventskalender 2014_22_3
Pasta mit Cicorino Rosso
2 Portionen

350 g Linguine
zwei Handvoll Cicorino Rosso
1 rote Zwiebel
3 EL Pinienkerne
1 EL geschälter Sesam
1 Orange
2 Knob­lauch­ze­hen
5 EL Olivenöl
Piment d’Espelette, eine kleine Chilischote oder oder Tabasco/Chilisauce
Meer­salz & frisch gemah­le­ner schwar­zer Pfeffer
nach Belieben dünn gehobelter Parmesan, Sbrinz oder Pecorino

Den Cicorino Rosso wa­schen, zu große Blattrosetten zer­teilen, harte Strunkteile entfernen. Wer es nicht ganz so bitter mag, legt den Cicorino einige Minuten in lauwarmes Wasser.
Den Cicorino in kochendem Wasser kurz blanchieren und in eiskaltem Wasser abschrecken. So behält er weitgehend seine Farbe.

Von der Orange die Schale mit einem scharfen Messer samt Innenhaut abschneiden, dann filetieren. Dabei den Saft auffangen und den Saft aus den verbleibenden Trennhäuten auspressen.
Knob­lauch­ze­hen und die Chi­li­schote fein würfeln. Statt der Chilischote kann man auch etwas Piment d’Espelette verwenden.
Die Zwie­bel hal­bieren und in Strei­fen schneiden.

Die Pasta laut Packungsanweisung garen, in der Zwischenzeit die Sauce zubereiten.

Die Sesam­sa­men und die Pini­en­kerne ohne Zugabe von Fett unter Rühren in einer kleinen Pfanne rösten, dabei aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden. Wenn die Pinienkerne leicht gebräunt sind, nimmt man die Pfanne vom Herd.

3 EL Oli­venöl in einer größeren Pfanne erhitzen, bei milder Hitze zuerst die Zwiebel glasig dünsten, dann den Knoblauch dazugeben. Den Cicorino dazugeben und einige Minuten unter Wenden kräftig anbraten.

Die Hitze reduzieren, die Orangenfilets  untermischen, das Gemüse mit Salz, Pfeffer, Chilischote oder Chilisauce nach Geschmack würzen.

Wenn die Pasta noch bissfest ist, mit einer Schöpfkelle etwas Nudelwasser entnehmen und zum Gemüse geben. Die Flüssigkeit ein wenig einkochen lassen.
Die Pasta abgießen, bei Bedarf ein wenig von dem Nudelwasser aufbewahren – die Pasta zusammen mit dem Orangesaft unter das Gemüse mischen, die restlichen 2 Esslöffel Olivenöl und evtl. nochmals ein wenig von dem Nudelwasser untermengen. Zum Servieren mit geröstetem Sesam und Pinienkernen und nach Belieben mit gehobeltem Parmesan, Sbrinz oder Pecorino bestreuen. Adventskalender 2014_22_2

Today I’ve got a special vegetable for you. It is a kind of Radicchio, it tastes bitter and is very colourful and healthy as it is good for digestion and is full of vitamins and minerals you need in winter. I found it at the local market.
Here is a delicious recipe with pasta….

Pasta with Cicorino Rosso
2 servings

350 g Linguine
two handfuls of Cicorino Rosso
1 red onion
3 tablespoons pine nuts
1 tablespoon peeled sesame
1 orange
2 cloves of garlic
5 tablespoons olive oil
a small chili pepper or Tabasco or / chili sauce
sea salt and freshly ground black pepper
thin stripes of parmesan or pecorino

Wash the cicorino Rosso, remove hard parts of the stalks, cut the larger rosettes in smaller pieces. Those who do not like it to taste too bitter should put the cicorino in lukewarm water for a few minutes.
Blanch the cicorino in boiling water for a short time and plunge into ice-cold water. This retains most of its colour.

With a sharp knife, cut off the peel of the orange along with inner skin, then fillet. Collect the juice and squeeze out the juice from the remaining separation membranes.
Finely chop cloves of garlic and the chilli. Halve the onion and cut into thin strips.

Cook the pasta according to package directions. In the meantime, prepare the sauce.

Toast the sesame seeds and pine nuts without added fat in a small frying pan while stirring, taking care that they do not become too dark. When the pine nuts are lightly browned, take the pan off the heat.

Heat 3 tablespoons olive oil in a large frying pan over low heat, add the onion and fry until golden, then add the garlic. Add the cicorino and sear for a few minutes,  while turning frequently.

Reduce the heat, stir in the orange slices, season the vegetables with salt, pepper, chili pepper or chili sauce to taste.

When the pasta is still al dente, remove with a ladle a little pasta water and add to the vegetables. Let it boil and reduce a little of the liquid.
Drain the pasta, keep some of the pasta water – add the pasta together with the orange juice to the vegetables, and add the remaining 2 tablespoons of olive oil and again mix with a little of the pasta water if needed. To serve, sprinkle with toasted sesame seeds and pine nuts and parmesan or pecorino cheese to taste.


Emma Bee

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