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Osterkranz mit Marzipan und Mandeln – nach einem Hefezopf- Rezept von Tim Mälzer

Hefekranz Marzipan Ostern 2021_1


Gestern gab es bei uns zum Ostersonntags-Kaffee einen Hefekranz mit Marzipan-Mandel Füllung.

Der Markgräfler hatte am Samstag das Rezept beim NDR entdeckt. Es stammt aus einer Ostersendung vom vergangenen Jahr und ist von Tim Mälzer. Eigentlich sollte es ein Hefezopf sein, aber nachdem ich beim Umschichten des Zopfs von der Backunterlage auf das Backblech mit der klebrigen Füllung gekämpft und einfach keinen geraden Zopf hinbekommen habe, ist daraus ein Kranz geworden. Sieht toll aus und schmeckt auch super!
Frohe Ostern wünsche ich euch!


Hefekranz Marzipan Ostern 2021_3


Oster-Hefekranz mit Marzipan und Mandeln


Zutaten für den Hefeteig
• 250 ml lauwarme Milch
• 20 g frische Hefe
• 75 g Zucker
• 1 Ei (Größe M)
• 1 Eigelb
• 1 ½ Teelöffel Meersalz
• 500 g Weizenmehl (Type 405)
• 75 g weiche Butter

 Zutaten für die Füllung
• 100 g gehackte Mandeln
• 400 g Marzipan-Rohmasse
• 2 Eiweiß
• 6 Tropfen Bittermandel-Aroma
• 2 Esslöffel Zitronensaft

Zutaten für die Glasur
• 150 g Aprikosenkonfitüre + 3 Esslöffel Wasser
• 150 g Puderzucker + 3-4 Esslöffel Wasser

Zubereitung
Hefe in einer Schüssel zerbröseln und mit wenig Milch und dem Zucker glatt rühren. Ei, Eigelb, restliche Milch, Salz und Mehl hinzufügen und mit den Knethaken einer Küchenmaschine oder eines Handmixers bei niedriger Geschwindigkeit 3 Minuten kneten.

Tempo erhöhen, weitere 5 Minuten kneten. Butter in kleinen Stücken nach und nach unter den Teig kneten. Bei hohem Tempo weitere 5 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten.

Mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.

Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und abkühlen lassen.

Marzipan auf einer Vierkantreibe raspeln und mit Eiweiß, Bittermandel-Aroma und Zitronensaft in eine Schüssel geben. Mit den Quirlen eines Handrührers zu einer cremigen Masse verrühren.

Den vorbereiteten Hefeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und mit einem Rollholz etwa 45 x 45 cm groß ausrollen. Die Marzipanmasse am besten mit einer Teigkarte auf dem Teig verteilen. Mandeln darüberstreuen.

Teig aufrollen und längs halbieren. Die beiden Teigstränge miteinander verdrehen. Den entstandenen Zopf auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Teigenden unten einschlagen.

Bei 190 Grad im unteren Ofendrittel 35 Minuten backen (Umluft nicht empfehlenswert).

Für die Glasur
Konfitüre in einem kleinen Topf mit 3 Esslöffel Wasser aufkochen. Puderzucker mit 2-3 Esslöffel Wasser glatt rühren. Den heißen Zopf sofort mit der heißen Konfitüre dünn bepinseln. 10 Minuten trocknen lassen und dann mit der Puderzuckerglasur bepinseln. Lauwarm abkühlen lassen.

NDR Tim Mälzer kocht! | Sendetermin | 04.04.2020


Hefekranz Marzipan Ostern 2021_4

Hefekranz Marzipan Ostern 2021_2


Sweet easter bread ring with marzipan and almonds


Ingredients for the yeast dough
250 ml tepid milk
20 g fresh yeast
75 g sugar
1 egg (size M)
1 egg yolk
1 1⁄2 teaspoons sea salt
500 g wheat flour (Type 405)
75 g soft butter

Ingredients for the filling
100 g chopped almonds
400 g marzipan raw mass
2 eggwhites
6 drops bitter almond flavour
2 tablespoons lemon juice

Ingredients for the glaze
150 g apricot jam + 3 tablespoons water
150 g icing sugar + 3-4 tablespoons water

Preparation
Crumble yeast into a bowl and stir with a little milk and sugar until smooth. Add the egg, egg yolk, remaining milk, salt and flour and knead at low speed for 3 minutes using the kneading hooks of a kitchen machine or hand mixer.

Increase speed, knead for another 5 minutes. Gradually add the butter in small pieces while kneading the dough. Knead at high speed for another 5 minutes to a smooth dough.

Cover with a kitchen cloth and let rise in a warm place for 1 hour.

In a frying pan, toast the almonds without fat until golden brown and let cool.

Grate the marzipan and place it in a bowl together with eggwhites, bitter almond flavour and lemon juice. Mix with the whisks of a hand stirrer to a creamy mixture.

Knead the prepared yeast dough on a lightly floured work surface and roll it out with a wooden rolling pin to the size of about 45 x 45 cm. Spread the marzipan mass onto the dough using a dough card. Then sprinkle with toasted almonds.

Roll up the dough and cut in half lengthwise. Twist the two pieces of dough together. Place the resulting braid on a baking sheet lined with baking paper and form a ring.

Bake at 190 °C = 374 °F in the bottom third of the oven for 35 minutes (circulating air not recommended).

For the glaze
In a samall saucepan, boil the jam together with 3 tablespoons of water. Stir icing sugar with 2-3 tablespoons of water until smooth. Immediately brush the hot braid thinly with the hot jam. Leave to dry for 10 minutes and then brush with the icing sugar glaze. Let cool.

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Osterfladen

Osterfladen 6


Die Blogstatistik der Markgräflerin zeigt deutlich, dass viele von  euch bereits dabei sind, das Ostermenü zusammenzustellen. Vielleicht sucht ihr noch eine Idee für den österlichen Kaffeetisch?
Diesen Osterfladen, den es heute zum vorösterlichen Sonntagskaffee gibt, kenne ich aus der Schweiz. Die Mini-Variante („Osterflädli“) habe ich vor einigen Jahren schon einmal gebacken. Zum Rezept dafür geht es hier


 


Schon im 16. Jahrhundert gab es ein Rezept, das dem heutigen Osterfladen nahekommt, aber das Gebäck wurde nicht unbedingt an Ostern gegessen. Andererseits gab es schon wesentlich früher Osterfladen, allerdings mit anderen Rezepten. bis zur Reformation war es üblich, in der Österlichen Fladenweihe Speisen zu segnen, die die Gläubigen mit zum Gottesdienst brachten. Das Rezept des heutigen Osterfladens soll seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert in Basel traditionell sein. Heute nimmt man für die Füllung der Fladen Reis oder Grieß, bis nach 1800 war auch Ziger (Quark ) üblich.

Kleine Osterflädli sind heute schon einige Wochen vor Ostern im Angebot, die größeren erst in der Woche davor. Heute werden Osterfladen in der ganzen Schweiz produziert und konsumiert und gelten zum Sortiment der Großverteiler.

 Aus der Ausstellung: “ZU TISCH – A TABLE” im Museum in Lörrach 21.09.2012 bis 24.02.2013


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Für den Teig habe ich mein Standard-Mürbeteig Rezept für eine Form mit 26 cm Durchmesser verwendet, da in dem Rezept aus der Schweiz ein Fertigprodukt angegeben war. Es blieb also noch Teig übrig, aus dem ich Schmetterlinge und Hasen ausgestochen haber. Die kann man dann auf einem Backpapier neben dem Osterfladen etwa 10 Minuten mitbacken und die Kekse zum Dekorieren verwenden.


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Osterfladen


Zutaten
(Für eine Waie Form mit 24 cm Ø)

Für den Mürbeteigboden
• 200 g Mehl
• 100 g Butter oder Margarine
• 1 Ei
• 30 g Zucker
• 1 Prise Salz

Für die Füllung
• 500 ml Milch
• 60 g Zucker
• 1 Teelöffel Vanillepaste
• 1 Bio Zitrone
• 120 g Milchreis oder Risottoreis
• 30 g Butter
• 2 Eier
• 100 g Aprikosenkonfitüre
• Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig herstellen. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühlen.

Die Zitrone heiß abspülen, trocknen. Milch, Zucker und Vanilllepaste in einem Topf aufkochen.  Zitronenschale fein dazu reiben. Den Reis hinzufügen und ca. 25 Minuten bei kleiner Hitze unter Rühren weich köcheln lassen. Den Reis auskühlen lassen.

Den Backofen auf 180 °C Unterhitze vorheizen. Die Butter schmelzen, die Eier trennen. Eigelbe, Butter und Reis mischen. Eiweiße steif schlagen und unter den Reis heben.

Den Teig etwas größer als  die Form ausrollen (auf etwa ca. 28 cm Ø) und eine gebutterte, mit Mehl bestäubte Waie Form mit 24 cm Durchmesser damit auslegen. Den überstehenden Rand abschneiden. (Die Reste kann man ausrollen und mit Osterhasen Förmchen Kekse ausstechen – später etwa 8 – 10 Minuten mit der Waie backen).
Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen, dann die Aprikosenkonfitüre darauf verstreichen. Den Reis darauf geben und glatt streichen.
Im Ofen auf der untersten Schiene 20 Minuten backen, dann den Ofen auf Ober- Unterhitze schalten und weitere 15 bis 20 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren.


Osterfladen 2



Swiss Easter Pie


Ingredients
(For a pie of 24 cm Ø)
For the shortcrust pastry
200 g flour
100 g butter or margarine
1 egg
30 g sugar
1 pinch of salt

For the filling
500 ml milk
60 g sugar
1 teaspoon vanilla paste
1 organic lemon
120 g rice for pudding or risotto rice
30 g butter
2 eggs
100 g apricot jam
icing sugar for dusting


Preparation
Make a shortcrust pastry from the ingredients for the pastry. Shape into a ball, wrap in plastic foil and refrigerate for 30 minutes.
Rinse the lemon with hot water and dab dry.
In a saucepan, bring the milk, sugar and vanilla paste to the boil. Finely grate the lemon peel and add. Then also add the rice and cook for approx. 25 minutes over low heat until the rice is soft while stirring. Allow the rice pudding to cool.
Preheat the oven to 180 °C = 356 °F bottom heat. Melt the butter, separate the eggs. Mix egg yolks, butter and rice. Beat the egg whites until stiff and fold into the rice.

Roll out the dough slightly larger than the pie tin (about 28 cm in diameter). Butter a 24 cm pie tin and dust with flour and line with the pastry. Cut off the protruding edges. ( You can roll out the leftovers and use Easter cookie cutters to cut out cookies – later bake for about 8 – 10 minutes aside the pie). Prick the base several times with a fork, then spread apricot jam on top. Pour the rice on top and smooth it out. Bake in the oven on the lowest rack for 20 minutes, then switch the oven to top and bottom heat and bake for another 15 to 20 minutes until golden brown. Let cool and serve sprinkled with icing sugar.


Osterfladen 1

Hier ist noch ein weiteres Rezept, das ich entdeckt habe und mir hier für ein anderes Mal vormerken möchte. Es ist ohne Reis, dafür mit Sultaninen, Sahne und Mandeln.


Osterfladen Nr. 2
(ohne Reis)


Zutaten
(für eine Form mit 28 cm)
Für den Teig
• 200 Weissmehl
• abgeriebene Schale von ½ Bio-Zitrone
• 75 Zucker
• 100 kalte Butter, in Stücken
• 1 Prise Salz
• 1 Ei, verklopft

Füllung
• 3 Esslöffel Sultaninen
• 2 Esslöffel gemahlene geschälte Mandeln
• 400 ml Vollrahm
• abgeriebene Schale von ½ Bio-Zitrone
• ½ Teelöffel gemahlene Bourbon-Vanille
• 3 Eier
• 2 Weissmehl
• 5 Zucker

Zum Bestäuben
• Puderzucker

Zubereitung
Teig
Mehl, die Hälfte der Zitronenschale, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Butter beigeben, von Hand zu einer gleichmässig krümeligen Masse verreiben. Ei beigeben, rasch zu einem weichen Teig zusammenfügen, nicht kneten. Teig flach drücken, zugedeckt ca. 1 Std. kühl stellen.
Teig zwischen zwei Backpapier rund auswallen (ca. 32 cm Ø), in das Blech legen, oberes Backpapier entfernen, Teig mit einer Gabel dicht einstechen.

Füllung
Sultaninen und Mandeln auf dem Teigboden verteilen. Rahm mit Zitronenschale und allen Zutaten gut verrühren, auf den Teigboden giessen.

Backen
Ca. 35 Min. in der unteren Hälfte des auf 200 °C vorgeheizten Ofens. Herausnhemen, etwas abkühlen, auf einem Gitter auskühlen. Fladen vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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Schokoladen-Gugelhupf

Schokoladen Gugelhupf 3


„Schokolade löst keine Probleme – aber das tut ein Apfel auch nicht!”

Deshalb gibt es heute zum Sonntagskaffee einen Schokoladen-Gugelhupf. Mit Zartbitter-Schokolade und Kakaopulver im Teig und als Kontrast ein Guss aus weisser Schokoladen-Kuvertüre (den weissen Guss hat sich der Markgräfler gewünscht).


Schokoladen Gugelhupf 1


Schokoladen-Gugelhupf


• 100 g Zartbitter Schokolade
• 150 g Dinkelmehl Type 630
• 40 g Kakaopulver
• 1 Päckchen Backpulver
• 200 g Zucker
• 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
• 250 g weiche Butter
• 5 Eier (Größe M)
• 75 ml Milch

Für den Guss
• 200 g weiße Kuvertüre
• 2 Teelöffel Rapsöl

Zubereitung
Die Gugelhupfform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Die Schokolade hacken.
Für den Teig Mehl mit Kakao und Backpulver in eine Rührschüssel sieben.
Zucker, Vanillezucker, weiche Butter und die Eier hinzufügen und in der Küchenmaschine kurz auf der niedrigsten Stufe mischen, dann auf höchster Stufe ca. 2 Minuten zu einem glatten Teig verrühren. Die gehackte Schokolade gleichmäßig unterheben. Teig in die Gugelhupfform füllen und glatt streichen. Dann 55 Minuten im unteren Drittel des Ofens backen. Dann aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter 10 Minuten abkühlen lassen. Dann auf ein mit Backpapier belegtes Kuchengitter stürzen.
Für den Guss die Kuvertüre hacken und mit dem Öl im Wasserbad bei schwacher Hitze schmelzen, etwas abkühlen lassen und gut verrühren. Guss von der Oberseite aus über den erkalteten Kuchen laufen lassen oder verstreichen und fest werden lassen.


Schokoladen Gugelhupf 2


Chocolate bundt cake
100 g dark chocolate
150 g spelt flour type 630
40 g cocoa powder
1 sachet baking powder
200 g sugar
1 sachet Bourbon vanilla sugar
250 g softened butter
5 eggs (size M)
75 ml milk
For the icing
200 g white chocolate couverture
2 teaspoons rapeseed oil

Preparation
Butter the bundt cake tin and dust with flour. Preheat the oven to 180 °C =356 °F.
Chop the chocolate. For the batter, sift flour with cocoa and baking powder into a mixing bowl. Add sugar, vanilla sugar, softened butter and eggs and mix briefly in the food processor on the lowest speed, then on the highest speed for about 2 minutes. Mix until smooth. Evenly fold in the chopped chocolate. Fill the dough into the bundt cake tin and smooth it out. Then bake for 55 minutes in the lower third of the oven. Remove from the oven and let cool on a cake rack for 10 minutes. Then turn onto a cake rack lined with baking paper.
For the icing, chop the couverture and melt with the oil in a bain-marie over low heat, leave to cool slightly and mix well. Pour or spread frosting over the cooled cake and allow to set.


Schokoladen Gugelhupf 4

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Orangen-Joghurt Frühstückskuchen


Das Rezept für diesen italienischen Frühstückskuchen habe ich in einer Fernsehzeitschrift, die einmal wöchentlich in unserer Tageszeitung beiliegt, entdeckt.
Ausprobiert und für gut befunden.
Das im Originalrezept angegebene Weizenmehl habe ich durch helles Dinkelmehl (Type 630) ersetzt.
Um den Sonntagmorgen noch etwas zu verschönern, habe ich den Kuchen mit Oblaten-Blüten (gibt es im Supermarkt-Regal bei den Backzutaten) garniert. Das wirkt fast schon ein wenig frühlingshaft und heute scheint auch noch so schön die Sonne.

Schmeckt nicht nur zum Frühstück gut, sondern auch zum Sonntagskaffee!



Italienischer Orangen-Joghurt Frühstückskuchen


Zutaten
Für eine Gugelhupfform

aberiebene Schale einer halben Bio-Orange
125 ml Rapsöl
200 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
250 g Naturjoghurt
250 g helles Dinkelmehl
1 Teelöffel Backpulver
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Orangenschale mit Öl, Zucker, Salz und Eiern in einer Schüssel verrühren. Den Joghurt unterheben. Das Mehl und das Backpulver mischen und sieben, zur Eimischung geben und verrühren. Eine Gugelhupfform gut einfetten und mit Mehl bestäuben, dann den Teig einfüllen.
Im vorgeheizten Ofen 40 bis 45 Minuten backen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und ca. 10 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form auf ein Kuchengitter stürzen und abkühlen lassen. Zum Servieren mit Puderzucker bestäuben.


Italian orange and yogurt breakfast cake


Ingredients
For a bundt cake form

grated zest  of a ½ organic orange
125 ml rapeseed oil
200 g sugar
1 pinch of salt
4 Eggs
250 g yoghurt
250 g light spelt flour
1 teaspoon of baking powder
icing sugar

Preparation
Preheat the oven to 180 °C = 356 °F.
Mix orange zest with rapeseed oil, sugar, salt and eggs in a bowl. Add yogurt.
Mix flour and baking powder and sift, add to the egg mixture and mix. Butter a bundt form well and dust with flour, then fill in the dough.
Bake in a preheated oven for 40 to 45 minutes. Remove the cake from the oven and allow to cool for approx. 10 minutes, then turn and drop out of the bundt form onto a cake rack and let cool. To serve, sprinkle with icing sugar.

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Spekulatius Marmorkuchen

Spekulatius Marmorgugelhupf 4


Habt ihr noch Spekulatius-Kekse von Weihnachten übrig?
Na, dann geht es euch wie der Markgräflerin.

Für diesen Sonntags-Marmorkuchen wurden übrig gebliebene Spekulatius-Kekse zerbröselt und unter den Marmorkuchen-Teig gemischt, ausserdem ist noch Eierlikör drin.
Wer möchte, kann den Kuchen, wenn er noch leicht warm ist, mit einem Eierlikör-Puderzuckerguss begießen (100 g Puderzucker mit 3-4 Esslöffeln Eierlikör verrühren und auf den noch leicht warmen Kuchen gießen). Ich habe darauf verzichtet und mich für Puderzucker-Schnee entschieden.


Spekulatius Marmorgugelhupf 1


Spekulatius-Marmorkuchen


Zutaten
• Butter für die Backform
• 2 Esslöffel Paniermehl
• 100 g Spekulatius
• 200 g Butter
• 200 g Zucker
• 4 Eier
• 250 g Dinkelmehl Type 630
• 100 g Puderzucker
• 2 Teelöffel Backpulver
• 50 ml Milch
• 100 ml Eierlikör
• 2 Teelöffel Kakaopulver

Zubereitung
Ofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine Gugelhupfform) mit Butter gut einfetten, dann mit Paniermehl bestreuen und in der Form verteilen. In einem Gefrierbeutel Spekulatius mit einem Wellholz krümelig zerdrücken.

In einer Schüssel weiche Butter schaumig schlagen. Nach und nach abwechselnd Zucker und Eier zufügen und ca. 4 Min. mit Rührgerät (Rührbesen) zu einer cremigen Masse rühren. Mehl, Backpulver und Spekulatius zur Masse geben. Milch und Eierlikör zugeben und vorsichtig zu einer dickflüssigen, homogenen Masse verrühren.

Teig halbieren und auf 2 Schüsseln verteilen. Eine Hälfte mit Kakaopulver vermengen, bis der Teig keine hellen Stellen mehr hat. Die Hälfte des hellen Teiges in die Kuchenform gießen. Den dunklen Teig darauf verteilen und anschließend den restlichen hellen Teig zugeben. Den Kuchen im Ofen ca. 45–50 Min. backen.

Nach Belieben in einer Schüssel 100 g Puderzucker mit 3–4 Esslöffel Eierlikör zu einer dickflüssigen Masse verrühren. Kuchen etwas abkühlen lassen, aus der Form nehmen und Glasur darübergießen oder nach dem Abkühlen nur mit Puderzucker bestäuben.

Spekulatius Marmorgugelhupf 2


Speculoos Bundt Cake


Ingredients
Butter for the bundt form
2 tablespoons breadcrumbs
100 g speculoos
200 g butter
200 g sugar
4 eggs
250 g spelt flour type 630
100 g icing sugar
2 teaspoons baking powder
50 ml milk
100 ml egg nogg liqueur
2 teaspoons cocoa powder

Preparation
Heat the oven to 175 °C = 347 °F (top/bottom heat). Butter the bundt form add breadcrumbs and distribute in the mould. In a freezer bag, crumble Speculoos using a rolling pin. In a bowl, beat soft butter until frothy. Gradually add sugar and eggs alternately and stir for approx. 4 minutes to form a creamy mixture. Mix flour, baking powder and crumbled speculoos. Add milk and egg nogg liqueur and gently mix to a thick, homogeneous mixture. Halve the dough and distribute in 2 bowls. Add cocoa powder to one half of the dough and mix. Pour half of the light dough into the bundt form, then spread the dark dough over it and finally add the remaining light dough. Bake the cake in the oven for approx. 45-50 minutes.

If you like, mix 100 g of icing sugar with 3-4 tablespoons of egg nogg liqueur to form a thick icing. Allow the cake to cool slightly (about 10 minutes)  remove it from the mould and pour the icing over it – or simply dust with icing sugar when the cake has cooled down completly.


Spekulatius Marmorgugelhupf 3

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Glühwein-Muffins


Hier ist, wie versprochen, noch das Rezept für die Glühwein-Muffins – irgendwie müssen ja die Glühwein-Überschüsse verarbeitet werden, wenn es dieses Jahr keine Weihnachtsmärkte gibt. Für die Dekoration kamen mir die Spekulatiuskeks-Streusel in der Gestalt von Mini-Lebkuchenmännern gerade recht!


Glühwein? – Ho Ho Hoooo!

Glühwein-Muffins


Zutaten
(Für 12 Stück)
• 250 g Dinkelmehl
• 2 Teelöffel Backpulver
• 1 Prise Salz
• ½ Teelöffel Zimt
• ½ Teelöffel gemahlener Kardamom
•1 Prise gemahlene Muskatnuss
• 1 Ei (Größe M)
• 80 ml Rapsöl
• 80 g Zucker
• 1 Päckchen Bourbon -Vanillezucker
• 50 ml Milch
• 200 ml kalter Glühwein
• 12 Papier-Muffinförmchen

Für den Guss
• 125 g Puderzucker
• 2-3 Esslöffel kalter Glühwein
• 25 g Zartbitter-Schokolade, geraspelt

Zubereitung
Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Papier-Muffinförmchen in die Vertiefungen des Muffinblechs setzen.

Mehl mit Backpulver in eine Schüssel sieben, mit Salz und den Gewürzen mischen.
Das Ei in einer separaten Schüssel mit Öl, Zucker Vanillezucker, Milch und Glühwein verquirlen. Die Mehlmischung unterheben und den Teig in die Förmchen füllen.

Die Muffins 20 bis 25 Minuten backen, bis sie schön aufgegangen und goldbraun sind. Einige Minuten auskühlen lassen und aus der Form nehmen.

Für den Guss Puderzucker mit Glühwein glatt rühren und auf die Muffins streichen. Mit Schokolade bestreuen und mit Spekulatiuskeks-Streuseln dekorieren.



Mulled wine muffins


Ingredients
(For 12 pieces)
250 g flour
2 teaspoons baking powder
1 pinch of salt
½ teaspoon cinnamon
½ teaspoon ground cardamom
1 pinch of ground nutmeg
1 egg (size M)
80 ml rapeseed oil
80 g sugar
1 sachet bourbon vanilla sugar
50 ml milk
200 ml cold mulled wine
12 paper muffin cups

For the topping
125 g icing sugar
2-3 tablespoons cold mulled wine
25 g dark chocolate, grated

Preparation
Preheat the oven to 200 °C = 392 °F. Put paper muffin cups into the muffin tray. 

Sift the flour and baking powder into a bowl, mix with salt and spices.
In a separate bowl, whisk egg with rapeseed oil, sugar, vanilla sugar, milk and mulled wine. Fold in the flour mixture and pour the batter into the muffin cups.

Bake the muffins for 20 to 25 minutes until golden brown. Let cool for a few minutes and remove from the muffin tray.
For the topping, stir the icing sugar with mulled wine until smooth and spread onto the muffins. Sprinkle with chocolate and decorate with speculoos biscuit sprinkles.

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Christstollen-Muffins


Gestern hatte die Markgräflerin ihren letzten Arbeitstag in diesem Jahr. Endlich Urlaub.

Für die Kolleginnen und Kollegen im Büro gab es deshalb für die Kaffeepause weihnachtliches Gebäck: Christstollen-Muffins mit Quark und Glühwein-Muffins, beide Sorten fein gewürzt mit einer Prise Adventszauber: Vanille, Zimt, Kardamom und Nelken oder Muskatnuss.
Hier ist schonmal das Rezept für die Christstollen-Muffins, das Rezept für die Glühwein-Muffins folgt in einem separaten Post.



Christstollen-Muffins


Zutaten
(Für 12 Stück)
• 2 Esslöffel Rosinen bzw. Sultaninen
• 70 ml Rum
• 50 g Zitronat
• 50 g Orangeat
• 50 g geschälte Mandeln
• 125 g Butter
• 250 g Dinkelmehl
• 2 Teelöffel Backpulver
• 1 Messerspitze gemahlener Kardamom
• 2 Messerspitzen Nelkenpulver
• 1/3 Teelöffel Zimt
• 2 Eier (Größe M)
• 1 Päckchen Bourbon -Vanillezucker
• 80 g Zucker
• 250 g Bio-Quark
• 12 Papier-Muffinförmchen

• Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
Rosinen und Rum in einem Topf kurz aufkochen, dann vom Herd nehmen und etwa 1 Stunde ziehen lassen. Inzwischen Zitronat und Orangeat fein hacken. Die Mandeln nicht zu fein mahlen.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Papier-Muffinförmchen in die Vertiefungen des Muffinblechs setzen.
100 g Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Mehl, Backpulver, Mandeln und Gewürze mischen. Eier, Vanillezucker, Zucker, geschmolzene Butter und Quark in einer großen Rührschüssel mit dem Schneebesen verrühren. Rum, Rosinen, Zitronat und Orangeat unterrühren. Zum Schluss die Mehlmischung unterheben, Der Teig sollte nun trocken und zäh sein.
Den Teig in die Förmchen verteilen, leicht an- und glatt drücken. Die Muffins auf der mittleren Schiene des Ofens 20-25 Minuten backen, dann herausnehmen, kurz abkühlen lassen und aus dem Muffinblech lösen, dann auf ein Kuchengitter stellen.
Die restliche Butter (25 g) schmelzen und die noch warmen Muffins damit bestreichen. Mit Puderzucker bestäuben und einziehen lassen. Die Muffins vollständig auskühlen lassen, dann nochmals mit Puderzucker bestäuben.


Christstollen Muffins


Ingredients
(for 12 muffins)
2 tablespoons of raisins
70 ml rum
50 g candied lemon peel
50 g candied orange peel
50 g peeled almonds
125 g butter
250 g flour
2 teaspoons baking powder
1 pinch of ground cardamom
2 knive tips of clove powder
1/3 teaspoon cinnamon powder
2 eggs (size M)
1 sachet bourbon vanilla sugar
80 g sugar
250 g organic quark / cottage cheese
12 paper muffin cups
icing sugar for dusting

Preparation
In a saucepan, briefly bring the raisins and rum to the boil, then take them off the stove and let them stand for about 1 hour. In the meantime, finely chop the candied lemon peel and orange peel. Grate the almonds but not too fine.
Preheat the oven to 180 °C = 356 °F. Place paper muffin cups in the recesses of the muffin tray. Melt 100 g butter and let it cool down a little.
Mix the flour, baking powder, almonds and spices. Mix eggs, vanilla sugar, sugar, melted butter and quark in a large mixing bowl using a whisk. Stir in rum, raisins, cadied lemon peel and orange peel. Finally fold in the flour mixture. The dough should now be dry and tough. Fill the dough into the muffin cups, press lightly and smooth. Bake the muffins on the middle rack of the oven for 20-25 minutes, then remove. Let cool down briefly and remove from the muffin tray, then place on a wire rack. Melt the remaining butter (25 g) and brush the muffins with it while they are still warm. Dust with icing sugar and let it soak in. Let the muffins cool completely, then dust them with icing sugar again.

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Vaniljdrömmar – Schwedische Vanille-Traumkekse


Es gibt ein neues Weihnachts-Plätzchen Rezept im Blog! Diese Kekse, die zu den Klassikern des schwedischen Fika-Gebäcks zählen, machen ihrem Namen (Drömmar = Träume) alle Ehre. Sie sind einfach nur traumhaft köstlich.
Ihre einzigartige, sehr zerbrechliche Konsistenz verdanken sie dem Backtriebmittel Hirschhornsalz, das in Deutschland überwiegend in der Weihnachtsbäckerei (z. B. für Springerle) verwendet wird.



Hier im Blog gibt es auch ein Drömmar Rezept mit geröstetem Hafermehl (Skrädmjöl) aus dem Värmland und ausserdem noch eines für Lavendel-Drömmar.



Vaniljdrömmar


Zutaten
(Für 20 Kekse)

100 g weiche Butter
90 g Zucker
1 Teelöffel Bourbon-Vanillezucker
160 g Mehl
½ Teelöffel Hirschhornsalz (Ammoniumcarbonat)
1 kleine Prise Salz

Zubereitung
Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig aufschlagen, bis sie eine blasse Farbe haben. Mehl, Hirschhornsalz und Salz darüber sieben und gerade so lange rühren, bis ein glatter Teig entsteht, aber nicht länger.
Den Teig mit den Händen zu 20 kleinen Bällen formen und auf das Backblech setzen. 15 Minuten backen. Die Plätzchen sollten sehr blass sein, also nicht oder nur zart bräunen und während des Backens leicht aufbrechen.
Die Plätzchen auf dem Backblech komplett auskühlen lassen, da sie sehr zerbrechlich sind, solange sie warm sind.



Swedish Vanilla Dream-Biscuits – Vaniljdrömmar

Ingredients
(for 20 biscuits)

100 g soft butter
90 g sugar
1 teaspoon bourbon vanilla sugar
160 g flour
½ teaspoon ammonium carbonate
1 small pinch of salt

Preparation
Preheat the oven to 175 °C = 347 °F. Line a baking tray with baking paper.

Cream butter, sugar and vanilla sugar until it has a pale colour. Sift the flour, salt and ammonium bicarbonate over it and stir until the dough is smooth, but not any longer.
Form the dough into 20 small balls with your hands and place them on the baking tray. Bake for 15 minutes. The biscuits should be very pale, i. e. they should not become brown or only lightly brown and break open slightly while baking. Leave the cookies to cool completely on the baking tray, as they are very fragile as long as they are warm

Zum Luziafest – Sonntag, 13.12.2020
Fotoausschnitt einer Postkarte aus Schweden

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Maronenkuchen mit Walnüssen – und ein ganz besonderes Geschenk

Illustration von Janne Birck zum Rezept „Maronenkuchen nach Hildegard von Bingen”

Es ist wieder Maronen (Edelkastanien, Esskastanien) – Zeit!
Beim Spazierengehen oder Wandern findet man derzeit in der Natur allerlei Schätzchen, die sich zum Kochen, Backen oder auch zum Basteln anbieten.
Das macht sich auch im Blog der Markgräflerin bemerkbar: Rezepte wie der glutenfreie Maronenkuchen nach Hildegard von Bingen

oder Hüsinger Torte sind wieder sehr beliebt.

Auch Janne hatte bei mir im Blog das Maronenkuchenrezept gefunden und ausprobiert – es wurde schnell zu einem ihrer Lieblings-Kuchen-Rezepte und sie hat daraufhin das Rezept illustriert, mit der Idee, es in dieser Form irgendwann in einem Kochbuch für Kinder zu veröffentlichen.
Janne ist eigentlich Kostümbildnerin für TV und Film, die Illustration ist nebenbei entstanden. Inspiration dafür war ihr Kater Bertl, den sie sehr liebt und der auf diese Weise ein Denkmal bekommt.
Im Mai hatte mich Janne mit einem ganz besonderen Geschenk überrascht – ein Schneidebrett aus Glas mit ihrer Illustration des Maronenkuchen-Rezepts.
Zum Benutzen finde ich es viel zu schade, und so habe ich es in meiner Küche als Bild bei meiner Arbeitsfläche aufgestellt.
Und heute gibt es noch eine neue Variante des Maronenkuchens – mit Walnüssen, statt Mandeln und mit ein wenig Dinkelmehl und Backpulver – wer kein Gluten verträgt, kann das Dinkelmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen.
Zum Maronenkuchen passt Schlagsahne – darauf haben wir verzichtet. Statt den Kuchen mit Puderzucker zu bestäuben, kann man ihn auch mit einer Schokoladenglasur überziehen.



Maronenkuchen mit Walnüssen


Zutaten
Für eine Kastenform mit ca. 25 cm Länge
• Butter und Mehl für die Backform
• 250 g vorgegarte, vakuumierte Esskastanien
• etwas heiße Milch
• 3 Eier
• 1 Prise Salz
• 150 g Puderzucker, gesiebt
• 100 g weiche Butter
• 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker (8 g)
• 1/4 Teelöffel Zimt, gemahlen
• 2 Esslöffel Kirschwasser (kann auch durch Rum ersetzt werden)
• 150 g Walnußkerne, gemahlen
• 50 g (Dinkel-) Mehl
• 1/2 Päckchen Backpulver (8 g)
• Puderzucker zum Betäuben

Zubereitung
Die Innenseite der Backform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.
Die Kastanien aus der Verpackung nehmen und mit etwas heißer Milch im Mixer pürieren. Die Masse sollte sehr fest, aber glatt sein.
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz und 75 g Puderzucker steif schlagen und beiseite stellen.
Die Butter schaumig aufschlagen. 75 g Puderzucker, Vanillezucker, Zimt und Kirschwasser zufügen und alles zusammen zu einer weißschaumigen Masse rühren. Dann das Eigelb unterschlagen.
Die gemahlenen Walnußkerne und das Kastanienpüree unterrühren.
Das Mehl und das Backpulver mischen, sieben, auf die Kastanienmasse sieben und zusammen mit dem Eischnee vorsichtig unterheben.
Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen.
Den Teig in die vorbereitete Backform füllen, glatt streichen und 45 – 55 Minuten in der Mitte des Ofens backen.
Den Kuchen etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.
Zum Sevieren mit Puderzucker bestäuben.



Chestnut Cake with walnuts


Ingredients
For a cake tin with approx. 25 cm in lenght
Butter and flour for the baking tin
250 g pre-cooked, vacuum-packed chestnuts
some hot milk
3 eggs
1 pinch of salt
150 g icing sugar, sieved
100 g soft butter
1 sachet bourbon vanilla sugar (8 g)
1/4 teaspoon cinnamon powder
2 tablespoons kirsch (cherry brandy – can be replaced by rum)
150 g walnut kernels, ground
50 g flour
1/2 sachet baking powder (8 g)
icing sugar for dusting

Preparation
Butter the inside of the baking tin and dust with flour. Remove the chestnuts from the package and puree them in a blender togetzer with a little hot milk. The mass should be very firm but smooth.
Separate the eggs. Beat the egg white with a pinch of salt and 75 g icing sugar until stiff and set aside. Whip the butter until fluffy. Add 75 g icing sugar, vanilla sugar, cinnamon and kirsch and stir everything together to form a white and frothy mass. Then add the egg yolks and whip.
Stir in the ground walnut kernels and the chestnut puree. Mix the flour and the baking powder, sift onto the chestnut mixture and carefully fold in together with the beaten egg whites. Preheat the oven to 160 °C = 320 °F convection oven. Fill the dough into the prepared baking tin, smooth it down and bake in the middle of the oven for 45 – 55 minutes. Leave the cake to cool in the mould for about 10 minutes, then remove it and let cool completely on a cake rack. Dust with icing sugar to serve.





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Blätterteigpäckchen mit Brie, Thymian und Kirschmarmelade


Ich hatte euch noch das Rezept für die Briepäckchen mit Thymian und Kirschmarmelade, die es zum Galileo Cocktail gab, versprochen.



Die Blätterteigpäckchen passen nicht nur zum Apéro, sie sind auch super zum Brunch, oder zum Mitnehmen für’s Picknick.
Wem die Sauerkirschmarmelade zu süß ist, der kann stattdessen Preiselbeeren verwenden.



Briepäckchen mit Thymian und Kirschmarmelade


Zutaten
• 120 g fester Brie oder Camembert
• ½ Bund Zitronenthymian
• 1 Rolle Blätterteig (375 g)
• 90 g Sauerkirschmarmelade oder Preiselbeeren
• 1 Eigelb
• 1 Esslöffel Milch

Zubereitung
Den Backofen auf 220 °C vorheizen.
Brie in zwölf gleich große Stücke schneiden. Thymian waschen, trocknen und die Blättchen abzupfen. Blätterteig in zwölf gleich große Quadrate schneiden und die Mulden einer Muffinform damit auslegen.
Je ein Stück Brie in jede Mulde geben. Mit Marmelade toppen und mit Thymianblättchen bestreuen. Die Ecken des Blätterteigs zusammennehmen und leicht zu einem Säckchen eindrehen. Eigelb mit Milch verrühren und die Säckchen damit bestreichen. Mit einer Gabel den Teig mehrmals einstechen.
Im heißen Ofen ca. 12 Minuten goldbraun backen. Auf einem Gitter etwas abkühlen lassen oder kalt genießen.



Puff pastry cakes filled with Brie, thyme and cherry jam


Ingredients
120 g solid Brie or Camembert
1⁄2 bunch lemon thyme
1 roll puff pastry (375 g)
90 g sour cherry jam or cranberries
1 Egg yolk
1 tablespoon of milk

Preparation
Preheat the oven to 220°C = 428 °F. Cut Brie into 12 equal pieces. Wash thyme, dry and pluck off the leaves. Cut the puff pastry into twelve squares of the same size and line the hollows of a muffin tin with it.  Put a piece of chees into each one, top with jam and sprinkle with thyme leaves. Twist the  corners of the dough a into a small bag. Mix egg yolk with milk and brush the pastry bags with it. With a fork, prick the dough for several times.
Bake in the preheated oven for approx. 12 minutes until golden brown. Take out of the oven, let cool down on a grid or enjoy cold.