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Himmel- und Erde Gratin und 5 weitere Rezepte mit Blutwurst


Himmel und Erde (rheinisch: Himmel un Ääd) ist ein traditionelles Gericht aus Kartoffelpüree und Apfelmus. Es ist im Rheinland, Westfahlen, Niedersachsen und auch in Schlesien weit verbreitet und etwa seit dem 18. Jahrhundert bekannt.

Seinen Namen erhielt die Speise von der früher verbreiteten und auch heute noch in verschiedenen Regionen gängigen Bezeichnung Erdapfel für Kartoffel, so dass „Himmel“ für die Äpfel an den Bäumen und „Erde“ für die Kartoffeln in der Erde als Hauptbestandteile des Gerichts steht.

Eigentlich ein typisches Rezept für den Herbst, wenn Äpfel und Kartoffeln geerntet werden und die Metzgete Saison angefangen hat.
Aber ab und zu gelüstet es die Markgräflerin nach deftiger Hausmannskost – und deshalb habe ich heute ein Himmel und Erde Gratin für euch.



„Himmel und Erde” Gratin


Zutaten
(Für 4 Portionen)

• 500 g Blutwurst
• 2 säuerliche Äpfel, z. B. Boskop
• 500 g mehligkochende Kartoffeln
• Salz
• Pfeffer
• 3 Eier
• 100 ml Sahne
• 1 Esslöffel Zitronensaft
• Muskat
• Butter für die Form
• Petersilie zum Garnieren

Zubereitung
Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Die Pelle der Blutwurst bei Bedarf abziehen und die Wurst in dünne Rädchen schneiden.
Die Äpfel schälen, das Kernhaus herausstechen und die Äpfel in dünne Scheiben hobeln.
Die Kartoffeln schälen, waschen und ebenfalls in dünne Scheiben hobeln.
Eine Auflaufform mit Butter einfetten.
Kartoffeln, Blutwurst und Äpfel abwechselnd leicht überlappend in die Form schichten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Eier mit der Sahne verquirlen und mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Muskat würzen.
Die Masse über Kartoffeln und Äpfel gießen und im Backofen ca 45 Minuten goldbraun backen.

Die Petersilie waschen, trocken schütteln, fein hacken und über das Gratin streuen.



„Heaven and Earth“ Gratin
(with black pudding, apples and potatoes)


Ingredients
(For 4 portions)

500 g blood sausage / black pudding
2 sour apples, e. g. Boskop
500 g floury potatoes
Salt
Pepper
3 eggs
100 ml cream
1 tablespoon lemon juice
Nutmeg
Butter for the mould
Parsley to garnish

Instructions
Preheat the oven to 200 °C = 392 °F. If necessary, remove the casing of the black pudding and cut the sausage into thin slices.
Peel the apples, cut out the core and plane the apples into thin slices. Peel and wash the potatoes and also cut into thin slices.
Butter a casserole dish.
Layer the potatoes, blood sausage and apples alternately in a slightly overlapping way into the casserole dish. Season with salt and pepper.

Whisk the eggs with the cream and season with salt, pepper, lemon juice and nutmeg.
Pour the mixture over the potatoes and apples and bake in the oven for about 45 minutes until golden brown.

Wash the parsley, shake dry, chop finely and sprinkle over the gratin.



Habt ihr Lust auf weitere Blutwurst-Rezepte bekommen?
Dann probiert doch mal diese hier aus:


Himmel und Erde Strudel



Brägele, Blutwurst und Spiegelei



Blutwurst-Apfel-Taschen (ein Rezept aus Frankreich)



Blutwurst-Gratin mit Apfelsauerkraut



Metzgete – Markgräfler Schlachtplatte aus dem Römertopf



Oder man macht es wie der Markgräfler, der mich neulich mit einem Blutwurstbrot auf dem ein Spiegelei-Herz liegt, überrascht hat – wäre doch auch eine schnelle Idee für den Valentinstag….


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Samstagseintopf mal anders: Outdoor-Küche mit Köstlichkeiten aus dem Dutch Oven

Schichtfleisch aus dem Dutch Oven

Neulich waren der Markgräfler und die Markgräflerin zu einem ganz  besonderen Neujahrsempfang eingeladen.
An einem Samstagmittag hatte sich die Grillsportgruppe Auggen bei einer nahegelegenen Grillhütte eingetroffen, um das Jahr kulinarisch zu begrüßen.
Drei Hobbygriller aus der Winzergemeinde Auggen hatten einst festgestellt, dass sie nicht nur gerne grillen, sondern auch gerne kochen und so haben sie angefangen, sich regelmäßig zu treffen, um gemeinsam neue Ideen auszuprobieren.

Die Treffen der Hobbyköche finden alle 1-2 Monate statt und anschließend werden immer die Partnerinnen zum gemeinsamen Essen eingeladen.



Inzwischen ist die Zahl der „Grillsportler” auf 5 angestiegen und einmal zu Beginn des Jahres veranstalten sie für ihre Familien, Freunde und gute Bekannte einen Neujahrsempfang, zu dem entweder eine Idee für den Grill oder ein Gericht aus dem Dutch Oven dabei ist.



Übrigens gewannen Erwin Lange, Eberhard Grether und Michael Singer von der Grillsportgruppe Auggen beim „Black Forest Smoke & Wine Festival“ in Schliengen im Juli 2016 den Grill-Wettbewerb der „Badischen-Zeitung„.



Ein Dutch Oven ist ein großer, schwerer Topf aus Gusseisen, der direkt in die Glut oder auf ein Dreibein  gestellt wird.
Es gibt ihn in verschiedenen Größen und Ausführungen. Der Deckel hat oft einen hochgezogenen Rand, damit dieser zusätzlich noch mit glühender Grillkohle bedeckt werden kann – also fast wie im Backofen, wenn man mit Ober- und Unterhitze gart.
Der Dutch Oven, auch Feuertopf genannt, wurde unter diesem Namen in den USA und in Australien seit dem 18. Jahrhundert sowohl zum Kochen als auch zum Braten und Backen über offenem Feuer verwendet.



Wir waren überrascht, welche Vielfalt an Gerichten – vom Linsenteintopf mit Rotkraut über Birnen-Bohnen-Speck, Kartoffelgratin, köstliches Gulasch mit viel Zwiebeln, Schichtfleisch bis hin zum Kuchen – in diesen Töpfen zubereitet werden kann, alles weit entfernt von der klassischen Gulaschkanone. Dazu braucht es nämlich jede Menge Erfahrung und Geschick.

Auch Brot backen geht darin und sogar ein Kuchenrezept der Markgräflerin wurde im Dutch Oven ausprobiert. Zum Dessert gab es Rosenkuchen mit Apfel-Quark-Füllung.
Denn hin und wieder stöbern die Mitglieder der Grillsportgruppe bei mir im Blog und lassen sich von den Rezepten inspirieren.



Kartoffelgratin


 



Spinat-Lasagne


 


Birnen, Bohnen und Speck



Grillhähnchen auf der Bierdose gegart


 


Zum Aufwärmen gibt es Glühwein und Kinderpunsch
An diesem Tag war es zwar sonnig, aber sehr kalt…



Die Töpfe für die heißen Getränke, die an Dreibeinen aufgehängt sind,  stammen noch aus Pfadfinderzeiten eines Grillsportlers.


Dutch Oven Grillsportgruppe 16


Heubraten
Schweinebraten,der im Dutch Oven – in Heu gepackt – gegart wurde.




Schichtfleisch
Zuerst wird der Dutch Oven mit Bacon ausgekleidet, dann das gewürzte Fleisch abwechselnd mit Zwiebeln eingeschichtet und langsam gegart.



Die Desserts:
Dampfnudeln mit Sauerkirschgrütze
Apfel-Quark-Schnecken-Kuchen


 


Vielen Dank, dass wir dabei sein durften!


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Tagliatelle mit Gorgonzola-Sauce („Cravattini-Sauce“)


Diese Sauce alla Mamma Miracoli kennt ihr schon von einem Post aus vergangenen Zeiten.
Damals hatte ich das Pasta Produkt mit Kräuter-Käse-Sauce, welches es in den 1980 er Jahren im Supermarkt unter der Bezeichnung „Cravattini” zu kaufen gab, nachgeahmt.
Die Zutaten für dieses Gericht waren in einen Karton verpackt und bestanden aus Farfalle und je einem Beutelchen Käsemischung und Gewürzmischung.

Für die Sauce musste man nur Milch mit einem Stückchen Butter erhitzen, dann Kräuter- und Käsemischung hinzufügen und unter Rühren aufkochen, bis die Sauce schön sämig war.
Als Jugendliche hatte ich die „Cravattini mit Käse-Kräuter-Sauce” immer geliebt. Zum Schluss wurde der Saucentopf bis aufs letzte Restchen mit Brot aufgetunkt. Herrlich!



Basis für die Sauce ist eine klassische Mehlschwitze mit Milch und Gorgonzola oder Blauschimmel-Weichkäse, Parmesan, italienischen Kräutern, wenig Salz, frisch gemahlener Pfeffer, viel Knoblauch, ein wenig gekörnte Brühe – und, jetzt kommt der Clou – mit trockenem Weißwein abgeschmeckt. Einfach nur köstlich.
Diesmal habe ich statt der Farfalle Tagliatelle verwendet. Ganz wunderbar passen übrigens auch grüne Spinat-Tagliatelle.



Tagliatelle mit Gorgonzola-Sauce


Für die Sauce (3-4 Portionen)
Ausreichend für 250-300 g Pasta

• 1 Esslöffel Butter
• 2 Esslöffel Mehl
• ca. 500 ml Milch
• ca. 200 ml trockener Weisswein
• 2-3 Knoblauchzehen
• Salz
• Pfeffer
• 1 Esslöffel getrocknete italienische Kräuter
• 2 Teelöffel gekörnte Brühe
• 100 g Gorgonzola
• 2 Esslöffel frisch geriebener Parmesan

•  Parmesan zum Bestreuen

Zubreitung
Reichlich Wasser für die Pasta aufkochen, salzen, dann die Pasta hinzufügen und nach Packungsanweisung al dente kochen.
Die Butter in einem beschichteten Topf zerlassen, das Mehl dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Nach und nach unter Rühren die Milch hinzufügen. Knoblauch durch die Presse drücken, zur Sauce geben, mit Kräutern, wenig Salz, etwas Pfeffer und gekörnter Brühe würzen, den Blauschimmelkäse in Stücken dazu geben und in der Sauce schmelzen. Mit Weisswein abschmecken, etwas einköcheln lassen, zum Schluss den Parmesankäse kurz unterrühren.
Die Pasta abschütten, gut abtropfen lassen, dann auf vorgewärmte Teller geben, mit Sauce übergießen und mit wenig Parmesan bestreuen.
Dazu gibt es Salat und ein Glas von dem verwendeten Weißwein.



Pasta with gorgonzola cheese and herbs sauce


Ingredients
(makes 3-4 servings)

For the sauce

1 tablespoon butter
2 tablespoons flour
approx. 500 ml milk
approx. 200 ml dry white wine
2-3 cloves of garlic
Salt
Pepper
1 tablespoon dried Italian herbs
2 teaspoons granulated broth

100 g Gorgonzola
2 tablespoons freshly grated Parmesan
+ Parmesan to sprinkle
300 – 400 g Farfalle or Tagliatelle pasta
Instructions
Boil plenty of water for the pasta, add salt, then add the pasta and cook according to package directions until al dente.

Melt the butter in a coated saucepan, add the flour and stir with a whisk. Gradually add the milk while stirring. Press the garlic into to the sauce, season with herbs, a little salt, some pepper and granulated broth, add the Gorgonzola in pieces and melt. Season to taste with white wine, let simmer a little, briefly stir in the Parmesan cheese.
Drain the pasta well, then place on a warmed plate, pour the sauce over it and sprinkle with a little Parmesan cheese.
On the side there is a salad and you can have a glass of the white wine.
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Superbowl kulinarisch: Südstaaten Kalbsragout


superbowl_2019Was haben die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart und Atlanta, Hauptstadt des US-Bundesstaats Georgia, gemeinsam?

Die Marke mit dem Stern!
Im Mercedes-Benz-Stadium findet am 3. Februar der 53. Super Bowl statt, das Endspiel der Saison 2018 der National Football League (NFL) im American Football.

Mercedes Benz USA hat seinen Sitz ganz in der Nähe von Atlanta, in der Stadt sind aber auch Coca Cola sowie der Nachrichtensender CNN beheimatet.

Der bekannteste Sohn der Stadt war Friedensnobelpreisträger Martin Luther King. Atlanta ist aber auch  die Heimat der Schriftstellerin Margaret Mitchell (1900 – 1949), die für ihren im Jahr 1936 erschienenen Südstaaten-Roman Vom Winde verweht“ („Gone with the Wind“)  1937 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. Die gleichnamige Verfilmung (IMDB) aus dem Jahr 1939 mit Vivien Leigh und Clark Gable in den Hauptrollen ist einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählt das Margret Mitchell House an der Peachtree Street, in dem die Autorin ihren Welterfolg auf der Schreibmaschine tippte. Das Haus ist zwei mal abgebrannt, zuletzt während der Olympischen Sommerspiele 1996, und wurde wieder aufgebaut – auch mit der finanziellen Unterstützung des deutschen Autobauers.

Doch zurück zum 53. Super Bowl für den wir uns wieder etwas Kulinarisches haben einfallen lassen….
Das Rezept, welches typisch für die Südstaaten sein soll, erinnert ein wenig an das für Kalbsfrikassee. Dazu habe ich Kartoffelpüree gemacht, auch Süßkartoffel-Püree würde passen.



Südstaaten-Kalbsragout


Zutaten
(für 4-6 Personen)
• 1, 5 kg Kalbfleisch (Gulasch)
• 2 kleine Zwiebeln
• 4 Stängel Petersilie
• 1 Stängel Thymian
• 60 g Butter
• Salz
• Pfeffer
• 2 Esslöffel Mehl
• 125 ml Kalbsfond
• 125 ml trockener Weißwein
• 1 Lorbeerblatt
• 300 g gemischte Pilze (braune Champignons, Steinpilze, Pfifferlinge)
• 2 Esslöffel Rapsöl
• 2 Esslöffel Butter
• 2 Eigelb
• 60 ml Sahne
• 1 Esslöffel Zitronensaft
• 1 Spritzer Tabasco
• 1 Messerspitze frisch geriebene Muskatnuss
• Zucker

Zubereitung

Das Kalbfleisch waschen, trocken tupfen und in Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und fein würfeln, Kräuter waschen und trockenschütteln.

60 g Butter in einem großen Topf erhitzen und das Fleisch darin leicht anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und das Mehl darüber stäuben. Unter ständigem Rühren etwa 2 Minuten anrösten, die Zwiebeln hinzugeben und glasig schwitzen.

Weiter rühren und nach und nach Kalbsfond sowie den Weißwein dazugeben. Anschließend aufkochen lassen. Petersilie, Thymian und Lorberblatt zu einem Strauß zusammenbinden und dazugeben. Den Topf halb abdecken und das Ganze bei mittlerer Hitze circa 45 Minuten köcheln lassen.

Nach der Garzeit den Kräuterstrauß entfernen.

In der Zwischenzeit die Pilze putzen und halbieren oder vierteln (je nach Größe). Anschließend Rapsöl und 2 Esslöffel Butter in einem Topf erhitzen und die Pilze darin goldgelb braten. Leicht mit etwas Salz würzen. Die Pilze mit einer Schaumkelle erausnehmen und zum Ragout geben. Etwa 3 Esslöffel vom Pilz-Sud behalten. Eigelb und Sahne verquirlen und in die Flüssigkeit unterrühren.

Das Gemisch in das Ragout einrühren, leicht erwärmen und eindicken lassen (nicht kochen).

Mit Zitronensaft, Tabasco, Muskat und Zucker würzen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.



Southern Veal Stew


Ingredients
1, 5 kg veal
2 small onions
4 twigs parsley
1 twig thyme
60 g butter
Salt
Pepper
2 tablespoons flour
125 ml veal stock
125 ml dry white wine
1 bay leaf
300 g mixed mushrooms (brown mushrooms, porcini, chanterelles)
2 tablespoons rapeseed oil
2 tablespoons butter
2 egg yolks
60 ml cream
1 tablespoon lemon juice
1 dash Tabasco
1 pinch of freshly grated nutmeg
Sugar

Preparation

Wash the veal, pat dry and dice. Peel onions and finely dice, wash herbs and shake dry.

Heat 60 g of butter in a large saucepan and lightly fry the meat in it, season with salt and pepper and dust the flour over it. Fry for about 2 minutes, stirring constantly, add the onions and fry until glassy.

Continue to stir and gradually add the veal stock and the white wine. Then bring to the boil. Tie the parsley, thyme and laurel leaves into a bouquet and add. Cover the pan halfway and let simmer for about 45 minutes over medium heat.

After the cooking time remove the herb bouquet.

In the meantime, clean and halve the mushrooms or quarter them (depending on their size). Then heat 2 tablespoons of rapeseed oil and 2 tablespoons of butter in a pot and fry the mushrooms in it until golden. Season lightly with a little salt. Remove the mushrooms with a skimmer and add to the ragout. Keep about 3 tablespoons of the mushroom brew. Whisk the egg yolk and cream and stir into the liquid.

Stir the mixture into the ragout, warm slightly and let it thicken (do not boil!).

Season with lemon juice, Tabasco, nutmeg and sugar and adjust to taste with pepper and salt.

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Freitagsfisch: Wirsing-Lasagne und Lachs


Heute habe ich endlich mal wieder einen Freitagsfisch für euch. Obwohl der eigentlich gar nicht im Mittelpunkt steht, denn gebratenen Lachs gab es hier schon im Blog.
Nein – der Hauptdarsteller ist diesmal eine köstliche Wirsing-Lasagne!



Wirsing-Lasagne


Zutaten
(für 4 Personen)
• 3 Knoblauchzehen
• 1 Zwiebel
• 3 Esslöffel Olivenöl
• 1 kleiner Kopf Wirsing
• 1 gestrichener Teelöffel gemahlener Kümmel
• Salz
• Pfeffer
• 200 g Sahne
• 1 Dose (850 ml) geschälte Tomaten
• 4 Esslöffel Tomatenmark
• 2 Esslöffel Aceto Balsamico
• 10 Basilikumblätter
• 150 g Comté oder Bergkäse
• 200 g Lasagneblätter (ohne Vorkochen)
• Butter für die Form

Zubereitung
Knoblauchzehen und Zwiebel schälen, fein würfeln.
Wirsingkohl putzen, waschen, vierteln, den Strunk herausschneiden. Kohlviertel in feine Streifen schneiden.

In einer ofenfesten Schmorpfanne 2 Esslöffel Olivenöl erhitzen, Zwiebel und 2/3 vom Knoblauch darin andünsten.
Die Kohlstreifen hinzufügen und mit andünsten. Mit Kümmel, Salz und Pfeffer abschmecken und ca. 15 Minuten schmoren. Sahne unterrühren.

Für die Tomatensauce die Dosentomaten mit dem Saft in einen hohen Rührbecher geben. Restlichen Knoblauch, Olivenöl, Tomatenmark, Aceto Balsamico und Basilikumblättchen dzugeben und alles pürieren. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
Eine Auflaufform mit Butter fetten. Den Boden mit einer dünnen Schicht Tomatensauce bedecken, eine Schicht Lasagneblätter hineinlegen. Auf die Nudeln eine Lage Wirsinggemüse schichten, mit Sauce und geriebenem Käse bedecken und wieder mit den Lasagneblättern beginnen. So lange wiederholen, bis alle Zutaten verbraucht sind. Auf die letzte Nudelschicht nur noch Tomatensauce und Käse geben.
Lasagne im auf 175 °C vorgeheizten Backofen ca. 35 Minuten backen, bis sie goldbraun ist.


 

 


Savoy cabbage lasagna


Ingredients
(for 4 persons)
3 cloves of garlic
1 onion
3 tablespoons olive oil
1 small Savoy cabbage
1 teaspoon of ground caraway seeds
Salt
Pepper
200 g cream
1 tin (850 ml) peeled tomatoes
4 tablespoons tomato paste
2 tablespoons Aceto Balsamico
10 basil leaves
150 g Comté or mountain cheese
200 g lasagne sheets (without pre-cooking)
Butter for the baking dish

Instructions
Peel garlic cloves and onion, then finely dice.
Clean the savoy cabbage, wash and quarter it, cut out the stalk. Cut the cabbage quarters into fine strips.
Heat 2 tablespoons of olive oil in an ovenproof frying pan, sauté onion and 2/3 of the garlic in it.
Add the cabbage strips and sauté. Season with caraway, salt and pepper and braise for about 15 minutes. Stir in the cream.

For the tomato sauce, pour the canned tomatoes with the juice into a tall mixing bowl. Add the remaining garlic, olive oil, tomato paste, Aceto Balsamico and basil leaves, then puree with a hand blender. Season to taste with salt and pepper.
Butter a casserole dish. Cover the bottom with a thin layer of tomato sauce, put in a layer of lasagne leaves. Put a layer of savoy cabbage on top of the pasta, cover with sauce and grated cheese and start again with the lasagne leaves. Repeat until all ingredients are used up. Finish with a layer of tomato sauce and cheese on the last sheet of pasta.
Bake the lasagne in a preheated oven at 175 °C = 357 °F for approx. 35 minutes until golden brown.

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Vom Vogel Gryff, Wild Maa, Leu und Suuri Läberli z’Morge


Am Samstag, 26. Januar 2019 – es ist wieder soweit – ganz Kleinbasel ist auf den Beinen, um den Tanz des Vogel Gryff, den Wilde Maa und den Leu zu erleben.
Die Markgräflerin war im vergangenen Jahr vor Ort, um sich das Schauspiel zu anzusehen.
Manch einer meint, die drei Gestalten hätten etwas mit der Fasnacht zu tun, der Anlass hat aber tatsächlich einen militärischen Hintergrund:



Die um 1225 erbaute erste Rheinbrücke in Basel führte zu einem raschen wirtschaftlichen Aufschwung Kleinbasels im 13. Jahrhundert. Die Bevölkerung nahm zu, und aus dem Dorf wurde eine Stadt. Grossbasler Bürger investierten in Kanalsysteme, so genannte «Teichanlagen», die von der Wiese abgeleitet wurden, um die Wasserkraft für Mühlen zu nutzen. Neues Gewerbe, wie die immer wichtiger werdende Ziegel- und Backsteinproduktion, erhielt seinen Standort ausschliesslich im Kleinbasel und lockte Einwanderer aus dem Schwarzwald und vom Hochrhein an. Im Jahre 1270 wurden die Kleinbasler erstmals als Bürger (cives) bezeichnet, fünfzehn Jahre später erteilte König Rudolf Kleinbasel die Stadtrechte, sie beinhalteten unter anderem das Privileg, einen Wochenmarkt abzuhalten. Um 1300 zählte die Stadt Kleinbasel 1000 bis 1500 Einwohner. Sie war politisch von Grossbasel getrennt und besass eigene Magistraten, eine eigene Gerichtsbarkeit und autonome Verwaltungsstrukturen. Gleichzeitig bestanden von Anfang an enge wirtschaftliche Verflechtungen zwischen den beiden Städten.

In dieser Zeit schlossen sich die Kleinbasler Bürger in den Drei Ehrengesellschaften zusammen. Anders als die Zünfte im Grossbasel orientierten sie sich nicht gewerblich, also nach Berufen, sondern waren ein Verband von Bürgern, die die Interessen Kleinbasels nach aussen vertraten und dort das öffentliche Leben organisierten und kontrollierten.

Jede Gesellschaft hatte zum Beispiel die Aufgabe, einen bestimmten Abschnitt der Stadtmauer zu überwachen. Die Gesellschaft zum Rebhaus wurde erstmals im Jahre 1304 urkundlich erwähnt; über die Existenz der Gesellschaft zur Hären erfahren wir im Zusammenhang eines Kaufvertrages mit dem Kloster Klingental aus dem Jahre 1384, und 1409 erwähnt ein Bericht über die Eroberung Isteins die Gesellschaft zum Greifen erstmals als militärische Einheit.

Die wirtschaftliche Verflechtung Kleinbasels mit Grossbasel nahm im 14. Jahrhundert stetig zu. Parallel dazu sank die Autorität des Bischofs, der wegen seiner permanenten Geldknappheit nach und nach wichtige Herrschaftsrechte in Kleinbasel an den Grossbasler Rat verkaufen musste.

Trotz der politischen Vereinigung von Gross- und Kleinbasel blieben die unter den Bischöfen entstandenen autonomen Institutionen und Ämter im Kleinbasel jedoch zunächst bestehen, erst allmählich wurden die behördlichen Strukturen vereinfacht und vereinheitlicht. Die Bürger Kleinbasels konnten, sofern sie zum Vorgesetzten gewählt wurden, Ratsmitglied werden. Die Meister der Ehrengesellschaften besassen weitgehende richterliche Befugnisse. Die Gesellschaften waren für das Vormundschaftliche, den Weidgang, die kirchliche Aufsicht, Allmendangelegenheiten und die Weinlese zuständig.

Im 15. Jahrhundert begannen die Drei Ehrengesellschaften damit, einmal im Jahr, damals noch getrennt, einen Umzug durchzuführen. Ihm voraus ging ursprünglich eine militärische Musterung: Die Bürger mussten ihre Ausrüstung wie Harnisch, Hellebarde, Schwert und Helm vorzeigen. Im Laufe der Zeit fügten die Gesellschaften den Umzügen Elemente aus anderen Bräuchen, wie das Umkreisen der Brunnen und die Wassertaufe, hinzu. Die Figuren Vogel Gryff, Leu und Wild Maa werden erstmals 1597 als Ehrenzeichen der drei Gesellschaften beschrieben. Bei den Umzügen, die «Läufe» genannt wurden, führten vermutlich Ueli die Ehrenzeichen wie Tiere an Ketten durch die Strassen.

https://www.vogel-gryff.ch/


Vogel Gryff nach der Landung des Wild Maa am Kleinbasler Rheinufer / Landesteg beim Kleinen Klingental

Der «höchste Kleinbasler Feiertag» fällt jedes Jahr auf den 13., 20. oder 27. Januar, welche im liturgischen Kalender die Tage der Heiligen Hilarius, Fabian und Johannes Chrysostomos markieren, die mit den Ehrengesellschaften assoziiert sind.
Abwechselnd im Turnus von drei Jahren am 13., 20. oder 27. Januar (falls dieser auf einen Sonntag fällt: am Samstag davor) erlebt Basel alljährlich das Fest der drei Ehrengesellschaften zum Rebhaus, zur Hären und zum Greifen. An diesem Tag treten die drei personifizierten Schildhalter Vogel Gryff, ein Greif in schwerem Schuppenpanzer, der Wild Maa, ein Tännchen schwingender Wilder Mann und der Leu, ein Löwe, auf. Sie ziehen durchs Kleinbasel und führen dabei immer wieder ihre traditionellen Tänze vor.


Wild Maa

Jeder Ehrengesellschaft gehören rund 150 Männer an, und jede wird von einem Meister und sechs Vorgesetzten geleitet. Voraussetzung für den Beitritt ist ein Wohnsitz im Kleinbasel oder – bei einem Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt – bedeutsames Grundeigentum im Stadtteil; auch muss ein Bewerber das 18. Lebensjahr erreicht haben, das Basler Bürgerrecht vorweisen können, männlich und wohlbeleumundet sein.

Der Vogel Gryff-Tag beginnt mit der Talfahrt des Wild Maa-Flosses auf dem Rhein um 10.30 Uhr. Die genaue Zeit ist abhängig vom Wasserstand des Rheines.
Der Wilde Mann fährt tanzend auf einem Floss talwärts und wird durch Trommelrhythmen und mit Böllerschüssen begleitet.
Wie es sich gehört, ist sein Blick auf das zu ehrende Kleinbasel gerichtet, und so ist es unvermeidlich, dass er Grossbasel den Rücken zeigt.


Leu

Unterhalb der Mittleren Rheinbrücke erscheinen unterdessen der Vogel Gryff und der Leu mit ihren Begleitern, den drei Tambouren und Bannerträgern, sowie den vier Narrengestalten der Ueli, welche mit klappernden Büchsen Geld für Bedürftige sammeln. Mit mächtigem Satz springt gegen 11 Uhr der Wilde Mann an Land, nicht ohne zuvor die Tanne ausgiebig im Wasser genetzt zu haben.


Mittlere Rheinbrücke in Basel

Um 12 Uhr tanzen die Ehrenzeichen auf der Mittleren Rheinbrücke. Auch während dieses Tanzes bleibt ihr Blick auf das Kleinbasel gerichtet. Danach formiert sich der Umzug. Bis in den Abend hinein geht es, mit einigen trinkfreudigen Pausen, kreuz und quer durchs Kleinbasel vor die Wohn- oder Geschäftssitze der Herren Meister und Vorgesetzten sowie in den Hof des Waisenhauses.

Ab 13 Uhr finden sich die 450 Gesellschaftsbrüder der Drei Ehrengesellschaften (150 je Gesellschaft) zu einer ausgedehnten Mahlzeit, dem Gryffemähli, im Festsaal der Basler Messe zusammen. Die Veranstaltung dauert den ganzen Nachmittag an und ist durch Reden zu aktuellen politischen Themen, musikalischen Darbietungen sowie dem Besuch des Umzuges (im Saal) geprägt.und endet spät in der Nacht mit den Schlusstänzen.



Vogel Gryff

Was glepft? E Schuss! Was mag das sy?
Dert tanzt jo aine uff em Rhy.
E Dannebaimli schwingt er
und ains, zwai, drei verdringgt er.

Nai, nai, das gfallt im Wilde Maa.
D’Kanone gracht. Jetzt kunnt er aa.
E-n-Ueli bättlet Batze.
Dr Lai winggt mit de Datze.

Bym Käppelijoch gumpt stolz und styff
näben Wilde Maa und Lai dr Gryff,
und dausig Basler lache
ab däne-n-alte Sache.

Kinderreim von Anna Keller, den die Basler Kinder in den Kindergärten lernen



Die alljährliche Disziplin der Kinder: Dem ‹Wild Maa› einen Apfel von seinem Kostüm zu stibitzen versuchen – dies soll Glück bringen. Gemäss der Legende, wird eine Frau, welche einen solchen Apfel erhält, dem nächsten Vogel Gryff mit einem Kind beiwohnen.



Die typische Speise sind Suuri Läberli mit Rösti – die Läberli sind hier üblicherweise mit Ueli Bier zubereitet (- ich verwende Wein).
Hier auf der Speisekarte gibt es ausserdem noch Chäswaie und Ziebelewaie, alle diese Gerichte sind auch während der Basler Fasnacht sehr beliebt.


Ueli-Biergläser in einem Schaufenster

Leberli z‘ Morge – deftige Speise schon ab dem frühen Vormittag.
Als Darsteller der Vogel Gryff Figur braucht es auch jede Menge Durchhaltevermögen er muss bis zum späten Abend immerhin 53 Tänze in einem Kostüm, das über 40 Kilogramm wiegt absolvieren!


Suuri Leberle mit Rösti – Saure Leber mit Rösti ©markgraeflerin.wordpress.com

Rezept für Suuri Läberli mit Rösti



Rezept für Chäschüechli


Chäschüechli

Rezept für Ziebelewaie


Ziebelewaie


Mehr Bilder gibt es beim Markgräfler im Blog – dort sieht man auch noch die Fahrt auf dem Rhein und die roten Äpfel im Efeukranz, der um den Bauch des Wild Maa gebunden ist.

Backen, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte, Schokolade, Vegetarisch, Winter

Resteverwertung: Schokoladen-Haselnuss-Kuchen mit Nikolaus


Habt ihr noch Schoko-Nikoläuse im Haus? Dann wird es aber höchste Zeit, diese sinnvoll zu verwerten, denn die Saison ist eindeutig vorbei 😉
Diesen Kuchen habe ich schonmal mit übriggebliebenen Osterhasen gebacken, das geht natürlich auch, falls ihr dann nach Ostern eine Idee braucht, um diese loszuwerden.



Nikolaus-Schokoladenkuchen


Zutaten
(für eine Springform mit 24 cm ∅)

• Butter und Mehl für die Form
• 50 g Haselnüsse
• 150 g Schokoladen-Hohlfiguren „Nikolaus”, Sorte nach Belieben
• 3 Eier
• 1 Prise Salz
• 140 g weiche Butter
• 100 g Zucker
• 140 g Mehl
• ½ Teelöffel Backpulver
• 100 ml Milch
• 1 kleiner Schokoladen-Nikolaus
• Kakaopulver für die Garnitur

Zubereitung

Die Springform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Haselnüsse und Schokolade grob hacken.
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und in den Kühlschrank stellen.
Butter und Zucker schaumig schlagen, die Eigelbe unterrühren.
Mehl und Backpulver mischen, hinzufügen und zusammen mit der Milch zu einem glatten Teig verrühren.
Die gehackte Schokolade und die Haselnüsse untermischen. Zum Schluss das steif geschlagene Eiweiß unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen. In der Ofenmitte ca. 45 Minuten backen.
Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist (Stäbchenprobe).

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen. 10 – 15 Minuten ruhen lassen, dann den Nikolaus darauf legen und schmelzen lassen.
Mit Kakaopulver bestäubt servieren.



Santa Chocolate Cake


Ingredients
(For a Sprinform with 24 cm ∅)

Butter and flour for the springform
50 g hazelnuts
150 g chocolate of any leftover or broken chocolate „Santa Claus“, varieties to taste
3 eggs
1 pinch of salt
140 g soft butter
100 g sugar
140 g flour
½ teaspoon baking powder
100 ml milk
1 small chocolate Santa
cocoa powder for garnish

Preparation

Butter the springform pan with butter and dust with flour.
Preheat the oven to 180 °C (356 °F).  Coarsely chop hazelnuts and chocolate.
Separate the eggs. Beat the egg whites with a pinch of salt until stiff and keep cool in the refrigerator.
Beat butter and sugar until fluffy, stir in the egg yolks.
Add flour and baking powder and mix together with the milk to a smooth dough.
Stir in the chopped chocolate and hazelnuts. Finally, fold in the beaten egg whites.
Pour the batter into the prepared springform. Bake in the middle of oven for about 45 minutes.
Check with a wooden skewer if the cake is baked through.

Remove the cake from the oven and let it rest for 10 – 15 minutes. Then place the chocolate Santa on top and let it melt.
Serve dusted with cocoa powder.

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Schnelle Feierabend-Pasta mit Erbsen und Crevetten


Die Feiertage mit viel Zeit zum Kochen der Festtagsmenüs sind vorbei und es muss abends wieder schnell und mit möglichst wenig Geschirr gehen.
Heute gibt es eine Variante der Spaghetti Alfredo – und zwar mit Crevetten (Garnelen) statt mit Schinken


Pasta mit Erbsen und Crevetten


Zutaten
(für 2 Personen)

• 250  g Spiralnudeln (Fusilli)
• 45 g Butter
• 125 g frisch geriebener Parmesan
• 150 ml Sahne
• 1-2 Esslöffel gehackte Petersilie
• 100 g Erbsen
• 125 g gegarte Crevetten (Garnelen)
• Salz
• Pfeffer

Zubereitung
Die Pasta in einen Topf mit kochendem Salzwasser geben und al dente kochen (Kochzeit siehe Packung). Abseihen, wieder in den Topf geben und warm halten (Deckel auflegen).
Während die Pasta kocht, die Butter in einer mittelgroßen Pfanne bei kleiner Hitze zerlassen. Parmesan und Sahne zugeben und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Die Erbsen  dazu geben, einige Minuten köcheln lassen, dann Petersilie und Garnelen untermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Sauce zu den Spiralnudeln geben und gut vermengen. Mit Parmesankäse und Petersilie garniert servieren.



Spaghetti Alfredo with peas and shrimps


Ingredients
(for 2 people)

250 g fusilli pasta
45 g butter
125 g freshly grated Parmesan
150 ml cream
1-2 tablespoons chopped parsley
100 g peas
125 g cooked shrimps
Salt and pepper

Instructions
Cook the pasta in a pot of boiling salted water until al dente (see package instructions).
Strain, put pasta back into the pot and keep warm (put the lid on).
While the pasta is cooking, melt the butter in a medium sized skillet over low heat. Add Parmesan and cream while stirring continuously and bring to a boil.
Add the peas and and let simmer for a few minutes, then stir in shrimps and parsley. Season with salt and pepper.
Pour the sauce onto the spaghetti and mix well. Serve garnished with Parmesan cheese and parsley.

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Unser Start ins Jahr 2019 – und Blog-Rückblick 2018


Wie die Zeit vergeht… Gerade eben war doch noch Silvester 2018, und jetzt ist doch schon der 14. Januar 2019 – zwei Wochen, die fast unbemerkt vorüber gegangen sind.
Den Silvesterabend haben wir recht ruhig zusammen mit der Familie verbracht. Es gab Raclette und natürlich haben wir mit Sekt das neue Jahr begrüßt und ein paar Wunderkerzen angezündet.
Und es gab in diesem Jahr auch wieder eine Neujahrsbrezel – diesmal wieder eine selbst gebackene… (Rezept für Neujahrsbrezel).



Und einen Jahresrückblick gab es auch noch nicht hier im Blog….
Meine Blogbeiträge wurden im vergangenen Jahr von 457.5869 Besuchern 666.825 Mal aufgerufen.
Die größte Frequenz auf dem Blog konnte ich in den Monaten Mai (66.208 Klicks) und Dezember (70.848 Klicks) verzeichnen.

Die beliebtesten 10 Blogbeiträge, die in 2018 neu erschienen sind, waren folgende:


1. Wildscheinfilet Niedrigtemperatur-Garmethode mit Pfifferlingen, Salat und Brägele



2. Feierabend-Cocktail: Campari mit Bitter Lemon



3. Rosenkuchen mit Apfel-Quark Füllung



4. Weihnachtstradition im Markgräflerland: Linzertorte



5. Schnelle Blätterteig-Apfeltaschen zum Oktoberfest



6. Schwarzwälder Kirschtorte im Glas


 


7. Feierabend-Küche: Süßkartoffel-Suppe mit roten Linsen für zwei



8. Holunderblüten-Gin Tonic



9. Beilagen zu Wild: Hirschmedaillons mit Kartoffeltalern und Rotkraut



10. Kerry Cake – Irischer Apfelkuchen zum St. Patrick’s Day



Vielen Dank an alle Leserinnen und Leser! Ich wünsche euch auch in 2019 viel Spaß beim Lesen und ausprobieren meiner Rezepte.

Eure Markgräflerin

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Aus Omas Backbuch: Feiner Orangenkuchen

Orangenkuchen 1


Dieser Orangenkuchen ist wunderbar saftig und durch das Orangengelee, mit dem der Kuchen bestrichen wird, schmeckt er auch super fruchtig.
Ich hatte noch eine Dose Mandarinorangen im Keller, die aufgebraucht werden musste.

Die Fruchtstücke (gut abtropfen lassen, den Saft anderweitig verwenden) einfach unter den Teig mischen…


Orangenkuchen 3


Feiner Orangenkuchen


Für den Teig
• 250 g Butter
• 200 g Zucker
• 3 Eier
• 4 Eigelbe
• 1 Prise Salz
• 2 Esslöffel Grand Marnier
• abgeriebene Schale von 2 Bio-Orangen
• abgeriebene Schale von 1 Bio Zitrone
• 2 Esslöffel Orangensaft
• 1 Esslöffe Zitronensaft
• 100 g Dinkelmel (Type 630)
• 100 g Kartoffelmehl
• 1 Teelöffel Backpulver
• 100 g geschälte, gemahlene Mandeln
• Butter für die Form

Zum Garnieren
• 100 g Orangengelee
• 50 g geröstete Mandelblättchen

Zubereitung
Butter zusammen mit Zucker schaumig rühren, nach und nach die Eier und die Eigelbe zugeben. Dabei am besten ab und zu einen Löffel Mehl unterrühren, damit die Masse nicht gerinnt.
Salz, Grand Marnier, Orangen- und Zitronenschale sowie den Saft unterrühren.
Das restliche, mit Speisestärke und Backpulver vermischte Mehl, sowie Mandeln zufügen und den Teig in eine gefettete Kasten-Springform füllen.
Den Backofen auf 190 °C vorheizen.
Die Oberfläche des Kuchens glattstreichen und den Kuchen auf die mittlere Schiene des Backofens stellen.
Den Kuchen etwa 1 Stunde und 15 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit die Stäbchenprobe machen.
Wenn der Kuchen gut gebacken ist, aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form lösen.
Das Orangengelee etwas erhitzen, um es flüssig zumachen, dann den noch warmen Kuchen damit bestreichen und mit gerösteten Mandelblättchen bestreuen.


Orangenkuchen 2


Fine orange cake

For the batter
250 g butter
200 g sugar
3 eggs
4 egg yolks
1 pinch of salt
2 tablespoons Grand Marnier
grated peel of 2 organic oranges
grated peel of 1 organic lemon
2 tablespoons orange juice
1 tablespoon lemon juice
100 g flour (Type 630)
100 g potato starch
1 teaspoon baking powder
100 g peeled, ground almonds
Butter for the cake tin

To garnish
100 g orange jelly
50 g toasted almond flakes

Instructions
Cream butter together with sugar and gradually add eggs and egg yolks. It is best to add a spoonful of flour from time to time so that the mixture does not curdle.
Stir in salt, Grand Marnier, orange and lemon peel and juice.
Add the rest of the flour mixed with potato starch, baking powder and almonds and fill the dough into a buttered cake tin.
Preheat the oven to 190 °C = 374 °F.
Smooth out the surface of the cake and place it on the middle rail of the oven.
Bake the cake for about 1 hour and 15 minutes. At the end of the baking time, test with a wooden skewer, if the cake is well baked.
When the cake is well baked, take it out of the oven and let cool for about 10 minutes, then remove from the tin.
Heat the orange jelly a little to make it liquid, then brush the still warm cake with it and sprinkle with toasted almond flakes.