Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frühling, Kartoffeln;, Markgraeflerland, Rezepte

Spargel, Mandelblättchen in Zitronenbutter, Schinken, Kartoffeln


Nein, heute gibt es wieder keinen Samstagseintopf! Denn gestern, als ich am Stellplatz unseres bevorzugten Spargelstands vorbeikam, stand dort ein Stand mit „Edel”- Kirschen.
Offenbar hat das Weingut, von dem wir immer unseren Spargel holen, die Spargelsaison bereits beendet.

Aber woanders gibt es noch welche! Also nochmal ein Spargelrezept – ihr wisst ja, spätestens am Johannistag, dem 24. Juni ist die Saison beendet.
Wie man Spargel kocht, solltet ihr inzwischen wissen, falls nicht, könnt ihr hier spickeln



Mandeln in Zitronenbutter zum Spargel


Zutaten
• 1 Handvoll Mandelblättchen
• 1 kleines Stück Butter
• 1 Teelöffel Zitronensaft
• ½ Teelöffel Salz

Zubereitung
Mandelblättchen in einem Stückchen Butter bei schwacher Hitze 6 bis 7 Minuten goldbraun rösten.
Vom Herd nehmen. Zitronensaft und Salz hinzufügen und über die gegarten Spargelstangen gießen.



Almonds in lemon butter (to serve with asparagus)


Ingredients
1 handful of almond flakes
1 small piece of butter
1 teaspoon of lemon juice
½ teaspoon salt

Preparation
Roast the almonds in a small piece of butter over low heat for 6 to 7 minutes until golden brown.
Remove from heat. Add the lemon juice and salt and pour over the cooked asparagus.

Werbeanzeigen
Amerika, Backen, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frühling, Rezepte, Schokolade, Vegetarisch

Rhabarber-Marzipan Gugelhupf


Zu Ostern hat sich die Markgräflerin selbst beschenkt und sich eine besondere Gugelhupfform gegönnt.

Schon lange hatte ich nach einer Form wie dieser Ausschau gehalten – es ist eine der Backformen des amerikanischen Herstellers Nordicware, der die Formen in außergewöhlichen Designs aus hochwertigem, schwerem und antihaftbeschichtetem Aluguss fertigt. Die Wärme verteilt sich in diesen Formen besonders gleichmäßig was für ein perfektes Backergebnis sorgt.
Nach dem Backen lösen sich Kuchen optimal aus diesen Formen und auch für Puddings oder Eisdesserts sollen sie geeignet sein.

Die deutschen Rezepte für die Formen muss man sich allerdings im Web zusammensuchen – oder die Rezepte von der Nordicware Website aus dem Amerikanischen übersetzen, inklusive Umrechnung der Mengenangaben von Cups in Gramm…



Ich habe es mit einem deutschen Gugelhupf-Rezept (Gugelhupfform mit 1½ Liter Inhalt) versucht und siehe da – die Menge hat gepasst. Auch die Backtemperatur und Backzeit haben gestimmt.
Man kann also jedes x-Beliebige Rühr- bzw. Napfkuchenrezept dafür verwenden und immer die Stäbchenprobe machen, ob der Kuchen durchgebacken ist….



Da gerade Rhabarber Saison hat musste es natürlich ein Rezept mit Rhabarber sein – mit Marzipan im Teig und weißer Kuvertüre als Guss. Köstlich….
In dem Rezept wird kein Backpulver verwendet, wer aber ganz sicher gehen möchte, dass der Kuchen aufgeht, der kann noch 1-2 Teelöffel Backpulver hinzufügen.



Rhabarber-Marzipan Gugelhupf


Zutaten
(Für 1 Gugelhupform mit 1½ Liter Inhalt)
• 400 g Rhabarber
• 100 g Marzipanrohmasse
• 250 g weiche Butter
• 125 g Zucker
• 6 Eier, Kl. M, getrennt
• 120 g Mehl
• 80 g Speisestärke
• 1 Orange, abgeriebene Schale, unbehandelt
• Salz
• 50 g Mandeln, gehackt
• 100 g Aprikosenkonfitüre
• 100 g weiße Schokoladen-Kuvertüre
• 1 Teelöffel Rapsöl

Zubereitung
Rhabarber waschen, putzen und ca. 1 cm groß würfeln. Marzipan grob raspeln, mit der Butter und 50 g Zucker mit den Quirlen des Handrührers mindestens 10 Minuten sehr cremig rühren.
Eigelb jeweils einzeln gut unterrühren. Mehl, Stärke sieben und mit Orangenschale kurz unterrühren.
Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen, dabei 75 g Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis er gelöst ist. 1/3 des Eischnees unter den Teig rühren, damit er geschmeidiger wird, den Rest locker unterheben. Rhabarberwürfel und Mandeln unterheben.
Die Gugelhupfform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig die Form geben.
Im heißen Ofen bei 180 °C auf der mittleren Schiene 50 Min. backen (Gas 2-3, Umluft 160 Grad).
10 Minuten in der Form lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen.
Konfitüre erwärmen und auf den heißen Kuchen streichen. Abkühlen lassen.
Kuvertüre hacken, mit dem Rapsöl über dem heißen Wasserbad auflösen und den Gugelhupf damit bestreichen.



Rhubarb and Marzipan Bundt Cake


Ingredients
(For a 1½ litres bundtcake tin)
400 g rhubarb
100 g marzipan
250 g softened butter
125 g sugar
6 medium-sized eggs, separated
120 g flour
80 g corn starch
grated zest of 1 organic orange
Salt
50 g almonds, chopped
100 g apricot jam
100 g white chocolate couverture
1 teaspoon rapeseed oil

Preparation
Wash and clean rhubarb and dice to about 1 cm. Grate the marzipan coarsely.
Using a hand mixer, stir marzipan together with the butter and 50 g sugar for at least 10 minutes until creamy.
Add egg yolks one by one and thorougly mix into the batter. Sift flour and cornstarch and fold in together with the grated orange zest.
Beat the egg whites with 1 pinch of salt until stiff, pour in 75 g sugar and continue beating until the sugar has dissolved.
Stir 1/3 of the egg whites into the dough to make it smoother, fold in the rest loosely. Then also fold in the rhubarb cubes and almonds.
Butter the the cake tin with butter and dust with flour. Bake in the hot oven at 180 °C = 356 °F on the middle rack for 50 minutes (gas 2-3, fan oven 160 °C = 320°F).
Leave in the tin to cool for 10 minutes, then turn onto a cake rack. Heat the jam and spread on the hot cake.
Chop the couverture, dissolve it with the rapeseed oil over the hot water bath and spread it on the bundtcake.


Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frühling, Garten, Kräuter, Markgraeflerland, Natur & Garten, Rezepte, Vegetarisch

Aus der Wildkräuter-Küche: Giersch-Pesto


Kaum regnet es im Frühling nach ein paar warmen und trockenen Tagen – so wie am vergangenen Wochenende – erstrahlt der Garten in sattem Grün und die Pflanzen schießen förmlich in die Höhe. Aber nicht nur die Radieschen im Hochbeet wachsen zu Riesen heran, sondern auch die Wildkräuter, vor allem die, welche bei manchem Hobbygärtner auf der Liste der unliebsamen und schier unbezwingbaren Unkräuter stehen.
So auch in meinem Vorgarten, wo sich der Giersch dieses Jahr wieder explosionsartig ausbreitet.
Die Markgräflerin hat sich inzwischen damit abgefunden – jedes Jahr im Frühjahr, Sommer und Herbst wird versucht, so viel wie möglich davon samt Wurzel auszurupfen oder auszugraben.
Aber es landet nicht alles im Grünschnitt-Abfall, der zur Kompostierungsanlage gebracht wird, sondern ein großer Teil der jungen, frischen grünen Blättern wird in der Küche verarbeitet.


Die Markgräfler in ihrer grünen Kräuterküche

Die vergangenen beiden Feierabende war ich also damit beschäftigt, den Giersch im Vorgarten zu entfernen – und ich bin immer noch nicht fertig!
Dieses Jahr habe ich auch einen großen Teil an eine Nachbarin verschenkt und ihr geraten, den Giersch wie Spinat zuzubereiten:
Blätter vom Giersch abzupfen, waschen, trockenschütteln. Eine Zwiebel – nach Belieben auch Knoblauch – schälen, fein hacken.
Zwiebelwürfel in Butter andünsten, Gierschblätter dazugeben und wenige Minuten anbraten. Ein wenig Gemüsebrühe dazugeben, nach Belieben mit Sahne verfeinern, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu passt Spiegelei.

Aus einem weiteren Teil habe ich Giersch-Pesto gemacht. Ich habe bewußt keinen Knoblauch mit ins Pesto getan – dieser kann je nach Gericht nach Belieben frisch hinzugefügt werden.
Wie ich das Pesto weiter verwendet habe, erfahrt ihr in einem separaten Beitrag.



Giersch-Pesto


Zutaten
• 2 Handvoll Giersch
• 100 g Mandeln
• ca. 1 Teelöffel Meersalz
• 50 g frisch geriebener Parmesankäse
• Olivenöl / Rapsöl

Zubereitung
Die Gierschblätter abzupfen, waschen und über Nacht trocknen lassen.
Am nächsten Tag alle Zutaten bereitstellen. Die Mandeln in einer Küchenmaschine/Cutter klein hacken.
Die Gierschblätter, Salz und etwas Öl dazugeben und fein hacken.
Den geriebenen Parmesan unterrühren. Pesto in kleine Gläser bis 1 cm unter den Rand füllen. Jeweils mit Öl auffüllen, so dass das Pesto vollständig bedeckt ist und die Gläser gut verschließen.
Das Pesto kann – im Kühlschrank gelagert – ca. 3 Monate aufbewahrt werden.
Pesto immer mit einem sauberen Löffel entnehmen und gleich wieder mit Öl bedecken.



Goutweed / Ground Elder Pesto


Ingredients
2 handfuls of goutweed
100 g almonds
approx. 1 teaspoon sea salt
50 g freshly grated Parmesan cheese
Olive oil / rapeseed oil

Preparation
Pluck off the goutweed leaves, wash and leave to dry overnight.
The next day, chop the almonds into small pieces in a cutter. Add the goutweed leaves, salt and some oil and chop finely. Then stir in the grated Parmesan cheese.
Fill the pesto into small glasses up to 1 cm below the edge. Fill up with oil so that the pesto is completely covered. Close the glasses well.
The pesto can be stored in the refrigerator for approx. 3 months. When you take out some of the pesto, always use a clean spoon and immediately cover with oil again.

Backen, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte, Schokolade, Vegetarisch

Einfach nur … ein feiner Marmorkuchen mit Schokolade


Im Hause der Markgräflerin gab es schon ewig keinen Marmorkuchen mehr…
Dabei ist der Klassiker aus Omas Zeiten so fein und sieht ausserdem sehr hübsch auf dem sonntäglichen Kaffeetisch aus!



Feiner Marmorkuchen


Zutaten
(Für eine Gugelhupf Form, 22 cm Ø)
Für den Teig
• 4 Eier
• 1 Prise Salz
• 250 g Butter
• 1 Päckchen Vanillezucker
• 250 g feiner Zucker
• 300 g helles Dinkelmehl (Type 630)
• 2 Teelöffel Backpulver
• 5 Esslöffel Milch
• 50 g geschälte, gehackte Mandeln
• 50 g bittere Blockschokolade
• 40 g Kakaopulver
• 2 Esslöffel Rum
• Butter und etwas Mehl für die Form
Zum Bestäuben
• Puderzucker

Zubereitung
Die Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen und beiseite stellen.
Die Butter in einer Schüssel schaumig rühren. Nach und nach Vanillezucker und 200 g Zucker dazugeben.
Dann die Eigelb, eins nach dem anderen, in die Masse rühren.
Das Mehl mit dem Backpulver mischen, sieben, danach abwechselnd mit 3 Esslöffeln Milch in den Teig rühren. Anschließend das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben.
Ein Drittel des Teigs abnehmen. In den übrigen Teig die Mandeln mischen.
Die Blockschokolade in eine Schüssel reiben. Mit der restlichen Milch (2 Esslöffel), 50 g Zucker, dem Kakao und dem Rum mischen. In das abgenommene Teigdrittel rühren.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Eine Gugelhupf bzw. Napfkuchenform mit etwas Butter gut einfetten und mit etwas Mehl bestäuben.
Die Hälfte des hellen Teigs einfüllen, darauf den dunklen Teig und darauf den restlichen hellen Teig geben.
Eine Gabel oder ein Holzstäbchen spiralförmig durch den Teig ziehen, um die Marmorierung des Kuchens zu erreichen.
Die Form auf die unterste Schiene des Backofens stellen. Den Kuchen 1 – 1½ Stunden backen.
(Nach etwa 1 Stunde mit einem Holzstäbchen die Garprobe machen: Hängt noch feuchter Teig am Stäbchen, muss noch etwas Backzeit zugegeben werden.)
Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen, etwas in der Form abkühlen lassen (ca. 10 Minuten) und auf ein Kuchengitter stürzen.
Mit Puderzucker bestäuben und vollständig auskühlen lassen.



Fine bundt cake with chocolate and almonds
(Marble Cake)


Ingredients
(For a bundt cake tin, 22 cm Ø)

For the dough
4 eggs
1 pinch of salt
250 g butter
1 sachet vanilla sugar
250 g caster sugar
300 g light spelt flour (type 630)
2 teaspoons baking powder
5 tablespoons milk
50 g almonds, blanched and chopped
50 g plain chocolate
40 g cocoa powder
2 tablespoons rum
butter and some flour for the cake tin
For sprinkling
Icing sugar

Preparation
Separate the eggs, beat the egg whites until stiff and set aside.
Cream the butter in a bowl. Gradually add vanilla sugar and 200 g caster sugar, then add the egg yolks, one by one, to the mixture. Mix the flour with the baking powder and sift.
Then alternately mix flour and 3 tablespoons of milk into the dough. After that, carefully fold in the beaten egg whites.
Take two thirds of the dough and fold in the almonds.
Grate the plain chocolate into a bowl. Mix with the remaining milk (2 tablespoons), 50 g sugar, cocoa and rum and stir into the remaining 1/3 of the dough.
Preheat the oven to 180 °C. Butter a bundt cake tin and dust with flour.
Fill in half of the light dough, add the dark dough and the rest of the light dough. Pull a fork or a wooden stick spirally through the dough to achieve the marble pattern of the cake.
Place the tin on the bottom rack of the oven and bake the cake for 1 – 1½ hours. (After about 1 hour test with a wooden skewer: If the dough stickst to the skewer, some more baking time is needed.)
Take the cake out of the oven, let it cool down a little in the mould (approx. 10 minutes), then put onto a cake rack. Sprinkle with icing sugar and allow to cool completely.


 

Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Kleine Kuchen und Torten, Rezepte, Schokolade, Vegetarisch

Kleiner Birnen-Schokoladen-Gugelhupf


Nachdem nun nahezu alle Weihnachtsgebäcke aufgegessen sind, gibt es endlich wieder einen Sonntagskuchen.
Allerdings nur einen kleinen, aber mit viel Schokolade und saftigen Birnenstücken drin und bestreut mit knusprigen Mandelsplittern.



Kleiner Birnen-Schokoladen-Gugelhupf


Zutaten
(für eine Gugelhupf-Form mit 17 cm ∅)

Für den Teig
• 100 g weiche Butter
• 80 g Zucker
• 1 Päckchen Vanillezucker
• 3 Eier
• 1 Eigelb
• 1 Prise Salz
• ½ Teelöffel abgeriebene Bio-Zitronenschale
• 125 g Mehl
• 50 g Speisestärke
• 1 Teelöffel Backpulver
• 50 g Schokoladentropfen oder zerkleinerte dunkle Schokolade
• 1 reife Birne, klein gewürfelt

Für die Glasur
• 100 g dunkle Kuvertüre
• Mandelsplitter zum Bestreuen

Butter und Zwiebackbrösel für die Kuchenform

Zubereitung
In einer Schüssel die Butter schaumig rühren. Nach und nach Zucker, Vanillezucker, Eier, Eigelb, Salz und Zitronenschale einrühren.
Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischen, sieben und mit der Schokolade unter dne Teig rühren. Die Birnenwürfel unterheben.

Die Backform einfetten, mit Zwiebackbröseln ausstreuen, den Teig einfüllen, glatt streichen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C etwa 45 Minuten backen. Herausnehmen, noch 10 Minuten in der Form lassen, dann zum Auskühlen auf ein Kuchengitter setzen. Mit Puderzucker bestäuben.

Für die Glasur die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Den Kuchen mit der Glasur überziehen und mit Mandelsplittern bestreuen.



Small pear and chocolate bundt cake


Ingredients
(for a Gugelhupf-tin with 17 cm ∅)

For the batter
100 g soft butter
80 g sugar
1 sachet vanilla sugar
3 eggs
1 egg yolk
1 pinch of salt
½ teaspoon grated organic lemon zest
125 g flour
50 g cornstarch
1 teaspoon baking powder
50 g chocolate chips or chopped plain chocolate
1 ripe pear, diced into small cubes

For the glaze
100 g plain chocolate glaze
chopped almonds

Butter and rusk crumbs for the cake tin

Instructions
Stir the butter in a bowl until foamy. Gradually stir in sugar, vanilla sugar, eggs, egg yolk, salt and lemon zest.
Mix flour, cornstarch and baking powder, sift and stir into the chocolate mixture. Fold in the pear cubes.

Butter the baking tin, sprinkle with rusk crumbs, fill in the dough, smooth down and bake in a preheated oven at 200 °C for about 45 minutes. Remove, leave in the tin for another 10 minutes, then place on a cake rack to cool. Sprinkle with icing sugar.

For the glaze, melt the couverture in a water bath. Cover the cake with the glaze and sprinkle with almonds.

Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Markgraeflerland, Rezepte, Vegetarisch, Winter

Weihnachtstradition im Markgräflerland: Linzertorte


Kein Weihnachtsfest ohne Linzertorte! Und ich habe es auch dieses Jahr wieder geschafft, eine zu backen. Hier ist nochmal das Rezept, denn falls ihr noch keine gebacken haben solltet – es ist noch nicht zu spät… Sie schmeckt auch noch nach Weihnachten sehr gut. Gut verpackt und kühl gelagert (zum Beispiel im Keller), hält sich die Linzertorte einige Wochen und schmeckt dann sogar noch würziger.



Markgräfler Linzertorte
nach Oma Marthas Rezept


Zutaten
(für ein rundes Blech Ø 26 cm )

• 250 g Mehl
• 250 g Zucker
• 125 g Mandeln, frisch gemahlen
• 125 g Walnüsse, frisch gemahlen
• 250 g Pflanzenmargarine zum Backen (z. B. Sanella)
• 1 Ei
• 2 Teelöffel Kakaopulver
• 1 Teelöffel Zimt
• 1 Messerspitze gemahlene Nelken
• 1 Messerpitze Backpulver
• 1-2 Schnapsgläser Kirschwasser
• die abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
• Himbeermarmelade und Kirschwasser
• 1 Eigelb mit etwas Milch oder Rahm verquirlt zum Bestreichen

Zubereitung
Mehl, Zucker, Gewürze, Backpulver, Mandeln und Nüsse mischen, auf ein Backbrett häufen und in der Mitte eine Mulde machen. Eier, Kirschwasser und Zitrone in die Mitte geben. Die Margarine in Stücken auf den Teigrand geben. Mit den Händen von außen nach innen schnell zu einem Teig verkneten.
Den Teig ca. ½ Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Etwa 2/3 des Teigs in Größe des Blechs auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ausrollen, in die mit Backpapier ausgelegte Springform geben.

Den restlichen Teig ausrollen mit einem Teigrad Streifen ausrädeln und zuerst einen Rand auf dem Boden legen, mit einer Gabel leicht festdrücken und mit verquirltem Ei bestreichen.
Die Himbeermarmelade (mit Kernen, kein Gelee verwenden!) mit etwas Kirschwasser verrühren und auf den Teigboden streichen.
Dann aus weiteren Teigstreifen ein rautenförmiges Gittermuster (3+3 oder 4+4) auf den Marmeladenbelag legen.
Das verquirlte Ei mit einem Backpinsel auf das Gitter streichen.

Die Linzertorte im vorgeheizten Backofen bei 155 °C etwa 45 Minuten.



Linzer Cake
according to Grandma Martha’s recipe


Ingredients
(for a tart tin Ø 26 cm)

250 g flour
250 g sugar
125 g almonds, freshly ground
125 g walnuts, freshly ground
250 g margarine for baking (eg Sanella)
1 egg
2 teaspoons cocoa powder
1 teaspoon cinnamon
1 pinch of ground cloves
1 knife tip baking powder
1 -2 shot glasses of kirsch
grated peel of an organic lemon
Raspberry jam and kirsch
1 egg yolk whisked with some milk or cream for brushing

Instructions
Mix flour, sugar, spices, baking powder, almonds and nuts, pile on a baking board and make a hollow in the middle. Place eggs, kirsch and lemon in the middle. Put the margarine in pieces on the edge. Quickly knead with the hands from the outside into a dough. Leave the dough in the fridge for about half an hour.
On a slightly floured work surface, roll out about 2/3 of the dough in the size of the tart tin , place it in the tin.

Roll out the rest of the dough. and cut into strips. First place one strip on the edge of the bottom to form a rim, slightly squeeze with a fork and brush with whisked egg.
Mix the raspberry jam (do not use jelly!) with a little kirsch and spread over the bottom of the dough.
Then place a diamond-shaped grid pattern (3 + 3 or 4 + 4) of dough strips onto the jam filling.
Brush the whisked egg onto the grid with a pastry brush. Bake the Linzer cake in a preheated oven at 155 °C = 311 °F for about 45 minutes.

Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Markgraeflerland, Rezepte, Vegetarisch, Weihnachtsbäckerei, Winter

Es ist vollbracht – Spitzbuben

Spitzbuben 1


Es ist geschafft- die diesjährige Spitzbuben-Produktion ist abgeschlossen…


Spitzbuben 2


Spitzbuben


Zutaten

• 375 g Mehl
• 180 g Zucker
• 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
(oder Paté de vanille, gemahlene Vanille oder das Mark einer Vanilleschote)
• 125 g gemahlene Mandeln
• 1 Ei
• 250 g Butter

Für die Füllung
• Himbeer- und Johannisbeermarmelade (1:1)

Für die Glasur
• Puderzucker, Vanille, wenig Wasser

Zubereitung
Mehl, Zucker, Vanillezucker und Mandeln auf ein Backbrett häufen. In der Mitte eine Mulde machen, das Ei hineingeben und etwas mit der Mehlmischung verrühren.
Die Butter in Scheibchen auf den Rand geben und mit einem Messer durchhacken. Dann zu einem Teig kneten.
Den Teig etwas ruhen lassen, dann messerrückendick auswallen.
Kleine, runde Plätzchen ausstechen und bei 200 °C (Umluft 180 °C) ca. 10 Minuten backen.
Vorsichtig vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Für die Füllung eine Mischung aus Himbeer- und Johannisbeermarmelade durch ein Sieb streichen. (Gelee ist nicht geeignet!).
Die Hälfte der Plätzchen damit bestreichen und ein zweites darauf legen. Aus Puderzucker mit etwas Vanille oder Vanillezucker und wenig Wasser einen dicklichen Zuckerguss herstellen. Die Oberseite der Plätzchen damit bestreichen und trocknen lassen.
(Verwendet man Spitzbuben-Ausstecher mit Augen oder Motiven, bestreicht man erst die oberen Plätzchen – die mit den Augen – mit Zuckerguss und lässt diesen trocknen.)


Tassenkekse 4
Spitzbuben als Tassenkeks

This is my family’s favourite recipe for German Christmas Cookies:

Spitzbuben
(Scallywags = German double sandwich christmas cookies filled with jam)

Ingredients

375g flour
180g sugar
1 packet vanilla sugar
(or Paté de vanille, ground vanilla )
125g ground almonds
1 egg
250g butter

For the filling
Raspberry and red currant jam (1: 1)

For the icing
Icinf sugar, ground vanilla, a little water

Instructions
Pile flour, sugar, vanilla sugar and almonds on a baking board. Make a well in the middle, add egg and stir with some of the flour mixture.

Cut butter in small pieces and put onto the flour. Chop butter into the flour with a knife until crumbly. Then knead into a dough.
Let the dough rest for a bit, then roll out a knife back thick.
Cut out small, round cookies and place onto a baking sheet lined with baking paper. Bake at 200 ° C (fan oven 180 ° C) for about 10 minutes.
Carefully transfer the cookies to a wire rack and let cool.
For the filling, mix raspberry and currant jam. Press through a sieve using a spoon to remove the rasperry seeds. (Don’t use jelly instead!).
Spread half of the cookies with jam and place a second cookie on top. For the icing, mix icing sugar with some vanilla or vanilla sugar and a little water. The icing should not be too liquid.
Brush the top of the cookies with it and leave to dry.
(If using cookie cutters with eyes for the top cookies, first brush the top cookies with icing and leave to dry.)

 

Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, glutenfrei, Herbst, Rezepte, Schweiz, Vegetarisch

Rüeblitorte – glutenfrei –


Zum heute stattfindenden Rüeblimärt in Aarau gibt es heute das Remake einer glutenfreie Rüeblitorte – das Rezept stammt aus einem Kochkurs bei Martina und Moritz.
Absolut köstlich!



Rüeblitorte


Zutaten
(für eine Springform mit 24 cm ∅)

•  6 Eier
•  1 Prise Salz
•  abgeriebene Zitronenschale
•  300 g Zucker
•  300 g Möhren
•  300 g Mandeln
•  3 Esslöffel Speisestärke
•  1 Teelöffel Backpulver
•  1 Messerspitze gemahlener Zimt
•  Butter für die Form

Für den Guss und die Garnitur:
•  200 g Puderzucker
•  2 Esslöffel Zitronensaft (oder Rum, Apfelbrand)
•  Pistazienkerne

Zubereitung

Die Eier trennen.
Den Eischnee mit einer Prise Salz sehr steif schlagen.
In einer zweiten Schüssel die Eigelbe mit dem Handrührer dick und cremig schlagen, dabei die Zitronenschale und nach und nach den Zucker zufügen
Die Möhren waschen, schälen, auf einer Reibe fein raspeln. Die Mandeln fein zerhacken.
Möhren und Mandeln unter die Eiercreme ziehen, dabei Speisestärke und Backpulver und Zimt untermischen.
Zum Schluss den Eischnee unterheben.
Die Springform mit Butter einfetten. Die Teigmasse in die Form füllen.
Bei 180 °C (Ober-Unterhitze) oder 160 °C Umluft etwa 1 Stunde backen.
Zehn Minuten in der Form auskühlen lassen. Aus der Form herauslösen, auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
Für den Guss Puderzucker mit Zitronensaft glatt rühren.
Den Zuckerguss auf dem noch leicht warmen Kuchen verstreichen. Die Pistazienkerne grob hacken und über den noch feuchten Guss streuen.



Carrot Cake

Ingredients
(for a springform pan with 24 cm ∅)

6 eggs
1 pinch of salt
grated lemon zest
300g sugar
300g carrots
300g almonds
3 tablespoons cornstarch
1 teaspoon of baking soda
1 pinch of ground cinnamon
Butter for the mould

For the topping and garnish:
200g icing sugar
2 tablespoons lemon juice (or rum, apple brandy)
Pistachios

Instructions
Separate the eggs. Beat the egg whites together with a pinch of salt until very stiff. Set aside.
In a second bowl, beat the egg yolks with a hand mixer until thick and creamy, while gradually adding lemon zest and sugar.
Wash and peel the carrots, then finely grate. Finely chop the almonds.
Fold carrots into the creamy mass, together with almonds, cornstarch, baking powder and cinnamon.
Finally, fold in the egg whites.
Butter the springform pan. Fill the batter into the mould.
Bake at 180 ° C = 356 ° F (conventional oven) or 160 ° C = 320 ° F convection for about 1 hour.
Leave to cool in the mould for ten minutes. Then loosen the cake from the mould a, pounce onto a wire rack. Then let cool completely.
For the topping, mix icing sugar with lemon juice until smooth.
Spread the icing on the cake which is still a bit warm. Chop the pistachios coarsely and sprinkle over the still moist icing.

Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Fingerfood, Food, Fotografie, Herbst, Kleine Kuchen und Torten, Markgraeflerland, Natur & Garten, Rezepte, Vegetarisch

Feigen-Mandel-Muffins


So, die letzten Feigen dieses Herbsts sind vom Baum und der Garten muss jetzt auf den Winter vorbereitet werden.
Ein Teil der Ernte ist als Zutat in diesen köstlichen Muffins gelandet, ein weiterer Teil wurde nochmals zu Marmelade verarbeitet….



Feigen-Mandel-Muffins


Zutaten
(Für 12 Muffins)

• 12 Papierförmchen
• 6 Feigen
• 250 g helles Dinkelmehl Type 630
• 2 Teelöffel Backpulver
• ½ Teelöffel Natron
• 1 Prise Salz
• 3 Esslöffel frisch gemahlene Mandeln
• 1 Ei
• 100 g Rohrzucker
• 1 Päckchen Vanillezucker
• 125 g weiche Butter
• 200 ml Buttermilch
• etwas geriebene Orangenschale
• 50 g Mandelsplitter

Zubereitung
Backofen auf 200 °C vorheizen. Papierförmchen in die Vertiefungen des Muffinblechs setzen.
Die Feigen vorsichtig waschen und trockentupfen. Den Stielansatz abschneiden, vier Feigen in kleine Würfel schneiden. 2 Feigen in dünne Scheiben schneiden.

Mehl und Backpulver i eine Schüssel sieben, mit Natron, Salz und Mandeln vermischen.
In einer separaten Schüssel das Ei mit Zucker und Vanillezucker verquirlen. Fett, Buttermilch und geriebene Orangenschale dazugeben und zu einem glatten Teig rühren.
Das Mehlgemisch vorsichtig unterheben und zum Schluss die Feigenwürfel dazugeben.
Den Teig in die Förmchen füllen, je eine Feigenscheibe oben aufsetzen und mit Mandelstiften bestreuen.
Im vorgeheizten Ofen etwa 20-25 Minuten backen. Nach einer kurzen Abkühlzeit aus der Form nehmen.


Fig and almond muffins

Ingredients
(For 12 muffins)

12 paper cups
6 figs
250 g flour
2 teaspoons baking powder
½ teaspoon baking soda
1 pinch of salt
3 tablespoons freshly ground almonds
1 egg
100 g cane sugar
1 sachet vanilla sugar
125 g soft butter
200 ml buttermilk
some grated orange peel
50 g almond bits to sprinkle

Instructions
Preheat the oven to 200 ° C = 392 °F. Place paper cups in the the muffin tray.
Carefully wash the figs and pat dry. Cut off the stalks, then cut four figs into small cubes and cut 2 figs into thin slices.

Sift flour and baking powder into a bowl, mix with baking soda, salt and ground almonds.
In a separate bowl, whisk the egg with sugar and vanilla sugar. Add butter, buttermilk and grated orange peel and stir to a smooth dough.
Carefully fold in the flour mixture and finally add the fig cubes.
Pour the dough into the moulds, place a fig slice on top of each and sprinkle with almond bits.
Bake in the preheated oven for about 20-25 minutes. Remove from the mould after a short cooling time.

 

Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte, Vegetarisch, Winter

Feine Mandelmakronen mit Vanille


Natürlich könnte man sich ein wenig Arbeit sparen und für diese feinen Mandelmakronen die fertig blanchierten, gemahlenen Mandeln aus dem Backzutaten-Regal verwenden….
Ich persönlich verwende aber grundsätzlich lieber ganzen Mandeln, blanchiere und mahle sie selbst.
Im allgemeinen halten sich nämlich Mandeln und alle Arten von Nüssen nämlich länger, als die gemahlene Ware.
Sollte von der Weihnachtsbäckerei im neuen Jahr noch etwas übrig sein, ist das also nicht ganz so tragisch – man kann etwas später immer noch etwas anderes als Plätzchen damit backen oder man knabbert sie als gesunden Snack.

Außerdem finde ich , dass die frisch gemahlenen Mandeln besser schmecken und man damit ein besseres Backergebnis erzielt. Das Gebäck wird luftiger, lockerer und hat mehr Volumen.



Mandelmakronen


Zutaten
(für 40 Stück)
• 250 g Mandeln
• ½ Vanilleschote
• 250 g Zucker
• 3 Eiweiss
• 1 Teelöffel Zitronensaft
• 40 runde Oblaten, 4 cm Ø
• 40 g feiner Zucker

Zubereitung
Mandeln in eine Schüssel geben und mit kochenheißem Wasser übergießen. Nach 3 Minuten durch ein Sieb abgießen und die Häutchen abziehen.
Mit einem sauberen Küchentuch oder Haushaltspapier trockentupfen. Dann die Mandeln mahlen.
Die halbe Vanilleschote längs aufschlitzen. Das Mark mit einem spitzen Messer herausschaben und mit dem Zucker mischen.
Das Eiweiss sehr steif schlagen. Den Zucker löffelweise zufügen und verschlagen. Gemahlene Mandeln und Zitronensaft unterheben.
Ein Backblech mti Oblaten belegen. Mit zwei Teelöffeln oder einem Spritzbeutel mti mittlerer Lochtülle kleine Häufchen darauf setzen. Leicht mit feinem Zucker bestreuen.
Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene 60 Minuten bei 140 °C backen.
Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchendraht auskühlen lassen



Almond Macaroons

ingredients
(for 40 pieces)
250 g almonds
½ vanilla pod
250 g sugar
3 egg whites
1 teaspoon lemon juice
40 round wafers, 4 cm Ø
40 g fine sugar

preparation
Put almonds in a bowl and pour boiling water over it. Let stand for 3 minutes, then drain in a sieve and remove the skins.
Dab dry with a clean kitchen towel or household paper. Then grind the almonds.
Slit the half vanilla pod lengthwise. Scrape out using a sharp knife and mix with the sugar.
Beat the egg whites until very stiff. Add the sugar spoonwise and beat. Add ground almonds and lemon juice, fold in.
Place wafers on a baking tray. Using two teaspoons or a piping bag with a medium pipe, put  small piles of the macaroon mass onto the wafers. Lightly sprinkle with fine sugar.
Bake in a preheated oven the medium rack at 140 °C 0 284 °F for 60 minutes.
Remove from the oven and let cool on a cake wire