Archive for the ‘Kleine Kuchen und Torten’ Category

EATALY Smeraldo – Milano

2. Juni 2017


An unserem letzten Tag in Mailand, dem 1. Mai war es zunächst nur bewölkt, aber bald, nachdem wir uns auf den Weg in die Innenstadt gemacht hatten, hatte es angefangen in Strömen zu regnen.
Der EATALY Supermarkt in der Nähe der Porta Garibaldi/Porta Nuova hatte geöffnet und so haben wir uns dort ein wenig umgesehen und ein paar köstliche Mitbringsel für uns und die Daheimgebliebenen besorgt.



Bei EATALY werden qualitativ hochwertige,  italienische Lebensmittel angeboten und man bekommt natürlich auch die Spezialitäten aus der Region.
Eataly ist weltweit einer der größten Vertreiber von italienischen Konsumgütern.
Eataly kooperiert mit Slow Food.

In Mailand gibt es auch eine kleine Gärtnerabteilung mit Saatgut, mehrere Restaurants, Backwaren, eine Paninoteca und auch eine große Auswahl an Kochbüchern und Küchenzubehör.

Die Markgräflerin hat sich natürlich wieder ein Souvenir in Form eines Kochbuchs (Mailand/Lombardei) mitgebracht und ein Holzklötzchen mit Rillen, mit dem man Gnocci in die richtige Form bringen kann.

Das Buch erfüllt gleich mehrere Zwecke – es sind alle typischen Rezepte aus Mailand und der Lombardei einhalten – zum Beispiel verschiedene Risotti, Ossobuco, Co(s)toletta, Kürbisgnocchi – mit ansprechenden Food Fotos, ausserdem gibt es stimmungsvolle Fotos aus Mailand zu verschiedenen Jahreszeiten und man kann auch noch Sprachen damit lernen.
Weil es nämlich keine Bücher in Deutsch gab, habe ich mir die Version Italienisch mit  „Untertiteln” gekauft.
Links auf der Seite steht immer der italienische Originaltext, auf der rechten Seite die Übersetzung auf Englisch.
Ein wunderschönes Buch, das man gerne öfters zur Hand nimmt, um darin zu stöbern und etwas daraus nachzukochen.



Hier sind ein paar Bilder von unserem Besuch bei EATALY:



Es war Mittagszeit  – und natürlich bekommt man beim Durchschlendern mächtigen Appetit auf all die Köstlichkeiten.
Da wir nicht mehr so viel Zeit übrig hatten, haben wir uns nicht an einer der Schlangen der Restaurants angestellt, sondern haben uns jeder ein Panino bestellt.
Ich hatte ein Panino mit gegrilltem Gemüse und Käse, der Markgräfler eine Vollkorn-Piadine mit Frittata (Omelett) – beides unterm im Grill warm gemacht.

Danach gab’s an der Caffè-Bar noch einen Espresso und was Süßes zum Dessert.


Pizza!

Panini, Piadine, Tramezzini & Co.


Für zu Hause haben wir einen Panettone mitgenommen, außerdem eine gute Mailänder Salami, Tartufi, Catalogna Samen, eine Stofftasche mit EATALY-Aufdruck, Basilikum-Pesto (nur mit den Zutaten, die da reingehören), Safran Ravioli mit Ossobuco und Gremolata Füllung…



Und dann mussten wir schon wieder zurück in Richtung Hotel – aber nicht, ohne vorher in einer Bar um die Ecke unseren letzten Apéro in Mailand zu genießen.



In den meisten Bars ist es übrigens so, dass man zuerst an der Kasse bezahlt und mit dem Kassenbon zum Tresen geht.
Übrigens haben wir an der Bar nicht schlecht gestaunt, als der Barmann eine 3 Liter Apérol Flasche hervorgeholt hat – gibt es übrigens auch mit Campari.
Na denn – Prost!
Selbst wenn man seinen Apéro im Stehen an der Bar trinkt – was übrigens meist auch preisgünstiger ist, als wenn man sich hinsetzt und dort bedient wird – bekommt man üppige Snacks dazu.


 

Cappuccino Muffins mit Fondant-Kranz

27. April 2017


Ich habe euch ja noch gar nicht erzählt, was es bei uns zum Osterkaffee gab!!! Die Markgräflerin hat schokoladige Cappuccinomuffins gebacken und österlich dekoriert.

Der Zuckerguss ist mit Lebensmittelfarbe grün eingefärbt und zusätzlich habe ich noch grüne Zuckerstreusel aufgestreut, damit es aussieht wie Moos und obenauf tront ein Osternest aus Fondant mit bunten Eiern (gibt es so im Supermarkt zu kaufen).

Natürlich kann man auch essbare Dekorblüten als Frühlingsdeko aufsetzen.
Hier ist das Rezept.



Cappuccinomuffins


Zutaten
(für 6 Muffins)

• abgeriebene Schale von ½ Bio Orange
• 75 g Zartbitter-Schokolade
• 125 g Mehl
• 25 g Kakaopulver
• 25 g brauner Zucker
• 50 g Zucker
• 1 Teelöffel Backpulver
• 1 kleiner Espresso
• 1 Prise Salz
• 50 g zerlassene Butter
• 125 g saure Sahne
• 100 g Sahne
• 1 Ei
• 1 Muffinform
• 6 Papierbackförmchen
• Puderzucker
• grüne Lebensmittelfarbe
• grüne Zuckerstreusel
• 6 Fondant Osternester

Zubereitung
Die Schokolade fein hacken.
Mehl, Kakaopulver, Zucker, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen. In einer zweiten Schüssel Butter, Sahne, Ei, Espresso und Orangenschale cremig schlagen.
Die flüssigen Zutaten unter die Mehlmischung rühren. Dann die gehackte Schokolade unterheben.

Den Ofen auf 200 °C vorheizen.
Papierförmchen in die Mulden des Muffinblechs setzen. Den Teig zweidrittelhoch in die Mulden füllen.
In der Mitte des heißen Ofens 25 bis 30 Minuten backen.
Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Muffins 5 Minuten darin stehen lassen.
Dann aus den Förmchen lösen und auf einem Gitter abkühlen lassen.
Puderzucker mit Lebensmittelfarbe mischen und mit wenig Wasser zu einem Guss verrühren.
Den Zuckerguss auf die Muffins streichen mit Zuckerstreuseln bestreuen und je ein Fondant Nest daraufsetzen.


Cappuccino Muffins
Ingredients
(For 6 muffins)

Grated peel of ½ organic orange
75 g dark chocolate
125 g flour
25 g cocoa powder
25 g brown sugar
50 g fine sugar
1 teaspoon baking powder
1 small espresso
1 pinch of salt
50 g melted butter
125 g sour cream
100 g cream
1 egg
1 muffin tin
6 paper baking cases
icing sugar
green food colour
green sugar sprinkles
6 fondant Easter nests


Preparation
Finely chop the chocolate.
In a bowl, mix flour, cocoa powder, sugar, baking powder and salt. In a second bowl, beat butter, cream, egg, orange peel and espresso until creamy.
Stir the liquid ingredients into the flour mixture. Then add the chopped chocolate.

Preheat oven to 200 ° C = 392 °F.
Place the paper cases in the moulds of the muffin tin. Fill in the dough two-thirds deep.
Bake in the middle of the hot oven for 25 to 30 minutes.
Remove the tin from the oven and allow the muffins to stand for 5 minutes.
Then remove from the moulds and leave to cool on a grate.
Mix icing sugar with food colour and add a small amount of water.
Brush the muffins with icing and sprinkle with sugar sprinkles. Top each muffin with a fondant nest.

Heidelberger Kurfürstenkugel – Kurfürsts Delight

22. April 2017


Mir ist gerade eingefallen, dass ich euch noch versprochen hatte, dieses köstliche Gebäck aus Heidelberg vorzustellen.



Entdeckt haben wir die Kurfürstenkugel in der Filiale der Konditorei Gundel am Universitätsplatz, wo wir unseren Stadtrundgang begonnen hatten.

Feines Mohrenkopfbiskuit, innen mit einem Kern aus Nougatcréme und außen von Marzipan und dunkler bzw. weißer Schokolade umhüllt.



Die Geschichte der Heidelberger Kurfürstenkugel


Das Heidelberger Schloss war bis zu seiner Zerstörung in den Pfälzer Erbfolgekriegen die Residenz der Kurfürsten von der Pfalz. Einer dieser Kurfürsten war Friedrich V., der die englische Königstochter Elisabeth Stuart heiratete. Die Ehe mit ihr war eine Liebesheirat.

Die Zusammenkunft der beiden hatte eine dunkle und eine helle Seite. Die dunkle Seite fand ihren Niederschlag in dem ursprünglichen Widerstand der Königin gegen die Hochzeit der beiden. Der Grund hierfür lag darin, dass Friedrich „nur“ ein Kurfürst war und kein König.

Die helle Seite der beiden Verliebten war ihre unbelastete Zuneigung zueinander, losgelöst von allem Standesdünkel. Zudem nahmen beide aufgrund ihrer äußeren Erscheinung die Menschen für sich ein. So wurde Elisabeth Stuart aufgrund ihres Aussehens, das dem Schönheitsideal der Zeit entsprach, auch die „Perle Britanniens“ genannt.

Die beiden galten als Traumpaar ihrer Zeit. Für seine Frau scheute Friedrich V. keine Kosten und Mühen. Mit großem Aufwand wurden Festlichkeiten veranstaltet. Er ließ für sie sogar das bekannte „Elisabethentor am Stückgarten“ bauen. …

Viele Jahre später, als die Kurfürsten schon längst das Heidelberger Schloss verlassen hatten, das Schloss zu einer Ruine verfallen war und ausgeplündert wurde, begannen einige Interessierte ca. um 1820 herum für das Schloss zu kämpfen, um die blühende Vergangenheit wieder in Erinnerung zu rufen. So gab es insbesondere einen ungewöhnlichen Auftrag, um die Geschichte um Heidelberg und sein Schloss weiterleben zu lassen.

Bäckermeister Gundel, der am Fuße des Heidelberger Schlosses das Café Gundel, ein Mittelpunkt der Heidelberger Gesellschaft mit Bäckerei und Konditorei, führte, erhielt den Auftrag, in Erinnerung an dieses Liebespaar des Heidelberger Schlosses und seine schlechten und guten Zeiten mit seinen köstlichen Zutaten eine Spezialität zu kreieren. Diese sollte dann auf festlichen Anlässen als Symbol der Geschichte Heidelbergs serviert werden.

Auf jeden Fall musste seine über die Heidelberger Stadtgrenzen hinaus bekannte selbstgemachte Nougatcréme dabei sein, die die Heidelberger liebten. Aber wie sollte daraus eine Spezialität in Gedenken an das „Winterkönigspaar“ * werden? Es fehlte ihm noch eine großartige Idee. In drei Tagen war die erste dieser Festlichkeiten. Der Meister grübelte und grübelte, die Zeit wurde immer kürzer.

Nougatplätzchen? … nein, es ist doch nicht Weihnachten, Biskuitrolle? … langweilig, Marzipannougat? … nicht leicht und locker genug, Nougattorte? … nein, es ist ja keine Hochzeit, feine dunkle Schokolade? …
Da wurde er jäh in seinen Gedanken unterbrochen: „Großvater“, rief es von oben „bitte komme zu mir“. Seine Enkelin Barbara bat ihn, ihr noch die Geschichte vom Froschkönig vorzulesen, da sie nicht einschlafen konnte. So erzählte er ihr die Geschichte und langsam schlummerte die Kleine unter den beruhigenden Worten des Großvaters ein.

Die Geschichte des Froschkönigs ging ihm durch den Kopf und inspirierte ihn, seine Spezialität in Form einer Kugel aus seinem erlesenen Material zu schaffen. So war die Idee geboren. Die Idee der Verwandlung – aus etwas Einfachem etwas unerwartet Wunderbares zu schaffen.

Eine Kombination, die alle Sinne anregte: Feines Mohrenkopfbiskuit, innen mit einem Kern aus seiner legendären Nougatcréme und außen köstlich von Marzipan und Schokolade umhüllt. Der Name der Kugel war dann auch schnell gefunden. Sie sollte den Namen dessen tragen, für den sie bestimmt war, „Heidelberger Kurfürstenkugel“.

Urgroßvater Gundel fertigte zu Ehren der Frau des Kurfürsten nicht nur eine dunkle, sondern auch eine helle Kurfürstenkugel mit feiner weißer Schokolade überzogen in Erinnerung an Elisabeth Stewart, die „Perle Britanniens“, an. …

Wie sollte sie verpackt werden? Immer zwei zusammen, je eine dunkle und eine helle Kurfürstenkugel, die an das unzertrennbare und ungleiche Liebespaar erinnern soll.nIn Erinnerung an den Ursprung der Ideenfindung bat er später einen mit ihm befreundeten Maler, den Froschkönig mit der Kugel und einem „standesgemäßen“ Kurfürstenmantel zu malen, der die Verpackung schmücken sollte.

Auf diese Weise bot er fortan in seinem Café die Kurfürstenkugel für alle Heidelberger und Besucher der Stadt an. So gelang es ihm ein Symbol für Heidelberg zu kreieren, das Gundels Spezialitäten mit der Geschichte Heidelbergs und seinem Schloss vereinte. Sitzt man heute im Café Gundel zu Heidelberg, das jetzt von Christian Gundel in vierter Familiengeneration geführt wird, kann man gemütlich beim Verspeisen der Kurfürstenkugel auf das Schloss sehen und an die Geschichte denken, die es einmal schrieb.


The Heidelberg Kurfürstenkugel
Heidelberg Castle was the residence of the princes of the Electoral Palatinate until it was destroyed during the War of the Palatine Succession in the 17th century. One of those electoral princes was Frederick V, who married Elizabeth Stuart, the daughter of the King of England – it was a marriage based on true love.

Their time together as a loving couple had a dark side and a bright side. On the dark side, there was the Queen, who was originally opposed to the couple getting married due to the fact that Frederick was just an electoral prince and not a king.

On the bright side, there was the pure affection the two felt for each other, independent of any class conceit. In addition, they both appealed to their people because of their outward appearance. Elizabeth Stuart, for example, was also called the Pearl of Britannia as the way she looked matched the ideal beauty conception of those days.

They were the fairy-tale couple of their times. Frederick did not refrain from any cost or pain to please his wife. He organized costly festivities and even had the famous Elizabeth Gate built for her at Heidelberg Castle.

Many years later, when the electoral princes had long left Heidelberg Castle and it had become a ruin and was plundered, some people began to show interest in the castle in ca. 1820 and fought to recall its flourishing past. In particular, an exceptional task developed to ensure that the history of Heidelberg and its castle could live on.Master baker Gundel, who ran Café Gundel, a focal point for Heidelberg society with a bakery and cake shop, at the foot of Heidelberg Castle, was given the task to create a speciality using his delicious ingredients to remind us of this loving couple from Heidelberg Castle and its good and bad times. On festive occasions, this was then to be served as a symbol of Heidelberg’s history.

His famous homemade nougat cream, which was known far beyond Heidelberg’s city limits and which all the inhabitants of Heidelberg loved so much, had to be part of it. But how should he use it to create a specialty commemorating the Royal Winter Couple? He still had to think of a great idea. The first of such festivities was to be celebrated in three days. The master baker was thinking and thinking as time was running out.

Nougat biscuits? No, it was not Christmas. A sponge cake? Boring. Marzipan nougat? Not fluffy enough. Nougat gateaux? No, it was not a wedding. Fine dark chocolate? …

Suddenly, he was interrupted in his thoughts: “Grandfather” somebody called from upstairs, “could you come upstairs, please?” His granddaughter Barbara asked him to read to her the story of the Frog Prince because she could not sleep. So, he told her the story, and listening to the calming words of her grandfather, the little girl slowly fell asleep.The story of the Frog Prince was running through the master baker’s head and inspired him to create his specialty from his excellent chocolate and other ingredients in the shape of a ball. Thus, an idea was born. The idea of a metamorphosis, of creating something unexpectedly wonderful from something simple.

A combination touching all spirits: A fine sponge dough ball with a core-filling of his legendary nougat cream covered by delicious marzipan and chocolate. An appropriate name was easily found. It was supposed to carry the name of the one it was meant for, i.e. Heidelberg Kurfürstenkugel.

In honour of the electoral prince’s wife, master baker Gundel not only created a dark Kurfürstenkugel, but also a white one covered with fine white chocolate reminding us of Elizabeth Stuart as the Pearl of Britannia.

How was it supposed to be wrapped? Always two of them together: a dark and a white Kurfürstenkugel to commemorate the dissimilar, but inseparable loving couple.

To keep the memory of the idea’s origin alive, he later asked a befriended painter to paint the Frog Prince in an appropriate electoral prince’s robe to decorate the chocolate box with.

From then on he offered the Kurfürstenkugel to all Heidelberg inhabitants and visitors to the city. He managed to create a symbol for Heidelberg, uniting Gundel’s specialties with the history of Heidelberg and its castle. Sitting in Café Gundel in Heidelberg today, which is run by Christian Gundel in the fourth family generation, one can comfortably enjoy the Kurfürstenkugel while looking at the castle and thinking of the story of the loving couple.


Pie-Day: Kleiner Müsli Apfelkuchen

14. März 2017


Heute ist Pie Day (3.14) und dazu muss es natürlich auch einen Pie bzw. einen Kuchen geben – aber nur einen kleinen, denn es ist ja nicht Sonntag…

Damit das schlechte Gewissen mitten in der Fastenzeit nicht allzu groß ist, habe ich nur ganz wenig Zucker und ein wenig Müsli reingetan, die Äpfel sollten eigentlich schon süß genug sein.
Also gut, einen klitzekleinen Tupfen Sahne gab es noch dazu – den kann man aber auch weglassen … 😉



Müsli Apfelkuchen


Zutaten
(Für ein Kuchenblech mit 23 cm Ø = 8 Stück)

Kuchenteig
• 125 g helles Dinkelmehl (Type 630)
• ½ Teelöffel Salz
• 60 g kalte Butter
• 500 ml kaltes Wasser

Belag
• 2 Eier
• 2 Esslöffel Zitronensaft
• 2 Esslöffel Rohrzucker
• 100 g Müslimischung nach Wahl
• 750 g Äpfel, z. B. Boskoop

Zubereitung
Für den Teig Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Butter in Würfeln zugeben.
Zwischen den Händen zu einer bröseligen Masse reiben. Wasser hinzufügen.
Alles rasch zu einem Teig zusammenfügen. Zugedeckt 30 Minuten kühl stellen.

Backofen auf 180 °C vorheizen. Teig auf wenig Mehl ca. 28 cm Ø groß ausrollen. Ins Kuchenblech legen, Rand andrücken.
Boden mit einer Gabel einstechen. Eier mit Zitronensaft, Zucker und Müsli mischen. Äpfel ohne zu schälen über eine Gemüseraffel dazureiben.
Masse auf dem Teigboden verteilen.
Den Kuchen in der unteren Ofenhälfte ca. 50 Minuten backen.
Zum Servieren nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.



Muesli apple pie

Ingredients
(For a pie tin of 23 cm Ø = 8 pieces)

For the pastry
125 g light spelled flour (Type 630)
½ teaspoon salt
60 g cold butter
500 ml cold water

Filling
2 eggs
2 tablespoons lemon juice
2 tablespoons cane sugar
100 g muesli/cereal mix of your choice
750 g apples, eg Boskoop

Preparation
For the pastry, give flour and salt into a bowl. Add butter in cubes.
Rub between the hands to receive a crumbly mass. Add water.
Mix everything quickly and combine too a dough. Cover and place in the refrigerator for 30 minutes.

Preheat oven to 180 ° C = 356 °F. Roll out dough on little flour to the size of about 28 cm in diametre. Place in the cake tin, press to the edge.
Pierce the pastry with a fork.
For the filling, mix eggs with lemon juice, sugar and muesli. Add unpeeled appples by rubbing it over a vegetable grater and mix.
Spread the mixture onto the pastry.
Bake the pie in the lower half of the oven for about 50 minutes.
Sprinkle with icing sugar and serve with whipped cream to taste.

Badische Quarkbällchen / „Fasnachtsküchle”

26. Februar 2017

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Nach der Narrensuppe gab es zum Dessert bzw. zum Kaffee noch Quarkbällchen.
Diesmal habe ich mal ein Rezept aus der SWR Sendung „Kaffee oder Tee” ausprobiert.
Aber eines muss ich vorneweg sagen – nie wieder ohne Temperaturmessung und am besten in einer Fritteuse, die ich immer noch nicht besitze….!

Bei den ersten Quarkbällchen war nämlich das Fett zu heiß. Ich habe in meiner Küche nur Gaskochfelder und habe darauf einen dünnwandigen Frittiertopf verwendet der mir sozusagen „vererbt” wurde. Die Temperatur lässt sich dabei ziemlich schlecht regulieren. Das Ergebnis war, dass die Quarkbällchen zwar schön aufgegangen sind, aber zu schnell gebräunt waren und demzufolge innen noch roh waren!
Die ideale Temperatur für das Frittierfett liegt bei 140 – 160 °C. Ein Bratenthermometer habe ich zwar, war aber zu faul, die Temperatur zu messen – wird schon, dachte ich.
Der zweite Fehler war, dass ich die Teigportionen zuerst viel zu groß abgemessen hatte – also die Bällchen lieber ein wenig kleiner machen.
Aber solche Küchenpannen passieren halt mal wenn man zu ungeduldig ist und hinterher ist man wieder ein wenig schlauer. Nächstes Jahr klappt es bestimmt besser.

Hier habe ich das Rezept – ihr könnt euch in der ARD Mediathek nochmal anschauen, wie die Quarkbällchen gemacht werden.
Übrigens, wenn man die Quarkbällchen auf Cakepop-Stiele steckt, hat man die ideale Nascherei für eine Fasnachtsparty, die sich auf jedem Buffet gut macht.
Wer mag, kann auch noch ein paar Zuckerkonfetti darüberstreuen.


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Quarkbällchen


Rezept nach
Dorothea Steffen
Sendung vom 17.02.2017

Zutaten
für ca. 30 Stück

• 250 g Mehl (Type 405)
• 12,5 g Backpulver
• 65 g Zucker
• ½ Teelöffel Vanillezucker
• 1 Prise Salz
• 1 Bio-Zitrone (abgeriebene Schale davon)
• 300 g Quark
• 5 Eier (Größe M)
• 50 g Butter
• Erdnussöl zum Frittieren (alternativ Frittierfett)
• Zucker
• Zimt

Zubereitung
Zwei Eier trennen.
Für den Teig das Mehl, das Backpulver, den Zucker, den Vanillezucker, das Salz und etwas Schalenabrieb von der Bio-Zitrone in eine Schüssel geben und vermischen.
Den Quark, 3 ganze Eier und 2 Eigelbe zur Mehlmischung geben und mit den Quirlen des Handrührgeräts oder mit der Küchenmaschine verrühren.
Die Butter in einen kleinen Topf geben, flüssig werden lassen, zur Mehl-Quark-Masse geben und ca. 5 Minuten verrühren.

Den Teig 45 Minuten quellen lassen.

Das Öl in einem hohen Topf erhitzen. Mit einem Esslöffel nach Belieben kleine Teigportionen formen, vorsichtig ins heiße Öl gleiten lassen und gleichmäßig goldbraun ausbacken.
Nicht zu viele Bällchen pro Backvorgang nehmen, damit die Quarkbällchen gut aufgehen können und mit einer Schaumkelle öfters drehen, damit die Quarkbällchen
gleichmäßig goldbraun werden.

Die Quarkbällchen mit einer Schaumkelle aus dem Öl schöpfen, auf Küchenpapier abtropfen lassen, in Zimt und Zucker wälzen und mit Puderzucker bestäuben.

 

Eine Stadt voller Narren: Fasnachtsumzug in Müllheim

20. Februar 2017

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Ich hatte es bereits erwähnt… Im Markgräflerland ist die Fasnacht in vollem Gange. Der Narrenbaum steht – es kann gefeiert werden!


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Die Narrenzunft Müllemer Hudeli hatte gestern zum großen Fasnachtsumzug eingeladen – der Markgräfler hatte bereits berichtet.

Nachdem wir am Samstagabend schon beim Zunftabend waren, konnten wir bei „Kaiserwetter” den Umzug genießen. Ich sage euch – der Frühling liegt in der Luft!!!
Der Umzug war sehr bunt und es waren wieder viele bekannte Narrencliquen, Hästräger und Guggen aus der ganzen Umgebung mit dabei und natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt.


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Was mir dabei weniger gefallen hat, waren die offensichtlich unter 18-jährigen Jugendlichen, die mit harten Sachen im Ärmel an der Umzugstrecke standen.
Und damit nicht genug – nebenbei wurde, zwar in der Gruppe ausserdem ein rosafarbenes Sekt-Fruchtgemisch gekippt, um sich in Stimmung zu bringen.
Aber was soll man dazu noch sagen, wenn die Veranstalter schon mit schlechtem Beispiel vorangehen und die Straße laut mit Mallorca Partyhits wie „endlich wieder Alkohol – endlich wieder alle voll” beschallen…
Aber jetzt zum erfreulichen Teil – ich habe ein paar Bilder vom Umzug für euch gemacht. Hier ist eine kleine Auswahl


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…..YOU……!!! – genau Du wirst jetzt mit Konfetti eingeseift – dafür gibt’s auch ein Gutsle –

 


Müllheimer Dorfzottel – Müllheim


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Müllheimer Heidemännle


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Freiburger Westhansele


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Freiburger Münsterstadt Narre


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Große Abordnung aus Müllheim West – oder Chalampé Ost…. wie man’s sieht 😉



Die Zigeuner Clique Neuenburg mit ihren Feuerschluckern


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Neuenburger Altstadt Glunki



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Wuhrlochfrösche Neuenburg


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Brunneputzer Neuenburg



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Burghexen Neuenburg


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Zeit für eine Kaffeepause mit Fasnachtsgebäck…

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Hier geht’s zum Rezept für Fasnachtsküchle, Berliner und Quarkbällchen….

Hirsemuffins mit Heidelbeeren

31. Januar 2017

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Nachdem ich in der vergangenen Woche Hirsepudding gemacht hatte und euch ausführlich über das besondere Getreide berichtet habe, hatte ich noch Hirse übrig.
Auf der Packung war ein Rezept für Hirsemuffins mit Heidelbeeren abgedruckt. Am Wochenende habe ich die dann für’s Sonntagsfrühstück gebacken.
Die Hirsekörner bleiben knusprig und so sorgen sie mit der Fruchtigkeit der Heidelbeeren für ein angenehmes, crunchiges Frühstückserlebnis.


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Hirsemuffins mit Heidelbeeren


Zutaten
(für 12 Stück)

• 125 g weiche Butter
• 125 g Zucker
• 1 Prise Salz
• 2 Eier
• 150 g Mehl (Dinkelmehl Type 630)
• 1 Teelöffel Backpulver
• 150 g Hirse
• 50-100 ml Milch
• 100 g tiefgekühlte Heidelbeeren
• 12 Papierbackförmchen, Muffinblech
• Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung
Backofen auf 180 °C vorheizen.
Butter Zucker und Salz zu einer hellen Masse rühren.
Ein Ei nach dem anderen dazugeben.
Weitere 3 Minuten zu einer schaumigen Masse schlagen.
Mehl und Backpulver mischen. Zusammen mit Hirse und Milch beigeben. Zu einem zähflüssigen Teig verrühren.
Heidelbeeren sorgfältig darunterheben.
Papierbackförmchen im Muffinblech verteilen. Teig einfüllen.
In der Mitte des Backofens ca. 30 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Mit Puderzucker bestreut servieren.



Muffins with millet and blueberries

Ingredients
(For 12 muffins)

125 g soft butter
125 g sugar
1 pinch of salt
2 eggs
150 g flour (spelled flour type 630)
1 teaspoon baking powder
150 g millet
50-100 ml milk
100 g frozen blueberries
Icing sugar for sprinkling

Preparation
Preheat oven to 180 °C = 356 °F.
Whisk butter with sugar and salt until light and creamy. Add one egg after another.
Beat another 3 minutes until frothy.
Mix flour and baking powder. Add together with millet and milk. Mix to receive a viscous dough.
Carefully fold in the blueberries.
Line muffin tin with paper baking cups. Fill in the dough.
Bake on the middle rack of the preheated oven for about 30 minutes. Take out and let cool.
To serve, sprinkle with icing sugar.

Blogstatistik – Das war das Jahr 2016 von „Lebensart im Markgräflerland”

14. Januar 2017

blogstatistik-lebensart-im-markgraeflerland-2016


In den vergangenen Jahren haben die WordPress-Statistik-Elfen immer einen Jahresrückblick erstellt, den man nur noch teilen musste.

Für das Jahr 2016 war das nicht der Fall, und so habe ich fast vergessen, meine Blogstatistik genauer anzusehen.
Die halbe Million Klicks habe ich dieses Jahr zwar nicht geschafft, aber wie in den vergangenen Jahren gab es wieder eine enorme Steigerung sowohl bei den Aufrufen als auch bei den Besucherzahlen:


484.721 Klicks
293.782 Besucher


Folgende 10 Beiträge wurden 2016 am häufigsten aufgerufen:


Home page / Archives 165.465
Neu im Kühlregal:
Skyr von Lidl
34.220
Für den Grillabend:
Orientalischer Couscous-Salat mit Minze
30.256
Zitronenmelisse Sirup 6.747
Maronenkuchen nach Hildegard von Bingen
(glutenfrei)
5.098
Niedrigtemperatur-Garen:
Zartes, saftiges Schweinefilet
mit Champingnons und Spätzle
3.503
Fliederblüten Sirup 3.333
Bella Italia – Venezia –
Wie man Radicchio (di Treviso) serviert
3.235
Mango Lassi – Schönheitsdrink oder:
Indisch für Anfänger (2)
3.024
Meine Nachbarin kann –
Pasta mit Vulkanspargel
2.460
Kornelkirschen Marmelade 2.388


Die 10 beliebtesten der 195 im  Jahr 2016 veröffentlichten Beiträge waren folgende:

Ein Foto aus einem Beitrag über die Kirschblüte im Eggenertal (April 2016)

8.948 Aufrufe


Kirschbluete 2016 04_22_28


1. Alkoholfreier Aperitif mit Sanbitter und Bitter Lemon (Januar 2016)

340 Aufrufe


Sanbitte_Lemon 037


2. Tessiner Brottorte nach Betty Bossi (Mai 2016)

303 Aufrufe


Torta di Pane Betty Bossi 3


3. New York Eggnog Muffins – Eierlikör Muffins (März 2016)

290 Aufrufe


Eggnogg Muffins 7


4. Mallorquinischer Mandelkuchen (März 2016)

240 Aufrufe


Mallorquinischer Mandelkuchen 3


5. Rhabarberkuchen mit Marzipan Amaretto, Mandeln und Baiserhaube (Mai 2016)

233 Aufrufe


Rhabarberkuchen Marzipan 3


6. Weißwurst Brezn Rollen (September 2016)

225 Aufrufe


weisswurstrollen-8


7. Saftiger Schoko-Nuss-Kuchen, glutenfrei (Januar 2016)

208 Aufrufe


Schoko Haselnusstorte glutenfrei 2


8. Versunkener Rhabarberkuchen mit Lavendel (Mai 2016)

187 Aufrufe


Versunkener Rhabarberkuchen 7


9. Blätterteigschnecken pikant – comme une tarte flambée (Juni 2016)

184 Aufrufe


Tarte flambee Blätterteigschnecken 1


10. Paté Lorrain (August 2016)

183 Aufrufe


 Sommer 2016 Urlaub 115 Pate Lorrain


Vielen Dank an euch alle!

Eure Markgräflerin

Für den kleinen Haushalt: Birne-Helene-Blechkuchen mit Überraschungspunkten (#PolkaDots)

20. September 2016

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Von einer Cake-Pop-Maker Backacktion hatte ich noch fertig gebackene Teigkugeln im Tiefkühler. Und neulich, als es ans Aufräumen des Vorratskellers ging und auch das Abtauen des Gefrierschranks dran war, habe ich sie aufgetaut.
Aber auf Cakepops hatte ich gar keine Lust – oder sagen wir mal, nicht auf die Schokoladen-Tunkerei und das ganze drumherum.
Wie wäre es denn, wenn man die Cakepop-Kugeln einfach in einem Kuchen als Überraschung verstecken würde?


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Sieht unscheinbar aus – die Überraschung kommt, wenn man den Kuchen anschneidet!


Der Kuchen müsste natürlich eine dunklere Farbe haben, damit die Kugeln besser zur Geltung kommen. Ein Schokokuchen muss es sein.
Und dann hatte ich noch Birnen, die auch in dem Kuchen verschwinden sollten. Da dachte ich sofort an „Poire Belle Hélène” Birne mit Schokolade.

Birne Hélène  (französisch: Poire belle Hélène) ist ein Dessert der klassischen französischen Haute cuisine. Im Originalrezept werden frische, geschälte Birnen in Läuterzucker pochiert, nach dem Auskühlen auf Vanilleeis angerichtet und mit kandierten Veilchen bestreut. Dazu wird eine heiße Schokoladensauce gesondert gereicht. Das Dessert wurde um 1870 von Auguste Escoffier kreiert, als Jacques Offenbachs Operette Die schöne Helena in Paris aufgeführt wurde.

Naja, kandierte Veilchen habe ich keine mehr auf Vorrat, dafür aber die netten Punkte…
Was für eine tolle Idee!


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Kleiner Birne-Helene-Blechkuchen


Zutaten für einen kleine Blechkuchen 
(Brownieblech, ca. 18×26 cm)

• 200 ml Milch
• etwas gemahlene Vanille
• 200 g Birnen (frisch oder aus der Dose)
• 250 g helles Dinkelmehl (Type 630)
• 2 Teelöffel Backpulver
• 3 Esslöffel dunkles Kakaopulver
• 1 Prise Salz
• 100 g weiche Butter
• 100 g Zucker
• 12 vorgebackene Cakepop-Kugeln
• Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
Die Brownieform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen.
Die Milch mit der gemahlenen Vanille einmal aufkochen und wieder abkühlen lassen.
Frische Birne schälen und von den Kerngehäusen befreien, Dosen-Birnen abtropfen lassen. Birnen in kleine Stücke schneiden.
Mehl, Backpulver und Kakaopulver in eine Schüssel sieben, mit Salz und Birnenstückchen mischen.

In einer größeren Schüssel das Ei verquirlen, mit Butter, Zucker und der Vanillemilch mischen.
Das Mehlgemisch vorsichtig unterheben.
Den Teig in die Form füllen und glattstreichen. Die Cakepop-Kugeln gleichmäßig darauf verteilen und in den Teig drücken.
Im vorgeheizten Backofen 20 bis 25 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren.


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Small pear-Helene Cake with Polka Dots

Ingredients for a small cake
(Brownie baking tin,  about 18×26 cm)

200ml milk
some ground vanilla
200g pears (fresh or canned)
250g flour (I use light spelled flour,Type 630)
2 teaspoons baking powder
3 tablespoons dark cocoa powder
1 pinch of salt
100g softened butter
100g sugar
12 pre-baked cake pop balls
Icing sugar for dusting

Preparation
Preheat the oven to 200 ° C = 392 °F.
Butter the Brownie tin and sprinkle with flour or line with baking paper.
Bring milk together with ground vanilla to a boil, take off the heat and let it cool again.
Peel fresh pears and remove the cores or drain canned pears. Then cut pears into small pieces.
Sift flour, baking powder, a pinch of salt and cocoa powder into a bowl and mix with the pears.

In a larger bowl, whisk egg, butter, sugar and vanilla milk. Carefully fold in the flour mixture.
Pour batter into the tin and smooth out. Spread the cake pop balls evenly on it and press it into the dough.
Bake in a preheated oven for 20 to 25 minutes. Let cool and sprinkle with a little icing sugar.

Ein kulinarischer Kurzurlaub in der Lorraine- Teil 15: Der Heimweg – Gérardmer

17. September 2016

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Gérardmer, auch die „Perle der Vogesen” genannt, ist dank seiner herrlichen Lage am See inmitten bewaldeter Berge im Sommer wie im Winter ein beliebter Ferienort.
Deshalb haben auch wir auf unserem Heimweg aus dem Urlaub in der Lorraine dort eine Pause eingelegt.
An diesem Tag war es besonders kühl und an ein Bad im See war nicht zu denken.
Es waren trotzdem viele Touristen rund um den See unterwegs – in Frankreich sind vom 1. Juli bis zum 31. August Sommerferien. Außerdem war am Tag zuvor (Donnerstag) der französische Nationalfeiertag, der 14. Juillet – und so haben sicherlich einige Franzosen, die keinen Urlaub hatten, den Freitag als Brückentag für einen Tagesausflug oder ein verlängertes Wochenende genutzt.
Wir haben uns erst einmal mit Baguette, Käse und Tee auf eine Bank am See gesetzt und Mittagspause gemacht.


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-am Lac de Gérardmer….bibberkalt – und das Mitte Juli!!!


Mit 2,2 km Länge, 750 m Breite und einer Tiefe vo 38 m ist der Lac de Gérardmer der größte See der Vogesen.
Bei schönem Wetter lädt der See zum Baden, Segeln, Ruden, Kanu- und Kajakfahren ein.
Eine Uferstraße führt rund um den See (6,5 km) und bietet auf den waldfreien Strecken reizvolle Ausblicke.


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Wir kannten den Ort schon von einer Fahrt zum Narzissenfest, das in Gérardmer alle 2 Jahre mit einem großen Umzug stattfindet
Hier geht es zum Beitrag… Fête des Jonquilles in Gérardmer


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Wir haben dann einen kleinen Spaziergang durch den Ort gemacht und in einer Patisserie zwei Törtchen mit Heidelbeeren aus den Vogesen als Souvenir für zu Hause mitgenommen, die am Abend dann auch genüßlich verspeist wurden….
Außerdem haben wir in einer landwirtschaftlichen Verkaufsstelle, einer Art Kooperative, die typischen Kräuterbonbons gefunden, die hier in den Vogesen oft angeboten werden.
Die mussten natürlich auch noch als Souvenir mit ins Markgräflerland!



Als wir uns gegen 16 Uhr auf den Heimweg machten, kam plötzlich doch noch die Sonne zum Vorschein.
So – jetzt darfst Du nochmal ein Foto machen, sagte ich zum Markgräfler!


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Das Rezept für eine „Tarte aux Myrtilles” findet ihr hier: Heidelbeertarte nach einem Rezept aus den Vogesen
Die Tartelettes aux Myrtilles aus Gerardmer bestanden einfach nur aus einem Mürbeteigboden, der mit einer dicken Schicht aus Heidelbeeren belegt und etwas Puderzucker bestreut war.



Und das war unser kulinarischer Kurzurlaub in der Lorraine:

Teil 1: Von St. Dié nach Lunéville

Teil 2: La Maison de la Mirabelle in Rozelieures

Teil 3: Edles Kristall und gallo-romanische Funde in Baccarat

Pâté Lorrain – Die älteste Spezialität Lothringens

Teil 4: Wasser-Lichtspiele mit Musik im Schlosspark von Lunéville

Teil 5: Ein Ausflug nach Nancy – von Stanislas, Bergamottes und Macarons

Teil 6: Nancy – Macarons des sœurs Macarons

Teil 7: Nancy – Le Saint-Èpvre, Rosen und Park de la Pépinière

Teil 8: Nancy – Ein Garten und süße Souvenirs

Gâteau Lorrain aux Mirabelles: Französischer Joghurt-Becher-Kuchen mit Mirabellen – ein Rezept aus der Lorraine

Teil 9: Restaurant – LE PETIT COMPTOIR – in Lunéville (1)

Schweinekoteletts mit Mirabellen

Teil 10: Die Fayencen von Lunéville, Gerbéviller und eine Ruine

Teil 11: 54300 Lunéville – France

Teil 12: Im Land des weißen Goldes – Marsal, Le Saulnois

Teil 13: Restaurant – LE PETIT COMPTOIR – in Lunéville (2)

Teil 14: Der Heimweg – Épinal


 



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