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Semla / Fettisdagsbulle / Fastlagsbulle – Süsse Fasnachtbrötchen aus Schweden


Die Markgräflerin hatte vom Markgräfler zum Valentinstag ein dickes Buch über die Skandinavische Küche mit ganz vielen Rezepten aus dem Norden geschenkt bekommen.
„Nordic Das Kochbuch”, geschrieben von einem waschechten Schweden, Magnus Nilsson der mehrere Jahre für dieses Buch unterwegs war und neben den Rezepten auch stimmungsvolle Bilder zeigt und viel Hintergrundwissen vermittelt.
Und wie sollte es auch anders sein? – Ich  habe darin gleich mehrere Rezepte gefunden, die ich unbedingt einmal ausprobieren möchte und die sich auch mit Zutaten zubereiten lassen, die man bei uns im Markgräflerland problemlos bekommen kann.

Das erste Rezept, welches ich rausgesucht hatte, passt gerade wunderbar in die Fasnachtszeit.
Die Schweden feiern zwar keine Fastnacht, Fasching oder Karneval und es ist auch nicht üblich, aus irgendeinem Grund nach Fastnacht bis Ostern eine Fastenzeit (=Fastlag) einzulegen, dennoch gibt es am Faschingsdienstag (=Fettisdag) in Schweden  – wie auch in vielen anderen Ländern – ein traditionelles Gebäck.
Dieses Gebäck gibt es aber nicht nur in Schweden, sondern auch in Norwegen, Finnland, Island oder Dänemark.

Sie bestehen im Wesentlichen aus einem süßen, mit Kardamom gewürzten Brötchen aus Hefeteig, das in den einzelnen Ländern mit unterschiedlichen Zutaten gefüllt wird:
In Schweden nimmt man für die Füllung nach dem Backen Marzipan und Schlagsahne, in Norwegen Erdbeer- oder Himbeermarmelade und Sahne, während man in Island und Dänemark die Brötchen bereits vor dem Backen mit Konditorcreme oder weissem Zucker (eine Creme aus Butter, Zucker und Marzipanrohmasse) füllt.
Ach ja, ich habe nicht die komplette Menge gebacken, sondern die Zutaten halbiert, aber da es etwas schwierig ist, ein Ei zu halbieren und dann auch noch Verwendung für die zweite Hälfte zu finden, ein ganzes Ei verwendet. Eventuell braucht man dann 1 bis 2 Esslöffel mehr Mehl.

Dazu gehört natürlich eine Tasse Kaffee!



Süße Fasnachtsbrötchen aus Schweden


Zutaten
(Für 12 Stück)

Für den süßen Hefeteig
• 320 ml Milch
• 150 g Butter
• 1 Esslöffel Kardamom
• 50 g frische Hefe
• 1 Ei
• 125 g Zucker
• 1 Teelöffel Salz
• 750 g Weizenmehl Type 550
• plus Mehl zum Bestäuben

Für die Füllung
• 100 g Marzipanrohmasse, grob gerieben
• 50 ml Milch

Zum Servieren
• Schlagsahne
• Puderzucker zum Bestäuben.

Zubereitung
Für den Teig Milch, Butter und Gewürze in einen kleinen Topf geben und erhitzen, bis die Butter zerlassen ist. Auf etwas über Zimmertemperatur abkühlen lassen, dann die Hefe in der Milch auflösen.
Hefemischung, Ei, Zucker, Salz und Mehl in der Rührschüssel einer mit Knethaken ausgestatteten Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät und Knethaken 10 Minuten zu einem elastischen Teig verkneten. Der Teig sollte nicht an den Schüsselrändern kleben bleiben.
Die Schüssel abdecken und den Teig 20 – 40 Minuten (je nach Umgebungstemperatur) auf doppeltes Volumen gehen lassen.

Den Teig kurz auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zurückschlagen, dann zu zwölf runden, gleich großen Brötchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
Abdecken und erneut auf fast doppeltes Volumen gehen lassen. Die Zeit kann erneut variieren, sollte aber bei rund 15 – 20 Minuten liegen.

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
Die Brötchen 10 – 12 Minuten goldbraun backen, dann auf Kuchengittern abkühlen lassen.
Sobald die Brötchen kalt sind, entweder mit einem kreisförmigen Schnitt einen runden Deckel oder durch dreimaliges Einstechen einen dreieckigen Deckel schneiden. Ein wenig Teig aus dem Inneren entnehmen, sodass eine kleine Höhle für die Füllung entsteht.

Den aus den Brötchen entnommenen Teig mit Marzipanrohmasse und Milch verkneten. Die Masse sollte geschmeidig und recht klebrig sein.
Mit einem Löffel ein wenig Füllung in jedes Brötchen geben und mit einem Spritzbeutel die leicht gesüßte Schlagsahne einfüllen. (Ich habe die Schlagsahne mit etwas Bourbon-Vanille-Zucker gesüßt.) Dann den Deckel wider auflegen und die Brötchen vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.



Sweet carnival rolls from Sweden


Ingredients
(For 12 pieces)

For the sweet yeast dough
320 ml milk
150 g butter
1 tablespoon cardamom
50 g fresh yeast
1 egg
125 g sugar
1 teaspoon salt
750 g wheat flour type 550
plus flour for dusting

For the stuffing
100 g marzipan paste, roughly grated
50 ml milk

To serve
Whipped cream
Icing sugar to dust

Preparation
For the dough, put milk, butter and spices into a small pot and heat until the butter has melted.
Let it cool down to slightly above room temperature, then dissolve the yeast in the milk.
Knead the yeast mixture, egg, sugar, salt and flour in the mixing bowl of a food processor equipped with dough hooks or with the hand mixer and dough hook for 10 minutes to form an elastic dough. The dough should not stick to the edges of the bowl. Cover the bowl and allow the dough to rise to double its volume for 20 – 40 minutes (depending on the room temperature).

Briefly beat the dough back on a lightly floured work surface, then form into twelve round rolls of the same size and place on a baking tray lined with baking paper. Cover and allow to rise again to almost double the volume. The time may vary again, but should be around 15 – 20 minutes.
Preheat the oven to 200 °C = 392 °F. Bake the rolls for 10 – 12 minutes until golden brown, then let them cool down on cake racks.

As soon as the rolls are cold, cut a round lid with a circular cut or a triangular lid by pricking three times. Remove a little dough from the inside to create a small hole for the filling.
Knead the dough removed from the rolls with marzipan paste and milk. The mixture should be smooth and quite sticky.
Put a little of the filling into each roll with a spoon and use a piping bag to fill in the slightly sweetened whipped cream. (I sweetened the whipped cream with some bourbon vanilla sugar.)
Then put the lid back on and dust the rolls with icing sugar before serving.


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Strudel au pavot – Mohnstrudel – das Rezept aus dem Ecomusée d’Alsace


Ich hatte euch neulich von unserem winterlichen Besuch im Ecomusée d’Alsace erzählt und wollte euch nun noch ein Rezept von dort vorstellen, das ich zwar noch nicht nachgebacken habe, aber trotzdem im Blog festhalten möchte, damit ich es wieder finde, wenn ich es ausprobieren möchte.
Es geht um den Mohnstrudel, den man neben Lebkuchen und anderen Leckereien aus der Weihnachtsbäckerei in der Küche sehen und auch kaufen konnte.
Das französische Rezept habe ich mir abfotografiert und übersetzt…



Mohnstrudel


Zutaten
Für den Teig
• 500 g Mehl
• ½ Würfel mit frischer Backhefe
• 200 ml warme Milch
• 75 g weiche Butter
• 70 g Zucker
• 1 Ei
• 1 Messerspitze Salz
Für die Füllung
• 250 g gemahlener Mohn
• 100 ml Rum
• 200 ml Milch
• Schale einer ½ Zitrone
• 100 g helle Rosinen
• 30 g feiner Grieß
• 100 g Zucker
• 50 g gehackte Nüsse

• Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
Die Hefe in der warmen Milch auflösen, dann die anderen Zutaten unterrühren. Den Teig 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Den gemahlenen Mohn und den Grieß mischen. Die Milch zum Kochen bringen und über die Mohn-Grießmilch-Mischung gießen. Die in Rum eingelegten und aufgequollenen Trauben, Zucker, geriebene Zitronenschale und Nüsse untermischen und verrühren. Mindestens 15 Minuten ruhen lassen .

Den Teig nochmals kneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von ca. 30 x 35 cm ausrollen. Die Füllung auf dem Teig verteilen, dabei auf jeder Seite einen Rand frei lassen. Den Strudel der Länge nach aufrollen und mit der geschlossenen Seite nach unten auf ein mit Butter gefettetes Blech legen. Weitere 20 Minuten ruhen lassen und dann im vorgeheizten Backofen bei 170 °C ca. 45 Minuten backen. Den abgekühlten Strudel mit Puderzucker bestreuen.



Strudel au pavot


Ingrédients
Pour la pâte
500 g de farine
½ cube de levure fraiche de boulanger
20 cl de lait tiède
75 g de beurre mou
70 g sucre
1 oeuf
1 pincée de sel

Pour la garniture
250 g de pavot moulu
10 cl de rhum
20 cl de lait
zeste d’un ½ citron
100 g de raisins secs blonds
30 g semoule fine
100 g sucre
50 g de noix hachées

sucre glace pour saupoudrer

Préparation

Délayer la levure dans le lait tiède, puis incorporer les autres ingrédients.
Laisser reposer la pâte pendant 1 heure dans un endroit chaud.
Mélanger le pavot moulu et la semoule.
Fair bouillir le lait et le verser sur le mélange pavot/semoule.
Incorporer les raisins gonflés au rhum, le sucre, le zeste de citron râpé et les noix. Réserver minimum 15 minutes.

Pétrir  à nouveau la pâte et l’étaler sur un plan de travail fariné en un rectangle de 30 x 35 cm environ.
Répartir la farce sur la pâte en laissant un bord sur chacun des côtés.
Rouler le strudel dans la longueur et le poser le côté fermé en dessous, sur une plaque beurrée.
Laisser reposer encore 20 minutes puis enfourner pendant environ 45 minutes dans un four préchauffé à 170 °C.
Saupoudrer le strudel refroidi de sucre glace.


Zutaten für die Weihnachtsbäckerei

Strudel au pavot

Poppy seed strudel


Ingredients
For the dough
500 g flour
½ cube of fresh baker’s yeast
200 ml tepid milk
75 g soft butter
70 g sugar
1 egg
1 pinch of salt

For the stuffing
250 g ground poppy seeds
100 ml rum
200 ml milk
zest of ½ lemon
100 g golden raisins
30 g fine semolina
100 g sugar
50 g chopped nuts

icing sugar for sprinkling

Preparation
Dissolve the yeast in tepid milk, then stir in the other ingredients. Let the dough rest in a warm place for 1 hour .

Mix the ground poppy and the semolina. Bring the milk to the boil and pour it over the poppy seed/semolina mixture. Stir in the grapes soaked with rum, sugar, grated lemon zest and nuts. Set aside for at least 15 minutes.

Knead the dough again and roll it out on a floured working surface into a rectangle of about 30 x 35 cm. Spread the filling onto the dough, leaving an edge on each side. Roll the strudel lengthwise and place it with the closed side down on a buttered baking dish. Leave to rest for another 20 minutes and then bake in a preheated oven at 170 °C (338 °F) for about 45 minutes. Sprinkle the cooled strudel with icing sugar.


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Hefeschnecken mit Maronenfüllung


Draussen wird es jetzt langsam herbstlich und auch in der Küche ist der Herbst angekommen.

Die Markgräflerin liebt so ziemlich alles, was mit Marroni (Edelkastanien) zu tun hat – ob als cremige Suppe oder süßes Dessert – ich kann einfach nicht widerstehen.
In Basel haben sich schon wieder die Marroni-Verkäufer an den Straßen und auf den Plätzen der Innenstadt platziert und es duftet verführerisch nach gerösteten Marroni – und deshalb habe ich zum Wochenende mal wieder in meiner Rezeptesammlung gestöbert und diese Hefeschnecken mit Maronen-Füllung nach Hildegard von Bingen gefunden.

Und somit stehen sie heute auf dem sonntäglichen Kaffeetisch. Die Maronenschnecken passen übrigens auch wunderbar auf ein herbstliches Brunch-Buffet – hier, bitteschön:



Hefeschnecken mit Maronen-Füllung


Zutaten
(Für ca. 12 Stück)

Für den Teig
• 350 g helles Dinkelmehl (Type 630)
• 20 g Hefe
• 150 ml lauwarme Milch
• 50 g zerlassene Butter
• 1 Ei
• 3 Esslöffel Rohrzucker
• ½ Teelöffel Salz

Für die Füllung
• 250 g Maronenpüree
• 80 g Rohrzucker
• abgeriebene Schale und Saft von ½ Bio-Zitrone
• 50 g Rosinen
• 2 Teelöffel Kirschwasser

Für die Glasur (nach Belieben)
• Puderzucker und Kirsch oder Wasser

Zubereitung
Das Dinkelmehl in einer Schüssel zu einem Kranz formen.
In die Mitte 20 g zerbröckelte Hefe, 150 ml lauwarme Milch, 50 g zerlassene Butter, 1 Ei, 3 Esslöffel Rohrzucker, ½ Teelöffel Salz geben und zu einem Teig verkneten.
Den Teig an einem warmen Ort zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen.

Die Zutaten für die Füllung in einer Schüssel mischen und etwa 20 Minuten stehen lassen.

Den Teig möglichst viereckig ca. 1 cm dick ausrollen, mit der Füllung bestreichen, zusammenrollen und in 2 cm dicke Scheiben schneiden.
Die Schnecken mit der Schnittfläche nach oben auf ein eingefettetes Blech legen, nochmals kurz gehen lassen.

10 – 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei mittlerer Hitze (170 °C) backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
Nach Belieben noch warm mit Puderzuckerglasur bestreichen (Puderzucker mit etwas Kirsch oder Kirschwasser verrühren).



Chestnut Buns


Ingredients
(For approx. 12 pieces)
For the dough
350 g flour
20 g yeast
150 ml tepid milk
50 g melted butter
1 egg
3 tablespoon cane sugar
½ teaspoon salt

For the filling
250 g chestnut puree
80 g cane sugar
grated peel and juice of ½ organic lemon
50 g raisins
2 teaspoon cherry brandy (Kirsch Schnaps)

For the glaze (as desired)
icing sugar and Kirsch (Schnaps) or water

Instructions
In a bowl, form the flour into a ring. Add 20 g crumbled yeast, 150 ml tepid milk, 50 g melted butter, 1 egg, 3 tablespoons cane sugar, ½ teaspoon of salt and knead into a dough.
Cover the dough in a warm place and let it rise double in size.
Mix the ingredients for the filling in a bowl and leave to stand for about 20 minutes.
Roll out the dough, if possible square, approx. 1 cm thick, spread the filling onto it, roll up and cut into 2 cm thick slices.
Place the buns on a buttered baking tray with the cut surface facing upwards and allow to rise briefly again.
Bake for 10 – 15 minutes in a preheated oven at medium heat (170 °C = 338 °F).
Remove from the oven and allow to cool.
Brush with icing sugar glaze (mix icing sugar with a little Kirsch or water) while still warm.



 

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Zum Neujahrsbrunch: Nutellaknoten aus Neujahrsbrezel-Teig


Habt ihr für dieses Jahr kleinere Neujahrsbrezeln gebacken und noch ein wenig Teig übrig?
Dann bietet es sich an, den Teig zu füllen und einen Nutellaknoten für’s Neujahrsbrunch zu backen….

Einfach den Teig rechteckig ausrollen, dünn mit Nutella bestreichen, von der Längsseite her aufrollen. Dann in der Mitte einmal längs durchschneiden, beide Teigstränge zu einer Kordel verdrehen, dann daraus eine Schnecke formen.
Ein wenig milch mit Wasser verquirlen und den Knoten damit bestreichen, nach Belieben mit gehackten Walnüssen bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen etwa 30 Minuten backen.


Unsere diesjährige Neujahrsbrezel von der Dorfbäckerei Singer in Auggen


Ich wünsche euch einen guten Start ins Neue Jahr 2018 – lasst es langsam angehen!

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Hefe-Zwetschgenkuchen mit Müsli-Crunch

Hefe-Zwetschgenkuchen Muesli Streusel 2


Zum Sonntagskaffee gibt es heute nochmal einen Hefe-Zwetschgenkuchen – diesmal mit Müsli-Crunch.
Das geht superschnell, den man streut einfach Frühstücksflocken, respektive Müsli, gemischt mit Zimtzucker über den Kuchen. Beim Backen karamellisiert der Zucker und das wird dann wunderbar knusprig.
Hier ist das Rezept – es reicht für ein großes Blech 30 x 40 cm oder zwei runde Bleche à 24 cm.
Ich habe ein Waie Blech mit 32 cm Durchmesser verwendet, dabei wird der Teigboden etwas dicker.


Hefe-Zwetschgenkuchen Muesli Streusel 1


Hefe-Zwetschgenkuchen


Zutaten
Für 1 Blech 30×40 cm oder
2 runde Bleche à 24 cm Ø

Hefeteig
350 g helles Dinkelmehl
½ Teelöffel Salz
2 Esslöffel Zucker
240 ml Milch
20 g Hefe
30 g Butter
Mehl zum Ausrollen

Belag
1 kg Zwetschgen
100 g Getreideflocken oder Müsli
50 g Rohrzucker
etwas Zimt

Zubereitung
Für den Teig Mehl, Salz und Zucker mischen. Milch handwarm erwärmen. Hefe darin auflösen und zum Mehl geben. Butter schmelzen und dazugeben.
Alles zu einem glatten, eher weichen Teig kneten.
Teig zugedeckt ca. 45 Minuten um das Doppelte aufgehen lassen.

Zwetschgen halbieren und die Steine entfernen.
Getreideflocken mit Zucker und etwas Zimt mischen.

Backofen auf 190 °C vorheizen.
Teig auf wenig Mehl auf Blechgröße ausrollen.
Auf ein mit Backpapier belegtes Kuchenblech ziehen (runde Formen mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben)
Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit Zwetschgen (Rundung nach unten) belegen.
Flocken-Zucker-Mischung darüberstreuen.

Den Kuchen in der Mitte des heißen Ofens ca. 40 Minuten backen.


Hefe-Zwetschgenkuchen Muesli Streusel 5


Plum cake with muesli-crunch

Ingredients
For 1 baking tray 30×40 cm or
2 round baking tins, each 24 cm Ø

Yeast dough
350 g flour
½ teaspoon salt
2 tablespoons sugar
240 ml milk
20 g yeast
30 g butter
Flour for rolling out

Topping
1 kg plums
100 g cereal flakes or muesli
50 g cane sugar
some cinnamon


Preparation
For the dough, mix flour, salt and sugar. Heat milk handwarm. Dissolve the yeast in the milk and add to the flour. Melt the butter and add.
Knead everything to a smooth, rather soft dough. Cover the dough and leaven for about 45 minutes.

Cut the plums in half and remove the stones.
Mix cereal flakes with sugar and some cinnamon.

Preheat oven to 190 ° C = 374 °F.
On a lightly floured workplace, roll the out the dough to the size of the baking sheet.
Put on a baking tray lined with baking paper (butter round tins with butter and dust with flour).
With a fork, prick dough several times and cover with plums (rounding down). Sprinkle with cereal-sugar mixture.
Bake the cake in the middle of the hot oven for about 40 minutes.

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Zwetschgenzeit im Markgräflerland: Einfacher Hefeteig-Zwetschgen-Kuchen


Die Kirschenzeit ist im Markgräflerland nun langsam vorbei und es gibt schon die ersten Zwetschgen.
Auf den Märkten gibt es bunte Chrysanthemen-Sträuße und auch schon erste Kürbisse. Der Herbst naht – obwohl wir gerade noch mitten im Hochsommer sind.



Als Sonntagskuchen habe ich heute deshalb für euch einen einfachen Zwetschgenkuchen – ganz ohne Eier-Rahmguss, Streusel oder sonstigem Tamtam….
Nur Zimtzucker oben drauf, das ist ein Muss – und allenfalls zum Servieren frische, leicht gesüßte Schlagsahne!



Beim Hefeteig habe ich das Basisrezept für ein großes Blech aufgeschrieben, ich hatte aber nur 1 Kilo Zwetschgen. Deshalb habe ich eine Waie Form mit 30 cm ∅ genommen, da braucht man etwas mehr als die Hälfte der Teigportion. Unter den restlichen Teig habe ich ein paar Rosinen gemischt und diesen zu einer Kugel geformt in einer Brioche Form gebacken – für’s Frühstück am nächsten Tag.


Kleine Frühstücks-Brioche mit Rosinen aus restlichem Hefeteig
Hefeteig-Zwetschgenkuchen

Zwetschgenkuchen vom Blech


Zutaten
(Für ein Backblech 30×40 cm)

Für den Hefeteig
• 500 g Mehl
• 1 Prise Salz
• 250 ml Milch
• 3 Esslöffel Butter
• 1 Würfel Hefe (42 g)
• 4 Esslöffel Honig
• 1 Ei

Für den Belag
• etwas Butter für das Blech
• etwas Paniermehl oder Haferflocken
• 1,5 kg Zwetschgen
• 2-3 Esslöffel brauner Zucker

Zum Servieren
• Zimtzucker und leicht gesüßte Schlagsahne – nach Belieben

Zubereitung
Mehl mit Salz mischen. In eine Schüssel geben und in der Mitte eine Vertiefung mahen.
Milch und Butter in einem Topf leicht erwärmen. Hefe zerkleinern und in einer Tasse mit dem Honig verrühren.
Zusammen mit Ei und Milch zum Mehl geben und zu einem Teig kneten.
Zugedeckt etwas 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Zwetschgen waschen, trocken reiben, halbieren und entsteinen.

Das Backblech mit Butter einfetten oder mit Backpapier belegen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
Den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz durchkneten und auf bemehlter Arbeitsfläche auf Größe des Backblechs ausrollen.
Das Backblech mit Teig auskleiden. Den Teig mit etwas Paniermehl oder Haferflocken bestreuen und mit Zwetschgen belegen und mit braunem Zucker bestreuen.

Den Kuchen im heißen Ofen auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Nach Belieben mit Zimtzucker bestreuen und mit frischer, leicht gesüßter Schlagsahne servieren.



Plum Cake


Ingredients
(For a baking tray 30×40 cm)

For the yeast dough
500 g flour
1 pinch of salt
250 ml milk
3 tablespoons butter
42 g yeast
4 tablespoons honey
1 egg

For the topping
Some butter for the baking tray
Some breadcrumbs or oatmeal
1.5 kg plums
2-3 tablespoons brown sugar

To serve
Cinnamon sugar and slightly sweetened whipped cream – to taste

Preparation
Mix flour with salt. Place in a bowl and make a hollow in the middle.
In a pot, melt butter in the milk. Make sure that the milk is not too hot. Chop the yeast and mix in a cup with the honey.
Add yeast together with egg and milk to the flour and knead to a dough.
Cover and leaven dough in a warm place for 60 minutes.

Meanwhile wash the plums, dry rub, halve and stone.

Grease the baking tray with butter or line with baking paper. Preheat the oven to 200  C = 392 °F.
Remove the dough from the bowl, briefly knead it and roll out in the baking tray.
Sprinkle the dough with some breadcrumbs or oatmeal and cover with plums, then sprinkle with brown sugar.

Bake the cake in the hot oven on the middle rack for about 30 minutes. Remove from the oven and allow to cool.

Sprinkle with cinnamon sugar to taste and serve with fresh, slightly sweetened whipped cream.

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Aprikosen-Mandel-Brioche Cake

Aprikosen Mandel Brioche Cake 1


Da wir gerade beim Thema „Urlaub in Frankreich” sind – wie wäre es mit einem Aprikosen-Mandel-Brioche Cake zum Sonntagsfrühstück?
Im Markgräflerland sind nämlich die Aprikosen reif!
Ein wunderbar saftiger Kuchen, dem die feine, leichte Säure der Aprikosen einen wunderbar fruchtigen Frische-Kick verleiht – ideal für den Sommer.
Schmeckt natürlich auch zum nachmittäglichen Sonntagskaffee…


Aprikosen Mandel Brioche Cake 4


Aprikosen-Mandel-Brioche Cake


Zutaten
(für eine Kastenkuchen-Springform, 28-30 cm)

Für den Brioche-Teig
• 50 g Butter
• • 500 g Mehl
1 Teelöffel Salz
• 3 Esslöffel Zucker
• 250 ml Milch
• 1 Ei
• 20 g Hefe
• Mehl zum Arbeiten

Für Füllung und Glasur
• 300 g Aprikosen
• 100 g Crème fraîche
• 100 g gemahlene Mandeln
• 4 Esslöffel Zucker
• 1 Zitrone
• 75 g Puderzucker

Zubereitung

Für den Teig die Butter schmelzen. Mehl, Salz und Zucker in eine Schüssel geben, mischen und in der Mitte eine Mulde bilden.
Butter und Milch verrühren und die Hefe darin auflösen.
Die Flüssigkeit in die Mulde gießen. Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten.
Mit einem feuchten Tuch bedecken und ca. 1 Stunde auf das Doppelte aufgehen lassen.

Die Form mit Backpapier auslegen.
Für die Füllung Aprikosen halbieren und entkernen, dann in kleine Würfel schneiden.
Crème fraîche, Mandeln und Zucker mischen.
Zitronenschale fein reiben und dazugeben.
Teig auf bemehlter Arbeitsfläche rechteckig ausrollen (60×30 cm). Die Mandelmasse auf dem Teig verstreichen, dabei rundum einen Rand von ca. 2 cm frei lassen.
Aprikosenwürfelchen darauf verteilen. Teig von der Längsseite her einrollen.

Die Rolle quer in 10 Scheiben schneiden und diese mit der Schnittfläche nach oben in die Backform stellen.
Den Kuchen auf die untere Schiene des Backofens stellen, den Backofen auf 200 °C einstellen und ca. 50 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Dann aus der Form nehmen und auf ein Kuchengitter setzen.

Für die Glasur Zitrone auspressen. Puderzucker mit 1-2 Esslöffel Zitronensaft verrühren. Den Kuchen damit bestreichen.


Aprikosen Mandel Brioche Cake 3


Apricot and almond brioche cake

Ingredients
(For a loaf cake springform pan, 28-30 cm)

For the brioche dough
50 g butter
500g flour
1 teaspoon salt
3 tablespoons sugar
250ml milk
1 egg
20 g yeast
Flour for working

For filling and glaze
300g apricots
100g crème fraîche
100g ground almonds
4 tablespoons sugar
1 lemon
75g icing sugar

Preparation

For the dough, melt the butter. Put the flour, salt and sugar in a bowl, mix and form a hollow in the middle.
Mix b
utter and milk, dissolve the yeast in it. Pour the liquid into the hollow. Knead all to a smooth, pliable dough.
Cover with a damp cloth and leaven to double for about 1 hour.

Line the bottom of the baking mould with baking paper.
For the filling, cut apricots in half and remove the stones. Then cut apricots into small cubes.
Mix crème fraîche, almonds and sugar. Finely grate lemon peel and add.

On a floured working surface, roll out the dough, rectangular (60×30 cm). Spread the almond paste on the dough, leaving free a margin of about 2 cm.
Distribute the apricot cubes on it. Roll up the dough from the long side.

Cut the roll crosswise into 10 slices and put them in the baking pan, cut side up.
Place the cake on the bottom rack of the oven. Set the temperature to 200  °C = 392 °F and bake for about 50 minutes.
Remove from oven and let cool. Then take out of the mould and place on a cooling rack.

For the icing, squeeze lemon. Stir icing sugar with 1-2 tablespoons of lemon juice. Sprinkle the cake with it.


Aprikosen Mandel Brioche Cake 2

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It’s Teatime: Chelsea-Buns

Chelsea Buns 2


Es ist weiterhin kühl, stürmisch und ungemütlich draußen.

Zeit für eine gepflegte Tasse Tee im britischen Stil. Und dazu gibt es natürlich auch ein typisches Gebäck aus England.

Chelsea Buns – leckere Hefeschnecken, gefüllt mit Mincemeat – oder Dörrobst, falls man gerade kein Mincemeat hat. Gewürzt werden die Buns mit Zimt oder Mixed Spice.
Was Mincemeat ist, habe ich schon einmal für diese Mincemeat-Tart erläutert. Und zu Weihnachten gab es traditionelle Mince Pies.

Chelsea Buns
Der Chelsea Bun ist eine Art von Brötchen, die im 18. Jahrhundert vom Bun House in Chelsea (GB) erfunden wurden.
Neben den Chelsea Buns wurden zu Ostern bzw. am Karfreitag auch die Hot Cross Buns verkauft.
Das Geschäft, war beim Hannoveraner Königshaus sehr beliebt. Die Könige George II, George III und ihre Familien waren dort Stammkunden.
Das Chelsea Bun House existiert heute nicht mehr, es wurde 1839 abgerissen.


Chelsea Buns 1


Chelsea-Buns


Zutaten
Für 9 Stück / Eine quadratische Backform (20 cm Länge)

Teig
• 250 g Mehl
• 2 Teelöffel Trockenhefe
• 1 Teelöffel feiner Zucker
• ½ Teelöffel Salz
• 25 g weiche Butter
• 125 ml lauwarme Milch
• 1 Ei, verquirlt
• 75 g Puderzucker für den Zuckerguss

Füllung
• 50 g Butter
• 50 g hellbrauner Zucker
• 125 g Mincemeat (oder gemischtes Trockenobst)
• 1 Teelöffel gemahlener Zimt
• ½ Teelöffel geriebene Muskatnuss
• ¼ Teelöffel gemahlene Nelken

Zubereitung
Backform einfetten.
Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz in eine Schüssel sieben. Die Butter mit den Fingern unter das Mehl arbeiten, bis eine grobkrümelige Masse entsteht.
In der Mitte der Masse eine Mulde formen, Milch und Ei hineingießen. Die Zutaten zu einem lockeren Teig verschlagen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 5-10 Minuten kneten.
In eine mit Öl ausgepinselte Schüssel geben, mit Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche leicht kneten. Zu einer rechteckigen Platte, etwa 30 x 25 cm, ausrollen.

Butter zerlassen, die Teigplatte damit bestreichen. Zucker, Mincemeat bzw. Trockenobst, Zimt, geriebene Muskatnuss und gemahlene Nelken darauf verteilen.
Der Länge nach aufrollen und in neun Stücke schneiden. Nebeneinander (Schnittstelle nach oben) in die vorbereitete Form setzen. Mit eingefetteter Frischhaltefolie abdecken, 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Backofen auf 190 °C vorheizen.
Die Buns 30 Minuten goldbraun backen. 10 Minuten ruhen lassen.

Puderzucker mit Wasser zu einem Guss verrühren, die Buns damit bestreichen.
Im Ganzen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Zum Servieren auseinander brechen.


Chelsea Buns 4Chelsea Buns 3


Chelsea bun
From Wikipedia, the free encyclopedia

The Chelsea bun is a type of currant bun that was first created in the 18th century at the Bun House in Chelsea, an establishment favoured by Hanoverian royalty, which was demolished in 1839.

The bun is made of a rich yeast dough flavoured with lemon peel, cinnamon or mixed spice. Prior to being rolled into a square spiral shape the dough is spread with a mixture of currants, brown sugar and butter. The process of making this bun is very similar to that involved in producing the cinnamon roll. After being cooked traditionally the chelsea bun is glazed with cold water and sugar. It is glazed while still hot so the water evaporates and leaves a sticky sugar glaze, making the bun much sweeter.


Chelsea Buns

Ingredients
For 9 pieces / A square baking pan (20 cm length)

Dough
250 g flour
2 teaspoons active dry yeast
1 teaspoon caster sugar
½ teaspoon salt
25 g butter, softened
125 ml tepid milk
1 egg, beaten
75 g icing sugar for the icing

Filling
50 g butter
50 g light brown sugar
125 g Mincemeat (or mixed dried fruit)
1 teaspoon ground cinnamon
½ teaspoon ground nutmeg
¼ teaspoon ground cloves

Preparation
Grease baking pan.
In a bowl, mix flour, dry yeast, sugar and salt. Add butter and process into the flour with your fingers until you receive a crumbly mass.
Form a hollow in the centre of the mass, pour in milk and egg. Beat to form into a light dough.

Knead the dough on a floured surface for 5-10 minutes.
Put into a bowl which is greased with oil on the inside. Cover with plastic wrap and let stand in a warm place until the volume has doubled.
Knead lightly on a floured surface. Roll out to the size of about 30 x 25 cm.

Melt butter, spread the dough sheet so with it and sprinkle with sugar, Mincemeat or dried fruit, cinnamon, grated nutmeg and ground cloves.
Roll up lengthwise then cut into nine pieces. Place into the prepared pan (cut sides up). Cover with greased clingfilm, leave in a warm place for 45 minutes.

Preheat the oven to 190 °C = 374 °F.
Bake the buns for 30 minutes until golden brown. Let rest for 10 minutes.
Mix icing sugar with a little water to form a thick icing. Sprinkle the buns with icing. Transfer the whole onto a wire rack to cool.

To serve, separate into single buns.

 

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Sonntagsbrunch-Brioche mit Zwetschge und Weinbergpfirsich

Brioche Zwetschgen Weinbergpfirsich 2


Wir genießen nochmal ein sonniges Sonntagsbrunch auf unserer Terrasse.
Der Herbst naht mit Riesenschritten… Es gibt Brioche mit Weinbergpfirsich und Zwetschge. Dazu einen Café au lait.
Die Teilchen passen aber auch gut zum Sonntagskaffee am Nachmittag.

Anmerkung:

Den Teig habe ich am Samstagnachmittag vorbereitet. Er muss etwa zwei Stunden gehen und dann lässt man ihn über Nacht im Kühlschrank ruhen!


Brioche Zwetschgen Weinbergpfirsich 3


Brioche mit Weinbergpfirsich und Zwetschgen


Zutaten für den Brioche-Teig
(für 16 Stück)
• 25 g frische Hefe
• 5 Eier
• 420 g Weizenmehl Type 550
• 1 Teelöffel Salz
• 50 g Zucker
• 375 g weiche Butter
• etwas Rapsöl

Zutaten für den Belag

• 2-3 Weinbergpfirsiche, entsteint und in Scheiben geschnitten
• 4 Zwetschgen, halbiert und entsteint
• verquirltes Ei zum Bestreichen
• brauner Zucker zum Bestreuen

Zubereitung
Die Hefe in eine Rührschüssel bröckeln, die Eier hinzufügen und die Hefe durch Rühren auflösen.
Mehl, Salz und Zucker unterrühren.
Den Teig in der Küchenmaschine mit dem Knethaken etwa 15 Minuten durchkneten.
Die Butter vierteln, nach und nach hinzufügen und gründlich unterkneten.
Eine großen Kunststoffbehälter oder eine Schüssel einölen, den Teig hineingeben und mit einem Deckel oder Frischhaltefolie verschlossen bei Zimmertemperatur etwa 2 Stunden auf das Doppelte aufgehen lassen.
Den Teig mit den Händen durchkneten.
Wieder in den Behälter oder in die Schüssel geben und zugedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche flach drücken und mehrmals zusammenfalten.
Den Teig in 16 Stücke teilen und jedes zu einem dünnen, runden Teigfladen ausrollen.
Auf einem mit Backpapier belegten Blech etwa 1 Stunde auf das Doppelte aufgehen lassen.
Den Backofen auf 220 °C vorheizen.
Die Mitte der Brioche-Teilchen mit dem vorbereiteten Obst belegen. Die Teigränder mit verquirltem Ei bestreichen und alles mit braunem Zucker bestreuen.
In der Mitte des vorgeheizten Backofens 8-10 Minuten goldbraun backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Brioche Zwetschgen Weinbergpfirsich 1


Brioche with vineyard peach and plums

Ingredients for the brioche dough
(for 16 pieces)
25 g of fresh yeast
5 eggs
420 g wheat flour
1 teaspoon salt
50 g sugar
375 g softened butter
Rapeseed oil

Ingredients for the topping
2-3 vineyard peaches, pitted and sliced
4 plums, halved and pitted
beaten egg for brushing
brown sugar for sprinkling

Preparation
Crumble the yeast into a mixing bowl, add eggs and dissolve the yeast by stirring.
Add flour, salt and sugar while stirring.
Pour the mixture into the food processor. Knead with the dough hook for about 15 minutes.
Quarter the butter, gradually add and knead thoroughly.
Oil a large plastic container or a bowl, add the dough and cover with a lid or plastic wrap. Let rise to double size at room temperature for about 2 hours.
Knead the dough with your hands.
Put the dough back into the container or into the bowl, cover with a lid or platic wrap and leave to rest in the refrigerator overnight.

The next day, press the dough flat on a floured working surface and fold several times.
Divide the dough into 16 pieces and roll out each part into a thin round flat bread.
Put on a baking sheet lined with baking paper, and let rise to double size for about 1 hour.
Preheat the oven to 220 °C (428 °F).
Decorate the center of the brioche with the prepared fruits. Brush the dough with beaten egg and sprinkle with brown sugar.
Bake on the middle rack of the preheated oven for  8-10 minutes until golden brown. Let cool on a wire rack.

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Adventskalender 2014 – Nr. 6: Mannala zum Nikolaustag

Adventskalender 6_2

Zum Nikolaustag gibt es dieses Jahr die Variante des Grättimann (Weckmann, Grittibänz) aus dem Elsass – hier werden die gebackenen Männlein „Mannala” genannt. Bäckt man sie mit Brioche-Mehl, wird der Teig wunderbar goldgelb.

Adventskalender 6_4-2

Mannala

Für  16 mannalas:

700 g Brioche Mehl oder Weizenmehl Type 405
80 g kalte Butter, in kleine Stücke geschnitten
15 g Salz
20 g Bäckerhefe
3 Esslöffel Puderzucker
40 cl (=400 ml) Milch
1 Ei

In einem großen Gefäß die Hefe mit 4 Esslöffeln lauwarmer Milch und dem Puderzucker auflösen.
Dann das Ei hinzufügen und miteinander verschlagen und mit mit der restlichen Milch mischen. Die Mischung (Vorteig) etwas stehen lassen.
Das Mehl mit dem Salz mischen, und die Butterstückchen einarbeiten. Auf ein Backbrett häufen und in die Mitte eine Mulde machen. Das Hefe-, Zucker-, Eigemisch in die Mulde geben. Von aussen nach innen zu einem geschmeidigen Teig kneten. Falls der Teig zu sehr kleben sollte, noch etwas Mehl hinzufügen. Dann in einer Schüssel, mit einem feuchten Tuch bedeckt, an einem warmen, zugfreien Ort ca. 1 ½ Stunden gehen lassen.
Den Teig in 16 Stücke teilen, Mannala formen (siehe Rezept Grättimänner) und auf das mit Backpapier belegte Blech legen. Zugedeckt nochmals ½ Stunde gehen lassen.

Die Mannalas aus einem Gemisch aus Eigelb und Milch bestreichen, mit Rosinen, nach Belieben mit Schokotropfen und Hagelzucker verzieren, dann im auf 220 °C vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen.

Die weibliche Form des mannala ist übrigens die schnakala:
“Vous pouvez tenter les schnakalas (version féminine du mannala). En Alsace, les boulangers s’éloignent de la représentation physique pour styliser l’esprit féminin. Un truc très esthetique qui s’enroule sur lui-même et que personne ne comprend. Faites preuver d’originalité , vous serez toujours en decà de la realité.”

Dazu trinkt man eine heiße Schokolade…. oder café au lait – Bei uns gab es die Mannala zum Frühstück, mit Butter und Erdbeer-Fruchtaufstrich.

Adventskalender 6_3

Mannala

For 16 mannalas:

700 g brioche flour or wheat flour type 405
80 g cold butter, cut into small pieces
15 g salt
20 g yeast
3 tablespoons icing sugar
40 cl (= 400 ml) milk
1 egg

In a large vessel, dissolve the yeast together with 4 tablespoons of warm milk and icing sugar.
Then add the egg and the remaining milk and mix. Leaven this mixture (pre-dough) for about 10 minutes.
Mix the flour with the salt, add the pieces of butter and knead. Put onto a wooden a pastry board and make a well in the center. Add the yeast, sugar amd egg mix. Knead from outside to inside to receive a smooth dough. If the dough should stick too much, add a little more flour. Then put in a bowl, cover with a damp cloth and leaven in a warm, draft-free place for about 1 ½ hours.
Divide the dough into 16 pieces and make little men out of it (see recipe Grättimänner) and place on the baking sheet which is linde with baking paper. Cover and leaven again for ½ hour.

Brush The Mannalas with some whisked egg, mixed with a little milk, decorate with raisins, if you like (or chocolate chips, sugar…), then bake in a preheated oven at 220 °C (428 °F) for about 15 minutes.

The feminine form of the Mannala, is the schnakala:
„Vous pouvez tenter les schnakalas (version féminine du Mannala). En Alsace, les boulangers s’éloignent de la représentation physique pour l’esprit styliser féminin. Un truc très esthetique qui lui-même sur s’enroule et que personne ne comprend. Faites preuver d’originalité, toujours en vous serez deca de la realité. „

Serve with hot chocolate …. or café au lait – We had the Mannala for breakfast with some butter and strawberry jam.