Essen & Trinken, Food, Fotografie, Garten, Markgraeflerland, Mittwochspasta, Natur & Garten, Rezepte, Sommer

Mittwochspasta: Bandnudeln mit Mangold


Es ist wieder Mittwoch – und was steht da bei der Markgräflerin wohl auf dem Tisch? Richtig, es gibt wieder mal Pasta.

Dieses Jahr habe ich statt Rote Bete einmal Mangold ins Hochbeet gesät. Jetzt ist Erntezeit. Ich hatte bisher noch nicht viel Mangold gekocht oder gegessen, aber fand die tollen Farben der Mangoldstiele in den Bauerngärten schon immer sehr schön – so schön, dass man sie auch als Ziergemüse im Beet stehenlassen könnte.
Schaut man sich die Nährstoffbilanz von Mangold an, wäre es aber viel zu schade und fast schon eine Sünde, den Mangold nicht in der Küche zu verarbeiten.
Der gemeine Mangold, auch als Krautstiel, römischer Kohl ode Beißkohl bezeichnet, ist ein enger Verwandter der Roten Bete und der Zuckerrübe.
Er ist sehr eiweißreich und hat einen hohen Gehalt an Mineralstoffen wie Phosphor, Kalium, Magnesium sowei Eisen und enthält auch reichlich Vitamine, vor allem Vitamin K und dabei ist Mangold auch noch kalorienarm – nur etwas 25 kcal pro 100 Gramm. Ein wahres Superfood, das man auf wenig Raum im eigenen Garten heranziehen kann!

Schon seit dem zweiten Jahrhundert vor Christus ist dieses Gemüse als Kulturpflanze bekannt. Sie stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und dem Orient.
Und natürlich waren es, wie bei vielen anderen Obst- und Gemüsesorten die Römer, die den Mangold mit der Ausdehnung des römischen Reichs nach Norden zu uns gebracht haben.
Bis ins 16. Jahrhundert war der Mangold auch in Mitteleuropa eine weit verbreitete Gartenpflanze, bis er dann im 20. Jahrhunder vom Spinat weitgehend verdrängt wurde.
In Südeuropa und auf dem Balkan gehört der Mangold jedoch immer noch zu den gängigen kultivierten Gemüsearten.

Es gibt Blattmangold und Stielmangold. Der Blattmangold, den ich in meinem Garten habe trägt stark ausgeprägte, gerippte Blätter mit gelber, grüner oder rötlicher Färbung und einen schmalen, leicht faserigen Blattstiel.
Mangoldpflanzen sind einfach anzubauen und ideal für lazy gardeners (faule Gärtner) – er ist nämlich äußerst anspruchslos und sehr ergiebig – zur Ernte schneidet man die Blätter samt Stiel einfach bodennah ab, sie treiben nach dem Schnitt wieder neue Blätter aus, die erneut geerntet werden können. Die Hauptsaison für Mangold ist von Juli bis September.
Mangold sollte immer frisch geerntet verwendet werden, denn er verliert beim Lagern sehr schnell seine wertvollen Inhaltsstoffe



Bandnudeln mit Mangold


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 300 g Bandnudeln
• 500 g Mangold
• 120 g rote Zwiebeln
• 3 Esslöffel Butterschmalz
• 1 Esslöffel Zucker
• Saft von ½ Zitrone
• 125 g Gemüsebrühe
• 1 Prise gemahlener Piment
• 1 kräftige Prise frisch gemahlener Kreuzkümmel
• Cayennepfeffer
• Salz
• Pfeffer
• Parmesan

Zubereitung
Die Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen und mit kaltem Wasser abschrecken.
Mangold unter kaltem Wasser waschen. Die Stiele in dünne Scheibchen, die Blätter in Streifen schneiden.
Zwiebel schälen und fein würfeln.
Butterschmalz mit Zucker in einem Topf erhitzen und leicht karamellisieren.
Mangoldstiele und Zwiebeln zugeben und bei schwacher Hitze 10 Minuten hellbraun andüsten.
Mangoldblätter zugeben und durchschwenken, mit Zitronensaft und Brühe ablöschen. Etwa 3 Minuten dünsten, dann die Nudeln untermischen.
Mit den Gewürzen abschmecken und 2 Minuten bei kleiner Hitze durchziehen lassen.
Mit Parmesankäse bestreut servieren.



Noodles with chard


Ingredients
(For 4 persons)

300 g noodles
500 g chard
120 g red onions
3 tablespoons clarified butter
1 tablespoon sugar
Juice of ½ Lemon
125 g vegetable broth
1 pinch of ground allspice
1 generous pinch of freshly ground cumin
Cayenne pepper
Salt
Pepper
Parmesan cheese

Preparation
Cook the pasta al dente according to package instructions and rinse with cold water.
Wash chard under cold water. Cut the stems into thin slices and the leaves into strips.
Peel and finely chop the onion.
Heat clarified butter with sugar in a saucepan and caramelise lightly.
Add chard stems and onions and brown for 10 minutes over low heat. Then add chard leaves and toss, deglaze with lemon juice and broth.
Steam for about 3 minutes, then fold in the noodles.
Season to taste with the spices and leave to stand for 2 minutes at low heat.
To serve, sprinkle with Parmesan cheese.

Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frühling, glutenfrei, Kräuter, Markgraeflerland, Natur & Garten, ohne Mehl - gluteen free, Samstagseintopf, Suppe, Vegetarisch

Samstagseintopf: Orientalische Linsensuppe – vegan oder vegetarisch (mit Bärlauchquark)


Brrrr, ist das nochmal kalt geworden! Der April zeigt wieder einmal, dass er macht, was er will.
Wie etwa vergangene Woche am Donnerstagabend, als sich nach Schneefall eine Wolkenlücke gebildet hatte und unser Hausberg, der Blauen im Osten von der untergehenden Sonne in goldfarben bis orange erstrahlte.
Was für ein Naturschauspiel. Zu dieser Zeit war die Markgräflerin gerade beim Nordic Walking und hat schnell ein paar Schnappschüsse mit dem Handy gemacht.


Der Blauen mit Schneehaube im Sonnenuntergang am 4. April 2019


Derzeit herrscht ein ständiges auf- und ab der Temperaturen. Das verlangt nach einem wärmenden Süppchen, das man wahlweise vegan zubereiten oder mit Bärlauchquark zum vegetarischen Samstagseintopf umwandeln kann. Mit dabei ist auf jeden Fall frischer Bärlauch – bei der veganen Basissuppe einfach oben aufgestreut.



Orientalische Linsensuppe


Zutaten
(Für 4 Portionen)
• 2 Zwiebeln
• 2 Knoblauchzehen
• 400 g Möhren
• 150 g gelbe oder rote Linsen
• 2 Esslöffel Rapsöl
• 1 Teelöffel gemahlener Koriander
• 1 Teelöffel Paprikapulver, rosenscharf
• ½ Teelöffel gemahlener Piment
• ½ Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel
• ¼ Teelöffel Cayennepfeffer
• 1 Liter Bio-Gemüsebrühe
• 1 Lorbeerblatt
• Salz
• 200 g junger Blattspinat
• 1 Bund Petersilie
• 1-2 Esslöffel Zitronensaft

Zubereitung
Zwiebeln, Knoblauch und Möhren schälen und würfeln.

In einem großen Topf Rapsöl erhitzen, dann das Gemüse zusammen mit den Linsen darin andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind.
Die Gewürze darüber streuen, kurz anschwitzen und mit heißer Gemüsebrühe ablöschen.
Das Lorbeerblatt dazugeben, die Suppe salzen und aufkochen. Ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.

In der Zwischenzeit den Spinat putzen und waschen, dann in reichlich kochendes Salzwasser geben. Nach 2-3 Minuten, abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.
Gut abtropfen lassen, ausdrücken.
Die Petersilienblättchen von den Stängeln zupfen und grob hacken.

Das Lorbeerblatt aus der Suppe entfernen und eine Schöpfkelle vom Gemüse abnehmen, in eine Schüssel geben und beiseite stellen.
Die übrige Suppe im Topf pürieren und mit Zitronensaft würzen.
Dann das beiseitegestellte Gemüse zusammen mit der gehackten Petersilie und dem Spinat zur Suppe geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.



Oriental lentil soup


Ingredients
(For 4 portions)
2 onions
2 cloves of garlic
400 g carrots
150 g yellow or red lentils
2 tablespoons rapeseed oil
1 teaspoon ground coriander
1 teaspoon hot paprika powder
½ teaspoon ground allspice
½ teaspoon ground cumin
¼ teaspoon cayenne pepper
1 litre organic vegetable stock
1 bay leaf
salt
200 g baby leaf spinach
1 bunch parsley
1-2 tablespoons
lemon juice

 

Preparation
Peel onions, garlic and carrots and chop.

Heat rapeseed oil in a large saucepan, then sauté the vegetables together with the lentils until the onions are glassy.
Sprinkle the spices on top, sauté briefly and deglaze with hot vegetable stock. Add the bay leaf, salt the soup and bring to the boil.
Let simmer for about 20 minutes until the vegetables are soft.

In the meantime, clean and wash the spinach, then add to plenty of boiling salted water. After 2-3 minutes, drain and rinse with cold water.
Drain well, squeeze out. Pluck the parsley leaves from the stems and chop coarsely.

Remove the bay leaf from the soup and take out a ladleful of the vegetables, place in a bowl and set aside. Puree the rest of the soup in the pot and season with lemon juice:
Then add the vegetables, chopped parsley and spinach to the soup and season with salt and pepper.


 

Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Markgraeflerland, Rezepte, Vegetarisch, Winter

Weihnachtstradition im Markgräflerland: Linzertorte


Kein Weihnachtsfest ohne Linzertorte! Und ich habe es auch dieses Jahr wieder geschafft, eine zu backen. Hier ist nochmal das Rezept, denn falls ihr noch keine gebacken haben solltet – es ist noch nicht zu spät… Sie schmeckt auch noch nach Weihnachten sehr gut. Gut verpackt und kühl gelagert (zum Beispiel im Keller), hält sich die Linzertorte einige Wochen und schmeckt dann sogar noch würziger.



Markgräfler Linzertorte
nach Oma Marthas Rezept


Zutaten
(für ein rundes Blech Ø 26 cm )

• 250 g Mehl
• 250 g Zucker
• 125 g Mandeln, frisch gemahlen
• 125 g Walnüsse, frisch gemahlen
• 250 g Pflanzenmargarine zum Backen (z. B. Sanella)
• 1 Ei
• 2 Teelöffel Kakaopulver
• 1 Teelöffel Zimt
• 1 Messerspitze gemahlene Nelken
• 1 Messerpitze Backpulver
• 1-2 Schnapsgläser Kirschwasser
• die abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
• Himbeermarmelade und Kirschwasser
• 1 Eigelb mit etwas Milch oder Rahm verquirlt zum Bestreichen

Zubereitung
Mehl, Zucker, Gewürze, Backpulver, Mandeln und Nüsse mischen, auf ein Backbrett häufen und in der Mitte eine Mulde machen. Eier, Kirschwasser und Zitrone in die Mitte geben. Die Margarine in Stücken auf den Teigrand geben. Mit den Händen von außen nach innen schnell zu einem Teig verkneten.
Den Teig ca. ½ Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Etwa 2/3 des Teigs in Größe des Blechs auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ausrollen, in die mit Backpapier ausgelegte Springform geben.

Den restlichen Teig ausrollen mit einem Teigrad Streifen ausrädeln und zuerst einen Rand auf dem Boden legen, mit einer Gabel leicht festdrücken und mit verquirltem Ei bestreichen.
Die Himbeermarmelade (mit Kernen, kein Gelee verwenden!) mit etwas Kirschwasser verrühren und auf den Teigboden streichen.
Dann aus weiteren Teigstreifen ein rautenförmiges Gittermuster (3+3 oder 4+4) auf den Marmeladenbelag legen.
Das verquirlte Ei mit einem Backpinsel auf das Gitter streichen.

Die Linzertorte im vorgeheizten Backofen bei 155 °C etwa 45 Minuten.



Linzer Cake
according to Grandma Martha’s recipe


Ingredients
(for a tart tin Ø 26 cm)

250 g flour
250 g sugar
125 g almonds, freshly ground
125 g walnuts, freshly ground
250 g margarine for baking (eg Sanella)
1 egg
2 teaspoons cocoa powder
1 teaspoon cinnamon
1 pinch of ground cloves
1 knife tip baking powder
1 -2 shot glasses of kirsch
grated peel of an organic lemon
Raspberry jam and kirsch
1 egg yolk whisked with some milk or cream for brushing

Instructions
Mix flour, sugar, spices, baking powder, almonds and nuts, pile on a baking board and make a hollow in the middle. Place eggs, kirsch and lemon in the middle. Put the margarine in pieces on the edge. Quickly knead with the hands from the outside into a dough. Leave the dough in the fridge for about half an hour.
On a slightly floured work surface, roll out about 2/3 of the dough in the size of the tart tin , place it in the tin.

Roll out the rest of the dough. and cut into strips. First place one strip on the edge of the bottom to form a rim, slightly squeeze with a fork and brush with whisked egg.
Mix the raspberry jam (do not use jelly!) with a little kirsch and spread over the bottom of the dough.
Then place a diamond-shaped grid pattern (3 + 3 or 4 + 4) of dough strips onto the jam filling.
Brush the whisked egg onto the grid with a pastry brush. Bake the Linzer cake in a preheated oven at 155 °C = 311 °F for about 45 minutes.

Cocktails, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte, Wein, Winter

Cidre chaud aux épices


Vergangenen Winter war Glüh-Gin als Alternative zu Glühwein in. In diesem Jahr hab ich zum Nikolaus ein tolles Rezept mit Cidre (Apfelwein aus der Bretagne) für Euch auspropiert: Cidre chaud aux épices. Super lecker, schön fruchtig und sehr süffig. Für meinen Geschmack war er etwas zu süß, wir werden beim nächsten Mal die Zuckermenge aus dem Originalrezept halbieren.

Der mit Zucker und Gewürzen aromatisierte Apfelwein hält, in Flaschen gefüllt, ein paar Tage im Kühlschrank.

Für eine alkoholfreie Variante naturtrüben Apfelsaft verwenden und den Rum weglassen.


Cidre chaud aux épices


 Zutaten (für sechs Personen):
• 0,75 l Cidre (Apfelwein)
• 0,2 l Wasser
• 100 g brauner Zucker
• 2 Zimtstangen
• 2 Gewürznelken
• 2 Sternanis
• 2 EL Rum (optional)
• 6 dünne Apfelscheiben

Zubereitung:

Wasser und Zucker in einem Topf zum Kochen bringen. Gewürze, Cidre und Rum  dazugeben und erhitzen (nicht mehr kochen).

Zum Servieren die Apfelscheiben in die Gläser geben und mit dem heißen Cidre auffüllen.



Cidre chaud aux épices


ingrédients
(pour six personnes):

  0,75 l de cidre
  0,2 l d’eau
  100 g de cassonade
  2 bâtons de cannelle
  2 gousses
  2 étoiles anis
  2 cuillères à soupe de rhum (facultatif)
  6 tranches de pommes minces

Préparation:

Porter l’eau et le sucre à ébullition dans une casserole. Ajouter les épices, le cidre et le rhum et chauffer (ne plus cuisiner).

Pour servir, mettre les tranches de pommes dans les bocaux et compléter avec le cidre chaud.

Le vin, aromatisé au sucre et aux épices, s’attarde dans des bouteilles pendant quelques jours au frigo.

Pour une version sans alcool, utilisez du jus de pomme naturellement trouble et omettez le rhum.


Mulled Cider


  Ingredients
(for six people)
 0.75 litres cider
 0.2 litres water
 100 g cane sugar
 2 cinnamon sticks
 2 cloves
 2 star anise
 2 tablespoons rum (optional)
 6 thin apple slices

Instructions

In a saucepan, bring water and sugar to a boil. Add spices, cider and rum and heat (do not bring to a boil!).

To serve, put one apple slices in each glass and top up with the hot cider.

The mulled apple-cider can be filled in bottles and kept in the fridge for a few days.

For a non-alcoholic version, leave out the rum.


 

Backen, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Kräuter, Rezepte, Vegetarisch

Shakshuka – eine nordafrikanische Spezialität

Shakshuka 2


Ich hatte euch bereits erzählt, dass wir im Frühjahr den Lieferservice HelloFresh ausprobiert hatten.
Unsere ersten beiden Gerichte waren „Zitronenhähnchen mit Backkartoffeln und Gremolata”und „Marrokanischer Rindfleischburger mit Potato Wedges” und als drittes Gericht hatten wir uns Shakshuka ausgesucht.


Shakshuka 1


Trotz großzügiger Verpackung war allerdings eines der Eier zerdrückt angekommen Und die Aubergine war von der Tomatendose eingedellt.
Wir haben HelloFresh eine kurze Mitteilung geschickt und dafür unkompliziert eine Gutschrift für unsere nächste Bestellung erhalten.
Zum Glück hat die Markgräflerin immer Eier im Kühlschrank – denn es muss ja was zum Backen des Sonntagskuchens im Haus sein.
Die Zubereitung war wieder einfach,  und Schritt für Schritt erklärt und das Gericht war schnell fertig auf dem Teller.


Shakshuka 3


Shakshuka


Zutaten
(für 2 Personen)
• 1 Aubergine
• 1 kleiner Tetrapack vorgekochte Kichererbsen (300 g)
• 2 g Spicebar Gewürzmischung „Dukkah“
(Sesam, Flor de Sal/Meersalz, Cumin, Koriander, Lorbeerblatt, Pfeffer, Kardamom, Nelken, Macis, Zimt, Chili, Pfeffer, schwarzer Senfsamen)
• 1 rote Spitzpaprika
• 10 g Petersilie
• 1 kleine Dose stückige Tomaten (400 g)
• 150 g Hirtenkäse (Feta)
• 1 Avocado
• 6 g Gewürzmischung „Shakshuka“
(Paprikapulver, mildes Chilipulver, Salz, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Koriander gemahlen, Cumin, Piment d’Espelette)
• 4 Stück arabisches Fladenbrot
• ½ Esslöffel Rapsöl
• 50 ml Wasser
• Salz
•  Pfeffer
• Zucker

Zubereitung
Gemüse und Kräuter waschen und trocken schütteln. Den Backofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze (210 °C Umluft) vorheizen.
Zum Kochen benötigt man 1 große Pfanne mit Deckel, ein Sieb, ein hohes Rührgefäß, einen Pürierstab, Backpapier und ein Backblech.

Enden der Aubergine abschneiden, Aubergine in 1 cm große Würfel schneiden und auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen, dabei etwas Platz für die
Kichererbsen lassen). Mit ½ Esslöffel Olivenöl beträufeln, mit der Hälfte der Gewürzmischung „Dukkah“, Salz und etwas Pfeffer vermischen und 20 – 25 Min. backen.

Währenddessen die Soße zubereiten:
Spitzpaprika in Streifen schneiden. Petersilienblätter fein hacken, die Stiele aufbewahren. In einer großen Pfanne Öl erwärmen, Paprikastreifen und Petersilien-stiele darin 3 – 4 Min. anbraten.
Anschließend mit stückigen Tomaten ablöschen und abgedeckt ca. 10 Min. garen.
In den letzten 2 – 5 Min. 2 Mulden in die Soße drücken, Eier einzeln aufschlagen und jeweils in die Mulden geben.

Kichererbsen in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser abspülen. ⅓ der Kichererbsen 5 Min. vor Ende der Auberginen-Backzeit neben die Auberginenwürfel geben und erwärmen. Restliche Kichererbsen und Gewürzmischung „Dukkah“ in ein hohes Rührgefäß geben, mit 50 ml Wasser auffüllen und zu einer Crème pürieren.
Crème mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Hälfte der gehackten Petersilie unterheben.

Hirtenkäse in eine kleine Schüssel bröseln, mit restlicher Petersilie vermischen und mit Pfeffer abschmecken.

Avocado halbieren, Stein entfernen, Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen und in ca. 0,5 cm dicke Streifen schneiden.
Nach Ende der Garzeit die Petersilienstiele aus der Tomatensoße entfernen. Gewürzmischung „Shakshuka“ zur Soße geben und alles mit Salz, Pfeffer und
Zucker abschmecken.

Zum Servieren je einen Klecks Kichererbsencrème auf Teller geben, Paprika-Tomaten-Soße mit pochierten Eiern daneben anrichten, Hirtenkäse, gebackene Auberginenwürfel
und Kichererbsen darauf verteilen, Avocadostreifen dazulegen und mit arabischem Fladenbrot genießen.

TIPP:
Das Fladenbrot kann im Ofen oder kurz in einer großen Pfanne ohne Fettzugabe erwärmt werden.


Shakshuka 4


Shakshuka

Ingredients
(for 2 persons)
1 eggplant
1 small tetrapack precooked chickpeas (300 g)
2 g spicebar spice mixture „Dukkah“
(Sesame, flor de sal / sea salt, cumin, coriander, bay leaf, pepper, cardamom, cloves, mace, cinnamon, chilli, pepper, black mustard seeds)
1 red pointed pepper
10 g parsley
1 small tin of chopped tomatoes (400 g)
150 g of shepherd’s cheese (feta cheese)
1 avocado
6 g spice mixture „Shakshuka“
(Paprika, mild chilli powder, salt, garlic powder, onion powder, ground coriander, cumin, Piment d’Espelette)
4 pieces of Arabian flatbread
½ tablespoon of rapeseed oil
50 ml of water
Salt, pepper, sugar

Instructions
Wash vegetables and herbs, shake dry. Preheat the oven to 230 °C top / bottom heat
(210 °C convection).
For cooking you will need 1 large pan (with lid), a sieve, a high mixing bowl, a blender,
Baking paper and a baking tray.

Cut off the ends of the eggplant, cut the aubergine into 1 cm cubes and spread on a baking tray lined with baking paper (leave some space for the chickpeas).
Drizzle with ½ tablespoon of olive oil, mix with half of the spice mixture „Dukkah“, salt * and pepper * and bake for 20 – 25 minutes.

Continue with preparing the sauce:
Cut red pointed pepper into strips.

Chop the parsley leaves (keep the stems). Heat the oil in a large pan, sauté the pepper strips and parsley stalks for 3 – 4 minutes in it.
Then deglaze with chopped tomatoes, cover with a lid and cook for about 10 minutes.
In the last 2 to 5 minutes, press 2 wells into the sauce, open eggs one at a time and place in one in each of the hollows.

Put chickpeas in a colander and rinse under running water. Add ⅓ of the chickpeas next to the eggplant cubes 5 minutes before the end of the eggplant baking time and heat.
Put the remaining chickpeas and spice mixture „Dukkah“ in a high mixing bowl, fill with 50 ml of water and puree until creamy.
Season with salt and pepper and fold in half of the chopped parsley.

Crumble the feta cheese into a small bowl, mix with the remaining parsley and season with pepper.

Halve the avocado, remove the stone, loosen the pulp with a spoon and cut into strips about 0.5 cm thick.
After the cooking time, remove the parsley stalks from the tomato sauce. Add the spice mixture „Shakshuka“ to the sauce and season with salt, pepper and
sugar to taste.

To serve
Put a dab of chickpea puree on a plate, place paprika and tomato sauce
with poached egg next to it, spread feta cheese, baked eggplant cubes
and chickpeas on it, end finally add the avocado strips. Enjoy with Arabian flatbread.

TIP: You can toast the flatbread in the oven or in a large pan without fat for a short time.

Backen, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frühling, Kartoffeln;, Rezepte

Ausprobiert: Hello FRESH Box – Zitronenhähnchen (2 Portionen) mit Backkartoffeln und Gremolata


Neulich, auf der Regio-Messe in Lörrach, gab es auch ein Stand von „Hello FRESH”, einem Unternehmen aus Berlin, das Kochboxen liefert.
Das Ziel dieser Boxen ist es, Lebensmittel möglichst nachhaltig zu verwenden, das heißt zum Beispiel, dass die Portionen für ein Gericht genau so bemessen sind, dass man hinterher keine Reste hat. Hierbei wird bei den Zutaten darauf geachtet, dass nur Bio-Ware verwendet wird. Mit dabei ist immer eine zum Gericht passende Rezeptkarte, auf der Zubereitungsdauer, Nährwerte der Portionen, Ursprungsländer der Zutaten und auch Allergene angegeben sind.
Einige Zutaten, z. B. (Oliven-) Öl, Salz und Pfeffer, von denen vorausgesetzt wird, dass diese in einem Haushalt üblicherweise vorhanden sind, werden ebenfalls aufgeführt. Ausserdem sieht man auch, welches Geschirr oder Gerätschaften man für die Zubereitung braucht (Auflaufform, Gemüsereibe, Schüsseln, Pfannnen oder Töpfe).



Die Markgräflerin kauft normalerweise eher traditionell ein – Obst und Gemüse am liebsten nach Saison und nach Möglichkeit auf dem örtlichen Wochenmarkt, aber auch im Supermarkt oder Discounter. Da ist alles frisch, man kann sich die Ware selbst ansehen und aussuchen und man trägt die Einkäufe in Einkaufskorb- oder Tasche nach Hause.
Aber frische Lebensmittel in eine Box packen und liefern lassen? Da war die Markgräflerin eher skeptisch. Funktioniert das auch???

Letztendlich haben wir uns dazu entschieden, zwei Hello FRESH Boxen à 3 Gerichte für zwei Personen mit 30% Messerabatt zu bestellen.
Dabei haben wir als Vorlieben „Neue Entdeckungen” und „Zeit sparen” angegeben.

Wenige Tage später kam eine Bestätigungsmail mit Zugangsdaten und wir haben uns die einzelnen Menüs für die kommende Woche angesehen und davon folgende drei für unsere erste Box ausgesucht:

  1. Goldbraun-knuspriges Zitrushähnchen mit Backkartoffeln und feurig-frischer Gremolata (Idee des Monats April)
  2. Shakshuka! Nordafrikanische Spezialität mit pochierten Eiern, Hirtenkäse und Avocado
  3. Pikant mariniertes Schweinefilet auf Karotten, Brokkoli, Buschbohnen und Jasminreis

In der Folgewoche war nichts dabei, was uns angesprochen hätte und deshalb haben wir unseren Lieferkalender für die zweite Kochbox auf „Pausieren” eingestellt.
Das kann man jederzeit, wenn man mal eine oder mehrere Wochen aussetzen möchte – wenn man zum Beispiel im Urlaub ist, aber selbst dann könnte man sich die Boxen an eine andere Adresse schicken lassen. Sollte man überhaupt keine Lieferung mehr wünschen, ist eine Kündigung einfach – jeweils wöchentlich bis Mittwoch, 23:59 Uhr ist dies möglich.

Also haben wir am Freitag unsere erste Box in Empfang genommen:



Fazit
Auf den ersten Blick ist alles gut verpackt, die Lebensmittel, die in den Kühlschrank gehören, sind zusammen mit kompostierbaren Coldpacks separat verpackt.
Das hier sind die Zutaten für das erste Gericht, das Zitronenhähnchen. Enttäuscht war ich ein wenig beim Anblick der Frühlingszwiebeln und dem Kerbel – dabei hätte ich etwas mehr Frische erwartet…

Kommen wir zum Rezept – das leicht verständlich war, und sogar der Markgräfler einen großen Teil der Zubereitung problemlos übernehmen konnte.
Es kam nur einmal eine Rückfrage – und zwar, als bei der Zubereitung der Gremolata noch eine Zutat übrig war – Wo kommt denn jetzt die Knoblauchzehe rein???

Die war im Rezept auf der mitgelieferten Karte bei der Zubereitung nicht angegeben. Die Markgräflerin wusste aber, dass in eine Gremolata auf jeden Fall Knoblauch reingehört, und deshalb haben wir diese durch die Knoblauchpresse gedrückt und dazu gegeben.
Im Rezept auf der Hello FRESH Seite fehlt dieser Teil übrigens nicht – im Zweifelsfall muss man dort nochmal nachsehen – für all diejenigen, die im Kochen nicht so geübt sind, könnte das für ein wenig Frust sorgen.

Ansonsten hat uns das Zitronenhähnchen durch seinen Geschmack und die ansonsten unkomplizierte Zubereitungsart gut gefallen.
Das Hähnchenfleisch war saftig und zart und die Menge war für zwei Personen sehr großzügig bemessen.



Zitronenhähnchen


Zutaten
(Für 2 Portionen)

• 1 kleines Hähnchen
• 2 Frühlingszwiebeln
• 500 g kleine Kartoffeln (Drillinge)
• 2-3  Zweige (3,3 g) Kerbel
• 2-3 Zweige (3,3 g) glatte Petersilie
• Schnittlauch (3,3 g)
• 1 Zitrone
• 1 Knoblauchzehe (4 g)

• Spicebar Gewürzmischung „Kartoffelknaller”
(Kalahari Wüstensalz, Rote Paprika edelsüß, Tomate, Malabarpfeffer schwarz, Rosmarin, Zwiebel, Thymian, Geröstete Zwiebel, Schwarzkümmel, Knoblauch)

• 1 rote Zwiebel
• 1 rote Chilischote

Aus dem Vorrat
• Olivenöl
• Salz
• Pfeffer

Zubereitung

Vorbereitung
Gemüse, Kartoffeln, Kräuter und Fleisch mit Wasser abspülen, das Fleisch mit Küchenpapier trocken tupfen.
Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze (140 °C Umluft) vorheizen.



Für das Ofengemüse
Ungeschälte Kartoffeln längs halbieren. Grünen Teil der Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Weißen Teil der Frühlingszwiebeln in 2 cm lange Stücke schneiden. Rote Zwiebel abziehen, halbieren und in 1 cm breite Spalten schneiden. Schale der Zitrone in eine kleine Schüssel abreiben. Anschließend Zitrone halbieren, eine Hälfte in Scheiben und den Rest in grobe Stücke schneiden.

Kartoffelhälften, Zwiebelspalten und weiße Frühlingszwiebelstücke in eine Auflaufform geben und mit ½ Esslöffel Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer gut vermengen.
(Die Markgräflerin hat das wie Jamie Oliver gemacht – einfach mit den Händen mischen…)



Hähnchen vorbereiten
Hähnchen mit Röstkartoffelgewürz einreiben und kräftig von innen und außen salzen. Hähnchen mit groben Zitronenstücken füllen und mittig in die Auflaufform setzen.
Zitronenscheiben gleichmäßig auf Gemüse und Hähnchen verteilen.



Gemüse und Hähnchen backen
Auflaufform auf der mittleren Schiene für 40 Min. in den Backofen geben. Anschließend Temperatur auf 200 °C Umluft erhöhen und weitere 20 – 30 Min. backen, bis die Hähnchenhaut goldbraun und knusprig ist.

TIPP: Die Backzeit kann je nach Backofen variieren. Die Fleischtemperatur am besten mit einem Küchenthermometer überprüfen. An der dicksten Fleischstelle (Mitte des Brustfilets) sollte sie ca. 80 °C betragen.



Für die Gremolata
In der Zwischenzeit Blätter von Kerbel und Petersilie abzupfen und fein hacken. Schnittlauch in dünne Röllchen schneiden. Chili längs halbieren, Kerne entfernen und Chilihälften ebenfalls fein hacken.
Knoblauch abziehen und fein hacken (dafür habe ich die Knoblauchpresse verwendet)
Gehackte Kräuter, Schnittlauchröllchen, gehackten Chili (Achtung: scharf!) und Knoblauch zum Zitronenabrieb geben und alles mit 3 Esslöffeln Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischen.



Hähnchen anrichten
Gebackenes Hähnchen (Vorsicht: heiß!) auf eine große Servierplatte setzen und Ofengemüse drumherum anrichten.
(Darauf haben wir für 2 Personen verzichtet – wir haben die Portionen direkt auf Tellern angerichtet).
Grüne Frühlingszwiebelringe darüberstreuen und etwas Gremolata darüberträufeln. Restliche Gremolata dazu reichen.



TIPP zum Tranchieren
Zuerst Keulen abschneiden. Dafür Fleisch bis zum Knochen einschneiden, Keulen biegen, bis der Knochen sichtbar ist und Keulen im Gelenk trennen. Mit den Hähnchenflügeln genauso verfahren. Anschließend Brustfilets durch einen mittigen Schnitt entlang des Brustbeins lösen. Ganz zum Schluss das restliche Fleisch vom Knochen lösen.
(Die Markgräflerin hat dafür eine Geflügelschere in der Schublade).



Lemon chicken
(A recipe from Hello FRESH Cooking boxes, Berlin, Germany)

Ingredients
(For 2 servings)

1 small chicken
2 spring onions
500 g small potatoes („Drillinge”)
2-3 sprigs (3.3 g) chervil
2-3 sprigs (3.3 g) of smooth parsley
Chives (3.3 g)
1 lemon
1 clove of garlic (4 g)

Spice Bar Spice Mix „Kartoffelknaller“ (spice mix for roasted potatoes)
(Kalahari Desert Salt, Sweet Red Bell Pepper, Tomato, Black Malabar Pepper, Rosemary, Onion, Thyme, Roasted Onion, Black Cumin, Garlic)

1 red onion
1 red chili pepper

olive oil
salt
pepper

Instructions

Preparation
Rinse vegetables, potatoes, herbs and chicken with water. Pat the chicken dry with kitchen paper.
Preheat the oven to 160 °C = 320 °F conventional heat (140 ° C = 284 °F convection).

For the oven vegetables
Halve the unpeeled potatoes lengthwise. Cut the green part of the spring onions into fine rings. Cut the white part of the spring onions into 2 cm long pieces.
Peel red onion, halve and cut into 1 cm wide slices. Grate the lemon peel into a small bowl. Then halve the lemon, slice ​​one half and cut the other half into coarse pieces.

Put the potato halves, onion slices and white parts of the spring onions into a baking dish and mix well with ½ tablespoon olive oil, a little salt and pepper.
(Do it like like Jamie Oliver – just mix it with your hands …)

Preparing the chicken
Rub the chicken with roasted potato spice and salt vigorously from the inside and outside. Fill the chicken with the coarse pieces of lemon and place in the center of the casserole dish onto the vegetables. Spread lemon slices evenly over vegetables and chicken.

Bake vegetables and chicken
Put the casserole on the middle rack of the oven and bake for 40 minutes. Then increase the temperature to 200 °C = 392 °F convection heat and bake for another 20 – 30 minutes until the chicken skin is golden brown and crispy.

TIP:
The baking time may vary depending on the oven. It is best to check the meat temperature with a kitchen thermometer. At the thickest piece (middle of breast fillet) it should be about 80 ° C.

For the Gremolata
In the meantime pluck off the leaves of chervil and parsley and finely chop. Cut chives into thin rolls. Halve the chili lengthways, remove the seeds and finely chop the chili halves.
Peel garlic and finely chop (I used the garlic press for that).
Add chopped herbs, chives, chopped chilli (caution: spicy!) and garlic to the grated lemon zest and mix everything together with 3 tablespoons of olive oil, salt and pepper.

Arrange the chicken
Place the roasted chicken (be careful, it is hot!) on a large platter and arrange the vegetables around it.
(We did not do that for only 2 people – to serve, we put the portions directly on the plates).
Sprinkle with green spring onion rings and gremolata.

TIP for the chicken
First cut off the legs. Cut the meat to the bone, bend the legs until the bone is visible and separate legs in the joint. Do the same with the chicken wings.
Then loosen breast fillets through a central cut along the breastbone. At the very end, remove the remaining meat from the bone.

(I used poultry shears).

Apéro, Backen, Bier, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Mein Mann kann ..., Rezepte, Vegetarisch, Winter

Glühbier und Pizza-Tannenbaum


Der Markgräfler hat sich wieder mal in der Küche betätigt und eine Pizza in Form eines Tannenbaums gebacken. Als Apéro gab es Glühbier.
Für das Glühbier haben wir ein dunkles Doppelbock-Bier verwendet, „Wodan” von der Brauerei Ganter in Freiburg.
Das Bier erwärmt man zusammen mit den klassischen Glühweingewürzen, Zimt, Sternanis, Nelken und Orangenscheiben, nach Belieben etwas Orangensaft.



Glühbier


Gewürze, Orangenscheiben- oder Schale (unbehandelte Orangen verwenden!) in einen Topf geben, Bier darüber gießen und vorsichtig erwärmen. Das Bier darf nicht kochen! Einige Minuten ziehen lassen, dann ist das Glühbier servierfertig.


Mulled beer



Give spices, orange slices, or peel (use organic, untreated oranges only!) into a saucepan, pour stout beer over it and heat gently. The beer must not boil! Let stand for several minutes, then the mulled beer is ready to serve.



Pizza Tannenbaum


Für die Pizza braucht man eigentlich kein Rezept – einfach Pizzateig rechteckig ausrollen – oder fertig ausgerollten aus dem Kühlregal verwenden.
Einen Tannenbaum ausschneiden, aus den restlichen Stücken einen Rand formen.
Mit Tomatensugo bestreichen, mit Paprikastreifen und Cherry-Tomaten belegen und mit geriebenem Mozzarrella oder Emmentaler bestreuen und bei 230 – 240 °C backen, bis der Käse zerlaufen und der Teig leicht gebräunt ist.
Zum Servieren mit reichlich frischem Basilikum bestreuen – fertig ist der Pizza Tannenbaum. Hier geht es zum Rezept für den Pizzateig….


Pizza Christmas tree


You do not really need a recipe for the pizza – simply roll out the pizza dough rectangularly – or use the ready-rolled out dough from the supermarket.
Cut out a fir-tree, form a border from the remaining dough pieces.
Brush with tomato sauce, add bell pepper strips and cherry tomatoes, then sprinkle with grated Mozzarrella or Emmenthal cheese. Bake at 230-240 °C until the cheese has melted and the dough is lightly browned.
To serve, sprinkle with plenty of fresh basil – the Pizza Christmas tree is ready. Click here for the recipe for the pizza dough ….


Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte, Winter

Tassenparade!? Nr. 14 – Chai Latte

Chai-Latte-015-text


Ihr habt es bestimmt schon gemerkt – von der Markgräflerin gab es in diesem Jahr keinen kulinarischen Adventskalender.

Nachdem ich mir in den vergangenen Jahren immer selbst den Weihnachtsstress in Form von täglichen Posts gemacht habe, wollte ich die Adventszeit diesmal etwas ruhiger zubringen.
Stattdessen habe ich in Urlaubserinnerungen geschwelgt und darüber gebloggt, wenn ich gerade Zeit und Lust dazu hatte – völlig entspannt.

Und soll ich euch was sagen? In meinem Archiv sind mittlerweile so viele weihnachtliche Rezepte, dass die Blogstatistik am vergangenen Sonntag über 1.800 Klicks mit knapp 1.300 Besuchern angezeigt hat. Vielen lieben Dank an alle treuen Leser und auch an die, die auf Suche nach einem Rezept zufällig bei mir gelandet sind und ab und zu mal reinschauen.

Heute gibt es endlich mal wieder ein Rezept von mir – wenn auch nur ein ganz einfaches, eine Chai Latte.
Falls ihr etwas Entspannung brauchen solltet ist das das ideale Getränk dafür.

Ich habe einfach einen Beutel schon fertig gewürzten Rotbusch-Tee aufgebrüht, Milch auf dem Herd warm gemacht, mit meinem mechanischen Handschäumer die Milch aufgeschäumt und zum Tee gegeben – fertig.
Ich trinke die Chai Latte ohne Zucker – wer mag, kann das Getränk auch süßen.

Die Gewürzmischung für Chai kann man übrigens leicht selbst machen: Kardamon, Nelken, Fenchelsamen, Sternanis, Ingwer und Zimt, das sind die Gewürze, die in einen Chai Tee gehören.
Normalerweise nimmt man Schwarztee als Grundlage und erhitzt zuerst in einem Topf Milch, Wasser und Gewürze und lässt das ganze eine Minute köcheln.
Vom Herd nehmen, dann Teeblätter hinzufügen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb in ein Glas gießen und genießen.

Mmmh, das tut gut!


chai-latte-gewuerze-1

Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Grossbritannien, Herbst, Kleine Kuchen und Torten, Reisen, Rezepte, Teatime, Winter

It’s Teatime: Chelsea-Buns

Chelsea Buns 2


Es ist weiterhin kühl, stürmisch und ungemütlich draußen.

Zeit für eine gepflegte Tasse Tee im britischen Stil. Und dazu gibt es natürlich auch ein typisches Gebäck aus England.

Chelsea Buns – leckere Hefeschnecken, gefüllt mit Mincemeat – oder Dörrobst, falls man gerade kein Mincemeat hat. Gewürzt werden die Buns mit Zimt oder Mixed Spice.
Was Mincemeat ist, habe ich schon einmal für diese Mincemeat-Tart erläutert. Und zu Weihnachten gab es traditionelle Mince Pies.

Chelsea Buns
Der Chelsea Bun ist eine Art von Brötchen, die im 18. Jahrhundert vom Bun House in Chelsea (GB) erfunden wurden.
Neben den Chelsea Buns wurden zu Ostern bzw. am Karfreitag auch die Hot Cross Buns verkauft.
Das Geschäft, war beim Hannoveraner Königshaus sehr beliebt. Die Könige George II, George III und ihre Familien waren dort Stammkunden.
Das Chelsea Bun House existiert heute nicht mehr, es wurde 1839 abgerissen.


Chelsea Buns 1


Chelsea-Buns


Zutaten
Für 9 Stück / Eine quadratische Backform (20 cm Länge)

Teig
• 250 g Mehl
• 2 Teelöffel Trockenhefe
• 1 Teelöffel feiner Zucker
• ½ Teelöffel Salz
• 25 g weiche Butter
• 125 ml lauwarme Milch
• 1 Ei, verquirlt
• 75 g Puderzucker für den Zuckerguss

Füllung
• 50 g Butter
• 50 g hellbrauner Zucker
• 125 g Mincemeat (oder gemischtes Trockenobst)
• 1 Teelöffel gemahlener Zimt
• ½ Teelöffel geriebene Muskatnuss
• ¼ Teelöffel gemahlene Nelken

Zubereitung
Backform einfetten.
Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz in eine Schüssel sieben. Die Butter mit den Fingern unter das Mehl arbeiten, bis eine grobkrümelige Masse entsteht.
In der Mitte der Masse eine Mulde formen, Milch und Ei hineingießen. Die Zutaten zu einem lockeren Teig verschlagen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 5-10 Minuten kneten.
In eine mit Öl ausgepinselte Schüssel geben, mit Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche leicht kneten. Zu einer rechteckigen Platte, etwa 30 x 25 cm, ausrollen.

Butter zerlassen, die Teigplatte damit bestreichen. Zucker, Mincemeat bzw. Trockenobst, Zimt, geriebene Muskatnuss und gemahlene Nelken darauf verteilen.
Der Länge nach aufrollen und in neun Stücke schneiden. Nebeneinander (Schnittstelle nach oben) in die vorbereitete Form setzen. Mit eingefetteter Frischhaltefolie abdecken, 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Backofen auf 190 °C vorheizen.
Die Buns 30 Minuten goldbraun backen. 10 Minuten ruhen lassen.

Puderzucker mit Wasser zu einem Guss verrühren, die Buns damit bestreichen.
Im Ganzen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Zum Servieren auseinander brechen.


Chelsea Buns 4Chelsea Buns 3


Chelsea bun
From Wikipedia, the free encyclopedia

The Chelsea bun is a type of currant bun that was first created in the 18th century at the Bun House in Chelsea, an establishment favoured by Hanoverian royalty, which was demolished in 1839.

The bun is made of a rich yeast dough flavoured with lemon peel, cinnamon or mixed spice. Prior to being rolled into a square spiral shape the dough is spread with a mixture of currants, brown sugar and butter. The process of making this bun is very similar to that involved in producing the cinnamon roll. After being cooked traditionally the chelsea bun is glazed with cold water and sugar. It is glazed while still hot so the water evaporates and leaves a sticky sugar glaze, making the bun much sweeter.


Chelsea Buns

Ingredients
For 9 pieces / A square baking pan (20 cm length)

Dough
250 g flour
2 teaspoons active dry yeast
1 teaspoon caster sugar
½ teaspoon salt
25 g butter, softened
125 ml tepid milk
1 egg, beaten
75 g icing sugar for the icing

Filling
50 g butter
50 g light brown sugar
125 g Mincemeat (or mixed dried fruit)
1 teaspoon ground cinnamon
½ teaspoon ground nutmeg
¼ teaspoon ground cloves

Preparation
Grease baking pan.
In a bowl, mix flour, dry yeast, sugar and salt. Add butter and process into the flour with your fingers until you receive a crumbly mass.
Form a hollow in the centre of the mass, pour in milk and egg. Beat to form into a light dough.

Knead the dough on a floured surface for 5-10 minutes.
Put into a bowl which is greased with oil on the inside. Cover with plastic wrap and let stand in a warm place until the volume has doubled.
Knead lightly on a floured surface. Roll out to the size of about 30 x 25 cm.

Melt butter, spread the dough sheet so with it and sprinkle with sugar, Mincemeat or dried fruit, cinnamon, grated nutmeg and ground cloves.
Roll up lengthwise then cut into nine pieces. Place into the prepared pan (cut sides up). Cover with greased clingfilm, leave in a warm place for 45 minutes.

Preheat the oven to 190 °C = 374 °F.
Bake the buns for 30 minutes until golden brown. Let rest for 10 minutes.
Mix icing sugar with a little water to form a thick icing. Sprinkle the buns with icing. Transfer the whole onto a wire rack to cool.

To serve, separate into single buns.

 

Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Italien, Markgraeflerland, Reisen, Rezepte, Sommer, Vegetarisch, Winter

19. Dezember: Dessert-Konfekt nach Art der alten Römer

Dessert Konfekt Roemer 2


Heute gehen wir mit meinem kulinarischen Adventskalender zurück in die Zeit der Römer und auch ins Markgräflerland zu „Jazz, Wein und Kultur” im August dieses Jahres.
Diesen Beitrag habe ich mir nämlich bewußt für die Weihnachtszeit aufbehalten.

Im August gibt es in Müllheim immer eine Museumsnacht, bei der es vor dem Markgräfler Museum und der Frickmühle Musik, Wein und feines Essen gibt.
Ich hatte bereits in 2011, 2012, und 2013 darüber berichtet

Im Markgräfler Museum gab es wie immer einen Stand vom Markgräfler Museumsverein mit kulinarischen Leckerbissen aus der Römerzeit.
Zu sehen waren ausserdem alte römische Multi-Tools, die beim Essen nicht fehlen durften.
Wenn man sich die so ansieht, könnte man meinen, es handele sich um einen Vorläufer der Schweizer Taschenmesser.


Jazz Wein Kultur 2015_7


In diesem Jahr war auch ein wunderbares Dessert dabei. Konfekt aus Nüssen, Trockenfrüchten und Samen.
Verfechter der Raw-Food-Küche wären begeistert gewesen.
Heutzutage würde man dieses Konfekt wohl als Reformhaus-Energiebällchen ansehen. 😉

Dieses Konfekt war so gut, dass es nicht nur bei einem „Versucherle” blieb – natürlich haben wir alle probiert, nebst Mulsum, römischem Brot und Moretum, und einen kleinen Obulus in die Vereinskasse geleistet.
Und dann hat mir der Hersteller dieser römischen Pralinen noch die Rezepte dazu verraten….


Dessert Konfekt Roemer 1


Jetzt, zu Weihnachten, habe ich die Rezepte ausprobiert und bin begeistert. Mohn hatte ich keinen im Haus, dafür habe ich schwarzen Sesam mit geschältem Sesam gemischt.
Ich habe die köstlichen Bällchen in Papierförmchen gesetzt. So sind sie auch ein köstliches Geschenk aus der Küche.


Roemisches Konfekt  Feige


Feigen-Haselnuss-Konfekt


Zutaten
(ergibt ca. 60 Stück)

• 200 g getrocknete Feigen
• 200 g Haselnüsse, gemahlen
• 1-2 Esslöffel Honig
• etwas Rosenwasser
• Sesam- oder Mohnsamen

Zubereitung
Die Feigen in sehr kleine Würfel schneiden. Zusammen mit den gemahlenen Haselnüssen, Honig und etwas Rosenwasser zu einem Teig verarbeiten.
Aus dem Teig kleine Bällchen formen und in Sesam- oder Mohnsamen wälzen.


Roemisches Konfekt  Dattel_


Dattel-Mandel-Konfekt


Zutaten
(ergibt 60 Stück)

• 200 g luftgetrocknete, entsteinte Datteln
• 200 g Mandeln, gemahlen
• 50 g grüne Pistazien, gehackt
• 1-2 Esslöffel Honig
• 1 Prise Kardamom
• etwas Rosenwasser
• grüne gehackte Pistazien

Zubereitung
Datteln entsteinen und in sehr kleine Würfel schneiden. Zusammen mit den gemahlenen Mandeln, 50 g gehackten Pistazien, Kardamom und etwas Rosenwasser zu einem Teig verarbeiten.
Aus dem Teig kleine Bällchen formen und in gehackten Pistazien wälzen.


Roemisches Konfekt  Aprikose Mandel_


Aprikosen-Mandel-Konfekt


Zutaten
(ergibt 60 Stück)

• 200 g getrocknete, ungeschwefelte Aprikosen
• 35 g kandierter Ingwer
• 200 g Mandeln, gemahlen
• 1-2 Esslöffel Honig
• ½ Teelöffel abgeriebene Bio-Zitronenschale
• 1 Prise Pfeffer
• etwas Rosenwasser
• Kokosraspeln

Zubereitung
Aprikosen und Ingwer in sehr kleine Würfel schneiden. Zusammen mit den gemahlenen Mandeln, Honig Zitronenschale, Pfeffer und etwas Rosenwasser zu einem Teig verarbeiten.
Aus dem Teig kleine Bällchen formen und in Kokosraspeln wälzen.


Roemisches Konfekt 1
Confectionery made after a recipe of the ancient Romans

Fig and hazelnut confectionery

Ingredients
(makes 60 pieces)

200g dried figs
200g ground hazelnuts
1-2 tablespoons honey
Rosewater
Sesame or poppy seeds

Preparation

Finely dice figs. Process into a dough together with the ground hazelnuts, honey and some rose water.
Form 60 small balls and roll in sesame or poppy seeds.


Date and almond confectionery

Ingredients
(makes 60 pieces)

200g sun-dried dates, pitted
200g ground almonds
50g green pistachios, chopped
1-2 tablespoons honey
1 pinch of cardamom
Rosewater
Green pistachios, chopped

Preparation

Finely dice dates. Process into a dough together with the ground almonds, 50g chopped pistachios, cardamom and a little rose water.
Form 60 small balls and roll in chopped pistachios.


Apricot and almond confectionery

Ingredients
(makes 60 pieces)

200g dried apricots (organic – without sulphur)
35g candied ginger
200g ground almonds
1-2 tablespoons honey
½ teaspoon grated organic lemon zest
1 pinch of pepper
Rosewater
Grated coconut

Preparation

Finely cut apricots and ginger. Process into a dough together with the ground almonds, honey, lemon zest, pepper and a little rose water.
Form 60 small balls and roll in grated coconut.