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Quarkbällchen- Cakepops aus dem Cakepop-Maker


Neulich fragte mich der Markgräfler was denn eigentlich mit dem Cakepop-Maker sei, der im Keller steht und seit seiner Anschaffung erst ein oder zweimal benutzt wurde. Da kam mir spontan die Idee, diesen statt einer Fritteuse – die es in unserem Haushalt immer noch nicht gibt – zu nutzen und Quarkbällchen-Cakepops damit zu machen.

Ich habe einfach das Fasnachtsküchle bzw. Quarkbällchen – Rezept von Oma Martha zur Hand genommen und den Teig im Cakepop-Maker ausgebacken. Die Mulden des Cakepop-Makers habe ich mit etwas Rapsöl einpinselt.
Damit der Zimtzucker, in dem die Quarkbällchen anschließend gewendet werden gut daran haftet, habe ich noch etwas Butter geschmolzen und die noch heißen Quarkbällchen vorher damit bepinselt.
Die Bällchen holt man am besten mit einem Holzspieß aus dem Cakepop-Maker.



Die Idee hat prima funktioniert. Die Quarkbällchen haben super geschmeckt, hinterher stinkt nicht die ganze Bude nach Frittierfett und ausserdem sind die gebackenen Bällchen auch noch fettärmer, als die frittierte Variante.



Quarkbällchen-Cakepops


Zutaten
(für ca. 48 Stück)
• 100 g Margarine (oder Butter)
• 100 g Zucker
• 4 mittlere Eier (Größe M)
• Vanille-Zucker
• abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone (oder etwas Zitronenaroma)
• 500 g helles Dinkelmehl Type 630)
• 1 Päckchen Backpulver
• 1 Prise Salz
• 250 g Schichtkäse oder Magerquark
• Rapsöl
• ca. 100 g geschmolzene Butter
• Zimtzucker

Zubereitung
Margarine oder Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Zitronenschale hinzufügen, nach und nach die Eier hinzugeben und jeweils gut verrühren. Dann den Schichtkäse unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen, dann Esslöffel für Esslöffel einarbeiten.
Den Cakepopmaker aufheizen, die Mulden mit Rapsöl bepinseln.
Mithilfe von zwei Teelöffeln den Teig in kleinen Portionen in die Mulden füllen und backen, bis die Bällchen goldbraun sind.
Mit einem Holzspieß anstechen und herausnehmen. Zimtzucker in eine Schüssel geben. Die Quarkbällchen mit flüssiger Butter bestreichen und in Zimtzucker wenden. Dann auf Cakepop-Stiele stecken.
Den Vorgang so lange wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist.



Quark Ball Cakepops


Ingredients
– 100 g margarine (or butter)
– 100 g sugar
– 4 medium sized eggs
– vanilla sugar
– grated zest of an organic lemon (or some lemon flavour)
– 500 g flour
– 1 sachet baking powder
– 1 pinch salt
– 250 g low fat quark
– rapeseed oil
– approx. 100 g melted butter
– cinnamon sugar

Instructions
Mix margarine or butter with sugar and vanilla sugar until creamy. Add lemon peel, and the eggs one by one and mix well. Then stir in the quark.
Mix flour, baking powder and salt, then stir in, tablespoon by tablespoon.
Heat up the cake pop maker. Brush the hollows with rapeseed oil. Use two teaspoons to fill the dough in small portions into the hollows and bake until the balls are golden brown.  Pierce the balls with a wooden skewer and remove.
Put the cinnamon sugar in a bowl. Brush the quark balls with liquid butter and turn in cinnamon sugar.
Repeat the process until the dough is used up.


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Neu im Kühlregal: Skyr von Lidl

Skyr 1


Schon vor längerer Zeit hatte ich im Fernsehen einmal eine Dokumentation über Island gesehen. Daher war mir der „Skyr”, eine Art fettarmer Joghurt mit hohem Proteingehalt schon bekannt.

Im Frühsommer hatte ich dann in einer Zeitschrift Werbung für Skyr gesehen, der von Arla Foods hergestellt wird.
Für die Produktion von Skyr wird ausschließlich entrahmte Milch verwendet – viermal soviel wie für einen Joghurt.
Also die ideale Sportlernahrung.
Der Hersteller beruft sich auf ein über 1.000 Jahre altes Rezept und bietet diesen in den Sorten Himbeere-Cranberry, Heidelbeere-Holunder, Aprikose-Sanddornbeere und Nordische Kirsche an  – nur mit natürlichen Zutaten. Auf der Seite von Arla Foods kann man auch jede einzelne Sorte anklicken, um sich die Zutatenliste anzusehen.
Bei uns im Handel hatte ich den Skyr von Arla noch nicht gesichtet, sonst hätte ich ihn bestimmt schon probiert.

Soweit so gut.

Nicht schlecht haben wir deshalb gestaunt, als wir im August dann auch Skyr im Kühlregal von Lidl (Eigenmarke Milbona) entdeckt haben.
In unserem Discounter um die Ecke gab es die Sorte Walderdbeere und Blaubeere. Wir haben einen Becher Heidelbeere mitgenommen und etwa eine Woche später den Skyr pur.


 


Im Presseportal wird von Lidl so dafür geworben:

Neckarsulm (ots) – Skyr – was einst die Wikinger stark machte, in Island heute noch in jedem Kühlschrank steht und auch in Skandinavien, in den USA und einigen westeuropäischen Ländern immer beliebter wird, ist jetzt im Begriff, Deutschland zu erobern. Lidl brachte das beliebte und trendige Milchprodukt, das in etwa mit Quark oder dickflüssigerem Joghurt zu vergleichen ist, als erster Lebensmitteleinzelhändler in die heimischen Kühltruhen. „Lidl steht mit seiner Eigenmarke Milbona neben dem klaren Qualitätsversprechen auch für Innovation, Trendbewusstsein und Experimentierfreude. Dies beweisen wir auch jetzt mit der Vorstellung dieses neuen Produkts, das ebenso lecker wie gesund ist“, sagt Geert van der Velden, in der Geschäftsleitung von Lidl Deutschland zuständig für den Einkauf.

In vielen Lidl-Filialen gibt es Skyr ab sofort unter dem Label der Lidl-Qualitätseigenmarke Milbona. Der Kunde hat die Wahl unter folgenden Verpackungsgrößen und Sortierungen: Im 350-g-Becher sind die Geschmacksrichtungen Heidelbeere, Erdbeere, Himbeere, Vanille und pur verfügbar. Im 150-g-Becher, der im Deckel noch mit einem praktischen Löffel für den sofortigen Verzehr ausgerüstet ist, stehen Erdbeere, Himbeere, Heidelbeere, Pfirsich-Maracuja und pur zur Auswahl.

Skyr war einst eine wichtige Nahrungsgrundlage für die Bauern Islands. Heute gilt das Milchprodukt, das zugleich fettarm und reich an Protein ist, als optimaler Begleiter für Menschen, die auf das achten, was sie essen. Skyr steht für einen guten Start in den Tag oder dient als echte Zwischenmahlzeit – ideal also für eine gesunde, figurbewusste Ernährung. Gerade Anhänger der Low Carb-Bewegung werden begeistert sein von Milbona Skyr.


Wir haben dann zuerst den Skyr Blaubeere probiert. Aber vom Hocker gehauen hat uns diese Sorte geschmacklich gar nicht.

Und jetzt kommt’s: Was haben denn bitte die Süßstoffe Aspartam und Acesulfam K in einem so vermeintlich wunderbar gesunden Produkt zu suchen???
Im Typ Blaubeere ist der nämlich drin, was wir leider erst festgestellt haben, nachdem wir uns die Zutatenliste zu Hause näher angesehen haben!!!
Die Wikinger kannten bestimmt noch keinen künstlichen Süßstoff, wieso muss der dann da rein???
Was sonst noch drin ist, könnt ihr hier bei Codecheck.info nachlesen.


 


Naja, den Skyr pur haben wir dann mit einer frischen, in Würfelchen geschnittenen Nektarine (ohne Zucker, versteht sich) probiert. Auch nicht typisch isländisch, aber immerhin natürlich süß.
Im Skyr pur ist übrigens wirklich nur das drin, was reingehört.
Fazit:
Von den Fruchtsorten mit unnötigen Zusatzstoffen lassen wir zukünftig die Finger weg.
Den Milbona Skyr pur finden wir durchaus empfehlenswert.


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Ratatouille aus dem Original RÖMERTOPF® mit Dinkelreis

Das Rezept von RÖMERTOPF®

Gemischtes Gemüse Ratatouille
(Frankreich)

Schmeckt kalt und warm gleich gut.

Garzeit ca. 1,5 Stunden bei 180 °C
Je ca. 200 g Paprikaschoten, Zucchini,
Auberginen und Zwiebeln,
4 Knoblauchzehen, 4 Tomaten, Salz,
frisch gemahlener Pfeffer,
2 EL gehackte Petersilie,
1 TL Trocken-Kräutermischung
der Provence, 1/8 Liter Weißwein,
2 EL Olivenöl
Nährwert p. P. ca. 150 kcal = 627 kJ


Alles Gemüse vorbereiten, grob zerschneiden und in den gewässerten RÖMERTOPF® legen. Die Tomaten darüber geben. Mit den Gewürzen und Kräutern bestreuen. Mit dem Wein und dem Öl übergießen, den Topf schließen.

Zum Vergleich: Ratatouille im Schmortopf

Für den Dinkelreis:

250 g Dinkelreis in reichlich sprudelnd kochendem Salzwasser ca. 20 Minuten garen, durch ein Sieb abschütten. Abkühlen lassen.
Kurz bevor die Ratatouille fertig ist in einer hohen Pfanne etwas Butter schmelzen, den Dinkelreis darin knusprig anbraten.

Im Mai bekam ich eine E-Mail von Römertopf – sie hätten den Artikel über den Sonntagsbraten, Herrn Witzigmann dem Römertopf und mich mit sehr viel Interesse gelesen und hätten da noch ein paar Fragen.
Beim nachfolgenden Telefongespräch stellte sich heraus, dass ich selbst gar keinen „Original RÖMERTOPF®“ besitze, sondern dass es ein anderer Tontopf sein muss, den mir die Schwiegeroma zu Weihnachten geschenkt hatte (besagtes Teil ist mindestens 50 Jahre alt…)
Beim Betrachten der Unterseite, et voilà –  stand da „Scheurich“ als Fabrikat drauf. Wieder was gelernt.

Und ein paar Tage später klingelte dann der Postbote an der Haustür und gab ein riesiges Paket von der Firma RÖMERTOPF® ab:

Große Freude beim Auspacken. Außer dem RÖMERTOPF® waren nämlich noch zwei Topflappen und ein Rezeptebuch dabei, außerdem ein sehr netter Brief und jede Menge Informationsmaterial, was für schöne Töpfe es noch von RÖMERTOPF® gibt… So werden beispielsweise auch Brotbackformen, Bratapfelformen und sogar Formen für gebackene Banane angeboten.

Und so kam es dazu, dass ich die Ratatouille nun im Original RÖMERTOPF® ausprobiert habe.

Ewiges Wässern des RÖMERTOPF® vor Gebrauch??? – Ja nein, den Römertopf muss man nur 10 Minuten wässern und schiebt ihn in den kalten Backofen und heizt dann erst auf.
Man braucht sehr wenig Fett und die Zutaten werden schonend gegart. Eine wahre Geschmacks-Bombe!
Und – das Gemüse ist gegart, hat aber seine Farbe erhalten und zerfällt nicht.