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Sonntagskuchen: Torta dolce di zucchine – Italienische Zucchini-Mandel-Torte mit Basilikum

16. Juli 2017


Heute gibt es als Sonntagskuchen wieder mal was aus Italien – ein zitroniger Zucchinikuchen mit Mandeln und Rosinen und frischem Basilikum aus dem Garten.
Basilikum im Kuchen mag etwas sonderbar klingen – mir hat die Geschmackskombination aber sehr gut geschmeckt.
Der Kuchen kommt locker und leicht daher, außer Eiern ist kein zusätzliches Fett in Form von Butter oder Öl enthalten.

Die geraspelten Zucchini im Teig machen den Kuchen schön feucht, man sollte ihn deshalb bei Sommerhitze nach dem Anschneiden im Kühlschrank aufbewahren, falls etwas übrigbleibt.



Italienische Zucchini-Mandeltorte mit Basilikum


Zutaten 
(Für eine Springform mit 26 cm Ø)

• 3 kleine Zucchini
• 2 Teelöffel Salz
• 200 g Zucker
• 4 Eier
• 1 Teelöffel gemahlene Vanille
• 100 g Mehl (Dinkelmehl Type 630)
• 1 gehäufter Teelöffel Backpulver
• 125g gemahlene Mandeln
1 Teelöffel abgeriebene Zitronenschale
• 1 Teelöffel abgeriebene Orangenschale
• 60 g Rosinen
• 2 Esslöffel fein geschnittene Basilikumblätter
• Butter für die Form
• 3 Esslöffel Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung
Die Zucchini waschen und trockentupfen. Zucchini grob raspeln, mit Salz bestreuen und in einem Sieb ca. 30 Minuten Wasser ziehen lassen.
Dann unter fließendem Wasser abspülen, gut abtropfen lassen und gut ausdrücken.

Backofen auf 175 °C vorheizen. Den Zucker mit den Eiern und der gemahlenen Vanille schaumig schlagen.
Mehl, Backpulver und gemahlene Mandeln einrühren.
Zucchini, Zitronen- und Orangenschale, Rosinen und Basilikum untermischen.

Eine Springform mit Butter einfetten. Den Zucchiniteig einfüllen. Im heißen Ofen ca. 45 Minuten backen.

Den Kuchen in derForm etwas auskühlen lassen.
Dann auf einem Kuchengitter erkalten lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker überstäuben.



Italian courgette and almond cake with basil


Ingredients
(For a springform of 26 cm Ø)

3 small courgettes
2 teaspoons salt
200 g sugar
4 eggs
1 teaspoon ground vanilla
100 g flour
1 heaped teaspoon baking powder
125 g ground almonds
1 teaspoon grated lemon zest
1 teaspoon grated orange zest
60 g raisins
2 tablespoons finely chopped basil leaves
Butter for the springform
3 tablespoons of icing sugar for sprinkling

Preparation
Wash the courgettes and pad them dry. Grate zucchini coarsely, sprinkle with salt and allow water to drain in a sieve for about 30 minutes.
Then rinse under running water, drain well and press out very well.

Preheat oven to 175 ° C = 347 °F.
Beat the sugar with the eggs and ground vanilla until frothy.
Add flour, baking powder and ground almonds. Stir in courgettes, lemon and orange peel, raisins and basil.

Grease a springform with butter. Fill the courgette dough. Bake in the hot oven for about 45 minutes.

Let the cake cool in the mould for about 10 minutes.
Then take the cake out of the springform and let it cool completely on a cake rack. Sprinkle with icing sugar before serving.

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5. Dezember: Alkohlfreier Glögg („Kinderpunsch”)

5. Dezember 2015

Alkoholfreier Gloegg 01


Heute gibt es hier im Adventskalender die alkoholfreie Variante des schwedischen Glögg.
Vergangenes Jahr gab es hier im Blog schon einen „Badischen Glögg”, der mit badischem Rotwein und Tresterbrand gemacht war.

Auch in Schweden ist dieser Glögg ohne Alkohol beliebt- denn die Steuern auf Alkohol sind dort sehr hoch und demenstprechend sind die Preise für die alkoholischen Zutaten.
Und in Schweden kann man Alkohol auch nicht einfach im Supermarkt kaufen.
Dafür gibt es Spezialgeschäfte mit dem Namen Systembolaget, ein staatliches Unternehmen in Schweden, das ein Monopol auf den Einzelhandel von Getränken mit einem Alkoholgehalt von mehr als 3,5 Volumenprozent hat). Grundidee war, so den Alkoholkonsum einzudämmen.
Inzwischen kann man sich den Alkohol auch nach Hause liefern lassen.

Hier ist also das ultimative Glögg Rezept für Autofahrer und Anti-Alkoholiker…


Alkoholfreier Gloegg_

Alkoholfreier Gloegg 2


Alkoholfreier Glögg („Kinderpunsch”)


Zutaten

• 500 ml schwarzen Johannisbeersaft
• 500 ml Orangensaft
• 2 Zimtstangen
• einige Gewürznelken
• 10 Kardamomkapseln
• 1 Zitrone
• Zucker nach Belieben
• eine Handvoll Mandeln
• 1 Handvoll Rosinen

Zubereitung

Johannisbeersaft, Orangensaft, Zimt, Nelken und Kardamom in einen Topf geben. Aufkochen.
Vom Herd nehmen, die Gewürze heraussieben.
Die Flüssigkeit erneut aufkochen. Die Zitrone auspressen, den Saft dazugeben.
Nach Belieben mit Zucker süßen.
Zum Servieren Mandeln und Rosinen in Gläser geben, Glögg einschenken.


Alkoholfreier Gloegg 4


 

Non-alcoholic glögg / mulled wine („children’s hot punch“)

ingredients

500 ml black currant juice
500 ml orange juice
2 cinnamon sticks
some cloves
10 cardamom pods
1 lemon
sugar to taste
a handful of almonds
1 handful of raisins

preparation

Give currant juice, orange juice, cinnamon, cloves and cardamom in a saucepan. Bring to a boil.
Remove from heat, sift off the spices.
Bring the liquid to a boil again. Squeeze the lemon and add the juice.
Sweeten to taste with sugar.
To serve, give almonds and raisins in glasses, pour in Glögg.

Kochen mit Martina und Moritz: Apéritifhappen

18. Oktober 2015
Kochen mit Martina und Moritz 19

Apéritifhappen: Möhrenrösti mit Zucchinogrette & Marinierte Hähnchenflügel mit Zwiebelkompott / Appetizers: Chicken Wings Asia Style, Onion compote, Zucchinogrette and Carrot Fritters


Kommen wir nun zum ersten Teil unseres Menüs, das wir im Kochkurs von Martina Meuth und Bernd „Moritz” Duttenhofer zubereitet haben.

  1. Kartoffel Logo Asienduftende Hähnchenflügel
    mit einen Dip bzw. einer Vinaigrette
    aus pürierten Zucchini (Zucchinogrette)
  2. Rösti aus Möhren und Kartoffeln,
    dazu Zwiebelkompott
    mit Rosinen und Pinienkernen

Letztere passen wiederum in mein Blogthema des Monats – Oktober-Gold: Der Erdapfel – die tolle Knolle.

Zum Apéritif gab es einen Duttenhofer Pomme-Secco.

DUTTENHOFER Pomme-Secco
Perlender Apfelwein

DUTTENHOFER Pomme-Secco wird aus ausgesuchten, aromatischen und säurereichen Tafeläpfeln gewonnen, die auf unserem Gut im Schwarzwald an der Grenze der Vegetationsmöglichkeit wachsen und daher ungewöhnlich intensiv, frisch und besonders fruchtig schmecken. Mehrere Sorten werden – wie beim Pomme-Brut – bereits vor dem Pressen sozusagen zu einer »Cuvée« zusammengestellt – Jonagold, Gloster, Glockenapfel, Golden Delicious und Berlepsch.

Vergoren wird der Saft in neutralen Behältern und mit Reinzuchthefe, um ihm seine volle Fruchtigkeit zu erhalten. Nach der Klärung wird der Pomme-Secco von der Sektkellerei Raumland (Flörsheim-Dalsheim) schonend gefiltert, geschmacklich abgerundet und mit Kohlensäure versetzt.

Pomme-Secco verfügt über all jene mineralischen Reichtümer, die Apfelsaft zu einem gesunden Getränk und Obstessig zu einer kleinen Medizin machen. Er ist reich an Flavonoiden, jenen bioaktiven Substanzen, deren Bedeutung erst in letzter Zeit in vollem Umfang erkannt werden.

Die frische Säure wird durch eine angenehme, nicht aufdringliche Süße ergänzt: Der „normale“ Pomme-Secco besitzt die harmonische Eleganz, die man sich von einem Secco erwartet – nicht wein-trocken, sondern sekt-trocken: nicht zu herb, sondern fast fruchtig-mild! Daneben gibt es für die Liebhaber herber Tropfen eine Variante ohne abrundende Dosage, durchgegoren und spritzig-herb!

DUTTENHOFER Pomme-Secco: Das ideale Getränk zum Vesper und auf der Terrasse –  süffig, anregend und mit nur 6,5 Prozent Alkohol sehr viel leichter und bekömmlicher als Wein!


Kochen mit Martina und Moritz 20


Asiaduftende Hähnchenflügel


Die Hähnchenflügel werden geputzt und in Teile zerlegt, dann in einer Marinade mariniert und im Ofen gegart.
Perfektes Fingerfood zum Apéritif!

Zutaten
(für 4-6 Personen)

• 8 Hähnchenflügel
• gehackter Koriander zum Anrichten

Für die Marinade

• 3-4 Esslöffel Zitronensaft
• etwas abgeriebene Zitronenschale
• 3 Esslöffel Sojasauce
• 1 Esslöffel Fischsauce
• 1 Esslöffel Honig oder brauner Zucker
• 1 Teelöffel Sesamöl

Zubereitung

Zuerst die Hähnchenflügel vorbereiten.
Dafür im Gelenk die Haut und das Fleisch mit einem Messer durchtrennen, dann beide Teile packen und gegeneinander verdrehen, bis es knackt.
Dabei lösen sich die Teile im Gelenk und lassen sich leicht auseinander schneiden.
Danach mit einem Messer die Haut und die Sehnen vom unteren Ende des Knochens abschaben. Dadurch zieht sich das Fleisch beim Braten zusammen und es entsteht ein hübsches, kompaktes Stück, das man später ideal greifen und mit den Fingern essen kann – also perfektes „Fingerfood”.

Für die Marinade in einer Schüssel die Zutaten verrühren.
Die Hähnchenteile in einen Gefrierbeutel geben, die Marinade dazugeben und gut mischen, damit alles von der Marinade umhüllt ist.
Den Beutel mit einem Clip gut verschließen. Die Hähnchenteile mindestens eine halbe Stunde marinieren.
(Im Herbst/Winter kann man das bei Raumtemperatur machen, im Sommer besser im Kühlschrank.)

Die Hähnchenteile brauchen im Backofen etwa 15 – 20 Minuten. Man sollte sie deshalb erst kurz vor dem Servieren garen.
Dazu die Teile einzeln aus dem Beutel nehmen, abtropfen lassen und nebeneinander auf dem Backblech anordnen oder auf dem Backrost mit Backblech als Abtropfschale darunter.
Im vorgeheizten Backofen bei 220 °C (Ober-Unterhitze) etwa 15-20 Minuten braten, bis die Hähnchenteile schön goldbraun und knusprig sind.
Auf einer Servierplatte anrichten und mit gehackten Korianderblättern bestreuen.



Zucchinogrette


Zutaten
(für 4-6 Personen)

• 1-2 Zucchini (je nach Größe)
• 2 Knoblauchzehen
• ½ junge Zwiebel oder Frühlingszwiebel
• Basilikumblätter
• 100 ml Olivenöl
• Salz
• Pfeffer
• Zitronensaft und abgeriebene Schale

Zubereitung

Von den Zucchini die äußeren Teile des Fruchtfleisches mit der grünen Haut verwenden. Die inneren Teile weglassen. (Bei Martina bekommen das die Hühner).
Zucchini, Knoblauch (geschält) , Zwiebel und Basilikumblätter grob zerkleinern und alle Zutaten in einen Mixbecher geben. Mit einem Mixstab pürieren und gut abschmecken.



Zwiebelkompott


Zutaten
(für 6 Personen)

• 800 g Zwiebeln (weiße/rote Zwiebeln oder Schalotten)
• 3 Esslöffel Olivenöl
• 1 Teelöffel brauner Zucker
• Salz
• 1 Esslöffel Gewürzmischung aus:
1 Teelöffel Korianderkörner, 1 Teelöffel Pfefferbeeren, 1 Teelöffel Piment (in einem Mörser fein zerreiben)
• 2 Lorbeerblätter
• 1 Nelke
• 50 g Rosinen
• 2 Esslöffel Pinienkerne
• 2-3 Chilischoten
• ca. 1/8 Liter =125 ml Weißwein

Zubereitung

Die Zwiebeln schälen, in feine Scheiben hobeln und in einem breiten Topf oder Bratpfanne im heißem Öl auf kleinem Feuer sehr langsam weich dünsten.
Mit Zucker bestäuben und karamellisieren.
Salzen und 1 Esslöffel von der zerriebenen Gewürzmischung, Lorbeerblätter und Nelke hinzufügen.
Rosinen, Pinienkerne und die Chilischoten unterrühren.
Wenn die Zwiebeln weich sind, den Wein nach und nach hinzufügen – immer erst nachfüllen, wenn die Flüssigkeit verkocht ist.
Der Zwiebelkompott ist fertig, wenn er schmelzend zart ist und intensiv würzig duftet.
Zum Aufbewahren ind Schraubgläser füllen. Für den Vorrat bei 80 °C eine halbe Stunde sterilisieren.



Möhrenrösti


Zutaten
(für 8 – 12 Personen)

• 500 g Möhren
• 300 g Kartoffeln
• 100 g durchwachsener Bauchspeck in feinen Scheiben
• 2-3 Esslöffel Olivenöl oder Butterschmalz
• Salz
• Pfeffer
• 1 Prise Cayennepfeffer

Zubereitung
Möhren und Kartoffeln mit einem Sparschäler schälen.
Auf der Julienraffel in Streifen schneiden.
Den Speck in feine Streifen schneiden. Einen Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen, die Speckstreifen darin andünsten, aber nicht bräunen.
Möhren, Kartoffeln und Speckstreifen gut mischen. Mit Salz (wenig, weil der Speck schon salzig ist), Pfeffer und Cayennepfeffer würzen.

Zum Ausbacken Fett in einer Pfanne erhitzen und je einen Esslöffel der Möhren- Kartoffel- Masse hineinsetzen, dabei schön rund formen.
Auf beiden Seiten langsam knusprig braten.



Moritz entkorkt noch den Pomme-Secco und dann kann es losgehen.



Chicken Wings Asia Style

Ingredients
(for 4-6 people)
8 chicken wings
Chopped cilantro for serving

For the marinade
3-4 tablespoons lemon juice
A little grated lemon zest
3 tablespoons soy sauce
1 tablespoon fish sauce
1 tablespoon honey or brown sugar
1 teaspoon sesame oil

Preparation

First, prepare the chicken wings.
Cut the skin and the meat in the joint with a knife, then grab both parts and rotate against each other until it cracks.
Thus the joint and can be easily cut apart.
Then scrape off skin and tendons from the lower end of the bone with a knife. The meat will shrink a bit while cooking and you’ll have a compact piece with a stick that can easily be grabbed – a perfect „finger food“.

In a bowl, mix the ingredients for the marinade.
Put the chicken pieces in a freezer bag, pour the marinade and mix well so that every piece is covered with the marinade.
Close the bag tightly with a clip. Marinate the chicken pieces for at least half an hour.
(In fall / winter you can do that at room temperature, in summer in the refrigerator.)

The chicken pieces will only about 15 – 20 minutes cooking time in the oven. So you should cook them only a short time before serving.
Take the parts separately out of the bag, drain and place onto the baking sheet or on a wire rack with a baking tray underneath to gather the drippings.
Bake in the preheated oven at 220 °C (conventional heat). Roast for about 15-20 minutes until the chicken pieces are golden brown and crisp.
Serve on a platter, sprinkled with chopped coriander leaves.


Zucchinogrette

Ingredients
(for 4-6 people)

1-2 zucchini/courgettes  (depending on size)
2 cloves of garlic
½ scallion or spring onion
Basil leaves
100 ml olive oil
Salt
Pepper
Lemon juice and zest

Preparation

Only use the outer parts of the pulp with the green bits o it. Leave out the inner parts.
Coarsely chop zucchini, garlic (peeled), onion and basil leaves. Puree all the ingredients with a hand blender and season well.


Onion compote

Ingredients
(for 6 persons)

800 g onions (white / red onions or shallots)
3 tablespoons olive oil
1 teaspoon brown sugar
Salt
1 tablespoon spice mixture:
1 teaspoon coriander seeds, 1 teaspoon pepper berries, 1 teaspoon allspice (finely crush in a mortar)
2 bay leaves
1 clove
50 g raisins
2 tablespoons pine nuts
2-3 chillies
1/8 litre = 125 ml white wine

Preparation

Peel the onions. Slice into thin slices. Heat olive oil in a wide saucepan or frying pan. Fry the onions in it over low heat until very slowly soft.
Dust with sugar and caramelize.
Add salt and 1 tablespoon of the grated spice mixture, bay leaves and cloves.
Stir in raisins, pine nuts and chili peppers.
When the onions are soft, gradually add the wine – always top up when the liquid has evaporated.
The onion compote is ready when it is tender and it smells intensely spicy.
For storage fill in screw-top jars. If you want to preserve it, sterilize at 80 ° C for for half an hour.


Carrot Fritters

Ingredients
(for 8 – 12 people)

500 g carrots
300 g potatoes
100 g streaky bacon, thinly sliced
2-3 tablespoons of olive oil or clarified butter
Salt
Pepper
1 pinch of cayenne pepper

Preparation
Peel carrots and potatoes with a potato peeler.
Cut into fine strips using a vegetable slicer. Also cut the bacon into thin strips.
Heat a tablespoon of olive oil in a pan, sauté the bacon in it, but do not brown.
Mix well the carrots, potatoes and bacon. Season with salt (little because the bacon is already salty), pepper and cayenne pepper.

For frying, heat fat in a pan and put tablespoon-sized portions of the mass into the pan while forming round shapes.
Slowly fry on both sides until crispy.

It’s Teatime! – Part 1: Open Mincemeat Tart

1. März 2015

Open Mincemeat Tart 2
Die Markgräflerin hatte vergangene Woche versprochen, in einigen Beiträgen über britische Teatime-Klassiker zu erzählen. Und Versprechen – muss man halten!

Mincemeat… – ja packt die tatsächlich Fleisch in einen Kuchen, den es zum Tee geben soll??? Weit gefehlt. Mincemeat ist nicht zu verwechseln mit „minced meat“ = Hackfleisch, sondern es ist eine Mischung aus Rosinen, Äpfeln, Mandeln, Sultaninen, kandierten Früchten, Gewürzen und – fein geschreddertem Rindertalg. Dazu kommt reichlich Brandy! Hicks.
Aber beim Backen verdampft der später eh.
Wobei die Sache mit dem Fleisch doch nicht ganz so weit hergeholt ist. Bis ins 16./17. Jahrhundert enthielt Mincemeat tatsächlich auch Fleisch. Übrig geblieben ist also der Rindertalg.

Eine klassische Zutat für Traditionsgebäck, das es in Großbritannien zu Weihnachten gibt und häufig auch für Puddings, Cakes und Pies verwendet wird.
Es empfiehlt sich, das Mincemeat mindestens vier Wochen vor Verwendung zuzubereiten –  und es lohnt sich wirklich, das Mincemeat nicht fertig zu kaufen, sondern selbst herzustellen.

Und wenn euch die Menge zuviel vorkommt – keine Angst! Mincemeat ist sehr, sehr lange haltbar, wenn es in Schraubdeckelgläsern an einem dunklen, kühlen Ort (z. B. im Keller) aufbewahrt wird. Der Geschmack wird noch besser, je länger das Micemeat lagert – und spätestens zu Weihnachten braucht man es sowieso. 🙂

Den Rindertalg kann man bei jedem guten Metzger bekommen – besonders in der Zeit vor Weihnachten – Rindertalg wird nämlich auch häufig für die Herstellung von Christstollen verwendet.
Wer sichergehen möchte, sollte den Rindertalg beim Metzger seines Vertrauens vorbestellen.

In Großbritannien bekommt man inzwischen auch schon pflanzlichen Talgersatz – falls jemand vor dem Rindertalg zurückschrecken sollte.

Mincemeat

Mischung für Mincemeat

Mincemeat

240 ml fein zerkleinerter Rindertalg
240 ml helle Rosinen/Weinbeeren
240 ml Sultaninen
3 mittelgroße grüne Äpfel, geschält, Kerngehäuse entfernt, gewürfelt
120 ml bittere Orangenmarmelade
180 ml gehackte Mandeln
240 ml brauner Rohrzucker
120 ml gemischte kandierte Früchte, gehackt
(Zitronat, Orangeat, Belegkirschen)
240 ml Korinthen
1 Weinglas Brandy
Saft einer halben Zitrone
¼ Teelöffel geriebene Muskatnuss
½ Teelöffel gemahlener Ingwer

Rindertalg, Rosinen, Sultaninen, Apfelwürfel, Orangenmarmelade, Mandeln, Zucker, kandierte Früchte und Korinthen in einer großen Schüssel gründlich mischen. Brandy, Zitronensaft und Gewürze untermischen. Diese Mischung mit einem Küchentuch abdecken und über Nacht (etwa 12 Stunden) an einem kühlen Ort durchziehen lassen.
Am nächsten Tag in eine ofenfeste Schüssel geben (ich verwende hierfür einen 10 Minuten lang gewässserten Römertopf mit Deckel). In den kalten Ofen stellen. Temperatur auf 120 °C einstellen und etwa 3 Stunden im Backofen lassen.
Aus dem Ofen nehmen, gut durchmischen, so dass die Zutaten mit dem zerlassenen Rindertalg überzogen sind. In Schraubdeckel-Gläser füllen, verschließen und abkühlen lassen.
Das Mincemeat sieht nach dem Abkühlen bräunlich und matt aus.

Open Mincemeat Tart 4

Und jetzt können wir endlich backen! Zur Mincemeat Tart gibt es leckere Brandy Butter…

Open Mincemeat Tart & Brandy Butter

Open Mincemeat Tart

Zutaten für den Teig (Shortcrust Pastry):

225 g Mehl, gesiebt
1 Prise Salz
50 g weiche Margarine oder Butter
ca. 30 ml kaltes Wasser

Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Das Fett in kleinen Stückchen hineingeben und untermischen, bis eine krümelige Masse entsteht. Etwas Wasser hinzugeben und mit einer Gabel zu einem festen, aber geschmeidigen Teig verarbeiten. Ein paar Minuten locker durchkneten, bis der Teig weich ist – aber nicht zu lange, da der Teig sonst zäh wird.
In Folie wickeln und mindestens 15 Minuten im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Weitere Zutaten:
1 Teelöffel Margarine zum Ausfetten des Blechs
(Tarteform mit etwa 22 cm Durchmesser)
50-75 g Mehl zum Bemehlen des Brettes
1-2 Esslöffel Milch
225 g Mincemeat

Den Backofen auf 230 °C vorheizen.
Den Teig auf einem bemehlten Brett etwa 5 mm dick ausrollen, vorsichtig über die ausgefettete Form legen und mit einem scharfen Messer den überhängenden Teig abschneiden.
Aus den Teigresten etwa 2,5 cm breite Streifen schneiden, eine Seite mit Milch bestreichen und dann mit der bestrichenen Seite nach unten, wie eine Mauer um den Teigkreis legen und fest andrücken. Die Nahtstellen gut mit Milch bepinseln, damit die Füllung während des Backens nicht auslaufen kann.
Mit einem stumpfen Messer oder einer Gabel einritzen, damit der Rand nachher schöner aussieht.
Mit einem Löffel das Mincemeat hineingeben und gleichmässig glatt verstreichen.
Den übrigen Teig zu 15-18 cm langen Streifen schneiden und gitterförmig über den Kuchen legen. Das Gitter mit etwas Milch bestreichen.

Open Mincemeat Tart 5
15 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 230 °C backen, dann die Hitze auf 200 °C reduzieren und weitere 10-15 Minuten backen.
Wenn der Kuchen goldgelb ist, herausnehmen und warm oder kalt mit Brandybutter servieren.

Brandybutter

Brandy Butter wird in Großbritannien oft auch als „Hard Sauce“ bezeichnet. Traditionell reicht man sie auch zu Christmas Pudding.
Man kann die Brandy Butter mehrere Wochen im Kühlschrank aufbewahren!

225 g weiche, ungesalzene Butter
180 g brauner Zucker
5 Esslöffel Brandy
¼ Teelöffel geriebene Muskatnuss

Butter und Zucker solange rühren, bis die Creme glatt ist. Nach und nach den Brandy einrühren und geriebene Muskatnuss hinzufügen.
Gründlich schlagen und in ein kleines Porzellantöpfchen mit Deckel umfüllen. Im Kühlschrank zugedeckt fest werden lassen.

Open Mincemeat Tart 6 Open Mincemeat Tart

A classic ingredient for traditional pastries, which are prepared for Christmas in the UK – it is also used for puddings, cakes and pies.
It is advisable to prepare the mincemeat at least four weeks before you plan to use it – and it really is worth the effort to prepare your own Mincemeat, as it will taste quite different from and far superiour  to anything you can buy in a store.

And if you think that’s too much and that you won’t need it – don’t worry! Mincemeat improves with age and lasts almost indefinetely when stored in screw-top jars and in a dark, cool place (e.g. in the cellar/basement). And by Christmas you’ll need it anyway. 🙂

The suet is available at any good butcher – particularly in the period before Christmas – as suet is also used for the production of „Christstollen
If you want to make sure, you should pre-order the suet from the butcher you trust. In the UK you can also get vegetarian suet.

Mincemeat

1 cup shredded suet
1 cup white raisins
1 cup raisins
3 medium-sized green apples, peeled, cored and chopped
½ cup marmalade
¾ cup chopped almonds
1 cup brown sugar
½ cup mixed candied peel
1 cup currants
1 wineglass brandy
Juice of ½ a lemon
¼ teaspoon grated nutmeg
½ teaspoon ground ginger

Mix together the suet, raisins, apples, marmalade, almonds, sugar, candied peel and currants. Add the brandy, lemon juice and spices. Cover the mixture with a cloth and leave it in a cool place overnight.
Next day, mix the mincemeat thoroughly, pour into an ovenproof dish (I use a clay pot with a lid).
Place in the oven, set the temperature to 120 °C (225°F) and leave it there for 3 hours.
Take out of the oven, mix well, then fill into clean jars (to sterilise jars: wash in mild, soapy water, rinse and dry thoroughly, then place on a tray in an preheated oven at 180 °C = 350 °F, leave in the oven for 5 minutes).

Open Mincemeat Tart 1

Open Mincemeat Tart & Brandy Butter

Open Mincemeat Tart

Ingredients for the Shortcrust Pastry:

225 g flour, sifted
1 pinch of salt
50 g soft margarine or butter
30 ml of cold water

Mix flour and salt in a bowl. Add the fat into small pieces and mix until you receive a crumbly mass. Add a little water and process with a fork to a firm but pliable dough. Knead easily for a few minutes until the dough is soft – but not for long, because the dough will otherwise become tough.
Wrap in foil and allow to cool for at least 15 minutes in the refrigerator.

Other Ingredients:
1 teaspoon margarine to grease the baking dish
(Tart tin, about 22 cm in diameter)
50-75 g of flour to dust the working surface
1-2 tablespoons milk
225 g Mincemeat

Preheat the oven to 230 ° C (446 °F).
Roll out the dough on a floured working surface about 5 mm thick, place carefully over the greased baking tin and cut off the the overhanging dough with a sharp knife.
From the remaining dough cut about 2.5 cm wide stripes, brush on one side with some milk and press it onto the bottom layer of pastry to form a wall. Brush the seams well with milk so that the Mincemeat can not leak out while baking.
With a dull knife or a fork, carve the edges, so that it looks nice.
Spoon in the mincemeat and smooth.
Cut the remaining dough into 15-18 cm long stripes and place like a grid over the cake. Brush the grid with some milk and first bake in the preheated oven at 230 °C for 15 minutes, then reduce the heat to 200 °C (392 °F) and bake for another 10-15 minutes.
When the cake is golden brown, remove and serve warm or cold with brandy butter.

Open Mincemeat Tart 3

Brandy Butter

Brandy butter, often called „Hard Sauce“, is traditionally served with Christmas pudding. It will keep for several weeks in the refrigerator, so it can be prepared ahead of time. It is extremely rich and a little of it goes a long way. Makes 2 cups

8 ounces softened,  unsalted butter
¾ cup dark brown sugar
5 tablespoons brandy
¼ teaspoon ground nutmeg

Cream the butter and sugar until smooth. Gradually stir in the brandy and add the nutmeg.
Beat thoroughly and transfer to a dish or small pot. Cover and allow to harden before serving.

Tassenparade?! Nr. 12 – Tea Time mit duftendem Rotbusch-Tee und fünf Gewürzen

22. Februar 2015

Tea_Time_Polaroid 2

Der letzte Beitrag zur Tassenparade ist schon ein Weilchen her. Hier ein neues Schätzchen aus meiner Tassensammlung für die Food-Fotografie: feines Porzellan mit Goldkante – very British. Darin ein duftender Rotbusch-Tee mit fünf Gewürzen (Zimt, Kardamom, Sternanis, Fenchel und Orangenschalen) sowie Weinbeeren, Apfelstückchen, Kokoschips, Rosenknospen und gebrannten Mandeln, den ich bei Schrader entdeckt habe. Gerade richtig für gemütliche Stunden auf dem Sofa bei tristem Wetter.

Tee trinken ist derzeit besonders hip. Vor allem der grüne Tee wird aufgrund seiner ihm zugesagten antioxidativen und somit gesundheitsfördernden Eigenschaften vermehrt getrunken.
Im Hause der Markgräflerin wird die Kultur des Teetrinkens schon seit den ersten Aufenthalten in England in den frühen 80er Jahren gepflegt. Und auch während der Arbeit begleitet mich seit vielen Jahren immer eine Tasse Tee – Grüntee, Roibusch, Darjeeling, Earl Grey, Chai oder Früchtetee …

Höhepunkt war einmal ein Besuch im Brown’s Hotel in London, bei dem ich stilecht einen britischen „Afternoon Tea” erlebt habe. Mit Scones, Strawberry Jam, Sandwiches und allerlei Süßgebäck, inklusive befrackter, sachkundiger Bedienung…
Ein tolles Erlebnis – einmal wie eine richtige Lady fühlen und von vorne bis hinten bedient werden, das war schon toll.

Jedenfalls hat mich diese Tasse dazu animiert, wieder mal öfter einen Blick über den Kanal zu werfen und  euch klassische Teatime-Köstlichkeiten von der Insel zu präsentieren.
Den West Country Cream Tea hatten wir schon einmal – dieser besteht aus Scones mit Clotted Cream und Strawberry Jam.

Ihr könnt also schon mal gespannt sein, was ich für euch in meiner Küche so zaubern werde.

Adventskalender 2014 – Nr. 24: Badischer Glögg

24. Dezember 2014

Adventskalender 2014_24_1
Heute, hinter der letzten Tür des Adventskalenders gibt es einen badischen Glögg…. Den schwedischen Glögg habe ich hier schonmal vorgestellt auch als Nikolaus Glögg oder heißer Nikolaus….
In den schwedischen Glögg gießt man Wodka – Alkohol mit neutralem Geschmack. Im badischen Glögg ist Weintrester-Brand, vergleichbar mit einem italienischen Grappa, der sehr wohl einen eigenen Geschmack hat.
Die Gewürze werden zunächst im Mörser zerstoßen oder zerbrochen, dann lässt man sie im Trester 24 Stunden lang ziehen. Das zieht die Aromen aus den Gewürzen, und ist äusserst praktisch , da man später die Gewürze nicht mehr aus dem Glühwein herausfischen muss.
Ist sehr lecker – aber vorsichtig zu genießen 😉
Das Rezept stammt von „Badischer Wein – von der Sonne verwöhnt”.

Adventskalender 2014_24
Badischer Glögg
(Glühwein mit Schuss)

Zutaten:
1.
750 ml Badischer Rotwein, trocken
100 ml badischer Weintrester-Brand
3 Zimtstangen
10 Nelken
1 kleines Stück Ingwer, geschält
1 Teelöffel Kardamom-Kapseln
Schale einer halben Bio Orange (Schale unbehandelt)

2.
300 g Zucker
1 Prise gemahlene Vanille
Rosinen und Mandelsplitter nach Belieben

1. Den Kardamom zerstoßen, Zimt in kleine Stücke brechen. Alle Gewürze in ein Glas mit Schraubverschluss geben, mit 100 ml Weintrester-Brand auffüllen, verschließen und 24 Stunden durchziehen lassen.

2. Dann den Schnaps durch einen Kaffeefilter laufen lassen. Wein und Gewürzschnaps in einen Topf geben, Zucker, Vanille, Mandeln und Rosinen zufügen und den Glögg vorsichtig erwärmen – er darf nicht kochen. Fertig.
Dazu passt Weihnachtsgebäck (z. B. Husarenkrapferl)

Adventskalender 2014_24_3
Baden Gloegg
(Mulled wine with shot)

ingredients:

1.
750 ml of Baden dry red wine
100 ml of Baden marc (grappa)
3 cinnamon sticks
10 cloves
1 small piece of ginger, peeled
1 teaspoon cardamom pods
zest of one half organic orange (peel untreated)

2.
300 g sugar
1 pinch of powdered vanilla
raisins and almond flakes to taste

1.Crush the cardamom  and break the cinnamon into small pieces. Mix all spices in a jar with screw cap, fill with 100 ml marc, close it and let soak for 24 hours.
Then let the liquor run through a coffee filter.
2.Pour wine and spiced liquor in a pot, add sugar, vanilla, almonds and raisins and gently heat the mulled wine – it must not cook! Done.
Serve with Christmas cookies (e. g. Husarenkrapferl)

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Adventskalender 2014 – Nr. 12: Ritter Sport Rrrrum Muffins

12. Dezember 2014

Adventskalender 2014_12_1
Ritter Sport Rum Minis – die Markgräflerin freut sich jedes Jahr an Weihnachten darüber, dass man im Handel dieses überaus leckere Produkt der Firma Ritter findet.

Adventskalender 2014_12_2
Jamaika-Rum, Sultaninen und Crispies – da kam mir eine Muffin-Idee für meinen Adventskalender in den Sinn.

Adventskalender 2014_12

Ritter Sport – Rum Muffins

12 Papierförmchen für das Muffinblech
100 g Rosinen
2 Esslöffel Rum
200 g Dinkelmehl Type 630
50 g Kartoffelmehl (Speisestärke)
2 ½ Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
3 Ritter Sport Rum Minis (je 16,67 g)
1 Ei
80 ml neutrales Speiseöl
100 g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
250 ml Milch

Für den Schokoguss:
100 g Vollmilchschokolade
100 g Zartbitterschokolade

Ausserdem:
4 Ritter Sport Rum Minis für die Deko

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Papierförmchen in die Mulden des Muffinblechs setzen.
Die Rosinen in eine Schüssel geben und mit dem Rum mischen. Etwa 15 Minuten durchziehen lassen.
Drei Ritter Rum Minis mit einem Messer in kleine Stücke hacken.
Mehl, Speisestärke und Backpulver in eine Schüssel sieben und mit Salz und den gehackten Ritter Sport Rum Minis mischen.
Das Ei mit Öl, Zucker, Vanillezucker und Milch verquirlen. Zuerst die Rumrosinen und dann die Mehlmischung unterheben.
Den Teig in die Förmchen füllen und 20-25 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen.
Für den Guss die beiden Schokoladensorten über dem Wasserbad schmelzen und die Muffins damit bestreichen.
4 Ritter Rum Minis in je drei Stücke schneiden und ein Stück auf jeden Muffin setzen. Die Schokolade fest werden lassen und dann genießen!

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500’000 Klicks – und ein Markgräfler Öpfel Waie (Apfel Wähe) und die 10 Top Posts

15. Oktober 2014

Apfel Waie 2-1

Am Dienstag Abend war es soweit:
500’000 Klicks auf Lebensart im Markgräflerland

Zur Feier des Tages gibt es eine kleine Apfelwähe mit Rahmguss, wie sie im Markgräflerland typisch ist. Normalerweise verwendet man als Boden einen Hefeteig, Quark-Öl-Teig, Mürbeteig oder
Quarkblätterteig.
Mitten unter der Woche, wenn man wenig Zeit hat, tut es auch mal ein gekaufter Blätterteig.
Dieser wird mit Apfelhälften (mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden) belegt, die mit einem Messer an der Oberseite eingeritzt wurden. Wer es süß mag, kann die Äpfel mit ein wenig Zimtzucker bestreuen. Ausserdem kann man noch Rosinen oder Cranberries darüberstreuen.
Der Guss besteht aus Ei, Rahm, Zucker, Speisestärke (Kartoffelmehl) und nach Belieben etwas gemahlene Vanille.

Apfel Waie 6-1

Rahmguss für eine Waie mit 26 cm ∅:

2-3 Eier
½ – ¾ Becher Sahne
2-3 Esslöffel Zucker
1 Esslöffel Speisestärke
(bei 20 cm ∅ etwa halbieren)
Zutaten miteinander verquirlen und gleichmässig über dem Belag verteilen.

500,000 clicks on Lebensart im Markgräflerland!

To celebrate, there is a small tart with a cream topping, as is typical in Markgraeflerland. Usually the tart is based on a a yeast dough, quark-oil dough, shortcrust or
quark pastry.
In the midst of the week, if you have very little time, I sometimes use a convenience puff pastry from the supermarket.
The tart is filled with halved apples (sprinkle with lemon juice so that they do not turn brown), which were carved with a knife. If you like it sweet, you can sprinkle the apples with a little cinnamon sugar. Furthermore, you can in addition the tart with raisins or cranberries.
The topping consists of egg, cream, sugar, food starch (potato flour) and to taste a bit of powdered vanilla.

Rahmguss (cream topping)
for a tart/Waié with 26 cm
:

2-3 eggs
½ – ¾ cup cream
2-3 tablespoons of sugar
1 tablespoon cornstarch
(at 20 cm approximately halved)
Whisk ingredients together and spread evenly on top of the apples.

Apfel Waie 3-1

Die Teigrezepte beziehen sich jeweils auf ein großes, rundes Blech. Bei kleinen Blechen mit etwas 20 cm ø halbiert man einfach die Menge.
Backen bei 175 – 200 °C, ca. 30 – 40 Minuten.

Here are some basic dough recipes for fruit tarts.
(Bake at about 392 °F for 30-40 Minutes)

Hefeteig:
(dünn ausgewellt ca. 32 cm ø)

250 g Mehl (Dinkelmehl Type 630)
20 g frische Hefe
30 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
1 dl (=100 ml) Milch
25 g Butter

Für den Teig die Zutaten abmessen und auf Zimmertemperatur erwärmen. Das Mehl in eine große Schüssel sieben. Die Milch in einem Topf auf kleiner Flamme erwärmen. Vom Herd nehmen. Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln, 2 Esslöffel Mehl zufügen, alles zu einem dicken Brei verrühren. Eine Prise Zucker hinzufügen. Den Hefebrei mit einem Tuch bedecken und 30 Minuten gehen lassen.

Das Mehl mit Zucker und Salz mischen, eine Mulde hineindrücken. Das Ei aufschlagen und in die Mulde gleiten lassen. Die Butter in Flöckchen schneiden und auf den Rand geben. Den Hefebrei in die Mitte geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig leicht mit Mehl bestäuben, mit dem Tuch abdecken und zwei bis drei Stunden gehen lassen.

Yeast Dough
(thinly rolled out to about 32 cm ø)

250 g flour (spelled flour type 630)
20 g fresh yeast
30 g sugar
1 pinch of salt
1 egg
1 dl (= 100 ml) of milk
25 g butter

For the dough weigh ingredients and warm to room temperature. Sieve the flour into a large bowl. Warm the milk in a saucepan over low heat. Remove from heat. Crumble yeast in the lukewarm milk, add 2 tablespoons of flour, stir everything into a thick porridge. Add a pinch of sugar. Cover the pre dought with a cloth and leaven for 30 minutes.

Mix the flour with sugar and salt, make a well in the middle. Open the egg and add. Cut the butter in small pieces and place on the rim. Pour the pre dough and knead until you receive a smooth dough. Sprinkle the dough lightly with flour, cover with a cloth and leaven for another two or three hours.

Apfel Waie 1

Quark-Öl Teig:
26 cm ø

150 g Quark
6 Esslöffel Milch
6 Esslöffel geschmacksneutrales Öl
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
eine Prise Salz
400 g helles Dinkelmehl
1 Päckchen Backpulver

Aus diesen Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten.

Quark-Oil Dough
26 cm ø

150 g quark
6 tablespoons milk
6 tablespoons vegetable oil
75 g sugar
1 sachet vanilla sugar
400 g flour
1 sachet baking soda
Mix and knead the ingredients until you receive a smooth dough.

Apfel Waie 5-1

Quarkblätterteig

150 g Mehl (Dinkelmehl Type 630)
1 Teelöffel Salz
150 g Magerquark
150 g Butter

Das Mehl in eine Schüssel sieben, Salz dazugeben und mischen. In der Mitte eine Vertiefung machen, den Quark hineingeben und die Butter in Flöckchen auf dem Rand verteilen. Mit einem Suppenlöffel zu einen Teig verarbeiten, bis dieser zart und geschmeidig ist. Ca. 3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Backen: Ca. 45 Minuten bei 200 °C (kleinere Teile etwa 30 Minuten)

Quark Puff Pastry

300 g flour (spelt)
2 teaspoons salt
300 g low fat quark
300 g butter

Sift the flour into a bowl, add salt and mix. Make a well in the center, add the quark and distribute the butter in small pieces onto the edge. Process with a tablespoon until the dough is soft and smooth. Leave to rest for 3 hours in the refrigerator.
Baking: Approx. 45 minutes at 200 ° C / 392 °F (about 30 minutes for smaller pieces)

Ach ja, wolltet ihr noch wissen, welches die TOP 10 Beiträge in meinem Blog seit Beginn im Februar 2010 sind?

Tocco Rosso

Tocco Rosso

1. Hugo wird rot – Tocco Rosso: der Sommercocktail 2013

Couscous-salat2
2. Für den Grillabend: Orientalischer Couscous-Salat
mit Minze

Schäufele mit KartoffelsalatKartoffelsalat3
3. Schäufele mit Kartoffelsalat

Hugo Cocktail

Hugo Cocktail

4. Hugo Cocktail

Rosensirup und Konfitüre
5. Feine Rezepte mit Rosen- Rosensirup und Rosenblütenkonfitüre

Markgräfler Kirschplotzer

Markgräfler Kirschplotzer

6. Kirschplotzer

Holunderblütengelee-Erdbeeren
7. Erdbeeren und Holunderblüten Gelee

Kornelkirsche2
8. Kornelkirschen – Marmelade

Gummibaerchentorte1 (1 von 1)
9. Gummibärchen-Torte

Hüsinger Torte

Hüsinger Torte

10. Hüsinger Torte

Freitagsfisch: Scholle mit süß-scharfem Mangoldgemüse

10. Oktober 2014

Scholle Mangold 4
Es gibt mal wieder Freitagsfisch. – Neulich, beim Durchforsten meines Tiefkühlschranks fiel mir eine Beutel Schollenfilets in die Hände. Die wären zwar noch bis ins kommende Jahr haltbar gewesen, aber ich wollte ein wenig Platz schaffen. Schließlich sollte der Tiefkühler im Herbst mal wieder abgetaut werden.
Auf dem Markt gab es frischen Mangold – ich dachte, das könnte ganz gut passen.

Scholle Mangold  6
Scholle Mangold 1

Mangoldgemüse

1 Mangold
1 rote Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1 Chilischote
3 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 Glas Weißwein und etwas Gemüsebrühe
eine Handvoll Rosinen
gerösteter Sesam

Den Mangold säubern, harte Strunkteile abschneiden. Die Stiele lösen. Blätter und Stiele in feine Streifen schneiden, in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben, waschen und in ein Sieb geben, abtropfen lassen.

Zwiebel und Knoblauch schälen und kleinhacken. Die Chilischote waschen, von Stiel und Kernen befreien und ebenfalls kleinhacken.

Olivenöl in einer Pfanne mit hohem Rand oder einem weiten Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch sanft darin andünsten. Nach und nach den Mangold dazugeben, Chili hinzufügen und einige Minuten unter häufigem Wenden dünsten. Nach Belieben Rosinen untermischen, salzen und pfeffern, dann mit etwas Gemüsebrühe und Weißwein ablöschen.  Bei kleiner Hitze köcheln und die Flüssigkeit etwas einreduzieren lassen. Zum Servieren etwas gerösteten Sesam untermischen oder aufstreuen.

Scholle Mangold  7

Die Scholle habe ich wie üblich zubereitet:  Die aufgtauten Fischfilets kurz mit kaltem Wasser abspülen, mit Küchenkrepp trocken tupfen. Mit wenig Zitronensaft beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen  und mit Mehl bestäuben.
Während das Gemüse köchelt, die Scholle in reichlich Butter wenige Minuten von beiden Seiten anbraten.

Scholle Mangold 5

Friday again – and it’s time for a Friday fish dish. The other day, when thinning out my freezer, I noticed a bag of plaice fillets.
On the market, there was fresh Swiss chard – I thought this might fit quite well with the fish.

Swiss Chard

1 Swiss chard
1 red onion
1-2 cloves of garlic
1 chili pepper
3 tablespoons olive oil
salt and pepper
1 glass of white wine and some vegetable stock
a handful of raisins
roasted sesame seeds

Clean the chard, cut off the hard parts of the stalk. Remove the stems from the stalk and cut leaves and stalks into thin strips, place in a bowl with cold water, wash and put into a colander, drain.
Peel and chop onion and garlic. Wash the chilli, free from stalk and seeds and also chop.

Heat the olive oil in a deep frying pan or a wide saucepan, sauté onion and garlic gently in it. Gradually add the chard, add chilli and cook for a few minutes, turning frequently. Add some raisins to tast, salt and pepper, then add a little vegetable broth and white wine. Allow to simmer over low heat and let the liquid reduce a little.
To serve, mix in some roasted sesame or sprinkle it over the chard.

The plaice I prepared as usual:
Briefly rinse the thawed fish fillets cold water, pat dry with kitchen paper. Sprinkle with a little lemon juice, season with salt and pepper and dust with flour.

While the vegetables are simmering, fry the fish in plenty of butter on both sides for a few minutes .

Adventskalender 2013: Nr. 15 – Weihnachtliches Safranbrot aus Schweden

15. Dezember 2013

Schwedisches Safranbrot4Heute stelle ich wieder einmal ein typisches Jul-Gebäck aus Schweden vor. Zum Julfest am 21. Dezember (Wintersonnenwende) gibt es dort traditionell ein Safranbrot. Eigentlich soll es einen Zopf, (ähnlich wie ein Striezel) darstellen, aber irgendwie ist der Teig so in die Breite gegangen, dass es eher ein flaches Brot wurde.
Die schöne gelbe Farbe kommt vom Safran, der darin verarbeitet wurde. Mit Butter bestrichen und Schwedischer Heidelbeer-Marmelade serviert ein absoluter Genuss.
Mit auf dem Bild: Ein original schwedisches Buttermesser aus Holz. Auf dem Griff ist eine für Schweden typische Pflanze dargestellt – blühender Rotklee.
Ein weiteres Festtagsgebäck zum 13. Dezember, dem Luciatag sind die Lussekatter, in denen ebenfalls Safran verarbeitet wird:

lussekatter2

Schwedische Lussekatter

Adventskalender 2013_15

Schwedisches Safranbrot1

Schwedisches Safranbrot

Safranbrot

500 g Mehl
75 g Hefe
80-100 g Zucker
1/2 Liter Milch
125 g Butter
1 Ei
1 Esslöffel Vanillezucker
1/2 Teelöffel Safran (0,2 g)
(im Mörser zerstoßene Safranfäden)
1 Prise Salz
75 g Rosinen
100 g gemahlene Mandeln
1 Eiweiss
Zucker für die Glasur (nach Belieben)

Das angewärmte Mehl in eine große Rührschüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe in eine Tasse bröseln, mit einem Teelöffel Zucker verrühren, bis sie schmilzt, dann mit etwas lauwarmer Milch und einem Löffel Mehl verrühren und diesen flüssigen Vorteig in die Mulde gießen. Zudecken und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. Den Safran in wenig lauwarmem Wasser auflösen.
Danach die restliche Milch, die weiche Butter in Flocken, Zucker und Vanillezucker, das Ei, Safran und Salz dazugeben und mit einem Rührlöffel schlagen, bis der Teig Blasen wirft und sich vom Schüsselrand löst.
Dann die Rosinen und die Mandeln unterheben, den Teig nochmals zugedeckt etwa eine Stunde gehen lassen, bis er etwa doppelt so groß ist.
Nocheinmal durchknete, zwei Drittel des Teiges zu drei gleich großen Strängen formen und einen Zopf flechten. Den Teigrest zu einem kleinen Zopf formen. Den großen Zopf auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit verquirltem Eiweiß bestreichen, den kleinen Zopf auf den großen legen und ebenfalls mit Eiweiß bestreichen. Das Brot nochmals gehen lassen und etwa 40-50 Minuten bei 190 °C goldbraun backen. Wenn das Safranbrot abgekühlt ist, kann man es mit Zuckerglasur bepinseln.

Schwedisches Safranbrot3

Today I would like to introduce a typical Jul-Pastry from Sweden. For Yule on 21 December (winter solstice) there is traditionally a saffron bread. Actually, it should be a braid (similar to a Christmas Stollen/Striezel), but somehow the dough grew in width, so that it became more of a flat bread.
The beautiful yellow color comes from saffron. Spread with butter and served with Swedish blueberry jam it is an absolute treat.
Also on the photograph: An original Swedish butter knife made ​​of wood. On the handle you can see a plant which is typical for Sweden – flowering red clover.
Another Festive baking for 13 Of December, Lucia Day are the Lussekatter  where saffron is also used.

Saffron Bread

500 g of flour
75 g of yeast
80-100 g of sugar
1/2 litre of milk
125 g of butter
1 egg
1 tablespoon vanilla sugar
1/2 teaspoon saffron (0.2 g)
( saffron threads crushed in a mortar )
1 pinch of salt
75 g raisins
100 g ground almonds
1 egg white
Sugar for the glaze (to taste)

Pour the warmed flour in a large mixing bowl and press a hole in the middle. Crumble the yeast into a cup, mix with a teaspoon of sugar until it melts , then mix with some warm milk and a spoonful of flour and pour this liquid into the hole. Cover and let rise for 30 minutes in a warm place. Dissolve the saffron in a little warm water.
After that, pour the remaining milk , the softened butter in flakes , sugar and vanilla sugar , egg, saffron and salt and beat with a mixing spoon until the dough begins to bubble and separates from the edge of the bowl .
Then add the raisins and the almonds fold in, cover and leave to rise again for about an hour until it is approximately twice as large.
Knead the dought once again, form two -thirds of the dough into three equal strands and weave a braid. Form an small braid from the remaining dough. Put the big braid on a baking sheet greased with butter or lined with baking paper, brush with beaten egg white, place the small braid on the large one and also brush with egg white. Let the bread rise again and bake until golden brown at 190 ° C (374 °F) for about 40-50 minutes. When the saffron bread has cooled , it can be brushed with icing.


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