Essen & Trinken

Schnelle Samstagspfanne: Schupfnudeln mit Sauerkraut und Speck


Das Wetter ist gerade schon ganz herbstlich…. Es regnet ist kühl und das gefärbte Laub wirbelt durch die Luft und sammelt sich auf den Wegen.
Zeit für herbstliches Soulfood. Und dabei hat es sich die Markgräflerin heute mal ganz einfach gemacht. Keine Lust, um Gemüse für einen Samstagseintopf zu schnippeln. Aber, ist ja quasi ein Samstagseintopf, nur eben in der Pfanne, statt im Suppentopf zubereitet.

Die Zutaten für 2 üppige Portionen:
1 Zwiebel, 400 Gramm Sauerkraut (am liebsten das frische, welches es im Herbst beim Metzger unseres Vertrauens gibt), 125 g Speckwürfel (nach Belieben auch mehr), und eine Packung Schupfnudeln aus der Supermarkt-Kühltheke und etwas Schweine- oder Butterschmalz.



Die Zubereitung geht schnell:
Die Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden.
Wenig Schmalz in einer großen Pfanne erhitzen, dann den Speck und die Zwiebeln hinzugeben und glasig dünsten. Als nächstes die Schupfnudel hinzufügen und unter häufigem wenden anbraten, zum Schluss das Sauerkraut dazugeben und mit anbraten, bis es weich ist.

Fertig…..
Nach dem Essen ist die Küche superschnell aufgeräumt und man kann sich wieder auf’s Sofa zurückziehen und etwas amüsantes oder spannendes lesen. Zum Beispiel einen Eberhofer-Krimi von Rita Falk – hierzu würde dann der Titel „Sauerkrautkoma” passen 😉


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Freitagsfisch: Schwedischer Kartoffelsalat Nr. 2 und gebratenes Lachsfilet


Wir hatten mal wieder Lust auf Lachs. Dazu gab es ein zweites Mal Kartoffelsalat nach einem Rezept aus Schweden, weil uns der so gut geschmeckt hat.

Die Lachsfilets – richtig große Stücke – habe ich mit Limettensaft (Zitronensaft geht auch) beträufelt (nicht salzen!), diesmal leicht von allen Seiten mit Mehl bestäubt und dann in eienr Pfanne mit wenig erhitztem Butterschmalz gegeben, zuerst auf der Hautseite etwa 3-4 Minuten angebraten, dann gewendet und nochmals 3-4 Minuten auf der anderen Seite fertiggebraten.
Erst nachdem ich den Lachs aus der Pfanne genommen hatte, wurde er mit Salz und etwas Pfeffer übermahlen.

Zuerst habe ich aber den Kartoffelsalat zubereitet:



Schwedischer Kartoffelsalat mit Kapern


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 600 g neue Kartoffeln
• 200 ml Weißwein
• 2 Esslöffel Apfelessig
• 1 Teelöffel französischer Senf
• 2 Esslöffel Olivelnöl
• 2 Esslöffel Wasser
• ½ Teelöffel Kräutersalz
• 1 rote Zwiebel, fein gehackt
• ½ Stange Lauch, in Ringe geschnitten
• 2 Esslöffel Schnittlauchröllchen
• 3 Esslöffel Kapern

Zubereitung
Die Kartoffeln in Salzwasser kochen. Noch warm halbieren oder vierteln und in eine Schüssel legen.
Den Wein zugeben und 10 Mintuen ziehen lassen. Die übrigen Zutatan zu einer Soße mischen.
Den Wein abgießen und die Soße über die Kartoffeln geben. Mit Schnittlauch und Kapern bestreuen.



Swedish potato salad with capers


Ingredients
(For 4 persons)

600 g new potatoes
200 ml white wine
2 tablespoons cider vinegar
1 teaspoon French mustard
2 tablespoons olive oil
2 tablespoons water
½ teaspoon herbal salt
1 red onion, finely chopped
½ leek stick, cut into rings
2 tablespoons chives rolls
3 tablespoons capers

Preparation
Boil the potatoes in salted water. Halve or quarter while still warm and place in a bowl.
Add the wine and let soak for 10 minutes. Mix the remaining ingredients to a sauce.
Drain the wine, then pour the sauce over the potatoes. Sprinkle with chives and capers.

Serve with fried salmon steak:

Fried salmon steak
Drizzle the salmon with lime juice, do not salt. Then dust with a little flour.
Melt some ghee or olive oil in a pan and fry the salmon steaks on the skin side for about 3-4 minutes, then turn and fry for another 3-4 minutes. Take out of the pan and season the fish with salt and, if you like, add some pepper.

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Mittwochspasta: Bandnudeln mit Mangold


Es ist wieder Mittwoch – und was steht da bei der Markgräflerin wohl auf dem Tisch? Richtig, es gibt wieder mal Pasta.

Dieses Jahr habe ich statt Rote Bete einmal Mangold ins Hochbeet gesät. Jetzt ist Erntezeit. Ich hatte bisher noch nicht viel Mangold gekocht oder gegessen, aber fand die tollen Farben der Mangoldstiele in den Bauerngärten schon immer sehr schön – so schön, dass man sie auch als Ziergemüse im Beet stehenlassen könnte.
Schaut man sich die Nährstoffbilanz von Mangold an, wäre es aber viel zu schade und fast schon eine Sünde, den Mangold nicht in der Küche zu verarbeiten.
Der gemeine Mangold, auch als Krautstiel, römischer Kohl ode Beißkohl bezeichnet, ist ein enger Verwandter der Roten Bete und der Zuckerrübe.
Er ist sehr eiweißreich und hat einen hohen Gehalt an Mineralstoffen wie Phosphor, Kalium, Magnesium sowei Eisen und enthält auch reichlich Vitamine, vor allem Vitamin K und dabei ist Mangold auch noch kalorienarm – nur etwas 25 kcal pro 100 Gramm. Ein wahres Superfood, das man auf wenig Raum im eigenen Garten heranziehen kann!

Schon seit dem zweiten Jahrhundert vor Christus ist dieses Gemüse als Kulturpflanze bekannt. Sie stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und dem Orient.
Und natürlich waren es, wie bei vielen anderen Obst- und Gemüsesorten die Römer, die den Mangold mit der Ausdehnung des römischen Reichs nach Norden zu uns gebracht haben.
Bis ins 16. Jahrhundert war der Mangold auch in Mitteleuropa eine weit verbreitete Gartenpflanze, bis er dann im 20. Jahrhunder vom Spinat weitgehend verdrängt wurde.
In Südeuropa und auf dem Balkan gehört der Mangold jedoch immer noch zu den gängigen kultivierten Gemüsearten.

Es gibt Blattmangold und Stielmangold. Der Blattmangold, den ich in meinem Garten habe trägt stark ausgeprägte, gerippte Blätter mit gelber, grüner oder rötlicher Färbung und einen schmalen, leicht faserigen Blattstiel.
Mangoldpflanzen sind einfach anzubauen und ideal für lazy gardeners (faule Gärtner) – er ist nämlich äußerst anspruchslos und sehr ergiebig – zur Ernte schneidet man die Blätter samt Stiel einfach bodennah ab, sie treiben nach dem Schnitt wieder neue Blätter aus, die erneut geerntet werden können. Die Hauptsaison für Mangold ist von Juli bis September.
Mangold sollte immer frisch geerntet verwendet werden, denn er verliert beim Lagern sehr schnell seine wertvollen Inhaltsstoffe



Bandnudeln mit Mangold


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 300 g Bandnudeln
• 500 g Mangold
• 120 g rote Zwiebeln
• 3 Esslöffel Butterschmalz
• 1 Esslöffel Zucker
• Saft von ½ Zitrone
• 125 g Gemüsebrühe
• 1 Prise gemahlener Piment
• 1 kräftige Prise frisch gemahlener Kreuzkümmel
• Cayennepfeffer
• Salz
• Pfeffer
• Parmesan

Zubereitung
Die Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen und mit kaltem Wasser abschrecken.
Mangold unter kaltem Wasser waschen. Die Stiele in dünne Scheibchen, die Blätter in Streifen schneiden.
Zwiebel schälen und fein würfeln.
Butterschmalz mit Zucker in einem Topf erhitzen und leicht karamellisieren.
Mangoldstiele und Zwiebeln zugeben und bei schwacher Hitze 10 Minuten hellbraun andüsten.
Mangoldblätter zugeben und durchschwenken, mit Zitronensaft und Brühe ablöschen. Etwa 3 Minuten dünsten, dann die Nudeln untermischen.
Mit den Gewürzen abschmecken und 2 Minuten bei kleiner Hitze durchziehen lassen.
Mit Parmesankäse bestreut servieren.



Noodles with chard


Ingredients
(For 4 persons)

300 g noodles
500 g chard
120 g red onions
3 tablespoons clarified butter
1 tablespoon sugar
Juice of ½ Lemon
125 g vegetable broth
1 pinch of ground allspice
1 generous pinch of freshly ground cumin
Cayenne pepper
Salt
Pepper
Parmesan cheese

Preparation
Cook the pasta al dente according to package instructions and rinse with cold water.
Wash chard under cold water. Cut the stems into thin slices and the leaves into strips.
Peel and finely chop the onion.
Heat clarified butter with sugar in a saucepan and caramelise lightly.
Add chard stems and onions and brown for 10 minutes over low heat. Then add chard leaves and toss, deglaze with lemon juice and broth.
Steam for about 3 minutes, then fold in the noodles.
Season to taste with the spices and leave to stand for 2 minutes at low heat.
To serve, sprinkle with Parmesan cheese.

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Groundhog Day – La Chandeleur – Maria Lichtmess: Die Tage werden wieder länger, die Nächte kürzer!

Pfannkuchen Sonne
Pfannkuchen- Sonne

Gibt’s an Lichtmess Sonnenschein, wird’s ein spätes Frühjahr sein!
– oder: Wenn am Groundhog Day = Murmeltiertag in der Kleinstadt Punxsutawney, Pennsylvania

Murmeltier Phil seinen Schatten sieht (weil die Sonne scheint) bleibt es noch 6 Wochen Winter!
(Ihr kennt doch sicherlich den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier”)

Na, dann hoffen wir mal, dass sich die Sonne heute nicht blicken lässt, aber dafür dann am Wochenende unermüdlich vom Himmel scheint und der Frühling Einzug hält.

In Frankreich isst man an diesem Tag immer Crêpes / Pfannkuchen / Eierkuchen, und das in allen möglichen Variationen.
Klassiker der französischen Küche sind die Galettes aus der Bretagne, die mit Buchweizenmehl gemacht werden.


Crêpe bzw. Galette complète - mit Schinken, Käse und Ei
Crêpe bzw. Galette complète – mit Schinken, Käse und Ei

Ein Eierkuchen als Zeichen des Lichts

La Chandeleur (=Lichtmess) ist in Frankreich eine sehr alte Tradition. Sie markiert das Ende der Weihnachtszeit und somit auch das Ende des Winters.
Ursprünglich war es ein heidnischer Brauch, ein Lichtfest. Aber später haben es sich die Christen zu eigen gemacht, um mit dem Licht Jesus zu ehren, der ja auch „Licht der Welt“ genannt wird.

Für das Essen am Tag von ‚La Chandeleur‘ haben die Leute früher die Teigreste aus der Weihnachtszeit benutzt. Daraus haben sie dann Crêpes hergestellt, die eine gold-gelbe Farbe haben.
Sie sehen so  rund und gelb wie die Sonne aus.

Am 2. Februar wird gefeiert, dass die Sonne den Winter vertreibt und das Licht über die Finsternis siegt.
Und man sagt, wer ein Goldstück in der linken Hand hält, während er seine Crêpes in der Pfanne schwenkt, der wird im kommenden Jahr mit Wohlstand gesegnet.

Und deshalb gibt es heute hier im Blog Pfannkuchen! Das mit dem Goldstück habe ich leider noch nicht ausprobiert… 😉

Die Kohlrabi-Cremesuppe mit Möhrenjulienne vom Samstag hat mich dazu inspiriert, einfach mal wieder Kohlrabi-Gemüse mit Möhren dazu zu machen. Lecker.

Ihr findet weitere Ideen für Pfannkuchen hier…


Pfannkuchen Kohlrabi Möhrengemüse 2


Pfannkuchen mit Kohlrabi-Möhren-Gemüse


für 4 Personen

Kohlrabi-Möhren-Gemüse

• 1-2  Kohlrabi
• 2 Möhren
• etwas Butter
• etwas Gemüsebrühe
• Schmand, Sahne oder Crème fraîche zum Verfeinern
• gehackter Kerbel oder Petersilie

Kohlrabi und Möhren waschen und schälen. Zuerst in Scheiben, dann in feine Stifte schneiden.
In einem Topf etwas Butter zerlassen und das Gemüse darin andünsten. Ein wenig Gemüsebrühe angießen.
In ca. 15 – 20 Minuten weich garen.
Mit etwas Schmand, Sauerrahm, Sahne oder Crème fraîche und fein gehacktem Kerbel oder Petersilie verfeinern.

Pfann- oder Eierkuchen

• 500 g Mehl
• 750 ml Milch
• Salz
• 4-6 Eier
• Butterschmalz zum Ausbacken

Mehl, Salz, Milch und Eier zu einem glatten Teig rühren.
In einer Crêpes Pfanne ein wenig von dem Fett erhitzen. Dann etwas von dem Teig hineingeben und in der Pfanne verteilen.
Nach Geschmack kann man die Pfannkuchen dünner oder dicker zubereiten.
Den Pfannkuchen auf beiden Seiten goldgelb ausbacken.

Zusammen mit dem Kohlrabi-Möhrengemüse servieren.


Pfannkuchen Kohlrabi Möhrengemüse 1


A pancake as a sign of light

La Chandeleur (=Candlemas) is a very old tradition in France. It marks the end of the Christmas period and hence the end of winter.
Originally it was a pagan custom, a festival of light.
But later, the Christians have made it their own, to honor Jesus, who is so called „light of the world“.

For the meal on the day of ‚La Chandeleur‘ people formerly used the leftover dough from the Christmas season. They prepared crepes, which have a golden color.
They look as round and yellow as the sun.

On 2 February people celebrate, that the sun drives away the winter and light wins over darkness.
And they say, those who hold a gold coin in their left hand while swinging their crepes in the pan, will be blessed with prosperity in the coming year.

And therefore we’re having pancakes today! The one with the gold piece I have not tried yet … 😉

The kohlrabi soup we had on Saturday inspired me, to make kohlrabi vegetables with carrots to go with the pancakes.
Delicious!

Pancakes with kohlrabi and carrots

For 4 people

Kohlrabi and carrots

1-2 kohlrabi
2 carrots
some butter
some vegetable broth
Sour cream, cream or crème fraîche
chopped chervil or parsley

Wash and peel carrots and kohlrabi. Then first cut into slices, then cut into thin sticks.
In a saucepan, melt some butter and sauté the vegetables in it. Pour a little vegetable broth.
Cook for about 15 – 20 minutes until soft.
Refine with a little sour cream, cream or crème fraiche and finely chopped chervil or parsley.

Pancakes

500 g flour
750 ml milk
salt
4-6 eggs
Ghee or butter for frying

Mix flour, salt, milk and eggs and stir to receive a smooth batter.
In a pan, melt little of the fat and pour in some of the batter and spread in the pan. You can prepare the pancakes to your favourite thickness.
Fry the pancakes on both sides until golden.

Serve with the kohlrabi and carrots.

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Kalbsröllchen mit Käse, Speck und Kartoffelpü

Kalbsröllchen mit Käse 1


Wozu passt Kartoffelpüree/Kartoffelbrei am besten ???
Richtig! Zu Rouladen.


Kartoffel Logo


Und somit sind wir wieder mal bei einem Kartoffel-Klassiker gelandet: Kartoffelpü, das immer dort passt, wo eine feine Sauce im Spiel ist.

Wir haben diesmal aber keine klassischen Rinderrouladen gemacht, sondern feine Kalbsröllchen, gefüllt mit hauchdünn geschnittenem Speck und Emmentaler Käse.
Die Essiggurken habe ich stattdessen in die Sauce gepackt und mit dabei sind noch eine Handvoll Champignons.


Kalbsröllchen mit Käse 2


Kalbsröllchen mit Käse, Schinken und Kartoffelpü


Zutaten
(für 2 Personen)

• 4 dünne Kalbsschnitzel (à ca. 125 g)
• Salz
• Pfeffer aus der Mühle
• 3 Teelöffel Tomatenmark
• 1 Teelöffel mittelscharfer Senf
• 8 schmale, dünne Scheiben Speck
• 4 Scheiben Emmentaler
• 1 Esslöffel Butterschmalz
• 75 ml Fleischbrühe
• 1 Gewürzgurke
• 1 kleine Zwiebel
• 4-5 braune Champignons, geputzt und in Scheiben geschnitten
• ½ Bund Petersilie
• 150 g Vollmilchjoghurt
• 1 Teelöffel Zitronensaft
• 1 Esslöffel Speisesstärke
• edelsüßes Paprikapulver
• 1 Prise Zucker

Zubereitung

Die Kalbschnitzel vorsichtig möglichst dünn klopfen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit 1 Teelöffel Tomatenmark und Senf bestreichen.
Zwei Scheiben Speck und eine Scheibe Emmentaler auf jedes Schnitzel legen und das Fleisch von  der schmalen Seite her aufrollen.
Die Enden jeweils mit Rouladennadeln oder Zahnstochern feststecken.
In einer beschichteten Pfanne das Butterschmalz erhitzen und die Röllchen darin von allen Seiten kräftig anbraten, dann den Deckel auflegen und das Ganze bei mittlerer Hitze 10 Minuten schmoren lassen.

Die Röllchen aus der Pfanne nehmen und warm stellen.
Den Bratensatz mit der Brühe ablöschen und unter Rühren loskochen. Die Gewürzgurke fein würfeln und azugeben. Die Zwiebeln abziehen, fein würfeln und zusammen mit den Pilzen dazu geben. Die Petersilie waschen, trockentupfen, fein wiegen und zur Sauce geben. Den Joghurt mit dem restlichen Tomatenmark und dem Zitronensaft verrühren und die Mischung unter die Sauce ziehen.
Die Speisestärke in 2 Esslöffel kaltem Wasser anrühren, zur Sauce geben und diese unter Rühren aufkochen lassen. Mit Paprikapulver udn Zucker abschmecken.
Bei milder Hitze noch 3 Minuten weiterköcheln lassen, dann die Kalbsröllchen dazugeben und das Ganze bei schwacher Hitze zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen.


Kartoffelpüree


Zutaten und Zubereitung
(für 2 Personen)

• 700 g mehligkochende Kartoffeln →  in 20 – 30 Minuten garen
• 150 ml Milch → aufkochen, in die Kartoffeln gießen und zerstampfen
mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss → würzen
nach Belieben 1 kleines Stück Butter → unterrühren


Kalbsröllchen mit Käse 3


Veal rolls with cheese, ham and mashed potatoes

Ingredients
(for 2 people)

4 thin veal cutlets (125 g each)
Salt
Freshly ground pepper
3 teaspoons tomato paste
1 teaspoon mustard
8 small, thin slices of bacon
4 slices of Emmental cheese
1 tablespoon butter
75 ml broth
1 gherkin
1 small onion
4-5 chestnut mushrooms, cleaned and sliced
½ bunch parsley
150 g yogurt
1 teaspoon lemon juice
1 tablespoon cornstarch
sweet paprika powder
1 pinch of sugar

Preparation
Gently tap the veal cutlets to make them as thin as possible. Season with salt and pepper and brush with 1 teaspoon tomato paste and mustard.
Place two slices of bacon and a slice of Emmental cheese on each cutlet and roll up the meat from the narrow side.
Stick the ends together with meat pins or or toothpicks.
In a nonstick skillet, heat the butter and vigourously fry the rolls from all sides. Cover with a lid and let simmer for 10 minutes at medium heat.
Remove the rolls from the pan and keep warm.
Deglaze with the broth and stir until the browned bits come off the bottom of the pan.
Finely dice the gherkin and add to skillet. Peel the onion, chop finely and also add along with the mushrooms.
Wash the parsley, pat dry, finely weigh and add to the sauce. Stir the yogurt with the remaining tomato paste and lemon juice, pour the mixture into the sauce.
Dissolve the cornstarch in 2 tablespoons of cold water. Pour into the sauce and boil while stirring. Season to taste with paprika powder and sugar.
Continue to simmer for 3 minutes at medium heat, then add the veal rolls. Cover with a lid and simmer over low heat for another 10 minutes.

Mashed potatoes
Ingredients and preparation
(for 2 people)
700 g floury potatoes → cook for  20 – 30 minutes depending on size until soft
150 ml milk → bring to a boil, pour into the potatoes and mash
• Season with salt, pepper and freshly grated nutmeg
• to taste: 1 small piece of butter → stir in

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Oktoberfest-Schmankerl: Ripperl vom Mangalitza (Woll-) Schwein aus dem RÖMERTOPF®

Ripperl 1


oktoberfest-0011Was soll es bei der Markgräflerin und dem Markgräfler dieses Jahr nur zum Oktoberfest-Auftakt geben?
Die Klassiker wie eine Brotzeit mit Rettich und Obatzda, Brathendl mit Kartoffelsalat, Fleischpflanzerl, Schweinsbraten mit Semmelknödeln,Wiesn Schnitzel und Leberknödelsuppe haben wir schon alle ausprobiert. Sogar Lammhaxn auf Bayrisch Kraut mit Kartoffel-Knödeln gab es schon. Nicht zu vergessen die Karamel-Bier-Bavaroise und den schnell zubereiteten Blätterteig-Apfelstrudel oder die kleinen Schoko-Wiesn-Cakes.

Hier geht es zum Kapitel Oktoberfest.
O. k. es fehlt noch der Steckerlfisch – da hatten wir aber keine große Lust drauf.
Guter Rat musste her. Und neulich, als wir auf einer Veranstaltung eine gute Bekannte trafen, bekamen wir den entscheidenden Hinweis.
Sabine stammt ursprünglich aus Oberbayern. Auf Anhieb fielen ihr auch nur die typischen Oktoberfest-Schmankerl ein, doch dann sagte sie, wie wäre es mit Ripperl und Gröstl?
Ganz einfach: Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln auf ein Blech legen, die Ripperl würzen und oben drauf legen. Ab in den Backofen damit.
Das ist ja einfach – und während das Essen gemütlich im Ofen schmort, kann man sich um andere Dinge kümmern….
Also haben wir vom Metzger unseres Vertrauens ein Stück Schweinerippchen vom Mangalitza Schwein besorgt.
Eine halbes Rippenstück mit 6 Rippenknochen reicht für 2-3 Personen, je nachdem wie groß der Hunger ist.
Und da die Markgräflerin stolze Besitzerin eines RÖMERTOPF® ist, wurde dieser mal wieder aus dem Küchenregal geholt.


Ripperl 2


Ripperl und Gröstl


Zutaten
(für 2-3 Personen)

• 2 Zwiebeln, geschält und geachtelt
• 5-6 Kartoffeln, geschält und gewürfelt
• 1-2 Möhren, geschält und gewürfelt
• 2-3 Knoblauchzehen, geschält
• 1 Teelöffel Kümmel und 3-4 Wacholderbeeren
• ¼-½ Liter Gemüsebrühe
• Schweine- oder Butterschmalz zum Anbraten
• ein Stück Schweinerippchen (mit 6 Rippenknochen) vom Mangalitza Schwein
• Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Zubereitung

Den Römertopf 10 Minuten wässern.
Die vorbereiteten Zwiebeln, Kartoffeln, Knoblauch und Möhren in den Boden des gewässerten Römertopfs geben und mischen. Mit Kümmel bestreuen und die Wacholderbeeren ebenfalls dazugeben. Dann etwas Gemüsebrühe angießen.
Das Rippchen mit Salz einreiben. Wenig Schmalz in einer Pfanne zerlassen, dann das Rippchen von allen Seiten einige Minuten anbraten.
Aus der Pfanne nehmen und mit der Fettseite nach oben auf das Gemüse in den Römertopf legen. Das Bratfett darüber geben. Das Fleisch mit Pfeffer und Paprikapulver würzen.
Den Deckel auflegen und auf die unterste Schiene in den kalten Backofen schieben.
Die Temperatur auf 220 °C einstellen und 45 Minuten schmoren lassen.
Dann den Deckel abnehmen und weitere 15 Minuten backen, bis die Oberseite der Rippchen schön knusprig ist.
Die einzelnen Rippchen vom Stück abschneiden und zusammen mit dem Gemüse servieren.


Ripperl 3
Die Ripperl vor dem Schmoren.

Wer mag, kann als Vorspeise noch ein wenig von der kräftigen Schweinsbrühe mit Gemüse servieren.


Ripperl 4


Ripperl 5


Oktoberfest!Ripperl 6

This is a recipe from Bavaria which I got from a friend who grew up in Bavaria and now lives in my area.
It is very easy to prepare and so delicious!Ripperl 7

Pork Ribs with vegetables – from the RÖMERTOPF® (clay pot)

Ingredients
(for 2-3 people)

2 onions, peeled and cut into eight pieces
5-6 potatoes, peeled and diced
1-2 carrots, peeled and diced
2-3 cloves of garlic, peeled
1 teaspoon cumin and 3-4 juniper berries
¼-½ litre of vegetable broth
lard for frying butter
a piece of pork ribs (6 rib bones) from a Magalitza pig
salt, pepper, paprika

Preparation

Water the Römertopf for 10 minutes.
Pour the prepared onions, potatoes, garlic and carrots into the bottom of the pot and mix. Sprinkle with cumin and also add the juniper berries. Then pour some vegetable stock.
Rub the ribs with salt. Melt little lard in a pan, then sear the ribs on all sides for a few minutes.
Remove from pan and place with the lard side up on the vegetables in the clay pot. Sprinkle with the drippings from the pan. The season the meat with pepper and paprika.
Cover with the lid and place the clay pot onto the bottom rail in a cold oven.
Set the temperature to 220 °C (428 °F) and roast for 45 minutes.
Then remove the lid and bake for another 15 minutes until the top of the ribs is crispy.
Cut the individual ribs off the piece and serve together  with the vegetables.

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Geschnetzeltes vom Schweinefilet

Geschnetzeltes Schweinefilet Pfifferlinge 2
Neulich beim Metzger unseres Vertrauens gab es schönes Schweinefilet. Das habe ich in feine Streifen geschnitten und mit Zwiebel, Knoblauch, Pfifferlingen und roter Spitzpaprika zu feinem Geschnetzelten verarbeitet. Die Sauce ist mit Weisswein, einem Markgräfler Chardonnay, und Sahne verfeinert. Dazu gab es Reis. Natürlich kann man das Geschnetzelte auch mit dünnen Bandnudeln servieren, oder einfach nur frisches Brot dazu reichen.
Ein schnelles und unkompliziertes Gericht, wenn man bei schönem Wetter besseres zu tun hat, als den ganzen Sonntag in der Küche zu verbringen.

Geschnetzeltes Schweinefilet Pfifferlinge 1

 Geschnetzeltes vom Schweinefilet

1 Schweinefilet
(etwa 400 g für 2 Personen)
etwas Mehl
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1 rote Spitzpaprika
100 g gefrorene Pfifferlinge
1 Esslöffel Butterschmalz
Salz, Pfeffer
1 Glas Weisswein (100-150 ml)
1 Becher Sahne
½ Bund gehackte Petersilie

Das Schweinefilet in dünne Streifen schneiden, salzen und mit etwas Mehl bestäuben. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Die Paprika waschen, entkernen und in feine Streifen schneiden.
1 Esslöffel Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten, dann die Schweinefilet-Streifen dazugeben und einige Minuten anbraten, Pfifferlinge und Paprika hinzufügen und köcheln lassen, bis das Wasser verdampft ist. Mit Weißwein ablöschen, wieder einige Minuten köcheln lassen, dann die Sahne einrühren und etwas eindicken lassen.
Zum Schluss die gehackte Petersilie untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Geschnetzeltes Schweinefilet Pfifferlinge 3
This is pork tenderloin which I’ve cut into thin stripes and fried it together with onion, garlic, chanterelle mushrooms and red pointed peppers. We call it „Geschnetzeltes”. The sauce is flavoured with white wine, a Markgraefler Chardonnay, and cream. On the side there wis rice. Of course you can also serve it thin noodles, or simply serve fresh bread with it.
A quick and easy dish when you have nice weather outside and you don’t want to  spend all of your time in the kitchen, preparing Sunday lunch.

Pork Tenderloin „Geschnetzeltes”

1 pork tenderloin
(about 350-400 g for 2 people)
some flour
1 onion
1-2 cloves of garlic
1 red pointed pepper
100 g of frozen chanterelles
1 tablespoon ghee or butter
salt and pepper
1 glass of white wine (100-150 ml)
1 cup of cream
½ bunch chopped parsley

Cut the pork tenderloin into thin stripes, season with salt and sprinkle with a little flour. Peel the onion and the garlic cloves, finely chop. Wash, core and thinly slice the peppers.
Heat 1 tablespoon of ghee or butter in a pan, fry the onions and garlic until translucent, then add the pork stripes and fry for a few minutes, add chanterelles and pepper stripes.
Let simmer until the water has evaporated. Deglaze with white wine, simmer for another few minutes, then stir in the cream and leave to thicken.
Finally, stir in the chopped parsley and season with salt and pepper.

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Geröstete Sulz (Kutteln, Kaldaunen) mit Brägele

Sulz 1
Sulz, so werden im Markgräflerland die Kutteln genannt. Und es ist gerade wieder Saison dafür.
Sulz ist eine typische Fasten- oder Freitagsspeise, denn obwohl die Kutteln vom Tier stammen (Rinder- oder Kalbsmagen) werden sie von jeher nicht zum Fleisch gezählt.
In nördlicheren Gefilden sind Innereien wie Leber („Suuri Leberle”), Nieren und Sulz eher selten anzutreffen. Aber im Süden („…das Markgräflerland – die Toskana Deutschlands … und: wo der Süden beginnt…”) haben sie oft eine lange Tradition.

Auch in der Toskana sind sie äusserst beliebt. Zum Beispiel die „Trippa alla Fiorentina” aus Florenz, ein preiswertes und nahrhaftens Gericht aus Kutteln, Gemüse und Fleischbrühe, das zum Schluss – eigentlich für die toskanische Küche unüblich – mit reichlich Butter und geriebenem Parmesan  verfeinert wird. Aber darauf komme ich irgendwann später nochmal zurück.

Beim Metzger unseres Vertrauens gab es neulich auch wieder Sulz. Bisher kannte ich als Zubereitungsart nur die saure Sulz / saure Kutteln.

Sulz6

Und nun habe ich mich an eine zweite Variante gewagt – geröstete Sulz. Dazu serviert man Brägele (Bratkartoffeln) oder Brot und Salat.

Sulz 3
Geröstete Sulz

500 g weichgekochter Rindermagen, in dünne Streifen geschnitten
40 g Butterschmalz
1 Zwiebel
etwas trockener Weißwein, z. B. Chardonnay
aus dem Markgräflerland
Salz, Pfeffer
Petersilie oder Schnittlauch zum Bestreuen

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Das Butterschmalz erhitzen. Die Zwiebeln darin andünsten, Sulz dazugeben und rösten, bis alles Wasser verdampft und die Sulz goldgelb ist.

Sulz 2
Dabei immer wieder umrühren, weil die Sulz schnell am Pfannenboden ansitzt. Einen Schuss Weißwein dazugeben.
Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Petersilie oder Schnittlauch bestreuen.

Braegele

Mit Brägele und Salat servieren.

Zum Brägele Rezept geht es hier: Bibeleskäs und Brägele

***

Sulz, is what we call the tripe in my area the Markgraeflerland. And it is just in  season at the moment.
Sulz is a typical fasting or Friday dish, because although the tripe is made from animals (beef or veal stomach) they are not counted for meat.
In most northern regions innards / offal such as liver („Suuri Leberle“), kidneys and Sulz/tripe are rather rare. But in the South („… the Markgräflerland – the Tuscany of Germany … and: where the South begins …“), they often have a long tradition.
In Tuscany, they are extremely popular. For example, the „tripe alla fiorentina“ of Florence, an inexpensive and nutritional dish of tripe, vegetables and meat broth, which in the end – which is really unusual for Tuscan cuisine -is refined with plenty of butter and grated Parmesan cheese. But I will come back to that sometime later on.

At the butcher we trust the other day there was Sulz/tripe. So far, I knew only the preparation for Sour Sulz / sour tripe (see picture above-with onions, tomatopaste and white wine).
Today I tried another typical recipe – which is roasting the tripe in a pan – with onions and white wine, again but without the tomatoes.
There are German fried potatoes (Bratkartoffeln or Brägele, as we say) and lettuce on the side – you’ll find a recipe for the potatoes in English here: Bibeleskäs und Brägele

Roasted Sulz / Tripe

500 g soft boiled beef stomach, cut into thin stripes
40 g ghee
1 onion
some dry white wine, such as Chardonnay
from the Markgraeflerland
salt and pepper
parsley or chives for sprinkling

Peel the onion and chop finely. Heat the ghee in a pan. Sauté the onions, add the tripe. Roast until all liquid has evaporated and the tripe is golden.
Stir again and again because the tripe tends to quickly sticking to the bottom of the pan. Pour a dash of white wine.
Season with salt and pepper. Sprinkle with parsley or chives.

 

 

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Murmeltiertag

Muesli Pancakes 2

Der Radiowecker meldet sich – Sonny und Chers „I got you babe“ plärrt aus dem Lautsprecher: Es ist wieder Murmeltiertag!

Murmeltiertag ist aber auch Mariä Lichtmess. Spätestens heute wird der Weihnachtsbaum entsorgt. Als sich das Familienleben noch in der Küche abspielte und man meist nur an Festtagen in der  „guten Stube“ zusammensaß, war die Stube auch nicht durchgehend beheizt, und die Weihnachtsbäume hielten länger.

In Frankreich heißt der Tag „La Chandeleur“ und man isst an diesem Tag traditionell immer Crêpes / Pfannkuchen / Eierkuchen.

Bei uns gibt es heute zum Auftakt Müsli-Pfannkuchen mit Sauerrahm.

Muesli Pancakes 3

Müesli – Pancakes

(für 16 kleine Pfannkuchen)

200 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
2 Eier
125 g saure Sahne
375 ml Milch
1 Prise Salz
50 g Zucker
40 g Butter
100 g Müesli nach Wahl, ungezuckert
(z. B. Früchtemüsli)
Butterschmalz zum Ausbacken
4 Esslöffel Ahornsirup

Das Mehl mit dem Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Die Eier, die saure Sahne, die Milch, das Salz und den Zucker dazugeben. Alles mit den Schneebesen des elektrischen Handrührgerätes verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
Die Butter schmelzen, etwas abkühlen lassen und unter den Teig rühren. den Teig zugedeckt etwa 30 Minuten quellen lassen
Aus dem Teig etwa 16 kleine Pfannkuchen von etwa 10 cm Durchmesser backen.
Dafür jeweils etwas Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen und eine kleine Schöpfkelle Teig hineingeben. Etwas Müesli darauf verteilen.

Muesli Pancakes 1
Wer keine kleine Pfanne hat, kann eine große nehmen. dann für etwa 3-4 Pfannkuchen jeweils 2 Esslöffel Teig in die Pfanne geben.
Jeden Pfannkuchen etwa 3 Minuten backen, dann wenden und in etwa 1 Minute fertigbacken.

Die Pfannkuchen im Backofen warmstellen (80 °C, vorgeheizt).
Vor dem Servieren mit Ahornsirup beträufeln und nach Belieben Sauerrahm dazu reichen.

Mehr Beiträge zum Murmeltiertag:

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Muesli Pancakes 4

Groundhog Day, again! – or La Chandeleur in France, where people traditionally eat pancakes on that day.
We started the day with Muesli-Pancakes!

Muesli – Pancakes

(for 16 small pancakes)

200 g flour
1 teaspoon baking powder
2 eggs
125 g sour cream
375 ml of milk
1 pinch of salt
50 g sugar
40 g butter
100 g muesli of your choice, unsweetened
(e. g. Fruit Muesli)
Ghee for frying
4 tablespoons maple syrup

Mix the flour with the baking powder in a bowl. Add eggs, sour cream, milk, salt, and sugar. Mix with the whisk of an electric hand mixer until no lumps can be seen.
Melt the butter, let cool slightly and stir into the batter. Cover the dough and let it swell for about 30 minutes.
Bake the dough into about 16 small pancakes of about 10 cm in diameter.
To do this, heat some butter in a pan and pour in a small ladle of batter. Sprinkle with some muesli.

Bake every pancake for about 3 minutes, then turn and bake for about another 1 minute.

Keep the pancakes warm in the oven (80 ° C = 176 °F preheated).
Before serving, drizzle with maple syrup and sour cream to taste.

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Samstagseintopf: Wildschwein Gulasch auf schwedische Art

Wildschweingulasch 3
Nicht wirklich ein Samstagseintopf ist dieses Wildschweingulasch, da es ja Kartoffelbrei als Beilage gibt. Aber das Fleisch ist nur in einem Topf zubereitet.
Man kann selbstverständlich auch nur frisches Bauernbrot dazu essen, aber um die Sauce wirklich genießen zu können, braucht es eine geeignete Unterlage.
Ich habe das Wildschwein Gulasch nach einem Rezept aus Schweden, das eigentlich für Elchfleisch gedacht ist, gekocht. Es ist nicht nötig, das Fleisch vorher zu beizen, wie bei dem Wildschwein-Ragout auf römische Art,  welches ich vor ein paar Jahren schonmal gekocht hatte – man kann direkt loslegen.
Das Fleisch bleibt deshalb eher hell, aber es wird trotzdem sehr zart.

Wildschwein Gulasch auf schwedische Art

800 g Wildschwein, in Würfel geschnitten
2 Esslöffel Mehl
Salz
Pfeffer
2 Esslöffel Butterschmalz
1 Lorbeerblatt
5 Pimentkörner
1 Petersilienwurzel
1 Mohrrübe
2 rote Zwiebeln
etwas krause Petersilie
1 Glas Wildfond (400 ml) – ersatzweise ½ Liter Fleischbrühe

Mehl mit Salz und Pfeffer mischen und die Fleischwürfel darin wälzen.
Zwiebeln abziehen, fein würfeln. Das Wurzelgemüse waschen, putzen und in kleine Stücke scheiden.
Schmortopf Butterschmalz erhitzen, die Fleischwürfel von allen Seiten darin anbraten.
Lorbeerblatt, Piment und und das vorbereitete Gemüse dazugeben und unter ständigem Umrühren mit anbraten.
Dann so viel Wildfond dazugießen , dass alles gerade bedeckt ist (bei Bedarf etwas Wasser dazugießen), aufkochen lassen, die Hitze reduzieren und das Wildschwein-Gulasch 1 ½ bis 2 Stunden zugedeckt leise simmern lassen.

Wildschweingulasch 2Abschmecken und mit Kartoffelbrei servieren.

Kartoffelbrei
4 Portionen, (Mengen für 2 Personen in Klammern)

1 kg mehligkochende Kartoffeln (500 g)
Salz
250 ml Wasser (125 ml)
375 ml Milch (knapp 200 ml)
frisch geriebene Muskatnuss
50 g Butter (25 g)

Kartoffeln waschen, mit dem Sparschäler schälen und alle Keimansätze ausstechen. Die geschälten Kartoffeln nochmals kurz abspülen, dann in nicht zu große, gleichmäßige Stücke schneiden. Die Kartoffeln mit 1 Teelöffel (1/2 Teelöffel ) Salz und dem Wasser in einen Topf geben und zugedeckt bei mittlerer, später bei schwacher Hitze ca. 25 Minuten garen, bis sie weich sind.

Die Kartoffeln abgiessen und etwas ausdämpfen lassen.

Die Milch zum Kochen bringen, mit Salz und Muskatnuss würzen. Die Kartoffeln mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken und mit dem Schneebesen nach und nach die Milch unter die Kartoffelmasse rühren. Mit Butter verfeinern.

Wildschweingulasch 1

Wild boar stew Swedish style

800 g of wild boar, cut into cubes
2 tablespoons flour
salt
pepper
2 tablespoons ghee or lard
1 bay leaf
5 whole allspice
1 parsley root
1 carrot
2 red onions
a bit of parsley
1 glass of game broth (400 ml) can be substituted by ½ liter of broth

Mix flour with salt and pepper and coat the meat cubes with it.
Peel onions, finely dice. Wash and clean the root vegetables and cut  into small pieces.
Heat ghee in a Dutch oven, brown the cubed meat on all sides in it.
Add bay leaf, allspice and and the prepared vegetables and sauté, stirring continuously.
Then pour as much broth, so that everything is just covered (pour a little water if necessary), bring to a boil, reduce the heat, cover with a lid and let the the wild boar goulash simmer quietly for about 1 ½ to 2 hours.
Season to taste and serve with mashed potatoes.

Mashed potatoes
Serves 4
(ingredients for 2 people in brackets)

1 kg floury potatoes (500g)
salt
250 ml of water (125 ml)
375 ml of milk (about 200 ml)
freshly grated nutmeg
50 g butter (25 g)

Wash potatoes, peel with a vegetable peeler and cut out all germ approaches. Rinse the potatoes again briefly, then cut into medium sized, uniform pieces. Put the potatoes in a pot, cover with water, add 1 teaspoon (1/2 teaspoon) of salt, cover with a lid. Bring to a boil then reduce the heat and cook for about 25 minutes until soft.

Drain the potatoes drain and let the steam evaporate.

Bring the milk to a boil, season with salt and nutmeg. Mash the potatoes with a potato masher and gradually stir the milk into the potato mixture using a whisk. Refine with butter.