Posts Tagged ‘Kichererbsen’

Cicheti wie in Bella Venezia: Kichererbsen-Bällchen mit zweierlei Dips

24. August 2017


Ich hatte für den Rote Bete Hummus zu viele Kichererbsen gekocht, nämlich einmal das Grundrezept für 4 Personen, also die doppelte Menge.
Wie gut, dass meine Kochbuchsammlung auch hierfür reichlich Potenzial zur Verwertung der Reste bietet.

Diesmal wurde ich im Buch „Bei den Brunettis zu Gast” – Rezepte von Roberta Pianaro und kulinarische Geschichten von Donna Leon (Diogenes ISBN 978 3 257 06728 6) fündig.
Das Rezept für die Kichererbsenbällchen steht gleich zu Anfang unter der Rubrik Vorspeisen-Antipasti.

Seit Urzeiten gibt es in Venedig die cicheti, kleine Häppchen, bei deren Anblick einem das Wasser im Mund zusammenläuft und die in zahllosen Osterien angeboten wurden, eine Tradition, die schon verlorenzugehen drohte. Doch Gott sei Dank erlebt sie seit einiger Zeit eine Renaissance.
Wenn man heutzutage eine traditionelle Osteria mit Weinausschank betritt, findet man auf dem Tresen eine endlose Reihe von Tellern und Tellerchen mit Köstlichkeiten jeder Art. (…)
Im Angebot ist alles, was der Markt am Rialto und die Phantasie der Köche zu bieten haben: Kraken, sardine in saor, Stachelschenken, Strandkrabben, Heuschreckenkrebse, Fleischbällchen, Milz, nervetti, Petersilienkartoffeln, weiße Bohnen, Omelettes, Artischocken, bovoletti, mit einem Wort: zahllose Zutaten in immer neuen Kombinationen.

Erinnert stark an die spanischen Tapas….

Ich habe als Dip etwas vom restlichen Rote Bete Hummus serviert, einen Curry-Dip (etwas Crème fraîche und Joghurt verrühren, nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Curry würzen) und außerdem Salat. Das hat perfekt gepasst.



Kichererbsenbällchen
Palline di ceci


Zutaten
250 g gekochte Kichererbsen (frisch gekocht oder aus der Dose)
1 Bund glatte Petersilie
1 Teelöffel Backpulver
2 Knoblauchzehen, gepresst
1 Prise Salz
1 Prise schwarzer Pfeffer
1 Prise Cayennpfeffer
4 Esslöffel Paniermehl
1 Ei
1 Esslöffel Olivenöl extravergine
1 Liter hocherhitzbares Rapsöl zum Frittieren

Zubereitung
Kichererbsen aus der Dose in warmem Wasser waschen und gut abtropfen lassen (dieser Schritt entfällt bei frisch gekochten Kichererbsen).
Kichererbsen zusammen mit der glatten Petersilie im Mixer zerkleinern, die Masse in eine Schüssel geben und mit den restlichen Zutaten, Ei, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Knoblauch, Paniermehl, Backpulver und Olivenöl, zu einem glatten, festen Teig verrühren.
Mit nassen Händen kleine, walnussgroße Bällchen formen.
Frittieröl in einer hochwandigen Pfanne oder Fritteuse erhitzen.
Wenn das Öl heiß ist (es perlt leicht) nach und nach jeweils einige Bällchen hineingeben, ab und zu wenden und knusprig ausbacken.
Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Heiß servieren.



Chickpea Balls
Palline di ceci

Ingredients
250 g cooked chickpeas (freshly cooked or from the can)
1 bunch smooth parsley
1 teaspoon baking powder
2 cloves of garlic, pressed
1 pinch of salt
1 pinch of black pepper
1 pinch of Cayenne pepper
4 tablespoons breadcrumbs
1 egg
1 tablespoon extravergine olive oil
1 litre rapeseed oil suitable for frying

preparation
Wash the chickpeas from the can in warm water and allow to drain well (this step is not necessary for freshly cooked chickpeas).
Purée the chickpeas together with the smooth parsley in a blender then place the mixture in a bowl. Add the remaining ingredients – egg, salt, pepper, cayenne pepper, garlic, breadcrumbs, baking powder and olive oil – and mix to receive a smooth dough.
With wet hands form small, walnut-sized balls of the dough.
Heat frying oil in a high-walled pan or fryer. When the oil is hot add a few balls at a time, turn it occasionally and deep fry until crispy.
Remove and drain on kitchen paper. Serve hot.

I served the chickpea balls with some beetroot hummus, a curry dip (mix some crème fraîche with yogurt and season with salt, pepper and curry at will) and a salad. That was a perfect match.



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Da kichert die Erbse und wird rot: Rote Bete Hummus

23. August 2017


Es ist noch Rote Bete da und die restlichen Kichererbsen müssen aufgebraucht werden!
Deshalb gibt es heute  – ganz einfach und schnell – Rote Bete Hummus!
Schmeckt als Dip und als Apéro Happen, aber auch zum Barbecue. Denn die Grillsaison ist noch lange nicht vorbei…



Rote Bete Hummus


Zutaten
250 g Kichererbsen (frisch gekocht oder aus Dose/Glas)
150 g gekochte Rote Bete Würfel
1 Esslöffel Tahina
Saft von ½ Zitrone
1-2 gepresste Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer
Crème fraîche
Olivenöl
Kräuter für die Deko

Zubereitung
Kichererbsen mit Rote Bete, Tahina, Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Pfeffer pürieren.
Nach Belieben mit Crème fraîche und Olivenöl abschmecken.



Beetroot hummus


ingredients
250 g chickpeas (freshly cooked or canned)
150 g cooked beetroot cubes
1 tablespoon of Tahina
Juice of ½ lemon
1-2 pressed garlic cloves
Salt
Pepper
Creme fraiche
Olive oil
Herbs for decoration

preparation
Puree chick peas together with beetroot, tahina, lemon juice, garlic, salt and pepper.
Season with creme fraîche and olive oil.

Apéro Knabbereien: Roasted Chickpeas – geröstete Kichererbsen mit geräuchertem Paprika

18. August 2017


Es ist schon einige Zeit her, da habe ich mir auf Pinterest aus einem englischsprachigen Blog ein Rezept für geröstete Kichererbsen gemerkt.
Vom Hummus, den ich auch zum ersten Mal selbst gemacht habe, waren noch gekochte Kichererbsen da. Die habe ich kurzerhand in einen knusprigen Snack zum Apéro verwandelt.

Allerdings war mir die Würzung mit Salz zu langweilig – da fehlte der richtige Wumms!
Und so habe ich die gerösteten Kichererbsen in geräuchertem Paprika gewendet – schmeckt einfach genial und ist eine wunderbare Alternative zu den sonst so obligatorischen Erdnüssen…

Das geräucherte Paprikapulver hat allerdings einen kleinen Nachteil – beim Snacken bekommt man rote Paprikafinger. Deshalb sollte man auf jeden Fall eine zusätzliche Cocktailserviette dazulegen!



Geröstete Kichererbsen


Zutaten
• 250 g Kichererbsen (aus Glas/Dose oder frisch gekocht)
• 1 Teelöffel Olivenöl
• Salz
• etwas geräuchertes Paprikapulver!

Zubereitung
Kichererbsen in ein Sieb abgießen und mit Wasser abspülen. Kichererbsen in kaltem Wasser für 5 Minuten einweichen, wieder in ein Sieb abgießen und nochmals abspülen, dann abtropfeln lassen.
Mit einem sauberen Handtuch oder Papiertüchern trocknen. Dabei aufpassen, dass die Kichererbsen dabei nicht zerdrückt werden.
Wenn frisch gekochte Kichererbsen verwendet werden, entfallen diese Zubereitungsschritte.

Die Kichererbsen gleichmäßig auf einem mit Backpapier belegtem Backblech verteilen.
Im vorgeheizten Ofen bei 200 – 225 °C etwa 30 Minuten rösten. Nach der Hälfte der Backzeit mit einem Holzlöffel die Kichererbsen verrühren und wenden, damit sie nicht anbrennen.
Dann den Ofen ausschalten und noch etwa 15 Minuten im Ofen lassen. Dann prüfen, ob die Kichererbsen den gewünschten „Knackpunkt” erreicht haben.
Die Kichererbsen sollten innen nicht mehr weich sein.
Dann in eine Schüssel geben, Olivenöl dazugeben und gut mischen. Dann salzen und nach Belieben geräuchertes Paprikapulver dazugeben und nochmals gut mischen.
Die Kichererbsen wieder auf dem Backblech verteilen und nochmals 5-10 Minuten in den Ofen stellen.
Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und gleich snacken oder in einem luftdichten Behälter aufbewahren.



Roasted Chickpeas


Ingredients

250 g chickpeas (from the jar/can or freshly cooked)
1 teaspoon olive oil
Salt
+ some smoked paprika powder!

Instructions
  1. Rinse chickpeas from the can in a colander.
  2. Soak chickpeas in cold water for 5 minutes.
  3. Rinse and drain again.
  4. Dry lightly with a clean towel or paper towel. Be careful you don’t smash chickpeas.
    …if you use freshly cooked chickpeas, start with the following step:
  5. Spread evenly on a baking sheet lined with parchment paper.
  6. Bake in a preheated 450 degree oven for 30 minutes. Stir gently half-way through cooking time to avoid burning.
  7. Turn oven off and let sit for an additional 15 minutes.
  8. Taste for doneness. You want a dry chickpea.
  9. Place in a bowl.
  10. Drizzle with olive oil and stir. Add seasoning and stir again. Place back on baking sheet.
  11. Return for oven for 5-10 minutes.
  12. Let cool.
  13. Store in an airtight container.

Wie kocht man eigentlich Kichererbsen? …. und ein Grundrezept für orientalischen Hummus mit Karotten-Sesam-Sticks

16. August 2017


Es ist schon etwas länger her, da habe ich eine Packung getrocknete Kichererbsen gekauft. 1a Bio-Ware, aber leider ist die Packung im Regal im Keller vergessen worden.
Beim durchforsten meiner Vorräte sind die Kichererbsen wieder aufgetaucht und da fiel es mir wieder ein: Ich wollte doch im Sommer mal Hummus daraus machen, aber so schnell geht das ja nicht, denn man muss die Kichererbsen am Vorabend dafür in Wasser einweichen und aufquellen lassen…

Ooops, die sind kurz vor dem Verfalldatum. Höchste Zeit für selbst gemachtes Hummus!
Und dabei habe ich noch jede Menge andere Rezepte gefunden, die ich schon längst mal ausprobieren wollte.
Aber fangen wir erst mal bei den Basics an!

Also habe ich zuerst einmal die Kichererbsen eingeweicht.

Dazu braucht man:

• 1 verschließbares Einmachglas  – ich habe ein 1 Liter Glas mit Schnappverschluss gewählt
• 250 g getrocknete Kichererbsen
• 1 Teelöffel Natron
• reichlich kaltes Wasser

Zubereitung
Die getrockneten Kichererbsen mit 1 Teelöffel Natron in ein verschließbares Glas geben. Bis ca. 1 cm unter den Rand mit kaltem Wasser auffüllen, das Glas verschließen und über Nacht bei Raumtemperatur etwa 12 Stunden stehen lassen.

Am nächsten Tag haben sich die Kichererbsen so sehr mit Wasser vollgesaugt, dass sie etwa die doppelte Größe erreicht haben.
Die Kichererbsen in ein Sieb abschütten und mit Wasser abbrausen.
In einen großen Topf mit reichlich Wasser geben und in ca. 50 Minuten weichkochen. Den auf der Oberfläche entstehenden Schaum zwischendurch abschöpfen.
Dann die gegarten Kichererbsen in ein Sieb abschütten und abtropfen lassen.
Jetzt können die Kichererbsen weiterverwendet werden.
Solltet ihr nicht die ganze Menge auf einmal brauchen, so könnt ihr die übrigen Kichererbsen in einem verschlossenen Behälter bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Natürlich könnt ihr für den Hummus auch schon vorgekochte Kichererbsen aus der Konserve verwenden, das spart einiges an Zeit….
Dafür die Kichererbsen in ein Sieb abschütten und mit kaltem Wasser abbrausen und gut abtropfen lassen.


How to prepare dried chick peas for hummus

You’ll need:

1 preserving jar with a lid- I have chosen a 1 litre glass jar with snap closure
250 g dried chick peas
1 teaspoon baking soda
plenty of cold water

preparation
Put the dried chickpeas together with 1 teaspoon of soda into a preserving jar with a lid. Fill to about 1 cm below the edge with cold water, close the jar and allow to stand overnight at room temperature for about 12 hours.

The next day, the chickpeas have soaked with so much of water that their size has doubled.
Pour the chickpeas into a strainer and rinse thoroughly with water.
Place in a large saucepan with plenty of water and boil for about 50 minutes until soft, skimming off the foam that accumulates.
Then pour the cooked chick peas into a sieve and drain.
Now the chick peas are ready for use.
If you do not need the whole quantity at once, you can store the remaining chickpeas in a sealed container in the refrigerator for up to 3 days.

Of course you can also use pre-cooked chickpeas from the can for the hummus, which saves a lot of time ….
If you do so, pour the chick peas in a sieve, rinse with cold water and drain well.



Grundrezept für Hummus


Zutaten
(für 4 Portionen)
• 200 g gegarte Kichererbsen
• 2 Teelöffel geröstetes Sesamöl
• Saft von 2 Zitronen
• 2 Knoblauchzehen
• Chilipulver oder Cayennepfeffer
• Paprikapulver
• frisch gemahlener Kreuzkümmel
• frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• 4 Esslöffel Tahina (Sesampaste)

Zubereitung

Alle Zutaten in einen hohen Behälter geben und mit dem Stabmixer fein pürieren.
Falls die Masse zu dick und fest ist, mit ein wenig Wasser strecken.
Dazu passt frisches Fladenbrot oder Gemüsesticks.

Bei uns gab es Karotten-Sesam-Sticks dazu:

 



Karotten-Sesam-Sticks


Zutaten
(für 4 Portionen)
• 4 Karotten
• 1 Esslöffel Olivenöl
• Saft von einer Orange
• 1 Teelöffel Honig
• Saft von einer Zitrone
• Meersalz
• Chili
• etwas gehackten Koriander oder glatte Petersilie
• 1 Esslöffel gerösteter (schwarzer) Sesam

Zubereitung
Die Karotten schälen und in ca. 5 cm lange Stifte schneiden. Mit Olivenöl in einer Pfanne kurz anschwitzen.
Mit Orangensaft ablöschen und ca. 4 Minuten garen. Mit Honig, Zitronensaft und Meersalz abschmecken. Je nach Geschmack etwas Chili dazugeben.
Den Koriander oder Petersilie mit etwas Sesam vermengen und in eine Schale geben.
Die Karotten kurz abkühlen lassen und in der Sesam-Koriander/Petersilien-Mischung wenden.


Basic recipe for hummus

ingredients
(For 4 servings)
200 g cooked chick peas
2 teaspoons roasted sesame oil
Juice of 2 lemons
2 cloves of garlic
Chili powder or cayenne pepper
Paprika powder
Freshly ground cumin
Freshly ground black pepper
4 tablespoons Tahina (sesame paste)

preparation

Purée all ingredients.
If the mass is too thick and firm, add a little water.
Serve with fresh flat bread or vegetable sticks.

We had carrot sesame sticks:

Carrots-and-sesame sticks

ingredients
(For 4 servings)
4 carrots
1 tablespoon olive oil
Juice of 1 orange
1 teaspoon honey
Juice of 1 lemon
sea-salt
chilli powder
Some chopped coriander or smooth parsley
1 tablespoon of roasted (black) sesame

preparation
Peel the carrots and cut into about 5 cm long sticks. In a pan, fry with olive oil for a short time.
Glaze with orange juice and cook for about 4 minutes. Season with honey, lemon juice and sea salt. Add some chilli powder to taste.
Combine coriander or parsley with some sesame and place in a bowl.
Let the carrots cool briefly and turn in the sesame coriander / parsley mixture.

Kochen mit Dosenvorräten: Kirchererbsensuppe als Samstagseintopf

11. Februar 2017

kichererbsensuppe-1


Wie ist das bei euch-  legt ihr große Vorräte im Keller oder der Speisekammer für Notfälle an, oder habt ihr nur das im Haus, was ihr gerade braucht?

Laut Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sollte man immer pro Person für zwei Wochen folgende Lebensmittel-Notvorräte zu Hause haben:

• 28 Liter Getränke (Wasser)
• 4,9 kg Getreide, Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis
• 5,6 kg Gemüse, Hülsenfrüchte
(möglichst Konservenware, da diese vorgekocht ist und kein zusätzliches Wasser für die Zubereitung gebraucht wird)
• 3,6 kg Obst, Nüsse  – keine leichtverderblichen Obstsorten oder ebenfalls Konserven
• 3,7 kg Milchprodukte
• 2,1 kg Fisch, Fleisch, Eier bzw. Volleipulver
• 0,5 kg Fette, Öle
Sonstiges (an persönlichen Vorlieben denken):
Zucker, Honig, Schokolade, Jodsalz, Fertiggerichte (z. B. Dosenravioli, Fertigsuppen, Kartoffeltrockenprodukte, Mehl, Instantbrühe, Kakaopulver, Hartkekse, Salzstangen…)

Die empfohlenen Mengen reichen aus, um einen täglichen Kalorienbedarf von 2.200 kcal zu decken.

Im Keller der Markgräflerin und des Markgräflers finden sich so einige Konserven und Dauerwaren, aber auf die komplette Vorratsmenge für zwei Wochen kommen wir sicherlich nicht…
Obwohl – wenn man bei den Getränken auch Wein dazuzählen darf… den gibt es in einem Markgräfler Haushalt selbstverständlich 😉

Jedenfalls bin ich beim Lesen des Romans „Blackout” von Marc Elsberg vor einiger Zeit schon sehr nachdenklich geworden.
Das Szenario mit einem lang andauernden Stromausfall im Februar bei eisigen Wintertemperaturen ist überhaupt nicht so abwegig – wer weiß schon genau, was sich Cyberkriminelle so alles einfallen lassen und was sich auf den dunklen Seiten im Web so alles abspielt…
Erst vor kurzem wurde das Thema wieder in den Medien diskutiert. Aber ich will hier bestimmt keine Panik machen!
Es ist auch einfach praktisch, sich Vorräte anzulegen, etwa wenn man mal ein paar Tage nicht aus dem Haus will, zum Beispiel bei Schnee und Glatteis, oder kann (Grippe, …).

Wenn man Notvorräte hat, sollte man regelmäßig prüfen, wie lange diese noch haltbar sind und kurz vor dem Verfall stehende verbrauchen und durch frische ersetzen.
Und neulich, als ich das getan habe, habe ich zwei Dosen Kichererbsen entdeckt, die im Dezember abgelaufen waren.
Deshalb kommen die jetzt zusammen mit frischem Gemüse in eine Suppe, die schnell gemacht ist.


kichererbsensuppe-2


Kichererbsensuppe


Zutaten
(für 4 Personen)

• 1 Zwiebel
• 1 Knoblauchzehe
• 400 g Gemüse (Karotten, Lauch, Bleichsellerie)
• 2 Esslöffel Olivenöl
• 1 Dose Kichererbsen (ca. 400 g Abtropfgewicht)
• 1 Dose gehackte geschäte Tomaten (400g)
• 1 Liter Bio-Gemüsebrühe
• 1 Bund Petersilie
• ½ Zitrone
• Salz
• Pfeffer

Zubereitung
Zwiebel und Knoblauch schälen und hacken.
Karotten schälen. Lauch und Bleichsellerie putzen und waschen.
Gemüse in kleine Würfel schneiden. Die Kichererbsen in ein Sieb geben und abtropfen lassen.
Olivenöl in einem hohen Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Gemüse dazugeben, ca. 5 Minuten dünsten.
Kichererbsen, Tomaten und Gemüsebrühe dazugeben.
Zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen.
Petersilie waschen und hacken. Zitrone auspressen.
Zitronensaft und Petersilie dazugeben.
Suppe mit Salz und Pfeffer würzen.


kichererbsensuppe-3


Chick pea soup

Ingredients
(for 4 people)

1 onion
1 clove of garlic

400 g vegetables (carrots, leeks, celery)
2 tablespoons olive oil
1 can of chickpeas (approx. 400 g drained weight)
1 can of chopped tomatoes (400g)
1 litre organic vegetable broth
1 bunch of parsley
½ lemon
salt
pepper

Preparation
Peel onion and garlic and chop.
Peel carrots. Clean and wash leeks and celery.
Cut the vegetables into small cubes. Place the chick peas in a colander and drain.
Heat olive oil in a tall pot. Add onion, garlic and vegetables, sauté for about 5 minutes.
Add chickpeas, tomatoes and vegetable broth.
Leave to simmer for about 15 minutes.
Wash parsley and chop. Press the lemon.
Add the lemon juice and parsley.
Season the soup with salt and pepper.

Türkischer Spezial-Teller

29. Juni 2013

Spezial-Teller2
Nachdem wir uns gestern mit dem Bellini-Cocktail auf das Wochenende eingestimmt hatten, blieb die Küche kalt, denn in Müllheim ist wieder Stadtfest, wie jedes Jahr am Wochenende Ende Juni/Anfang Juli. Während die Stände mit Wein, Bier, Cocktails und Bier langsam Überhand nehmen, wird das kulinarische Angebot von Jahr zu Jahr langweiliger. Steaks, Grillhähnchen, Pommes, Flammkuchen und Raclette… Naja – nicht sehr originell.  Ausserdem gibt es einen Stand vom Islamischen Kulturverein und zwei Buden von türkischen Vereinen.
Inzwischen essen wir meist in der Bude vom türkischen Kulturverein etwas, weil es dort gut schmeckt und eben nicht nur der übliche „Döner” ist.
Dieses Jahr war die Musik etwas laut, man konnte sich kaum unterhalten, irgendwann gab es sogar einen furchtbar piepsenden Rückkopplungs-Effekt und der Mann am Keyboard gab kurzfristig auf…
Der Spezial-Teller mit gemischten, türkischen Spezialitäten ist reichhaltig und gut: Reis mit Kichererbsen, bunter Bohnensalat, grüner Salat mit Karotten, sauer eingelegtes Gemüse, Döner und Joghurtsauce und Sigara Börek, eine frittierte, mit Käse gefüllte Filoteigstange, die aussieht wie eine Zigarre – deshalb die Bezeichnung Sigara und gefüllte Weinblätter.

Spezial-Teller1

Hinterher gab es zur Verdauung noch einen Raki. Leider war es dieses Jahr recht kühl, deshalb machten wir und früher als sonst auf den Heimweg.

Das kommt mir Spanisch vor…. Ropa vieja („Alte Kleider”) – Aus der kanarischen Küche

28. Januar 2013

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Dieses Rezept habe ich vor vielen Jahren aus Teneriffa mitgebracht. Eigentlich sollte es das einmal an einem Samstag als Eintopf geben. Da ich später festgestellt habe, dass man nicht nur einen Topf, sondern zwei Pfannen braucht, konnte dieses Gericht, welches auf den ersten Blick sehr wohl an einen Eintopf erinnert, nicht als Samstagseintopf durchgehen….
Also ein Keintopf bzw. ein Zweitopf….

Natürlich war es unmöglich, um diese Jahreszeit reife Tomaten zu bekommen. Deshalb habe ich zusätzlich noch einen Esslöffel Tomatenmark unter die Zutaten gemischt.

Die „Alten Kleider” sind leicht zu kochen, nehmen aber etwas Zeit in Anspruch – Zeit die sich lohnt. Ich habe gleich die ganze Rezeptmenge gemacht, denn es eignet sich auch zum Aufwärmen. Am nächsten Arbeitstag habe ich mir dann eine große Portion davon mitgenommen und in der Mittagspause unter neidischen Blicken („…das sieht aber gut aus…”) verputzt.

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Ropa vieja

300 g Siedfleisch (Rindfleisch)
1 kg Kartoffeln
Olivenöl
2 gekochte Mohrrüben
1/2 kg gekochte Kichererbsen (Dose)
1 mittelgroße Zwiebel
4 Knoblauchzehen
1 rote Paprika
1/2 Teelöffel Paprikagewürz
Thymian, Lorbeerblätter
3 reife Tomaten
ein Bund kleingehackte Petersilie
Salz

1) Die Mohrrüben mit einem Sparschäler dünn schälen, halbieren und in etwas Wasser ca. 15-20 Minuten kochen, abschütten, in kleine Würfel schneiden. Das Fleisch ebenfalls in kleine Würfel schneiden, die Kichererbsen durch ein Sieb abschütten und alles beiseite stellen.

2) Die Kartoffeln schälen und waschen, in kleine Würfel schneiden und beiseite stellen.

3) In einer breiten Pfanne mit hohem Rand das Öl erhitzen und darin Paprika, die Zwiebel und zwei Knoblauchzehen – alles kleingeschnitten – anbraten.

4) Tomaten überbrühen, Haut abziehen, Kerne entfernen und in kleine Stücke schneiden. Dann gibt man das Paprikagewürz, die Petersilie und die entkernten, geschälten und kleingeschnittenen Tomaten (+ Tomatenmark bei Bedarf, s. o.) in die Pfanne. Kurz darauf gibt man den Thymian und ein paar Lorbeerblätter dazu. Zum Schluß brät man auch die Kartoffeln ein wenig an.

5) Öl in einer zweiten Pfanne erhitzen und darin die beiden restlichen Knoblauchzehen anbraten. Wenn sie goldbraun sind, gibt man die Kichererbsen dazu. Wenn diese auch angebraten sind gibt man den Pfanneninhalt zu den restlichen Zutaten in die erste Pfanne.

6) Das Fleisch salzen, dann separat in der nun leeren Pfanne, wieder in etwas Olivenöl kräftig anbraten, dann die Möhren dazugeben und kurz mitbraten. Anschliessend Fleisch und Mohrrüben in die Pfanne mit den übrigen Zutaten geben, gut mischen und einen Moment mitkochen.

Den Topf von der Kochstelle nehmen und servieren.

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