Posts Tagged ‘Kichererbsen’

Kochen mit Dosenvorräten: Kirchererbsensuppe als Samstagseintopf

11. Februar 2017

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Wie ist das bei euch-  legt ihr große Vorräte im Keller oder der Speisekammer für Notfälle an, oder habt ihr nur das im Haus, was ihr gerade braucht?

Laut Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sollte man immer pro Person für zwei Wochen folgende Lebensmittel-Notvorräte zu Hause haben:

• 28 Liter Getränke (Wasser)
• 4,9 kg Getreide, Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis
• 5,6 kg Gemüse, Hülsenfrüchte
(möglichst Konservenware, da diese vorgekocht ist und kein zusätzliches Wasser für die Zubereitung gebraucht wird)
• 3,6 kg Obst, Nüsse  – keine leichtverderblichen Obstsorten oder ebenfalls Konserven
• 3,7 kg Milchprodukte
• 2,1 kg Fisch, Fleisch, Eier bzw. Volleipulver
• 0,5 kg Fette, Öle
Sonstiges (an persönlichen Vorlieben denken):
Zucker, Honig, Schokolade, Jodsalz, Fertiggerichte (z. B. Dosenravioli, Fertigsuppen, Kartoffeltrockenprodukte, Mehl, Instantbrühe, Kakaopulver, Hartkekse, Salzstangen…)

Die empfohlenen Mengen reichen aus, um einen täglichen Kalorienbedarf von 2.200 kcal zu decken.

Im Keller der Markgräflerin und des Markgräflers finden sich so einige Konserven und Dauerwaren, aber auf die komplette Vorratsmenge für zwei Wochen kommen wir sicherlich nicht…
Obwohl – wenn man bei den Getränken auch Wein dazuzählen darf… den gibt es in einem Markgräfler Haushalt selbstverständlich 😉

Jedenfalls bin ich beim Lesen des Romans „Blackout” von Marc Elsberg vor einiger Zeit schon sehr nachdenklich geworden.
Das Szenario mit einem lang andauernden Stromausfall im Februar bei eisigen Wintertemperaturen ist überhaupt nicht so abwegig – wer weiß schon genau, was sich Cyberkriminelle so alles einfallen lassen und was sich auf den dunklen Seiten im Web so alles abspielt…
Erst vor kurzem wurde das Thema wieder in den Medien diskutiert. Aber ich will hier bestimmt keine Panik machen!
Es ist auch einfach praktisch, sich Vorräte anzulegen, etwa wenn man mal ein paar Tage nicht aus dem Haus will, zum Beispiel bei Schnee und Glatteis, oder kann (Grippe, …).

Wenn man Notvorräte hat, sollte man regelmäßig prüfen, wie lange diese noch haltbar sind und kurz vor dem Verfall stehende verbrauchen und durch frische ersetzen.
Und neulich, als ich das getan habe, habe ich zwei Dosen Kichererbsen entdeckt, die im Dezember abgelaufen waren.
Deshalb kommen die jetzt zusammen mit frischem Gemüse in eine Suppe, die schnell gemacht ist.


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Kichererbsensuppe


Zutaten
(für 4 Personen)

• 1 Zwiebel
• 1 Knoblauchzehe
• 400 g Gemüse (Karotten, Lauch, Bleichsellerie)
• 2 Esslöffel Olivenöl
• 1 Dose Kichererbsen (ca. 400 g Abtropfgewicht)
• 1 Dose gehackte geschäte Tomaten (400g)
• 1 Liter Bio-Gemüsebrühe
• 1 Bund Petersilie
• ½ Zitrone
• Salz
• Pfeffer

Zubereitung
Zwiebel und Knoblauch schälen und hacken.
Karotten schälen. Lauch und Bleichsellerie putzen und waschen.
Gemüse in kleine Würfel schneiden. Die Kichererbsen in ein Sieb geben und abtropfen lassen.
Olivenöl in einem hohen Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Gemüse dazugeben, ca. 5 Minuten dünsten.
Kichererbsen, Tomaten und Gemüsebrühe dazugeben.
Zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen.
Petersilie waschen und hacken. Zitrone auspressen.
Zitronensaft und Petersilie dazugeben.
Suppe mit Salz und Pfeffer würzen.


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Chick pea soup

Ingredients
(for 4 people)

1 onion
1 clove of garlic

400 g vegetables (carrots, leeks, celery)
2 tablespoons olive oil
1 can of chickpeas (approx. 400 g drained weight)
1 can of chopped tomatoes (400g)
1 litre organic vegetable broth
1 bunch of parsley
½ lemon
salt
pepper

Preparation
Peel onion and garlic and chop.
Peel carrots. Clean and wash leeks and celery.
Cut the vegetables into small cubes. Place the chick peas in a colander and drain.
Heat olive oil in a tall pot. Add onion, garlic and vegetables, sauté for about 5 minutes.
Add chickpeas, tomatoes and vegetable broth.
Leave to simmer for about 15 minutes.
Wash parsley and chop. Press the lemon.
Add the lemon juice and parsley.
Season the soup with salt and pepper.

Türkischer Spezial-Teller

29. Juni 2013

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Nachdem wir uns gestern mit dem Bellini-Cocktail auf das Wochenende eingestimmt hatten, blieb die Küche kalt, denn in Müllheim ist wieder Stadtfest, wie jedes Jahr am Wochenende Ende Juni/Anfang Juli. Während die Stände mit Wein, Bier, Cocktails und Bier langsam Überhand nehmen, wird das kulinarische Angebot von Jahr zu Jahr langweiliger. Steaks, Grillhähnchen, Pommes, Flammkuchen und Raclette… Naja – nicht sehr originell.  Ausserdem gibt es einen Stand vom Islamischen Kulturverein und zwei Buden von türkischen Vereinen.
Inzwischen essen wir meist in der Bude vom türkischen Kulturverein etwas, weil es dort gut schmeckt und eben nicht nur der übliche „Döner” ist.
Dieses Jahr war die Musik etwas laut, man konnte sich kaum unterhalten, irgendwann gab es sogar einen furchtbar piepsenden Rückkopplungs-Effekt und der Mann am Keyboard gab kurzfristig auf…
Der Spezial-Teller mit gemischten, türkischen Spezialitäten ist reichhaltig und gut: Reis mit Kichererbsen, bunter Bohnensalat, grüner Salat mit Karotten, sauer eingelegtes Gemüse, Döner und Joghurtsauce und Sigara Börek, eine frittierte, mit Käse gefüllte Filoteigstange, die aussieht wie eine Zigarre – deshalb die Bezeichnung Sigara und gefüllte Weinblätter.

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Hinterher gab es zur Verdauung noch einen Raki. Leider war es dieses Jahr recht kühl, deshalb machten wir und früher als sonst auf den Heimweg.

Das kommt mir Spanisch vor…. Ropa vieja („Alte Kleider”) – Aus der kanarischen Küche

28. Januar 2013

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Dieses Rezept habe ich vor vielen Jahren aus Teneriffa mitgebracht. Eigentlich sollte es das einmal an einem Samstag als Eintopf geben. Da ich später festgestellt habe, dass man nicht nur einen Topf, sondern zwei Pfannen braucht, konnte dieses Gericht, welches auf den ersten Blick sehr wohl an einen Eintopf erinnert, nicht als Samstagseintopf durchgehen….
Also ein Keintopf bzw. ein Zweitopf….

Natürlich war es unmöglich, um diese Jahreszeit reife Tomaten zu bekommen. Deshalb habe ich zusätzlich noch einen Esslöffel Tomatenmark unter die Zutaten gemischt.

Die „Alten Kleider” sind leicht zu kochen, nehmen aber etwas Zeit in Anspruch – Zeit die sich lohnt. Ich habe gleich die ganze Rezeptmenge gemacht, denn es eignet sich auch zum Aufwärmen. Am nächsten Arbeitstag habe ich mir dann eine große Portion davon mitgenommen und in der Mittagspause unter neidischen Blicken („…das sieht aber gut aus…”) verputzt.

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Ropa vieja

300 g Siedfleisch (Rindfleisch)
1 kg Kartoffeln
Olivenöl
2 gekochte Mohrrüben
1/2 kg gekochte Kichererbsen (Dose)
1 mittelgroße Zwiebel
4 Knoblauchzehen
1 rote Paprika
1/2 Teelöffel Paprikagewürz
Thymian, Lorbeerblätter
3 reife Tomaten
ein Bund kleingehackte Petersilie
Salz

1) Die Mohrrüben mit einem Sparschäler dünn schälen, halbieren und in etwas Wasser ca. 15-20 Minuten kochen, abschütten, in kleine Würfel schneiden. Das Fleisch ebenfalls in kleine Würfel schneiden, die Kichererbsen durch ein Sieb abschütten und alles beiseite stellen.

2) Die Kartoffeln schälen und waschen, in kleine Würfel schneiden und beiseite stellen.

3) In einer breiten Pfanne mit hohem Rand das Öl erhitzen und darin Paprika, die Zwiebel und zwei Knoblauchzehen – alles kleingeschnitten – anbraten.

4) Tomaten überbrühen, Haut abziehen, Kerne entfernen und in kleine Stücke schneiden. Dann gibt man das Paprikagewürz, die Petersilie und die entkernten, geschälten und kleingeschnittenen Tomaten (+ Tomatenmark bei Bedarf, s. o.) in die Pfanne. Kurz darauf gibt man den Thymian und ein paar Lorbeerblätter dazu. Zum Schluß brät man auch die Kartoffeln ein wenig an.

5) Öl in einer zweiten Pfanne erhitzen und darin die beiden restlichen Knoblauchzehen anbraten. Wenn sie goldbraun sind, gibt man die Kichererbsen dazu. Wenn diese auch angebraten sind gibt man den Pfanneninhalt zu den restlichen Zutaten in die erste Pfanne.

6) Das Fleisch salzen, dann separat in der nun leeren Pfanne, wieder in etwas Olivenöl kräftig anbraten, dann die Möhren dazugeben und kurz mitbraten. Anschliessend Fleisch und Mohrrüben in die Pfanne mit den übrigen Zutaten geben, gut mischen und einen Moment mitkochen.

Den Topf von der Kochstelle nehmen und servieren.

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