Fotografie, Herbst, Markgraeflerland, Natur & Garten, Wandern

Herbstwanderung: Rund um Liel

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Wie die Zeit vergeht – es ist schon wieder zwei Jahre her – als wir Ende Oktober eine Wanderung rund um Liel unternommen hatten. Und ein Jahr zuvor, im September 2019, hatte der Lieler Schlossbrunnen anlässlich des „Tag des offenen Denkmals“ zu einem „Tag der offenen Tür“ eingeladen, bei dem man einiges über die Firmengeschichte und das Lieler Mineralwasser erfahren konnte. Damals hatten wir auch bei einem Dorfspaziergang an einer Führung durch die Kirche teilgenommen und dabei die Dorfkapelle besichtigt. (Siehe Blogbeitrag des Markgräflers).
Ausgangspunkt unserer Wanderung im Oktober 2020 war der Parkplatz vor der Festhalle in Liel, dann sind wir links von der Festhalle zur Kirche spaziert und haben einmal den Ort umwandert, wo früher einmal ein Wasserschloss stand. Es war der ursprüngliche Sitz des Adelsgeschlechtes der Herren von Baden zu Liel.


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Links vor der Kirche trifft man an der Mauer zum Friedhof auf eine Mariengrotte, die sich früher im Wald hinter der Kirche befand.


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Das Lieler Wappen über dem Eingang zur Kirche.


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Der Innenraum


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Deckenfresko von Josef Mariano Kitschker (1922)


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Begräbniskapelle und Turm-Untergeschoss
(Textquelle: Wikipedia)



Das Tum-Untergeschoss


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Die Turmhalle ist mit einem spätromanischen Kreuzrippengewölbe gedeckt, mit einer Kreuzblume als Schlussstein. Es ist mit farbenfrohen Fresken geschmückt, die Ranken und Blüten zeigen. Medaillon-Darstellungen in den Gewölbekappen sind nicht mehr zu erkennen. Zusammen mit der anschließenden Begräbniskapelle wird die Turmhalle als eigenständige Kapelle genutzt.


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Die Begräbniskapelle


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Die Begräbniskapelle wird von einer flachen Holzdecke abgeschlossen, die reich bemalt ist, im Zentrum mit einer von vielen Engeln umgebenen Taube des Heiligen Geistes. Diese „original bemalte spätgotische Holzdecke ist in der Gegend die einzige erhaltene.“ An den Wänden, links und rechts des Altars, befinden sich vier Grabplatten, wohl ursprüngliche Bodenplatten. An der Nordwand ein Epitaph für Hieronymus von Baden († 18. Tag vor Hornung 1603) und zwei Tafeln für Junker Hans Heinrich von Baden († 23. Juni 1606) und Hans Balthasar von Baden († 30. August 1613). An der Südwand erinnert ein Epitaph an Maria Johanna Agnes von Baden, geb. Kageneck († 31. März 1737). Der neogotische Altar mit einer Pietà und Maria Magdalena und Johannes als Seitenfiguren wurde 1914 von der Kunstwerkstätte Marmon geschnitzt.


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Ein Sakramentshäuschen aus rotem Sandstein, das von einem wappentragenden Engel gestützt wird, stammt aus der Erbauungszeit der Kapelle.


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Der Taufstein trägt die Jahreszahl 1419, stammt also aus der Zeit vor dem Bau der Kapelle. Dahinter befindet sich das Ausgussbecken für das Wasser des Lavabos.


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Ein Renaissancerelief zeigt – möglicherweise als Hinweis auf die Gerichtshoheit der Herren von Baden – deren Wappen und eine Justitia mit Waage und Schwert, darüber das Jüngste Gericht mit Christus als Weltenrichter.



Die rückseitigen Bilder am Triumphbogen lassen noch die Umrisse einer Dreiergruppe von Personen (ein Laie, ein Bischof und eine gekrönte Figur) sowie ein Tier erkennen, das 1908 als Pferd zu identifizieren war. Damals war auch noch eine Mandorla sichtbar, die vielleicht ein Jüngstes Gericht zeigte.


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In der Heilig-Grab-Nische liegt nicht mehr die ursprüngliche Darstellung des Leichnams Jesu, sondern eine neue Figur. Typisch für die Heiligen Gräber im Markgräflerland sind die damit verbundenen Malereien, „ein Bildtyp […], den es nur im Markgräflerland gibt“.


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In Liel ist von dieser ursprünglichen Ummalung noch „die größte Kostbarkeit“ erhalten, ein Fresko der Drei Marien mit ihren Salbgefäßen am Grab Jesu. „Es gilt in seiner strengen Manier als eine der besten Leistungen oberrheinischer Malkunst aus dem letzten Viertel des 15. Jhs.“Zwischen ihnen befinden sich zwei weitere Figuren, Maria und Johannes, wodurch Tod und Auferstehung in Verbindung gebracht werden. Es ist aber nicht sicher, ob diese nicht später hinzugefügt worden sind. Die gesamte Szene „zählt zu den schönsten Wandbildern im südlichen Teil des oberrheinischen Raums.“


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In der Sakristei konnte man sich die prächtige Monstranz und weitere Kostbarkeiten ansehen.



Auf unserer Wanderung ging es weiter am Schlossbrunnen und Schloss vorbei in Richtung Hauptstrasse, dann durch die Hofmatten und über den Hohlebach in die Reben.


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Wanderung Liel Mauchen 4Alter Brunnen an der Hauptstrasse / Mauer zum Lieler Schloss und SchlossbrunnenWanderung Liel Mauchen 5


Wir gehen rund ums Lieler Schloss – es ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.
Lediglich der Giebel des Schlosses mit dem Allianzwappen derer von Baden und von Rotberg kann man sehen, wenn man im Hof des Lieler Schlossbrunnens steht.


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Zurück in Richtung Hauptstrasse und von dort weiter über „In den Hofmatten“, danach überqueren wir die Straße und wandern in Richtung Niedereggenen und kreuzen nochmals die Straße dorthin.


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In diesem Rebhäuschen bezog Erzherzog Karl von Österreich  – im ersten Koalitionskrieg in der Nacht vor der Schlacht im gegenüberliegenden „Säckingerwald” gegen General Moreau –  am 23. Oktober 1796 sein Nachtquartier. (aus der Chronik Schliengen und Mauchen)


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Wir wandern weiter nach Mauchen, von dort geht es über Felder und durch den Wald zurück nach Liel. Eine wunderschöne, abwechslungsreiche Herbstwanderung!


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Drink, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frühling, Markgraeflerland, Natur & Garten, Schwarzwald/Black Forest, Wandern, Wein

Gutedel Wandertag: Von Efringen-Kirchen bis Bad Bellingen

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In der vergangenen Woche war viel los – die Markgräflerin war am Himmelfahrtstag und auch am Wochenende wandernd in der Natur und in Sachen Wein und Genuss unterwegs.
Erstmals seit 2019 fand wieder ein Gutedel Wandertag statt. Diesmal fand der Wandertag auf der  Südstrecke von Efringen-Kirchen bis Bad Bellingen statt.


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Wir sind kurz vor 9 Uhr mit dem Zug von Müllheim nach Efringen-Kirchen gefahren. Um diese Zeit gab es in der Bahn noch genügend Sitzplätze, auf der Wanderstrecke waren wir bei den ersten, wenigen Wanderern. Das Wetter war ideal, sonnig mit vereinzelten Wolken, etwas windig und nicht zu warm.


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Zu Beginn der Wanderstrecke gibt es zuerst einen Anstieg auf dem Markgräfler Wii Wegli zu bewältigen, auf dem Panoramaweg Schafberg, den wir 2020, dem ersten Corona-Jahr, bereits von Istein her in entgegengesetzter Richtung gewandert sind, kehren wir beim am Stand des Bio-Weingut Kaufmann ein und genießen die Aussicht und ein erstes Gläschen Wein. Neben Wein, Sekt und Getränken ohne Alkohol gibt es hier Markgräfler Hamburger Weckle, Käsebrötchen und Bauernhofeis vom Seebodenhof – am frühen Vormittag war die Eistruhe allerdings noch nicht bestückt…


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Seit wir hier in 2020 gewandert sind, wurde der Panoramaweg mit zahlreichen neuen Informationstafeln ausgeschildert. Diesen Rundweg haben wir uns deshalb für eine weitere Wanderung im Herbst vorgemerkt.


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Dann geht es weiter, vorbei am Stand des Schlossgut Istein (Speisen von Neuburger – Grillwürste, Hähnchen, Pommes, Frikadellen…) in Richtung Huttinger Kreuz.
Dort steht der Stand vom Weingut Sommerhalter und unser Lieblings-Pinsa-Bäcker, die Pinseria Don Ciccio und aussderdem Bier vom Markgräfler Brauwerk, von dem wir uns erst kürzlich auch eine Kiste mit einer Auswahl von verschiedenen Bieren eingedeckt hatten.


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Auf der Strecke kommen wir an Kirschbäumen vorbei, an denen bereits schon hellrote Früchte hängen, auf dem einen oder anderen Spargelfeld in der Rheinebene sieht man auch schon die ersten grünen, ins Kraut schießende Spargelfelder, die nicht mehr beerntet werden.
Die Markgräflerin freut sich – in Kürze beginnt die Kirschsaison.


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Etwas unterhalb entdecken wir eine wunderschöne Wiese mit blühenden Margeriten, Witwenblumen, Wiesensalbei, Obstbäumen und vielen Schmetterlingen.


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Wieder Kirschbäume und Blick auf den Blauen…



Beim Stand der Jungen Winzer von Auggen machen wir Halt – für die Markgräflerin gibt es Sekt – nebst Vesper-Schinkenweckle – welches wir für den Notfall mit gebracht hatten 😉  / für den Markgräfler einen Wein und Grillwurst mit Ziibele vom Poldi. Auch hier ist noch nicht allzuviel los.


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Es geht vorbei an Obstplantagen – vor allen Dingen Kirschen, Äpfel aber auch Stachelbeeren – Getreidefeldern mit Klatschmohn, über Huttingen nach Blansingen.


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In Huttingen gibt es beim Sportplatz Wein  und Sekt vom Weingut Kalkwerk Istein, dazu Huttinger Güggele, Grillwurst und Pommes, ein paar Meter Weiter Wein von der Markgräfler Winzer eG, Omas Fleischküchle & Gutedelgriller im Brötchen von der Metzgerei Reichenbach – letztere ist aus dem Glottertal angereist, am nächsten Stand finden wir die Haltinger Winzer und Speisen von Brot und Pfeffer – dem Cateringservice unseres italienischen Supermercato in Weil am Rhein  -Salsiccia Burger und Antipasti.


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Hier ist um die Mittagszeit schon mehr los. Dennoch finden wir ein Stehtisch mit Sonnenschirm und probieren einen Gutedel. Der Summerzit – Wein steht dieses Mal leider nicht auf der Karte.



Auf einer Wiese blühen Orchideen und am Wegesrand die Holunderbüsche und Brombeersträucher.



In Blansingen hat die Markgräflerin keine Fotos gemacht. Da Blansingen fast genau in der Mitte der Wanderstrecke befindet, gab es dort auch das größte Angebot an Food Ständen – (zum Beispiel Wein & Hof Hügelheim und Metzgerei Brunner+Rüdlin mit BBQ-Schweinenackenbraten und weiteren Köstlichkeiten aus dem Smoker)- die Wanderer aus beiden Richtungen kommend treffen dort aufeinander und es war dementsprechend viel los.
Wir haben uns am Kaffeestand von Kaffee Fredo mit Espresso, Eiscafe und Florentinern versorgt und haben uns dann ein wenig abseits der Menschenmassen gestellt und sind dann kurz darauf weitergewandert.


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In Bamlach waren dann schon wieder weniger Wanderer unterwegs. Dort haben wir beim Oberrheinischen Bäder- und Heimatmuseum nochmal eine kleine Pause eingelegt.
Bad Bellingen haben wir gegen 14:30 erreicht, sind aber nicht mehr in den Kurpark gegangen, sondern direkt mit dem Zug zurück nach Müllheim gefahren.


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22. Mai 2022: Nordic Walking Sonntagsrunde

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Gestern war die Markgräflerin, wie fast jeden Sonntagvormittag, wieder mal auf einer schönen Nordic Walking Tour unterwegs. Es war zwar überwiegend bewölkt aber dennoch sehr warm, deshalb sind wir überwiegend im Wald gelaufen.
Startpunkt: in Müllheim vor unserer Haustüre, dann über Vögisheim, an grünen Wiesen und Reben vorbei in Richtung Rheintal mit einem Schlenker zum Blauenblick bei Lipburg und durch den Eichwald über den Wichtelpfad zurück an den Ortsrand von  Vögisheim und dann zurück nach Müllheim.
Die Karte stammt aus der Streckenaufzeichnung via Garmin Connect App.


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Unterwegs gibt es viel zu entdecken. Die Markgräflerin hatte nur eine kleine Kompaktkamera mit dabei, die Bildqualität ist nicht die allerbeste, aber die  Motive sind schön.
Bereits in Vögisheim hat es viele sehenswerte Winkel…


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Blumenwiesen bei Vögisheim


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Wiesen-Bocksbart



Skabiose


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Lichtnelke und erste Walderdbeeren


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Wildrose


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Blick auf Rheintal


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Blauer Lein – vermutlich aus einer Blumensamen Mischung



Trockenmauern-Weg mit Blick auf Rheintal und den Blauen im Hintergrund


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Schmetterling „Kleiner Fuchs“


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Dieses „Rebhäuschen“ haben wir uns schon als schattigen Vesperplatz für unsere nächste Wanderung vorgemerkt.


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Weiter geht es durch den schattigen Wald, über den Blauenblick bis wir die ersten Wichtel entdecken.


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Rosenkäfer


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Zurück in Müllheim


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Kirschblütenwanderung 2022

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Was war das für ein herrliches Osterwetter 2022!
Die Markgräflerin hatte Urlaub, die ersten drei Arbeitstage danach sind schon wieder vorbei und ich habe euch noch gar nicht berichtet, was wir so alles unternommen haben:


Wanderung durch die Kirschblüte im Eggenertal


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Am Karfreitag war es schön sonnig, aber der Wind war doch noch ziemlich frisch. Wir haben den Tag genutzt, um die Kirschblüte im Eggenertal zu bestaunen.
Unsere kleine Wanderung führte uns vom Wanderparkplatz Stelli oberhalb von Niedereggenen durch den Wald zur St. Johannisbreite, wo wir unser mitgebrachtes Vesper verspeist haben.
Dann sind wir über den Panoramaweg und den Obstlehrpfad zurück gewandert.
Die Kirschblüte ist nach dem Regen der vergangenen Tage natürlich vorbei und sogar der Apfelbaum im Garten der Markgräflerin hat schon keine Blüten mehr. Die Tulpenblüte geht auch langsam vorbei – dafür wachsen im Hochbeet dicke Radieschen und auch der Liebstöckel hat riesige Ausmaße angenommen.
Hier sind die Fotos von der Kirschblüte im Markgräflerland 2022:


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Fotostop beim Manne Brünnli


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Blick auf den Blauen



Blick auf die Sausenburg und Sitzenkirch


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Neujahrswanderung 2022: Kreuzweg – Klemmbachquelle – Köhlgarten

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Kurz vor Ende des Monats blickt die Markgräflerin zurück zum Jahresanfang.
Am Neujahrstag hatten wir bei herrlichem Sonnenschein mit der Familie eine Wanderung vom Kreuzweg zur Klemmbachquelle und auf den Köhlgarten gemacht. Wir hatten tolle Alpensicht.
Auf dem Köhlgarten haben wir bei Tee und Plätzchen die Aussicht genossen.


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Grandiose Aussicht vom Köhlgarten auf die Alpen


Panorama Köhlgarten

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Interessante Flechten an den Bäumen auf dem Rückweg


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Winterwanderungen im Markgräflerland

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Wanderung am 31. Dezember 2021, Erlenboden (zwischen Liel und Riedlingen)


Ich wollte euch ja noch von unseren Wanderungen Ende des vergangenen Jahres und Anfang 2022 erzählen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich auch noch ein paar Bilder von der Silvesterwanderung 2020 habe. 2020 sind wir vormittags zum Haldenhof gefahren und sind von dort im Schnee zum Nonnenmattweiher gewandert.


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Wanderung am 31. Dezember 2020, Nonnenmattweiher


2021 haben wir eine Rundwanderung von Liel nach Feuerbach und zurück unternommen, bei Sonnenschein und Temperaturen um die 16 bis 18 Grad – was für ein Unterschied.


Silvestertag 2021


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Alter Steinbruch in Liel, oberhalb der Kirche.

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Blick nach Westen, Vogesen

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Blick nach Süden – die Roche Türme in Basel


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In Feuerbach – der kleine Ort ist für seinen guten Rotwein bekannt

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Silvestertag 2020


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Nonnenmattweiher Silvester 2020-12

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Herbstwanderung im Eggenertal

Herbstlaub eines Kirschbaums im Eggenertal

Gestern hatten wir im Markgräflerland einen herrlichen Herbsttag – es war zwar nicht nur sonnig, aber es war nach einem trüben und nass-kaltem Samstag ungewöhnlich warm.
Der Markgräfler und die Markgräflerin haben eine Wanderung im Eggenertal unternommen – denn dort ist es nicht nur zur Kirschblüte wunderschön, sondern auch mit gefärbtem Herbstlaub der Kirschbäume und Weinberge!


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Nach einem kurzen Fotostop mit Blick ins Eggenertal haben wir unser Auto in Niedereggenen bei der Schule abgestellt und sind über den Trockenmauernweg zum Aussichtspunkt Steinenkreuzle gewandert.


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Niedereggenen


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Wir gehen an der Kirche vorbei, über den Friedhof und folgen dann dem Trockenmauernweg.


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Blick auf Schloss Bürgeln


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Sunnhohle Platz
im ehemaligen Steinbruch


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Kirschbäume am Heidel


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Blick auf Obereggenen


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Bei Jungs Heidel-Hüsli




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Steinenkreuzle


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Beim Steinenkreuzle machen wir Pause und genießen die Aussicht. Dann geht es durch die Reben zurück nach Niedereggenen.


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Vogelschwärme sammeln sich – vermutlich Stare.


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Zurück in Niedereggenen


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Wanderung auf dem Münstertalweg

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Im Juli und September waren der Markgräfler und die Markgräflerin auf dem Münstertaleg unterwegs. Im Sommer hatten wir unser Auto beim Campingplatz bzw. beim Belchen-Center abgestellt (von Staufen her kommend am Ortseingang von Münstertal). Im September sind wir an einem eher regnerischen Tag mit Bahn und Bus zum Notschrei gefahren und talabwärts nach Münstertal gewandert.
Bilder vom Notschrei habe ich keine gemacht – es war neblig und nass und wir waren mit Regencapes unterwegs. Deshalb sind wir recht zügig gewandert. Erst kurz vor der Burg Scharfenstein konnten wir die Regencapes wegpacken. Gegen Ende der Wanderung hatte es angefangen, wie aus Eimern zu regnen. Eigentlich wollten wir noch bis nach Staufen wandern, stattdessen sind wir mit der Münstertalbahn von Untermünstertal mit Umstieg in Bad Krozingen wieder nach Hause gefahren.


Wanderung Nr. 1
Auf dem Münstertalweg zum Kloster St. Trudpert / Juli 2021


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Entlang des Weges findet man noch zahlreiche Eingänge zu Stollen aus Bergbau-Zeiten – zum Beispiel den Laisackerstollen.
Der Laisacker-Gang, auf den dieser Stollen angesetzt war, zieht von der Schwärzhalde in südwestlicher Richtung ins Tal. Die Länge des Ganges beträgt etwa 200 m, seine Mächtigkeit (=Dicke) liegt unter 1m. Oberhalb und unterhalb des am Hang verlaufenden Köpfleweges finden sich im Wald undeutliche Pingen und Halden sowie vereinzelte Rollstücke von grobspätigem Schwerspat und Quarz.
Neben den Hauptmineralien Schwerspat und Quarz führt der Gang noch Eisenspat und Brauneisen. Blei-, Kupfer- und Silberminerale fehlen.
Der Laisacker-Stollen zeugt von der Hoffnung, in größerer Tiefe doch noch reichhaltige Erze zu finden. Zu diesem Zweck wurde hier ein Stollen begonnen, der den weiter oben am Hang verlaufenden Gang jedoch nicht erreicht hat, da nach 55 m der Vortrieb eingestellt wurde. Der Stollen ist in Schlägel- und Eisenarbeit aufgeführt, deren Spuren man an den Stollenwänden noch gut erkennen kann.



Blick auf das Rathaus


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Es geht weiter bergauf, vorbei an Viehweiden mit Blumen und Wildkräutern, über Bächlein und am Waldrand mit mossbewachsenen Gneis-Felsen entlang.


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Der Gneis ist ein metamorphes Gestein, d. h. es ist durch Umwandlung aus Sandstein und ähnlichen Gesteinen hervorgegangen. Die Umwandlung (=Metamorphose) fand vor etwa 450 Millionen Jahren in einer Tiefe von 10 – 25 km unter der Erdoberfläche statt, wo hoher Druck und Temperaturen von ca. 400 – 600 °C herrschen. Charkteristisch für den Gneis ist seine fein bis mittelkörnige Struktur, wobei durch die mehr oder wwniger parallele Anordnung der dunklen Glimmerblättchen ein Lagengefüge zu erkennen ist. Am Aufbau des Gesteins sind vorwiegend Quarz, Feldspat und Biotit beteiligt, nicht selten auch Cordierit und Hornblende. In geringen Mengen kommen auch Apatit, Zirkon und Magnetit vor.
Die Farbe des Gneises variiert zwischen Hell- und Dunkelgrau, bei Verwitterung erscheinen braune Farbtöne. Die Witterungsbeständigkeit und mechanische Festigkeit ist meist nur recht gering, die Neigung zur Felsrippenbildung daher nur auf besonders verfestigte Partien beschränkt.



Der Schwärzhaldestollen



Der Erzgang, auf dem dieser Stollen angesetzt ist, verläuft fast in Nord-Süd-Richtung und hat eine bekannte Länge von etwa 100 m. Seine Mächtigkeit beträgt etwa 20 cm, an Mineralen kommen hauptsächlich Schwerspat und Quarz vor. Die Bergbauspuren auf diesem Gang sind recht unbedeutend. Der Stollen war ursprünglich sehr niedrig und etwa 30 Meter lang. In späterer Zeit wurde der vordere Teil stark erweitert und als Keller genutzt. Die Fortsetzung des Stollens befindet sich in der Rückseite des Kellerraumes, von dessen Firste (=Decke) ein kleiner Schacht nach oben abgeht, der zur Belüftung diente.
Der Stollen ist in Schlägel- und Eisen-Arbeit aufgeführt, d. h. er wurde nur mit Fäustel und Spitzhammer hergestellt, ohne Verwendung von Schießpulver. Über das Alter des Stollens ist nichts bekannt, vermutlich stammt er aber aus dem späten Mittelalter.


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Blick aufs Kloster St. Trudpert

Bei den Bildern rund ums Kloster St. Tudpert habe ich noch ein paar alte Fotos von einer Wanderung aus 2017 hinzugefügt. Damals mit Einkehr im Café-Gasthof zum Kreuz.


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Kloster St. Trudpert


Aus der Einsiedelei des irischen Mönches Trudpert entwickelte sich im Laufe vieler Jahrhunderte ein blühendes Kloster, an dem allerdings die Wirren der Zeit nicht ohne Spuren vorübergingen. Die Geschichte des Münstertales ist in hohem Maße geprägt vom Kampf der weltlichen Herren und des Klosters um den Besitz der Silbergruben, da ein einheitliches Bergrecht noch nicht existierte und sowohl der Kaiser wie auch der Landesherr oder der Grundeigentüemr das Recht zum Betreiben von Bergwerken für sich in Anspruch nahmen. Nach dem 30-jährigen Krieg betrieb das Kloster selbst Bergbau, der Klosteramtmann war Bergrichter, die Aufsicht über die Gruben war einem Pater Bergdirektor übertragen, das Kloster beherbergte ein Bergamt, in dessen Siegel Schägel und Eisen sowie die „drei Fronberge” auf die Beziehungen zwischen Kloster und Bergbau hinweisen.
Im Jahr 1719 ließ der Abt Augustinus Sengler zur Erinnerung an die Wiedereröffnung der klostereigenen Gruben eine Gedenkmedaille prägen, deren Text auf diese Ereignis hinweist.


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Einkehr im Café-Gasthof zum Kreuz unterhalb des Klosters.



Bilder aus unserer 2. Wanderung auf dem Münstertalweg, vom Notschrei kommend



Die Spielwegkapelle




Beim Romantik-Hotel Spielweg – hier kann man zum Essen einkehren.
Nebenan kann man das Bienenkundemuseum besuchen.
Wir haben bei Nieselregen eine kurze Vesperpause gemacht und sind dann weitergewandert, kurz darauf gab es heftigen Regen.


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Unser Rückweg im Juli – ohne Regen aber nach starken Regenschauern in den Tagen zuvor:



Blüten und Schmetterlinge


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Die Karte zur Wanderung und weitere Bilder findet ihr beim Markgräfler.

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Garten, Herbst, Markgraeflerland, Natur & Garten, Reisen, Schwarzwald/Black Forest, Wandern, Wein

Zu Gast im Markgräfler Alte Post Hotel #Gewinnspiel [Werbung]


Heute habe ich einen ganz besonderen Tipp für Genießer aus der Region und alle, die gerne einmal die Heimat der Markgräflerin besuchen möchten und nach einer schönen Unterkunft suchen. Und dazu gibt es auch noch etwas zu gewinnen. Das Gewinnspiel findet ihr am Ende des Beitrags.

Mit Blick auf die Landesgartenschau 2022 Neuenburg am Rhein, die nur wenige Kilometer von Müllheim entfernt stattfindet, bietet sich das Landhotel „Alte Post” geradezu als idealen Aufenthaltsort an, wenn man außerdem noch die Gegend erkunden und Ausflüge in den Schwarzwald, das Elsass oder die Schweiz unternehmen möchte.

In meinem Urlaub zu Hause war ich an einem Nachmittag zu Gast bei der Familie Mack im traditionsreichen Restaurant Hebelstube in Müllheim und habe mich dort ein wenig für euch umgesehen.


Der Garten


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Gartenrestaurant im Schatten der Platanen des Landhotel „Alte Post“ an einem sonnigen Septembertag


Das Markgräflerland wird oft als Toskana Deutschlands bezeichnet und dies zurecht – der Garten im Innenhof des Landhotel Alte Post hat eine südländisch-mediterrane Ausstrahlung. Hier kann man  bei einem guten Essen oder einem Gläschen Wein mit Freunden den Sommer genießen oder nach einer Herbstwanderung oder Radtour die Seele baumeln lassen.

Von 12 bis 13.30 Uhr gibt es eine Mittagskarte, von 14 bis 17 Uhr kann man von der Snack Karte kleine regionale Köstlichkeiten genießen – die hausgemachten Gemüsechips, Salami von der Metzgerei Brunner und Rüdlin, Forellenaufstrich, gepickeltes Gemüse, Oliventapenade oder  Käse vom Glocknerhof – alles mit einer feinen Brotauswahl von der Bäckerei Kirschner.

Und abends finden regelmäßig Veranstaltungen statt – zum Beispiel die Grillabende „Grill & Chill“ am Dienstag (von Ende Mai bis Ende August) oder ab Ende September „Wein und Chill“ mit Livemusik und Gastwinzern (jeden letzten Freitag im Monat).
Da es am Tag meines Besuchs trotz Sonne um die Mittagszeit noch etwas kühl war, wurde der Lunch auf der windgeschützten und beheizten Terrasse mit Blick auf den Garten serviert.


Die Terrasse


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Auf der wöchentlich wechselnden Mittagskarte mit saisonalen Gerichten kann aus zwei verschiedenen Lunchmenüs in drei Gängen und einem Tagesgericht gewählt werden.

Zuerst gab es einen Gruß aus der Küche – Brot mit Aufstrich:


Sonnenblumenkerne | Tomaten | Salz


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Das saisonale Tagesgericht bestand an diesem Tag aus Tagliatelle mit Steinpilzen an einer feinen Rahmsauce, mit Parmesanhobeln und Parmesanchips garniert.


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Einer der Hauptgänge lautete:


Tranchen vom Rinderrücken“
Asiatischer Lack | Gemüserolle | Reis


Die Gemüserolle ist mit In Streifen geschnittenem Wurzelgemüse gefüllt und asiatisch gewürzt. Das Topping besteht aus frittierten Ingwerstreifen.


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Bei der Auswahl ihrer Produkte achtet die Familie Mack darauf, dass diese ihrer Philosophie der Nachhaltigkeit entsprechen – dabei stehen Regional, Saisonal, Bio und Tierwohl an erster Stelle. Auf der Lieferantenliste des Restaurant Hebelstube stehen einige Produzenten, auf die auch die  Markgräflerin schon lange vertraut, so zum Beispiel die Demeter Gärtnerei Piluweri und die  Metzgerei Brunnner & Rüdlin aus Hügelheim oder die Forellenzucht Günther in Schweighof.
Die verwendeten Kräuter stammen überwiegend aus dem hauseigenen Kräutergarten im Park.
Küchenchef ist seit März dieses Jahres Pierre-Marie Barrel, der die Markgräfler Küche mit der französischen Küche vereint. Seit neuestem gibt es auf der Abendkarte und am Wochenende zum Beispiel ein Fischmenü mit Bouillabaisse.
Zur Auswahl gibt es raffinierte Vorspeisen – derzeit besonders angesagt ist Onsenei (pochiertes Ei)   Meerrettichespuma | Ochsenbrust – , Hauptgerichte mit Fleisch, Fisch  oder Vegetarisch. Auf Vorbestellung wird auch Vegan gekocht. Abgerundet wird das Menü mit verführerischen Desserts, wie zum Beispiel das Markgräfler Winzerdessert, das bei meinem Besuch serviert wurde – da konnte die Markgräflerin einfach nicht widerstehen.



Variation von Trauben
Biskuitrolle mit Traubengelee, Mousse, Sorbet und Traubengelee-Würfel



Die dafür verwendeten Trauben wachsen direkt neben der Küche – ihr Laub beschattet den Pausenbereich des Personals im Freien.



Im Restaurant  / Die Hebelstube



Die „Alte Post” wurde 1745 aus den Steinen des im 30-jährigen Krieg zerstörten Zisterzienserklosters in den Klosterbeigärten als Posthalterei gebaut. Im Jahr darauf wird sie durch den Erwerb der Wirtschaftskonzession für 75 Goldgulden zum Wirtshaus und Pferdewechselstation von Thurn und Taxis auf dem Reiseweg von Frankfurt nach Basel.


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Die Markgräflerin hatte sich schon immer gewundert, was die Figur auf dem Türmchen bedeutet.

Im Zeichen der Poststation
Auf dem ehemaligen Glockenturm grüßt Hermes der Götterbote. Die Figur wurde im Krieg zerstört und lag danach im Museum. Heiner Mack hat sie 1994 restaurieren lassen und seither thront Hermes wieder auf dem Türmchen der „Alte Post”.

Das sowohl damals in der Postkutschenzeit als auch heute verkehrsgünstig gelegene Wirtshaus – etwa 30 Kilometer von Freiburg und 40 Kilometer von Basel entfernt – bewirtete viele berühmte Gäste: Markgraf Karl Friedrich, Goethe auf seiner zweiten Italienreise, Hoffmann von Fallersleben und der berühmte alemannische Dichter Johann Peter Hebel, der hier Stammgast war.


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Nach ihm ist auch das Restaurant „Hebelstube” im Landhotel „Alte Post” benannt und er hat ihr sogar die erste Strophe in seinem Gedicht „Der Schwarzwälder im Breisgau” gewidmet.

Z‘ Müllen an der Post,
Tausigsappermost!
Trinkt me nit e guete Wii!
Goht er nit wie Baumöl ii,
z’Müllen an der Post!


Die Hebelstube