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Der Belchensteig – eine Herbstwanderung


Juhu, heute scheint die Sonne und wir können hoffentlich einen goldenen Oktobertag erleben. Da hätte ich einen Wandervorschlag für euch…

In unserem Urlaub daheim sind wir den Belchensteig gewandert. Wir sind früh morgens, losgefahren, um noch vor dem großen Besucheransturm auf dem Belchen zu sein.
Unser Auto hatten wir beim Hotel Wiedener Eck abgestellt. Dort ist auch eine Infotafel und man bekommt einen Flyer mit Karte und Wegbeschreibung, in der auch Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten mit den entsprechenden Öffnungszeiten aufgeführt sind.



Die Wanderung auf dem Premiumwanderweg Belchensteig startet am Wiedener Eck dem Uhrzeigersinn nach in Richtung Lückle. Die ersten Meter verlaufen leicht ansteigend über einen breiten Wiesenpfad, der uns einen herrlichen Blick über das Wiedener Tal hinweg ermöglicht. Wir passieren nach etwa 500 Meter das Gut Lilienfein. Noch vor etwa dreißig Jahren befand sich in dem heutigen Hotel die Jugendherberge Wieden. Damals gab es hier im Winter noch richtig viel Schnee und die Markgräflerin war hier für ein paar Tage zum Skifahren und in der Jugendherberge einquartiert – in der Nähe befindet sich der Skilift Wiedener Eck und man hat vom Gut Lilienfein auf den Ski nur einen kurzen Weg dorthin.


Fliegenpilze

Wir kommen an ein Waldstück, das uns vorbei am Skilift Wiedener Eck und der Schneise beim Holzplatz direkt zum Lückle führt. Hier überqueren wir die Straße und nehmen auf der gegenüberliegenden Straßenseite den mittleren von insgesamt drei Wegen, der uns hinunter in das idyllische Hintergrundbachtal führt.



Bei Kilometer 3,7 erreichen wir den kleinen Weiler Untermulten, wo wir uns links halten und dem Streckenverlauf vorbei an zwei alten, traditionsreichen Schwarzwaldhöfen für etwa 150 m auf einem asphaltierten Wegchen folgen.


Etwa 80 Meter nach den beiden Höfen halten wir uns der Beschilderung folgend rechts. Ein kleiner, recht schmaler Trampelpfad führt uns anschließend wieder auf einen breiten Forstweg, den wir für weitere 100 Meter begehen, um anschließend einem Wiesenpfad erneut links in Richtung Gasthaus Belchen-Multen zu folgen.


Am genannten Gasthaus überqueren wir die Landestraße und machen uns auf in Richtung der Talstation der Belchen Seilbahn, welche wir nach insgesamt 5,5 Kilometern erreichen.



Wir sparen uns die nächsten 2 Kilometer mit rund 300 Höhenmetern und steigen die Belchen Seilbahn, die uns nach oben zum Belchenhaus bringt.


Oben angekommen bietet sich uns leider nicht der herrliche Blick ins Schweizer Jura und die schneebedeckten Alpenkette, die zum greifen nahe scheint. Es ist neblig!
Aber Ende Dezember 2019 waren wir schon einmal oben auf dem Belchen – bei strahlendem Sonnenschein – hier sind noch ein paar Fotos vom Dezember mit Schnee!



Wir kehren erst einmal im Belchenhaus für ein zweites Frühstück mit Cappuccino und Kuchen ein. An diesem Tag sind wir die ersten Gäste.



Und bevor wir dann weitewandern, gibt es noch ein Beweisfoto, dass wir auch wirklich oben waren – mit Nebel. Und dann hat der Wind der Markgräflerin auch noch den Hut weggefegt, direkt auf die dahinter liegende Kuhweide – der Markgräfler konnte den Hut gerade noch retten….


Der Belchensteig – ohne Alpensicht, mit Nebel


Wir gehen weiter, vorbei am Belchenhaus und nehmen anschließend den oberen Rundweg, der uns zum Belchengipfel führt.




Der Blick schweift über Münstertal, Staufen und Bad Krozingen hinweg zur Rheinebene und den sich dahinter befindenden Vogesen. Wir erblicken Freibug ebenso wie die umliegenden Schwarzwaldberge, allen voran den 1.493 m hohen Feldberg, den höchsten Berg im Schwarzwald.



Der Belchengipfel war nicht immer so kahl, wie er heute ist. Erst vor etwa 800 bis 1.000 Jahren rodeten Bauern den Wald, um Weideland für ihr Vieh zu gewinnen. Dadurch schufen sie völlig neue Lebensbedingungen für Wildpflanzen und – tiere.
Früher bedeckten niedrige, buschförmige Buchen und Bergahorne den Gipfel. Sie bremsten die Wucht der Stürme und schützten sich so gegenseitig. Heute rasen Schneestürme ungebremst über den Gipfel. Borstgrasrasen und Zwergstäucher sind im Winter vom Schnee geschützt. Der Belchengipfel besteht aus Graniten und Gneisen aus dem Erdaltertum, das heisst die Stelle, an der wir heute stehen, befand sich einst 800 m unter der Erdoberfläche.

Blick auf den Blauen

Bei klarer Sicht kann man jenseits der Rheinebene die Vogesen erkennen. Noch in der frühen Erdneuzeit (vor ca. 50 Mio. Jahren) bildeten Schwarzwald und Vogesen eine Einheit. Seither ist der Oberrheingraben auf 30 km Breite gebrochen.
Ursprünglich zusammenhängende Gesteinsschichten wurden um mehrere tausend Meter gegeneinander versetzt. Heiße Gesteinsschmelze drang in den Untergrund ein und wölbte die Erdruste auf. Wo die Spannung am größten war, brach der Oberrheingraben stellenweise mehr als 3.000 m tief ein. Dabei bahnte sich glühende Lava Wege an die Oberfläche. Der Kaiserstuhlvulkan brach aus.
Während der letzten 2 Mio. Jahre drückten gewaltige Kräfte aus dem Erdinneren die Flanken des Grabens besonders stark in die Höhe. Zwei Gebirge entstanden: Schwarzwald und Vogesen.
Mit der Hebung begannen Frost, Sturzregen, Wildbäche und Flüsse, die 700 m mächtigen Schichten des Erdmittelalters zu Geröll und Kies zu zerkleinern und in den absinkenden Graben zu verfrachten. Im Südschwarzwald liegen nun die Gesteine des Erdaltertums offen zu Tage.
Der Oberrheingraben sinkt auch heute mit ca. einem halben Millimeter jährlich ab. Wir bemerken kaum etwas davon, nur ganz selten spüren wir harmlose leichte Erdbeben.


Hat etwas Mystisches – ein „Steinkreis”


Wie bereits am Belchenhaus wirken auch hier oben, auf 1.414 m Höhe die Schweizer Alpen (wenn man sie sieht) ganz nahe, sodass man Stunden verweilen möchte. Doch nach einer kurzen Pause, mit Tee aus unserer Thermoskanne, müssen wir weiter.
Bei unserem Ausflug im Winter konnten wir nicht auf den Gipfel, die Wege nach oben waren vereist und rutschig – zu gefährlich.




Auf dem Gipfel verlassen wir nach links den oberen Rundweg, um kurz darauf den unteren Rundweg zu erreichen.



Wir halten uns rechts, ehe wir über einen alpinen Pfad zum Krinneabgang gelangen. Serpentinenmäßig schlängelt sich der Weg zwei Kiliometer hinunter zur Krinne, die wir bei Kilometer 10,5 erreichen.


Auf dem Weg hinab zur Krinne halten wir immer wieder kurz an und genießen die fantastischen Ausblicke in Richtung Münstertal / Staufen und die sich dahinter befindende Rheinebene. An der Krinne angekommen zweigt nun der Weg links ab. Nach nicht einmal einem weiteren Kilometer erreichen wir den Heidstein. Am Heidstein folgen wir dem Streckenverlauf rechts in ein dichtes Wäldchen. Über schmale Pfade und hin und wieder etwas breitere Forstwege kreuzen wir schließlich die Skilifte Heidstein und Neuhof, um nach rund 14,3 Kilometer wieder den Ausgangspunkt am Wiedener Eck zu erreichen.




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Maronenkuchen mit Walnüssen – und ein ganz besonderes Geschenk

Illustration von Janne Birck zum Rezept „Maronenkuchen nach Hildegard von Bingen”

Es ist wieder Maronen (Edelkastanien, Esskastanien) – Zeit!
Beim Spazierengehen oder Wandern findet man derzeit in der Natur allerlei Schätzchen, die sich zum Kochen, Backen oder auch zum Basteln anbieten.
Das macht sich auch im Blog der Markgräflerin bemerkbar: Rezepte wie der glutenfreie Maronenkuchen nach Hildegard von Bingen

oder Hüsinger Torte sind wieder sehr beliebt.

Auch Janne hatte bei mir im Blog das Maronenkuchenrezept gefunden und ausprobiert – es wurde schnell zu einem ihrer Lieblings-Kuchen-Rezepte und sie hat daraufhin das Rezept illustriert, mit der Idee, es in dieser Form irgendwann in einem Kochbuch für Kinder zu veröffentlichen.
Janne ist eigentlich Kostümbildnerin für TV und Film, die Illustration ist nebenbei entstanden. Inspiration dafür war ihr Kater Bertl, den sie sehr liebt und der auf diese Weise ein Denkmal bekommt.
Im Mai hatte mich Janne mit einem ganz besonderen Geschenk überrascht – ein Schneidebrett aus Glas mit ihrer Illustration des Maronenkuchen-Rezepts.
Zum Benutzen finde ich es viel zu schade, und so habe ich es in meiner Küche als Bild bei meiner Arbeitsfläche aufgestellt.
Und heute gibt es noch eine neue Variante des Maronenkuchens – mit Walnüssen, statt Mandeln und mit ein wenig Dinkelmehl und Backpulver – wer kein Gluten verträgt, kann das Dinkelmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen.
Zum Maronenkuchen passt Schlagsahne – darauf haben wir verzichtet. Statt den Kuchen mit Puderzucker zu bestäuben, kann man ihn auch mit einer Schokoladenglasur überziehen.



Maronenkuchen mit Walnüssen


Zutaten
Für eine Kastenform mit ca. 25 cm Länge
• Butter und Mehl für die Backform
• 250 g vorgegarte, vakuumierte Esskastanien
• etwas heiße Milch
• 3 Eier
• 1 Prise Salz
• 150 g Puderzucker, gesiebt
• 100 g weiche Butter
• 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker (8 g)
• 1/4 Teelöffel Zimt, gemahlen
• 2 Esslöffel Kirschwasser (kann auch durch Rum ersetzt werden)
• 150 g Walnußkerne, gemahlen
• 50 g (Dinkel-) Mehl
• 1/2 Päckchen Backpulver (8 g)
• Puderzucker zum Betäuben

Zubereitung
Die Innenseite der Backform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.
Die Kastanien aus der Verpackung nehmen und mit etwas heißer Milch im Mixer pürieren. Die Masse sollte sehr fest, aber glatt sein.
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz und 75 g Puderzucker steif schlagen und beiseite stellen.
Die Butter schaumig aufschlagen. 75 g Puderzucker, Vanillezucker, Zimt und Kirschwasser zufügen und alles zusammen zu einer weißschaumigen Masse rühren. Dann das Eigelb unterschlagen.
Die gemahlenen Walnußkerne und das Kastanienpüree unterrühren.
Das Mehl und das Backpulver mischen, sieben, auf die Kastanienmasse sieben und zusammen mit dem Eischnee vorsichtig unterheben.
Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen.
Den Teig in die vorbereitete Backform füllen, glatt streichen und 45 – 55 Minuten in der Mitte des Ofens backen.
Den Kuchen etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.
Zum Sevieren mit Puderzucker bestäuben.



Chestnut Cake with walnuts


Ingredients
For a cake tin with approx. 25 cm in lenght
Butter and flour for the baking tin
250 g pre-cooked, vacuum-packed chestnuts
some hot milk
3 eggs
1 pinch of salt
150 g icing sugar, sieved
100 g soft butter
1 sachet bourbon vanilla sugar (8 g)
1/4 teaspoon cinnamon powder
2 tablespoons kirsch (cherry brandy – can be replaced by rum)
150 g walnut kernels, ground
50 g flour
1/2 sachet baking powder (8 g)
icing sugar for dusting

Preparation
Butter the inside of the baking tin and dust with flour. Remove the chestnuts from the package and puree them in a blender togetzer with a little hot milk. The mass should be very firm but smooth.
Separate the eggs. Beat the egg white with a pinch of salt and 75 g icing sugar until stiff and set aside. Whip the butter until fluffy. Add 75 g icing sugar, vanilla sugar, cinnamon and kirsch and stir everything together to form a white and frothy mass. Then add the egg yolks and whip.
Stir in the ground walnut kernels and the chestnut puree. Mix the flour and the baking powder, sift onto the chestnut mixture and carefully fold in together with the beaten egg whites. Preheat the oven to 160 °C = 320 °F convection oven. Fill the dough into the prepared baking tin, smooth it down and bake in the middle of the oven for 45 – 55 minutes. Leave the cake to cool in the mould for about 10 minutes, then remove it and let cool completely on a cake rack. Dust with icing sugar to serve.





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Müllheimer Mühlenweg

Muehlenweg Muellheim 1
Brunnenplatte mit Müllheimer Stadtwappen 1806 aus Britzinger Kalksandstein – Markgräfler Museum Müllheim

In unserem Urlaub haben wir unsere Heimatstadt erkundet.
Auf einer kleinen Wanderung sind wir dem Müllheimer Mühlenweg gefolgt.

Unterwegs haben wir uns bei der Bäckerei Kotz mit Kaffee und Kuchen gestärkt.
Hier ist die Tour mit Plan und in Bildern.


Muehlenweg Muellheim 19


Einen Flyer zum Müllheimer Mühlenweg mit Wegbeschreibung und Erläuterungen bekommt man in der Touristik Information, Wilhelmstraße 14, 79379 Müllheim. Die Wegbeschreibung (in kursiver Schrift) in diesem Beitrag habe ich aus dem Flyer entnommen. 


Karte


Marktplatz Müllheim

Das Markgräfler Museum



Der Müllheimer Mühlenweg

Unser Rundgang beginnt an der Toreinfahrt zum Blankenhorn-Palais des Markgräfler Museums. Nach der Toreinfahrt sehen wir rechts ein Eisentor, durch das wir in den Möbiushof einbiegen. Geradeaus treffen wir auf den Klemmbach und das Alte Wehr.



Wir verlassen den Möbiushof zur Wilhelmstraße. Dort wenden wir uns nach links und biegen gleich nach der Klemmbachbrücke rechts in die Marktraße ein. Auf der gegenüberliegenden Seite des Baches sehen wir die ehemalige Färberei Thommen.


Die ehemalige Färberei Thommen – heute befindet sich im Erdgeschoss das Restaurant Taberna – mit Terrasse und Balkon, die über den Klemmbach ragt


Einige Meter weiter befindet sich auf der linken Seite die ehemalige Dornsche Gerberei.




Wir überqueren die Brücke vor der „Alten Schol” und biegen in die Gerbergasse ein.



Dort gehen wir geradeaus weiter. An der Fußgängerampel überqueren wir die Östliche Allee.

Wir gelangen zu einem schmalen Gebäude, einem ehemaligen Gerberhaus.



Wir folgen weiter dem Verlauf der Gerbergasse. Gleich links in der Himmelreichstraße liegt die ehemalige Weißgerberei Krauss.



Zurück in der Gerbergasse gelangen wir nach wenigen Schritten zu einer alten Loh- und Schleifmühle.



Am Ende der Gerbergasse, vor der Klemmbachbrücke, treffen wir rechts auf das Mühlenmuseum Frick-Mühle.


Mühlen-Mäusle – Laugengebäck, das es anlässlich des Mühlentags 2018 gab

Wir verlassen das Mühlenareal, überqueren die Brücke, wo sich 1896 eine Furt durch den Bach befand, wenden uns nach rechts und gehen am Bach entlang durch die idyllische Erngupfe. Bei der Brücke nach etwa 400 m überqueren wir die Brunnmattstraße und stehen vor der Mühle an der Erngupfe.



Wenn wir von hier aus nicht als Kurzvariante den Weg zurückgehen wollen, wenden wir uns nach Süden in die Brunnmattstraße. Nach 200 m zweigt links der Wolfackerweg ab. Er ist als Wanderweg ausgeschildert und führt nach Badenweiler. Nach 150 m erblicken wir den Damm des Rückhaltebeckens.


Leider haben Vandalen dieses Schild beschmiert.
Der komplette Text lautet:

Vom Damm des Rückhaltebeckens Blick auf Müllheim und zum Sirnitzgebiet, wo der Klemmbach auf 1110 m Höhe entspringt und durch die Talenge „die Klemm” fließt.
20 km langer Lauf in Ost-West-Richtung mit 900 m Höhenunterschied. Durch natürliche Eigenschaften (nicht zu tief liegende Bachsohle, Fließgeschwindigkeiet u. a. ) ein günstiger Standort für Wassermühlen. Müllheim hatte die höchste Mühlendichte im Umkreis.
1758 gab es 7 Getreidemühlen mit 16 Mahlwerken sowie 7 Nebenwerke zum Antrieb z. B. von Öl- und Sägemühlen und Hanfreiben. Durch die Energiewende sinkendes Interesse an der Wasserkraftnutzung.


Wir kehren zur Brunnmattstraße zurück, wenden uns nach links und folgen dem Straßenverlauf bis zur Anhöhe Siebeneichenstraße. Nach dem Überqueren der Straße nehmen wir den steilen Fußweg hinunter in den Kalchen (Kalkgrube), der direkt auf die ehemalige Sprengenmühle zuführt. Linkerhand im Schwimmbad hinter dem Schwimmbecken gelegen befindet sich die Warmbachquelle.



Gleich nach der Sprengenmühle biegt unser Weg links ab. Wir kommen an den Ziegleweg und wenden uns nach rechts. Wir folgen dem Ölwegle entlang des Warmbachs. Nach ca. 200 m finden wir das Hinweissschild auf die frühere Ölmühle, die auf der gegenüberliegenden Bachseite lag. Im Zuge der Neubauten auf diesem Grundstück wurden die letzten Reste der Ruine 2017 entfernt.



An der Fußgängerampel überqueren wri die Östliche Allee. Vor uns liegt die ehemalige Mühlenwerkstatt Meßmer, rechts sehen wir die Rotgerberei Krauss.



Wir wenden uns nach links und gelangen über den Steg in die Hebelstraße. Bei der Confiserie Krauss biegen wir nach links ab und gehen durch die Passage zum Bürgerhauspark. Dort wenden wir uns nach rechts und dann, in der kleinen Lindenallee, nach links. So erreichen wir die Plattform oberhalb des Grayer Platzes. Von hier aus sehen wir das Fachwerkhaus der ehemaligen Mattenmühle.



Wer den Rundweg hier beenden will, überquert die Hauptstraße und schlägt den Fußweg ein, der parallel zum Mühlgraben bis zum Klemmbach führt. Nach dem Steg biegen wir rechts in die Krafftgasse ein und gelangen über das alte Wehr zurück in die Wilhelmstraße.
Wenn wir den Rundweg weiter gehen wollen, lassen wir die Mattenmühle rechts hinter uns liegen und wenden uns nach links bis zum Unteren Brühl, dem wir etwa 300 m folgen. Auf der linken Seite befindet sich zurückgesetzt im hinteren Hofbereich die Diethelm-Mühle.



Weiter führt unser Weg durch den Schlossmattweg bis zur Ampel an der Rosenburgschule. Von hier folgen wir dem Weg links entlang des Klemmbachs. Nach wenigen Schritten erreichen wir die ehemalige Koger-Mühle.



Wir folgen dem Weg weiter am Klemmbach entlang und erreichen das Hinweisschild auf die 1969 abgebrochene Kaiser-Mühle.



17. Kaiser-Mühle
Mühle aus dem 16. Jahrhundert, im 30jährigen Krieg abgebrannt, 1655 neu errichtet. In der Folgezeit Pächter aus der Schweiz, daher auch „Schweizermühle” genannt.
1768 vollständiger Neubau. Um 1843 im Besitz der Müllerfamilie Kaiser. 1896 Ersatz der Wasserräder durch Turbinen.



Wir gehen 250 m weiter und gelangen an den Teilstock des Klemmbachs.

Jetzt ist es Zeit für eine Pause – wir machen einen Abstecher in die Kanalgasse und kehren bei unserer Hausbäckerei ein.


Von hier beginnt der Rückweg bis zur Ampel an der Rosenburgschule aber auf der anderen Klemmbachseite – wir benutzen die Promenade.
Promenade am Klemmbach
Der Klemmbach nahm früher ein breites Gebiet zwischen Geröllflächen und Wiesen ein. Dadurch gab es häufig Überschwemmungsschäden. Auf Veranlassung von Bürgermeister Nikolaus XI. Blankenhorn wurden die Ufer um 1830 befestigt und mit Pappeln oder Linden bepflanzt. Die neuen Uferwege dienten als Promenade zur Naherholung. Der Warmbach mündete bis etwa 190 erst unterhalb der Kaiser-Mühle kurz vor dem Teilstock in den Klemmbach, heute gleich am Beginn der Promenade gegenüber.


Im Klemmbach entdecken wir übrigens neben Enten ganz viele Fische!


Am Parkplatz bei der Feuerwehr überqueren wir den Bach und folgen der Mühlenstraße bis zur Einmündung in die Hauptstraße.

Das Weingut Dörflinger ist zwar nicht in der Tour beschrieben, aber man kommt dort kurz vor der Einmündung in die Hauptstraße vorbei.
Da habe ich doch glatt noch ein Bild vom Gutedeltag gefunden, das ich im Innenhof des Weinguts gemacht und hier im Blog noch gar nicht gezeigt hatte….

Wir gehen rechts bis zum Grayer Platz und nehmen links den Fußweg entlang des alten Mühlenkanals. Nach dem Steg biegen wir rechts in die Krafftgasse ein und gelangen über das alte Wehr zurück in die Wilhemstraße.

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Wanderung zur Klemmbachquelle

Wanderung Klemmbachquelle 18


Und wieder habe ich einen Rückblick auf eine Wanderung vom Frühjahr für euch. Mitte Mai sind wir zur Klemmbachquelle gewandert.
Der Klemmbach entspringt in der Nähe der Sirnitz am Köhlgarten und fließt dann durch Schweighof, Oberweiler, Niederweiler und Müllheim, bei Neuenburg mündet der Klemmbach dann in den Rhein.
Früher wurden mit dem Wasser des Klemmbachs zahlreiche Müllheimer Mühlen betrieben – daher stammt auch der Ortsname.
Erst kürzlich haben wir auch eine kleine Wanderung entlang des Müllheimer Mühlenwegs unternommen – ein Bericht folgt demnächst – und dazu passt natürlich diese Wanderung zur Klemmbachquelle.  Der Markgräfler hat darüber schon in seinem Blog berichtet.
Wir haben unser Auto auf dem Parkplatz Egerten abgestellt und sind von dort aus zur Quelle gewandert. Leider gibt es keinen passenden Rundweg und so sind wir die gleiche Strecke wieder zurück gegangen:


Karte


Einkehrmöglichkeit Wanderheim Stockmatt
zurück beim Parkplatz Egerten
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Rückblick: Wanderung durch den Eichwald im April

Blauenblick bei Lipburg

Die Markgräflerin ist gerade mal wieder dabei, ihre Fotos zu archivieren. Der Markgräfler hatte schon über unsere kurze Wanderung durch den Eichwald Ende April berichtet. Hier sind nun der Vollständigkeit halber ein paar Erinnerungsbilder…


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Rund um den Steinacker: Auggen – Mauchen – Feldberg

Wanderung Auggen Mauchen 6


Karte


Wanderung Auggen Mauchen 1


Diese Wanderung haben wir am Sonntag vor knapp zwei Wochen unternommen.
Was für ein Unterschied – gestern Abend ist der Herbst nun wohl endgültig eingetroffen, vergangene Woche hatten wir noch sommerliche Temperaturen. Sommerlich heiß war es auch auf unserer Wanderung.
Wir waren von Müllheim aus ganz ohne Auto unterwegs und hatten „ganz zufällig” den passenden Wein dabei. Den gab es zwar nicht im Auggener Weinberg, sondern erst oberhalb von Mauchen, wo wir eine Vesperpause eingelegt haben.


Auggener Schäf – Spätburgunder Rotwein Trauben



Von Müllheim ging es über Vögisheim nach Auggen. Von dort weiter durch die Reben in Richtung Schliengenener Weinlehrpfad.

Blick in Richtung Norden

Schliengener Weinlehrpfad:

Blick auf den Blauen – Reben oberhalb von Mauchen
Vesperpause mit Aussicht – an einem Rebhäuschen mit Aussicht
Mauchen

Und weiter geht es über den Berg und durch den Wald über den Steinacker zurück nach Müllheim.

Ausgrabungstelle Steinacker – hier wurden kürzlich Funde aus der Zeit der Neandertaler gemacht

Seit 2018 finden Ausgrabungen an der überregional bedeutsamen paläolithischen Fundstelle am Steinacker in Feldberg bei Müllheim statt.

Die Funde stammen hauptsächlich aus einer frühen Phase des mittleren Jungpaläolithikum, dem sogenannten Gravettien (vor etwa 30.000 Jahren). Wie OSL-Datierungen (Optisch-Stimulierte Lumineszenz) der Lößsedimente zeigen, wurde die Hangfläche am Steinacker aber bereits vor über 70.000 Jahren in der mittleren Altsteinzeit besiedelt, in der Zeit des Neandertalers.

Es handelt sich hierbei um den ersten Nachweis jungpaläolithischer Besiedlung in Baden-Württemberg außerhalb der Welterbestätten im Ach- und Lonetal. Zudem handelt es sich um die erste Freilandfundstelle aus der Zeit des Neandertalers im Südwesten. Die außergewöhnlichen Oberflächenfunde, wie Projektilspitzen vom Typ Font-Robert oder bidirektionale Klingenkernsteine aus Bohnerzjaspis, belegen die Jagdtätigkeit und die anschließende Weiterverarbeitung der Beute durch die frühen Jäger und Sammler.
Ein weiteres Ziel der Arbeiten ist es, neue Erkenntnisse zur Lebensweise, Mobilität, Netzwerken und Landnutzungsmustern der nicht-sesshaften paläolithischen Jäger und Sammler zu gewinnen und die Forschungsergebnisse vom Steinacker mit den Daten der gut untersuchten Höhlenfundplätze des schwäbischen Jura und der rheinabwärts gelegenen Freilandfundstellen zu verknüpfen.

Die Siedlung am Steinacker befindet sich circa 30 Kilometer südlich von Freiburg im Breisgau in der auch als Markgräfler Hügelland bezeichneten Kandern-Müllheimer Vorbergzone. Von hier aus konnten die Eiszeitjäger die Tiere in der Mauchener Talmulde erfolgreich beobachten und zur Strecke bringen. Zudem konnten sie für die Herstellung der Steingeräte auf die lokalen Hornstein-Vorkommen zugreifen.

Die Fundstelle wurde bereits 1969 durch Werner Mähling entdeckt. Durch Erosion und intensive landwirtschaftliche Nutzung wurden zahlreiche Funde an die Erdoberfläche befördert. Mit den neuen Ausgrabungen soll der weitere Verlust wertvoller Substanz durch archäologische Ausgrabungen gestoppt werden. Ein weiteres Ziel der Arbeiten ist es, neue Erkenntnisse zur Lebensweise, Mobilität, Netzwerken und Landnutzungsmustern der nicht-sesshaften paläolithischen Jäger und Sammler zu gewinnen und die Forschungsergebnisse vom Steinacker mit den Daten der gut untersuchten Höhlenfundplätze des schwäbischen Jura und der rheinabwärts gelegenen Freilandfundstellen zu verknüpfen.
Quelle: Pressemitteilung des Landesamtes für Denkmalpflege

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Spätsommerliche Wanderung in Staufen: Messerschmiedfelsen – St. Johanneskapelle – Burg


Wanderung Staufen 1


Heute berichte ich euch über eine spätsommerliche Wanderung durch Wald und Reben zur Burg Staufen. Obwohl die gesamte Strecke, die wir gewandert sind nur 6 Kilometer beträgt, haben wir vier Stunden gebraucht – der Weg hat viele Steigungen und ausserdem war es an diesem Tag sehr warm.
Und dann haben wir auch noch auf einer Bank unterhalb der Burg eine gemütliche Vesperpause eingelegt und die schöne Aussicht genossen.

Unser Auto hatten wir am Bahnhof in Staufen abgestellt. Von dort ging es durch die Altstadt und dann durch den Wald zum Messerschmied Felsen, wo wir eine kurze Pause eingelegt haben. Von dort hat man eine tolle Aussicht. Dann ging es weiter zur St. Johanneskapelle, die wir besichtigt haben und dann weiter durch die Reben zur Burg Staufen. Ich habe noch ein paar Bilder von einem kurzen Stop in Staufen von vergangenem Jahr in diesen Beitrag eingeschmuggelt.
Wer möchte, kann im Anschluss an die Wanderung noch im Café Decker einkehren und sich mit Kaffee und Kuchen stärken. Der Klassiker – Schwarzwälder Kirschtorte – aber auch der Bienenstich und die Petit Fours sind sehr zu empfehlen.


Köstliches Gebäck im Café Decker, Staufen


Karte


Blick von der Bacchus Figur auf die Burg Staufen



Staufener Weinbrunnen


Der Schwarzwälder in Breisgau / Johann Peter Hebel
Z‘ Müllen an der Post,
Tausigsappermost!
Trinkt me nit e guete Wii!
Goht er nit wie Baumöl ii,
z’Müllen an der Post!

Z‘ Staufe uffem Märt
hensi, was me gert,
Tanz un Wii un Lustberkait,
was aim numme ’s Herz erfreut,
z’Staufe uf em Märt !

Wo n i gang un stand,
wär’s e lustig Land.
Aber zaig mer, was de witt,
numme näumis find i nit
in dem schöne Land.

Ime chlaine Huus
wandlet ii un uus,
gell, de mainsch, i sag der, wer?
`s isch e Si, es isch kai Er,
ime chlaine Huus.

Z’Bürglen uf der Höh,
nai, was cha me seh!
Oh, wie wechsle Berg un Tal,
Land un Wasser überal,
z’Bürglen uf der Höh !

Z’Fryburg in der Stadt,
suufer isch’s un glatt;
riichi Heere, Geld un Guet,
Jumpfere wie Milch un Bluet,
z’Fryburg in der Stadt.

Mynen Auge gfallt
Heerischried im Wald.
Wo n i gang, se denk i dra;
`s chunnt mer nit uf d’Gegnig a,
z’Heerischried im Wald.


Das Rathaus / Auf dem Marktplatz



Schnapsbrennerei Schladerer



Historisches Bild an einem Bauzaun in Staufen



Durchs Wohngebiet und dann durch einen Eichenwald geht es bergauf in Richtung Messerschmiedfelsen.



… geschafft!

Am Eingang zum Münstertal ragt oberhalb der ehemaligen Messerschmiede von Staufen ein Porphyrfelsen mit einer Aussichtskanzel in die Oberrheinebene hinein. In der Umgebung des Felsens wächst ein lichter Eichenwald, in der im Frühsommer das „Weiße Waldvögelein” blüht.



Ausblick vom Messerschmiedfelsen



Figur der heiligen Barbara – die Figur, die ursprünglich an diesem Platz angebracht war, war weiß. Nach einem Diebstahl wurde diese durch eine schwarze Figur ersetzt.

Nach der Legende lebte die Tochter des reichen griechischen Kaufmanns Dioskoros in Nikomedia, dem heutigen Izmit in der Türkei. Im Jahr 306 starb sie den Märtyrertod. Viele Erzählungen ranken sich um Barbara: So soll sie von ihrem heidnischen Vater in einen Turm eingeschlossen worden sein, weil er auf seine bildschöne junge Tochter eifersüchtig war und eine Heirat verhindern wollte. Während der Vater auf Reisen war, ließ Barbara sich heimlich taufen.

Auf der Flucht vor ihm soll sie durch eine Bergspalte entkommen sein und Unterschlupf bei einem Hirten gefunden haben, der sie schließlich verriet. Ihr Vater soll sie dem Gericht überantwortet und dann selbst enthauptet haben, um anschließend von einem Blitzschlag getroffen zu werden. Deshalb wird Barbara mit dem Blitz in Verbindung gebracht, bei Stürmen werden Gebete an sie gerichtet.
Wegen ihrer Flucht durch eine Felsspalte wird sie von den Bergleuten als Schutzheilige verehrt.



Die St. Johanneskapelle


Wanderung Staufen 30


Kleiner privater Kräutergarten vor der St. Johanneskapelle



Weiter geht es durch ein Wohngebiet und die Reben zur Burg:


Kurt Lehmann: Weiblicher Halbakt

 

Ausblick beim Aufstieg zur Burg


Auf dem Rückweg….


Weitere Bilder gibt es beim Markgräfler

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Ein Ausflug in die Petite Camargue Alsacienne


Auch schon wieder ein Jahr her….

ist unser Besuch in der Petite Camargue d’Alsace – ein Naturschutzgebiet in den teils renaturierten Rheinauen, das sich im Dreiländereck bei Weil am Rhein – Deutschland, Basel – Schweiz, Hüningen – Frankreich befindet.
Wir haben eine kleine Wanderung durch die Natur unternommen und dabei wunderschöne Fotomotive entdeckt. Genaues Hinsehen und Verweilen lohnt sich.
Seht ihr den kleinen Frosch, der auf dem Blatt hinter der Seerosenblüte sitzt?
Leider hat uns auf halber Strecke ein heftiger, nur lokal begrenzter Regenschauer erwischt, und wir mussten uns vorzeitig auf den Rückweg machen.


Carpe Frites im Schaeferhof in Kembs


Auf dem Heimweg sind wir noch im Restaurant Schaeferhof in Kembs eingekehrt – denn es war an einem Freitag und es gab Karpfen im Bierteig! Davon berichte ich aber kurz in einem folgenden Beitrag.





Klein und in dem Teppich aus grünen Wasserlinsen gut getarnt – einer der viele Frösche, die sich in diesem Tümpel wohlfühlen.


Seerosen, Schilf und Rohrkolben



Dreifurchige Wasserlinse



Blutweiderich




Das Museum / Informationszentrum



Die Kaiserliche Fischzucht



Aussicht vom Beobachtungsposten am Wasser



Über bewirtschaftete Felder geht es weiter – auf den Wegen bleiben – der Bauer dankt es euch!


Blick von Frankreich auf den heimischen Blauen

 


An den Wegrändern kann man auch wunderschöne Libellen bestaunen:



Es ist schwül-warm und am Himmel braut sich was zusammen…



Beim Schleusenhaus am Canal de Huningue


Nach einer kurzen Vesperpause beim Schleusenhaus am Canal de Huningue spüren wir die ersten Regentropfen. Kurz darauf wandern wir in strömendem Regen weiter – ohne Möglichkeit, sich irgendwo unterzustellen.
Somit war das Foto beim Kanal in Rosenau das letzte von dieser Wanderung.



Wir haben uns wenige Tage später in einem Sportgeschäft mit Regencapes, die zum Wandern geeignet sind, eingedeckt – falls wir beim Wandern wieder mal von solch einem Wetter überrascht werden.

Jedenfalls sind wir dann auf dem kürzesten Weg wieder zum Auto zurück gegangen und anschließend zum Abendessen im Schaeferhof in Kembs eingekehrt.
Die Petite Camargue Alsacienne steht auf jeden Fall nochmal auf unserem Ausflugsprogramm – im Frühsommer sind dort auf einer Wiese auch Orchideen zu sehen!


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Rückblick Mai 2020: Auggener Weinlehrpfad

Pause mit Wein und Nusszopf auf dem Auggener Weinlehrpfad




Sonntagnachmittag – es ist wieder mal Zeit, das Fotoarchiv aufzuräumen.
Weil gerade die Weinlese in vollem Gange ist, habe ich heute Fotos von einer Wanderung im Mai für euch – wir sind von Müllheim aus – teils auf dem Markgräfler Wiwegli, teils auf dem Himmelreich-Jakobusweg – auf dem Auggener Weinlehrpfad gewandert.

Da wir für diese Wanderung direkt vor unserer Haustüre starten können, hatten wir auch ein Fläschen Wein und selbstgebackenen Nusszopf für eine Pause am Sonnberg-Hüsli dabei.

Diese Wanderroute eignet sich für jede Jahreszeit, man hat immer eine schöne Aussicht. Jetzt im Herbst kann man in einer Straussi einkehren, neue Wii trinken und Ziebelewaie (Links zu den Rezepten findet ihr am Ende dieses Beitrags) essen oder sich unterwegs an einem Stand mit frischen Trauben versorgen – man sollte stets ein wenig Kleingeld in der Tasche haben.
Und noch ein kleiner Tipp für die Winterwanderung: Glühwein in eine Thermoskanne füllen und mitnehmen, dazu passt Markgräfler Linzertorte!


Start mit Blick auf den Blauen – vorbei an Obstbäumen und Blumenwiesen