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Spätsommerliche Wanderung in Staufen: Messerschmiedfelsen – St. Johanneskapelle – Burg


Wanderung Staufen 1


Heute berichte ich euch über eine spätsommerliche Wanderung durch Wald und Reben zur Burg Staufen. Obwohl die gesamte Strecke, die wir gewandert sind nur 6 Kilometer beträgt, haben wir vier Stunden gebraucht – der Weg hat viele Steigungen und ausserdem war es an diesem Tag sehr warm.
Und dann haben wir auch noch auf einer Bank unterhalb der Burg eine gemütliche Vesperpause eingelegt und die schöne Aussicht genossen.

Unser Auto hatten wir am Bahnhof in Staufen abgestellt. Von dort ging es durch die Altstadt und dann durch den Wald zum Messerschmied Felsen, wo wir eine kurze Pause eingelegt haben. Von dort hat man eine tolle Aussicht. Dann ging es weiter zur St. Johanneskapelle, die wir besichtigt haben und dann weiter durch die Reben zur Burg Staufen. Ich habe noch ein paar Bilder von einem kurzen Stop in Staufen von vergangenem Jahr in diesen Beitrag eingeschmuggelt.
Wer möchte, kann im Anschluss an die Wanderung noch im Café Decker einkehren und sich mit Kaffee und Kuchen stärken. Der Klassiker – Schwarzwälder Kirschtorte – aber auch der Bienenstich und die Petit Fours sind sehr zu empfehlen.


Köstliches Gebäck im Café Decker, Staufen


Karte


Blick von der Bacchus Figur auf die Burg Staufen



Staufener Weinbrunnen


Der Schwarzwälder in Breisgau / Johann Peter Hebel
Z‘ Müllen an der Post,
Tausigsappermost!
Trinkt me nit e guete Wii!
Goht er nit wie Baumöl ii,
z’Müllen an der Post!

Z‘ Staufe uffem Märt
hensi, was me gert,
Tanz un Wii un Lustberkait,
was aim numme ’s Herz erfreut,
z’Staufe uf em Märt !

Wo n i gang un stand,
wär’s e lustig Land.
Aber zaig mer, was de witt,
numme näumis find i nit
in dem schöne Land.

Ime chlaine Huus
wandlet ii un uus,
gell, de mainsch, i sag der, wer?
`s isch e Si, es isch kai Er,
ime chlaine Huus.

Z’Bürglen uf der Höh,
nai, was cha me seh!
Oh, wie wechsle Berg un Tal,
Land un Wasser überal,
z’Bürglen uf der Höh !

Z’Fryburg in der Stadt,
suufer isch’s un glatt;
riichi Heere, Geld un Guet,
Jumpfere wie Milch un Bluet,
z’Fryburg in der Stadt.

Mynen Auge gfallt
Heerischried im Wald.
Wo n i gang, se denk i dra;
`s chunnt mer nit uf d’Gegnig a,
z’Heerischried im Wald.


Das Rathaus / Auf dem Marktplatz



Schnapsbrennerei Schladerer



Historisches Bild an einem Bauzaun in Staufen



Durchs Wohngebiet und dann durch einen Eichenwald geht es bergauf in Richtung Messerschmiedfelsen.



… geschafft!

Am Eingang zum Münstertal ragt oberhalb der ehemaligen Messerschmiede von Staufen ein Porphyrfelsen mit einer Aussichtskanzel in die Oberrheinebene hinein. In der Umgebung des Felsens wächst ein lichter Eichenwald, in der im Frühsommer das „Weiße Waldvögelein” blüht.



Ausblick vom Messerschmiedfelsen



Figur der heiligen Barbara – die Figur, die ursprünglich an diesem Platz angebracht war, war weiß. Nach einem Diebstahl wurde diese durch eine schwarze Figur ersetzt.

Nach der Legende lebte die Tochter des reichen griechischen Kaufmanns Dioskoros in Nikomedia, dem heutigen Izmit in der Türkei. Im Jahr 306 starb sie den Märtyrertod. Viele Erzählungen ranken sich um Barbara: So soll sie von ihrem heidnischen Vater in einen Turm eingeschlossen worden sein, weil er auf seine bildschöne junge Tochter eifersüchtig war und eine Heirat verhindern wollte. Während der Vater auf Reisen war, ließ Barbara sich heimlich taufen.

Auf der Flucht vor ihm soll sie durch eine Bergspalte entkommen sein und Unterschlupf bei einem Hirten gefunden haben, der sie schließlich verriet. Ihr Vater soll sie dem Gericht überantwortet und dann selbst enthauptet haben, um anschließend von einem Blitzschlag getroffen zu werden. Deshalb wird Barbara mit dem Blitz in Verbindung gebracht, bei Stürmen werden Gebete an sie gerichtet.
Wegen ihrer Flucht durch eine Felsspalte wird sie von den Bergleuten als Schutzheilige verehrt.



Die St. Johanneskapelle


Wanderung Staufen 30


Kleiner privater Kräutergarten vor der St. Johanneskapelle



Weiter geht es durch ein Wohngebiet und die Reben zur Burg:


Kurt Lehmann: Weiblicher Halbakt

 

Ausblick beim Aufstieg zur Burg


Auf dem Rückweg….


Weitere Bilder gibt es beim Markgräfler

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Ein Ausflug in die Petite Camargue Alsacienne


Auch schon wieder ein Jahr her….

ist unser Besuch in der Petite Camargue d’Alsace – ein Naturschutzgebiet in den teils renaturierten Rheinauen, das sich im Dreiländereck bei Weil am Rhein – Deutschland, Basel – Schweiz, Hüningen – Frankreich befindet.
Wir haben eine kleine Wanderung durch die Natur unternommen und dabei wunderschöne Fotomotive entdeckt. Genaues Hinsehen und Verweilen lohnt sich.
Seht ihr den kleinen Frosch, der auf dem Blatt hinter der Seerosenblüte sitzt?
Leider hat uns auf halber Strecke ein heftiger, nur lokal begrenzter Regenschauer erwischt, und wir mussten uns vorzeitig auf den Rückweg machen.


Carpe Frites im Schaeferhof in Kembs


Auf dem Heimweg sind wir noch im Restaurant Schaeferhof in Kembs eingekehrt – denn es war an einem Freitag und es gab Karpfen im Bierteig! Davon berichte ich aber kurz in einem folgenden Beitrag.





Klein und in dem Teppich aus grünen Wasserlinsen gut getarnt – einer der viele Frösche, die sich in diesem Tümpel wohlfühlen.


Seerosen, Schilf und Rohrkolben



Dreifurchige Wasserlinse



Blutweiderich




Das Museum / Informationszentrum



Die Kaiserliche Fischzucht



Aussicht vom Beobachtungsposten am Wasser



Über bewirtschaftete Felder geht es weiter – auf den Wegen bleiben – der Bauer dankt es euch!


Blick von Frankreich auf den heimischen Blauen

 


An den Wegrändern kann man auch wunderschöne Libellen bestaunen:



Es ist schwül-warm und am Himmel braut sich was zusammen…



Beim Schleusenhaus am Canal de Huningue


Nach einer kurzen Vesperpause beim Schleusenhaus am Canal de Huningue spüren wir die ersten Regentropfen. Kurz darauf wandern wir in strömendem Regen weiter – ohne Möglichkeit, sich irgendwo unterzustellen.
Somit war das Foto beim Kanal in Rosenau das letzte von dieser Wanderung.



Wir haben uns wenige Tage später in einem Sportgeschäft mit Regencapes, die zum Wandern geeignet sind, eingedeckt – falls wir beim Wandern wieder mal von solch einem Wetter überrascht werden.

Jedenfalls sind wir dann auf dem kürzesten Weg wieder zum Auto zurück gegangen und anschließend zum Abendessen im Schaeferhof in Kembs eingekehrt.
Die Petite Camargue Alsacienne steht auf jeden Fall nochmal auf unserem Ausflugsprogramm – im Frühsommer sind dort auf einer Wiese auch Orchideen zu sehen!


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Rückblick Mai 2020: Auggener Weinlehrpfad

Pause mit Wein und Nusszopf auf dem Auggener Weinlehrpfad




Sonntagnachmittag – es ist wieder mal Zeit, das Fotoarchiv aufzuräumen.
Weil gerade die Weinlese in vollem Gange ist, habe ich heute Fotos von einer Wanderung im Mai für euch – wir sind von Müllheim aus – teils auf dem Markgräfler Wiwegli, teils auf dem Himmelreich-Jakobusweg – auf dem Auggener Weinlehrpfad gewandert.

Da wir für diese Wanderung direkt vor unserer Haustüre starten können, hatten wir auch ein Fläschen Wein und selbstgebackenen Nusszopf für eine Pause am Sonnberg-Hüsli dabei.

Diese Wanderroute eignet sich für jede Jahreszeit, man hat immer eine schöne Aussicht. Jetzt im Herbst kann man in einer Straussi einkehren, neue Wii trinken und Ziebelewaie (Links zu den Rezepten findet ihr am Ende dieses Beitrags) essen oder sich unterwegs an einem Stand mit frischen Trauben versorgen – man sollte stets ein wenig Kleingeld in der Tasche haben.
Und noch ein kleiner Tipp für die Winterwanderung: Glühwein in eine Thermoskanne füllen und mitnehmen, dazu passt Markgräfler Linzertorte!


Start mit Blick auf den Blauen – vorbei an Obstbäumen und Blumenwiesen


Acker Witwenblume

Schmarozerpflanze Sommerwurz


Aussichtspunkt oberhalb von Auggen


Blick nach Westen auf die Vogesen / Frankreich

Blick nach Osten auf den Blauen

Milchstern

Bienenweide Pflanze mit Hummel


Auggen






Pause am Sonnberg-Hüsli
Das Sonnberg-Hüsli ist mit einem Bücherregal ausgestattet. Hier kann man abends oft auch schöne Sonnenuntergänge beobachten.



Der Hacher Felsen




DR WI VU AUGGE UN VU HACH VERSCHÜCHE SORGE, WEH UN ACH



Auf dem Rückweg nach Müllheim:


Rezept für Zwiebelkuchen / recipe for Onion Tart

Rezept für Flammkuchen / recipe for Tarte Flambée

Rezept für Winzerschnitte

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Bergbaugeschichtlicher Wanderweg Sulzburg


Karte


Heute regnet es gerade in Strömen und was gäbe es da besseres zu tun, als endlich einmal die Fotos unserer Ausflüge und Wanderungen der vergangenen Wochen zu sichten und euch von den vielen schönen Erlebnissen zu berichten?
Es war im Mai, an einem wunderschönen, sonnigen und warmen Sonntag. Wir wollten nur eine kurze Wanderung unternehmen, also sind wir nach Sulzburg gefahren und haben unser Auto in der Nähe des Bergbaumuseums abgestellt. Von dort ging es an der ehemaligen Synagoge vorbei zur Kirche St. Cyriak, die wir besichtigt haben, und dann weiter auf dem bergbaugeschichtlichen Wanderweg – eine etwa 6 km lange Rundwanderung.



Durch die Gassen an alten Häusern vorbei bis zur St. Cyriakus Kirche



St. Cyriakus Kirche



An der Jakobsmuschel zu erkennen – liegt am Pilgerweg / Jakobsweg



In der Kirche kann man sich übrigens auch einen Stempel in sein Pilgerbuch machen.




Auf dem Friedhof



Weiter geht es in Richtung Bergbaugeschichtlicher Wanderweg



An der Kirche vorbei, geht es nach links und am Waldrand findet man die ersten Hinweisschilder zum bergbaugeschichtlichen Wanderweg und weitere Wanderwege, die vom Schwarzwaldverein ausgeschildert wurden.


 

Bergbau-Gartenzwerg im Bachlauf neben dem Wanderweg


Entlang des bergbaugeschichtlichen Wanderwegs befinden sich zahlreiche Informationstafeln zur geologischen Beschaffenheit der Böden und Gesteinsarten.



Lößlehm
Als gegen Ende der letzten Eiszeit gewaltige Schmelzwasserströme ihre Kiesfracht im Rheintal abluden, setzte sich in den überfluteten Bereichen auch viel Schlamm ab, der später trocknete und dann als Staub von starken Stürmen verweht wurde. Dieser windverfrachtete Staub bildete ein neues Sediment, das als Löß bezeichnet wird. In geschützten Lagen erreicht er eine Mächtigkeit von über 30 Metern und aufgrund seiner Mineralzusammensetzung kann man ihn heute noch bis weit in den Schwarzwald hinein nachweisen.

Wegen seiner lockeren Beschaffenheit wurde er hier aber sehr bald wieder von den Berghängen herabgespült und bildet, vermischt mit dem Verwitterungsschutt des Gneises, den Lößlehm.
Böden auf diesem Untergrund sind sehr ertragsreich. Als Rohmaterial zur Ziegelherstellung ist der Lößlehm schon vor zwei Jahrtausenden verwendet worden.

Wo der Löß noch kalkhaltig ist und die Verlehmung erst begonnen hat, kann man im Boden noch die kleinen weißen Landschneckenhäuser finden, die den reinen Löß charakterisieren und darauf hindeuten, dass auch während der Eiszeiten hier bei uns nicht alles Leben erloschen war.



Alter Gipsbergbau

Jenseits des Sulzbachtales, wo Obstkulturen und Wiesen den Hang bedecken, erkennt man andeutungsweise noch Einsenkungen (=Pingen) und Aufschüttungen, die vom früheren Gipsbergbau herrühren. Die hier im Untergrund anstehenden Schichten des Keupers bildeten sich während des Erdmittelalters vor etwa 200 Millionen Jahren und enthalten eine mehrere Meter mächtige Lage von unreinem Gips. Während der Absenkung des Rheingrabens wurden diese Schichten schräg gestellt und bilden nun den Übergang vom kristallinen Untergrund des Schwarzwaldes zu den Schotterfluren des Rheins.
DerGips wurde hier wie auch in einigen anderen Stellen des Schwarzwaldrandes im Stollenbau gewonnen. Man verwendete ihn hauptsächlich als Düngemittel, reinere Partien eigneten sich aber auch zu Stukkatur- und Verputzarbeiten beim Hausbau. Die insgesamt schlechte Qualität des Gipses, hohe Gewinnungskosten und die geringen Vorräte führten gegen Ende des vorigen Jahrhunderts zur Stilllegung der Gipsgruben.

Da der Untergrund in der Umgebung der Stollen nur wenig fest ist, sind die Spuren dieses Bergbauzweiges im Gelände kaum mehr auszumachen und werden in wenigen Jahrzehnten völlig verschwunden sein.



Der Gneis

Der Gneis ist ein hell-bis dunkelgraues, kristallines Gestein. Er ist meist lagig strukturiert und besteht aus farblosem Quarz, weißem Feldspat und schwarzem Glimmer. Er entstand vor etwa 450 Millionen Jahren durch Metamorphose (=Umwandlung ) unter hohen Drucken und Temperaturen in einer Tiefe von 10 bis 20 km unter der Erdoberfläche aus wesentlich älteren Schichtgesteinen.

Gebirgsbildende Vorgänge wölbten den sonst im tiefem Untergrund liegenden Gneis nach oben, wo er durch die Abtragung der darüber liegenden Deckschichten freigelegt wurde. Auf dies Weise nimmt der Gneis heute große Teile des kristallinen Schwarzwales ein.

Infolge seiner geringen Verwitterungsbeständigkeit neigt der Gneis selten zur Felsenbildung. Nur wo höhere Metarmorphosegrade geherrscht haben, oder wo der Quarzanteil wesentlich über dem Durchschnitt liegt, erheben sich aus dem scherbigen Verwitterungsschutt der steileren Hänge gelegentlich einzelne Felsnasen oder Klippen aus Gneis. Als Nebengestein der Erzgänge ist der Gneis so standsicher, dass die Stollen und Schächte nur in Bereichen größerer Störungen und Zerrüttungszonen gegen das Nachbrechen mit einem stabilen Holzausbau gesichert werden mussten.


 


Krebsgrund – Gang

Der Krebsgrund-Gang, der hier das Tal quert, ist auf eine Länge von etwa 200 m bekannt. Er ist nur sehr gering –mächtig, trotzdem enthielt er so viel silberhaltigen Bleiglanz, dass sich ein Abbau bis zum Ende des 18. Jahrhunderts lohnte.

Der hier sichtbare Stollen führt etwa 40 m in den Berg hinein, allerdings ohne auf einen vererzten Gang zu stoßen. Auch ein zweiter Stollen, der über dem unteren Stollen verläuft, hat keine bauwürdigen Erze angetroffen, weshalb die weiteren Arbeiten hier auch wohl eingestellt worden sind. Dagegen muss der frühere Abbau auf den etwas weiter hangaufwärts liegenden Stollen umgegangen sein, ebenso auf dem Gegenhang, wo Stollen und Schächte, von denen heute allerdings nur noch wenige Spuren sichtbar sind, eine erfolgreich Suche bezeugen. Die vor den Stollenmundlöchern liegenden Halden sind häufig kaum noch bemerkbar, und nur gelegentliche Funde von Schwerspat oder Flussspat lassen sie erkennen.

Bis weit in die Neuzeit hinein waren Schlägel und Eisen die wichtigsten Werkzeuge des Bergmannes, mit denen er die Stollen vortrieb und auch das Erz abbaute. Daher wurde der Stollenquerschnitt möglichst klein gehalten, wobei eine Höhe von 1,7 m bei einer Breite von 70 cm schon als geräumig anzusehen ist.



Steinbruch

Vielerorts im Schwarzwald errichtete man direkt neben den Straßen kleine Steinbrüche, in denen das Material zum Straßenbau gewonnen wurde. So baute man auch hier den anstehenden Gneis durch Durchquerung des wasserreichen Riestergrundes ab. Der Steinbruch liegt unmittelbar im Bereich des Riesterganges, der sich hangaufwärts in einer Reihe von Pingen und Halden verfolgen lässt.

Etwas links oberhalb des Steinbruches liegt noch ein altes Stollenmundloch, das etliche Meter in den Berg hineinführt. Der Stollen ist sehr niedrig, eng und winkelig und endet an einem verbrochenen Abbau.

Ein weiterer Stollen wurde beim Bau der Straße im Jahre 1910 freigelegt. Sein Mundloch lag nur wenig über dem Bach unterhalb der Straße, der Stollen selbst zieht unter der Steinbruchsohle zum Riestergang. Vor diesem Stollen lag eine große Halde, deren Reste auch heute noch zu erkennen sind, obwohl Jahr für Jahr durch Schmelzwasser und starke Regengüsse ein Teil davon bachabwärts verschleppt wird.

Auch jenseits des Baches erkennt man am Hang die Spuren des alten Bergbaus auf dem Riestergang in Form von Pingen und Haldenresten.




Riestergang

Mit einer Länge von mindestens 600 m und einer Mächtigkeit bis zu 1 m ist der Riestergang der bedeutendste des Sulzburger Reviers. Alte Schriften berichten von mehreren parallel und schräg zueinander verlaufenden Gängen, die sicherlich stellenweise die Ursache für die breite Abbauzone sind, die sich hier vom Riesterkopf bis ins Tal hinunter zieht.

Wegen des intensiven Abbaus, der auf diesem Gang wahrscheinlich schon seit der Römerzeit umging, sind die meisten Stollen verbrochen, sogar von den ehemals gewiss zahlreicheren Stollenmundlöchern sind uns heute nur  noch vier bekannt. Die wenigen noch erkennbaren Halden enthalten an Gangmineralen hauptsächlich Quarz und Schwerspat, während Flussspat und Bleiglanz recht selten sind.

Die Hauptbetriebszeit dürfte im 15. und 16. Jahrhundert gelegen haben, um 1835 wurden die letzten ergebnislosen Bergbauversuche auf dem Riestergang eingestellt. Der hier freigelegte Stollen gabelt sich nach etwa 25 m. Während der linke Abzweig blind endet, führte der rechte in den Riestergang. Ein zu Bruch gegangenen Abbau versperrt den Stollen jedoch unmittelbar hinter der Abzweigung.



Alte Poche

Wo heute jenseits der Straße das Sägewerk liegt, errichtete Johann Peter Brandmüller im Jahre 1748 ein Poch- und Hüttenwerk, wo das aus der Himmelseher-Grube geförderte Erz aufbereitet und verschmolzen wurde. Zum Betrieb dieser Anlage mussten talaufwärts Stauweiher angelegt werden, aus denen das Wasser zum Beaufschlagen der Wasserräder in einem Kanal herbeigeleitet wurde. Unter schweren, eisenbewehrten Stempeln wurde das Erz zerkleinert, im fließenden Wasser vom tauben Gestein befreit und anschließend geröstet. Die hierbei austretenden „arsenikalischen Dämpfe” ließen schon damals den Stadtrat befürchten, die Stadt könnte daran Schaden nehmen.

Aus 100 kg Erz wurden durch das anschließende Schmelzen etwa 30 kg Blei und 200 g Silber gewonnen. Dieser Ertrag brachte den Gruben allerdings nur dann Gewinn, wenn die Bergleute gutes Erz erschürfen konnten, aber häufig war der Gang arm an Erzen oder diese „brachen nur schnürlweis ein”.

Vom Standort der heutigen Säge verlief ein Stollen unter der Straße durch zum Riestergang, durch den alle höher gelegenen Teile der Riestergrube entwässert wurden. Auch dieser Stollen ist längst verstürzt und unzugänglich.



Kobaltgrube „Segen Gottes”

Am Fuß des nördlichen Talhanges liegt das Stollenmundloch der Kobaltgrube „Segen Gottes”. Die Grube erschließt den bis zu 2 m mächtigen Gang auf eine Länge von 70 Metern. Abbaue in der Firste sowie ein Schacht verfolgten ihn nach oben und unten.

Der Gang enthält neben Schwerspat und Quarz den silberhaltigen Bleiglanz sowie Kupferkies, Pechblende, Kobalterze und eine Reihe anderer Minerale. Kobaltminerale sind im Schwarzwald sehr selten und waren früher ein begehrter Rohstoff bei der Glasherstellung, da das Kobalt die Glasschmelze tief dunkelblau färbt. Dass diese Farbe sehr beliebt war und keine andere Substanz sie hervorrufen konnten, erklärt den großen Wert der Blaugläser.

Etwas weiter talaufwärts lagen im Bereich des heutigen Freibades die Stauweiher zur Beaufschlagung der Wasserräder an der alten Poche. Sie wurden im Jahre 1748 an einer Stelle angelegt, wo vorher schon eine Schmelzhütte gestanden hatte, deren Schlacken heute noch beim Freibad zu finden sind.

Noch weiter talaufwärts lagen im Sulzbachtal und seinen Nebentälern weitere Erzgänge, auf denen vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert der Bergbau umging. Verfallene Stollenmundlöcher und verwachsene Haldenreste sind die einzigen Spuren, die der Bergbau hinterließ



Das Naturschwimmbad am Waldrand in Sulzburg



In der Nähe, neben dem Campingplatz von Sulzburg befindet sich der jüdische Friedhof.




Am Bach entlang geht es zurück nach Sulzburg, Ortsmitte.



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Urlaubserinnerungen: Das Heimatmuseum in Gräsmark, Schweden und der Kymmen See


Beim Durchsehen von alten Urlaubsfotos habe ich entdeckt, dass ich euch im Blog zwar schon vom schwedischen Lunchbuffet an unserem letzten Urlaubstag in Schweden berichtet hatte, aber das Heimatmuseum von Gräsmark noch nicht erwähnt hatte und euch auch noch nicht die Bilder vom letzten abendlichen Spaziergang am Kymmen See gezeigt habe. Nach unserem Lunch haben wir uns also noch das Heimatmuseum von Gräsmark angesehen.



Hier gibt es auch ein Café mit Bewirtung, an diesem Tag hätte es auch Nävgröt med fläsk gegeben, eineSpezialität aus dem Värmland, die aus geröstetem Hafermehl (Skrädmjöl) besteht. Ich hatte mir aus Schweden auch von dem Mehl mitgebracht und nachgekocht.


Värmländische Spezialität „Nävgröt med fläsk“ – zu Hause nachgekocht


Die Hauptsehenswürdigkeit des Heimatmuseums von Gräsmark ist das Haus mit Rauchkate, ein spezieller Wohnhaustyp, den die Waldfinnen aus ihrer Heimat ins Värmland mitgebracht hatten. In der Rauchkate liegt der Rauchofen, ein grosser Ofen ohne Rauchfang. Die Finesse dabei ist, dass der warme Rauch vom Ofen sich in der Kate verbreitet und nach und nach durch eine Lüftungsklappe im Katendach abzieht. Auf diese Weise wird die Wärme der Rauchgase besser ausgenutzt.


Gräsmark Hembygdsgarden 19

In dem Schrank sind zwei Betten untergebracht

Gebrauchsgegenstände und Flechtwerk aus Birkenrinde

Die Schuhe (Größe 54) von Nils Olsson, auch Peckerudsgutten genannt


Kennen Sie die Geschichte von Nils Olsson? Auch Peckerudsgutten genannt – 2 Meter und 10 Zentimeter groß! Er wurde 1826 geboren und war der stärkste Mann in Värmland. Man erzählt sich, dass er schon im Alter von erst 15 Jahren, ganz alleine die Egge ziehen und pflügen konnte, statt ein Pferd einzuspannen. Er konnte sogar seinen Pferdewagen ziehen – ohne Pferd. „Ja, aber es ist nicht so schwer, einen Pferdewagen zu ziehen“ mögen viele von Ihnen natürlich denken! Versuchen Sie doch einmal, einen einen mit 2 ½ Schiffspfunden beladen Holzkarren zu ziehen – das sind 425 Kilo! Aber für jemanden, Schuhgröße 54 hatte, war so ein Wagen vielleicht nicht so schwer!?!
Möchten Sie die echten Schuhe von Peckerudsgutten sehen? Sie werden tatsächlich im Heimatmuseum „hembygdsgård“ von Gräsmark aufbewahrt.

Peckerudsgutten nahm in seiner Jugend an der sogenannten Arbeitsreise nach Stockholm teil, wo er mit seiner riesigen Größe und seinem ländlichen Aussehen Aufmerksamkeit auf sich zog. Als Peckerudsgutten eines Abends in der Hauptstadt war, traf er auf eine aggressive Bande, die mit ihm kämpfte. Trotz der wiederholten Warnungen wurde Nils nicht in Frieden gelassen. So schlug er sie im Gegenzug. Einer der Männer fiel dabei tot um und Peckerudsgutten wurde verhaftet. Damals wurde in Schweden noch die Todesstrafe verhängt und Nils Olsson riskierte nun, sein geliebtes Värmland nie wiederzusehen.
Aber König Karl XIV. hörte von dem gewaltigen Mann und verlangte, ihn zu treffen. Peckerudsgutten wurde seine Freiheit versprochen, wenn er mit bloßen Händen eine Spur auf einem Holztisch hinterlassen konnte. Nils nutzte seine raue Kraft und mit einem einzigen Schlag entfernte ein Stück des Tisches. Der König hielt sein Wort unter der Bedingung, dass Nils die Hauptstadt für immer verließ und sich nur noch in seinem Heimatbezirk unter seinem Volk aufhielt.

Nils kehrte zurück und lebte für den Rest seines Lebens im Wald von Peckerud. Noch heute können Sie die Überreste des Hauses Peckerudsguttens sehen, wenn Sie entlang der Gruvrunden gehen, einer der vielen schönen Wanderwege rund um Sunne. Und wenn Sie dabei sind, den Bach zu passieren, werden Sie einen Stein über dem Bach bemerken, den Nils dort platzierte, als es eine Flut gab. Es ist wirklich schwer zu verstehen, dass dieser große Stein nur von einer Person dorthin getragen wurde, einem Mann, der, wie so vielen andere alte Menschen damals, den letzten Teil seines Lebens in Armut verbringen musste.




Es gibt in der Gegend noch viel zu sehen…



Landschaft auf dem Rückweg zum Ferienhäuschen:



Abendspaziergang am Kymmen See


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Tannenspitzen-Sirup


Ich hatte euch ja noch das Rezept für den Tannenspitzen-Sirup versprochen, der als Grundlage für Tannenspitzen-Limo dient oder als Zutat für einen Cocktail (z. B. Gin Tanne oder Tanne Spritz) verwendet werden kann…


Gin Tanne

Tanne Spritz


Für den Sirup nimmt man nur die hellgrünen, ganz jungen Triebe von Tannen, die sogenannten Maiwipfel. Wir konnten in diesm Jahr schon an Ostern bei einem Waldspaziergang die ersten ernten.
Vorsicht!
Auch die Eibe entwickelt im Mai/Juni junge, hellgrüne Triebe. Die Eibe ist in allen Teilen giftig!
Eibennadeln sind im Vergleich zu den Nadeln anderer Nadelbäume platt, und weich. Weitere Merkmale:
– Eiben tragen keine Zapfen.
– Eibenholz ist frei von Harz.
– Eiben sind (meistens) mehrtriebig mit dünnen Stämmen (selten über 70 cm Durchmesser) und wachsen häufig strauchartig
– Eibennadeln sind rund um den Trieb angeordnet, jedoch „gescheitelt“. Es zeigen keine Nadeln nach oben oder unten.

Tannen erkennt man daran, dass die Nadeln auf der Unterseite zwei deutliche, weiße Streifen haben.
Bitte die Bäume bei der Ernte schonen, das heisst von jedem Baum nur wenige Spitzen nehmen.



Tannenspitzen-Sirup


Zutaten
• 2 Handvoll Tannenspitzen
• 500 g Zucker
• 600 ml Wasser
• 2 Bio Zitronen

Zubereitung
Die Tannenspitzen mit kaltem Wasser gut abspülen und abtropfen lassen.
Den Zucker im Wasser ca. 10 Minuten kochen, bis er sich vollständig aufgelöst und eine leicht dickflüssige Konsistenz angenommen hat.
In der Zwischenzeit die Zitronen heiss abwaschen, trocken tupfen, dann vierteln, und mit den Tannenspitzen in den Sud geben.
Vorsichtig durchrühren. Den Topf vom Herd nehmen und abgedeckt 2 Tage ziehen lassen.
Zitrone und Tannenspitzen herausnehmen und den Sirup noch einmal kurz aufkochen. Den Sirup noch heiß in kleine Flaschen füllen und fest verschließen.
Im Kühlschrank aufbewahren.
Tipp: Je 250 g Zucker und 250 g Waldhonig verwenden. Das macht den Sirup noch aromatischer.



Fir-tip syrup


Ingredients
2 handfuls of fir tips
500 g sugar
600 ml water
2 organic lemons

Preparation
Rinse the pine tips well with cold water and drain. Cook sugar and water for approx.10 minutes until it is completely dissolved and has a slightly viscous consistency.
In the meantime, wash the lemons hot, pat dry, then quarter, and add to the syrup together with the fir tips. Stir gently and bring to the boil again.
Remove the pot from the heat and leave covered for 2 days. Remove the lemon and fir tips and briefly boil the syrup, again. Fill the still hot syrup into small bottles and close tightly. Store in a refrigerator.
Tip: Use 250 g of sugar and 250 g of forest honey. This makes the syrup even more aromatic.

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Kaktusfeigen am Kaiserstuhl

Winklerberg 2019_1


Es ist Feiertag, die Sonne scheint und ich habe heute ausnahmsweise mal kein Rezept für euch auf Lager, sondern einen Ausflugstip:

Vergangenes Jahr waren der Markgräfler und die Markgräflerin an einem sonnigen Tag Ende September unterwegs am Winklerberg im Kaiserstuhl.

Wenn man diese Bilder sieht, meint man, sie wären in südlicheren Gefilden entstanden.
Tatsächlich wurden die Opuntien, die hier wachsen, vor vielen, vielen Jahren hier angepflanzt, vielleicht ein Urlaubsmitbringsel, das hier verwildert ist.

Aber müssten die denn nicht im Winter eingehen, weil es zu kalt ist?
Nein, da sie auf Vulkangestein wachsen – der Kaiserstuhl war nämlich vor langer, langer Zeit (ca. 15-23 Mio. Jahre) Vulkangebiet – und diese Steinart Wärme hervorragend speichert, finden die Kakteen hier in einer der sonnenreichsten und wärmsten Gegenden Deutschlands optimale Bedingungen vor.


Winklerberg 2018_2


Nicht umsonst wächst hier auch hervorragender Wein (besonders Burgunder- und Muskatellerweine):

Boden: Löß + vulkanische Tuffe
Fläche: 117 ha
Neigung: hängig-steil
Ausrichtung: W-S-SO

Der Ihringer Winklerberg bildet den südlichen Ausläufer des Kaiserstuhls und gilt als wärmste deutsche Lage mit fast subtropischem Klima.




Winklerberg 2018_3


Opuntia ficus-indica ist eine Pflanzenart in der Gattung der Opuntien (Opuntia) aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton ficus-indica bedeutet indische Feige. Die oft als Kaktusfeigen bezeichneten Früchte und die jungen Triebe sind essbar und gehören zur mexikanischen Standardküche.  (https://de.wikipedia.org/wiki/Opuntia_ficus-indica)

Links: http://www.naturzentrum-kaiserstuhl.de

 


Winklerberg 2018_4


Die kleine Wanderung, die wir unternommen hatten war zwar von der Strecke her nicht so lang, aber die Steigungen mit den vielen zu bewältigenden Treppenstufen war bei dem sommerlichen Herbstwetter ganz schön anstrengend.


Winklerberg 2018_16


Hier sind die Bilder:


Winklerberg 2018_8


Winklerberg 2018_9Winklerberg 2018_13

Winklerberg 2018_15

Winklerberg 2018_10

 

Winklerberg 2018_12


 


Hier spielen die Gehäuseschnecken den „Wetterfrosch”: Klettern die Schnecken in der Nacht zuvor die Stängel der Grashalme hoch, so wird es ein heißer Tag – in luftiger Höhe ist es nämlich kühler als auf dem von der Sonne aufgeheizten Vulkangestein, auf dem die Schnecken dann nicht überleben würden.



Eine Gottesanbeterin haben wir leider nicht gesehen, aber ganz viele Eidechsen waren unterwegs..
Bei diesem Rebhäuschen hoch oben auf dem Berg haben wir im Schatten ein Päuschen eingelegt, gevespert und die schöne Aussicht genossen.


 

Blick auf das Breisacher Münster und die Vogesen im Hintergrund


Dann ging es durch die Reben wieder bergab….



Und hier wächst eine ganz neue Rebsorte – die Pomodoro-Traube – nein, ist natürlich ein Scherz. Hier hat ein Winzer inmitten seiner Weinstöcke auch Tomaten angebaut.
Vielleicht sogar als Schutz vor der Essigflieg, wer weiß?! Ich meine einmal gelesen zu haben, dass der Duft von Tomaten Stechmücken vertreiben kann und dass man deshalb Tomatenpflanzen vor’s Fenster stellen soll…


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Flashback – Während der Kirschblüte unterwegs auf einem Schnapslehrpfad in Oberkirch

Oberkirch 1


Mitte April haben der Markgräfler und die Markgräflerin einen Ausflug in die Ortenau unternommen und dabei eine kleine Wanderung rund um Oberkirch-Ödsbach gemacht.
Damals standen die Kirschbäume in voller Blüte.
Jetzt, nur acht Wochen später gibt es schon die ersten Kirschen!



Bei unserer Wanderung haben wir den Schnapslehrpfad der Familie Halter entdeckt und natürlich auch von Schnaps und Likör probiert.
Los ging es beim Waldhotel Grüner Baum   – es ist empfehlenswert sich dort einzumieten, falls man mit dem Auto anreist und die Brennereierzeugnisse ausgiebig verkosten möchte.
Das Hotel liegt mitten in der Natur, hat einen großen Wellnessbereich und man kann sich von der regionalen (badisch-elsässisch) und saisonalen Küche des Hauses kulinarisch verwöhnen lassen.

Selbstvertändlich kann man dort auch zum Kaffee einkehren und Schwarzwälder Kirschtorte probieren und sich mit Souvenirs aus der heimischen Brennerei eindecken, die sich gleich nebenan mit einem kleinen Kräutergarten präsentiert.



Kirschblütenwanderung rund um Oberkirch-Ödsbach


 

Oberkirch 5

Oberkirch 11

Oberkirch 15

Oberkirch 23

Oberkirch 19

Oberkirch 17


Auch über Wein kann man auf den Schnapslehrpfaden etwas erfahren.
Die Ortenau ist nämlich nicht nur Anbaugebiet für vielerlei Obstsorten, sondern auch ein bekanntes Weinanbaugebiet.


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Und dann geht’s weiter zur Schnaps- und Likörverkostung

Pro Schnapsprobe zahlt man 1,- € in die Kasse zu Beginn/Ende des Lehrpfades
Die Proben stehen in Holzkistchen mit Klappe, aus denen man sich bendienen kann.
Die Kisten stehen an einem Pfahl immer vor den zur Sorte stehenden Bäumen oder Sträuchern nebst Information zur jeweiligen Frucht…


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Blick auf den Hof der Familie Halter


Verkostung von Kirschlikör

Hier kommt übrigens auch der Likör her, der für die Herstellung der Mon Cheri Pralinen verwendet wird.



Mein Frühlings-Favorit, eine Spezialität aus der Ortenau – Erdbeerlikör mit Chili


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Fahrt doch mal hin – dieser Pfad ist besonders schön im Frühjahr, wenn die Obstbäume blühen, aber auch im Spätsommer und Herbst, wenn das Obst reif ist.



Und zum Abschluss gibt es noch ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte – nur echt mit Schwarzwälder Kirschwasser.


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Hier geht es zum Rezept für eine kleine Schwarzwälder Kirschtorte zum Selbermachen
Kleine Schwarzwälder Kirschtorte


 

Schwarzwälder Kirschtorte

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Herbst, Markgraeflerland, Natur & Garten, Reisen, Schwarzwald/Black Forest, Wandern

Gemütliche Herbstwanderung mit Einkehr: Kreuzweg – Kälbelescheuer – Haldenhof und zurück


Was für ein wunderbares Herbstwetter!
Der Markgräfler und die Markgräflerin waren mal wieder in der Heimat unterwegs zum Wandern und dabei sollte der Genuss nicht zu kurz kommen….
Unser Auto hatten wir am Kreuzweg abgestellt, von wo man übrigens auch zum Nonnenmattweiher wandern kann, und haben dann eine gemütliche Rundwanderung mit Mittagessen in der Kälbelescheuer und danach Kaffee und Kuchen im Haldenhof gemacht….


Blick vom Kreuzweg auf den Belchen


Gleich zu Beginn der Wanderung  – na das kann ja heiter werden…


Die Rinder waren aber vollkommen unbeeindruckt von uns und saßen wiederkäuend im Gras.



Mittagessen auf der Terrasse der Kälbelescheuer


Heidelbeerwein

 


…weiter geht’s in Richtung Haldenhof



Einkehr im Haldenhof – zum Dessert gibt es Torte aus der hauseigenen Konditorei



Es gab Himbeer-Sahne Torte und Schwarzwälder Torte…

Der Haldenhof, Baujahr 1969, steht übrigens derzeit für eine knappe Million Euro zum Verkauf. Ein Schmuckstück, das aber sicherlich an der einen oder anderen Stelle modernisiert werden muss…

Zurück ging es bergauf zurück zum Kreuzweg. Zum Glück hatten wir uns vorher nochmal gestärkt!

Selbstverständlich kann man den Rundweg auch in entgegengesetzter Richtung wandern und im Haldenhof zu Mittag essen – hier gibt es von kleinen Vespergerichten bis hin zu regionalen Spezialitäten eine wunderbare Auswahl – und sich danach in der Kälbelescheuer ein Dessert genehmigen…
Wer eine ausgedehntere Tour machen möchte, der kann vom Haldenhof aus noch eine Schleife zum Nonnenmattweiher machen, bevor es zurück zum Kreuzweg geht.



Am Wegesrand haben wir noch mehr Pilze entdeckt. Leider kenne ich mich bei Pilzen überhaupt nicht aus…..
Außerdem wachsen hier Heidelbeeren und jede Menge Heidekraut – leider schon verblüht!



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Ein Ausflug zum Nonnenmattweiher und Einkehr bei der Fischerhütte

Der Nonnenmattweiher im Oktober


Dieser Ausflug mit kurzer Wanderung rund um den Nonnenmattweiher ist zwar schon ein Jahr her, aber die Fotos möchte ich euch trotzdem noch zeigen.
Vielleicht bekommt ihr spontan Lust, heute am Feiertag oder am Wochenende einen Ausflug dorthin zu machen.

Es war an einem späten Samstagvormittag, als wir uns entschlossen, loszufahren und deshalb hatten wir das Auto auf dem Parkplatz zur Fischerhütte abgestellt.
Unsere Wanderung ist dann auch nur kurz ausgefallen, es war eher ein Spaziergang rund um den See. Wir sind wegen der schönen Ausblicke und Motive auch immer wieder stehen geblieben, um Fotos zu machen.



Das Naturschutzgebiet rund um den Nonnenmattweiher ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.