Archive for the ‘Bücher’ Category

Tripes frites – Frittierte Kutteln

4. März 2018


Obwohl Kutteln ein tierisches Produkt ist – nämlich der Rindermagen – gelten sie als beliebte Fastenspeise und werden dabei nicht zum Fleisch gezählt.
Ich habe euch hier im Blog in der Vergangenheit schon verschiedene Zubereitungsarten vorgestellt, wie die Sauren Kutteln, Geröstete Kutteln mit Brägele oder die Trippa alla Fiorentina – Kuttelsuppe aus der Toskana/Florenz.


 


In einem Kochbuch über die französische Küche habe ich dann noch die Tripes frites – Frittierte Kutteln, ein Rezept aus dem Burgund, entdeckt. Das wollte ich unbedingt mal ausprobieren.
Liest man jedoch die fetthaltige Zutatenliste und bedenkt man die entsprechende Kalorienanzahl, so kann man dieses Gericht nicht unbedingt als Fastenspeise bezeichnen 🙂



Leider habe ich beim Metzger unseres Vertrauens nur fein vorgeschnittene Kutteln bekommen, daran haften die Semmelbrösel nicht so gut.
Man sollte deshalb unbedingt vorgegarte Kutteln am Stück beim Metzger vorbestellen und sie selbst in die benötigte Größe schneiden.
Dann kann man die frittierten Kutteln auch in der Knoblauch-Petersiliensauce dippen, die dazu gereicht wird.



Geschmeckt hat das Gericht dennoch hervorragend. Wir haben den Dip einfach über die Kutteln gegossen.
Dazu gab es einen erfrischenden Blattsalat.



Frittierte Kutteln – Tripes frites


Zutaten
(für 6-8 Portionen)

• 1 kg vorgegarte Kutteln am Stück
• 150 g Butter
• 150 g Semmelbrösel
• etwa 1 Liter Rapsöl zum Frittieren

Für die Sauce
• 3 Schalotten
• 200 g Butter
• 4 Knoblauchzehen
• 1 Esslöffel Marc de Bourgogne –  ersatzweise Grappa
• 1 Bund Petersilie
• Salz
• Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung
Die Kutteln waschen, abtrocknen und in Streifen von etwa 1 ½ cm Breite schneiden.
Die Butter in einer Kasserolle zerlassen. Die Semmelbrösel in einen tiefen Teller geben. Das Öl in der Fritteuse oder in einem Topf erhitzen.
Die Kutteln zuerst in die geschmolzene Butter tauchen, dann in den Semmelbröseln wälzen.
In der Fritteuse oder im Topf in etwa 3 Minuten knusprig frittieren. Auf Küchenpapier legen, damit überschüssiges Fett aufgesaugt wird. Die Kutteln in einer Schüssel warm stellen.

Für die Sauce die Schalotten schälen und fein hacken. Die Butter in einer Kasserolle zerlassen. Die Schalotten dazugeben und bei schwacher Hitze 2-3 Minuten glasig dünsten.
Den Knoblauch durch die Presse dazugeben. Salzen, pfeffern. Zum Schluss den Marc unterrühren.
Die Petersilie waschen, trockentupfen und über die Sauce streuen. Sehr heiß zu den frittierten Kutteln servieren.


 


Fried tripe – Tripes frites
(A recipe from Burgundy/France)

Ingredients
(for 6-8 servings)

1 kg pre-cooked tripe in one piece
150 g butter
150 g breadcrumbs
about 1 litre of rapeseed oil for frying

For the sauce
3 shallots
200 g butter
4 garlic cloves 
1 tablespoon Marc de Bourgogne – alternatively Grappa
1 bunch parsley
Salt
Pepper from the grinder

Preparation
Wash the tripe, dry and cut into strips about 1 ½ cm wide.
Melt the butter in a casserole. Put the breadcrumbs in a deep plate. Heat the oil in the fryer or in a saucepan.
First dip the tripe into the melted butter, then toss in the bread crumbs.
Fry in the fryer or pot for about 3 minutes until crispy. Place on kitchen paper so that excess fat is absorbed. Keep the tripe warm in a bowl.

For the sauce, peel the shallots and finely chop. Melt the butter in a casserole. Add the shallots and fry over low heat for 2-3 minutes.
Add the garlic through the press. Salt, pepper. Finally, stir in the Marc.
Wash the parsley, pat dry and sprinkle over the sauce. Serve hot together with the fried tripe.

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Blog-Statistik 2017 der Markgräflerin

2. Januar 2018

LM_FOOD-BLOG


Da die WordPress.com-Statistik-Elfen scheinbar ausgestorben sind, habe ich mit der Unterstützung des Markgräflers die Statistik für das Jahr 2017 selbst etwas aufbereitet.


Meine Blog-Statistik für das Jahr 2017

Aufrufe und Besucher

Blogstatistik_2017_Aufrufe


Die Marke von 500.000 Aufrufen hat mein Blog im Jahr 2017 knapp verpasst.
Insgesamt wurden 498.051 Aufrufe gezählt – das sind etwas mehr als die Stadt Sacramento in Kalifornien Einwohner hat. Immerhin waren es 13.330 Aufrufe mehr als 2016. Das waren durchschnittlich 1.365 Aufrufe pro Tag.
Seit Bestehen meines Blogs wurde er bereits 1.963.440 mal aufgerufen. Die 2 Millionen Marke wird in Kürze erreicht sein…


Blogstatistik_2017_Länder


Die meisten Aufrufe kamen 2017 aus Deutschland mit 369.366 Aufrufen, gefolgt von den Vereinigten Staaten mit 50.320 Aufrufen sowie der Schweiz (35.893) und Österreich (24.194). Aber selbst auf kleinen Inseln wie St. Lucia, Tuvalu, Antigua und Barbuda finden sich vereinzelte Leser meines Blogs.

Die Statistik zählte 2017 insgesamt 336.529 Besucher (durchschnittlich 922 pro Tag), 42.747 mehr als im Vorjahr. Bis zum Jahreende waren es somit mehr als  1.157.951 Besucher seit Bestehen meines Blogs.


Die erfolgreichsten Beiträge

Couscous-salat1

Orientalischer Couscous Salat mit Minze

Erfolgreichster Beitrag war „Für den Grillabend: Orientalischer Couscous-Salat mit Minze“ mit 88.467 Aufrufen. Die meisten Aufrufe für diesen Beitrag kamen über Pinterest, insgesamt 30.354 mal. Das macht knapp 41 Prozent der 74.625 Aufrufe über Pinterest aus. Seit der Veröffentlichung am 9. Juni 2013 wurde der Beitrag bereits 145.196 mal aufgerufen. Am 24. Juni wurde der Beitrag übrigens zum 100.000 mal aufgerufen.

Cocktail_Campari_Spritz_022

Der am meisten gelesene Beitrag aus dem Jahr 2017 war „Feierabend Apéro Cocktail: Campari Spritz – Das Originalrezept aus der Camparino Bar Milano“ mit 1092 Aufrufen.

coq-au-vin-1

Coq au vin à la Bocuse im Römertopf

An zweiter Stelle lag der Artikel „Coq au vin – wie von Paul Bocuse, aber aus dem Römertopf“ (605 Aufrufe), gefolgt vom Restaurantbesuch „CHILI KITCHEN – Das etwas andere Restaurant in Müllheim“ (599 Aufrufe).

CHILI KITCHEN 18

Blick in die Küche von CHILI KITCHEN, dem etwas anderen Restaurant in Müllheim


Rückblick auf die Glanzlichter 2017

Mitte Juli konnte ich den millionsten Besucher in meinem Blog „Lebensart im Markgräflerland“ begrüßen.


Reisen

Neben Rezepten gab es auch im Jahr 2017 einige Berichte von Reisen und Ausflügen, wie von unseren Kurztrip nach Mailand oder unserem Sommerurlaub unter dem Motto „Heimatkunde”.


Mailand

Camparino in Galleria, Milano – und über den Dächern Mailands
Mailand – Tag 2: Antike Bauwerke, Navigli und Sonntagsflohmarkt mit Kunst, Kitsch und Trödel
Mailand am Abend – Apéro und Bummel in Hinterhöfen an den Navigli
EATALY Smeraldo – Milano
Milano Porta Nuova – Moderne Architektur mit Begrünung


Heimatkunde

Nachdem wir schon 2016 unseren Urlaub in Lothringen – gar nicht so weit weg von zuhause – verbrachten, haben wir 2017 unseren Urlaub unter das Motto Heimatkunde gestellt. Wir haben all das gemacht, was wir schon längst mal (wieder) machen wollten, wie eine Besichtigung der Rothausbrauerei, eine Wanderung mit dem Wutach-Ranger und eine Fahrt mit der Sauschwänzlebahn.

Eisenbahnromantik im Markgräflerland: Eine Fahrt mit dem Chanderli
Heimatkunde: Eine Wanderung am Doubs entlang nach St. Ursanne mit AVANTI und Saint-Ursanne
• Rothaus – Besichtigung der Brauerei und Brauereigasthof Rothaus
Schlüchtsee und SchlüHüWaNapark
Abendstimmung am Schluchsee
Wutachschlucht – eine Wanderung mit dem Wutach-Ranger
Eine Fahrt mit der Sauschwänzlebahn

Besonders schön war auch unser Ausflug zur Chrysanthema in Lahr.

Ein Besuch auf der Chrysanthema in Lahr


Was gab’s Neues in meinem Blog?

Listicles

Vergangenes Jahr habe ich Listicles als neue Kategorie eingeführt und bereits veröffentlichte Rezepte thematisch gebündelt. Los ging’s am 13. März mit dem Beitrag „Die zwölf besten Rezepte für die St. Patrick’s Day-Party“ gefolgt vom Beitrag „Die zwölf besten Bärlauch-Rezepte zum Start in die Bärlauch-Saison“ am 23. März. Es folgten „Fünf klassische Spargelezepte aus dem Markgräflerland„, „Meine liebsten Rhabarber-Rezepte„, „Die 24 besten Rezepte für die Oktoberfest-Party„, „Meine besten Halloween-Rezepte„, „Das Beste vom Jahrmarkt …“ und „Die liebesten Weihnachtsplätzchen des Markgräflers„.

Instagram und Flipboard

Neu hinzugekommen sind zudem die Instagram-Präsenz der Markgräflerin und das Flipboard-Magazin „Lebensart im Markgräflerland„.

Happy New Year

31. Dezember 2017

Silvester_2017_Blog

Die Markgräflerin wünscht Euch für das neue Jahr 2018 alles Gute!

Zum Apéro: Parmesan Thymian Crunch nach Tanja Grandits

14. Juli 2017


In meinem Garten gedeiht der Thymian dieses Jahr besonders gut – gleich drei verschiedene Sorten habe ich eingepflanzt und immer fleißig die Schnecken abgesammelt, die sich jeden Abend meinem Kräuterbeet nähern – denn die scheinen eine Vorliebe für Thymian zu haben. Besonders den aromatischen Zitronenthymian scheinen sie zu lieben….
Für den Parmesan Thymian Crunch habe ich vom normalen Gartenthymian verwendet.


Zitronenthymian im Garten der Markgräflerin


Und da ich jetzt so schönen Thymian habe, sind genügend frische Vorräte da, um endlich noch ein paar Rezepte aus dem Buch „Kräuter” von Tanja Grandits ausprobieren.

Ein einfaches Rezept, das schnell zubereitet ist. Es passt hervorragend als feine Knabberei zum Apéro.

Zum Beispiel zum „Veneziano”:



Tanja Grandits schreibt dazu:
»Ich liebe den Parmesan-Crunch auf Pasta! Er ist aber auch über Salate gebröselt ein Genuss.«



Parmesan Thymian Crunch
nach Tanja Grandits


Zutaten
(für ein großes Backblech)

• 150 g Parmesan (Parmigiano Reggiano)
• 4 Esslöffel grob geschnittene Thymianblätter
• 1 Messerpitze grüner Pfeffer, gemahlen

Zubereitung

Den Parmesan fein reiben und mit Thymian und grünem Pfeffer mischen.

Dünn auf ein mit Backpapier belegtes Blech streuen und im 160 Grad heißen Ofen 8 Minuten knusprig goldbraun backen.

Auf einem Gitter erkalten lassen und in Stücke brechen.


alle Bilder/all images
©markgraeflerin.wordpress.com / Karin Schindler 2017


Parmesan Thyme Crunch
Recipe by Tanja Grandits

ingredients
(For a large baking tray)

150 g of Parmesan (Parmigiano Reggiano)
4 tablespoons coarsely-cut thyme leaves
1 knife tip green pepper, ground

preparation

Finely chop the Parmesan and mix with thyme and green pepper.

Thinly sprinkle on a baking tray lined with baking paper. Bake the hot oven at 160 °C = 320°F for 8 minutes until crispy and golden brown.

Leave to cool on a cake rack and break into pieces.

 

Feierabend-Cocktail: Lillet Reine und Kommissar Dupins sechster Fall

30. Juni 2017

Lillet_Reine_056


Es ist wieder Freitagabend und wir freuen uns, dass endlich Wochenende ist.
Leider ist es nicht so schön sonnig und warm, dass man ewig auf der Terrasse sitzen könnte, ohne sich nicht irgendwann in eine Decke einzuwickeln oder einen Pulli überzuziehen.
Umso mehr ein Grund, mit dem passenden Drink ein wenig Sommerlaune zu verbreiten!

Heute gibt es einen leichten Apéritif mit Lillet Blanc, Sodawasser, Eis und einem erfrischenden Minzezweig.
Die dazu servierten Snacks sind dem entsprechend mediterran: Octopussalat (hierfür habe ich heute kein Rezept für euch, der ist gekauft), grüne Oliven mit Anchovispaste gefüllt und Maischips.



Übrigens, ich lese gerade den neuen Krimi von Jean-Luc Bannalec: Bretonisches Leuchten – Kommissar Dupins sechster Fall
Dupin befindet sich mit seiner Lebensgefährtin Claire im Urlaub an der Côte de Granit Rose und hat strengste Verordnung, sich zu erholen.

„Seit Claire und Dupin vorgestern Abend angekommen waren, herrschte fabelhafter Hochsommer. Tagsüber stetig um die dreißig Grad, dazu ein grandios blauer Himmel. Keine Wolke, kein Dunst. Die Luft war glasklar, was der leichten atlantischen Brise zu verdanken war. Die vorherrschenden Farben ergaben ein exquisites Zusammenspiel: das strahlende Blau des Himmels, das Türkisgrünblau des Meeres und das Rosa des Sandes und der Felsen.
Es war atemberaubend schön. Surreal schön.
»La douceur de vivre«, beschrieb man die Stimmung an leichtfüßigen, unbeschwerten Sommertagen wie diesen, die „milde Süße des Lebens”. Oder wie es auf Bretonisch hieß: »La vie en roz« – das Leben in Rosa.

Aber leider ist die himmlische Ruhe und das süße Nichtstun nichts für den umtriebigen Kommissar:

„Die reine Hölle.
Nichts war Dupin unerträglicher als Müßiggang. Nichts vermochte den Kommissar nervöser zu machen als vorsätzliche Entspannung. Dupin musste in Bewegung sein, sich  beschäftigen. Die beständige Aktivität war sein Element, alles andere eine Qual.”



Und ihr werdet es schon ahnen – in seiner Umgebung passieren mysteriöse Dinge und schon nach wenigen Tagen ist er  heimlich damit beschäftigt, in einem Mordfall zu ermitteln.
Natürlich – und ganz besonders im Urlaub – geht es auch immer wieder ums Essen und Trinken.

Das perfekte Buch für solch ein Wochenende, an dem man nicht so recht weiß, wie sich das Wetter entwickeln wird und mit dem man sich dank der wundervollen Beschreibungen von Landschaft und Stimmung an einen anderen Ort träumen kann – findet ihr das nicht auch?



Lillet Reine


Zutaten:

• 5 cl Lillet Blanc
• 4 cl Grapefruitsaft
• Sodawasser
• 3-4 Eiswürfel
• Minzezweig

Zubereitung

Lillet Blanc in ein Glas mit Eiswürfeln geben. Grapfruitsaft hinzufügen, mit Sodawasser auffüllen. Mit dem Minzezweig garnieren.


Lillet_Reine_054-Text


Lillet Reine


Ingredients:

5 cl Lillet Blanc
4 cl grapefruit juice
Soda water
3-4 ice cubes
1 Mint sprig

Preparation

Pour Lillet blanc in a glass with ice cubes. Add grapefruit juice, fill up with soda water. Garnish with the mint sprig.
Seve with green olives, filled with anchovi-paste, octopus salad and corn chips.


Der letzte Rhabarber der Saison: Rhabarber Rosmarin Tarte mit Mandel Crumble nach Tanja Grandits

25. Juni 2017


Von Tanja Grandits und dem Buch von ihr, das mir der Markgräfler mal zum Geburtstag geschenkt hatte, habe ich euch bereits erzählt.
Es ist ein Buch über Kräuter und es enthält viele feine Rezepte von Apéro bis hin zum Dessert, die man mit Kräutern kochen und backen kann.

Mit der Spargelsaison geht nun auch die Rhabarbersaison zuende und ich habe zum Schluss aus diesem Buch eine Rhabarber Tarte mit Rosmarin nachgebacken.
Rhabarber und Rosmarin, ja passt das denn? –  werdet ihr euch fragen…
Klingt ungewöhnlich, ist aber super gut!


Rosmarin in meinem Garten


Die Tarte wird in drei Teilen gebacken: Zuerst bäckt man die Streusel. Diese werden nämlich erst zum Schluss auf die fertig gebackene Tarte gestreuselt.
Dann bäckt man den Boden blind. Auf den vorgebackenen Teigboden kommt ein Flan (Eier, Zucker, Rahm) mit gehacktem Rosmarin und man schiebt ihn nochmal in den Ofen.
Den Rhabarber kocht man auf dem Herd zu Kompott – und hier kommt wieder Rosmarin rein.
Der Rosmarin ist frisch geerntet aus dem eigenen Garten.



Rhabarber Rosmarin Tarte mit Mandel Crumble


Zutaten
(für eine Tarte von 28 cm Durchmesser)

  1. Boden
    120 g Butter, Zimmertemperatur
    ½ Teelöffel Salz
    90 g Puderzucker
    30 g gemahlene Mandeln
    1 Ei (50 g)
    235 g Mehl
  2. Crumble
    100 g Butter
    100 g brauner Zucker
    100 g gemahlene Mandeln
    100 g Mehl
  3. Flan
    1½ -2 Eier (90 g)
    50 g Zucker
    180 ml Rahm (Sahne)
    1 Esslöffel gehackter Rosmarin
  4. Rhabarberkompott
    60 g Zucker
    5 g Butter
    250 g Rhabarber, in kleine Würfel geschnitten
    1 Esslöffel Rosmarin, gehackt

Zubereitung
1. Alle Zutaten für den Boden mit 60 g vom Mehl mischen, ohne zu verkneten. Dann das restliche Mehl darunterkneten. In Folie verpackt 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Für den Crumble alles kurz verkneten und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech bröseln.

3. Alle Zutaten für den Flan gut verrühren.

4. Für das Kompott Zucker und Butter zu einem hellen Karamell schmelzen und Rhabarber samt Rosmarin dazugeben. 3 Minuten köcheln lassen, in eine Schüssel füllen und abkühlen lassen.

5. Den Teig 3 mm dünn ausrollen und eine gebutterte Tarteform damit auskleiden.
Im 165 Grad heißen Backofen 13 Minuten blind backen. Die Flanmasse hineingießen und bei 160 Grad weitere 20 Minuten backen. Abkühlen lassen und Kompott sowie Crumble darauf verteilen.



A recipe of Tanja Grandits – Basle, Switzerland, Chef of the year 2014

Rhubarb rosemary tart with almond crumble


Ingredients
(For 1 tart of 28 cm in diametre)

Pastry
120 g butter at room temperature
½ teaspoon salt
90 g icing sugar
30 g ground almonds
1 egg (50 g)
235 g flour

Crumble
100 g butter
100 g brown sugar
100 g ground almonds
100 g flour

Flan
1½ -2 eggs (90 g)
50 g sugar
180 ml cream
1 tablespoon of chopped rosemary

Rhubarb Compote
60 g sugar
5 g butter
250 g rhubarb, cut into small cubes
1 tablespoon of chopped rosemary

Preparation
1. Mix all ingredients for the pastry – first with 60 g of the flour – without kneading. Then knead, adding the remaining flour. Wrap in cling film and cool in the refrigerator for 2 hours.

2. For the crumble, knead ingredients briefly and crumble onto a baking sheet lined with baking paper.

3. Stir well all ingredients for the flan.

4. For the compote, melt the sugar and butter to a light caramel, then add rhubarb and rosemary. Leave to simmer for 3 minutes, place in a bowl and allow to cool.

5. Roll the dough 3 mm thin and line a buttered tart tin with it. Blind bake in the oven at 165 °C = 329 °F for 13 minutes. Pour the flan mass onto the pre-baked pastry and bake for another 20 minutes at 160 °C =320 °F. Allow to cool. To finish, first spread compote, then crumble on it.

 

Es gibt was zu feiern! 1.500.000 Klicks auf „Lebensart im Markgräflerland”

31. Januar 2017

kir


Yeah, Jubel, Applaus und Sektkorkenknall!
Heute früh war es soweit – 1,5 Millionen das heißt 1.500.000 Klicks in meinem Blog.

Sekt gibt es heute keinen, dafür habe ich aber einen Wein aus dem Burgund aufgemacht und mit Crème de Cassis verfeinert, das ist ein Kir und zum Rezept geht’s hier
(das reimt sich sogar, kicher…)

Und dann habe ich noch einen Buchtipp für euch, damit ihr auch wisst, was die Bourgogne mit dem Markgräflerland zu tun hat…
Ein kurzweiliger Weinkrimi, bei dem man nebenbei allerhand über das Markgräflerland erfährt.


weinkrimi_


Vielen Dank an alle meine Fans und und Besucher meines Blogs „Lebensart im Markgräflerland”!!!

Eure Markgräflerin
Karin


Blogstatistik – Das war das Jahr 2016 von „Lebensart im Markgräflerland”

14. Januar 2017

blogstatistik-lebensart-im-markgraeflerland-2016


In den vergangenen Jahren haben die WordPress-Statistik-Elfen immer einen Jahresrückblick erstellt, den man nur noch teilen musste.

Für das Jahr 2016 war das nicht der Fall, und so habe ich fast vergessen, meine Blogstatistik genauer anzusehen.
Die halbe Million Klicks habe ich dieses Jahr zwar nicht geschafft, aber wie in den vergangenen Jahren gab es wieder eine enorme Steigerung sowohl bei den Aufrufen als auch bei den Besucherzahlen:


484.721 Klicks
293.782 Besucher


Folgende 10 Beiträge wurden 2016 am häufigsten aufgerufen:


Home page / Archives 165.465
Neu im Kühlregal:
Skyr von Lidl
34.220
Für den Grillabend:
Orientalischer Couscous-Salat mit Minze
30.256
Zitronenmelisse Sirup 6.747
Maronenkuchen nach Hildegard von Bingen
(glutenfrei)
5.098
Niedrigtemperatur-Garen:
Zartes, saftiges Schweinefilet
mit Champingnons und Spätzle
3.503
Fliederblüten Sirup 3.333
Bella Italia – Venezia –
Wie man Radicchio (di Treviso) serviert
3.235
Mango Lassi – Schönheitsdrink oder:
Indisch für Anfänger (2)
3.024
Meine Nachbarin kann –
Pasta mit Vulkanspargel
2.460
Kornelkirschen Marmelade 2.388


Die 10 beliebtesten der 195 im  Jahr 2016 veröffentlichten Beiträge waren folgende:

Ein Foto aus einem Beitrag über die Kirschblüte im Eggenertal (April 2016)

8.948 Aufrufe


Kirschbluete 2016 04_22_28


1. Alkoholfreier Aperitif mit Sanbitter und Bitter Lemon (Januar 2016)

340 Aufrufe


Sanbitte_Lemon 037


2. Tessiner Brottorte nach Betty Bossi (Mai 2016)

303 Aufrufe


Torta di Pane Betty Bossi 3


3. New York Eggnog Muffins – Eierlikör Muffins (März 2016)

290 Aufrufe


Eggnogg Muffins 7


4. Mallorquinischer Mandelkuchen (März 2016)

240 Aufrufe


Mallorquinischer Mandelkuchen 3


5. Rhabarberkuchen mit Marzipan Amaretto, Mandeln und Baiserhaube (Mai 2016)

233 Aufrufe


Rhabarberkuchen Marzipan 3


6. Weißwurst Brezn Rollen (September 2016)

225 Aufrufe


weisswurstrollen-8


7. Saftiger Schoko-Nuss-Kuchen, glutenfrei (Januar 2016)

208 Aufrufe


Schoko Haselnusstorte glutenfrei 2


8. Versunkener Rhabarberkuchen mit Lavendel (Mai 2016)

187 Aufrufe


Versunkener Rhabarberkuchen 7


9. Blätterteigschnecken pikant – comme une tarte flambée (Juni 2016)

184 Aufrufe


Tarte flambee Blätterteigschnecken 1


10. Paté Lorrain (August 2016)

183 Aufrufe


 Sommer 2016 Urlaub 115 Pate Lorrain


Vielen Dank an euch alle!

Eure Markgräflerin

Ein kulinarischer Kurzurlaub in der Lorraine- Teil 5: Ein Ausflug nach Nancy – von Stanislas, Bergamottes und Macarons

14. August 2016
Sommer 2016 Urlaub 123 Nancy

Place Stanislas in Nancy


Von Lunéville aus hat man eine ausgezeichnete Zugverbindung nach Nancy.
Nancy ist nur knapp 40 Kilometer von Lunéville entfernt.
Und so hatten wir uns entschieden, das Auto stehen zu lassen und unseren Ausflug dorthin mit der französischen Eisenbahn, der SNCF zu unternehmen.
Eine angenehme Fahrt ohne Staus oder Parkplatzsuche und mit viel Landschaft, die es unterwegs zu sehen gab.

Als Foodie ist die Markgräflerin nicht nur wegen der Hauptsehenswürdigkeit, dem Place Stanislas dorthin gereist, sondern natürlich auch wegen der Spezialitäten, die es dort gibt – und das ist viel Süßes.


Sommer 2016 Urlaub 124 Nancy

Stanislas – dieses Gemälde von ihm hängt im Schloss von Lunéville


Stanislaus I. Leszczyński (eigentlich Stanisław Bogusław Leszczyński; * 20. Oktober 1677 in Lwów, I. Rzeczpospolita, heute Ukraine; † 23. Februar 1766 in Lunéville, Herzogtum Lothringen, heute Frankreich) war ein polnischer Aristokrat, Magnat, Beamter im Staatsdienst, Reichsgraf im Heiligen Römischen Reich und Staatsmann aus dem Adelsgeschlecht der Leszczyńskis.

Leszczyński wurde im Verlauf des Großen Nordischen Krieges 1704−1709 sowie erneut im Machtvakuum des Polnischen Thronfolgekrieges 1733−1736, als König von Polen und Großfürst von Litauen, gewähltes Staatsoberhaupt von Polen-Litauen und 1736 Titularherrscher von Polen-Litauen.

Seine Schwiegervaterschaft mit dem französischen Königshaus brachte ihm schließlich 1737 die Herzogtümer Lothringen und Bar ein, die nach seinem Tode an das Königreich Frankreich fielen.

Quelle: Wikipedia


Sommer 2016 Urlaub 125 Nancy

Comics über die Liebe für Süße Genüsse im Schloss von Lunéville


Stanislaus I. Leszczyński, der einst in Nancy residierte und nach dem der Place Stanislas benannt ist, war ein wahrer Genußmensch und Feinschmecker –  und er liebte Süßes.
Ihm zu Ehren wurden allerlei Köstlichkeiten kreiert – Baba au rhum und Madeleines sind wohl die bekanntesten.


Sommer 2016 Urlaub 127 Nancy


Wenn man sich seinen Lebenslauf einmal genauer ansieht, verwundert es einen nicht, dass er kulturell und kulinarisch hohe Ansprüche hatte – er ist als ehemaliger Polnischer König (ab 1709) für damalige Verhältnisse weit rumgekommen und das nicht etwa wegen seiner Freude am Reisen! Er musste nämlich aus politischen Gründen mehrmals ins Exil flüchten.

Nachdem der vom russischen Zaren Peter I. , König August II. von Polen und Friedrich IV. von Dänemark vereinbarte Krieg gegen das Königreich Schweden damit endete, dass die Schweden siegten, hatte König Karl XII. von Schweden ab sofort das Sagen. Stanislaus schloss sich ihm an.

Als Karl XII. und sein Heer in der Schlacht bei Poltawa im Juni 1709 von russischen Truppen besiegt wurde, suchte er mit seinen geschlagenen Truppen Zuflucht bei Sultan Ahmed III. im Osmanischen Reich während Stanislaus I. Leszczyński mit einem kleinen Teil der schwedischen Truppen über Stettin und Stralsund nach Kristianstad und Stockholm floh.

Stanislaus I. bat Karl XII. darum, als König von Polen abzudanken. Die Bitte wurde ihm aber verwehrt. Karl XII. hoffte auf die militärische Hilfe von Ahmed III., um Polen zurück zu bekommen.
Für Stanislaus, der wie viele seiner Unterstützer sein gesamtes Eigentum verloren hatte, war somit eine Rückkehr nach Polen ausgeschlossen.
Stanislaus I. folgte Karl XII. daraufhin nach Moldawien und erhielt 1714 von diesem als Übergangslösung, bis zur Rückgewinnung von Polen, Asyl im schwedisch regierten Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, wo er einen eigenen Hof unterhalten durfte, der jedoch die finanziellen Kräfte des Territoriums bald überspannte.

Nach dem Tod Karls XII., 1718, musste Stanislaus das Herzogtum verlassen und bat Herzog Leopold von Lothringen um Zuflucht.
Um sich vor den von August II. ausgehenden Anschlägen auf seine Person zu schützen, begab er sich mit seiner Familie in die Sicherheit der französischen Garnisonsstädte Landau in der Pfalz und Weißenburg (Wissembourg) im Elsass.

Seine Tochter Maria Leszczyńska wurde 1725 mit König Ludwig XV. verheiratet. Stanislaus zog mit seiner Gemahlin daraufhin nach Chambord in der Loire.

Nach dem Tod Augusts II. kehrte Stanislaus aus dem Exil in Frankreich nach Polen zurück und ließ sich am 11. September 1733 ein zweites Mal zum König und Großfürsten wählen.
Er wurde jedoch durch eine militärische Koalition aus Österreich, Russland und Kursachsen, sowie eines Teils des polnischen Adels, die die Wahl Augusts III. und dessen Krönung am 17. Januar 1734 unterstützten, gestürzt und entmachtet.

Stanislaus floh zuerst nach Danzig und fand Zuflucht in Königsberg beim preußischen König Friedrich Wilhelm I.

Ludwig XV, der Stanislaus militärisch unterstützt hatte, zog sich daraufhin zurück und verhandelte mit den Siegerparteien.
Die Herzogtümer Bar und Lothringen wurden gegen das Großherzogtum Toskana getauscht. Dies sollte nach dem Tod des letzten Großherzogs der Toskana, Gian Gastone de’ Medici, vollzogen werden.


Sommer 2016 Urlaub 126 Nancy


2 Jahre später  wurde Stanislaus in das Herzogtum Bar eingesetzt. Nach dem Tod von Gian Gastone de‘ Medici wurde auch Lothringen an Frankreich übertragen, worauf Stanislaus seine Residenz in die Schlösser von Commercy und Lunéville verlagerte. Zur Verwaltung der Herzogtümer wurde ein französischer Intendant de Justice, Police et Finances mit Sitz in Nancy eingesetzt, der die vereinbarte Angliederung nach dem Tod von Stanislaus vorbereitete. Als Pension erhielt Stanislaus jährlich 2 Millionen Livres.
In den folgenden Jahren entfaltete sich am Hof von Stanislaus in Lunéville ein bedeutendes kulturelles Leben.

Stanislaus Leszczyński starb unter tragischen Umständen. Am 5. Februar 1766 hatte sich seine Kleidung am Kamin entzündet und er erlitt schwere Verbrennungen. Nach mehrwöchigen Versuchen seine Qualen zu lindern, verstarb er am 23. Februar im Alter von 88 Jahren auf Schloss Lunéville. Stanislaus wurde 1766 in Nancy beigesetzt. Beide Herzogtümer wurden unmittelbar danach Frankreich angeschlossen. Die sterblichen Überreste des Königs überführte man 1814 nach Polen. Erst im Jahre 1938 wurde er schließlich offiziell in Krakau beigesetzt.

Sommer 2016 Urlaub 129 Nancy


Vom Bahnhof aus haben wir also zuerst den Place Stanislas angesteuert.
Der Place Stanislas ist vor allen Dingen für seine vergoldeten, schmiedeeisernen Gitter bekannt, und so zieren diese auch die Verpackung der bekanntesten Spezialität aus Nancy – die Bergamottes de Nancy.
Gibt man bei Wikipedia „Bergamottes” ein, stößt man zunächst auf die aus Süditalien stammende Zitrusfrucht.

Als Bergamotte (Citrus × limon, Syn.: Citrus bergamia) bezeichnet man eine Gruppe von Sorten aus der Gattung der Zitruspflanzen (Citrus), die als Hybride aus Süßer Limette (Citrus lametta) und Bitterorange (Citrus × aurantium) oder aus Zitronatzitrone (Citrus medica) und Bitterorange entstanden sein könnten. Beschrieben wurde die Pflanze erstmals in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Die Frucht wird nicht als Obst verwendet, sondern hauptsächlich wegen der enthaltenen ätherischen Öle angebaut, die in der Bergamotteschale enthalten sind. Das auch als „grünes Gold“ bezeichnete Bergamottöl spielt vor allem in der Parfümindustrie eine Rolle, wird aber auch zum Parfümieren von Tees verwendet.

Earl Grey Tee bekommt sein typisches Aroma durch das Bergamotteöl und es ist auch wesentlicher Bestandteil von „Kölnisch Wasser”.

Die bekanntesten Benutzer von „Eau de Cologne” waren damals Ludwig XV., Napoleon Bonaparte und Wolfgang Amadeus Mozart.
Voltaire nannte es ein Duftwasser, dass den Geist inspiriere und Johann Wolfgang von Goethe bewahrte in Schreibtischnähe mit Eau de Cologne-getränkte Taschentücher auf.
In Großbritannien wurde es Ende des 18. und beginnenden 19. Jahrhundert zum dominierenden Herrenduft.
Das im Vergleich zu Parfüms preisgünstige Duftwässerchen aus Köln wurde von wohlhabenden Personen in großen Mengen benutzt, aber auch in kleineren Mengen von Personen der Mittelschicht. Ursprünglich verwendeten es fast nur Männer, erst ab 1830 wurde es in Großbritannien auch vermehrt von Frauen getragen. Eine Historikerin bezeichnet den Duft von Bergamottöl als den dominierenden Geruch des Viktorianischen Zeitalters.


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Wie die Bergamotte einst nach Nancy gelangte, ist ungewiss. In der Lorraine kannte man die Zitrusfrucht durch René II von Lothringen, der auch König von Sizilien war, einer Insel, deren Mittelmeerklima besonders förderlich für das Wachstum der Bergamotte Bäume ist.
Im Mittelalter brachten Pilger die Bergamotte Früchte auf Ihrem Weg von Italien nach Frankreich in die Basilika von Saint-Nicolas-de-Port in der Nähe von Nancy.



Sieur Joseph Gilliers, ehemaliger Koch und Destillateur von Stanislas Leszczynski im Schloss von Lunéville, berichtet 1751 in seinem Buch „Le cannaméliste français“ von einer Pastille, die mit Bergamotteöl gemacht ist « pour donner le goût » –  „um den Geschmack zu geben“, und von denen der Herzog der Lorraine sehr angetan war.

1845 eröffnete der aus Württemberg stammende Konditor Jean-Frédéric Godefroy Lillich in der rue du Pont-Mouja in Nancy eine Konditorei.
Ein befreundeter Parfümeur brachte ihn auf die Idee, das Bergamotteöl mit geläutertem Zucker zu kombinieren und so erfand Lillich 1850 diese süße Spezialität in Form von kleinen, quadratischen Täfelchen. 1873 wurde Jean-Frédéric Godefroy Lillich eingebürgert und änderte seinen Namen in Lillig.


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Bergamottes de Nancy


Zutaten
Zucker, Glukosesirup , natürliches ätherisches Öl der Bergamotte.

Herstellungsprozess
In einem Kupferkessel wird Zucker mit etwas Wasser erhitzt und bei etwa 150 °C gekocht, bis die Flüssigkeit eine sirupartige Konsistenz hat.
Dann fügt man ein paar Tropfen ätherisches Bergamotteöl aus Kalabrien hinzu.
Die Mischung wird auf eine Marmorplatte gegossen, dann lässt man sie etwas abkühlen und lässt die Masse durch eine Walze laufen, die daraus kleine Quadrate mit einem Gewicht von 5 Gramm stanzt. Die Bonbons werden dann einzeln in transparente Folie verpackt.


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Traditionell werden die Bonbons in Dosen verkauft, die mit dem Wahrzeichen von Nancy geschmückt sind – den von Jean Lamour geschaffenen Eisengittern des Place Stanislas.Blason_Nancy_54

Außerdem sind darauf die Disteln und Kreuz aus dem Wappen der Lorraine zu sehen.

Die Bergamottes de Nancy sind eine lokale Spezialität von Nancy und der Lorraine geblieben und sind ein beliebtes Mitbringsel von dort.
Außerdem werden heutzutage allerlei Süßspeisen mit Bergamotte aromatisiert – z. B. Crème Brulée, Cème Anglaise, Eiscreme oder Mirabellen, die in Bergamottesirup eingelegt werden.


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Wer sich ätherisches Bergamotteöl mit nach Hause nehmen möchte, fragt am besten in einer Apotheke nach (5 ml kosten um die 7 Euro).


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Neptun Brunnen

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Thriumphbogen

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Amphitrite Brunnen

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Und was wir hinter dem Thriumpfbogen, abseits des Place Stanislas noch alles entdeckt haben, folgt in einem weiteren Beitrag…


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Feierabendcocktail: Leap Year

22. Juli 2016

Leap_Year_029


Schon wieder Wochenende – endlich!

Leider macht das Wetter gerade nicht das, was wir uns für einen Feierabend am Freitag und im Sommer wünschen würden. Aber – es soll trotzdem einen Feierabend-Cocktail geben.
Und schließlich hat man endlich mal wieder Zeit, sich mit einem guten Buch auf’s Sofa zu setzen, denn im Garten verpasst man ja nichts…

Ich lese gerade den neuen Bretagne-Krimi von Jean-Luc Bannalec: „Bretonische Flut”, der ganz zufällig in unserem Urlaubsort vom vergangenen Jahr spielt, nämlich in Douarnenez, in der westlichsten Ecke Frankreichs.
Beim Lesen habe ich sofort wieder die Stimmung und unsere Erlebnisse vor meinem inneren Auge und es fühlt sich so an, als wäre ich gerade erst dort gewesen.


Douarnenez 1

Douarnenez 14

Douarnenez orange Stunde 8


Aber zurück zum Cocktail…

Dieses Jahr ist ja bekanntlich ein Schaltjahr. Daher gibt’s heute als Feierabendcocktail einen „Leap Year“.

Den Cocktail hat der Barkeeper Harry Craddock übrigens am 29. Februar 1928 im Savoy Hotel in London erfunden – womit die Frage nach der Herkunft des Namens auch geklärt wäre.


Leap Year


Zutaten:

• 2 cl Vermouth rosso / Martini rosso
• 1 cl Grand Marnier
• 3 cl Gin
• Spritzer Zitronensaft
• 5 Eiswürfel

Zubereitung:

Eis und die übrigen Zutaten in einen Shaker geben. Schütteln und anschließend in eine Cocktailschale abseihen.


This year, as you all know, is a leap year.
Therefore, there is a cocktail called „Leap Year“ today, to start the week-end.
The cocktail was invented by bartender Harry Craddock on 29 February 1928 at the Savoy Hotel in London – so this explains the origin of the name.


Leap Year


2 cl Vermouth rosso / Martini rosso
1 cl Grand Marnier
3 cl Gin
dash of lemon juice
5 ice cubes

Give ice and the remaining ingredients in a shaker. Shake and then strain into a cocktail glass.


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