Posts Tagged ‘Natur’

Frühlingsanfang – die Narzissen blühen

20. März 2017

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Zum Frühlingsanfang ein kleiner Schnappschuss aus meinem Garten. Die Narzissen beziehungsweise Osterglocken blühen.

Am astronomischen beziehungsweise kalendarischen Frühlingsanfang sind der lichte Tag und die Nacht gleich lang (Äquinoktikum). Ab heute sind die Tage wieder länger als die Nächte, und ich habe abends wieder mehr Gelegenheit meinen schönen Garten zu genießen.

Ich freue mich jedenfalls über die blühenden Narzissen beziehungsweise Osterglocken in meinem Garten. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Narzissen und Osterglocken? Die Narzissen sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse. Eine Unterart ist die Gelbe Narzisse (Narcissus pseudonarcissus) oder Osterglocke. Jede Osterglocke ist also eine Narzisse, aber nicht jede Narzisse ist eine Osterglocke.

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Und was hat das mit Narzissmus zu tun?

Narzissen kommen in der von Pausanias überlieferten „Sage von Narziss“ vor, die später vom römischen Dichter Ovid in seinen Dichtungen verarbeitet wurde.

In Thespiai hatte der Flussgott Kephissos die Wassernymphe Leiriope mit seinen  Mäandern umschlungen und dann geschwängert, worauf Narziss (Narcissus) geboren wurde, dem der Seher Teiresias nur dann ein langes Leben voraussagte, sollte er sich nicht selbst erkennen.
Er wurde von Jünglingen und Mädchen gleichermaßen umworben, war aber von trotzigem Stolz auf seine eigene Schönheit erfüllt und wies all seine Verehrer und Verehrerinnen herzlos zurück. Diese Kränkung widerfuhr auch der Bergnymphe Echo und dem Bewerber Ameinios, dem Narziss ein Schwert zukommen ließ. Zwar brachte sich Ameinios noch auf der Türschwelle mit dem erhaltenen Schwert um, nicht aber ohne zuvor die Götter anzurufen, seinen Tod zu rächen. Nemesis (nach anderen Quellen Artemis) hörte die Bitte und strafte Narziss mit unstillbarer Selbstliebe: Als er sich in einer Wasserquelle sah, verliebte er sich in sein eigenes Spiegelbild.
Ovid erzählt weiter: Narziss erkannte die Unerfüllbarkeit seiner Liebe, ohne dass es ihm etwas nützte: Er verzehrte sich und verschmachtete vor seinem Ebenbild bis zum Tod. Seine letzten Worte wiederholte Echo: „Ach, du hoffnungslos geliebter Knabe, lebe wohl!“ Statt seines Leichnams fanden die Dryaden eine Narzisse.
Pausanias überliefert: Eines Tages setzte sich Narziss an den See, um sich seines Spiegelbildes zu erfreuen, woraufhin durch göttliche Fügung ein Blatt ins Wasser fiel und so durch die erzeugten Wellen sein Spiegelbild trübte. Schockiert von der vermeintlichen Erkenntnis, er sei hässlich, starb er. Nach seinem Tode wurde er in eine Narzisse verwandelt. (Quelle: Wikipedia)

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Noch ein hübsches Zitat, das ich zu Narzissen gefunden habe:

Wer zwei Brote hat, verkaufe eines und kaufe sich Narzissenblüten dafür; denn Brot ist nur dem Körper Nahrung, die Narzisse aber nährt die Seele.
(wird Mohammed zugeschrieben)

Frühjahrsputz bei Familie Meise …

13. März 2017

Die Mitbewohner in meinem Garten richten das Kinderzimmer her … Der Markgräfler war heute Mittag mit der Kamera im Garten unterwegs.

Neues aus dem Markgräflerland

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Im Garten herrscht reger Flugbetrieb. Familie Meise macht Frühjahrsputz und richtet im Nistkasten am Apfelbaum das Kinderzimmer ein.

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Die Blaumeise (Cyanistes caeruleus, Syn.: Parus caeruleus) ist eine Vogelart aus der Familie der Meisen (Paridae). Der Kleinvogel ist mit seinem blau-gelben Gefieder einfach zu bestimmen und in Mitteleuropa sehr häufig anzutreffen. Bevorzugte Lebensräume sind Laub- und Mischwälder mit hohem Eichenanteil; die Blaumeise ist auch häufig in Parkanlagen und Gärten zu finden. (Quelle: Wikipedia)

Mehr Bilder im Flickr-Album

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Samstagseintopf: Feldsalatsuppe mit Sherry und geräucherter Lachsforelle

11. März 2017

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Diese Suppe aus Wintersalat mutet mit ihrer grünen Farbe schon frühlingshaft an…
Dazu gibt es geräucherte Lachsforelle auf Brot und dann geht es in den Garten, denn das Wetter verhält sich endlich auch mal entsprechend der Jahreszeit.



Die Sonne scheint, die Vögelchen zwitschern und es ist einfach herrlich draußen.
Gestern hat die Markgräflerin schon Blumenzwiebeln gesetzt, heute werden noch winterliches Gestrüpp und erste sprießende Unkräuter entfernt und im neuen Hochbeet werden Radieschen eingesät.
Dort hatte ich im November noch versucht, unter Folienabdeckung Feldsalat zu ziehen. Kurz darauf wurde es aber eisig kalt und das war’s dann mit eigenen Feldsalat.
Im nächtsten Herbst folgt ein neuer Versuch.


Feldsalatsuppe mit Sherry und geräucherter Lachsforelle


Zutaten
(für 4 Personen)

• 500 ml Gemüsebrühe
• 20 g Sherry
• 1 Esslöffel Butter
• 2 Schalotten, fein gehackt
• 40 g frischer, fein geschnittener Spinat
• 150 ml Sahne
• 1 Eigelb
• 70 g feingeschnittener Feldsalat
• Salz
• frisch geriebene Muskatnuss
• 4 Scheiben geräucherte Lachsforelle

Zubereitung
Gemüsebrühe mit Sherry aufkochen.
In einer Pfanne Schalotten in Butter dünsten, Spinat dazugeben und mit ein wenig von der Gemüsebrühe ablöschen.
Im Mixer pürieren, dann zurück in die Pfanne geben.
Sahne, Eigelb und Feldsalat in den Mixer geben und ebenfalls pürieren. Zusammen mit Schalotten und Spinat zu der restlichen Gemüsebrühe in den Topf geben.
Salzen, stark erhitzen, aber nicht kochen lassen. Mit frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
Lachsforelle in Streifen schneiden und zum Servieren in die Suppe geben. Mit Brot servieren


Corn salad soup with sherry and smoked sea trout

Ingredients
(for 4 people)

500 ml vegetable broth
20 g sherry
1 tablespoon of butter
2 shallots, finely chopped
40 g fresh spinach, finely cut
150 ml cream
1 egg yolk
70 g corn salad, finely chopped
Salt
freshly grated nutmeg
4 slices of smoked sea trout

Preparation
In a pot, bring vegetable broth and sherry to a boil.
In a saucepan, melt butter and sauté the shallots in it. Add spinach and cover with a little of the vegetable broth.
Mix in the blender, then return to the saucepan.
Give cream, egg yolk and corn salad in the blender and mix. Add to the remaining vegetable broth in the pot togehter with shallots and spinach puree.
Salt, strongly heat, but do not boil. Season with freshly grated nutmeg.
Cut the sea trout into strips and serve in the soup. Serve with bread.

Eine Genuss-Wanderreise im Herbst mit AVANTI: BURGUND (1) – Ein Picknick und die Abbaye de Fontenay

30. September 2016

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Die Markgräflerin war wieder mal in kulinarischer Mission unterwegs….
Ganz kurzfristig hatte ich mich für eine Wanderreise mit AVANTI Reisen aus Freiburg entschieden.
Schon im vergangenen Jahr war ich zusammen mit dem Markgräfler mit AVANTI in der Bretagne zum Wandern (und Genießen). Diesmal musste der Markgräfler arbeiten, und so bin ich alleine mitgefahren.
Am Sonntagmorgen ging die Reise ab Freiburg los – ich konnte etwas später in Neuenburg am alten Zoll zusteigen.
Unser Fahrer und Reisebegleiter war diesmal der Chef von AVANTI, Hans-Peter Christoph selbst. Unterstützt wurde er von Gerhard Dees, den ich schon von der Bretagne-Reise kannte.

Auf der Autobahn ging es über Besançon – wo wir an einer Autobahnraststätte mit Kaffee und bretonischen Madeleines aus der „Bus-Bordküche” von Hans-Peter und Gerhard versorgt wurden – in Richtung BURGUND zu unserem ersten Etappenziel Montbard.

Bevor wir aber zu unserer ersten Wanderung aufbrechen konnten, mussten wir uns selbstverständlich erst noch einmal stärken, denn es war schon Mittagszeit.
Und das haben wir mit einem der berühmten AVANTI-Picknicks getan – die Zutaten dafür hatte Hans-Peter am Vortag im nahegelegenen Elsass besorgt.


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Ihr wisst nicht, was ein AVANTI-Picknick ist?
Dann erkläre ich das kurz:

Auf den Touren und Wanderungen von AVANTI gibt es unterwegs oft ein Picknick, wofür die regionalen Zutaten – darunter auch lokale Spezialitäten –  meist auf die Rucksäcke aufgeteilt und bis zum Picknickplatz transportiert werden.
(Das mussten wir diesmal nicht, denn der Bus stand direkt neben dem Picknickplatz, von wo unsere erste Wanderung starten sollte.)


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Dann wird alles gemeinsam geschnibbelt und angerichtet und anschließend genüsslich verspeist.
Als persönliche Ausrüstung sollte jeder ein Speck- bzw. Vesperbrett oder Tellerchen und ein Messer dabei haben – und ganz wichtig: Einen Becher!
Denn es gibt immer einen Wein – außer für den Fahrer natürlich!


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Èpoisses de Bourgogne (Weichkäse)


Époisses de Bourgogne


Bei diesem Picknick habe ich auch eine für mich unbekannte, unglaublich cremige Käsespezialität aus der Bourgogne kennengelernt, den Époisses.
Der Époisses ist ein traditioneller Weichkäse mit Rotkultur aus dem Burgund mit EU-weit geschützter Ursprungsbezeichnung AOC (Appellation d’Origine Contrôlée).
Er wird handwerklich aus Kuhrohmilch hergestellt.
Während der Reifezeit von 4-8 Wochen wird der Époisses anfangs mit Salzlake, danach regelmäßig mit größer werdendem Anteil Marc de Bourgogne (Tresterbrand) gewaschen.

Der reife Käse wird direkt aus der Spanschachtel gelöffelt. Er hat eine weiche Naturrinde, innen ist er elfenbeinfarben und mit einem Fettgehalt von 50% Fett in Tr. ist er besonders cremig.
Der Époisses hat einen  würzig-aromatischen Geschmack und einen intensiven Geruch, bei dem der Marc herauszuriechen ist.

Dieser Käse wurde im frühen 16. Jahrhundert von Zisterziensermönchen der Abtei von Citeaux erfunden und er zählte zu den Lieblingskäsen Napoleons.
Ab dem Zweiten Weltkrieg geriet er fast in Vergessenheit, bis Robert und Simon Berthaut 1954 ihre Fromagerie Berthaut gründeten und 1956 wieder mit seiner Produktion begannen.
Dieser durchdringend und vielschichtig schmeckende Käse kann in verschiedenen Reifestadien genossen werden.


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Und dann wurde es Zeit, zusammenzupacken und unsere erste Wanderung zu starten.
Eine leichte Wanderung durch den Wald mit einem kurzen und steilen Abstieg war zu bewältigen. Die Wegstrecke betrug etwa 7 Kilometer und führte von Montbard zur Abbaye de Fontenay, wo um 15 Uhr für uns eine geführte Tour gebucht war.
Würde man in entgegengesetzter Richtung wandern, käme man in Vézelay an – bedeutender Wallfahrtsort und Ausgangsort einer der Routen des Jakobswegs nach Santiago de Compostela.
Aber dazu komme ich später – wir haben Vézelay nämlich am darauffolgenden Tag besucht.


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Die Abtei von Fontenay, eine der bedeutendsten in Burgund, liegt im Département Côte-d’Or, etwa 60 km nordwestlich der Stadt Dijon in einem entlegenen, ursprünglichen Bachtal (Ruisseau de Fontenay).
Sie besitzt die älteste erhaltene Zisterzienserkirche. Die Lage entspricht der zisterziensischen Tradition, Klöster in entlegenen Tälern an einem Wasserlauf zu errichten. Da Fisch als Hauptbestandteil der Küche der Zisterzienser galt, gehören zu Teichen aufgestaute Bachläufe häufig zum Erscheinungsbild von Zisterzienserabteien. Durch die umgebende Wildnis konnte eine Ablenkung und Versuchung durch die weltlichen Geschäfte der Städte und Dörfer vermieden werden. Die Landstraße D 32, die von Marmagne nach Touillon führt, verbindet heute das ehemalige Kloster mit der Außenwelt.


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Was es in der Abbaye de Fontenay zu sehen gab, folgt in einem weiteren Beitrag.


Der Garten freut sich: Endlich Regen …

10. August 2015
Regenmesser

Knapp 30 Liter pro Quadratmeter Regen in der vergangenen Nacht

Mein Garten freut sich über den Regenguss der vergangenen Nacht. Knapp 30 Liter hat es pro Quadratmeter geregnet, das ist mehr, als es im vergangenen Monat bei uns insgesamt geregnet hat. Die Pflanzen im Garten können das richtig gut brauchen …

Sumsemanns kleiner Bruder: Der Gartenlaubkäfer

20. Mai 2015
Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola)

Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola)

Im Garten haben wir neulich einen neuen Bewohner entdeckt. Nein, es ist kein Maikäfer sondern Sumsemanns kleiner Bruder, der Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola).

Flashback: Schwarzwaldhaus 1902

14. November 2014

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Alles andere als romantisch war das Leben auf einem Schwarzwaldhof um 1900. Hier wurde die Fernsehserie mit der Familie Boro gedreht.
Vor einigen Jahren waren wir schonmal dort. Diesmal wurde abends Theater vor dem Haus gespielt – deshalb gibt es hier keine Frontansicht des Hauses.
Jedenfalls war es bei unserem früheren Besuch noch etwas aufgeräumter und gepflegter und es wurde sonntags im Ofen gebacken -zum Beispiel Brot oder es wurden Dampfnudeln darin zubereitet. Leider war auch niemand da, der uns das Haus gezeigt hat. Aber die Küche und den vorderen Wohnraum konnten wir besichtigen.

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Schwarzwaldhaus – Münstertal
Von einer Zeitreise mit Familie Boro von „Schwarzwaldhaus1902“. Eine deutsche Familie, ausgewählt aus 700 Bewerbern, die einem Aufruf der ARD folgten und drei Monate auf einem Bauernhof verbrachten, dort lebten und wirtschafteten, als wäre es im Jahre 1902.

Hier findet ihr mehr Infos zum Kaltwasserhof in Münstertal und zum Experiment.

„Wohnzimmer”:

Küche:

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November-Ausflug zum Nonnenmattweiher – mit Vesper in der Fischerhütte

10. November 2014

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Die Markgräflerin war viel unterwegs in letzter Zeit – dabei kommt man kaum zum Kochen geschweige denn zum Bloggen.
Ich habe einiges nachzuholen, sogar über ein bis zwei Erlebnisse vom Juli ist  noch zu schreiben…

Aber passend zur Jahreszeit möchte ich euch von einer kleinen Wanderung erzählen, die wir am 1. November bei strahlendem Sonnenschein unternommen haben.

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Im Schatten war es zwar kühl, aber sehr angehem zum Wandern. Ausgangspunkt war der Ski- und Wanderparkplatz „Kreuzweg”, wo im Winter ein Skilift in Betrieb ist und es zahlreiche Langlaufloipen gibt.
Der Parkplatz befindet sich am höchsten Punkt der Straße zwischen Badenweiler und Neuenweg bzw. Schönau im Schwarzwald.
Er ist die Verbindung zum kleinen Wiesental, und über den Haldenhof ins Münstertal. Allein schon der Ausblick vom Kreuzweg auf die umliegenden Berge und Täler ist es wert, hier anzuhalten und einige Minuten Pause zu machen.

Hier waren wir im Juli schon einmal, auf dem Heimweg von einem Ausflug ins Münstertal – davon erzähle ich euch ein anderes Mal. Dort hatte es geregnet, und es sah auf dem Kreuzweg so aus:

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….und bei einer anderen Gelegenheit so:

Kreuzweg

Ausblick vom Kreuzweg im Hochsommer

 …soviel zu den Erinnerungen an den Sommer.

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Unterwegs gibt es einiges zu entdecken, so zum Beispiel dieser von Schnecken angefressene Fliegenpilz (giftig!):

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Am Waldrand sieht man sehr viele Heidelbeersträucher – Schweden im Kleinformat….

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Hübsche Farne…

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Der Nonnenmattweiher ist ursprünglich als Karsee durch einen Gletscher in der Eiszeit entstanden. Der See war bereits im Mittelalter verlandet. Auf einer Seite sieht man die sich immer mehr ausbreitenden Torfinseln.

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Passend zu Halloween, sieht er an manchen stellen unheimlich und mystisch aus…

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Im Sommer kann man hier Baden, es gibt eine kleine Grillstelle und der kühle See ist bei sommerlichen Rekordtemperaturen eine erfrischende Angelegenheit – es kostet manchen jedoch einiges an Überwindung, in das bräunliche Moorwasser zu steigen…
Leider ist der See schon lange kein Geheimtipp mehr.

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Noch was: Der Nonnenmattweiher und das Gebiet drumherum stehen unter Naturschutz! Die Torfinseln dürfen nicht betreten werden, beim Baden im Sommer auf jeden Fall im ausgewiesenen Badebereich bleiben, beim Wandern die markierten Wege nicht verlassen, das schädigt nicht nur die Natur, sondern kann auch richtig gefährlich werden.

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Und stärken kann man sich in der Fischerhütte.

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Dort trifft man nicht nur auf wandernde Touristen, sondern auch auf Einheimische, die regelmäßig zur Fischerhütte kommen und die regionalen Spezialitäten genießen.

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Speckbrot

Schwarzwaldforelle, Speckbrot, Bratwürste, Vesperteller, Käsebrot, grüner Salat aber auch Wurstsalat, Lyonersalat mit Blutwurst, Schwarzwälder Torte oder andere Kuchen und Kaffee und selbstverständlich auch Heidelbeerwein….

November ist traditionell die Zeit, Hausschweine zu schlachten – die Metzgete, mit Blut- und Leberwurst, Sauerkraut, Kartoffelbrei und Kesselfleisch oder grüner Speck.
Wir saßen an einem Tisch mit ein paar älteren Herrschaften aus Neuenweg, die in der Fischerhütte Stammgäste sind. Sie kommen unter anderem auch wegen des guten Essens. Man sagte mir, das Fleisch und die Wurst stammen von der Landmetzgerei Zumkeller.

Ein kleiner Auszug aus der saisonalen Speisekarte… 😉

Richtig urig halt… Und für uns hieß es dann weiterwandern…. denn die Sonne verabschiedete sich langsam.

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Blick auf den Belchen

 

Das Berghofstüble in Bad Bellingen

6. Juli 2014

Berghof Stueble Gaenseleber
Hin und wieder gehen die Markgräflerin und der Markgräfler auch mal fein aus zum Essen.
Anlass war unser Hochzeitstag – der dieses Jahr mitten in der Woche war und deshalb haben wir erst am Wochenende mit einem „Dinner for two” im „Berghofstüble” in Bad Bellingen gefeiert.

Gestartet wurde mit Brot, Paprika-Frischkäse und Butter. Dann kam mit diesem „Cappuccino mit Karöttchen” ein kleiner Gruss aus der Küche.
Ein scharfes Karottensüppchen mit Ingwer und Milchschaum-Haube.

Berghof Stueble Karotten Cappuccino
Dann die Vorspeise. Der Markgräfler hatte die Gänseleber gewählt (siehe auch oben),

Berghofstueble Gaenseleber

für mich gab es eine Gurkenkaltschale mit Flusskrebsen und Wasabi, nicht so gut sehen kann man die fein geschnittenen Wassermelonen-Würfel, die auch noch in der Suppe waren. Mmmmh.

Berghof Stueble Gurkenkaltschale
Passend zur Suppe gab es als Hauptgang dann Island-Kabeljau mit Fenchel und Kartoffelwürfeln.

Berghofstueble Island Kabeljau

Der Markgräfler hatte ein Kalbsrücken-Steak mit Pfifferlingen an einer Cognac-Rahmsauce. Als Beilage gab es Spätzle.

Berghof Stueble KalbsteakUnd selbstverständlich gab es noch ein Dessert 🙂 und zum Abschluss Espresso – und für den Markgräfler ein Williams-Schnäpschen.

Krokant-Parfait mit Grand Marnier und frischen Himbeeren für den Markgräfler:

Berghofstueble Krokant Parfait

Für die Markgräflerin ein Karamelköpfli mit Sahne…

 

Berghofstueble Karamelkoepfli
Ein perfekter Abend zu zweit – wir saßen im hellen Wintergarten, es gibt aber auch eine Terrasse. Man ist mitten im Grünen („Kulinarisches im Grünen”), zwischen Reben und Feldern und man hat eine tolle Aussicht auf die Rheinebene. Von aussen eher unscheinbar mit hervorragender Küche…
Über den Koch Ramon Basler:

Kochen als Berufung
Gelernt hat Ramon Basler sein Handwerk in vielen guten Häusern wie dem Rebstock in Egringen, dem La Vigna in Laufen, und dem Schwarzwald-Hotel Adler in Häusern. Mit dem Abschluss als Meisterkoch in der Tasche verließ er die Hotelfachschule in Heidelberg. Er übernahm 1996 die Regie der Küche des Berghofstübles, welches seine Eltern 20 Jahre zuvor erworben hatten.

Adresse:

Berghofstüble
Familie Basler
Markus-Ruf Straße
79418 Bad Bellingen

Tel. +49 (0) 7635 1293

Gutedelwanderung 2014: Die 12 km Genuss-Tour im Markgräflerland

2. Juni 2014

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An Christi Himmelfahrt / Auffahrt oder Vatertag war es soweit. Der zweite Markgräfler Gutedelwandertag zwischen Bad Bellingen und Efringen-Kirchen fand statt und führte über das Markgräfler Wiiwegli und den Römerweg.
Neben verschiedenen Weinen war auch beim Essen für jeden was dabei: Von Flammkuchen, Winzerweckle, Winzerteller, Schnitzel, Steak, Grillwurst und Pommes, Schupfnudeln mit Sauerkraut, Weinschinken, Wurstsalat und Rindfleischsalat, Spargel, Güggele (Hähnchen), Haxen, Lachsnudeln, Rindergulasch, Rettich mit Brot, Holzofenpizza bis hin zu Kaffee und Kuchen, Crêpes und Bauernhofeis….

This post is about a hike in my area, during which you can enjoy local wines and food.

Karte Gutedelwandertag

Der Start in Bad Bellingen im Kurpark (Café im Park und 1. Markgräfler Winzergenossenschaft Schliengen-Müllheim) – ohne Foto – und mit Figuren der Künstlergruppe „Die Kreativen” im Ortskern, von denen wir an Ostern schon die Häschenschule bewundern durften.

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Unsere erste Station – hier gab es Flammkuchen (Arnos Straußwirtschaft, Hügelheim und Weingut Kieninger) – man konnte gemütlich unterm Kirschbaum sitzen. Es waren viele Wanderer unterwegs, viele mit Hund, weniger mit Wanderstöcken oder Nordic Walking Stöcken (so wie wir), oder mit Kindern auf Dreirädern, Fahrrädern, Tretrollern, junge Männer mit Ghettoblaster und Lautsprecher (zum Glück gab es von der Sorte nicht so viele) – ein buntes Volk war da unterwegs…. und die einzelnen Regentropfen, die es anfangs gab, waren schnell vergessen.
Für uns gab es hier unser erstes Gläschen Wein.

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Den nächsten Halt haben wir beim Weingut Marienheim in Bamlach gemacht.

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Statue des Heiligen Karl Borromäus – gegenüber des Weingut Marienheim

Gutedelwanderung10Hier habe ich einen Chardonnay probiert. Man beachte den Eichstrich am Glas: Man sieht, es wurde großzügig eingeschenkt – und das nicht nur hier.
Auf der kompletten Strecke wurde so großzügig mit den edlen Tropfen verfahren.

Der Wein ist vom Weingut und aus der Region, die Fässer kommen wohl aus Frankreich:

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Weiter ging es durch die Natur – zwischendrin immer mal wieder eine Nachfüll-Station 😉
Wir hatten eigentlich Brötchen und Bananen zum Vespern dabei, aber eine Grillwurst mit gerösteten Zwiebeln musste doch noch sein.

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Die Strecke ist wunderschön zum Wandern, man hat einige schöne Ausblicke auf den Blauen, unseren Heimatberg.
Von einer Stelle aus kann man bei klarem Himmel die Alpen sehen. Leider waren an diesem Tag zuviele Wolken am Himmel.

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Hier sieht die Landschaft aus, wie gemalt…

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Futter-Esparsette (Onobrychis viciifolia)

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In Blansingen

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Stockrose bzw. Wilde Malve (Malve sylvestris)

 Sogar eine Orchidee habe ich gefunden:
Ich vermute, dass es eine Hundswurz ist (Anacamtis pyramidalis) – Beschreibung und Standort laut Kosmos Naturführer „Was blüht denn da” treffen zu.

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Bald sind die Kirschen (Alemannisch: Chriesi) reif (Alemannisch: zittig):

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Und dann geht es abwärts – mit Blick auf Weil am Rhein und Basel, in Richtung Efringen-Kirchen.

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Beim Seebodenhof gibt es Bauernhof-Eis:

Gutedelwanderung26Für mich: Erdbeer-Rhabarber Sorbet und Karamell Eiscreme…..
Ein letztes mal das Gläslein mit Wein füllen – und es geht dem Ziel entgegen.

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Blick auf den Läufelberg – rechts ein Bammerthäusle

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 Und wir sind am Ziel – die Bezirkskellerei Markgräflerland in Efringen-Kirchen.

Wir waren fast fünf Stunden unterwegs und wollten eigentlich noch Kaffee trinken und ein Stück Kuchen essen, aber der war schon ausverkauft und so sind wir gemächlich zur Bushaltestelle gegangen und hatten das Glück, im ersten Bus, der zurück nach Bad Bellingen fuhr, Plätze zu bekommen.


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