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Sommer in Schweden: Eine Bootstour und jeden Tag ein erfrischendes Bad im See

Idyllischer Badestrand am Kymmen-See

Während unseres Urlaubs in Schweden hatten wir zwei Wochen lang wunderschönes Sommerwetter.
In der Tat ist es in diesem Sommer für diese Gegend ungewöhnlich warm und viel zu trocken….
Da wir einen kleinen See fast direkt vor der Haustüre hatten, sind wir auch jeden Tag an den Badestrand gegangen – im Badeanzug und meist nur mit einem Badetuch zum Abtrocknen, manchmal mit einem Buch zum Lesen, oder auf einen abendlichen Fotospaziergang.

Es gibt einen kleinen Sandstrand mit Liegewiese, Picknickbänken, Feuerstelle, Kinderschaukel und in der Nähe Toilettenhäuschen und sogar eine Boccia/Boule-Bahn.
Drumherum Wald mit Kiefern und Birken.



Auf einem Platz dem Strand kann man auch für eine Nacht campieren – diese Möglichkeit wurde recht häufig genutzt, ob mit Wohnmobil, Campingbus oder einfach nur mit Auto und Zelt – wir haben jeden Abend andere Kennzeichen gesehen, darunter auch viele Deutsche.

Das Schwedische Allemansrätt
Nicht stören, nichts zerstören – so lautet die Grundregel des Allemansrätt, des schwedischen Rechts auf freien Zugang und zur Nutzung der Natur.
In Schweden ist es erlaubt, ohne Einwilligung des Grundbesitzers für eine Nacht zu campieren – mit gewissen Einschränkungen:
Das Recht gilt nicht auf landwirtschaftlichen Nutzflächen oder in der Nähe eines Wohn- oder Ferienhauses.

Pilze und Beerensammeln und Blumen pflücken ist erlaubt, aber keine geschützten Arten! In den Naturreservaten gelten besondere Regeln – hier immer auf die Hinweisschilder achten!

Holz darf gesammelt, aber lebende Bäume nicht gefällt oder Äste abgebrochen werden.

Feuermachen ist wegen der großen Waldbrandgefahr im Hochsommer manchmal wochenlang untersagt, Warnungen werden im Wetterbericht durchgegeben und derzeit herrscht in Schweden gerade große Trockenheit – einige Waldbrände sind sogar schon außer Kontrolle geraten.Wir haben an einem Abend am See auch deutlichen Brandgeruch wahrgenommen und auch Flugzeuge sind über den Wäldern geflogen – es gab einen Waldbrand nur etwa 50 km von unserem Ferienort entfernt!


Idyllischer Windfang mit Sitzplatz, Picknickbank und Feuerstelle

Zum Grillen sollte man sich nur an die öffentlich eingerichteten Feuerstellen halten. Hier am Strand gibt es gleich zwei Feuerstellen, und ein kleines Stück weiter noch 2 weitere Feuerstellen mit toller Aussicht auf den See. Diese Plätze eignen sich auch hervorragend für ein Picknick.



Kopfsprünge verboten! Am Strand geht es ganz flach ins Wasser und es gibt einige Felsen im Wasser.


 


Am See hatten wir auch ein Ruderboot liegen – damit hat uns der Markgräfler bis zu einer etwa 2,5 km entfernten Insel gerudert…


 

Entspannung pur – am Abend ist es hier wunderschön ruhig

 

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Feierabend-Cocktail: Lillet Reine und Kommissar Dupins sechster Fall

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Es ist wieder Freitagabend und wir freuen uns, dass endlich Wochenende ist.
Leider ist es nicht so schön sonnig und warm, dass man ewig auf der Terrasse sitzen könnte, ohne sich nicht irgendwann in eine Decke einzuwickeln oder einen Pulli überzuziehen.
Umso mehr ein Grund, mit dem passenden Drink ein wenig Sommerlaune zu verbreiten!

Heute gibt es einen leichten Apéritif mit Lillet Blanc, Sodawasser, Eis und einem erfrischenden Minzezweig.
Die dazu servierten Snacks sind dem entsprechend mediterran: Octopussalat (hierfür habe ich heute kein Rezept für euch, der ist gekauft), grüne Oliven mit Anchovispaste gefüllt und Maischips.



Übrigens, ich lese gerade den neuen Krimi von Jean-Luc Bannalec: Bretonisches Leuchten – Kommissar Dupins sechster Fall
Dupin befindet sich mit seiner Lebensgefährtin Claire im Urlaub an der Côte de Granit Rose und hat strengste Verordnung, sich zu erholen.

„Seit Claire und Dupin vorgestern Abend angekommen waren, herrschte fabelhafter Hochsommer. Tagsüber stetig um die dreißig Grad, dazu ein grandios blauer Himmel. Keine Wolke, kein Dunst. Die Luft war glasklar, was der leichten atlantischen Brise zu verdanken war. Die vorherrschenden Farben ergaben ein exquisites Zusammenspiel: das strahlende Blau des Himmels, das Türkisgrünblau des Meeres und das Rosa des Sandes und der Felsen.
Es war atemberaubend schön. Surreal schön.
»La douceur de vivre«, beschrieb man die Stimmung an leichtfüßigen, unbeschwerten Sommertagen wie diesen, die „milde Süße des Lebens”. Oder wie es auf Bretonisch hieß: »La vie en roz« – das Leben in Rosa.

Aber leider ist die himmlische Ruhe und das süße Nichtstun nichts für den umtriebigen Kommissar:

„Die reine Hölle.
Nichts war Dupin unerträglicher als Müßiggang. Nichts vermochte den Kommissar nervöser zu machen als vorsätzliche Entspannung. Dupin musste in Bewegung sein, sich  beschäftigen. Die beständige Aktivität war sein Element, alles andere eine Qual.”



Und ihr werdet es schon ahnen – in seiner Umgebung passieren mysteriöse Dinge und schon nach wenigen Tagen ist er  heimlich damit beschäftigt, in einem Mordfall zu ermitteln.
Natürlich – und ganz besonders im Urlaub – geht es auch immer wieder ums Essen und Trinken.

Das perfekte Buch für solch ein Wochenende, an dem man nicht so recht weiß, wie sich das Wetter entwickeln wird und mit dem man sich dank der wundervollen Beschreibungen von Landschaft und Stimmung an einen anderen Ort träumen kann – findet ihr das nicht auch?



Lillet Reine


Zutaten:

• 5 cl Lillet Blanc
• 4 cl Grapefruitsaft
• Sodawasser
• 3-4 Eiswürfel
• Minzezweig

Zubereitung

Lillet Blanc in ein Glas mit Eiswürfeln geben. Grapfruitsaft hinzufügen, mit Sodawasser auffüllen. Mit dem Minzezweig garnieren.


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Lillet Reine


Ingredients:

5 cl Lillet Blanc
4 cl grapefruit juice
Soda water
3-4 ice cubes
1 Mint sprig

Preparation

Pour Lillet blanc in a glass with ice cubes. Add grapefruit juice, fill up with soda water. Garnish with the mint sprig.
Seve with green olives, filled with anchovi-paste, octopus salad and corn chips.


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Ein kulinarischer Kurzurlaub in der Lorraine- Teil 9: Restaurant – LE PETIT COMPTOIR – in Lunéville (1)

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Am Abend, nach unserem Ausflug nach Nancy, haben wir ein Tisch im Restaurant „Le Petit Comptoir”, das zum Hotel „Les Pages” gehört reserviert, um einmal wie „Gott in Frankreich” zu schlemmen.
Was soll ich sagen – wir waren am Abend vor unserer Abreise noch einmal dort – denn das Essen war einfach nur super gut.
Es stehen täglich zwei Menüs mit Fisch und Fleisch und ein vegetarisches Menü zur Auswahl. Daneben gibt es nur eine kleine, aber erlesene Karte, aus der man noch weitere Gerichte auswählen kann. Die Küche ist überwiegend regional geprägt – und das war es ja auch, was wir wollten – die Spezialitäten der Lorrain kennenlernen und es uns gut gehen lassen.


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Zu einem perfekten Abendessen gehört auch ein Apéritif. Da wir nur wenige Schritte über den Hof bis zu unserem Hotelzimmer hatten und keiner von uns beiden mehr am Straßenverkehr teilnehmen musste, gab es etwas Alkoholisches – es hätte aber auch alkoholfreie Apéritifs gegeben…

Und zwar:
„Le petit Stanislas“ (Bergamotte Sirup, grapefruitsaft, Limonade)

„Le petit Vanlentin“ (Veilchensirup, weißer Traubensaft, Limonade)

„Jus de Fruits“ (Fruchtsaft aus: Orange, Tomate, weiße Traube, Apfel, Ananas, Grapefruit)

Bei uns gab es einen Kir Lorrain oder auch Kir à la mirabelle genannt…
Man gibt ein wenig Mirabellenlikör in ein Sektglas und füllt mit perlendem Weißwein oder Sekt auf.


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Kir Lorrain / Kir à la mirabelle


Dans une flûte, verser de la liqueur de mirabelle. Ajouter ensuite un vin pétillant.
A déguster en apéritif.

Pour some mirabelle liqueur into a flute glass, fill with sparkling white wine.
Serve as an aperitif.



Als Amuse-Gueule (Gaumenfreude; franz. – ausgesprochen: [amyz ˈgœl]) oder „Gruß aus der Küche” gab es zum Apéritif Blinis mit einer Frischkäsemousse (Château Blamont – ein Käse aus der Region), dekoriert mit Schnittlauchröllchen.


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Der Markgräfler und die Markgräflerin haben wie üblich verschiedene Menüs bestellt, um einen möglichst großen Überblick der Spezialitäten der Region zu bekommen und neue geschmackliche Eindrücke zu sammeln.
Zum Essen haben wir einen „Gris de Toul“ – einen Weißwein der Region – ausgewählt.


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Die Vorspeise/Entrée der Markgräflerin: Mousse de Château Blamont et saumon fumé (Frischkäsemousse mit Räucherlachs und Salatgarnitur.
Bei den Orangefarbenen Tupfern handelt es sich um Mirabellennsauce, bei den grünen Tupfen um Wasabi, der feine Strich ist eine Balsamicoreduktion.


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Die Vorspeise des Markgräflers: Foie Gras de canard, mi-cuit, compotée de Rhubarbe (Entenleberpastete, rosé = nicht ganz durchgegart, mit getoastetem Brioche und Rhabarberkompott bzw. Mus)



Der Hauptgang der Markgräflerin: Magret de Canard aux Mirabelles (rosa gebratene Entenbrust mit Mirabellen, dazu Karotten-Zucchini-Gemüse und Bratkartöffelchen)



Die Hauptspeise des Markgräflers: Filet de boeuf aux bluets des Vosges (Rinderfiletsteak mit Bluets=Heidelbeeren aus den Vogesen)


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Das Dessert der Markgräflerin: Baba Lorrain (Hefegebäck mit Mirabellenschnaps getränkt, Vanilleeis)


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Das Dessert des Markgräflers: Parfait glacé à la bergamote (Bergamotte-Parfait mit Madeleine)


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Zum Abschluss gab es noch für jeden eine pétit café (Espresso) und dann verzogen wir uns satt, zufrieden und müde in unser Hotelzimmer.

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Ein kulinarischer Kurzurlaub in der Lorraine- Teil 1: Von St. Dié nach Lunéville

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EM-Fußball Finale 2016 / Frankreich gegen Portugal am 10. Juli in einem Café in Lunéville, Frankreich: Ronaldo liegt gerade am Boden

Es ist schon wieder drei Wochen her, als der Markgräfler und die Markgräflerin sich aufmachten, für ein paar Tage auszuspannen und ein wenig Urlaub zu genießen.
Am späten Sonntagvormittag ging es los.
Ursprünglich war eine Reise nach Belgien mit AVANTI geplant, die aber ein paar Wochen vorher mangels Beteiligung abgesagt wurde.
Kurzfristig hatten wir uns dann für ein etwas näher gelegenes Ziel in Frankreich entschieden.

Unser erster Stop war in St. Dié in den Vogesen, wo wir uns die Kathedrale mit dem „unvollendeten Kreuzgang” angesehen haben.
Außerdem soll man dort noch die einzige von Le Corbusier entworfene Fabrikanlage ansehen können, aber weil es an diesem Tag so heiß war, haben wir diese ausgelassen.

St. Dié kann auf eine lange Geschichte zurückblicken – sie beruht auf einer 4.000 Jahre alten vorkeltischen Siedlung, die sich etwa 7 km entfernt befindet.
Und noch eine Besonderheit: Im Jahr 1507 veröffentlichte Martin Waldseemüller hier seine Weltkarte, auf der erstmals die Bezeichnung „Amerika” zu lesen ist.
Er wurde übrigens in Wolfenweiler bei Freiburg im Breisgau geboren und hat an der Universität in Freiburg Mathematik und Geografie studiert.


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Cathédrale St-Dié-des-Vosges, Lothringen

Die Linde, die links im Bild zu sehen ist, soll etwa 800 Jahre alt sein…


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rechts im Bild: der unvollendete Kreuzgang

An der oberen Meurthe


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Und weiter ging es nach Lunéville, wo wir unser Hotel für die nächsten Tage gebucht hatten.



Das Hotel Les Pages befindet sich direkt gegenüber vom Schloss von Lunéville.
Das Schloss ließ Herzog Leopold von Lothringen zwischen 1703 und 1720 von den Baumeistern Pierre Bourdict, Nicolas Dorbay und vor allem Germain Boffrand errichten.

Das Meisterwerk der Architektur des 18. Jahrhunderts wird auch als „lothringisches Versailles“ bezeichnet und wurde im Jahr 1901 als „monument historique“ klassifiziert.
Der letzte Herzog von Lothringen, Stanislaus I. Leszczyński, starb hier 1766 an den Verletzungen, die er durch einen Brand in seinem Zimmer erlitt. Dieses Datum markiert die Annexion des Herzogtums Lothringen durch Frankreich. Die ehemals fürstlichen Räume gehören heute dem Verteidigungsministerium und der Rest des Gebäudes dem Conseil Général de la Meurthe-et-Moselle.

Leider wurde das Schloss im Januar 2003 bei einem Brand schwer beschädigt.
Der Conseil Général de la Meurthe-et-Moselle in Nancy sammelt Spenden zur Wiederherstellung der durch den Brand zerstörten Teile des Schlosses.

Von unserem Hotelzimmer konnten wir auf einen Teil des Schlosses schauen.


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Zum Hotel gehört auch ein Restaurant „Le Petit Comptoir”, wo man sehr fein Essen kann.
Da das Restaurant am Sonntagabend geschlossen hat, und wir sowieso keinen großen Hunger hatten, weil es draußen so heiß war, haben wir uns mit unseren belegten Broten, die wir vom Reiseproviant noch übrig hatten, begnügt.
Das Zimmer war übrigens mit Klimaanlage ausgestattet, außerdem Wi-Fi zum kostenlosen Surfen im Internet, Fernseher, Heißwasserkocher und Tablett mit Tee, Kaffee und Keksen, breites französisches Bett, großzügige Dusche und separates WC.
Als erstes haben wir dann einen kleinen Spaziergang in den Schlosspark unternommen.
Dort gab es einen sonntäglichen Tanztee beim Musikpavillon mit Bewirtung…


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Und den Abend haben wir dann in einem kleinen Café, in dem man – typisch für Frankreich – auch Sportwetten abschließen kann, haben wir unseren ersten Urlaubstag bei Bier und Pastis und dem Fußball EM Finale ausklingen lassen…


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Feierabend-Cocktailzeit: Campari Champagner

Campari-Champagner-Cocktail


Jetzt kann man abends oft wieder draußen sitzen und die Sonne genießen. Das heißt, Freitagabend ist Cocktailzeit!
Es darf gechillt werden…


Campari2


Das Markgräflerland ist die Toskana Deutschlands, warum also nicht mit einem italienisch anmutenden Cocktail zur Einstimmung auf das Wochenende: Campari Champagner.
Statt Champagner haben wir jedoch einen badischen Winzersekt in Glas gemogelt.


Campari Champagner


Zutaten:
• 3-4 cl Campari
• 1 Spritzer Grand Marnier (oder Cointreau)
• Spritzer von einer Zitronenscheibe
• Winzersekt

Campari und Grand Marnier in einen Sektkelch geben, mit Zitronenscheibe abspritzen und mit Winzersekt/Champagner auffüllen.


Campari Cocktail 2


Campari Champagne


Ingredients
3-4 cl Campari
1 dash of Grand Marnier (or Cointreau)
 1 slice of lemon
Winzersekt

Give Campari and Grand Marnier  in a champagne glass, slightly squeze lemon slice and add to the glass. Fill up with sparkling wine / champagne.

 

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#Skrädmjöl – Mårbackakaka (Rezept aus Schweden) mit Blaubeeren und Sahne

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Das Originalrezept für den Mårbackakaka habe ich vor vielen Jahren aus einem Urlaub in Schweden mitgebracht und seither wird es immer wieder mal gebacken – mit verschiedenen Varianten.
Das Skrädmjöl (geröstetes Hafermehl) bekomme ich immer von einer lieben Bekannten aus Schweden mitgebracht.
Man kann daraus auch feine Waffeln oder Drömmar (schwedische Kekse) backen – hier geht’s zu den bisher veröffentlichten Rezepten mit Skrädmjöl.


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Mårbackakaka mit Blaubeeren und Sahne
(Kuchen mit geröstetem Hafermehl) aus Schweden


Zutaten für einen quadradischen Kuchen
(Springform 24 x 24 cm)

• 200 g Butter
• 250 ml Zucker (im IKEA Metallmessbecher abgemessen)
• 3 Eier
• 200 g geröstetes Hafermehl
(„Skrädmjöl” von der Stöpafors Mühle in Sunne)
• 1 gehäufter Teelöffel Backpulver
• 1 Esslöffel Wasser
• 3 Tropfen Bittermandelöl oder einen Teelöffel Mandelextrakt
• 250 – 300 g Blaubeeren/Heidelbeeren

In einer Schüssel die Butter mit Zucker schaumig rühren, die Eier nach und nach hinzufügen. Rühren bis eine cremige Masse entsteht.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen, über die Eiermasse sieben, Aroma und Wasser zugeben und unterheben.
Eine Springform 24 x 24 cm einfetten, die Teigmasse einfüllen. Die Blaubeeren darauf verteilen.

Den Kuchen 50-55 Minuten bei 175°C backen. Abkühlen lassen, aus der Form nehmen.

Mit Schlagsahne servieren.


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Swedish cake with skrädmjöl and blueberries

Ingredients for a square springform 24 x 24 cm):

200 g butter
250 ml sugar (IKEA metal measuring jug)
3 eggs
200 g skrädmjöl (toasted oatmeal flour, Stöpafors Kvarn, Sunne, Sweden)
1 teaspoon baking powder
1 tablespoon water
3 drops oil of bitter almonds or 1 teaspoon almond extract
250  – 300 g blueberries

Prepare batter with “KitchenAid”: Stir butter and sugar until soft, add the eggs one by one. Stir until creamy. Mix flour with baking powder and  sift over the creamy mass. Add flavouring and water and fold in.
Butter springform, fill in the batter and decorate with blueberries.

Bake at 175°C for 50-55 minutes. Allow to cool then take out of the springform.

Serve with whipped cream.

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Erfrischender Wassermelonen-Smoothie

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Wassermelonen  – der geschmackliche Inbegriff von Sommer, Sonne Strand und Meer.
Kindheitserinnerungen von den Sommerferien an der Adria werden wach, als man mit Genuss ein Stück Melone vertilgte und vorher die großen braunen Kerne herauspulen musste.
Der Saft sabberte über’s Kinn – aber uns hat es damals nicht gestört, denn wir waren sowieso den ganzen Tag im und um’s Wasser herum unterwegs.

Inzwischen gibt es kernarme Wassermelone-Sorten, die längst nicht mehr so schmecken, wie damals. Kommt euch das auch so vor?
Mit diesem Wassermelonen Smoothie kann man jedenfalls die Erinnerungen von früher wieder hervorholen und dabei noch gepflegt aus dem Glas trinken.
Melone für Fortgeschrittene mit Zitrone und Minze!


Melonen Smoothie 2


Wassermelonen Smoothie


 Zutaten

• ½ Wassermelone
• Saft einer halben Zitrone
• zwei Esslöffel Honig (alternativ auch zwei Esslöffel Rohrzucker)
• Blätter von 1 Zweig Minze und ein paar Blätter für die Deko
• 12 Eiswürfel


Zubereitung:

Das Fruchtfleisch von einer halben Wassermelone in kleine Würfel schneiden, zusammen mit dem Zitronensaft, dem Honig, den Minzeblättern und den Eiswürfeln in den Mixer/Blender geben und pürieren. Anschließend in ein Glas geben, mit Minzeblättern dekorieren und servieren.


Watermelons – the taste of summer, sun, beach and sea.
Childhood memories of the summer holidays on the Adriatic become awake:
…when you were eating a piece of melon with pleasure and previously had to pick out the large brown seeds.

The juice dribbled over your chin – but you didn’t care, because you were out all day – in and around the sea.

Meanwhile, there are seedless watermelon varieties that no longer taste as back then. Same with you?
Anyway, this watermelon smoothie can bring back the memories of times gone by and after all you can drink it out of a glass without having the juice dripping and sticking all over.


Melonen Smoothie 3

Watermelon smoothie

Ingredients

½ watermelon
Juice of half a lemon
two tablespoons of honey
leaves from 1 sprig of mint and a few leaves for decoration
12 ice cubes

Preparation:
Cut the flesh of half a watermelon into small cubes.Put in a blender, together with lemon juice,  honey, mint leaves and ice cubes and puree.
Then pour into a glass, garnish with some mint leaves and serve.

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Bellini – aus Venedig mitgebracht

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…. und neulich hatten wir dann auch mal den Bellini, den wir als Souvenir aus Venedig mitgebracht hatten kalt gestellt und probiert.

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Bellini Venedig3
Bellini ist ein Cocktail-Aperitif mit Saft und Fruchtfleisch aus weißen italienischen Pfirsichen. Kaloriengehalt 57 kcal/100 g, Alkoholgehalt 5% Vol. Gut gekühlt servieren.

Wer den Bellini selber machen möchte, findet hier das Rezept (es gibt ja noch italienische, weißfleischige Pfirsiche….)

Wir haben den Bellini diesmal in einem Martini-Glas mit Zuckerrand serviert, dazu italienisches Knabber- bzw. Aperitifgebäck (Taralli). Für den Zuckerrand schneidet man eine Zitrone in der Mitte durch und presst den Saft aus. Dann streut man etwas Zucker auf einen flachen Teller, taucht den Glasrand zuerst in den Zitronensaft, dann in den Zucker – fertig ist der Zuckerrand.

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Nochmal zur Erinnerung – so sah der Bellini in Harrys Bar in Venedig aus:

Harrys Bar 3

So sah der frische, selbstgemachte Bellini aus – der dem Original mindestens ebenbürtig ist:

Bellini7Und hier der in Venedig gekaufte Bellini:

Bellini Venedig6

Und welcher jetzt am besten geschmeckt hat? Es waren alle gut, auf jeden Fall haben alle nach Sommer und Sonne geschmeckt – bevorzugen würde ich natürlich den preisgünstigen, selbst gemachten.

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Ein perfekter Urlaubstag – daheim im Markgräflerland!

Gestern war der perfekte Urlaubstag zu Hause – nämlich im Markgräflerland, eines der schönsten Fleckchen in Deutschland.

Am Vormittag hatte ich Blumen und Kräuter für meinen Garten eingekauft und gleich eingepflanzt. Dann hatten wir ein feines Mittagessen mit Rinderfilet Spiessen und Penne-Salat, und am Nachmittag, weil die Sonne dann so richtig schön war, sind wir ein wenig raus in die Natur.  Am Weinort Auggen vorbei, über die Rapsfelder und das Rheinsträsschen nach Steinenstadt. Dort gibt es ein kleines Naturschutzgebiet in der Nähe des Rheins – mit wunderschönen Wiesen, auf denen im Frühjahr wilde Orchideen blühen. Und zum krönenden Abschluss sind wir noch ins neu eröffnete Eiscafé Dolce & Amaro nach Neunburg am Rathausplatz. Das ist nämlich der Besitzer unserer bisherigen Lieblingseisdile Azzurro in Müllheim, der früher schon in Neuenburg sein Eiscafé hatte. Für den Markgräfler gab es einen Pistazienbecher und für mich einen Ananasbecher mit Mango- und Vanilleeis. Mmmmh! Das beste Eis weit und breit – und alles mit den besten natürlichen Zutaten, wie es auf der Eiskarte versprochen wird. Künstliche Farbstoffe oder Aromen sind hier ein Tabu.

Zu Hause konnte ich dann meine Maiglöckchen und Akeleien im Vorgarten bestaunen….

Fotos von den neuen Kräutern im Garten folgen.

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Mein Mann kann: Freitagsfisch – Spaghetti aglio, olio, peperoncino mit Garnelen

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Ich glaube, es färbt langsam ab – meine Kocherei nämlich auf den Markgräfler. Er hat das Kochen entdeckt und das macht er ganz hervorragend – mit ein wenig Anleitung von der Markgräflerin natürlich. Gestern abend war es wieder soweit. Ich wurde bekocht.

Vergangenes Jahr waren wir über Ostern in der Toskana unterwegs und waren unter anderem auch an einem Tag auf der Insel Elba. In einem kleinen Fischerdorf (Marciana Marina) gab es den Laden einer Familie, die selbst angebaute Kräuter verkauft. Eine Mitreisende hatte so sehr von dem Pastagewürz für Aglio, Olio, Peperonciono Sauce geschwärmt, dass ich auch einen Beutel davon erstanden habe. Bisher hat das Gewürz auch schon den Weg in eine Tomatensauce gefunden, heute gab es den Versuch mit Garnelen.

Elba Pasta Gewuerz

Spaghetti Aglio, Olio, Peperoncino mit extra Knoblauch und Garnelen

Ein wenig Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen, Garnelen und abgezogene, halbierte Knoblauchzehen (Menge nach Belieben) hineingeben und anrösten. Nicht zu heiss werden lassen.
Dann die Gewürzmischung dazu geben. (Knoblauch, Peperoncino und Petersilie) . Bei Bedarf mit etwas Salz abschmecken.
Die Spaghetti nach Packungsanweisung al dente kochen. Die Sauce mit 2-3 Esslöffeln des Kochwassers mischen, dann das Wasser abschütten. Die Sauce zu den Spaghetti in den Topf geben und gut mischen. Sofort mit etwas gehackter Petersilie servieren. Dazu stellt man frisch geriebenen Parmesan auf den Tisch.

Hier geht es zum Rezept für Spaghetti Aglio, Olio, Peperoncino ohne die Gewürzmischung.

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Ganz schnell und einfach!

In dem Fischerdorf gab es noch ein weiteres Souvenir, das auf der Insel gemacht wird – „Aqua dell’Elba” – Wasser aus Elba. Nicht etwa das Meerwasser, sondern feinstes Parfum und Eau de Toilette mit Kräutern und Blüten von der Insel! Die Markgräflerin bekam auch eines vom Markgräfler geschenkt. Mit gewissem Eigennutz – wir haben ein Unisex Eau de Toilette gekauft, was beide benutzen können. Ein sehr feiner Duft, der uns an das blaue Meer vor Elba erinnert…

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