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Mittwochspasta: Bärlauch Ravioli mit Bärlauch-Sahnesauce und Belper Knolle


Die Bärlauchsaison hat schon wieder angefangen. In meinem Garten habe ich auch schon wieder jede Menge davon, der grüne Teppich rund um den Kompost wird jedes Jahr größer.



Im Supermarkt gab es im Kühlregal Ricotta-Bärlauch Ravioli, dazu habe ich eine schnelle Bärlauch-Sahnesauce gemacht und als besonderes Highlight habe ich Belper Knolle  (das ist ein spezieller Käse aus der Schweiz, der die Form eines Trüffels hat) darübergestreut – Köstlich.



Wenn Ihr keine Bärlauch-Ravioli bekommen solltet, könnt Ihr stattdessen auch Ravioli mit anderer Füllung nehmen oder einfach Suppenmaultaschen. Tortellini passen auch hervorragend zu der Sauce. Die Sauce kann man, wenn die Bärlauchsaison vorbei ist, auch mit Schnittlauch machen.



Bärlauch-Ravioli mit Bärlauch-Sahnesauce und Belper Knolle


Zutaten
• Bärlauch Ravioli
• gekörnte Gemüsebrühe
• 1 Esslöffel Butter
• 1 Esslöffel Mehl
• Salz
• Pfeffer
• ca. 200 ml Milch
• etwas Weisswein
• ein wenig Sahne
• fein gehackter Bärlauch
• Belper Knolle

Zubereitung
Die Ravioli nach Packungsanleitung zubereiten.
Für die Sauce die Butter schmelzen, das Mehl hinzugeben und mit einem Schneebesen verrühren.
Die Milch nach und nach angießen, dabei ständig rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Dann noch etwas von dem Pasta-Kochasser angießen und einen Teelöffel gekörnte Brühe dazugeben, aufkochen lassen. Mit etwas Sahne verfeinern und mit Salz, Pfeffer und ein wenig Weisswein abschmecken. Kurz vor dem Servieren den fein gehackten Bärlauch in die Sauce rühren.
Die Ravioli aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und zusammen mit der Sauce auf Tellern anrichten. Mit gehobelter Belper Knolle bestreuen – fertig. Mmmmmh!



Wild garlic ravioli with creamy wild garlic sauce and Belper Knolle (Swiss cheese)


 Ingredients
ravioli filled with ricotta and wild garlic
granulated vegetable stock
1 tablespoon butter
1 tablespoon flour
salt
pepper
approx. 200 ml milk
some white wine
a little cream
Finely chopped wild garlic
Belper Knolle

Preparation
Prepare the ravioli according to the instructions on the packet.
For the sauce, melt the butter, add the flour and mix with a whisk.
Add the milk little by little, stirring constantly so that no lumps form.
Then pour in some of the pasta cooking water and add a teaspoon of granulated stock, bring to the boil.
Add a dash of cream and season with salt, pepper and a little white wine. Just before serving, stir the finely chopped wild garlic into the sauce. Lift the ravioli out of the water, drain and arrange on plates together with the sauce. Sprinkle with planed Belper Knolle – done.

Amerika, Fotografie, Markgraeflerland, Schweiz

Edward Hopper in der Fondation Beyeler


Edward Hopper (1882 – 1967) ist einer der bedeutendsten amerikanischen Maler. Zahlreiche seiner weltberühmten Bilder, die für gewöhnlich nur in den USA zu bewundern sind, werden derzeit in der Fondation Beyeler in Riehen präsentiert.
Der Markgräfler und die Markgräflerin haben die Ausstellung am ersten Wochenende besucht. Zwar hatten viele andere bei dem scheusslichen Regenwetter am Sonntag die gleiche Idee, aber wir waren frühzeitig dort und vor dem ganz großen Besucherandrang am Nachmittag wieder auf dem Heimweg.
Die Ausstellung ist sehr sehenswert und eigentlich kommt man, wenn man im Markgräflerland zu Hause ist, gar nicht daran vorbei – nicht nur in Basel und der näheren Umgebung von Basel wird man darauf aufmerksam gemacht – selbst auf dem Bahnsteig des Müllheimer Bahnhofs hängt ein riesiges Ausstellungsplakat mit einem der bekanntesten Bilder des Künstlers – Cape Cod Morning / Morgen in Cape Cod (1950)


In Lörrach auf dem Weg zur Fondation Beyeler

In der Ausstellung war das eines der Bilder, die nicht fotografiert werden durften, aber einen Ausschnitt davon gibt es als kostenloses Poster auf der Innenseite des Folders zur Ausstellung, den man am Eingang des Museums bekommt.

Menschen sind in Hoppers Bildern meist allein oder zu zweit wiedergegeben.

In Cape Cod Morning ist eine Frau im Profil zu sehen.  Sie steht im Erker eines Hauses und ist durch die Architektur physisch von der Aussenwelt abgeschirmt. Ihre Körperhaltung ist angespannt: Sie stützt sich mit den Händen auf einen Tisch, lehnt sich nach vorne und schaut aufmerksam nach draussen. Ihr Blick richtet sich auf etwas, das sich ausserhalb des Bildraums befindet. Die Fokussierung auf das für den Betrachter nicht Sichtbare ist typisch für Hoppers Figurendarstellungen. Dadurch erzeugt er in diesem Gemälde eine besondere Spannung.

Das Bild hängt im Saal 6, genauso wie Two Puritans (Zwei Puritaner), 1945 – welches auch nicht fotografiert werden darf. Bei Letzterem handelt es sich um zwei Gebäude. Die Darstellung von Häusern ist eines der wichtigsten Themen in Edward Hoppers Werk, und er hat fast nur Häuser gemalt, die alt genug sind, um Geschichten zu erzählen oder um verborgene Erinnerungen bei den Betrachtern wachzurufen.


Lombard’s House, 1931
Lombards Haus



Mowfield Plantation, 1942
Die Mowfield-Plantage
(Das Familienanwesen der Schriftstellerin Elisabeth Amis Cameron Blanchard in North Carolina)



Häuser stehen bei Hopper für die unsichtbaren Welten derer, die in ihnen gewohnt haben.


Cape Cod Morning 1950 (Detail)

Unter den mehr als 60 Gemälden und Aquarellen aus Museen und Privatsammlungen finden sich ikonische Meisterwerke ebenso wie grossartige Entdeckungen. Erstmals rücken dabei die faszinierenden Landschaftsbilder in den Mittelpunkt einer Ausstellung. In ihnen erkundete Edward Hopper die Beziehung von Mensch und Natur. Während auf dem Land die Spuren der modernen Zivilisation immer deutlicher sichtbar wurden, entstanden in den Städten neuartige Landschaften. Zu Hoppers Lieblingsmotiven zählten Leuchttürme, Segelboote, ebenso wie Strassen, Tankstellen, Scheunen und Eisenbahnen.

In seinen Kompositionen prägte der Künstler einen neuen Blick auf die Landschaft und die Welt. Die raffinierte Farbwirkung und das dramatische Spiel von Licht und Schatten machen die Darstellungen der Weiten Amerikas, der Strände der Ostküste und der Grossstadt-Landschaften zu einem visuellen Erlebnis. Mit unvergleichlicher Meisterschaft ist es dem Künstler gelungen, dem Einfluss der Umwelt auf das Innenleben der Menschen Anschaulichkeit zu verleihen. Zu Recht gilt Hopper als der grosse Maler des modernen Lebens. Seine Werke hallen bis heute in Kunst, Literatur und Kino nach.

Als weiteres, Highlight wird in einem Ausstellungsraum der 3D-Kurzfilm Two or Three Things I Know about Edward Hopper des renommierten Regisseurs und Fotografen Wim Wenders (Paris, Texas; Der Himmel über Berlin; Don’t Come Knocking) gezeigt. Die von Edward Hoppers „American Spirit“ angeregten Aufnahmen sind in spektakulärer 3D-Projektion zu sehen.

Organisiert von der Fondation Beyeler in Kooperation mit dem Whitney Museum of American Art, New York, in dessen Beständen sich die weltweit grösste Hopper-Sammlung befindet.


Saal 1: Railroad Sunset, 1929
Bahndamm bei Sonnenuntergang



Saal 2: Square Rock, Ogunquit, 1914
Quadratischer Felsen, Ogunquit



Mir persönlich hat dieses Küsten-Bild besser gefallen:



Le Bistro or The Wine Shop, 1909
Das Bistro oder Die Weinhandlung



Saal 3: Cobb’s Barns, South Truro, 1930-1933
Cobb’s Scheunen, South Truro



The Camel’s Hump, 1931
Der Kamelhöcker



Saal 4: 5 A.M., 1937
Fünf Uhr morgens



Bei einem Aufenthalt in Maine 1927 hat Edward Hopper eine ganze Reihe mit Bildern einem der zwei Leuchttürme auf Cape Elisabeth gewidmet, deren Grundmauern aus dem 18. Jahrhundert stammen.
Hoppers Vorliebe für das Motiv der Leuchttürme hängt wohl mit seiner Idee von unbegrenzten Landschaftsdarstellungen zusammen: Leuchttürme bieten Orientierung in der grenzenlosen, sich stetig verändernden Natur.


Saal 4: Lighthouse Hill, 1927
Hügel mit Leuchtturm



Saal 4: The Lee Shore, 1941
Die Leeküste



Jo Sketching at Good Harbor Beach, Gloucester (MA)“, 1925-28



Für Edward Hoppers Frauendarstellungen spielte Josephine Nivison Hopper eine besonderer Rolle.  Seit ihrer Heirat 1924 stand sie ihrem Mann für alle weiblichen Figuren Modell, wobei ihre charakteristischen Züge in den Gemälden jedoch stets abgewandelt und abstrahiert wurden.


Saal 4: The Bootleggers, 1925
Die Schmuggler



Von der Küste und Landschaften in die Stadt:

Saal 5: Bridle Path, 1939
Reitweg
im New Yorker Central Park



Saal 5: The City, 1927
Die Stadt



Saal 6: Second Story Sunlight, 1960
Sonnenlicht im ersten Stock



Edward Hopper malte Second Story Sunlight sieben Jahre vor seinem Tod während seiner letzten Schaffensphase, in der die Lichtwahrnehmung zu seinem Hauptthema wurde. Auch in diesem Gemälde hat er die Hausfassaden im gleissenden Sonnenlicht wiedergeben.



Im ersten Stock des mittleren Hauses sonnt sich eine auf einer Balkonbrüstung sitzende Frau im Bikini. Es scheint, als habe die Person neben ihr für einen Moment ihre Zeitung sinken lassen, um die Sonnenstrahlen im Gesicht zu geniessen.
Durch seine Lichtregie lässt der Maler in diesem Werk ein eindrucksvolles Spiel von Hell und Dunkel entstehen. Während die Farben im konzentrierten Licht leuchten, scheint von den Schatten daneben eine unmittelbare Bedrohung auszugehen.
Die kantigen Formen der lichtüberfluteten Häuser treten durch die Schatten umso deutlicher hervor und setzen sich markant von dem angernzenden Wald im Hintergurnd ab.


 


Road and Rocks, um 1962
Strasse und Felsen


 


First Branch of the White River, 1938
Erster Flussarm des Wite River



Portrait of Orleans, 1950



Gas, 1940
Benzin



Hoppers Gemälde einer Tankstelle zählt zu seinen wichtigsten Bildschöpfungen. Die Komposition ist zunächst  einmal eine ausgeklügelte Inszenierung von ineinander übergehenden Lichtstimmungen: auf der einen Seite die Dämmerung, der Wechsel vom Tag zur Nacht, der die Atmosphäre des Werks ausmacht; auf der anderen Seite das artifizielle Licht in den Fenstern der Tankstelle, dessen Quelle nicht zu sehen ist und das sich in Lichtflecken ausserhalb des Gebäudes abbildet. Der Unergründlichkeit des Waldes, der eine sich im Dunkel verlierenden Strasse säumt, steht die regelmässige Reihe der drei Zapfsäulen gegenüber. Ihre perspektivische Verkürzung verstärkt den „Sog“ in die Tiefe des Bildes.
Pegasus, das geflügelte Ross der Dichter, Sinnbild für die Höhenflüge der Fantasie, scheint sich hier über dem Wald zu erheben. Wie klein und unbedeutend wirkt der Tankwart demgegenüber. Es ist nicht klar, was er eigentlich tut, jedenfalls scheint er nicht an den Gedankenflügen teilzuhaben, die das Bild auslöst.



Die Zitate stammen aus den Saaltexten.

Backen, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Kartoffeln, Rezepte, Schweiz

Plain in Pigna: Ofenrösti nach einem Rezept aus dem Bündnerland, Schweiz


Heute habe ich mal ein typisches Gericht aus der Schweiz auf dem Teller.
Bei „Plain in Pigna” handelt es sich um eine Spezialität aus dem Engadin und heißt soviel wie „Voll im Ofen”. Früher wurde wurde diese Art von Ofenrösti im Stubenofen (Kachelofen) gebacken.
Dieses unkomplizierte Rezept gelingt ganz einfach auch im normalen Backofen in der heimischen Küche.

Es besteht aus Kartoffeln, Polenta, ein wenig Mehl, Milch, rohem Schinken, Speck und Salsiz, das ist eine Spezialität des Schweizer Kantons Graubünden – eine luftgetrocknete oder geräucherte Rohwurst, welche in vielen verschiedenen Varianten hergestellt wird. Als Grundzutat wird Schweinefleisch verwendet. Es werden auch Salsiz mit Wildfleisch wie Hirsch, Gams oder Wildschwein oder mit Fleisch von anderen Nutztieren wie Rind, Pferd, Schaf/Lamm hergestellt.

Ich hatte Salsitz mit Hirschfleisch – sehr fein.
Salsiz isst man vor allem am Stück oder in Scheiben geschnitten zusammen mit Brot.

Zu Plain in Pigna passt Feldsalat oder auch Apfelmus.



Plain in Pigna


Zutaten
(Für 4 Personen)
• 1 Salsitz à 95 g
• 1 kg festkochende Kartoffeln
• 120 g Rohschinken, fein gewürfelt
• 100 g Speck, fein gewürfelt
• 2 Esslöffel Mehl
• 100 ml Milch
• 60 g grober Maisgrieß (Polenta)
• Salz
• Pfeffer
• 50 g Butter
• 4 Esslöffel Preiselbeeren aus dem Glas
• Schnittlauchröllchen

Zubreitung
Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
Das Backblech mit etwas Butter ausstreichen. Salsitz in Würfelchen schneiden. Kartoffeln schälen und auf der Röstiraffel reiben. In ein sauberes Küchentuch geben und gut ausdrücken.
Kartoffeln, Salsiz, Rohschinken, Speck Mehl, Milch und Maisgrieß in eine Schüssel geben und mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Masse in das Blech geben und gleichmäßig verteilen. Butter in Flöckchen schneiden und auf der Kartoffelmischung verteilen.
In der Ofenmitte ca. 50 Minuten überbacken.
Plain in Pigna mit Schnittlauchröllchen bestreuen und mit den Preiselbeeren servieren.



Plain in Pigna – Swiss Rösti dish from the oven


Ingredients
(For 4 people)
1 Salsitz  (95 g)
1 kg waxy potatoes
120 g ham, finely diced
100 g bacon, finely diced
2 tablespoons flour
100 ml milk
60 g coarse corn semolina (polenta)
Salt
Pepper
50 g butter
4 tablespoons cranberries from the jar
Chive rolls

Preparation
Preheat the oven to 180 °C = 356 °F. Butter the baking tray. Cut the Salsitz into cubes. Peel the potatoes and grate them on the Röstiraffel (potato grater).
Pour into a clean kitchen towel and squeeze out very well. Put potatoes, Salsitz, ham, bacon, flour, milk and corn semolina in a bowl and mix. Season to taste with salt and pepper. Pour the mixture onto the baking tray and distribute evenly. Cut butter into flakes and place on top of the potato mixture. Bake in the middle of the oven for approx. 50 minutes.
To serve, sprinkle the „Plain in Pigna“ with chive rolls. Serve with the cranberries. Lamb’s lettuce or apple sauce go well with it.

Dessert, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Resteverwertung, Rezepte, Schweiz, Vegetarisch

Fotzelschnitten aus Resten vom Dreikönigskuchen mit Dosenpfirsichen


Heute ist nochmal Resteverwertung angesagt. Vom gestrigen Dreikönigskuchen aus der Schweiz war noch was übrig.


selbstgemachter Dreikönigskuchen aus Hefeteig –  wie in der Schweiz

Das Hefegebäck mit Rosinen war auch schon leicht trocken. Deshalb habe ich, wie bereits mit Resten von der Neujahrsbrezel, Arme Ritter – auch Rostige Ritter genannt – gemacht.
In der Schweiz heissen die übrigens Fotzelschnitten – deshalb auch das Rezept aus der Schweiz.
Diesmal gab es aber diesmal keine Sauerkirschen, sondern Pfirsiche aus der Dose.



Fotzelschnitten – Schweiz


Zutaten
(für 4 Personen)

• 4 Eier
• 1,5 dl Milch (=150 ml)
• 1 Prise Salz
• 1 Teelöffel Zimt
• 100 g Zucker
• 500 g Dreikönigskuchen, Hefezopf oder Brot vom Vortag
• Bratbutter (Butterschmalz) zum Braten

Zubereitung
Die Eier mit Milch und Salz in einer Schüssel verklopfen. Zimt und 100 g Zucker in einem flachen Teller mischen. Dreikönigskuchen in 12 Scheiben schneiden.
Nacheinander in der Ei-Milch-Mischung wenden.

Bratbutter in einer beschichteten Bratpfanne erhitzen. Die Kuchenscheiben beidseitig je ca 2. Minuten anbraten. Portionenweise im Zimtzucker wenden und sofort mit Pfirsichen (oder) Apfelmus servieren.


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Feierabendcocktail: TSCHI ES EJ (GSA)


Der Bruder der Markgräflerin hatte ihr zum Geburtstag ein Drei-Monats-Abo für Cocktail-Boxen vom Drink-Syndikat geschenkt.
Das funktioniert ähnlich wie die Kochboxen von Hello Fresh. Einmal im Monat kommt ein Päckchen mit den Zutaten für drei Rezepte für je zwei Personen. Diese sind dann in kleine „Apothekerfläschchen“ gefüllt. Tolle Idee, würde doch sonst die Hausbar vor lauter Bar-Sirups, verschiedenen Gin-, Whisky-, Bitter- und Vermouth-Sorten doch schnell aus allen Nähten platzen – oder die angefangenen Flaschen stehen mitunter Jahrzehnte im Schrank.
Außerdem ist es die Gelegenheit, auch mal ausgefallene Rezepturen mit Gurkengeist, Tomatenessig oder dunkler Schokolade auszuprobieren, wie man sie sonst nur von Bartendern in der Großstadt bekommt. Ein paar Zutaten, wie z.B. Limetten muss man aber schon noch selbst im Lebensmittelmarkt besorgen.



Die Homepage des Drink-Syndikats verspricht:

Unbottle the Bartender in you

Mit uns ganz einfach die besten Drinks der Welt zu Hause mixen. Jedes Set enthält exklusive Spirituosen und handverlesene Zutaten wie Tinkturen und Liköre, Rezepte von Weltklasse-Bartendern und Tipps für ein Mixen ohne Barwerkzeuge in Deiner Küche.

Cocktails im Briefkasten

Die Sets sind schnell und innerhalb von 1 – 3 Werktagen bei Dir. Mit allem drin, was Du brauchst, um einen fantastischen Abend Zuhause mit Deinen Freunden zu verbringen. Vom Tonic bis zum Pfefferkorn, wir haben alles mit Liebe geplant und verpackt.

Drei Rezepte, Sechs Drinks

In jeder Box erwarten Dich drei verschiedene Rezepte und alle Zutaten, um jedes Rezept zweimal zu mixen. Macht also sechs Drinks und eine Menge Spaß. Freu Dich auf Rezepte von den besten Bartendern der Welt, Premium-Zutaten, Stories und viel How-To.

Das erste Paket, das an meinem Geburtstag vom Postboten gebracht wurde, war nach dem Motto „Made in GSA“ gefüllt.
GSA steht für Germany, Switzerland, Austria – oder auf Deutsch D-A-CH. Darin enthalten waren Rezepte der Gewinner-Cocktails des Cocktail-Wettbewerbs „Made in GSA“ 2019 des auf Cocktails spezialisierten „Mixology-Verlags„. Die Zutaten müssen bei diesem Wettbewerb aus den genannten Ländern stammen.


 


TSCHI ES EJ


Der Siegercocktail 2019 stammt von Valentin Bernauer aus der Wiener Bar „Botanical“ Garden“. Er verbindet zwei österreichische Produkte, Puchheimer Zirbengeist und Gölles Tomatenessig, mit rotem Wermut aus dem Hause Belsazar sowie Blütenhonig. Final toppt er den Drink mit dem trockenen Swiss Mountain Spring Tonic Water aus der Schweiz, heißt es in der beiliegenden Rezeptkarte.

Zutaten
(für 1 Drink)
• 45 ml Belsazar Red – Tomatenessig Mixtur
• 20 ml Puchheimer Steirische Zirbe
• 1 Teelöffel (Blüten-)Honig
• 100 ml Swiss Mountain Spring Dry Tonic
• Eiswürfel
• Tomatenstengel (grün) als Deko

Zubereitung

Die Belsazar Red – Tomatenessig Mixtur in der Flasche vorher schütteln. Alle Zutaten außer Tonic Water in einen mit Eis gefüllten Shaker geben. Kräftig schütteln, den Becher dabei auch mal auf den Kopf stellen, denn der Honig sammelt sich sonst am Boden des Mixbechers.

Die Flüssigkeit in ein mit Eiswürfeln gefülltes Longdrink-Glas abseihen. Anschließend mit Tonic Water auffüllen und mit Tomatenstengel garnieren.



Tschi Es EJ

The winning cocktail 2019 by Valentin Bernauer from the Viennese bar „Botanical“; Garden. It combines two Austrian products, Puchheimer Zirbengeist and Gölles Tomatenessig, with red vermouth from Belsazar and blossom honey. Finally he tops the drink with the dry Swiss Mountain Spring Tonic Water from Switzerland.

Ingredients
45 ml Belsazar Red – tomato vinegar mixture
20 ml Styrian Swiss stone pine from Puchheim
1 teaspoon (blossom) honey
100 ml Swiss Mountain Spring Dry Tonic
Ice cubes
Tomato stems (green) for decoration

Preparation

Shake the Belsazar Red – tomato vinegar mixture in the bottle beforehand. Put all ingredients except Tonic Water in a shaker filled with ice. Shake vigorously, turning the beaker upside down, otherwise the honey will collect at the bottom of the beaker.

Strain the liquid into a longdrink glass filled with ice cubes. Then fill up with Tonic Water and garnish with tomato stalks.

Backen, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Herbst, Resteverwertung, Rezepte, Schweden, Schweiz, Vegetarisch, Wein, Winter

Resteverwertung: Baguette mit Raclettekäse überbacken, Röstzwiebeln, Boston Gurka


Heute gibt es ein schnelles Abendessen aus Resten – Baguette in der Mitte längs durchschneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit Schweizer Raclette-Käse belegen.
Im Ofen bei 200 °C einige Minuten überbacken, bis der Käse schön zerlaufen ist.
Zum Servieren mit Röstziebeln bestreuen und individuell mit Pfeffer und Paprikapulver würzen (ich lasse das immer weg, ich mag am liebsten den puren Käsegeschmack).
Dazu gibt es statt Essiggurken schwedisches Gurkenrelish (Boston Gurka) aus dem Glas.
Einfach, schnell und gut.
Dazu passt ein Glas Weißwein, z. B. Fendant oder Rotwein  z. B. Dôle.



This is a very quick dinner dish:
Cut baguette lenghtwise, place on a baking tray lined with baking paper, top with Swiss Raclette cheese.
Bake in the oven at 200 °C = 392 °F until the cheese has melted. To serve, sprinkle with fried onions and season to taste with pepper and paprika powder (I leave that out because I want to have the pure cheese flavour). Serve with cucumber relish (I use Swedish Boston Gurka) and white or red wine (Fendant or Dôle).

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Ferienküche aus einem Topf: One-Pot Pasta mit Cervelat

One Pot Pasta CH 1


Dieser Samstagseintopf ist in den Ferien entstanden – One Pot Pasta auf Schweizer Art.

Bisher haben mich die One-Pot-Pasta Rezepte, die es dann und wann in Zeitschriften und Blog zu sehen gab, nicht zugesagt. Pasta und alle anderen Zutaten in einen Topf werfen und zusammen kochen, was für ein Quatsch, dachte ich.
Dann habe ich dieses Rezept aus der Schweiz entdeckt und habe mir die Frage gestellt, wer eigentlich die One-Pot-Pasta Gerichte erfunden hat?

War es ein Camper, der nur einen Topf für die Ferienküche zur Verfügung hatte, oder waren es am Ende sogar die Schweizer mit ihren Älplermagronen?

Wie dem auch sei, hier ist ein köstliches Rezept mit Hörnlinudeln, Pilzen, Karotten, Mais, Cervelat und natürlich kommt zum Schluss auch noch Käse dazu!
Übrigens ist es auch ein ideales Gericht für die Feierabendküche.
En Guete!


One Pot Pasta CH 3


One pot Pasta mit Cervelat


Zutaten
(Für 4 Personen)
• 350 g Teigwaren (z.B. grobe Hörnli)
• 4 Cervelats (je ca. 100 g), geschält, halbiert, in Scheiben
• 1 Dose Maiskörner (ca. 275 g), abgespült, abgetropft
• 300 g Rüebli, in feinen Scheiben
• 250 g Champignons, geviertelt
• 1 Dose gehackte Tomaten (ca. 400 g)
• 700 ml Fleischbrühe
• wenig Pfeffer

Zum Servieren
• 200 ml saure Sahne oder Schmand
• 80 g geriebener Gruyère
• 2 Esslöffel Petersilie, fein geschnitten

Und so wirds gemacht
Teigwaren und alle Zutaten in einen großen Topf geben, mischen, aufkochen. Zugedeckt unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze kochen, bis die Teigwaren al dente sind, würzen.

Zum Servieren saure Sahne, Käse und Petersilie unter die Teigwaren mischen.

Dazu passt:
Blattsalat


One Pot Pasta CH 2


One pot Pasta with Cervelat


Ingredients
(For 4 persons)
For the pasta
350 g pasta

4 Cervelats (approx. 100 g each), peeled, halved, cut into slices
1 can of sweet corn grains (approx. 275 g), rinsed, drained
300 g carrots, finely sliced
250 g mushrooms, quartered
1 tin chopped tomatoes (approx. 400 g)
700 ml meat broth
little pepper

To serve
200 ml sour cream
80 g grated Gruyère
2 tablespoons parsley, finely chopped

Preparation

Add the pasta and all the other ingredients in a large pot, mix and bring to the boil.
Cover and cook over medium heat, stirring occasionally until the pasta is al dente.
Season.

To serve, add sour cream, cheese and parsley to the pasta and fold in.

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Mein Mann kann: Branchli-Schoko-Croissants oder Schoggi-Gipfeli zum 1. August


Der Markgräfler hat für den Osterbrunch schon einmal Kinder-Schoko-Croissants gebacken. Zwischenzeitlich hat er das Rezept auch mal mit Yogurette bzw. dem Discounter-Produkt Erdbeer-Joghurt ausprobiert.


Mini Croissants Yogurette 1


Passend zum Schweizer Nationalfeiertag hat er jetzt für die feinen Schoko-Croissants auf eine Spezialtiät unserer Nachbarn zurückgegriffen: Branches, Branchli oder Schoggi-Stängeli (z.B. Branches Classic von der Migros-Tochter Chocolat Frey). Er war aber nicht der Einzige mit dieser Idee, die Schoggi-Gipfeli sind in der Schweiz bei  Kindergartenfesten beliebte Mitbringsel, wie eine schnelle Suche im Netz zeigt.


Schweiz_1August_Blech


Das tolle daran – das Rezept ist super einfach, und es braucht nur drei Zutaten: fertigen Blätterteig, Schoggi-Stängeli und ein Ei.


Kinder-Schoko-Croissant
Das Original mit Kinder-Riegeln …

Kinderriegel Croissants puff pastry 4


Mini Branchli-Schoko-Croissants oder Schoggi-Gipfeli


Zutaten

(für 6-8 Croissants)

• 1 Packung ausgerollter Blätterteig (275 g)
• 6-8 Branchli / Schoggi-Stängeli (midi halbiert oder mini)
• 1 Ei

Zubereitung

Schoggi-Stängeli so am Rand des Blätterteigs verteilen, dass auf beiden Seiten noch etwas Platz bleibt um die Enden zusammendrücken zu können (quadratischen Blätterteig in Dreiecke schneiden – wie die Felder auf einem Backgammon-Brett).
Die Dreiecke mit den Branchli zusammenrollen, dass ein Hörnchen entsteht. Anschließende die beiden Enden zusammen drücken, damit die Schokolade nicht rausläuft.
Das Ei in einer Tasse verquirlen und anschließend die Croissants damit bestreichen. Anschließend für 16 Minuten bei 180 °C (Umluft) in den Backofen. Anschließend herausnehmen, kurz abkühlen lassen und servieren.



Mini Puff Pastry Croissants with Swiss Chocolate Filling


Ingredients

(for 6-8 croissants)

1 package of rolled out puff pastry (275 g)
  6 Branchli (Swiss chocolate bar with hazelnuts)
1 egg

Preparation

Place chocolate bars at the edge of the puff pastry leaving a gap on both sides so that it will be possible to squeeze it together at the ends.
Cut pastry which is rolled out in a round shape into quarters / rectangular rolled out pastry into triangles like the fields on a backgammon board).
Roll up from the long side to form a croissant. Press the two ends together so that the chocolate can not leak out.

Whisk the egg with a fork, then brush the croissants with it.
Bake at 180 °C = 356 °F (fan oven) for 16 minutes. Take out of the oven, let cool briefly and serve.

 

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Chriesitötsch (Kirschauflauf) mit hausgemachter Vanillesauce

Chriesitoetsch 3


In Ergänzung zu den Rezepten für Kirschplotzer, die ich bereits 2011 hier veröffentlich hatte- also noch in den Kinderschuhen meines Bloggerdaseins – habe ich kürzlich noch ein Rezept aus der Nordwestschweiz ausprobiert.
Ähnlich wie bei den alten Rezepten für den Markgräfler Kirsch- oder Chriesiplotzer oder die Chriesichueli, werden hierfür altbackene Brötchen verwendet.


Kirschplotzer03
Markgräfler Kirschplotzer

Kirschkuechlein 1


Früher hat man noch öfters mit altbackenem Brot gekocht oder gebacken – man hat sich so einiges einfallen lassen, um Brotreste einer köstlichen Verwertung zuzuführen.
Leider sind diese köstlichen Rezepte mit der Zeit in Vergessenheit geraten.

Die Menge im Rezept ist für vier bis 6 Personen und eine Form mit 26 cm Durchmesser gedacht. Ich habe diese halbiert und in einer 22 cm Form gebacken.


Chriesitoetsch 1


Chriesitötsch (Kirschauflauf)


Zutaten
(Für 4 – 6 Personen / eine ofenfeste Form mit 26 cm Ø)

• 4 altbackene Brötchen
• 500 ml Milch
• 150 g gemahlene Mandeln
• 1 Teelöffel geriebene Bio-Zitronenschale
• 4 Eier, getrennt
• 1 Prise Salz
• 150 g Zucker
• 150 g Butter plus Butter für die Form
• 1 kg Kirschen, entsteint
• 2 Esslöffel Mandelblättchen oder gehackte Mandeln

Zubereitung
Die Brötchen in kleine Stücke schneiden, mit warmer Milch übergießen und 15 Minuten stehenlassen.
Mandeln und Zitronenschale untermischen.

Das Eiweiß sehr steif schlagen, beiseite stellen.

Eigelbe und Zucker schaumig rühren und zur Brotmischung geben. Die Butter schaumig rühren und unter den Teig ziehen.
Eine ofenfeste Form (26 cm Durchmesser) mit Butter einfetten. Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen.

Die KIrschen unter den Teig mischen und den Eischnee unterheben.
In die Form füllen und mit Mandelblättchen bestreuen.

Auf der mittleren Schiene des Backofens 35 – 40 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit Vanillesauce servieren.


Chriesitoetsch 2


Vanille-Sauce


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 660 ml Milch
• etwas gemahlene Vanille oder 1-2 Teelöffel Vanillepaste
• 2 Eier
• 6 getrichene Esslöffel Zucker
• 3 Teelöffel Mais- oder Kartoffelstärke

Zubereitung
Die Milch mit Vanille erhitzen.
Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, dann die Speisestärke unterrühren und langsam die heiße Milch unterrühren.
Die Mischung wieder in den Topf geben, auf den Herd stellen und unter Rühren kurz aufkochen. In einen Krug füllen und im Kühlschrank abkühlen lassen.


Chriesitoetsch 4


 Chriesitötsch (Cherry Soufflé)


Ingredients
(For 4 – 6 persons / an ovenproof dish with 26 cm Ø)

4 stale rolls
500 ml milk
150 g ground almonds
1 teaspoon grated organic lemon zest
4 eggs, separated
1 pinch salt
150 g sugar
150 g butter plus butter for the dish
1 kg cherries, pitted
2 tablespoons almond flakes or chopped almonds

Preparation
Cut the rolls into small pieces, pour warm milk over them and leave to stand for 15 minutes.
Mix in the ground almonds and lemon zest.

Beat the egg whites until very stiff, set aside.

Beat the egg yolks and sugar until frothy and add to the bread mixture. Stir the butter until foamy and fold into the dough.
Grease an ovenproof dish (26 cm Ø) with butter. Preheat the oven to 200 °C top/bottom heat or 180 °C circulating air.

Add the cherries to dough and fold in the beaten egg whites.
Pour into the mould and sprinkle with almond flakes.

Bake in the middle of the oven for 35 – 40 minutes. Leave to cool and serve with vanilla custard sauce.


Homemade Vanilla Custard Sauce


Ingredients
(Serves four)

660 ml milk
some ground vanilla or vanilla paste
2 eggs
6 tablespoons sugar
3 teaspoons corn- or potato starch
Preparation
Heat milk and vanilla in a pot.
Beat eggs with the sugar until light and fluffy, then stir in the starch and slowly stir in the vanilla milk.
Pour the mixture back into the pot, replace on the stove and bring to the boil while stirring.

Fill the vanilla custard sauce  in a jug and allow to cool in the refrigerator.
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Klöpfer (Cervelat) mit Käse und Bacon vom Grill und schwedischer Kartoffelsalat mit Kapern


Im Sommer wird samstags gegrillt und dazu braucht man Beilagen-Salate!

Ich hatte bereits einen schwedischen Kartoffelsalat auf zweierlei Arten aus dem Buch „Schärensommmer” von Viveca Sten ausprobiert – beide äußerst delikat.
Einmal gab es einen mit Schwedischen Kartoffelsalat mit Radieschen und Möhren zu Würstchen vom Grill, das zweite Mal waren im Kartoffelsalat noch grüne Spargeln, dazu gab es gegrilltes Thunfischsteak.



Jetzt wurden wieder Würstchen gegrillt – diesmal Klöpfer bzw. Cervelat aus der Schweiz, die ich in der Mitte längs eingeschnitten, mit höhlengereiftem Emmentaler gefüllt und dann mit Bacon umwickelt habe.
Wer keinen Grill hat, kann die Klöpfer auch in einer Grillpfanne (ohne Fettzugabe) zubereiten.
Aber zuerst sollte man den Kartoffelsalat zubereiten.



Schwedischer Kartoffelsalat mit Kapern


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 600 g neue Kartoffeln
• 200 ml Weißwein
• 2 Esslöffel Apfelessig
• 1 Teelöffel französischer Senf
• 2 Esslöffel Olivelnöl
• 2 Esslöffel Wasser
• ½ Teelöffel Kräutersalz
• 1 rote Zwiebel, fein gehackt
• ½ Stange Lauch, in Ringe geschnitten
• 2 Esslöffel Schnittlauchröllchen
• 3 Esslöffel Kapern

Zubereitung
Die Kartoffeln in Salzwasser kochen. Noch warm halbieren oder vierteln und in eine Schüssel legen.
Den Wein zugeben und 10 Mintuen ziehen lassen. Die übrigen Zutatan zu einer Soße mischen.
Den Wein abgießen und die Soße über die Kartoffeln geben. Mit Schnittlauch und Kapern bestreuen.


Klöpfer mit Käse und Bacon vom Grill


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 4 Klöpfer/Cervelat
• 4 lange Stücke höhlengereifte Emmentaler
• 8 Scheiben Bacon

Zubereitung
Cervelat in der Mitte längs einschneiden. Je ein Stück Emmentaler hineinlegen und mit zwei Scheiben Bacon umwickeln.
Auf dem Grill oder in einer Grillpfanne so lange von allen Seiten grillen, bis der Bacon knusprig und der Käse zerlaufen ist.

 



Swedish potato salad with capers


Ingredients
(For 4 persons)

600 g new potatoes
200 ml white wine
2 tablespoons cider vinegar
1 teaspoon French mustard
2 tablespoons olive oil
2 tablespoons water
½ teaspoon herbal salt
1 red onion, finely chopped
½ leek stick, cut into rings
2 tablespoons chives rolls
3 tablespoons capers

Preparation
Boil the potatoes in salted water. Halve or quarter while still warm and place in a bowl.
Add the wine and let soak for 10 minutes. Mix the remaining ingredients to a sauce.
Drain the wine, then pour the sauce over the potatoes. Sprinkle with chives and capers.



Cervelat sausages with cheese and bacon from the grill


Ingredients
(For 4 persons)

4 Cervelat sausages
4 long pieces of cave-ripened Emmentaler cheese
8 slices of bacon

Preparation
Cut the cervelat sausages lengthwise in the middle. Put a piece of Emmentaler in each sausage and wrap two slices of bacon around it.
Grill on the grill or in a grill pan from all sides until the bacon is crispy and the cheese has melted.