Posts Tagged ‘Markgraeflerland’

Markgräflerland Orchideenwiese am Straßenrand

10. Juni 2017


Nach den schönen Bildern vom Klatschmohnfeld bei Auggen habe ich heute noch Fotos einer Orchideenwiese bei Schliengen/Bad Bellingen für euch.
Bei der Abzweigung auf die alte Straße nach Bad Bellingen kann man schon seit etwa drei Jahren immer gegen Mitte Mai bis Juni schon von weitem eine Wiese mit pinkfarbenen bis violetten Blüten sehen. Es handelt sich um Knabenkräuter, eine einheimische Orchideenart.



Vergangenens Jahr hatte ich mir die Wiese schonmal von der Nähe angesehen, hatte aber nur mein Mobiltelefon dabei – die Bilder waren größtenteils verwackelt oder unscharf und außerdem war ich erst dort, als die Orchideen schon fast alle verblüht waren.
Dieses Jahr scheint mir die Blütenpracht besonders üppig und deshalb haben wir am Pfingstmontag auf unserem Weg in den Kurpark von Bad Bellingen – wo wir anschließend auf der sehr empfehlenswerten Abenteuer-Minigolfanlage ein paar Abschläge hingelegt haben – einen kurzen Fotostop gemacht.



Die Orchideen sind bei bunten Schmetterlingen aller Art sehr beliebt – wir konnten einige prachtvolle Exemplare bestaunen – leider ließen sich die wenigsten lange genug auf den Blüten nieder, dass wir sie hätten fotografieren können.
Außerdem wollten wir ja nicht auf der ganzen Wiese rumtrampeln, sondern haben uns nur am Rand aufgehalten.
Aber dieses kleine Kerlchen auf der Skabiosenblume konnten wir auf dem Bild festhalten.



Im Rheinwald bei Neuenburg am Rhein und in Steinenstadt unweit des Thermalsportbads kann man noch weitere Orchideenwiesen bestaunen – dort waren wir vor einigen Jahren auch schonmal.
Aber Achtung – falls ihr euch auf die Suche machen solltet dann beachtet den Naturschutz. Bleibt am Rand der Wiesen und lasst die schönen Pflanzen dort stehen!
Außerdem besteht die Gefahr, sich dabei Zecken einzufangen – dieses Jahr ist, wie man so hört, die Gefahr besonders groß.
Empfehlenswert ist auch eine Wanderung im Liliental am Kaiserstuhl, dort kann man noch viele andere Orchideen bestaunen.

 

Wie in der Straußi: Markgräfler Spargelsalat mit Brägele und Schinken

4. Juni 2017


Neulich hat mich eine Leserin über Facebook darauf aufmerksam gemacht, dass es in meinem Blog noch kein Rezept für Spargelsalat gibt.
Welche Schande – wo es doch auch in den Markgräfler Straußwirtschaften um diese Jahreszeit verbreitet Spargelsalat gibt.

Ich habe den Spargelsalat mit Brägele (=Bratkartoffeln) kombiniert und außerdem gab es Schinken dazu.
Wer es vegetarisch mag, lässt einfach den Schinken weg….

Das Rezept für Brägele habe ich nicht nochmal aufgeschrieben aber natürlich findet ihr es auch hier im Blog: Rezept für Brägele (und Bibeleskäs   – auch ein typisches Gericht, das in den Straußis angeboten wird.

Dazu passt Weißwein – ich empfehle einen trockenen Gutedel oder Chardonnay.



Spargelsalat


Zutaten
(für 4 Portionen)

• 1 kg frischer weißer Spargel
• 1 ¼ Teelöffel Salz
• 1 Stück Würfelzucker
• 2 hartgekochte Eier
• 1 Esslöffel Weinessig
• 2 Esslöffel trockener Weißwein (Gutedel)
• frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
• 6 Esslöffel Rapsöl
• 1 Esslöffel Schnittlauchröllchen

Zubereitung
Die Spargelstangen von oben nach unten dünn schälen.
Die unteren Enden der Stangen so weit abschneiden, dass alle evtl. holzigen Stellen entfernt sind. Dann die Stangen in mundgerechte Stücke schneiden.
Etwa 4 Liter Wasser mit ¼ Teelöffel Salz und dem Würfelzucker zum Kochen bringen.
Die Spargelstücke hineingeben und etwa 20 Minuten gar kochen.
Mit einem Schaumlöffel die Spargelstücke aus dem Wasser heben und in einem Sieb gut abtropfen und abkühlen lassen.

Die hartgekochten Eier schälen und würfeln.
Weinessig mit Weißwein, 1 Teelöffel Salz und etwas gemahlenem Pfeffer verrühren. 6 Esslöffel Rapsöl untermischen, dann die Spargelstücke unterheben.
Zum Servieren auf Teller anrichten, mit Schnittlauchröllchen und Ei bestreuen und mit Brägele und nach Belieben mit Schinken servieren.



Asparagus salad

ingredients
(For 4 servings)

1 kg of fresh white asparagus
1 ¼ teaspoon salt
1 piece of sugar cube
2 hard boiled eggs
1 tablespoon of wine vinegar
2 tablespoons dry white wine (Gutedel or Chasselas)
Freshly ground black pepper
6 tablespoons rapeseed oil
1 tablespoon chives

 

preparation
Peel the asparagus thinly from top to bottom.
Cut the lower ends of the asparagus so far that any woody parts are removed. Then cut the asparagus into bite-sized pieces.
Bring about 4 litres of water with ¼ teaspoon of salt and one sugar cube to the boil.
Add asparagus pieces and boil for about 20 minutes.
Using a slotted spoon, lift the asparagus pieces out of the water and drain well in a sieve. Allow to cool.

Peel the hard boiled eggs and finely dice.
Mix finegar, white wine, 1 teaspoon salt and some ground pepper. Add 6 tablespoons of rapeseed oil, mix, then add to the asparagus pieces.
Arrange on a plate and sprinkle with chives and eggs. Serve with ham and German fried potatoes („Bratkartoffeln”).

Fünf klassische Spargelrezepte aus dem Markgräflerland

2. April 2017

Spargel Brunnenkresse neue Kart 1Frühling im Markgräflerland – kurz vor Ostern beginnt die Spargelsaison die bis zum Johannistag am 24. Juni dauert. Nach dem Johannistag bekommt der Spargel Zeit, oberirdisch zu wachsen und wieder Nährstoffe in seinen Wurzeln einzulagern.

Für Euch habe ich die fünf besten Spargelklassiker aus dem Markgräflerland zusammengestellt.


Spargel Kratzede 2

1. Der Klassiker: Spargel mit Schwarzwälder Schinken und Kratzede

Das typische Spargelrezept aus dem Markgräflerland: Spargel mit Schinken und Kratzede. Beim ersten Spargel der Saison werden keine Experimente gemacht. Nein, es gibt ihn ganz klassisch, mit gekochem Schinken, Schwarzwälder rohem Schinken, selbst gerührter Mayonnaise und Kratzede (in der Pfanne zerrupfte Pfannkuchen). Dazu gibt’s natürlich ein Gläschen Markgräfler Gutedel.

Alternativ zur Kratzede passen natürlich auch Brägele, Butterkartöffelchen oder breite Bandnudeln gut zum Spargel.

Statt der schweren Mayonnaise kann man auch eine leichte Bärlauch-Joghurt-Mayo, eine Eier-Kräuter-Senfsauce oder eine selbstgemachte Sauce Hollandaise (Holländsiche Buttersauce) dazu reichen

Hier gehts zum Rezept.


Spargelgemuese2

2. Spargelgemüse mit Pfannkuchen

Typisch für das Markgräflerland ist auch das Spargelgemüse mit einer feinen Buttersauce, das meist unter der Woche auf den Tisch kommt. Dabei wird das Spargelkochwasser gleich mitverarbeitet. Üblicherweise gibt es das Spargelgemüse mit Pfannkuchen.

Hier geht’s zum Rezept.


Spargelgemuese Lachs1

3. Die Luxusvariante: Markgräfler Spargelgemüse auf Bandnudeln mit Lachstranche

Typisch für das Markgräflerland ist auch das Spargelgemüse mit einer feinen Buttersauce, in der das Spargelkochwasser gleich verarbeitet wird. Neben dem Spargelgemüse mit Omelett (Pfannkuchen) als klassisches Werktagsgericht habe ich hier eine Luxusvariante für den Sonntagstisch: Das Spargelgemüse auf breiten Bandnudeln, mit einer in Mehl gewendeten und in Butter gebratenen Lachstranche. Mmmh. Und es ist so einfach und superlecker und auch noch relativ schnell zubereitet.

Ein Klassiker fürs Ostermenü sind auch Kaninchenschlegel mit badischem Spargelgemüse und Nudeln.

Hier geht’s zum Rezept.


Spargeltoast 2

4. Spargel zum Abendbrot: Spargeltoast

Der französiche Croque Monsieur auf Badisch: Der Jahreszeit angepasst und mit Spargel aufgepeppt –  mit etwas Rucola eine komplette Mahlzeit. Es werden allerdings keine französischen Zutaten verwendet – der Spargel ist aus dem heimischen Markgräflerland und der Schinken kommt auch von hier.

Hier geht’s zum Rezept.


Spargelcremesuppe 3

5. Edle Resteverwertung – Markgräfler Spargelcremesuppe

Das Spargelwasser ist viel zu schade zum Wegschütten. Daraus lässt sich mit wenig Aufwand am nächsten Tag noch eine feine Spargelcremesuppe zaubern.

Hier geht’s zum Rezept.

Kirschblüte im Markgräflerland 2017 – Jetzt geht’s los!

31. März 2017


Gute zwei Wochen früher als in den vergangenen Jahren gibt es im Markgräflerland – hier im Eggenertal bei Feldberg/Obereggenen – schon die ersten Kirschblüten!

Ein sensationelles Wetter mit Sonnenschein satt und Temperaturen über 20 °C boten sich uns in den vergangenen Tagen.
Nachts ist es zwar noch ziemlich kühl, aber das heißt auch, dass wir die Kirschblüte noch ein wenig genießen können.
Am Sonntag, 9. April und am Ostermontag, 17. April ist in Feldberg übrigens wieder Blütenhock! Die Termine solltet ihr euch unbedingt vormerken.



Zur Kirschblüte noch ein Gedicht von Johann Peter Hebel.

Das Lied vom Kirschbaum

Zum Frühling sagt der liebe Gott-
»Geh, deck dem Wurm auch seinen Tisch!«
Gleich treibt der Kirschbaum Laub um Laub,
vieltausend Blätter, grün und frisch.

Das Würmchen ist im Ei erwacht,
es schlief in seinem Winterhaus;
es streckt sich, sperrt sein Mäulchen auf
und reibt die blöden Augen aus.

Und darauf hat’s mit stillem Zahn
an seinen Blätterchen genagt;
es sagt: »Man kann nicht weg davon!
Was solch Gemüs‘ mir doch behagt!« –

Und wieder sagt der liebe Gott:
»Deck jetzt dem Bienchen seinen Tisch!«
Da treibt der Kirschbaum Blüt‘ an Blüt‘,
vieltausend Blüten, weiß und frisch.

Und’s Bienchen sieht es in der Früh
im Morgenschein und fliegt heran
und denkt: Das wird mein Kaffee sein;
was ist das kostbar Porzellan!

Wie sind die Täßchen rein gespült!»
Es steckt sein Züngelchen hinein,
es trinkt und sagt: Wie schmeckt das süß!
Da muß der Zucker wohlfeil sein!«

Zum Sommer sagt der liebe Gott:
»Geh, deck dem Spatzen seinen Tisch!«
Da treibt der Kirschbaum Frucht an Frucht,
vieltausend Kirschen, rot und frisch.

Und Spätzchen sagt: »Ist’s so gemeint?
ich setz‘ mich hin, ich hab‘ Appetit,
das gibt mir Kraft in Mark und Bein,
stärkt mir die Stimm‘ zu neuem Lied.« –

Da sagt zum Herbst der liebe Gott:
»Räum fort, sie haben abgespeist!«
Drauf hat die Bergluft kühl geweht,
und ’s hat ein bissel Reif geeist.

Die Blätter werden gelb und rot,
eins nach dem andern fällt schon ab,
und was vom Boden stieg herauf,
zum Boden muß es auch hinab.

Zum Winter sagt der liebe Gott:
»Jetzt deck, was übrig ist, mir zu!«
Da streut der Winter Flocken drauf;
nun danket Gott und geht zur Ruh‘!

Johann Peter Hebel



Bei Niedereggenen/Gennenbach


Blick auf Niedereggenen

Wiesenschaumkraut

Frühlingsboten im Markgräflerland

26. März 2017

Buschwindröschen


Was hatten wir für zwei schöne Frühlingstage – und das an einem ganzen Wochenende… unglaublich schön.

Der Markgräfler und die Markgräflerin waren heute ein wenig unterwegs. Diese Frühlingsboten haben wir oberhalb von Obereggenen entdeckt.

Kirschblüten findet man noch kaum, aber die Bäume haben dicke Knospen und befinden sich somit schon in den Startlöchern!

In Feldberg ist dieses Jahr am 9. April und Ostermontag, 17. April Blütenhock – am besten schonmal vormerken!


Wiesenschlüsselblume

Wiesenschaumkraut


Frühlingsboten 5

Samstagseintopf: Narrensuppe

26. Februar 2017

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Die Markgräflerin ist voll im Fasnachtsmodus – deshalb hat es zeitlich nicht gereicht, gestern den köstlichen närrischen Samstagseintopf zu verbloggen…
Danach gab es nämlich noch selbstgemachte Fasnachtsküchle bzw. Quarkbällchen  und dann habe ich auch noch einen feinen Fasnachts-Kuchen für den Sonntagskaffee gebacken.
Davon werde ich noch berichten.

Und abends waren wir natürlich auf Fasnachtsveranstaltungen unterwegs.

Diese Narrensuppe wird in der Krone in Neuenburg am Rhein am Schmutzige Dunschtig nach der Stürmung des Rathauses serviert. Und als Dessert gibt es Fasnachtsküchle nebst närrischer Unterhaltung. Hier geht es zum diesjährigen Bericht des Markgräflers.

Die klassische Narrensuppe mit Ochsenbrust hatte ich hier auch schonmal als Rezept im Blog: Narri Narro d’Fasnet isch do!

Diesmal habe ich statt der Ochsenbrust eine Rinderbeinscheibe verwendet und noch ein wenig Farbe in Form von kleinen Karotten- und Selleriewürfelchen hineingebracht…
Das Knochenmark aus der Beinscheibe wird nach dem Kochen als Vorspeise auf geröstetem Brot serviert.


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Narrensuppe


Zutaten
(für 4 Personen)

• 1 Bund Suppengemüse, bestehend aus:
ein Stück Lauch, 2-3 Möhren,  1 Stück Sellerie, 1 Zwiebel
• 2-3 Nelken
• 1 Lorbeerblatt
• 1 große Rinder-Beinscheibe
• 3-4 Suppenknochen
• ein wenig Olivenöl
• Wasser
• Salz, Pfeffer, Muskatnuss
• 1 Möhre und 1 kleines Stück Sellerie, geschält und in feine Würfelchen geschnitten (Brunoise)
• dünne Suppennudeln
• in Röllchen geschnittener Schnittlauch zum Bestreuen
• Suppenwürze (Maggi) zum Servieren

Zubereitung
Zuerst das Gemüse vorbereiten. Alles waschen und putzen. Die Karotten schälen und halbieren, Sellerie in kleine Stücke schneiden. Lauch besonders gut säubern und in Ringe schneiden.
Die Zwiebel schälen und mit Lorbeerblatt und Nelken bestecken.

Die Rinderbeinscheibe und Suppenknochen kalt abspülen, damit evtl. noch vorhandene Knochensplitter entfernt werden. Dann vorsichtig mit Küchenkrepp trocken tupfen.
Das Olivenöl in einem großen, hohen Topf (mit Deckel) erhitzen, die Rinderbeinscheibe von beiden Seiten kräftig darin anbraten. Dann die Knochen hinzufügen und einige Minuten mit anbraten.

Mit reichlich Wasser bedecken, dann Suppengemüse und etwas Salz hinzugeben.

Zum Kochen bringen, den Deckel auflegen und 90 Minuten leicht köcheln lassen. Dann die Beinscheibe herausnehmen, das Mark aus den Knochen mit einem Teelöffel lösen und auf geröstetes Brot geben. Mit Petersilie garnieren und heiss als Vorspeise genießen.

Das Fleisch vom Knochen lösen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Die Suppennudeln zusammen mit den Möhren- und Selleriewürfelchen ca. 4 Minuten im kochenden Salzwasser garen, dann in ein Sieb abschütten.

Die Brühe durch ein Sieb in einen Topf giessen. Das Fleisch hinzugeben und erhitzen. Mit reichlich frisch geriebener Muskatnuss, etwas Salz und etwas Pfeffer würzen.
Zum Servieren die Suppennudeln mit Brunoise zur Suppe geben und mit Schnittlauchröllchen garnieren.

Maggi zum selber Nachwürzen bereitstellen und frisches Bauernbrot dazu reichen.


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Carnival Soup

Ingredients
(for 4 people)

1 bunch of soup vegetables, consisting of:
A piece of leek, 2-3 carrots, 1 piece of celery, 1 onion
2-3 cloves
1 bay leaf
1 large slice of beef leg bone
3-4 bone pieces
a little olive oil
Water
Salt, pepper, nutmeg
1 carrot and 1 small piece of celery, peeled and chopped into fine cubes (Brunoise)
thin soup noodles
chopped chives for sprinkling
Soup flavouring (Maggi) for serving

Preparation
First prepare the vegetables:
Wash and clean, then peel and halve the carrots, cut the celery into small pieces. Wash and clean the leeks thorougly and cut into rings.
Peel onion and stick bay leaf and cloves into it.

Thoroughly rinse the beef leg bone and bone pieces to remove any remaining bone splinters. Then gently dab dry with kitchen paper towels.
Heat a bit of olive oil in a large, high pot (with lid) and fry the slice of beef leg bone on both sides.  Add the pieces of bone and sauté for a few minutes.

Cover with plenty of water, then add soup vegetables and some salt.

Bring to the boil, put on the lid and simmer for 90 minutes. Then remove the beef leg bone, remove the marrow from the bone with a teaspoon and serve on toasted bread.
Garnish with parsley and enjoy as a starter.

Loosen the beef from the bone, then cut into bite-sized pieces.
Boil the soup noodles together with the carrot and celery Brunoise for approx. 4 minutes in boiling salted water, then pour into a sieve.

Pour the broth through a sieve into a pot. Add the beef bits and heat in the broth.
Season generously with freshly grated nutmeg and some salt and pepper.
To serve, add the soup noodles with brunoise to the soup and garnish with chives.

Serve hot with fresh farmer’s bread and provide Maggi to adjust to taste.

Eine Stadt voller Narren: Fasnachtsumzug in Müllheim

20. Februar 2017

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Ich hatte es bereits erwähnt… Im Markgräflerland ist die Fasnacht in vollem Gange. Der Narrenbaum steht – es kann gefeiert werden!


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Die Narrenzunft Müllemer Hudeli hatte gestern zum großen Fasnachtsumzug eingeladen – der Markgräfler hatte bereits berichtet.

Nachdem wir am Samstagabend schon beim Zunftabend waren, konnten wir bei „Kaiserwetter” den Umzug genießen. Ich sage euch – der Frühling liegt in der Luft!!!
Der Umzug war sehr bunt und es waren wieder viele bekannte Narrencliquen, Hästräger und Guggen aus der ganzen Umgebung mit dabei und natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt.


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Was mir dabei weniger gefallen hat, waren die offensichtlich unter 18-jährigen Jugendlichen, die mit harten Sachen im Ärmel an der Umzugstrecke standen.
Und damit nicht genug – nebenbei wurde, zwar in der Gruppe ausserdem ein rosafarbenes Sekt-Fruchtgemisch gekippt, um sich in Stimmung zu bringen.
Aber was soll man dazu noch sagen, wenn die Veranstalter schon mit schlechtem Beispiel vorangehen und die Straße laut mit Mallorca Partyhits wie „endlich wieder Alkohol – endlich wieder alle voll” beschallen…
Aber jetzt zum erfreulichen Teil – ich habe ein paar Bilder vom Umzug für euch gemacht. Hier ist eine kleine Auswahl


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…..YOU……!!! – genau Du wirst jetzt mit Konfetti eingeseift – dafür gibt’s auch ein Gutsle –

 


Müllheimer Dorfzottel – Müllheim


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Müllheimer Heidemännle


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Freiburger Westhansele


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Freiburger Münsterstadt Narre


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Große Abordnung aus Müllheim West – oder Chalampé Ost…. wie man’s sieht 😉



Die Zigeuner Clique Neuenburg mit ihren Feuerschluckern


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Neuenburger Altstadt Glunki



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Wuhrlochfrösche Neuenburg


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Brunneputzer Neuenburg



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Burghexen Neuenburg


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Zeit für eine Kaffeepause mit Fasnachtsgebäck…

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Hier geht’s zum Rezept für Fasnachtsküchle, Berliner und Quarkbällchen….

Es gibt was zu feiern! 1.500.000 Klicks auf „Lebensart im Markgräflerland”

31. Januar 2017

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Yeah, Jubel, Applaus und Sektkorkenknall!
Heute früh war es soweit – 1,5 Millionen das heißt 1.500.000 Klicks in meinem Blog.

Sekt gibt es heute keinen, dafür habe ich aber einen Wein aus dem Burgund aufgemacht und mit Crème de Cassis verfeinert, das ist ein Kir und zum Rezept geht’s hier
(das reimt sich sogar, kicher…)

Und dann habe ich noch einen Buchtipp für euch, damit ihr auch wisst, was die Bourgogne mit dem Markgräflerland zu tun hat…
Ein kurzweiliger Weinkrimi, bei dem man nebenbei allerhand über das Markgräflerland erfährt.


weinkrimi_


Vielen Dank an alle meine Fans und und Besucher meines Blogs „Lebensart im Markgräflerland”!!!

Eure Markgräflerin
Karin


Das war unser Start ins Neue Jahr – Feuerwerk im Nebel, Neujahrsbrezel und ein sonniger Neujahrsspaziergang

2. Januar 2017
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Markgräfler Neujahrsbrezel zum Jahreswechsel 2016/2017


Die Markgräflerin wünscht euch alles Gute für das Neue Jahr 2017!

Wir haben den Silvesterabend gemütlich mit Apérohäppchen in Form von selbst gebackenem Pain d’Épices aux Miel (Lebkuchen-Gewürzbrot mit Honig) , belegt mit gebratener Foie Gras aus Frankreich und Apéricubes (Geschmacksrichtung Ziegenkäse und Honig),  Raclette und Spielen im Kreis der Familie verbracht.
Zwischendurch wurde wieder herzhaft über Butler James (Freddie Frinton) und Miss Sophie (May Warden) in „Dinner for One” gelacht.


Raclette klassisch


Es war leider zu neblig, als das es sich gelohnt hätte, kurz vor Mitternacht auf einen der umliegenden Rebberge zu spazieren und von dort das Feuerwerk anzuschauen.
Stattdessen haben wir von meinem Garten aus das Feuerwerk der unmittelbaren Nachbarschaft angeschaut und auf der Terrasse mit Winzersekt angestoßen.


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Anschließend gab es die traditionelle Neujahrsbrezel – dieses Jahr ausnahmsweise aus Zeitmangel nicht selbstgebacken (Rezept für selbstgebackene Neujahrsbrezel), sondern von der Bäckerei Kirschner
Dann wurde noch ein wenig gefeiert…

Der Markgräfler und die Markgräflerin haben – ausgeschlafen und nach einem gemütlichen Frühstück – bei stahlend blauem Himmel einen Neujahrsspaziergang unternommen.
Keine Spur mehr von Eis und Nebel….


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Später gab es noch ein feines

Neujahrs-Essen:

Feldsalat mit Speck und Kartoffel-Walnußbrot Kracherle

Schweinefilet (Niedriggarmethode) mit Champignonsauce und Spätzle

Zimteis-Stern (gekauft – aber hier ist das Rezept für hausgemachtes Zimteis)

 

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An der Eisbahn in Müllheim: After Work – Feuerzangenbowle und Chäsfondue im Chalet

23. Dezember 2016

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Seit Ende November gibt es nun schon zum dritten Mal eine Eisbahn auf dem Markgräfler Platz in Müllheim mit allerlei Köstlichkeiten in den Buden drumherum.
Mit dabei ist wieder unser Maroni-Mann, die Metzgerei Brunner und Rüdlin mit ihrem Pulled Pork Burger und es gibt Raclette, Flammkuchen, Waffeln und Crêpes, Glühwein, Kinderpunsch….


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Neu ist in diesem Jahr das Chalet des ehemaligen Bürgerhaus-Wirtes, der jetzt die Minigolfbahn und das Restaurant im Kurpark in Bad Bellingen betreibt.
Im Chalet gibt es leckere bodenständige Gerichte aus dem Markgräflerland, zum Beispiel Wild oder Ochsenbrust mit Meerrettichsauce, Feldsalat mit Speck und Kracherle, Schnitzel mit Feldsalat, Rösti in verschiedenen Variationen, Leberle mit Brägele….. und ab zwei Personen kann man in der gemütlichen Holzhütte auch Raclette oder Käsefondue essen, bis man nicht mehr kann!


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Allerdings sollte man unbeding vorher einen Tisch reservieren – es herrscht immer Hochbetrieb.


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Vor dem Chalet gibt es noch eine „Winterhütte”, in der Feuerzangenbowle angeboten wird, die wir sehr empfehlen können – aber bitte das Auto hinterher stehen lassen oder gleich zu Fuß dorthin gehen, der hochprozentige Alkohol, mit dem der Mini-Zuckerhut übergossen wird, damit der brennt, haut ganz schön rein!
Und hinterher muss man daheim unbedingt noch den Filmklassiker „Die Feuerzangenbowle” mit Heinz Rühmann anschauen.

Ach ja, die Feuerzangenbowle-Tassen samt Zubehör kann man im Internet bestellen – bitte die Tassen wieder am Stand abgeben, es sind wohl schon einige abhanden gekommen.

Rezept für Feuerzangenbowle in der Tasse

Zubereitung

Füllen Sie das erhitzte Getränk (z.B. Glühwein) in die Feuerzangentasse und belegen Sie die integrierte Feuerzange mit einem Zimt-Zucker-Hütchen. Übergießen Sie das Zimt-Zucker-Hütchen bis zur Sättigung mit Rum (mind. 68% vol.alc.) und entflammen Sie das Zimt-Zucker-Hütchen mit einem Streichholz.

Bewundern Sie das Schauspiel der lodernden Flamme des brennenden Zimt-Zucker-Hütchens. Die Edelstahl-Feuerzange können Sie nach dem Karamellisierungsvorgang einfach mit einem einzigen Handgriff absenken. Fertig ist die Feuerzangenbowle oder ein anderes Heißgetränk wie Lumumba, Hüttentee oder Grog.

Der Markgräfler und die Markgräflerin waren gleich in den ersten Tagen, nachdem die Eisbahn eröffnet hatte dort – und es sollte nicht das einzige Mal bleiben.
Wer auch die Gelegenheit nutzen möchte, kann das noch bis 28. Dezember tun – ich war gestern auch nochmal mit einer Freundin zur After-Work-Feuerzangenbowle dort…



Ich wünsche euch einen schönen Feierabend und genießt die Weihnachtsfeiertage!


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