Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frühling, Garten, Natur & Garten, Rezepte, Vegetarisch

Ideen fürs Osterbrunch/Geschenke aus der Küche: Jetzt Kresse aussäen!!!

Kresse
Hier kommt noch eine schnelle Idee für’s Osterbrunch! Wer auf seinem Osterbuffet / Ostertisch leckere Vitamine in Form von frischer Kresse haben möchte, sollte noch heute welche aussäen. Kressesamen bekommt man derzeit nicht nur im Gartenmarkt, sondern auch in vielen Supermärkten.
Die Anzucht ist einfach und man braucht nicht einmal spezielle Töpfe oder Erde dazu. Als Boden dienen Haushaltspapier (Küchenkrepp) oder Wattepads – als Topf sind alle möglichen flachen Gefäße geeignet.
Ich habe leere Dessertschalen (Crème Brulée) verwendet und sogar Eierschalen.

Kresse 2
Küchenpapier auf die Größe des Behälters zurechtfalten oder schneiden. In die Eierschalen legt man runde Wattepads. Dann streut man eine dünne Lage Kressesamen darauf und gießt etwas Wasser darauf. Dann stellt man die Gefäße an einem hellen, warmen Ort auf – zum Beispiel auf der Fensterbank in der Küche. Das ist praktisch, denn so kann man sich jeden Morgen – so nebenbei, wenn der Kaffee in die Tasse läuft – darum kümmern, und ein wenig Wasser nachgießen. Die Samen dürfen nicht austrocknen, sollten aber auch nicht im Wasser schwimmen.
Nach 7 bis 8 Tagen kann geerntet werden.
Die Kresse eignet sich auch hervorragend als Mitbringsel. Besonders hübsch sieht es aus, wenn man um das Glas ein Stoffband bindet.

Kresse 1

Here is a quick idea for your Easter brunch! If you want to have tasty vitamins in the form of fresh cress for your Easter table, aou should sow it today.You can get cress seeds not only in the garden market, but also in many supermarkets.
Cultivation is easy and you do not even need any special pots or soil to do it. As a soil you only need kitchen paper (paper towel) or cotton pads from your bathroum – as pot all sorts of flat containers are suitable.
I have used empty dessert bowls (crème brûlée) and even eggshells.

Fold or cut paper towels co the size of the container. For eggshells you use round cotton pads. Then you sprinkle a thin layer of cress seeds on it and pour some water. Then place the prepared the vessels in a bright, warm place – for example, on the windowsill in the kitchen. This is useful, because while your coffee is dripping into the cup, you can look after the seeds and pour a little water. The seeds must not dry out, but also they should not swim in the water.
After 7 to 8 days the cress can be harvested.
The cress is also an ideal gift. It looks very nice when you bind a ribbon around the rim of the glass.

Werbeanzeigen
Backen, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frankreich, Herbst, Markgraeflerland, Natur & Garten, Reisen, Rezepte, Schweiz, Vegetarisch, Wein, Winter

Flammkuchen-Variation: Randen, Ziegenkäse, Zwiebeln, Schafsfeta und… Wasabi!

Randen Flammkuchen3
Nach der bunten Rüebli-Quiche geht es farb-fröhlich weiter mit Rüebli Rezepten. Auf dem Rüeblimärt in Aarau gab es auch noch anderes Wurzelgemüse. Ich hatte dort zwei Rote Bete Sorten entdeckt – eine mit weißen Kringeln und eine gelbe, ja fast orangfarbene Sorte (Gelbe Bete).

Randen Flammkuchen6

Die Beten heißen in der Schweiz „Randen”.

Randen Flammkuchen5
Ich habe sie mit meinem V-Hobel in feine Scheiben geschnitten und für superleckeren Flammkuchen verwendet. Die Creme habe ich aus Ziegenfrischkäse gemacht, den ich mit ein wenig sprudelndem Mineralwasser cremig gerührt habe. Gewürzt wurde die die Creme mit Salz, Pfeffer und Wasabi-Paste – ersatzweise kann man etwas Meerrettich nehmen.
Und diesmal war es ein Experiment, das sogar der Markgräfler „überraschend gut” fand.

Randen Flammkuchen1
Flammkuchen mit Randen (Rote Bete) vor dem Backen

 Flammkuchen mit Randen
(für zwei Flammkuchen)

Für den Teig:

180 g Weizenmehl (Type 550)
80 g Roggenmehl (Type 1150 – Ruchmehl)
½ Teelöffel Salz
½ Päckchen Trockenhefe
1 Teelöffel Olivenöl
Mehl zum Arbeiten

Für den Belag:

1 Becher Ziegenfrischkäse à 150 g
2-3 Esslöffel sprudelndes Mineralwasser
Salz, Pfeffer
1-2 Teelöffel Wasabi Paste (oder Meerrettich)

2 Randen, gelb und rot-weiß
1 kleine rote Zwiebel
Schafsfeta nach Belieben (etwa 100 g)
etwas Olivenöl zum Beträufeln

Für den Teig beide Mehlsorten mit ½ Teelöffel Salz und Trockenhefe mischen. Circa 125 ml lauwarmes Wasser und 1 Teelöffel Olivenöl nach und nach dazugeben und mit dem Knethaken des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine unterkneten.
Dann von Hand weitere 5 Minuten zu einem elastischen Teig verkneten. Die Schüssel abdecken und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Backofen auf 230 °C (Umluft 210 °C) vorheizen.

Wer, wie ich, einen Schamottstein hat, legt diesen auf den Rost, unterste Schiene im Backofen und heizt 45 Minuten auf höchster Temperatur vor. Nach etwa 40 Minuten ein mit Wasser gefülltes Backblech unter den Rost schieben.
Gebacken wird dann mit ausgeschalteter Oberhitze – oder mit Umluft und Unterhitze („Umluft-Pizza-Back-Funktion” – Hitze auf 180 °C-210 °C eingestellt).

Für den Belag den Ziegenfrischkäse mit Mineralwasser cremig rühren, mit Salz und Pfeffer würzen und nach Belieben Wasabi-Paste in die Creme rühren.
Die Randen gut waschen, abbürsten, Enden etwas abschneiden und die Randen mit einem scharfen Hobel in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel abziehen und in feine Ringe schneiden.
Den Teig in zwei Hälften teilen. Teig auf bemehlter Arbeitsfläche dünn ausrollen. Falls ein Brotschieber aus Holz vorhanden ist, diesen mit Grieß oder Pastamehl bestreuen und das ausgerollte Teigstück darauf legen.
Mit der Hälfte der Creme bestreichen, mit Randen-Scheiben belegen, dann Zwiebelringe und zerbröckelten Fetakäse bestreuen und mit wenig Olivenöl beträufeln.
Vom Holzschieber auf den Schamottstein gleiten lassen.

Etwa 10-15 Minuten backen, bis der Teig knusprig und der Belag leicht gebräunt ist.
Dazu passt ein trockener Weißwein.

Randen Flammkuchen2

Tarte Flambée with Beetroot
(for two Tarts)

For the dough:

180 g wheat flour (type 550)
80 g rye flour (type 1150 – Ruchmehl)
½ teaspoon salt
½ packet of dried yeast
1 teaspoon olive oil
flour for working

For the topping:

1 cup fresh goat’s cheese  (150 g)
2-3 tablespoons of sparkling mineral water
salt and pepper
1-2 teaspoons wasabi paste (or horseradish)

2 beets, yellow + red and white
1 small red onion
Sheep’s milk Feta to taste (about 100 g)
a little olive oil for drizzling

For the dough, mix both types of flour with ½ teaspoon salt and dried yeast. Gradually add approximately 125 ml of warm water and 1 teaspoon of olive oil and knead with the dough hook of a hand mixer or food processor.
Then knead by hand for another 5 minutes to form an elastic dough. Cover the bowl and leaven for about 1 hour in a warm place.

Preheat the oven to 230 ° C = 410 °F (convection 210 °C / 446 °F).

For those who have a firebrick: Put it on the bottom rack of the the oven and heat it up at the highest temperature for about 45 minutes. After about 40 minutes place a water-filled baking tray under the wire rack.
Bake with turned off top heat or convection with bottom heat at about 180 -210 °C (356 – 410 °F).

For the topping, mix the goat’s cheese with mineral water until creamy , season with salt and pepper and stir wasabi paste to taste into the cream.
Wash the beets and brush thoroughly, cut off a small bit at the ends and slice the beets thinly. Peel the onion and cut into thin rings.
Divide the dough in half. Roll out the dough thinly on a floured work surface.
Spread half of the chesse onto the dough, cover with beetroot slices, then sprinkle with onion rings and crumbled feta cheese and drizzle with a little olive oil.

Bake for about 10-15 minutes, until the pastry is crisp and the top is lightly browned.
Serve with a dry white wine.

Randen Flammkuchen4