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Für den kleinen Haushalt: Sommerlicher Buttermilch-Zitrone-Kokos Kuchen

24. Juli 2017


Der Sommer legt eine klitzekleine Verschnaufpause ein. Endlich haben wir den lang ersehnten Regen und etwas kühlere Temperaturen.
Das beste daran ist, dass man sich wieder traut, den Backofen anzumachen – zum Beispiel für einen kleinen, wunderbar lockeren und zitronigen Kuchen, der die Sommersonne auf dem Teller scheinen lässt.

Ich habe den Kuchen in einer Brownie-Form gebacken – die hat etwa eine Größe von 28 x 19 cm.
Wer keine Form in passender Größe hat, kann aus dem Teig auch Muffins backen. Die Menge reicht für 12 Stück.



Buttermilch-Zitrone-Kokos Kuchen


Zutaten
(Für ein Brownie Blech 28 x 19 cm oder 12 Muffins)

• 1 Bio Zitrone
• 200 g Mehl (Dinkelmehl Type 630)
• 2 Teelöffel Backpulver
• ½ Teelöffel Backpulver
• 1 Prise Salz
• 50 g Kokosraspeln
• 1 Ei
• 80 ml Rapsöl
• 250 ml Buttermilch

Für die Glasur
• 125 g Puderzucker
• 2-3 Esslöffel Zitronensaft
• 2-3 Esslöffel Kokosraspeln

Zubereitung
Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
Die Backform mit Backpapier auslegen oder Papierförmchen in die Vertiefungen des Muffinblechs setzen.

Von der Zitrone 1 Esslöffel Schale abreiben, dann den Saft auspressen.
Mehl mit Backpulver, Natron und Salz in eine Schüssel sieben. Mit Kokosraspeln und Zitronenschale mischen.
In einer separaten Schüssel das Ei mit Zucker, Öl, Buttermilch und Zitronensaft verquirlen. Die Mehlmischung unterheben.

Den Teig in die Backform füllen,  20 bis 25 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen.

In einer Pfanne die Kokosraspel anrösten, bis sie anfangen, leicht zu bräunen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Aus Puderzucker und Zitronensaft einen dicken Zuckerguss anrühren und auf dem Kuchen verteilen. (Muffins vorher aus dem Blech nehmen und auf ein Kuchengitter setzen).
Sofort mit gerösteten Kokosraspeln bestreuen.


 


Buttermilk cake with lemon and coconut

Ingredients
(For a brownie tin  28 x 19 cm or 12 muffins)

For the batter
1 organic lemon

200 g flour
2 teaspoons baking powder
½ teaspoon baking soda
1 pinch of salt
50 g coconut flakes
1 egg
125 g sugar
80 ml rapeseed/canola oil
250 ml buttermilk

For the icing
125 g icing sugar
2-3 tablespoons lemon juice
2-3 tablespoons coconut flakes

Preparation
Preheat the oven to 200 °C = 392 °F.

Line the baking tray with baking paper or place paper cases in the moulds of a muffin plate.

Grate the lemon zest, then squeeze the lemon, collecting the juice.
Sift flour together with baking powder, baking soda and salt into a bowl. Mix with coconut flakes and 1 tablespoon of grated lemon zest
In a separate bowl, beat the egg with sugar, oil, buttermilk and lemon juice. Fold into the flour mixture.

Fill the dough into the baking tray. Bake for 20 to 25 minutes. Take out of the oven and allow to cool.
In a frying pan, toast the coconut flakes until they begin to brown slightly. Remove from the heat and allow to cool.
Mix icing sugar and lemon juice – the icing should be white and thick. Then brush the cake with the icing. (For muffins: First take out of the moulds and place muffins on a cake rack).
Immediately sprinkle with roasted coconut flakes.

Boeuf Stroganoff – #Fünfminutenfleisch – sonntagstauglich und superschnell gekocht

4. Januar 2017

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In letzter Zeit stöbere ich immer wieder mal in alten Kochbüchern aus den 70er und 80er Jahren und entdecke Gerichte, die ich noch aus meiner Kinder- und Jugendzeit kenne.
Vieles davon ist sicherlich aus der Mode gekommen – Bœuf Stroganoff steht heute kaum mehr auf der Speisekarte, obwohl es eigentlich ein sehr feines Gericht ist.
Gerade jetzt im Januar, wenn die Tage immer noch viel zu kurz sind und man nur wenig Lust hat, für ein Sonntagsmenü lange am Herd zu stehen, ist das Bœuf Stroganoff genial, weil es superschnell gekocht ist.

Dieses klassische „Fünfminutenfleisch” hat seinen  Namen von der russischen Kaufmanns- und Unternehmerfamilie Stroganoff. Die Stroganoffs schrieben sich auch Stroganow.
Sie waren einst eine mächtige Kaufmanns- und Unternehmerfamilie aus Nowgorod und maßgeblich an der wirtschaftlichen Erschließung Sibiriens beteiligt.
1722 wurden die Stroganoffs von Zar Peter dem Großen in den Grafenstand erhoben.

Als Beilage passen Reis, Nudeln, Spätzle, Kartoffelpüree oder Kroketten. Wir hatten vorneweg noch einen Federkohl- bzw. Grünkohlsalat – dieses Rezept folgt in Kürze.


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Bœuf Stroganoff


Zutaten 
für 4 Personen

• 50 g Rapsöl
• 300 g Zwiebeln
• 250 g frische, braune Champignons
• Salz
• Zucker
• 1 Esslöffel Senf
• schwarzer Pfeffer
• 750 g Rinderfilet
• 50 g Butter
• 250 ml saure Sahne/Schmand

Zubereitung
Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden. Champignons putzen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
Rapsöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Champignons dazugeben und 5 Minuten schmoren.
Salz, Zucker, Senf und Pfeffer mischen und in die Pfanne geben.

Rinderfilet in etwa 1 cm dicke und 5 cm lange Streifen schneiden.
Butter in einer zweiten Pfanne erhitzen. Fleisch von allen Seiten 5 Minuten scharf anbraten. Dann in die andere Pfanne, zu den Zwiebeln und Champignons geben.
Saure Sahne unterrühren und abschmecken.


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This classic „five-minute beef“ got its name from the Russian business and entrepreneur family Stroganoff (also written Stroganov).
They were once a powerful merchant and entrepreneur family from Novgorod and played a decisive role in the economic development of Siberia.
In 1722, the Stroganoffs were raised to counts by Czar Peter the Great .

Serve with rice, noodles, spaetzle, mashed potatoes or croquettes. As a starter we had a cale salad – recipe will follow soon.

Bœuf Stroganoff

Ingredients
Serves 4

50 g canola/rapeseed oil
300 g onions
250 g fresh, brown mushrooms
Salt
Sugar
1 tablespoon mustard
black pepper
750 g beef fillet
50 g butter
250 ml sour cream

Preparation
Peel the onions and cut into slices. Clean the mushrooms and also cut into slices.
In a frying pan, heat the rapeseed oil. Add onions and mushrooms and simmer for 5 minutes.
Mix salt, sugar, mustard and pepper and add to the pan.

Cut beef fillet into strips, approximately 1 cm thick and 5 cm long.
In a second pan, heat the butter. Fry beef on all sides for 5 minutes. Then add to the onions and mushrooms.
Add the sour cream and adjust seasoning.

 

 

Samstagseintopf: Niederbayerisches Bierfleisch mit frittierten Gemüsechips

24. September 2016

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Endlich mal wieder ein Eintopf zum Samstag hier im Blog!
Heute gibt es – passend zum Oktoberfest – etwas aus Bayern, einen Rindfleischtopf mit Kartoffeln und Bier, garniert mit frittierten Gemüsechips.
Bei mir waren es Petersilienwurzel, Möhren, Kartoffeln und Rote Bete… Zum Frittieren habe ich hocherhitzbares Rapsöl verwendet.

Als Würzung habe ich die Wurzelgemüsechips mit etwas grobem Meersalz und getrocknetem Thymian bestreut.


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Niederbayerisches Bierfleisch mit frittierten Gemüsechips


Zutaten
für 4 Personen

• 800 g mageres Rindfleisch
• 2 Zwiebeln
• 2 Knoblauchzehen
• 2 Möhren
1 Stange Lauch
• 2 Esslöffel Butterschmalz
• 1 Teelöffel Kümmel
• Salz
• frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• ½ Liter dunkles Bier
• 4 mittelgroße, festkochende Kartoffeln
• 3 Zweige Thymian
• 150 g Wurzelgemüse
(Sellerie oder Petersilienwurzel, Möhren, Kartoffeln, Rote Bete…)
• Rapsöl zum Frittieren
• 1-2 Esslöffel Rotweinessig
• 1 Prise Zucker

Zubereitung
Das Rindfleisch in mundgerechte Würfel schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein würfeln.
Die Möhren schälen, den Lauch putzen und waschen. Gemüse in gleichmäßige Scheiben schneiden.

Fleisch im heißen Butterschmalz anbraten, dann Zwiebeln und Knoblauch hinzufügen und glasig dünsten. Gemüse untermischen, mit Kümmel, Salz und Pfeffer würzen und mit dem Bier aufgießen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 1 Stunde garen.

Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Zum Bierfleisch geben, die Thymianzweige einlegen und weitere 30 Minuten köcheln lassen.
Das Wurzelgemüse schälen, in möglichst dünne Scheiben hobeln und im heißen Öl goldbraun frittieren. Kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Vor dem Servieren Thymianzweige entfernen und das Bierfleisch mit Weinessig, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Portionsweise anrichten und mit dem frittierten Gemüse garnieren.
Die Wurzelgemüsechips habe ich mit etwas Salz und getrocknetem Thymian bestreut.


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Bavarian beef stew with beer and fried vegetable crisps

Ingredients
(for 4 people)

800 g lean beef
2 onions
2 cloves of garlic
2 carrots
1 leek
2 tablespoons butter
1 teaspoon cumin
salt
freshly ground black pepper
½ litre dark beer
4 medium sized waxy potatoes
3 sprigs thyme
150 g root vegetables
(Celery or parsley root, carrots, potatoes, beetroot …)
Canola oil for frying
1-2 tablespoons red wine vinegar
1 pinch of sugar


Preparation
Cut the beef into bite-sized cubes. Peel onions and garlic and finely chop.
Peel the carrots, clean and wash the leeks. Cut vegetables into equal slices.

Heat the butter in a heavy pot and fry the beef in it. Then add onions and garlic and fry until soft.
Add v
egetables, mix. Season with cumin, salt and pepper and pour the beer. Cover and cook over medium heat for about 1 hour.

Peel the potatoes and cut into bite-size cubes. Add the potatoes to the beef in the pot and place thyme sprigs on top. Let simmer for another 30 minutes.

For the crisps, peel the root vegetables. Slice thinly and fry in in the hot frying oil until golden brown. Drain on paper towels for a short time.

Remove the thyme twigs from the stew before serving and adjust the seasoning with with vinegar, sugar, salt and pepper.
Serve in portions and garnish with the fried vegetables.

Food Blog Day in Frankfurt – 2016 (letzter Teil): Rapsöl entdecken und der letzte Spargel der Saison

24. Juni 2016

Radieschenblätter-Minze Pesto Spargel 1


Und schon sind wir beim letzten Teil meiner Berichte vom Food Blog Day in Frankfurt 2016 angelangt.
Mein letzter Workshop, bevor es zur Abendveranstaltung ging, war der von UFOP (Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V.).
Dort haben wir von Anja Gründer einiges über Rapsöl und dessen Anbau, gesunden Inhaltsstoffen und Verwendung erfahren.
Und dann durften wir verschiedene Rapsöle verkosten und dann unter Anleitung von Urs mit frischen Wildkräutern zu unserem Pesto nach Wahl verarbeiten.
Zum Schluss gab es noch ein Goodie Paket mit zwei verschiedenen Rapsölen, Informationsmaterial und ein paar nützlichen Utensilien.
Von der Abendveranstaltung im Wyndham Grand Hotel habe ich diesmal keine Fotos gemacht, aber es war wieder mal sehr schön – und ich habe einige neue Kontakte zu anderen Food Bloggern knüpfen können.
Von Burda gab es zum Abschluss noch einen Blumenstrauß und eine Tasche voller aktueller Food-Magazine – die beste Ausstattung für meine Heimreise mit dem Zug…


Food Blog Day 2016 Rapsöl 4


Ich hatte mich für eine Eigenkreation mit Radieschenblättern, Minze, ein wenig Kerbel, Kapuzinerkresse- und Brunnenkresseblättern entschieden und dazu ein nussig schmeckendes Rapsöl ausgesucht.


Food Blog Day 2016 Rapsöl 2 Food Blog Day 2016 Rapsöl 5


Außerdem habe ich noch reichlich Knoblauch, eine Handvoll Walnüsse, Pinienkerne, Fetakäse und Parmesankäse untergemischt und mit wenig Salz, etwas Pfeffer und Chilischote gewürzt.
Zum Schluss habe ich noch mit einer Prise geriebener, weißer Schokolade abgeschmeckt.

Das Ergebnis? – Der absolute geschmackliche Hammer! Der Markgräfler hat sich am Sonntagabend, nachdem ich zu Hause war, gleich darüber hergemacht- ich selbst habe natürlich auch kräftig zugelangt!

Und vor wenigen Tagen wurde das zweite Gläschen aus der Produktion vom Food Blog Day in Frankfurt für das letzte Spargelgericht der Saison aufgebraucht – Farfalle mit weißen Spargelstücken, gerösteten Walnüssen und Pesto…
Eine wunderbare Kombination!


Radieschenblätter-Minze Pesto 1


Die Zubereitung ist recht einfach:

Walnüsse und Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett sanft rösten, dann abkühlen lassen.
Knoblauchzehen abziehen und fein schneiden.
Radieschenblätter/Kräuter vorsichtig waschen und gründlich trocknen. Die Blätter von den Stielen zupfen und ebenfalls fein schneiden.
Alle Zutaten mit dem Rapsöl in einer Küchenmaschine kurz pürieren. In eine saubere Schüssel umfüllen.
Geriebenen Parmesankäse und zerbröckelten Feta unterheben, mit Salz, Pfeffer, Chili (fein gehackt) und nach Belieben einer Prise Zucker oder geriebener, weißer Schokolade abschmecken.
In Gläser füllen, bei Bedarf noch etwas Rapsöl hinzufügen und dicht verschließen. Nach Möglichkeit 1-2 Tage durchziehen lassen.
Wichtig: Bei allen Arbeitsschritten auf die übliche Küchenhygiene achten!
Geöffnete Gläser kühl aufbewahren und schnellstmöglich aufbrauchen. Auf dem Pesto sollte immer eine Schicht Öl sein – bei Bedarf nachfüllen.


Radieschenblätter-Minze Pesto Spargel 3


Farfalle mit Spargel und Pesto


Spargel schälen, in etwa 4 cm lange Stücke schneiden.
In kochendem, leicht gesalzenem Wasser mit einer Prise Zucker und einem kleinen Stück Butter etwa 10-15 Minuten, je nach Dicke bißfest garen.
Zur gleichen Zeit die Farfalle nach Packungsanleitung zubereiten.
In einer kleinen Pfanne eine Handvoll Walnusskerne sanft rösten, abkühlen lassen.
Spargel mit einem Schaumlöffel aus dem Kochwasser heben. Das Spargelwasser aufbewahren!
Die Farfalle abgießen und zusammen mit Spargel, Pesto, ein wenig Spargelwasser und Walnusskernen auf Tellern anrichten.
(Das übrige Spargelkochwasser kann übrigens noch für ein cremiges Spargelsüppchen verwendet werden…)


Radieschenblätter-Minze Pesto Spargel 2


FARFALLE WITH WHITE ASPARAGUS / RADISH LEAVES AND MINT PESTO

For the pesto, gently toast walnuts and pine nuts in a small frying pan, then allowed to cool.
Peel garlic cloves and chop finely.
Gently wash radish leaves / herbs (mint, nasturtium and watercress….) and thoroughly dry. Pluck the leaves from the stems and also finely chop.
Give all ingredients into a food processor together with canola oil, puree briefly. Transfer to a bowl.
Fold in some grated Parmesan cheese and crumbled feta. Season to taste with salt, pepper, chilli (finely chopped) and a pinch of sugar or grated, white chocolate.
Fill into glasses, add a little rapeseed oil if necessary and seal. Let soak for 1-2 days.
Important: Be sure to apply the usual kitchen hygiene.
Keep opened jars cool and use up as soon as possible. On the pesto should always be a layer of oil – fill up if necessary.

Peel asparagusses, cut into 4 cm long pieces.
Cook in boiling, lightly salted water with a pinch of sugar and a small piece of butter for about 10-15 minutes, depending on thickness until al dente.
At the same time, prepare the Farfalle pasta according to package instructions.
In a small pan, gently toast a handful of walnuts, leave to cool.
With a slotted spoon, lift asparagusses out of the the cooking water. Keep the cooking water – don’t pour away.
Drain Farfalle through a sieve. To serve, arrange on plates together with asparagusses, pesto, some of the  asparagus cooking water and toasted walnuts.
(You might also want to use the remaining cooking water for a creamy asparagus soup…)


Spargelcremesuppe 2

Spargelcremesuppe / Creamy Asparagus Soup

Back to the roots: Omas Kartoffelkroketten selbstgemacht

19. Januar 2016

Wiener Schnitzel_Kroketten


„Soll es am Sonntag „Schni-Po-Sa” (Schnitzel, Pommes & Salat) geben oder magst Du zum „Wiener Schnitzel”  eine andere Beilage?” – fragte die Markgräflerin den Markgräfler  neulich.
Die Antwort darauf war:
„Mach‘ doch mal wieder Kroketten – so wie sie meine Oma früher immer gemacht hat!”…

Und hier sind sie – die Kartoffelkroketten nach Omas Rezept, handgestampft und gerollt, paniert und in einer Pfanne im heißen Fett ausgebacken.
Die schmecken mindestens tausendmal besser als die Beutelware aus der Supermarkt-Tiefkühltruhe!


Kartoffelkroketten 1


Kartoffelkroketten


Zutaten
(als Beilage für 4 Personen)

• 500 g mehligkochende Kartoffeln
• Salz
• frisch geriebene Muskatnuss
• 30 g weiche Butter
• 1 Eigelb
• 30 g Mehl

Zum Ausbacken
• 1 Eiweiß
• Weckmehl (Paniermehl)
• hoch erhitzbares Rapsöl

Die Kartoffeln waschen. In einem Topf mit Wasser ca. 30 Minuten garen. Das Wasser abschütten, die Kartoffeln etwas abkühlen lassen, dann pellen.
Mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen.
Dann Butter, Mehl und Eigelb einarbeiten.
Aus dem entstandenen Teig fingerlange Röllchen formen. Die Röllchen in leicht verquirltem Eiweiß wenden, dann im Paniermehl wälzen.

In einer Pfanne mit hohem Rand in reichlich erhitztem Öl die Kroketten goldbraun ausbacken oder eine Fritteuse verwenden.
Im auf 100 °C vorgeheizten Backofen warm halten.

Zu Wiener Schnitzel und Blattsalat servieren.


Kartoffelkroketten 2


Rezept für Wiener Schnitzel (mit Jägersoße und selbstgemachten Backofen-Pommes)

Schnitzel Jaegersauce 3



Homemade Potato Croquettes
Ingredients
(as a side dish for 4 persons)
500 g floury potatoes
Salt
freshly grated nutmeg
30 g butter, softened
1 egg yolk
30 g flour
For frying:
1 egg white
Breadcrumbs (breadcrumbs)
rapeseed oil (suitable for deep frying)

Wash the potatoes. Cook in a pot with water for about 30 minutes. Drain the water, let the potatoes cool slightly, then peel.
Mash with a potato masher. Season with salt, pepper and freshly grated nutmeg. Then incorporate butter, flour and egg yolks to form a dough.
Form the dough into fingerlong croquettes. Dip the croquettes in slightly beaten egg white, then roll in the breadcrumbs.
Fry the croquettes in a deep frying pan with plenty of hot oil until golden brown or use a deep fryer.
Keep warm in preheated oven (at 100 °C=212 °F).

Serve with Wiener Schnitzel and lettuce.

Recipe for Wiener Schnitzel with mushroom sauce and homemade oven fries

Samstagseintopf: Rosenkohlsuppe mit Bratwurst

16. Januar 2016

Rosenkohleintopf 1


Und nun ist der Winter doch im Markgräflerland angekommen! Es schneit in dicken Flocken und ein wenig davon bleibt sogar liegen.

Es ist auch wieder mal Samstag. Zeit für einen wärmenden Samstagseintopf! Ihr habt ihn an dieser Stelle bestimmt schon vermisst.

Diesmal habe ich Wintergemüse satt für euch – mit Rosenkohl, Blumenkohl, Möhren, Kartoffeln – und auch ein klein wenig Frühling ist mit dabei, in Form von ersten Frühlingszwiebelchen.
Die Bratwurst ohne Pelle ist wieder mal vom Metzger unseres Vertrauens. Wer die Suppe gerne vegetarisch oder vegan mag, lässt einfach die Bratwurst weg.


Rosenkohleintopf 3


Rosenkohlsuppe mit Bratwurst


Zutaten
(für 4 Personen)

• 1.5 Liter Bio-Gemüsebrühe
• 4 frische Bratwürste ohne Pelle, ca. 400 g
• 750 g Blumenkohl
• 300 g Rosenkohl
• 200 g Bio-Möhren
• 300 g Bio-Kartoffeln
• 1 kleiner Bund Frühlingszwiebeln
• 2 Esslöffel Rapsöl
• Salz
• frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung
Die Brühe in einem Topf aufkochen und vom Herd nehmen. Die Bratwurstmasse in dicke, mundgerechte Stücke schneiden, in die heiße Brühe geben und auf dem ausgeschalteten Herd gar ziehen lassen.
In der Zwischenzeit vom Blumenkohl die Blätter entfernen und den Strunk abschneiden.
Den Blumenkohl in Röschen schneiden, abspülen und abtropfen lassen.

Den Rosenkohl putzen, waschen, die Strünke kreuzweise einschneiden.
Möhren und Kartoffeln schälen, abspülen, abtropfen lassen und in ca. 1,5 cm dicke Würfel schneiden.
Frühlingszwiebeln putzen, abspülen und abtropfen lassen. Das dunkle Grün etwa 5 cm breit abschneiden und beiseitelegen. Den Rest in etwa 1 cm breite Stücke schneiden.

Öl in einem Topf erhitzen und das vorbereitete Gemüse darin 4−5 Minuten andünsten.
Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Brühe mit den Fleischklößchen dazugießen, aufkochen und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Vor dem Servieren den Eintopf mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
Das beiseitegelegte Grün der Frühlingszwiebeln in feine Streifen schneiden.
Den Eintopf mit den Frühlingszwiebelringen bestreuen und servieren.


Rosenkohleintopf 2


Brussels sprouts soup with sausage meatballs

Ingredients
(for 4 people)

1.5 litres organic vegetable broth
4 fresh sausages without skin, about 400 g
750 g cauliflower
300 g Brussels sprouts
200 g organic carrots
300 g organic potatoes
 1 small bunch of spring onions
2 tablespoons canola oil
Salt
freshly ground black pepper
freshly grated nutmeg

Preparation
In a saucepan, bring the broth to a boil, then remove from heat. Cut the sausages into thick, bite-sized pieces, place in the hot broth and let stand with the stove turned off.
In the meantime, remove the leaves from the cauliflower  and cut off the stalk.
Divide into florets, rinse and drain.

Clean the brussels sprouts, wash, cut the stalks crosswise.
Peel carrots and potatoes, rinse, drain and cut into 1.5 cm thick cubes.
Rinse the spring onions and drain. Cut off about 5 cm of the dark green bits and set aside. Cut the rest in about 1 cm sized pieces.

In a large pot, heat 2 tablespoons canola oil and sauté the prepared vegetables in it for 4-5 minutes. Season with salt and pepper.
Pour broth together with the meatballs, bring to a boil. Then reduce the heat, cover with a lid and and let simmer for about 15 minutes over medium heat.

Before serving, season the soup with salt, pepper and nutmeg.
Cut the leftover green bits of the spring onions into fine strips.
To serve, sprinkle the stew with spring onion rings.

Das Beste aus Resten: Pasta-Burger

28. September 2015

Pasta Burger 2


Neulich hatten wir Pasta und ich hatte mich total in der Menge verschätzt.
Zum Glück – denn sonst wären wir noch um diese köstlichen Pasta-Burger gekommen. Mit einem Rest Jägersoße und Rucola-Salat wurde die Pasta nämlich zu ein Reste-Essen deluxe.


Pasta Burger 1


Pasta-Burger


Zutaten für 4 Personen
• 400 g gekochte Teigwaren
• 1 Knoblauchzehe
• 1 kleine Zwiebel
• 1 Bund Schnittlauch
• 3 Eier
• 50 g geriebener Käse
• 50 g Paniermehl
• 3 Esslöffel Rapsöl zum Braten

Zubereitung
Die Teigwaren hacken, in eine große Schüssel geben. Knoblauch dazupressen.
Zwiebel schälen und hacken. Schnittlauch waschen und fein schneiden. Zwiebeln, Schnittlauch, Eier, Käse und Paniermehl zu den Teigwaren geben, alles gut mischen.
Ca. 5 Minuten ruhen lassen. Die Masse zu Burgern formen, dabei gut zusammendrücken.
Öl in einer Bratpfanne erhitzen. Die Burger portionenweise bei mittlerer Hitze beidseitig ca. 4 Minuten braten.
Dazu passen Jägersauce oder Tomatensauce. Gemüse oder Salat.


This is a perfect dish to use up leftover pasta. You can serve it with mushroom sauce or tomato sauce.
Served with a rocket salad it makes a simple and perfect lunch or dinner.

Pasta Burger

Ingredients
(for 4 people)
400 g cooked pasta
1 clove of garlic
1 small onion
1 bunch of chives
3 eggs
50 g grated cheese
50 g breadcrumbs
3 tablespoons canola/rapeseed oil for frying

Preparation
Chop the pasta, place in a large bowl. Press garlic and add to the pasta.
Peel and chop onion. Wash and finely chop the chives. Add the onions, chives, eggs, cheese and breadcrumbs to the pasta, mix everything well.
Let rest for 5 minutes. Form the mass into burgers, pressing it together very well.
Heat oil in a frying pan. Fry the burgers in portions on both sides at medium heat for about 4 minutes .
Serve with mushroom sauce or tomato sauce and vegetables or salad.

Randen (Rote Bete) Spätzle mit Broccoli und Kalbs-Schnitzelchen

26. Februar 2015

Randen Spaetzli Brokkoli Schnitzel 1

Der Frühling kommt bestimmt bald und auch hier im Blog wird es wieder etwas bunter.
Der Metzger unseres Vertrauens hatte am Samstag schöne kleine Kalbsschnitzel, die ich dann auf die klassische Art eines „Wiener Schnitzels” bzw. „Costoletta alla Milanese” paniert und gebraten habe.

Die Randen-Spätzle mit Broccoli sind eigentlich als vegetarisches Hauptgericht für 4 Personen gedacht – ohne die Schnitzel. Man sollte aber, auch wenn man nur zu zweit ist, oder die Spätzle als Beilage servieren möchte, ruhig die ganze Menge zubereiten, denn die Spätzle schmecken auch am Tag danach noch – man gibt zum Aufwärmen etwas Sahne und geriebenen Käse darüber und überbäckt die Spätzle bei 200 °C im Backofen und hat dann leckere Randen-Käse-Spätzle…

Randen Spaetzli Brokkoli Schnitzel_

Randen-Spätzle mit Broccoli und Röstschalotten

Für den Spätzle-Teig:

480 g Mehl Type 550
2 Teelöffel Salz (12 g)
250 ml Rote Bete Saft
6 kleine Eier
500 g Broccoli
Salz, Pfeffer

Für die Röstschalotten:

2 Schalotten
1 Esslöffel Mehl
2 Esslöffel HOLL-Rapsöl (hoch erhitzbar)

nach Belieben geriebenen Käse zum Servieren

Für den Teig Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. In der Mitte eine Mulde formen. Rote Bete Saft und Eier zusammen verquirlen. Das Rote Bete-Eier-Gemisch zum Mehl gießen.
Mit einem Schneebesen die Flüssigkeit langsam unter das Mehl rühren, bis der Teig eine zähflüssige Konsistenz hat. Mit einem Holzlöffel den Teig weiterschlagen, bis er Blasen wirft und schwer vom Löffel reisst.
Den Teig ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Die Schalotten schälen und in dünne Ringe schneiden. Schalotten in Mehl wenden. Öl in einer Pfanne erhitzen. Schalotten dazugeben und bei mittlerer Hitze vorsichtig knusprig braten.
Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Den Broccoli waschen und in Röschen teilen, die Stiele schälen und in Scheiben schneiden. Wasser in einem großen Topf zugedeckt aufkochen lassen, dann salzen.
Broccoli und Stiele im Salzwasser ca. 5 Minuten bissfest kochen. Broccoli mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben und gut abtropfen lassen.

Den Spätzleteig portionsweise durch eine Spätzlepresse langsam ins Wasser drücken. Kurz köcheln lassen, bis die Spätzle an der Oberfläche schwimmen.
Mit dem Schaumlöffel herausheben und gut abtropfen lassen. Zugedeckt warm stellen.
Die Spätzle mit dem Broccoli mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Röstzwieblen darüberstreuen und servieren.
Nach Belieben mit etwas geriebenem Käse bestreuen.

Randen Spaetzli Brokkoli Schnitzel 3

Dazu die Schnitzel servieren.

Randen Spaetzli Brokkoli Schnitzel 2

Beetroot Spaetzle / noodles with broccoli and fried shallots

For the spaetzle dough:

480 g flour type 550
2 teaspoons salt (12 g)
250 ml of beetroot juice
6 small eggs
500 g broccoli
salt and pepper

For the fried shallots:

2 shallots
1 tablespoon flour
2 tablespoons HOLL rapeseed oil (suitable for frying at high temperatures)

grated cheese to taste – for serving

For the dough, mix flour and salt in a bowl. Form a well in the middle of it. Whisk the beetroot juice together with the eggs. Pour the beetroot and egg mixture into the flour.
With a whisk, slowly stir in the liquid into the flour until the dough has a viscous consistency. With a wooden spoon, continue to beat the batter until it bubbles and heavily falls from the spoon.
Let the dough rest for about 30 minutes.

Peel the shallots and cut into thin rings. Dust the shallots with flour. Heat oil in a pan. Gently fry the shallots over medium heat until crispy.
Remove and drain on paper towels.

Wash the broccoli and cut into florets, peel the stems and cut into slices. Boil water in a large pot, covered with a lid, then add salt.
Boil the broccoli and stems in salted water for about 5 minutes until al dente. With a slotted spoon, lift the broccoli out of the water and drain well.

Slowly press the Spätzle dought in portions through a spaetzle press into the water. Simmer until the Spaetzle/noodles float to the surface.
Lift out with a slotted spoon and drain well. Cover and keep warm.
Mix the noodles with broccoli and season with salt and pepper. Sprinkle with fried onions and serve sprinkle with a bit of grated cheese to taste.

Milanesa / Schnitzel

Ingredients:

Per person one big, juicy veal cutlet – or two small ones („calf nut“ from the leg, or as in my case from the comb)
salt, pepper, paprika
some flour for dusting
beaten egg (for 2 big Schnitzel you’ll need 1 egg)
homemade breadcrumbs

Salt the cutlets on both sides and season with pepper on one side, on the other with paprika, dust with a bit of flour.
Turn in whisked egg, then bread with breadcrumbs (a chef told me recently that he turns the cutlets a second time in egg and breadcrumbs but I think that once is sufficient).

Heat some butter and cooking oil in a nonstick skillet and fry the cutlets in it over medium heat.

Zur Basler Fasnacht: Zigerkrapfen

23. Februar 2015

Zigerkrapfen 10Bei uns im Markgräflerland ist die Fasnacht noch nicht ganz vorbei. Während andere schon am Fasten sind, geht es bei uns und in der benachbarten Schweiz – vor allem in Basel – nochmal hoch her. Im Markgräflerland wird die Buurefasnacht gefeiert, am Sonntagabend in der Woche nach dem Rosenmontag gibt es große Fasnachtsfeuer, bei denen ”Schiibe chlopft” (Holzscheiben, die im Feuer zum Glühen gebracht werden und an einem Haselnuss-Stab geschwungen und mittels einer Holzrampe in die Luft geschlagen werden) um den Winter zu vertreiben.
In Liestal findet der Chienbäse statt und das ganze geht dann fast nahtlos über in den Morgenstraich, der in der Basler Fasnacht die „Drey scheenschte dääg” einläutet.

Basel69
Also, wieso nicht wieder mal den Blick in die Küche der Schweiz richten…?

In Basel findet man vor allem Fasnachtchüechli, die den „Badischen Scherben” ähneln, Faschtewäije und Osterflädli.

Heute gibt es Zigerkrapfen – die nichts mit einer Ziege zu tun haben. Es handelt sich um Fettgebackenes, das mit Ziger, einem Ricotta-artigen Quark bzw. Frischkäse, Zimt, Zucker, Mandeln und Sultaninen gefüllt ist. Sehr mächtig aber auch sehr lecker.
Ich habe mich dieses Jahr mal daran probiert und war begeistert, wie einfach und schnell die Zubereitung ist.

Zigerkrapfen 12

Zigerkrapfen

2 Packungen fertig ausgerollter Blätterteig à 275 g
1 Eiweiss

Für die Füllung:
150 g Ziger, Magerquark oder Ricotta
1 Bio Zitrone
(Saft und abgeriebene Schale)
100 g Zucker
½ dl (=50 ml) Rahm
1 Teelöffel Ceylon Zimt
100 g frisch gemahlene Mandeln
4 Esslöffel Sultaninen
Zimtzucker
(4 Esslöffel Zucker, mit 1 Teelöffel Zimt vermischt)
1 Liter Frittieröl
(z. B. hocherhitzbares HOLL-Rapsöl)

1.
Für die Füllung Ziger mit 1 Esslöffel Zitronensaft, 1 Teelöffel abgeriebener Zitronenschale, 100 Gramm Zucker 50 ml Rahm und 1 Teelöffel Zimt verrühren. 100 g gemahlene Mandeln und 4 Esslöffel Sultaninen daruntermischen.

2.
Den Blätterteig ausrollen und Quadrate mit Seitenlänge von etwa 8 cm ausrädeln.

3.
Die Plätzchen auf einer Seite mit je 1 Teelöffel von der Füllung belegen und die Ränder mit verrührtem Eiweiß bepinseln. Den Teig quer darüber klappen, mit einer Gabel andrücken.

4.
Die Krapfen im heißen Frittierfett bei ca. 170 °C einige Minuten schwimmend ausbacken, bis sie goldbraun sind. Auf Küchenpapier abtropfen und etwas abkühlen lassen und noch warm in Zimtzucker wälzen.

Zigerkrapfen
(Swiss donuts filled with white cheese)

2 packs of ready rolled-out pastry, each 275 g
1 egg white

For the filling:
150 g Ziger, or skimmed ricotta cheese
1 organic lemon
(juice and zest)
100 g sugar
½ dl (= 50 ml) cream
1 teaspoon Ceylon cinnamon
100 g of freshly ground almonds
4 tablespoons sultanas
cinnamon sugar
(4 tablespoons sugar, mixed with 1 teaspoon cinnamon)
1 litre of cooking oil
(e. g. canola oil for deep-frying)

1
For the filling, mix 1 tablespoon of lemon juice, Ziger, 1 teaspoon grated lemon peel, 100 grams of sugar, 50 ml cream and 1 teaspoon cinnamon. Fold in 100 g ground almonds and 4 tablespoons sultanas.

2
Roll out the puff pastry and cut in squares with a side length of about 8 cm.

3
Fill each half of a square with 1 teaspoon of the filling and brush the edges with whisked eggwhite. Fold the dough across it, press down with a fork.

4
Fry the „Krapfen” swimming in hot frying fat at 170 °C (338 °F) for a few minutes until they are golden brown. Drain on paper towels and let cool slightly and roll in cinnamon sugar while they are still warm.

Freitagsfisch: Schollenfilet mit Kürbis-Linsen-Gemüse und Kartoffelspalten

9. Januar 2015

Fischfilet Linsengemüse 1
Dieses Rezept stammt noch aus dem alten Jahr und da heute Freitag ist, nutze ich die Gelegenheit, euch heute dieses Freitagsfisch-Rezept endlich noch vorzustellen…
Es waren noch Schollenfilets im Tiefkühler… Ins Linsengemüse kam fast alles rein, was noch im Gemüsefach war – unter anderem Kürbis.
Dazu kommt eine leicht orientalische Würzung mit Kreuzkümmel…
Ausserdem habe ich Kartoffelspalten im Backofen dazu gemacht. Eine etwas anderere Art von Fish and Chips! Aber den Malzessig, den die Briten normalerweise darüber träufeln habe ich weggelassen – denn der mild- säuerliche Geschmack, den das Gericht braucht,  wird durch den Balsamico Essig im Linsengemüse hergestellt.

Schollenfilet mit Kürbis-Linsen-Gemüse und Kartoffelspalten

Zutaten:
8-10 mittelgroße Kartoffeln, Olivenöl, Salz

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Tomatenmark
1 kleine Dose vorgekochte Linsen (265 g Abtropfgewicht)
3 Esslöffel getrocknete rote Linsen
1 Spalte Hokkaido-Kürbis, etwa 200 g
1 dünne Scheibe Knollensellerie
1 grüne Paprika
1/4 Stange Lauch
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, gemahlener Kreuzkümmel, Currypulver, Balsamico Essig
Rapsöl

4 -8 Schollenfilets (nach Größe)
Kräutersalz, Limettensaft, Mehl zum Bestäuben, 1 Esslöffel Butter zum Braten

Zubereitung:

Kartoffeln waschen, schälen (entfällt bei Frühkartoffeln) und in Spalten schneiden.
In eine Schüssel geben, mit ganz wenig Olivenöl beträufeln und gut mischen, so dass die Kartoffeln mit dem Olivenöl überzogen sind. Den Backofen vorheizen und bei 200 °C etwa 20-25 Minuten backen.

Zwiebel und Knoblauch abziehen, fein hacken. Kürbis in dünne Scheiben schneiden. Knollensellerie fein würfeln. Paprika waschen, Stiel, Kerne und weiße Seitenwände entfernen und ebenfalls in Würfel schneiden. Lauch waschen, putzen und in feine Streifen schneiden.

Zwiebel und Knoblauch in einer beschichteten Pfanne glasig dünsten, die roten Linsen dazugeben, kurz mitdünsten, dann das Tomatenmark dazugeben und ebenfalls einige Minuten unter Rühren mitrösten.
Nach und nach das übrige Gemüse hinzufügen, zum Schluss den Inhalt der Dose Linsen hinzufügen. Die Dose mit Wasser füllen. Die Linsen mit wenig Salz, Pfeffer, Curry und gemahlenem Kreuzkümmel würzen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Während der Kochzeit von 10 Minuten nach und nach das Wasser hinzufügen und von Zeit zu Zeit umrühren.
Zum Schluss nach Belieben mit etwas Balsamico, Salz, Cayennepfeffer, und evtl. Curry/Kreuzkümmel abschmecken.

Die Fischfilets mit wenigen Tropfen Limettensaft beträufeln, mit Kräutersalz würzen und mit Mehl bestäuben (ich verwende dafür einen mit Mehl gefüllten Puderzuckerstreuer, das ist sparsamer, als den Fisch in Mehl zu wenden). Die Fische werden nur 1-2 Minuten angebraten, das heisst, erst kurz bevor das Gemüse fertig ist, den Fisch in der zerlassenen Butter von beiden Seiten goldbraun anbraten.

Fischfilet Linsengemüse 2

Plaice fillet with pumpkin and lentil vegetable and potato wedges

ingredients:
8-10 medium potatoes, olive oil, salt

1 onion
2 cloves of garlic
2 tablespoons tomato paste
1 small can of pre-cooked lentils (265 g drained)
3 tablespoons dried red lentils
1 piece of Hokkaido pumpkin, about 200 g
1 thin slice of celeriac
1 green pepper
1/4 leek
salt, pepper, cayenne pepper, ground cumin, curry powder, balsamic vinegar
rapeseed oil

4 -8 plaice fillets (depending on size)
herb salt, lime juice, flour for dusting 1 tablespoon butter for frying

preparation:

Wash the potatoes, peel (not required if you use new potatoes) and cut into wedges.
Put in a bowl, drizzle with very little olive oil and mix well so that the potatoes are coated with the olive oil. Preheat the oven and bake for about 20-25 minutes at 200 ° C (392 °F).

Peel onion and garlic and chop finely. Cut the pumpkin into small cubes. Finely dice the celery. Wash peppers, stem, remove the seeds and white bits and cut the peppers into cubes. Wash, clean and cut the leeks into thin stripes.

In a pan, heat olive oil  and fry onion and garlic in it until glassy, add the red lentils, cook briefly, then add the tomato paste and also fry for a few minutes while stirring.
Gradually add the remaining vegetables, in the end add the lentils from the can. Fill the tin with water. Season the lentils with a little salt, pepper, ground cumin and curry and simmer over medium heat. Cook for 10 minutes, while stirring and adding some water water from the tin from time to time.
Finally, season to taste with some balsamic vinegar, salt, cayenne pepper, and curry / cumin.

Sprinkle the fish fillets with a few drops of lime juice, sprinkle with herb salt, then with flour. Fry the fish in the melted butter for 1-2 minutes on both sides until golden. The fish will be done just a moment before the vegetables are done.


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