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Am Aschermittwoch…. ist alles vorbei: Rollmops, Pellkartoffeln, Schnittlauchquark

1. März 2017

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Ja, im Badischen ist die Fasnacht schon weitgehend vorbei – außer im südlichsten Zipfel, dem Markgräflerland, wo es die Buurefasnacht gibt.

Hier wird am kommenden Wochenende nämlich nochmal so richtig gefeiert. Am Sonntagabend gibt es dann den großen Abschluss mit den Fasnachtsfeuern – Schibi, Schibo, wem soll die Schiebe go?…) und wer mag, kann durchmachen und von dort gleich zum Morgestraich in Basel fahren.
In Basel fangen damit dann wieder die „Drey scheenschte Dääg” an – die Basler Fasnacht.


Fasnachtsfeuer 17


Heute wird bei der Markgräflerin und dem Markgräfler mal eine Pause eingelegt, mit Rollmops, Pellkartoffeln und Schnittlauchquark zum Abendessen!
Ein Rezept braucht’s dafür keines, denke ich (Pellkartoffeln kochen. Magerquark mit ein wenig sprudelndem Mineralwasser verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und Schnittlauchröllchen unterheben. Rollmops aus dem Glas nehmen, Marinade abtropfen lassen und mit gepellten Kartoffeln und Quark servieren)


aschermittwoch-rollmops-2Sauer macht lustig!


Hier noch die Aschermittwochsrezepte der vergangenen Jahre:


Rollmops 1Rollmops 2Katerfrühstück: Rollmops mit Hasselbackspotatis

Heringstopf4Heringstopf mit Pellkartoffeln

Katerfruehtück3Katerfrühstück: Brägele mit Rollmops

Lyon: Sonntag ist Markttag (2) – Am Ufer der Saône: L’art de vivre

4. Dezember 2016

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Der zweite Markt, den wir am Sonntag in Lyon besucht haben, ist der große Markt an der Saône.
Spätestens hier merkt man, dass man sich dem Süden Frankreichs nähert. Ein schier unglaubliches Angebot an frischem Obst und Gemüse, Würsten, Käse, Fleischerzeugnissen und Spezialitäten aus Frankreich und auch von weiter her (121 Marktbeschicker am Sonntag – unter der Woche ist der Markt kleiner).
Und wer möchte, kann hier Austern essen und dazu ein Glas Champagner am Ufer der Saône genießen.
Oder bei schönem Wetter besorgt man sich einfach etwas Baguette, Käse und Salami für ein Picknick.
Wer sonntags keine Lust hat, etwas zu kochen, kann sich an einem der Stände, wo es etwas Warmes zu Essen gibt, versorgen.

Hier spürt man das französische Lebensgefühl – l’art de vivre.
Es heißt nicht umsonst: „Essen, wie Gott in Frankreich”.
Wenn es gegen das Ende des Markttages geht und die Händler versuchen, ihre Ware noch an den Mann zu bringen – meist viel günstiger, damit sie keine Ware mehr mit nach Hause nehmen müssen – kann es schonmal laut werden und man fühlt sich ein wenig wie in Hamburg auf dem Fischmarkt.

Nachdem wir also auf dem Markt am Place Carnot waren, sind wir zuerst ein wenig am Uferweg der Saône entlangeschlendert.
An diesem Wochenende fand außerdem noch ein Marathonlauf statt. Die Terroranschläge in Frankreich haben Spuren hinterlassen – überall trifft man auf bis an die Zähne bewaffnete Soldaten, die nicht nur solche Großveranstaltungen absichern, sondern auch am Abend und während der Nacht bis in die frühen Morgenstunden an den Bahnhöfen Wache schieben.
Ich muss zugeben – ein wenig mulmig ist einem schon dabei zumute…


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Der Markt am Ufer der Saône – Quai des Célestins
Parking : Quai Saint- Antoine 69002 Lyon – Place des Célestins


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Und dann sind wir über die Brücke bei Saint Antoine in Richtung Vieux Lyon und den Fourvière Hügel gegangen.
Was wir an diesem Tag noch alles gesehen und erlebt haben, folgt in einem weiteren Bericht!

Grundrezept für Sauce Bourguignonne

7. November 2016

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Und weil die Rotweinsauce zum Fisch so wunderbar geschmeckt hat, habe ich auch dafür das Grundrezept aufgeschrieben….
Vielleicht wäre das ja eine leckere Sauce, die zu eurem diesjährigen Weihnachtsmenü passt???

Grundrezept für
Sauce Bourguignonne
Rotweinsauce aus dem Burgund
Die Sauce passt zu gekochtem Fisch, sowie zu Rinder- oder Wildbraten.


Zutaten
• 4 Schalotten (=80 g)
• 1 Bund Suppengrün (180 g)
• 40 g Butter
• 40 g Mehl
• 375 ml Burgunder Rotwein
• 250 ml heiße Fleischbrühe
• Salz
• schwarzer Pfeffer
• 1 Esslöffel Zucker
• 20 g Butter

Zubereitung

Schalotten schälen und fein würfeln.
Suppengrün putzen, waschen, abtropfen lassen und in etwa 3 mm große Würfel schneiden.
40 g Butter in einem Topf erhitzen. Schalotten und Suppengrün darin 3 Minuten anrösten. Mehl drüber streuen.
Unter Rühren weitere 3 Minuten leicht braun werden lassen.
Rotwein und heiße Fleischbrühe unter Rühren zugießen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. 10 Minuten kochen lassen.
Durch ein Sieb passieren und abschmecken. Noch einmal erhitzen und 20 g Butter unter kräftigem Schlagen untermischen.


Basic recipe for
Bourguignonne sauce
(Red wine sauce from Burgundy)
The sauce can be served with cooked fish, as well as with beef or venison.

Ingredients
4 shallots (= 80 g)
1 bunch of soup vegetables (180 g)
40 g butter
40 g flour
375 ml Burgundy red wine
250 ml of hot beef broth
Salt
 Black pepper
1 tablespoon of sugar
20 g butter

Preparation

Peel shallots and finely chop.
Clean the soup vegetables, wash, drain and cut into 3 mm sized cubes.
Heat 40 g of butter in a saucepan. Fry shallot and soup vegetables for 3 minutes. Sprinkle with flour.
Allow to brown slightly for 3 minutes.
Add red wine and hot broth while stirring. Season with salt, pepper and sugar. Cook for 10 minutes.
Pass through a strainer and adjust seasoning. Heat once again and mix in 20 g of butter while beating strongly.

Eine Genuss-Wanderreise im Herbst mit AVANTI: BURGUND (11) – Auberge des Chenets, ein kulinarisches Highlight im Burgund

5. November 2016

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burgund-mit-avanti_4_auberge-des-chenets-2Auberge des Chenets,
10 ROUTE NATIONALE 6 VALLOUX
89200 Vault-de-Lugny


Draußen ist es heute so richtig ungemütlich. Es herrscht typisches Herbstwetter mit stürmischem Wind, Regen und herumwirbelndem Laub, das sich an den Straßenrändern sammelt.
Die beste Zeit, um nocheinmal so richtig in Urlaubserinnerungen zu schwelgen….



Am vierten Tag der Burgund Reise mit AVANTI erlebten wir nach unserer gemütlichen Wanderung ein kulinarisches Highlight – mit dem Bus fuhren wir nach Vault-de-Lugny in die Auberge des Chenets. Das von Michelin empfohlene und ausgezeichnete Restaurant liegt direkt an einer Route Nationale, und so galt es erst einmal, die vielbefahrene Straße sicher zu überqueren.
Von der Straße bekommt man im Restaurant überhaupt nichts mit und so konnten wir ein wunderbares mehrgängiges Menü der Spitzenklasse genießen.
Nachdem es am Vortag in Irancy ein Menü mit Fleisch gab, war heute in der Hauptsache wieder Fisch dran…


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Das Menü


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Apéritif
Kir Bourguignon


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Félix Kir (1876–1968), ehemals Bürgermeister von Dijon, machte das bei den Weinbauern in der Region beliebte Getränk „Blanc-Cassis” zum offiziellen Getränk der Region, das bei Empfängen im Rathaus ausgeschenkt wurde, denn die Côte d’Or ist ein wichtiges Anbaugebiet für die Schwarze Johannisbeere, die Grundlage für den Cassis.

Der klassische Kir besteht aus Bourgogne Aligoté, einem trockenen, milden Weißwein von der Côte-d’Or, dem etwas Crème de Cassis beigefügt wird (1 Glas = 90-100 ml Bourgogne Aligoté und 10 ml Crème de Cassis).
Wenn man den Likör vorsichtig in das Glas gleiten lässt, hat er am Boden eine höhere Konzentration, so dass sich ein ansprechender Farbverlauf ergibt und das Getränk umso süßer wird, je weiter man es austrinkt.

Für „Kir Royal” wird ein Teil Crème de Cassis in ein Sektglas bzw. Champagnerschale gegeben und mit neun Teilen Champagner aufgefüllt.


Zum Apéritif
Mini-Gougère (Käsewindbeutel), Blätterteigstängel, Blätterteigraute mit Käse und Schinken


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Amuse Bouche
1. Walnußbrot mit Butter
2. Parmentier aux truffes de Bourgogne
(Kartoffelpüree mit schwarzen Bourgogne Trüffeln)


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Der Wein zum Essen

Zusammen mit einer Mitreisenden hatte ich mich für einen Weißwein aus Vezelay entschieden…



Éntree – die Vorspeise
Mousseline de Poisson
(Warmes Törtchen aus Fisch-Mousse, mit blanchiertem Lauch umwickelt, an Langoustinensauce  – dazu ein Mini-Fenchelstängel und ein Scheibchen zarter Lachs)



Das Hauptgericht
Sandre en Caille
(Zanderfilet umhüllt von einer knusprigen Schicht aus hauchdünn gehobelten Kartoffelscheiben an Rotweinsauce = Sauce Bourguignonne)
auf  Lauchgemüse



Mini-Baguettes zum Käse



Le Fromage – Der Käse
Der nächste Gang bestand wahlweise aus frischem oder aus gereiftem Käse


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Der Frischkäse/Fromage Blanc auf dem Teller einer Mitreisenden

 burgund-mit-avanti_4_auberge-des-chenets_24Käse-Dreierlei auf meinem Teller
1. Époisses, 2. ein etwas jüngerer Époisses mit kandierten Aprikosenstücken, der sehr cremig ist und eine Karamellnote aufweist und 3. ein Ziegenkäse


Das Dessert
Creme de Cassis Sorbet mit Rote Bete Chips und Cassis Gelee Spiegel
Mousse au Chocolat Mandoline auf Sablé
Kleine Würfel aus kandierter rote Bete



Und dann haben wir uns zum Abschluss noch einen Café bestellt – der von einem üppigen Teller mit Friandises (= „Konfekt, Leckereien, Naschwerk”) begleitet wurde….


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Schokoladentaler mit Pistazien und Nüssen, Mini-Madeleines, Mini Meringues (Baiser), Aprikosenbrot (Geleefrucht-Rauten), Karamellbonbons

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Nach etwa 3 Stunden war das Mittagessen beendet und wir fuhren weiter, um das kleine Städtchen Avallon zu besichtigen.
Fortsetzung folgt…


Eine Genuss-Wanderreise im Herbst mit AVANTI: BURGUND (6) – Dîner im Restaurant Le Rendez-Vous in Auxerre

16. Oktober 2016

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An unserem zweiten Tag im Burgund gab es wieder ein wunderbares Abendessen – diesmal in einem anderen Restaurant in Auxerre, dem Restaurant „Le Rendez-Vous”.
Nachdem wir uns im Hotel ein wenig frisch gemacht hatten, sind wir gemeinsam dorthin spaziert.



Heute gab es ein Fischmenü und dazu haben wir einen Weißwein, nämlich einen Chablis ausgesucht, der ganz in der Nähe von Auxerre angebaut wird.


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Als Amuse-Bouche gab es ein kleines Töpfchen Karotten-Mais Salat mit Nüssen.



Die Vorspeise

Salat mit Fisch und Meeresfrüchten
(Blattsalat, Crevetten, Kabeljau, Lachs und Miesmuscheln)


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Das Hauptgericht

Jakobsmuscheln, Loup de Mer und Seelachs an einer feinen Buttersauce,
dazu weißer Reis und roter Camarque Reis
Zuckerschoten, Fleuron



Das Dessert
Schichtdessert aus Schokoladenkuchen bzw. Brownies, dreierlei Schokoladen-Mousse und Karamell


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Mmmmh! Hat alles superlecker geschmeckt. Das Dessert war mir persönlich allerdings etwas zu mächtig – was nicht heißen soll, dass ich nur ein Krümelchen davon auf dem Teller übrig gelassen hätte, aber eine etwas kleinere Portion hätte es auch getan. Danach gab es noch einen Espresso und vollgefuttert, wie wir waren, sind wir fast zum Hotel zurückgerollt…


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Der Uhrenturm von Auxerre



Fortsetzng folgt…

Asterix – Tour de France: Marseille (Massilia) – Die Bouillabaisse

30. Juni 2016

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Fotos vom Markt in Douarnenez, Bretagne 2015

Grondin Rouge, Knurrhahn, Sankt Petersfisch und Seezunge…

Grondin Rouge (Knurrhahn, Sankt Petersfisch und Seezunge)


Kommen wir mit Asterix und Obelix nach Marseille, wo bei der Fußball EM heute auch das erste Spiel im Viertelfinale stattfindet.


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Dieser Teil meiner kulinarischen Tour de France hat mir einiges an Kopfzerbrechen bereitet.


Marseille


Warum?
Die Rohstoffe waren es – ich meine damit die vielen verschiedenen,  fangfrischen und möglichst gerade erst vom Kutter geholten Fische, die man dafür braucht.
Und das bei uns im Markgräflerland – hunderte von Kilometern vom Meer entfernt und überhaupt ohne jeden blassen Schimmer, wie man einen ganzen Fisch entschuppt, geschweige denn wie man Fisch richtig aufschneidet und ausnimmt ohne ein Gemetzel zu veranstalten….

Klar, ich hätte wieder mal über die nahegelegene Grenze nach Frankreich fahren und mich dort im Supermarkt eindecken können – vielleicht nicht unbedingt was die äußerste Frische angeht, aber die Sortenvielfalt und eine gute Qualität wären dort gegeben…
Aber nach dem Studium verschiedener Bücher über die französische Küche habe ich davon abgesehen und entschieden, hier ein küchentechnisches „blank“  einzufügen und irgendwann einmal nach Marseille zu reisen, um das Original kennenzulernen.

Marseille – die 2600 Jahre alte Hafenstadt ist die zweitgrößte Metropole Frankreichs. Die Sonne scheint hier an 300 Tagen im Jahr.
Der Vieux Port, der Alte Hafen, liegt im Zentrum der Stadt.
Dort verkaufen die Fischer frühmorgens den frischen Fang auf dem Markt – natürlich auch für die Bouillabaisse.
Die Bouillabaisse war früher ein Arme-Leute-Essen. Heute ist die bekannte Suppe Luxus, denn der Fisch hat seinen Preis.
Am besten soll sie im Restaurant Miramar am Alten Hafen schmecken. Dort kann man sogar einen Kochkurs für Bouillabaisse belegen, mit Besuch auf dem Markt und anschließendem Essen.

„Pour faire une bonne bouillabaisse, il faut se lever de bon matin…“, „für eine gute Bouillabaisse muss man früh aufstehen“.
„Ah, que c’est bon, la bouillabaisse! Ah, mon Dieu, que c’est bon, bon, bon!“ (Lied gesungen von Fernandel)



Und man muss nicht nur früh aufstehen, um die frischesten und besten Fische zu bekommen, sondern man sollte auch gleich eine Riesenportion Suppe davon kochen – denn eine Bouillabaisse ist erst dann gut, wenn sie möglichst viele verschiedene Fische enthält – Fische aus Gewässern mit felsigem Grund, was ihnen einen besonderen Geschmack verleiht.
Ganze vier Kilo Fisch und Weichtiere werden in einer Bouillabaisse für 10 Personen verarbeitet!


Bouillabaisse 2


„Eine Bouillabaisse für zwei oder drei, das haut nicht hin. Je mehr mitessen, desto besser, denn umso mehr verschiedene Fische kommen hinein”


Aus dem Buch Frankreich – eine kulinarische Reise
Texte von Jean-Louis André
Rezepte von Jean-Françoies Mallet
Fotos fon Jean-Daniel Sudres
erschienen im Droemer Verlag, 2002


 

 


Bouillabaisse à la marseillaise
nach einem Rezept von Gaby, Küchenchef in der Grand Bar des Goudes


Für 10 Personen
Vorbereitungszeit:
1 ½ Stunden
Garzeit: ca. 20 Minuten

• 4 kg frische Fische und Weichtiere
Rouget barbet (Meerbarbe), Rascasse (Drachenkopf), Grondin perlon (Knurrhahn),  Congre, Anguille de mer (Meeraal), Lotte (Seeteufel),  St. Pierre (Sankt Petersfisch), Poulpe (Krake), Vive (Petermännchen)
• 200 ml Olivenöl
• 3 Zwiebeln
• 7 Knoblauchzehen
• 5 sehr reife Tomaten
• Salz
• Cayennepfeffer
• 1 Zweig Fenchelgrün
• 1 bouquet garni (Gewürzsträußchen aus 1 großen Zweig Thymian, 2 Stängel Petersilie, 1 Lorbeerblatt)
• 8 Safranfäden
• 1 kg Kartoffeln
• 10 Seeigel (oursins)
• 10 Scheiben Landbrot

Für die Rouille
• 2 Knoblauchzehen
• grobes Meersalz
• 1 Eigelb
• 10 Safranfäden
• Cayennepfeffer
• 200 ml Olivenöl

Die Knoblauchzehen schälen, die Keime entfernen und mit grobem Salz in einem Mörser zu einem feinen Mus verarbeiten.
Eigelb und Safran hinzufügen, mit Cayennepfeffer würzen und nach und nach unter kräftigem Rühren das Öl erst tröpfchenweise wie für eine Mayonnaise einarbeiten.

Zubereitung der Suppe

Die Fische abschuppen, Flossen abschneiden und abspülen (wenn möglich in Meerwasser). Samt den Gräten in grobe Stücke schneiden. Den Kraken waschen und in Stücke schneiden.
Das Olivenöl in einer großen Kasserolle erhitzen, die Zwiebeln abziehen, hacken und hinzufügen. 6 Knoblauchzehen abziehen, zerdrücken und zusammen mit dem kleingeschnittenen Kraken in die Kasserolle geben.
Tomaten überbrühen, die Haut abziehen, die Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch würfeln und ebenfalls in die Kasserolle geben.
Bei schwacher Hitze 5 Minuten bräunen, dabei vorsichtig umrühren, damit das Öl die Aromen aufnehmen kann.
Die Fischstücke in die Kasserolle geben, die größeren zuerst, die kleineren zum Schluss.
Mit kochendem Wasser bedecken, um den Bratensatz zu lösen. Mit Salz und Cayennepfeffer würzen. Fenchelzweig, bouquet garni und Safran hinzufügen.
Bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten garen und dabei hin und wieder vorsichtig umrühren, damit sich der Fisch nicht auf dem Boden absetzt.
Die Brühe abschmecken. Die Bouillabaisse ist gar, wenn Sud, Öl und Wasser gebunden sind.

Die Kartoffeln schälen, in dicke Stücke schneiden und in Salzwasser 15 bis 20 Minuten garen.
Die Seeigel mit einer Haushaltsschere öffnen, den Rogen (Corail) auslöffeln und aufbewahren.
Die Fischteile in einer flachen Schüssel anrichten. Rogen in die Brühe einrühren.
Das Landbrot in dicke Scheiben schneiden. Die verbliebene Knoblauchzehe halbieren und das Landbrot damit einreiben. Je eine Scheibe Brot auf einen Suppenteller legen. Mit sehr heißer Brühe übergießen und etaws Rouille darüber geben.
Fisch und Kartoffeln separat servieren.


Bouillabaisse à la marseillaise
according to a recipe of Gaby, chef at the Grand Bar des Goudes

For 10 people
Preparation time: 1½ hours
Cooking time: about 20 minutes

4 kilos of fresh fish and molluscs
Rouget barbet (mullet), Rascasse (scorpionfish), Grondin perlon (gurnard), Congre, Anguille de mer (sea eel), Lotte (monkfish), St. Pierre (John Dory), Poulpe (octopus), Vive (weever)
200ml olive oil
3 onions
7 cloves of garlic
5 very ripe tomatoes
salt
cayenne pepper
1 sprig of fennel leaves
1 bouquet garni (small bunch of herbs: 1 large sprig of thyme, 2 sprigs of parsley, 1 bay leaf)
8 saffron threads
1 kg potatoes
10 sea urchins (oursins)
10 slices of country bread

For the Rouille
2 cloves of garlic
coarse seasalt
1 egg yolk
10 saffron threads
cayenne pepper
200ml olive oil

Peel the garlic cloves, remove green bits and finely crush and purree in a mortar together with some coarse salt.
Add egg yolk and saffron, season with cayenne and gradually incorporate the oil, first drop by drop while stirring vigorously like preparing a mayonnaise.

Preparation of soup

Flake the fish, cut off fins and rinse the fish, if possible in seawater. Cut the whole fish (with the bones) into large pieces. Wash the octopus and also cut into pieces.
Heat the olive oil in a large casserole. Peel the onions, chop and add to the casserole. Peel 6 cloves of garlic, crush also add in the casserole along with the chopped octopus.
Blanch the tomatoes, remove the skin, remove the seeds. Cut the flesh into cubes and also give into the casserole.
Brown over low heat for 5 minutes while stirring gently, so that the oil can absorb the flavours.
Add fish pieces into the casserole, the larger ones first, the smaller ones.
Cover the fish with boiling water in order to deglaze the pan. Season with salt and cayenne pepper. Add fennel twig, bouquet garni and saffron.
Boil over medium heat for about 10 minutes while stirring occasionally carefully so that the fish does not sink to the bottom.
Season the broth to taste. The bouillabaisse is cooked when broth, oil and water have thickened.

Peel the potatoes, cut into thick pieces and cook in salted water for 15 to 20 minutes.
With a pair of household scissors, open the urchins and use a spoon to take out the roe (Corail) and set aside.
Arrange the pieces of fish in a shallow dish. Stir the roe into the broth.
Cut the bread loaf into thick slices. Halve the remaining garlic clove and rub the slices with it.
Put one slice of bread on a soup plate. Pour very hot broth and add some Rouille on top.
Serve fish and potatoes separately.

 

Midsommar in Schweden: Fischbällchen mit Currysauce und Reis

21. Juni 2016

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Ja, ich weiß – eigentlich müsste heute wieder ein Fußball-EM Post hier erscheinen. Immerhin hat heute Deutschland gegen Nordirland gespielt….

Aber: Heute ist auch Midsommar, der längste Tag oder die kürzeste Nacht des Jahres, Sommersonnenwende und Sommeranfang!!!

Deshalb gibt es heute ein Gericht aus Schweden. Statt der bekannten Köttbullar (=Fleischklößchen) gibt es Fiskbullar (Fischklößchen) mit leckerer Currysauce und Reis.


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Als Beilage gibt es einen grünen Salat mit Tomaten, als Getränk ein schwedisches Bier.


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Und ab wann liefert IKEA die Flaschen mit passendem Imbusschlüssel?



Na, wenn das nicht sommerlich ist…
Und ab morgen soll ja endlich auch ein wenig Sommerwetter zu uns kommen!


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Fiskbullar


Zutaten
(für 20-30 Stück)

• 1 altbackenes Brötchen
• 500 g Fischfilet (Scholle, Kabeljau, Rotbarsch…)
• 1 Zwiebel
• ½ Bund Petersilie
• ½ Bund Dill
• 2 Eier
• Salz
• Pfeffer
• 1 Esslöffel Zitronensaft
• 75g Paniermehl
• Fett zum Braten, z. B. Rapsöl
• 300 ml Sahne
• 1 ½ Teelöffel Currypulver

Zubereitung
Das Brötchen in warmem Wasser einweichen. Das Fischfilet in der Küchenmaschine fein pürieren. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Kräuter ebenfalls fein hacken.
Das Brötchen gut ausdrücken und in einer Schüssel mit dem Fischpüree, den Zwiebeln, Kräutern und den Eiern vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Aus dieser Masse kleine Bällchen formen und mit Zitronensaft beträufeln. Fischbällchen in Paniermehl wälzen.

In einer Pfanne das Fett erhitzen und die Fischbällchen darin etwa 4 Minuten braten.

Für die Sauce Sahne mit Curry, Salz und Pfeffer würzen, kurz in der Pfanne erwärmen und zu den Fischbällchen reichen.
Dazu passt Reis – oder, auf die deutsche Art, Kartoffelsalat! 😉


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Fiskbullar (Swedish Fish Balls)
…to celebrate Midsommar

Ingredients
(For 20-30 pieces)

1 stale bread roll
500 g fish fillet (flounder, cod, redfish …)
1 onion
½ bunch of parsley
½ bunch of dill
2 eggs
Salt
Pepper
1 tablespoon lemon juice
75g breadcrumbs
Fat for frying, e.g. rapeseed/canola oil
300 ml cream
1 ½ teaspoon curry powder

Preparation
Soak the bread roll in warm water. Finely puree the fish fillet in the food processor. Peel onion and chop finely. Finely chop the herbs, as well.
Squeeze the bread well and mix in a bowl with fish puree, onions, herbs and eggs. Season with salt and pepper.
Form this mixture into small balls and sprinkle with lemon juice. Finally, roll the fish balls in breadcrumbs.

In a pan, heat some frying fat. Fry the fish balls in it for about 4 minutes.

For the sauce, season cream with curry, salt and pepper, heat briefly in the pan and serve with the fish balls and rice.
If you want it the German way, potato salad is the side dish of your choice! 😉


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Freitagsfisch: Thai-Style Suppe mit Kokosmilch, rotem Reis und gegrillten Garnelen

6. Mai 2016

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Der heutige Freitagsfisch kommt als cremige Suppe im Thailändischen Stil daher – mit Kokosmilch, rotem Reis, Chili, Knoblauch, Schalotten, Kreuzkümmel, Koriander, Petersilie und Riesengarnelen.
Den leichten Fischgeschmack bekommt die Suppe durch eine Würzung mit Thai-Fischsauce. Der Reis macht die Suppe sättigend.
Mal was anderes und total gut!


Thai-Style Suppe mit Kokosmilch, rotem Reis und gegrillten Garnelen


Zutaten
Für 4 Personen

• 150 g roter Reis
• 3 Schalotten
• 2 Knoblauchzehen
• 1 rote Chilischote
• Rapsöl
• Petersilie
• 1 Teelöffel Kreuzkümmel, gemahlen
• 1 Teelöffel Koriandersamen, gemahlen
• 1 Dose Kokosmilch
• 400 ml Hühnerbrühe
• 2 Esslöffel Fischsauce
• 1-2 Esslöffel Limettensaft
• 225 g TK Riesengarnelen Schwänze (King Prawns), aufgetaut
• Chilifäden

Zubereitung

Roten Reis nach Packungsanleitung in kochendem Salzwasser garen (ca. 30 Minuten). In ein Sieb abgießen und gut abtropfen lassen.
Schalotten und Knoblauchzehen fein würfeln. Chilischote aufschneiden, Kerne entfernen, in feine Würfel schneiden.
4 Stängel Petersilie waschen.
Schalotten, Knoblauch und Chili in 2 Esslöffel Rapsöl in einem Topf andünsten. Je 1 Teelöffel gemahlenen Kreuzkümmel und Koriander zugeben und mit anrösten.
Petersilie, Reis, Kokosmilch und Hühnerbrühe dazugeben. Aufkochen und ca. 10 Minuten leicht sämig köcheln lassen. Mit Fischsoße und Limettensaft würzen, pürieren und abschmecken.
Die Garnelenschwänze mit kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen.
In einer Grillpfanne 2 Esslöffel Rapsöl erhitzen und die Garnelen darin grillen.
Die Suppe mit den Garnelen anrichten. Mit frischer Petersilie und Chilifäden garnieren.


Thai Style Suppe 1
Thai-style soup with coconut milk, red rice and prawns

Ingredients
For 4 people

150 g red rice
3 shallots
2 cloves of garlic
1 red chilli
rapeseed oil
parsley
1 teaspoon ground cumin
1 teaspoon ground coriander seeds
1 can of coconut milk
400 ml chicken broth
2 tablespoons fish sauce
1-2 tablespoons lime juice
225g frozen king prawn tails, thawed
Chili threads

Preparation

Cook red rice according to package directions in boiling salted water (for about 30 minutes). Drain in a colander.
FInely dice shallots and garlic cloves. Cut chilli in halves, remove the seeds, cut chilli into small cubes.
Wash 4 sprigs of parsley.
Heat 2 tablespoons in a large pot, sauté shallots, garlic and chilli in it. Add 1 teaspoon ground cumin and coriander and also fry.
Add parsley, rice, coconut milk and chicken broth. Bring to a boil. Simmer over low heat for about 10 minutes until creamy. Season with fish sauce and lime juice. Puree and adjust seasoning.
Rinse the the king prawn tails rinse with cold water and pat dry.
In a grill pan, heat 2 tablespoons of canola and cook the prawns in it.
Serve the soup with prawns on top. Garnish with fresh parsley and chili threads.

Zwei-Brückenschwimmen in Mumpf… ohne Polizeiauto-Fund aber mit Fischessen

5. September 2015
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Der Rhein bei Mumpf


Neulich, als in der Zeitung die Rede von der Bergung des verschwunden geglaubten Polizeiautos aus dem Rhein beim Mumpf war, erinnerte mich der Markgräfler daran, dass wir ja noch vor ein paar Wochen dort im Rhein schwimmen waren.


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Stimmt! Und das hat mich wieder daran erinnert, dass ich noch gar nicht darüber berichtet habe.
Das letzte mal waren wir vor zwei Jahren dort.
Hier geht es zu den Berichten von 2012 und 2013.
Dieses Jahr gibt es keine Bilder vom Schwimmen, wir hatten schlichtweg die wasserdichte Einweg-Kamera vergessen.
Es war so warm, dass ich diesmal auf meinen Neopren-Shorty verzichten konnte… Am Start war es zeitweise sehr windig, und es war zuerst noch unsicher, ob wir überhaupt mit den Booten von Mumpf zum Startpunkt in Bad Säckingen losfahren würden, denn der Wind und die damit verbundene starke Strömung hätte für die Schwimmer gefährlich werden können.
Aber wir haben es dann doch geschafft – 3,5 km dr’Bach ab. Am Ziel erwartete uns wieder ein köstliches Fischessen und als Andenken gab es diesmal einen Schlüsselanhänger.


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Bretagne – Eine Wanderreise mit AVANTI (10): Das Pünktchen auf dem I – Von der Pointe de Brezellec zur Pointe du Raz (2)

23. August 2015

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Nachdem wir einen Picknickplatz mit schöner Aussicht gefunden hatten, breiteten wir all die Köstlichkeiten aus und machten erst einmal eine ausgiebige Pause.



Einen kleinen Verdauungsspaziergang rund um den Picknickplatz, und dann ging es langsam weiter zu unserem Ziel, der Pointe du Raz.




Ein riesiger Strand, der zum Baden einlud – aber wir mussten ja weiter…
Hier entdeckten wir selten gewordene Pflanzen wie die Stranddistel und sogar Orchideen, ausserdem Meersenf!



Noch ein wenig über steiniges Gebiet klettern…


Pointe Brezellec_Pointe du Raz 115


Dann wieder durch Landschaft mit Heidekraut/Erika…



Das Navi hätte an dieser Stelle gesagt:

„Sie haben ihr Ziel erreicht”

Die Pointe du Raz (bret. Beg ar Raz) ist ein felsiges Kap, das den Abschluss des Cap Sizun bildet.

Der Begriff raz bezeichnet im Bretonischen eine schnelle und besonders heftige Meeresströmung.
Es ist ursprünglich ein Wikingerwort, das bei der Invasion in der Normandie nach Frankreich gekommen ist. Es hat den selben Ursprung wie das deutsche Wort rasen.

Die Pointe du Raz befindet sich im Westen der Gemeinde Plogoff im Département Finistère.
Touristen kommen von überall her, um sich sie schroffe Klippe, die mit einer Höhendifferenz von 72 Metern ins Meer hinausragt, anzusehen.
Sie ist eine der charakteristischsten pointes der bretonischen Küste und als internationale Sehenswürdigkeit bekannt.

Acht Kilometer westlich befindet sich die Île de Sein, die durch eine von gewaltigen Strömungen durchquerte Meerenge von der Pointe du Raz getrennt ist.
Zwei heute unbewohnte Leuchttürme befinden sich auf zwei Inselchen: der Phare de la Vieille und der Phare de Tévennec.
Eine Statue der Notre-Dame des naufragés (Mutter Gottes der Schiffbrüchigen) und ein Signal befinden sich am Ende des Plateaus.

Zahlreiche Legenden ranken sich um die geheimnisvolle Gegend der Pointe du Raz. Die Hölle von Plogoff, ein Stollen, der durch das Meer in das Kap gegraben worden ist, soll der Ort sein, an den die Ertrunkenen zurückgebracht werden, deren Stöhnen man vernehmen kann.

Früher durfte man auch noch mit dem Auto bis zum Parkplatz am Leuchtturm fahren.
Nachdem aber die Natur schon ziemlich plattgetrampelt war, hat man das Gebiet in einem durch den Staat finanzierten Programm von 1996-2000 bis etwa 1,5 km vor der Küste gesperrt, um den Ort zu einem Grand site de France zu machen und vor allem, um die charakteristische Heidelandschaft wiederherzustellen.

Der europäische Fernwanderweg E5 verbindet die Pointe du Raz über 3050 km mit Venedig. Der GR 34, der an allen bretonischen Küsten vom Mont-Saint-Michel bis nach Lorient entlangführt, kommt ebenfalls an der Pointe vorbei.

Für die Touristen, die mit dem Auto kommen, gibt es einen Shuttle-Verkehr – kleine Zubringer Busse, mit denen man vom neuen Parkplatz, der großzügig mit Restaurants und Souvenirgeschäften ausgestattet ist, zum Aussichtspunkt kommt.

Wir sind den restlichen Weg bis zum Parkplatz natürlich gewandert.


Pointe Brezellec_Pointe du Raz 118


Statue der Notre-Dame des naufragés (Mutter Gottes der Schiffbrüchigen)



Diese salzliebenden Pflanzen siedeln sich langsam wieder an…



Ein letzter Blick zurück, und dann geht es nach einer Pause in einem der Cafés mit dem Bus zurück nach Douarnenez.


Pointe Brezellec_Pointe du Raz 130

Pointe Brezellec_Pointe du Raz 129



Auf der Rückfahrt…



Und dann gab es natürlich an diesem Abend auch noch ein Abschluss-Essen im Restaurant Ty Port Rhu.
Die Belegschaft hatte uns zu einem Kir Breton eingeladen, den es zum Apéro gab.


Die Vorspeise


Ty Port Rhu letzter Abend Vorspeise

Crevetten mit Mayo


Das Hauptgericht


Fisch mit Kreuzkümmel-Sauce und grünen Bohnen

Fisch mit Kreuzkümmel-Sauce


Das Dessert

Ty Port Rhu letzter Abend Dessert

Crêpes mit Sahne und Salzkaramell Sauce

In dem Restaurant wurde natürlich auch auf besondere Wünsche bzw. Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten eingegangen. Wer kein Gluten oder Lactose verträgt oder kein Fleisch mag, bekommt etwas anderes bzw. eine Variation der Gerichte ohne betreffenden Inhaltsstoff.
Und so bekam ein Gast das Dessert „Îles Flottantes” – schwimmende Inseln. Das sind bei uns im Badischen „Schneeballen” – natürlich auch mit Karamellsauce!

Ty Port Rhu letzter Abend Dessert glutenfrei

Ganz zufällig habe ich dafür auch ein Rezept….


Schneeballen mit Vanillesauce


Zutaten
(für 4 Personen)

• 4 Eier, getrennt
• 1 ¼ Liter Milch
• ¼ Stange Vanille
• 80 g Zucker
• 60 g mit Vanille gewürzter Zucker
• 1 gestrichener Kaffeelöffel Stärkemehl

Zubereitung

Die Milch mit der durchgeschnittenen Vanillestange unter Schlagen mit einem Schneebesen zum Kochen bringen. Das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen, dann vorsichtig 80 g Zucker unterziehen. Mit Hilfe von 2 Esslöffeln längliche Klöße formen und diese in die leicht kochende Milch legen. Die Schnee-Eier zugedeckt auf beiden Seiten je 1 Minute ziehen lassen (nicht kochen). Aus der Milch nehmen und zum Abkühlen auf ein Sieb legen.

Anschließend das Eigelb mit 60 g Zucker und Stärkemehl verrühren. Die abgekühlte Milch dazugeben. Den Topf wieder auf den Herd stellen und schlagen, bis die Masse anfängt zu kochen.
Die entstandene Creme abkühlen lassen und in eine Glasschale füllen. Die Schnee-Eier darauf legen und nach Belieben mit Karamellsauce oder Fruchtsauce garnieren.



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