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Schweizer Chäschüechli zur Basler Fasnacht

Chaeschuechle 2


Und jetzt habe ich zur Basler Fasnacht nochmal etwas aus der Küche der Schweiz.
Die Schweizer sind bekannt für ihren köstlichen Käse, richtig? Und unter anderem auch für diese kleinen Quiches bzw. Chüechli mit Käse.

Der Teig ist super einfach und auch leicht zu verarbeiten. Man braucht nicht einmal eine Küchenmaschine – geht alles von Hand!
Die Füllung besteht aus Eiern, Rahm, Milch und geriebenem Käse und beim Backen geht diese Mischung wunderbar auf. Cremig und fluffig – ein Traum.

Ob man diese Chüechli nun als Snack aus der Hand oder mit einem Salat zum Lunch verspeist, oder in der Mini-Form zum Apéro – das bleibt jedem selbst überlassen.
Sie passen immer und überall …außer für Veganer natürlich 😉

Was mir besonders daran gefällt ist, dass man die Chäschüechli sehr gut vorbereiten und später aufwärmen kann. Sie eignen sich sogar zum Einfrieren.
Aber ganz frisch schmecken sie natürlich am besten.

Ich hatte nicht die richtige Förmchen-Größe, deshalb hat es auch 9 Chüechli gegeben und außerdem noch diese Apéro-Häppchen – in der Mini-Muffin-Form gebacken.

Also, ran an den Ofen und nachbacken!


Chaeschuechle Mini
Apéro Häppchen in der Mini Muffinform gebacken

Basler Fasnacht 2016 Plakette


Übrigens: Das diesjährige Motto der Basler Fasnacht ist
„Mer mache dicht”
– es geht um das Ladensterben in Basel aufgrund des Shoppingtourismus ins benachbarte Ausland.
Ursache ist der starke Frankenkurs.


Chaeschuechle 4


Schweizer Chäschüechli


Zutaten
(für 8 Förmchen von 10 cm ø)

• 75 g Butter
• 165 g Mehl
• Salz
• 2 Esslöffel Weißweinessig
• 250 g Greyerzer
• 100 g Appenzeller oder höhlengereifter Emmentaler
• 200 g Rahm
• 100 ml Milch
• 2 Eier
• 2 Eigelb
• Pfeffer
• Butter für die Formen oder 8 Aluförmchen
• Mehl zum Arbeiten

Zubereitung

Butter in einem Topf schmelzen. 150 g Mehl mit ¼ Teelöffel Salz mischen. Butter mit 50 ml Wasser und Essig dazugießen, alles mit einem Löffel zu einem Teig verrühren.
In Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde kühl stellen.

Backofen auf 200 °C vorheizen, die Förmchen einfetten (entfällt bei Aluförmchen).
Den Teig auf wenig Mehl ausrollen. Die Backförmchen umgekehrt auf den Teig legen und 8 Kreise ausschneiden. Dann die Förmchen damit auskleiden, dabei jeweils einen Rand formen.
Käse fein reiben. Sahne, Milch, 1 Esslöffel Mehl, Eier und Eigelbe verquirlen. Käse unterrühren, salzen und pfeffern.
Die Masse auf den Teig gießen.
In der Ofenmitte ca. 30 Minuten backen.
Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und noch warm servieren.
Dazu passt ein Glas trockener Wein, rot oder weiss – oder ein Waggis.


Chaeschuechle 1


Swiss cheese tartlets

Ingredients
(For 8 tartlets of 10 cm ø)

75 g butter
165 g flour
salt
2 tablespoons white wine vinegar
250 g Gruyère
100 g Appenzeller or cave-aged Emmentaler
200 g cream
100 ml milk
2 eggs
2 egg yolks
pepper
Butter for the moulds or 8 aluminium moulds

Preparation

Melt the butter in a pot. Mix 150 g of flour with ¼ teaspoon salt.
Pour butter and 50 ml of water and vinegar, mix everything with a spoon to form a dough. Wrap in clingfilm and cool for about 1 hour.

Preheat the oven to 200 °C 0 392 °F). Grease the moulds (not neccessary when using aluminium moulds).
Roll out the dough on a little flour. Place the ramekins upside down on the dough and cut out 8 circles. Then line the moulds with the dough circles forming an edge.
Finely grate the cheese. Whisk cream, milk, 1 tablespoon flour, eggs and yolks.
Stir in cheese, season with salt and pepper.
Pour the filling into the moulds. Bake on the middle rack of the oven for about 30 minutes.
Remove, let cool slightly and serve while still warm.

Serve with a glas of white or red wine or a Waggis.

 

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Pfannentoast

Pfannentoast 2-1


Es ist Freitagabend und diesmal gibt es keinen Freitagsfisch – aber trotzdem ein Gericht ohne Fleisch.

Der Markgräfler hat den Pfannentoast als Kind immer gerne gegessen und hatte ihn neulich auch schonmal gekocht – aber auf’s Foto hat es der Toast dann doch nicht geschafft.

Heute gab es das Remake und diesmal mit Foto! Und da ist noch eine kleine Abwandlung – in Kindertagen war natürlich kein Wein dabei. Man kann stattdessen auch Wasser verwenden. Bier könnte ich mir auch gut vorstellen.

Wenn man keinen Fontina Käse bekommen kann (italienischer Halbhartkäse) kann man stattdessen auch Appenzeller verwenden.


Pfannentoast 1-1


Pfannentoast


Zutaten

• 4 Scheiben Toastbrot
• 4 Teelöffel Butter
• 4 Teelöffel trockener Weißwein
• 4 Scheiben Fontina oder Appenzeller Käse (ca. 150 g)
• 2 Tomaten
• 50 g Fontina oder Appenzeller, gerieben
• 4 Esslöffel Sauerrahm
• Pfeffer
• 1 Bund Petersilie

Zubereitung

4 Scheiben Toastbrot mit je einem Teelöffel Butter bestreichen.
Mit der Butterseite nach unten in eine entsprechend große Bratpfanne legen. 4 Esslöffel trockenen Weißwein darauf verteilen. Je eine Scheibe Käse darauflegen.
2 Tomaten in Scheiben schneiden, auf den Käse legen.
50 g geriebenen Käse mit 4 Esslöffel Sauerrahm verrühren. Mit Pfeffer würzen. Über die Tomaten verteilen.
Die Pfanne zudecken. Den Toast auf kleinster Flamme ca. 15 Minuten backen. 1 Bund Petersilie fein hacken, darüber streuen. Mit Blattsalat servieren.


Pfannentoast 3-1


This is a dish of my childhood – my husband still likes it very much and so we prepared it the other day.


Pan Toast

ingredients

4 slices of white bread
4 teaspoons butter
4 teaspoons of dry white wine
4 slices of Fontina or Appenzeller cheese (about 150 g)
2 tomatoes
50 g Fontina or Appenzeller, grated
4 tablespoons sour cream
Pepper
1 bunch of parsley

preparation

Spread each slice of toast with one teaspoon of butter.
Place in a correspondingly large skillet with the buttered side down.
Sprinkle with 4 tablespoons of dry white wine.
Put one slice of cheese on each slice of bread.

Cut 2 tomatoes into slices, put on the cheese.
Mix 50 g grated cheese with 4 tablespoons of sour cream. Season with pepper. Spread over the tomatoes.
Cover the pan with a lid. Toast on low heat for about 15 minutes.
Finely chop 1 bunch parsley finely, sprinkle it over the toasts.
Serve with green salad.

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Tessiner Polenta trifft Rüebli aus Aarau

Ruebli Polenta 1

Das Gemüsefach im Kühlschrank der Markgräflerin ist immer noch nicht leer – aber es werden immer weniger Rüebli vom Markt in Aarau.
Im Vorratschrank hatte ich noch ein wenig Polenta, die mir meine liebe Nachbarin aus Lugano mitgebracht hatte. Die erste Portion gab es mit Hasenleber – das war an Weihnachten 2013 – also höchste Zeit, die Vorräte aufzubrauchen. Ich habe auch noch frischen Thymian im Garten – die passt hervorragend.
Und wieso sollte man nicht die Rüebli aus der Nordwestschweiz mit einem Produkt aus dem Schweizer Süden kombinieren? Die Idee für das Rezept stammt aus dem Buch „Green Gourmet Family” der Migros.

Ruebli Polenta 2

Polenta mit Rüebli

Für 4 Personen

1 Zwiebel
4 Esslöffel Olivenöl
1 Liter Gemüsebouillon
(Nicht-Vegetarier können auch Rinderbouillon verwenden)
300 g Bramata-Mais/Polenta
40 g Appenzeller Käse
Salz, Pfeffer
600 g Rüebli/Möhren, möglichst verschiedenfarbig
1/2 Orange
einige Zweige Thymian

Die Zwiebel schälen und fein hacken. 2 Esslöffel Olivenöl in einer hohen, beschichteten Pfanne erhitzen. Die Zwiebelwürfel dazugeben und ca. 2 Minuten andünsten, die Bouillon angießen, dann unter Rühren die Polenta einrieseln lassen. Zugedeckt unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze ca. 25 Minuten köcheln lassen. (Vorsicht, die brodelnde Polenta kann spritzen!)
Den Käse reiben und unter die Polenta rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Inzwischen die Rüebli schälen und in ein Dampfkörbchen legen. Das Körbchen in eine weite Pfanne stellen. Wenig Wasser dazugießen und zugedeckt ca. 20 Minuten dämpfen.
Die Orange auspressen. Restliche 2 Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Rüebli dazugeben und kurz schwenken. Den Orangensaft darüber träufeln und einköcheln lassen, bis keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Polenta auf eine Servierplatte geben und die Rüebli darauf anrichten. Thymian waschen, abtropfen und darüberzupfen.

Ruebli Polenta 4

 Polenta with carrots

For 4 people

1 onion
4 tablespoons olive oil
1 litres of vegetable stock
(non-vegetarians can also use beef broth)
300 g Bramata corn / polenta
40 g Appenzeller cheese
salt and pepper
600 g carrots / if possible in different colors
1/2 orange
a few sprigs of thyme

Peel the onion and chop finely. Heat 2 tablespoons olive oil in a large, nonstick skillet. Add the diced onion and fry for about 2 minutes, pour the broth, then sprinkle in the polenta while stirring. Cover and simmer for about 25 minutes over mediom heat, stirring occasionally. (Caution, the bubbling polenta can splash!)
Grate the cheese and stir into the polenta. Season with salt and pepper.

Meanwhile, peel the carrots and place in a steaming basket. Place the basket in a large pan. Pour a little water, cover and steam for about 20 minutes.
Squeeze the orange. Heat the remaining 2 tablespoons of olive oil in a pan, add the carrots and fry briefly. Drizzle with orange juice and let simmer until no liquid is left. Season with salt and pepper.
Pour the polenta onto a platter and arrange the carrots on it. Wash and drain the thyme, pluck and distribute over the polenta.

Ruebli Polenta 3

 

 

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Kartoffel-Zwiebel-Wähe…ein traditioneller Zwiebelkuchen aus Basel?

Kartoffel Zwiebel Waehe7

Diese Wähe steht schon einige Zeit auf meiner TO DO – Liste. Vor einiger Zeit hatte ich über das Kontaktformular meines Blogs eine E-Mail von einem Leser erhalten, der etwa um diese Jahreszeit im schönen Markgräflerland im Urlaub war.
Er habe in Bamlach (bei Bad Bellingen) einen flachen Kartoffelbrei-Kuchen gegessen und man hatte ihm gesagt, das sei eine hiesige Spezialität und ob ich ein Rezept dafür hätte.

Die Markgräflerin war ratlos… Flacher Kuchen – das muss eine Waie bzw. Wähe sein. Und im Herbst gibt es Ziiebelewaie (Zwiebelkuchen) – aber mit Kartoffeln? Ja, ganz bestimmt, der war so luftig und cremig und da seien Kartoffeln drin gewesen, hätte man ihm gesagt, und obendrauf war eine tolle Kruste…
Also wurden alle Freunde und Bekannten nach dieser vermeintlich regionalen Waie befragt und überall fand ich nur große Fragezeichen in den Augen. Möglich, dass es sich um eine Quiche aus dem nahegelegenen Elsass oder einer Wähe aus der Schweiz handelte?
Im Internet, nach zahlreichen Suchbegriff Eingaben wurde ich fündig – Schweizer Röstichueche oder: Kartoffel-Zwiebel-Wähe, der von Dr. Oetker auf seiner Rezeptseite als „Traditioneller Zwiebelkuchen aus Basel” untertitelt wurde.
Im Belag sind tatsächlich Kartoffeln, die vorher zu einer Art Brei verarbeitet werden. Cremig passt auch – gleich drei Becher Crème Double werden darin verarbeitet. Das Ganze auf einem dünnen Mürbeteig und oben drauf kommen Speckwürfel und Appenzeller Käse. Die Luftigkeit kommt durch die untergerührten Eier zustande. Na bitte.
Und ich habe es ausprobiert – die Wähe schmeckt wirklich fantastisch, aber die Frage, ob es sich nun wirklich um ein ursprüngliches Rezept aus Basel handelt, ist immer noch nicht geklärt. Ich habe es nämlich sonst nirgends gefunden. Das Röstichueche Rezept ist etwas anders in der Zubereitungsart, enthält aber auch Kartoffeln, nur eine Zwiebel, Rahm (Sahne) und Eier im Belag, wobei die Kartoffeln vorgekocht werden. Ausserdem werden Gruyère und Bratspeck verwendet.
Liebe Basler – kennt von euch jemand dieses oder zumindest ein ähnliches Rezept? Oder kennt irgendein Markgräfler ein entsprechendes regionales Rezept?

Kartoffel Zwiebel Waehe5

Kartoffel-Zwiebel-Wähe
Traditioneller Zwiebelkuchen aus Basel-warm und kalt ein Genuss

Zutaten (etwa 12 Stück)
Für das Kuchenblech (Ø 30 cm):
etwas Fett (Butter)
Teig:
200 g Weizenmehl
75 g kalte Butter
1 gestr. TL Salz
75 ml kaltes Wasser
Füllung:
500 g Zwiebeln
2 EL Speiseöl
500 g mehligkochende Kartoffeln
3 Be. Dr. Oetker Crème double (je 125 g)
2 TL Salz
frisch geriebene Muskatnuss
frisch gemahlener Pfeffer
4 Eier (Größe M)
Außerdem:
100 g durchwachsene Speck- oder Schinkenwürfel
100 g geriebener Käse, z. B. Appenzeller

1
Teig:

Mehl in eine Rührschüssel geben. Butter in kleinen Stücken hinzufügen. Alles mit den Händen zerkrümeln. Salz und Wasser hinzufügen und rasch zu einem weichen Teig vermengen. Den Teig flach drücken und in Folie verpackt mind. 30 Min. in den Kühlschrank stellen.

2
Füllung:
Zwiebeln abziehen und würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln unter Rühren etwa 15 Min. dünsten, bis sie goldbraun sind. Kartoffeln schälen, abspülen und grob raspeln. Crème double in einem großen Topf aufkochen, die Kartoffelraspel hinzufügen und etwa 5 Min. zugedeckt bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren angaren. Zwiebeln zufügen, mit Salz, Muskat und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen. Kuchenblech fetten. Backofen vorheizen.

Ober-/Unterhitze: etwa 220°C

Heißluft: etwa 200°C

3
Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Kreis (Ø etwa 35 cm) ausrollen und die Form so damit auskleiden, dass der Teig etwas überlappt. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Form auf dem Rost in den Backofen schieben und vorbacken.

Einschub: Mitte

Backzeit: etwa 10 Min.

4
Die Eier unter die abgekühlte Zwiebel-Kartoffel-Masse rühren und auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Mit Speck und Käse bestreuen und fertig backen.

Einschub: unteres Drittel

Backzeit: etwa 35 Min.

Den Kartoffel-Zwiebel-Kuchen am besten heiß servieren.

Quelle: Dr. Oetker Rezepte

En Guete! Dazu passt übrigens hervorragend ein Gutedel oder im Herbst ein Viertele Neue Wy / Neuer Wein. Wer mag, serviert als Beilage einen grünen Salat.
Das Weizenmehl habe ich durch helles Dinkelmehl, Type 630 ersetzt!

Potato and onion tart
Traditional onion tart from Basel-warm and cold a treat

Ingredients (makes 12 pieces)

For a cake tin (Ø 30 cm):
some fat (butter)

Dough:
200 g wheat flour
75 g cold butter
1 teaspoon salt
75 ml cold water

Filling:
500 g onions
2 tablespoons vegetable oil
500 g floury potatoes
3 Cups double cream (375 g)
2 teaspoons salt
freshly grated nutmeg
freshly ground pepper
4 eggs (size M)
also:
100 g marbled bacon or ham cubes
100 g grated cheese (e.g. Swiss Appenzeller)

1
Dough:
Place flour in a mixing bowl. Add butter in small pieces. Crumble with your hands. Add salt and water and mix quickly into a soft dough. Press the dough flat and wrap in foil, cool in the refrigerator for at least 30 min.

2
Filling:
Peel onions and finely chop. Heat oil in a pan and fry the onions while stirring for about 15 minutes until golden brown. Peel potatoes, rinse and grate coarsely. in a large saucepan, bring double cream to the boil, add the grated potatoes and boil over medium heat and covered with a lid for about 5 minutes, stirring occasionally. Add fried onions, season with salt, nutmeg and pepper and allow to cool down. Grease the baking tin. Preheat the oven.

Conventional oven: about 220 ° C (428 °F)

Convection/fan oven: about 200 ° C (392 °F)

3
On a floured working surface, roll out the dough into a circle (about 35 cm in diameter) and line the mould so that the dough overlaps slightly. Prick with a fork for several times. Slide form onto the grate in the oven and pre-bake on the middle rack for about 10 minutes.

4
Add the eggs to the onion-potato-filling and fold in. Spread onto the pre-baked dourgh. Sprinkle with bacon and cheese and bake.

Place the tart onto the rack – in the lower third of the oven and bake for about 35 min.

 

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Es ist noch Kürbis da! ***Kürbis-Kartoffel-Pfanne***

Kuerbis Kartoffel Pfanne2-2
Man glaubt es kaum, aber ich hatte immer noch einen Kürbis eingelagert – einen Hokkaido. Es sollte ein schnelles, unkompliziertes Gericht geben. Also habe ich geschaut, was noch im Kühlschrank ist, habe meine größte Pfanne aus dem Schrank geholt und munter drauflos gebruzelt.

Kürbis -Kartoffel-Pfanne

Für 4 Personen

1 kg Kürbis
(Hokkaido oder ein Stück Muskatkürbis = Nettogewicht etwa 500-600 g)
750 g Kartoffeln
1 Zwiebel
40 g geräucherter, durchwachsener Speck
Cayennepfeffer
(oder eine Chilischote, entkernt und fein gehackt)
2 Esslöffel Rapsöl
Salz, Pfeffer
1 Becher Sahne (=200 g)
100 ml Milch
50 g Hartkäse (…Bergkäse, Appenzeller, Gruyère oder aber Raclette), gehobelt oder grob gerieben

Den Kürbis waschen, halbieren, die Kerne entfernen, dann in Spalten schneiden. Die Kartoffeln waschen. Kürbis und Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Den Speck ebenfalls fein würfeln.
Rapsöl in eine großen Pfanne erhitzen. Speck und Zwiebeln bei mittlerer Hitze darin andünsten. Kartoffeln und Kürbis hinzufügen.
Mit Salz und Pfeffer würzen. Bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten unter gelegentlichem Wenden garen.
Chili hinzufügen oder nach Geschmack mit Cayennepfeffer würzen. Sahne und Milch darüber gießen und weitere 5 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Abschmecken und mit Käse bestreut servieren. Mmmmh!

Kuerbis Kartoffel Pfanne3

Believe it or not , but I still had a pumpkin on stock – a Hokkaido. For dinner it had to be a quick, dish with basic ingredients. So I had a look in my fridge and got my biggest pan out of the cupboard and started cooking.

Pumpkin and potatoes

Serves 4

1 kg pumpkin
( Hokkaido or a piece of pumpkin = net weight of about 500-600 g)
750 g of potatoes
1 onion
40 g smoked , streaky bacon
cayenne pepper
(or a chili pepper , seeds removed and finely chopped)
2 tablespoons rapeseed oil
salt and pepper
1 cup cream (= 200 g)
100 ml milk
50 g hard cheese, coarsely grated

Wash the pumpkin , cut in half , remove the seeds , then cut into wedges. Wash the potatoes. Peel pumpkin and potatoes and cut into thin slices. Peel the onion and dice finely. Cut the bacon into small cubes.
Heat the rapeseed oil in a large skillet. Sauté bacon and onions in it over medium heat. Add potatoes and pumpkin.
Season with salt and pepper. Cook over medium heat for about 15 minutes turning occasionally (I use a wooden spoon for that).
Add chili or season to taste with cayenne pepper. Pour cream and milk over it and simmer at a low temperature for another 5 minutes.
Season to taste and serve sprinkled with cheese. Yummy!

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Sonntagsmenu – Die Hauptsache: Cordon bleu mit Backofen-Pommes

cordon bleu6

Ich hatte schon lange kein echtes Cordon bleu mehr – denn meist bekommt man das in den Gaststätten mit Schweinefleisch zubereitet. Fast genauso wie das Schnitzel, das eben nun mal ein Kalbsschnitzel sein muss, um sich „Wiener Schnitzel” nennen zu dürfen.

Am Samstag war ich ja nicht zu Hause, also hat der Markgräfler den Einkauf beim Metzger unseres Vertrauens übernommen. Wir haben aber nicht ein klassisches Fleischstück für Cordon bleu genommen, nämlich kein etwas dickeres, das in der Mitte soweit durchgeschnitten wird, dass sich eine Tasche ergibt (am Rand bleibt ein Stückchen stehen), sondern ein großes, etwas dünneres, das ich dann etwas breitgeklopft habe (immer mit der flachen Seite des Fleischklopfers!).

Dann wird das Fleisch mit je einer Scheibe gekochtem Schinken belegt.

cordon bleu1

Dann kommen noch Käsestücke drauf – in meinem Fall war das Emmentaler vom Stück, es geht aber auch Greyerzer oder Appenzeller.

cordon bleu2

Dann in der Mitte umklappen und die Ränder mit Rouladennadeln oder Holzspießen zusammenstecken. Von beiden Seiten mit Salz und scharfem Paprikapulver würzen und mit Mehl bestäuben.

Ein bis zwei Eier in einen tiefen Teller geben, mit einer Gabel verquirlen. In einem zweiten Teller frische Semmelbrösel zum Panieren bereitstellen.

Die Cordon bleu nacheinander  im Ei wenden und anschließend mit Semmelbrösel panieren. Nach Belieben ein zweites Mal wiederholen.

In einer Pfanne ein Stückchen Butter zusammen mit etwas Sonnenblumenöl zerlassen. Nicht zu heiß werden lassen. Die Cordon bleu hineingeben und von beiden Seiten sanft garen. Sie sind fertig, wenn der Käse beginnt, herauszulaufen.

cordon bleu5

Dazu gab es Backofen Pommes ( dauert nach Packungsanweisung ca. 20 Minuten, d. h. vor dem Braten der Cordon bleu in den Backofen tun!)

Dekoriert wird das ganze mit einer Scheibe Zitrone (Bio-Zitrone, heiß abgewaschen).

cordon bleu6

Und wer hat’s erfunden??? Laut Wikipedia waren es, wie alles, was mit Käse zu tun hat,  wieder mal die Schweizer:

Schnitzel Cordon bleu [kɔʁdɔ̃ˈblø] („blaues Band“) oder kurz Cordon bleu ist ein mit Käse und Schinken gefülltes, paniertes Schnitzel vom Kalb. Vermutlich stammt das Rezept aus Brig[1] in der Schweiz.

Zur Zubereitung werden zuerst zwischen zwei kleine, dünne Schnitzel oder in die eingeschnittene Tasche eines dickeren Schnitzelstücks eine Scheibe Emmentaler-, Greyerzer-, Appenzeller– oder Raclettekäse und magerer Koch- oder Rohschinken gelegt. Die Ränder werden durch zusammendrücken verschlossen. Anschließend werden die Schnitzel mit Mehl, Ei und Paniermehl paniert und in reichlich Butterschmalz ausgebacken. Der Käse schmilzt durch das Braten und verleiht dem Cordon bleu den typischen Geschmack.

(…)

Wie es zur Bezeichnung Cordon bleu beim Schnitzel kam, ist nicht geklärt. Fest steht, dass der Ausdruck cordon bleu im Französischen eine Metapher für hohe Kochkunst ist und auf das breite, himmelblaue Band zurückgeht, an dem das goldene Kreuz des elitären Orden vom heiligen Geist aus dem 16. Jahrhundert getragen wurde (→ Kochschule Cordon bleu).

Der Zusatz „à la cordon bleu“ findet sich in älteren französischen Kochbüchern und bedeutet „nach Art der hohen Kochkunst“. Die älteste bekannte Erwähnung des Schnitzels Cordon bleu findet sich in Harry Schraemlis Buch Von Lucullus zu Escoffier aus dem Jahr 1949. (…)