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Asterix Tour de France-Nizza: Salade Niçoise oder Pan bagnat

Salade Nicoise 1


EM_2016_France_Nizza


Nizza – die mondäne Hafenstadt gilt als Königin der Côte d’Azur. Hier mischt sich der Glamour der Belle Époque mit provenzialischer Lebensart.
Auch Asterix und Obelix haben bei ihrer Tour durch Frankreich hier Halt gemacht.
Die Küche ist mediterran geprägt und dabei ist die Nähe zu Italien nicht zu übersehen.
Oliven, Olivenöl, Charentais Melonen, Tomaten, Knoblauch, Auberginen und Zucchini werden hier angebaut.
Hier gibt es zwar keine Kühe, aber im gebirgigen Hinterland gibt es Schafe und daher Schafs- und Ziegenkäse.
Der Weichkäse Banon wird zum Beispiel aus roher Ziegenmilch gemacht und ist in Edelkastanienblätter eingewickelt (59).

Außerdem gibt es hier große Lavendel-Anbaugebiete und in den Wäldern wachsen Korkeichen, aus deren Rinde Korken für den Wein gemacht werden.
Wegen des milden Klimas werden hier auch sehr viele Blumen angebaut, die beim Karneval in Nizza verschwenderisch eingesetzt werden, vor allen Dingen Mimosen.


Provence du gout


Und was bringen nun Asterix und Obelix aus Nizza mit???
Selbstsverständlich Salade Niçoise.

Nizza ist auch Austragungsort der Fußball EM.

Passend zum Austragungsort an der Côte d’Azur noch ein kleiner Buchtipp für alle, die den Krimi lieber zwischen zwei Buchdeckeln als auf den grünen Rasen haben.
Hier lernt der Kommissar das „Pan Bagnat“, von dem ihr unten auch das Rezept findet, in einem kleinen Restaurant kennen:
„Mörderische Côte d’Azur: Der erste Fall für Kommissar Duval“ von Christine Cazon. Der Krimi spielt im benachbarten Cannes während des Filmestivals.


Mörderische Côte d’Azur: Der erste Fall für Kommissar Duval (Kommissar Duval Krimi 1)

Es ist Mai, die Zeit des berühmten Filmfestivals in Cannes, die ganze Stadt vibriert, überall wimmelt es von Fotografen, Journalisten, Filmstars und solchen, die es werden wollen. Und mittendrin wird plötzlich während einer Pressevorführung für seinen neuen Dokumentarfilm der berühmte Regisseur Serge Thibaut ermordet. Kommissar Léon Duval, frisch aus Paris an die Côte d’Azur gezogen, muss seine unausgepackten Umzugskisten stehen lassen und sofort mit den Ermittlungen beginnen. Schließlich kann das Festival keine Negativschlagzeilen gebrauchen. Ein schneller Erfolg muss her. Wer hatte ein Interesse am Tod des Filmemachers, der sich so unermüdlich für die Erhaltung des Regenwalds einsetzte? Und war dieser Serge Thibaut wirklich so ein uneigennütziger Gutmensch? Seine Nachforschungen führen Duval bald in ein scheinbar unentwirrbares Dickicht aus Eitelkeiten, Intrigen und Korruption.


 

Salade Nicoise 2


Salade Niçoise
oder
Pan bagnat


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 3 Eier
• 1 Landgurke
• 1 grüne Paprikaschote
• 4 Tomaten
• 1 rote Zwiebel
• 1 kleiner Römersalat (ca. 150 g)
• 6 Artischockenherzen in Salzlake
• ca. 250 g Thunfisch in Olivenöl
• 6 Sardellenfilets in Salzlake
• 50 g schwarze eingelegte Oliven, nach Belieben mit oder ohne Stein
• 2 kleine Knoblauchzehen
• 1 Teelöffel Dijon-Senf
• 3 Esslöffel Weißweinessig
• 4 Esslöffel Olivenöl
• Pfeffer
• 3 Stängel Basilikum
• 3 Stängel Petersilie

Zubereitung

Eier hart kochen (in kochendem Wasser ca. 10 Minuten oder im Eierkocher) und mit kaltem Wasser abschrecken.
Gurke waschen, längs halbieren und in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Paprika vierteln, putzen, waschen und in Streifen schneiden.
Tomaten waschen, halbieren, den grünen Stielansatz entfernen. Die Tomatenhälften in je 4 Spalten schneiden.
Zwiebel schälen und in Ringe schneiden.
Strunk vom Salat großzügig wegschneiden. Die Blätter waschen, trocken schütteln und quer in breite Streifen schneiden.
Alles auf einer Platte oder in einer flachen Schüssel auslegen.

Artischocken abtropfen lassen und längs halbieren oder vierteln. Thunfisch abgießen,das Olivenöl in einer Schale auffangen. Thunfisch gut abtropfen lassen, und mit einer Gabel in große Stücke teilen. Sardellen mit kaltem Wasser abspülen, mit Küchenpapier trocken tupfen und quer halbieren. Abgekühlte Eier schälen und längs sechsteln.
Alles mit den vorbereiteten Gemüsen auf dem Salat anrichten.
Entsteinte Oliven in Ringe schneiden, Oliven mit Stein ganz lassen und über den Salat streuen.
Knoblauchzehen schälen, ganz fein hacken. Mit Senf und Essig verrühren, dann mit Öl vom Thunfisch und Olivenöl  zu einer cremigen Vinaigrette verschlagen.
Basilikum und Petersilie waschen, trocken schütteln. Die Blättchen abzupfen und mit dem Wiegemesser hacken. Unter die Vinaigrette mischen.
Salzen, pfeffern und über den Salat gießen
Den Salat erst kurz vor dem Servieren kurz mischen.


Pan Bagnat 2


Pan bagnat


Für 4 Personen die Hälfte des Salats (mit einer Paprikaschote und nur einem Ei) zubereiten und die Zutaten evtl. etwas kleiner schneiden.
1 Baguette in 4 Stücke schneiden. Die Stücke längs halbieren und etwas Brotkrume herauskratzen.
Den Salat auf die unteren Brothälften verteilen, die oberen Hälften auflegen, festdrücken und ca. 30 Minuten durchziehen lassen.


Salade Nicoise 3


Salade Niçoise
or
Pan bagnat


Ingredients
(For 4 people)

3 eggs
1 small farm cucumber
1 green pepper
4 tomatoes
1 red onion
1 small romaine lettuce (about 150g)
6 artichoke hearts in brine
250g tuna in olive oil
6 anchovy fillets in brine
50g black olives, with or without stone
2 small cloves of garlic
1 teaspoon Dijon mustard
3 tablespoons white wine vinegar
4 tablespoons olive oil
pepper
3 stalks basil
3 sprigs of parsley

Preparation

Cook eggs in boiling water for about 10 minutes or in the egg cooker and rinse with cold water.
Wash cucumber, cut in half lengthwise and cut into thick slices. Cut pepper into quarters, clean, wash and cut into strips.
Wash the tomatoes, cut in half, remove the green stalk. Cut each halved tomato into 4 columns.
Peel onion  and cut into rings.
Generously cut off the stalk from the salad. Wash the leaves, shake dry and cut crosswise into wide strips.
Place everything on a plate or in a shallow dish.

Drain artichokes and cut in half lengthwise or quarter. Drain tuna collecting the oil in a small bowl. Drain tuna well and divide into large pieces using a fork.
Rinse anchovies with cold water, cut in half diagonally and dry with paper towels. Peel cooled eggs and cut into 6 wedges.
Arrange everything on the salad together with the prepared vegetables .
Cut pitted olives in rings, leave unpitted olives as a whole and sprinkle over the salad.
Peel garlic cloves and cut very finely. Mix with mustard and vinegar. Then add oil from tuna and olive oil and whisk to receive a creamy vinaigrette.
Wash basil and parsley, shake dry. Pluck off the leaves and chop with a chopping knife. Fold into the vinaigrette.
Season with salt and pepper and pour over the salad.
Mix the salad carefully and only for a short time just before serving.


Pan Bagnat 1


Pan bagnat

For 4 people prepare half of the salad (with one pepper and only one egg) and cut the ingredients a bit smaller, if needed.
Cut 1 baguette into 4 pieces. Cut the bread pieces lengthwise and scrape out some of the bread crumb.
Arrange the salad on the bottom bread halves and cover with the top halves. Firmly press together and let soak for 30 minutes.

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Escalivada

Escalivada 1
Nach der Crema Catalana machten wir uns an die Zubereitung von „Escalivada”.
Escalivada kann man sowohl als Vorspeise, als auch als Beilage servieren. Als Vorspeise wird etwas Brot dazu serviert.
Es handelt sich um mit Olivenöl beträufeltem, ofengegartem Gemüse – Auberginen, Paprika, Tomaten, Zwiebel. Das Gemüse wird bis auf die Kartoffeln im Ganzen gegart, geschält und bei Bedarf etwas zerkleinert. Man kann zum Schluss noch Sardellen hizufügen und/oder etwas fein gehackten Knoblauch.

Escalivada

500 g Kartoffeln
2 Zwiebeln
3 rote Paprikaschoten
3 Auberginen
500 g Fleischtomaten
2 Esslöffel Zitronensaft
100 ml Olivenöl
Salz, Pfeffer
Sardellen und/oder Knoblauch nach Belieben

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
Das Gemüse waschen, die Zwiebeln abziehen, die Kartoffeln mit Schale in Scheiben schneiden.
Alles in eine Auflaufform geben (oder auf Aluminiumfolie legen) mit ein wenig Olivenöl beträufeln und salzen. 50 Minuten im Ofen garen.

Escalivada 3

Das Gemüse schälen. Stiele entfernen, die Paprikakerne entfernen, bei Bedarf etwas zerkleinern und mit Kartoffeln und Zwiebeln mischen.
Vor dem Servieren das übrige Öl und den Zitronensaft verrühren und über das Gemüse geben. Kräftig salzen und pfeffern. Nach Belieben etwas fein gehackten Knoblauch und/oder Sardellen hinzufügen.

Escalivada 6
Here is another recipe from a Spanish cooking course I attended last week. Escalivada can be served as a starter or as a side dish.
The preparation is very simple as you don’t have to cut the vegetables – they are baked in the oven as a whole and then you peel it. Delicious!

Escalivada

500 g potatoes
2 onions
3 red peppers
3 eggplants
500 g big tomatoes
2 tablespoons lemon juice
100 ml olive oil
salt and pepper
anchovies and / or garlic to taste

Preheat the oven to 200 ° C (392 °F).
Wash the vegetables, peel the onions, cut the unpeeled potatoes into slices.
Put the vegetables in an ovenproof dish (or place on aluminum foil) drizzle with a little olive oil and salt. Bake for 50 minutes in the oven.

Peel the vegetables. Remove stems, and remove the pepper seeds, chop the vegetables if needed and mix with potatoes and onions.
Before serving, mix the remaining olive oil wiht 2 tablespoons of lemon juice and pour over the vegetables. Strongly salt and pepper. Add some finely chopped garlic and / or anchovies to taste.

 

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TAPAS – und eine spanische Weinprobe mitten im Markgräflerland

tapas y vino 5
Wie ich euch schonmal erzählt habe, lerne ich seit dem Frühjahr an der Volkshochschule Spanisch. Zum Abschluss vor den Sommerferien hat unser Spanischlehrer José Tapas und Wein mitgebracht.
José lebt noch nicht lange im Markgräflerland, arbeitet hauptberuflich als Rechtsanwalt und gibt in seiner Freizeit Spanisch Unterricht an der Volkhochschule und ist ein begeisterter Hobbykoch – so bietet er auch Tapas – und Paella-Kurse an. Die Kurse sind immer nach kurzer Zeit ausgebucht!

As I told you before, I began learning Spanish this year in spring. José, my teacher at the adult education center is an enthusiastic cook in his spare time. For the last lesson he brought Tapas and wine for us….

tapas y vino 1
An diesem Abend gab es: Spanische Kartoffel-Tortilla, Stockfisch-Bällchen (leider ohne Rezept), Russischen Salat, dazu Brot und drei verschiedene Weinsorten: zwei rote Weine und ein weißer Wein.

TORTILLA DE PATATAS

800 g Kartoffeln
8 Eier
Olivenöl
Salz
1 Zwiebel (400g)

Kartoffeln in feine Scheiben schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Abweichend vom traditionellen Originalrezept hat Jose eine kleingehackte Zwiebel zugefügt:
Die Kartoffelnscheiben ( und gehackte Zwiebel) hineingeben, mit etwas Salz würzen und etwa 10-15 Minuten braten.
Eier und Salz in einer Schüssel verquirlen und dann die warmen Kartoffeln unterheben. Das Ganze etwas ruhen lassen.

Wieder etwas Öl in die Pfanne geben und die Masse bei kleiner Hitze 2-3 Minuten stocken lassen. Die Tortilla mit Hilfe eines Tellers wenden und von der anderen Seite ebenfalls bräunen.
Man kann die Tortilla warm oder kalt essen.
Tipp:
Nach Belieben kann man die Tortilla auch mit frischem Gemüse, Thunfisch, Meeresfrüchten, Waldpilzen, Kräutern, Knoblauch usw. zubereiten.

***

TORTILLA DE PATATAS

800 g potatoes
8 eggs
olive oil
salt
1 onion (400g)

Cut the potatoes into thin slices. Heat the olive oil in a pan. Deviating from the traditional original recipe Jose added a small chopped onion:
Add the potato slices (and chopped onion) to the pan, season with a little salt and fry for about 10-15 minutes.
Whisk the eggs and some salt in a bowl and then fold in the warm potatoes. Leave to rest for some time.

Pour some oil in the pan, again, heat and pour the potato mass. Cook at low heat for about 2-3 minutes to thicken. Turn the tortilla using a plate and brown the other side, as well.
You can eat the tortilla warm or cold.
Tip:
At choice, the tortilla can be prepared with fresh vegetables, tuna, seafood, wild mushrooms, herbs, garlic…..

tapas y vino 4Ensaladilla Rusa

6 Kartoffeln
100 g Erbsen/grüne Bohnen
100 g Karotten
2 Dosen Thunfisch in Öl
2 Eier
1 Glas Mayonnaise
grüne Oliven
rote Paprika (Konserve)
Salz

Kartoffeln mit Schale sehr weich kochen, pellen, abkühlen lassen und in kleine Würfel schneiden.
Erbsen/grüne Bohnen und Karotten weich kochen. Abschütten und gut abtropfen lassen, die Karotten klein schneiden.
Eier hart kochen, schälen und klein würfeln.
Kartoffeln und Eier (etwas von dem Eigelb für die Deko beiseite stellen) in eine Schüssel geben. Erbsen und Karotten dazugeben, salzen.
Das Öl vom Thunfisch abschütten, in die Schüssel geben und mit den übrigen Zutaten mischen.
Mit einer Gabel fast zu einem Brei verarbeiten.
Dann den Salat in einer flachen Schale anrichten, glatt streichen und mit Mayonnaise überziehen. Eigelb vorsichtig zerreiben und über den Salat streuen. Im Kühlschrank durchziehen lassen.
Ensalada Rusa wird in Alicante gut gekühlt und mit knusprigem Weißbrot oder Brotsticks, die man hineinsteckt, serviert.
Dazu passen grüne Oliven besonders gut

***

Ensaladilla Rusa

6 potatoes
100 g peas / green beans
100 g carrots
2 cans of tuna in oil
2 eggs
1 jar of mayonnaise
green olives
red peppers (canned)
salt

Cook unpeeled potatoes very soft, peel, allow to cool and cut into small cubes.
Cook peas / beans and carrots until soft. Pour off the water and allow to drain well, cut the carrots into small pieces.
Boil the eggs, peel and finely dice.
Put potatoes and eggs in a bowl (set some of the yolk aside for decoration), add peas and carrots, season with salt.
Drain the oil from the tuna, add into the bowl and mix with all the other ingredients.
Process with a fork until the mass is almost a mash.
After that, fill the salad in a shallow dish dish, flatten and cover with mayonnaise. Gently crush the remaining egg yolk and sprinkle over the salad. Let soak in the refrigerator.
In Alicante, ensalada Rusa is served well cooled  and with crusty white bread or bread sticks that you stick into it.

***

Ich hatte ausserdem Magdalenas gebacken, die ich mitgebracht habe. Magdalenas gab es schonmal zur Fußball WM – diesmal habe ich eine andere Variante gebacken: mit Orangenschale aromatisiert und mit etwas Sahne verfeinert.

tapas y vino 3

Magdalenas

250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz

4 Eier
180 g Zucker + etwas Zucker zum Bestreuen
abgeriebene Schale einer Bio Orange (unbehandelt)
100 g Olivenöl
100 ml Sahne
20 g Vanillezucker

Mehl mit Backpulver und Salz mischen.
Die Eier mit Zucker, Vanillezucker, Orangenschale, Olivenöl und Sahne verrühren, das Mehl unterheben. Den Teig 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 180° -200 °C vorheizen.
Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen, zu ¾ mit Teig füllen und mit etwas Zucker bestreuen.

Etwa 20-25 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

***

Magdalenas
250 g flour
1 packet of baking soda
1 pinch of salt

4 eggs
180 g sugar + a little sugar for sprinkling
grated peel of an organic orange (untreated)
100 g olive oil
100 ml liquid cream
20 g vanilla sugar

 

Mix flour with baking powder and salt.
Mix the eggs with sugar, vanilla sugar, orange zest, olive oil and cream, fold in the flour. Let the dough rest for 30 minutes in the refrigerator.

Preheat the oven to 180 ° -200 °C (356 ° -392 °F).
Line a muffin tin with paper cases, fill to ¾ with batter and sprinkle with a little sugar.

Bake for about 20-25 minutes in the preheated oven.

Die Weine:

Dann war Sommerpause, die Markgräflerin war im Urlaub – und die Fotos blieben unbeachtet auf der Festplatte liegen.

***

Inzwischen habe ich mich zum zweiten Spanischkurs angemeldet und außerdem war ich vergangene Woche bei einer spanischen Weinprobe, die José organisiert hat. Dazu gab es spanische Spezialitäten, wie Iberico Schinken, Sardellen, Oliven, Käse…. und Muscheln. Und ich habe die Muscheln probiert – aber nur eine 😉

Hier sind die Bilder der Weinprobe

tapas y vino 20
Last week José organised a Spanish wine tasting with food from different areas of Spain…

JoJosé hat eine Liste mit den Weinen vorbereitet, die wir verkosten werden. Eine Landkarte von Spanien, an der Tafel aufgezeichnet, soll uns zeigen, wo die einzelnen Weine herkommen.
Welche Spezialitäten dazu serviert werden, bleibt bis dahin noch eine Überraschung…

1. Cava (Spanisch für Sekt) und getrockneter Merluza (Seehecht)- Rogen/Fischeier, Pistazien

KatalonienCAVA BRUT NATURE RESERVA, GRAN PLUS ULTRA „CODORNIU”

Weintyp: Schaumwein, Reserva Brut Nature, extra-trocken, 0-3 g Zucker
Produzent: Codorníu
Weinregion: Cava Katalonien
Trauben: Chardonnay und Parellada
Flascheninhalt: 0,75 l
Alkoholgehalt: 12%

 2. TORO TINTO JOVEN 2013, MURUVE

Castilla_y_LeonWeintyp: Rotwein
Produzent: Bodegas Frutos Villar
Weinregion: D.O.Toro (Castilla y León)
Trauben: Tinta de Toro
Flascheninhalt: 0,75 l
Alkoholgehalt: 14,5%

Asturiasund höhlengereifter Käse aus Asturien „Cabrales” (aus Ziegen- und Kuhmilch)

3. JEREZ MANZANILLA LA GITANA (die Zigeunerin) und Oliven, mit Sardellenpaste gefüllt

AndaluciaWeintyp: Weißwein
Produzent: Vinicola Hidalgo
Weinregion: D.O. Jeréz (Manzanilla-Sanlucar de Barrameda)
Trauben: Palomino
Flasche: 0,75 l
Alkoholgehalt: 15%

Hierzu erzählt uns José, dass das der Hauswein der Andalusier ist. Er gehört zur Gruppe der Sherrys – strohgelb und trocken:
Trinktemperatur: 7 °C – wird meist als Apéritif getrunken

Baskenland… und Gilda  – aus dem Baskenland – Sardelle, Olive und Peperoni auf einem Spieß, der über auf das Aperitif-Glas gelegt wird.

4. VALENCIA TINTO CRIANZA MESTIJAJE und zweierlei Manchego Käse

ValenciaWeintyp: Rotwein, 10 Monate in französischen Eichenfässern
Produzent: Bodega Mustiguillo
Weinregion: D.O. El Terrrerazo (Valencia)
Trauben: Bobal, Merlot, Tempranillo, Cabernet sauvignon und Syrah
Flascheninhalt: 0,75 l
Alkoholgehalt: 14%

Kastilien La ManchaManchego Käse  besteht immer aus drei Milchsorten – nämlich von Schaf, Ziege und Kuh. Er kommt aus der Region Kastilien-La Mancha.

Links ein kräftiger Manchego, rechts ein milder Manchego – mit Olivenöl beträufelt.

3. 5. Albariño Señorio de Mendez und Miesmuscheln

GaliciaWeintyp: Weißwein
Produzent: Gabriel Méndez
Weinregion: D.O. Rias Baixas (Galizien)
Trauben: Albariño
Flascheninhalt: 0,75 l
Alkoholgehalt: 12%

Dazu eine Spezialität aus Galizien: Die Miesmuscheln, werden zur Konservierung in einem Sud aus Essig, Kräutern und Olivenöl gekocht.
Gar nicht so schlecht – aber Muscheln werden trotzdem nich zu meiner Leibspeise werden…

Weißer Thunfisch, über Holz gegrillte rote Paprika, Sardellen aus dem Baskenland

tapas y vino 36

Weißer Thunfisch, Gambas/Garnelen, Ei und Mayonnaise

6. SOMONTANO CRIANZA ENATE …und Chorizo vom Iberico Schwein, Schafskäse, milde Piementos und Salchichón und nochmal Queso Manchego

AragonWeintyp: Rotwein
Produzent: Enate
Weinregion: D.O. Somontano (Aragón)
Trauben: Cabernet Sauvignon und Merlot
Flascheninhalt: 0,75 l
Alkoholgehalt: 13,5%

7. RIBERA DEL DUERO CRIANZA PROTOS, Iberico Schinken, Salchichón und Sobrasado

Castilla_y_LeonWeintyp: Rotwein, 14 Monate in amerikanischen und französischen Eichenfässern
Produzent: Bodegas Protos
Weinregion: D.O. Riberadel Duero (Castilla y Léon)
Trauben: Tinta Fina
Flascheninhalt: 0,75 l
Alkoholgehalt: 14,5%

Schinken vom Iberico Schwein – der helle Schinken ist ein milder, der dunkle ein kräftiger

tapas y vino 44

Sobrasada de Mallorca – Mallorquinische, streichfähige Rohwurst mit viel Paprika und anderen Gewürzen:

tapas y vino 45

Und das war es dann…. dachten wir! Aber zum Dessert gab es noch einen Moscatel, einen Dessertwein aus Alicante mit 15% Alkohol. Dazu einen cremigen Käse mit supersaftiger Birne.

AlicanteMoscatel Teulada
Bodega Coop San
VTE. Ferrer Cv

tapas y vino 50

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Zwiebelkuchen mal anders – aus der Provence: Pissaladière

pissaladiere 5

Jedes Jahr im Herbst gibt es bei und Ziibelewaie (Zwiebelkuchen) mit Neue Wii (neuer Wein/Sauser/Federweiser).

Every year in autumn/fall we have Onion Tart and New Wine.

Zwieblewaie
Zwieblewaie

Die Weinlese hat wegen des schlechten Wetters im Frühjahr im Markgräflerland noch nicht begonnen, neuen Wein haben wir noch nicht.
Ich wollte auch mal etwas anderes ausprobieren, deshalb gibt es heute mal ein etwas anderen Zwiebelkuchen: Pissaladière aus der Provence.

Due to the bad weather in the Markgräflerland in spring the grape harvest has not yet begun and there’s no new wine yet.
Anyway, I wanted to try out something different – that’s why we are having a different kind of onion tart today: Pissaladière de Provence.

pissaladiere 6

Zwiebelkuchen aus der Provence – Pissaladière

(für 1 großes Backblech / for 1 big baking sheet)

Für den Hefeteig / for the dough:
300 g Mehl (Type 550) / 300 g flour
1/2 Teelöffel Salz / 1/2 teaspoon salt
15 g Hefe / 15 g yeast
1 Teelöffel Zucker / 1 teaspoon sugar
3 Esslöffel Olivenöl / 3 tablespoons olive oil
150-180 ml lauwarmes Wasser / 150-180 ml warm water
Mehl und Olivenöl zum Bearbeiten
flour and olive oil for working

Teig:
Mehl und Salz in einer Rührschüssel mischen. Hefe in eine kleine Schale bröckeln, mit 1 Teelöffel Zucker und 4 Esslöffeln lauwarmem Wasser verrühren. Zugedeckt ca. 15 Minuten gehen lassen.
Die angerührte Hefe zusammen mit 150 ml lauwarmem Wasser und  3 Esslöffel Olivenöl  zum Mehl in die Schüssel geben.
Mit dem Knethaken der Küchenmaschine verkneten, bei Bedarf noch etwas Wasser oder Mehl dazugeben. Der Teig sollte nicht zu fest aber nicht zu feucht sein. Dann nochmals etwas kräftiger kneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

Dough:
Mix flour and salt in a mixing bowl. Crumble yeast into a small bowl, stir in 1 teaspoon sugar and 4 tablespoons lukewarm water. Cover and let it go about 15 minutes.
Give mixed yeast with 150 ml of lukewarm water and 3 tablespoons of olive oil to the flour in the bowl.
Knead the dought with the food processor (dough hook), if necessary add a little more water or flour. The dough should not be too tight but not too moist. Then knead again a little stronger. Cover the dough and let it rise about 1 hour in a warm place.

pissaladiere 3

Für den Belag:

1 kg Zwiebeln / 1 kg onions
2 Knoblauchzehen / 2 cloves garlic
4 Esslöffel Olivenöl / 4 tablespoons olive oil
2 Esslöffel gehackter Thymian / 2 tablespoons thyme, chopped
1 Teelöffel getrockneter Oregano / 1 teaspoon dried oregano
2 Esslöffel Tomatenmark / 2 tablespoons tomato paste
Salz, Pfeffer, Cayennpfeffer / salt, pepper, cayenne pepper
100 g in Öl eingelegte Sardellenfilets (Anchovis) / 100 g canned anchovies (in olive oil)
16 schwarze Oliven mit Stein / 16 black olives with core

Zubereitung Belag:

Zwiebeln schälen, längs halbieren und in feine Streifen schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Olivenöl in einer großen gusseisernen Pfanne sanft erhitzen, dann Zwiebeln, Knoblauch, Thymian und Oregano bei mittlerer Hitze 20 Minuten dünsten, bis sie weich sind – sie sollen nicht braun werden.

pissaladiere 1

Kurz vor Ende der Garzeit das Tomatenmark untermischen und mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen. Die Zwiebeln abkühlen lassen.

pissaladiere 4

Preparation of topping:

Peel the onions, cut in half lengthwise, then cut into thin strips. Peel the garlic and chop finely. Heat the olive oil in a large cast iron pan gently, add onions, garlic, thyme and oregano and cook for about 20 minutes at medium heat until they are soft – they should not become brown.

Stir in the tomato paste just before the end of cooking, season with salt, pepper and cayenne pepper. Leave the onions to cool.

Das Backblech mit etwas Olivenöl bepinseln, den Backofen auf 220 °C vorheizen. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche in Größe des Blechs dünn auswellen und auf das Blech legen, einen Rand formen und mit einem Tuch zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Dann die Zwiebelmasse gleichmäßig darauf verteilen. Die Anchovis halbieren und rautenförmig auf dem Belag verteilen, dann die Oliven dazu geben.

In der Mitte des Backofens bei 200 °C Umluft ca. 20 Minuten backen, bis der Boden knusprig-braun ist.
Aus dem Ofen nehmen, in Stücke schneiden und warm servieren.

pissaladiere 7

Dazu passt ein Rosé Wein aus der Provence, Apfelcidre oder Neuer Wein.

Grease the baking sheet with a little olive oil, preheat the oven to 220 ° C (428 °F). Thinly roll out the dough on a floured work surface at the size of the baking sheet, place on the tray and form an edge.  Leave it to rise, covered with a cloth for another 30 minutes.
After that spread the onion mass on it evenly. Cut the anchovies in half and place diamond shaped on the topping, then add the olives.

Bake for about 20 minutes in the middle of the oven at 200 °C (392 °F) convection  until the bottom is brown and crispy.

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Remove from the oven, cut into slices and serve warm.

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Serve with a rosé wine from Provence, cider or new wine.

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Bella Italia – Venezia: Fritto misto alla Veneziana und Fritto von Burano im Vergleich

fritto misto venezia

Il secondo piatto – der zweite Gang in der Trattoria Bella Venezia. Wieder mal typisch für Venedig und die Adriaküste. In Mehl gewendete, frittierte Sardinen, kleine Garnelen und Tintenfischringe. Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern. Das gab es auch ab und zu, wenn ich mit meinen Eltern im Italienurlaub an der Adria war. Eigentlich ein typisches Imbissgericht, das ganz oft auch mit gegrillter Polenta auf den Tisch kommt.

Ich hatte mir dazu (Beilage = Contorno) noch einen gemischten Salat bestellt. Vom Frittierten Meeresgetier hatte ich vorsorglich schon mal „mezza porzione” (=halbe Portion) davon bestellt, aber nach den Sarde in saor und den Gnocchi alla crema di salmone war ich schon recht geplättet. Vom Salat war später noch was übrig, und auch 2-3 Tintenfischrige musste ich liegenlassen – ich war einfach pappsatt.
Aber dennoch – die Tintenfischringe sind nicht zu vergleichen mit dem, was man bei uns in der TK-Packung bekommt und im Ofen aufbäckt. Die sind meist etwas zäh und gummiartig. Nicht so die frischen Tintenfischringe aus Venedig!!! Innen schön weich und aussen knuprig und goldgelb frittiert. Und das dann noch sehr gut abgetropft.

Einfach köstlich.

Fritto Misto Burano2
Fritto Misto – Fish ’n Chips auf Italienisch

Auf Burano haben wir dann diesen Imbiss entdeckt. Burano ist eine kleine Fischerinsel, die zu Venedig gehört. Dort und auf der Nebeninsel, wird auch Gemüse angebaut, z. B. die Erbsen, die ins Risi e Bisi kommen.

Burano Fischer
Fischer bei der Arbeit – und nebenbei immer zu einem kleinen Schwätzchen aufgelegt

Wir waren schon den ganzen Tag unterwegs gewesen: Früh morgens aufgestanden, mit dem Vaporetto zur Rialtobrücke gefahren und den Mercato del Pesce, den Fischmarkt, auf dem es auch Obst und Gemüse gibt angeschaut, bevor die Touristen da sind, versteht sich. Auf der Rialtobrücke war noch alles still. Zurück ins Hotel, kurzes Frühstück und um 9 Uhr ging es zum geführten Stadtrundgang.
Am Nachmittag sind wir dann auf eigene Faust vorbei an Murano, der Glasbläserinsel, mit dem Schiff nach Burano gefahren. Wir haben Murano sozusagen links liegen gelassen.
Am Bootsanleger ist dann diese kleine „Imbissbude” vor uns aufgetaucht. Fast alle Plätze belegt. Das musste doch gut sein, wenn dort soviele Leute sind.
Wir haben dann erst einmal die Insel erkundet (sie ist wirklich nicht sehr groß), haben das Stickerei und Spitzen-Museum angeschaut.

Burano Häuser

Burano ist für seine bunten Häuser und die Spitzenstickereien der Frauen von Burano bekannt.
Ein Bericht darüber folgt noch.

Spitzenstickerei aus Burano
Spitzenstickerei aus Burano
Fritto Misto Burano3
Unser Abendessen – hungrig und mit Plattfüßen von der vielen Lauferei an diesem Tag 😉

Wir sind dann, als es schon begonnen hatte, dunkel zu werden, noch im Imbiss eingekehrt. Zum Fritto Misto Menu (welches man übrigens auch mit Polenta haben konnte) gab es einen Wein nach Wahl. Ich habe einen sehr guten Weißwein und der Markgräfler einen Rotwein getrunken. Das sind übrigens auch die Vorteile von einem Urlaub in Venedig. Man muss nicht Autofahren und kann sich auf dem Boot in der Gegend rumschippern lassen, und natürlich auch eine Kleinigkeit trinken.

Bei diesem Fritto Misto waren außer frittierten Tintenfischringen und Sardinen noch Mini-Tintenfischchen und Muscheln dabei. Muscheln mag ich normalerweise nicht, aber ich habe sie probiert und fand sie frittiert trotzdem ganz gut.

Fritto Misto di mare

Für 4 Portionen

500 g kleine, frische Tintenfische
(ersatzweise tiefgekühlt)
500 g frische Sardellen oder sehr kleine Sardinen
(ersatzweise tiefgekühlt)
250 g Garnelen
200 g Tintenfischringe
evtll. 100 g Muschelfleisch
2-3 Zitronen
2 Knoblauchzehen
Mehl zum Bestäuben
Olivenöl zum Frittieren
Salz

Sardellen oder kleine Sardinen leicht schuppen und ausnehmen, alle Flossen außer der Schwanzflosse abschneiden. Bei sehr kleinen Sardellen kann der Kopf mitgegessen werden. Fische gründlich waschen und mit Küchenkrepp abtrocknen. Mit Salz bestreuen.

Die Garnelen aus den Schalen lösen, Darmstrang entfernen, vor dem Frittieren mit Mehl besträuben. Das Muschelfleisch ebenfalls mit Mehl bestäuben.
Den Backofen auf 150 °C vorheizen.

In einem Frittiertopf reichlich Olivenöl erhitzen, zwei geschälte Knoblauchzehen hineingeben. Temperaturprobe: einen Holzstiel ins Öl tauchen – sobald kleine Bläschen aufsteigen, kann mit dem Frittieren begonnen werden. Den Knoblauch vorher wieder herausnehmen.

Die Tintenfische, die Tintenfischringe ganz dünn mit Mehl bestäuben, portionsweise ins heiße Öl geben und knusprig frittieren. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Im Backofen warm stellen.

Die Sardellen/Sardinen ebenfalls leicht mit Mehl bestäuben, und portionsweise ins heiße Öl geben und knusprig ausbacken (ca. 2 Minuten). Die frittierten Fische mit einem Schaumlöffel herausheben auf Küchenkrepp abtropfen lassen und zusammen mit den Tintenfischen warmhalten. Zum Schluss die Garnelen und Muscheln frittieren. Ebenfalls auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Eine große Platte mit festen, weißen Servieten auslegen. Das Fritto Misto darauf anrichten, mit Salz bestreuen. Die Zitronen in Schnitze schneiden, dazulegen und das Ganze sofort servieren.