Amerika, Apéro, Apéro Tapas & Co, Cocktails, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte

Ein Cocktail zum Superbowl: Rhett Butler


superbowl_2019Der 53. Super Bowl, das Endspiel der Saison 2018 der National Football League (NFL) im American Football, findet am 3. Februar 2019 in Atlanta, der Hauptstadt des US-Bundesstaats Georgia statt. Atlanta ist  die Heimat der Schriftstellerin Margaret Mitchell (1900 – 1949), die für ihren im Jahr 1936 erschienenen Südstaaten-Roman Vom Winde verweht“ („Gone with the Wind“) 1937 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. Die gleichnamige Verfilmung (IMDB) aus dem Jahr 1939 mit Vivien Leigh als Scarlett O’Hara und Clark Gable als Rhett Butler in den Hauptrollen ist einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten.

Rhett Butler ist auch dann auch Namensgeber für den heutigen Cocktail zum Einstieg in den Superbowl-Abend.



Rhett Butler


Zutaten
• 3 cl Triple Sec (z.B. Grand Marnier)
• 3 cl Southern Comfort
• 6 cl Cranberry-Saft
• 3 cl frisch gepresster Limettensaft
• 3-4 Eiswürfel

Zubereitung

Eis und alle Zutaten in den Shaker geben und schütteln, anschließend in eine Cocktailschale abseihen.

Alternative Variante: Die Zutaten ohne Eis in einen Shaker geben und schütteln, anschließend in ein mit Eiswürfeln gefülltes Glas gießen.



Rhett Butler


Ingredients
3 cl Triple Sec (for example Grand Marnier)
3 cl Southern Comfort
6 cl cranberry juice
3 cl of freshly pressed lime juice
3-4 ice cubes

Instructions

Add the ice and all ingredients to the shaker and shake, then strain into a cocktail bowl.

Variation: Put the ingredients without ice in a shaker and shake, then pour into a glass filled with ice cubes.


 

Werbeanzeigen
Apéro, Cocktails, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Herbst, Rezepte, Winter

Cocktail: Orange Blossom als Apéro


Orangen haben ja um die Weihnachtszeit Konjunktur. Der frisch gepresste Orangensaft bietet sich zum Brunch an den Feiertagen an, oder auch als Zutat für einen fruchtigen Apéro zum Festagsmenü: Orange Blossom (Orangenblüte) heißt der Cocktail, den wir uns als Apéro am Heiligabend ausgesucht hatten…



Orange Blossom


Zutaten
• 3 Eiswürfel
• 1 cl Triple Sec (z. B. Grand Marnier Cordon Jaune)
• 5 cl Gin
• 5 cl frisch gepresster Orangensaft
• 1 Spritzer Fleurs d’Oranger (Orangenblütenwasser)

Zubereitung
Zutaten in einen Shaker geben, schütteln und in eine Cocktailschale abseihen.


Orange blossom


Ingredients
3 ice cubes
1 cl Triple Sec (eg Grand Marnier Cordon Jaune)
5 cl gin
5 cl freshly squeezed orange juice
1 dash of Fleurs d’Oranger (orange blossom water)

Instructions
Put the ingredients in a shaker, shake and strain into a cocktail bowl.

Amerika, Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Herbst, Rezepte, Vegetarisch

Noch mehr vom Apfelglück: Mein Apple Pie à la Mode mit Cranberries


Einer meiner Lieblingsfilme, den ich mir immer wieder von Neuem ansehen kann, ist „Harry und Sally” (englischer Originaltitel: „When Harry met Sally”). Wir haben uns in London auch schon das Theaterstück im Theatre Royal Haymarket angesehen.

Als Harry und Sally auf dem Weg von Chicago nach New York zusammen in einer Raststätte Halt machen, bestellt Harry einfach die Nummer 3 auf der Speisekarte, während Sally nahezu eine Minute braucht, um ihre Bestellung bei der Bedienung aufzugeben.

Sally Albright: I’d like the chef salad please with oil and vinegar on the side, and the apple pie a la mode.
Waitress: Chef and apple a la mode.
Sally Albright: But I’d like the pie heated, and I don’t want the ice cream on top. I want it on the side, and I’d like strawberry instead of vanilla if you have it. If not, then no ice cream, just whipped cream, but only if it’s real. If it’s out of the can, then nothing.
Waitress: Not even the pie?
Sally Albright: No, just the pie, but then not heated.

When Harry Met Sally…



Sally: Ich hätte gerne den Chefsalat, aber Essig und Öl servieren Sie extra und den Applepie a la Mode.
Bedienung: Chef und Apple a la Mode.
Sally Albright: Aber den Kuchen bitte heiß wenns geht. Und ich will das Eis nicht obendrauf, ich will es extra und ich hätte gerne Erdbeer- statt Vanilleeis wenns geht. Wenn nicht, kein Eis… nur Schlagsahne… aber nur frische. Wenn Sie aus der Dose kommt, gar nichts.
Bedienung: Nicht mal Kuchen?
Sally: Dooch, in dem Fall nur den Kuchen, aber nicht heiß.



Und weil ich immer noch Äpfel habe, die es zu verwerten gilt, gab es heute einen Apple Pie à la Mode  – mit allem – Vanilleeiscreme und Schlagsahne!

Apple Pie à la Mode soll in einem New Yorker Café erfunden worden sein – es handelt sich dabei um einen gedeckten Apfelkuchen, der mit einer Kugel Vanilleeis serviert wird.
Ich habe allerdings den Pie nicht komplett mit einer Teigschicht bedeckt, sondern mit einem Gitter aus Teigstreifen und außerdem habe ich noch ein paar Cranberries unter die Äpfel gemischt, die zuvor in in Grand Marnier eingeweicht wurden…



Apple Pie mit Cranberries


Zutaten
(Für eine Pie-Form 26 cm Ø)

• 150 g Butter
• 350 g Mehl
• ½ Teelöffel Salz
• 75 ml kaltes Wasser
• 6 große Äpfel
• Zitronensaft
• 2 Esslöffel getrocknete Cranberries
• 1-2 Esslöffel Grand Marnier
• 1 Prise Zimtpulver
• 1 Prise Ingwerpulver
• 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
• abgeriebene Schale von 1 Bio Zitrone
• abgeriebene Schale von 1 Bio Orange
• 5 Esslöffel brauner Rohrzucker
• Butter zum Ausfetten der Form
• 1 Ei zum Bestreichen
• 1 Esslöffel brauner Rohrzucker zum Bestreuen

Zubereitung
Die kalte Butter in kleine Stückchen teilen und mit Mehl, Salz und Wasser schnell zu einem glatten Teig verkenten.
Den Teig zu einer Kugel formen und gut abgedeckt ca. 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Die Cranberries mit Grand Marnier beträufeln und durchziehen lassen.
Inzwischen die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen. Dann die Äpfel in kleine Stücke schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
Die Cranberries zusammen mit Zimt, Ingwer, Zucker, Vanillezucker und geriebener Zitronen- und Orangenschale zu den Äpfeln geben und vermischen.
Eine Pie Form mit Butter einfetten. Etwas mehr als die Hälfte des Teiges in die Form geben und an den Rändern hochziehen.
Den Rest des Teiges ausrollen und in gleich breite Streifen schneiden. Die Apfelmischung auf dem Teigboden verteilen und die Teigstreifen gitterartig darüberlegen.
Ein Ei mithilfe einer Gabel verschlagen und das Teiggitter sowie die Ränder damit bestreichen.
Den Kuchen mit einem Esslöffel Zucker bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C für 35 – 40 Minuten backen.
Abkühlen lassen und aus der Form nehmen.
Den Kuchen lauwarm mit Vanilleeis und/oder Schlagsahne als Dessert oder zum Kaffee servieren.



Apple pie with cranberries


Ingredients
(For a pie-tin 26 cm Ø)

150 g butter
350 g flour
½ teaspoon salt
75 ml cold water
6 big apples
lemon juice
2 tablespoons dried cranberries
1-2 tablespoons Grand Marnier
1 pinch of cinnamon powder
1 pinch of ginger powder
1 sachet bourbon vanilla sugar
grated peel of 1 organic lemon
grated peel of 1 organic orange
5 tablespoons brown cane sugar
Butter for the pie tin
1 egg to brush
1 tablespoon brown cane sugar to sprinkle

Preparation
Cut the cold butter into small pieces, add flour, salt and water and quickly knead to a smooth pastry.
Form the pastry into a ball and place well covered in the fridge for about 15 minutes.
Drizzle the cranberries with Grand Marnier and let stand.
Meanwhile, peel the apples, remove the core. Then cut the apples into small pieces and drizzle with a little lemon juice so that they do not turn brown.
Add the cranberries to the apples along with cinnamon, ginger, sugar, vanilla sugar and grated lemon/orange peel and mix.
Butter the pie tin. Put a little more than half of the dough in the tin and pull up an edge..
Roll out the rest of the dough and cut into strips of equal width. Spread the apple mixture onto the pastry and place the strips of dough over it like a grid.
Beat an egg with a fork and brush the dough grid and the edges with it.
Sprinkle the cake with a tablespoon of sugar and bake in a preheated oven at 180 °C = 356 °F for 35 – 40 minutes.
Allow to cool and remove from the tin.
Serve the cake still warm with vanilla ice cream and / or whipped cream for dessert or coffee.

Cocktails, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte

Feierabend-Cocktail: Blue Champagne

Blue Champagne 1


Schon wieder eine Woche vorbei – ich weiß auch nicht, aber derzeit fliegen die Tage nur so dahin und plötzlich haben wir sommerliche Temperaturen um die 30 °C!
Schade für die Kirschblüte, die dadurch viel zu schnell vorbei ist. Vergangenen Freitag waren der Markgräfler und die Markgräflerin noch bei beginnender Kirschblüte im Eggenertal spazieren.
Gestern Abend beim Nordic Walking konnte man schon ganz viele grüne Blätter zwischen den Blüten sehen und im Garten blüht sogar schon der Apfelbaum!


Apfelbluete Garten 2018
Apfelblüte in meinem Garten

Wir sehnen uns gerade nach einem Swimming-Pool, in dem man seine ersten Freiluft- Bahnen ziehen kann und deshalb gibt es als Feierabend-Cocktail einen Blue Champagne, dessen Farbe stark an die blauen Kacheln im Freibad erinnert.

Dazu gibt es gegrillten Grünspargel im Bacon-Mäntelchen, grüne Oliven mit Mandeln gefüllt und italienische Maisbällchen


Spargel gruen Bacon


Ich wünsche euch einen guten Start in ein wunderschönes Wochenende.


Cocktail_Blue_Champagne_015


Blue Champagne


Zutaten

• 1 cl Zitronensaft
• 1 Spritzer Grand Marnier (alternativ Triple sec, Cointreau)
• 1 Spritzer Curaçao blue
• 3 cl Gin (alternativ Wodka)
• Champagner
• 4 Eiswürfel

Zubereitung

Zitronenssaft, Grand Marnier, Curaçao blue und Gin auf Eiswürfeln im Shaker schütteln. Anschließend in einen Champagnerkelch abseihen und mit Champagner auffüllen.



Blue Champagne


Ingredients

1 cl lemon juice
1 splash Grand Marnier (alternatively Triple sec, Cointreau)
1 splash Curacao blue
3 cl gin (alternatively vodka)
Champagne
4 ice cubes

Pour lemon juice, Grand Marnier, Curacao blue and Gin on ice cubes into a shaker. Shake, then pour into a champagne glass and fill with champagne.

Bücher, Cocktails, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frankreich, Grossbritannien, Natur & Garten, Reisen, Rezepte, Sommer, Wandern

Feierabendcocktail: Leap Year

Leap_Year_029


Schon wieder Wochenende – endlich!

Leider macht das Wetter gerade nicht das, was wir uns für einen Feierabend am Freitag und im Sommer wünschen würden. Aber – es soll trotzdem einen Feierabend-Cocktail geben.
Und schließlich hat man endlich mal wieder Zeit, sich mit einem guten Buch auf’s Sofa zu setzen, denn im Garten verpasst man ja nichts…

Ich lese gerade den neuen Bretagne-Krimi von Jean-Luc Bannalec: „Bretonische Flut”, der ganz zufällig in unserem Urlaubsort vom vergangenen Jahr spielt, nämlich in Douarnenez, in der westlichsten Ecke Frankreichs.
Beim Lesen habe ich sofort wieder die Stimmung und unsere Erlebnisse vor meinem inneren Auge und es fühlt sich so an, als wäre ich gerade erst dort gewesen.


Douarnenez 1

Douarnenez 14

Douarnenez orange Stunde 8


Aber zurück zum Cocktail…

Dieses Jahr ist ja bekanntlich ein Schaltjahr. Daher gibt’s heute als Feierabendcocktail einen „Leap Year“.

Den Cocktail hat der Barkeeper Harry Craddock übrigens am 29. Februar 1928 im Savoy Hotel in London erfunden – womit die Frage nach der Herkunft des Namens auch geklärt wäre.


Leap Year


Zutaten:

• 2 cl Vermouth rosso / Martini rosso
• 1 cl Grand Marnier
• 3 cl Gin
• Spritzer Zitronensaft
• 5 Eiswürfel

Zubereitung:

Eis und die übrigen Zutaten in einen Shaker geben. Schütteln und anschließend in eine Cocktailschale abseihen.


This year, as you all know, is a leap year.
Therefore, there is a cocktail called „Leap Year“ today, to start the week-end.
The cocktail was invented by bartender Harry Craddock on 29 February 1928 at the Savoy Hotel in London – so this explains the origin of the name.


Leap Year


2 cl Vermouth rosso / Martini rosso
1 cl Grand Marnier
3 cl Gin
dash of lemon juice
5 ice cubes

Give ice and the remaining ingredients in a shaker. Shake and then strain into a cocktail glass.

Cocktails, Essen & Trinken, Fotografie, Italien, Markgraeflerland, Rezepte, Wein

Feierabend-Cocktailzeit: Campari Champagner

Campari-Champagner-Cocktail


Jetzt kann man abends oft wieder draußen sitzen und die Sonne genießen. Das heißt, Freitagabend ist Cocktailzeit!
Es darf gechillt werden…


Campari2


Das Markgräflerland ist die Toskana Deutschlands, warum also nicht mit einem italienisch anmutenden Cocktail zur Einstimmung auf das Wochenende: Campari Champagner.
Statt Champagner haben wir jedoch einen badischen Winzersekt in Glas gemogelt.


Campari Champagner


Zutaten:
• 3-4 cl Campari
• 1 Spritzer Grand Marnier (oder Cointreau)
• Spritzer von einer Zitronenscheibe
• Winzersekt

Campari und Grand Marnier in einen Sektkelch geben, mit Zitronenscheibe abspritzen und mit Winzersekt/Champagner auffüllen.


Campari Cocktail 2


Campari Champagne


Ingredients
3-4 cl Campari
1 dash of Grand Marnier (or Cointreau)
 1 slice of lemon
Winzersekt

Give Campari and Grand Marnier  in a champagne glass, slightly squeze lemon slice and add to the glass. Fill up with sparkling wine / champagne.

 

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Reisen, Rezepte

La Chandeleur – Maria Lichtmess – Groundhog Day: … und jährlich grüsst das Murmeltier, diesmal mit Bier Crêpes

Bierpfannkuchen7
Wenn’s an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit (Lostag)
2. Februar 2013
La Chandeleur – Groundhog Day

Jedes  Jahr am 2. Februar, 40 Tage nach Weihnachten ist Maria Lichmess. In Frankreich isst man an diesem Tag immer Crêpes / Pfannkuchen / Eierkuchen, und das in allen möglichen Variationen. Klassiker der französischen Küche sind die Galettes aus der Bretagne, die mit Buchweizenmehl gemacht werden. Sie gibt es süß und salzig.

In Pennsylvania, USA und in Canada feiert man den Groundhog Day, an dem ganz Punxsutawney gespannt ist, welches Wetter das Murmeltier Phil voraussagen wird. Bei uns werden in der Kirche die Kerzen geweiht, sie sollen vor Blitzschlag und Feuersbrunst bewahren….

Mehr Info hier:

https://markgraeflerin.wordpress.com/2011/02/02/maria-lichtmess-la-chandeleur-murmeltiertag-groundhog-day/

Bierpfannkuchen6

Dieses Jahr habe ich mir etwas ganz Besonderes ausgedacht: Bier Crêpes (Pfannkuchen) mit Apfelringen und Blutorangen belegt, dann mit Zucker bestreut, der beim Wenden karamellisiert und zum Schluss mit etwas Grand Marnier verfeinert – mmmmh!

Bierpfannkuchen1

Bier Crêpes

Für 4 Personen

Für den Teig:

150 g helles Dinkelmehl
3 kleine oder 2 große Eier
1 Prise Salz
300 ml helles Bier (Pils)
100 ml Wasser
Butter zum Backen

Für den Belag
2 süße, feste Äpfel
2 Blutorangen
etwas brauner Zucker
nach Belieben etwas Grand Marnier
Puderzucker

Mehl mit einer Prise Salz in eine Schüssel mit Ausguss geben. dann die Eier, 300 ml Bier  und 100 ml Wasser hinzufügen und mit einem Schneebesen glatt rühren.

Bierpfannkuchen2

Die Äpfel waschen, schälen, das Kerngehäuse ausstechen und in feine Scheiben hobeln. Die Schale von einer Blutorange mit einem Messer samt weisser Haut rundum abschneiden, dann filetieren. Dabei den Saft auffangen. Von der zweiten Blutorange den Saft auspressen und über die Apfelscheiben träufeln.

Dann die Pfannkuchen backen:

Teig nochmals kurz mit dem Schneebesen durchrühren, dann in einer Crêpe-Pfanne etwas Butter zerlassen, dann etwas Teig hineingeben, so dass der Boden bedeckt ist. Dann Apfelscheiben darauf verteilen, etwas von den Orangenfilets dazugeben und leicht mit braunem Zucker bestreuen.

Bierpfannkuchen3

Sobalde der Teig auf der Oberseite nicht mehr flüssig ist, mit Hilfe eines Tellers den Pfannkuchen wenden und wieder vorsichtig in die Pfanne gleiten lassen. Bei Bedarf vorher noch ein wenig Butter in die Pfanne geben. Einige Minuten bei reduzierter Hitze weitergaren, dann auf einen Teller stürzen.

Bierpfannkuchen4

Nach Belieben mit etwas Grand Marnier beträufeln und mit Puderzucker bestreuen. Ahornsirup passt auch wunderbar dazu.

Bierpfannkuchen5

….kleiner Nachtrag:

Annual-Groundhog-s-Day-Ritual-Held-In-Punxsutawney-Pennsylvania
Murmeltier Phil – Foto: Die Welt

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article113334930/Murmeltier-sagt-baldiges-Ende-des-Winters-voraus.html

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte

Ein (unfreiwilliger) Produkttest: Mousse au Chocolat von Dr. Oetker

Mousse Chocolat5

Nein, normalerweise verwende ich keine fertigen oder halbfertigen Produkte, ausser es handelt sich um Brühwürfel, Puddingpulver, Pasta oder vorgekochte Hülsenfrüchte aus der Dose. Ravioli sind nur für „Notfälle” im Haus, aber Pulver für Mousse au Chocolat oder gar Fertigbackmischungen für Kuchen??? Wer mich kennt, wird jetzt den Kopf schütteln – Fertigpulver ojeoje…

Diese Mousse au Chocolat war in einem Weihnachtsgeschenkkorb, den es von meinem Arbeitgeber zum Nikolaus gab. Zuerst stand das Päckchen noch etwas unbeachtet im Regal mit den Backzutaten. Am Freitag beim Einkaufen habe ich dann vergessen, die Milch in den Kühlschrank zu tun. Nun musste die Milch weg. Da kam dieses Päckchen gerade recht.

Auf der Packung ist als Variante die Zugabe von ungesüßtem Instant-Cappucino-Pulver aufgedruckt (2-3 Esslöffel), ich hatte noch löslichen Kaffee und habe etwa 1 schwachen Esslöffel davon hineingetan.

Mousse Chocolat1

Man soll 250 ml kalte Milch (oder 200 ml kalte Milch und 100 g kalte Schlagsahne) in einen mit heißem Wasser ausgespülten Rührbecher geben. Das Cremepulver zufügen und mit einem Mixer (Rührstäbe) auf niedrigster Stufe kurz verrühren, dann 3 Minuten auf höchster Stufe aufschlagen. Das habe ich in meiner Küchenmaschine gemacht (mit Spritzschutz!). Die Creme sah zunächst aus wie Paradiescreme – wer die noch kennt (als Jugendliche habe ich die damals geliebt).

Dann soll man die Mousse in Dessertgläser oder eine Schale füllen und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Um Nocken zu formen, füllt man die Mousse in eine flache Schale und formt dann mit Hilfe eines Esslöffels Nocken daraus.

Mousse Chocolat3
Der Geschmack: für eine Fertigmischung ganz passabel. Die Schokostückchen waren allerdings etwas ungleich verteilt, Sie haben sich etwas am Boden abgesetzt. Der Tipp mit dem Kaffeepulver war ganz gut. Stattdessen könnte ich mir auch einen kleinen Schuss Grand Marnier/Liquor 43, Cognac oder Whiskey vorstellen.

Mousse Chocolat4
Und die Konsistenz??? Auch ganz in Ordnung. Also, wenn es mal schnell gehen muss, oder für Hobbyköche mit wenig Dessert-Erfahrung ist diese Mousse durchaus zu emfehlen.

Mousse Chocolat6

Favorit bleibt die selbstgemachte Mousse au Chocolat… Und hier ist mein Rezept dafür (ohne Ei).

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte

Omas feine Orangencreme mit Grand Marnier

Orangencreme2

Advenstkalender Fenster Nr. 11 ist etwas ganz besonderes. Diese Orangencreme hatte meine Oma Anna-Maria früher immer gemacht, auch meine Mutter und meine Tante haben das Rezept übernommen und ich habe mich jetzt auch daran versucht. Meine Oma hat früher sicherlich auch mal Kirschwasser oder Weinbrand verwendet, was eben gerade da war.  Aber mit Orangenlikör, d. h. Grand Marnier oder Cointreau finde ich, dass die Creme das beste Aroma hat. Ganz frische Eier sollte man dafür verwenden.

Orangencreme7

Feine Orangencreme

1/4 Liter frisch ausgepresster Orangensaft
6 Blatt helle Gelatine
4 Eigelb
100 g Zucker
eine Vanillestange
1/4 Liter süße Sahne
2 Likörgläser Orangenlikör, Kirschwasser oder Weinbrand

Orangen pressen

Den Orangensaft erhitzen, bis sich Schaumkronen bilden, aber nicht kochen lassen.
Die Gelatineblätter in kaltem Wasser quellen lassen. 4 Eigelbe mit dem Mark der Vanillestange hellschaumig aufschlagen. Unter Rühren den heissen Orangensaft zugießen.
Im heißen Wasserbad 3 Minuten rühren, herausnehmen und die abgetropfte Gelatine darin auflösen.

Orangencreme aufschlagen

Kalt stellen. Bevor die Masse stockt, die geschlagene Sahne unterheben. Mit Orangenlikör, Kirschwasser oder Weinbrand verfeinern. In eine kalt ausgespülte Glasschale füllen. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Mit Löffelbiskuits oder Orangengebäck servieren – oder mit Christmas Cookies 🙂 …

Orangencreme1

Orangencreme9
Ich habe noch Orangen filettiert und dazu angerichtet und ausserdem Physialis, die sehen ein wenig aus wie eine Mini-Orange.

Orangencreme5

Ein Träumchen – locker wie eine Mousse

Essen & Trinken, Food, Rezepte

Zwiebacktorte – eine Vorahnung von Advent

Dieses Rezept habe ich vor etwa zwei Jahren im Kochbuch von Paula Horn entdeckt, ausprobiert und war begeistert. Eine Art Brottorte, aber mit Zwieback. Wein und feinen Gewürzen, welche die nahende Adventszeit ankündigen… Im neuen „alten Schätzchen“, dem Koch- und Haushaltsbuch vom Flohmarkt, habe ich das Rezept wiedergefunden, aber mit anderen Mengenangaben, als bei Paula Horn:

Zwiebacktorte

Zutaten nach Paula Horn:
5 Eier, getrennt
200 g Zucker
50 g Zitronat
50 g Orangeat
2 Teelöffel Zimtpulver
1 Messerspitze Nelkenpulver
1 Schnapsgläschen Kirschwasser
150 g Zwieback
1 Glas Wein und evtl. etwas Orangenlikör

Den Zwieback zerbröckeln und mit dem Wein (Rot- oder Weißwein, ich habe Gutedel verwendet)  übergießen. Die Eier trennen, das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen.
Das Eigelb mit dem Zucker cremig rühren. Das Zitronat und Orangeat mit dem Wiegemesser fein würfeln und zusammen mit den Gewürzen unter die Eiercreme rühren.

Dann den eingeweichten Zwieback und das Kirschwasser untermengen und zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben. Den Teig in eine gefettete Sprinform mit 26 cm Ø füllen.
Bei Umluft 160 °C im Backofen auf mittlerer Schiene ca. 45 Minuten backen.

Und jetzt kommt der Knüller. Die Glasur ist variabel. Ich habe die noch heisse Torte zuerst mit etwas Orangenlikör (Grand Marnier) beträufelt, dann ca. 2 Esslöffel bittere Orangenmarmelade in einem kleinen Topf erhitzt und die Torte damit bestrichen.

Statt Orangenlikör kann man zum Beträufeln auch eine Mischung aus 1 Esslöffel Arrak und Wein oder wenn Kinder mitessen, Orangensaft und Zitronensaft verwenden.
Keine Angst beim Wein und Kirschwasser im Teig, der Alkohol verflüchtigt sich beim Backen.

Etwas abkühlen lassen und anschliessend aus 100 g Puderzucker und 2 Esslöffel Wasser (oder Kirschwasser und Wasser) einen Zuckerguss rühren und auf dem Kuchen verstreichen.

Mit gold- und silberfarbenen Zuckerperlen bestreuen.

Hier ist zur Ergänzung noch das zweite Rezept aus dem Koch- und Haushaltungsbuch von Wundt/Rothmund/Künzeler: