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Feierabendcocktail: Leap Year

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Schon wieder Wochenende – endlich!

Leider macht das Wetter gerade nicht das, was wir uns für einen Feierabend am Freitag und im Sommer wünschen würden. Aber – es soll trotzdem einen Feierabend-Cocktail geben.
Und schließlich hat man endlich mal wieder Zeit, sich mit einem guten Buch auf’s Sofa zu setzen, denn im Garten verpasst man ja nichts…

Ich lese gerade den neuen Bretagne-Krimi von Jean-Luc Bannalec: „Bretonische Flut”, der ganz zufällig in unserem Urlaubsort vom vergangenen Jahr spielt, nämlich in Douarnenez, in der westlichsten Ecke Frankreichs.
Beim Lesen habe ich sofort wieder die Stimmung und unsere Erlebnisse vor meinem inneren Auge und es fühlt sich so an, als wäre ich gerade erst dort gewesen.


Douarnenez 1

Douarnenez 14

Douarnenez orange Stunde 8


Aber zurück zum Cocktail…

Dieses Jahr ist ja bekanntlich ein Schaltjahr. Daher gibt’s heute als Feierabendcocktail einen „Leap Year“.

Den Cocktail hat der Barkeeper Harry Craddock übrigens am 29. Februar 1928 im Savoy Hotel in London erfunden – womit die Frage nach der Herkunft des Namens auch geklärt wäre.


Leap Year


Zutaten:

• 2 cl Vermouth rosso / Martini rosso
• 1 cl Grand Marnier
• 3 cl Gin
• Spritzer Zitronensaft
• 5 Eiswürfel

Zubereitung:

Eis und die übrigen Zutaten in einen Shaker geben. Schütteln und anschließend in eine Cocktailschale abseihen.


This year, as you all know, is a leap year.
Therefore, there is a cocktail called „Leap Year“ today, to start the week-end.
The cocktail was invented by bartender Harry Craddock on 29 February 1928 at the Savoy Hotel in London – so this explains the origin of the name.


Leap Year


2 cl Vermouth rosso / Martini rosso
1 cl Grand Marnier
3 cl Gin
dash of lemon juice
5 ice cubes

Give ice and the remaining ingredients in a shaker. Shake and then strain into a cocktail glass.

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It’s Teatime: Chelsea-Buns

Chelsea Buns 2


Es ist weiterhin kühl, stürmisch und ungemütlich draußen.

Zeit für eine gepflegte Tasse Tee im britischen Stil. Und dazu gibt es natürlich auch ein typisches Gebäck aus England.

Chelsea Buns – leckere Hefeschnecken, gefüllt mit Mincemeat – oder Dörrobst, falls man gerade kein Mincemeat hat. Gewürzt werden die Buns mit Zimt oder Mixed Spice.
Was Mincemeat ist, habe ich schon einmal für diese Mincemeat-Tart erläutert. Und zu Weihnachten gab es traditionelle Mince Pies.

Chelsea Buns
Der Chelsea Bun ist eine Art von Brötchen, die im 18. Jahrhundert vom Bun House in Chelsea (GB) erfunden wurden.
Neben den Chelsea Buns wurden zu Ostern bzw. am Karfreitag auch die Hot Cross Buns verkauft.
Das Geschäft, war beim Hannoveraner Königshaus sehr beliebt. Die Könige George II, George III und ihre Familien waren dort Stammkunden.
Das Chelsea Bun House existiert heute nicht mehr, es wurde 1839 abgerissen.


Chelsea Buns 1


Chelsea-Buns


Zutaten
Für 9 Stück / Eine quadratische Backform (20 cm Länge)

Teig
• 250 g Mehl
• 2 Teelöffel Trockenhefe
• 1 Teelöffel feiner Zucker
• ½ Teelöffel Salz
• 25 g weiche Butter
• 125 ml lauwarme Milch
• 1 Ei, verquirlt
• 75 g Puderzucker für den Zuckerguss

Füllung
• 50 g Butter
• 50 g hellbrauner Zucker
• 125 g Mincemeat (oder gemischtes Trockenobst)
• 1 Teelöffel gemahlener Zimt
• ½ Teelöffel geriebene Muskatnuss
• ¼ Teelöffel gemahlene Nelken

Zubereitung
Backform einfetten.
Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz in eine Schüssel sieben. Die Butter mit den Fingern unter das Mehl arbeiten, bis eine grobkrümelige Masse entsteht.
In der Mitte der Masse eine Mulde formen, Milch und Ei hineingießen. Die Zutaten zu einem lockeren Teig verschlagen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 5-10 Minuten kneten.
In eine mit Öl ausgepinselte Schüssel geben, mit Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche leicht kneten. Zu einer rechteckigen Platte, etwa 30 x 25 cm, ausrollen.

Butter zerlassen, die Teigplatte damit bestreichen. Zucker, Mincemeat bzw. Trockenobst, Zimt, geriebene Muskatnuss und gemahlene Nelken darauf verteilen.
Der Länge nach aufrollen und in neun Stücke schneiden. Nebeneinander (Schnittstelle nach oben) in die vorbereitete Form setzen. Mit eingefetteter Frischhaltefolie abdecken, 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Backofen auf 190 °C vorheizen.
Die Buns 30 Minuten goldbraun backen. 10 Minuten ruhen lassen.

Puderzucker mit Wasser zu einem Guss verrühren, die Buns damit bestreichen.
Im Ganzen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Zum Servieren auseinander brechen.


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Chelsea bun
From Wikipedia, the free encyclopedia

The Chelsea bun is a type of currant bun that was first created in the 18th century at the Bun House in Chelsea, an establishment favoured by Hanoverian royalty, which was demolished in 1839.

The bun is made of a rich yeast dough flavoured with lemon peel, cinnamon or mixed spice. Prior to being rolled into a square spiral shape the dough is spread with a mixture of currants, brown sugar and butter. The process of making this bun is very similar to that involved in producing the cinnamon roll. After being cooked traditionally the chelsea bun is glazed with cold water and sugar. It is glazed while still hot so the water evaporates and leaves a sticky sugar glaze, making the bun much sweeter.


Chelsea Buns

Ingredients
For 9 pieces / A square baking pan (20 cm length)

Dough
250 g flour
2 teaspoons active dry yeast
1 teaspoon caster sugar
½ teaspoon salt
25 g butter, softened
125 ml tepid milk
1 egg, beaten
75 g icing sugar for the icing

Filling
50 g butter
50 g light brown sugar
125 g Mincemeat (or mixed dried fruit)
1 teaspoon ground cinnamon
½ teaspoon ground nutmeg
¼ teaspoon ground cloves

Preparation
Grease baking pan.
In a bowl, mix flour, dry yeast, sugar and salt. Add butter and process into the flour with your fingers until you receive a crumbly mass.
Form a hollow in the centre of the mass, pour in milk and egg. Beat to form into a light dough.

Knead the dough on a floured surface for 5-10 minutes.
Put into a bowl which is greased with oil on the inside. Cover with plastic wrap and let stand in a warm place until the volume has doubled.
Knead lightly on a floured surface. Roll out to the size of about 30 x 25 cm.

Melt butter, spread the dough sheet so with it and sprinkle with sugar, Mincemeat or dried fruit, cinnamon, grated nutmeg and ground cloves.
Roll up lengthwise then cut into nine pieces. Place into the prepared pan (cut sides up). Cover with greased clingfilm, leave in a warm place for 45 minutes.

Preheat the oven to 190 °C = 374 °F.
Bake the buns for 30 minutes until golden brown. Let rest for 10 minutes.
Mix icing sugar with a little water to form a thick icing. Sprinkle the buns with icing. Transfer the whole onto a wire rack to cool.

To serve, separate into single buns.

 

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It’s Teatime – Cheddar Cheese and Cucumber Sandwich

Cucumber Sandwich 1
Cheese and Cucumber Sandwich

In Großbritannien und auf der ganzen Welt wartet man auf das Royal Baby No. 2

Wird es ein Mädchen oder wird es ein Junge? Ja, und wann kommt es denn endlich?
Schon fast eine Woche überfällig ist der kleine Prinz oder die kleine Prinzessin.

Und bei dem original britischen Wetter draussen (It’s raining cats and dogs…), kann man nur sagen: „Wait and see – Abwarten und Tee trinken“.

Das Cheese & Cucumber Sandwich (Käse und Gurke) ist eines der beliebtesten Sandwiches in Großbritannien, das nicht nur gerne zum Tee serviert wird.

Wer schon einmal in London war, wird festgestellt haben, dass es in den zur Lunchtime stark frequentierten Sandwich Shops weit verbreitet ist.
Hier ist also ein weiteres, typisches Teatime-Rezept, natürlich stilecht mit Cheddar Cheese…


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Cheese & Cucumber Sandwich


• 2/3 Gurke, geschält, in dünne Scheiben  geschnitten
• Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• 1 Teelöffel frisch ausgepresster Zitronensaft
• 6-8 Scheiben Brot
• 25-50 g leicht gesalzene oder ungesalzene Butter
• 225 g geriebener Cheddar-Käse (ersatzweise alter Gouda)
• 1 Esslöffel frisch gehackter Schnittlauch


Zubereitung:

12 Gurkenscheiben zur Seite legen, die anderen in eine Schüssel geben und kurz auf beiden Seiten in Salz, Pfeffer und Zitronensaft ziehen lassen.

Brotscheiben dünn mit Butter bestreichen. Auf die eine Hälfte geriebenen Käse streuen, die Gurkenscheiben darauf legen und – wenn man es mag – mit frisch geschnittenem Schnittlauch bestreuen. Je eine zweite Scheibe darüber legen, entrinden und in Drei- oder Vierecke schneiden.

Mit den restlichen 12 Gurkenscheiben garnieren.


Cucumber Sandwich 2

Cheese & Cucumber Sandwich

2/3 cucumber, peeled and thinly sliced
Salt and freshly ground black pepper
1 teaspoon freshly pressed lemon juice
6-8 slices of bread
25-50 g lightly salted or unsalted butter
225 g grated cheddar cheese (or old Gouda)
1 tablespoon fresh chives, chopped

Set aside 12 cucumber slices. Then put the remaining cucumber slices in a bowl, salt, pepper and and add lemon juice.
Thinly spread the slices of bread with butter.
Sprinkle with grated cheese on one half, place the cucumber slices on it and – if you like –
sprinkle with freshly chopped chives. Top each slice with another slice of bread, cut the sandwiches into triangles or squares.
Garnish with the remaining 12 cucumber slices.

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Mein Mann kann: Erdbeeren mit Sahne und grünem Pfeffer à la Wimbledon

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Ab heute schwingen wieder der Basler Roger Federer & Co die Tennisschläger auf dem grünen Rasen. Zur kulinarischen Tradition rund um das Tennisturnier im englischen Wimbledon gehören natürlich Erdbeeren. Knapp drei Euro kostet dort ein Schälchen mit zehn Erdbeeren – soviele müssen es mindestens sein – und etwas flüssiger Schlagsahne, trotzdem werden alljährlich während des Turniers von den Besuchern zwischen 20 und 30 Tonnen von den süßen Früchtchen vertilgt. Diese stammen übrigens aus der Grafschaft Kent, dem „Obstgarten“ der britischen Insel.

Bei den Briten gehört oftmals auch (grüner) Pfeffer zu den Erdbeeren dazu. Der Markgräfler hat sich für ein Erdbeerdessert inspirieren lassen und einen feinen Nachtisch mit wenig Aufwand gezaubert.

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Zutaten:
1 Schale Badische Erdbeeren
1 Becher Schlagsahne
1-2 Teelöffel grüner Pfeffer pro Portion
Minze- oder Zitronenmelisse-Blätter zur Deko

Zubereitung:

Erdbeeren waschen, vierteln und in ein Dessertschälchen (es geht auch ein großes Rotweinglas) geben. Ein bis zwei Teelöffel grünen Pfeffer (gut abtropfen lassen) zu den Erdebeeren geben und durchmischen. Sahne leicht anschlagen, so dass sie noch leicht flüssig ist. Anschließend die Sahne über die Erdbeeren geben und nach Belieben mit einen Blättchen Minze oder Zitronenmelisse dekorieren.

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Erwachsene können das ganze auch noch mit einem Schuss Grand Marnier verfeinern. Wem es nicht süß genug ist, der kann gerne etwas Ahornsirup an die Erdbeeren geben oder die Sahne mit etwas Vanillezucker aufschlagen.

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Der Markgräfler hat’s lieber einfach und gut. Etwas aufwändiger und ebenso lecker geht’s natürlich auch mit einem Erdbeer-Carpaccio mit Balsamico und Basilikum.

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