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Fallobstverwertung: Apfelstrudel-Marmelade und Apfelwähe mit Rahmguss


Seit der großen Apfelernte mit einer Ausbeute von über 300 Kilo Äpfeln, aus denen über 200 Liter Apfelsaft gewonnen wurden, ist schon fast wieder ein Jahr vergangen.
Dabei habe ich euch nicht einmal berichtet, was mit dem ganzen Fallobst passiert ist….

Da das Fallobst teilweise schon braune Stellen hatte, oder die Schale verletzt war, musste es möglichst rasch aufgebraucht werden.
Ein Teil davon wurde nach Entfernen der braunen Stellen in Schnitze geteilt und zu einer schnellen Blätterteig-Apfelwähe mit Vanille-Rahmguss verarbeitet.
Das Rezept dafür folgt in einem separaten Beitrag.


Blätterteig-Apfelwähe mit Vanille-Rahmguss

Einen weiteren Teil habe ich meinen Helfern mitgegeben, die daraus Apfelgelee gekocht haben und dann habe ich noch diese Apfelstrudel-Marmelade gekocht.
Die schmeckt nicht nur super auf dem Frühstücks-Marmeladenbrot, sondern auch im Joghurt und man kann sie sogar als Füllung für einen schnellen Apfelstrudel oder Apfeltaschen verwenden – Blätterteig mit ein wenig Semmelbröseln bestreuen, etwas Apfelstrudel-Marmelade darauf verteilen, nach Belieben noch frischen, in kleine Würfel geschnittenen Apfel dazugeben, umklappen und je nach Größe 20 bis 25 Minuten bei 200 °C goldbraun backen.


Apfeltaschen

Ich hatte mehrere Portionen von der Apfelstrudel-Marmelade gekocht, bei einem Teil hatte ich tatsächlich vergessen, den Zimt reinzutun.
Macht aber gar nichts, denn wenn man die Marmelade als Füllung für Apfelstrudel oder Apfeltaschen verwendet, kann auch dann noch ein wenig nach Geschmack mit Zimt verfeinern.

Dieses Jahr hatte ich nur wenig Äpfel am Baum hängen, die fast alle heruntergefallen und so den Schnecken und vermutlich auch dem Igel, der sich nachts in unserem Garten rumtreibt, zum Opfer gefallen sind Aber das macht gar nichts, denn im Keller lagern sowohl einige 5 Liter Kartons Apfelsaft als auch ein paar Gläser der Apfelstrudel-Marmelade vom vergangenen Apfeljahr.
Aber keine Sorge, das kenne ich schon von meinem Apfelbaum, der trägt nämlich nur jedes zweite Jahr eine üppige Apfelpracht.
Genug erzählt – hier kommt das Rezept.



Apfelstrudel-Marmelade


Zutaten
• 1 kg Äpfel
• 500 g Gelierzucker 2:1
• 100 g Rosinen
• 100 g gehackte Walnüsse
• Saft einer Zitrone
• 5 Esslöffel Rum oder Amaretto
• 1 Prise Zimt

Zubereitung
Äpfel dünn schälen, entkernen und rasch in einen großen Topf reiben oder in kleine Würfel schneiden.
Mit Zitronensaft un Gelierzucker mischen, Deckel auflegen und mindestens 3 Stunden oder über Nacht durchziehen lassen.
Die Rosinen mit dem Alkkohol mischen und mit 5 Esslöffeln Wasser einweichen.
Rosinen mit der Einweichflüssigkeit zu den Äpfeln geben und unter Rühren zum Kochen bringen. Die gehackten Walnüsse kurz in einer trockenen Pfanne anrösten und zur Mischung geben.
Ca. 5 Minuten unter Rühren sprudelnd kochen  lassen. Zimt unterrühren.
Heiß in sterilisierte Gläser füllen und sofort verschließen.



Apple strudel jam


Ingredients
1 kg apples
500 g jam sugar 2: 1
100 g raisins
100 g chopped walnuts
Juice of a lemon
5 tablespoons of rum or amaretto
1 pinch of cinnamon

Preparation
Peel the apples thinly, remove seeds and rub quickly into a large pot or dice finely.
Mix with lemon juice and gelling sugar, cover and let stand for at least 3 hours or overnight.
Mix the raisins with the alcohol and soak with 5 tablespoons of water.
Add raisins with the soaking liquid to the apples and bring to the boil while stirring. Toast the chopped walnuts briefly in a dry pan and add to the mixture.
Boil for 5 minutes while stirring. Stir in cinnamon.
Fill in sterilized jars still hot and seal immediately.

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Cidre chaud aux épices


Vergangenen Winter war Glüh-Gin als Alternative zu Glühwein in. In diesem Jahr hab ich zum Nikolaus ein tolles Rezept mit Cidre (Apfelwein aus der Bretagne) für Euch auspropiert: Cidre chaud aux épices. Super lecker, schön fruchtig und sehr süffig. Für meinen Geschmack war er etwas zu süß, wir werden beim nächsten Mal die Zuckermenge aus dem Originalrezept halbieren.

Der mit Zucker und Gewürzen aromatisierte Apfelwein hält, in Flaschen gefüllt, ein paar Tage im Kühlschrank.

Für eine alkoholfreie Variante naturtrüben Apfelsaft verwenden und den Rum weglassen.


Cidre chaud aux épices


 Zutaten (für sechs Personen):
• 0,75 l Cidre (Apfelwein)
• 0,2 l Wasser
• 100 g brauner Zucker
• 2 Zimtstangen
• 2 Gewürznelken
• 2 Sternanis
• 2 EL Rum (optional)
• 6 dünne Apfelscheiben

Zubereitung:

Wasser und Zucker in einem Topf zum Kochen bringen. Gewürze, Cidre und Rum  dazugeben und erhitzen (nicht mehr kochen).

Zum Servieren die Apfelscheiben in die Gläser geben und mit dem heißen Cidre auffüllen.



Cidre chaud aux épices


ingrédients
(pour six personnes):

  0,75 l de cidre
  0,2 l d’eau
  100 g de cassonade
  2 bâtons de cannelle
  2 gousses
  2 étoiles anis
  2 cuillères à soupe de rhum (facultatif)
  6 tranches de pommes minces

Préparation:

Porter l’eau et le sucre à ébullition dans une casserole. Ajouter les épices, le cidre et le rhum et chauffer (ne plus cuisiner).

Pour servir, mettre les tranches de pommes dans les bocaux et compléter avec le cidre chaud.

Le vin, aromatisé au sucre et aux épices, s’attarde dans des bouteilles pendant quelques jours au frigo.

Pour une version sans alcool, utilisez du jus de pomme naturellement trouble et omettez le rhum.


Mulled Cider


  Ingredients
(for six people)
 0.75 litres cider
 0.2 litres water
 100 g cane sugar
 2 cinnamon sticks
 2 cloves
 2 star anise
 2 tablespoons rum (optional)
 6 thin apple slices

Instructions

In a saucepan, bring water and sugar to a boil. Add spices, cider and rum and heat (do not bring to a boil!).

To serve, put one apple slices in each glass and top up with the hot cider.

The mulled apple-cider can be filled in bottles and kept in the fridge for a few days.

For a non-alcoholic version, leave out the rum.


 

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Feiner, saftiger Apfelkuchen


Heute gibt es zum Sonntagskaffee einen einfachen, aber sehr feinen Apfelkuchen.


Äpfel vom Baum in meinem Garten

Der schnell zubereitete Rührteig wird mit gedünsteten Äpfeln in die Form geschichtet und bei sanfter Hitze gebacken. Dadurch wird er wunderbar saftig.

Mein Tipp: Ein besonders feines Aroma bekommt der Apfelkuchen, wenn man ein wenig Rum oder Weinbrand in den Teig rührt.
Ganz edel wäre Calvados…. Davon hatte ich aber leider keinen im Haus – der muss unbedingt auf die Einkaufsliste!



Feiner, saftiger Apfelkuchen


Zutaten
(für eine Springform mit 24 cm Ø)

Für die Füllung
• 75 g Zucker
• 1 Esslöffel abgeriebene Zitronenschale (Bio)
• 3 Esslöffel Zitronensaft
• 1 Zimtstange
• 500 g säuerliche Äpfel

Für den Rührteig
• 200 g Butter
• 150 g Zucker
• 4 Eier
• 1 Esslöffel abgeriebene Zitronenschale (Bio)
• 200 g helles Dinkelmehl (Type 630)
• 1 Teelöffel Backpulver
• etwas Rum oder Weinbrand

• Butter und 2 Esslöffel Semmelbrösel für die Form
• 1-2 Esslöffel Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
Für die Füllung 200 ml Wasser mit 75 g Zucker, 1 Esslöffel abgeriebene Zitronenschale, 3 Esslöffel Zitronensaft und einer Zimtstange aufkochen, den Herd ausschalten.
Die Äpfel schälen, entkernen, in Spalten schneiden und sofort in den Zitronensud geben. Wieder aufkochen und die Äpfel zugedeckt etwa 2 Minuten köcheln lassen.
Auskühlen lassen

Für den Teig 200 g Butter mit 150 g Zucker schaumig rühren. 4 Eier, 1 Esslöffel Zitronenschale und zuletzt das Mehl, mit Backpulver gemischt und 1-2 Esslöffel Rum oder Weinbrand unterrrühren.

Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Eine Springform mit 24 cm Durchmesser mit Butter einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
Die Hälfte des Teiges in die Form geben und glattstreichen. Die Äpfel gut abtropfen lassen, ohne die Zimtstange auf dem Teig verteilen, den restlichen Teig darüberstreichen.

Den Kuchen auf der untersten Schiene im heißen Ofen etwa 40 Minuten backen.
Zum Servieren mit Puderzucker bestreuen.



Apple Cake

Ingredients
(for a springform, 24 cm Ø)

For the filling
75 g sugar
1 tablespoon grated lemon peel (organic)
3 tablespoons lemon juice
1 cinnamon stick
500 g sour apples

For the batter
200 g butter
150 g sugar
4 eggs
1 tablespoon grated lemon peel (organic)
200 g flour
1 teaspoon baking powder
some rum or brandy

Butter and 2 tablespoons breadcrumbs for the springform
1-2 tablespoons icing sugar for dusting

Preparation
For the filling, bring 200 ml water with 75 g sugar, 1 tablespoon grated lemon peel, 3 tablespoons lemon juice and one cinnamon stick to the boil, then turn off the heat.
Peel the apples, remove cores. Cut apples into wedges and put them immediately in the lemon juice. Bring to the boil again and let the apples simmer for 2 minutes.
Let cool down.

For the batter, stir 200 g butter and 150 g of sugar until frothy. While stirring, add 4 eggs, 1 tablespoon of lemon peel and finally the flour mixed with baking powder, and 1-2 tablespoons of rum or brandy.

Preheat the oven to 175 ° C = 347 °F. Butter a springform of 24 cm Ø sprinkle with breadcrumbs.
Add half of the batter into the springform and smooth. Let the apples drip well, remove the cinnamon stick. Spread apples on the dough, cover with the remaining dough.

Bake the cake on the bottom rack of the hot oven for about 40 minutes.
To serve, sprinkle with icing sugar.

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Wassermelonen-Daiquiri (- mit oder ohne Alkohol)

Melonen-Daiquiri-014-Text


Ich habe eine Wassermelone getragen…. Na, wisst ihr, welcher Film dazu gehört?

Wir haben am Obstand nur eine halbe Wassermelone erstanden und nach Hause getragen – naja, wenigstens ein paar Meter.  Aber auch die halbe Melone hat noch stattliche sechseinhalb Kilogramm auf die Waage gebracht, die verwertet werden wollen.

Also haben wir das Rezept für einen Melonen-Daiquiri aus dem jünsten Kundenmagazin von Feinkost Albrecht ausprobiert.
Sehr erfrischend und gefährlich – man will mehr davon. Wer ganz sicher gehen will, der nimmt das Rezept für die alkoholfreie Variante – wenn Kinder dabei sind, sowieso.


Wassermelonen-Daiquiri


Zutaten
(für 4 bis 6 Gläser)

• 500 g Wassermelone
• 12 cl brauner Rum
• 2 Esslöffel Zucker
• 4 Esslöffel Limettensaft
• Eiswürfel

Zubereitung
Wassermelone ohne Schale und Kerne in Würfel schneiden. Im Gefrierbeutel im Gefrierfach fünf Stunden tiefkühlen. Anschließend die Melone mit Rum, Zucker, Limettensaft und Eiswürfeln im Mixer pürieren und auf vier bis sechs Gläser verteilen.

Tipp
Für eine alkoholfreie Variante den Rum einfach durch Fruchtsaft, z.B. Orangensaft, oder Ginger Ale ersetzen.
Wir fanden Grapefruitsaft ganz toll und sehr erfrischend.
Dazu gab es gesalzene Gemüsechips (Süßkartoffel, Pastinake, Rote Bete).


Melonen-Daiquiri-021


Watermelon Daiquiri


Ingredients
(for 4 to 6 glasses)

500 g watermelon
12 cl brown rum
2 tablesoons sugar
4 tablespoons lime juice
Ice cubes

Preparation
Cut the watermelon into cubes  – remove skin and the kernels. Put in a freezer bag, freeze in the freezer for five hours.
Puree frozen melon pieces together with rum, sugar, lemon juice and ice cubes in a blender and pour into four to six glasses.

Tip
For a non-alcoholic variant, simply replace the rum by fruit juice, e.g. orange juice, or ginger ale. We tried grapefruit juice which tastes great and is very refreshing.

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Kartoffel-Zitronen-Kuchen

Kartoffeltorte 4


Ich komme wieder zurück auf mein Thema des Monats – die Kartoffel.
Kartoffel Logo
Heute habe ich sogar für unseren Sonntagskuchen Kartoffeln verarbeitet:

Es gibt einen saftigen Kartoffel-Zitronen Kuchen.

Die Dekoration besteht aus Marzipankartoffeln. Den Zuckerguss kann man entweder mit Zitronensaft oder ein wenig Rum oder Kirschwasser anrühren.

Ich kann mich  noch erinnern, dass meine Mutter früher im Herbst manchmal diesen Kuchen gebacken hat.
Die Kinder in der Kaffeerunde waren dabei immer ganz scharf auf die Marzipankartöffelchen.
Denn die gab es ja sonst immer erst zu Weihnachten.
Man kann die Marzipankartoffeln selbst machen, in dem man Marzipanrohmasse zu kleinen Kugeln formt und diese in Kakaopulver wälzt.

Tipp:
Wenig Kakaopulver in einen Cognacschwenker oder bauchiges Weinglas geben, die Marzipankugeln in das Glas geben, das Glas kreisrund schwenken.
Das gibt schöne runde Kugeln.
So kann man übrigens auch Trüffelpralinen schön rund bekommen.

Übrigens hält sich der Kuchen etwa eine Woche (auf einer Tortenplatte oder einem Teller gut mit Frischhaltefolie eingepackt), ohne trocken zu werden.


Kartoffeltorte 3


Kartoffel-Zitronen-Kuchen


Zutaten
(für eine Springform 24 – 26 cm Ø)

• 400 g in der Schale gekochte Kartoffeln
• 4 Eier, getrennt
• ½ Teelöffel Salz
• 4 Esslöffel Butter
• 5 Esslöffel Zucker
• Saft und abgeriebene Schale von 2 Bio Zitronen
• 2 Esslöffel Kirschwasser
• 200 g helles Dinkelmehl (Type 630)
• 1 Päckchen Backpulver (15 g)
• Butter und Paniermehl für die Form

Für den Guss und die Garnitur:
•  200 g Puderzucker
•  2 Esslöffel Zitronensaft (oder Rum, Kirschwasser)
• Marzipankartoffeln

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen und fein reiben.
Das Eiweiß zusammen mit ½ Teelöffel Salz sehr steif schlagen.

Die Butter, das Eigelb und den Zucker miteinander Schaumig rühren, abgeriebene Zitronenschale, Zitronensaft und Kirschwasser beigeben.
Mehl und Backpulver mischen und über die Eiermasse sieben.
Sollte der Teig noch zu feucht sein, zusätzlich ein wenig Mehl zugeben. Den Eischnee vorsichtig unterheben.
Eine Springform mit Butter einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Den Teig einfüllen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C etwa eine Stunde backen. 10 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und auf ein Kuchengitter setzen.
Aus Puderzucker und Zitronensaft einen dickflüssigen Zuckerguss rühren und den Kuchen damit bestreichen.
Die Marzipankartoffeln in den noch feuchten Guss setzen.


Kartoffeltorte 1


Potato Cake

Ingredients
(for a springform pan 24-26 cm Ø)

400 g unpeeled boiled potatoes
4 eggs, separated (whites and yolks)
½ teaspoon salt
4 tablespoons butter
5 tablespoons sugar
Juice and zest of 2 organic lemons
2 tablespoons kirsch
200 g  flour
1 sachet of baking powder (15g)
Butter and bread crumbs for the baking pan

For topping and garnish:
200g icing sugar
2 tablespoons lemon juice (or rum, or kirsch)
small potatoes made from marzipan
(roll marzipan into small balls and dust with cocoa powder)

Preparation

Peel the potatoes and finely grate.
Beat the egg whites together with ½ teaspoon of salt until very stiff.

In a separate bowl, stir butter together with egg yolks and sugar until frothy. Add lemon zest, lemon juice and kirsch.
Mix flour and baking powder and sift onto the batter and stir.
If the batter is still too moist, add a little flour. Then carefully fold in the egg whites.
Butter a springform pan and sprinkle with breadcrumbs. Fill in the dough.

Bake in a preheated oven at 180 ° C (356 °F) for about an hour. Allow to cool for 10 minutes, then loosen from the mould and place on a cooling rack.
Stir a thick frosting of icing sugar and lemon juice, then brush the cake with it.
Decorate with marzipan potatoes while the icing sugar is still damp.

Kartoffeltorte 2

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Recettes de Bretagne: Far

Ty Port Rhu 4


Ich hatte euch doch noch das Rezept für das bretonische Dessert versprochen, welches es an unserem ersten Abend in der Bretagne gab.
Der Far ist ein beliebter Auflauf aus Eiern, Zucker, Mehl, nach Belieben Vanille, Milch, Rum, Butter und wahlweise mit Äpfeln oder Dörrpflaumen. Man kann aber auch Rosinen untermischen.
Ich kannte den Far Breton schon aus dem Französischunterricht und hatte ihn vor längerer Zeit wieder einmal gebacken.
Hier sind die Rezepte, die ich aus dem Urlaub für euch mitgebracht habe.


FAR


Temps de préparation: 15 min
Temps de cuisson: 30 min
Nombre de personnes: 6

  • 6 œufs
  • 100 g de sucre
  • 125 g de farine
  • 50 cl de lait (pas trop froid)
  • 80 g de beurre demi-sel
  • une pincée de sel

Mélanger dans une terrine, les œufs, le sucre et la farine jusqu’à ce que votre pâte devienne lisse et unie.
Y incorporer peu à peu le lait, ajouter une pincée de sel. Beurrer un plat en terre (réfractaire). Y verser la pâte.

Mettre à cuire à four très chaud pendant au moins 30 minutes.
On peut éventuellement incorporer avant cuisson des morceaux de pommes émincés.


 FAR


Zubereitungszeit: 15 Minuten
Backzeit: 30 Minuten
Für 6 Personen

Zutaten

• 6 Eier
• 100 g Zucker
• 125 g Mehl
• 500 ml Milch (nicht zu kalt)
• 80 g gesalzene Butter
• eine Prise Salz

Zubereitung

In einer Schüssel die Eier, Zucker und Mehl mischen, bis der Teig glatt ist und keine Klumpen hat.
Dann nach und nach die Milch und eine Prise Salz unterrühren. Eine ofenfeste Form buttern und den Teig einfüllen.

Für 30 Minuten im sehr heißen Ofen backen.
Nach Belieben kann man vor dem Backen in Stücke geschnittenen Äpfel dazugeben.

Mein Tipp:

Die Angaben zur Größe der Backform und die Backtemperatur fehlen.
Mit sehr heißem Ofen sollten 260 °C gemeint sein, die angegebene Menge passt in eine runde Form mit 22-24 cm Durchmesser und einem mindestens 5 cm hohen Rand.


This is a recipe which I brought back from my holidays in Bretagne/Brittany, France. It is a traditional and very popular dessert made from eggs, sugar, flour, milk and butter.
You may add some apples or prunes.

FAR

Preparation time: 15 minutes
Cooking time: 30 minutes
For 6 people

Ingredients

6 eggs
100 g sugar
125 g flour
500 ml milk (not too cold)
80 g salted butter
pinch of salt

In a bowl, combine the eggs, sugar and flour. Mix until the dough is smooth and has no lumps.
Then gradually stir in milk together with a pinch of salt. Butter an ovenproof dish and pour in the batter.

Bake in a very hot oven for 30 minutes.
At choice you can add some diced apples before baking.

My Advice:

There is no  information on the size of the baking dish and the temperature given.
A very hot oven is supposed to be at 260 °C (500 °C), the stated amount fits into a round dish with 22-24 cm in diameter and a rim of at least 5 cm.


Far Breton2Hier ist nochmal der Link zu meinem früheren Rezept für Far Breton mit Dörrpflaumen.


Und jetzt kommt noch ein weiteres, neues Rezept, welches ich am Sonntag ausprobiert habe.
Hierfür sollte man eine Backform haben, in die etwa 2 Liter Flüssigkeit passt. Ich habe den Teig in zwei Formen verteilt, eine runde Glasform mit 22 cm Durchmesser und 5 cm hohem Rand und eine rechteckige Form. Eine weitere Idee wäre, den Teig auf Mini-Cocottes oder kleine Soufflé Formen zu verteilen. So hat jeder seinen eigenen, kleinen Far Breton.


Far Breton 1


Le Far Breton


Préchauffer le four à 260°.
Dans une terrine, mélanger la farine et le sel. Incorporer les œufs un à un en mélangeant délicatement afin d’obtenir une pâte allégée.
Ajouter le sucre, le rhum, et le lait tiédi. Remuer.
Verser la préparation dans un plat beurré (40 g) allant au four et parsemer du reste de beurre coupé en lamelles.
Ce dessert peut être agrémenté de raisins secs ou de pruneaux dénoyautés (250 g).
Cuire au four 12 min à 260°, 12 min à 220° puis 12 min  à 180°.
Savourer tiède.



Ich habe den Far Breton nicht so schwarz werden lassen, wie man es überall auf Postkarten und in den Fotos bei den Rezepten sieht…
Statt einem Päckchen Vanillezucker habe ich etwas gemahlene Vanille hinzugefügt.
Bei dem Rezept war wieder kein Durchmesser der Backform angegeben, aber meine gläserne Rührschüssel hat fast 2 Liter Teigmasse angezeigt.
Ich habe also einfach meine 22 cm Form (ca. 1 Liter) gefüllt und den Rest in eine eckige Form gegeben.


Far Breton 4


FAR BRETON


Zutaten

• 250 g Mehl
• 175 g Zucker
• 1 Päckchen Vanillezucker oder etwas gemahlene Vanille
• 100 g gesalzene Butter
• 4 Eier
• 1 Liter Milch
• 1 Likörglass Rum
• 1 Prise Salz

Zubereitung

Den Ofen auf 260 °C vorheizen.
In einer Schüssel Mehl und Salz mischen. Die Eier nach und nach hinzufügen und sanft rühren, damit ein lockerer Teig entsteht.
Zucker, Rum und warme Milch einrühren. Eine Auflaufform mit buttern (40 g) und den Teig einfüllen. Die restliche Butter (60 g) in Scheiben schneiden und darauf verteilen.
Dieses Dessert kann mit Rosinen oder entsteinten Dörrpflaumen entsteint (250 g) verfeinert werden.
Backen:
12 min bei 260 °C, 12 min bei 220 °C und dann 12 min bei 180 °C. Warm genießen.



Und was meint ihr, was die Markgräflerin seit neustem in ihrem Garten hat???
Na, Hortensien in blau und pink 😉 Das sind die Blumen der Bretagne.


Here is another recipe which I’ve tried the other day.Far Breton 6

Far Breton

ingredients

250 g flour
175 g sugar
1 sachet of vanilla sugar or some ground vanilla
100 g salted butter
4 eggs
1 litre of milk
1 liqueur glass of rum
1 pinch of salt

preparation

Preheat the oven to 260 °C (500 °F).
In a bowl, mix flour and salt. Gradually add the eggs and stir gently to receive a light dough.
Stir in sugar, rum and tepid milk. Grease a baking dish with butter (40 g) and pour in the dough. Cut the remaining butter (60 g) into slices and sprinkle over the dough.
This dessert can be refined with raisins or pitted prunes (250 g).
Baking:
12 min at 260 °C (500 °F), 12 min at 220 °C (428 °F) and then 12 min at 180 °C (356 °F). Enjoy still warm.

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Einfach nur …. ein saftiger Zitronenkuchen!

Zitronenkuchen 4
…ein Klassiker unter den Sonntagskuchen

Zum heutigen Sonntagskaffee gibt es mal einen Klassiker aus Omas Küche. Den bäckt man am besten schon am Samstag, damit er über Nacht gut durchziehen kann – denn er wird nach dem Backen mit Zitronen- und Orangensaft beträufelt. Am nächsten Tag verziert man den Kuchen noch mit einem Puderzucker Guss und dekoriert ihn mit Zitronenzesten und nach Belieben mit bunten Zuckerstreuseln.
Den Kuchen habe ich schon ewig nicht mehr gebacken: warum eigentlich? Der schmeckt doch soooo fein!

Hier ist das Rezept:

Zitronenkuchen 1
Saftiger Zitronenkuchen

Für den Teig

200 g weiche Margarine oder Butter
4 Eier
200 g Zucker
250 g Mehl (Dinkelmehl Type 630)
2 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
abgeriebene Schale von 1 Zitrone (unbehandelt)
1 Esslöffel Rum
Fett zum Einfetten der Form
Backpapier

Zum Beträufeln:

Saft von 2 Zitronen
Saft von 1 Orange
125 g Puderzucker

Für den Guss:

2 Esslöffel Zitronensaft
100 g Puderzucker

Zum Verzieren:

Schale von 1 Zitrone (unbehandelt)
bunte Zuckerstreusel

Die Margarine oder Butter, Eier und Zucker schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und dazugeben, ebenso Salz, Zitronenschale und den Rum.
Alles gut verrühren und den fertigen Teig in eine gefettete, mit Backpapier ausgelegte Springform (Ø 24 cm) füllen. Den Backofen auf 175 °C vorheizen.
Auf der mittleren Schiene des Backofens etwa 1 Stunde backen.
Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Bleibt kein Teig mehr am Stäbchen haften, ist er fertig.
Aus dem Ofen nehmen und in den heißen Kuchen mit einem Hölzchen  Löcher einstechen. Zitronen- und Orangensaft mit Puderzucker verrühren und den Kuchen damit beträufeln.
Am besten über Nacht durchziehen lassen. Aus der Form lösen, Papier abziehen und mit einem Guss aus Zitronensaft und Puderzucker überziehen.
Mit hauchdünner, in Streifen geschnittener Zitronenschale und bunten Zuckerstreuseln verzieren.

Zitronenkuchen 5

Juicy Lemon Cake

For the dough

200 g soft margarine or butter
4 eggs
200 g sugar
250 g flour
2 teaspoons baking powder
1 pinch of salt
grated zest of 1 lemon (untreated)
1 tablespoon rum
fat to grease the dish
baking paper

For drizzling:

juice of 2 lemons
juice of 1 orange
125 g icing sugar

For the icing:

2 tablespoons lemon juice
100 g icing sugar

To decorate:

zest of 1 lemon (untreated)
colourful sugar sprinkles

Stir the margarine or butter, eggs and sugar until fluffy. Mix the flour with the baking powder and add into the mixing bowl together with salt, lemon zest and rum.
Mix well and pour the batter into in a greased springform pan (Ø 24 cm), lined with baking paper. Preheat the oven to 175 ° C (=347 °F).
Bake on the middle rack of the oven for about 1 hour.
Check with a wooden skewer whether the cake is done. If there is no batter left on the skewer, the cake is done.
Remove from the oven and pierce into the hot cake with a wooden skewer. Mix lemon and orange juice with powdered sugar and sprinkle the cake with it.
Leave to soak overnight. Remove from the mould, remove the paper and coat the cake with an icing made of lemon juice and powdered sugar.
Decorate with lemon zest, that is cut into very thin stripes and with coloured sprinkles.

Zitronenkuchen 3

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Galette des Rois zum Tag der Heiligen Drei Könige

Galette des Rois
Zum Dreikönigstag gibt es wieder mal eine Galette des Rois aus Frankreich. Da die Markgräflerin auch dieses Jahr wieder arbeiten muss, haben wir die Galette aus dem nahegelegenen Elsass, aus Chalampé, importiert. Die Galette selbst zu backen, ist gar nicht so schwer, nimmt aber doch einiges an Zeit in Anspruch.
Für diejenigen, die heute Feiertag haben und nicht arbeiten müssen, habe ich das Rezept noch einmal ausgegraben. Délicieux!

Galette des Rois aus Frankreich


Das Rezept ist für eine Form mit 26 cm Ø

400 – 500 g Blätterteig

Für die Füllung braucht man:

Crème frangipane:

1. Crème pâtissière
1/3 l Milch
3 Eigelb
100 g Zucker
1 Vanilleschote oder 2 Päckchen Vanillezucker
50 g Mehl

Vanilleschote aufschlitzen, mit der Milch in einen Topf geben. Die Milch zum Kochen bringen.
Eigelb mit Zucker schaumig schlagen, das gesiebte Mehl darunter rühren. Dann die kochende Milch (Vanilleschote entfernen und auskratzen) langsam und unter ständigem Rühren zu der Eiermasse gießen. Vanillekörnchen hinzugeben, nochmals aufkochen, bis die Creme dick wird.

2. Mandelcreme
100 g gemahlene Mandeln (nach Belieben mit Haut oder blanchiert)
100 g Puderzucker
100 g weiche Butter
3 Eier
5 cl Rum (ersatzweise Rosenwasser)

Mandeln und Puderzucker gut vermischen. Mit der Butter verrühren, danach Eier und Rum oder Rosenwasser hinzufügen.

Crème pâtissière mit der Mandelcreme mischen und gut verrühren. Die Creme muss dabei fest bleiben.

Den Backofen auf 220 °C vorheizen.

Den Blätterteig in in zwei gleich große Stücke teilen, jeweils rund und ca. 1 cm dick ausrollen. Einen Teil in eine mit Backpapier ausgelegte Form ( Ø 26 cm ) legen, die Creme darauf verteilen, dabei einen Rand freilassen.
Eine Figur, Bohne oder Mandel in der Füllung verstecken, den Rand mit Wasser bepinseln, die zweite Teigplatte als Deckel darüber legen und gut andrücken, damit die Creme nicht ausläuft.
Mit einer Gabel Muster auf dem Teig ziehen oder aus einem Teigrest schöne Motive ausstechen und mit Eigelb bepinseln.

Bei 200 – 220 °C ca. 30-40 Minuten backen. Auskühlen lassen….
Na, mal sehen, wer heute die Figur findet, die Krone bekommt und König für einen Tag sein darf. Mehr über den Brauch hier.

Galette des Rois 1

Galette des Rois from France
(A traditional pastry, baked for Epiphany)

The recipe is for a springform, 26 cm indiameter

400-500 g puff pastry

For the filling you need:

Crème frangipane:

1. crème pâtissière
¹/³ litre milk
3 egg yolks
100 g sugar
1 vanilla bean or 2 teaspoons vanilla
50 g flour

Slit the vanilla pod, and give it in a saucepan, pour the milk. Bring the milk to a boil.
Beat egg yolks with sugar until foamy, stir in the sifted flour. Remove the vanilla bean and scrape out the grains. Slowly pour the boiling milk into the egg mixture while stirring constantly. Add the vanilla grains, boil again until the cream thickens.

2. Almond cream
100 g ground almonds (to taste with skin or blanched)
100 g icing sugar
100 g softened butter
3 eggs
5 cl rum (alternatively rose water)

Mix well almonds and icing sugar, mix with the butter, then add eggs and rum or rose water.

Mix well the crème pâtissière with the almond cream. The cream must remain thick!

Preheat the oven to 220 ° C (428 °F).

Divide the puff pastry into two equal sized pieces, roll each out round and about 1 cm thick. Put one half of it in a springform (Ø 26 cm), lined with baking paper, spread the cream onto it,  leaving a border.
Hide a figure, bean or almond in the filling, brush the edge with water, place the second sheet of dough as a cover over it and press down firmly so that the cream does not expire.
With a fork, draw a diamond-shaped pattern on the dough or cut out beautiful motifs from some remaining dough and brush with egg yolk.

Bake at 200-220 °C (392 – 428 °F) for about 30-40 minutes. Allow to cool ….
Well, let’s see who can find the figure today and who gets the crown and may be king for a day?

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Adventskalender 2014 – Nr. 23: Oma Marthas Herrenkirschtorte

Adventskalender 2014_23
Diese Torte von Oma Martha darf an Weihnachten nicht fehlen, sie steht – neben ihrem weltbesten Käsekuchen – zu jeder Festlichkeit auf der Wunschliste…
Und ich will euch gar nicht lange auf die Folter spannen, denn hier ist das Rezept.

Adventskalender 2014_23_1
Herrenkirschtorte

(für eine Form mit etwa 26 cm Ø)

200 g Butter
180 g Zucker
4 Eier, getrennt
125 g Mehl
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
1 gestrichener Teelöffel Zimt
125 g gemahlene Haselnüsse
100 g Blockschokolade, gerieben
2-3 Esslöffel Kirschwasser (oder Rum)
1 Glas eingemachte Sauerkirschen, abgetropft
(Schattenmorellen)

Den Backofen auf 175 °C vorheizen.
Das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen, beiseite stellen.
Butter schaumig rühren, Zucker und Eigelb nach und nach hinzufügen. Mehl mit Backpulver und Zimt mischen, über die Buttermasse sieben und zusammen mit der geriebenen Schokolade, den gemahlenen Nüssen und dem Kirschwasser untermengen.
Zum Schluss das steif geschlagene Eiweiß unterheben.
Die Backform mit Butter einfetten, mit Mehl bestäuben und den Teig einfüllen. Die Sauerkirschen darauf verteilen.
Auf der mittleren Schiene des Backofens etwa 1 Stunde und 15 Minuten backen.
Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Wenn kein Teig mehr daran haftet, ist der Kuchen fertig. Abkühlen lassen und aus der Form lösen.
Nach Belieben zum Servieren mit Puderzucker bestäuben.

*****

Granny Martha’s Cherry Cake

(for a baking dish with about 26 cm in diameter)

200 g butter
180 g sugar
4 eggs, separated
125 g flour
1 teaspoon baking powder
1 teaspoon cinnamon
125 g ground hazelnuts
100 g plain chocolate, grated
2-3 tablespoons kirsch (or rum)
1 jar of sour cherries, drained

Preheat the oven to 175 ° C (347 °F).
Whisk the egg whites until stiff and set aside.
Cream butter until fluffy, add sugar and egg yolks gradually. Mix flour with baking powder and cinnamon, sift onto the butter mixture and stir in together with the grated chocolate, the ground nuts and kirsch.
Finally, fold in the stiff egg whites.
Grease the baking dish with butter, sprinkle with flour and pour in the batter. Spread the sour cherries on it.
Bake on the middle rack of the preheated oven for about 1 hour and 15 minutes.
Check with a wooden skewer whether the cake is baked. If any dough no longer sticks to it, the cake is done. Let cool and remove from the mould.
Serve sprinkled with icing sugar.

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Zum 1. Advent: Kleiner Rum-Gugelhupf mit dunkler Schokolade

Rum Gugelhupf 1
Morgen ist schon der erste Dezember. Mit der aufkommenden Kälte in den vergangenen Tagen kommt ganz langsam Adventstimmung auf.
Und wieder werde ich euch in meinem diesjährigen Adventskalender lauter schöne Anregungen für die Tage bis Weihnachten geben.

Rum Gugelhupf 2
Zum ersten Advent, der dieses Jahr einen Tag vor dem ersten Adventskalender-Türchen liegt, verwöhne ich euch zur Einstimmung mit meinem ersten Werk aus der vorweihnachtlichen Backstube:

Rum Gugelhupf 4

Kleiner Rum-Gugelhupf mit dunkler Schokolade
Napfkuchenform 16 cm Ø

Für den Teig:

125 g weiche Butter
80 g Zucker
2 Eier
1 Teelöffel gemahlene Vanille
1 Prise Salz
3 Esslöffel Rum
125 g Mehl (Dinkelmehl Type 630)
1 Esslöffel Kartoffelmehl (Speisestärke)
½ Päckchen Weinstein-Backpulver (8,5 g)
2 Esslöffel Milch
100 g Cremant Schokolade / Blockschokolade (60% Kakaoanteil)

Für den Guss:

125 g Puderzucker
1 Esslöffel Kakaopulver
1 Teelöffel Butter
1 Esslöffel Rum
1 Esslöffel heißes Wasser
Schnee-/Eiskristalle aus Zucker oder Zuckerperlen

Ausserdem:
Butter und Mehl für die Backform

In einer Schüssel die Butter schaumig rühren. Den Zucker und die Eier unterrühren. Vanille, Salz und den Rum ebenfalls hinzufügen.
Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischen, sieben und mit der Milch unter den Teig rühren.
Die Schokolade zerkleinern und unter den Teig heben.
Die Backform einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig einfüllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Gas Stufe 3, Umluft 180 °C) etwa 40 Minuten backen. herausnehmen, 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen, aus der Form herausnehmen.
Für den Guss Puderzucker mit Kakaopulver vermischen, sieben. Die Butter mit heißem Wasser auflösen, Rum hinzufügen und mit dem Puderzucker zu einem dickflüssigen Guss verrühren.
Den Kuchen mit der Schokoladenglasur überziehen und mit Zuckerdekor verzieren.

Rum Gugelhupf 3

Small bundt cake with rum and plain chocolate
Bundt Cake tin 16 cm Ø

For the dough:

125 g soft butter
80 g sugar
2 eggs
1 teaspoon of powdered vanilla
1 pinch of salt
3 tablespoons rum
125 g flour (spelled flour type 630)
1 tablespoon potato flour/starch (or cornstarch)
½ packet of baking soda (8.5 g)
2 tablespoons milk
100 g chocolate: Cremant (Swiss plain chocolate, 60% cocoa)

For the topping:

125 g icing sugar
1 tablespoon cocoa powder
1 teaspoon butter
1 tablespoon rum
1 tablespoon hot water
snow crystals made from from sugar or sprinkles

butter and flour for the bundt tin

In a bowl, whisk the butter until fluffy. Add the sugar and the eggs into the mixture as well as vanilla, salt and rum.
Mix flour, starch and baking powder, sift and stir into the batter together with the milk.
Crush the chocolate into small pieces and fold into the batter.
Grease the baking dish and sprinkle with flour. Fill in the dough and flatten it. Bake in preheated oven at 200 ° C = 392 °F (gas mark 3, convection/fan oven 180 ° C =356 °F) for about 40 minutes. Remove from the oven, let cool for 10 minutes in the mould, then put on a wire rack, remove from the mould.
For the topping, mix icing sugar with cocoa powder, sift. Dissolve the butter in hot water, add rum and stir in the powdered sugar to receive a thick icing.
Glaze the cake with chocolate glaze and decorate with sugar decor.