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Herbstküche: Älplermagronen mit Kürbis, Apfel und Salbei


Heute gibt es eine fleischloses Gericht aus der Schweizer Küche – Älplermagronen, aber herbstlich abgewandelt – mit Kürbis statt kartoffeln und Apfelspalten statt Apfelmus.
Es ist schnell zubereitet und man braucht ganz wenig Geschirr, also auch gut geeignet für die schnelle Feierabendküche.
Guten Appetit!



Älplermagronen mit Kürbis, Apfel und Salbei


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 350 g Hokkaido Kürbis, in kleine Würfel geschnitten gewogen
• 350 g kurz, dünne Makkaroni (Älplermagronen) oder Hörnchennudeln
• Salz
• 130 g Gruyère Käse
• 300 ml Sahne
• Pfeffer
• 2 Lauchzwiebeln
• 1 rotschaliger Apfel
• 3 Zweige Salbei
• 3 Esslöffel Rapsöl

Zubereitung
Die Älplermagronen in Salzwasser ca. 8 Minuten al dente kochen. Nach 5 Minuten Garzeit die Kürbiswürfel hinzufügen und mitkochen.
Das Wasser abgießen, Pasta und Kürbis in einem Sieb auffangen, gut abtropfen lassen, dann wieder zurück in den Topf geben.
Den Käse grob reiben und zusammen mit der Sahne in den Topf geben.
Bei ausgeschaltetem Herd zugedeckt ca. 5 Minuten ziehen lassen, bis der Käse geschmolzen ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Inzwischen Lauchzwiebeln in Ringe schneiden. Den Apfel ohne zu schälen in Schnitze schneiden, dabei das Kerngehäuse entfernen.
(Ich verwende dafür einen Apfelteiler).
Die Salbeiblättchen von den Stielen zupfen. Äpfel und und Zwiebelringe in Rapsöl etwas 5 Minuten anbraten.

Zum Servieren die Älplermagronen mit Apfelspalten und Zwiebeln garnieren.



„Älplermagronen“ – Mac ’n Cheese Swiss Style
with pumpkin, apple and sage


Ingredients
(For 4 people)

350 g Hokkaido pumpkin, weighed cut into small cubes
350 g short, thin macaroni (Switzerland: Älplermagronen)
Salt
130 g Gruyère cheese
300 ml cream
Pepper
2 spring onions
1 red-skinned apple
3 twigs sage
3 tablespoons rapeseed oil

Instructions
Boil the pasta in salted water for about 8 minutes. After 5 minutes of cooking time, add the pumpkin cubes.
Drain the water, collect pasta and pumpkin in a sieve, drain well, then put back into the pot.
Roughly grate the cheese and add it to the pot along with the cream.
Cover the pot with a lid, allow to stand for about 5 minutes with the stove turned off until the cheese has melted. Season with salt and pepper.

Meanwhile, cut the spring onions into rings and cut the apple into wedges without peeling, removing the core. (I use an apple divider for that).
Pluck the sage leaves from the stems. Fry the apples and onion rings in rapeseed oil for about 5 minutes.

To serve, garnish the „Älplermagronen“ with apple slices and onions.


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Freitagsfisch: Lachs im Backpapier mit Spinat-Champignon-Gemüse und rotem Reis

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Das wollte ich schon schon seit Ewigkeiten mal ausprobieren – Fisch in einem Papierpäckchen im Backofen garen….

Zu Weihnachten habe ich es endlich getan und diese Garmethode hat mich absolut überzeugt. Der Lachs wird schonend im Päckchen bedampft und bleibt dadurch schön saftig.

Außerdem braucht er kaum Fett. Der Fisch wird lediglich mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer gewürzt und mit ganz wenig Olivenöl beträufelt.


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Dann gibt man kleingeschnittenes Gemüse dazu – in meinem Fall Lauchzwiebelchen und Datteltomaten – ein wenig Kräuter, Chilies und Knoblauch, wickelt den Fisch so in Backpapier ein, dass keine Luft entweichen kann – etwa so wie ein Bonbon – und dann kommt das Päckchen für 15 bis 20 Minuten in den Backofen.
Man packt den Fisch aus und kann ihn sofort servieren.

Ja, das kommt fast schon ein wenig frühlingshaft daher….frisch, leicht und lecker! Dazu empfehle ich euch einen spritzigen Weißwein!


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Unglaublich – so schnell hatte ich unser Weihnachtsmenü noch nie fertig. Und das war perfekt, denn ich hatte noch eine Torte zu dekorieren, die es am Nachmittag zum Kaffee geben sollte – aber davon berichte ich euch ein anderes Mal.
Dazu gab es jungen Spinat mit Zwiebeln und Champignons und roten Reis aus der Camargue.


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Lachs im Backpapier mit rotem Reis und Spinat-Champignon-Gemüse


Zutaten für 4 Personen

• 1 Lachsseite mit Haut (ca. 750 g)
• 1 Zitrone
• Salz
• Pfeffer
• 1-2 Lauchzwiebeln
• eine Handvoll Datteltomaten
• 1 Knoblauchzehe
• 1 Chilieschote
• frische Petersilie
• frisches Basilikum
• etwas Olivenöl

Für die Beilagen
• 1-2 Schalotten
• etwas Butter oder Rapsöl
• 250 g junger Blattspinat
• 100 g braune Champignons
• Salz
• Pfeffer
• nach Belieben Sahne und etwas Gemüsebrühe
• Backpapier

• 250 g roter Reis
• 400 ml Wasser
• ½ Teelöffel Meersalz

1. Lachs vorbereiten
Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden.
Datteltomaten waschen, abtropfen lassen und halbieren oder ebenfalls in Ringe schneiden. Chilis in Ringe schneiden. Knoblauch schälen.
Basilikum und Petersilie waschen, trockenschütteln und fein wiegen.

2. Reis zubereiten
400 ml Wasser mit Salz und Reis aufkochen und ca. 20 Minuten garen lassen.

3. Lachs zubereiten
Den Backofen auf 200 °C vorheizen Zitrone heiß waschen, halbieren und 1 Hälfte in dünne Scheiben schneiden. Saft der anderen Hälfte auspressen.
Lachs mit kaltem Wasser waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen. Dann mit etwas Zitronensaft beträufeln, salzen und pfeffern.
Den Lachs mit der Haut nach unten mittig auf Backpapier legen. Mit Lauchzwiebeln, Chili und Datteltomaten belegen.
Den Knoblauch durchpressen und darüber verteilen. Mit Zitronenscheiben belegen und Kräuter darüberstreuen. Zuletzt mit wenig Olivenöl beträufeln.

Das Backpapier über dem Lachs bonbonartig einwickeln und an an beiden Seiten mit Küchengarn zubinden.
In der Mitte des vorgeheizten Ofens bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) 15-20 Minuten garen. Vorsichtig öffnen und sofort servieren-

4. Spinat-Champignon Gemüse zubereiten
Champignons mit einer Pilzbürste säubern und in Scheiben schneiden.
Schalotte schälen und fein würfeln.
Spinat waschen und etwas abtropfen lassen.
Wenig Fett in einer Pfanne erhitzen, die Schalotten darin glasig dünsten, dann die Pilze dazugeben und mitdünsten.
Spinat dazugeben und etwas zusammenfallen lassen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Sahne verfeinern. Bei Bedarf ein wenig Wasser oder Gemüsebrühe zufügen.


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This Christmas we had a light menu with salmon, red rice and and spinach with brown mushrooms.
The preparation is very simple and quick!


Salmon in baking paper
with red rice
and spinach and mushroom vegetables

Ingredients
(for 4 persons)

1 salmon side with skin (approx. 750 g)
1 lemon
Salt
Pepper
1-2 spring onions
A handful of date tomatoes
1 clove of garlic
1 chili pepper
Fresh parsley
Fresh basil
Some olive oil
baking paper

For the rice and vegetables
1-2 shallots
some butter or rapeseed oil
250 g young spinach
100 g brown mushrooms
Salt
Pepper
liquid cream and some vegetable broth

250 g red rice
400 ml water
½ teaspoon sea salt

1. Prepare salmon
Clean, wash and cut the spring onions in rings.
Wash, drain and halve date tomatoes, or cut into rings. Cut chilis into rings. Peel the garlic.
Wash basil and parsley, dry by shaking.

2. Prepare rice
Bring 400 ml of water with salt and rice to a boil and allow to cook for about 20 minutes.

3. Prepare salmon
Preheat the oven to 200 °C = 392 °F.
Wash the lemon under hot water, cut in half and cut one half into thin slices. Press the juice of the other half.
Wash the salmon with cold water, dab dry with kitchen paper. Then sprinkle with some lemon juice and season with salt and pepper.
Place the salmon on baking paper, skin down and  in the middle. Put onions, chili and date tomatoes on top.
Press the garlic and spread over it. Add lemon slices and sprinkle with herbs. Finally, sprinkle with little olive oil.

Fold the baking paper over the salmon, wrap like a sweet/candy and tie it on to both sides with kitchen yarn.
Bake in the middle of a preheated oven at 200°C = 392 °F (convection 180°C = 356 °F) for 15 to 20 minutes. Gently open and serve immediately.

4. Prepare spinach mushroom vegetables
Clean mushrooms with a mushroom brush, Then cut into slices.
Peel and finely chop the shallot.
Wash the spinach and let it drip off.
Heat a little butter or rapeseed oil  in a pan, simmer the shallots in it until glassy, add the mushrooms and sauté.
Then add the spinach and leave to fold together. Season with salt and pepper and refine with some cream. Add a little water or vegetable broth if necessary.

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Fasnachts-Samstagseintopf: Feurige Mitternachts-Gulaschsuppe

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Heute gibt es den Samstagseintopf mit etwas Verspätung – eine feurige Mitternachtssuppe als Muntermacher für die Fasnachtsparty. Sie lässt sich gut vorbereiten und muss zu später Stunde nur noch erwärmt werden. Bunt, kräftig und scharf!
Das Rezept ist von Aldi Süd – das Rindergulasch haben wir aber wie immer vom Metzger unseres Vertrauens!

feurige Gulaschsuppe 2

Feurige Mitternachts-Gulaschsuppe

2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Teelöffel getrockneter Majoran
1 rote Chili
500 g Rindergulasch
2 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Teelöffel Paprikapulver, edelsüß
1 Teelöffel Paprika, scharf
100 ml Rotwein
750 ml klare Fleischbrühe
2 rote Paprikaschoten
2 gelbe Paprikaschoten
1 Dose Kidneybohnen
Salz
Pfeffer, schwarz
3 Lauchzwiebeln zum Garnieren

Zwiebeln und Knoblauch schälen und in feine Streifen schneiden. Chili waschen und in dünne Ringe schneiden. Gulaschstücke vierteln und in 2 Esslöffel Olivenöl rundherum kräftig anbraten, herausnehmen, salzen und pfeffern. Zwiebel- und Knoblauchstreifen im Bratfett bei mittlerer Hitze 5 Minuten dünsten, Tomatenmark und die beiden Paprikapulver dazugeben und kurz mitdünsten. Mit Rotwein und Brühe ablöschen. Fleisch, Majoran und die Chilischote zugeben und eine Stunde schmoren.

In der Zwischenzeit Paprika waschen, Stielansatz, Kerne und die weißen Trennhäute herausschneiden und in Streifen schneiden. Bohnen abtropfen lassen. Gemüse in die Suppe geben und noch 30 Minuten weiterkochen. Bei Bedarf mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.

Lauchzwiebeln putzen und in feine Streifen schneiden. Die Suppe damit garnieren.

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A spicy soup which helps you standing a carnival party – serve at midnight!

Hot Goulash Soup

2 onions
2 cloves of garlic
1 teaspoon dried marjoram
1 red chilli
500 g beef goulash
2 tablespoons olive oil
2 tablespoons tomato paste
1 teaspoon paprika, sweet
1 teaspoon paprika, hot
100 ml red wine
750 ml of beef broth
2 red peppers
2 yellow peppers
1 can of kidney beans
salt
black pepper
3 green onions for garnish


Peel the onions and garlic and cut into fine stripes. Wash chili and cut into thin rings. Cut the goulash pieces into quarters, heat  2 tablespoons olive and fry vigorously all around. Remove from the pot, salt and pepper. Cook onion and garlic stripes in the drippings over medium heat for 5 minutes, stir in the tomato paste and both of the paprika powders and cook briefly. Deglaze with red wine and broth. Add meat, marjoram and chilli and sauté for one hour (lid closed).

In the meantime, wash peppers, remove stalk, seeds and white membranes, then cut cut into stripes. Drain the beans. Add the vegetables into the soup and continue cooking for another 30 minutes. Season to taste with salt, pepper and paprika, if needed.

Cut the spring onions into thin stripes and garnish the soup with it.

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Quinoa-Pfanne mit Auberginen und Raz el Hanout

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Ich habe mal wieder „frei Schnauze” gekocht und das Ergebnis seht ihr in diesem Bild. Ich hatte irrsinnig Lust auf etwas Vegetarisches – und noch ein Päckchen Quinoa, das kurz vor Verfalldatum ist. Ihr kennt das – man sieht irgendwo ein Rezept und hat aber die Zutaten nicht dazu. Dann sieht man irgendwo eine Zutat, wie in meinem Fall der Quinoa, und weiss aber nicht mehr, wo das Rezept ist…. Also blieb mir nichts übrig, als mir selbst etwas einfallen zu lassen. Auf dem Heimweg noch schnell einkaufen – mal sehen, was es gerade im Gemüseregal gibt: Lauchzwiebeln, bzw. Frühlingszwiebeln, braune Champignons, Auberginen, Paprika. Etwas Lauch, der schon fein vorgeschnitten war hatte ich noch im Kühlschrank, ausserdem hatte ich noch eine Tomate. Knoblauch habe ich sowieso immer im Haus. Statt Gemüsebrühe habe ich die Spargelbrühe, die ich von den Spargelpäckchen hatte (Schalen im Kochwasser ausgekocht) verwendet. Vom  Markt in Mulhouse hatte ich mir ein marrokkanisches Gewürz mitgebracht: Raz el Hanout.

File:Ras.el.hanout.jpg
Raz el Hanout – marrokkanische Gewürzmischung
Bildquelle: Wikipedia

Mir war nach einer Mischung aus Marrokko und Frankreich – besser gesagt sowas wie Quinoa mit Ratatouille und marrokkanischem Geschmack, noch ein wenig Asia dazu in Form von Sojasauce und zur Abrundung des Geschmacks etwas Zuckerrübensirup – perfekt und gelungen.

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Quinoa-Pfanne mit Auberginen und Raz el Hanout
Für 2-3 Portionen

1 Tasse Quinoa
2 1/2 Tassen Wasser

1 kleine Aubergine
1 rote Paprika
1 kleines Stück Lauch
3-4 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
3-4 braune Champignons
1 Tomate
etwas Spargelwasser oder Gemüsebrühe
etwas dunkle Sojasauce
Raz el Hanout (ersatzweise Currypulver)
etwas Zuckerrübensirup

Quinoa mit heissem Wasser waschen (das nimmt die Bitterstoffe etwas heraus) durch ein Sieb geben, abtropfen lassen. Dann 2 1/2 Tassen Wasser in einen Topf geben, den Quinoa dazugeben und aufkochen. 20 Minuten bei geschlossenem Deckel sanft köchlen lassen, den Herd abschalten und 5 Minuten ausquellen lassen.

Das Gemüse waschen, putzen, die Champignons mit einer Pilzbürste säubern. Auberginen und Tomaten in Würfel, den Lauch in sehr feine Stücke, Pilze in Scheiben, Paprika in Streifen und Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden  (alles getrennt in kleinen Schüsselchen bereitstellen). Knoblauch abziehen und in kleine Würfel schneiden oder durch die Presse drücken.

Die Innenseite des  Woks (oder hohe Pfanne verwenden) mit wenig Soja- oder Sesamöl einreiben, zuerst die Auberginenwürfel unter häufigem Wenden darin anbraten. Wenn die Auberginen anfangen weich zu werden, nach und nach das übrige Gemüse und Pilze hinzufügen und bei mittelstarker Hitze unter häufigem Wenden anbraten.

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Mit Raz el Hanout, Knoblauch und Sojasauce würzen (die ist salzig genug- keine Zugabe von Salz notwendig), dann mit wenig Brühe ablöschen. Zum Schluss mit ein wenig Zuckerrüben-Sirup abschmecken, Quinoa untermischen – fertig.

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Quinoa ist glutenfrei. Neben hochwertigem pflanzlichen Eiweiß enthält Quinoa wertvolle Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Calcium und Magnesium.
Ein rundum gesundes Essen, das auch noch schmeckt. Ausserdem ist es fettarm.