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Etwas Warmes braucht der Mensch: Paprikasuppe mit Basilikum-Öl


Auf der Terrasse steht noch eine große Basilikumpflanze, die die Markgräflerin zum Glück noch vor dem Frost in der Nacht zum Sonntag weitgehend abgeerntet hatte – zwar schon mit braunen Kälteflecken an den Spitzen, aber der größte Teil davon war noch brauchbar. Jetzt ist die Pflanze freilich hinüber.
Das Aroma des Sommers habe ich in Olivenöl verpackt und so hält es sich im Kühlschrank noch zwei bis drei Tage.
Mit dem Basilikumöl kann man Suppen und Eintöpfe verfeinern.
In meinem Fall ist es heute eine farbenfrohe Feierabendsuppe, die schnell zubereitet ist und garantiert bei grauem Novemberwetter wärmt und die Stimmung aufhellt, dafür sorgen unter anderem auch die Kombination der Gewürze Vanille, Zimt und Chili, die man normalerweise nicht als Zutat für eine Suppe erwartet!



Paprikasuppe mit Basilikum-Öl


Zutaten
(Für 2-4 Portionen)
Für die Suppe
• 3 große rote Paprikaschoten
• 1 kleine Zwiebel
• 3 Esslöffel Olivenöl
• 50 g Tomatenmark
• 15 g Zuckerrübensirup
• ½ Teelöffel gemahlene Vanille
• 400 ml Gemüsebrühe
• 2 Esslöffel Sweet Chili Sauce
• Salz
• Pfeffer

Für das Basilikumöl
• 30 g Basilikumblätter
• 60 ml Olivenöl
• 1 Messerspitze abgeriebene Schale von 1 Bio Zitrone
• 1 Prise Zimt
• Salz
• Pfeffer

Zubereitung
Paprika halbieren, putzen, waschen, trocken tupfen und würfeln. Die Zwiebel schälen und hacken.
Olivenöl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebel darin ca. 5 Minuten andünsten. Paprika hinzugeben und unter Rühren weitere 5 Minuten andünsten.
Dann Tomatenmark und Zuckerrübensirup unterrühren. Kurz anschwitzen, dann die Vanille und die Gemüsebrühe hinzugeben. Alles verrühren und etwa 15 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.

Für das Basilium-Öl die Blättchen waschen und trocken tupfen. Mit Olivenöl, Zitronenschale, Zimt, Salz und Pfeffer in eine hohes Püriergefäß geben und sämig mixen. In eine kleine Schale umfüllen und mti Salz und Pfeffer abschmecken. Den Pürierstab abspülen.

Die Suppe vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab sämig mixen. Mit Chilisauce, Salz und Pfeffer abschmecken.
Zum Servieren in Suppenschalen füllen und mit dem Basilikum-Öl beträufeln.


Paprika soup with basil oil


Ingredients
(For 2-4 servings)
For the soup
3 large red bell peppers
1 small onion
3 tablespoons olive oil
50 g tomato paste
15 g sugar beet syrup
½ teaspoon ground vanilla
400 ml vegetable broth
2 tablespoons Sweet Chili Sauce
Salt
Pepper

For the basil oil
30 g basil leaves
60 ml olive oil
1 pinch of grated peel of 1 organic lemon
1 pinch of cinnamon
Salt
Pepper

Preparation
Halve, clean, wash, dry and dice the bell peppers. Peel and chop the onion.
Heat olive oil in a saucepan. Sauté the onion in it for about 5 minutes. Add the bell pepperd and sauté for another 5 minutes while stirring.
Then stir in tomato paste and sugar beet syrup. Sweat briefly, then add vanilla and vegetable stock. Stir everything together and simmer for about 15 minutes with the lid on.

For the basil oil, wash the leaves and pat dry. Add olive oil, lemon peel, cinnamon, salt and pepper to a high masher and mix until creamy. Pour into a small bowl and season to taste with salt and pepper. Rinse the hand blender.

Remove the soup from the heat and mix until smooth with a hand blender. Season to taste with chilli sauce, salt and pepper.
To serve, fill into soup bowls and drizzle with basil oil.

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Adventskalender 2013: Nr. 9 – Gingerbread Man

Gingerbread Man 1
Der klassische Gingerbread Man – Lebkuchen auf Amerikanisch.
Der „Lebkuchen“ kommt von Lateinisch „libum“: Laib, Portion, galt früher als Fastenspeise, da er damals ohne Eier und tierisches Fett hergestellt wurde.
Vor vielen Jahre war ich einmal in einem Lebkuchenmuseum in Einsiedeln, Schweiz. Die Kulisse von Einsiedeln wird von der prächtigen Klosterkirche beherrscht, die alles überragt. Im Kloster hat man schon sehr früh Lebkuchen gebacken, als Wegzehrung für die Pilgerer und als Mitbringsel für die Daheimgebliebenen. Bei der Kerzenproduktion fiel als Nebenprodukt Honig an, der in den Lebkuchen verarbeitet wurde. Urkundlich sind die Einsiedler Lebkuchen seit 1550 bekannt.
Als typisches Gebäck gibt es dort die Schafböcke, runde Lebkuchen mit einer Erhebung in der Mitte, die ein Schaf darstellen soll.

Gingerbread Man 4

„Lebkuchen“ comes from Latin „libum“: Which means loaf, serving and was in earlier days Lenten food, because it was then made ​​without eggs and animal fat.
Many years ago I visited a Gingerbread Museum in Einsiedeln, Switzerland. The backdrop of Einsiedeln is affected by the magnificent abbey church, which towers above everything. In the monastery Gingerbread has been baked for a long time, as provision for pilgrims and as souvenirs for the folks back home. Honey was a byproduct of candle production,was processed in the gingerbread bakery. The gingerbread is documented to be known since 1550.
As typical pastries there are the rams, round gingerbread with a bump in the middle, that is meant to be a a sheep.
 

Gingerbread Man 5

Aus Basel kennen wir die Basler Läckerli, die mit Marzipan gefüllten Biberle, aus Nürnberg die Elisenlebkuchen, aus dem Elsass das Pain d’Épices, aus Schweden die Pfefferkuchen – kurz gesagt, Lebkuchen tauchen in irgendeiner Form überall irgendwo auf.

From Basel, we know the Basler Läckerli, and the Biberle (filled with marzipan), from Nuremberg the Elisenlebkuchen, the Pain d’Épices, from Alsace, the pepparkakor we know from Sweden – in short, you’ll find some sort of gingerbread everywhere.

Gingerbread Man 3

Heute widmen wir uns also dem Gingerbread Man:

Gingerbread Man Cookies

300 g Mehl
1 Teelöffel gemahlener Zimt
1 Messerspitze Ingwerpulver
1 Prise Muskatnuss, 1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise Salz
180 g Butter
120 g Zucker
100 g brauner Zuckerrübensirup
1 großes Ei
1 Teelöffel Natron

Mehl, Gewürze und Natron in einer Schüssel mischen. Butter, Zucker und Zuckerrübensirup in einem großen Topf erhitzen, bis sich alles gelöst hat, etwas abkühlen lassen. Dann in die Mitte der Mehlmischung geben, das Ei dazugeben und alles gründlich mit dem Knethaken oder Flachrührer der Küchenmaschine vermischen. Den Teig mit den Händen zu einer Kugel formen, zwischen Dauerbackfolie oder Frischhaltefolie ca. 5 mm dick ausrollen, auf und auf einem Backblech mindestens 2 Stunden gut gekühlt ruhen lassen (ich habe das auf dem Terrassentisch gemacht, bei Temperaturen um die 0 °C (oder im kühlen Keller oder im Kühlschrank).

Figuren ausstechen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Teigreste zusammenfügen, erneut ausrollen und Formen ausstechen. Die Lebkuchen bei 175 °C etwa 10 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Für die Dekoration  ein 1 Eiweiß steif schlagen, nach und nach den Puderzucker unterschlagen und mit etwas Butter-Vanille-Aroma aromatisieren. Bei Bedarf noch ganz wenig Wasser hinzufügen. In einen Spritzbeutel mit ganz dünner Tülle füllen und die Plätzchen verzieren.

Gingerbread Man 6

Gingerbread Man Cookies

300 g flour
1 teaspoon ground cinnamon
1 pinch of ginger powder
1 pinch nutmeg, 1 pinch ground cloves
1 pinch of salt
180 g butter
120 g sugar
100 grams of brown sugar syrup
1 large egg
1 teaspoon bicarbonate of soda

Mix the flour , spices and baking soda in a bowl. Heat butter, sugar and syrup in a large saucepan until everything has dissolved. Allow to cool slightly. Then pour into the center of the flour mixture, add the egg and mix everything thoroughly with the dough hook. Form th dough with your hands into a ball , roll out about 5 mm thick between baking foil or plastic wrap, and leave to rest on a baking sheet for at least 2 hours and keep well chilled ( I ‚ve done this on the patio table, at temperatures around 0 ° C / 32 °F (or in the cool cellar or refrigerator) .
Cut out little men with the cookie cutter,  place them on a baking sheet lined with baking paper. Put the remainign dough together, roll out again and cut out gingerbread men. Bake the Gingerbread at 175 ° C for about 10 minutes. Allow to cool .
For the icing decoration beat 1 egg white and gradually stir in 300 g icing sugar and a bit vanilla flavor. Fill in a pinping bag and decorate the cookies.

Gingerbread Man 2

Der Vollständigkeit halber sind hier noch die Rezepte für:

Basler Läckerli

BaslerLaeckerli

Pain d’Épices

Pain d'epices6

Biberle Konfekt

BiberleDose (1 von 1)

Magenbrot

Magenbrot9

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Quinoa-Pfanne mit Auberginen und Raz el Hanout

Quinoa Gemuese1

Ich habe mal wieder „frei Schnauze” gekocht und das Ergebnis seht ihr in diesem Bild. Ich hatte irrsinnig Lust auf etwas Vegetarisches – und noch ein Päckchen Quinoa, das kurz vor Verfalldatum ist. Ihr kennt das – man sieht irgendwo ein Rezept und hat aber die Zutaten nicht dazu. Dann sieht man irgendwo eine Zutat, wie in meinem Fall der Quinoa, und weiss aber nicht mehr, wo das Rezept ist…. Also blieb mir nichts übrig, als mir selbst etwas einfallen zu lassen. Auf dem Heimweg noch schnell einkaufen – mal sehen, was es gerade im Gemüseregal gibt: Lauchzwiebeln, bzw. Frühlingszwiebeln, braune Champignons, Auberginen, Paprika. Etwas Lauch, der schon fein vorgeschnitten war hatte ich noch im Kühlschrank, ausserdem hatte ich noch eine Tomate. Knoblauch habe ich sowieso immer im Haus. Statt Gemüsebrühe habe ich die Spargelbrühe, die ich von den Spargelpäckchen hatte (Schalen im Kochwasser ausgekocht) verwendet. Vom  Markt in Mulhouse hatte ich mir ein marrokkanisches Gewürz mitgebracht: Raz el Hanout.

File:Ras.el.hanout.jpg
Raz el Hanout – marrokkanische Gewürzmischung
Bildquelle: Wikipedia

Mir war nach einer Mischung aus Marrokko und Frankreich – besser gesagt sowas wie Quinoa mit Ratatouille und marrokkanischem Geschmack, noch ein wenig Asia dazu in Form von Sojasauce und zur Abrundung des Geschmacks etwas Zuckerrübensirup – perfekt und gelungen.

Quinoa Gemuese3

Quinoa-Pfanne mit Auberginen und Raz el Hanout
Für 2-3 Portionen

1 Tasse Quinoa
2 1/2 Tassen Wasser

1 kleine Aubergine
1 rote Paprika
1 kleines Stück Lauch
3-4 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
3-4 braune Champignons
1 Tomate
etwas Spargelwasser oder Gemüsebrühe
etwas dunkle Sojasauce
Raz el Hanout (ersatzweise Currypulver)
etwas Zuckerrübensirup

Quinoa mit heissem Wasser waschen (das nimmt die Bitterstoffe etwas heraus) durch ein Sieb geben, abtropfen lassen. Dann 2 1/2 Tassen Wasser in einen Topf geben, den Quinoa dazugeben und aufkochen. 20 Minuten bei geschlossenem Deckel sanft köchlen lassen, den Herd abschalten und 5 Minuten ausquellen lassen.

Das Gemüse waschen, putzen, die Champignons mit einer Pilzbürste säubern. Auberginen und Tomaten in Würfel, den Lauch in sehr feine Stücke, Pilze in Scheiben, Paprika in Streifen und Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden  (alles getrennt in kleinen Schüsselchen bereitstellen). Knoblauch abziehen und in kleine Würfel schneiden oder durch die Presse drücken.

Die Innenseite des  Woks (oder hohe Pfanne verwenden) mit wenig Soja- oder Sesamöl einreiben, zuerst die Auberginenwürfel unter häufigem Wenden darin anbraten. Wenn die Auberginen anfangen weich zu werden, nach und nach das übrige Gemüse und Pilze hinzufügen und bei mittelstarker Hitze unter häufigem Wenden anbraten.

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Mit Raz el Hanout, Knoblauch und Sojasauce würzen (die ist salzig genug- keine Zugabe von Salz notwendig), dann mit wenig Brühe ablöschen. Zum Schluss mit ein wenig Zuckerrüben-Sirup abschmecken, Quinoa untermischen – fertig.

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Quinoa ist glutenfrei. Neben hochwertigem pflanzlichen Eiweiß enthält Quinoa wertvolle Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Calcium und Magnesium.
Ein rundum gesundes Essen, das auch noch schmeckt. Ausserdem ist es fettarm.